Archiv für Dezember 2002

Sonntag, 01.12.2002

 



www.aidshilfe.de

Erschienen am Sonntag, 01.12.2002 @ 1:12 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 02.12.2002

She’s a witch!

Der Abbau von Bürgerrechten in den USA soll weitergehen. Spiegel-online gibt eine Reuters-Meldung wieder, wonach die Bush-Regierung die Schaffung eines »zweiten Rechtssystems« plant. Wer, begründet oder unbegründet, unter Terrorismusverdacht steht, hat in den USA künftig wenig zu lachen:

»Zu den erlaubten Maßnahmen gehöre, dass verdächtigte Personen verhört, relativ einfach verhaftet, abgehört, bestraft, ohne ihr Wissen zum Staatsfeind (”enemy combatants”) erklärt und schließlich für unbegrenzte Zeit, in Militärhaft gesteckt werden könnten – alles ohne den Schutz, der ihnen im bisherigen Recht zusteht. Gerichte könnten gegen solche Entscheidungen kaum vorgehen – falls sie überhaupt von der Festnahme in Kenntnis gesetzt würden.«

Wenn ich Berichte über, an Willkür grenzende, Maßnahmen aufgrund eines Verdachts lese, wird mir ganz anders. Stoiber forderte im Wahlkampf zum Beispiel auch, Menschen lediglich bei Verdacht auf terroristische Aktivitäten des Landes zu verweisen. Den Grundsatz »in dubio pro reo« auszuhöhlen, erinnert mich an das Mittelalter, als Frauen und Männer Hexerei vorgeworfen wurde und ihnen der Scheiterhaufen drohte.

Und denke ich an Hexenprozesse, denke ich auch an die fünfte Szene Monty Pythons »Holy Grail«:

Scene 5: Witches and How To Build Bridges Out of Them

MONKS:

[chanting]

Pie Iesu domine, dona eis requiem.

[bonk]

Pie Iesu domine,…

[bonk]

…dona eis requiem.

[bonk]

Pie Iesu domine,…

[bonk]

…dona eis requiem.

CROWD: A witch! A witch!

[bonk]

A witch! A witch!

MONKS: [chanting] Pie Iesu domine…

CROWD: A witch! A witch! A witch! A witch! We’ve found a witch! A witch! A witch! A witch! A witch! We’ve got a witch! A witch! A witch! Burn her! Burn her! Burn her! We’ve found a witch! We’ve found a witch! A witch! A witch! A witch!

VILLAGER #1: We have found a witch. May we burn her?

CROWD: Burn her! Burn! Burn her! Burn her!

BEDEVERE: How do you know she is a witch?

VILLAGER #2: She looks like one.

CROWD: Right! Yeah! Yeah!

BEDEVERE: Bring her forward.

WITCH: I’m not a witch. I’m not a witch.

BEDEVERE: Uh, but you are dressed as one.

WITCH: They dressed me up like this.

CROWD: Augh, we didn’t! We didn’t…

WITCH: And this isn’t my nose. It’s a false one.

BEDEVERE: Well?

VILLAGER #1: Well, we did do the nose.

BEDEVERE: The nose?

VILLAGER #1: And the hat, but she is a witch!

VILLAGER #2: Yeah!

CROWD: We burn her! Right! Yeaaah! Yeaah!

BEDEVERE: Did you dress her up like this?

VILLAGER #1: No!

VILLAGER #2 and 3: No. No.

VILLAGER #2: No.

VILLAGER #1: No.

VILLAGERS #2 and #3: No.

VILLAGER #1: Yes.

VILLAGER #2: Yes.

VILLAGER #1: Yes. Yeah, a bit.

VILLAGER #3: A bit.

VILLAGERS #1 and #2: A bit.

VILLAGER #3: A bit.

VILLAGER #1: She has got a wart.

RANDOM: [cough]

BEDEVERE: What makes you think she is a witch?

VILLAGER #3: Well, she turned me into a newt.

BEDEVERE: A newt?

VILLAGER #3: I got better.

VILLAGER #2: Burn her anyway!

VILLAGER #1: Burn!

CROWD: Burn her! Burn! Burn her!…

BEDEVERE: Quiet! Quiet! Quiet! Quiet! There are ways of telling whether she is a witch.

VILLAGER #1: Are there?

VILLAGER #2: Ah?

VILLAGER #1: What are they?

CROWD: Tell us! Tell us!…

VILLAGER #2: Do they hurt?

BEDEVERE: Tell me. What do you do with witches?

VILLAGER #2: Burn!

VILLAGER #1: Burn!

CROWD: Burn! Burn them up! Burn!…

BEDEVERE: And what do you burn apart from witches?

VILLAGER #1: More witches!

VILLAGER #3: Shh!

VILLAGER #2: Wood!

BEDEVERE: So, why do witches burn?

[pause]

VILLAGER #3: B–… ’cause they’re made of… wood?

BEDEVERE: Good! Heh heh.

CROWD: Oh, yeah. Oh.

BEDEVERE: So, how do we tell whether she is made of wood?

VILLAGER #1: Build a bridge out of her.

BEDEVERE: Ah, but can you not also make bridges out of stone?

VILLAGER #1: Oh, yeah.

RANDOM: Oh, yeah. True. Uhh…

BEDEVERE: Does wood sink in water?

VILLAGER #1: No. No.

VILLAGER #2: No, it floats! It floats!

VILLAGER #1: Throw her into the pond!

CROWD: The pond! Throw her into the pond!

BEDEVERE: What also floats in water?

VILLAGER #1: Bread!

VILLAGER #2: Apples!

VILLAGER #3: Uh, very small rocks!

VILLAGER #1: Cider!

VILLAGER #2: Uh, gra– gravy!

VILLAGER #1: Cherries!

VILLAGER #2: Mud!

VILLAGER #3: Uh, churches! Churches!

VILLAGER #2: Lead! Lead!

ARTHUR: A duck!

CROWD: Oooh.

BEDEVERE: Exactly. So, logically…

VILLAGER #1: If… she… weighs… the same as a duck,… she’s made of wood.

BEDEVERE: And therefore?

VILLAGER #2: A witch!

VILLAGER #1: A witch!

CROWD: A witch! A witch!…

VILLAGER #4: Here is a duck. Use this duck.

[quack quack quack]

BEDEVERE: Very good. We shall use my largest scales.

CROWD: Ohh! Ohh! Burn the witch! Burn the witch! Burn her! Burn her! Burn her! Burn her! Burn her! Burn her! Burn her! Ahh! Ahh…

BEDEVERE: Right. Remove the supports!

[whop]

[clunk]

[creak]

CROWD: A witch! A witch! A witch!

WITCH: It’s a fair cop.

VILLAGER #3: Burn her!

CROWD: Burn her! Burn her! Burn her! Burn! Burn!…

BEDEVERE: Who are you who are so wise in the ways of science?

ARTHUR: I am Arthur, King of the Britons.

BEDEVERE: My liege!

ARTHUR: Good Sir Knight, will you come with me to Camelot and join us at the Round Table?

BEDEVERE: My liege! I would be honored.

ARTHUR: What is your name?

BEDEVERE: ‘Bedevere’, my liege.

ARTHUR: Then I dub you ‘Sir Bedemere, Knight of the Round Table’.

Erschienen am Montag, 02.12.2002 @ 16:05 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 03.12.2002

 

Eben kam die Post: Ein riesiges Paket von Amazon. Kam mir schon etwas groß vor, aber ich erwartete auch eine große Lieferung.
Allerdings habe ich (u.a.) nur einen Toner bestellt, Amazon liefert mir einen ganzen Drucker.

Erschienen am Dienstag, 03.12.2002 @ 12:23 | Kommentare deaktiviert
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Heimatland…

SPD-Generalsekretär Olaf Scholz sagte in den letzten Tagen, vor dem Jahr 2010 sei keine weitere Rentenreform notwendig.
Ich bin sprachlos ob dieser Ignoranz.

Erschienen am Dienstag, 03.12.2002 @ 21:31 | Kommentare deaktiviert
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CSS-Technik

Gestern bei Kniebes gesehen: Es gibt eine neue Website, die sich mit CSS-Techniken befasst: css-technik.de
Habe es mir noch nicht näher angesehen. Aber vielleicht mal im Hinterkopf behalten.

Erschienen am Dienstag, 03.12.2002 @ 21:33 | Kommentare deaktiviert
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PGP 8

Die final von PGP 8 ist raus.

Erschienen am Dienstag, 03.12.2002 @ 21:35 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 04.12.2002

Es kann nur einen geben

BOL ist Geschichte, Amazon hat gewonnen. Die BOL-Mitarbeiter haben sich zum Abschied nochmal mit einem kleinen Gag verewigt.

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 13:39 | Kommentare deaktiviert
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Per Bluetooth ins Internet

In einem KB-Artikel beschreibt Apple den Internet-Zugang per Bluetooth-Handy (Sony Ericsson T68). Mal notieren, vielleicht braucht man’s noch.

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 13:54 | Kommentare deaktiviert
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Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen

Vorgestern hat die CDU-Fraktion im Bundestag bekanntlich beschlossen, einen Untersuchungsausschuss einzurichten. Dieser soll der Frage nachgehen, in wie weit die Regierung bereits im Wahlkampf über die desolate Haushaltslage informiert war und diese Erkenntnisse verschwieg.

Für mich ist das Kasperletheater. Gewisse Leute sagen ja, ein Untersuchungsausschuss sei nur in Fragen nötig, wenn man etwas aufklären müsse und nicht, wenn man bereits alles weiß, was hier der Fall wäre.
Mich fasziniert ja, dass sich die Union jetzt zum Anwalt der Wähler aufschwingt und der Regierung Wahlbetrug vorwirft. Ich darf an Spiegel-Artikel wie Der Garten Edi erinnern, in dem die Spiegel-Redaktion die Wahlversprechen der Union nebst Kosten auflistete und feststellte, dass in sämtlichen Punkten die Finanzierung offen ist.
Und wir erinnern uns auch an die Aussage Stoibers, er wolle den Bundesrat entmachten. Mal sehen, wie viel davon jetzt noch übrig bleibt, da die Union die Bundesratsmehrheit gut zu pass kommt, um alle Regierungsvorhaben zu blockieren, die durch den Bundesrat müssen.

Wir erinnern uns auch an die »blühenden Landschaften« von Helmut »Die Einheit kostet nichts« Kohl.

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 18:00 | Kommentare deaktiviert
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Im Zweifel gegen den Angeklagten

Erst vor zwei Tagen habe ich mich darüber beschwert, dass Präsident Bush in den USA die Errichtung eines parallelen Rechtssystems plant, in dem Terrorverdächtige schon mal unbegrenzt in Militärhaft genommen werden können.

Die israelische Regierung sprengt Terrorverdächtige lieber gleich in die Luft. Hervorhebungen von mir:

»Die israelische Armee setzt ihre Strategie der gezielten Tötung von Terror-Verdächtigen fort. Bei einem Raketenangriff starb ein Palästinenser, der an mehreren Anschlägen auf Soldaten beteiligt gewesen sein soll



Kann man in diesen beiden Fällen eigentlich noch von Rechtsstaaten sprechen?

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 18:06 | Kommentare deaktiviert
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Power Mac zu verkaufen

Ich verkaufe meinen Power Mac über eBay.
Die Verkaufsgründe habe ich hier neulich genannt.

Der Startpreis ist ein Euro, der Sofort-Kaufen-Preis liegt bei 1.499 EUR. Laufzeit ist zehn Tage, die Auktion endet übernächsten Samstag (14.12.02) um 18:34 Uhr.

Ich darf um rege Beteiligung bitten!

Bei Fragen einfach eine E-Mail schicken.

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 18:38 | Kommentare deaktiviert
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Geil, endlich trinkt Manuel mal ein Bier aus meiner Heimat in der Schmidt-Show:
Ein Kitzmann Wintergold!

Erschienen am Mittwoch, 04.12.2002 @ 23:35 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 05.12.2002

Insomnia

Das könnte mir wirklich zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt passieren!

Erschienen am Donnerstag, 05.12.2002 @ 14:17 | Kommentare deaktiviert
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Heute im Bus auf der Fahrt in die Stadt habe ich mir überlegt, wie ich im nächsten Jahr meine Computer nenne.
Ich verkaufe ja meinen Power Mac und stelle mir im Januar einen 17-zölligen iMac mit DVD-Brenner hin. Am Tag der Vorstellung (7. Januar 2002) des iMac gab es in einigen Foren schon einige Ideen, welchen Spitznamen man den neuen iMac geben könne:
»Die Titte«
»Schreibtischlampe«
»Schneewittchen«
»Luxo Junior« (in Anlehnung an Pixars hüpfende Lampe)

Ich muss mir ja einen Rechnernamen überlegen, damit der Computer im Netzwerk identitfizierbar wird (Rendezvous), und »Stefans Computer« wird es nicht sein.

Der Power Mac, den ich verkaufe, heißt »Nebukadnezar«. Wie ich schon mal sagte, »Alpha« oder »Zeus« kann seinen Rechner ja jeder nennen.
Mein künftiger iMac wird »Snowwhite« heißen.
Und das iBook werde ich von »Agamemnon« in »Tupperschachtel« umtaufen.

Erschienen am Donnerstag, 05.12.2002 @ 20:11 | Kommentare deaktiviert
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Es ist ja ganz nett, im Sommer im Grünen zu wohnen, aber im Winter müsste man eigentlich in die Zweitwohnung in die Stadt ziehen.

Wollte heute eigentlich um 15:02 mit dem Bus in die Stadt fahren. Um eine Minute verpasst, der nächste fuhr anderthalb Stunden später.
Weit ist es nicht, halbe Stunde mit Bus oder Fahrrad bzw. zehn Kilometer. Aber es ist inzwischen eindeutig zu kühl und häufig zu nass zum Fahrrad fahren.

Erschienen am Donnerstag, 05.12.2002 @ 20:36 | Kommentare deaktiviert
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Habe heute im Erlanger ReiseZentrum eine neue Bahncard (BC-50) beantragt.
Ich pflege auf Formularen Dinge, die ich auf keinen Fall machen möchte (»Zusatz-BahnCard«) doppelt durchzustreichen. Nach fünf Minuten Wartezeit:
»Tut mir leid, aber einen Antrag mit Streichungen darf ich nicht annehmen.«
- »Okay, dann brauch’ ich einen neuen Antrag.«
Heimatland. Es ist ja nicht so, dass ich bei den Bedingungen oder im Kleingedruckten was durchgestrichen hätte. Aber ok. Neuen Antrag ausgefüllt. Wenigstens war die gute Frau so freundlich mir den Tipp zu geben, jetzt gleich eine vorläufige BahnCard zu kaufen. Es könne sein, wenn die im Propagandaministerium in Schortens nicht mit der Bearbeitung hinterher kommen, dass ich eine neue BahnCard (BC-25) bekomme. Das will ich nicht, denn, machen wir uns nichts vor, wer zu mehreren reist, kann zwar Sparen bis zum Umfallen, aber Allein- und Spontantreisende zahlen künftig drauf. Um noch eine alte BC-50 zu bekommen, kauft man also im ReiseZentrum eine vorläufige BahnCard für 140 Euro und notiert auf dem Antrag als Gültigkeitsbeginn den letztmöglichen Tag im alten Preissystem: 14.12.2002 (das war mir klar).

Erschienen am Donnerstag, 05.12.2002 @ 20:46 | Kommentare deaktiviert
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Auch wenn es in den letzten Einträgen nicht durchklang, aber ich bin gerade extrem frustriert. Marke: Der Dritte der sich beschwert, wird erschossen; zwei waren heute schon hier.

Ich glaube ich packe den Power Mac Mitte nächster Woche endgültig in die Kiste ein, sonst werfe ich ihn noch zum Fenster raus, ehe die Auktion ausläuft. Er steht zu Hause, und wenn ich dort außer dem Ticken meines mechanischen Weckers sonst keine Geräusche höre, geht mir der Lüfterlärm extrem auf die Nüsse. Würde er in einem Büro stehen, wär’s nicht so dramatisch.

Der Haushalt (Flaschen rausbringen, Küche sauber halten) macht sich nicht von selbst und mir hängen gerade drei zeitkritische Projekte im Nacken. Zwei davon müssen bis Dienstag erledigt sein, eines bis Samstag. Dazu kommt, dass ich im Moment wieder relativ schlecht schlafe, sprich, um sechs Uhr früh fallen die Äuglein zu. Am Samstag muss ich aber schon um sechs Uhr früh aufstehen.
Mal sehen. Vielleicht sperre ich mich morgen irgendwo mit meinem iBook ein. Das ist wenigstens still.

Musik:
Nine Inch Nails, »Just like you imagined« (The Fragile (left))
Metallica, »The Outlaw Torn« (Load)

Erschienen am Donnerstag, 05.12.2002 @ 20:53 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 06.12.2002

»Nice to mole you!«

Heute kam die DVD mit Goldmember hier an!

Erschienen am Freitag, 06.12.2002 @ 15:13 | Kommentare deaktiviert
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Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Amüsante Meldung im Panorama-Teil bei Spiegel-online: Afrikaner wollte Frau Holle anzeigen

Erschienen am Freitag, 06.12.2002 @ 19:28 | Kommentare deaktiviert
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»Wollt Ihr den totalen Krieg?«

Heute darf ich mich mal zu einem Nazi-Vergleich herab lassen.

Anyway, mit einem fasziniert-erschrockenem Staunen registriere ich derzeit die Kriegslüsternheit der US-Regierung. Jeder Stammtisch weiß inzwischen, dass die Amis ihre Kriegsvorbereitungen abgeschlossen haben, denn das lassen sie die Welt, und vor allem Saddam, gerne wissen. Heute war zu erfahren, dass der Flugzeugträgerverband »Truman« in Richtung Mittelmeer aufgebrochen ist (Verband=ein Träger mit acht Begleitschiffen), vor zwei Tagen stand in der Lokalzeitung, im Mittelmeer befinde sich bereits ein Trägerverband, ebenso wie im Persischen Golf. Der Leser konnte auch genau erfahren, wie viele tausend Soldaten wo stationiert sind und dass das neue US-Hauptquartier »Central Command« für Asien und den Nahen Osten in Katar fertig gestellt ist. Am 16. und 17. Dezember soll es ein weltweites Manöver geben, um die Einsatzbereitschaft zu testen. In den USA wurden tausende Reservisten einberufen.
Für Bush und seine Mannen scheint die Sache klar zu sein: Sie wollen den Krieg. Vor ein paar Tagen hieß es, die USA hätten »Beweise« aus Geheimdienstberichten, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen. Bisher behaupten die UN-Kontrolleure das Gegenteil. Am Samstag will der Irak seinen Bericht vorlegen, einen Tag vor der durch den UN-Sicherheitsrat gesetzten Frist. Der Bericht soll etwa 13.000 Seiten umfassen und die Auswertung wird laut einem Sprecher des Chefinspekteurs mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Alles sieht so aus, als sucht Bush nur nach einem Vorwand, um endlich losschlagen zu können. Vielleicht sollte man erst mal den UN-Bericht abwarten, anstatt auf ein Zucken (»Oh, der hat geblinzelt, sofort erschießen.«) oder ein »Ja, wir haben alle auflagen erfüllt, aber…« zu »hoffen«.
Vor ein paar Minuten habe ich einen neuen Artikel auf Spiegel-online gelesen (von Michaela Schießl), der meine Überlegungen gut zusammenfasst: Wie Bush den Krieg erzwingen will.


