Archiv für Juni 2002

Freitag, 07.06.2002

Back in Black

Yey! my two cents ist zurück. Lange hat’s gedauert, die Lücken in den alten Einträgen zu schließen. In einem Anfall von Optimismus hatte ich schon am Anfang der Woche gesagt, ich wäre bis Mittwoch (5.6.) online, aber das hat dann doch nicht ganz hingehauen. Bis Dienstag war ich mit den Einträgen fertig, fehlte »nur noch« das Korrekturlesen. Damit habe ich mich völlig verschätzt, so dass ich erst heute wieder mit my two cents am Start bin. Das Korrekturlesen war notwendig, weil noch sehr viele Umlaute zu korrigieren waren (ich konnte nicht alle mit »Suchen und Ersetzen« erschlagen), massig Tippfehler, Buchstaben-Dreher und versehentlich klein geschriebene Wörter.
Ich bin fertig, und konnte vor wenigen Minuten die Tagebuch-Einträge für die Zeit vom 13. Dezember 2001 bis jetzt, 4. Juni 2002 hochladen. Wer sich das noch durchlesen möchte, sollte sich mal ins alte Archiv klicken und einige Zeit mitbringen. Vom Umfang her, würde man das letzte halbe Jahr ausdrucken, kommt man auf ungefähr einen Leitz-Ordner: die 28 Dateien füllen 225 Seiten (jetzt evtl etwas mehr, weil ich im Druck-Stylesheet den Abstand des linken Rands noch etwas vergrößert habe). Von der Größe her betrachtet bringen es diese 28 Dateien auf 1.327 Kilobyte, davon ca. 200 K abgezogen (für 28*7 K Grundgerüst pro Datei), bleiben 1.120 K, die ich da zusammengeschrieben habe, ungefähr 1,1 Millionen Zeichen.

Ich habe die Gelegenheit für einige Veränderungen genutzt. Die Wichtigste: Ich habe two cents jetzt auf ein automatisches System umgestellt, Sunlog von Andreas Ahlenstorf. Es ist vergleichbar zu Blogger, Manila oder Greymatter. Technisch ist es so, dass ich jetzt nicht mehr »per Hand« für die Verknüpfungen sorgen muss und ständig neue Dateien anlegen muss, in der das Einpflegen von Datum und Wochentag per Hand noch das kleinste Übel war. Das macht Sunlog jetzt alles automatisch für mich, ich schreibe nur noch die Einträge. Sunlog besteht aus einigen PHP-Scripten, die Daten werden in einer mySQL-Datenbank abgelegt. Übrigens, der letzte Eintrag im alten System stammt vom Dienstag, den 4. Juni.
Die Umstellung auf das neue System bringt einige Änderungen mit sich:

- Permanente Links
Jeder einzelne Eintrag bekommt jetzt einen eindeutigen Link und ein Datum mit Uhrzeit zugewiesen.
 
- Andere Reihenfolge
Neueste Einträge stehen ganz oben auf der Seite (im alten System habe ich jüngere Tage oben in die Datei geschrieben, in den Tagen selbst standen die neuesten Einträge unten).
 
- Kategorien
Jeder Eintrag wird jetzt einer Rubrik, einer Kategorie zugeordnet. Mehr dazu weiter unten.
 
- Kommentare
Es gibt ab sofort die Möglichkeit, unter jeden Eintrag Kommentare hinzuzufügen.
 
- Suchmaschine
Für die Einträge und Kommentare im neuen System gibt es jetzt eine Suchmaschine. Ob ich mal noch eine Suchfunktion für die alten Einträge hinzufüge, weiß ich noch nicht.
 
- XHTML
Die von Sunlog produzierten Dateien sind XHTML-konform (Transitional, vielleicht stelle ich mal auf Strict um).

Weitere Änderungen:
Es gibt jetzt die Möglichkeit, das Layout der Seite zu ändern: Rechts-oben befinden sich zwei Knöpfe, »Schwarz« und »Weiß«, mit denen man die Hintergrundfarbe ändern kann. Als Standard ist schwarz eingestellt; wenn man z.B. auf »Weiß« klickt, ändern sich die Farben, ohne dass die Seite neu geladen wird (die Einstellung wird dann in einem Cookie gespeichert, damit man sie nicht auf jeder Seite neu einstellen muss). Dieses Feature funktioniert allerdings nur bei Standard-konformen Browsern wie Netscape 6 (oder höher), Mozilla, IE5. Ältere Browser (Netscape 4, IE4…) unterstützen dieses Feature nicht. In Opera klappt es leider auch nicht. Dieser Styleswitcher stammt von A List Apart. Weitere Informationen kannst Du hier erhalten: Über diese Knöpfe
Ich habe die Linkleiste auf der linken Seite etwas gekürzt und weitere Lieblingslinks (»Freimark’s favorites«) auf eine Extra-Seite ausgelagert.
Ein neues Impressum wird noch folgen. Bei der Eingabe von Kommentaren gibt es noch einen Fehler: Nach dem Abschicken des Kommentars folgt eine Fehlermeldung (»404, nicht gefunden«). Der Kommentar wurde jedoch gespeichert, bitte nicht erneut eingeben! Zum Zurückkehren die Zurück-Taste des Browsers benutzen. An einer Lösung wird gearbeitet.
Wie weiter oben schon geschrieben, erlaubt es Sunlog, jeden Eintrag einer Rubrik/Kategorie zuzuordnen. Durch Anklicken des Rubriken-Namens unterhalb eines Eintrags oder auf der linken Seite in der Linkspalte kann man sich gezielt auch nur die Beiträge einer Kategorie ansehen. Ich habe die folgenden Rubriken definiert:

- Leben
Wenn ich Schnupfen habe, über Griechen referiere oder erzähle, was ich den Tag so über gemacht habe, dann ist das hier die richtige Kategorie für einen entsprechenden Eintrag.
 
- Film
Die richtige Kategorie für alles, was mit Film zu tun hat: Kino, DVD, Heimkino, Filme im Fernsehen usw.
 
- Mac
Hier werde ich hoffentlich bald reinschreiben können »presenting the all new Power Mac G5.«
 
- Bank
Alles, was mit meiner Arbeit in der Bank oder mit Finanzen allgemein zu tun hat.
 
- Medien
Die Medien-Rubrik ist für auffälliges in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen oder dem Fernsehen (Nachrichten, Serien) gedacht. Hier finden sich z.B. Hinweise auf interessante Spiegel-Artikel (aus der Print-Ausgabe oder auch online), sofern sie nicht thematisch z.B. bei »Bank« oder »Web-Design« reinpassen.
 
- Web-Design
Das ist die Rubrik für alle an Web-Design Interessierten. Browser-Kriege, neue Versionen von Macromedia-Produkten, ansprechend gestaltete Seiten etc. Hier finden aber auch Meldungen ihren Platz, die sich rund um meine Nebenbeschäftigung im Bereich Web-Design beziehen (z.B., wenn ich einen Auftrag fertig habe).
 
- Sonstiges
Hier kommt alles rein, was nicht in eine der vorgenannten Kategorien reinpasst, z.B. my two cents-Interna (wie diesen Eintrag).

Ich bin auch deswegen auf Sunlog umgestiegen, weil ich dadurch etwas gezwungen werde, regelmäßiger my two cents zu schreiben. Solche Aktionen wie zuletzt, sechs Monate im Nachhinein zu schreiben, »wenn mal Zeit ist«, geht nicht mehr, weil sich in Sunlog Einträge nicht zurückdatieren lassen. Ich hoffe aber auch, mehr schreiben zu können, da es jetzt prinzipiell von jedem Rechner aus möglich ist, der einen Internet-Anschluss hat (z.B. in der Bank mal eben in der Mittagspause). Dadurch wird sich aber wahrscheinlich auch mein Schreibstil verändern, weg von ausführlichen Tagebuch-Einträgen, hin zu einem »Wasserstands-Meldungen«-Stil. Mal sehen, wie sich’s entwickelt.

Der Produzent wünscht, den folgenden Personen zu danken:
- Andreas Ahlenstorf für Sunlog
- Klaus Keppler, Freund und weltbester Internet-Provider, für seine Unterstützung
- Holger Eggert, auch Freund, für sein ständiges Drängen auf neue two cents-Einträge und dass ich endlich auf ein automatisches System umstelle

Jetzt erstmal in die Badewanne, das hab’ ich mir verdient.

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 9:19 | Kommentare deaktiviert
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Politik

Oh ja, ganz vergessen: Es gibt natürlich auch eine Rubrik für Politik.

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 11:39 | Kommentare deaktiviert
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OmniWeb 5.0 in 2003

macrumors.com berichtet, dass in 2003 eine neue Version des OmniWeb-Browsers erscheinen soll. Die OmniGroup will ihn praktisch komplett neu aufsetzen.
Das bleibt zu hoffen, denn der aktuelle OmniWeb kommt immer noch nicht mit fortgeschrittenen CSS klar, wie ich sie hier z.B. benutze (CSS2 ist ja inzwischen auch nicht mehr taufrisch, stammt aus 1998).

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 12:31 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch und Donnerstag

Hier noch kurz, was sich am Mittwoch und Donnerstag ereignet hat. Reichlich unspektakulär, das vorweg.
An sich nicht viel. Ich bin gegen halb sechs aufgestanden (ja, früh!) und habe ein bisschen fern gesehen (das Queen-Spektakel hatte ich mir aufgenommen und jetzt noch die ersten vier Stunden im Schnelldurchlauf, teilweise in Echtzeit angesehen).
Gegen eins bin ich allerdings wieder zusammengeklappt, so dass ich das Drama des deutschen Spiels gegen Irland verpasst habe. Gegen 17 Uhr bin ich wieder aufgestanden bzw. meine Eltern haben mich geweckt. Ich fuhr allerdings nicht mit in die Stadt zum Essen, lies mir aber zwei Tzatziki mitbringen. Den Rest des Tages verbrachte ich damit, die ausgedruckten two cents-Einträge der letzten sechs Monate zu lesen, um Fehler auszumerzen (vor allem Vertipper). Bevor Harald Schmidt begann, bin ich wieder ins Bett, müde.

Am Donnerstag bin ich nicht ganz so früh aus den Federn, nämlich erst um sieben Uhr. Es ist zwar warm draußen, aber es regnet den ganzen Tag. Am Morgen sah ich mir wieder Harald Schmidt und »Becker« auf Video an und machte mit meinem two cents-Korrekturlesen weiter. Kurz vor zwei rief mich der Kollege aus der Zentrale an, ich könne auch noch nächste Woche zu Hause bleiben. Prima! Die Woche darauf, ab 17.6., steht wahrscheinlich Stuttgart auf dem Plan. Wegen 13./14. evtl noch mal telefonieren.
Von 14 bis 22 Uhr habe ich mich nochmal zum Schlafen hingelegt (keine Ahnung wieso ich müde war, ich versteh’ das nicht) und am Abend noch »Berlin-Mitte«, Schmidt und »Becker« gesehen. Da ich ja erst um 22 Uhr aufgestanden bin, lohnte es sich freilich nicht mehr, ins Bett zu gehen. Mit dem Korrekturlesen war ich bis Mitte Februar gekommen und die Nacht über machte ich den Rest.

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 12:44 | Kommentare deaktiviert
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Es hat zwar 19,7 Grad, aber das Wetter ist trotzdem nicht schön. Es ist windig, der Himmel ist bedeckt und es tröpfelt schon. Nach dem Spiel England-Argentinien muss ich trotzdem in die Stadt, ich werde dann wohl mit dem Bus fahren. Mein Flash 5-Buch von Sascha Wolter will verschickt werden (habe es über den Amazon-Marketplace verkaufen können) und ich will noch beim Türken (für Iskender) oder beim Griechen vorbei und noch ein bisschen Knabberzeug kaufen. Für das Flash 5-Buch bekomme ich noch knapp 30 Euro, ich werde mir dann Saschas neues Flash MX-Buch zulegen. Übrigens bietet der Galileo-Verlag seit 4.6. das Flash 5-Buch kostenlos auf dessen Website an. Als PDF, in vier Teilen, jede Woche kommt ein neuer Teil hinzu. Wie lange das online bleiben wird, weiß ich nicht.

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 13:04 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 08.06.2002

Morgän!

Änderung der Pläne: Gestern nach dem Spiel dann doch erstmal hingelegt, gegen 16 Uhr. Fahr’ ich halt am Samstag-Vormittag in die Stadt. Das Spiel selbst war m.E. ausgesprochen mau. Lediglich ein Tor durch Elfmeter am Schluss der ersten Halbzeit, davon ab zwar viel Tempo, aber auch eine Menge Geholze, so dass der Schiri nahezu jeden Spielzug abpfeifen musste, was den Spielfluss freilich erheblich störte.
Es ist jetzt kurz vor fünf, eigentlich wollte ich mir jetzt noch Schmidt und »Becker« ansehen, aber der Videorecorder hat’s nicht aufgenommen (dabei dachte ich, ich hätte den Timer eingeschaltet… vielleicht hab’ ich das schon geträumt). Naja, dann ein bisschen surfen und mal schauen, wie sich das Wetter entwickelt; gegen zehn dann mit dem Bus oder dem Rad in die Stadt, immer noch die Sache mit der Post erledigen und eigentlich könnte ich auch meine Reisekosten-Abrechnung abgeben. Zeit, die bis dahin zu erledigen, habe ich ja jetzt.

Noch keine Pläne für heute Abend, vielleicht Kino.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 4:56 | Kommentare deaktiviert
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Euro-Kursmünzensätze BRD

Grade beim Aufräumen entdeckt: Ein Schreiben der Bundeswertpapierverwaltung vom 8.2., in dem mein »Einzelauftrag zur Lieferung von Euro-Umlaufmünzserien« bestätigt wurde. Zwischenzeitlich, nachdem ich die Münzen immer noch nicht erhalten habe, dachte ich ja schon, die hätten mich vergessen oder dass ich doch Pech gehabt habe und keine mehr abbekomme. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, was ich bestellt habe, ich glaube ein Satz mit Münzzeichen »J« (Hamburg, weil von dort auch meine erste Euro-Münze kam).
Im Münzforum auf muenzen.net wollte ich eben mal nachfragen aber getreu dem Motto »erst suchen, dann posten« habe ich diesen Thread hier gefunden, in dem die Antwort steht: die Auslieferung erfolgt erst im Herbst.
Da waren die Kollegen aus San Marino aber schneller; deren Münzen habe ich jetzt schon seit ein paar Wochen hier liegen.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 7:54 | Kommentare deaktiviert
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In der Playlist

DB Boulevard, »Point of View«

Im Radio (Bayern3 via Webradio) gehört, dank Audiogalaxy jetzt auf meiner Festplatte. Ich hätte es ja gerne online zum direkt Runterladen gekauft, so für ein bis zwei Euro, aber Sony lässt mich nicht. Ich sehe sicher nicht ein, sechs Euro für eine Maxi-CD auszugeben, mit fünf Remixes darauf die mich nicht interessieren; für die CD darf ich selbst noch in die Stadt fahren (oder zwei Tage darauf warten, bis Amazon sie liefert), und kann sie dann vielleicht noch nicht mal in meinen Mac einlesen, wegen eines Kopierschutzes.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 8:59 | Kommentare deaktiviert
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Holgers Buch ist erschienen!

Lange hat’s gedauert, aber nun ab sofort erhältlich:
Sounddesign für das Web. Mit Flash, Soundforge und Cubase.
Ich will mal hoffen, dass sich der Amazon-Verkaufsrang in den nächsten Wochen noch verbessert (derzeit auf Platz 448.169).   :-)

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 9:35 | Kommentare deaktiviert
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Futter für den Videorecorder

Heute Abend:
Blind Date 2 mit Anke Engelke und Olli Dittrich. Der Clou: Nichts ist abgesprochen, es gibt kein Drehbuch, alles improvisiert. Olli steigt zu Anke in ein Taxi und zusammen fahren sie nach Schweinau.
22:25-23:30 im ZDF.

Montag Abend:
Außenminister Joschka Fischer (Grüne) zu Gast bei Beckmann. Ich habe letzte Woche eine Wiederholung der Sendung gesehen, mit Katharina Witt als Gast. Eine angenehme Gesprächsatmosphäre an einem einfachen Tisch, kein Publikum, und Reinhold Beckmann kitzelte einige Antworten aus ihr heraus.
Joschka Fischer sehe ich gerne: ein ruhiger Typ mit bewegter Vergangenheit, der sich inzwischen stark gewandelt hat (nicht nur optisch). Und der im Übrigen neulich bei Friedman als einziger bestand (seit dem ich auch Friedman sehe).
Montag, 23:00-24:00 in der ARD.
Wiederholungen u.a. am Mittwoch-Morgen um acht Uhr in N3, am Freitag um 10:15 auf 3sat.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 9:45 | Kommentare deaktiviert
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Henne-Ei-Problem

»Die Datenautobahn wird beim E-Government zur Einbahnstraße« heißt eine Meldung von heute bei Heise. Darin eine Aussage der Stuttgarter Stadtverwaltung: »Für eine flächendeckende Einführung der notwendigen digitalen Unterschrift stehen Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis.« Und ein Sprecher des Gemeindetags Baden-Württemberg über die zur digitalen Unterschrift nötigen kartenlesegeräte (Kosten: ca. 50 Euro): »Für durchschnittlich zwei Formulare im Jahr legt sich niemand eine Karte zu.« Aber in Karlsruhe heißt es: »Wenn die digitale Signatur kommt, sind wir sofort dabei.«
Typisches Henne-Ei-Problem. Städte und Gemeinden bieten kein totales E-Government an, weil es niemand nutzen kann (und natürlich auch, weil es Geld kostet). Bürger legen sich keine digitale Signatur zu, weil man sie nirgendwo gebrauchen kann (und natürlich auch, weil es Geld kostet). Und wenn man sie gebrauchen kann, dann lediglich für solche Lapalien wie die Beantragung eines neuen Personalausweises oder den Antrag auf Vereinsförderung und ähnliches; alles Dinge, die man wie oft im Jahr zu erledigen hat? Einmal, wenn’s hoch kommt? Oder, wie es der Sprecher des Gemeindetages formuliert hat: »Für durchschnittlich zwei Formulare im Jahr legt sich niemand eine Karte zu.«
Vielleicht kommt die digitale Signatur und damit auch rechtsverbindliche elektronische Kommunikation noch. Irgendwann.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 11:41 | Kommentare deaktiviert
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Auf geht’s

So, ich mach’ mich jetzt dann auf den Weg. Nur gerade noch ins Bad und anziehen, dann fahr’ ich mit dem Rad in die Stadt. Es hat zwar »nur« 19,7 Grad, aber die Sonne scheint und es geht kaum Wind.
Die Reisekosten-Abrechnung muss bis heute Nachmittag oder morgen warten; heute früh habe ich lieber mal Mails beantwortet. Zum Adana muss ich aber noch (Iskender), zur Post (Buch verschicken) und meine Mutter im Krankenhaus besuchen.

Abendprogramm steht noch nicht fest, ich muss mal mit Klaus telefonieren. Vielleicht irgendwas im Zusammenhang mit der Erlanger »Nacht der Sinne«, aber da ich von Nürnbergs »Blauer Nacht« schon nicht so begeistert war und der beste Teil eigentlich in Kathrins Wohnung stattfand (was trinken, quatschen), bin ich da weniger begeistert.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 11:54 | Kommentare deaktiviert
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Der geheime Tagebuch-Eintrag

Wie, geheimer Tagebuch-Eintrag?
Ein Weblog ist zwar ein Stück weit auch ein Tagebuch, aber es gibt auch Dinge, die ich nicht für jeden lesbar ins Internet schreiben will. Da ich my two cents aber auch für mich schreibe, speichere ich hier künftig ab und an verschlüsselte Einträge, damit ich sie später, in fünf, zehn, fünfzehn Jahren wieder entschlüsseln und nachlesen kann. Wenn ich das Passwort dann noch weiß…

—–BEGIN PGP MESSAGE—–
Version: PGPfreeware 7.0.3 for non-commercial use

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—–END PGP MESSAGE—–

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 17:54 | Kommentare deaktiviert
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Abendprogramm

Also die Erlanger »Nacht der Sinne« findet ohne mich statt. Nicht nur, dass es mich eigentlich weniger interessiert, ich bin auch hun-de-mü-de (bin ja schon seit 4 Uhr 30 wach). Ich sehe mir noch Harald Schmidt von gestern an (mein Vater hat’s zufällig aufgenommen, zum Glück), »Malcolm in the middle«, mache noch meine Reisekosten-Abrechnung (muss ich am Montag abgeben, meinem Konto geht’s dreckig) und sehe mir vielleicht noch »Blind Date« an, aber dann ist Zapfenstreich.
Ok, ein Whisky geht noch.
Das Heuschnupfen-Mittel, das mir mein Hautarzt am Dienstag gegeben hat (»Cetirizin Basics«, Antiallergikum) scheint zu wirken, die Nase ist frei. Er meinte noch, falls es nicht helfen sollte, so nach vier, fünf Tagen, solle ich nochmal anrufen, er hätte noch die Möglichkeit, »in vier andere chemische Töpfe reinzugreifen«.

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 18:16 | Kommentare deaktiviert
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Die Vogeluhr

Gerade mit Klaus telefoniert.
Die letzten Tage habe ich’s schon festgestellt, irgendwie sind Klaus und ich eben darauf gekommen: jeden Tag, pünktlich um 4 Uhr 13, fangen die Vögel hier zu zwitschern an. Immer. Man kann die Uhr danach stellen.
Und jedes Mal, wenn man noch um die Uhrzeit wach ist und die Vögel fangen an, beschleicht einen ein leicht deprimierendes Gefühl. Nach dem Motto: die Vögel stehen auf, Du gehst schlafen. Oder gemäß dem alten Radio-Moderatoren-Gag: »Guten Morgen liebe Zuhörer, gute Nacht liebe Studenten.«

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 18:27 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 09.06.2002

Eier werden zu Ostern gesucht, Links das ganze Jahr über

Als ich mir gestern das Programm zur Erlanger »Nacht der Sinne« angesehen habe ist mir aufgefallen, dass man bei der Kenntlichmachung von Hyperlinks ganz eigene Wege ging. Beziehungsweise, man beschritt den selben Weg, den der Spiegel schon vor einigen Wochen eingeschlagen hat: man kann mitunter nicht erkennen, ob es sich beim angezeigten Text um gewöhnliche Copy handelt oder ob sich Links darunter verbergen. Um beim Spiegel im aktuellen Inhaltsverzeichnis zu sehen, welche Artikel (ggf. kostenlos) online verfügbar sind, darf man zunächst die ganze Seite mit der Maus absuchen in der Hoffnung, dass sich die Links dann bei einem Mouse-Over offenbaren (für a:hover wurde text-decoration:underline definiert). Hier zwei Screenshots, um das Problem zu verdeutlichen:

Ausschnitt aus dem Programm zu Erlanger »Nacht der Sinne«

Eigentlich könnte man meinen, dass es Publicis, die diese Seite in der Umsetzung verantwortet, besser hätte wissen müssen. Nicht nur, dass Text als solcher wahrgenommen wird und die darunterliegenden Hyperlinks verborgen bleiben, die Link-Auszeichnung ist auch nicht konsequent: Während man »Klassischer Auftakt« durch die Unterstreichung noch leicht als Link identifizieren kann, fehlt bei den anderen Links eine Unterstreichung oder eine farbliche Absetzung und es gibt auch keinen hover-Effekt (lediglich die Änderung des Cursors in das Handsymbol). Links sind hier beispielsweise noch die Absätze »Im Herzen der Stadt…« und »Einst zu einer Zeit…«.
Beispiel Spiegel:

Wie viele Links gibt es in diesem Ausschnitt des Spiegel-Inhaltsverzeichnisses?

