Archiv für November 2002
Freitag, 01.11.2002
Bauchschmerzen und Rumoren sind weg, aber ansonsten keine Besserung an der
Dünndarm-Front.
Heute neu: Kopfschmerzen.
Zwar nur leicht, aber doch bemerkbar.
Agenda für heute: Langsam angehen lassen.
Evtl noch ein paar Videoaufzeichnungen der vergangenen Woche ansehen, die neue c’t (23/2002) lesen die gestern hier eingetrudelt ist, maximal noch die Kontoauszüge aus 2001 durchgehen, um meine Steuererklärung vorzubereiten, die nächste Woche fällig ist (Termin: 11.11.).
Früh ins Bett. Die Nacht war ganz gut und dauerte von 19:30 bis 6 Uhr heute morgen. Ich schätze mal, dass gegen 21 Uhr die Rollläden vor meinen Augen runtergelassen werden.
Die
c’t hat in letzter Zeit stark nachgelassen, aber die letzte Ausgabe mit ihren Microsoft-Artikeln und zu TCPA/Palladium waren Glanzstücke und haben die Nummer 22 zu einer guten Ausgabe gemacht.
Die vorliegende 23 ist vielversprechend: Schwerpunkte zu einem Jahr Windows XP und zum Eindringen Microsofts in den Handy-Markt. Außerdem der alljährliche »optimale PC«-Bericht, der diesmal mit Berichten über die Kisten der c’t-Redakteure angereichert wurde (und ansonsten uninteressant für mich ist). Der Redakteur Georg Schnurer hat sich gleich einen 19-Zoll-Schrank ins Haus gestellt, mit 800 GB Plattenkapazität. Und ich dachte, ich hätte mit meinen 280 GB viel (ohne iPod).
Nachtrag: Die beiden Knäckebrot-Packungen sind weg. Zwei Packungen Zwieback zu kaufen war vielleicht keine so gute Idee. Von den vier Tüten Tomatensuppe ist nur noch eine übrig. Nachher mache ich mir ein paar Nudeln und heute Abend den Reis.
Erschienen am Freitag, 01.11.2002 @ 14:32
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Tags: Leben
Zwei Jahre nach Apples iMovie und
ein Jahr nach
iMovie 2 lieferte Microsoft ebenfalls ein kostenloses Videoschnitt-Programm zu seinem Betriebssystem WindowsXP mit, das diesen Namen aber
mangels Funktionen (lokale
PDF-Kopie, 1 MB) allerdings kaum verdiente.
Heute wurde die Beta-Version von Microsofts MovieMaker 3 angekündigt. MovieMaker 2 gab es zwar nie, aber dass Versions-Nummern seit dem Sprung von Word 2 zu Word 6 Schall und Rauch sind, ist ja nichts Neues. Man haut auf einer
Extra-Seite ordentlich auf die Sahne über die tollen neuen Fähigkeiten, die der neue MovieMaker demnächste Apples iMovie voraus hat. Mal sehen, wie lange. iMovie 3 ist überfällig und mich würde nicht wundern, wenn es Apple im Januar zur
Macworld ankündigt.
Wie Heise zur
Ankündigung schreibt, ist MovieMaker nach wie vor eingeschränkt, was Exportmöglichkeiten betrifft: Lediglich das Microsoft-Hausformat WMV, DV und der Export zur Kamera auf DV-Kassette wird unterstützt. Bei iMovie kann man bereits seit zwei Jahren ebenfalls zur DV-Kamera exportieren, ins DV-Format auf Festplatte (auch für
iDVD) und zu Quicktime mit verschiedenen Codecs, darunter auch MPEG-4.
Mag ja sein, dass es im MovieMaker für wenige Monate 54 Überblendungen mehr gibt, bis iMovie 3 raus kommt. Aber wie in einem
Artikel auf Mac-TV schön zu sehen ist, bleibt iMovie wohl selbst in der zwei Jahre alten Version noch das benutzerfreundlichere Programm:

Stelle ich hier nun die Lautstärke der Videospur oder der Tonspur ein?
Erschienen am Freitag, 01.11.2002 @ 17:23
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Tags: Apple, Mac
Samstag, 02.11.2002
Ich hatte ja seit der Umstellung auf
OS X 10.2 das Problem, dass mein Internet-Zugang nicht mehr funktionierte, wenn ich den Power Mac (Quicksilver-733) aus dem Ruhezustand aufweckte. Ein Neustart löste das Problem und nach jedem Ende einer Sitzung fuhr ich den Mac runter – äußerst lästig.
Genau genommen bestand das Problem darin, dass die per Ethernet angeschlossene Airport-Basis-Station (»Snow« Dual-Ethernet) nach dem Aufwecken nicht mehr gefunden wurde. Die Airport-Basis hängt widerrum an einem DSL-Anschluss.
Heute morgen habe ich das
Firmware-Update 4.0.7 für die Snow-Basis entdeckt, das vom 7. Oktober 2002 datiert. Dazu die
Airport-Software 2.1.1 vom 2. Oktober 2002. Seit heute Morgen habe ich den Power Mac mehrmals schlafen gelegt und wieder aufgewacht, aber die Internet-Verbindung war sofort wieder da, wie ich es von OS X bis einschließlich 10.1.5 gewohnt war.
Bleibt nur noch die Issue, dass beim Ausdruck von Webseiten manchmal (oft) die letzte Seite fehlt. Bei Ausdrucken aus Chimera habe ich das bisher noch nicht feststellen können, das scheint ein Problem des IE zu sein.
Erschienen am Samstag, 02.11.2002 @ 17:38
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Tags: Apple, Mac
Die Richterin im Microsoft-Prozess hat einem Vergleich zwischen dem Unternehmen und dem US-Justizministerium zugestimmt. Die letzten neun klagenden Bundesstaaten sind daher mit ihrem Ansinnen gescheitert, Microsoft schärfer zu bestrafen.
Der Vergleich sieht vor, dass Microsoft bestimmte Auflagen für die Dauer von fünf Jahren einhalten muss.
Bei Heise gibt’s dazu eine
Meldung, einen
Hintergrundbericht und eine
Chronologie der Ereignisse.
Bei Spiegel-online ebenfalls eine
Meldung und eine
Chronologie, außerdem eine
Einschätzung. Bei Mac-TV gibt es eine
Meldung, die die Auflagen aufzählt und auch ein Votum abgibt.
In aller Kürze meine Meinung dazu: Microsoft ist viel zu gut weggekommen. Das Urteil wird nicht verhindern, dass MS sich nach dem Markt für Betriebssysteme, Office-Programme und Browser auch noch den Spielekonsolen- und Handy-Markt sowie den für Audio- und Video-Codecs unter den Nagel reißt, letztere vereint mit der Musikindustrie und Hollywood im Zusammenhang mit DRM.
Nachtrag: Die Spiegel-Meldung und die Chronologie gleichen sich auf’s Haar mit den Texten bei Heise. Falls also in drei Monaten die Spiegel-Texte ins kostenpflichtige Archiv wandern: Lohnt nicht, die für 40 Cent das Stück abzurufen, bei Heise gibt’s das umsonst.
Erschienen am Samstag, 02.11.2002 @ 17:54
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Tags: Sonstiges
Sonntag, 03.11.2002
Bei The Flow gesehen: »
Breaking into the Business: An Interview with Michael Matas. Michael ist 16 und designt Icons und Benutzeroberflächen für Karelia Software und die OmniGroup.
Erschienen am Sonntag, 03.11.2002 @ 10:29
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Tags: Apple, Mac
Gewaschene Socken auszusortieren ist wie Memory: Zum Schluss hin bleiben immer weniger Paare übrig und es wird zunehmend leichter.
Erschienen am Sonntag, 03.11.2002 @ 13:50
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Tags: Leben
Was mich bei Müllbeuteln wirklich nervt ist, dass man am Ende einer Rolle nicht mehr weiß, welche Größe man kaufen muss. Auf den wenigsten Tüten steht es direkt drauf.
Erschienen am Sonntag, 03.11.2002 @ 13:51
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Tags: Leben
Wenn
das wirklich Screenshots vom WindowsXP-Nachfolger sind, dann gute Nacht [Link by
Kai].
Es könnten natürlich Fakes sein, aber für die Echtheit spricht, dass Microsoft wirklich eine derart unübersichtliche und chaotische Betriebssystem-Oberfläche zuzutrauen ist.
Bis zum Erscheinen von »Longhorn« ist’s noch lange hin, angeblich 2004, realistisch wohl 2005. In der Zwischenzeit kann man sich ja mit den gegenwärtigen Betriebssystemen befassen. Dan Pouliot hat einen ziemlich umfangreichen
Usability Shoot-out verfasst.
Erschienen am Sonntag, 03.11.2002 @ 19:53
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Tags: Sonstiges
Montag, 04.11.2002
»Nürnberger Elisen-Lebkuchen, Gold-Elisen« von Wicklein.
500 Gramm für rund sechs Euro, aber sehr fein.
Erschienen am Montag, 04.11.2002 @ 13:37
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Tags: Leben
Seit etwa elf Jahren war ich Kunde. Aber leider hat die Qualität in den letzten Monaten stark nachgelassen. Es war einfach nicht mehr wie früher. Ich hatte noch unbegründete Hoffnung, dass es besser werden würde. Vielleicht in einem Anflug von Gedanken an die gute alte Zeit, wie es früher einmal war.
Es war der erste Döner meines Lebens, und heute habe ich dort den letzten gegessen.
Erschienen am Montag, 04.11.2002 @ 13:39
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Tags: Leben
Paul Simon, »Graceland« (
Anthology)
Vangelis, »To the unknown Man« (
Best in Space)
Erschienen am Montag, 04.11.2002 @ 13:43
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Tags: Leben
Dienstag, 05.11.2002
Jetzt wird’s erstmal wieder richtig Winter: Aktuelle Temperatur: drei Grad. Gestern waren’s noch rund zehn.
Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 10:52
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Tags: Leben
Gestern Nacht kam der Schmerz
zurück. Wieder Bauchschmerzen, nachdem die letzten zwei Tage eher ruhig waren. Es ist nicht mehr ganz so schlimm wie letzte Woche, aber doch ein störender »Mich gibt’s auch noch«-Schmerz.
Erst gestern Abend habe ich festgestellt, dass die Erinnerung an die grauenhafte Nacht vor ein paar Tagen recht schnell verblasst ist.
Das bisher heftigste, was ich an Schmerzen auszuhalten hatte, war, als die Betäubung nach einer OP wegen eines eingewachsenen Zehennagels nachgelassen hat und auch die zusätzlichen Schmerzmittel nichts mehr halfen. Das sind Momente, an denen man auf der Schwelle zur Raserei steht. Wer sich in nächster Zeit mit so einer OP konfrontiert sieht, tut gut daran, alle Äxte und Beile im Haus wegzuschließen und den Schlüssel per Post an sich selbst zu schicken, auf dass er einen Tag unterwegs ist.
Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 10:57
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Tags: Leben
Chimera (nennt sich selbst auch »Navigator«) schickt sich an, mein neuer Standardbrowser auf dem Mac zu werden (statt IE).
Er basiert auf
Mozilla und ist, im Gegensatz zu diesem oder Netscape 7, eine Cocoa-Applikation für Mac OS X. Chimera ist rasend schnell,
wesentlich performanter. Seit der Version 0.5, die schon sehr stabil lief, setze ich ihn für immer mehr Sites ein. Überflüssiger Schnickschnack wie ein Webeditor oder ein Mail-Client sind nicht dabei; dafür gibt es bessere Programme.
Zwei Killer-Features von Chimera: das tabbed browsing erlaubt das öffnen mehrere Sites in einem Fenster. Umgeschalten wird mittels der Tabs, Reitern. Punkt zwei: Pop-ups, die ich nicht selbst durch einen Mausklick initiiert habe, die sich selbst öffnen, werden unterdrückt. Heute erst
bei Fiene entdeckt: »
101 things that the Mozilla browser can do that IE cannot.«
Flash und Quicktime funktionieren einwandfrei.
Etwas störte aber auch immer bei Chimera: manche Sites, z.B. spiegel.de, werden mit einer zu kleinen Schrift angezeigt. Ich glaube aber, dass das eher an den Sites selbst liegt und nicht an Chimera (Einsatz des <font>-Tags in einer bestimmten Weise vielleicht?). Ich bin dem nicht näher auf den Grund gegangen. Sehr wünschenswert wären deswegen Buttons für die Symbolleiste, mit denen die Größte des Texts geändert werden kann.
Mir kann geholfen werden: Heute sehe ich bei Heise eine
Meldung, die die Verfügbarkeit von Version 0.6 bekannt gibt, die genau dieses Feature bietet. Yippie!!
Kai
verwendet ein Tool, das ihm automatisch die neueste Nightly Build von Chimera auf die Platte lädt,
ChimeraKnight. Vielleicht für den einen oder anderen interessant, aber ich lade mir lieber von Hand die offiziellen Releases runter, um dann selbst ausprobieren zu können, was neu ist.
Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 14:03
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Tags: Web, webdesign
The Flow hat einen Artikel über Harald Schmidt
entdeckt, bei der NZZ: »
Humor im Akkord«
Genaus so, wie Peter Haffner die Show-Vorbereitungen beschreibt, ist es tatsächlich (zumindest der Teil, der vom Besucher im Studio einsehbar ist).
Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 14:39
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Tags: Medien
Ich schlendere zwischen DVDs, CDs und der Computer-Abteilung, während mein Vater bei einer CD rein hört. Die Computer-Abteilung grenzt im hiesigen MediaMarkt direkt an die CD-Abhörstationen.
Mein Blick trifft eine kleine Gruppe von Twenty-Somethings, eine ziemlich, ziemlich gut aussehende Frau und zwei männliche Begleiter. Offensichtlich findet eine Kaufberatung bezüglich eines Notebooks statt, wie ich im Vorbeigehen mitbekomme. Es scheint um die endgültige Kaufentscheidung zu gehen, welches dieser häßlichen Notebooks (kein Apple dabei) nun mitgenommen werden soll. Da höre ich einen der beiden Herren sagen: »Also verbieten kann ich Dir’s nicht.«
Also verbieten kann ich Dir’s nicht?! Was ist denn das für eine Kaufberatung? Warum hat die Lady die zwei Hanseln überhaupt mitgeschleift? Die Antwort geht gerade noch so in Ordnung, wenn er sich auf ihre Frage, ob es das rote oder blaue Kleid sein soll, Sexentzug einfangen will. Aber doch nicht bei einer Notebook-Kaufberatung!
Ich war wie gelähmt, konnte aber auch nicht wirklich eingreifen: Weit und breit kein iBook oder Powerbook in Sicht, um der Frau mal ein richtiges Notebook zu zeigen.
Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 18:43
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Tags: Sonstiges
Mittwoch, 06.11.2002
Eigentlich habe ich ja einen Schlussstrich gezogen, wollte nie wieder etwas bei der
besagten Dönerbude essen.
Gestern bin ich rückfällig geworden. Zeitlich ging es nicht anders: Der Magen knurrte und ich konnte entweder dort einen Happen essen oder bei Pascha-Döner. Also entschied ich mich doch nochmal für das bereits abgeschriebene Etablissement und orderte Lahmacun. Die türkische Pizza geht auch in Ordnung, aber mit dem Döner dort ist es wirklich vorbei.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 12:09
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Tags: Leben
Chicane: »
Behind the Sun«
OST: »
K-Pax«
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 13:06
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Tags: Leben
Bei The Flow
gesehen: Noch eine
Switch-Parodie.
Die Originale gibt’s
bei Apple.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 13:08
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Tags: Apple, Mac
Ist es eigentlich möglich, noch in diesem Jahr einen Acer Bluetooth-Adapter zu bekommen?
Aktueller Liefertermin für meinen am 25. September bestellten Adapter laut Cyberport-Homepage: 14. November 2002.
Und wieder keine Benachrichtigung per E-Mail über die Verzögerung, wie das bei anderen Versendern üblich ist und wie ich es bei Cyberport bereits moniert habe. Ist nicht das erste Mal, dass ein Liefertermin von A nach B nach C nach D verschoben wird. Würde ich nicht ab und an auf die Website schauen, erführe ich nie, wann ich das Ding endlich bekomme.
Beim Gravis-Webshop habe ich ihn mal vor ein paar Wochen als lieferbar gesehen, aber da dachte ich mir: die Lieferung von Cyberport soll ja demnächst kommen.
Jetzt geht der Gravis-Shop nicht…
Nachher nochmal schauen (wird wahrscheinlich wegen Apples neuer Notebooks gerade aktualisiert).
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 15:22
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Tags: Apple, Mac
Wie schon seit einigen Wochen erwartet, hat Apple heute neue Versionen seiner beiden Notebook-Linien vorgestellt: Das
iBook für Consumer und das
Power Book für Profis.
Zwei Dinge sind bemerkenswert:
Beim iBook ist es der Preis: Das kleinste iBook geht bei einem Listenpreis von 1.275 Euro los. Das ist der Hammer. Noch vor zwei Jahren, als ich mein erstes Notebook gekauft habe, hat man für 2.600 DM (ca. 1.330 Euro) nur Notebooks von Billigheimern wie Gericom bekommen: Laut wie ein Rasenmäher, wegen seiner Dicke und seines Gewichts auch als Totschläger einsetzbar, der Akku schwenkte nach einer Stunde die weiße Fahne. Nach einem Dreiviertel Jahr habe ich mein Gericom aus Scham verkauft. Jetzt bekommt man für den Preis von damals bereits ein sexy iBook mit ausreichend schnellem 700 MHz G3-Prozessor, komapkter Bauweise, leichtem Gewicht und drei bis vier Stunden Akku-Laufzeit. Das ist der Knaller! Ich weiß meine Begeisterung kaum zu bändigen. Wer jetzt noch ein PC-Notebook kauft, dem ist nicht mehr zu helfen.
Das Power Book ist entgegen einiger Vermutungen nun doch mit einem Slot-Loading DVD-Brenner ausgestattet worden. Sony hat vor ein paar Wochen zwar das erste Notebook mit integriertem DVD-Brenner vorgestellt (kein Slot-In! Ist das überhaupt schon verfügbar?), aber das Ding (»Der Bremsklotz«) war mit vier Zentimetern dick wie eine Bibel. Das Power Book überspringt jetzt auch die Gigahertz-Marke mit seinem G4-Prozessor (in den zwei oberen der drei Modelle).
Der Preis ist mit 2.900 Euro auch absolut konkurrenzfähig zu High End-Notebooks von IBM und Konsorten.
Übrigens: Wer bis Ende Januar 2003 einen Mac kauft (egal welchen), bekommt Office für 230 statt 700 Euro
dazu (siehe auch
Heise-Meldung von heute).
Das Schlimmste daran: Die ziemlich, ziemlich gut aussehende Frau
von vorgestern weiß von all dem gar nichts. Das nächste Mal frage ich in so einem Fall nach ihrer Telefonnummer. Ihre zwei anderen Computer-»Experten« kann sie dann in die Wüste schicken.
Nachtrag 17:20 Uhr: Heise hat mittlerweile je eine Meldung zum
iBook und zum
Power Book veröffentlicht.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 15:38
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Tags: Apple, Mac
Ich habe noch einige Einträge für
my two cents nachzuholen, also nicht wundern, wenn ich hier in den nächsten Tagen alte Sachen aufwärme.
Vorübergehend werde ich die Anzahl der angezeigten Einträge auf der Startseite von 20 auf 30 erhöhen.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 16:15
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Tags: Sonstiges
In der Koalition gibt es
Überlegungen, den Parlamentsvorbehalt bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu entschärfen.
Ich finde diese Einrichtung gut: das Parlament entscheidet, wo außerhalb des NATO-Vertragsgebiets deutsche Soldaten eingesetzt werden, nicht die Regierung. Diese Regelung wurde in Deutschland zu Recht nach dem Krieg in die Verfassung aufgenommen.
Die Frage, wie lange nach Hitler man noch an dem Parlamentsvorbehalt festhalten will, halte ich für falsch. 50 Jahre? Hundert? Fünfhundert? Darauf kommt es nicht an. Ich finde es generell gut, dass in einem Land das Parlament die Entscheidung über out of area-Einsätze des Militärs inne hat.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 16:18
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Tags: Politik
Im Moment ist viel die Rede von Strukturreformen. Endlich. In den ersten vier Jahren der Rot-Grünen Regierung hat man sich ja mit Herumdoktorn an Symptomen begnügt, in den letzten Jahren der Kohl-Regierung ging bekanntlich gar nichts mehr.
Auf die Notwendigkeit von echten, tiefgreifenden Reformen habe ich schon im vergangenen
Juni bei
my two cents hingewiesen.
Mit der Hartz-Kommission ist die Regierung das Thema Arbeit angegangen: Vertreter aller Interessengruppen wurden unter Leitung des VW-Personalvorstands Hartz an einen Tisch gesetzt. Jede Interessengruppe musste Zugeständnisse machen. Man munkelt, dass die Regierung für Rente und Gesundheit ähnliche Kommissionen plant, denn auch hier laufen die Kosten aus dem Ruder.
Diesmal will die Regierung den
Kampf mit den Lobbygruppen aufnehmen. Um sich etwas Luft zu verschaffen, will die Bundessozialministerin Ulla Schmidt schon nächste Woche ein Gesetz auf den Weg bringen (Spiegel: »
Gesundheitssystem vor Finanz-Kollaps: Rot-Grün packt den Sparhammer aus«).
Das Schlimmste, was passieren kann ist: dass die Besitzstandswahrer ihre Besitzstände wahren und nichts passiert.
Deutschland ist meines Wissens eines der letzten Länder der EU, das noch keine Strukturreformen umgesetzt hat. In
Schweden ist man da z.B. schon weiter.
Der Hintergrund bei all diesen Dingen ist: Die Gesellschaft wird immer älter. Die Lebenserwartungen steigen, aber es kommen nicht genug junge Leute nach (die die älteren finanzieren), weil die Geburtszahlen zurück gehen.
Zum Thema Gesundheit gab es vor einigen Monaten einen sehr guten und umfangreichen
Themenschwerpunkt bei brandeins (achtzig Seiten).
Zum Thema Rente erschienen gestern zwei Artikel bei Spiegel-online, nachdem sich die SPD gegenüber den Grünen durchgesetzt hatte, den Rentenbeitrag von 19,1 auf 19,5 Prozent zu erhöhen (statt nur auf 19,3 Prozent).
»
Anfang vom Ende: Der unvermeidbare Kollaps des Rentensystems« von Vlad Georgescu.
Laut Berechnungen von Herwig Birg (Uni Bielefeld) hat die Politik drei Handlungsoptionen:
- Erhöhung des Beitragssatzes auf bis zu 42 Prozent im Jahr 2050, um das heutige Rentenniveau von 64 Prozent halten zu können. Alternativ Absenkung des Rentenniveaus auf 30 Prozent, wenn der Beitragssatz bei 20 Prozent stabil bleiben soll.
- Verlängerung der Lebensarbeitszeit im Jahr 2018 auf 65 Jahre, im Jahr 2074 auf 73 Jahre. Wer künftig mit 60 aufhört zu arbeiten, ist nicht Rentner, sondern arbeitslos.
- Weil sich das deutsche Volk bis 2080 nicht aus sich selbst verjüngen kann, müssen Einwanderer ins Land: Bis 2050 müssten 188 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern, um den Anstieg des Altersquotienten zu stoppen. Aber das wäre auch nur eine vorübergehende Lösung, weil Zuwanderer natürlich auch einen Rentenanspruch entwickeln. Zusätzlich müsste die Geburtenrate hierzulande von derzeit 1,3 Kindern je Frau auf 3,8 Kinder steigen (selbst in Entwicklungsländern liegt sie nur bei 3,0).
Das alles birgt politischen Sprengstoff, wie er explosiver nicht sein könnte. Mit einer Rentenniveau-Absenkung verscherzt es sich die Regierung mit 18 Millionen Wählern (bis zum Jahr 2050: 27,9 Millionen). Wenn die Beiträge weiter ins Uferlose steigen, bringt man die junge Generation gegen sich auf, die ohne Ende in ein System einzahlen, das die ältere Generation stützt, von dem sie selbst aber nichts haben. Oder, wie es der Artikel formuliert:
»Doch gravierender als der potenzielle Stimmenverlust sei es, die kommenden Generationen durch Ignorieren der Tatsachen bewusst zu betrügen, meint Walter: “Sie zahlen heute ein und bekommen am Ende nichts.”«
Ab 2020 sollen die Auswirkungen auch »jedem Laien« auffallen.
Es ist auch im Gespräch, Beamte und Selbstständige in die Beitragspflicht mit rein zu nehmen.
In der Schweiz gibt es m.W. folgendes System (stark vereinfacht): Grundsätzlich ist jeder beitragspflichtig. Jeder zahlt zehn Prozent seines Einkommens in die Rentenkasse, von der Putzfrau bis zum Vorstand. Allerdings habe ich keine weiteren Infos darüber.
Ich glaube übrigens, das mal nebenbei, dass ein ganz großer Trend der kommenden Jahrzehnte sein wird: Jugend. Operationen, Medikamente, Erinnerungen. »Frischfleisch« wird zu etwas besonderem werden. Gestern meinte Manuel Andrack in der Harald-Schmidt-Show, er hätte gelesen, dass die im Jahr 2000 Geborenen bereits eine Lebenserwartung von hundert Jahren haben. Ich als 1978 Geborener hatte 1978 eine Lebenserwartung von ungefähr 72 Jahren.
Der zweite Artikel heißt »Renten-Krise: Warum Rot-Grün (noch) nicht die Wahrheit sagt« und stammt aus der Tastatur von Markus Deggerich. Er behandelt auch das grundsätzliche Problem (demographische Entwicklung), aber betrachtet dann die Situation aus dem Blickwinkel der aktuellen Politik. Nach dem Koalitionsvertrag von Mitte Oktober war klar: Schluss mit lustig, Rot-Grün plant Grausamkeiten und muss sie auch planen. Noch rücken die Mannen um Gerhard Schröder aber nicht mit der vollen Wahrheit raus, dass nämlich bei den sozialen Sicherungssystemen künftig kein Stein auf dem anderen bleiben wird.
Der Hintergrund: Viele Gesetze sind im Bundesrat zustimmungspflichtig, weil sie die Bundesländer betreffen. Im Bundesrat hat derzeit die Union die Mehrheit, die sich nach der verlorenen Bundestagswahl auf einen Blockadekurs einschießt. Im Frühjahr 2003 sind wichtige Landtagswahlen, von denen sich die SPD einen Umschwung für die Bundesrats-Mehrheit erhofft (nur die Großen Koalitionen in manchen Ländern fehlen dann noch, aber die konnten in der Vergangenheit ja schon »überzeugt« werden). Nach den Koalitionsverhandlungen hat die Regierungskoalition jedoch sehr schnell ihre Sympathiepunkte verspielt, mit denen sie knapp die Wahl gewonnen hat (Spiegel: »Regierung: In Rekordzeit den Wahlsieger-Bonus verspielt«). Aktuellen Umfragen zu Folge würden der SPD nur noch 33 Prozent ihre Stimme geben, wenn sie jetzt die Wahl hätten (am Wahltag waren es 38,5 Prozent). Eine Befürchtung (je nach politischer Einstellung…) ist daher nicht ganz unberechtigt: dass die SPD bei den nächsten Landtagswahlen abgewatscht wird. Gelänge es der SPD, die Bundesrats-Mehrheit zu bekommen, könnte sie in den nächsten zwei Jahren wesentlich leichter regieren, weil sie dann nicht auf irgendwelche Landtagswahlen Rücksicht nehmen muss (im Herbst 2003 bei der Landtagswahl in Bayern ist nichts zu holen).
Das alles wollte ich nur mal aufschreiben, um’s gesagt zu haben. Jetzt kann niemand mehr sagen, er hätte nichts gewusst.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 17:19
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Tags: Politik
Habe eine Seite gefunden, die etwas die Grundlagen der OS X-Oberfläche erklären, für Windows-Umsteiger und solche, die es werden wollen:
Klicksduhier. Die Seite ist Teil einer größeren Site:
Mac OS X Basics Short Course von Richard Glaser. Viele Screenshots.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 17:39
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Tags: Apple, Mac
In Italien hat das Parlament mit der Mehrheit von Ministerpräsident Silvio Berlusconi die »Lex Berlusconi«
beschlossen. Das neue Gesetz ermöglicht es, einen Gerichtsprozess an ein anderes Gericht zu verlegen, wenn die Verteidigung den »legitimen Verdacht« hat, dass das Gericht voreingenommen ist. Berlusconi ist derzeit in Mailand wegen der Bestechung eines Richters angeklagt und hat sich wiederholt negativ über den Prozess gegen ihn geäußert.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Italien ein Gesetz verabschiedet wird, das »zufällig« wie maßgeschneidert für den Ministerpräsidenten Berlusconi ist. Ebenfalls diese Woche wurde in Mailand eine Anklage gegen Berlusconi fallen gelassen, die ihm Bilanzfälschung vorwarf. Letztes Jahr trat ein Gesetz in Kraft, das Bilanzfälschung nicht mehr als Verbrechen einstuft.
Würde ich in Italien leben, ich käme mir vor wie in einer Bananenrepublik.
Meines Wissens gab es auch schon Generalstreiks gegen Berlusconi.
Außer dieser eleganten Art der Rechtsbeugung ist auch ein Problem, dass Berlusconi das Sagen über die wichtigsten Medien im Land hat. Er ist im Besitz der größten Privatfernsehsender und gebietet als Ministerpräsident auch über die öffentlichen Sender. Man sagt, dass ihm durch die massive Wahlwerbung (offen und verdeckt in der Berichterstattung) auf seinen Sendern der erneute Wahlsieg gelang.
Was bin ich froh, dass wir Stoiber nicht als Kanzler und seinen Kumpel Berlusconi nicht als Kirch-Nachfolger in Deutschland haben.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 17:49
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Tags: Politik
Microsoft selbst
sagt bezüglich der nächsten Office-Version: Die Consumer-Linie von Windows (Win95, 98 ME) ist zu unsicher, um Office 11 darauf laufen zu lassen.
»Inherently insecure.«
Für die Installation werden die neuesten NT-Abkömmlinge benötigt (Win2000, XP).
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 17:57
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Tags: Sonstiges
Jörn von
Mac-TV hat neulich mal
wieder einen Brüller vom Stapel gelassen. In einem Kommentar schrieb er:
»Manche User müssen sich der Erkenntnis nähern, dass ihr Quicktime-Gekröse einer Neuinstallation bedarf.«
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 18:00
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Tags: Apple, Mac
Nach Forrester und der Yankee Group gibt es nun mit einer
Studie von Gartner eine dritte Untersuchung darüber, dass sich die Musikindustrie mit ihren Kopierschutz-Mechanismen selbst schadet.
Nachtrag: Keine fünf Minuten, nachdem ich diesen Beitrag abgeschickt habe sehe ich bei Heise diese Meldung: »
BMG forciert Kopierschutz auf Musik-CDs«:
»Die Bertelsmann Music Group (BMG) will anscheinend keine Musik-CDs mehr ohne Kopierschutz verkaufen.«
Okay, dann kaufe ich eben auch von BMG keine CDs mehr…
BMG rechtfertigt sich damit, dass Kopierschutz-Mechanismen auch bei anderen Gütern gängig sind: Computerspiele, Software, DVDs. Das mag ja sein. Aber bei allen dreien ärgern auch sie den ehrlichen Käufer. Erinnert sich noch jemand an die nervigen Kopierschutz-Verfahren von alten DOS-Spielen, z.B. Monkey Island? Und bei DVDs ärgern sie Nutzer von alternativen Betriebssystemen, weil diese die DVDs auf ihrem PC nicht abspielen können.
Computerspiele und andere Software kann ich auf jedem Computer installieren und mit Notebooks auch überall hin mitnehmen, DVDs sehe ich mir zu Hause auf meinem Player oder unterwegs auf meinem iBook an. Aber ich will Musik in meinen Mac einlesen und in mp3 konvertieren können, weil ich beim Arbeiten nicht den Discjockey spielen will. Und ich will die Musik dann auf meinen iPod laden können, um sie überall zu hören, ohne zweihundert CDs mitschleppen zu müssen wie die Bekloppten aus der Ford Fiesta-Werbung:

Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 18:03
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Tags: Medien
Einer Französin wurde es bei der Personenkontrolle auf dem Flughafen in Washington
zu bunt: sie zog sich nackt aus. Folge: Der Flughafen musste zehn Minuten geschlossen werden und der Haftrichter wieß sie darauf hin, dass sie wegen ihrer Strip-Einlage mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen muss. Daraufhin brach die Frau zusammen. Mir wäre es ob dieses Stumpfsinns wohl nicht anders ergangen.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 18:06
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Tags: Sonstiges
Wer einen Apple iPod schon immer mal von innen sehen wollte, bekommt bei Tom’s Hardware
Gelegenheit dazu. Im Rahmen eines ausführlichen Berichts über das Gerät hat man auch mal eins aufgemacht.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 18:08
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Tags: Apple, Mac
Seinfeld gibt es immer noch nicht auf DVD. Mittlerweile nehme ich die deutschen Folgen montags auf Festplatte auf und konvertiere sie dann in MPEG-4. Bisher haben bereits 14 von 180 Folgen den Weg auf meine Platte gefunden.
Bei Amazon.com gibt es neuerdings die Möglichkeit, sich über noch nicht erschienene Produkte benachrichtigen zu lassen. Das gilt sogar für solche Produkte, die noch nicht mal vom Hersteller angekündigt wurden, wie DVDs zu
Seinfeld:

Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 18:51
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Tags: Leben
Morgen Abend kommt im ZDF ein
Themenabend zu Quizsendungen, u.a. mit einer Doku zu »Wer wird Millionär«.
Die Sendezeiten:
22:20 Uhr
»Seid umschlungen, Millionen«
Dokumentation von André Schäfer und Karl Wachtel
23:25 Uhr
»Hätten Sie’s gewusst? Quiz im deutschen Fernsehen – eine Zeitreise«
Dokumentation von Stefan Kloos und Karl Wachtel
00:05 Uhr
»Champion für einen Tag – von Gewinnern und Verlierern«
Reportage von Valentin Thurn
00:40 Uhr
»Der Preis ist heiß«
Kurzfilm von Daphna Levin, Israel 1994
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 19:01
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Tags: Medien
Zur Meldung »
Apple: PowerBook mit 1000 MHz und Slot-In-DVD-Brenner«
Re:�slot-in
Barny Gumble�(6. November 2002 17:42)
Cents�schrieb�am�6.�November�2002�17:29
>�Barny�Gumble�schrieb�am�6.�November�2002�17:02
>�
> >�Warum�sich�das�im�PC-Markt�nicht�durchgesetzt
> > hat�ist�mir�absolut�unverständlich.
>
> Schätze�mal,�weil�im�PC-Markt�billige�Bauteile�vor
>�Qualität�gehen. :-)
Warscheinlich�gabs�auch�zu�viele�Reklamationen,
daß�das�Ding�die�3,5′Disketten�nicht�mehr�ausspuckt…
Barny�:-)
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 20:11
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Tags: Apple, Mac
Ich möchte folgende zwei Begriffe bitte nie wieder in einem Werbespot hören:
- Zwischenwischen
- Dinojahre
Danke.
Erschienen am Mittwoch, 06.11.2002 @ 22:05
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Tags: Medien
Donnerstag, 07.11.2002
Dire Straits, »Brothers in Arms« (
Brothers in Arms)
Dire Straits, »Where do you think you are going?« (
Communiqué)
Nine Inch Nails, »Something I can never have« (
Pretty Hate Machine)
Cowboy Junkies, »Sweet Jane« (
Natural Born Killers OST)
Pixies, »Where is my Mind?« (
Surfer Rosa; leider nicht auf dem
OST von »Fight Club« enthalten)
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 15:33
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Tags: Leben
Jörn hat wieder mal einen seiner genialen, längeren Artikel zum Thema Mac geschrieben: »
Wo steht Apple nach der Vorstellung neuer iBooks und PowerBooks?«
»Ist ein Manager überhaupt korrekt angezogen, ohne ein Titanium unterm Arm zu haben?«
[...]
»Beim Durchlesen der technischen Daten droht akutes Sodbrennen, denn hier ist alles richtig fett…«
[...]
»Die PC-Industrie bringt teilweise sehr beachtliche Dinge auf den Markt, aber es fehlt die Abstimmung der Einzelteile zu einem stimmigen Ganzen. Bei keiner anderen Gerätegattung ist aber diese Ausgewogenheit und diese Rücksichtnahme auf das “grosse Ganze” so wichtig wie bei Laptops. Sie ist wichtiger als das einzelne Feature. Wer beruflich auf ein Laptop angewiesen ist, weiß bestimmt, was ich meine.
Es ist eine Tatsache, dass Apple zu den wenigen Herstellern gehört, denen dieses Kunststück gelingt. (Ich formuliere das nur auf diese Weise, um etwaigen Belehrungen vorzubeugen. In Wahrheit bin ich der Meinung, Apple ist der einzige Hersteller, der sich überhaupt drum schert.)«
Wer sich nach der gestrigen Ankündigung noch nicht zum Kauf eines Power Books entschlossen hat, der bisher vielleicht mit einem PC-Notebook liebäugelte, wird spätestens nach der Lektüre von Jörns Artikel die Kreditkarte zücken.
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 15:50
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Tags: Apple, Mac
Daniel Fiene, der neue Maintainer von
Sunlog, der diese Aufgabe von
Andreas Ahlenstorf übernommen hat, beginnt mit der Überarbeitung. Den Anfang macht eine
Benutzerumfrage.
Wer Sunlog für sein Weblog einsetzt, sollte daran teilnehmen.
Wer überlegt, ein neues Weblog mit Sunlog zu starten oder ein bestehendes Weblog auf die Sunlog-Software umzustellen, oder wer keine Ahnung hat, was Sunlog ist, kann mich gerne fragen.
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 15:54
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Tags: Sonstiges
Eben bei Andreas
gesehen: Eine gute Idee, ein Zitat schriftlich wiederzugeben:
> Was möchten Sie?
< Zwei Ketchup mit HotDog.
Man achte auf die spitzen Klammern.
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 15:57
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Tags: Sonstiges
Heise-Meldung von heute: »
Macs führen bei IT-Sicherheit«.
»Insgesamt haben Mac-User aber unter wesentlich weniger Viren zu leiden; kostspielige 0190-Dialer sind ihnen gar nicht bekannt.«
Get a Mac!
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 16:03
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Tags: Apple, Mac
Es gibt zwei Dinge, die ich schon seit Wochen und Monaten vor mir her schiebe und auf die ich genau null Bock habe.
Einmal die Steuererklärung für 2001 (Einkommensteuer und Umsatzsteuer), Termin am 11.11.
Ich bin schon relativ weit, habe fast alle relevanten Unterlagen rausgesucht. Am meisten Arbeit macht das Zusammenstellen der 21 Reisekostenabrechnungen aus 2001 (es waren aber mehr als 21 Dienstreisen, weil ich manchmal zwei, drei oder vier Reisen in einem Rutsch abgerechnet habe). Ich habe alle Unterlagen darüber, aber ich habe es mit der Ablage nicht so genau genommen. Dann muss ich noch alles in einer großen Tabelle erfassen, um am Schluss zu wissen: wie viel Geld habe ich verfahren.
Der Rest ist im Prinzip nur abschreiben, in die Formulare übertragen. Viertel bis halbe Stunde.
Das zweite sind quadratische Funktionen. Ich will zum jetzigen Zeitpunkt hier noch nicht ins Detail gehen, aber ich bechäftige mich seit ein paar Wochen aus einem bestimmten Grund mit höherer Mathematik. Wenn ich mir den Stoff für quadratische Funktionen eingefößt habe, geht’s weiter mit Vektoren und Matrizen.
Termin für einen Teil der linearen und quadratischen Funktionen: kommenden Samstag. Mit diesem Teil bin ich so gut wie fertig, ich muss mich nur aufraffen, es noch gar ganz zu Ende zu bringen.
Termin für den Rest: Mitte Dezember.
Ich würde mich jetzt viel lieber mit »
Eric Meyer on CSS« beschäftigen, das Amazon gestern
geliefert hat.
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 16:30
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Tags: Leben
…zum
Tod von Rudolf Augstein bei spiegel.de:
Special (alle Artikel)
Gerhard Schröder zum Tod von Rudolf Augstein: "Ich habe auf sein Urteil viel Wert gelegt"
Nachruf (von Dieter Wild)
Rudolf Augstein: Ein Leben für den Spiegel
Leserbriefe zum Tod von Rudolf Augstein
Auch wenn ich, so
wie Christian, Rudolf Augstein natürlich nicht persönlich kannte, berührt mich sein Tod doch.
Der Spiegel war für mich mehr als nur eine Art »Realitätsdienst«, er war fast schon der Inbegriff für Wahrheit. Ich habe seit meinem Zivi 1999 nahezu regelmäßig den Spiegel gelesen, der von Augstein 1947 gegründet wurde.
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 17:59
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Tags: Medien
Sorry, mein Fehler. Der
Themenabend zu Quizshows kommt heute nicht im ZDF, sondern auf arte.
Krieg’ ich nicht rein.
:-(
Erschienen am Donnerstag, 07.11.2002 @ 21:48
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Tags: Medien
Freitag, 08.11.2002
Gestern gab es in
Panorama drei Berichte zur Bürokratie in Deutschland. In Hannover gibt es neun Hauptamtliche der Stadt, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Gehwege abzulaufen um nach Fugen Ausschau zu halten. 70% der weltweiten Steuerliteratur sind in Deutsch abgefasst. Der Verwaltungsapparat im Gesundheitswesen (Krankenkasen, Krankenhäuser, Bürojobs der Krankenhausärzte, Kassenärztliche Vereinigungen) kostete den Beitragszahler im Jahr 2000 rund zwanzig Milliarden Euro.
Siehe auch
Kai von heute.
Erschienen am Freitag, 08.11.2002 @ 11:57
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Tags: Politik
Antwort von Rentenexperte
Prof. Wolfgang Gerke (Uni Erlangen) auf die Frage von »
Berlin Mitte«-Moderatorin Maybritt Illner, wie er ganz persönlich für die Rente vorsorgt:
»Ich bin Beamter auf Lebenszeit, ich hab’ da eine ganz ruhige Kugel.«
Erschienen am Freitag, 08.11.2002 @ 12:03
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Tags: Politik
Die fünf Fragen für heute habe ich in einem Vorschlag an Daniel geschickt:
1. Welche drei Filme oder Bücher haben dich besonders beeindruckt?
Filme:
-
Fight Club
-
Dead Poets Society
-
Sweet November
Hört sich an wie eine komische Mischung, mit einer Bandbreite von einer Romanze über ein Drama bis hin zu einemgewalttätigen Klasse-für-sich-Film.
Das sind die drei Filme, die mich nicht nur beeindruckt, sondern auch beeinflusst haben.
2. Wie heißen die fünf Songs, die Du im Moment am liebsten hörst?
- Chicane, »No ordinary Monring« (
Behind the Sun)
- The Fugees, »No Woman, no Cry« (
The Score)
- OST, »Grand Central« (
K-Pax)
- Fleetwood Mac, »You make loving fun« (
The Dance)
- Alanis Morissette, »Still« (
Dogma OST)
3. Wie heißen die zwei aktuell laufenden Fernsehserien, die Du am liebsten siehst?
- »emergency room«
- »Seinfeld«
4. In welchem Kinofilm warst Du zu letzt?
»
Austin Powers: Goldmember«
Für Fans besteht durchaus die Gefahr des Zwerchfell-Risses, Uneingeweihte können damit wohl weniger anfangen. Die Story war etwas dünner als bei den beiden ersten Teilen. Der beste war aber immer noch der zweite Film: »
The Spy who shagged me«
5. Wie beschäftigst du dich auf Zugfahrten?
Ich lese die aktuelle Spiegel-Ausgabe oder Ausdrucke von Artikeln, die ich im Web gefunden habe. Wenn mir nicht nach lesen ist, höre ich
Musik.
Antworten von weiteren Teilnehmern wie immer
bei Fiene.
Erschienen am Freitag, 08.11.2002 @ 12:51
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Tags: Leben
Zwei Orte weiter, im drei Kilometer von Hüttendorf entfernten Frauenaurach, verschwindet am Sonntag ein Bauwerk, das ich schon seit 19 Jahren kenne (so lange ich eben hier wohne): Der 202,49 Meter hohe Schlot des abgeschalteten Kohlekraftwerks Franken II wird gesprengt. Uhrzeit: 9 Uhr.
In 983 Bohrlöchern auf drei Sprengebenen stecken 120 Kilogramm Sprengstoff. Die nahe gelegene Autobahn wird kurzzeitig gesperrt.
Meinen Aussichtspunkt habe ich mir schon überlegt.
Um 10 Uhr treffe ich mal wieder meinen Ex-Zivi-Kollegen Gerd. Wir fahren dann zum Frühstücken in die Stadt.
Aber ich schicke ihm mal eine Mail, evtl können wir das ja vorverlegen, wenn er auch Interesse an der Sprengung hat.
Erschienen am Freitag, 08.11.2002 @ 13:08
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Samstag, 09.11.2002
»Gewagtester Wett-Einsatz aller Zeiten: Thomas Gottschalk als Nikolaus im Freudenhaus«
Klingt fast so, als würde er da nicht mehr lebend rauskommen.
Erschienen am Samstag, 09.11.2002 @ 15:44
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Tags: Medien
Erst
vor wenigen Tagen habe ich mich darüber beklagt, dass meine Hoffnungen schwinden, noch dieses Jahr einen USB-Bluetooth-Adapter von Acer zu erhalten, den ich Ende September bei Cyberport bestellt habe.
[Ich könnte natürlich auch einen anderen nehmen, aber er soll natürlich auch gut aussehen. MediaMarkt führt übrigens gar nichts, was mit Bluetooth zusammenhängt. Ob das an der lausigen BT-Unterstützung durch Windows und dadurch mangelnder Nachfrage liegt?]
Cyberport nervt mich vor allem mit dem Umstand, dass sie auf ihrer Seite exakte Lieferzeiten angeben (»14.11.2001«), die aber mittlerweile ungefährt fünfmal nach hinten korrigiert wurden. Ich hätte gerne eine Amazon-mäßige Angabe wie »Lieferung in sechs Wochen«, dann kann ich mich darauf einstellen, dass es lange dauert und sitze nicht wie auf Kohlen.
Wenn Cyberport einem wenigstens eine Mail schicken würde, wenn sie mal wieder den Termin verschieben, wäre mir schon geholfen. So warte ich und warte, und davon, dass es noch länger dauert erfahre ich nur, wenn ich ab und an auf die Website schaue.
Vielleicht wird ja demnächst alles besser. Cyberport wechselt wohl demnächst die Shopping-Software und hat aus diesem Grund ein Beta-Programm gestartet:
http://media.cyberport.de/extern/umfrage_shop/.
Erschienen am Samstag, 09.11.2002 @ 15:52
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Tags: Sonstiges
Zum
Tod von Rudolf Augstein ein letzter Eintrag.

Links zu sehen: Die erste Ausgabe des Spiegel aus dem Jahr 1947. Augstein hat den Spiegel gegründet und war von der ersten Ausgabe an sein Herausgeber. Rechts die Ausgabe der kommenden Woche, deren Titel Rudolf Augstein gewidmet ist.
Sämtliche Artikel dieses Titels, mehrere dutzend Seiten, sind kostenlos abrufbar (sonst kostet ein Titelpaket 85 Cent).
Bundespräsident Johannes Rau hat einen Nachruf für den Spiegel verfasst.
Die Verfasser der weiteren Nachrufe in dieser Ausgabe liest sich wie ein Who is Who von Politik und Medien:
Hans-Dietrich Genscher, FDP, früherer Bundesaußenminister
Günter Grass, Schriftsteller
Gerhard Schröder, SPD, Bundeskanzler
Monika Hohlmeier, CSU, bayerische Kultusministerin und Tochter von Franz Josef Strauß, der 1962 wegen der Spiegel-Affäre sein Amt als Verteidigungsminister aufgeben musste
Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Michail Gorbatschow, früherer Präsident der Sowjetunion
Joschka FischerB90/Grüne, Bundesaußenminister
Klaus von Dohnanyi, SPD, früherer Bürgermeister von Hamburg
Theo Sommer, Chefredakteur und Herausgeber der Zeit
Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ
Alice Schwarzer, Herausgeberin von Emma
Helmut Schmidt, SPD, früherer Bundeskanzler
Marcel Reich-Ranicki, Literaturkritiker
Angela Merkel, CDU-Vorsitzende
Jürgen Flimm, früherer Leiter des Thalia-Theaters
Wolf Jobst Siedler, früherer Leiter des Berliner Siedler-Verlags
Otto Schily, SPD, Bundesinnenminister
Auch dabei, natürlich: Stefan Aust, Spiegel-Chefredakteur, in der Hausmitteilung auf Seite 3.
Darüber hinaus: viele Briefwechsel, Interviews.
+++
Für diejenigen, die es interessiert: Beim manager-magazin (die gehören auch irgendwie zur Spiegel-Gruppe) kann man nachlesen, was aus Augsteins Gesellschaftsanteilen wird und wer jetzt Interims-Herausgeber ist (gemeinsam: Chef-Redakteur Stefan Aust und Geschäftsführer Karl Dietrich Seikel).
Erschienen am Samstag, 09.11.2002 @ 16:27
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Tags: Medien
Die fantastischen Vier, »Millionen Legionen« (
MTV unplugged)
Erschienen am Samstag, 09.11.2002 @ 19:43
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Tags: Leben
Sonntag, 10.11.2002
Pünktlich um 9 Uhr heute morgen wurde der Schlot des stillgelegten Großkraftwerks Franken II gesprengt (
ich berichtete).
Ich hätte nicht gedacht, dass der Andrang sooo groß sein würde.
Das Kraftwerk ist drei Kilometer weit weg.
Gerd (Ex-Zivi-Kollege) hat mich um halb neun abgeholt. Draußen war schon ein riesiger Andrang auf der Straße: Eine Menge Leute zu Fuß unterwegs, viele geparkte Autos am Straßenrand.
Als wir dann aus Hüttendorf rausgefahren sind dachte ich, ich seh’ nicht richtig: Vom Ortsausgang bis runter nach Kriegenbrunn (1,1 km) war der rechte Straßenrand zugeparkt!
Wir parkten auch bei Kriegenbrunn am Straßenrand (Höhe Bolzplatz) und gingen dann zur Wiener Straße runter. Dann in den Feldweg zur Schleuse eingebogen und der Schleuse entgegen. Auch dort viele geparkte Autos und eine Menge Leute. In der Rundschau um 18 Uhr (im Bayerischen Fernsehen) hieß es dann, dass sich das Spektakel 10.000 Leute angesehen haben.
Ich schätzte, dass wir ca. einen Kilometer vom Schlot weg waren. Ich habe ca. 15 Minuten gefilmt. Den Einsturz habe ich natürlich auch auf Band. Wer sich den Film ansehen will, kann ihn sich
hier ansehen. Details: 42 Sekunden Dauer, Auflösung 320×240. Die MPEG-4-Datei ist 8,1 MB groß und mit 1,5 MBit/s codiert. Zum Abspielen ist der Quicktime-Player 6 erforderlich (gibt’s bei
Apple). Es ist ziemlich verwackelt, das nächste Mal nehme ich wenigstens ein Einbein-Stativ mit.
Anhand des Videos kann ich ziemlich gut einschätzen, wie weit ich tatsächlich entfernt war: Die erste Explosion ist bei 9 Sekunden zu sehen, zu hören ist sie bei ungefähr 12,5 Sekunden. Die Schallgeschwindigkeit beträgt etwa 332 Meter pro Sekunde, würde also eine Distanz von rund 1.160 Metern machen (könnten tatsächlich aber freilich auch 1.000 oder 1.300 gewesen sein).
Für die Sprengung wurden alle umliegenden Straßen im Ort im Umkreis von 300 Metern gesperrt (der Schlot ist 202 Meter hoch gewesen), ebenso der angrenzende Main-Donau-Kanal und die Autobahn Nürnberg-Würzburg (war auch nötig, da sich die Staubwolke über der A73 noch einige Minuten hielt).