Bemerkung am Rande: Die Machtfülle der USA ist recht faszinierend, wenn man bedenkt, dass es die USA nicht nötig haben, so wie Nationen früher, mit Überraschungsangriffen loszuschlagen. Sie ziehen gemütlich über ein halbes Jahr ihre Truppen zusammen und allein dabei bekommt Saddam schon weiche Knie. Hat auch bei Afghanistan schon funktioniert. Wenn sie damit fertig sind sagen sie: »Okay, fang’ ‘ma an, oder?«, und es geht los. Kein Grund zur Hektik.

Erschienen am Freitag, 06.12.2002 @ 20:02 | Kommentare deaktiviert
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Umfragen

Hmm, wenn das so weitergeht, werden die Grünen bei den nächsten Wahlen zweitstärkste Kraft und die SPD kann sich Gedanken über ihr »Projekt 18« machen.

Erschienen am Freitag, 06.12.2002 @ 20:04 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 07.12.2002

Munter bleiben

Ich hatte noch nie Jetlag (mein bisher einziger Flug führte 1998 von Nürnberg nach Berlin, dienstlich), aber ich weiß, wie es sich anfühlt.
Ich bin heute morgen tatsächlich um halb sieben aus dem Bett gekommen (habe etwa zehn Minuten geschlafen, war davor seit Freitag, 13 Uhr wach). Da funktioniert die Innere Uhr gut: Wenn man aufstehen muss, steht man mit dem ersten Klingeln auch senkrecht im Bett. Hat man nicht wirklich Veranlassung sich aus den Federn zu bequemen, sondern »würde nur gerne« aufstehen, helfen auch vier in Reihe geschaltete Wecker nichts. Ich musste raus, denn davon hing das weitere Fortkommen ab.
Wie dem auch sei, ich war pünktlich zu meinem Termin vor Ort und ich bin recht zuversichtlich, dass ich ein gutes Ergebnis abgeliefert habe. Aber wäre es nur zwei Stunden später gewesen, ich hätte keine Chance gehabt. Mehr zu diesen ominösen Terminen berichte ich aber aus einem bestimmten Grund erst im nächsten Jahr.

Jetzt bin ich ziemlich erschlagen, denn ich gehe in die 26. Stunde. Ansonsten alles im Grünen Bereich. Bin gestern erstaunlich einfach an die Soundfiles in Quake3 rangekommen, die ich für ein privates Übungsprojekt brauche (die pk3-Dateien sind einfache zip-Files). Mit einem anderen Projekt (Website), das bis Dienstag fertig sein muss, sehr gut voran gekommen in der Nacht. Die andere Sache (Flash), eigentlich die wichtigere, habe ich mal zwei Tage schleifen lassen. Aber im Laufe der nächsten Woche wird auch das fertig. Und dann war da noch das dritte Ding, das eigentlich bis heute hätte fertig sein müssen (eine kleine Übungsarbeit), aber das hat zur Not auch noch eine Woche Zeit, das geht schon.
Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass Schlaflosigkeit Depressionen vertreibt. Vielleicht, weil man einfach zu müde ist, sich einen Kopf zu machen. Ja, das auch, aber davon ab haben sich bei mir wirklich einige Dinge aufgeklart.

Wenn ich heute Abend »Wetten, dass…?« nicht sehe, verpasse ich nicht wirklich was. Mit Hannelore Elstner, Rainhard Fendrich, Michael Schumacher, Niki Lauda und Shakira sitzen heute gleich reihenweise Leute auf der Couch, die mir jeder einzeln für sich Anlass zum Umschalten bieten.

Erschienen am Samstag, 07.12.2002 @ 14:27 | Kommentare deaktiviert
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»Angela ist 35, sieht aus wie 55 und redet, als wäre sie 15.«

Spiegel-Redakteur Henryk M. Broder hat wieder mal für mich fern gesehen. Diesmal hat er sich mit der »Jugendberaterin« auf Pro7 gequält und spitz protokolliert, wie Dr. Sommer jetzt ihr Geld verdient.
Der Bericht ist einfach köstlich. Lesen! Jetzt!

Erschienen am Samstag, 07.12.2002 @ 15:57 | Kommentare deaktiviert
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Musik

Nine Inch Nails, »Sonic 5«

Gibt’s nicht im Plattenladen zu kaufen, sondern ist Teil des Spiel-Soundtracks von »Quake 3 Arena« (Q3A). Wer die Q3A-CD hat: Die Datei pak0.pk3 auf der CD, ungefähr 400 MB groß, ist eine gewöhnliche Zip-Datei. Mit einem beliebigen Entpacker auspacken. Im Verzeichnis »music« befindet sich die Datei sonic5.wav, die den o.g. Score enthält.

Erschienen am Samstag, 07.12.2002 @ 16:05 | Kommentare deaktiviert
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Präsident Fischer

Joschka Fischer bastelt munter an seiner weiteren Karriere, wenn er mal nicht mehr Außenminister der Bundesrepublik Deutschland sein sollte. Das tat er schon im Wahlkampf. Aktuelle Entwicklung: Fischer fordert, die EU müsse künftig von einem »Superpräsidenten« gelenkt werden. Für das Amt in Frage kämen allerdings nur ehemalige Staats- und Regierungschefs, Außen- und Finanzminister.
Die Chancen zur Umsetzung dieses Plans stehen laut Spiegel gar nicht mal schlecht. Ich könnte mir Joschka Fischer als Präsident der EU vorstellen.

Erschienen am Samstag, 07.12.2002 @ 16:16 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 08.12.2002

Alive

Ich bin fit wie ein Turnschuh!
Das müsste man sich fast öfter mal geben: 29 Stunden am Stück wach bleiben und dann 15,5 Stunden am Stück schlafen. Bin gestern um 18:30 ins Bett und heute morgen um halb zehn aufgestanden.
Aber aus Erfahrung weiß ich natürlich, dass es nach so einem, ich nenn’s mal »insomnia round-trip« auch die Gefahr des »double dips« gibt: In der Wirtschaft meint man damit, dass es nach einer kurzen Erholungsphase nach einer Rezession nochmal abwärts geht. In der Freimark’schen Schlafforschung meint dieser Begriff, dass nach »Wiedereinrenkung« des Schlafrhythmus wegen einer zu langen Schlafphase (zu gut ausgeschlafen) die Gefahr besteht, dass man am Abend danach zu lange wach bleibt und wieder in einen schlechten Rhythmus reinkommt. Gegenmaßname: Konsequent um 21 oder 22 Uhr ins Bett gehen, auch wenn man die vergangene Nacht 14 oder mehr Stunden geschlafen hat.

Erschienen am Sonntag, 08.12.2002 @ 14:02 | Kommentare deaktiviert
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Was hat der Irak mit dem Windows-Quellcode zu tun?

Ich habe mich schon vor ein paar Tagen gefragt, wie man auf 12.000 Seiten schreiben kann, dass man etwas nicht besitzt. Die Erklärung wird bei Spiegel-online geliefert:

»Die irakischen Behörden hatten sich über den Umfang der geforderten Erklärung beschwert. Selbst die petrochemische Produktion von Plastikschuhen müsse aufgelistet werden, erklärten sie.«

Da kann man natürlich ein paar Seiten voll schreiben. Indes frage ich mich, wer das alles lesen soll. Das ist ungefähr genauso gut wie der Gag mit dem Windows-Quellcode: Ein Professor sollte mit zwei Assistenten im Rahmen des Microsoft-Prozesses die 38 Millionen Code-Zeilen prüfen.
Die US-Regierung gibt sich ungeduldig: Der Bush-Sprecher Ari Fleischer sagte, das Dossier sei ein Telefonbuch und es sei immer noch wahrscheinlich, dass es »Geheimnummern« gebe.

Kai überlegt, mit welcher Software der Irak gearbeitet haben könnte. Und ob die UN oder die USA ein Einsehen gehabt hätten, wenn der Irak eine Verzögerung mit Word-Problemen begründete.
Naja, ich glaube nicht, dass man in Bagdad zu Word gegriffen hat. Dass Word nicht das geeignete Werkzeug ist, merkt man nach spätestens 30 Seiten und nicht erst auf Seite 9.586. Ich schätze mal, man hat zu LaTeX oder einfach (X)HTML oder SGML gegriffen. Gegebenenfalls in LaTeX gesetzt und dann in PDF umgewandelt. Es muss ja auch sichergestellt werden, dass die UN und die IAEO die Dokumente lesen können. Vielleicht hat man deswegen die 12.000 Seiten auch ausgedruckt und nicht nur die zwölf CD-ROMs (16-fach von Samsung, wie in den gestrigen Nachrichten zu sehen war) übergeben.

Erschienen am Sonntag, 08.12.2002 @ 14:49 | Kommentare deaktiviert
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Mit meinem Vater und Verena war ich vorhin (um 12) bei einer der beiden Wirtschaften unten im Dorf. Für die beiden gab’s Karpfen (8 und 8,80 Euro), ich wählte ein Schnitzel Wiener Art.
Für den Nachmittag steht auf dem Programm: Zusammenschnitt von »Wetten, dass…?« anschauen (nur die Wetten, sollen brauchbar gewesen sein, das Gebrabbel ist schon rausgeschnitten) und an einer Website weiter arbeiten. Damit werde ich heute noch fertig, und kann mich dann morgen wieder über Flash her machen. Ich will bis Dienstag-Nachmittag die 85-seitige ActionScript-Einführung inkl. dort enthaltener Übungen in Sascha Wolters Buch »Flash MX« (die Bibel) durch haben. Danach nähere ich mich mit ersten kleineren Übungen dem eigentlichen Problem. Die Deadline »Dienstag« werde ich wohl nicht halten können; es wird Mittwoch oder Donnerstag werden. Hoffe mal, dass das nicht so tragisch ist.

Erschienen am Sonntag, 08.12.2002 @ 14:56 | Kommentare deaktiviert
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Don’t try this at home

Woah, was für ‘ne Aktion…
Habe eben eine OP hinter mich gebracht. Die 0-Taste (null) bei meinem iBook klemmte, nicht mehr jeder Anschlag führte zu einem Zeichen auf dem Display und man musste fast schon auf die Taste hämmern. Jemand in de.soc.mac hat mir den Tipp gegeben, doch mal die Tastatur auseinander zu nehmen.
Einfacher gesagt als getan.

Ich war zwischen 30 und 45 Minuten beschäftigt (weiß nicht mehr genau, wann ich angefangen habe). Ganz vorsichtig mit einer kleinen Pinzette die Tasten auf der Tastaturmatte angehoben, um überhaupt erstmal rauszufinden, wie so eine Taste aufgebaut ist und wo ich drücken kann, ohne etwas abzubrechen.
Habe erst die F9 und dann die 0-Taste entfernt (F9 war nicht betroffen, aber ich dachte, ich arbeite mich so vor). Der Überltäter in Form eines Zuckerkörnchens stach mir gleich ins Auge. Hat sich unter der Taste verklemmt, dort, wo man beim Zusammenbauen das »Gestell« der Taste wieder drunterschieben muss. Entfernt. Und für die Zukunft merken: Die alte Regel, nie über der Tastatur zu essen, hat seinen Sinn.
Am längsten hat das Zusammenbauen gedauert, mit meinen zwei linken Händen (in Handwerken eine Fünf gehabt und mächtig stolz drauf gewesen).

Nochmal möchte ich sowas nicht machen, aber immer noch besser, als Ameisen im iBook zu haben.
Ich glaube, wenn mir das mal passiert, werfe ich das iBook weg. Um ein iBook Schicht für Schicht von Ameisen zu befreien würde ich Tage und Wochen brauchen und hätte am Schluss 20 Kilo abgenommen, weil ich kein Essen bei mir behalten könnte.

Hmm, insofern auch keine schlechte Idee, die »Ameisen im iBook«-Diät.

Erschienen am Sonntag, 08.12.2002 @ 21:41 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 09.12.2002

Sunday was a bright day yesterday

Musik:
Moby, »Sunday (The Day Before My Birthday)« (18)

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 7:58 | Kommentare deaktiviert
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Winter

Seit heute haben wir Winter: minus sechs Grad.

Zum Glück habe ich gestern noch die Getränkekästen von der Garage in den Keller getragen. Die Steige Aldi-Kakao habe ich allerdings vergessen; ich hoffe, sie hat’s überlebt.

Der Mantel hängt bereits seit ein paar Tagen in der Garderobe und die Winterjacke habe ich auch aus dem Keller geholt. Muss nochmal schauen, wo meine Stiefel sind.

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 10:24 | Kommentare deaktiviert
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Wünsch Dir was

In einem Monat ist wieder Macworld in San Francisco und am 7. Januar hält Steve Jobs seine Keynote ab.
Meine Erwartungen (und Hoffnungen):
- Rückblick (Verkaufszahlen, Downloadzahlen…)
- Vorstellung von Dritthersteller-Software (MS stellt IE6/Mac vor)
- Einführung in den Digital Hub (wieder mal)
- iSync final
- iCal 2 (Performance, Performance, Performance)
- evtl iChat 2
- iMovie 3 (Export im Hintergrund, VCD- und SVCD-Support, GUI-Verbesserungen)
- Erklärung, dass und warum OS 9 auf neuen Macs in 2003 nicht mehr läuft
- neue iMacs
- neue Displays (15″ gestrichen, 19″ neu)
- One more thing: kurze Vorschau auf 10.3 (erhältlich dann im Sommer)

- keine neuen Power Macs (auch keine Speed-Bumps)
- kein FireWire 2
- kein USB 2
- keine neuen Portables (iBook, Powerbook)
- kein Bluetooth on board

Zu den neuen iMacs:
Gerüchte sprechen von sloat-loading Laufwerken. Wäre ein netter Gag, nice to have, aber nicht das Killer-Feature. Ich erwarte auch keine Änderungen am Gehäuse oder dem Äußeren generell und keine neuen iMac-Displays. Aber was überfällig ist, ist mehr Geschwindigkeit. Jörn von Mac-TV spekulierte in der Sonntags-Sendung vor einer Woche gar, die neuen iMacs könnten Doppel-Prozessoren bekommen. Sooo unwahrscheinlich ist das nicht, aber ich glaube, dass sich Apple mit Speed-Bumps begnügen wird. Von 700 MHz für das Einsteigermodell auf 800 MHz und von 800 MHz in den Top-Modellen auf 933 oder 1 GHz.

Was erwarte ich mir von 10.3?
10.2 ist schon relativ gut und es gibt IMHO keine größeren Baustellen mehr. Aber es gibt noch an vielen kleineren Dingen eine Menge zu tun: Die Performance lässt trotz Quartz Extreme noch sehr zu wünschen übrig, nicht nur im Vergleich zu OS 9, sondern auch im Vergleich zu W2K oder WinXP. Den Finder könnte man vielleicht noch beschleunigen, in dem man aus ihm eine Cocoa-Applikation macht. Es gibt auch noch eine Reihe von Dingen, in denen OS 9 vom Standpunkt der Ergonomie dem OS X voraus ist. Für die OS 9-Freaks sollte Apple Themes einführen und ein Platinum-Theme anbieten (mit getrennten Fenster-Buttons). Oder wie Holger sagt:

»…statt einer 8.sucks-Aktion eine Aktion “OS X is-not-quite-there”«

Hat noch jemand was für die 10.3-Wishlist? Bitte in die Kommentarfunktion eintragen. Oder was sind Eure Erwartungen an die Keynote?

Nachtrag (13:23 Uhr): iTunes 4 ist auch ein heißer Tipp. Mit der bereits angekündigten Rendezvous-Unterstützung über Airport sowie AAC (MPEG-4-Sound).

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 11:00 | Kommentare deaktiviert
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Burn your Powerpoints

Bei mir im Hintergrund läuft im Bayerischen Fernsehen gerade eine halbstündige Einführungssendung zu Powerpoint. Ist das grauenhaft.

Für mich ist Powerpoint eine Seuche. Wenige Informationen werden auf Dutzenden Powerpoint-Folien ausgebreitet, eine hässlicher als die andere. Den »PP-Artist« kostet es Unmengen an Zeit und er wäre schneller gewesen, wenn er das, was er zu sagen hat, einfach aufgeschrieben hätte. Die Opfer, diejenigen, die sich Informationen per Powerpoint reinziehen müssen, weil sie sonst nicht anders daran kommen, verbringen ungleich mehr Zeit mit dem Ausdruck und dem Lesen der Folien, als hätten sie einfach nur einen Text mit einigen wenigen Grafiken bekommen. Stattdessen darf ich mich durch ganzseitige Diagramme und Tabellen kämpfen, die mich nicht die Bohne interessieren.

Nicht mehr. In der Bank war man auch so Powerpoint-gläubig. Untertags habe ich keine Zeit, mich durch 40-seitige Präsentationen zu klicken, dessen zwei MB sich durch eine dünne ISDN-Leitung quetschen dürfen. Also musste ich den Müll immer ausdrucken, um ihn dann abends beim Essen oder im Zug zu lesen. Und habe mir vom Umblättern bald einen Tennisarm geholt.

Ich bin nicht der Einzige, der so denkt:

»Destroy your Powerpoints.

Try to do at least one presentation a week with nothing but a stack of blank transparencies and a black pen. You may start to get your voice back.

Then get rid of your corporate templates. Start with the ones for internal presentations. Then, once you feel more confident, smash the ones for external presentations. Let a 100 templates bloom.«

[...]

»We had 12.9 gigabytes of PowerPoint slides on our network. And I thought, “What a huge waste of corporate productivity.” So we banned it. And we’ve had three unbelievable record-breaking fiscal quarters since we banned PowerPoint. Now, I would argue that every company in the world, if it would just ban PowerPoint, would see their earnings skyrocket. Employees would stand around going, “What do I do? Guess I’ve got to go to work.” — Scott McNealy, CEO of Sun Microsystems. [SJM, 03Aug97. Keith Bostic bostic@bostic.com, QOTD, 06Aug97.]«

Cluetrain Clues you can use

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 13:40 | Kommentare deaktiviert
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Winter II

Dass der Winter da ist, merkt man auch an Überschriften in de.rec.fahrrad wie diesen:
- Schutzbrillen bei Kälte
- Kalter Wind ins Hosenbein
- Schaltroellchen festgefroren?
- Blinkender Radfahrer (Weihnachtsmann)?
- Jacken
- Tip für Kälteschutz
Alles aus laufenden Threads der letzten fünf Tage.

Mich zieht’s ja bei weniger als acht Grad plus nicht mehr auf den Sattel, weswegen ich im Winter so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten bin (siehe auch mein Bus-Erlebnis von letzter Woche, so dolle ist der Takt nämlich nicht).

Aber wahrscheinlich muss ich diese Woche nochmal ran. Ich erwarte einen Anruf von meinem Fahrradhändler, dass meine Bestellung angekommen ist: SON-Nabendynamo in neuem Laufrad, modifizierter Front-Scheinwerfer. Dann radle ich rein und lasse es einbauen und hole das Rad am nächsten Tag wieder ab. Bei der Gelegenheit werde ich mir nach der Hinfahrt, bevor ich mit dem Bus wieder heimfahre, eine Schneehose kaufen. Die brauche ich noch Ende des Jahres.

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 15:52 | Kommentare deaktiviert
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Seltsam

Ich kann Newsgroups abfragen und komme auf die Seiten von spiegel.de und heise.de, aber ich kann meine Mails nicht bei mac.com abfragen, komme nicht auf die Apple-Homepage und kann mich auch nicht bei ICQ anmelden…

eBay und inluminent.com geht auch nicht, kniebes.de und Mac-TV aber schon…

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 17:10 | Kommentare deaktiviert
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*gröhl!!*

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 17:45 | Kommentare deaktiviert
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Apple quo vadis?