Hier wird der Leser an das alte Spiel »Finden Sie die acht Fehler in diesem Bild« erinnert. Wie viele Links gibt es wohl in diesem Ausschnitt aus dem Spiegel-Inhaltsverzeichnis? Die richtige Lösung: drei. Die Artikel zu den Seitenzahlen 146, 154 und 158. Um den Nutzer nicht ganz im Regen stehen zu lassen gibt es wenigstens noch text-decoration:underline bei a:hover.
Fazit: Links immer deutlich vom sonstigen Text abheben, durch eine Unterstreichung (nicht nur bei a:hover) oder durch eine andere Farbe (hier bei my two cents so praktiziert). Zusätzlich ein Mouse-Over-Effekt bei a:hover, z.B. eine andere Linkfarbe, einen anderen Texthintergrund, eine andere Auszeichnung (fett, kursiv) oder eine Unterstreichung.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 12:55 | Kommentare deaktiviert
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URL des Grauens

Wer denkt sich eigentlich solche URLs wie www.blind-date.zdf.de aus?! Das kann sich doch kein Mensch merken! Sicher, hier wurde einem Umstand Rechnung getragen: viele Leute glauben, dass eine Adresse im Web immer mit »www« zu beginnen hat (muss sie nicht!). Also stellt man ein »www« vorne mit dran, an eine Adresse, die auch blind-date.zdf.de oder blinddate.zdf.de heißen könnte. blinddate.de oder blind-date.de wären natürlich besser gewesen (meinetwegen auch mit »www« vorneweg), aber diese Adressen sind vergeben. Es bleiben also vier Möglichkeiten, den Seiten von »Blind Date« ein Zuhause zu geben (Varianten mit/ohne Bindestriche nicht berücksichtigt):
- www.blind-date.de.zdf.de
- blind-date.zdf.de
- www.zdf.de/blind-date
- zdf.de/blind-date
Welche dieser vier Möglichkeiten wählt das ZDF? Die erste, die sich von allen am schlechtesten merken lässt. Warum nicht Variante vier? Sieht schick aus, nimmt am wenigsten Platz weg, lässt sich leicht merken und für alle Surfer die’s nicht lassen können, ließe sich auch ein »www« in der Adresszeile des Browsers vorneweg eingeben.

Nonplusultra: Wenn beide Schreibweisen, mit und ohne Bindestrich funktionieren (also z.B. zdf.de/blind-date und auch zdf.de/blinddate). Ich weiß, das muss ich mir auch ankreiden lassen, aber mytwocents.de ohne Bindestriche ist inzwischen anderweitig vergeben…

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 13:11 | Kommentare deaktiviert
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Blind Date 2

Da mir gestern, wie prognostiziert, gegen 22:40 die Augen zugefallen sind, konnte ich mir »Blind Date 2« erst heute Morgen um halb acht nach dem Aufstehen auf Video ansehen. Und ich muss sagen: Respekt! Sehr großes Improvisationstalent bei den beiden, die Geschichten, die sich beide zurechtgelegt haben, durchaus interessant und auch die Entwicklung des Gesprächs war bemerkenswert. Und dann noch gleichzeitig Auto fahren! Da gibt’s von mir einen Extra-Bewunderungspunkt für Anke Engelke; ich kann das ja gar nicht haben, mich während des Autofahrens zu unterhalten und ich höre während des Fahrens auch nie Musik. Und sie muss sich ja nicht nur auf den Verkehr konzentrieren und irgendetwas erzählen, sondern »Uwe« (Olli Dittrich) aufmerksam zuhören und darauf achten, dass es für die Zuschauer interessant bleibt und nicht im Sande verläuft. Zu »Blind Date« gibt es auf dem Webserver des ZDF eine eigene Seite. Die dämliche Namensgebung für diesen Link habe ich vorhin schon kritisiert, aber das Angebot der Seite entschädigt dafür: Fotos, Trivia-Info, Interview, Biographien, ein Transscript der ersten Sendung zum Downloaden für Microsoft-Reader, Palm und als PDF sowie, bitte anschnallen, sowohl »Blind Date 1« als auch »Blind Date 2« als Real-Video-Stream! [Gut, Quicktime wäre mir lieber gewesen, aber dass ein Sender eine Sendung mal online zur Verfügung stellt, ist schon eine Ausnahme] Das trifft sich für mich, da ich den Piloten damals gar nicht gesehen habe. Schaue ich mir heute noch an.

Nachtrag:
*argl* Ich kann mir die Videos nicht ansehen, weil es Real-Dateien sind. Für Real-Dateien brauche ich den Real-Player. Habe ich, wenn auch nur Classic, aber wenn ich die URL im File-Menü unter »Open Location« eingebe, kann er’s nicht abspielen!! Er will für ein »AutoUpdate« den Real-Server kontakten und kommt mit einer Fehlermeldung zurück: »Currently AutoUpdate has no plug-in available to play your selection.« Ganz toll.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 13:30 | Kommentare deaktiviert
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Radio

Ich überlege ernsthaft, mir wieder ein Radio zuzulegen.
Vor Jahren besaß ich mal einen Tuner von Grundig, den ich aber wieder verkaufte (mindestens drei Jahre her), weil mich Radio damals genervt hat: auf allen Stationen immer fünf Minuten vor der vollen Stunde Werbung, dann Nachrichten, und auf der einzigen Station ohne Werbung kam dann ein Schrott-Song. Inzwischen vermisse ich doch »das Radio-Feeling«: ab und an eine lockere Moderation, Lokales, neue Songs (in iTunes habe ich zwar 5 GB mp3, aber eigentlich hört man immer das selbe), Nachrichten, Wetter.
Kurzzeitig hatte ich mal die Überlegung, meinen 5 GB-iPod zu verkaufen und die 10 GB-Variante zu kaufen, aber das ist vom Tisch. Zum Einen, weil man, wie gesagt, eh immer die selben mp3s hört (ok, bei 10 GB wäre die Auswahl doppelt so groß), zum Anderen, weil 600 Euro für mobile Musik irgendwo schon der Wahnsinn wären.

Mal sehen. Mein Vater war am Samstag-Nachmittag nochmal auf einen Sprung im MediaMarkt, um das Angebot zu sichten. HiFi pflege ich eigentlich nicht in einem Elektronikmarkt zu kaufen, sondern beim Fachhändler (»Audioviel« in Fürth oder »Steinerbox« in Erlangen), aber ich wollte mal einen Überblick, um zu sehen, worauf ich mich preislich einstellen muss. Es kann aber durchaus noch passieren, dass ich im MediaMarkt oder ähnlichen kaufe, wenn ich genau weiß, was ich möchte: reingehen, Schachtel mitnehmen, bezahlen, rausgehen. Ich bin keiner von denen, die sich beim Fachhändler beraten lassen und dann beim Elektromarkt kaufen. Wenn ich in der Sache noch zu einem Fachhändler gehe, werde ich auch dort kaufen.
Bei Tunern finde ich es allerdings relativ unkritisch, sich das Gerät quasi »aus dem Katalog« auszusuchen bzw. sich das im Web anzusehen. Ein Tuner ist kein CD-Player, Testhören im eigentlichen Sinne ist nicht möglich. Und ich bin auch keiner von den Voodoo-Gläubigen, die kleinste Unterschiede wahrnehmen zu glauben. Aber zum Beispiel Lautsprecher im Elektromarkt zu kaufen wäre Blasphemie; Lautsprecher kauft man nur und immer und ausschließlich beim Fachhändler.
Wie suche ich mir einen Tuner aus?

  • Empfehlung (ggf. Fachhändler, Meinungen von Leuten aus Newsgroups)
  • Testberichte in z.B. »stereoplay« (wobei ich sowas immer mit Vorsicht genieße)
  • Marke (ich will ein Gerät von einem Hersteller mit Renomee kaufen, kein Wald-und-Wiesen-Gerät von Universum oder No-Names)
  • Design (es muss gut aussehen)
  • Preis (darf nicht zu teuer sein, lieber 150 als 250 Euro)
  • Farbe: schwarz
  • höher-schneller-weiter-Kriterien wie z.B. die Anzahl der Senderspeicherplätze sind kein Kriterium für mich, da ich mich i.d.R. auf ein halbes Dutzend Stationen beschränken werde.

Okay, was haben die üblichen Verdächtigen im Angebot?
Denon hat zum Beispiel den TU-235RD im Programm, mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro. Mein Vater schwört auf seinen TU-1500RD für UVP 319 Euro.
Pioneer scheidet aus. MediaMarkt hätte den F-808RDS für 166 Euro im Programm, den kann ich auf der Pioneer-Website allerdings nirgendwo finden (und Infos will ich mir schon dazu ansehen). Ich sehe einen F-208RDS, aber das hat nichts zu sagen.
Yamaha hat den TX-492RDS für 185 Euro am Start. Auf der Website gibt es noch den TX-592RDS, allerdings sehe ich nicht, was der kosten soll, wahrscheinlich mehr.
Sony? Hmm, bei MediaMarkt anscheinend gar nicht im Programm (hat mir mein Vater zumindest nicht aufgeschrieben). Das letzte Sony-Produkt das ich kaufte war der MZ-E900-MiniDisc-Player wegen seiner Kompaktheit, aber ansonsten hat es sich eigentlich nicht mehr ergeben, Sony zu kaufen. Die letzten Erweiterungen an der Anlage waren im Heimkino-Bereich und da gibt es IMHO nur drei Firmen, die in Betracht kommen: Yamaha, Denon und Panasonic.
Auf der Sony-Website gibt es zwei schwarze Tuner, die preislich im Bereich bis 250 Euro liegen: den ST-SE370/B für UVP 149 Euro und den ST-SE570 für UVP 189 Euro.

Von NAD gäbe es noch den C 420 für UVP 250 Euro und den C 440 für unverbindliche 350 Euro. Natürlich nicht beim MediaMarkt, nur in der Steinerbox (warum Audioviel NAD nicht führt, ist mir ein Rätsel).
NAD wäre schon was sehr Feines, aber ich weiß nicht, ob ich so viel Geld für ein Radio ausgeben will (250 Euro ist das äußerste Limit). Da ich, wie gesagt, zwar gerne Musik in guter Qualität höre, aber ich bin nicht Voodoo- und Jitter-gläubig. Holger hat mit NAD gute Erfahrungen gemacht und an sich wollte ich, falls mal wieder Erweiterungen bei meiner Anlage anstünden, langfristig auf NAD umsteigen. Davon ab sehen deren Geräte einfach verdammt gut aus, wenn man so will, die Apples der HiFi. Und deren Philosophie (Harald Schmidt: »Alles muss heutzutage eine Philosophie haben.«) sagt mir zu:

»Keine Frage, Sie werden viele Produkte mit mehr Knöpfen, mehr Tasten und mehr Leuchtdioden finden. NAD ist der Auffassung, dass Bedienelemente, die der Anwender nur selten oder gar nicht benutzt, absolut keinen Sinn machen. NAD verzichtet deshalb konsequent auf unnötige Features und investiert anstatt in Äußerlichkeiten in innere Werte.«

Meine Anlage ist aus einem bunten Misch-Masch der Hersteller aufgebaut, insofern wäre es kein Kriterium, wieder Denon (z.B.) zu kaufen, weil schon alles andere von Denon ist. Der Stereo-Verstärker mit zwei Endstufen für die beiden Front-Lautsprecher ist ein PMA-860 von Denon, der Zusatz-Verstärker für Surround (Dolby Pro-Logic-Decoder, drei Endstufen für den Center und die hinteren Boxen, 5.1-Eingang für vor-decodierte Dolby Digital-Signale vom DVD-Player, der einen DD-Decoder on board hat), ein DSP-E492, stammt von Yamaha. CD-Player CDP-597 von Sony, DVD-Player DVD-A350 von Panasonic. Der Power Mac ist via Cinch ebenfalls am Yamaha angeschlossen (der Yamaha schleift übrigens das Futter für die Stereo-Boxen, das vom Denon kommt, durch). Wann ich mein Kassettendeck verkauft habe, weiß ich gar nicht mehr, muss länger als fünf Jahre her sein, vielleicht um die acht Jahre. MiniDisc hatte ich bis zum Kauf des iPod im letzten Jahr als tragbaren Recorder, aber wie gesagt zum Kauf des iPod wieder verkauft. CDs brenne ich seit jeher im Computer, deswegen kein Bedarf für einen stationären Brenner.

Ich werde mich noch etwas umsehen und nachlesen (»stereoplay« und Konsorten, Newsgroups) und Euch auf dem Laufenden halten. Würde mich freuen, wenn einige unter diesem Eintrag in der Kommentarfunktion ihre Meinungen, Erfahrungen und Empfehlungen schreiben würden.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 15:41 | Kommentare deaktiviert
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Zurück aus der Stadt

Heute war ich mal wieder höchst unproduktiv. Wie ich vorhin schon schrieb, begann mein Tag mit der Videoaufzeichnung von »Blind Date 2«. Auch der Rest des Vormittags bestand aus Fernsehen (Serien) und später noch der zweiten Halbzeit des WM-Spiels Japan-Russland. Bis zum Ende der ersten Halbzeit stand es 0:0, doch die Japaner schossen kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ein Tor (war dann auch der Endstand; Spielbericht bei spiegel.de). Von da an blieb kein Stein auf dem anderen, die beiden Mannschaften schenkten sich nichts und machten ein unglaubliches Tempo. Auch wenn die restlichen 40 Minuten torlos blieben, war es spannend bis zum Schluss, alles andere als ein müdes Gekicke.
Nach dem Spiel räumte ich noch schnell die Spülmaschine aus, machte mich im Bad nochmal salonfähig und schwang mich dann auf’s Fahrrad, wieder meine Mutter im Krankhaus besuchen. Ich fragte mich, ob man das alte Gemäuer (die Medizin der Uni-Klinik in der Krankenhausstraße) nicht mal bald abreißen würde, die Medizin I und II sind immerhin schon in das neue NOZ (nicht-operatives Zentrum) umgezogen, das im letzten oder vorletzten Jahr eröffnete. Sie meinte, der Medizin-Bau stünde unter Denkmalschutz. Super, die Patienten freuen sich, im letzten Loch zu hausen. Nur die Frauenklinik (zwischen der Medizin und der Pathologie) muss noch schlimmer sein, auch so ein alter Schuppen. Die Medizin III und IV sollen aber in ein paar Jahren auch umziehen; zwischen dem NOZ und dem Versorgungszentrum (=Kantine und Küche für die Uni-Klinik) soll noch ein neuer Bau entstehen. Aus der Erinnerung an meinen Zivi kommt mir das ein bisschen eng vor und die Wiese im Dreieck NOZ-Versorgungszentrum-Kopfklinikum muss wegen des Hubschrauber-Landeplatzes frei bleiben. Naja. Und dann bleibt natürlich die Frage, was man mit einem leeren, denkmalgeschützten Medizin-Bau anfängt.
Als das Abendessen kam, machte ich mich dann selbst auf den Weg, einen Happen essen, gegen 18 Uhr. Hunger war da (ich habe heute morgen nur zwei Brote gegessen und sonst noch ein paar Erdnüsse), aber Appetit weniger, da die Nase wieder zu war. Ich ging zum Griechen, Delphi, am Bohlenplatz. Ist nur zweihundert Meter weiter.
Abendprogramm für heute? Es langsam angehen lassen, ich habe auch ein wenig Kopfschmerzen. Um 21 Uhr kommt wieder Mac-TV, diesmal wieder eine DSL-only Sendung mit einem 300 KBit/s-Stream und die Themen sind wie immer geheim. Ich schätze aber mal, dass es u.a. um das Usertreffen von gestern in Frankfurt und um das 10.1.5-Update von vergangener Woche gehen wird. Und die Ankündigung Apples, den eMac (17″-CRT-iMac) künftig auch an alle anderen Kunden zu verkaufen, nicht nur an Bildungseinrichtungen, Lehrer, Schüler und Studenten.
Nach Mac-TV dann Spiegel-TV auf RTL, wie jeden Sonntag. Dann so langsam an die Falle denken. Falls mir bis dahin langweilig wird, kann ich immer noch die nach wie vor unerledigte Reisekosten-Abrechnung machen (damn!). Oder Unterlagen für meine Steuererklärung zusammen suchen, damit ich in meinem August-Urlaub einem Steuerberater mal die Belege geben kann (ich bekomme bei der Steuer zwar was raus, trotzdem mache ich’s nicht gerne, weil’s lästig ist, deswegen gebe ich immer zu spät ab, weil ich’s vor mir herschiebe; solange ich dem Finanzamt ein kostenloses Darlehen gebe, wird’s da auch kaum zu Problemen kommen). Oder ich könnte noch die 3 Stunden Telekolleg-Sendungen ansehen, die ich mir gestern in der Samstags-Wiederholung aufgenommen habe. Da ist zwar eine Stunde dabei, die nicht wirklich relevant für mich ist (Psychologie und Technik), aber man kann ja seinen Horizont mal ein bisschen erweitern.
Morgen werde ich dann meine Reisekosten-Abrechnung erledigen (diesmal wirklich), damit ich sie am Mittwoch in der Zentrale abgeben kann. Dienstag gehe ich erst nach dem Spiel Deutschland-Kamerun aus dem Haus.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 19:37 | Kommentare deaktiviert
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Abseits?

Kann mir mal jemand erklären, weswegen es Abseits gibt? Nicht, was Abseits ist, das weiß ich selbst (wer’s nicht weiß, kann bei der FIFA nachschlagen, Seite 24 im eben gelinkten PDF). Sondern, warum man diese Regel eingeführt hat, das verstehe ich nicht.
Warum ist das ein Vergehen, wenn ein Stürmer im Abseits steht? Soll er doch sein taktisches Geschick bzw. die Dusseligkeit der gegnerischen Abwehr ausnutzen.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 20:28 | Kommentare deaktiviert
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Schlingensief: »Möllemann ist ein indiskutabler Arsch«

Vielleicht ist das ein schönes Schlusswort für die Debatte (via tagesschau.de).

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 20:37 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 10.06.2002

Regen

Hmm, heute morgen regnet es, und zwar ordentlich. Gestern hat es sich schon zugezogen und trotz 24,irgendwas Grad was es gestern Abend ausgesprochen angenehm, mit dem Rad nach Hause zu fahren (weil die Sonne hinter den Wolken war und ok, mit aufgepumpten Reifen fährt sich’s wegen des niedrigeren Rollwiderstands auch gleich angenehmer).
Mal sehen, wie sich das Wetter heute noch im Laufe des Tages entwickelt. Ansonsten habe ich, wie gestern schon erwähnt, auch noch zu Hause genug zu tun.
Nochmal zur Erinnerung: Ich baue gerade Überstunden ab, mindestens noch bis Mittwoch, evtl auch noch Donnerstag und Freitag. Hängt von verschiedenen Dingen ab. Falls Sandra in Urlaub geht, komme ich aber gerne nochmal die zwei Tage nach Karlsruhe. Wenn die Kollegen dort ohne mich klar kommen und auch Sandras Urlaub gesichert ist, gehe ich hier aber auch gerne in die Verlängerung.

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 9:58 | Kommentare deaktiviert
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Heute Abend: 24-Stunden-Reportage

Für heute Abend muss ich nicht nur Beckmann programmieren (siehe Eintrag vom Samstag), sondern auch die 24-Stunden-Reportage von SAT.1, 23:55 bis 00:25.
24 Stunden gefällt mir als Reihe relativ gut: der Gedanke ist, Leute 24 Stunden zu begleiten (fast zumindest), die Reporter sind unaufdringlich. Thema dieses Mal: »Hilfe, wir suchen eine Wohnung!«
Aus der Programminfo von tvtv.de:

»”Hast a Wohnung?” fragen verzweifelte Menschen in München jeden Bekannten oder Arbeitskollegen. “Hast-a-Wohnung” heißt auch die Homepage von Miriam und Jürgen. Seit einem halben Jahr sucht das junge Paar eine passable Bleibe in der deutschen Wohnungsnot-Hauptstadt – bislang ohne Erfolg. 300 Bewerber auf eine Wohnung, Preise bis zu 18 Euro pro Quadratmeter sind die Regel.«

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 10:02 | Kommentare deaktiviert
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Ab morgen wieder auf Achse

So, eben ein Anruf aus der Zentrale: man braucht mich wieder in Schweinfurt.
Entweder wird’s die ganze Woche Schweinfurt oder nur morgen und Mittwoch, der Donnerstag und Freitag dann Karlsruhe. Deswegen bekomme ich aber nochmal bescheid.
Leider ist in Schweinfurt kein Zimmer mehr im Hotel Ross oder im Park-Hotel frei (der Website nach zu urteilen, sehen die Zimmer im Park Hotel gar nicht mal so schlecht aus). Das Central-Hotel und das Hotel Panorama kommen nicht in Frage, siehe die eben verlinkten früheren two cents-Einträge. Nein, da fahre ich lieber wieder nach Hause, als nochmal dort zu hausen.

Morgen früh mit dem Bus um 06:37 los, Ankunft in Schweinfurt um 08:45 (Bus kommt um 07:09 am Erlanger Bahnhof an, um 07:19 eine RB bis Bamberg, Ankunt dort um 07:53, weiter mit einer anderen RB um 08:08). Schalteröffnung erst um zehn; wenn ich dann kurz nach neun an der Filiale bin und die Kollegen eine halbe Stunde später kommen, kann ich noch was lesen (habe noch genug Lektüre).
Schalterschluss um sieben, d.h. es geht um 20:07 zurück nach Erlangen (RB bis Bamberg, an um 20:45; ICE ab Bamberg, ab um 20:51, an in Erlangen um 21:09). Vielleicht kann ich auch ein paar Minuten früher gehen (18:45?), dann würde ich noch den Zug um 19:14 erwischen und wäre um 20:41 in Erlangen (Fahrt dauert länger, da RB zwischen Bamberg und Erlangen, kein ICE, wie bei der 20:07-Verbindung).

