Eier werden zu Ostern gesucht, Links das ganze Jahr über

Eigentlich könnte man meinen, dass es Publicis, die diese Seite in der Umsetzung verantwortet, besser hätte wissen müssen. Nicht nur, dass Text als solcher wahrgenommen wird und die darunterliegenden Hyperlinks verborgen bleiben, die Link-Auszeichnung ist auch nicht konsequent: Während man »Klassischer Auftakt« durch die Unterstreichung noch leicht als Link identifizieren kann, fehlt bei den anderen Links eine Unterstreichung oder eine farbliche Absetzung und es gibt auch keinen hover-Effekt (lediglich die Änderung des Cursors in das Handsymbol). Links sind hier beispielsweise noch die Absätze »Im Herzen der Stadt…« und »Einst zu einer Zeit…«.
Beispiel Spiegel:

Hier wird der Leser an das alte Spiel »Finden Sie die acht Fehler in diesem Bild« erinnert. Wie viele Links gibt es wohl in diesem Ausschnitt aus dem Spiegel-Inhaltsverzeichnis? Die richtige Lösung: drei. Die Artikel zu den Seitenzahlen 146, 154 und 158. Um den Nutzer nicht ganz im Regen stehen zu lassen gibt es wenigstens noch text-decoration:underline bei a:hover.
Fazit: Links immer deutlich vom sonstigen Text abheben, durch eine Unterstreichung (nicht nur bei a:hover) oder durch eine andere Farbe (hier bei my two cents so praktiziert). Zusätzlich ein Mouse-Over-Effekt bei a:hover, z.B. eine andere Linkfarbe, einen anderen Texthintergrund, eine andere Auszeichnung (fett, kursiv) oder eine Unterstreichung.
Erschienen am
Sonntag, 09.06.2002 @ 12:55
Tags: Web, webdesign