Ich sorge mich ein wenig um die Zukunft Apples.
Seit anderthalb Jahren besitze ich ein iBook (Dual-USB-500) und seit fast einem Jahr einen Power Mac (G4-733) und ich bin Fan dieser firma. Ich bin von ihren Ideen begeistert und von ihren Produkten, ich verfolge Gerüchte auf Rumorsites und sehe wöchentlich die Sendung bei Mac-TV, außerdem verpasse ich keine Keynote Seiner Heiligkeit, Apple -CEO Steve Jobs.
Apples Untergang wurde in den vergangenen Jahrzehten mehrmals herauf beschworen.
Ich glaube, dass Apple mit 2003 ein sehr schwieriges Jahr vor sich hat. Falls das jemand anders sieht oder etwas ergänzen möchte, möge er sich uns bitte über die Kommentarfunktion mitteilen.

Es gibt bereits drei Diskussionen, die zu diesem Thema (im weitesten Sinne) laufen:
- eggbert.de, seit 28.11.2002
- my two cents, seit heute
- de.soc.mac, seit 05.12.2002

2002 war kein besonders gutes Jahr für die Computer-Industrie. Apple stellte im Januar den neuen TFT-iMac mit wegweisendem Design vor, jedoch waren auch Monate später noch die Absatzzahlen der alten G3-iMacs größer als die des neuen G4-iMacs. Im August erschien eine neue Version von Apples Betriebssystem Mac OS X, das neben Performance-Verbesserungen eine Reihe weiterer Neuheiten brachte. Im Großen und Ganzen war’s das aber schon aus Apple-Sicht. Kleinere neue iApps hier und da, aber an drei großen Problemen wurde nicht gearbeitet: Die Performance des Betriebssystems (OS) lässt trotz Quartz Extreme noch zu wünschen übrig. Außerdem ist die Geschwindigkeit der Prozessoren nach wie vor beschämend; schon im Jahr 2001 hatte man auf den Befreiungsschlag G5 gehofft. Und die Profi-Rechner, die Power Macs, sind nicht nur (mittlerweile) vergleichsweise langsam, sondern auch recht laut. Apple beschleunigte zwar die Geschwindigkeit des Top-Modells auf zweimal 1,25 GHz, steigerte bei der Gelegenheit aber auch gleich die Lautstärke von 2,9/4,9 Sone (mein G4-733, erste Quicksilver-Serie im normalen Betrieb bzw. bei Kopie von CD auf Platte) über 4,19/4,6 Sone (Dual-800, erste Quicksilver-Serie) auf ohrenbetäubende 5,5/14,06 Sone (Dual-867, aktuelle zweite Quicksilver-Serie). Sogar Billig-PCs vom Kistenschieber sind inzwischen leiser (1,4/6,3 Sone), kosten weniger und bieten mehr (Rechen-)Leistung.

Ich mache mir aus verschiedenen Gründen Gedanken:

  • Die Wirtschaft wird auch in 2003 nicht zum Boom ansetzen
  • Mit Motorola hat Apple noch bis zum Sommer/Herbst einen Klotz am Bein
    Erlösung kann erst der PowerPC 970 von IBM bringen, der höher taktet (anfänglich 1,8 GHz) und dabei weniger Strom verbraucht (dadurch geringere Abwärme, weniger Kühlaufwand)
  • Laute Rechner bis mind. Jahresmitte, die sich niemand freiwillig antut
  • Usability-Rückschritte im OS X (die »Niner is finer«-Fraktion rebelliert, siehe eggbert.de)
  • Langsamkeit der OS-Oberfläche GUI) trotz Quartz Extreme
    OS X muss mit den folgenden Versionen noch enorm zulegen; die »Responsiveness« von Aqua ist traurig im Vergleich zu OS 9 auf dem selben Rechner oder zu Win2000 auf meinem alten Celly-400 mit nur 128 MB RAM (statt jetzt 768 MB im 733er Power Mac und GeForce 2MX-Grafikkarte)
  • Die »Geschwindigkeits-Schere« zwischen Macs und PCs vergrößert sich
  • Teils langjährige Macianer switchen zurück zu Windows, weil mittlerweile einfach die Power fehlt
  • Die breite Masse hat immer noch Vorurteile gegenüber Apple und Macs
  • Die breite Masse weiß immer noch nicht, dass Macs einfacher sind
  • Die wichtige Schlüsselapplikation Quark XPress kommt nicht vor dem Frühjahr
    Jeder hasst es, aber man ist auch darauf angewiesen
  • Ab 2003 booten neue Macs nicht mehr in OS 9 (stößt der »Niner is finer«-Klientel vor den Kopf)

Und eine Sache, die ich schon seit anderthalb Jahren predige, fehlt nach wie vor: Apple braucht einen Billig-Cube. Einfach gesagt ein Rechner, der schnell ist, leise ist und keinen Monitor dabei hat.
Wieso das alles?
Der Original-Cube mit einem G4-450 kommt mit OS X kaum noch klar. Der Cube war aber unhörbar leise, weil er keine Lüfter besaß. Und einen Monitor darf er auch nicht haben. Jemand, der schon ein Display hat und einen aktuellen, günstigen Mac möchte, bekommt im unteren Preissegment von Apple nur Geräte mit integriertem Monitor (eMac) oder aufgesetztem TFT-Display (iMac). Die Sekretärin oder der Praktikant braucht aber vielleicht kein Display, weil schon ein Monitor vorhanden ist, und sie brauchen auch keinen teuren Power Mac, um einen vorhandenen Monitor anschließen zu können.
Bei mir passt’s zufällig, wenn ich mir im Januar einen 17″-iMac kaufe: Ich will einen aktuellen Mac, der leise ist, einen DVD-Brenner dabei hat und ein 17″-Display. Ein 17″-Display war bei mir eh fällig, weil die 17″-Röhre bereits sechs Jahre auf dem Buckel hat und mir zu klein wird. Aber der Monitor hat drei Rechner überlebt, und welchen Grund sollte jemand haben, einen Rechner mit Display dazu zu kaufen, wenn ein solches schon vorhanden ist? Oder wenn er später bei einem neuen Rechner das Display nicht hergeben will? Ist für mich wiederrum kein Problem, da der iMac hier bei meinem Vater stehen bleibt, wenn ich mal ausziehe. Das iBook bekommt meine Schwester wenn sie auszieht und ich kaufe mir einen der dann aktuellen Macs, wenn ich ausziehe. Aber ein Mann wie Holger, der einen relativ günstigen Rechner ohne Monitor möchte und der leise ist, wird in Apples Produktmatrix nicht fündig, so ein Produkt gibt es bei Apple nicht! Er kann sich einen iMac kaufen, dann hat er einen leisen Rechner aber auch ein Display dabei, das er nicht braucht oder will. Er kann einen Power Mac kaufen, da kann er ein vorhandenes und ggf. ein zweites Display flexibel anschließen, aber er holt sich einen Staubsauger ins Büro.

»Ein Freund würde sich gerne einen neuen Rechner kaufen, weiß aber nicht, was er tun soll:
Er hat ein Powerbook-500, das ihm zu langsam ist.
Bei eBay bekommt er dafür noch um die 900 EUR, es hat damals 5.000 gekostet und ein Neues kostet wieder so viel.
Einen der aktuellen Power Macs (”Windkanal”) will er sich nicht zulegen, weil ihm da die Ohren abfallen (wem nicht?).
Einen iMac will er sich nicht zulegen, weil er schon ein Display hat und das Display beim iMac in zwei, drei Jahren nicht auch zum Alteisen geben will, wenn der Rechner nicht mehr schnell genug ist.
Ein PC kommt wg. Windows nicht in Frage.

Sehe ich das falsch, oder hat der Mann außer Abwarten genau null Optionen?«

2003 wird für Apple schwierig, aber Apple kann sich das Leben auch selbst zusätzlich schwer machen, wenn nicht drei zentrale Probleme gelöst werden:
- mehr Power in die Hardware und mehr Performance ins OS
- leisere Rechner
- Rechner im unteren Preissegment ohne »Zwangsdisplay«

Erschienen am Montag, 09.12.2002 @ 23:19 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 10.12.2002

 

Ich war ja erst etwas skeptisch, meinen Power Mac für einen Euro Startpreis zu verkaufen, aber die Auktion geht ab wie’n Zäpfchen.
Aktueller Preis: 1.460 Euro.
Wir kommen durchaus in Bereiche, die meinen Vorstellungen entsprechen. Und da ist nix manipuliert, ich schwör’!

Und die Auktion läuft noch vier Tage, endet am Samstag genau zur Prime Time…

Erschienen am Dienstag, 10.12.2002 @ 0:31 | Kommentare deaktiviert
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»Aufgetakelte Mumien, zusammen 199 Jahre alt.«

Schon wieder hat Henryk M. Broder für mich fern gesehen. Sein Opfer diesmal: »Exclusiv – Das Star-Magazin«

Erschienen am Dienstag, 10.12.2002 @ 18:19 | Kommentare deaktiviert
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»Sie werden in Deutschland kaum einen Menschen treffen, der nicht von sich behaupten kann: “Ich bin übrigens ein Freund von Helmut Zerlett.”«

»Es ist unvorstellbar, wer mir alles Grüße an ihn aufträgt. Zerlett hat ein Riesenpensum. 30 Prozent des Ozonlochs gehen auf die Strecken, die er fliegt. Bei höchster Flugangst wird er in kleinsten Schüttelproppern nach St. Bussi am Dödel transportiert. Ein großer Teil meiner Redakteure ist damit beschäftigt, all die Gäste abzuwimmeln, die er eingeladen hat.«

Aus dem Interview des Spiegel mit Harald Schmidt, Ausgabe 50/2002

Für die beiden folgenden Hinweise gilt mein Dank The Flow:

Schmidt ist kommenden Montag (16.12.02) um 23:00 Uhr zu Gast bei Beckmann. Wer’s verpasst: Die Sendung wird in der selben Woche an verschiedenen Tagen bei diversen Sendern wiederholt (DI um 9 auf MDR, MI um 8 auf N3, MI um 10:45 im ORB, DO um 13:00 beim SFB, FR um 10:15 in 3sat).

Im Tagesspiegel erschien letzte Woche der Artikel »Unser Land braucht Dr. Brömme« von Jan Hammer.
Allerdings kann ich seiner Forderung, Andrack wieder aus der Show zu nehmen, nicht zustimmen. Andrack kam, weil Zerlett als Schmidts Sparingspartner nicht funktionierte.

Erschienen am Dienstag, 10.12.2002 @ 18:47 | Kommentare deaktiviert
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Social Engineering at its best

Das ARD-Wirtschaftsmagazin »plusminus« will herausgefunden haben, dass deutsche Finanzämter leichtfertig Steuergeheimnisse am Telefon ausplaudern, wenn man dem Sachbearbeiter an der Strippe die Steuernummer nennt.
Entschuldigung, aber das ist keine neue Erkenntnis. Bereits im Sommer führte das zu aufgeregten Diskussionen in de.etc.beruf.selbstaendig, da es seit Juli Pflicht ist, auf jeder Rechnung die Steuernummer anzugeben.

Erschienen am Dienstag, 10.12.2002 @ 21:38 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 11.12.2002

Winter III

Was ich auch noch am Winter nicht mag ist, dass die Busse und Bahnen total überheizt sind.
Ich sitz’ da in der dicken Winterjacke (wg. minus sechs Grad draußen) und der Busfahrer fährt die Heizung hoch, als müsste er die ganze Zeit mit geöffneten Türen durch die Gegend fahren und wollte die Innenstadt mitbeheizen. Es muss im Winter in Räumen und Fahrzeugen nicht wärmer sein als zu anderen Jahreszeiten!

Ein Vorteil hat der Winter: Die ganzen Mücken und Fliegen sind weg.

+++

Im Moment ist die Luft bei uns sehr trocken, nur 25% Luftfeuchtigkeit. Ständig ist meine Nase verstopft.

Erschienen am Mittwoch, 11.12.2002 @ 14:28 | Kommentare deaktiviert
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Weihnachten

Weihnachten wird dieses Jahr natürlich anders werden, weil meine Mutter nicht bei uns ist. Normalerweise waren wir Weihnachten immer zu Hause und die Verwandschaft hat bei uns vorbeigesehen. Dieses Jahr werden wir zu meinem Onkel und meiner Tante nach Bruck gehen.

»Zwischen den Jahren«, vom 27.12. bis 1.1., fahren meine Schwester, mein Vater und ich nach Berchtesgaden. Skifahren können wir zwar nicht, aber wir wollen einfach mal wieder in die Berge. Wir ziehen wieder zu Familie K. in die Ferienwohnung in Bischoffswiesen, früher (vor ein paar Jahren) waren wir dort öfter, Sommer und manchmal Winter, war immer schön. Am 29. kommen Kristin und Michl ebenfalls und wir sind dann zu fünft über Silvester dort unten.

Erschienen am Mittwoch, 11.12.2002 @ 14:32 | Kommentare deaktiviert
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Deliver me from Swedish furniture!

Gestern war eine Abholkarte von IKEA im Briefkasten:
Mein bestellter Schreibtisch ist da.
Muss ich die nächsten Tage mal abholen.
Ich baue ihn aber eh erst auf, wenn der Power Mac in der Kiste ist und ich auch den Monitor nicht mehr brauche. Dann schmeiße ich den alten Computertisch raus, baue den IKEA-Tisch auf (EFFEKTIV-Serie, Birkenfurnier, 120×60 cm Platte, silberne Beine) und stelle dann übergangsweise das iBook darauf, bis ich mir im Januar den 17-Zoll-iMac bestelle.

Die Tischplatte kostet 87 Euro, die vier Beine je 10 Euro und die Zarge 30 Euro. Eine Zarge ist der Rahmen, auf dem die Platte aufliegt. Wenn ich mir eine Tischplatte im Baumarkt hätte zuschneiden lassen, hätte ich natürlich gar nicht an den Einsatz einer Zarge gedacht und einfach so vier Beine druntergemacht.

Erschienen am Mittwoch, 11.12.2002 @ 14:42 | Kommentare deaktiviert
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Irgendwie schaffe ich es in letzter Zeit immer, den Bus nur ganz knapp zu erreichen. Heute habe ich ihn zum zweiten Mal innerhalb einer Woche verpasst. Ich komme immer auf die letzte Minute zur Haltestelle, weil ich einfach zu spät anfange, mich für die Stadt fertig zu machen (Rucksack packen, anziehen).

Aber ok, eben noch eine Waschmaschine angeworfen und dann fahr’ ich halt mit dem Rad. Mit dem Bus jetzt wäre ich eh 50 Minuten zu früh in der Stadt gewesen (und mit dem nächsten eine halbe Stunde zu spät). Es ist knochentrocken und minus 3,5 Grad sind noch vertretbar. Dick anziehen, Schal, Mütze, Handschuhe. Trifft sich sogar, weil ich heute eh nochmal in den Nachbarort radeln wollte.
Gestern Nacht habe ich noch etwas in de.soc.mac entdeckt, das war meine Antwort darauf:

Ulf Cronenberg <Uelef@web.de> wrote:

> Gekauft habe ich das Teil im Übrigen bei
> www.entervisions.de – dort konnte ich es
> mir, da ich in der Nähe von Erlangen wohne,
> vorher mal anschauen. Peter Hufnagl war
> sehr nett und engagiert. Kann ich empfehlen.

In Erlangen gibt’s noch einen Mac-Händler?
Pechweiherstraße?! Das ist bei mir im Nachbarort, ein Kilometer weiter!
Ich fass’ es nicht…
Und ich dackel’ zu Gravis nach Nürnberg (20 km, eine Stunde Bus/U-Bahn/Zug), wenn ich mir mal einen neuen Mac anschauen will.

Sag’ nicht, dass er da ein Ladenlokal hat, sonst kipp’ ich vom Stuhl.

Da mach’ ich doch mal in zwanzig Minuten einen Abstecher.

Erschienen am Mittwoch, 11.12.2002 @ 15:19 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 12.12.2002

 

Ich: Ich gehe momentan um drei ins Bett.

Holger: Nachmittags oder nachts?

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 2:30 | Kommentare deaktiviert
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Kurz noch ein Bericht, was gestern Nachmittag passierte.
Gegen 15:45 schwang ich mich, gut eingepackt, auf’s Fahrrad. Es hatte minus 3,5 Grad und ich muss sagen, es ging eigentlich.
Lediglich die Handschuhe hätten etwas höher sein können (habe Leder-Handschuhe, die bis zum Handgelenk gehen), damit es einem nicht in die Jacke zieht. Da werde ich beim nächsten Mal auf richtige Winterhandschuhe umsteigen oder mir noch ähnlich dünne Leder-Handschuhe kaufen, die etwas höher gehen. Unter der dicken Winterjacke hatte ich ein Unterhemd und ein Oberhemd an, das war fast etwas kalt, vor allem an den Armen.
Im Gesicht habe ich nach 45 Minuten (habe ja noch einen Abstecher in Kriegenbrunn gemacht, ansonsten 30 Minuten) schon ziemlich gefroren. Eine Sturmhaube könnte da eine Lösung sein, allerdings ist das als Brillenträger sub-optimal. Evtl mal im Motorrad-Fachgeschäft nachfragen, wie da der Stand der Forschung ist.
Damit es mir nicht an den Beinen reinzieht, habe ich die Hosenbeine unten am Schlag mit je einem Reflektorstreifen zusammengebunden. Dient bei mir bei angenehmeren Temperaturen auch als Fahrradklammer, um nicht mit dem Hosenbein an der Kette zu schleifen (allerdings sonst nur am rechten Hosenbein). War eine gute Idee, allerdings wären dann auch Stiefel angebracht gewesen, denn zwischen dem Ende meines Halbschuhs und dem Beginn des Hosenbeins war ich nur mit dünnen Socken bekleidet. Das hat sich aber nur zu Beginn der Fahrt bemerkbar gemacht; ich habe nicht gefroren.

Die Strecke war wie gesagt knochentrocken. Vereinzelt sind Pfützen im Weg zugefroren, teilweise über die ganze Breite des Wegs. Kein Problem, langsam drüberrollen.

In der Stadt stellte sich leider heraus, dass bei meinem Gesprächspartner ein wichtiger Kundentermin länger dauerte als eingeplant (auf sein Zeitpuffer schmolz wegen eines Staus beim Kunden zusammen). Naja, kann passieren und Kunden gehen natürlich vor, keine Frage. Wir vereinbarten, einen neuen Termin auszumachen.
Ich bin dennoch nicht umsonst in die Stadt geradelt: Das Rad lies ich gleich in der Stadt, denn die nächsten Tage würde ich es da sowieso brauchen, wenn mein SON-Nabendynamo bei meinem Fahrradhändler angekommen ist.
Ich stellte es in einem der beheizten Tunnel des Uni-Klinikums ab. Weite Teile der Erlanger Innenstadt sind von Tunneln durchzogen, die zwischen den verschiedenen Gebäuden der Siemens-Hauptverwaltung und den Kliniken der Universität verlaufen. Ich hatte noch nicht das Vergnügen, die Tunnel von Siemens kennen zu lernen, aber die Tunnel der Klinik kenne ich noch aus meiner Zivi-Zeit (April 1999 bis Mai 2000). Die neueren Verbindungsgäne sind recht breit, da könnte ein Auto durchfahren. In den älteren kommt man nachts immerhin noch gut mit dem Fahrrad durch. Sinn dieser Anlagen ist, Patienten zwischen den verschiedenen Kliniken transportieren zu können, z.B. von der Kinderklinik in die Kopfklinik. Die Wege sind zwar kurz, aber würde man sie oberirdisch transportieren, müsste man das gleich per Krankenwagen machen, denn über die Fußgängerampel schiebt man Patienten natürlich nicht im Krankenbett. Mit den Tunnels geht’s direkt von Bettenaufzug zu Bettenaufzug. In den schmäleren Gängen, z.B. zwischen Bettenhochhaus und alter Frauenklinik, braucht man freilich auch schmälere Betten, so das Format »Krankenwagen-Trage«. Durch die neueren Gänge kommen auch normale Krankenhausbetten problemlos durch, zur Not zwei nebeneinander. Ansonsten werden die Tunnel natürlich auch gerne von den Angestellten der Kliniken benutzt, um bei Regen von z.B. der Kopfklinik ins Versorgungszentrum (=Kantine) zu kommen. Die Essensverteilung für die Patienten mit kleinen Elektrowägelchen geschieht auch unterirdisch. Und an den Enden der Gänge stellen viele Leute gerne ihre Fahrräder am Rand ab.