So, ich muss jetzt noch ein paar Dinge erledigen.

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 14:11 | Kommentare deaktiviert
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Es lebe der Sport!

Erst im Februar habe ich anlässlich der Olympischen Spiele einen Spiegel-Artikel zitiert: »Wenn 25 Leute mit Pepsi-T-Shirts vor einer Fernsehkamera herumhüpfen, haben wir natürlich ein Problem.« Meine Kritik schon damals: der Sport ist inzwischen restlos kommerzialisiert. Dass von der FIFA nichts anderes zu erwarten war, war auch klar. Und prompt gibt es mal wieder Ärger mit Pepsi. Erinnert mich jedesmal an den Film »Jerry Maguire«:

»Sind Sie Kevin Nack? Können Sie mein Sammelbild signieren?«
— »Tja Kleiner, tut mir leid, aber diese Kartenmarke darf ich nicht signieren.«

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 15:22 | Kommentare deaktiviert
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»My only regret is not switching earlier.«

Apple startet in den USA eine neue Werbekampagne (siehe auch Heise-Meldung). Passend zum vor einigen Wochen neu eingeführten Claim »Everything is easier on a Mac« werden in den Apple Stores künftig auch PCs aufgestellt, um der Kundschaft im direkten Vergleich die Vorteile der Mac-Plattform demonstrieren zu können. Begleitet wird diese Aktion von einer 50 Millionen-Dollar Kampagne in TV und Print, in der frühere PC-User zu Wort kommen, die vor einiger Zeit zum Mac gewechselt sind. Grundlage dafür ist die Aktion apple.com/pcusers gewesen (nicht mehr online), in der frühere PC-Anwender Apple ihre Erfahrungen mit dem Umstieg zum Mac berichten konnten. Die Aktion lief auch in Deutschland (siehe früheren two cents-Eintrag), weswegen davon auszugehen ist, dass die Kampagne in Kürze wohl auch hierzulande gestartet wird. Die neue »Real People«-Kampagne ist laut Apple die größte seit der »Think different«-Campaign.
Dass Apple dieses Projekt außerordentlich wichtig ist lässt sich auch daran erkennen, dass die Umstiegsberichte der »real people« einen eigenen Platz in der Hauptnavigation der Apple-Website bekommen haben (der Reiter »Switch«). Die letzte Änderung an der zentralen Navigation der Website nahm Apple im März 2001 vor, als die neue Betriebssystem-Version Mac OS X vorgestellt wurde.

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 15:34 | Kommentare deaktiviert
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Mehr zu Apples neuer Marketing-Kampagne

Mac-TV berichtet heute nachmittag ebenfalls in einem längeren Beitrag.
Es gibt auch eine Umfrage unter den registrierten Usern ob die Kampagne das richtige Instrument sei, um PC-User zum Umstieg zu bewegen. Es gibt drei Auswahlmöglichkeiten:

  1. Ja, das ist genau das, worauf wir gewartet haben
  2. Nicht schlecht, aber PC-User wollen Gigahertz, Disketten und niedrige Preise, daher kann Apple Werbung machen, bis sie schwarz werden
  3. Nein, damit wird nur wieder die ungute Konfrontation “Mac gegen PC” geschürt, und das ist schädlich.

Antwort 2 ist mal wieder mit der Jörn-typischen Ironie gewürzt und man könnte lachen, wenn’s nicht so traurig wäre…

Der Mac-TV-Bericht stellt die Campaign detailiert vor, es gibt allerdings keine Analyse und keine weiteren Kommentare (ich rechne mal damit, dass diese Woche noch ein entsprechender Text Mac-TV kommt. In der nächsten Live-Sendung am Sonntag um 21 Uhr wird diese Aktion natürlich ein großes Thema sein. Mac-TV will sich um einen Interview-Partner von Apple Deutschland bemühen. Die Sendung wird per Quicktime-Player im Browser übertragen (kostenlose Registrierung erforderlich).

Erschienen am Montag, 10.06.2002 @ 19:40 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 11.06.2002

Wasserstandsmeldung

Mittagspause, gerade mal eine freie Minute.
Wahrlich, langweilig wird mir hier in Schweinfurt nicht. Es herrscht reger Kundenverkehr, ich bin gut ausgelastet. Heute Abend früher gehen zu können ist nicht drin, da ich an der Kasse bin. Auch ok. Weniger gut ist, dass dies der unergonomischste Arbeitsplatz ist, den die Bank zu bieten hat. Ohne näher darauf einzugehen (Zeit, Baby…): Steharbeitsplatz, der Monitor steht einen Meter weiter links, die Tastatur und die Maus sind nicht minder weit entfernt.
Eine Nachricht noch wegen des Wochenendes (im Sinne von “Ende der Arbeitswoche”): Donnerstag und Freitag ebenfalls in Schweinfurt. Mal sehen, wie ich das mit dem Hotel mache. Schweinfurt als Stadt ist so ziemlich das unspannendste, was man sich denken kann; dagegen ist in Bayreuth High-Life. Vielleicht fahre ich auch täglich heim, mit dem Zug gerade mal eine bis anderthalb Stunden, das geht schon (hätte dann auch mal Gelegenheit, meine Stapel Spiegel, brandeins, c’t und diverse Ausdrucke durchzulesen). Nächste Woche bin ich dann in Stuttgart.

Erschienen am Dienstag, 11.06.2002 @ 14:57 | Kommentare deaktiviert
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Wenn ich’s mal so platt ausdrücken darf…

Mir tun die Füße weh!!

Erschienen am Dienstag, 11.06.2002 @ 17:05 | Kommentare deaktiviert
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Everything is easier on a Mac.

Heute morgen im Zug und abends auf der Heimfahrt habe ich mir die neuen »Switch«-Seiten auf der Apple-Homepage durchgelesen (auf Ausdrucken). Zunächst mal ist festzuhalten, dass der neue Bereich ausgesprochen umfangreich ist. Es gibt nicht nur die acht neuen TV-Werbespots und die zugehörigen Geschichten der begehrten PC-User. Darüber hinaus bietet Apple:

Hinter diesen Punkten verbergen sich zahlreiche weitere Seiten, z.B. weitere Fragen und Antworten, detailierte Anleitungen, wie man den Wechsel konkret vollzieht (wie bringe ich meine Bookmarks vom PC zum Mac…) oder lange Listen von unterstützter Hardware (v.a. Drucker und Digitalkameras).

Bei den »More frequently asked questions« (auf der »Top 10 Questions«-Seite) verstecken sich sehr lesenswerte Vergleiche zwischen Apples iApps und den jeweiligen Windows-Pendants. Hier sieht man erstmal, wie einfach der Mac im Vergleich zu Windows ist! Microsoft hat zur Einführung von XP in den Werbespots z.B. das Low End-Schnittprogramm »Movie Maker« gepusht. Kein Vergleich zu Apples »iMovie«. Während der User bei iMovie seinen Film mit 17 verschiedenen Titels beschriften oder 12 verschiedenen Effekten verschönern kann, heißt es im Vergleich zu »Movie Maker« lapidar: »Sorry, Movie Maker doesn’t do titles. Sorry, Movie Maker doesn’t do effects.«
Beispiel iTunes: Einfach CDs in mp3s konvertieren; mit Windows Media Player nicht möglich. Einfach mit einer Echtzeitsuche nach Songs in der Music Library fanden; die »Suchfunktion« von WMP ist dagegen etwas für Datenbankfans: »Enter your search request. There are several parameters: if you want to do an and/or search, an exact search, a string search etc. (great for databasing, but… music?)«. In iTunes einfach Playlists per Drag & Drop zusammenstellen; in WMP eine Klickerei ohne Ende.
Wie sieht’s bei iPhoto im Vergleich zu Windows XPs »My Pictures« aus? In iPhoto hunderte oder tausende Bilder durchblättern, in »My Pictures« lassen sich nicht alle Bilder auf einmal anzeigen. In iPhoto sind Slideshows möglich und Slideshows lassen sich sogar als Quicktime-Videos speichern. My Pictures bietet keine Slideshows.
Ähnlich das Duell iDVD gegen Windows’ MyDVD. Das Aussehen der Menüs lässt sich in iDVD jederzeit verändern, in MyDVD sind sie wie festgenagelt. iDVD codiert im Hintergrund in MPEG2, MyDVD macht dies nur im Vordergrund und blockiert mitunter den ganzen Rechner. Auch mit iDVD sind Slideshows kein Problem, in MyDVD dagegen unmöglich.

Ganz ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass die Windows-Helferlein derart weit abgeschlagen sind…

Erschienen am Dienstag, 11.06.2002 @ 23:09 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 12.06.2002

Wieder gesichtet: die tvtv-Frau

Holger wies mich heute darauf hin: die tvtv-Frau wirbt nicht nur für die Techniker Krankenkasse, die Citibank, die Sparda-Bank und natürlich für tvtv.de, wie ich im Mai geschrieben habe, sondern auch für den Fernsehbauer Loewe:


Die tvtv-Frau wirbt jetzt auch für Loewe

Erschienen am Mittwoch, 12.06.2002 @ 0:23 | Kommentare deaktiviert
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Ich habe jetzt weder Zeit noch Lust, Romane zu schreiben.
Noch für das Protokoll der gestrige Abend: heimgekommen um 21:35 Uhr, »Ran WM-Fieber« in SAT.1 gesehen mit dem letzten Spiel der deutschen Mannschaft in der Vorrunde (gegen Kamerun). Es stand auf der Kippe, Deutschland brauchte mindestens ein Unentschieden (gewann dann 2:0 (0:0)). In keinem anderen WM-Spiel, seit dem es überhaupt Fußball-Weltmeisterschaften gibt, wurden mehr Karten verteilt: 12 Gelbe und zwei Gelb-Rote.
Anschließend noch Harald Schmidt und über »Becker« dann eingeschlafen.

Heute morgen wäre ich fast nach Würzburg weitergefahren, weil ich im Zug nach Schweinfurt nochmal eingenickt bin. Am Morgen war recht viel los, am Nachmittag war es hingegen wieder eigenartig ruhig — wie gestern, nur das heute kein Spiel der Nationalmannschaft auf dem Programm stand… Zeit, um einige Dinge fertig zu machen und bei den Ordnern einen Frühjahrsputz zu starten.
Dank einer Kassendifferenz kam ich erst kurz vor halb sieben aus der Bank raus (Schalterschluss: 17 Uhr). Es ging um 50 Euro und wir hatten einen Fehler in den Geldkassetten ausgeschlossen, da wir in der Mittagspause gefüllt hatten und uns sicher waren, »die 50er passen.« Merken für’s nächste Mal: Wenn ein Kollege die Kasse zum zweiten Mal aufgenommen hat und die Differenz immer noch besteht, dann die Kassetten zählen. Nicht eine 3/4 Stunde über andere potentielle Fehlerquellen grübeln.

Eigenartiges Wetter: heute morgen war es mit elf Grad noch rechts frisch, es war diesig und hat genieselt. In der Mittagspause und abends konnte man bei Sonnenschein ohne Jacke rausgehen…

Ankunft zu Hause um kurz nach neun. Im Taxi noch eine interessante Unterhaltung geführt, es ging um größere finanzielle Probleme, ob ich nicht einen Tipp hätte (»Einen Bäcker brauche ich in der Sache nicht zu fragen.«). Leider konnte ich nicht wirklich weiterhelfen, da das Ausmaß schon sehr groß war und mit einer Nachlass- und Grundschuld-Sache zusammenhing. Sah düster aus.

Abschluss: Fernsehen, surfen, noch was für morgen für die Bank vorbereiten, Licht aus.

Erschienen am Mittwoch, 12.06.2002 @ 23:00 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 13.06.2002

»Ladies and gentlemen we’re about to begin phase 2 of our evil project. Or is it phase– I don’t know phases.«

Heute morgen lese ich mir das SitePoint-Interview mit Jeffrey Zeldman durch und denke mir, ich könnte eigentlich mal wieder webstandards.org ansteuern, Zeldman sagt schon seit längerem, dass Phase II, Retooling, »real soon« starten soll. Tada! webstandards.org wurde relauncht! Da habe ich morgen wieder Lesestoff im Zug…

Zufällig fiel das Release von Mozilla 1.0 in die Zeit, als ich auf Sunlog umstellte. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um eben noch diese Meldung nachzureichen (siehe Heise und Spiegel mit einem Artikel zur preview release von NN7).

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 0:19 | Kommentare deaktiviert
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Terroristen haben’s wirklich nicht leicht in dieser Welt

Ein Freund hat mir vorhin eine Mail geschickt: für einen Treiber-Download von der Oracle-Website musste er das hier bestätigen, sonst gibt’s nämlich keine ODBC-Treiber für Oracle9:

[ ]   I am not listed on the United States Department
      of Treasury lists of Specially Designated
      Nationals, Specially Designated Terrorists,
      and Specially Designated Narcotic Traffickers,
      nor am I listed on the United States
      Department of Commerce Table of
      Denial Orders.

Mit freundlichen Grüßen aus der Rechtsabteilung.

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 21:52 | Kommentare deaktiviert
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Terroristen haben’s wirklich nicht leicht in dieser Welt II

Die Tagesschau meldet (dito Spiegel), dass die Lufthansa ihre gesamte flotte mit Video-Überwachung ausrüsten will, um »auffällige Passagiere in der Kabine und in der Nähe des Cockpits frühzeitig bemerken zu können.« Ich hatte ja schon vor einiger Zeit nicht ganz ernsthaft gefragt, wo denn die 50 Beamten sitzen, die die 400 Kameras überwachen, die Airbus in seine Flugzeuge in die Leselampen einbauen will. Die Kameras könnten tatsächlich präventiv etwas bringen, wenn Terroristen aufgeregt mit den Armen wedeln, wenn sie ein Flugzeug hijacken, damit das auf dem Monitor links-oben im Cockpit auch auffällt.

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 22:04 | Kommentare deaktiviert
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Yahoo-Relaunch

Kai stört sich am künftigen Yahoo-Layout. Ihm wäre es zu unübersichtlich und Werbung schreit ihn an, die Funktionen blieben abseits liegen. Und dass möglicherweise Yahoo einen frühen Tod sterben wird, so wie Altavista untergegangen ist (wegen des Portal-Größenwahns).
Ich kann diese Einschätzung nicht teilen. Zum Einen finde ich das neue Layout vergleichsweise übersichtlich gegenüber dem jetzigen Yahoo. Endlich wird diese Rumpelkammer mal aufgeräumt, in die man immer nur alles reingesteckt und draufgepackt hat und die krumm und schief gewachsen ist wie die Wurzeln eines Baumes. Außerdem ist das meiner Ansicht nach nicht der Anfang vom Ende von Yahoo. Der Anfang von deren Ende liegt schon etwas weiter in der Vergangenheit zurück.

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 22:14 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 14.06.2002

Werbung bei Harald Schmidt,

Zeit, um mal zu erzählen, was heute (ich spreche von Donnerstag) passiert ist.
Ich arbeite immer noch in Schweinfurt und habe mich dafür entschieden, täglich nach Hause zu fahren, weil mir Schweinfurt einfach zu trostlos ist (und der Zug nur ein bis anderthalb Stunden fährt, plus 15-20 Minuten Taxi).
Heute Morgen um 06:45 fragt mich mein Vater, ob ich nicht mal langsam aufstehen müsse. *spring*, mein Bus fuhr vor acht Minuten ab. Panik. Lösung: mein Vater nimmt mich bis zum Vacher Bahnhof mit, liegt einigermaßen auf seinem Weg. Das schnellste Drei-Punkte-Programm im Bad aller Zeiten (Rasur ausgelassen) und um sieben Uhr stand ich am Bahnhof in Vach. Weltrekord. Und was für ein Glück, dass ich meinen Rucksack schon am Vorabend gepackt hatte und mir gleichfalls die Kleidung zurechtlegte. Der Zug (RB) kam um 07:08 (elf Minuten früher als in Erlangen).

In Schweinfurt alles im grünen Bereich. Am Vormittag wieder gut zu tun, am Nachmittag zog sich eine längere Aufgabe noch weiter in die Länge, weil freilich noch reger Kundenverkehr herrschte (aber ich wurde fertig). Mit der Kasse alles im Reinen. Entspannt um halb acht die Filiale verlassen und den Roßmarkt angesteuert.

Direkt am Roßmarkt, gegenüber der Haltestelle »H«, neben einer Eisdiele, eines der besten Lahmacun, die ich je genießen durfte: Die Anzeigetafel zeigte sieben Minuten bis zur Abfahrt des nächsten Busses zum Bahnhof an. Ich frage, ob ein Lahmacun zu haben wäre und der Chef des Döner-Mann meint, es würde etwas dauern. Ich: »Hmm, der Bus fährt in fünf Minuten.« Er: »Schon fertig.« Und er machte sich in Rekordgeschwindigkeit daran, ein Lahmacun frisch zuzubereiten, inklusive Teig ausrollen. Ich sah schon in Gedanken meinen Bus davon fahren (Anzeige: eine Minute) und meinte zu ihm, es wäre kein Problem, er solle sich Zeit lassen, ich würde den nächsten Bus nehmen (15 Minuten später, Abfahrt 19:55, wäre immer noch rechtzeitig bis 20:03 am Bahnhof gewesen, bis der RE abgefahren wäre). Und er macht weiter, als ginge es um eine Medaille. Ob man denn das Lahmacun im Bus essen könne, ich kenne hier die Bräuche nicht, komme nicht aus Schweinfurt. Er: Das sei kein Problem, er wickelt mir das noch zusätzlich ein. Und ich bekam meinen Bus noch.
Drei Haltestellen später, am Bahnhof, wickelte ich die zusätzliche Folie ab und probierte. Gen-i-al. Ich weiß nicht mehr, was es gekostet hat, zwei Euro oder 2,50 (habe 3,50 mit einem Getränk bezahlt), aber das Geld ist auf jeden Fall richtig investiert. Sehr lecker. Wir sehen uns morgen in meiner Mittagspause.

Hot Tip für alle Schweinfurt-Reisenden: Nicht die RegionalBahn um 20:07 nehmen, wie HAFAS bei Reisen Richtung Nürnberg vorschlägt, sondern den RegionalExpress vier Minuten früher. Fährt genau eine halbe Stunde bis Bamberg und hält unterwegs nur noch mal in Hassfurt. Die RB zuckelt in 38 Minuten nach Bamberg und hält unterwegs fünf Mal.

Zu Hause um halb zehn nur noch ein bisschen surfen, Mails, Harald Schmidt.
Ich gebe Verena morgen meine Karte für »Live im Westbad« mit, um sie beim Vorverkauf zurückgeben zu lassen. An sich wäre Live im Westbad am Samstag, aber ich habe eigentlich keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine richtige Lust. Ich will am Samstag-Morgen um halb neun das Achtelfinal-Spiel sehen, muss nach Nürnberg (wieder eine Hose kaufen) und will mich am Abend vielleicht noch mit jemandem treffen. Und ich habe noch massig Videokonserve (1x Harald Schmidt wenn ich nicht irre, 1x Becker, Stargate, 3 Stunden Telekolleg vom letzten Samstag, Bullyparade, Seinfeld). Ich will nach der Action mit Schweinfurt (jeden Tag von Dienstag bis Freitag morgens um 06:35 aus dem Haus und um 21:35 zurück kommen) einfach mal nur zu Hause bleiben und meine Ruhe haben.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 0:07 | Kommentare deaktiviert
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Schweinfurt: Fortsetzung folgt.

Die Kollegin ist noch etwas länger krank, so dass ich auch nächste Woche in Schweinfurt arbeite, nicht in Stuttgart, wie ursprünglich angedacht.
Dann besorge ich mir aber eine Wochenkarte für die Bahn, sonst kleb’ ich mir bei den Reiseabrechnungen den Wolf. Und ich muss mal sehen, ob die Schweinfurter Stadtbusse auch sowas wie Streifenkarten kennen…

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 15:53 | Kommentare deaktiviert
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Verehrtes Publikum an den Empfangsgeräten,

ich melde mich live von Zuhause. Soeben heimgekommen, erholen sich meine geschundenen Füße nun in einer Plastik-Schüssel voll mit eiskaltem Wasser und freuen sich auf nächste Woche.

Vorhin konnte ich zeitig noch vor halb sechs aus der Bank verschwinden. Am Roßmarkt noch eine 8er-Busfahrkarte zu 5,40 Euro gekauft (würden als Einzelfahrkarten 7,20 Euro kosten und ich brauche für nächste Woche zehn Fahrten) und am Bahnhof eine Wochenkarte mit ICE-Berechtigung für die Strecke Erlangen-Schweinfurt. Kostet 69,50. Da sowohl die Wochenkarte als auch die Bahncard Ermäßigungen sind, wird es durch den Besitz der Bahncard nicht günstiger (Ermäßigungen lassen sich (noch) nicht kombinieren). Fünf Einzelfahrscheine Hin- und Zurück mit Bahncard 2. Klasse und ICE auf der Rückfahrt zwischen Bamberg und Erlangen würden zusammen 83 Euro kosten. Die Wochenkarte kann ich nicht zum Punktesammeln für das Vielfahrer-Programm anrechnen lassen, aber darauf verzichte ich gern: ist nicht nur für die Bank günstiger, ich muss bei der Reisekosten-Abrechnung dann lediglich zwei Bahnbelege kleben statt zehn.

Erfreulicherweise fuhr ein neuer RegionalExpress bis Bamberg und nicht eine dieser 30 Jahre alten Garnituren. Allerdings kein Doppelstöcker, sondern nur ein Stockwerk. Komplett neuer Wagen, maximal drei Jahre alt (als das anfing mit den neuen REs mit blauen Stoffbezügen und hellem Holz). Vorteil im Vergleich zu den alten Wagons: Klimatisierung. Nachteil: kein Platz, um irgendetwas von sich strecken. Und wieso baut man heutzutage noch Wagen mit so abartig hohen Einstiegen? Sogar ich musste mich mit großen Schritten in den Eingangsbereich stemmen; die älteren Leute, die in Schweinfurt ausstiegen, hätten sich fast abseilen müssen. Ist mir unbegreiflich, solche brandneuen Wagen auf die Schiene zu stellen.