Anschließend fuhren Gerd und ich noch in die Stadt, frühstücken.
Wir versuchten es zumindest, denn das Verkehrschaos war enorm. An der Autobahn-Unterführung warteten wir mit Motor aus über fünf Minuten (kann nur ein Auto durch, zwei passen nicht nebeneinander).
Unsere erste Anlaufstelle war das Teehaus. Wir waren sogar 15 Minuten zu früh da (öffnet sonntags erst um zehn), so dass wir noch eine Runde um den Block drehten. Um zehn öffnete sich dann die Tür und da wir mit die ersten waren, bekamen wir auch gut einen Platz. Allerdings: Normale Frühstücke und anderes gibt’s dort nur montags bis samstags. Am Sonntag gibt es nur ein Buffet für 9,20 Euro pro Mann (ich habe die ziemlich, ziemlich, ziemlich gut aussehende Bedienung gefragt). So viel Geld wollten wir nicht investieren, weswegen wir wieder gingen.
Als nächstes ins Moravia: Buffet haben die gar nicht, also auch keine Gefahr, ausschließlich Buffet für viel Geld bekommen zu können. Wir bestellten jeder ein »süßes Frühstück« für je 3,50 Euro: Brötchenkorb, Butter, zwei Marmeladen, Honig, ein Getränk (Kaffee, Tee, Kakao). Gerd wählte einen Kakao, ich entschied mich für den Pfefferminztee.
Anscheinend hat man uns aber vergessen: Wir warteten rund eine Dreiviertel-Stunde und alle anderen um uns bekamen früher ihr Frühstück (auch wenn sie nach uns ins Café kamen). Wir schoben es erst noch auf die allgemeine hektische Betriebsamkeit, aber als wir dann die zweite Runde Kakao/Tee bestellten, sahen wir uns dann doch veranlasst, freundlich nachzuhaken.
Es war gut und auch preiswerter als im Teehaus (wenn es im Teehaus das normale Frühstück für rund fünf Euro gegeben hätte).
Gegen 12 Uhr brachen wir auf. Wir krönten unsere Art zu brunchen mit je einem Lahmacun bei Avrasya. Das eindeutig beste Lahma gibt es aber nach wie vor bei Döner King in der Krankenhausstraße.
Noch ein Abstecher zum Kraftwerk. Ganz hin kam man nicht, da ein Tor den Zugang verhinderte.
Zurück zu Hause gegen 12:30 Uhr und Gerd noch kurz »Scrats fehlendes Abenteuer« auf der Ice Age-DVD gezeigt. Dauert nur vier Minuten, ist aber noch besser als der Ice Age-Teaser bzw. der Anfang des Films.
Dann Mittagessen. Verena und mein Vater haben sich an einem Schweinebraten versucht. Die Soße ist leider etwas verunglückt (war im Prinzip Brei, wenigstens blieb dadurch die Tischdecke sauber, weil die Soße nicht tropfte). Kristin und Michl waren zu Besuch und haben mitgegessen.
Dann war es auch schon zwei Uhr durch und wir brachen auf zu meinem Großvater väterlicherseits: meine Schwester Verena, meine Cousine Kristin und ich. Meine andere Cousine Monique (Kristins Schwester) trafen wir bei ihm.
Dort kam ich auch auf die Idee, meine Entfernung zum Schlot auszurechnen und schlug die Schallgeschwindigkeit in einem Lexikon nach (ich hatte um die 300 m/s in Erinnerung). Das Lexikon gab 333 m/s an. Aber da der Schinken aus dem Jahr 1955 stammte, wollte ich die Angabe zu Hause nochmal überprüfen, nicht, dass es da in den letzten fünfzig Jahren neue Erkenntnisse gab.
Nach knapp zwei Stunden brachen wir wieder auf, es war kurz vor fünf. Ich habe mir noch kurz das Getränketerminal in Bruck zeigen lassen (rund um die Uhr Getränkekästen abholen, bezahlen mit ec-Karte; leider gibt’s kein MezzoMix, aber Cola). Verena füllte noch Luft in die erst vorgestern aufgezogenen Winterreifen, ich kaufte noch bei der Tankstelle ein (Erdnußflips und Rustica-Chips) und machte noch einen Abstecher bei meinem Onkel mütterlicherseits. Gab ihm ein bisschen Futter für seinen neuen DVD-Player (vier Musik-DVDs, testweise zwei gebrannte mp3-CDs und meine DVD-Liste).
Dann nach Hause.
18 Uhr.
In den Nachrichten beim BR kommt gegen Schluss die Meldung von der Schlot-Sprengung.
Verena hat via Google noch einige Seiten zur Sprengung gefunden:
Gästebuch der Stadt
Grundschule Frauenaurach
Ein Privatmensch (mit Bildern)
Es ist jetzt kurz nach sieben am Abend. Ich fahre gleich noch zum Griechen. Später noch Mac-TV und Spiegel-TV.
Den Spiegel kommender Woche habe ich schon am Rückweg aus der Stadt beim Bahnhof kaufen können.
Das war’s für heute.
Morgen wird unspektakulär: Steuererklärung fertig machen.
Erschienen am Sonntag, 10.11.2002 @ 19:33
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Tags: Sonstiges
Montag, 11.11.2002
Heute früh hat es noch geregnet und ich konnte mich nicht überwinden, zum Arzt zu fahren. Aber heute Nachmittag hat er nochmal Sprechstunde und inzwischen hat sich das Wetter gebessert: Die Sonne scheint, es geht kaum Wind und es hat etwas über neun Grad (waren vor drei Stunden sogar schon mal elf Grad).
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 15:49
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Tags: Leben
Pink, »Just like a pill« (
M!Ssundaztood)
Holger, ich weiß was Du denkst, aber in dem Fall liegst Du falsch.
:-)
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 18:48
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Tags: Sonstiges
DJ Koze, »Tausend Tränen tief (Blumfeld/Steve Bug Loverboy Remix)«, (
Music is okay)
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 18:53
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Tags: Sonstiges
Eben habe ich zum vierten Mal die
Waschmaschine angeworfen. Es hat sich ein bisschen was angesammelt. Der Trockner kam eben zum dritten Mal zum Einsatz (ich konnte heute Nachmittag zwei Waschmaschinen-Ladungen für den größeren Trockner zusammenfassen). Nachher gibt’s noch eine fünfte Runde; der Vorleger-Teppich aus dem kleinen Bad ist fällig.
Später »freue« ich mich noch über einen riesigen Berg fertige Wäsche von anderthalb Metern Durchmesser und einem halben Meter Höhe, der aussortiert werden will. Ein kleiner Korb
Socken-Puzzle ist auch noch dabei.
Anfang August hat unser 17 Jahre alter Trockner seinen Geist aufgegeben. Der neue Trockner kommt von Miele. In den letzten 17 Jahren hat sich auf dem Gebiet der Flusen-Problematik einiges getan. Wer einen älteren Trockner hat weiß, wovon ich spreche: Ein Nebenprodukt von trockener Wäsche sind staubflockenartige Rückstände, die sich im Flusensieb des Trockners ansammeln. Bei unserem Oldie war das keine Freude, das Flusensieb zu reinigen: nasser Glibber. Beim neuen Miele werden jetzt sogar nicht nur die Klamotten getrocknet, sondern auch die Flusen. Einfach nur mit der Hand über das Sieb streichen und die Flusen abstreichen. Fühlt sich an wie Watte. Nicht mehr wie nass gewordene Watte.
Aber wie gehabt muss das Sieb nach jedem Trocknen gereinigt, und das angesammelte destillierte Wasser abgegossen werden.
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 19:06
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Tags: Leben
Beim Fiene gesehen:
GetContentSize. Stellt fest, wie das Verhältnis zwischen HTML und Text ist. Nicht ohne Stolz kann ich hier einen High Score für mich verbuchen: 49,48%.
Wer bietet mehr?
Mein Lieblings-Feindbild für mangelhaftes HTML-Markup, sueddeutsche.de, kommt auf ein mageres Ergebnis von 9,65%.
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 19:31
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Tags: Web, webdesign
Altavista hat ein Redesign vorgenommen (
Heise-Meldung) und scheint damit retten zu wollen, was zu retten ist: Auf der Startseite gibt es jetzt, nach den Auswüchsen der letzten Jahre, wie bei
Google (dort seit eh und je) keine Werbung mehr.
Die Ergebnisseite kann mich aber nach wie vor nicht überzeugen (keine Anzeige der Suchwörter im Ergebnisausschnitt, Cache-Funktion gibt’s auch keine).
Zufällig habe ich heute den
KSO-Newsletter gelesen, der hier vor zwei Tagen eintrudelte. Zitat:
»Auch wenn Suchmaschinen wie AltaVista, Inktomi und selbst Fireball in der letzten Zeit grosse Anstrengungen unternahmen, die Qualitaet der Suchergebnisse – teilweise drastisch – zu verbessern, ist es fuer eine Trendwende laengst zu spaet. Zumal keiner der Mitbewerber den Mut besitzt, auf Bremskloetze zu verzichten und die Textsuche, die in Liefergeschwindigkeit und Seitenaufbau durchaus mit Google konkurrieren kann, nur verschaemt verlinkt wird. Vernachlaessigung der Aktualisierung oder immer wieder auftauchende Pannen, die zu fehlerhafter oder unvollstaendiger Seitenlieferung fuehren, und simple Maus-zu-Maus Propaganda verleiten Anwender, die Googles URL noch nicht kennen, danach zu suchen, wie die steigende Popularitaet des Suchbegriffs “Google” zeigt.
[...]
Wenn, wie aus den Log-Files ersichtlich ist, dieser seit Jahren dokumentierte Trend anhaelt, fragt man sich, wie lange es dauert, bis Google 100% Marktanteil besitzt. Und Mitbewerber sich mit dem verbleibenden Rest begnuegen muessen.
[...]
Wortwoertlich zitiert [die GROSS-SCHREIBUNG ist von mir]: “Mit einer neuen Software will die Telekom-Tochter T-Online mehr ueber die Wirkung von Werbung im Internet HERAUSFINDEN. Durch das Programm koenne der Marktfuehrer in Deutschland das Verhalten von Internet-Nutzern protokollieren; ZIEL sei es, vermehrt Unternehmen FUER Online-Werbung ZU GEWINNEN…”
Wer’s noch nicht weiss: die Entwicklung der Marktanteile von Google und die der Mitbewerber spricht Baende, die jede Untersuchung ueberfluessig macht.«
Wir erinnern uns: Altavista, Yahoo! und Co waren die Platzhirsche, Google war der Emporkömmling, mit damals untergegangen geglaubter Benutzerfreundlichkeit: Keine lästige Werbung. Und der Clou: Google macht Gewinne.
Den KSO-Newsletter und die Seiten von Klaus Schallhorn Omnisearch kann ich nur wärmstens empfehlen.
Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 19:44
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Tags: Web, webdesign
Dienstag, 12.11.2002
The Flow hat die
Sitzsack-Seite
entdeckt. Wobei ich ja immer noch mit so einem Fernsehsessel aus »Friends« liebäugle…
Nachtrag: Der Stuhl aus
Friends stammt von der Firma
Barcalounger. Diese Art von Stühlen wird »Recliners« genannt. In der
Bildergallerie habe ich leider nicht die Stühle von Joey und Chandler entdecken können, aber es könnte sich in den späteren Folgen um »
Tourneys« (links) oder »
Lynx’« gehandelt haben (rechts):

In der Serie gab es mehrere Barcaloungers: Einmal wurden beide gestohlen, in einer anderen Folge ging einer kaputt: An Joeys Sessel »Rosita« brach die Lehne ab. Die Folge hieß »The One where Rosita dies«.
Auf homestore.com habe ich ein Interview mit Greg Grande gefunden, der als Set Decorator für »Friends« arbeitet. In dem Bild steht ein brauner Barcalounger, der aus den ersten Staffeln der Serie stammt.
Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 18:15
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Tags: Leben
Seit ein paar Tagen habe ich ein Problem mit Word, das mir ziemlich auf die Nerven geht.
Alles, was außerhalb der Seitenränder liegt, wird nicht mit ausgedruckt (wird auch nichtmal in der Word-eigenen Seitenvorschau angezeigt). Auch wenn die Seitenränder so klein wären, dass nur noch ein 2×2 cm großes Feld für den Text übrig bleibt: wenn ich Text außerhalb dieser Ränder schreibe, selbst wenn noch 10 cm Platz bis zum Seitenrand ist, wird’s nicht mitgedruckt.
Das nervt, weil so alle meine Fußnoten nicht ausgedruckt werden, und die brauche ich für fast alle meine Korrespondenz (und wenn’s nur »Seite X von Y« ist).
Habe schon verschiedenes probiert: normal.dot gelöscht, Preferences gelöscht. Nix geholfen.
Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 18:32
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Tags: Apple, Mac
Erwartungsgemäß stellte
Macromedia gestern eine Art »Dreamweaver light« vor. Der Name: »
Contribute«.
Mit Contribute kann der Kunde eines Web-Designers oder einer Agentur selbst seine Seite pflegen. Der Designer kann festlegen, welche Bereiche der Site sein Kunde bearbeiten darf. Der Einführungspreis liegt bei 99 USD und ich hoffe sehr, dass er nicht über 149 USD steigt, sonst wird das Programm für kleinere Kunden preislich unattraktiv.
Es gibt derzeit nur eine technical preview zum Download, die Software selbst soll ab Mitte Dezember erhältlich sein, zunächst nur auf Englisch und nur für Windows. Mac OS X soll in 2003 folgen. Das finde ich jetzt nicht so dramatisch, da ein Designer das Programm nicht braucht (er hat ja
Dreamweaver MX) und Designer-Kunden i.d.R. Windows haben (ich habe noch nicht das Gegenteil erlebt, leider; allerdings spricht es natürlich für die Mac-Plattform, wenn Software gleichzeitig für Win und Mac rauskommt).
Die Software ist unter Designern etwas
umstritten:
»Zum einen bringen auch solche Änderungen dem Designer Geld. Zum anderen besteht die Gefahr, dass der Kunde lieber ein kleines Update mit Contribute durchführt, statt ein größeres mit dem Designer. Nach dem Motto: “Laß mal, mit den Bildern, die können bis zum Jahresende warten, wenn das große Update ansteht”.«
dsmith schreibt in einem Eintrag auf webstandards.org:
»This product will allow designers to get back to the job of designing sites (rather than maintaining pages) and clients to maintain sites (rather than trying to track down the designer to get a phone number changed). Everyone gets to do their job without having to worry about breaking the site.«
Ich würde sagen: Kommt drauf an. Für jemanden, der einen großen Teil seines Geldes mit Updates an bestehenden Sites verdient, empfiehlt es sich natürlich nicht, Contribute seinen Kunden schmackhaft zu machen. Für andere kann es aber eine Arbeitserleichterung sein: Wenn der Designer oder die Agentur Kunden hat, die außer neuen Inhalten per copy & paste keine Änderungen an einer Site in Auftrag geben und solche copy & paste-Aktionen vom Aufwand her vielleicht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen und auch keine Folgeaufträge zu erwarten sind. Oder wenn ein Kunde praktisch täglich neue Inhalte einpflegen will, so dass es für den Designer zeitlich u.U. nicht machbar ist. Es ist trotzdem eine zweischneidige Sache.
Mit Contribute kann der Kunde nur statische HTML-Seiten generieren und verwalten (eingebetteter Code von Scriptsprachen bleibt unangetastet). Evtl macht es in solchen Fällen auch Sinn, gleich eine dynamische Site mit kleinem CMS zu basteln.
Mit Contribute soll es möglich sein, Word- und Excel-Dateien als HTML in die Site einzupflegen. Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Es ist natürlich möglich, Word-HTML aufzuräumen. Aber was wird dann aus dem Layout? Bei manchen Word-Dateien die ich bekomme, kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen soll, damit es hinterher noch nach was aussieht.
Kai hat vor ein paar Minuten ein Diskussionsboard für Contribute ins Leben gerufen.
Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 21:04
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Tags: Web, webdesign
Zur
gestrigen Vorstellung von Macromedia Contribute habe ich mal einige Links zusammen getragen. Alle von Macromedia, demnach auch alle pro Contribute.
Evtl ist was interessantes dabei, um mehr über das Produkt selbst zu erfahren. Aus technischer Sicht fand ich die Infos auf
macromedia.com/software/contribute nämlich etwas dürftig.
Ich habe mir die Artikel aber selbst noch nicht alle durchgelesen.
Matt Browns Weblog
Links aus Matt Browns Weblog (die meisten aus Macromedias
DesDev-Bereich):
Contribute Success Story
The Contribute Vision von Norm Meyrowitz
Getting familiar with Contribute Basics von Matt Brown
Integrating Dreamweaver MX with Macromedia Contribute von Mark Fletcher
Options for Contribute Website Administrators von Donald S. Booth
Contribute in the Classroom von Kim Cavanaugh
Managing Clients with Contribute von Mike Hazard
Using Contribute at Macromedia von Jeff Walsh
Contribute Video Tutorials von Mark Fletcher
Accessibility and Contribute for Website Administrators von Bob Regan
Accessibility and Contribute for Content Contributors von Bob Regan
Getting Up To Speed With Contribute In 10 Minutes von Nancy Gill
Co-Branding Contribute von Joseph Lowery
Using Section Anchors in Contribute von Donald S. Booth
Using Templates with Contribute von Donald S. Booth
Making Hyperlinks with Contribute von Donald S. Booth
Using CSS in Contribute von Donald S. Booth
Using Tables in Contribute von Donald S. Booth
In dem genannten Weblog-Eintrag gibt es noch Links zu weiteren Artikeln. Ich habe mir jetzt nur mal die rausgepickt, die »Contribute« im Titel tragen.
Matt Brown hat vorher noch zweimal über Contribute berichtet:
Contribute Tip CSS Styles in Contribute und
Macromedia today announced Contribute.
New collaborative publishing techniques (part 2) von John Dowdell (Danke
an Kai für den Link)
Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 23:55
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Tags: Web, webdesign
Mittwoch, 13.11.2002
Heute hat meine
Mutter Geburtstag.
Keine Termine.
Morgen (14.) habe ich Geburtstag.
Erschienen am Mittwoch, 13.11.2002 @ 0:34
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Tags: Leben

Zum
Geburtstag meiner
Mutter: Die Domain
roswitafreimark.de.
Inhalte gibt’s ab 10.07.2003.
Erschienen am Mittwoch, 13.11.2002 @ 19:58
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Tags: Leben
In den vergangenen Jahren war es so, dass jeden November ein großes Fest anstand. Meine Mutter hat am 13.11. Geburtstag und ich am 14.11.
Immer am 13. kam die ganze Verwandschaft: Mein Opa, meine beiden Onkel und Tanten, meine Cousinen und Cousins mit deren Frauen und Kindern. Um Mitternacht war ich dann mit Gratulationen und Geschenken dran. Meine Mutter machte immer ein großes Essen für alle und es war immer ein einfach guter Tag. Weil sich alle mal wieder gesehen haben, weil unter’m Jahr die Abstände doch etwas größer waren. Und weil viele Leute im Haus waren.
Es war immer ein Gefühl von: Der 13. war auch schon mein Geburtstag und der 14. war auch noch ihr Geburtstag.
Leider vorbei…
Aber es war trotzdem ein guter Tag heute, wenn auch in sehr kleinem Rahmen und mit der einen oder anderen Träne im Auge.
Erschienen am Mittwoch, 13.11.2002 @ 23:00
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Tags: Leben
Donnerstag, 14.11.2002
Heute ist volles Programm angesagt.
Bis 11:00 erledigen:
- Bad
- Küche
- Anschreiben für Steuererklärung fertig machen
- Umsatzsteuer überweisen
12:30
Zum Friedhof gehen (vorher Blumen kaufen)
Gestern gab’s ein kleines Koordinierungsproblem, so dass ich nicht dort war. Ich dachte eigentlich, dass ich zusammen mit Verena gehe, aber sie ist selbst gefahren und dann war’s für mich schon zu spät (es wurde dunkel). Wird heute nachgeholt.
14:00
Beim Finanzamt einen Bogen zur Umsatzsteuer-Erklärung besorgen
Es gibt jedes dämliche Formular auf
finanzamt-erlangen.de, nur keinen Bogen zur Umsatzsteuer-Erklärung. Und wenn man sowas nur einmal im Jahr macht, kann man leicht mal die zwei Bögen verschreiben, die man zugeschickt bekommt.
In den letzten Tagen habe ich an einer größeren Excel-Tabelle mit mehreren miteinander verknüpften Arbeitsblättern gearbeitet. Auch mit schönen logischen Operatoren und einem ansprechenden Layout. Zweck: einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Wenn ich etwas weiter damit fortgeschritten bin, stelle ich die Tabelle zum Download zur Verfügung. Für Leute, die neu mit Selbstständigkeit anfangen (vielleicht nebenberuflich, so wie ich) und sowas selbst machen möchten kann ich nur dringend empfehlen: Umsätze mit verschiedenen Umsatzsteuer-Sätzen übersichtlich getrennt erfassen, dann geht die Umsatzsteuer-Erklärung auch leichter.
Nächstes Jahr nehme ich mir aber einen Steuerberater.
14:30
Tee-Ei kaufen, Copy-Shop (Steuererklärung kopieren)
15:00
Hautarzt
15:30
Friseur
16:00
Mit Klaus treffen
gegen 17:00
Steuererklärung beim Finanzamt einwerfen
Das sind nur die größeren Sachen, daneben gibt es noch tausend kleine Dinge.
Was muss, muss.
Ansonsten ist nichts geplant. Am Abend evtl noch mit Familie essen gehen (Grieche, logo). Am Sonntag-Abend ist das obligatorische
Schlotfeger-Essen zu den Geburtstagen meiner
Mutter und mir angesagt.
Sonst noch? Mal sehen. Irgendwie keine richtige Lust auf Party, eher etwas gedeckte Stimmung. Vielleicht kommt noch was, aber nicht diese Woche.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 1:27
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Tags: Leben
David Bowie, »Heroes« (
Heroes)
Aktuell in der Chrystler-Werbung zu hören.
Und bei mir nicht unter fünf Mal hintereinander.
Das nenne ich »heavy rotation«.
Der Song ist meinen oberflächlichen Recherchen zufolge schon 1977 entstanden.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 11:18
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Tags: Leben
In diesen Tagen sind ja zwei Themen im Gespräch: die ausufernden Kosten bei der Rente und in der Gesundheit und der daraus resultierende Zwang zu
grundlegenden Veränderungen.
Am Dienstag wurde es auch bei Harald Schmidt in einem Shoot-Out »Jung vs. Alt« thematisiert. Ich bin zwar auch kein Fan von Jennifer Lopez (»Erotische-Männer-Phantasie-Faktor«) aber bei Iris Berben würde ich ja zwei Minuspunkte für die Alten geben.
Back to topic.
Der Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe drohte im Radio mit Boykott der anstehenden Maßnahmen. Er forderte im DeutschlandRadio,
lieber die Versicherten stärker zur Kasse zu bitten als zu sparen. Das ist Lobbyismus in seiner reinsten Form: Es muss ja was getan werden, aber bitte nicht auf meine Kosten. Aber: Das alte Rezept, immer nur die Beiträge zu erhöhen, hat nicht funktioniert. Sollen wir bald auch 20% Krankenversicherungs-Beitrag zahlen, weil der Ärzte-Präsident nicht sparen will? Da passt sehr gut ein Spruch den ich vor einigen Tagen gelesen habe; leider weiß ich nicht mehr, wo und in welchem Zusammenhang:
»Wer alles verteidigt, kann alles verlieren.«
Nach dem Vorbild der Hartz-Kommission, über deren Abschlussbericht der Spiegel schreibt, er sei bereits wieder von den Interessengruppen glatt gehobelt worden, soll auch für die sozialen Sicherungssysteme (Rente, Gesundheit, Pflege) eine Reform-Kommission berufen werden. Sie steht unter der Leitung eines der »Wirtschaftsweisen«, Bert Rürup. Das Konzept soll in eine ähnliche Richtung wie bei Hartz gehen: Alle Interessengruppen an einen Tisch setzen und jeder bekommt Einschnitte aufgebrummt. Ich finde das prinzipiell keine schlechte Sache.
Man darf aber auch gespannt sein, wie sich Wunsch und Wirklichkeit vereinbaren lassen. Um die Renten zu finanzieren, ist u.a. eine Anhebung der Ruhestandsgrenze auf 67 Jahre im Gespräch. Im wirklichem Leben [tm] zählt man derzeit aber schon mit 40 Jahren zum alten Eisen. Wer über 55 ist, gilt ja quasi schon als schwer vermittelbar.
Da muss auch ein Umdenken in der Wirtschaft her.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 11:36
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Tags: Politik
Lange hat’s gedauert, aber nun können auch Macianer im Nürnberger
Admiral-Filmpalast online Kinokarten reservieren. Bisher ging es nicht, weil das Kino (bzw. die Firma, die das technisch realisiert hat) auf ein Java-Applet setzte. Normalerweise kein Problem für den Mac, ich weiß auch nicht, was da schief ging. Vielleicht irgendwelche Windows-Java-Klassen verwendet oder Befehle aus einer neueren Java-Version, die von der Mac-JVM noch nicht unterstützt werden?
Egal, jetzt funktioniert’s, denn es gibt eine Light-Version. Die Reservierung ist sehr einfach und komfortabel: einfach nacheinander bis zu sechs Plätze anklicken (man kann sich exakt die gewünschten Plätze aussuchen). Im Bild unten ist es der grüne Knubbel. Wenn man einen Platz doch nicht möchte, einfach durch einen weiteren Klick wieder abwählen. Dann auf »reservieren« klicken. Wer man ist, weiß das System schon vorher, weil man sich zuvor kostenlos registrieren lassen muss. Vor der Reservierung ist dann ein Einloggen erforderlich.

Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 11:55
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Seit gestern gibt’s
BBEdit in Version 7. Hab’s gesterm
bei inluminent gesehen.
Eine kostenlose, nicht im Funktionsumfang eingeschränkte
Demo läuft 30 Tage, es gibt nur einen erträglichen Nag-Screen zum Programmstart.
Es gibt zwei Infoseiten über
Neuerungen und die
komplette Feature-Liste
Preise:
Vollversion 179 USD
Version-Upgrade 49 USD
Cross-Upgrade 119 USD
Ein
Cross-Update kann machen, wer z.B. BBEdit Lite, Adobe GoLive oder Macromedia Dreamweaver ab Version 3 besitzt (
ältere DW-Versionen: Version-Upgrade für 49 USD).
BBEdit ist
der Text-Editor für den Mac.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 12:12
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Tags: Apple, Mac
Sonst komme ich in Verzug. Wollte eigentlich noch auf den Postboten warten (der klingelt heute mit zwei Amazon-Päckchen), aber ich kann nicht ewig warten. Bin eh schon spät dran.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 12:14
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Tags: Leben
Vor zehn Minuten heim gekommen.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 20:37
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Tags: Leben
Antwortet Tim auf diesen
Flow-Eintrag:
»Wenn die alte Generation mal wieder jammert, dann ist uns Jungen nun ein einzigartiges Argument an die hand gegeben, das immer zieht:
Ihr kriegt wenigstens noch Rente!«
Flows Quelle: Spackonauten.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 21:02
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Tags: Politik
Danke an alle, die mich heute angerufen haben, oder die mir Mails schickten.
Und sorry an diejenigen, die es zwei-, dreimal probiert haben und mich nicht antrafen: Ich war auf Achse.
:-)
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 22:25
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Tags: Leben
Mein Ende September
bestellter USB-Bluetooth-Adapter von Acer ist unterwegs. Diesmal wirklich. Eben kam die Mail von Cyberport, dass er verschickt wurde. Bedeutet: Am Samstag halte ich ihn in Händen. Erst heute hätte ich mir gewünscht, ihn schon zu haben. Dann hätte ich längst meine Telefonnummern aus dem
OS X-Adressbuch per
iSync auf mein Handy geladen und heute eine bestimmte Telefonnummer anrufen können, die ich so nicht anrufen konnte. Sicher, Auskunft, aber für Geld.
Naja, am Wochenende ist es durchgestanden.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 22:40
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Tags: Apple, Mac
Kleiner Bericht, was heute passiert ist.
Im Wesentlichen lief alles so ab, wie gestern schon
angekündigt:
Aufgestanden um elf Uhr. Anruf von meinem Onkel.
Bis etwa halb zwei noch diverse kleinere Dinge erledigt, viele Mails geschrieben.
Gegen halb zwei rief Holger an.
Um 12:14 schrieb ich zwar,
ich muss, aber ich ging nicht aus dem Haus, sondern erstmal ins Bad. Der Postbote klingelte doch nicht, sondern steckte die eine CD von Amazon mit in den Briefkasten. Die andere CD und die DVD kommen dann wohl morgen.
Aufbruch gegen 14 Uhr, es hat zehn Grad, ist bewölkt und niederschlagsfrei. In Frauenaurach noch im Blumengeschäft Equermeier in der Wallenrodstraße (kann ich sehr empfehlen) einen Strauß für das Grab gekauft. Ich bin kein Blumenexperte und die Symbolik bei Blumen ist mir ehrlich gesagt völlig egal, deswegen gab es neben einer Preisvorgabe nur die Bitte, »bunt« muss es sein. Bunt wurde es und so radelte ich weiter zum Friedhof. Das Fahrrad war erste Wahl, weil man von mir aus mit keiner vernünftigen Busverbindung zum Friedhof kommt und man mit dem Auto in der Stadt zu sehr eingeschränkt ist, wenn man mehrere Wegpunkte hat (außerdem hatte Verena das Auto).
Ankunft kurz vor halb drei. Da ich relativ spät von zu Hause wegkam, blieb ich nicht lange. Es war zwar kurz, aber intensiv.
Fünf vor drei, Ankunft am Finanzamt. Etwas komischer, älterer Mann an der Information. Ich grüßte. Er grüßte zurück. Ich bat um ein Formular zur Umsatzsteuererklärung für 2001. Er nahm’s zur Kenntnis und arbeitete erstmal über seiner Sache weiter. ‘ne Minute später sah er wieder auf und fragte: »Ein Umsatzsteuer-Formular?«
Fünf nach drei, Ankunft beim Hautarzt. Wie
bekannt, habe ich wegen Stress mit der Arbeit vor und nach dem
Tod meiner Mutter Haarausfall. Fing vernachlässigbar an mit kreisrunden 2,5 Zentimetern, hat sich aber bis September auf ca. 20 cm
2 vergrößert (4×5 cm). Glatt wie ein Baby-Popo. Hätten mir die Haare nicht im Gesicht ausfallen können? Wenn mir in vierzig Jahren die Haare ausfallen geht’s in Ordnung, aber nicht mit 24. Bis Jahresende noch UV-Bestrahlung (die kahle Stelle wird vorher mit einem speziellen Alkohol bedacht, der die Haut lichtempfindlich macht).
Zwanzig nach drei, Ankunft bei »Döner-King«. Bestellung: Lahmacun mit Käse, ohne Tomaten, eine Cola. Mein Frühstück. Nein, nicht ganz: Verena hat einen Geburtstags-Zitronenkuchen gebacken. Sehr gut, aber etwas sparsam bei den Smarties.
Halb vier, Ankunft beim Friseur. Ich war zu letzt im Juli und jetzt werden mir die Zotteln einfach zu lang, außerdem muss ein Schnitt rein.
»Nur die Spitzen.«
Da Nadine fast nichts abgeschnitten hat, berechnete sie nur fünf Euro (statt, ich glaube, zwölf). Der
vielleicht weltbeste Friseur (»Salon Susi« in der Nürnberger Straße in Erlangen) hat mir vor einer Woche anlässlich meines anstehenden Geburtstags einen Gutschein über 2,50 Euro geschickt, den ich freilich gleich einlöste. Sie: »Das ist der günstigste Haarschnitt Ihres Lebens.«
:-) Dafür war ich dann beim Trinkgeld nicht knausrig.
Zehn vor vier: Erstmal die ganzen Anrufe auf meinem Handy abarbeiten. Hat während der Fahrt zum Friseur und beim Friseur ständig in der Hose vibriert.
Jochen: »Hast es durchvibrieren lassen?«
Ich: »Nein, so gut war’s dann doch nicht.«
Treffen ausgemacht.
Kurz vor 16 Uhr: Fahrrad am Hugo abgestellt und abgesperrt, kurz bei der HVB Geld abgehoben und dann noch schnell in die Bahnhofsbuchhandlung.
Ich gestehe, dass ich ein Fan des
FHM-Kalenders bin. Damit bin ich aber in guter Gesellschaft, da das jährliche Kalender-Heft rasend schnell ausverkauft ist. Dieses Jahr kam es am 8.11. raus und der Bahnhof hatte schon keine mehr. Auf die Website kann man sich nicht verlassen: die ist heute noch nicht mit der aktuellen Ausgabe versehen und den Newsletter habe ich bisher auch nur einmal (zu spät) bekommen.
Letztes Jahr war es auch nicht ganz einfach, da ran zu kommen, einen Tag nach Erstverkauf.
Vier Uhr, weiter zum profoto am Hugo. Die Gelegenheit muss man nutzen, wenn man frisch vom Friseur kommt (»Ja, etwas Gel.«) und Fotos machen lassen möchte. Das hat länger gedauert als gedacht, eigentlich hatte ich mich ja schon für vier mit Klaus verabredet. Nach dem Friseur habe ich ihm aber schon auf die Mailbox gequatscht, dass es etwas später werden würde. Um halb fünf komme ich aus dem profoto raus und laufe in Klaus rein. Wir gehen zusammen zu ihm. Ich fülle gerade nochmal den Bogen zur Umsatzsteuer aus und dann befassen wir uns bis zehn vor sechs mit Funktionen wie f(x)=x, f(x)=x
2, hoch drei, hoch vier und hoch fünf, Parabeln und Parabelverschiebungen. Eigentlich einfach, man muss sich nur damit befassen. Den Zeitplan bis Mitte Dezember werde ich aber wohl nicht mehr einhalten können. Und wenn ich mir ansehe, was Klaus in Mathe tun muss, sind meine Sachen dagegen pille-palle. Beispiel: Eine Parabel und eine Cosinus-Welle schneiden sich. Berechnung der Fläche, die von den beiden Schnittpunkten begrenzt wird. Für Fortgeschrittene: Diese Fläche ist der Querschnitt eines Rotationskörpers. Berechnung des Volumens. Während ich bei Klaus bin, regnet es kurz.
Halb sechs: Endlich erreiche ich Verena zu Hause, nachdem ich es viermal vergeblich auf ihrem Handy probiert habe (T-Mobile zu T-Mobile) und nun vier verschiedene Ansagen der Art »Der Teilnehmer ist uns nicht bekannt.« kenne. Leute, bitte, schaltet die Mailboxen Eurer Handies ein! Wenn ich schon jemanden nicht auf Handy erreiche, will ich ihm vielleicht wenigstens eine Nachricht hinterlassen. Wenn ich das nicht will, werde ich auch nichts aufsprechen. Ich weiß, dass das Mailbox-Abhören Geld kostet, aber für was hat jemand ein Handy, wenn ich nicht mal die Mailbox dran kriege? Ich werde nicht anfangen, auf dem Mäuseklavier SMS zu tippen. Wir verabredeten uns für den Griechen um halb sieben. Mein Vater kommt nicht mit, Fotoclub. Am Sonntag steht noch ein gemeinsames Essen auf dem
Programm.
Zehn vor sechs: Klaus, der Copy-Shop unter Dir hat nicht nur bis sechs offen, sondern sogar bis sieben.
Ich kopiere meine Steuererklärung und tüte sie in den mitgenommenen Umschlag ein.
Fünf nach sechs, Aufbruch zum Altstadtmarkt. In einem kleinen Zeitschriften-Laden daneben bekomme ich noch die aktuelle FHM.
Der Altstadtmarkt ist ein ziemlich großer Supermarkt mitten in der Stadt (mit Parkhaus und Parkplatz). Auf drei mindestens Fußballfeld-großen Stockwerken gibt es ALLES. Um mal die Auswahl deutlich zu machen: Im Kellergeschoss gibt es nur Getränke. Die haben
sogar Ginger Ale literweise im Getränkekasten! Ich halte Ausschau nach einem Tee-Ei und werde auch im ersten Stock fündig. Nein, ich meinte doch nicht so ein Ding mit Kette, sondern eins mit Zange! Tee-Ei mit Zange haben sie nicht. An den Zeitschriftenwänden (ja, sind mehrere, nicht nur eine dicht gedrängte wie im Horten) gäbe es auch noch genügend FHM. Wie ich sehe, hat auch die aktuelle
Maxim einen Kalender dabei. Hmm, auch mal mitnehmen. Im letzten FHM-Kalender waren auch ein paar Mädels dabei, die weniger meinen Geschmack trafen (Jeanette aus dem April hing bei mir bis zum September). Dieses Jahr ist es ähnlich. Shakira kommt mir nicht an meine Wand!
Ansonsten bin ich mit einem Mordillo-Kalender neben meinem Computer sowie
MenuCalendar und
iCal in meinem Computer gut gerüstet.
Außerdem gehen zwei Packungen künstlicher Käse mit: »Velveta Classic-Scheibletten« von Kraft. Ich ess’ die blank.
18 Uhr 35, eintreffen beim
Platz 5-Griechen. Aber Platz 1 für Erlangen und Umgebung.
»Ein Spezi. Ich bestelle nachher, meine Schwester kommt noch.« Verena ruft an: Sie ist gleich da, muss nur noch einen Parkplatz finden.
Vorspeisen: Sie Tzatziki, ich Dolmades.
Hauptgang: Sie einen Rhodosteller (ein Suvlaki-Spieß, außerdem Gyros und Tzatziki), ich wieder die Standard-Testumgebung: Zwei Suvlaki-Spieße, ein Tzatziki extra.
Am Schluss meint Verena, in ihrem Corsa ließe sich mein Fahrrad unterbringen, wenn man die Rücksitze umklappt. Natürlich keine Chance, aber das hielt uns nicht davon ab, es zu probieren. Als das Hinterrad an den Kopfstützen anstieß, war das Vorderrad noch komplett draußen. Wenn sie eine Spinne dabei gehabt hätte, wäre es ok gewesen. Aber so Kommando zurück und ich bin heim geradelt. Schön gemütlich. Leider kann ich nicht durch den Wiesengrund (Flussauen der Regnitz in Erlangen, ca. einen Kilometer breit, mit einem Dutzend Störchen im Sommer, trennt die Stadt in Nord-Süd-Richtung komplett in einen West- und einen Ost-Teil; der gesamte Westen mit seinen Vororten hat die PLZ 91056): Überschwemmung. Ich fahre auf einem der drei Dämme, die über den Wiesengrund führen und mache dadurch einen kleinen Umweg.
20:25 Uhr, zurück zu Hause. Es hat sieben Grad.
Gerade noch meinen Onkel zurückgerufen, meinen Opa (war da, aber ich war unterwegs, sorry) und bei Holger nochmal durchgeklingelt. Verena packt’s heute nicht mehr und klappt gegen neun zusammen. Ich beschließe den Abend mit E-Mails, Websites abklappern und fernsehen:
21:15 – »Abschnitt 40«
22:15 – »Berlin Mitte«
23:15 – Harald Schmidt, zusammen mit meinem Vater
Das war mein Geburtstag.
Erschienen am Donnerstag, 14.11.2002 @ 23:16
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Tags: Leben
Freitag, 15.11.2002
Der Tag fing gut an, sehr vielversprechend.
Der Postbote klingelte und brachte nicht nur die erwartete Amazon-Lieferung, sondern bereits heute das Paket von Cyberport mit meinem
Bluetooth-Adapter sowie einen Brief aus München mit einer guten Nachricht (Holger knows). So kann’s weitergehen.
Leider wurde kurz darauf die Freude etwas getrübt. Das fängt schon damit an, dass heute ein regnerischer Tag ist. Nicht soo dramatisch, da ich heute eh nicht mehr aus dem Haus will. Meine To-Do-Liste mahnt mich zu 12 Prio 1-Punkten, neun Prio 2-Punkten und vier Prio 3-Punkten. Die beiden Prio 4 haben noch eine Woche Zeit, die fünf Prio 5 bis Jahresende. Aber ich hätte heute gerne die Straße gekehrt (Hausordnung). Geht nur nicht bei Regen.
Etwas frustriert hat mich dann doch tatsächlich der Bluetooth-Adapter, auf den ich sieben Wochen gewartet habe. iSync kopiert nämlich nicht alle meine Telefonnummern aus dem OS X-Adressbuch auf mein T68i. Ich hoffe stark, dass das dem Beta-Status von iSync zuzuschreiben ist, sonst war die ganze Aktion mit T68i und Bluetooth für die Katz’. Naja, nicht ganz. Aber das ist doch das Killer-Feature. Neben der Möglichkeit, SMS am Computer zu tippen (die aber leider öfter nicht beim Empfänger ankommen,sogar netzintern).
Meine Stimmung hebt sich etwas durch den angesprochenen Brief und die CD.
Verena ist heute zum Dekanatsjugendkonvent in die Weihermühle aufgebrochen. Ein geiles Haus. Falls sie den EJ-Bus in der Fichtestraße erwischt, habe ich das Auto für’s Wochenende und morgen kann ich es gebrauchen.
Erschienen am Freitag, 15.11.2002 @ 16:30
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Tags: Leben
Der Fiene hat heute
wieder fünf Fragen:
1. Welches Auto fährst du zur Zeit ?
Isch ‘abe gar keine Auto.
Aber wenn mich Verena lässt, fahre ich mit ihrem Opel Corsa B zum Griechen oder zur Pizza-Bar. Oder zum McDonald’s am Hafen, zum MediaMarkt in Frauenaurach oder zum Edeka-Markt in Fr’aurach.
Aber ich fahre nie in andere Städte, weil ich nicht gerne gleichzeitig auf Verkehr achte und mich orientiere. Ich höre auch kein Radio während des Autofahrens, um mich besser konzentrieren zu können. Am liebsten fahre ich abends oder nachts. Da ist’s zwar dunkel, aber es sind nicht so viele andere Autos unterwegs, mit denen man zusammenstoßen könnte.
2. Was war das komischste Erlebnis in deiner Autofahrerkarriere?
Vor ca. zwei Jahren die Erkenntnis, dass sich ein Opel Vectra 2000 doch ein ganzes Stück anders fährt als ein Corsa mit weniger als halb soviel PS. Habe ihn zweimal an der Ampel abgewürgt und bin dann immer mit quietschenden Reifen losgefahren.
3. In wie vielen Unfällen warst du schon verwickelt?
In noch keinen. Ich habe nicht mal Punkte in Flensburg und auch noch keine Strafzettel bekommen. Aber ich fahre gerne mal moderat schneller als erlaubt.
Oder wie Ralf Kabelka gestern in der Schmidt-Show sagte:
»Das sind 45 Pferdchen die raus wollen, ich spüre das.«
4. Wie war deine Fahrprüfung verlaufen?
Easy. Etwas komisch war’s kurz vor Schluss auf der Autobahn. Es waren hundert erlaubt und ich fuhr mich achtzig hinter einem LKW her. Ich sah ungefähr eine Minute in den Rückspiegel (zwischendurch natürlich auch mal auf die Straße) um zu sehen, wie weit weg der rückwärtige Verkehr ist. Nach langem Zögern entschloss ich mich dann, den Fahrtrichtungsanzeiger zu setzen und auszuscheren. Dann kam eine Geschwindigkeitsbegrenzung auch achtzig. Ich bremste ab und vor wieder rechts rüber, wieder hinter den LKW.
Aber bestanden.
Angeblich fallen viele Leute in Erlangen schon nach fünf Metern durch, wenn sie rechts-vor-links noch auf dem Hof des TÜV missachten.
In der Theorie hatte ich nur zwei Fehler.
5. Du bist an der Tankstelle. Die Kreuzung ist unübersichtlich. Von links naht ein Traktor, gegenüber wartet ein Schulbus mit einsteigenden Kindern und rechts überquert eine alte Dame die Straße. Wie verhälst du dich korrekt?
Erstmal hat mich die Sache mit der Tankstelle verwirrt. Ich kenne keine Kreuzung, an der eine Tanke steht.
Um die Tankstelle mal wegzulassen: Wo will ich überhaupt hinfahren? Nehmen wir an, ich will nach rechts abbiegen. Zuerst beendet die Omma ihren begonnenen Überquerungsvorgang. Dann fährt der herannahende Traktor durch. In den Bus steigen immer noch Kinder ein (es ist 13 Uhr). Ich biege nach rechts ab. Der Bus fährt geradeaus weiter.
Erschienen am Freitag, 15.11.2002 @ 17:39
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Tags: Leben
[Diesen Eintrag habe ich schon am 28.10.02 geschrieben, allerdings nicht ganz zu Ende. Im ersten Teil geht es um die Wirtschaft allgemein, im zweiten Teil um die Politik.]
Der Wirtschaft geht es schlecht und die Regierung plant grausames. Drei Spiegel-Artikel, um sich auf den Stand der Dinge zu bringen:
Kommentar: Deutschland packt’s nicht an
Internet: Bei den Überlebenden der Online-Wirtschaft währt wieder Zuversicht
Regierung: In Rekord-Zeit den Wahlsieger-Bonus verspielt
Mit
Kai habe ich mich neulich per E-Mail über die Lage in der Medien-Branche unterhalten. Seit 2001 hieß es ja alle halbe Jahre »in einem halben Jahr wird’s wieder besser«, inzwischen ist man allerorten wohl auf »Ende 2003, wenn überhaupt« umgeschwenkt. Ich glaube inzwischen keiner Prognose mehr, die sagt, ab dann und dann geht’s wieder aufwärts.
Dazu passt der erste der o.g. Spiegel-Artikel.
Die führenden Wirtschaftsinstitute erwarten für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von mageren 0,4 Prozent und für nächstes Jahr von 1,4 Prozent, wenn überhaupt (evtl auch nur ein Prozent). Der private Konsum ging zurück und ich habe manchmal den Eindruck, dass man etwas sarkastisch-vereinfachend, aber nicht ganz unberechtigt fragen könnte: »Wer soll denn für einen höheren Umsatz in der Geschäften sorgen, wenn tausende Leute entlassen werden?«
Hier kommt der zweite Spiegel-Artikel ins Spiel: Bei den Überlebenden der New Economy wachse die Zuversicht.
Mag sein. Die Stimmung ist insgesamt noch getrübt, vereinzelt bummt der Laden, aber insgesamt nicht wirklich, vor allem, weil man aus dem Jahr 2000 noch eine ganz andere Stimmung gewohnt war. Die Stimmung hat sich jetzt vielleicht von »sehr schlecht« zu »schlecht« gebessert, ganz pauschal gesagt. Es gibt auch Grund zur Freude. Mit den ganzen Dot-Commies mit ihren absurden Ideen der Marke used-socks.com sind alle Glücksritter untergegangen. Übrig geblieben sind diejenigen, die’s ernst meinen.
Hier gerade mal ein Exkurs: In dieser Woche [28.10.] startet der Prozess gegen die Haffa-Brüder, die EM.TV erst groß und dann ganz klein gemacht haben. Auch dazu gibt es beim Spiegel einen schönen
Artikel, der die Situation aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Hinterher kann man natürlich sagen, man hätte es besser gewusst. Ich zum Beispiel habe mich schon gewundert, als EM.TV für eine Milliarde Dollar die Rechte an der Muppet-Show gekauft hat. Und ich habe mich gefragt: Hallo? Eine Milliarde für die Muppet-Show? Wie wollen die das je wieder verdienen?
Eine Firma tätigt eine Investion ja wohl in der Regel, weil sie sich was davon verspricht. Damals dachte ich: den Deal machen die nur, weil sie dabei sein wollen, aber das können die nie wieder zu Geld machen, selbst wenn die Muppets rund um die Uhr laufen. Naja, ich hatte nie Aktien von Neue Markt-Firmen.
Zurück zum Thema. [Und hier schreibe ich den Text weiter, am 15.11.02]
Der New Economy-Artikel führt einige Beispiele an, die aber eben nur einzelne Beispiele sind, von denen kaum auf eine allgemeine Besserung geschlossen werden kann.
Dann der dritte Punkt. Noch nie gab es eine Regierung, die in so kurzer Zeit nach einer Wahl alle ihre Sympathien verspielt hat. 2003 solle nicht wie 1998 werden hat Schröder gesagt, aber im Moment könnte man meinen, dass Rot-Grün ihre damaligen unbeliebten Aktionen noch übertreffen will. So manches erinnert an 1998, z.B. die
Hartz-Umsetzung. In 1998 hat man die 325-Euro-Jobs reformiert, alle haben aufgeschrien, die Regierung sagte »Das ist gerecht und überhaupt wird es nicht so schlimm« und es wurde so schlimm.
Einem heute [15.11.02] veröffentlichten
Spiegel-online-Bericht zu folge ist die Zustimmung zur Regierungsarbeit noch weiter eingebrochen. Die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte im Auftrag des ZDF-Politbarometer, dass die Zustimmung zur Regierungspolitik um weitere zehn Prozentpunkte auf nur noch 26 Prozent absackte, um nicht zu sagen, einbrach. Wäre am Sonntag Wahl, käme die SPD nur noch auf 34 Prozent, die Grünen auf neun Prozent. Die Union allein würde mit 44% mehr Stimmen erhalten als SPD und Grüne zusammen. Die FDP bringt es immer noch auf fünf Prozent, PDS vier Prozent.
Das hat m.E. mit dem Gestolpere während der Koalitionsverhandlungen zu tun, den Steuererhöhungen (künftig 16 statt 7% MwSt für manche Produkte und Dienstleistungen zu verlangen, kann man zwar »Subventionsabbau« nennen, vielleicht aber auch Steuererhöhung), der Erhöhung des Rentenbeitrags
ohne Absenkung des Rentenniveaus, dem Nicht-Herausrücken mit der Wahrheit, wie schlecht es um die sozialen Systeme wirklich bestellt ist (um den Wahlerfolg bei den Landtagswahlen im Frühjahr nicht zu gefährden, der aber dahin ist, wenn die Regierung so weiter macht), dem Einknicken gegenüber den Lobbyisten bei der
Hartz-Umsetzung und manchen widersprüchlichen Aussagen:
Der Spiegel: »Rot-Grün erleichtert den Vorruhestand, redet aber gleichzeitig von dringend nötiger längerer Lebensarbeitszeit, um die Rentenkasse zu entlasten. Der Hund beißt sich in den Schwanz.«
Jeder zieht am gleichen Strang, aber an verschiedenen Enden. Die Wirtschaftsweisen sagen, was faul ist im Staate Dänemark, aber der Finanzminister will von den nicht zu übersehenden strukturellen Problemen nichts wissen und schiebt alles auf die Konjunktur und die schwierige Weltwirtschaftslage. Und rechnet weiter mit viel zu optimistischen Prognosen, an die niemand mehr glaubt. Man beruft einen der Wirtschaftsweisen, Rürup, an die Spitze der Reformkommission zur Neugestaltung der sozialen Systeme, der macht Vorschläge und die Sozialministerin sagt »Mit mir nicht.«
Es könnte auch damit zu tun haben, das kein überspannendes Konzept zu erkennen ist. Steuern und Abgaben werden erhöht, aber die Regierung sagt nicht, was sie damit anfangen will, außer kurzfristig Löcher zu stopfen. Das sieht alles nach Flickschusterei aus aber nicht nach einer umfassenden Lösung. Jetzt in der Rentenversicherung die Bemessungsgrenze zu erhöhen, um mehr Geld einzunehmen, führt später nur zu höheren Leistungsansprüchen, verschiebt das Problem nur.
Trotz allem bin ich froh, dass der Kanzler Schröder heißt und nicht Stoiber. Eins ist klar: Auch Stoiber und seine Mannen kochen nur mit Wasser und der Staat wäre nicht weniger pleite, wenn er jetzt am Ruder wäre [und ganz Unrecht hatte auch SPD-Mann Kurt Beck nicht, als er gestern in »Berlin Mitte« sagte, die Misere sei nicht erst in den letzten vier Jahren entstanden.]. Aber es gibt doch noch die Hoffnung, dass es mit Rot-Grün noch einigermaßen gerecht zugehen wird bei den anstehenden Veränderungen.
Und ich beneide Gerhard Schröder nicht um seinen Job.
Ach ja, auf steuerkanzler.de gibt’s den Steuersong als Real-Stream (1′24″).
Erschienen am Freitag, 15.11.2002 @ 19:27
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Tags: Politik
Mein Zimmer platzt aus allen Nähten: Ich weiß nicht mehr, wo ich all meine DVDs, CDs und Bücher unterbringen soll.
Erschienen am Freitag, 15.11.2002 @ 20:46
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Tags: Leben
Samstag, 16.11.2002
»Was wir Ihnen jetzt zeigen, liebe Zuschauer, hat so noch nie jemand gesehen: Das neue Moorhuhn.«
*mit dem Kopf auf den Tisch schlag*
Naja, davon ab ist das Spiel ziemlich cool. Es ist nämlich nahezu eine 1:1-Kopie eines kleinen Gokart-Spiels, das ich schon vor rund vier Jahren am PC gespielt habe. Ich weiß leider nicht mehr, wie es heißt. Man konnte zwischen verschiedenen Figuren (Igel, Pinguin…) wählen. Als Waffen gab es u.a. Feuerbälle oder man konnte Goodies aufsammeln und wieder fallen lassen (Öllache). Verschiedene Parcours führten durch die Wüste oder durch eine Eislandschaft. Durch das geschickte Ausnutzen von Beschleunigungsspuren und Sprungschanzen konnte man sich einen Vorsprung verschaffen.
Erschienen am Samstag, 16.11.2002 @ 0:38
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Tags: Medien
Apple Discussions:
Ameisen im iBook
Slashdot:
Ants invade iBook
Erschienen am Samstag, 16.11.2002 @ 16:07
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Tags: Apple, Mac
Sonntag, 17.11.2002
Es ist ein schöner, sonniger Herbsttag; 11,7 Grad.
Musik:
Chicane, »Autumn Tactics« (
Behind the Sun)
Erschienen am Sonntag, 17.11.2002 @ 14:57
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Tags: Leben
Tobias hat mich noch auf zwei Links
zur Kraftwerks-Sprengung bei erlangen.com hingewiesen:
Hintergründe zur Sprengung
Videos zum Download, auch in DVD-Qualität (15 MB).
Erschienen am Sonntag, 17.11.2002 @ 17:36
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Tags: Sonstiges
Vor einiger Zeit wurde ja bekannt, dass die Telekom gedenkt, 50.000 Arbeitsplätze abzubauen. Kurz darauf waren wir (Familie) bei Bekannten zu Besuch (seit Jahrzehnten Freunde meiner
Mutter). Er arbeitet bei der Telekom und hat uns schon damals erzählt, dass es ihm ein Rätsel ist, wie die Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, da die meisten Mitarbeiter Beamte oder aus anderen Gründen unkündbar sind.
Heute eine
Meldung bei Heise, dass der Focus das auch rausgefunden hat.
Auch heute bei Heise zu lesen:
Die Volksaktie Telekom — Vom Liebling zum Frustpapier und bei Spiegel-online:
Späte Reue: Telekom-Werber Krug entschuldigt sich bei den Kleinanlegern
Mein Vater hat Aktien bei der dritten Trance zu 69 Euro das Stück gekauft. Ich weiß den Verkaufspreis nicht mehr, irgendwo zwischen 15 und 20 Euro.
Ich selbst hatte nie andere Aktien als sieben Stück der Muttergesellschaft meiner Bank. Sind auch rasant in den Keller. Aber die verkaufe ich jetzt dann auch. Bis die wieder auf ihrem Kaufpreis sind, habe ich das selbe Geld an Depotgebühren bezahlt…
Erschienen am Sonntag, 17.11.2002 @ 17:46
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Tags: Medien
Banker antworten in schlechten Zeiten auf die Frage »Wie weit runter kann’s noch gehen?« gerne mal mit »Theoretisch bis auf null.« Diese Weisheit lässt sich auch auf die Politik übertragen:
Gestern gab es bei Spiegel-online noch einen Bericht »
Umfrage: Wähler fühlen sich von Regierung getäuscht« (sagen die Meinungsforscher von polis) und auch ich habe vor ein paar Tagen
meinen Senf dazu gegeben.
Ich habe schon überlegt, ob Schröder nicht deswegen kürzlich
vor dem Bundesrat gesprochen hat, weil er weiß, dass die Landtagswahlen im Frühjahr bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren sind. Die SPD hatte nach der Bundestagswahl eigentlich gehofft, bei den anstehenden Landtagswahlen Punkte zu machen, um sich in der Länderkammer, dem Bundesrat, wieder eine bessere Position zu verschaffen. Kanzler Schröder braucht für viele Gesetze die Zustimmung des Bundesrates.
Heute heißt es bei Spiegel-online: »
SPD im freien Fall«
In der Sonntagsfrage (»Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre…«) liegt die SPD nur noch bei 30%. Bei infratest dimap (die machen für die ARD die Prognosen) liegt die SPD bei 32%. Am Wahltag vor knapp zwei Monaten lautete das
Ergebnis noch 38,5%.
Die Union legte bei Forsa auf 48% zu, bei infratest auf 46% (am Wahltag ebenfalls 38,5%). Die Grünen bleiben in beiden Umfragen stabil bei zehn Prozent (Wahltag: 8,6%).
Der Spiegel: »Auf die Frage, welche Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig würde, trauen dies der Union 26 Prozent aller Wähler zu. Nur noch 15 Prozent sind der Meinung, die SPD könne dies schaffen.«
Am Freitag war es glaube ich, als Harald Schmidt in seiner Show mal wieder eine Wahlumfrage durchführte. Ich habe die Zahlen nicht mehr im Kopf (und die Sendungen noch nicht auf Festplatte kopiert), aber es waren um die 55% für die Union, 15% für die SPD und die FDP hat sich mit 6% wieder auf ein normales Maß eingependelt.
Erschienen am Sonntag, 17.11.2002 @ 18:16
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Tags: Politik
Gestern fuhr ich entgegen meiner
Gewohnheit mit dem Auto bis Fürth (ich hatte mich mit Martin in Nürnberg verabredet. Die Fürther Innenstadt (um das Rathaus) besteht aus vielen kleinen Einbahnstraßen, die in der Regel zugeparkt sind. Ich konnte mein Glück zunächst nicht fassen, als ich nach zehn Minuten eine Parklücke unterhalb der Gustavstraße fand. Nach einigen Versuchen gab ich jedoch auf, denn rückwärts den Berg hoch entgegen der Einbahnstraße einzuparken gehört nicht zu meinen Spezialitäten. Ich war fast drin, aber für das Fein-Tuning hätte ich noch einige Male rangieren müssen. Das wäre möglicherweise ungut für den hinter mir parkenden Wagen ausgegangen und eventuell auch für Verenas Corsa, den ich da manövierte, dessen Kupplung bereits qualmte. Wie der Zufall so wollte, fand sich zwei Kurve weiter noch eine andere Lücke, in die man auf ebener Strecke gut einparken konnte.
Nach unserem Treffen fuhr ich mit dem Nightliner um 2 Uhr wieder zurück nach Fürth. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Verkehrsbetriebe den Takt von einer Stunde auf eine halbe Stunde verkürzen würden, aber das verdoppelte natürlich die Ausgaben für Gehalt, Wochenend- und Nachtzuschlag. Aber die Busse sind jedes Mal gestopft voll zwischen Nürnberg und Fürth und die letzten drei Male die ich mit den Nightlinern gefahren bin, roch es auch immer nach Kotze (die Wahrscheinlichkeit, bei einer Halbierung des Takts nicht in einem vollgekotzten Bus zu sitzen, steigt m.E.). Um genau zu sein hat man mir die letzten beiden Male fast auf die Füße gekotzt, diesmal war es nur fast so weit (aber in der Fahrt eine Stunde zuvor hat es dem Geruch nach schon jemand fertig gebracht). Der Typ mir gegenüber sah bedenklich aus. Ich konnte nicht genau einschätzen ob der hundemüde oder hackedicht war. Im Prinzip war mir das auch egal, so lange er nur alles bei sich behielt, was er vorher zu sich genommen hat.
Ich hatte Glück.
Heute kam Verena vom Konvent zurück. Kurz vor 17 Uhr rief sie an und bat um Abholung von ihr, Kristin und Meli vom Busbahnhof und ich schwang mich wieder in den Corsa. Ich hatte ungünstige 15 Minuten erwischt, denn ich hatte mir drei Sonntagsfahrern zu tun. Die ersten beiden auch gleich zu Beginn der Fahrt und genau hintereinander. Die Landstraße Hüttendorf-Kriegenbrunn, wo 70 erlaubt sind, krochen sie mit 60 entlang. In Frauenaurach verabschiedete sich der eine zum Glück beim Edeka nach links Richtung Schule. Dem zweiten musste ich noch weiter folgen, über den Kanal. Vor Schallershof bog er aber auf den Herzogenauracher Damm ab. Dann freie Fahrt. Bis zur Autobahnauffahrt Erlangen-Brucklyn. Man muss das erklären: Es handelt sich um die A73 Nürnberg-Würzburg in Richtung Würzburg. Den Weg aus den Vororten links des Flusses in die Stadt kann man verkürzen, indem man ein kurzes Stück Autobahn fährt, die Auffahrt »Erlangen-Bruck« rauf und dann gleich wieder »Erlangen« runter. Ist ungefähr ein Kilometer und der Beschleunigungsstreifen mündet gar nicht erst in die rechte Spur, sondern stellt auf diesem Abschnitt die rechte Spur dar: Wer »Erlangen« gleich wieder runter fahren will, kann auf dem Beschleunigungsstreifen bleiben, weil er tausend Meter später zum Verzögerungsstreifen wird. Die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Ich fahre also auf die Ampel zu, die mich gleich links abbiegen lässt, einen kurzen Hang hinauf auf den Autobahnzubringer. Es wird gerade grün, vor mir sind zwei Wagen. Beide quälen sich etwas den Hang hoch. Übrigens hat Verenas Corsa B nicht 45 PS, sondern sogar 65. Der Wagen direkt vor mir setzt den Blinker und zieht raus auf die Autobahn, was ‘n Glück. Aber der zweite Wagen vor mir. Was macht der denn? Ja hallo? Zuckelt da mit 60 über die Piste!! Nach 200 Metern konnte ich mir das nicht länger mit ansehen: Blick in den Spiegel, Schulterblick, Blinker links, rausgezogen, Gas gegeben, Blinker rechts und wieder zurück auf den »Verzögerungsstreifen«. Mann, Mann, Mann! War auch noch ein Eingeborener, der müsste den Abschnitt eigentlich kennen, sogar aus der Fahrschule. Die Ausfahrt raus, gerade noch oben (geht auf eine Hochbrücke) noch den letzten Moment grüne Ampel erwischt und geradeaus drüber gefahren. Im Prinzip bringt es mir natürlich gar nichts, drei Minuten früher anzukommen, aber ich fahre gerne zügig und träume nicht beim Autofahren.
Die drei Mädels eingesammelt (eine Aktion, das Gepäck da unterzubringen…) und wieder losgefahren. Verena meint, mein Fahrstil hätte sich etwas verbessert, aber ich fahre immer noch »eckig«.
Etwas später, kurz nach 18 Uhr: Wir brechen zu viert zum Geburtstagsessen in Richtung Stadt auf, Steak essen beim Schlotfeger. Mein Vater, meine Schwester, meine ältere Cousine und ich. Überraschenderweise stößt auch noch Kristins Freund Michl dazu, der sich eigentlich abgesagt hatte. Sehr schön!
Essen war exzellent wie immer. Aber es war nicht so voll wie früher. Ob das die wirtschaftliche Lage ist? Trotzdem warteten wir dieses Mal eine halbe Stunde zwischen »Bezahlen!« und Geldübergabe.
Ach ja, meine
Standard-Testsuite beim Griechen ist ja
hinlänglich bekannt. Wie sieht meine Testumgebung im Steakhaus aus?
- großes Spezi
- Vorspeise: Knoblauchbrot
- Rumpsteak, 200 oder 250 Gramm, ohne Fettrand, medium
- Beilage: Kroketten
Weil Kristin gefragt hat (ich bekomme bei meinem Stammgriechen ja schon ein Spezi eingeschenkt, wenn ich zur Tür reinkomme): Ich habe bei meinem Stammgriechen auch immer meinen Platz. Es gibt drei Plätze, in einer bestimmten Reihenfolge. Wenn die erste Wahl nicht mehr frei ist, kommt der zweite Platz zum Zug. Im Sommer im Freien gibt’s natürlich auch einen bestimmten Platz.
Rückfahrt. Noch kurz beim Bahnhof vorbeigesehen (liegt eh zwischen Lokal und Großparkplatz), ob der neue Spiegel zufällig schon da ist (kommt manchmal vor), war aber leider nicht dabei. Der Titel der kommenden Woche interessiert mich natürlich.
Auf der Rückfahrt bietet es sich auch an, wieder ein kurzes Stück A73 zu fahren, diesmal Richtung Nürnberg: »Erlangen« drauf, »Erlangen-Bruck« wieder runter. Bis zum Sommer gab es richtige Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen, aber vor ein paar Monaten hat man den Standstreifen zur rechten Spur ausgebaut, so wie auf der anderen Seite (und wie oben beschrieben) schon seit Jahren. Sehr gut. Wir fahren also Bruck wieder runter und müssen an der Ampel nach der Ausfahrt warten. Neben uns ein neuer, silberner Mini Cooper. Die Ampel schaltete auf Grün und wir fuhren beide normal los (die Straße biegt zweispurig nach links ab). Dann gab die junge Lady im Mini Gas, zog rechts an uns vorbei und scherte vor uns links wieder ein. An der nächsten Ampel kam sie nicht minder flott weg. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde diese Wagen einfach geil. Und ich darf erinnern: Bereits im kleinsten Modell stecken 90 (neunzig!) PS unter der Haube. Das zweite Modell hat 115 PS, so viel wie unser Opel Vectra 2000. Der größte Mini-Motor bringt es auf (für dieses Auto) brachiale 163 Pferde. Da liegt einer der aktuellen Werbespots wohl dicht an der Wahrheit: Zwei Männer fahren in einem Mini eine schnurgerade Straße entlang. Der Beifahrer drückt auf den elektrischen Fensterheber. Der Fahrer will noch »Nein! Nicht!« sagen, aber da ist es schon zu spät: der Beifahrer wird durch den sich öffnenden Fensterspalt rausgesogen. Claim: »Speed.«
Ankunft zu Hause um 20:45 Uhr.
Mac-TV, Spiegel-TV, wie jeden Sonntag.
Erschienen am Sonntag, 17.11.2002 @ 22:06
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Tags: Leben
Montag, 18.11.2002
Ich brauche einen Döner von Avrasya.
Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 6:30
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Tags: Leben
Auf
news.cis.dfn.de wurden um den 13.11.02 folgende neue, deutschsprachige PHP-Gruppen zur Verfügung gestellt:
- de.comp.lang.php.datenbanken
- de.comp.lang.php.installation
- de.comp.lang.php.misc
- de.comp.lang.php.netzprotokolle
In wie weit die Gruppen neu eingerichtet wurden oder nur in die Liste des dfn-Servers aufgenommen wurden, weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass sie neu sind.
Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 7:23
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Tags: Web, webdesign
Letzte Woche bei Markus Kniebes ein
Eintrag mit Hinweisen auf neue alte Design-Sites:
Gmunk
Markus gefällt sie, aber ich bin kein Fan von solchen Sites. Zuerst, weil ich, wie man vielleicht gemerkt hat, Minimalismus bevorzuge und klare Elemente mag. Form follow function. Außerdem: Lädt erstmal 2 MB, die Mucke finde ich nicht so den Knaller. Und: Ich bin kein Fan von Winz-Schrift und Millimeter-Papier.
Design Assembly
Weniger Markus’ Fall, aber dafür umso mehr meiner. Die Idee mit den Actionfiguren finde ich cool. Die Site lässt sich auch einfach bedienen.
Cyrus
Eigentlich keine Design-Site, sondern die Firmen-Website eines Herstellers für HiFi-Equipment. Aber sehr gut gemacht, optisch äußerst ansprechend.
Dann etwas, was nicht bei Markus zu finden war, sondern auf Holgers Website eggbert.de: Holger hat einen neuen Film produziert, »
Stadtgespräch«. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen eher schlechten deutschen Spielfilm. Bei Stadtgespräch hat Holger tief in die Director- und Lingo-Trickkiste gegriffen. Ich finde den Film (anderthalb Minuten) ziemlich beeindruckend.
Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 22:32
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Tags: Web, webdesign
Naomi, »Go« (
Everyone loves you)
Diesen Titel habe ich vor ein paar Wochen im Kino gehört, im neuen Spot von
amnesty international mit Franka Potente. Ich wusste natürlich noch nicht, dass er von Naomi ist, aber auf meine Mail an AI habe ich sehr schnell Antwort von »Jutta« bekommen. Der Song stammt aus der »
du kannst«-Kampagne.
Auf CD dauert er 6′36″ und beginnt relativ gemütlich, kommt dann aber zum Schluss hin um so besser.
Bei Naomi habe ich zuerst ein Bild von Naomi Campbell im Kopf. Ganz falsch. Die Go-Vocals sind von Selda Kaya, aber bei Naomi handelt es sich an erstmal um die beiden Berliner Bernd Lechler und Nico Tobias. Das Label ist
mole (dort gibt’s auch Realaudio-Hörproben).
Naomi, »Avenue La Mer« (
Everyone loves you, Bonus CD)
Zufällig bin ich bei Amazon darauf gestoßen, dass es von der Naomi-CD zwei Versionen gibt, witzigerweise zum gleichen Preis von 17 Euro (16,99). Nur hat die eine (die oben verlinkt ist) derzeit ein bis zwei Wochen Lieferzeit und besteht nur aus einer CD, die
andere ist derzeit in 24 Stunden versandfertig und bringt noch eine Bonus-CD mit. Und was bin ich froh, diese Bonus-CD zu haben!
Ehrlich gesagt hauen mich die restlichen Tracks auf den beiden CDs nicht um, nur die beiden genannten Titel ziehen mich vom Hocker. Aber allein diese beiden Titel sind das Geld wert.
Bei »Avenue La Mer« singt eine tiefe, männliche Stimme einen französischen Text, untermalt von leichten, flockigen, aber doch präsenten Beats. Da ist Sonne, Meer, Urlaub. Nicht ganz passend zur Jahreszeit, verbreitet aber auch so gute Stimmung.
Vielleicht kann mich mal jemand aufklären, worum’s in dem Text geht, ich spreche kein Französisch.
Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 22:49
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Tags: Leben
Der Fiene hat den ultimativen Blindtext-Generator entdeckt:
Lorem Ipsum.
Die Anzahl der zu generierenden Wörter oder Absätze lässt sich frei einstellen.
Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 22:57
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Tags: Web, webdesign
Dienstag, 19.11.2002
Kai hat eine kuriose
eBay-Auktion entdeckt: Da zahlt jemand über 300 Euro für eine leere Digitalkamera-Schachtel. Ein Fall von Gier frisst Hirn?
The Flow weist auf ein
Interview mit Linus Torvalds hin, in dem dieser die zehn dümmsten Fragen zu Linux beantwortet. Aber auch mit einem Körnchen Wahrheit:
»Using Linux just makes you Totally Cool (admittedly mostly in a geeky kind of way, but hey, if it’s cheerleaders you want, you would be in a rock band, right?)«
Und Glückwunsch an den Flow, der demnächst an »sämtlichen Wohnsitzen seines Imperiums« mit always-on Internet ausgestattet ist.
Erschienen am Dienstag, 19.11.2002 @ 17:32
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Tags: Sonstiges
Ich bin natürlich nicht der Einzige, der sich über zu viel Lokalisierung bei Software ärgert.
Bei Telepolis erschien gestern ein
Artikel mit der Überschrift »Das Kreuz mit den Lokalisierungen, oder: Wann Englisch einfacher als die Muttersprache ist«
Erschienen am Dienstag, 19.11.2002 @ 17:45
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Tags: Sonstiges
Hamilton Morris: »I’m a student.«
Spricht über den iPod.
Kommt mir sehr bekannt vor, aber ich habe ihn noch nicht auf Festplatte gespeichert und auch ihn
my two cents noch nicht erwähnt.
Vielleicht stammt der Spot aus einer Keynote-Vorführung, wurde aber noch nicht veröffentlicht?
De La Soul: Rap-Combo.
Mit ihren Macs haben sie ihre Musik produziert.
Yo Yo Ma: »I’m Yo Yo Ma and I play the Cello.
»Macs are friendly to people like me.«
Bill Swan: »I’m a Dad.«
Musste mit seinem PC schlaflose Nächte durchleben, weil die Hausaufgaben seiner Tochter nicht ausgedruckt wurden.
Wer wissen will, was diese Switch-Ads sind, sollte sie sich einfach mal ansehen. Man wird aber auch in einem
two cents-Eintrag von Juni fündig.
Erschienen am Dienstag, 19.11.2002 @ 18:01
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Tags: Apple, Mac
Mittwoch, 20.11.2002
Gestern in der Harald-Schmidt-Show traue ich meinen Augen kaum: Links neben Bandleader Helmut Zerlett steht ein wunderschöner 17″-TFT-
iMac von Apple.
Zerlett gab einen Kaufbefehl für eine seiner Lieblings-CDs aus und erwähnte dann auch noch, dass er die CD (Klassik) sehr gerne im Fitness-Studio auf seinem iPod hört.
Der Nachwelt will ich diesen Ausschnitt nicht vorenthalten, daher hier die entscheidenden 30 Sekunden aus der gestrigen Show:
zerlett-ipod.mp4 (5,75 MB)
Es handelt sich um ein Video im Format MPEG-4. Zum Abspielen ist
Quicktime 6 erforderlich (kostenlos).

Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 7:59
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Tags: Apple, Mac
Nach dem Teaser zu »
Solaris« ist nun der erste
Trailer erschienen.
Meine hohen Erwartungen (Regie:
Steven Soderbergh) wurden allerdings etwas gedämpft, denn es scheint sich um eine Art zweiten »
Sphere« zu handeln.
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 8:39
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Eine
Anleitung aus dem MacDevCenter von ORA.
Quelle:
inluminent
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 8:42
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Tags: Apple, Mac
Vor ein paar Tagen meldete Heise, dass der nächste Aldi-PC ausnahmsweise mal leiser sein
soll als seine Vorgänger, welche die Gehörgänge der Anwender schon mal mit
47 bis 53 db (5 bis 8 Sone) verwöhnte. Vor allem erregte die Gemüter, dass erstmals ein
Diskettenlaufwerk fehlen soll.
In 89 Postings in diesem Thread schlugen die Emotionen hoch, wenn es mal nicht um SCSI vs. IDE ging (darum drehte sich die Hälfte der Postings).
Im Wesentlichen wurden sieben Argumente pro Floppy vorgebracht:
- Man muss ja auch mal das BIOS flashen
- Rettungsdiskette
- Daten zwischen Rechnern transferieren, »wenn das Netzwerk klemmt«
- Win9x lässt sich ohne Diskettenlaufwerk nicht vernünftig installieren
- Installation von Treibern ist schwierig ohne Diskette
- Kleine Dateien können schneller auf eine Diskette kopiert werden, als auf eine CD gebrannt
- Unter DOS kann man keine CDs brennen, da braucht man ein Diskettenlaufwerk zur Datensicherung
Ich kommentiere das nicht weiter, das spricht eigentlich für sich. Das meiste davon ist Unsinn, der Rest falsch.
Ein paar Perlen habe ich aber noch rausgefischt:
Thema »Installation von Treibern kann ohne Diskettenlaufwerk schwierig sein«
»da der Explorer automatisch davon ausgeht, das ein Laufwerk A: existiert. Ein�Solches wird auch als Icon angezeigt,�selbst�wenn�gar�keins�eingebaut�ist. Klickt�man�auch nur mal versehentlich auf das Icon, darf man zur Strafe den Explorer-Task�abschießen�oder�auf�Reset�drücken.«
Schlaue Köpfe waren auch dabei:
zielrechner�ohne�CD-rom?�DAS�ist�ne katastrophe, nicht das fehlende floppylaufwerk�im�medion�rechner!
Aufgefallen ist auch, dass die Stimmen contra Floppy im Vergleich zu früheren Diskussionen angewachsen ist.
Get a Mac.
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 9:04
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Tags: Apple, Mac
Eben bei Spiegel-online sehe ich diesen kurzen Text über’s
Überbrücken von Autos.
Jeder weiß, wozu das gut ist, aber die wenigsten kommen in die Verlegenheit, es auch anwenden zu müssen. Und Leute wie ich, die im Sommer alle zwei Monate mal ins Auto steigen und im Winter zweimal die Woche, können sowas gleich gar nicht.
Der ADAC empfiehlt:
- Zündung und alle Stromverbraucher bei beiden Fahrzeugen ausschalten
- Mit dem roten Starthilfekabel die Pluspole der beiden Batterien verbinden.
- Ein Ende des schwarzen Kabels am Minuspol der Spenderbatterie befestigen
- Das freie Ende des schwarzen Kabels mit einem Massepunkt des Pannenautos verbinden (z.B. ein Metallteil im Motorraum oder der Motorblock selbst). Wichtig: Das Kabelende darf nicht direkt am Minuspol der Empfängerbatterie angeschlossen werden.
- Aufpassen, dass die Kabel nicht in den Bereich des Kühlerventilators oder des Keilriemens gelangen können.
- Den Motor des Spenderfahrzeugs starten.
- Danach das Pannenfahrzeug starten und den Motor laufen lassen.
- Vor dem Abklemmen des Minuskabels sollte am liegen gebliebenen Fahrzeug ein großer Stromverbraucher (z.B. heizbare Heckscheibe oder Scheinwerfer) eingeschaltet werden. So werden Spannungsspitzen in der Bordelektrik vermieden.
- Starterkabel vollständig abklemmen (erst schwarz/minus, dann rot/plus). Nach dem erfolgreichen Startversuch sollte man möglichst eine längere Strecke fahren, da sich der Akku so am besten füllt.
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 11:51
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Tags: Sonstiges
Eben habe ich in einer
Filmkritik zu »Spurwechsel« in knappen Worten die ultimative Begründung gelesen, weswegen »
Fight Club« ein bedeutender Film ist:
»Mut zum Nonkonformismus gegen den Hollywood-Mainstream.«
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 11:59
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Spiegel-online im
Interview mit Bernd Raffelhüschen, VWL-Professor an der Uni Freiburg.
SPIEGEL ONLINE: Wir müssen länger und mehr vorsorgen und werden am Ende weniger bekommen?
Raffelhüschen: Darauf läuft es hinaus.
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 12:01
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Tags: Politik
Aus einem
Interview von Spiegel-online mit Udo Steinbach, Leiter des Deutschen Orient-Instituts:
SPIEGEL ONLINE: Geht es den USA bei diesem Feldzug gegen Saddam wirklich vor allem um den Kampf gegen den internationalen Terrorismus oder doch hauptsächlich um die Sicherung der Ölquellen?
Steinbach: Es geht nicht um den Terror. Die Amerikaner haben ja schon zugeben müssen, dass man keine wirklich starken Verbindungen von Saddam Hussein zur al-Qaida von Osama Bin Laden gefunden hat. Präsident Bush ging es von Anfang an um die Ablösung des Diktators Saddam – quasi als Alternative zur windelweichen Politik seines Vorgängers Bill Clinton. Washington will eine neue, harte und klare Außenpolitik definieren gegenüber einem Mann, der Amerika herausgefordert hat und von dem man überzeugt ist, dass er eine Gefährdung der eigenen Interessen in der Golf-Region darstellt.
SPIEGEL ONLINE: Und das Öl?
Steinbach: Eine Kontrolle der Ölproduktion wäre natürlich wegen der langfristigen Interessen Amerikas vorteilhaft. Die USA möchten sich deshalb auch in Zentralasien etablieren. Neben dem Persischen Golf ist Zentralasien für die nächsten 60 bis 100 Jahre wegen seines riesigen Erdöl- und Erdgasreservoirs von enormer Bedeutung. Wer beide Regionen dominiert, dominiert auch die Ölproduktion für fast ein ganzes Jahrhundert.
Um das Öl geht es gar nicht hauptsächlich, das keine neue Erkenntnis.
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 12:08
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Tags: Politik
Jörn hat auf Mac-TV mal wieder einen genialen
Artikel veröffentlicht. »mattin« schrieb in einem Kommentar nicht zu Unrecht:
»wiedermal ein toller artikel, mir ist jetzt ein wenig warm ums herz, fast so wie am weihnachtsabend.«
Es geht um Apples aktuelle Roadshow, auf der vor allem High-End-Filmschnitt-Software wie Shake vorgeführt wird. Es fehlt nicht an einer Prise von Jörns typischem Humor:
»Was Apple gezeigt hat war nicht, wie man mit einem Budget von 5.000 Euro einen 10-minütigen PR-Film für den Tag der offenen Tür der Stadtwerke zusammenmurkst…«
Jörn erzählt den Daheim gebliebenen, was es alles in Köln zu sehen gab und stellt auch einige Überlegungen darüber an, wo Apple in den nächsten Jahren eigentlich hin will, zumindest, was Video betrifft. Sehr lesenswert!
Auch OS 9-Jünger werden fündig:
»Ich rede mit Respekt von diesen Systemen, aber wer auf der Roadshow war, wird wohl schmunzeln bei der Vorstellung, in diesem Umfeld noch Programme unter OS 9 verkaufen zu wollen.«
Nebenbei fand ich wieder eine sehr schöne Erklärung dafür, sich einen Mac zu kaufen und nicht für tausend Euro weniger einen Grabbeltisch-PC vom Kistenschieber:
»Ich benutze gerne den Begriff der “Arbeitseleganz”, der feine Unterschied, der sich ergibt, wenn Mac und PC die gleichen Dinge tun, womöglich noch mit den gleichen Programmen. Beim Mac ist alles klar, aufgeräumt, flüssig, angenehm, logisch (naja, meistens). Zumindest sollte das bei echten Mac-Programmen so sein.«
Erschienen am Mittwoch, 20.11.2002 @ 12:19
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Tags: Apple, Mac
Donnerstag, 21.11.2002
Deutschland droht nach Meinung einiger Banken-Volkswirte im letzten Quartal 2002 und im ersten Quartal 2003 wieder eine
Rezession.
Netto mehr Arbeitsplätze können hierzulande erst bei zwei Prozent Wachstum entstehen.
Erschienen am Donnerstag, 21.11.2002 @ 10:15
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Tags: Politik
Mein Artikel für das Ende 2001 erschienene zweite Buch von
Dr. Web ist nun
online (
HTML,
PDF.
Es geht um den Aufbau einer Website mit CSS-Layouts und unter Verzicht von blinden Tabellen (div-based layout statt table-based layout).
Der erste Teil behandelt die vielen Vorteile und den einzigen Nachteil, im zweiten Teil geht’s um die Umsetzung.
Der Artikel ist nicht für Einsteiger geeignet, die noch nie eine HTML- und CSS-Datei in einem Texteditor gesehen haben. Fortgeschrittene, die HTML und CSS auch per Hand codieren können, sollten sich schnell zurecht finden.
Erschienen am Donnerstag, 21.11.2002 @ 10:19
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Tags: Web, webdesign
Es ist soweit: Nachdem viele Monate nahezu null Inhalte auf meiner »dienstlichen« Domain
freimark.de waren, kam heute morgen der Relaunch!
Die neue Website soll übergangsweise bis voraussichtlich nächsten Sommer bestehen. Sie ist im Layout sehr minimalistisch gehalten, was aber auch zwei Vorteile mit sich bringt: Durch die klare Optik sind alle Infos schnell auffindbar. Außerdem sind die Ladezeiten relativ gering.
Zur Technik: Ich verwendete XHTML 1.0 transitional, alle Seiten sind natürlich
fehlerfrei.
Auf einer
Portfolio-Seite erläutere ich meine Dienstleistungen. Eine Auswahl meiner
Referenzen fehlt natürlich ebensowenig.
Erschienen am Donnerstag, 21.11.2002 @ 10:25
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Tags: Web, webdesign
Freitag, 22.11.2002
Die Planung sah vor, bis fünf Uhr früh durchzuschlafen. Aber ok, sieben Stunden, von 19 bis jetzt zwei Uhr früh sind auch gut.
Ich schaue mir jetzt »Berlin Mitte« und die Schmidt-Show an, die ich mir gestern Abend aufgenommen habe.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 2:26
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Tags: Leben
Die letzte Stunde habe ich
noch nicht Video gesehen, sondern mich mit
Flash MX befasst.
Von Flash habe ich wenig Ahnung, ich würde sagen, es sind Grundkenntnisse vorhanden. Dadurch tue ich mich natürlich ein wenig schwerer als andere. Ich habe es jetzt geschafft, auf der Startseite von
freimark.de einen Flash-Film einzufügen (und natürlich vorher den Film zu erstellen).
Ich stoße dabei auf die selben Probleme wie
Holger. Das Movie wird wunderbar in Browsern abgespielt, wenn ich den
<object><embed>-Code verwende, den mir Dreamweaver beim Einfügen einer SWF-Datei in meine HTML-Datei erzeugt. Problem: Das ist nicht standardkonform. Das
<embed>-Tag ist Geschichte. Glücklicherweise erschien vor zwei Wochen bei
A List Apart der Artikel »
flash satay«. Drew McLellan erklärt, wie man Flash standardkonform in HTML einbindet.
Alles wunderbar, das Movie auf
meiner Seite läuft und die Seite
validiert auch. Aber wie kann ich verhindern, dass im IE5/Mac der Film dauernd wiederholt wird? Er soll nur ein einziges Mal abgespielt werden und am Schluss soll das letzte Bild stehen bleiben.
Mein Code sieht so aus:
<object type="application/x-shockwave-flash" data="swf/intro.swf" width="300" height="300">
<param name="movie" value="swf/intro.swf" />
<param name="quality" value="high" />
<param name="loop" value="false" />
</object>
Richtig gesehen, loop-false wurde angegeben, hilft aber nicht.
Welchen Anfängerfehler habe ich begangen?
Kann man irgendwo in Flash direkt einstellen, dass der Film nicht wiederholt wird? Oder ein ActionScript-Kniff?
So, jetzt aber »Berlin-Mitte«.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 3:43
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Tags: Web, webdesign
Christian Ströbele:
»Ich muss mir erheblichen Zwang antun, um die BILD-Zeitung zu lesen.«
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 4:07
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Tags: Medien
Heute passiert nicht mehr viel. Liegt daran, dass »heute« eh nicht mehr lange dauert, weil ich ja schon seit zwei Uhr wach bin. Ich schätze mal, dass ich zwischen 19 und 20 Uhr wieder zusammenklappe.
Liegt aber auch daran, dass ich Kopfschmerzen habe.
Vielleicht fahre ich heute noch indie Stadt. Döner essen, Rasiercreme kaufen. Außerdem muss ich unsere Hausapotheke wieder mit Thomapyrin und Paracetamol auffüllen. Kleine Packungen wieder, so häufig braucht man’s nicht. Und ich muss mal in der Apotheke nachfragen, was eigentlich stärker reinhaut und was demnach eher bei kleineren Kopfschmerzen anzuwenden ist (also dann das andere Präparat). Meines Wissens ist Thomapyrin für die ganz harten Fälle und Paracetamol eher vertretbar.
Morgen früh muss ich wieder nach Fürth. Dafür müsste ich eigentlich noch was erledigen, aber ich habe genau null Lust dazu. Naja, dann nächste Woche (nächsten Samstag-Morgen muss ich schon wieder nach Fürth). Ein paar Briefe wollte ich noch schreiben, vielleicht mache ich das heute noch. Spätestens am Dienstag muss ich sie abschicken.
Dann wollte ich noch ein paar Entwürfe für ein neues Design einer Website machen.
Für meinen Vater wollte ich noch seine Freistellungsaufträge managen.
Und eine Reihe von
two cents-Einträgen. Die gehen aber, sind alle nicht so lang. Habe übrigens die Anzahl der Postings auf der Startseite wieder von 20 auf 30 erhöht.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 11:00
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Tags: Leben
Ein paar kleinere Neuerungen.
Neu ist eine
Impressum-Seite, die gesetzlichen Anforderungen genügt.
Dazu musste ich einen Impressum-Link einfügen, der links oben direkt unter der Haupt-Navi (»Start, Hilfe, Mail…«) sitzt, über dem Bild meiner Mutter.
In der linken Navi habe ich auch mal aufgeräumt: Bei den Weblogs sind die
erst kürzlich hinzugefügten Blogs von
Ken Bereskin (Apple-Mitarbeiter) und von
Matt Brown (Macromedia-Mitarbeiter) wieder rausgeflogen. Ken schreibt nicht sooo oft und Matt lese ich relativ selten. Da tut’s auch ein Link bei mit in der Favoriten-Leiste meines Browsers. Wobei ich eh nicht die
my two cents-Startseite benutze, um von dort auf andere Sites zu kommen. Die Links sind ja nur Empfehlungen für den Leser, aber keine Bookmark-Liste für mich.
Aus der Sektion »Mehr Stefan« habe ich die Links zu
estrategist.de und
Page207 rausgenommen. Beide Sites sind seit Herbst 2001 wegen Frühjahrsputz geschlossen.
Nachtrag (23.11.02): Neu in der linken Navi sind Links zu den Weblogs von Markus Kniebes (
kniebes.de) und John Engler (
inluminent).
Sie ersetzen die Links zu Ken Bereskin und Matt Brown (siehe weiter oben im Text).
Auf der
Such-Seite habe ich noch einige Hinweise daugeschrieben.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 11:14
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Tags: Sonstiges
Angesichts
diverser Schmerzen heute sind ruhigere Töne angesagt.
Enya:
A Day without Rain,
Shepherd Moons,
The Memory of Trees,
Watermark.
Insgesamt 2 1/3 Stunden.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 11:37
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Tags: Leben
Ich habe mir jetzt für
my two cents ja nun auch eine
Impressums-Seite zugelegt, da ich im Rahmen des
neuen freimark.de eh ein gesetzeskonformes Impressum aufsetzen musste. Die rechtlichen Hinweise und die Hinweise zum Datenschutz habe ich mir von
Kais Impressum entliehen. Danke.
Das Thema Impressum interessiert die meisten Webmaster zwar nicht, sollte es aber. Erst
gestern gab es wieder eine Meldung bei Heise, wonach es eine gerichtliche Auseinandersetzung darüber gegeben hat, dass ein Sitebetreiber den Link zu seinem Impressum nicht deutlich genug kenntlich gemacht hat. Immerhin hatte der Beklagte überhaupt ein Impressum, die meisten Websites lassen ja selbst das vermissen.
Für ein Impressum auf Websites gibt es mittlerweile ziemlich genaue gesetzliche Vorgaben, was da drin zu stehen hat. Es hat auch bereits eine Reihe von kostenpflichtigen Abmahnungen gehagelt, weil sich Site-Betreiber nicht darum gekümmert haben (Heise berichtete mehrfach).
Ich habe mir, da ich mich wie gesagt selbst damit befassen musste, mal eine Liste von Informationsquellen bzgl. Impressum zusammengestellt, die ich hier nun weitergebe:
RA Niko Härting: FAQ zur Impressumspflicht
RA Marcus Beckmann: Impressumspflicht im Internet
Heise: Online-Tool erstellt gesetzeskonformes Webimpressum
Heise: Weitere Abmahnwelle wegen unzureichendem Web-Impressum
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 11:48
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Tags: Web, webdesign
Auf browndailyherald.com/post gibt es ein
Interview mit der Switcherin
Ellen Feiss.
Sie erzählt ein wenig, wie es zur Aufnahme des Werbespots kam. Das am häufigsten benutzte Wort in dem Interview dürfte »is like« in allen möglichen Zeiten und Formen gewesen sein.
Sie traf sogar auf Seine Gottheit:
»I met Steve Jobs. He called me by my first name — clever, huh? It was brief.«
Der Interviewer, Zach Frechette bemerkte am Schluss noch, dass er vergaß, Ellen nach der Telefonnummer von Janie Porche zu fragen…
Holger: Janie ist rrrrrr!

Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 12:28
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Tags: Apple, Mac
Spiegel-online
zitiert den DGB-Chef Michael Sommer, der dem Leiter der neuen Reformkomission, Rürup, »Volksverdummung« vorwarf.
Vielleicht sollte Sommer erstmal vor seiner eigenen Tür kehren.
Ausschnitte aus dem Artikel:
Sommer kritisierte damit Rürup, der eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ab 2011 vorgeschlagen hatte.
Einen Beitrag der Rentner selbst zur Sicherung des Rentensystems lehnte er [Sommer] ab: “Die haben ihren Beitrag längst geleistet. In den vergangenen Jahren hat es viele Rentenreformen gegeben, die alle dazu geführt haben, dass das Rentenniveau sinkt.”
Sommer wandte sich zugleich gegen weitere Belastungen der Arbeitnehmer bei der Reform der Sozialsysteme. “Für die Arbeitnehmer ist auf jeden Fall das Ende der Fahnenstange erreicht.”
Wie allgemein bekannt ist, gibt es im derzeitigen Rentensystem drei Stellschrauben:
- die Lebensarbeitszeit
- die Höhe der Renten
- die Höhe der Beiträge
Sommer lehnt Änderungen an allen drei Punkten ab. Wenn es aber nach ihm ginge und so weitergemacht würde, wie Sommer will, fährt er das System gegen die Wand. Und Sommer weiß das.
Es muss sich was tun, und zwar an allen drei Fronten. Wie mögliche Szenarien aussehen, wenn man, im Extremfall, nur an jeweils einer Stellschraube drehen würde, haben kluge Leute schon ausgerechnet:
- Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf (tatsächliche) 65 Jahre im Jahr 2018 bzw. auf 73 Jahre im Jahr 2074
- Absenkung des Rentenniveaus auf 30% im Jahr 2050, um die Beiträge bei 20% stabil zu halten
- Erhöhung der Beiträge auf 42% im Jahr 2050 um das heutige Rentenniveau von 64% halten zu können
“Wir alle wissen doch, dass seit Jahren das tatsächliche Renten-Eintrittsalter sinkt und nicht steigt. Wer heute eine längere Lebensarbeitszeit fordert, zielt nur darauf, die Rentenhöhe zu nivellieren”, sagte Sommer.
Dass heutzutage die Leute immer kürzer arbeiten, obwohl sie länger arbeiten müssen, weiß ich auch, Schlaumeier. Vielleicht wäre es da an den Unternehmen, nicht wie besessen nach den 20-jährigen mit 5 Jahren Berufserfahrung zu schreien und ältere Leute an die frische Luft zu setzen.
Der DGB-Chef machte deutlich, dass er nicht an schnelle Erfolge der neuen Rürup-Kommission glaubt.
Wenn Lobbyisten wie er (erfolgreich, siehe Hartz) querschießen, wird das sicher nichts.
Echt, wenn ich sowas lese schwillt mir der Kamm!
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 13:19
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Tags: Politik
Das nimmt mir langsam etwas überhand. das hat mit politischer Kultur nix mehr zu tun, eher mit Kindergarten (wenn ich meinerseits jezt mal Sandförmchen mit Nazis gleichsetzen darf).
Wer haut nach Oskar Laffontaine (SPD) von Anfang der Woche heute auf die Sahne?
Thomas Goppel, CSU.
Vorgestern in der Harald-Schmidt-Show:
»Ich finde diese ganzen Vergleiche an den Haaren herbei gezogen, oder? Man wirft doch Helmut Kohl auch nicht vor, dass seine Politik Gerhard Schröder erst möglich gemacht hat.«
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 13:31
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Tags: Politik
Der Artikel beim ZDF über Deflation, den Harald Schmidt gestern in seiner Sendung angesprochen hat, ist
hier zu finden.
Im Foyer der Deutschen Bundesbank in Frankfurt (wenn ich das aus einem Video richtig in Erinnerung habe) gibt es eine schöne Metapher in Form einer Skulptur: Links eine große, etwa ein Meter durchmessende Metallkugel, die explodiert: Inflation. Rechts eine ebenso große Kugel, die in sich zusammenfällt, implodiert: Deflation. In der Mitte eine runde Kugel, die intakt ist: Stabilität.
Viel weiß ich nicht über Deflation, weil ich noch keine mitgemacht habe und das Thema in der Bankkaufmann-Ausbildung auch keine all zu große Rolle spielt. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es in der Schweiz mal eine Deflation gab und die Menschen dort auf Guthaben auf ihren Girokonten Strafzinsen zahlen mussten.
Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 13:51
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Tags: bank, Finanzen
Samstag, 23.11.2002
Gestern um 14:30 Uhr war dann doch Ende. Eben (1 Uhr) bin ich aufgestanden; 10,5 Stunden Schlaf sind auch passabel.
Harald Schmidt habe ich verpasst und der Videorecorder hat’s auch nicht aufgenommen (habe vergessen, den Timer zu aktivieren), aber zum Glück kommt freitags eine Wiederholung gegen 3 Uhr nachts.
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 2:08
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Tags: Leben
Was soll eigentlich das
Gejammer darüber, dass Schröder den USA im Falle eines Irak-Krieges die Nutzung der US-Basen und Überflugrechte zusichert?
Trotz »Unter meiner Führung wird sich Deutschland nicht an einem Krieg gegen den Irak beteiligen« war doch immer klar, dass die USA ihre Einrichtungen hierzulande werden nutzen können und dass auch die Überflugrechte nicht eingeschränkt werden.
Insofern ist doch der Einwand der Union, die Regierung sei »in die richtige Richtung umgefallen« kalter Kaffee.
Vergessen scheint dagegen zu sein, dass Stoiber Schröder im Wahlkampf
links überholte, als Stoiber sagte, Deutschland werde den Amerikanern bei einem Alleingang nicht als strategischer Stützpunkt dienen.
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 3:12
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Tags: Politik
Die Statistik von
my two cents ist mir ziemlich egal. Mich interessiert nicht die Bohne, wie viele Leute das hier lesen, ob es fünf, fünfzig oder fünfhundert sind.
Zufällig fiel mir heute aber beim Weg zu phpMyAdmin (habe kein Bookmark dafür) auf, dass alle meine Domains in diesem Monat schon 1,6 GB an Daten durch die Leitungen geblasen haben. Im Oktober knapp 570 MB und im September etwas über 500 MB. Die am häufigsten besuchte Domain ist my-two-cents.de, weil auf den anderen Domains (noch) keine Inhalte sind (freimark.de habe ich erst vor ein paar Tagen
relauncht).
Da hat mich näher interessiert, was für das erhöhte Datenaufkommen verantwortlich ist.
Bis heute wurde mein 8,1 MB großes
Video von der Kraftwerkssprengung (siehe
Eintrag vom 10.11.02) 232-mal runtergeladen. Das allein sorgte für 980 MB Traffic und hatte einen anteil von 60% meines gesamten Datenverkehrs.
So, ich muss jetzt ins Bad, mich waschen. Um sieben Uhr muss ich aus dem Haus.
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 7:35
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Tags: Web, webdesign
Komme eben aus der Stadt (Nürnberg) heim. Woah. Jedes Jahr das selbe: Vier Wochen vor Weihnachten werden die Innenstädte gestürmt, noch mehr als an normalen Samstagen. Als blieben alle Geschäfte »zwischen den Jahren« geschlossen und als müsste man noch schnell vier Wochen vorher was einkaufen, sonst bekäme man vielleicht nichts mehr.
Für mich regelmäßig das Zeichen, die Innenstädte zu meiden.
Überall Leute, die vor einem mitten auf dem Weg stehen bleiben, kriechen, sich umdrehen, urplötzlich den Kurs wechseln und vor Rolltreppen Wurzeln schlagen.
Abgesehen davon bin ich hundemüde. Ich gehe um 19 Uhr ins Bett; schätze mal, dass ich dann bis Sonntag-Morgen, etwa vier Uhr schlafen werde.
Hatte ich erwähnt, dass ich Weihnachtsmärkte auch nicht ausstehen kann?
Ansonsten ist Weihnachten keine schlechte Sache. Die Familie ist zusammen und meine Schwester hat Geburtstag. Aber das Bohei außen rum geht mir auf die Nüsse.
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 18:28
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Tags: Leben
So, jetzt passt’s wieder.
Alle Einträge der letzten drei, vier Tage bitte gedanklich eine Stunde zurückdatieren.
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 18:30
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Tags: Sonstiges
*arg*!
Die Server-Uhr geht falsch! Es ist erst 18:24!!
Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 19:28
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Tags: Sonstiges
Sonntag, 24.11.2002
Mit etwas Verspätung: Diesmal forderte Daniel die
Teilnehmer auf, die
fünf Fragen von diesem Freitag in Form von Fotos zu beantworten.
1. Wie sieht dein Schreibtisch aus?
Ich habe am Ende meines Zimmers zwei Tische, die sich gegenüber stehen. Links davon ist das Fenster. Auf dem ersten Bild ist mein eigentlicher Schreibtisch zu sehen, den ich aber nicht als Schreibtisch verwende, sondern als Ablagefläche und Stellfläche für Gläser. Nachts liegt dort außerdem meine Uhr und meine Brille, weil direkt daneben mein Bett ist. Ich kann ihn außerdem nicht als Schreibtisch verwenden, weil mir der Platz darunter als Stauraum für alle möglichen Kisten dient. Wenn ich mal was schreiben muss, gehe ich in die Essecke. Am Schrank hängt eine Lucky Strike-Werbung, die ich vor bald zehn Jahren mal aus einer Zeitschrift ausgeschnitten habe. Sie zeigt eine Luckies-Packung, neben der eine Zigarette in Form eines Bleistifts lehnt. Text: »Unsere Welt soll schöner werden. Fangen Sie mit Ihrem Schreibtisch an.« Am Griff der Schranktür hängt mein Schlüsselbund — immer zugriffsbereit.
Das zweite Bild zeigt meinen Computertisch. Rechts daneben den
Power Mac (Quicksilver G4-733), in dem Schränkchen daneben meine beiden Verstärker (unten), meine beiden FireWire-Festplatten (mitte), mein Scanner (oben) und mein Drucker (ganz oben). Auf dem Computertisch selbst nur eine Lampe, ein 17″-Röhrenmonitor, ein Mauspad mit Maus, mein DECT-Telefon und einer von fünf Lautsprechern. Links neben dem Computertisch steht vor dem Fenster noch ein Ventilator für den Sommer. Rechts neben dem Drucker- und Scanner-Tisch steht ein IKEA-Regal mit meinen DVDs, Videorecordern und Ordnern.
Im Computertisch unten befinden sich der ISDN-NTBA, der DSL-Splitter, das DSL-Modem und ein USB-Hub. Ganz unten eine Packung CD-Rohlinge von Verbatim.
Auf dem Power Mac befindet sich eine
Aiport-Basisstation (Snow, Dual-Ethernet) und zwei CD-Rohlinge von Verbatim. CD- und DVD-Rohlinge kaufe ich nur von Verbatim. Keine 50er Spindel mit No-Names! Vor etwa zwei Jahren habe ich mir von einem Freund mal ein Dutzend mp3-CDs ausgeliehen. Anhand der Datei-Daten konnte ich sehen, dass alle etwa zur gleichen Zeit gebrannt wurden, nämlich etwa ein halbes Jahr früher. Die Hälfte der CDs war nicht mehr lesbar… Auf meinen CDs sammle ich keine mp3s (die sind ja auf meinem
iPod), sondern Backups. Da ist mir Daten-Integrität wichtiger als ein Preis für lau.