Ich ging dann zurück Richtung Hugo und musste leider feststellen, dass der Akku meines iPods leer war. Oder dass er bei inzwischen ca. minus fünf Grad den Dienst eingestellt hat. Am Hugo genehmigte ich mir im McDonald’s mal wieder einen BigExtra BBQ ohne Tomaten (eine »Grill«-Bestellung). 17 Uhr 30, noch zwanzig Minuten Zeit, bis der Bus nach Hause abfährt. Wunderbar, noch ein Abstecher bei Tchibo in der Nähe vom Neuen Markt.
Sehr eng, das Geschäft. Am Dienstag habe ich Kristin nach ihren Erfahrungen mit Schneehosen befragt, denn zwischen den Jahren werde ich eine brauchen. Und beim Blick ins Schaufenster von Eisert (ein bekanntes Sportgeschäft in Erlangen) habe ich festgestellt, dass Preis von 150 Euro wohl üblich sind. Kristin meinte, Skisachen seien allgemein teuer, aber ich solle mal bei Tchibo schauen, die hätten da momentan was für fünfzig Euro und das würde ja für meinen (kurzfristigen) Bedarf ausreichen. Die Hose kostete sogar nur 45 Euro und zum Schlittenfahren reicht’s.
In den SAT.1-Pseudo-Nachrichten habe ich vor ein paar Tagen nach der Schmidt-Show einen »Trend« namens »Airboard« gesehen. Sah ganz witzig aus: Auf einer Art verkleinerten Luftmatratze den Hang runter. Aber nicht ganz ungefährlich, mit dem Kopf voraus als Tiefflieger über die Piste zu brettern. Mit »Autoreifen« konnte man natürlich schon vor zwanzig Jahren einen Hang runterfahren, aber da hatte man doch relativ wenig Kontrolle und fuhr schon mal rückwärts. Mal sehen…

Ankunft zu Hause gegen 18:15, hundemüde. Beim Gähnen im Bus habe ich mir glatt einen Krampf im Kiefer und fast die Maulsperre eingefangen. Daheim noch die Wäsche auf die Leine gehängt, fertige Wäsche aussortiert und zusammen gelegt, die Spülmaschine ausgeräumt, die Waschbecken geputzt und noch mit Holger telefoniert. Um Viertel nach acht »farbe bekennen« mit Gerhard Schröder gesehen und kurz vor 21 Uhr dann ins Bett.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 3:16 | Kommentare deaktiviert
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»Liebe Fans der Harald Schmidt Show!

Wir sind die Show, die wirklich an euch denkt. Ihr erinnert euch sicher noch daran, was Harald im Rahmen einer Studioaktion schon alles ans Publikum verschenkt hat: Geld, Steaks, Bücher und und und…
Heute wird er mit Manuels Hilfe Tannenbäume raushauen. 250 Nordmanntannen stehen schon bereit. Die Kenner unter euch werden wissen, dass es sich hierbei sozusagen um den Porsche unter den Tannen handelt. Harald verschenkt eben nicht einfach “irgendetwas”.

Außerdem bin ich persönlich ganz aufgeregt, weil uns Dieter Nuhr heute Abend die Ehre gibt. Nicht nur, dass er einer der angesagtesten Comedians in Deutschland ist – er sieht auch noch extrem geil aus. Die Frauen unter euch, denen das entgangen sein sollte, können sich direkt unter www.schmidt.de davon überzeugen.
Die bewegten Bilder dazu gibt’s dann ab 23:17 Uhr in Sat.1.


Viel Spaß bei der Show wünscht euch

Suzana.«

Seit dem Suzana den »Schmidt frei Haus«-Newsletter schreibt, ist er viel besser. Allein schon, weil er persönlicher ist (»Harald«, »ich«, »euch«, »sieht auch noch extrem geil aus«).

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 3:21 | Kommentare deaktiviert
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Habe die Anzahl der Einträge auf der two cents-Startseite von 20 auf 15 verringert. Scheint mir ein guter Kompromiss zwischen angezeigter Zeitspanne (geht momentan ca. eine halbe Woche zurück) und der Ladezeit der Seite zu sein.
Wenn ich aber wieder viele kurze Beiträge schreibe, erhöhe ich den Wert wieder; der ist nicht in Stein gemeißelt.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 3:25 | Kommentare deaktiviert
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Kopfschmerzen…

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 16:43 | Kommentare deaktiviert
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Ab sofort darf man bei Vobis wieder Computer kaufen…

…denn Vobis verkauft jetzt auch Macs.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 16:53 | Kommentare deaktiviert
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Farbe bekennen

Gestern war der Kanzler zu Gast in der ARD-Sendung »farbe bekennen« nach der 20 Uhr-tagesschau.
Er stellte klar, dass sich Deutschland zwar nicht an einem Irak-Einsatz beteiligen werde, aber dass deutsche Soldaten sehr wohl in AWACS-Flugzeugen über NATO-Gebiet (z.B. der Türkei) operieren werden. Das verwirrte mich etwas, denn AWACS-Maschinen sind nicht nur Aufklärer, sondern können auch als Feuerleitstand eingesetzt werden, die Bombern Ziele vorgeben, wie bereits vor ein paar Tagen bei Spiegel-online zu lesen war. Heute kocht der Streit darüber natürlich hoch.

Fasziniert hat mich, wie er gestern die neue Grünen-Vorsitzende Beer abgebürstet hat (Manuel Andrack: »Mit Zündschnur«), die sich gegen einen AWACS-Einsatz ausgesprochen hat: Das sei keine Entscheidung, die Frau Beer treffe, sondern das sei eine exekutive Entscheidung, die von der Regierung getroffen wird und die auch mit dem (grünen) Außenminister abgestimmt sei.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 17:27 | Kommentare deaktiviert
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Winter IV

Was mich am Winter auch noch nervt ist, dass man die Windschutzscheibe mit einer Plane abdecken muss. Oder kratzen.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 21:29 | Kommentare deaktiviert
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Get a Mac

Die CHIP ist in meinen Augen zwar nicht die Ausgeburt eines seriösen IT-Magazins (sorry, nur iX oder c’t), aber diesen Artikel möchte ich trotzdem empfehlen:
Vom PC zum Macintosh: Warum sich der Umstieg lohnt
Der Text ist gut, aber ich habe ja den Verdacht, dass er nicht von CHIP, sondern von Cyberport geschrieben wurde, die fleißig Werbung auf den Seiten machen.

In den letzten Tagen habe ich mich hier bei my two cents (Einträge 528 und 533), bei eggbert.de und bei Mac-TV in den Randnotizen (Link 1 bzw. lokale Kopie als PDF sowie Link 2 bzw. PDF; ich bin »cents«) kritisch zu Apple, zu den aktuellen Macs und zum Mac OS geäußert.
Damit wir uns nicht missverstehen: Ich möchte das Mac OS nicht missen. Und es ist auch nicht derart lahm, dass es unbenutzbar wäre, es könnte nur etwas mehr Performance vertragen. Es erscheint noch zu oft der »Beachball of Death«. Klingt dramatisch wie der von Windows bekannte »Bluescreen of Death«, der den Absturz des Systems kennzeichnet, ist aber nur halb so schlimm: Er ist mit der Sanduhr bei Windows zu vergleichen. Manchmal will der Beachball aber nicht mehr verschwinden (sehr gerne beim Internet Explorer) und man muss das eingefrorene Programm abschießen. Der Rest des Systems läuft aber weiter.

Wer sich gerne einen Mac kaufen will, soll das tun, denn ein Mac ist ein guter Kauf. Ok, vielleicht sollte man nicht jetzt einen kaufen, sondern bis 7. Januar damit warten, denn dann ist wieder eine wichtige Mac-Messe und vielleicht tut sich ja was bei den iMacs (weiß man bei Apple vorher nie: »We do not talk about future products.«). Ich gebe auch die Hoffnung auf eine Art »iCube« (iMac ohne Display) noch nicht auf. Vielleicht sollte Apple aber mal drüber nachdenken, die Januar-Messe auf Anfang Dezember zu verlegen, denn während der Rest der Welt Weihnachten feiert heißt es für Mac-Fans:

»Wir feiern eben nicht Weihnachten, sondern Uncle Steve’s Keynote Day.«
(Mike Nolte in de.comp.sys.mac.misc)

Von Apple Deutschland erwarte ich mir außerdem eine Marketing-Offensive, eine »Massive Attack«. Es gibt immer noch zu viele falsche Vorurteile und Mythen über den Mac.

Als Mac-Fan muss man sich aber auch eine bittere Erkenntnis eingestehen: Derzeit gilt: Finger weg von den aktuellen Power Macs. Mit 5 Sone im Normalbetrieb und bis zu 14 Sone unter Volllast (CD-Kopie auf die Festplatte) können sich die Power Macs momentan nur Leute kaufen, die schon taub sind.
Die iMacs sind aber mit knapp über einem Sone angenehm leise, ebenso die iBooks und die Powerbooks.

Man muss aber auch sagen, dass sich ein Mac nicht für jeden eignet: Wer gerne die neuesten Spiele zockt, raubkopierte Filme aus dem Internet runterladen will, »Sicherheitskopien« seiner DVDs anfertigen möchte oder sich gerne von schwulen Büroklammern und anderem Assistenten-Gesocks belästigen lässt, der muss bei Windows bleiben.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 22:30 | Kommentare deaktiviert
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Der Nazi-Vergleich des Tages

Es nimmt mir langsam etwas überhand.
Die Entgleisungen von Roland Koch von heute müssen nicht weiter kommentiert werden.
Interessant ist, dass CDU-Mann Koch sich damit nicht nur selbst disqualifiziert hat, sondern der SPD auch noch eine Steilvorlage reinsten Wassers lieferte. Bis gestern kannte niemand außerhalb Hessens den SPD-Herausforderer Bökel, heute war er in allen Nachrichtensendungen zu sehen. Glückwunsch, Herr Koch.

Erschienen am Donnerstag, 12.12.2002 @ 22:41 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 13.12.2002

 

Wie ist es eigentlich möglich, dass ein Bus bereits zur dritten Haltestelle 13 Minuten Verspätung haben kann?
Normalerweise wartet dieser Bus, der am Bahnhof wegfährt, auch mal drei Minuten, wenn ein Zug aus Nürnberg etwas Verspätung hat. Und gut, das war der letzte Bus, der heute bis nach Hüttendorf rausfährt, aber 13 Minuten?

Der iPod (bzw. dessen Display) scheint ein Problem mit zu kalten Temperaturen zu haben. Bereits am Mittwoch konnte ich ihn in der Stadt nicht einschalten, nachdem ich mein Rad in der Klinik abgestellt habe. Ich dachte, dass der Akku leer sei und lud ihn über Nacht voll auf. Am Mittwoch hatte es zu der Uhrzeit ca. minus vier Grad, heute sind es nur null Grad und er ging wieder nicht. Hmm, eben mal in den technischen Daten des iPods nachgesehen und tatsächlich: »Betriebstemperatur: 0°C bis 35°C«
In diesem Zusammenhang ist auch das AppleCare-Dokument iPod: How to Get the Most out of the Battery interessant, auf das ich heute dank Mac-TV gestoßen bin.

Es läuft alles bestens: Am Mittwoch musste ich gezwungenermaßen in die Stadt radeln, da ich den Bus verpasst habe. Das traf sich durchaus gut, da ich ja jeden Tag mit einem Anruf meines Fahrradhändlers rechnen musste, dass mein Nabendynamo angekommen sei. Dieser Anruf kam heute und so fuhr ich um halb fünf (nachmittags) in die Stadt, um das in der Klinik deponierte Rad einen Kilometer weiter zum Freilauf zu fahren. Den Einbau hätte er für Dienstag einkalkuliert aber ich sagte ihm, dass ich von Dienstag bis Donnerstag eh nicht da sein würde und dass ich dann am Freitag zur Abholung käme (am Montag hat die Werkstatt im Winter eh geschlossen, falls er es heute oder morgen noch geschafft hätte). Anschließend ging ich noch zum Griechen (heute aus Zeit- und Hungergründen mal ohne Vorspeise), machte noch einen Abstecher beim Kino um Karten für den zweiten Teil von »Herr der Ringe« zu kaufen und fuhr dann wieder mit dem Bus heim.
Die Karten für den 26. habe ich noch nicht bekommen, soweit geht der Vorverkauf dann trotz LotR dann doch noch nicht (oder nach der ersten Woche nicht mehr). Ab Dienstag kann ich die Karten kaufen, vielleicht geht dann auch die Reservierung wieder, die man während der ersten LotR-Woche für diesen Film nicht anbieten wollte. Das wäre mir ganz recht, denn dann könnte ich online reservieren und müsste am Dienstag nicht in die Stadt dackeln. Am frühen Dienstag-Nachmittag wollte ich mit dem ICE nach München fahren, mal wieder Holger, Stefie und Tini besuchen. Könnte ich die Karten erst am Nachmittag kaufen (und nicht reservieren), müsste ich am frühen Abend nach MUC fahren, was mir eigentlich schon zu spät ist. Oder ich beauftrage jemanden, für mich die Karten zu kaufen. Mal sehen.

In dieser Woche wird das Erlanger CineStar fünf Jahre alt. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Das CineCitta’ in Nürnberg ist dann sieben Jahre alt, wenn ich mich nicht täusche. Und auch seit 1995 kenne ich Karin.

Erschienen am Freitag, 13.12.2002 @ 19:52 | Kommentare deaktiviert
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Zum pro Mac-Artikel auf der Website der CHIP (siehe two cents von gestern) hat Jörn von Mac-TV einen deftigen Artikel verfasst. Kernaussage: Der Artikel stammt nicht aus der Feder eines CHIP-Redakteurs sondern ist nichts weiter als ein elfseitiger Werbeprospekt für Cyberport und Apple-Produkte. Das sei aus Sicht von Apple sicher nicht verkehrt, aber journalistisch äußerst fragwürdig.
Ich muss Jörn Recht geben. Mir ist gestern auch schon aufgefallen, dass der Text kaum von CHIP geschrieben sein kann, denn das ist wirklich ziemlich offensichtlich. Auf den Seiten prangt zwar überall das Cyberport-Logo und es steht »powered by« dabei, aber es soll dennoch der Eindruck erweckt werden, als hätte ein unabhängiger Redakteur von CHIP diesen Text verfasst und es sei keine Anzeige.
In den Kommentaren unterhalb von Jörns Artikel meldet sich auch jemand von Cyberport zu Wort, woraufhin Jörn nochmal richtig ausholt. Also bitte auch die Kommentare lesen.

Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen Artikel zu diesem Thema gelesen (habe ihn leider nicht mehr gefunden), dass auf Websites zunehmend die Grenze zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung verschwimmt. Mir ist das natürlich selbst auch schon aufgefallen. Jörn hat auch schon öfter kritisiert, dass eine werbefinanzierte niemals qualitativ gute Inhalte anbieten kann, weil sich so ein Finanzierungsmodell nicht trägt. Dass es auch anders geht, sieht man an Mac-TV: Wer die Sendungen sehen will, muss dafür löhnen. Dafür gibt es auf Mac-TV so gut wie keine Werbung und die Einnahmen durch das Abosystem garantieren eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit vom Diktat der Pageviews und Visits.

Erschienen am Freitag, 13.12.2002 @ 20:13 | Kommentare deaktiviert
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Schmidt und Andrack sitzen an ihren Schreibtischen, im Hintergrund läuft ständig »Last Christmas« von Wham! in einer Schleife.

Schmidt: Heute hat sich glaube ich der hessische Ministerpräsident aus Versehen einen Fehltritt geleistet, im hessischen Landtag.

Andrack: Ja.

Schmidt: Stimmt das?

Andrack: Ja, das stimmt.

Schmidt: War das wieder ein Vergleich, der nicht erlaubt ist?

Andrack: Ja. Der Punkt ist: Er war sauer auf Herrn, Bsch, Bsch, Bsirske.

Schmidt: Bsirske, Frank Bsirske, Bsirske, Bsirske, von der Power-Gewerkschaft ver.di.

Andrack: ver.di. Und der hat offiziell gesagt, warum nicht Reichen wie Gloria von Thurn von Taxis und Holtzbrink das Geld aus der Tasche ziehen.

Schmidt: Ja.

Andrack: Und da drüber, dass jetzt gewisse Reiche mit Namen genannt werden, hat sich Herr Koch so erregt, dass er gesagt hat, das wäre, dies sei eine neue Art von Stern an der Brust, und eine schlimme Parallele zu anderen Zeiten.

[Schmidt schweigt, sieht gerade in die Kamera.]

Schmidt: Was hat er nochmal gesagt?

Andrack: Dies sei eine neue Form von Stern an der Brust und eine schlimme Parallele zu anderen Zeiten.

Schmidt: Also wieder ein unerlaubter Vergleich mit finsteren Zeiten.

Andrack: Ganz genau.

Schmidt: Das wird ja immer schlimmer.

Andrack: Ja.

Schmidt: Er hat sich aber schon wieder dafür entschuldigt.

Andrack: Sofort, zehn Minuten später.

Schmidt: Ja, aber trotzdem, es darf ihm gar nicht erst passieren, oder? Ständig diese Vergleiche mit unserer finsteren Geschichte: [Dialekt, mahnender Zeigefinger]Da muss dieser feine Herr Koch aufpassen, dass wir nicht eines Tages als Wähler die Geduld verlieren! Oder?

Andrack: Ja, ja.

Schmidt: Ständig diese Vergleiche.

Andrack: Furchtbar.

Schmidt: Ja. Es ist doch, also sozusagen, ein Tag ohne Vergleich ist, äh, ein verlorener Tag.

Andrack:Ja, so kann man’s sagen.

Schmidt: Ständig, ständig wird irgendwie verglichen.

Andrack: Ja.

Schmidt: Ja.

Andrack: Dein schlimmer Hitler-Goebbels-Vergleich…

Schmidt: Meiner?

Andrack: Ja.

Schmidt: Als ich damals Hitler mit Goebbels verglichen habe?

Andrack: Du hast doch letzte Woche Hitler mit Goebbels verglichen.

Schmidt: Ich hab’ mich auch dafür entschuldigt.

Soweit die gestrige Schmidt-Show zu Roland Kochs Entgleisung.