Sehr schönes Wetter, über zwanzig Grad. Mal sehen, vielleicht radle ich noch in irgendeine Kino-Spätvorstellung.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 20:33 | Kommentare deaktiviert
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Macromedia stellt Sitespring ein

Eben bei Kai gelesen. Macromedia schreibt das zwar nicht, aber der Grund dafür liegt auf der Hand: es hat sich schlecht verkauft. Welche Ursachen mag es dafür geben? Vielleicht, weil es sündhaft teuer war? Tausend Dollar für die Server-Version mit 5 User-Lizenzen (unbegrenzte Anzahl an Clients). Zusätzliche User kosten 200 Dollar. Vielleicht auch, weil der Server nur auf Windows 2000 Server (nicht mal Professional) lief. Das scheint mir ein generelles Problem von Macromedia zu sein: man ist sehr Windows-orientiert. ColdFusion und Homesite gibt es nur für Windows, Sitespring gab es nur für Windows. Und bitte, eine Server-Maschine hat unter einem Unix zu laufen, aber als letztes Windows.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 20:59 | Kommentare deaktiviert
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Eric Meyer on CSS

Heute morgen gönnte ich mir in beiden RegionalBahnen (ER-BA, BA-SW) je eine halbe Stunde Schlaf und las nicht. Vor der Bank auf die Kollegen wartend machte ich mich dann allerdings über ein Interview mit Eric Meyer auf Digital Web, das ich mir vorgestern ausgedruckt habe (gefunden auf webstandards.org). Sehr lesenswert.

Eric Meyer ist neben Eric Costello einer der Götter des CSS-Olymp. Sein erstes Buch, der ORA-Titel »Cascading Style Sheets« steht mangels Zeit noch ungelesen im Regal, aber noch im Sommer läuft sein neuestes Werk vom Stapel: »Eric Meyer on CSS«.
Das Interview behandelt einige Grundlagen bzgl. CSS und Standard-konformem Web-Design, sein neues Buch, wohin sich das Web in Zukunft entwickeln könnte und Eric Meyer privat.
Hier noch ein Zitat für die Nachwelt:

»The problem most sites have is that they’re bound by people who think that a good Web page is one that looks exactly the same in “all browsers.” Of course, when pressed, these people will admit that they don’t actually care about Mosaic, Lynx, OmniWeb, CyberDog, Sypglass, or really anything besides Netscape 4.x and up and Internet Explorer 4.x and up. It’s that 4.x part that’s holding us up; if we could get beyond it and decide that we only care about browsers with versions of 5.x and up, the CSS story would be a lot richer.«

Das sollten sich alle Web-Designer und deren Kunden hinter die Ohren schreiben. Es geht doch gar nicht darum, dass eine Seite “in allen Browsern” gut aussieht, wie Eric Meyer schreibt. Leute die das sagen, haben in erster Linie IE4 und NN4 im Kopf.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 23:24 | Kommentare deaktiviert
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Warnmitteilung

Diese Woche mal wieder eine Warnmitteilung in der Bank: Schon seit einiger Zeit versuchen betrügerische Banden, an Eingängen zu SB-Zonen von Banken Kartenleser anzubringen, um die Kartendaten zu kopieren und PINs zu erschleichen. Wichtig: An Eingangstüren zu SB-Zonen muss nie, NIE, die Geheimzahl eingegeben werden! Wer solche Beobachtungen macht, sollte die Polizei unter Telefon 110 verständigen.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 23:33 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 15.06.2002

Mmmmmh… :-|

Eben wieder aufgestanden. Die ersten 26 Minuten des Spiels Deutschland-Paraguay habe ich verpasst, aber wie sich herausstellte, hatte die Partie eher die Spannung eines durchschnittlichen Vorrunden-Spiels. 88. Minute, Neuvielle schoß das erlösende Tor und brachte Deutschland ins Viertelfinale und beendete außerdem das lähmende Gekicke. Die Paraguayos versuchten in den letzten fünf Minuten nochmal alles, aber es half nichts.
Gut, ab Beginn der zweiten Halbzeit, nachdem Rudi Völler von einer 4er- auf eine 3er-Abwehrkette umgestellt hat, hatte die Sache etwas mehr Drive.

Einem Kollegen zu Folge sollen sich die Radiomoderatoren gestern im Wetterbericht noch überschlagen haben, es würde dreißig Grad werden, aber jetzt regnete es erstmal wie im Herbst. Ich legte mich wieder hin, denn nach Stadt war mir jetzt nicht mehr. Auf der Einkaufsliste stehen: Papier für den Drucker, das amerikanische FHM-Magazin (gibt’s am Nürnberger Hauptbahnhof) und eine graue oder beige Boss-Jeans. Nächsten Samstag dann. Selbst wenn ich an den kurzen Tagen nächste Woche zeitig aus der Bank komme, bin ich frühstens um 19:30 in Nürnberg…

Es ist jetzt halb fünf und ich fühle mich ein bisschen lahm. Mir ist langweilig und ich habe zu nichts Lust. Vielleicht bade ich gleich noch und mache einen Video-Abend drauß, allein sechs Stunden Telekolleg-Sendungen wollen noch angesehen werden.

Erschienen am Samstag, 15.06.2002 @ 16:29 | Kommentare deaktiviert
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Okay, es kübelt wieder. Grieche fällt heute aus.
Andererseits nicht schlecht, so bleibt mehr Zeit für Video. Außerdem muss ich die Waschmaschine noch dreimal anwerfen; die erste Fuhre die ich vor der Badewanne gestartet habe, dürfte gleich durch sein. Ich erweitere meine Forderung von neulich: Waschmaschinen sollten nicht nur ein Display haben, dass die Restlaufzeit des Programms anzeigt. Ich möchte, dass mir meine Waschmaschine eine Mail oder eine SMS schickt, wenn sie fertig ist. Gibt es Maschinen mit Ethernet-Anschluss oder SIM-Kartenplatz?

Erschienen am Samstag, 15.06.2002 @ 18:53 | Kommentare deaktiviert
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Astrologie

Aus »Becker« vom Freitag:

Reggie: Becker, Astrologie gibt es schon seit tausenden von Jahren.
Becker: Vor tausenden Jahren haben die Menschen noch in ihre Mützen gekackt. Es ist nur ein weiteres Idiotensystem, mit dem die Minderbemittelten versuchen, die Komplexität des menschlichen Lebens zu erfassen. Weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen, und weil es viel einfacher ist zu glauben, dass unser Schicksal von dem großen, bösen Medizinmann im Mond kontrolliert wird.

Erschienen am Samstag, 15.06.2002 @ 20:37 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 16.06.2002

Heute Abend: Apple Deutschland im Interview

Wie schon vor einigen Tagen auf der Mac-TV-Homepage zu lesen war, konnten Jörn und Co. einen Interviewpartner von Apple Deutschland für die heutige Sendung gewinnen. Es geht los um kurz vor 21 Uhr; um die Sendung verfolgen zu können, ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 12:45 | Kommentare deaktiviert
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Gartner-Studie: Macs sind günstiger als PCs

Vergangene Woche meldete der Heise-Newsticker, Gartner habe in einer Studie festgestellt, dass Macs auf die Dauer günstiger als PCs sind.
Untersucht wurde der Fachbereich Kunst der Melbourne University mit 4.676 Macs und 5.338 Windows-PCs. Die TCO beliefen sich pro Jahr für die Macs auf 1.114 USD und für die Windows-PC auf 1.438 USD. Berücksichtigt wurden außer dem Kaufpreis für Hard- und Software auch der Support-Aufwand inklusive Ausfallzeiten, Schulungen der Nutzer und die Lebensdauer. Überraschenderweise waren die Macs nicht nur beim Support, sondern auch in den ersten beiden Disziplinen günstiger als die PCs (ich führe das auf die längere Lebensdauer zurück).
Leider gibt es in der Meldung keinen Link zu einer Pressemitteilung oder gar zur Studie selbst und auch auf der Gartner-Website findet sich nichts.

Bei Studien muss allerdings immer die Frage gestellt werden: Wer hat die Studie bezahlt? Heise schweigt sich in diesem Fall darüber aus, aber ebenfalls aus der vergangenen Woche gibt es einen Spiegel-Artikel zu einer Microsoft-positiven Studie, der den Verdacht (vergeblich) auszuräumen versucht, dass die Studie von Microsoft bestellt wurde. Und im Januar habe ich bereits darauf hingewiesen, dass Microsoft das Ergebnis einer für Mai angekündigten Studie bereits zu kennen schien.
Es muss nicht immer so sein, dass der Bezahler/Auftraggeber einer Studie das Ergebnis vorgibt und kein Interesse an einer ergebnisoffenen Untersuchung besteht, aber Zweifel sind angebracht.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 13:04 | Kommentare deaktiviert
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Ruf! Mich! An!

Gestern kam die neue Rechnung von NEFkom, meinem Telefonie- und Internet-Anbieter seit Anfang April. Zunächstmal: Traumhaft niedrige Rechnung, nur 78 Euro (und 22 Euro davon bekomme ich von Verena, die sie vertelefoniert hat plus 10% Anteil an den Grundgebühren).
Der Rechnung lag eine Seite mit Informationen zu 0190-Nummern dabei: was der Unterschied zwischen regulierten und unregulierten 190er Nummern ist und wie viel die regulierten Nummern kosten. Tarife für die 0190-0-Nummern waren freilich nicht aufgelistet, da diese ja nicht reguliert seien und der Diensteanbieter selbst den Preis festsetzen können. Um ihre Kunden vor unangemeßen hohen Rechnungen zu bewahren (manche 0190-0-Dialer für Windows berechnen ja gerne mal 300 Euro pro Anwahl), hieß es da weiter, habe NEFkom für seine Kunden die Vorwahl 0190-0 gesperrt. Ich finde das positiv, auch wenn es an sich eine Gängelung des Kunden bedeutet.
Die c’t-Redaktion, steht eben frisch im Newsticker, hat versucht, an die Daten (Firmenname, Anschrift) eines 0190-Spammers zu kommen. Ergebnis: erfolglos, selbst für die c’t-Redaktion. Zunächst hat man sich als Privatmensch ausgegeben, scheiterte aber noch wesentlich früher.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 13:24 | Kommentare deaktiviert
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Spiegel: Stoiber will Soldaten im Inland für Polizeiaufgaben

Spiegel-online berichtet in einer kurzen Mitteilung, dass Stoiber die Bundeswehr künftig auch innerhalb Deutschlands für Terrorbekämpfung einsetzen möchte.
my two cents: Ich halte davon gar nichts. Bislang galt, dass sich eine moderne Gesellschaft auch dadurch auszeichnet, dass sie ihre Streitkräfte nicht im Innern einsetzt (außer z.B. bei Naturkatastrophen, Beispiel Oder-Flut).

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 16:24 | Kommentare deaktiviert
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Never give up, never surrender

Ein hochdramatisches Achtelfinal-Spiel Spanien gegen Irland. Immer Tempo, immer Druck, auf beiden Seiten.
In der 8. Minute erzielten die Spanier das 1:0 und bei diesem Stand blieb es lange Zeit. In der zweiten Halbzeit konnten die Iren (Völler: »Irländer«) einen Foul-Elfmeter nicht verwandeln, doch sie gaben nicht auf, gaben alles. Die Iren schienen sich weit mehr zu verausgaben als die Spanier und kämpften wie die Löwen. In der 90. Minute ein zweiter Elfmeter für Irland. Verwandelt! Der Ausgleich am Schluss der zweiten Hälfte sorgte für die Verlängerung, die jedoch torlos blieb (das nächste Tor, ein Golden Goal, hätte das Spiel entschieden). In einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Elfmeterschießen nach der Verlängerung obsiegten die Spanier, die nun ins Viertelfinale einziehen. Deren Gegner, Südkorea oder Italien, wird am Dienstag-Mittag ermittelt.

Es ist jetzt gleich zehn vor fünf. Die Sonne scheint, es hat 27 Grad und ich werde nach dem Duschen zum Griechen fahren.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 16:48 | Kommentare deaktiviert
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Wieder zurück aus der Stadt

Ich war wie gesagt beim Griechen essen und besuchte dann noch auf einen Sprung meine Mutter im Krankenhaus (3/4 Stunde). Ich weiß eigentlich nicht, wie ich heute noch diverse Dinge fertig bekommen will, wo ich die Zeit hernehmen soll, aber es gibt Dinge, für die man sich Zeit nehmen muss.
Eigentlich hieß es, sie käme Donnerstag/Freitag nach Hause, das wurde dann auf Montag verschoben. Neuer Termin ist jetzt Dienstag/Mittwoch. Ich bin gespannt. Morgen und Dienstag kann ich sie nicht anrufen oder besuchen, weil ich wieder erst relativ spät nach Hause komme. Morgen fahre ich noch mit dem ICE bis Nürnberg weiter (hoffentlich komme ich um halb sechs aus der Bank raus…), komme dort um halb acht an. In dieser halben Stunde muss ich noch zum Wöhrl, eine Hose kaufen, zum Saturn, Druckerpapier kaufen und beim Bahnhof das amerikanische FHM-Magazin. Wieder nach Erlangen zurück (evtl RB gegen 20:15, Ankunft in ER gegen 20:45), dann mit dem Taxi heim. Geschätzte Ankunft zu Hause: 21 Uhr. Am Dienstag werde ich, ohne irgendwo unterwegs zu trödeln (einkaufen etc.) erst gegen 21:30 daheim sein.

So, ich muss jetzt nochmal unter die Dusche. Klugerweise habe ich kurze Sachen angezogen, als ich in die Stadt fuhr, aber bei immer noch 24 Grad pappt man halt trotzdem nach einer halben Stunde auf dem Fahrrad. Nicht gemütlich gefahren, sondern ca. 12 km in 30 Minuten, also etwa 24 km/h im Schnitt, wenn man so will.

Um 21 Uhr beginnt Mac-TV, bis dahin will ich noch die Spülmaschine ausräumen, ein bisschen two cents schreiben und eine alte Website wieder hochladen (noch mit ein paar Modifikationen). Reisekosten-Abrechnung muss ich wieder schieben, vielleicht morgen, wenn ich nicht zu kaputt bin. Wenigstens habe ich letzten Sonntag schon die Belege aufgeklebt. Ja, es ist immer noch die Abrechnung der letzten fünf Wochen. In der Bank habe ich einfach keine Zeit für sowas, ich muss das zu Hause machen. Schätze mal, dass da gut und gerne 1.500 Euro zusammenkommen.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 20:23 | Kommentare deaktiviert
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Zurück aus der Dusche, weiter im Text.

Ich schätze es sehr, in einer Stadt zu leben, in der es im Sommer noch Störche im Wiesengrund gibt. Heute auf dem Heimweg wieder einen gesehen, werden sicher noch mehr im Laufe des Sommers. Letztes Jahr gab es durchaus Zeiten, zu denen ein Dutzend Störche im Wiesengrund waren.
Welche Großstadt kann das von sich behaupten?

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 20:35 | Kommentare deaktiviert
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Diesen Eintrag könnte man durchaus mit »Arroganz der Macht« überschreiben

Es geht um die USA. Nach dem 11. September gab es für eine kurze Zeit die nicht unberechtigte Hoffnung, die USA würden jetzt nicht mehr ihre Interessen allein durchsetzen wollen, sondern sich Verbündete suchen, Stichworte NATO, Allianz gegen den Terror oder auch die UN. Kurz nach dem 11.9. wurde sogar eine lange ausstehende Beitragssumme an die UN überwiesen. War das der Anfang einer Wende, hin zu einer Welt, in der die USA gleichberechtigt in Zusammenarbeit mit vielen anderen Ländern die Übel dieser Welt bekämpfen würde?
Weit gefehlt.
Inzwischen schließt das Weiße Haus nicht mehr aus, Präventivschläge zu führen (Spiegel-online vom 11. Juni 2002). Der US-Kongress hat ein Gesetz verabschiedet dass es der US-Regierung erlaubt, eine Invasion gegen die Niederlande durchzuführen, um US-Soldaten aus der Untersuchungshaft des Internationalen Strafgerichtshofs zu befreien (eine UN-Institution, der die USA nicht zugestimmt haben; Spiegel-online vom 12. Juni). Zufällig taucht am gleichen Tag ein Bericht bei Spiegel auf, ein Dokumentarfilmer habe angeblich durch US-Befehle ausgeübte Kriegsverbrechen in Afghanistan gefilmt.
Schade, ich hatte auf eine Wende gehofft. Nun scheint die Politik der »pax americana« und des »america fisrt« weiterzugehen.

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 20:49 | Kommentare deaktiviert
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Trailer

Zwei neue, sehenswerte Trailer:

  • Step into Liquid
    Ein Dokumentarfilm über das Surfen (im Sinne von Wellenreiten). Sehr schöne Bilder von riesigen Wellen an verschiedenen Orten auf der Welt.
    Kein Eintrag bei der IMDB, aber eine offizielle Site: stepintoliquid.com
     
  • Minority Report
    Den ersten Trailer hatte ich vor einiger Zeit schon vorgestellt, aber das ist ein neuer »Internet Exclusive Trailer«.

Bemerkenswert ist, dass der Dokumentarfilm, dem Trailer nach zu urteilen, im Seitenverhältnis 2,35:1 daher kommt. Wenig überraschend ist, dass »Minority Report« im Verhältnis 1,85:1 gedreht wurde. Ich bin ein Fan von breiten Seitenverhätlnissen (also 2,35:1) und hätte mir das auch bei einem bildgewaltigen Spielfilm wie »MR« gewünscht. 1,85:1 wird auch »Spielberg-Format« genannt, weil Steven Spielberg nur in diesem Format dreht. Da »MR« nicht nur eine Dreamworks-Produktion ist (das Studio von Spielberg), sondern von ihm auch die Regie geführt wurde, verwundert es nicht, dass dieser Film nicht die ganze Saalbreite ausfüllt.
[IMDB, offizielle Seite]

Erschienen am Sonntag, 16.06.2002 @ 21:10 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 17.06.2002

IE 5.2 ab sofort verfügbar

Eine neue Internet Explorer-Version für den Mac ist ab sofort verfügbar. Die neue Version ist nur für OS X erhältlich; die Entwicklung des IE für Classic hat Microsoft bereits seit einiger Zeit eingestellt, höher als derzeit 5.1.4 wird die Versionsnummer dort nicht mehr klettern.
Das Update bringt bessere Performance sowie Schriftenglättung unter OS 10.1.5 und stopft einige Sicherheitslücken.
Es handelt sich hierbei noch nicht um IE 5.5 oder IE 6, es gibt außer den genannten keine neuen Features. Auf obzorg.org gibt es eine kurze Meldung dazu.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 19:59 | Kommentare deaktiviert
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OS X 10.2 »Jaguar« am 10. September?

Mac-TV glaubt zu wissen, das 10.2 am 10. September auf CD herauskommen wird und rechnet mit einem Preis von 129 Euro. Dass 10.2 ein kostenpflichtiges Update sein wird, war schon länger bekannt.
Ich kann es kaum erwarten…
Nicht nur das Hammer-Feature schlechthin, QuartzExtreme, auch die unzähligen Detailverbesserungen. Eben zum Beispiel bei Thinksecret diesen Screenshot gesehen: Ein Eject-Button in der Menüleiste. Praktisch, wenn man mehrere Discs gemountet hat (z.B. eine CD und einige Disc Images). Diese Detailverliebtheit, diese kleinen Dinge, die einem das Leben und Arbeiten mit dem Mac leichter machenm schätze ich an Apple.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 20:16 | Kommentare deaktiviert
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TV-Duelle werden von wissenschaftlicher Kommission begleitet

Wie Spiegel-online berichtet, wollen fünf medien- und politikwissenschaftliche Institute unmittelbar nach den Duellen Daten z.B. über den Anteil der Sachpolitik, die Aussagen der Kontrahenten zum politischen Gegner oder über die Fairness der Fragen vorlegen. Sehr spannend, die Duelle durch objektive Daten zu begleiten, ehrlich. Ich sehe dem erwartungsvoll entgegen.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 21:03 | Kommentare deaktiviert
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Kennt jemand einen guten Online-Thesaurus (Synonym-Wörterbuch)? Der aus Word tut im Prinzip, aber ich hab’ ganz gern noch Online-Lösungen, falls Word vielleicht mal nicht zur Hand ist.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 21:10 | Kommentare deaktiviert
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Harald Schmidt vom Donnerstag

Schmidt: Wie mit unserer Quote. Das irritiert mich eigentlich. Seit Tagen haben wir Rekordquote. Ja, das irritiert mich, meine Damen und Herren. Und wenn Sie erinnern, ich habe noch nie über unsere Quote gesprochen, weil: jahrelang war sie ok. Sie war schlecht, sympathisch, keiner hat uns zugeschaut, wir hatten unsere Ruhe. Jetzt plötzlich dieser Quatsch mit Rekordquoten. Schon der dritte Tag hintereinander; zuerst freut man sich, aber ann habe ich nachgedacht, weil ich ein nachdenklicher Mensch bin. Ja, ich habe gesagt: Das ist eigentlich Quatsch, was soll das. Jahrelang hieß es: miese Quote… Sie war nicht so schlecht, wie gesagt wurde, aber sie war auch nicht gut. Wir hatten unsere Ruhe…
Andrack: Ja, gut war sie schon, aber auch nicht brillant.
Schmidt: Aber nicht brillant, ok, es ging so, man kam über die Runden, man war zufrieden, man hat sich eingeschränkt, man hat ‘n Pulli angezogen statt gleich die Heizung aufgedreht und so weiter, so. Jetzt plötzlich fängt das an, so populär zu werden. Und das ist unschön. Denn Sie, die treuen Fans, die uns seit Jahren schauen, Sie wissen: wir wollen das nicht, oder? Wir hatten ‘ne schöne Atmosphäre, das war okay.
[Publikum applaudiert]
Schmidt: Wir waren unter uns, wir waren uns einig, wir haben den Rest der Welt beschimpft… Seit Neuestem auch der Irrglaube, man könnte sich ohne Weiteres zum Fan unserer Sendung erklären, ja? “Ich bin schon lange Fan”, das ist ein großer Irrtum. Wir entscheiden, wer Fan sein darf. Und die Harcore-Fans wissen das: In Einzelgesprächen bekommen sie das mitgeteilt, überwiegend von mir persönlich, an Tankstellen, in Zügen und so weiter. Es geht nicht, dass jeder kommt und sagt: “Ich find’ das toll, ich guck’ Sie jeden Abend”, das muss wieder anders werden. Wir wollen eigentlich wieder… Das ist jetzt so, wir profitieren natürlich von der großartigen Sendung mit Olli Welke vor uns [ran WM-Fieber], aber ich hoffe sehr, dass wir nach Ende dieser WM wieder auf unsere gute alte Rumpelquote zurückfallen, denn wir setzen uns nur sinnlos selber unter Druck. In einem Jahr wird es heißen: “Damals hattet Ihr noch zwei Millionen Zuschauer.” Ich möchte nicht noch in den letzten zwanzig Jahren meines Berufslebens anfangen müssen zu arbeiten, verstehen Sie?