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Die Qualität der beiden Fotos ist nicht so berauschend, weil es Standbilder aus einem Video sind, das ich eben mit meiner DV-Kamera aufgenommen habe (und DV-Kameras sind nun mal nicht dazu gedacht, Fotos zu machen, auch wenn manche DVs eine solche Funktion und einen Memorystick oder eine CF-Karte für die Speicherung haben).
Ging auf die schnelle nicht anders, weil ich bei meiner richtigen Fotokamera erstmal den Film voll machen, und dann noch eine Woche auf die Picture-CD warten müsste. Ja, ich könnte mir auch eine Digitalkamera kaufen. Ich hatte sogar mal eine, aber ich kann mich mit Sucherkameras einfach nicht anfreunden. Und Digital-Spiegelreflex sind mit 3.000 Euro einfach noch zu teuer.
2. Wie sieht dein bestes Schnappschussfoto aus?
Mein bestes Schnappschuss-Foto habe ich leider nicht digitalisiert und ich wüsste auf Anhieb auch nicht, wo ich nach dem Papierabzug suchen sollte (dann hätte ich ihn einscannen können). Es ist etwa zehn Jahre alt und wurde auf einer Party im Jugendheim der Kirche aufgenommen. Es zeigt ein halbes Dutzend Gesichter von Freunden und von mir. Wir haben die Köpfe im Kreis zusammengesteckt und die Kamera, die auf dem Boden lag, hat das per Selbstauslöser aufgenommen.
3. Welches Motiv ist eine schöne Urlaubserinnerung?

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Dieses Foto wurde am 12. August 2001 um 10:52 Uhr mit meiner ersten und letzten Digitalkamera aufgenommen, einer Kodak DC-4800 (3 MPixel, 800 Euro). Ich sitze auf dem Rücksitz unseres Autos, ein Opel Vectra 2000, und fotografiere nach vorne. Links mein Vater am Steuer, rechts meine Mutter. Wir befinden uns auf dem DB AutoZug Richtung Westerland/Sylt. Der Zug ist aber noch nicht abgefahren, wir befinden uns noch in Niebüll. Verena war in diesem Urlaub nicht dabei, sie war glaube ich als Leiterin bei einer Kinderfreizeit dabei oder hat was anderes eigenes gemacht, ich weiß es nicht mehr. Ich bin mitgefahren, weil ich dachte, nochmal gemeinsam Urlaub wäre nicht schlecht, wer weiß, wie lange wir noch gemeinsam in Urlaub fahren können. Fast auf den Tag genau elf Monate später starb meine Mutter. Es war ein sehr schöner Sylt-Urlaub, aber leider ging meiner Digitalkamera drei Tage später der Saft aus und ich hatte das Netzteil zu Hause vergessen. Ich hab’ mich grün und blau geärgert. Hatte sogar schon überlegt, nach Hause zu fahren, das Kabel einzupacken und wieder zurück zu fahren. Auf der ganzen Insel war kein Kabel für eine Kodak-Digitalkamera aufzutreiben (auch so ein Punkt, der für eine Kleinbild-Spiegelreflex spricht). Ich blieb etwas mehr als eine Woche, das war von vornherein so eingeplant. Während des Urlaubs habe ich auf meinem iBook Tagebuch geführt, vielleicht überarbeite ich das mal bei Gelegenheit und stelle es online.
4. Hast du schon ein Motiv fotografiert, welches wie eine Postkarte aussieht?

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Ja, das könnte für eine Postkarte taugen. Aufgenommen mit einer Pentax Z-20 auf einem Fuji Sensia 200, Brennweite 28 mm. Blende und Verschlusszeit weiß ich nicht mehr, die stellt bei mir eh die Kamera selbst ein. Das Bild wurde auf einer Kodak PhotoCD gespeichert. Ok, das ist ein Vorteil von Digitalkameras (außer der sofortigen digitalen Verfügbarkeit der Fotos): Sie speichern Aufnahmedatum und -zeit sowie Blende und Verschlusszeit.
Hier sehen wir einen Sonnenuntergang auf Sylt, an einem Strand etwas südlich von Westerland. Es wurde im Sommer 2002 aufgenommen.
Es war leider relativ dunstig. Sonnenuntergänge, bei denen die Sonne wirklich ins Wasser eintaucht, sind relativ selten.
5. Was ist dein künstlerischstes Foto?

Foto anklicken zum Vergrößern
Für diese Aufnahme gelten die gleichen Prämissen wie für das Bild zuvor: Pentax Z-20, Sensia, PhotoCD. Um genau zu sein, wurde es etwa fünf Minuten vor dem Bild in Frage 4 aufgenommen.
Meine Schwester und ich gingen gerade über einen Dünenweg (bei der Pizzeria »Reiner’s Osteria« auf einem Camping-Platz vor Westerland). Hinter der Düne ist der Strand zur Nordsee, wo am Abend die Sonne unterging.
Das Bild zeigt meine Schwester Verena.
Ich mag Portrait-Aufnahmen, bei denen der Hintergrund verschwimmt, unscharf wird.
Nachdem der Sensia voll war, bin ich auf Fuhi Superia umgestiegen (Papier- statt Dia-Film). Einen Papierfilm kann ich auf eine Picture-CD (JPEGs) speichern lassen, was mit fünf Euro wesentlich günstiger ist als eine PhotoCD (10 Euro für den Rohling, zwei Euro Bearbeitungsgebühr und ein Euro pro Bild). Die niedrigere 1.500er Auflösung der Picture-CD genügt für meine Zwecke.
Weitere Antworten gibt es wie immer beim Fiene.
Erschienen am Sonntag, 24.11.2002 @ 10:58
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Tags: Leben
Ich verkaufe mein Nokia 8310
über eBay.
Startpreis ist 199 Euro, Sofort-Kaufen für 249 Euro.
Ich darf um rege Teilnahme bitten.
Erschienen am Sonntag, 24.11.2002 @ 13:58
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Tags: Sonstiges
Ich bin schon wieder völlig kaputt.
Im Moment bin ich in einem
zu guten Rhythmus: Aufstehen um drei Uhr morgens, schlafen gehen um 19 Uhr abends. Gestern war’s 19 Uhr, aber ich könnte mich auch jetzt sofort ins Bett legen. Aber was will ich am Montag-Morgen um ein Uhr auf den Beinen?
Habe immerhin einiges geschafft heute.
Erschienen am Sonntag, 24.11.2002 @ 14:03
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Tags: Leben
Montag, 25.11.2002
Auf diesen Artikel habe ich gewartet: In einem Gastkommentar auf Spiegel-online schreibt der Chefredakteur der
Financial Times Deutschland (FTD), Christoph Keese, über die Blockadepolitik von Besitzstandswahrern wie Gewerkschaftsfunktionär Michael Sommer. Der Teaser-Text:
»Ob Hartz-Konzept oder Rürup-Kommission – immer schiebt sich DGB-Chef Michael Sommer dazwischen und meldet neue Ansprüche an. Seine Politik schadet der Volkswirtschaft und den Arbeitslosen.«
Ich selbst habe mich hier auf my two cents erst am Freitag in epischer Breite über den Lobbyismus des DGB-Chefs Sommer ausgelassen.
Besonders gerne habe ich’s ja, wenn Schizophrenie und Doppelmoral Einzug in die Politik halten. Aus einem anderen Spiegel-online-Bericht (»Clement lässt Hartz-Kritik abtropfen«):
»Dagegen forderte DGB-Chef Michael Sommer Hartz in der “Bild”-Zeitung auf, sich nicht “in die breite Front der Miesmacher” einzureihen.«
Das muss nicht weiter kommentiert werden.
Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 9:18
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Tags: Politik
Macromedia hat heute, wie erwartet,
Director MX vorgestellt.
Eine Einschätzung, wie das Update nun tatsächlich zu bewerten ist, überlasse ich den Leuten, die mit Director besser vertraut sind als ich.
Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 10:32
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Tags: Web, webdesign
Für einen Stefan Freimark-sicheren Haushalt, der das Gütesiegel »Freimark approved« tragen darf, brauche ich außer einer
Waschmaschine, die mir nach Ende des Programms eine
E-Mail schickt, auch noch folgende Dinge:
Ein Abflusssieb mit einem kleinen Stab, der senkrecht aus dem Mittelpunkt des Siebs nach oben ragt. Zweck: Dadurch lässt sich das Sieb leicht anfassen, ohne Würgereize wegen des Unrats im Sieb zu bekommen.
Außerdem: Ein stoßresistentes Licht im Kühlschrank, das nicht nach zwei Monaten den Geist aufgibt, nur weil mal ein paar Getränkeflaschen dagegen gerollt sind.
Wobei, wenn ich mal in eine eigene Wohnung ziehe und das Geld habe, kaufe ich mir einen kneipentauglichen Getränke-Kühlschrank, in dem ich gleich ein Dutzend angebrochene Flaschen stehend lagern kann.
Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 16:45
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Tags: Leben
Waren die Meinungen zu Macromedias Contribute noch
geteilt, scheint es bzgl. des
neuen Director (siehe auch
Heise) eine klare Linie in der Community zu geben: Enttäuschung.
Es ist nicht so, dass man sich seelisch nicht auf den heutigen Tag hätte vorbereiten können, aber die Enttäuschung, dass es tatsächlich so kommt wie befürchtet, ist doch groß.
In den
Top Ten-Gründen für das Update jagt eine Selbstverständlichkeit die nächste. Es gibt keine neuen »must have«-Features, die einen Versionssprung von 8(.5) auf 9 (=MX) rechtfertigen.
Dafür werden dennoch satte 400 USD verlangt, und zwar pro Plattform. Ausführbare Director-Dateien kann man nur für die Plattform erzeugen, auf der die gekaufte Director-Lizenz zum Einsatz kommt: Mit einem Mac-Director lässt sich kein ausführbarer Projektor für Windows-Systeme erzeugen, der Entwickler muss also 800 USD für zwei Updates ausgeben (wenn er nicht gegen den Lizenzvertrag verstoßen will).
Ebenfalls großes Entsetzen darüber, dass bei der Projektor-Generierung die Unterstützung für Windows NT wegfällt. Im Prinzip bedeutet das für einige User, wenn sie das Update kaufen: Geld ausgeben für eine Verschlechterung (und manche der Kleinigkeiten aus der Top Ten-Liste können nützlich sein, so dass man vor einem Dilemma steht).
Alles andere als positiv für eine Entwicklungsumgebung (!!).
Ob die mit den MX-Versionen der anderen Programme (Flash, Dreamweaver, Fireworks) steil abgestürzte Qualität der Dokumentation sich bei Director fortsetzt, bleibt abzuwarten. Wobei der Absturz eh schon nicht von hohem Niveau statt fand. Die Doku zu Flash MX und Dreamweaver MX ist ein Witz. Es gibt keine richtige ActionScript-Referenz und viele Funktionen sind gar nicht oder nur unvollständig dokumentiert (z.B. die neuen Template-Funktionen in DW).
+++
Links:
Kai Pahl
-
11:05
-
12:55
-
14:46
Holger Eggert (more to come)
startmovie.net
Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 18:02
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Tags: Web, webdesign
Dienstag, 26.11.2002
Das Wetter ist trübe, ich muss zum Glück nicht aus dem Haus. Trifft sich gut, dass heute Waschtag ist: dunkle Sachen, helle Sachen, Wäsche mit Handtüchern.
Erschienen am Dienstag, 26.11.2002 @ 8:07
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Tags: Leben
»My name is
S. Clause, and I’m a switcher.«
Nachtrag (27.11.02): Beim Weihnachtsmann handelt es sich um Will Ferrell, einen SNL-Comedian. Er trat schon mal in einem Apple-Switch-Spot auf: Vor der MacExpo in New York im Sommer 2002: »
I’m a porn actor.«
Erschienen am Dienstag, 26.11.2002 @ 8:12
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Tags: Apple, Mac
Mittwoch, 27.11.2002
Welchen tieferen Sinn hat es eigentlich, eine Wettervorhersage optisch so wie ein Windows-Fenster zu gestalten? Der Wettermann schubst mühsam einen Cursor über die Bildfläche um zu zeigen, wo er gerade ist. Um auf die nächste Tafel weiterzuschalten, muss er den Cursor zu seinem »Bildschirmrand« bugsieren und dann einen der Buttons »Europa«, »Nacht«, »Tag«, »Ausblick« anklicken. Sooo schlecht war das »alte« System nicht, die Tafeln einfach nur mit einem Knopfdruck weiterzuschalten. Außerdem ist eine Wettertafel im Windows-Look eine ästhetische Beleidigung.