Erschienen am Freitag, 13.12.2002 @ 21:35 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 15.12.2002

Aus der Kategorie »Leben«

Noch ein kleiner Bericht über die gestrigen Vorkommnisse.
Schlafen gegangen um halb sieben. Früh. Mein Vater weckte mich kurz vor 13 Uhr per Telefon: In einer halben Stunde würde er mich abholen und wir fahren dann zu IKEA, meinen Schreibtisch abholen. Und ich soll doch noch bei eBay für eines der neuen S55-Handys von Siemens bieten. Er nimmtsich immer ein Dutzend Artikel in die Beobachtung. Da suchte ich mir eines aus, dass in der nächsten Viertelstunde auslaufen würde und hielt mich mit einem Gebot bis zu den letzten 30 Sekunden zurück, um dann zuzuschlagen. Knapp 360 Euro. Normalerweise gehen die bei eBay derzeit um 400 Euro weg, neu gibt es sie für 450 bis 500 Euro.
Wir fuhren nicht gleich zum IKEA, sondern machten noch einen Abstecher in der Fürther Innenstadt. Er kaufte irgendwelche Tickets bei Franken-Ticket, ich genehmigte mir ein Lahmacun mit Käse bei »Rathaus-Döner«. Wir trafen uns dann bei dem Juwelier, bei dem ich mir im April 2001 meine neue Junghans-Uhr gekauft habe, »Weigmann« in der Fußgängerzone. Mein Vater ließ sich das Armband seiner Uhr kürzen, anschließend kehrten wir noch in einem T-Punkt ein, da einige Fragen zum S55 anstanden. Nachdem wir zum Auto zurückgekehrt waren, fuhren wir zu IKEA; es war mittlerweile kurz nach 16 Uhr.
Ich war seit 10 oder 15 Jahren nicht mehr bei IKEA (so ein BILLY-Regal hält eben ewig). Etwas nervig ist, dass man durch den ganzen Parcours muss, auch wenn man genau weiß, was man will. Aber ich glaube, das ist bei Kaufhäusern so üblich, um »Mitnahmeeffekte« zu erzählen. Nur bei Neubert »in Hirschaid bei Bamberg« ist das anders. Trotz Verlockungen am Wegesrand kaufte ich nur die Dinge, die ich mir vorher im Katalog angesehen hatte, der letzte Woche per Post kam: Ein DOKUMENT-Papierkorb für 7,50 Euro, der meinen alten, viel zu niedrigen, gelben Plastik-Papierkorb ablösen wird. Außerdem zwei Packerl MONTERA-Kabelbinder aus Klettband. Inhalt: je drei Klettbänder. Pro Packerl 50 Cent. Mein Vater konnte bei einer Notebook-ähnlichen Nylon-Tragetasche zu 8 Euro nicht widerstehen. Wir gingen zur Kasse und ich bezahlte. Links in der Warenausgabe hatte es etwa zehn Minuten Wartezeit, die mit einem Pepsi-Automaten verkürzt wurde (ich zog mir eine Schwipp-schwapp gegen den aufkommenden Durst). Die »409!« wurde auf einem flachen Einkaufswagen aus dem Lager geholt. Wir verließen den Markt und luden am Auto ein. Die Anschaffung eines Wagens mit Fließheck erwies sich inzwischen mehr als einmal praktisch. Die Rückbänke mussten trotzdem noch umgelegt werden. Insgesamt war ich vom Service und der Freundlichkeit der IKEA-Leute sehr angetan.
Wir nahmen die Autobahnanschlussstelle direkt neben IKEA und fuhren auf der A73 Richtung Bamberg zurück. Am Erlanger Kreuz wechselten wir auf die A3 und fuhren die Ausfahrt »Frauenaurach« ab, um noch einen Abstecher beim MediaMarkt zu machen.
Mein Vater hörte in die neue Lionel Richie rein, die ihm aber nicht zusagte. Währenddessen hatte ich Gelegenheit, mal zehn Minuten mit WinXP zu spielen. Ich wählte ein hässliches Notebook, um etwas mit der Oberfläche zu spielen. Vorteil: Bei den Notebooks kann man relativ ungestört auf Erkundungstour gehen, bei einem PC läuft man Gefahr, dass die Aktionen gleich auf zwanzig TFT-Displays an der Wand zu sehen sind.

Bei den vereinzelten Leuten, die gelegentlich ihren Unmut über die derzeit (!) nicht mehr ganz taufrische Apple-Hardware kundtun und mit Wechsel zu Windows drohen, habe ich ja den Verdacht, dass die noch nie länger als zehn Minuten vor einem PC mit Windows XP gesessen haben. W2K war noch einigermaßen erträglich, wenn man eine gewisse Leidensfähigkeit und Unkenntnis über die Genialität des Mac OS mitbrachte, aber WinXP ist nur noch grausam. Ständig werfe sich einem todesmutig Assistenten in den Weg, die den Benutzer von der Arbeit abhalten und nur im Weg rumstehen. Und die Luna-Oberfläche ist eine ästhetische Beleidigung ohne Beispiel. Mit ein paar Einstellungen hier und dort kann man die klassische Oberfläche wieder herzaubern.
Mein Urteil, Windows sei eine Katastrophe, gründet sich jedoch nicht nur auf zehn Minuten ausprobieren im MediaMarkt, sondern auf zehn Jahren Erfahrung. Auf meinem ersten PC, ein 486 DX-33 lief MS-DOS 6.0 (später 6.22) mit Windows 3.1 (später 3.11). Auf den beiden nachfolgenden PCs und einem kurzen Intermezzo mit einem Billig-Notebook liefen Win95, Win98 und Win2000. Auf der Arbeit seit 1998 außerdem NT4. Dass das Mac OS besser, weil einfacher, ist, erkannte ich nach zehn Minuten. Nach einer Woche OS 9 wollte ich es nicht mehr missen. Ein halbes Jahr später wechselte ich auf Mac OS X (10.1) und die Monate davor habe ich schon ab und an interessiert in 10.0 reingebootet.

Wir schauten im Lautsprecher- und Display-Fernseher-Studio des MediaMarkt noch in die neue Eric Clapton-DVD (»One more Car, one more Rider«) rein. Er kaufte die DVD und wir fuhren wieder nach Hause.

Zu Hause gegen 17:45 Uhr. Ich beobachtete noch das Ende meiner Auktion und schrieb einige E-Mails. Gegen 19:20 fuhren wir zu dritt zum Griechen in Stadeln (»Waldschänke«). Inzwischen war ich ziemlich müde und wurde leider etwas launisch. Aber ging vorbei. Zurück zu Hause um 21:15.

Standard-Websites absurfen (Spiegel, Heise, dogfood, kniebes.de, Joy of Tech, inluminent.com, eggbert.de, The Flow, Mac-TV), E-Mails lesen und schreiben. Versandkosten für den Power Mac recherchieren und Rechnungen zusammensuchen, damit ich den ihn nächste Woche verschicken kann.
Noch eine TV-total-Sendung von letzter Woche auf Video; mein Vater hatte sie mir empfohlen, weil der WISO-Mann vom ZDF zu Gast war.

23 Uhr, ab in die Falle.

3 Uhr nachts, aufstehen. Es klingelte kein Wecker, ich wachte von allein auf. Wegen der momentan trockenen Luft mal wieder mit verstopfter Nase und ausgetrocknetem Mund. Ich konnte nicht wieder einschlafen. So blieb ich wach und schrieb my two cents auf.
Verena hat für heute Mittag Pizza angekündigt.

Das Jahr ist im Prinzip gelaufen. Sonntag, Montag. Von Dienstag bis Donnerstag besuche ich Holger und Stefie in München. Eigentlich wollte ich auch Tini besuchen, aber das klappt leider nicht. Am Freitag gehe ich mit meinem Vater auf ein Konzert (dummerweise kollidiert das mit der Feuerzangenbowle, wie mir leider erst gestern beim Griechen einfiel). Samstag, Sonntag. Am Montag, 23., feiert Verena in ihren Geburtstag am 24. rein.
Am 24. ist Verenas Geburtstag und Weihnachten. Erster und zweiter Weihnachtsfeiertag; für den 26. ist Kino mit Holger (der nach Erlangen kommt) und Martin geplant, zweiter Teil von »Herr der Ringe«. Am 27. fahren Verena, mein Vater und ich nach Berchtesgaden, wo wir über Silvester bleiben.

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 4:23 | Kommentare deaktiviert
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Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten… verkauft!

Mein Power Mac ist verkauft. Für 1.555 Euro wird geht er an einen Käufer in Berlin.
Später werde ich meine Daten auf eine meiner beiden FireWire-Platten sichern (das StudioDrive, verkaufe ich wahrscheinlich im Januar) und das iBook so einrichten, dass es uns als Ersatz für den großen Mac dient, bis ich mir im Januar einen iMac bestellen werde (oder einen iCube, die Hoffnung stirbt zuletzt). Im Wesentlichen heißt das, die wichtigsten Daten wieder per FireWire auf das iBook zu spielen und E-Mail in Entourage für meinen Vater und mich einzurichten (sollte mit der Kopie der Entourage-Datenbank eigentlich passiert sein). Verena benutzt kein Mail-Programm sondern die Web-Oberfläche eines Freemailers. Anschließend werde ich den Power Mac mit den Restore-CDs platt machen und OS 9 als Start-Betriebssystem einstellen (der Käufer äußerte diesen Wunsch; Jaguar will er später auch selbst installieren).
Dann werde ich den Power Mac verpacken und dabei »Amazing Grace« auf meinem Dudelsack anstimmen.
Scherz.
Danach werde ich die beiden ausrangierten PCs (Pentium-133 und Celly-400) aus dem Keller holen und mal verkaufsfertig machen. Im Keller nehmen die nur Platz weg, soll sie lieber jemand für’n Appl (sic!) und ‘n Ei zum Ausschlachten nehmen. Wahrscheinlich mache ich’s mir leicht und baue einfach nur die Festplatten aus. Den Monitor werde ich mal lieber noch bis Januar aufheben, falls doch noch der iCube kommt. Ansonsten kann der dann auch weg. Ich lagere ihn erstmal im Keller zwischen. Später heute Nachmittag kommt dann auch der alte Computertisch aus 486-Zeiten in den Keller und ich baue den neuen EFFEKTIV-Schreibtisch von IKEA auf, um anschließend das iBook darauf zu drapieren.

So einen Power Mac an einem Samstag auf den Weg zu bringen, ist nicht ganz einfach.
In der eBay-Artikelbeschreibung habe ich angegeben, dass sich der Käufer für UPS, dpd oder Deutsche Post EuroExpress als Paketdienst entscheiden kann und ich würde die Versandkosten für eine bestimmte Adresse erfragen, falls das jemand wünscht (Versandkosten trägt der Käufer). So eine Auskunft hat allerdings niemand verlangt. Also konnte ich mich erst heute um die Ermittlung der Versandkosten kümmern, nachdem der Käufer und damit die Zieladresse feststand.
Es gibt natürlich noch andere Paketdienste, aber die haben entweder meinen Explorer zum Absturz gebracht (TNT) oder liefern anscheinend nur ins Ausland (FedEx). Außerdem wollte ich nicht die Kosten bei einem halben Dutzend Diensten abrufen, falls sie ein potentieller Käufer bei mir anfragen sollte.
Dass ich bei EuroExpress und dpd Hotlines anrufen muss, war mir schon vor zwei Wochen klar. Worauf ich nicht geachtet habe: Bei dpd ist ein Franchiser in Nürnberg zuständig und der ist nur von MO bis FR telefonisch zu erreichen. EuroExpress prinzipiell auch am Samstag, aber nur bis 13, 14 Uhr (und die Auktion endete gegen halb sieben abends). Bei UPS konnte ich die Versandkosten auf den Cent genau für verschiedene Zustellprioritäten auf der Website abfragen. Standard kostet für ein Paket mit den Dimensionen 42 x 56 x 56 Zentimeter (HxBxT) und einem Gewicht von 20,8 kg (also 21 Kilo) für die Strecke Erlangen-Berlin 19,68 Euro, ohne Samstagszustellung (ob brutto oder netto, war leider nicht ersichtlich). Die teuerste Zustellungspriorität, mit Zustellung am nächsten Werktag bis 08:30 Uhr inkl. Samstag 77,17 EUR. Dazwischen gibt’s noch Zustellung bis 10:30 auch am Samstag zu 43,51 EUR und bis 12:30 (auch am Samstag) für 40,91 EUR.
Gut dachte ich, dann schlage ich dem Käufer eben UPS vor, wenn von den anderen beiden Diensten heute keine Auskunft mehr einzuholen ist. Er war einverstanden, erhöhte aber noch unfreiwillig den Schwierigkeitsgrad: Er ist bei der Adresse nur kommenden FR und SA zu erreichen und dann erst wieder ab 6. Januar. Dazwischen ist er auf Achse und die Zustellung müsste demnach genau an einem dieser beiden Tage erfolgen. Könnte knapp werden, wenn die Überweisung am Mittwoch oder gar erst am Donnerstag auf meinem Konto eintrifft.
Bonus-Level: Habe mich bei UPS als Kunde angemeldet und testweise mal versucht, die Sendung auf den Weg zu bringen. Trotz weiter gedachter Website als bei der Konkurrenz macht es auch UPS einem nicht leicht, sie für ihre Dienstleistung zu beauftragen.
Problem 1: Standard-Zustellung kann nicht mit Kreditkarte bezahlt werden, nur Express. Alternative: Die Frachtkosten können meinem Kundenkonto belastet werden.
Problem 2: Ich konnte mich zwar samstags als Kunde online registrieren, aber anscheinend fehlt noch eine Art Freischaltung, denn auch die Bezahlung via Belastung meines Kundenkontos ist nicht möglich. Ok, dann eben als Express-Zustellung.
Problem 3: Bei Express-Zustellung kann ich die Kosten zwar per Kreditkarte bezahlen, aber der (zu versichernde) Wert der Sendung darf 1.000 Euro nicht überschreiten.
Werde am Montag mal bei UPS anrufen, ob sie mich freischalten können, so dass ich doch noch UPS beauftragen kann. Außerdem brauche ich deren Versandformular (»UPS Frachtbrief«). Vielleicht hätte ich das online ausdrucken können, aber das wäre nur herauszufinden gewesen, wenn ich die Sendung gleich aufgegeben hätte (was eh nicht ging). Und ich will den Papierkram Anfang der Woche erledigt wissen, nicht, dass ich am Donnerstag den Geldeingang auf meinem Konto feststelle, versenden will und dann fehlt die Hälfte.
Ansonsten frage ich bei Deutsche Post EuroExpress und dpd telefonisch die Preise an. Und vielleicht geht da der Versand auch einfacher. Die Deutsche Post selbst kann ich nicht beauftragen, es muss ein Paketdienst (und wenn’s der der Post ist) sein, denn die Post verschickt nur Pakete bis maximal 20 Kilo (dumm, 800 Gramm zu viel…).

Nee! Die Post hat über Nacht ihre Website verändert und mein IE/Mac verschluckt sich daran… Aber Chimera (Mozilla) geht.
Aber im Zuge dessen kann ich jetzt auch den Preis für’s Express-Paket ausrechnen. Innerdeutsch scheinen Entfernung und Dimensionen des Pakets egal zu sein, das geht nur nach Gewicht (sind zwar 21 Kilo, berechnet werden aber 30) und optionalen Zustellservices. Der Preis für 30 Kilo und Zustellung am nächsten Tag (Standard): 39,44 EUR brutto (34,00 netto).

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 5:36 | Kommentare deaktiviert
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Kleiner Umzugsbericht

Mein Power Mac ist verkauft, jetzt geht es um den Umzug der Daten auf das iBook, bis im Januar der neue iMac kommt.

14:13 — All systems up an running.

14:12 — Nach dem Mittagessen DSL wieder angeschlossen.

12:45 — Der Tisch steht, das Kabelwirrwar ist sortiert.

11:05 — Ich komme eben aus der Dusche zurück. Bis 10:45 habe ich die Backups auf das iBook zurückgespielt und überprüft, ob alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Wichtig bei Entourage: Die Preferences werden nicht in der Entourage-Database gespeichert, sondern in Dateien unterhalb von $HOME/Library/Preferences.
Der Power Mac hat inzwischen auch die vier Restore-CDs abbekommen und ich habe noch das Update auf OS 9.2.2 runtergeladen. Anschließend den Power Mac verpackt und den Karton beiseite geschoben. Monitor raus auf den Flur gestellt, dann den alten Computertisch auch raus. Und danach erstmal unter die Dusche.
Jetzt werde ich erstmal den Fußboden aufräumen und hier mit dem Staubsauger durchgehen. Dort, wo einst der Tisch stand, hat sich ein kleiner Pulk Erdnüsse und M&Ms am Boden gesammelt. Im weiteren Verlauf werde ich mir Gedanken über die Neu-Organisation meines Kabelverhaus machen und anschließend den neuen Schreibtisch aufbauen. Bis 13 Uhr könnte alles fertig sein.

08:46 — Die Backups sind durch. Trotz FireWire dauert es 30 bis 45 Minuten, bis mal eben 30 GB von einer FireWire-Platte auf eine andere kopiert sind. Jetzt geht es nach diversen Kopieraktionen darum, die wichtigsten Daten auf das iBook zurück zu spielen. Auf meinem 500er iBook sind auch alle Anwendungen installiert wie auf meinem großen Power Mac, teilweise aber noch in älteren Versionen (BBEdit Lite 6 statt BBEdit Full 7, Transmit 1 statt 2… Kleinigkeiten).
Bei der Kopie der Entourage-Datenbank muss beachtet werden, dass vor der Kopie der »Entourage Database Daemon« gestoppt wird, der im Hintergrund läuft. Er wird bei jeder Anmeldung automatisch gestartet. Das Stoppen ist einfach: Entweder die Holzhammer-Methode, bei der der Daemon über den Process-Viewer abgeschossen wird. Oder sauber den Daemon in den Systemeinstellungen aus den Startobjekten entfernen, ausloggen, wieder einloggen, kopieren, den Daemon wieder zu den Startobjekten hinzufügen und nach dem nächsten Anmeldevorgang steht er wieder zur Verfügung.

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 14:16 | Kommentare deaktiviert
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Habe die Tischbeine noch etwas kürzer gemacht. Keine Angst, man kann durch Drehen der Füße die Höhe verstellen.
Ich muss sagen, es sieht sehr gut aus und ich habe jetzt jede Menge Platz. Könnte aber etwas eng werden, wenn der iMac auf der 60 cm tiefen Platte steht; die Tastatur muss ja auch noch davor.

Und ich glaube, dass ich mir in den iMac auch eine Airport-Karte dazukaufen werde. Ist zwar nicht unbedingt notwendig, weil die Airport-Basis nur einen Meter weiter steht, aber man kann einfach noch ein Kabel einsparen. Und das ist bei mir fast schon oberstes Gebot, wenn es um Einrichtung geht. Werde nächste Woche auch meine zwei 3er und die eine 6er Steckdosen-Leiste durch zwei 6er Leisten ersetzen. Und das sind nur die Leisten für den Computertisch; unter’m BILLY-Regal sind auch nochmal zwei 3er und eine 6er für die Stereo-Anlage (zwei Verstärker, ein CD-Player) nebst Fernseher, zwei Videorecordern und DVD-Player.

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 19:28 | Kommentare deaktiviert
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Musik

Simon & Garfunkel, »The Sound of Silence« (The Definitive Simon & Garfunkel)

Gleich morgen ist außer Steckdosenleisten noch eine andere Anschaffung fällig: Ein längeres Audio-Kabel (zwei rot-weiße Cinch-Anschlüsse auf Kopfhörerklinke).
Im Moment höre ich über meinen iPod, der an die Stereo-Anlage angeschlossen ist. Da liegt er bis zum März auch erstmal gut, denn niedrige Temperaturen verträgt er ja leider nicht.

P.S., kleiner Insider: Es hat einen Grund, weswegen dieser »Musik«-Eintrag nicht in der Kategorie »Leben«, sondern in »Mac« steht.

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 19:47 | Kommentare deaktiviert
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Ich habe hier auf my two cents die Hintergrund-Farbe bei den Seiten, die aus der Datenbank kommen (Endung .php), von Schwarz auf Weiß geändert.
Bitte melden, falls es Probleme gibt.