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 21:26 | Kommentare deaktiviert
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»Es wird heiß und feucht! Das ist ja toll, wenn Du bei einer Frau bist, aber verdammte Scheiße wenn Du im Dschungel hängst!«'">»Es wird heiß und feucht! Das ist ja toll, wenn Du bei einer Frau bist, aber verdammte Scheiße wenn Du im Dschungel hängst!«

Kurz zu den heutigen Kuriositäten des Alltags. Ich ging um 06:35 aus dem Haus, mein Bus fährt planmäßig um 06:37 ab. Fußweg bis zur Haltestelle: zweihundert Meter. 6 Uhr 40, kein Bus weit und breit. Bin ich etwa zu spät gekommen, ist er schon früher abgefahren? Kurz vor Dreiviertel, der Bus kam angerauscht. Die Fahrerin drückte auf’s Gas, fuhr die Landstraße zwischen Hüttendorf und Kriegenbrunn sicher mit 80 Sachen runter (70 erlaubt, inzwischen in so schlechtem Zustand dass viele sagen, sie sei nur noch für 50 geeignet). In Kriegenbrunn mähte sie in einer Kurve fast einen Trupp Omis um und ich hatte große Angst um das Pferd und die zwei Folen zwei Kreuzungen weiter auf der Straße. Dann nahm sie eine falsche Strecke, ich weiß nicht, ob aus Versehen oder aus Kalkül. Diese Linie befährt schon seit ca. drei Jahren nicht mehr die gewählte Strecke (am Hafen vorbei statt durch Schallershof), aber sie spart einige Zeit. War mir egal, Hauptsache die Fahrt würde am Bahnhof enden. So war es dann auch, sogar pünktlich. Gefahren wie vom Hafer gestochen, aber den Fahrplan eingehalten (zumindest, was die Ankunft an der Endhaltestelle betrifft).

Im Zug habe ich es tatsächlich noch geschafft, den Spiegel der letzten Woche fertig zu bekommen, ich hatte diesbezüglich schon ein ungutes Gefühl. Weiter ging’s mit dem aktuellen Spiegel, der überraschenderweise bereits gestern am Bahnhof lag. Normalerweise liegt der Sonntag-Abend bis 21 Uhr nie bereits am Bahnhof (da schließt die Erlanger Bahnhofsbuchhandlung), sondern frühestens montags um sechs Uhr (zu dieser Zeit öffnet sie). Und auch wenn man an Tankstellen, nach dem Kino um zwei Uhr nachts von Sonntag auf Montag den neuen Spiegel kaufen will, geht man leer aus.

Als ich aus dem Haus ging, hatte es 15 Grad, ich nahm noch meine neue, leichte Sommerjacke mit. Ankunft um Viertel vor neun in Schweinfurt, eine Wärme! Die Jacke verschwand direkt im Rucksack. Auch der weitere Tag blieb heiß. Der leichte Zug zwischen der zum Hinterhof geöffneten Küchentür und der Eingangstüre war kaum zu spüren, die 27 Jahre alte Klimaanlage half auch kaum. Die Soße lief, die Kleidung pappte, selbst nackt zu sein hätte keine Linderung gebracht.

Spiegel-online schreibt, dass es morgen noch heißer werden soll, bis zu 38 Grad!! Ich grüble verzweifelt über einem Plan B. Minimalistischer als eine lange Hose, Krawatte und kurzärmliges Hemd geht nicht. Im Kühlschrank liegt noch eine Halb-Liter-Wasserflasche, die eine Hälfte wird wohl in der Mittagspause den Weg über meinen Kopf finden, die andere nach Feierabend. Ergo Handtuch einpacken. Ein Stofftuch, um Schweiß von der Stirn wischen zu können. 2,5 Liter statt zwei Liter gekühlte Getränke. Es besteht keine Möglichkeit, in einer leichten Hose, Sandalen und T-Shirt in die Bank zu kommen, oder? Ventilator ist noch eine gute Idee, aber der Standventilator wird im Zug etwas sperrig. Vielleicht können wir morgen in der Mittagspause etwas entsprechendes einkaufen.
Und mit ein bisschen Glück sorgen Gewitter für Abkühlung.
Morgen außerdem volles Programm: Öffnungszeit von 10 bis 14 und von 15 bis 19 Uhr. <ironie>Unnötig zu erwähnen, dass ich wahnsinnig motiviert bin, bei der Affenhitze am unergonomischsten Arbeitsplatz der gesamten Bank meine Arbeiten unter Hochdruck stehend (im doppelten Sinne) bis Mittwoch-Abend fertig zu bekommen.</ironie> Nein, ich bleibe nicht länger. Es reicht, abends um halb zehn nach Hause zu kommen und am nächsten Tag wieder um sechs aus dem Bett zu fallen. Um 19:15 wird die Kasse passen und ich werde fluchtartig das Gebäude verlassen. Es gibt Grenzen.

Donnerstag und Freitag werde ich in Bayreuth arbeiten. An sich hätte ich mir das denken können: die Filialleiter fahren auf ein zweitägiges Seminar, in Bayreuth hält dann nur noch eine Vollzeit-Kollegin die Stellung und die Halbtags-Kollegin (vormittags) kann nicht schon wieder ganztägig arbeiten.

Der geplante halbstündige Einkaufs-Trip nach Nürnberg fiel heute aus, da der ICE aus Berlin 15 Minuten Verspätung hatte. Der nächste Zug ab Bamberg war der RE um 18:55, Ankunft in Nürnberg um 19:45. Etwas zu knapp, um vom Bahnhof zum Weißen Turm zu kommen, um dann noch in den letzten fünf Minuten vor Schluss eine neue Hose zu kaufen. Nächster Termin: Mittwoch. In Schweinfurt gibt’s freilich auch einen Wöhrl, aber wie man sieht ist nicht sichergestellt, dass ich eine eventuell zu ändernde Hose dort auch eine Woche später wieder abholen kann (wobei ich glaube, dass ich nächste Woche noch in Schweinfurt sein werde, es ist nur noch nicht sicher). Wieso eine neue Hose, ich hatte doch im Frühjahr erst einen Großeinkauf? Ich will noch eine helle /grau, beige, eben nicht schwarz) Bank-Jeans. Warum Wöhrl? Weil ich im Frühjahr die perfekte Bank-Jeans gefunden habe: »Arkansas 10598« von Boss in W42 und L34. Und ich habe schon viele Jeans unterschiedlichster Marken probiert; die letzte Jeans die das Attribut »perfekt« verdiente war die 517 von Levis von vor round about fünf Jahren, die inzwischen aber leider nicht mehr hergestellt wird. Inzwischen dürfte bekannt sein, dass ich einkaufen, speziell Klamotten, nicht ausstehen kann. Keine Experimente, wenn ich das perfekte Produkt gefunden habe, wird es immer wieder gekauft, bis etwas besseres kommt (wenn Levis die 517 nicht eingestampft hätte, würde ich sie immer noch kaufen). Wöhrl-Nürnberg, weil das Stammhaus freilich die größte Auswahl hat. Ich weiß zwar, welche Hose ich will, aber das hilft mir nicht, wenn der Wöhrl-Erlangen die dann z.B. nicht vorrätig hat.

Mit dem Taxi nach Hause, Ankunft dort um 19:35.

Erschienen am »Es wird heiß und feucht! Das ist ja toll, wenn Du bei einer Frau bist, aber verdammte Scheiße wenn Du im Dschungel hängst!«'">Montag, 17.06.2002 @ 22:16 | Kommentare deaktiviert
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Internet-Praktikanten im Suhrkamp-Verlag

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon am Samstag schreiben, fand aber nicht die Zeit.

Es geht um Martin Walsers neuen Roman, »Tod eines Kritikers«. Jörg Kantel, Betreiber des größten deutschsprachigen Weblogs »Schockwellenreiter« (zumindest das meistgelinkte und bekannteste in der Szene), setzte einen Link auf eine PDF-Datei im Web, die das genannte Buch enthielt. Das gefiel dem Suhrkamp-Verlag nicht, Urheberrechtsverletzung und Trallala, Jörg fing sich von der Kanzlei des Verlags eine Abmahnung ein, er solle den Link bis 18 Uhr des selben Tages entfernen. Den Streitwert legten die Anwälte auf 100.000 Euro fest und demnach ergeben sich runde 1.200 Euro Gebühren für die Bemühungen der Advokaten.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, per E-Mail eine Frist von wenigen Stunden (<6) zu setzen bzw. überhaupt gleich die Abmahn-Keule aus dem Sack zu holen. Man hätte ja mal freundlich eine Mail schicken können, den Link doch bitte zu entfernen (wie es andere Firmen schon praktiziert haben). Sicher, einen Link auf eine illegale Bezugsmöglichkeit für ein urheberrechtlich geschütztes Werk zu setzen, ist nicht ganz unheikel, zumal das Thema »Haftung für Links« immer noch nicht abschließend geklärt ist.
Unverfroren außerdem, einen Weblogger abzumahnen (auch noch ausgewiesener Suhrkamp-Fan) und nicht dafür zu sorgen, oder zumindest zu versuchen, die nach wie vor erhältliche Datei wieder aus dem Netz herauszubekommen. Ich weiß, dass das unmöglich ist, aber zumindest der Server, von dem ich das Buch herunterladen konnte, bietet die Datei immer noch an (Montag, 22:55 Uhr) und dieser Server steht in Deutschland, der Inhaber kann leicht per Whois-Abfrage bei der DENIC ausfindig gemacht werden. An die Server in Honolulu und sonstwo kommt man freilich ungleich schwerer ran.

Sind die Verantwortlichen im Suhrkamp-Verlag ahnungslos? Einerseits lässt man mit großem Bohei den neuen Walser-Roman auf die Menschheit los. Man bläst ihn per Mail an diverse Journalisten zur Lektüre und an Zeitungen zum möglichen Abdruck durch das Netz und wundert sich dann andererseits, dass es irgendwo eine undichte Stelle gibt und der Roman im Netz auftaucht.
Aus den Fehlern der Platten- und Filmindustrie scheint man nichts, absolut gar nichts gelernt zu haben.

Haben die Verantwortlichen im Suhrkamp-Verlag noch alle Latten am Zaun? Ausgerechnet mit dem bekanntesten deutschen Blogger legt man sich an, der es schon zu Referenzen in der »Zeit«, dutzenden Interviews und tausenden Links auf anderen Websites gebracht hat. Wer sich mit Jörg anlegt, wirft einen Stein ins Wasser und sieht dabei zu, wie er Wellen schlägt. Die Abmahnung hat es zu einer Meldung im Branchendienst Heise-Newsticker gebracht und wer den Roman bisher nicht auf seiner Festplatte hatte, hat ihn spätestens jetzt. Dutzende deutsche Weblogger haben das Thema aufgegriffen (siehe Reaktionen bei Jörg: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7), unter anderem das nicht minder bekannte Krit-Journal. Sprich: die Aktion war kontra-produktiv, die illegale Kopie hat sich noch weiter verbreitet. Nicht, weil Jörg darauf gelinkt hat, sondern weil sich der Suhrkamp-Verlag zum Affen gemacht hat.

In Telepolis (der Autor wusste anscheinend noch nicht von der Abmahnung) ist Marcus Hammerschmitt�anderer Meinung: Der Verlag hat diesen Weg bewusst gewählt, um Aufmerksamkeit zu erlangen, nach dem Motto, egal ob die Nachricht gut oder schlecht ist, Hauptsache der Name ist in der Zeitung richtig geschrieben. Ich kann mich dem wie gesagt nicht anschließen; übrigens vertritt auch Kai eine Meinung, die meiner ähnlich ist, wobei er den Gedanken weiterspinnt und sagt, dass Raubkopien nicht grundsätzlich schädlich sind, sondern ein Mittel sein können, um den Konsumenten anzufixen (bestes Beispiel: Microsoft Office und Windows).

So lange ich nicht beim Schockwellenreiter lese, dass der Verlag die Abmahnkosten von 1.200 Euro übernimmt, steht der Suhrkamp-Verlag auf meiner Konsumenten-Embargo-Liste.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 23:53 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 18.06.2002

Außentemperatur

22,3 Grad.
Gute Nacht.

Erschienen am Dienstag, 18.06.2002 @ 1:02 | Kommentare deaktiviert
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Boss »Arkansas 10598«

Das ist der Name der Jeans, die ich mir noch kaufen wollte, in Größe W42, L34. Wobei ich nicht weiß, ob die Farbe (schwarz) schon in diesem Zahlencode enthalten ist. Die Dame bei Wöhrl fand es jedenfalls sehr hilfreich, dass ich mir diese Bezeichnung aufgeschrieben habe, sie konnte gleich etwas damit anfangen.
Ich versuchte mein Glück nun doch bei Wöhrl-Schweinfurt. Falls eine Änderung erforderlich wäre, könnte ich sie ja auch mit nach Hause nehmen und in Erlangen oder Nürnberg ändern lassen. Leider war die Hose nicht da (grau oder beige war mein Wunsch), Bestellung wäre erforderlich gewesen. Da ich mit Sicherheit nur noch morgen in Schweinfurt arbeite, habe ich abgelehnt. Ich muss es Mittwoch-Abend doch mal in Erlangen probieren (da würde ich sie mir dann auch bestellen lassen) oder am Donnerstag/Freitag auf gut Glück in Bayreuth.
Heute morgen hatte es um halb sieben bereits 20 Grad, so dass ich mich für die Hose mit dem dünnsten Stoff im Schrank entschied, eine beige Cargo-Hose von Camel. Nicht wirklich Bank-like, aber: so what. Dumm nur, dass ich derzeit keine braunen Schuhe vorrätig habe, denn schwarze Schuhe passen nicht wirklich zu solch einer hellen Hose (zumal ich einen braunen Gürtel eingezogen habe, da ein schwarzer Gürtel in einer solchen Hose noch bekloppter aussieht; außerdem hoffte ich, in der Mittagspause braune Schuhe kaufen zu können.
Der Schuhladen in dem ich es probierte, führte jedoch keine Camel-Schuhe. Ich werde es morgen nochmal in einem anderen probieren, der mir genannt wurde. Ich werde wohl morgen wieder die schwarze Jeans anziehen (mit schwarzem Gürtel und schwarzen Schuhen, wie es sich gehört). Ob eine dünne oder eine sehr dünne Hose auf meinen Beinen klebt, ist eigentlich egal. Die nächsten Tage, so meldet der Spiegel, sollen gewittrig werden, aber es soll dennoch schwül bleiben, bei immerhin 25 bis 35 Grad.

Camel-Schuhe, weil ich vor zehn Jahren schonmal Camels hatte und die waren sehr gut. Wenn die runtergelatscht sind, kann ich sie noch als Gammel-Schuhe für die Freizeit verwenden, »normale« Bank-Schuhe muss ich nach ihrem Einsatz in die Altkleider-Sammlung geben.

Erschienen am Dienstag, 18.06.2002 @ 14:54 | Kommentare deaktiviert
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Kaltes klares Wasser

Nichts wie raus hier.
Der Text des in der Überschrift genannten Songs von Malaria vs. Chicks on Speed passt jetzt zwar nicht wirklich zur Situation, aber die zitierte Hookline könnte treffender nicht sein. Im Zug werde ich mir das Stück dreimal anhören. Mindestens.

Erschienen am Dienstag, 18.06.2002 @ 19:18 | Kommentare deaktiviert
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Es war genau zehn Uhr, als ich nach Hause kam.
Für den ICE aus Berlin wurden in Bamberg achtzig (in Worten: achtzig) Minuten Verspätung angesagt, wegen einer Baustelle bei Berlin. Die Helden am Hbf Bamberg zeigten allerdings nicht »Über 60 Minuten später« am Fahrtrichtungsanzeiger an (und diese Blätter gibt es meines Wissens), sondern »Bitte Ansage beachten«. Als ich das sah dachte ich zuerst, »Wenn es eine Verspätung wäre, würden sie es schon anschreiben.« Sei’s drum, als ein weiterer Zug aus Richtung Schweinfurt ankam, hörte auch ich die Ansage und ging ein Gleis weiter, um die RB um 21:06 nach Erlangen zu nehmen.

Meine Mutter ist wieder aus dem Krankenhaus zurück.

Die Klimaanlage in der Filiale auf 15 Grad zu stellen half auch nicht, das Ding ist reif für den Müll. Am Nachmittag hatte der Filialleiter ein Einsehen, fuhr zum Baumarkt und kaufte vier Ventilatoren für die Filiale (jeweils um 20 Euro).
Gestern hielt sich meine Motivation angesichts des unergonomischen Arbeitsplatzes und der angekündigten Hitze in Grenzen, aber es ging an sich. Sicher, es war heiß wie lange nicht, man spürte jede einzelne Schweißperle auf der Stirn und die Beinkleider hätten noch so dünn sein können und sie hätten trotzdem gepappt, es war heiß. Aber ich habe doch gut einiges wegarbeiten können und habe morgen noch mit sensationellen vier Adressänderungen zu tun, dann wär’ ich an sich fertig und kann morgen Abend guten Gewissens die Filiale verlassen, ohne den Kollegen Arbeit zu hinterlassen, die ich noch hätte erledigen können. Ein Wehrmutstropfen ist dabei, denn Adressänderungen sind bei uns grauenhaft umständlich. Was soll’s, die zieh’ ich durch, dann kann ich die Woche in Schweinfurt ausklingen lassen, am Donnerstag geht’s nach Bayreuth (aber mit Übernachtung in BT von Donnerstag auf Freitag). Ich kann etwas später kommen, so fünf nach zehn, weil die Kolleginnen in Bayreuth am Morgen zu zweit sein werden. Bus am Donnerstag um 07:21 statt 06:39; eine Dreiviertelstunde länger schlafen.

Am Abend, als ich aus der Filiale ging und am Schweinfurter Bahnhof stand, hämmernde Kopfschmerzen.

Erschienen am Dienstag, 18.06.2002 @ 23:57 | Kommentare deaktiviert
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»Die Luft ist sehr feucht, das macht das Arbeiten anstrengend.«

Wird ein Meterologe des DWD in einem Spiegel-Artikel zum heutigen Wetter zitiert.

Erschienen am Dienstag, 18.06.2002 @ 23:59 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 19.06.2002

Ihr könnt wieder Bücher von Suhrkamp kaufen

Der Suhrkamp-Verlag hat sich mit dem Schockwellenreiter geeinigt und zieht die Abmahnung zurück. Sehr fair.

Erschienen am Mittwoch, 19.06.2002 @ 20:30 | Kommentare deaktiviert
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Von heute gibt es nichts besonderes zu berichten. Eine drückende Hitze, es gab keine der angekündigten Wärmegewitter.
Am Abend machte ich noch einen Abstecher bei Wöhrl-Erlangen, allerdings führt man dort meine Boss-Jeans nicht mehr, nur noch im Haupthaus in Nürnberg. Mein Schuster (Salamander am Hugo) hatte bereits um 19 Uhr geschlossen (ich kam um Viertel nach sieben mit dem ICE an). Am Samstag muss ich unbedingt aufstehen und sowohl nach Erlangen, als auch nach Nürnberg… Wenigstens habe ich im Horten noch Papier kaufen können.

Zu Hause erstmal direkt aus dem Taxi unter die Dusche, anschließend Stargate und Andromeda. In der Stunde bis zur Schmidt-Show erledigte ich noch einen Job an einer Website. Geht wahrscheinlich morgen online, dann mehr dazu.

Erschienen am Mittwoch, 19.06.2002 @ 23:44 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 20.06.2002

DSL in die Filialen

Wow, ich lese gerade in einer Mail, dass die Filialen evtl demnächst DSL bekommen werden. Endlich… Derzeit quälen sich die Daten sämtlicher PCs einer Filiale über eine ISDN-Leitung.
Wenn jetzt noch die Rechner ausgetauscht werden würden, wäre ich glücklich. Aktuell stehen hier Pentium-II-233 mit 64 MB RAM und NT4.

Erschienen am Donnerstag, 20.06.2002 @ 11:54 | Kommentare deaktiviert
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Windows-Workflow

Wenn ich zu Hause an meinem Mac mit Mac OS X sitze, ist es ein Traum, im Web zu surfen. Nicht nur, dass neuerdings alle Texte im Internet Explorer mit Anti-Aliasing dargestellt werden (sogar Eingaben in Textfeldern auf Webseiten). Vor allem die Arbeit mit PDFs ist ein Traum. Wenn ich eine PDF-Datei anklicke, wird sie mit dem eingebauten Download-Manager des IE auf meinen Desktop heruntergeladen. Anschließend startet das OS X-bordeigene PDF-Vorschauprogramm »Preview« und stellt die PDF dar.
Eben auf Arbeit: Die Eingaben in das Kreditprogrammen erfolgen per Webinterface. Nach der Freigabe des Vertrags werden on the fly PDFs generiert, die ich dann auszudrucken habe. Wie bei Windows üblich, werden PDF inline im Fenster des IE dargestellt, mittels Plug-in. Das Dumme ist nur: die Kombination NT4-IE5.5-Arcoread5 ist hochgradig instabil. Wenn ich zwei oder drei Browserfenster mit inline dargestellten PDFs offen lasse, hängt sich das Plug-in auf und ich kann keine neuen PDF mehr öffnen. Nur noch die Holzhammer-Methode hilft (Abschießen des IE). Ganz toll, wenn die Vertragsdateien nicht mehr geöffnet werden können, der IE abgeschossen werden muss und ich an die Dateien nach der Kreditfreigabe nicht mehr rankomme…

Erschienen am Donnerstag, 20.06.2002 @ 12:04 | Kommentare deaktiviert
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Rau hat unterschrieben

Bundespräsident Johannes Rau hat heute das Zuwanderungsgesetz unterschrieben. Der Spiegel dokumentiert die Erklärung Raus (siehe auch die Pressemitteilung des Bundespräsidialamts). Ebenfalls beim Spiegel nachzulesen: Was das Zuwanderungsgesetz will.
my two cents: Bin dafür. Auch wenn tausend Mal die Phrase vorgetragen wird, Deutschland sei kein Einwanderungsland, wird es deswegen nicht richtiger. Deutschland ist Einwanderungsland. Und Deutschland braucht auch Zuwanderung wegen der demographischen Entwicklung (die Gesellschaft wird immer älter, mehr Rentner, weniger Beitragszahler etc. pp.). Das Gesetz regelt jetzt, was vorher ungeregelt blieb oder sich in vielen Jahren zu einem undurchsichtigen Regelungs-Chaos ausgeweitet hat.

