Eric Meyer on CSS

Heute morgen gönnte ich mir in beiden RegionalBahnen (ER-BA, BA-SW) je eine halbe Stunde Schlaf und las nicht. Vor der Bank auf die Kollegen wartend machte ich mich dann allerdings über ein Interview mit Eric Meyer auf Digital Web, das ich mir vorgestern ausgedruckt habe (gefunden auf webstandards.org). Sehr lesenswert.

Eric Meyer ist neben Eric Costello einer der Götter des CSS-Olymp. Sein erstes Buch, der ORA-Titel »Cascading Style Sheets« steht mangels Zeit noch ungelesen im Regal, aber noch im Sommer läuft sein neuestes Werk vom Stapel: »Eric Meyer on CSS«.
Das Interview behandelt einige Grundlagen bzgl. CSS und Standard-konformem Web-Design, sein neues Buch, wohin sich das Web in Zukunft entwickeln könnte und Eric Meyer privat.
Hier noch ein Zitat für die Nachwelt:

»The problem most sites have is that they’re bound by people who think that a good Web page is one that looks exactly the same in “all browsers.” Of course, when pressed, these people will admit that they don’t actually care about Mosaic, Lynx, OmniWeb, CyberDog, Sypglass, or really anything besides Netscape 4.x and up and Internet Explorer 4.x and up. It’s that 4.x part that’s holding us up; if we could get beyond it and decide that we only care about browsers with versions of 5.x and up, the CSS story would be a lot richer.«

Das sollten sich alle Web-Designer und deren Kunden hinter die Ohren schreiben. Es geht doch gar nicht darum, dass eine Seite “in allen Browsern” gut aussieht, wie Eric Meyer schreibt. Leute die das sagen, haben in erster Linie IE4 und NN4 im Kopf.

 
Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 23:24
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