Nachtrag, 23:55 Uhr — Die Hintergrundfarbe kann auch mittels der Knöpfe oben rechts geändert werden (»Weiß« und »Schwarz«). Wer bisher schon auf meinen Seiten war und die Buttons benutzt hat, muss ggf. nochmal die gewünschte Farbe über den jeweiligen Knopf auswählen.

Erschienen am Sonntag, 15.12.2002 @ 22:57 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 16.12.2002

 

Bin vor etwa zwei Stunden aus der Stadt zurück gekommen. Eine gute und eine schlechte Nachricht: die Haare wachsen wieder, aber zwei, drei Monate werde ich noch zweimal die Woche zur Bestrahlung gehen müssen. Wem das nichts sagt: Wegen Stress sind mir im Sommer an einer Stelle am Hinterkopf die Haare ausgefallen, ca. 4×5 cm groß.
Beim Hautarzt war ich um Viertel nach zehn; die Sprechstundenhilfe schickte mich aber gleich bis 11:45 Uhr wieder weg. Passte mir ganz gut ins Konzept (war sogar gestern schon so von mir kalkuliert), denn in der Zwischenzeit erledigte ich andere Dinge in der Stadt.
Ein Döner bei Diana-Döner. Am Rückweg, in der gleichen Straße, bei »Haas im Zentrum« einen großen Umschlag mit Papprücken (das sind die einzig Wahren) für 35 Cent, zwanzig Klarsichtfolien für je 65 Cent und zwei pinke Textemarker für je 95 Cent gekauft. Weiter zum Copy-Shop um die Ecke rum und 16 Kopien für insgesamt 80 Cent angefertigt. Nochmal um die Ecke, über die Straße zur Hauptpost. Eine Warteschlange bis in den Geldautomaten-Raum raus. Seit einigen Monaten hat endlich auch die Post in Erlangen eine zentrale Warteschlange für alle Schalter, so dass der McDonald’s-Effekt vermieden wird (McDonald’s-Effekt: ausgerechnet der Typ vor Dir an der Kasse bestellt fünf Maxi-Menüs zum Mitnehmen, während in der Schlange nebenan gleich vier Leute hintereinander nur ein Eis oder eine Cola wollen). Da für alle Schalter angestanden wird, kann die Schlange natürlich auch mal etwas länger werden. Die Wartezeit für mich waren trotzdem rund zwanzig Minuten. Muss wohl wegen Weihnachten sein. Ich schickte einen Brief an Karin (den mit Papprücken) mit zwei ausgedruckten Artikeln die ich ihr versprochen hatte und der brandeins-Ausgabe 4/2000 (Schwerpunktthema: Teilen; Generationenkonflikt, Grundrente für alle?). Außerdem ein Brief an den BahnCard-Service. Ich habe 1.000 Euro Umsatz in sechs Monaten erreicht (durch das Springern für die Bank war ich schon nach drei Monaten bei 800 Euro), aber noch nicht die »BahnCard comfort« bekommen. Und das wäre schon nett, wenn ich für die neue BC-25 nicht die BahnCard-Gebühr bezahlen müsste. Privat fahre ich nicht so viel Bahn; für Dienstreisen im nächsten Jahr habe ich mir vor ein paar Tagen noch eine alte BC-50 gekauft (das Finanzamt erkennt die Ausgaben für eine BC nicht immer als Betriebsausgaben an, wenn man sie nicht überwiegend oder ausschließlich dienstlich nutzt). Außerdem noch was wegen des Versands meines Power Macs nachgefragt, aber da konnte mir der Mann am Schalter nicht weiterhelfen, da muss ich mich direkt an EuroExpress wenden.
Anschließend wieder zurück zum Doc, es war kurz vor 11:45 Uhr. Was dabei rausgekommen ist, habe ich anfangs schon geschrieben.
Danach auf einen Sprung zur Bank, einige Formulare wegen Kontoänderung abgegeben. Noch einen Happen gegessen und dann, um 13:40 Uhr, rein in den Horten. Ich hatte noch etwas Zeit, bis der Bus um 14:15 fuhr.

Etwas überrascht war ich, dass die Computerabteilung im Horten relativ gut ausgestattet ist (wenn man nur Zubehör braucht). Ich habe dort mein Cinch-Klinke-Kabel bekommen (5 Meter, 11 Euro), außerdem ein FireWire-Kabel (6-auf-6-polig, 2 Meter, horrende 28 Euro) und frische Videokassetten, damit ich die Schmidt-Show aufnehmen kann, wenn ich von DI bis DO nicht da bin (und damit ich sie im Januar in den Computer überspielen kann; meinem iBook mit G3-500 mute ich das glaube ich nicht zu, außerdem hat es nur einen FireWire-Port, ich müsste schon eine Daisy-Chain über eine der externen Festplatten machen). In meine Videorecorder kommen grundsätzlich keine anderen Kassetten als solche von TDK, und zwar »EHG-240« zu 8 Euro im Zweierpack.
Der Horten hat sogar DVD-Rohlinge. Unter anderem von Verbatim. Ich hätte welche mitgenommen, aber es waren nur DVD+RW (glaube ich; jedenfalls keine DVD-R, die ich brauche) und nur einzeln, nicht im 5er Pack. CD-Rs von Verbatim werden mittlerweile im 40er Pack in Slim-Cases verkauft (ich bin kein Freund von Spindeln).

Noch ein kurzer Sprung für’s Kino und nochmal nachgefragt, ob man für Herr der Ringe zum Ende des Jahres auch nur online reservieren kann, oder ob man die Karten nach wie vor sofort kaufen muss. Nein, es geht auch Online-Reservierung.
Noch ein Sprung zu Vobis. Macs hatten sie keine da, aber ich wollte auch nur sehen, was dort die Kabel kosten (das selbe) und ob sie DVD-Rohlinge haben (haben sie nicht).

Ab nach Hause.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 17:11 | Kommentare deaktiviert
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Neues aus der Welt der Paketdienste

Heute habe ich mal bei Deutsche Post EuroExpress (ab sofort nur noch DPEE, das nervt mich sonst) und bei UPS angerufen, weil ich ja gegen Ende der Woche, wenn das Geld auf meinem Konto ist, meinen Power Mac verschicken will, den ich über eBay verkauft habe.

Also, bei UPS kann man Standard-Zustellung nur benutzen, wenn man Vertragskunde bei denen ist; nur dann bekommt man eine Kundennummer. Ich kann das Ding als Endkunde per »Express Saver« verschicken (kommt beim Empfänger am nächsten Tag vor 12 Uhr an), das kostet aber dann doch immerhin 45,94 EUR zzgl. 4,50 EUR für die Versicherung. Ich kann beim Fahrer auch per Kreditkarte bezahlen, wenn ich das vorher bei der Hotline (0800-8826630) deklariere. Der Fahrer bringt einen Frachtbrief mit. Bis spätestens 15:45 Uhr anrufen.

Bei DPEE muss ich bis spätestens 17:30 angerufen haben (01805-047777); das Depot ist anscheinend in Herzogenaurach. Auch da bringt der Fahrer einen Frachtbrief mit. Ob man mit Kreditkarte bezahlen kann, habe ich nicht nachgefragt, zur Not gebe ich das Porto dem Fahrer in bar.
Die Aktion kostet bei DPEE 39,44 EUR brutto, Versicherung bis 2.500 EUR ist mit drin. Zustellung kann dann den ganzen Tag von früh bis spät sein. Die billigste Einschränkung kostet 2,90 EUR Aufpreis: Zustellung vor 12 Uhr.

Beim für mich zuständigen dpd-Franchiser war vorhin zweimal besetzt.

An Holger: FedEx gehörte auch zu meinen ersten Gedanken, aber ich habe nochmal auf die Website geschaut, die scheinen echt nur ins Ausland zu verschicken. Überall ist nur von »international« die Rede und man soll das Empfängerland auswählen (Deutschland ist nicht dabei).

Ich werde dann wohl DPEE nehmen, trotz schlechter Presse. Zum Einen billiger, zum Anderen kann zumindest ich bisher nicht von negativen Erfahrungen mit der Post berichten. Kam immer alles an.

Mit dem Käufer habe ich mich geeinigt, dass er mir die 19,68 EUR für »UPS Standard« bezahlt, von denen ich ursprünglich ausgegangen bin. Kann ich verschmerzen, da der Mac zu einem guten Preis weggegangen ist.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 17:41 | Kommentare deaktiviert
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Long Hello and short Goodbye

Habe eben meine Abschiedsmail an 40 Empfänger in der Bank verschickt.
Zitat eines Zitats:

»Wenn Du das Glück für Dich selbst suchst,
wirst Du es nie finden.

Nur wenn Du das Glück für andere suchst,
wird es auch zu Dir kommen.«

Zum 31.12.02 verlasse ich die Bank. Ich habe noch nichts Neues ab 1.1., aber etwas in petto. Ist allerdings noch nicht ganz in trockenen Tüchern.

Nachtrag, 26.12.02: Alternative Titel für die Mail hätten sein können:

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 17:44 | Kommentare deaktiviert
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Es bahnt sich mal wieder eine Erkältung an. Natürlich zur Unzeit. Bitte nicht jetzt, März oder April ist ok!
Ab sofort wieder ein Gramm Ascorbinsäure täglich.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 18:02 | Kommentare deaktiviert
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War was?

In München und anderen Städten warnstreikt heute der Öffentliche Dienst für 24 Stunden; Busse, U- und Straßenbahnen fuhren nicht.
Der Gag ist: Man kann in München wohnen und so wie Holger nichts vom Streik mitbekommen. Ideal, wenn Wohnung und Büro auf einer S-Bahn-Linie liegen. In München fahren alle S-Bahnen, die nicht vom MVV sondern von der DB betrieben werden, in der Innenstadt quer drunter durch von West nach Ost, von Pasing bis zum Ostbahnhof, alle in einer Röhre. Erst nach Pasing bzw. dem Ostbahnhof teilen sich die S-Bahn-Linien wieder auf. Wer abseits des S-Bahn-Tunnels wohnt, hat heute natürlich Pech gehabt.

Aber ich möcht’s nicht erleben, dass mal bei der Bahn gestreikt wird, und ich vielleicht von Nürnberg nach München muss. Das Taxi wird dann teuer…
Fliegen macht dann keinen Sinn, weil man vom »Münchner« Flughafen nur mit S-Bahnen (45 Min.) oder Taxis weg kommt.
Oder halt mit dem Auto fahren, wenn man eins hat.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 18:09 | Kommentare deaktiviert
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Die Videorecorder-Programmierung für diese Woche steht

Ich bin ja von morgen bis Donnerstag zu Besuch bei Holger und Stefie in München, aber abgesehen davon nehme ich Seinfeld-Folgen und Schmidt-Shows immer auf Festplatte auf und wandle sie in MPEG-4 um, um sie zu konservieren. Vielleicht ist ja unabhängig davon für den ein oder anderen auch so etwas interessantes dabei (v.a. heute).

Montag, 16.12.02
NDR, 21:45 – 22:30, »Markt im Dritten« (u.a. zum neuen Tarifsystem der Bahn)
Dass ich ausgerechnet zwei Tage nach Einführung des neuen Preissystems mit dem ICE von Erlangen bis München fahre, ist natürlich Absicht. Ich bin relativ gut über das neue System informiert, will mir aber mal das Gejammere im Zug geben.   :-)
ARD, 23:15 – 00:15, »Beckmann« (Gast: Harald Schmidt)
Pro7, 00:25 – 00:50, »Seinfeld«

Dienstag, 17.12.02
Pro7, 20:15 – 21:15, »emergency room«
SAT.1, 23:15 – 00:15, »Die Harald-Schmidt-Show«
Die letzte Woche Schmidt in diesem Jahr. Auch in der Woche bis 5. Januar gibt’s kein Schmidt; ob es ab 7. wieder weitergeht, kann ich bei tvtv.de noch nicht erkennen.

Mittwoch, 18.12.02
SAT.1, 23:15 – 00:15, »Die Harald-Schmidt-Show«

Donnerstag, 19.12.02
SAT.1, 23:15 – 00:15, »Die Harald-Schmidt-Show«

Freitag, 20.12.02
SAT.1, 23:15 – 00:15, »Die Harald-Schmidt-Show«
Davon ab kann ich am Freitag folgende Filme empfehlen:
ZDF, 22:45 – 00:35, »The Big Lebowski«
Pro7, 22:10 – 00:45, »Boogie Nights«
Wer sich nicht entscheiden kann, sollte den Dude wählen.

Sonntag, 22.12.02
ZDF, 19:15 – 20:15, »Album 2002 – Bilder eines Jahres«
IMHO der beste Jahresrückblick. Leider hat vor einigen Jahren der Sprecher gewechselt. Der alte war besser.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 20:23 | Kommentare deaktiviert
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Ich reduziere die Anzahl der Einträge auf der Startseite vorübergehend auf 10.
Die Anzahl der auf einmal pro Kategorie angezeigten Einträge beträgt derzeit 15.

Erschienen am Montag, 16.12.2002 @ 20:27 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 17.12.2002

 

Die finale Version des RealOne-Players für den Mac ist nun verfügbar (Quelle: Mac-TV).
Download bei real.com; eine Heise-Meldung dazu steht noch aus.

Erschienen am Dienstag, 17.12.2002 @ 13:31 | Kommentare deaktiviert
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Echinacin bringt nichts

Laut Spiegel-online will eine Studie in den USA herausgefunden haben, dass Echinacin bei einer Erkältung nichts hilft.
73 erkältete Studenten schluckten Echinacea-Kapseln; eine 75-köpfige Kontrollgruppe bekam Placebos.
Bei der Kontrollgruppe wurden die Erkältungssymptome über eine Dauer von 5,75 Tagen festgestellt, bei den Echinacea-Schluckern waren es sogar 6,27 Tage. Nach zehn Tagen ging es beiden Gruppen gleich gut.
Andere Studien haben dagegen ergeben, dass die Einnahme von Echinacin die Dauer einer Erkältuung durchaus beeinflussen kann. Die Zeitschrift Ökotest hatte Spiegel-online zufolge vor kurzem einen Test zu 39 Echinacin-Präparaten im Heft (gibt’s auch online). Zu Beginn des Tests stellen die Autoren fest:

»Doch bisher weiß man kaum etwas darüber, was eigentlich bei der Anwendung solcher Mittel im Körper passiert. Zwar zeigen etliche Studien, dass Immunstimulanzien im Reagenzglas die Aktivität von bestimmten Zellen des Immunsystems erhöhen. Jedoch ist dies noch lange kein Beleg für einen therapeutischen Nutzen beim Menschen.«

Das hindert Ökotest freilich nicht, trotzdem 39 Präparate zu testen. Aus einem anderen Grund finde ich den Test etwas dubios: Es gibt Punktabzug für ungenaue Beipackzettel, zu viel Alkohol im Medikament oder den fehlenden Hinweis, dass die Arznei nichts für Kinder unter zwei Jahren ist. Das interessiert mich für einen Test genau null. Ich bin nicht alkoholkrank und ich bin auch älter als zwei Jahre, wo ist da also die Relevanz für mich?
Einem von Ökotest befragten Professor zufolge kann Echinacea für die frühe Behandlung einer akuten Erkältung nützlich sein, aber im Endeffekt weiß es niemand so genau. Auf der Website gibt’s dann leider keine Übersicht, welche Produkte nun, zumindest nach Ökotest-Kriterien, empfehlenswert oder mangelhaft sind, auch nicht gegen Bares.

Ich glaube ja an solche Medikamente aus der Apotheke, auch an Echinacin (wüsste jetzt aber schon gerne, ob mein »Echinacea Stada Classic« von der Stada OTC Arzneimittel GmbH in Bad Vilbel Ökotest zu folge gut ist oder nicht…). In irgendeinem Weblog hat neulich jemand die Ansicht vertreten, so Sachen wie Wick DayMed, MediNite und ähnliches brächten wenig und wenn, dann erst nach zwei Tagen, wenn man ein gewisses »Level« aufgebaut hat.
Das Zeug aus der Apotheke vollbringt natürlich keine Wunder. Wundermittel müssen vom Arzt verschrieben werden und sind nicht frei in der Apotheke kaufbar, aber es hat wohl seinen Grund, dass auch die eher leichten Sachen nicht im Kaufhaus zu haben sind (wie ist das in anderen Ländern?). Außerdem muss man ja nicht gleich jeder Erkältung mit dem Antibiotika-Hammer begegnen, das führt nur zu Resistenzen (oder so). Aber ich sag’ mal so: Wenn man sich eh schon nicht prima ernährt und nicht übermäßig viel Sport treibt, kann einem eine Vitamin C-Brausetablette auch nicht schaden. Und ich spüre durchaus Besserung, wenn ich ab und an (also nicht immer) bei starken Kopfschmerzen eine Paracetamol oder Thomapyrin einwerfe.

München fällt aus.
Habe Holger um 11:50 schon mal angerufen, dass bei mir eine Tendenz da ist, meinen Besuch abzusagen. Eben habe ich ihm in ICQ gesagt, dass ich nicht komme. Das hat keinen Sinn, sich zu quälen. Stefie hat’s auch erwischt (gute Besserung). Ich mach’ mir gleich noch was zu essen und leg’ mich dann ins Bett.
Mich ärgert das sehr, weil es schon seit Wochen geplant war.

Wie ich bereits vor ein paar Tagen gesagt habe, als sich die Erkältung anbahnte, kommt mir das wirklich zur Unzeit. Ich hätte noch etwas zu arbeiten, durchaus wichtig. Aber was soll’s, steckt man nicht drin. Produktivität ist jetzt gleich null. Zu mehr als zu so einem two cents-Eintrag reicht’s nicht mehr und die nächsten zwei Tage wird’s wohl eher schlimmer.

Erschienen am Dienstag, 17.12.2002 @ 14:14 | Kommentare deaktiviert
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Den Nachmittag, so von 14 bis 21 Uhr, habe ich komplett verschlafen. Hals- und Kopfschmerzen.

Erschienen am Dienstag, 17.12.2002 @ 23:02 | Kommentare deaktiviert
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Schmidt bei Beckmann

Die Aufnahme von »Beckmann« gestern hat nicht ganz geklappt. Ich hatte zwar mit einem Zeit-Puffer programmiert, aber die Sendung begann mit einer Viertelstunde Verspätung, so dass mir am Schluss etwa zehn bis 15 Minuten fehlten. Länger hätte ich auch nicht aufnehmen können, weil dann »Seinfeld« kam. Aber macht nix, es kommen über die Woche verteilt auf diversen Sendern noch Wiederholungen (ich habe mit NDR und 3sat zwei Möglichkeiten). Die 45-50 Minuten, die ich gesehen habe, fand ich recht interessant. Beckmann ist ein Moderator, der in seiner Sendung versucht, Privates aus seinen Gesprächspartnern herauszukitzeln. Schmidt ist jemand, der nicht gern Privates erzählt. In meinen Augen war die Sendung eine gelungene Mischung zwischen Privatem und Jahresrückblick aus Schmidt-Sicht, auch wenn es Schmidt gelungen ist, bei seinen Privatdingen nicht all zu sehr ins Detail zu gehen. Trotzdem war noch einiges zu erfahren, was z.B. mir noch nicht bekannt war. Dass Reinhard Mohr von Spiegel-online gegen seine Müdigkeit ankämpfen musste, kann ich nicht nachvollziehen.