Erschienen am Donnerstag, 20.06.2002 @ 16:27 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 21.06.2002

Einsatzplanung

Wie bekannt, bin ich gestern und heute in Bayreuth. Nächste Woche steht nochmal Schweinfurt auf dem Programm, da eine Kollegin noch krank ist und ein anderer Kollege eine Woche Urlaub hat. Und zwei Leute sind dort etwas wenig. Dem Kollegen, der für mich die Einsätze disponiert, wär’s egal gewesen, von ihm aus hätte ich auch zu Hause bleiben können. Das wäre mir auch durchaus recht gewesen, aber ich sehe auch, was in Schweinfurt los ist, die brauchen einfach noch einen dritten Mann.

Erschienen am Freitag, 21.06.2002 @ 11:29 | Kommentare deaktiviert
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Harold und Maude

Nachträge von gestern:

Um zehn nach sieben waren wir aus der Bank raus (Schalterschluss um sieben). Direkt ins Hotel (die Tasche hatte ich dort am Morgen bereits abgegeben, Kaltgetränke in der Mittagspause bei Müller gekauft) und unter die Dusche. Anschließend Klaus angerufen, ob er prinzipiell Interesse an »Erkan und Stefan« hätte. Lust ja, Zeit für die nächsten Wochen eher nein. Übrigens befand er sich auf dem Rückweg von Köln; im Rahmen einer Exkursion hatte er unter anderem Gelegenheit, die Aufzeichnung einer Harald-Schmidt-Show zu besuchen. Ich entschied mich für »Erkan und Stefan« um 21 Uhr. »Spiderman« um acht wäre zu knapp geworden, denn jetzt ging ich erstmal um Viertel vor acht zum Griechen.

»Erkan & Stefan 2« war nicht so der Brüller. Zum Einen muss man an sich schon Fan sein, zum Weiteren hat man die besten Gags schon im ersten Teil gesehen, der neue Film brachte wenig Neues, vieles einfach in einer neuen Variation.
Nach dem Film war ich pünktlich zu Harald Schmidt zurück im Hotel, hatte aber keinen großen Nerv mehr, etwas zu schreiben. Nach der Schmidt-Show ins Bett.

Aus der Abteilung »Kuriositäten des Alltags«: Bei verheirateten Paaren ist sehr oft zu beobachten, dass sich der Altersunterschied in der Regel in einer Bandbreite von zwei Jahren bewegt. Können auch schon mal zehn Jahre sein, ok. Ein Kunde kam gestern mit einer älteren Frau in die Filiale, um ein Formular zu unterschreiben. Er sagte dauernd etwas davon, dass seine Frau ja jetzt auch dabei wäre und man das Formular nun unterschreiben könne. Und ich dachte mir: wieso seine Frau, das ist doch seine Mutter?! Nachher mal auf die Geburtsdaten gesehen: Sie Jahrgang 1934, er 1955.

Erschienen am Freitag, 21.06.2002 @ 12:16 | Kommentare deaktiviert
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Einen Vorteil hat’s ja, wenn man nicht Fußball sehen kann…

…man muss nicht so lange bei McDonald’s anstehen. In zehn Minuten ist Mittagspause.

Erschienen am Freitag, 21.06.2002 @ 13:48 | Kommentare deaktiviert
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Mac-TV-Interview mit Apple Deutschland jetzt als Download verfügbar

Wer letzten Sonntag die Live-Sendung mit einem Vertreter von Apple Deutschland im Interview nicht verfolgen konnte, hat jetzt nochmal Gelegenheit, sich die aufgezeichnete Sendung anzusehen. Die DSL-Version ist ca. 110 MB groß, die Sendung dauert circa 30 Minuten. Kleinere Versionen finden sich bei Mac-TV (siehe den ersten Link).
Zitat von Mac-TV: »Dieser Film zeigt das ausführlichste Live-Interview, das mit Apple jemals geführt worden ist — weltweit.«

Erschienen am Freitag, 21.06.2002 @ 16:04 | Kommentare deaktiviert
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»Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«'">»Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«

Eine neue Website, an der ich mitgearbeitet habe, ist nun online: rickiekinnen.de.
Rickie Kinnen ist Musikerin. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal Gelegenheit, in die promo release ihrer CD reinzuhören und muss sagen, das klang nicht schlecht.
Das Projekt-Team war überschaubar (gut, die Site ist jetzt auch nicht sooo groß): Von Rickie selbst kamen die Texte, Stefanie Furtner war für die Bildbearbeitung verantwortlich, Holger Eggert koordinierte und zeichnete für die Programmierung (Gästebuch) verantwortlich. Meine Wenigkeit war für die HTML-Umsetzung zuständig.

Erschienen am »Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«'">Freitag, 21.06.2002 @ 16:40 | Kommentare deaktiviert
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Heute Abend

passiert nicht mehr viel.

An sich hatte ich noch überlegt, ins Kino zu gehen, aber das passte mir zeitlich nicht ins Konzept (wenn, dann wäre selbstverständlich ein Besuch beim Griechen zuvor obligatorisch gewesen). Nach dem Heimkommen (acht Uhr) habe ich noch bei Rickies Seite einige Details verbessert (danke, Stefie!). In Netscape4 macht die Site noch Probleme mit der Navigation.

Nein, ich bleibe heute Abend zu Hause, sehe noch ein bisschen Video (»Becker« aus den vergangenen Tagen) und dann die Schmidt-Show. Der Hunger drängt jetzt aber doch noch, eine Tiefkühlpizza wird wohl dran glauben müssen.

Morgen sieht die Sache schon etwas spannender aus: Ich habe mich mit Martin für Kino verabredet, »Spiderman«. Evtl davor/danach noch ein IMAX-3D-Film, »Space Station 3D«). Mal sehen, was er hat reservieren können. Am Nachmittag muss ich unbedingt in die Stadt. Die graue/beige Boss-Jeans steht immer noch auf der Liste, ebenso braune Camel-Halbschuhe.
Die Ami-Ausgabe von FHM habe ich übrigens immer noch nicht. Ich war zwar am Donnerstag-Morgen vor der Abfahrt nach Bayreuth in der Osthalle des Nürnberger Hauptbahnhofs. Die Bahnhofsbuchhandlung dort hat ein großes Sortiment an ausländischen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, dafür ein eingeschränktes Sortiment an deutschen Zeitschriften (vergleichbar mit einem größeren Kaufhaus-Zeitschriftenstand, außerdem Unmengen von Karten und Reiseführern). Die Buchhandlung in der Mittelhalle hat keine ausländischen Publikationen (mehr), dafür bekommt man dort alles, was in deutscher Sprache zu Papier gebracht wird. Der langen Rede kurzer Sinn: die britische FHM-Ausgabe lag vor, nicht jedoch die amerikanische. Ich muss Holger mal bitten, in München in die Fremdsprachen-Buchhandlung im dortigen Hauptbahnhof zu gehen, die ist noch größer als die Abteilung in Nürnberg.

Erschienen am Freitag, 21.06.2002 @ 22:33 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 22.06.2002

Eigentlich wollte ich heute in die Stadt fahren

aber ich habe überhaupt keine Lust, einzukaufen.
Ich würde viel lieber das Spiel (Senegal-Türkei) sehen.

Schuhe dann vielleicht in der Mittagspause am Montag und die Hose Montag-Abend um halb acht, falls ich rechtzeitig aus der Bank rauskomme und die Züge keine Verspätung haben. Schiebe ich’s halt nochmal, läuft nicht weg.

Planung für heute Abend steht: »Spiderman« im Admiral Nürnberg um 19:45 Uhr. Treffen mit Martin um sieben.

Erschienen am Samstag, 22.06.2002 @ 13:21 | Kommentare deaktiviert
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War was?

Das Spiel habe ich glatt verpennt.

Erschienen am Samstag, 22.06.2002 @ 16:16 | Kommentare deaktiviert
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Das Wetter.

1035 hPa, Tendenz »trocken«. 58% Luftfeuchtigkeit, »normal«. Seit Tagen eine Bullenhitze, gestern hat es sowohl hier (Erlangen) als auch in Bayreuth mal eine Viertelstunde geregnet. Das war’s.
Ich wunderte mich schon vorgestern, denn an sich waren Wäremgewitter vorhergesagt. Und von wegen, »Das schlechte Wetter hat Deutschland fest im Griff«: In Baden-Württemberg hat es wohl gehagelt und dann zog das schlechte Wetter Richtung Norden ab.
Sturm, Gewitter, Hagel? Nichts, nada, nothing!

Erschienen am Samstag, 22.06.2002 @ 16:46 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 23.06.2002

Immer dran denken: »Heute« ist vor dem Schlafengehen, »Morgen« ist nach dem Aufstehen

Bin eben nach Hause gekommen. Ich erzähle morgen, was vorgefallen ist.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 2:07 | Kommentare deaktiviert
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Gestern noch beim Surfen entdeckt I

Der »South Park«-Figürchen-Generator in Flash (via Limone Blog)

Stefan als Souh Park-Figur

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 17:13 | Kommentare deaktiviert
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Gestern noch beim Surfen entdeckt II

Die Portfolio-Site von »he2Design«. Sehr sehenswert.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 17:23 | Kommentare deaktiviert
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Es hat 28,2 Grad im Schatten, leicht wolkenverhangener Himmel, windstill. Perfektes Wetter, um zum Griechen (Delphi) zu radeln. Bis später.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 17:24 | Kommentare deaktiviert
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StVo

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin muss ich leider des Öfteren feststellen, dass manche Autofahrer anscheinend wesentliche Teile der Straßenverkehrsordnung vergessen haben. Beispiel von eben: Ich fahre nach Hause, auf einem Radweg (an sich schon ein Fehler meinerseits). Zwischen Frauenaurach und Kriegenbrunn befindet sich eine Kreuzung, der Radweg führt gerade herüber, parallel zur Vorfahrtsstraße. Die beiden Querstraßen, die im Lot auf der Vorfahrtsstraße stehen, haben jeweils Stopschilder und Haltestreifen. Ein Auto links neben mir fährt gerade über die Straße, hat Vorfahrt. Rechts vor mir steht auf der Querstraße ein wartendes Fahrzeug, lässt das eben erwähnte Auto passieren. Ich fahre jetzt auch, relativ langsam, auf die Kreuzung, habe Vorfahrt. Die Fahrzeugführerin im wartenden Auto fährt an. Sieht mich. Ich, bereits halb auf der Kreuzung, mache keine Anstalten, stehen zu bleiben. Sie rollt weiter. Ich setze zu einem Linksschlenkerer an, um ihre Motorhaube großzügig zu umfahren und am anderen Ende der Kreuzung wieder auf den Radweg zu gelangen. Sie rollt weiter. Ich schaffe den Schlenkerer, sie ist mit ihrer Kiste aber inzwischen soweit auf der Kreuzung, dass ich auf der Straße weiterfahren muss und den Radweg nicht mehr erreiche.
In der StVo steht nicht, dass man querenden PKW gegenüber zu warten hat, querenden Radfahrern gegenüber nicht. In Paragraph 9 heißt es, dass derjenige Vorfahrt hat, der von rechts kommt, falls die Zeichen 205, 206, 301 oder 306 nichts anderes vorschreiben. An dieser Kreuzung steht das Zeichen 206 (Stopp-Schild), angekündigt durch Zeichen 205 (Vorfahrt achten) mit Zusatzschild »Stop 100 m«. Ich reite auf solchen Dingen nicht herum, aber ich hatte die Kreuzung schon halb überquert, als sie losfuhr!!

Auch sehr beliebt bei Autofahrern ist, beim Abbiegen querenden Radverkehr zu missachten. »Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen. Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Radfahrer auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren.« (Paragraph 9, Absatz 3). Mehr als einmal habe ich erleben dürfen, dass gegenüber entgegenkommenden Kraftfahrzeugen selbstverständlich gewartet wird, ich als Radfahrer, der in die gleiche Richtung geradeaus fährt, aber geschnitten werde.
Manchmal überlege ich wirklich, ob ich an bestimmten Stellen nicht auf der Straße statt auf dem Radweg fahren sollte, weil man auf der Straße einfach besser gesehen wird (wer auf Radwegen fährt, lebt mitunter gefährlich, und dieser Punkt ist für mich nicht diskutabel, das wurde in de.rec.fahrrad in hunderten Postings durchgekaut). Das Dilemma: Fahre ich auf dem Radweg, komme ich unter Umständen unter die Räder. Fahre ich auf der Straße, ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls zwar geringer, aber kommt es doch dazu, trage ich einen Großteil der Schuld, weil ich ja nicht auf dem Radweg gefahren bin.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 20:32 | Kommentare deaktiviert
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Nochmal Thema Suhrkamp

Dass die Abmahnung des Suhrkamp-Verlags negative Auswirkungen auf’s Image des Verlages haben wird, habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das war eine absehbare Folge. Aktueller Beleg:

Die Abmahnung des Schockwellenreiters hinterließ ihre Spuren

Vor einigen Tagen, bevor die Abmahnung zurückgezogen wurde, war der Eintrag, der jetzt an fünfter Stelle steht sogar an der dritten Position.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 20:43 | Kommentare deaktiviert
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Zitat des Tages

von Jörn in der heutigen Mac-TV-Sendung:

»Macs sind ihr Geld wert, aber nicht billig.«

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 21:38 | Kommentare deaktiviert
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Der Harald-Schmidt-Show-Fanausweis

Letzte Woche hat Harald Schmidt über seine Zuschauerquote philosophiert: Die Quote war in den vergangenen Tagen doppelt so hoch wie normal und das sei eine Entwicklung, die seiner Meinung nach alles andere als wünschenswert sei. In der gleichen Sendung forderte er dann einen Schmidt-Show-Fanausweis, und seit Ende dieser Woche gibt es ihn, den Ausweis, der zum Sehen der Show berechtigt. Um ihn zu bekommen, muss man 15 Fragen auf der Schmidt-Website beantworten. Die Fragen können nur Hardcore-Fans beantworten, die die Show seit Jahren sehen, und man bekommt selbstverständlich nicht angezeigt, welche Fragen falsch beantwortet wurden. Nur wer sämtliche Fragen auf Anhieb richtig löst, kann sich den Fan-Ausweis ausdrucken. Die Fragen (jeweils mit »ja« oder »nein« zu beantworten):

  1. In der Werbepause der „Harald Schmidt Show“ darf man mal eben bei Kerner reinschauen?
  2. Filme mit Joe Pesci sind Pflichtkino für jeden echten Harald Schmidt Show Fan?
  3. Das gleiche gilt für Filme mit „Gladiator“ Russel Crowe?
  4. Vanessa Mae und Kim Wilde dürfen bei uns jederzeit spielen, ob live oder nicht?
  5. Ich habe den gleichen Humor wie Harald Schmidt?
  6. Das Herzstück meiner Plattensammlung ist „Rattle and Hum“ von U2?
  7. Lilo Wanders ist als Gast ausdrücklich unerwünscht?
  8. Bap-Konzerte sind verbotene Zonen?
  9. Hohe Windstärken sind bei Überseekreuzfahrten kein Problem?
  10. Bahnfahren ist aber auch eine bequeme und gute Transportmöglichkeit?
  11. Harald Schmidt Show Zuschauer dürfen FDP wählen?
  12. Johann Wolfgang von Goethe ist überschätzt?
  13. Bücher, die einem wildfremde Menschen zuschicken, sind eine Bereicherung?
  14. „Die fabelhafte Welt der Amelie“ ist jedem Film mit Isabelle Huppert vorzuziehen?
  15. Darf man Gast bei der Taufe von Marhansis Nachwuchs sein?

Ich muss gestehen, dass ich zwar viele Fragen ohne zu zögern nachts um drei nach dem Aufwecken beantworten kann, aber es gibt auch welche, an denen ich scheitere.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 21:56 | Kommentare deaktiviert
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Dass ich das noch erleben darf

Es gewittert bei uns. Und mitten in Spiegel-TV fällt das terrestrische Fernsehsignal aus (Sender Nürnberg).
Ah, Bild wieder zurück. Mal sehen, wie lange.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 22:34 | Kommentare deaktiviert
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Letzte Nacht

Hier noch der versprochene Eintrag zu den Ereignissen des gestrigen Abends.
Ich fuhr kurz nach halb sechs mit dem Rad runter nach Vach und von dort dann mit dem 173er Bus um zehn vor sechs nach Fürth. Am Fürther Rathaus noch ein Lahmacun, dann mit der U-Bahn weiter bis zur Station »Lorenzkirche« in Nürnberg. Mit Martin hatte ich vereinbart, dass wir uns um sieben vor dem Admiral-Kino treffen (ist direkt an einem U-Bahnaufgang der Station »Lorenzkirche«). Bis er kam, las ich noch die Titelgeschichte des am Montag erscheinenden Spiegel. Die 85 Cent dafür habe ich mir gegönnt, weil ich Spiegel-Stories zu Strukturproblemen (Arbeit, Bildung, Gesundheit, demographische Entwicklung…) immer verschlinge und den Montag nicht abwarten wollte. Äußerst lesenswert; ich komme in den nächsten Tagen vielleicht nochmal darauf zu sprechen.
Martin kam pünktlich um sieben. Wir holten die Karten an der kombinierten Kasse (Kino-Tickets und Kino-Proviant) ab und setzten uns noch ins Admiral-Cafe. Sehr nett: Bei schönem Wetter lässt sich die Glasfront an zwei Seiten zur Straße öffnen, so dass es keinen Unterschied mehr macht, ob man »drinnen« oder »draußen« sitzt. Es war schönes Wetter und wir wählten einen Tisch, der etwas im Schatten war. Ich nahm ein Ginger Ale (für die Laien: Ingwer-Limonade) und ließ mir von Martin die Bilder seines Bali-Urlaubs zeigen. Hat mich wirklich beeindruckt! Er fuhr mit seinem Bruder in der Nebensaison, es gab relativ wenig andere Touris. Was heißt fuhr, sie flogen mit Singapore Airlines und verbrachten zunächst zwei Tage in Singapur und dann zehn Tage in Bali. Mit circa 1.000 Euro pro Nase waren sie dabei.

Zum Kino: Wie bereits früher erwähnt, hat das Admiral vor einigen Wochen neu eröffnet. Ich kannte das alte Admiral nur von außen, aber Martin zufolge hat man es vom Kopf auf die Füße gestellt, kein Stein blieb auf dem anderen. Und ich muss sagen: äußerst ansprechend!
Die Karte kostete acht Euro, die Eintrittspreise sind aber zu jeder Zeit günstiger als im CineCitta’. »Spider-Man« wurde im Ad 5 gezeigt, einer von zwei THX-zertifizierten Sälen, die auch mit Dolby Digital Surround EX ausgestattet sind. Für die Statistik-Freaks:

 Ad 1Ad 5Ad 2, 3 und 4
Sitzplätze270 in 12 Reihen256 in 11 Reihenca. 160 in 8 Reihen
Rollstuhlplätze222
Leinwandgrößeca. 69 m2ca. 66 m2ca. 58 m2
Lichtleistung3.000 Watt3.000 Watt2.500 Watt
SoundsystemDolby Digital Surround EX, THX-zertifiziertDolby Digital Surround EX, THX-zertifiziertDolby Digital
Verstärkerleistung8.000 Watt8.000 Watt4.200 Watt

Am Ende der Werbung natürlich der aktuelle Langnese-Spot mit dem »Like Ice in the Sunshine«-Cover der »No Angels«, aber nachdem sich der Vorhang schloss, erklang tatsächlich das Original von »Beagle Music« aus den 80ern. Anhand eines Admiral-Haus-Werbespots war zu erkennen, dass der Kinosaal auch mit einem Digital-Projektor ausgestattet ist. Sehr grobpixelig, ist die Technik wirklich noch nicht weiter?
Die Werbung dauerte selbst mit Trailern lediglich zehn Minuten, der Eisverkäufer blieb auch nicht lang, das Licht wurde gelöscht und nach ein paar weiteren Trailern startete der Film.

Hmm. Viel Action, eine relativ vorhersagbare Geschichte (auch wenn man sich, so wie ich, bisher nicht mit Spider-Man befasst hat), nette special effects und eine gut aussehende Kirsten Dunst (»Wag the Dog«). Tobey Maguire (»Pleasantville«) lieferte mit seinen vier Gesichtsausdrücken zwar eine durchschnittliche, aber keine schlechte Arbeit ab. Zu Beginn längte die Erzählung teilweise etwas, was freilich damit zusammenhing, dass die Geschichte erstmal entwickelt werden musste, noch war Peter Parker ja noch nicht Spider-Man. Ab der Mitte des Films driftete die Erzählweise sehr stark in Richtung Comic ab – einerseits ok, da Spider-Man nunmal ein Comic ist, andererseits verabschiedete sich der Film ab diesem Zeitpunkt von einer »ernsthaften« Erzählweise und wurde zu einem eher platten FSK12-Film.
Die »Zeit« nutzt »Spider-Man«, um von der Website movie-mistakes.com zu erzählen. In deren Artikel werden aber nicht nur einige der über hundert Anschlussfehler in »Spider-Man« angeführt, sondern auch etwas übergreifender von der Arbeit von Script Girls berichtet. Mir sind während des Films keine besonders frappierenden Fehler aufgefallen, so wie es sie z.B. bei »Armageddon« oder »Godzilla« gab und die jedem vernunftbegabtem Wesen die Tränen der Verzweiflung in die Augen trieben.
Insgesamt nicht unbedingt ein DVD-Kandidat. Kurz zu den technischen Details: laut Trailer wurde der Film in DD-EX gezeigt, das Bildformat war 1,85:1.