Erschienen am Mittwoch, 27.11.2002 @ 9:19
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Tags: Medien
Auch genervt, wenn sich Browser-Fenster mutwillig selbst vergrößeren oder verkleinern? Hier ein Tipp für den IE auf dem Mac:
Ich habe in der Button-Leiste ein Bookmarklet, welches mir das Fenster verkleinert und verschiebt. Leg einen neuen Bookmark an (von welcher Seite ist egal) und ändere den Namen in “Resize”. Als Adresse gibst Du dann folgendes ein:
javascript:moveTo(4,3);window.resizeTo(800,screen.availHeight-80)
Die einzelnen Parameter bewirken folgendes:
moveTo: verschiebt das Fenster auf die gegebenen Koordinaten. X=4, Y=3, das ist der Platz, in dem unter OS 9 standardmäßig das Fenster vom IE erscheint.
window.resizeTo: vergrößert das Fenster. In der Klammer kommt erst die Breite (800 Pixel) und dann die Höhe (Bildschirmhöhe minus 80 Pixel).
Mein Bookmark hat diese Adresse:
javascript:moveTo(70,30);window.resizeTo(950,screen.availHeight-150)
Bei mir ist das Dock links und neue IE-Fenster schieben sich regelmäßig darunter. Ein Klick auf »Resize« in der Favoritenleiste und das Fenster wird an die Position (70|30) verschoben und bekommt gleich noch meine Wunschgröße.
Danke an Holger für diesen Tipp (der ihn von Jeffrey Zeldman hat).
Erschienen am Mittwoch, 27.11.2002 @ 9:44
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Tags: Apple, Mac
Donnerstag, 28.11.2002
Okay, wo fange ich an?
Ich habe über den gestrigen und heutigen Tag eine Menge zu erzählen. Oder anders gesagt: Mein Sendungsbewusstsein zwingt mich, es aufzuschreiben.
Scherz.
Ich splitte das in mehrere Einträge auf, damit’s nicht gar so lang wird.
Also, zunächst mal die Dinge, die sich in der Kategorie »Leben« zusammenfassen lassen.
Heute war ein extrem guter Tag. Ausgeschlafen aufgestanden um halb zehn. Ja, vormittags. Gewaschen, angezogen und die Schmidt-Show vom Mittwoch-Abend angesehen (habe ich auf Video aufgenommen) und dabei gleichzeitig auf meine Festplatte aufgenommen. Seit September archiviere ich alle Schmidt-Shows im MPEG-4-Format. Waren wieder ein paar Hammer-Gags dabei. Dann, kurz vor elf, gar ganz angezogen (lange Hose statt kurzer, Jacke) und auf’s Rad geschwungen. Mit Jochen habe ich mich heute in der Bank (in der Zentrale in Nürnberg) verabredet. Mal wieder quatschen, DVDs austauschen, zusammen Mittag essen (Döner). Ich radelte über Frauenaurach in die Stadt, weil ich noch kurz einen Abstecher beim MediaMarkt machte. Den Zug Richtung Nürnberg um 11:42 (RB) habe ich verpasst, aber für den 11:52er (RE) kam ich rechtzeitig am Bahnhof an, vier Minuten vor Abfahrt.
Übrigens muss man wissen, dass ich auch jetzt, Ende November, noch mit dem Fahrrad fahre. So lange es noch acht Grad plus hat und nicht regnet, ist das überhaupt kein Problem. Allerdings muss alle zwei Tage eine schwarze Jeans gewaschen werden, weil das Wasser bei den Temperaturen nicht mehr so gut verdunstet, wie das natürlich bei 30 Grad der Fall ist. So bleiben auf den Wegen in Schlaglöchern und Mulden kleine Matsch-Pfützen stehen.
Ankunft in Nürnberg um 12:10 Uhr. Noch ein Abstecher im Bahnhofskiosk, ein bisschen blättern. Für die Zugfahrt hatte ich allerdings meinen
iPod dabei. Pünktlich um halb eins in der Bank. Jochen und ich aßen zu Mittag, quatschten und tauschten DVDs aus. Wir sehen uns relativ selten, aber diese Treffen sind mir wichtig. Wir wurden allerdings eine 3/4 Stunde später getrennt, weil er in eine Besprechung musste. Meinen Besuch in der Zentrale verband ich damit, noch meine Jahresmarke für den Verkehrsverbund abzuholen (die Bank zahlt einen Zuschuss, ist insgesamt günstiger als die anderen Angebote des Verkehrsverbunds).
Wo ich schon mal an einem U-Bahnhof der U2 war, dachte ich, könnte ich mir doch auch mal in Richtung Flughafen fahren. 1998 (der Dreh) wurden auf dem nördlichen Streckenast der U2 zwei neue Stationen eröffnet, »Ziegelstein« und »Flughafen«. Das mit dem Flughafen ist wörtlich zu nehmen, denn der Nürnberger Airport ist der einzige Flughafen Deutschlands mit U-Bahn-Anbindung (ok, der Frankfurter hat einen ICE-Bahnhof). Berlin-Tempelhof hat zwei Kreuzungen weiter auch eine Station, aber in Nürnberg fällt man aus der U-Bahn direkt ins Terminal. In zwölf Minuten per U-Bahn vom Flughafen zum Hauptbahnhof, das ist ungeschlagen. Seit der Eröffnung vor vier Jahren war ich nicht ein einziges Mal in den neuen Stationen. Dabei bin ich ein Fan von architektonisch gelungenen Untergrund-Bahnhöfen. Und vor allem Ziegelstein lohnt sich! Evtl fahre ich in den nächsten Tagen nochmal hin und mache Fotos oder ein kurzes Video. Wenn ein Zug in den Bahnhof ein- oder ausfährt, beginnen an der Decke angebrachte LED-Reihen rot zu pulsieren.
In Ziegelstein stieg ich aus und fuhr dann mit der nächsten U-Bahn zum Flughafen weiter. Diese Station ist nicht so spektakulär, außer, dass man vom Bahnsteig zum Himmel sehen kann, kein Beton im Weg (verglastes Dach).
Im Flughafen zog ich mir an einem Automaten eine Cola und fuhr wieder zurück, damit sich’s wenigstens gelohnt hat.
An sich wollte ich mich heute Abend mit Karin treffen, aber um Viertel nach eins schickte Sie mir eine SMS, dass es heute nicht so gut wäre. Das passt, weil bei mir ist es heute zeitlich auch nicht so gut; ich bin noch ein bisschen auf Achse und habe heute Abend noch eine Menge zu tun (außer
my two cents aufzuschreiben). Ich rief sie außerhalb des Hauptbahnhofs an und wir verschoben unser Treffen auf Samstag-Abend.
Bei einer Filiale meiner Bank zog ich noch etwas Geld aus dem Automaten und machte mich dann auf den Weg zu Saturn. Dort wollte ich nochmal einen Blick auf die iMacs werfen (ich komme noch darauf in einem separaten Eintrag zu sprechen), aber die wurden alle abgebaut/abverkauft. Vor einiger Zeit gab es dort noch eine vergleichsweise gute Mac-Ecke mit iMacs, iBooks und iPods. Wech. Statt dessen ein 18-Zoll-Display neben dem nächsten. Der Trend scheint zu großen Display-Diagonalen zu gehen, ich habe das gestern auch im Kino beobachtet (ich komme noch darauf zu sprechen). Noch ein Schwenk durch die DVD-Abteilung, dann wieder raus und zum Hauptbahnhof zurück, diesmal per U-Bahn am Weißer Turm.
Endlich gibt es im erneuerten Nürnberger Hauptbahnhof wieder Anzeigetafeln! Kürzlich habe ich davon in der Zeitung gelesen, dass die aus Feuerschutz-Gründen noch nicht montiert werden konnten, aber jetzt sind sie da.
Zurück nach Erlangen mit dem RegionalExpress um 14:50 Uhr. Der fuhr fünf Minuten später los (Anschlussreisende?) und kam um zehn nach drei (statt fünf nach drei) in Erlangen an. Um 15 Uhr hatte ich einen Arzttermin vereinbart, aber das akademische Viertel kann man dort durchaus ausnutzen. Wie bekannt, muss ich zweimal die Woche zur Behandlung. Dauert nur 30 Sekunden, da kommt’s auf ein paar Minuten Verspätung nicht an.
Kurz vor halb vier (ich musste noch ein paar Minuten beim Arzt warten) Ankunft beim weltbesten Fahrradhändler,
Freilauf, ein
VSF-Mitglied und Distributor für Räder der
Fahrrad-Manufaktur. Vor etwa zwei Wochen war ich schon mal dort und habe ein paar Fragen bezüglich eines Nabendynamos gestellt. Die Kaufentscheidung habe ich erstmal vertagt, weil das doch eine größere Anschaffung ist (rund 280 Euro für den Nabendynamo in einem neuen Laufrad, neuer Frontscheinwerfer und Einbau). Mittlerweile bin ich bei dem aktuellen Siff-Wetter aber durchaus mal durch knöcheltiefen Matsch gefahren sowie einige Male durch Senken im Wiesengrund, in denen sich nach starkem Regen das Wasser angesammelt hat). Zwei dieser Senken gibt es an (für Fahrradfahrer) strategisch wichtigen Stellen auf einer Länge von jeweils zehn Metern. Das Wasser steht dort 15 bis 20 Zentimeter hoch. Einmal so eine Aktion, und den Rest der Fahrt radelt man im Dunklen, weil da selbst der beste Seitenläufer-Dynamo auf dem nassen Reifen durchrutscht. Solche Probleme gibt’s mit einem Nabendynamo nicht, weil der, wie der Name schon sagt, in der Nabe sitzt. Und Flussdurchquerungen habe ich in nächster Zeit nicht mit meinem Fahrrad vor. Außerdem hat ein Seitenläufer einen irrsinnig hohen Reibungswiderstand (man merkt’s beim Treten) und dabei gleichzeitig einen beschissenen Wirkungsgrad. Um zum Punkt zu kommen: Heute habe ich das Nabendynamo-Komplettset bestellt: Dynamo von
SON, das Laufrad, den modifizierten Scheinwerfer (mit Schalter zum Ein- und Ausschalten, weil der Nabendynamo ja immer »an« ist) und Einbau in der Werkstatt. Lieferzeit etwa eine Woche, ich werde dann angerufen. Einbau geht dann innerhalb eines Tages über die Bühne.
15:45 Uhr. Ich fahre weiter zu einem Fotogeschäft am Hugo. Dort habe ich vor etwa einer Woche Fotos machen lassen, aber ich brauche das gleiche Foto nochmal etwas kleiner, in Passbild-Größe (habe damals leider nicht dran gedacht). Ich wurde nochmal weggeschickt, weil es ein paar Minuten dauern sollte, und nutzte die Zeit für einen Döner bei Avrasya und einen kleinen Einkauf im Altstadtmarkt. Um Viertel nach vier holte ich mein halbes Dutzend Passfotos ab und radelte nach Hause. Ankunft irgendwann zwischen Viertel vor fünf und fünf.
Im E-Mail-Posteingang eine sehr gute Nachricht!!
Ja, deswegen bin ich heute durchaus von diesem Tag begeistert.
Alles weitere ich den nächsten Einträgen.
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 18:19
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Tags: Leben
Gestern gingen mein Vater, meine ältere Cousine (Kristin) und ihr Freund (Michl), der auch ein guter Freund von uns ist, in den neuen Bond, der heute offiziell anläuft.
Das mittlerweile 20. Abenteuer von 007 (das 21., wenn man den von Warner produzierten »
Sag’ niemals nie« mitzählt).
Kino 2 des CineStar, der größte Kinosaal in Erlangen (464 Plätze), war ausverkauft. Der offizielle Beginn war 20 Uhr, mit zwei Trailern gab es aber etwas mehr als eine halbe Stunde Werbung zu sehen. Außer dem genialen Tempel-Spot von Pepsi nichts besonderes. Vier Eisverkäufer machten in den darauf folgenden zehn Minuten das Geschäft ihres Lebens. Anschließend gab es zur Abwechslung mal eine neue Lasershow, und zwar wurde der Bond-Titelsong »
Die Another Day« von Madonna umgesetzt. Eine sehr coole Show!
Mir persönlich sagt der neue Titelsong sehr zu, er hat viel Groove.
Kein Soundsystem-Trailer, aber zur Entschädigung der neue
»Herr der Ringe«-Trailer. Das beste an diesem Trailer finde ich eigentlich die Musik, ich habe das schon mal
erwähnt. Es handelt sich um eine neue Bearbeitung der »Summer Overture« von Clint Mansell aus dem exzellenten Film »Requiem for a Dream«. Ich finde diese neue Version von Dan Nielsen noch besser als das eh schon überragende Original; diese Version ist monumental. Hoffentlich schafft es das Stück auch in den film, so dass es als Soundtrack kaufbar wird. Das gäbe Anlass, bei der Stereoanlage mal wieder auf die Lautstärkestufe »Wagner« zu schalten.
Der Film beginnt Bond-typisch, der eigentliche Vorspann ein paar Minuten später traf dann allerdings weniger meinen Geschmack. Ich hab’s gern klassisch, wenn schemenhaft gutaussehende Frauen und rauchende Colts zu sehen sind, aber in diesem Vorspann wurden auch Teile der Handlung gezeigt.
Über den Inhalt muss ich keine Worte verlieren, der ist hinlänglich bekannt, wird von Euch eh gesehen oder kann bei
filmfacts.de,
zelluloid.de oder bei
Heinz nachgelesen werden. Außerdem will ich nichts verraten, ich bin persönlich ein großer Fan der Auffassung, in einen Film mit grundsätzlich so wenig Informationen wie möglich zu gehen und sich dem Hype möglichst zu entziehen.
Die Bond-Girls sind klasse. Halle Berry als »Jinx«, natürlich, aber auch Rosamund Pike als »Miranda Frost«.
Meinem Vater, Anhänger der Bond-Filme alter Schule, allen voran »
Goldfinger«, hat der neue Bond nicht gefallen. Zuuu viel Action, teilweise extrem unrealistisch. Das ist an sich jeder Bond, aber, da muss ich ihm Recht geben, diesmal hat man besonders auf die Sahne gehauen. Wenn ich unsichtbare Autos sehen will, schaue ich mir »Knight Rider« an, und das tue ich aus gutem Grund
nicht. Aber als Action-Film an sich ist »Stirb an einem anderen Tag« durchaus brauchbar. Und ich bin da sehr kritisch: Nur weil geschossen wird und Sachen in die Luft fliegen, lasse ich mich nicht zu der Beurteilung »guter Film« hinreißen. Zu den wenigen guten Action-Filmen gehören die Vertreter der »Stirb langsam«-Reihe oder Einzelwerke wie »
The Rock«. Ich weiß, Bay/Bruckheimer, aber ich bekenne mich. Aber nur zu diesem Film von Bay und Bruckheimer, wehe es sagt jemand, »Armageddon« sei gut!! Billy Bob Thornton, einem sehr guten Schauspieler, bin ich ewig zu Dank verpflichtet, weil man ihm diese
Aussage zuschreibt:
Ihm habe damals der “Abstieg in die TV-Liga” gedroht, als er die Rolle in “Armageddon” übernommen habe, sagte er. “Ich habe jede Sekunde gehasst, und ich bete, dass ich es nie wieder tun muss”
Von den bisher vier Bond-Filmen mit Pierce Brosnan als Bond ist meiner Ansicht nach »Der Morgen stirbt nie« der beste.
Zehn nach elf waren wir aus dem Kino raus. Wir fuhren gleich heim und ich legte mich ins Bett, hundemüde.
Wir haben den Film auf Deutsch gesehen.
Nachtrag (20:25): Jetzt habe ich ganz vergessen, was ich unbedingt noch über den Bond sagen wollte: Der Trend geht zum 19-Zoll-Display. Will man dem Film Glauben schenken, gibt es neuerdings im MI6-Hauptquartier auf jedem Schreibtisch ein Riesen-Display.
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 18:55
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Ich überlege ernsthaft, meinen
12 Monate alten Power Mac (Quicksilver-733) wieder zu verkaufen.
- Er hat kein SuperDrive.
Seit dem Sommer habe ich ja eine Videokamera und ich würde jetzt gerne die Familienvideos auf DVD brennen. Ein stand-alone DVD-Brenner, z.B. von LaCie, kostet 400 EUR (altes Modell) oder 520 EUR (neues Modell). - Ich will ein Display.
Mein 17 Zoll Belinea-Röhrenmonitor ist bald sechs Jahre alt (gekauft am 27.02.1997), der Platz wird eng (17 Zoll sind auch nicht mehr das, was sie mal waren) und er flimmert (auch bei 75 Hertz in der 1.280×1.024er Auflösung, vor allem bei großen, weißen Flächen). Ich habe ja drei Jahre lang an einem 14-Zöller auf 1.024×768er Auflösung mit, ich glaube, 72 Hertz gearbeitet und jeder der ins Zimmer kam sagte, »Du bist ja wahnsinnig«, aber mir war’s egal. Inzwischen bin ich da etwas empfindlicher geworden.
Als Display kommt natürlich nur ein digital angesteuertes TFT-Display von Apple in Frage, und da nur das 17 Zoll (hey, mit 15 kann ich gleich bei meiner 17 Zoll-Röhre bleiben). Das kostet round-about 1.200 Euro. - Die Lautstärke
Ich weiß nicht, welchen Krach sich Leute mit einem Pentium4-Staubsauger bei 2,8 oder 3 Gigahertz anhören müssen, vielleicht ist da mein Quicksilver noch der »Einohrige« unter den Tauben, aber mir geht dieser Lärm auf die Eier. Fünf Minuten Websurfen sind kein Problem, aber wenn man länger am Rechner sitzt und vielleicht auch noch konzentriert arbeiten muss, bluten einem die Ohren.
Mein Onkel hat Löterfahrung und könnte die Lüfter austauschen, aber er hat keine Erfahrung mit Macs und wir haben auch keine wirklich brauchbare Anleitung, von denen es im Web diverse mit unterschiedlichem Abenteuer-Grad gibt. Ich habe ein halbes Dutzend Mac-Händler und auch PC-Schrauber in der Gegend gefragt, aber nur Cancom würde einen Austausch vornehmen. Das kostet aber 200 Euro, der Rechner wäre vier Tage unterwegs (muss nach Baden-Württemberg geschickt werden) und wie viel Effekt das hat, ist unklar. Stumm wie ein Fisch würde der Mac sicher nicht, aber das ist eigentlich genau das, was ich will.
Wie könnte eine Lösung aussehen? Power Mac verkaufen und iMac kaufen.
Ja, ernsthaft. Den Quicksilver würde ich sicher nicht mehr aufrüsten, der bleibt bis zum Rest seiner Tage in der jetzigen Konfiguration. Allenfalls ein Display und ein externer DVD-Brenner kämen noch dazu. Der iMac als All-in-One-Computer wird ebenfalls nicht aufgerüstet. Ok, nach einem Kauf kommt zusätzlich das Maximum an Speicher rein, alles was geht, das ist klar. Den Power Mac habe ich relativ schnell nach dem Kauf von 256 auf 768 MB aufgerüstet (mit Speicher von DSP), und weniger werden meine künftigen Rechner auch nicht mehr haben, denn das Mehr an Speicher macht sich unter OS X wirklich positiv bemerkbar. Außerdem glaube ich eh nicht an Rechner-Updates. In den iMac geht maximal ein GB Speicher. Beim Power Mac sind’s derzeit 1,5 GB.
Welcher iMac käme in Frage? derzeit nur das High-End-Modell, denn das ist das einzige mit 17 Zoll-TFT, und das muss sein. SuperDrive hat es eh dabei (die CD-Lesegeschwindigkeit bei DVD-Brennern ist zwar allgemein nicht so berauschend, aber ob CDs mit 40-fachem Singlespeed oder nur 20-facher Geschwindigkeit gelesen werden, ist eigentlich egal). Und der iMac ist im Betrieb nicht zu hören. Aktuell kostet er bei Cyberport, inkl. zwei 512 MB-Speicherriegeln, 2.607 Euro. Wenn ich meinen Power Mac zu einem guten Preis verkaufen könnte, dann wäre der Aufpreis von rund 1.000 Euro durchaus fair. Gegenüber derzeit 1.200 Euro für ein stand-alone Display und 500 Euro für einen FireWire-DVD-Brenner. Milchmädchenrechnung: 700 Euro gespart und noch einen leiseren Rechner.
Problem: 1.000 Euro müsste ich trotzdem noch ausgeben, geschenkt gibt’s den iMac nicht.
Wer wissen will, wie so ein 17-Zoll-iMac aussieht, kann sich ja mal den von Helmut Zerlett ansehen.
Und ich muss auf jeden Fall noch die Keynote Anfang Januar abwarten, denn da könnte sich was bei den iMacs tun. Und das wäre ja dämlich, jetzt einen iMac zu kaufen, wenn man weiß, dass vielleicht in vier Wochen was Neues kommt.
Oder, wie Jörn von Mac-TV vor ein paar Tagen in einem seiner genialen Artikel schrieb:
»Was haben ein iMac und ein Camembert gemein?
- Ganz einfach, den Schimmel.«
Übrigens, weil ich vorhin im Zusammenhang mit dem neuen Bond vom Trend zu großen Displays geschrieben habe (und mir heute auffiel, dass es im Nürnberger Saturn fast nur noch 18 Zoll-TFTs zu kaufen gibt): Man munkelt, dass Apple in Kürze seine Display-Linie überarbeitet. Aktuell gibt es die Größen 15, 17, 22 und 23 Zoll. Künftig könnten es dann 17, 19, 22 und 23 Zoll sein (15er streichen, 19er einführen).
Wo ich gerade dabei bin, einen längeren Mac-Artikel zu schreiben: Vor ein paar Tagen gab es bei Macrumors einen Beitrag, der für einige Wogen in der Mac-Community sorgte. Zwei Beispiele aus meinem näheren Umfeld: Holger und Kai haben darüber geschrieben. Quintessenz: Motorolas Behäbigkeit hat Apple in den Dreck geritten. Für das Jahr 2003 sind keine Wunder zu erwarten, was Geschwindigkeit betrifft, maximal vielleicht noch 1,5 GHz, aber das war’s. Mehr als zwei Prozessoren kann man mit dem G4 auch nicht in eine Kiste stecken. Erlösung wird erst IBMs PowerPC 970 im zweiten Halbjahr bringen, der vom Power4 abstammt. Mit dem Power5 gibt es auch eine Perspektive für die Zukunft.
Interessant in dem Gerücht von Macrumors fand ich noch, dass von einer High End-Workstation mit unglaublicher Power gesprochen wurde: Der XStation.
Nachtrag (22:40 Uhr): Bei Lidl gibt’s ab nächster Woche einen PC mit DVD-Brenner. Ein Diskettenlaufwerk darf natürlich nicht fehlen.
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 20:43
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Tags: Apple, Mac
Bei Markus Kniebes habe ich einen Link zu
dieser Seite endeckt. Dort steht, mit welchen Serien uns Pro7 im nächsten Jahr beglücken will.
Für mich interessant war, dass Pro7 einen Prime Time-Sendeplatz für »Friends« plant (21:45 Uhr). SAT.1 ist damit vor einigen Monaten/Jahren schon gescheitert.
Friends ist eine geniale Serie. Ich muss gestehen, dass ich acht Staffeln komplett auf DVD habe. Allerdings verliert Friends sehr stark durch die deutsche Übersetzung: sie wird dadurch zu einer mäßigen Kinderserie, der der Biss und Wortwitz fehlt. Den Mut, eine Serie mal im englischen Originalton auszustrahlen, wird wohl so schnell kein deutscher Sender haben.
Außerdem sehr erfreulich: Nächstes Jahr kommt die dritte Staffel von »Malcolm in the Middle» (»Malcolm mittendrin«).
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 20:48
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Tags: Medien
Noch etwas, was ich heute
bei Kniebes gelesen habe:
Laut Trekzone.de soll es nach Star Trek X, »Nemesis«, der diesen Dezember in die Kinos kommt, noch ein elfter Star Trek-Film folgen.
Vor ein paar Tagen dachte ich erst, ich seh’ nicht richtig: Amazon preist bereits »Nemesis«
auf DVD an.
»Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 17. Juli 2003«
Aber, wie Kai so schön zu sagen pflegt, mir fiel das Abendessen aus dem Mund, als ich sah, dass es schon zwei (inzwischen vier) Rezensionen für den Film gibt. Ok, kann’s geben, wäre nicht das erste Mal, dass ein Film vor dem offiziellen Start im Internet auftaucht. Aber was schreiben die zwei Helden?
5-Sterne-Bewertung:
»Endlich habe ich den Trailer für NEMESIS gesehen, und ich kann nur sagen, wenn der Film das hält was der Trailer verspricht, heisst es sich fest an den Kinosessel anschnallen für jeden echten Star Trek Fan!«
5-Sterne-Bewertung:
»Der Film muss super sein den ich habe bereits mehrere Trailer gesehen und ich war sehr beeindruck.«
Und der vierte:
4-Sterne-Bewertung:
»Star Trek “Nemesis” wird ohne Frage einer der besten Trek-Filme überhaupt werden, die Trailer und Gerüchte versprechuen schon einiges.«
Ihr Spinner, auf solche Rezensionen kann ich verzichten!!
Da bin ich nicht der Einzige, der das so sieht:
Beim Ersten: »18 von 121 Kunden fanden diese Rezension hilfreich« (die anderen haben auf »nein« geklickt).
Beim Zweiten: »23 von 135 Kunden fanden diese Rezension hilfreich«
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 21:01
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Heise-Meldung von heute:
IT-Branche: Schuften wie im Manchester-Kapitalismus?
Den Text vielleicht mal nicht überfliegen, sondern mit Verstand lesen und später evtl auch mal drüber nachdenken.
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 21:22
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Tags: Web, webdesign
Vor zwei Tagen
meldete Heise: Das Landgericht Düsseldorf hat entschieden, dass ein Verstoß gegen die Web-Impressumspflicht wettbewerbswidrig ist.
Ich kann nur nochmal auf meinen Eintrag vom
22.11.2002 hinweisen, in dem die Problematik geschildert und Literaturhinweise (in Form von Links) gegeben werden.
Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 21:49
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Tags: Web, webdesign
Freitag, 29.11.2002
Diese Woche beantworte ich
Fienes Friday Five mal wieder pünktlich.
Weitere Antworten von anderen Teilnehmern gibt’s wie immer
beim Fiene.
1. Wo würdest du jetzt gerne sein?
Im Sommer.
Ganz ehrlich, ich würde jetzt, in diesem Augenblick, am liebsten dort sein, wo ich mich bereits befinde: zu Hause. Aber ich hätte gerne eine andere Jahreszeit. Draußen hat es acht Grad und es regnet schon den ganzen Tag. Ich will wieder abends mit dem Rad durch den Wiesengrund in die Stadt fahren, an drei Abenden hintereinander in die 23 Uhr-Vorstellung ins Kino und in einer lauen Nacht durch den Wiesengrund heimfahren.
Jetzt stehen uns erstmal kalte Monate bevor. Gestern habe ich realisiert, dass es ziemlich schnell vorbei sein wird mit acht Grad Celsius und dass es wahrscheinlich erst im April wieder an mehreren Tagen auf zehn Grad kommt. Richtig schön wird’s nicht vor Mai werden. Und, was ich besonders deprimierend finde: Man geht morgens aus dem Haus und es ist dunkel. Man kommt abends nach Hause und es ist dunkel. Es wird ja schon um 16 Uhr richtig finster. Im Sommer nicht vor 22 Uhr.
Aber ok, es gibt auch gute tage im Winter: Wenn es minus zehn Grad hat und der Schnee vor Kälte unter den Füßen knirscht, und die Luft besonders klar ist und so rein riecht.
2. Welche “Gewohnheiten der Menschen” haben dich auf einer Reise besonders fasziniert?
Da fällt mir spontan gar nichts zu ein.
Nachtrag (30.11.02): Die Fahrweise aller Verkehrsteilnehmer in Rom. Verkehrszeichen und Ampeln werden dort nur als Empfehlung angesehen, jeder fährt irgendwann über die Kreuzung. Trotzdem gibt es kein Hupen zu hören, es funktioniert einfach. Und regelmäßig fahren ein Dutzend Motorroller über die rote Ampel und die Haltelinie hinaus und stellen sich ganz vorne hin. Wenn es der Verkehr zulässt, fahren sie dann los.
Auch faszinierend: Berlin bei Nacht. In der U-Bahn-Station »Wilmersdorfer Straße« kann man in einem Laden nahezu rund um die Uhr einkaufen. Ewige Öffnungszeiten gibt’s auch am Wochenende. Nachtbusse fahren auch unter der Woche. Die Express-Busse sind genial, die nicht an jeder Haltestelle einen Stopp einlegen.
3. Welche “Speisen der Ferne” kannst du weiterempfehlen?
Griechisches Essen.
Und das nächste Mal beim Türken nicht einen Döner ordern, sondern auch mal Lahmacun (»Lach-ma-dschun«) oder Iskender probieren. Iskender kann man aber nicht unterwegs essen, das geht nur vor Ort. Großen Hunger sollte man haben und ich empfehle
dringend, vorher den Döner zu testen.
4. Etwas schief gegangen auf einer Reise? Welche “Tipps für die Ferne” kannst du mit auf dem Weg geben?
Ich bereite mich auf Reisen immer sehr gut vor. Leute die mich kennen, nervt das zuweilen, weil ich eine Woche vor Abfahrt schon weiß, um wie viel Uhr ich an welchem Gleis stehe und mit welchem Zug ich fahre.
Aber gut, in den Fragen vom
letzten Freitag erst habe ich von einem Ärgernis auf einer Reise erzählt: Ich hatte das Ladekabel für meine Digitalkamera zu Hause vergessen.
5. Welche Internetseiten besuchst du zum Thema “Fernweh”?
bahn.hafas.de
Erschienen am Freitag, 29.11.2002 @ 14:35
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Tags: Leben
TLC, »Waterfalls« (
CrazySexyCool)
Höre ich in letzter Zeit öfter im Radio, wenn ich mal unterwegs irgendwo Radio höre (
ich habe ja kein Radio). Und ich habe es seit Wochen gesucht! Beim Text mal etwas genauer hingehört, in
Google eingegeben, Interpret und Titel herausgefunden, Amazon angesurft und gebraucht gekauft.
Momentan gibt es nur noch einen Song, den ich verzweifelt suche. Und zwar schon seit fünf Jahren.
Ewig nicht mehr gehört, und ich kann mich auch nur noch an die Melodie erinnern, nicht mehr an den Text.
Erschienen am Freitag, 29.11.2002 @ 15:30
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Tags: Sonstiges
Re: Wer kauft schon so einen schlecht ausgestatteten Computer…!
..und�erst�die�fehlenden�ISA-Slots,�nicht�wahr?
Kommentar im Heise-Forum.
Erschienen am Freitag, 29.11.2002 @ 15:33
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Tags: Apple, Mac
Samstag, 30.11.2002
Seit zwei Tagen wundere ich mich, weswegen ich fast keine E-Mails mehr bekomme. Dickes Sorry an Klaus, aber ich habe die Lösung gefunden: In meinen Filterregeln in Microsoft Entourage (mein Mailprogramm, eine Art besseres Outlook für den Mac) habe ich noch die folgende Bedingung aufgenommen: Alle Mails, die bestimmten Kriterien entsprechen (Absender von AOL, Hotmail oder Yahoo, HTML-Mails, Absendedatum größer als 350 Tage…), werden in meinen Junk-Mail-Ordner geschoben,
wenn, und das ist neu, der Absender nicht in meinem Entourage-Adressbuch steht. Um gewissermaßen die Funktionalität einer White-List nachzubilden. Funktioniert sehr gut, wie ich gesehen habe. Dumm nur, dass ich diese Änderung an meinen Regeln vergaß und erst heute wieder in den Junk-Mail-Ordner schaute, denn da haben sich alle Mails angesammelt, bei denen ich den Absender noch nicht in das Adressbuch aufgenommen habe. Aber ok, hat sich aufgeklärt, jetzt sind Entourage die Absender bekannt und es passt wieder.
Erschienen am Samstag, 30.11.2002 @ 14:18
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Tags: Sonstiges
…ist der selbe, den auch normale Homepages an sich haben: schlechter Code.
Es ist ja grundsätzlich gut, dass nun jeder alles publizieren kann. Private Homepages waren vor fünf Jahren noch ein must-have, heute sind sie weniger wichtig, dafür schießen Weblogs wie Pilze aus dem Boden. Und Leute, die sich mit HTML nicht beschäftigen und schlechte Editoren benutzen, produzieren Code, der zum Davonlaufen ist.
Es gibt Weblogs, die ich nur in Chimera (Mozilla) betrachten kann, nicht im IE/Mac. Oder Weblogs, die sowohl in Mozilla als auch IE/Mac unlesbar sind. Diesmal sind aber nicht die Browser schuld, weil sie eigene, propritäre Tags nutzen, wie das noch vor fünf Jahren der Fall war. Es liegt an Code, in dem es so krude und wüst zugeht, wie bei mir unter’m Bett.
Das ist sehr schade, weil manche Weblogs die ich gerne lesen würde, sind sehr interessant (und haben damit der Mehrzahl der früheren privaten Websites was voraus).
Erschienen am Samstag, 30.11.2002 @ 17:32
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Tags: Web, webdesign