Da die Beckmann-Aufzeichnung verstümmelt war und ich den Platz auf dem Band einsparen wollte, musste ich die dahinter liegende Aufzeichnung von »Seinfeld« ins iBook bekommen. Dass das iBook nur einen FireWire-Anschluss hat, ist kein größeres Problem: Daisy-Chain funktioniert. Wichtig: Alle Energiespar-Optionen und den Bildschirmschoner abschalten! Den Camcorder (über den bringe ich das Fernsehbild in den Computer) per FireWire an die externe Festplatte angeschlossen und die Festplatte, ebenfalls per FireWire, an das iBook. Klappt wunderbar, das »durchzuschleifen«. Aber mein iBook ist anderthalb Jahre alt und von der Rechenleistung her mittlerweile etwas schwach auf der Brust (dafür ist es leise!). In ihm werkelt ein G3-500. Das Exportieren der 22-minütigen Seinfeld-Folge aus iMovie im DV-Format lief etwas langsamer als in Echtzeit ab (27 Minuten). Das Konvertieren von DV in MPEG-4 (Video mit 1.024 KBit/s, Audio mit 96 KBit/s) mittels Quicktime 6 Pro dauert etwa dreimal so lange wie Echtzeit (eine Stunde).
Nachdem ich wegen Krankheit zu Hause bin, kann ich Harald Schmidt auch direkt ins iBook aufnehmen (sofern ich wach bin). Da das iBook so gut wie unhörbar ist, kann es meinetwegen auch nachts drei Stunden an einer Schmidt-Show rechnen.

Erschienen am Dienstag, 17.12.2002 @ 23:22 | Kommentare deaktiviert
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Das Christkind kommt am 7. Januar, 18 Uhr

Wie nicht anders zu erwarten, hat Apple die Live-Übertragung von Steve Jobs’ Keynote am 7. Januar bekannt gegeben (Quelle: Mac-TV).
Die Übertragung aus San Francisco beginnt um 18 Uhr deutscher Zeit und wird ca. anderthalb bis zwei Stunden dauern. Die Adresse der Website lautet apple.com/quicktime/qtv/mwsf03

Mac-TV wird eine Stunde vor der Keynote, direkt danach und nochmal gegen 21, 22 Uhr senden. Die Analysen von Jörn und Kollegen sind stets brillant, ich kann nur empfehlen, sich das anzusehen!
Ich werde mir wahrscheinlich die Keynote und dann die Mac-TV-Sendung danach ansehen.

Am 8. Januar findet wieder die Veranstaltung »Power of X« (»Power of ten«) statt, bei der Apples Marketing-Chef Phil Schiller und Software-Chef Avie Tevanian die Vorzüge von Mac OS X demonstrieren. Bei der vergangenen »Power of X«-Präsentation gab es einige beeindruckende Demos, in 2003 wird außerdem Apple-Guru Steve Wozniak teilnehmen (der übrigens von Apple noch ein Gehalt bekommt, aber seit ein paar Jahren nicht mehr zur Arbeit erschienen ist). Ob »Power of X« live übertragen wird oder ob man es später als Stream oder Download beziehen kann, steht noch nicht fest.

Die Spekulationen zur Jobs-Keynote schießen bereits wieder ins Kraut. Meine Erwartungen habe ich hier schon am 09.12.02 aufgeschrieben. Letztes Gerücht ist, dass Apple ein neues High End-iMac-Modell mit einem HD-Display einführen will (höhere Auflösung).

Erschienen am Dienstag, 17.12.2002 @ 23:46 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 18.12.2002

Vorhin bei BIZZ

Ein grau-en-haf-ter Bericht über die (Un-)Sicherheit der ec-Karte.
Situation: Einer Sparkassen-Kundin ist die Karte gestohlen worden und der Dieb kauft munter damit ein. Die »Redakteure« von BIZZ stellen in einem tollkühnen Versuch den Fall nach und lassen ihre ec-Karte sperren, um danach auf Shopping-Tour zu gehen. Investigativ journalistisch stellen sie fest, dass sie in vielen Geschäften trotzdem bezahlen können und dass die gesperrte Karte kein Hindernis ist. Auch die verkrakelte Unterschrift auf dem Beleg wird nicht mit der auf der Karte überprüft, die sich deutlich davon unterscheidet.
Die Kundin ärgert sich über die Bank, weil die Bank sagt, die ec-Karte sei sicher.
Die Bank sagt, würden die Händler das PIN-Verfahren verwenden, hätte die Kundin den Ärger nicht.
Der Händler sagt, sie verwenden das PIN-Verfahren nicht, weil es zeitaufwändig ist.
Das Minimum an Recherche-Leistung wäre gewesen, wenn sich die BIZZ-Redaktion mal etwas mit der Materie vertraut gemacht hätte. Auf die Unterschiede zwischen den Verfahren wurde nicht eingegangen. Beim PIN-Verfahren wurde nicht erwähnt, dass es der Händler vielleicht auch deswegen nicht einsetzen will, weil seine Bank dafür Gebühren verlangt.

Für alle, die sich nicht nur oberflächlich durch BIZZ bei Pro7 informieren wollen, sei folgende Site empfohlen: www.zahlungsverkehrsfragen.de
Speziell die folgenden Artikel dort sind in diesem Zusammenhang zu empfehlen:
- Kartenarten
- Das Ende der ec-Karte
- Kommt das Ende der wilden Lastschrift?
- Zahlungsarten mit Karten
- Notrufnummern bei Kartenverlust

Kurzfassung: Bei dem Bezahl-Verfahren mit Unterschrift (ELV) findet keine Prüfung statt, ob die Karte gesperrt ist oder ob das Guthaben auf dem Kundenkonto ausreicht. Vorteil für den Händler: es ist billig. Nachteil: Das Ausfallrisiko trägt der Händler. Wenn z.B. der Händler nicht die Unterschrift auf Beleg und Karte auf Übereinstimmung prüft, ist es sein Problem. Wenn die Lastschrift platz (mangels Deckung oder wegen Widerspruch), kann der Händler von der Bank des Kunden die Herausgabe der Kundenadresse verlangen, um seine Ansprüche gegenüber dem Kunden geltend zu machen. Dafür unterschreibt der Kunde auf dem Beleg (das steht im Kleingedruckten, das unterschrieben wird). Wenn die Unterschrift auf dem Beleg (den bekommt die Bank dann in Kopie vom Händler) nicht mit der bei der Bank hinterlegten Unterschrift übereinstimmt, gibt’s keine Adresse. Den Fall hatte ich mal in der Bank: Händlerin hat bei mir angerufen und wollte die Adresse eines Kunden, bei dem die Lastschrift geplatzt ist. Den Beleg hatte sie allerdings nicht mehr; keine Unterschrift, keine Adresse. Der Händler sollte daher beim Bezahlen auf die Übereinstimmung der Unterschrift auf der Karte mit der auf dem Beleg achten (und dann den Beleg aufheben).
Daraus folgt, dass jeder Kontoinhaber seine eigene Karte braucht. Der zweite Kontoinhaber kann nicht per Unterschrift mit der Karte des ersten Kontoinhabers bezahlen. Auch schon vorgekommen, in der Schlange vor mir am Fahrkartenschalter im Münchner Hauptbahnhof. Mag sein, dass das ein gemeinsames Konto ist, aber das sieht man der Karte nicht an. Die Verkäuferin am Schalter hat sich richtig verhalten: Den Fahrkartenverkauf storniert und die Tickets nicht herausgegeben.
Es gibt auch ein Bezahlverfahren mit Unterschrift, bei dem die Sperrdatei abgefragt wird (POZ), i.d.R. aber erst bei Beträgen ab 30,68 Euro. Pro Abfrage bezahlt der Händler fünf Cent Gebühr an seine Bank. Vorteil für den Händler: Er hat Gewissheit, dass die Karte nicht gesperrt ist (wg. Diebstahl oder schlechter Bonität). Er muss dafür aber eine Gebühr entrichten und hat immer noch keine Sicherheit gegen das Ausfallrisiko, wenn das Konto z.B. überzogen ist und die Lastschrift dann platzt (eben POZ, POS ohne Zahlungsgarantie).
Das sicherste Verfahren für den Händler ist electronic cash, auch POS genannt (Point of Sale). Dabei wird nicht nur die Sperrdatei abgefragt, der zu zahlende Betrag wird auch noch durch die kartenausgebende Bank autorisiert. Auch wenn der Kunde sein Konto überzieht, bekommt der Händler sein Geld. Zur Sicherheit muss der Kunde seine PIN eingeben. Das Verfahren kostet den Händler 0,3% vom einzelnen Umsatz, mindestens aber acht Cent pro Abfrage.

Es gibt noch einige andere Verfahren, die bei zahlungsverkehrsfragen.de aufgelistet sind. Da die ec-Karte in den nächsten Jahren verschwinden wird, wird das Maestro-Verfahren zunehmend an Bedeutung gewinnen (PIN oder Unterschrift, mit Abfrage der Sperrdatei und Betragsautorisierung, Kosten für den Händler: 0,95% vom einzelnen Umsatz).

Erschienen am Mittwoch, 18.12.2002 @ 0:37 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 19.12.2002

 

Die aufgehende Sonne scheint durch’s Fenster, es hat minus 0,3 Grad Celsius im Schatten und es geht kein Wind.
Bei meiner Erkältung haben jetzt die Kopfschmerzen mit einsetzendem Husten abgeklatscht, Halsschmerzen sind aber unverändert da.
Ich weiß nicht mehr, seit wann ich wach bin. Seit Mittwoch, 20 Uhr? Könnte hingekommen. Wann bin ich dann am Mittwoch eingeschlafen? Keine Ahnung, vielleicht gegen 13 Uhr. Normalerweise ärgert es mich ja, wenn ich in einen so unguten Rhythmus reinkomme. Aber wenn ich krank bin, ist mir das wirklich völlig egal. Da wird geschlafen wenn der Körper danach ruft, auch wenn es nachmittags ist und sich dadurch mein (wieder eingerenkter) Rhythmus erneut verschiebt.

Ich bin also völlig übermüdet und erkältet, mit Halsschmerzen und Husten. Hilft alles nichts, ich muss raus, ich habe einen Haufen zu tun.

Mein Programm für heute sieht so aus:

  • Verenas eben fertig geschleuderte Wäsche aufhängen
  • Selbst duschen
  • Wiederholung der Mac-TV-Sendung vom vorletzten Sonntag anschauen (ab 11 Uhr)
  • Englisch-Hausaufgaben (erkläre ich bei Gelegenheit)
  • Unterlagen mal wieder umgraben und nach folgenden Kategorien sortieren:
    1. Bewerbungen
    2. Arbeitsverhältnis Bank
    3. Selbstständigkeit
    4. Andermal
  • Versandunterlagen für den Power Mac fertig machen
  • Bei DPEE anrufen, um den Power Mac abholen zu lassen
  • Müll rausbringen
  • Agenturen aus den Gelben Seiten raussuchen, um in Kürze noch einige Bewerbungen vom Stapel zu lassen (just in case)
  • Power Mac dem Fahrer von DPEE mitgeben
  • In die Stadt fahren; Einkaufszettel und Waypoints:
    • Jaguar einpacken
    • An der Hauptpost aussteigen
    • Rechnung für Roland in den Briefkasten werfen
    • Ein Pluspäckchen M aus dem Regal nehmen, aufmachen, zusammenbauen, Päckchenmarke beschriften, Jaguar-Schachtel reinlegen, verschließen, zukleben
    • 20 Minuten in die Warteschlange stellen
    • Das Pluspäckchen M bezahlen und aufgeben
    • Diana-Döner essen
    • Mit dem Zug nach Nürnberg fahren
    • Beim T-Punkt oder bei Gravis den 17″-iMac ansehen und v.a. anhören
    • Beim Saturn drei 6er Steckdosen-Leisten ohne Schalter kaufen
    • Ballerina-Döner essen
    • Mit dem Zug zurück nach Erlangen fahren
    • Im Altstadtmarkt Nudeln, Scheibletten und Spezi einkaufen
    • Nach Hause fahren
  • Den Käufer meines Power Mac anschreiben (E-Mail), dass der Mac und Jaguar unterwegs sind
  • Anschließend nur noch bis 19 Uhr durchhalten, Kristin für Freitag (Feuerzangenbowle) absagen (weil ich mit meinem Vater auf ein Konzert gehe und die Terminkollision nicht bedacht habe) und ihr eine DVD und eine VHS-Kassette mitgeben.
  • Danach sofort schlafen legen.

Alleine mit dem Aussortieren (und idealerweise auch Abheften) meiner Unterlagen und dem Schreiben neuer Bewerbungen könnte ich je einen Tag verbringen.

Erschienen am Donnerstag, 19.12.2002 @ 10:00 | Kommentare deaktiviert
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‘nen Gang runterschalten

Die Halsschmerzen haben sich über den Morgen hinweg beachtlich weiterentwickelt. Am Rückweg aus der Stadt werde ich beim Arzt vorbeigehen. Ich will keine zwei oder drei Wochen warten müssen, bis es von selbst vorbei geht.
Ansonsten: Hochmut kommt vor dem Fall. Mein anspruchsvolles Programm von vor drei Stunden muss ich etwas zusammenstreichen. In die Stadt (Erlangen) werde ich fahren, da geht kein Weg. Aber nicht mehr weiter nach Nürnberg, das muss einfach warten. Um Bewerbungen kümmere ich mich frühestens morgen. Von den Hausaufgaben mache ich nur noch das Nötigste. Unterlagen sortieren fällt auch flach. Ins Bett geh’ ich, wenn ich vom Arzt zurückkomme und Kristin leg’ ich nur einen Zettel mit der DVD und VHS oben drauf hin.
Das Konzert morgen fällt für mich ins Wasser, Bettruhe ist angesagt.

Erschienen am Donnerstag, 19.12.2002 @ 12:54 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 21.12.2002

Der Donnerstag, der Freitag und der Samstag

Ich habe einige Berichte nachzuholen.
Am Donnerstag wurden meine Pläne ein klein wenig von der Post durchkreuzt. Ich hatte vor, am Nachmittag noch in die Stadt zu fahren, nachdem DPEE mein Paket abgeholt hatte. Bei der Hotline (01805-2711) hieß es, der Fahrer würde in einem Zeitfenster von 14 bis 16:30 vorbeikommen. Gegen 14:30 bekam ich einen Anruf der Fahrerin, dass man im Moment sehr viel zu tun hätte und ob es möglich wäre, auch erst zwischen 17 und 18 Uhr vorbeizukommen. Klar doch, und ich legte mich hin. Ich wachte wieder auf, als um 16:30 DPEE klingelte. Die Fahrerin füllte schnell den Paketschein aus, kassierte und nahm das Paket mit. Ich schickte dem Empfänger noch eine Mail, dass es unterwegs sein, testete die Tracking-Funktion auf der Post-Website (funktioniert) und legte mich wieder hin. Ich war hundemüde, mir tat einiges weh und ich sah verschwommen.

Am Freitag wachte ich um ein Uhr morgens auf. Ich sah mir Harald Schmidt an, las Websites und verschickte Mails. Um halb zehn fuhr ich mit dem 281er Bus nach Frauenaurach runter, um zu meinem Hausarzt zu gehen. Kurze Wartezeit, keine zehn Minuten. Ich sagte ihm nur, dass ich mir eine Erkältung eingefangen hätte und er zählte für mich exakt die Symptome auf, die mich quälten. Sicherheitshalber nochmal »Ahhhh« gesagt und etwas abtasten lassen, aber es war eindeutig etwas, was gerade umgeht. An der Grenze, ob man es mit normalen Medikamenten behandelt oder ob man gleich zu Antibiotika greift. Wir einigten uns auf den sanfteren Weg; wenn es bis Montag nicht besser würde, solle ich nochmal vorbeischauen. Noch auf einen Sprung in die Apotheke zwei Straßen weiter und dann in den Bus um 10:22, weiter Richtung Stadt.
Dort stattete ich einer anderen Apotheke (Ring-Apotheke am Neuen Markt) noch einen Besuch ab und nahm auf dem Weg zu meinem Hautarzt einen Döner bei Diana-Döner mit und anschließend ein Lahmacun bei Döner King.
Ich kam pünktlich um halb zwölf zu meinem Bestrahlungstermin an (Nähe Martin-Luther-Platz, MLP), musste allerdings noch eine Viertelstunde warten, ehe ich an die Reihe kam. Danach ans andere Ende der Innenstadt. Was ich dort verloren hatte, möchte ich hier nicht schreiben. Anschließend wieder zurück in die Nähe meines Hautarztes, zu meinem Fahrradhändler am MLP.
Um 13:45 kam ich dort an, noch gerade rechtzeitig vor der Mittagspause um 14 Uhr. Danach würde ich nicht mehr in der Stadt sein, Montag ist bei denen geschlossen und danach würde es nicht mehr klappen, noch mein Fahrrad abzuholen. Ich fragte, ob mein Rad schon soweit sei, der Nabendynamo. Es war fertig! Ich bekam die Funktionstüchtigkeit demonstriert und bezahlte. Der Preis ist doch recht happig, aber es lag im Rahmen des Budgets: 308 Euro.

AnzahlBezeichnungEinzelpreis
1Alesa Felge ZAC 2000 19-559 36L18,50 €
1Schmidts Original Nabendynamo159,00 €
1Speichen14,00 €
1Laufrad einspeichen und zentrieren35,80 €
1Velox Felgenklebeband 16mm1,80 €
8Arbeitseinheiten Montage a 5 Min. zu je 3,60 €28,80 €
1Bumm Scheinwerfer Lumotec Oval Sens. Plus50,10 €

Nicht ohne Stolz kann ich jetzt behaupten, ein Fahrrad zu besitzen, für dessen Preis sich andere Leute ein Auto kaufen:
- Fahrrad G140 der Fahrradmanufaktur: 800 €
- Bügelschloss Kryptonite New York Lock: 100 €
- Magura hydraulische Felgenbremsen HS-33: 200 €
- Nabendynamo: 300 €
Summe: 1.400 €

Ich fuhr das Rad einen Kilometer weiter, um es wieder im Tunnel des Uni-Kinderklinik abzustellen. Ein Nabendynamo kostet einfach seine 160 Euro, das ist ein normaler Preis. Dazu kommen natürlich noch die Nebenkosten wie der Einbau, den ich mit meinen zwei linken Händen (Note 5 in Handwerken in der 7. Klasse) nicht selbst vornehmen kann, ohne darüber wahnsinnig zu werden. Wenn der Profi dafür 40 Minuten braucht (exklusive einspeichen und zentrieren des Vorderrads), dann wird es bei mir nicht unter sechs Stunden gehen. Der Scheinwerfer ist recht teuer, weil es nicht nur einfach ein Scheinwerfer ist, sondern einer, der mit dem Nabendynamo per Schalter verbunden ist. Da sich die Nabe (für Autofahrer: »die Achse«) ja immer dreht und dadurch der Dynamo immer an ist, kann man das Licht per Kippschalter ein- und ausschalten. Darüber hinaus ist der Frontstrahler noch mit einem Sensor ausgestattet um bei einbrechender Dunkelheit selbstständig das Licht anzuknipsen und er bringt noch eine Standlichtfunktion mit (während der Fahrt wird ein kleiner Akku aufgeladen, der Energie wieder abgibt, wenn das Rad steht, so dass es trotzdem die Straße beleuchten kann). Schmidts Original Nabendynamo, der SON, ist das beste, was man für Geld im Bereich der Nabendynamos kaufen kann (außerdem eine »ans-tändige deutsche Firma«). Es gibt auch Modelle von Shimano, aber die haben das wohl nur gemacht, um auch noch auf dieses Fahrradbauteil ihren Namen schreiben zu können; über dessen Qualitäten hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Das Rad läuft absolut leicht, so als wäre noch die alte Nabe (ohne Dynamo) im Vorderrad. Und ob das Licht an ist oder nicht, merkt man nicht (habe während der Fahrt zur Klinik ein paar mal »Licht an, Licht aus« gespielt). Wie hell sich die neue Lichtanlage dann bei Dunkelheit gibt, muss ich mal austesten, wenn ich wieder gesund bin. Wunder erwarte ich davon allerdings keine, denn für die Beleuchtung gelten ja die gleichen gesetzlichen Beschränkungen (6 Volt, 3 Watt) wie vorher auch. Der Clou bei einem Nabendynamo ist, dass man ihn während des Tretens nicht spürt und dass er auch bei schlechtem Wetter (Regen, Matsch, Schnee) zuverlässig funktioniert, wenn andere Seitendynamos quasi sofort aufgeben, wenn der Reifen auch nur vom Tau feucht wird.
Wieder zurück zum MLP, diesmal allerdings, um noch im Altstadtmarkt einige Dinge einzukaufen (Nudel, Scheibletten, Schokolade, Spezi). Zum Bahnhof. Auf dem Rückweg aber noch ein Abstecher bei McD, um einen Fishmac und einen Cheeseburger mitzunehmen. Zwanzig Minuten später fuhr der Bus nach Hause.