Nach dem Film schlenderten wir noch etwas durch die Stadt, peilten das »Lucas« an, das allerdings überfüllt war. Wir gingen zurück und setzten und noch ca. anderthalb Stunden hinter das CineCitta’ (draußen, beim italienischen Restaurant). Ein großes Spezi und ein Gin Fizz standen am Schluss auf meiner Rechnung (der Fizz für 5, 60 Euro, beim Admiral gäbe es den für sieben Euro). Ein gute Fizz. Wir quatschten noch über dies und das, die Bank, den Bali-Urlaub (ich sah mir noch den letzten der drei Filme an), Pläne für den Sommer und über PCs und Macs.
Pläne für den Sommer: Wir müssen mal festhalten, dass wir uns zusammen Berlin für ein paar Tage ansehen wollen. Es ist einige Zeit her, dass wir zuletzt dort waren, Martin 1987, ich 1998. Die Lufthansa bietet derzeit und noch bis 30. September ein Special für alle Unter-24-jährigen an: 99 Euro für Inlandsflüge hin- und zurück, inklusive aller Steuern und Gebühren. Evtl fliegen wir dann von NUE bis THF. Der Flug dauert eine Stunde. Mit der Bahn wäre es nur unwesentlich billiger (78,20 Euro hin und zurück mit BahnCard im ICE ohne umsteigen). Die Fahrt dauert allerdings fünf Stunden. Mal sehen. Um Mitternacht beendete die Kino-Security etwas unfreundlich das Beisammensitzen (»Wir machen jetzt draußen Schluss.«). Wir gingen an der Stadtsparkasse (Loplatz) vorbei zurück zur Königstraße. Martin genehmigte sich noch etwas bei McDonald’s, ich testete einen Big King bei Burger King (naja). Wir aßen draußen, innen wäre es zu warm gewesen. Um zehn vor eins radelte Martin heim und ich nahm den Nightliner am Hauptbahnhof (N9). Ankunft in Fürth um 01:24, Abfahrt des N17 Richtung Atzenhof um 01:27. Ich stieg in Vach aus und war zehn Minuten später, um zwei, zu Hause.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 23:59 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 24.06.2002

Neue ALA-Ausgabe verfügbar

Mit ordentlicher Verspätung ist seit Sonntag-Nachmittag die neue Ausgabe 146 von A List Apart verfügbar.

»Time management theories come and go, and we’re glad when most of them leave. But this one caught our fancy. No charts, no grids, no five syllable words, just a simple idea that can help you get more done with less stress. New ALA contributing writer Jeremy Wright uncorks the Pickle Jar Theory of Time Management.«


Lektüre für morgen im Zug.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 1:03 | Kommentare deaktiviert
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Rain

Es wurde wieder etwas länger vergangene Nacht; zwei »Farscape«-Folgen standen auf dem Programm und zwei »Becker«-Folgen (von vergangenem Donnerstag und Freitag, wenn ich nicht irre), um ein wenig Platz auf dem Band zu schaffen. Als ich schlafen ging, regnete es. Es war trotzdem noch warm, vielleicht 18 Grad, und ich ließ das Fenster einen Spalt offen. Währrend der Regen draußen prasselte und gegen die Blätter der Bäume schlug, schlief ich ein. Perfekt.
Am Morgen, um sechs Uhr, hatte es aufgehört. Spiegel-online zufolge sollen bei uns in Mittelfranken teilweise taubeneigroße Hagelkörner vom Himmel gefallen sein. Die Straße war nass, als ich um 06:40 in den Bus stieg und mich auf den Weg nach Schweinfurt machte, aber liegengebliebene Hagelkörner sah ich keine.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 11:54 | Kommentare deaktiviert
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Spiegel: »Die Wahlschlacht der Kreativen«

Während der Zugfahrt hatte ich Gelegenheit, den Spiegel der letzten Woche fertig zu lesen. Wie schon vor einigen Wochen gab es auch in dieser Ausgabe einen Artikel für an Werbung Interessierte. Kürzlich ging es um den Beruf des Werbers an sich (im weiteren Sinne): »Man muss Masochist sein.« — siehe auch my two cents vom 27. April 2002.
Diesmal (Spiegel 25/20029, S. 100) geht es um die Wahlkampf-Kampagnen der Parteien für die Bundestagswahl im September. Vorgestellt werden die beauftragten Agenturen, einige der Claims und Plakatentwürfe.
Während vor vier Jahren die SPD mit ihrer Wahlkampfzentrale »Kampa« mit einer neuen Art von Parteienwerbung das Rennen für sich entscheiden konnte und die anderen Parteien wie eh und je Köpfe plakatierten, steht uns dieses Mal ein bissigerer Wahlkampf bevor, auch auf den Plakaten.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 12:22 | Kommentare deaktiviert
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Ich bin nicht der Typ, der quengelt

Es ist nicht mein Job, zu quengeln. Mein Job ist, vereinfacht gesagt, als Springer in den Filialen auszuhelfen, in denen wegen personeller Engpässe die Leute quengeln.
Heute habe ich aber genügend Gründe, mich über einen verkorksten Start in die Woche zu beklagen.

Es fing eigentlich vielversprechend an. Es regnete nicht mehr, als ich das Haus verließ, es war etwas diesig und frisch, 18 Grad, aber mit Aussicht auf Besserung. Mit meinen Anschlüssen klappte alles wunderbar.
Kaum arbeite ich wieder eine Stunde am unergonomischsten Arbeitsplatz, den die Bank zu vergeben hat [tm], schmerzen wieder die Füße. Ich kann keine größeren Dinge zu Ende bringen, für die ein PC von Nöten ist, da sich der PC-Stehplatz gerade mal dazu eignet, Kassenbuchungen durchzuführen, aber nicht, um irgendwelche Aktionen zu betreiben (Mailings durchführen z.B.). Jedes Mal eine Freude, wenn ein Kunde anruft und etwas über sein Konto wissen oder einen Termin vereinbaren will. Die ausgestreckte linke Hand bedient die Maus und die Tastatur, die ausgestreckte rechte Hand hält den Telefonhörer, der Kopf, nach links gedreht, versucht vom anderthalb Meter entfernten 17-Zöller etwas abzulesen und der Körper insgesamt ist bemüht, nicht zu sehr am Kabel des Telefonhörers zu ziehen, auf dass der Apparat nicht abstürzen möge. Haltungsnote: 8.6, 8.5, 7.9, 8.6, 8.6, 8.3. Hätte ich noch meine Digitalkamera, wäre freilich längst ein Bild geschossen und online gestellt. Und falls es im Gewerbeaufsichtsamt so etwas wie eine »Hall of Shame« gibt, bekäme das Foto einen goldfarbenen Rahmen mit einem Ehrenplatz über allen anderen Bildern. Vielleicht nehme ich morgen meine Spiegelreflex mit, mal sehen.
Davon ab, dass man selbstredend nicht konzentriert an einer größeren Sache wie einem Mailing arbeiten kann, wenn alle Nase lang Kunden mit Auszahlungswünschen an mich herantreten, aber das ist ein anderes Thema.

Das nächste Ärgernis: Seit ca. zwei Wochen arbeite ich wieder in der Filiale und seit circa zwei Wochen suche ich Kassen-Ordner, genauer, Ordner die Bestandsverwaltung von ec-Karten betreffend. Vergangenen Mittwoch-Nachmittag tauchten diese Ordner auf, sie waren wegen Malerarbeiten zuvor in einen anderen Schrank geräumt worden (und der neue Teppich stinkt wie Seuche…). Natürlich zu spät, um noch die gesammelten Werke der letzten zwei Wochen abzulegen. Ansonsten war ich mit meiner Ablage auf dem Laufenden, klar. Donnerstag und Freitag war ich in Bayreuth, so dass ich die Unterlagen heute wieder auf den Tisch bekam. Ich sah mir die Ordner an. Ein kalter Schauer überkam mich, die Ablage schien völlig chaotisch. Nach einer Weile begriff ich das System. Das machte es jedoch nicht besser, das Ablagesystem in den beiden Ordnern vor mir (und nicht nur in diesen) war hochgradig ineffizient. Dieses System ging davon aus, einen Vorgang und alle zugehörigen Formulare möglichst schnell wieder auffinden zu können. Das Problem: Diese Blätter werden nie wieder ein menschliches Gesicht sehen. Die sieht sich niemand mehr an, weswegen dieses aufwändige System völlige Zeitverschwendung ist. Mit den beiden Ordnern muss man arbeiten; Karten eintragen, wenn sie in der Filiale ankommen, Karten austragen, wenn sie wieder ausgegeben werden. Ich könnte freilich das System umkrempeln und das wäre in solchen Fällen auch die erste Amtshandlung (bei zwei Ordnern hält sich’s in Grenzen), aber ich vergeude meine Zeit nicht damit, wenn ich davon ausgehen muss, dass das System wieder umgekrempelt wird (und die Kollegin die’s eigentlich betrifft, ist nicht da).

Dritte Szene: Bereits in der Mittagspause konnte ich eine Kassendifferenz von 5 Euro Überschuss feststellen. Prima. Eigentlich wollte ich heute mal ungewöhnlich zeitig gehen und den Zug (RB) um 17:20 am Bahnhof Schweinfurt-Stadt nehmen. Konnte ich mir abschminken. Eine Stunde vor Schluss waren dann auch noch die Kassetten für 5er und 10er leer, so dass keine kleinen Auszahlungen mehr möglich waren. Die Differenz blieb auch 15 Minuten nach Schalterschluss (17:00, also bis 17:15). Wir buchten sie aus und befüllten die Kassetten. Um 17:35 verließ ich das Gebäude und ging zum Roßmarkt, um mir noch einen Döner zu genehmigen. Mein Zug (auch RB) würde um 18:07 am Schweinfurter Hauptbahnhof abfahren, die Busse zum Hbf fahren um 17:50 und 18 Uhr, fünf Minuten Fahrtzeit. Dass ich den um zehn vor sechs nicht erwischen würde, war klar, und die Busfahrer in Schweinfurt sind etwas restriktiv, nicht nur, was Döner in den Bussen betrifft. Abfahrt um 18 Uhr. Der Busfahrer hatte heute allerdings seinen Gemütlichen und ich kam um 18:07 an, der Zug fuhr mir vor der Nase weg (ich war tatsächlich vier Treppenstufen von der letzten sich schließenden Tür entfernt). Supergeil. Der nächste Zug nach Bamberg: ebenfalls ein Bummelzug, um 19:17 Uhr. Eine Überstunde mehr, die vermeidbar gewesen wäre, in der ich am Metropolen-»Haupt«bahnhof nichts weiter machen kann, als Musik zu hören oder Spiegel zu lesen. Eine Überstunde, von der ich mir nichts kaufen kann. Am Ende dieser Woche werde ich 145 Überstunden haben und keine Ahnung, wann ich die abbauen soll. Ich habe eine vage Hoffnung, die nächsten beiden Wochen daheim bleiben zu können, bis eine der beiden Vollzeit-Kolleginnen aus Bayreuth ihren Urlaub Mitte Juli nimmt. Und bitte, kommt mir niemand mit leicht verdienten Überstunden. Ich muss in dem Sinne zwar nichts arbeiten, aber die Zeit am Schweinfurter Bahnhof totzuschlagen und nicht zu Hause zu sein, kann auch nerven, zumal ich heute Morgen schon 45 Minuten vor der Filiale Spiegel-lesend auf den ersten Kollegen mit Schlüssel gewartet habe. Ab morgen werde ich später kommen. Vorteil: eine Stunde länger schlafen, aufstehen um sieben statt um sechs, hinwärts zwischen Erlangen und Bamberg sogar ICE. Ankunft am Stadtbahnhof Schweinfurt um 09:47 (die Bummelbahn, Schweinfurt hat keinen ICE-Anschluss). Ich werde dann kurz vor zehn in der Filiale aufschlagen (zehn Uhr ist Öffnungszeit).

Dass die RB planmäßig um 19:53 in Bamberg ankommt und um 19:50 ein IC Richtung Erlangen/Nürnberg abfährt, ist schon gar keiner tieferschürfenden Erwähnung mehr wert. Der nächste Zug Richtung Nürnberg ist wieder ein RB-Bummelzug um 20:06. Warum der IC nicht fünf Minuten warten kann, wissen die Fahrplan-Planer (wahrscheinlich, weil auf RBs grundsätzlich nicht gewartet wird, oder weil es sonst zu größeren Verzögerungen in Nürnberg kommt, was weiß ich).
Ankunft in Erlangen um 20:41, und fast wäre ich nach Nürnberg weitergefahren (Fünf Sterne Deluxe: »Sie haben mehr Ränder als Augen.«). Taxi, Ankunft zu Hause um 21 Uhr.

Ich könnte mir all diesen Ärger und 25 Überstunden natürlich ersparen, wenn ich in Schweinfurt übernachten würde.
Den neuen Lesern sei nochmal erklärt, dass das a) nicht einfach ist, weil es in der Schweinfurter Innenstadt nur zwei Hotels gibt, die akzeptabel sind, die aber natürlich auch als erstes ausgebucht und nicht immer frei sind. Die anderen beiden Hotels erreichen nicht mal den Standard einer Jugendherberge. Punkt b):
Schweinfurt ist die Stadt gewordene Ödnis.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 22:20 | Kommentare deaktiviert
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Es geht los

Seit Samstag war bei spiegel.de nachzulesen, wie eine der großen Strukturreformen aussehen könnte, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen (neben Bildung, Gesundheit und Rente; und eine Strukturreform ist etwas anderes als die »Reförmchen« Gesundheitsreform und Rentenreform der ablaufenden Legislaturperiode). Der Kommissionsvorsitzende Peter Hartz, VW-Personalvorstand und nach dem Skandal mit den Arbeitsamt-Statistiken vom Anfang des Jahres vom Kanzler mit der Leitung der Reformkommission beauftragt, hat exkulsiv im Spiegel seine Ideen dargelegt. Nun trudeln langsam erste Reaktionen ein (Tagesschau, Spiegel), die sich positiv geben. Das stimmt optimistisch, aber es ist immer noch zu befürchten, dass die Ideen von Besitzstandswahrern zerfleischt werden, wenn erstmal der Abschlussbericht der Kommission am 15. August vorliegt.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 22:42 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 25.06.2002

 

Das Halbfinalspiel Deutschland-Südkorea hat noch nicht begonnen (erst um 13:30), aber es ist bereits seit einer Stunde ungewöhnlich ruhig. Auch gestern war an sich vergleichsweise wenig los. Morgen spielt die Türkei im zweiten Halbfinale gegen Brasilien.

Erschienen am Dienstag, 25.06.2002 @ 11:57 | Kommentare deaktiviert
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Jubel brandete auf

Es war 15:03 Uhr, als von irgendwo aus den umliegenden Häusern Jubel zu hören war. 1:0.

War letzten Freitag ähnlich: Ich gehe um kurz nach 14 Uhr aus der Filiale. Hundert Meter vor mir sehe ich Leute auf der Straße vor dem C&A sitzen, das Geschäft hat einige Bänke aufgebaut und einen 72cm-Fernseher, auf dem das Spiel lief. Würstchen wurden von einem Grill verkauft. Wie gesagt, ich sehe diese Szene vor mir, und die Menschen fingen an zu jubeln. Klare Sache: eins-null Deutschland.

Erschienen am Dienstag, 25.06.2002 @ 15:14 | Kommentare deaktiviert
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Deutschland zieht ins WM-Finale ein

Autokorsi in Schweinfurt…

Erschienen am Dienstag, 25.06.2002 @ 16:12 | Kommentare deaktiviert
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Was vom Tage übrig blieb

Heute gibt es nichts mehr zu berichten, was noch von allgemeinem Interesse wäre.

Ich konnte die Bank um 19:07 verlassen und erwischte noch knapp die RB um 19:17 am Schweinfurter Stadtbahnhof. Zu Hause um 21 Uhr.
ran WM-Fieber auf SAT.1, um das Spiel von heute morgen nochmal in einer etwas längeren Zusammenfassung (ca. 30-40 Minuten netto) zu sehen.

Bei Spiegel gibt es noch einen Spielbericht, Einzelkritiken und einen Artikel zu den Feiern in deutschen Städten.
Tragisch die Gelbe Karte für Ballack in der 70.: Da es seine zweite Gelbe in den KO-Spielen war, wäre er für ein eventuelles Finale gesperrt gewesen. Er ließ es sich trotzdem nicht nehmen, fünf Minuten später das entscheidende Tor zu schießen. Respekt.

Erschienen am Dienstag, 25.06.2002 @ 23:55 | Kommentare deaktiviert
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Beckenbauer zeigt, was ein echter U-Turn ist

Nach dem Sieg im Viertelfinale gegen die USA sagte er noch:

»Wenn man alle außer Kahn in einen Sack steckt und drauf haut, findet man immer die Richtigen.«

So sagte er heute:

»Der Mannschaft ist alles zuzutrauen. Der Rudi kann aufstellen, wen er will, die sind alle gleich stark.«

Erschienen am Dienstag, 25.06.2002 @ 23:59 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 26.06.2002

Der geheime Tagebuch-Eintrag

Warum dieser Tagebuch-Eintrag verschlüsselt ist, habe ich an anderer Stelle schon mal dargelegt.

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—–END PGP MESSAGE—–

Erschienen am Mittwoch, 26.06.2002 @ 0:06 | Kommentare deaktiviert
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No further comment

Die Kollegin, die ich hier in Schweinfurt vertrete, ist weitere zehn Wochen krankgeschrieben. Ich bin begeistert. Schöne Grüße auch von meinen Füßen. Vielleicht sollte ich mit dem Kauf der braunen Schuhe noch etwas warten, und dann Größe 45 1/2 statt 45 nehmen.

Zwei positive Aussichten: Nächste Woche zwei Tage in Bayreuth und ab Mitte Juli wahrscheinlich auch einige Wochen.
Problem: Im Juli/August stehen ebenfalls die Urlaube der Schweinfurter Kollegen an. Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt, meinen Urlaub im August verschieben zu wollen. Ich bin ja gerne zu Kompromissen bereit, aber ich habe meinen Urlaub zu Pfingsten schon geschoben und weiß sicher, dass mein Sommerurlaub nicht im Herbst stattfinden wird.

Erschienen am Mittwoch, 26.06.2002 @ 16:47 | Kommentare deaktiviert
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Deja vu

Mich beschäftigt noch was von heute aus der Bank. Auch wenn ich auf dieser Website noch nie verraten habe, für wen ich arbeite, kann ich diesmal nicht offen schreiben, worum es genau geht.
Sagen wir, es ist etwas passiert, was so ähnlich bereits vor einem Jahr schon mal in einer anderen Filiale passierte. Als es vor kurzem anfing, bin ich schon stutzig geworden, aber die Parallelen zum letztjährigen Fall sind wirklich frappierend (deswegen die Überschrift). Und ich kann schon jetzt prophezeihen, dass es wieder so enden wird, wie vor einem Jahr.
Es geht nicht um mich, aber es geht um eine Sache, die mich ärgert.

Erschienen am Mittwoch, 26.06.2002 @ 23:55 | Kommentare deaktiviert
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Shopping

Sehr zeitig aus der Bank zu kommen, hat heute leider nicht so geklappt wie gestern. Ich nahm den RE um 18:03 ab Schweinfurt Hbf und stieg in Bamberg in den ICE um (Abfahrt 18:51). Für die Strecke Erlangen-Nürnberg löste ich noch einen 2. Klasse-Fahrschein mit BahnCard für 5,75 Euro nach. Um halb acht stand ich im Wöhrl-Nürnberg und konnte mich endlich um den von langer Hand geplanten Einkauf einer weiteren Boss-Jeans, diesmal in beige, kümmern. Größe W42, L34. Und noch etwas kürzen. L32 wäre die perfekte Länge, aber W40 zu eng. Die Kombination W42-L32 scheint’s nicht zu geben. Eine Büro-Hose; für Freizeit-Zwecke (T-Shirt drüber statt Unter- und Oberhemd innen) hätte sicher auch eine W40 gereicht. 79 Euro plus 5,50 Euro für die Änderung (plus die Bahnfahrt…). Die selbe Hose in W40. L32 hätte seltsamerweise 91 Euro gekostet. Es wäre mir egal gewesen, die Hose ist perfekt, basta.

Abholung am Donnerstag?
- Hmm, ginge es auch etwas früher?
Wann brauchen Sie sie denn?
- Samstag?
Kein Problem.

Das nenn’ ich Service.

Zurück durch die Breite Gasse, noch was zu trinken gekauft und in der Osthalle doch noch die US-Ausgabe von FHM gefunden. Zurück mit der RB um 20:16. Ankunft 20:45, Taxi, um 21 Uhr zu Hause. Den Abend mit Sci-Fi beschließen (Andromeda, und um Viertel elf das zuvor aufgenommene Stargate), Harald Schmidt, Heia.

Erschienen am Mittwoch, 26.06.2002 @ 23:57 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 27.06.2002

Bio

Andrack: Es gibt Biofleisch-Lammwürstchen.
Schmidt: Biofleisch-Lammwürstchen?! Schön dass es Leute gibt, die noch an sowas glauben.

Erschienen am Donnerstag, 27.06.2002 @ 11:25 | Kommentare deaktiviert
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Aufgedeckt: Immer im Sommer fallen in Österreich Tiere vom Himmel

DiJa LOG klärt auf: Bahnt sich da eine neue Sommerloch-Tradition an? Im Juli 2001 war es ein Schaf, dieses Jahr schon eine Kuh.
In Afrika verunglückte jüngst jedoch bereits eine Giraffe beim Sturz von einer Klippe unter Drogeneinfluss.

Erschienen am Donnerstag, 27.06.2002 @ 22:14 | Kommentare deaktiviert
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brandeins

Es gibt nichts bemerkenswertes zu berichten.
Ich erwischte die RB um 19:17 am Stadtbahnhof. Eher als 19:05, 19:07 komme ich kaum aus der Bank raus, auch wenn ich mich beeile. Pures Glück, dass ich bei meinen bisherigen Versuchen diese Woche, die RB um Viertel nach am Stadtbahnhof zu nehmen, noch nicht wieder umkehren musste (für den RE 45 Minuten später ab Hauptbahnhof).
Ich hoffe, dass es morgen wieder klappt.

Ankunft in Erlangen gegen 20:40 Uhr.
Noch zum Griechen (Delphi), dort die letzte brandeins gelesen (die gesamte Ausgabe ist kostenlos komplett online verfügbar). Die haben ein sage und schreibe 80-seitiges Special (nicht acht, achtzig!) zum Thema Gesundheit. Bisherige Reformversuche, Lösungsansätze für eine Strukturreform. Ich habe bisher nur den ersten von vierzehn Artikeln aus dem Schwerpunkt gelesen, aber das war schon ein guter Anfang.
Ich bin ja etwas von brandeins abgekommen, aber diese Ausgabe kann, wenn der erste Eindruck nicht täuscht, in einem Atemzug mit der legendären Ausgabe 4/2000 genannt werden (ebenfalls online verfügbar, kostenlos und komplett). Vor zwei Jahren ging es um’s Thema Rente.
brandeins habe ich mal sehr geschätzt, weil es das einzige Wirtschaftsmagazin ist, das einen nicht mit Zahlenkolonnen erschlägt. Aber sie haben m.E. nachgelassen, weswegen ich mein Abo gekündigt habe.

Zu Hause um zehn vor zehn.
Noch Berlin Mitte und die Schmidt-Show mitgenommen, gleich geht’s in die Heia.

Erschienen am Donnerstag, 27.06.2002 @ 23:42 | Kommentare deaktiviert
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Wochenende

Volles Programm am Wochenende.
Zwei Orte weiter, in Frauenaurach, steht das Sonnwendfeuer an. Nicht einfach nur ein Holzstapel, eines der größten Feuer zur Sonnenwende in der Gegend. Die Flammen schlagen an die zehn Meter hoch.
Ich werde aber wahrscheinlich zum Nachtbräu-Kellerfest fahren. Freunde von mir brauen seit 1991 selbst Bier. Anfangs noch im evangelischen Jugendheim in Frauenaurach in der Küche in großen Jugendfreizeit-Kochtöpfen, in die 80 Liter und mehr reingehen. Nachts, daher der Name. Zwischendurch auch mal in der Mensa-Küche der Uni Erlangen. Nachts. Die fünf haben nördlich von Erlangen einen Keller angemietet, in dem das Bier gelagert wird. Einmal im Jahr gibt’s ein Kellerfest. Das Bier kommt selbstverständlich vom Fass. Üblicherweise Dunkles; der »Frankenhammer« (33% Stammwürze) wurde nur einmal gebraut.
Bier ist eigentlich nicht mein Fall (eine Frage des Geschmacks) und ich trinke nur zu zwei Gelegenheiten im Jahr Bier: Zur Bergkirchweih, die ich dieses Pfingsten bekanntlich nicht besucht habe, und zum Kellerfest.
Alkohol beginnt bei mir an sich bei Cidre und geht dann erst mit Malts und Cocktails weiter, dazwischen gibt’s für mich nichts.

Am Samstag-Vormittag muss ich nach Erlangen fahren, Schuhe kaufen. Immer noch nicht erledigt. Heute in der Mittagspause war ich in einem Schweinfurter Schuhgeschäft (»inter-mod« am Rossmark, gegenüber der Städtischen Sparkasse), das Camel führt, aber das Modell, das mir vorschwebt, haben sie nur als Halbstiefel. Ich will es als Halbschuh.

Danach werde ich noch bei Wöhrl in Nürnberg meine gekürzte Hose abholen.

Am Sonntag ist natürlich das Endspiel. Außerdem hat ein Cousin von mir Geburtstag. Am Abend Mac-TV (falls es zeitlich klappt) und Spiegel-TV.

Erschienen am Donnerstag, 27.06.2002 @ 23:52 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 28.06.2002

MX arrived

Als ich nach Hause kam, lag ein Päckchen von Macromedia auf meinem Bett: das Studio MX. Ging schneller als gedacht.
So auf den ersten Blick aber ein relativ schmales Päckchen. 24,5 x 20 x 4,5 cm (HxBxT). Die Schachtel mit der Software wird doch wohl nicht zerdrückt sein? Oder ist es gar nicht die Box-Version? Oder fehlen die Handbücher?
Ausgepackt.
Inhalt: Eine orangene CD mit Dreamweaver MX, Flash MX, Fireworks MX und FreeHand 10 (ColdFusion MX fehlt in der Mac-Version). Außerdem eine ebenfalls orangenes Manual »Einführung in Macromedia Studio MX«, 430 dünne Seiten in 17 Kapiteln.

Die Helden von Macromedia haben mir übrigens am 19.06.2002 eine Mail geschickt, das Studio MX wäre jetzt verfügbar. Der Gag:

»Als registrierter Macromedia Flash MX-Kunde können Sie das neue Macromedia Studio MX für nur 359 € erwerben — Sie sparen 600 €. Geben Sie den folgenden Coupon-Code ein, bevor Sie Ihren Kauf im Macromedia Online Store bestätigen:«

Wieso habe ich Anfang Juni umständlichst bei der Hotline bestellen müssen, wenn ich es jetzt doch hätte downloaden können (nichts anderes wollte ich)?
Naja. Manchmal sind Macromedias Wege unergründlich.

Braucht jemand für seinen Mac das Dreamweaver 4 Fireworks 4-Studio? Ich brauche jetzt nur noch das Flash MX-Upgrade (das ich durch das Flash 5 FreeHand 10-Studio bekommen habe) für eine gültige Lizenz meines Studio MX-Upgrades.

Erschienen am Freitag, 28.06.2002 @ 21:18 | Kommentare deaktiviert
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Tropfen auf den heißen Stein

Am Montag bleibe ich zu Hause.
Diesen Gedanken wollte ich dem Kollegen, der meine Einsätze disponiert, nicht unbedingt ausreden (kommt mir persönlich sehr gelegen), aber ich wies ihn schon darauf hin, dass das in der aktuellen Situation in der Schweinfurter Filiale nicht so gut wäre. Mein Chef, denke ich mir, wünscht aber einen zügigen Überstunden-Abbau (ich habe wie gesagt 145, dürfte »eigentlich« nicht mehr als 80 haben).
Dienstag und Mittwoch werde ich in Bayreuth sein, da dort eine der beiden Ganztags-Kolleginnen auf Filialleiter-Tagung sein wird.

Einen Tag frei zu nehmen, bei 138 verbleibenden Überstunden, ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Durch die Hinfahrt nach Bayreuth am Dienstag und die Heimfahrt am Mittwoch kommen fünf Überstunden hinzu.
Habe schon angeboten, halbe-halbe auszuzahlen und abzufeiern, oder meinetwegen 2/3 Auszahlung und 1/3 abfeiern. Ich kann sowohl Zeit als auch Geld gebrauchen.

Donnerstag und Freitag nächste Woche stehen noch nicht fest. Näheres wahrscheinlich am Mittwoch (Bayreuth aber sicher nicht).

Erschienen am Freitag, 28.06.2002 @ 21:46 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 29.06.2002

Und zweitens, als man denkt

Kellerfest? Sonnwendfeuer? Weder noch.

Um 13 Uhr quälte ich mich aus dem Bett, um in die Stadt zu radeln. Gegen Viertel vor zwei ging’s los, um Viertel nach war ich drin. Im Schuh-Schuster (ein Salamander-Geschäft) war ich zu meiner eigenen Überraschung nur rund zehn Minuten: Ich ging rein, in den Keller (Herrenschuhe), verlangte nach Camel-Schuhen und bekam genau den Schuh als erstes gezeigt, den ich wollte: Yellomiles Pampas. Der von der Verkäuferin gebrachte Schuh Größe 45 erwies sich sofort als zu eng: Ich dachte, ich hätte Größe 45? Wie auch immer, 46 passte (bzw. 11 1/2 in englischer Größe). Bezahlt (99 Euro), noch Schuhcreme und Ersatzschnürsenkel mitgenommen und anschließend zum Palm & Enke, nach einem Buch sehen. Holgers Buch, in dem ich mal blättern wollte, führten sie (noch) nicht, das Buch, das ich kaufen wollte, war ebenfalls nicht vorrätig (so wie schon in zwei Schweinfurter Buchhandlungen nicht). Ich komme nochmal darauf zurück.

Nochmal Thema Schuhe. Yellomiles sind Camel-Schuhe, auch wenn nicht »Camel« draufsteht — glaube ich. Im Impressum auf yellomiles.de steht, man sei ein Unternehmen der Salamander AG. Auf schuhrevue.com ist zu lesen, man habe vom negativen Image der mit dem Namen »Camel« eng verbundenen Tabak-Industrie weg gewollt. In dem Artikel stehen noch weitere Infos zu bisherigen Verkaufszahlen, zur Marke (Logo, Claim) und zur Zielgruppe.
Mir ist egal, ob nun »Camel« oder »Yellomiles« auf den Tretern steht. Sie sind bequem, sehen gut aus (auch das schlichte »Pampas«-Modell, das ich wählte) und sind robust.

Um 14:52 nahm ich den RegionalExpress nach Nürnberg. Ich vertrödelte etwas die Zeit, indem ich einem jungen, gutaussehenden Mädel mit ihrem Koffer (riesig, das Teil) von Gleis 18 auf Gleis 14 half. Sie will nach Barcelona. Am Rathenauplatz musste ich dann enttäuscht feststellen, dass Ballerina-Döner schon geschlossen hatte. Bis ich dann mit der U2 bis Hauptbahnhof und der U1 bis Weißer Turm gefahren war, war es bereits 15:45 Uhr. Ich holte beim Wöhrl noch meine geänderte Hose ab und ging noch in die Buchhandlung Hugendubel, die ich um fünf vor vier verlies; zu wenig Zeit, um noch beim »Saturn« reinzusehen, mache ich am Montag (die DVDs »Schule« für zehn Euro sowie »Das Sams« für 14 und »The Score« für 20 Euro).
Im Hugendubel bekam ich endlich das Buch, nach dem ich schon gestern vergeblich suchte: Ulrich Wickert, »Der Ehrliche ist der Dumme.« Ich komme in einem eigenen Eintrag noch darauf zurück.
Nicht bei Amazon bestellt, da ich Versandkosten vermeiden, aber nichts dazubestellen wollte, um über die 20 Euro Versandkostenfreiheits-Grenze zu kommen.

Zurück am Erlanger Bahnhof um 17:10 Uhr. Eine halbe Stunde heimgeradelt, noch ein bisschen surfen, dann ins Bett gelegt, ich war hundemüde.

Um 21 Uhr wachte ich wieder auf.
Sicher, noch Zeit für Kellerfest oder Sonnwendfeuer, aber keine wirkliche Lust darauf. Mal sehen, was noch geht.

Erschienen am Samstag, 29.06.2002 @ 22:10 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 30.06.2002

 

Es passierte nichts mehr weiter.
Um 22:30 rief ich noch einen Bekannten an, aber er war zu der fortgeschrittenen Stunde nicht mehr an einem Treffen interessiert.

Mein restlicher Samstag-Abend bestand aus Pflichtprogramm: Getränke aus der Garage holen, Wäsche waschen, Reisekosten-Abrechnung (Diesmal wirklich).

Das mit der Garage schrieb ich nur um erwähnen zu können, dass der Feuerschein des drei Kilometer entfernten Sonnwendfeuers im Aurachtal bis hier zu sehen war. Von wegen, zehn Meter hohe Flammen, wie ich diese Woche schrieb. Ich fuhr am Freitag-Abend mit dem Taxi vorbei, als das Holz aufgeschlichtet wurde, und der Stapel war schon zehn Meter hoch.

Am längsten war ich jetzt mit der Reisekosten-Abrechnung beschäftigt, circa anderthalb Stunden.
Mit meiner Schätzung (2.000 €) lag ich gar nicht so weit daneben; die Endsumme ist 2.238,85 Euro. Davon habe ich 1.806,85 vorgeschossen, 432 Euro sind zusätzliches Tagegeld. 580,90 entfielen auf Hotelkosten, 816,35 für Zugfahrkarten und ÖPNV (inkl. einer neuen BahnCard für 140 €) und 409,60 Euro für Taxi. Der Abrechnungszeitraum reicht vom 22.04. bis 28.06.2002. Ganze 36 Seiten habe ich mit Belegen vollgeklebt. Dazu vier Seiten Belegaufstellung und eine Summenseite. Ein Negativrekord in mehrerlei Hinsicht: So große Abrechnungen fressen irre viel Zeit, nicht nur bei mir, sondern auch bei dem Kollegen, der meine Einsätze disponiert (er muss das alles kontrollieren, damit es mein Chef abzeichnen kann). Aber wann soll ich die Abrechnung machen? Auf Arbeit habe ich keine Zeit dafür. Negativ auch, weil mein Konto in den letzten Wochen keinen Habensaldo mehr gesehen hat (ok, Sollzinsen sind als Mitarbeiter nur 6 Prozent, aber trotzdem…). Zwei Lehren daraus: Künftig regelmäßiger abrechnen. Wöchentlich. Außerdem: so oft es nur geht das OnlineTicket nutzen oder Wochenkarten (falls ich täglich aus einer Filiale heimfahre).

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 1:33 | Kommentare deaktiviert
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WM-Fieber

Ich gebe zu, das WM-Fieber ist dann doch noch bei mir ausgebrochen. In den letzten zwei Wochen, als ich i.d.R. gegen 21 Uhr aus Schweinfurt heimkam, habe ich mir noch die Zusammenfassung in »ran WM-Fieber« auf SAT.1 angesehen.
Die Spiele liefen am Vormittag zwischen halb neun und 13 Uhr, aber der gedopte SAT.1-Sprecher bemühte sich nach Kräften, so zu tun, als wäre es live. »Wir schalten rüber nach Seoul.« Aber gut, es war schon interessant, noch ein paar Szenen mehr zu sehen als nur die Torschüsse, die es bestenfalls in den Nachrichten gab. Außerdem sind die Anaylsen von Paul Breitner durchaus hörenswert.
WM-Fieber auch, weil es eine WM ist, wie keine zuvor (an die ich mich erinnern kann; 1990 war »meine erste« WM). Alle Favoriten bis auf Brasilien raus. Die Türkei, die seit 48 Jahren nicht den Einzug in die Vorrunde geschafft hat, wird Dritter, Süd-Korea Vierter. Und Deutschland? Das Minimalziel war, das Achtelfinale zu erreichen, und jetzt steht Deutschland gegen Brasilien im Finale.

Falls Deutschland heute Weltmeister wird, hätte Rudi Völler etwas geschafft, was noch nie ein Bundestrainer zuvor geschafft hat: aus dem Stand Weltmeister. Aber auch Vize-Weltmeister wäre ein beachtlicher Erfolg, nachdem Völler vor zwei Jahren eine Mannschaft übernommen hat, die am Boden zerstört war.

Was ich noch gar nicht wusste: Deutschland hat noch nie gegen Brasilien in einem WM-Finale gespielt. Das Finale am Sonntag wird vom Italiener Pierluigi Collina gepfiffen (Spiegel: »Die FIFA schickt ihr bestes Pferd ins Rennen.«), dem bekanntesten (eigene Werbeverträge…) und vielleicht besten Schiedsrichter der Welt. Der DFB hat sich mal einen Lapsus erlaubt und ihm einen Fön geschenkt.

Zum Schluss: Bei den Aussprüchen der TV-Kommentatoren zur diesjährigen Fußball-WM waren einige Brüller dabei.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 12:13 | Kommentare deaktiviert
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Endgame

Bei Spiegel-online nachzulesen: Der Zeitplan der Nationalelf bis zum Anpfiff.

Und jetzt bitte keine Störungen mehr.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 12:20 | Kommentare deaktiviert
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Abendprogramm

Wie mein heutiger Tag aussieht/aussah, habe ich gestern schon beschrieben. Um 12 Uhr stand ich auf und startete direkt mit der WM-Berichterstattung, bis um 13 Uhr das Spiel begann.
Zum Spiel ist zu sagen: Brasilien ist verdient Weltmeister geworden. Deutschland hat in den ersten zwanzig Minuten sowohl der ersten, als auch der zweiten Hälfte gut gespielt, es aber dann schleifen lassen. In die Halbzeitpause konnte man sich mit Glück mit einem 0:0 retten. Der Auftakt der zweiten Halbzeit lies hoffen, aber als das 1:0 durch Ronaldo kam, war das Spiel beinahe schon gelaufen. Das 2:0 besiegelte dann Brasiliens fünfte Weltmeisterschaft.
Sehr schön: Die Siegerehrung führten neben dem FIFA-Präsidenten Sepp Blatter (Schweiz) auch Pele (Brasilien) und der Kaiser durch.

Nach dem Spiel und der Siegerehrung schnell unter die Dusche gehüpft, angezogen und die Waschmaschine auf Schleudern gestellt. Dann fuhr ich mit meinem Vater per Rad nach Kosbach, meinen Cousin besuchen, der heute Geburtstag hat. Weiß nicht mehr, wann wir dort ankamen, aber wir blieben ungefähr eine Stunde (die Party begann sich bereits aufzulösen, als wir eintrafen).
Wie so manchen Sonntag zuvor, lies ich es mir auch heute nicht nehmen, zum Griechen (Delphi) zu fahren. Durch ein zügiges Tempo kam ich nach 12 Minuten Fahrt ab Kosbach beim Campingplatz im Regnitzgrund an und war weitere drei Minuten später am Bohlenplatz, kurz nach 17:45 Uhr.

Normalerweise bleibe ich runde 45 Minuten beim Griechen. Diesmal lies ich das Essen noch etwas setzen und began im Studio MX-Handbuch zu lesen (dazu gleich). Nach zwei Stunden brach ich um 19:50 wieder auf.

Noch bei meinem beiden Stamm-Tankstellen eingekauft und zu Hause dann vor den Mac.
Mac-TV, danach Spiegel-TV.
Später noch eine ZDF-Doku über die Allmacht Amerikas (»Die NATO außer Tritt«), die »Polit-Satire« »Ich liebe Dick« (wegen Kirsten Dunst, die in »Spider-Man« schon gut aussah). Dann war da noch die Doppelfolge von »Farscape«…

Könnte ich nicht bitte die nächsten zwei Monate frei haben? Ich habe unglaublich viel ungesehenes Material auf Video, ich würde gerne die MX-Doku komplett lesen und mit der Software experimentieren, drei Websites basteln (neues freimark.de, eine Foto-Website für meinen Vater, das pro bono Redesign-Projekt hungrig-online.de), meine Steuererklärung machen, Holger, Stefie und Christine in München besuchen…
Die Zeit hätte ich, wie bekannt. Ich könnte nur aus Überstunden heraus die nächsten fünf Wochen daheim bleiben.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 22:17 | Kommentare deaktiviert
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MX-Dokumentation

Die Icons der Studio MX-Programme in meinem Dock.Zur Doku von Studio MX. Vorgestern habe ich ja schon erstaunt und ein wenig enttäuscht feststellen müssen, dass in meinem 470 Euro-Upgrade von Flash MX auf Studio MX sage und schreibe ein Handbuch dabei war, »Einführung in Macromedia Studio MX«. Wäre mal interessant zu wissen, ob die Schachtel der Vollversion (1.100 Euro) dicker ist und Macromedia mehr Geld für den Druck der Dokumentation ausgegeben hat.

Die Dokumentation. Sehr mühsam, sich da durchzuquälen. Heute Abend beim Essen habe ich mir mal die ersten 60 Seiten der MX-Einführung gegeben. Man kann zwar durchaus Informationen rausholen, aber Spaß macht’s nicht unbedingt, denn das Buch ist in weiten Teilen wie eine Werbebroschüre geschrieben:

»Die Produkte von Macromedia MX ermöglichen kurze Entwicklungszyklen. Sie sind einfach zu erlernen und zu verwenden und enthalten eine Vielzahl von Funktionen, die die Produktivität von Entwicklern erhöhen.«

Stellenweise frage ich mich aber auch, ob man das Manuskript durch eine Übersetzungssoftware gejagt und anschließend nur noch die schlimmsten Satzstellungsfehler bereinigt hat, denn der lernwillige Macromedia-Anwender bleibt nicht von solchen Sätzen verschont:

»Webanwendungen enthalten dynamische und statische Webseiten. Daher sind bestimmte Codezeilen noch unbestimmt, wenn der Benutzer die Seite anfordert. Diese Zeilen müssen durch einen bestimmten Mechanismus festgelegt werden, bevor die Seite an den Browser gesendet werden kann. Dieser Mechanismus wird im folgenden Abschnitt beschrieben.«

Hat das ein Buchhalter aus der Rechnungswesen-Abteilung geschrieben? Lag’s am Zeitdruck?

Man darf sich auch nicht an einer überbordenden Lokalisierung stören. Kai hat mich neulich schon vorgewarnt, dass man feststehende Begriffe wie »onion-skinning« gnadenlos übersetzt (»Zwiebelschicht-Verfahren«), auch wenn hierzulande jeder weiß, was mit diesem oder jenen Fachbegriff gemeint ist. Beispiel aus der Studio MX-Einführung: »Web Services« werden mit »Web-Dienste« übersetzt.

Apropos Kai: Ihm zufolge umfasst sein Flash MX-Handbuch nur 2/3 des Umfangs der gleichnamigen PDF-Datei. Also witzlos, sich die Handbücher nachzubestellen, die auch noch übermäßig teuer sind (je 29 Euro für die »…verwenden«-Bücher zu Dreamweaver MX und Fireworks MX). Davon ab kann man auch gar nicht die vollständige Doku gedruckt erwerben; alle anderen Dateien, die ich in einem Kommentar im Eintrag vom Freitag genannt habe, gibt es nicht zu kaufen.

Das Durchlesen des »Einführung in Studio MX«-Handbuchs ist auch deswegen schwierig, weil es nicht zum Lesen vom Anfang bis zum Schluss konzipiert ist, sondern eher zum Nachschlagen. Ich weiß nicht, wie oft in den ersten 60 Seiten (von 430) die Begriffe »Webserver« und »Anwendungsserver« erklärt wurden, aber jeweils drei- bis viermal sicher. Und dass »SQL« die Abkürzung für »Structured Query Language« ist, war auch mehr als einmal zu lesen.

Insgesamt also ein »mangelhaft« für die gedruckte Dokumentation.
Gedruckte Doku unvollständig bzw. gekürzt, staubtrocken geschrieben, zig Wiederholungen von Fachbegriffen.
Immerhin, Rechtschreibfehler gibt’s bisher keine und die Grammatik kann sich nicht nur die Plakette »Amtsdeutsch approved« an’s Revers heften, sondern geht auch als korrekt durch.

Was die Online-Hilfe taugt, muss ich in den nächsten Tagen noch herausfinden.
Außerdem bin ich gespannt, ob einige Inkonsistenzen in den Programm-Oberflächen seit den Preview-Versionen beseitigt wurden, z.B. zwischen Dreamweaver MX und Fireworks MX: »Speichern«-Dialoge sind bei Fireworks (Mac OS X-Version) Sheets, bei Dreamweaver nicht. Bei Fireworks kann ich die Panel-Layouts speichern, bei Dreamweaver nicht.
Um’s kurz zu machen: die beiden genannten Beispiele sind auch in den Vollversionen noch so enthalten.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 23:18 | Kommentare deaktiviert
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WM-Nachlese

Nochmal zum WM-Finalspiel von heute.
Hier nur noch die Artikel bei Spiegel-online, für das Protokoll:

Als fairste Mannschaft wurde Belgien ausgezeichnet.

Und bitte, ich will nie wieder hören, »der Ball war zu glatt« (weil’s geregnet hat): das war er für die Brasilianer auch.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 23:38 | Kommentare deaktiviert
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