Kurz vor halb vier; Ankunft zu Hause. E-Mails, Websites abklappern und einige Artikel bei spiegel.de und mac-tv.de gelesen. Jörn hat letzte Woche damit begonnen, eine mehrteilige Artikelserie zum Xserve vom Stapel zu lassen, den sie für Mac-TV seit über drei Monaten verwenden. Im ersten Teil gab es einen Film, der etwas die Hardware beleuchtete. Darüber gibt es einiges Positives zu sagen. Der zweite Teil bestand aus einem Artikel, der das nochmal zusammenfasste und damit begann, auf die Software und erste Probleme anzusprechen. Jörn hat vor einigen Wochen schon vorgewarnt, dass sein Xserve-Bericht »vernichtend« sein wird, und er muss damit den heute erschienenen dritten Teil seiner Artikelserie gemeint haben, der Apples Support in Sachen Xserve beleuchtet. Ich bin wirklich fassungslos, was Apple sich dabei geleistet hat…

19 Uhr, die Badewanne lockt mit einem Erkältungsbad.
Mein Vater hat kurz vor knapp noch Ersatz für meine Konzertkarte gefunden. Ich finde es unmöglich, dass man eine Konzertkarte über immerhin 50 Euro nicht zurückgeben oder wenigstens in einen Gutschein tauschen kann, falls man verhindert ist. Das geht ja selbst mit einer Kinokarte für 8 Euro! Da das so ist, war dieses Konzert, zu dem ich heute nicht ging, wohl auch mein letztes, denn das sehe ich nicht ein. Wenn ich mich knebeln lassen will, fahre ich Bahn und nutze die neuen »Plan & Spar«-Preise (in de.etc.bahn.tarif+service heißt der PS-40-Preis offiziell »höchste Knebelungsstufe« wegen der Zugbindung für Hin- und Rückfahrt und die Wochenendbindung, bei der zwischen An- und Abreise eine Nacht von SA auf SO liegen muss). Für Dienstreisen (nebenberuflich selbstständig) habe ich mir noch eine BC-50 mit Gülitgkeitsdatum 14.12. gesichert und kann ohne Knebelung weitere 13 Monate zum halben Preis dann Bahn fahren, wann ich will. Aber wenn ich privat unterwegs bin, muss ich eine BC-25 nutzen, die ich trotz erreichen der 1.000 Euro Umsatz in den letzten sechs Monaten immer noch nicht bekommen habe.

21 Uhr, Licht aus.


Soweit zu Donnerstag und Freitag. Heute ist Samstag, und das ist passiert:

6 Uhr 25. Ausgeschlafen stehe ich auf, fünf Minuten bevor der Wecker klingelt. Heute habe ich in Englisch Feststellungsprüfung und ich muss bis 07:45 in Fürth antanzen (erkläre ich demnächst, was es damit auf sich hat).
Ich war rechtzeitig da, denn mein Vater fuhr mich frühmorgens schnell nach Fürth rein (mit dem Bus wäre ich entweder um 7 oder um 8 da gewesen). Wie die Prüfung lief, kann ich nicht sagen, da ich das kaum einschätzen kann. Zwischen 5 und 2 ist alles möglich; vielleicht wird’s eine 3. Ich bin an sich nicht schlecht in Englisch, aber ich habe mich genau null vorbereitet und war noch dazu von der Erkältung etwas angeschlagen (hat sich aber ein bisschen gebessert). Ich kann es aber auch nicht einschätzen, weil ich nicht weiß, wie die Punkte verteilt werden und ob formal alles richtig ist. Und um die Bezeichnungen von Zeiten wie »past perfect« kümmere ich mich nicht. Das interessiert mich auch in Deutsch nicht und trotzdem hat’s in den Deutsch-Abschlussprüfungen in Real- und Berufsschule für je eine Eins gereicht.
Was ich in der Deutsch-Feststellungsprüfung vor zwei Wochen geschrieben habe, weiß ich auch noch nicht. Kann zwischen 3 und 1 sein, wobei ich eine 2 für wahrscheinlich halte. Ich werde berichten, falls es wider Erwarten doch eine 4 wird.
Wenn ich schon mal in Fürth bin, kann ich auch gleich weiter nach Nürnberg fahren. Nach einem Lahmacun am Rathaus (bei Rathaus-Döner) stieg ich in die U-Bahn und fuhr rüber. Am Weißen Turm wieder an die Oberfläche und rein in den Saturn. Vor einigen Monaten hatten sie noch ein vorbildliches Mac-Regal mit drei iMacs (zwei sogar eingeschaltet, allerdings einer mit passwortgeschütztem Bildschirmschoner) und zwei iPods. Bei meinem letzten Besuch vor ein paar Wochen war davon nichts mehr zu sehen. Heute entdeckte ich doch noch hinten am Rand einen iMac, »Einzelstück«, natürlich ausgeschaltet. Deswegen bin ich aber nicht gekommen. Ich kaufte drei weiße 6er Steckdosenleisten ohne Schalter für je 4,49 und ging dann weiter Richtung Lorenzkirche. An sich wollte ich in den riesigen T-Punkt in der Karolinenstraße, um mir mal einen 17″-iMac anzuhören, aber ich hatte ganz vergessen, dass der zu Gunsten eines Neubaus geschlossen wurde. In der Breiten Kasse genehmigte ich mir noch eine Tüte mittlere Pommes mit Curry-Ketchup für 2,35. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof aß ich diese und kaufte dort anschließend einen halben Liter MezzoMix in einer PET-Wegwerf-Flasche. Ich frage mich, wie das die ganzen kleinen Händler und Dönerstände ab Januar mit dem Pfand handhaben werden.
Zum Südausgang des Bahnhofs raus und über die Straße zum Nelson-Mandela-Platz. Gravis hat dort einen Shop und ich sah mir dort den 17″-iMac an. Und hörte ihn mir an. In so einem Shop ist es natürlich etwas lauter als bei mir zu Hause, wo es absolut keine Geräusche gibt, wenn ich allein zu Hause bin und nicht gerade ein Auto draußen vorbei fährt. Ich beugte mich mit dem Ohr nahe an den iMac heran, aber er war so gut wie nicht zu hören! Da habe ich dann auch keine Bedenken, wenn der Rechner vor meiner Nase auf dem Tisch steht und nicht darunter. Das 17″-Display weiß zu begeistern, weil es breit ist. Platz in der Breite ist wichtig, weil immer mehr Programme nicht nur ein großes Dokumentfenster haben, sondern den Bildschirm rechts und links auch mit Paletten vollkleistern. Allerdings bin ich etwas zwiegespalten, denn vertikalen Platz kann man auch nie genug haben. Der ist schon bei einem normalen 4:3-Monitor eingeschränkt im Vergleich zur Breite (wen wundert’s, bei einem 4:3-Seitenverhältnis), aber das 17-zöllige iMac-Display hat ja sogar ein Verhältnis von 16:10. Auf meinem alten 17″-Röhrenmonitor hatte ich zuletzt eine Auflösung von 1.280×1.024 Punkten und da wurde mir der vertikale Platz bisweilen schon etwas eng. Das 12,1″-Display meines iBook, das im Moment vor mir steht, hat 1.024×768 Pixel und das ist auf die Dauer unerträglich wenig (für ein Notebook, mit dem man ab und an unterwegs was schreibt, ist es ok, aber es ist kein Desktop-Ersatz). Der 17″-iMac hat eine Auflösung von 1.440×900 (ich hatte sogar 990 im Kopf). Das ist mir eigentlich vertikal zu wenig. Die Breite ist nett für palettenlastige Programme, aber ich habe auch gerne mal vertikal große Fenster offen wie eine Seite in Word oder Explorer-Fenster, in denen ich etwas lesen möchte, ohne ständig zu scrollen. DVDs werde ich mir auf dem Breitbild-Display des iMac sicher nicht anschauen, denn dafür habe ich zwei Meter weiter einen 72cm-Fernseher. Als wären das nicht schon genug Zweifel, ob ein 17″-iMac im Januar das richtige wäre, sah ich nebenan einen der aktuellen Power Macs (dual optical). Und ich traute meinen Ohren kaum: Der säuselte leise vor sich hin!! Ich fragte den Verkäufer: »An dem habt Ihr doch was gemacht, den habt Ihr umgebaut, damit er leiser ist.« Und er sagte: »Nein, der hat das Firmware-Update bekommen.« Neulich habe ich schon mal einen der neuen Power Macs gehört und es war kaum auszuhalten. Der lief allerdings zweimal umgebaut unter OS 9. Der bei Gravis lief unter OS X. Anlass, nochmal bei Heise nachzusehen, wie das mit dem Firmware-Update war: Da ist nur von einer Verbesserung bei OS 9 die Rede. Seltsam…
Mal abwarten, was die Keynote am 7. Januar bringt, dann neu überlegen. ICH WILL EINEN ICUBE!!

11:50, der Zug Richtung Erlangen fährt ab. Zwanzig Minuten später Ankunft in Erlangen. Ich gehe schnell zu »Haas im Zentrum«, um noch weitere Einheftmappen und große Umschläge mit Papprücken zu kaufen. An der Kasse entdeckt: Mini-Textmarker, die nur halb so groß sind wie normale Textmarker. Praktisch für die Schule. Drei Stück im Beutel kosten 3,45.
Weiter in Richtung Neuer Markt, um bei der Ring-Apotheke mein bestelltes Medikament abzuholen. Auf dem Weg komme ich bei der Hauptpost vorbei, aber den Gedanken, schnell noch ein Pluspäckchen M (Päckchen und Marke in einem) mitzunehmen, verwerfe ich schnell. Die Warteschlange ist ungelogen 50 Meter lang. Ungefähr 30 m im Foyer der Post und 20 m im Freien.
Am Neuen Markt schaue ich auf den Busplan, wann ich nach Hause fahren kann. Eine Minute später kam mein Bus, aber ich entschied mich dafür, noch 40 Minuten länger in der Stadt zu bleiben. Ich ging in die Apotheke und anschließend in den Supermarkt im Horten, um noch Spezi zu kaufen. Der Horten hat eh schon ein recht kleines Sortiment; endgültig fündig wird man im Zweifelsfall nur im Altstadtmarkt. Dieses kleine Sortiment ist aber auch nicht immer gut gefüllt: MezzoMix gibt’s aktuell nur in 1,5 Liter-Mehrweg-PETs, nicht in 1-Liter-Mehrweg-PETs. Und 1,5 sind mir zu viel, weil da zu schnell die Kohlensäure raus ist, bis man den letzten halben Liter erreicht hat. Für eine Party sind 1,5 oder 2 Liter ok, wenn die Flasche eh keine Stunde reicht, aber privat, wo im Laufe eines Tages ein Liter weggeht, will ich das nicht haben. Weiter zum Kühlschrank mit den 0,5-Litern-Wegwerf-PETs, vielleicht sieht es da besser aus. Fehlanzeige, so gut wie leer, nur vereinzelte Cola- und Mineralwasser-Flaschen. Nix wie raus, denn es wird mir auch schon wieder zu voll: Samstags vor Weihnachten in der Stadt einzukaufen ist grau-en-haft (oder, in Anlehnung an einen Kommentar zum dritten Teil von Jörns Xserve-Test: »In drei Worten: grau en haft«). Rüber ins Kino (Cinestar). Zehn Leute vor mir in der Schlange und nur wenig Hoffnung darauf, dass ich bereits heute für den 26.12. (DO) kaufen, geschweige denn reservieren kann. Normalerweise geht das erst am DI. Aber ich hatte Glück und konnte fünf exzellente Plätze (Mitte-Mitte) im großen Saal für die 19:30-Vorstellung von »Herr der Ringe: Die zwei Türme« reservieren. Gestern Abend habe ich mit Klaus telefoniert, der sich das double feature aus erstem und zweiten Teil angetan hat. Er meinte, sechs Stunden am Stück sind schon ziemlich hart, aber der zweite Film für sich betrachtet sei recht gut. Es geht auch nicht mit zehn Minuten Gequatsche am Anfang los, sondern es geht gleich nahtlos zur Sache. Wie ich heute von Holger erfahren habe, war Klaus nicht im CineStar (wohl keine Plätze mehr frei), sondern im alten Manhattan-Kino. Sechs Stunden Herr der Ringe im Manhattan fällt für mich in die Kategorie »Was bin ich für ein Perverser?« Vor etwa drei Jahren hat man dort zwar die alten Sitze rausgerissen und neue rein, aber der Reihenabstand ist immer noch zu gering und ich halte es dort keine zwei Stunden aus.

12:58, abstellen an der Bushaltestelle, der Bus fährt um fünf nach.
Eine halbe Stunde später Ankunft zu Hause. Seit ungefähr zwei Stunden schreibe ich an diesem Eintrag und surfe nebenbei noch ein wenig.
Jetzt bin ich gleich fertig und sehe mir die Schmidt-Show von gestern an, die letzte in diesem Jahr. Ich weiß noch nicht, wer es zum Liebling des Jahres gebracht hat. Ohne mich noch an alle zwölf Anwärter des ablaufenden Jahres erinnern zu können, tippe ich mal auf Friedrich Merz. Laut Suzanas »Schmidt frei Haus«-Newsletter geht es erst wieder ab 14. Januar mit der HSS weiter. Schwere Zeit bis dahin…

Übrigens hatte es heute sagenhafte sechs Grad. Würde ich nicht erkältet sein und würde es nicht regnen, hätte ich heute gleich mein aufgewertetes Fahrrad getestet. Mit weißen Weihnachten wird es dieses Jahr wohl nichts werden, im Gegensatz zu letztem Jahr, als es bei knackigen minus zehn Grad ca. 30 cm hoch geschneit hat. Es gibt bei uns ernsthaft die Überlegung, den Urlaub über Silvester in Berchtesgaden zu verschieben. Uns geht’s auch um den Schnee. Wir müssen mal anrufen, ob dort Schnee liegt und ob er sich nicht durch den Regen schon wieder in Matsch verwandelt hat. Wir liegen übrigens auf etwa 300 m üNN.

Erschienen am Samstag, 21.12.2002 @ 17:19 | Kommentare deaktiviert
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Vielen Dank für die Reaktionen auf meine Abschiedsmail.
Ich habe einige E-Mails bekommen und heute auch einen lieben Brief. Auszug:

»Was bleibt sind die Erinnerungen.
Was kommt, weiß niemand.«

Ich bin nicht der Typ, der Briefe schreibt. Persönliche Briefe mit der Hand zu schreiben ist mir eigentlich zu mühselig (Briefe oder Mails am Computer tippe ich gerne). Deswegen schreibe ich gar keine persönlichen Briefe, denn ein persönlicher Brief muss mit der Hand geschrieben sein, damit er persönlich wird. Aber dieses Jahr sind zwei Briefe an eine frühere Kollegin und einen Kollegen aus der Bank fällig, da gibt es gar keine Frage. Vor Weihnachten werden sie wohl nicht mehr ankommen, aber ich schick’ sie noch am Montag raus.
Anfang nächsten Jahres werde ich eine ganz spezielle Filiale auch nochmal besuchen (ok, allerdings auch, um mir nochmal den Griechen in der Stadt zu geben).

Danke.

Erschienen am Samstag, 21.12.2002 @ 20:44 | Kommentare deaktiviert
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15 minutes

Licht aus um 21 Uhr.
Nix Party, auskurieren ist angesagt.

Morgen auch keine größeren Aktivitäten. Mittags mal in die Stadt fahren, um Tzatziki für das Mittagessen (Gyros zu Hause) zu holen. Abends Mac-TV und Spiegel-TV. Zwei Briefe schreiben. Viel lesen.

Am Montag geht’s wieder richtig los, da muss ich wieder in die Stadt. Nachmittags oder abends vielleicht mit Holger treffen, mal sehen, was sich ergibt.

Erschienen am Samstag, 21.12.2002 @ 20:49 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 22.12.2002

iPod tot?

Ich dachte eben schon für einen Moment, mein iPod sei tot.
Gestern habe ich in der Warteschlange vor der Kinokasse noch felißig gehört. Als ich dran kam, längere Zeit auf die Pause-Taste gedrückt (das schaltet ihn ab) und die Hold-Taste aktiviert (damit er sich nicht selbst wieder einschaltet, falls ich versehentlich eine Taste in der Tasche drücke). Für »Herr der Ringe« reserviert und als ich fertig war und wieder aus dem Kino raus kam, wollte ich weiterhörne. Ging nicht. Obwohl es über null Grad hatte. Über die Nacht hatte ich ihn mal aufgeladen und wollte ihn eben starten. Nix. Panik. Google angeworfen, Groups-Suche in de.* nach »ipod tot« und tatsächlich (Auszug):

> hallo ich habe zu weihnachten einen
> ipod bekommen und kriege ihn nicht an.

Hast Du ihn mal eine weile an Firewire angeschlossen?

Taste “Menü” und “Play/Pause” mal länger gedrückt und gehalten? = Reset.
Erscheint dann irgend wann mal das Apple-Logo, drückst du die linke und die rechte Taste zusammen, wenn das Firewire-Symbol erscheint kann man ihn aller Regel nach bestücken.

Bei mir hat bereits der Reset per Menü-Pause geholfen. Alle Daten waren noch da.
Ist mir in einem Jahr iPod-Erfahrung das erste Mal passiert (5 GB-iPod von 11/01 bis 08/02 und 10 GB-iPod seit 08/02).

Erschienen am Sonntag, 22.12.2002 @ 14:40 | Kommentare deaktiviert
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Musik

Badly Drawn Boy, »Something to talk about«
Sowohl die »Original Version« (Track 1), als auch »The Four Tet Convention Mix« (Track 2). Letzterer ist fast noch einen Tick besser als das Original.

OST von »About a Boy«, ein sehr genialer Film.

Erschienen am Sonntag, 22.12.2002 @ 16:31 | Kommentare deaktiviert
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72 hours of Joey Love

Yes!! Eben mit Holger telefoniert (Treffen morgen um halb sechs für Kino geht klar). Vor ein paar Wochen habe ich ihm und Stefie mal eine »Friends«-DVD geliehen. Zweck der Übung: Die Folge 5.16, »The One with the Cop«, in der Ross ein Sofa kauft, aber ein wenig Probleme hat, es die Treppen hinauf in seine Wohnung zu bekommen. Holger und Stefie haben sich ein ähnliches Sofa gekauft und wohnen im fünften Stock unter’m Dach — ohne Aufzug. In der Folge kann man sehen, dass es auch wesentlich schlimmer hätte kommen können:

[Scene: The couch store, Ross is talking to a saleswoman.]

Ross: I’d like to return this couch. I’m not satisfied with it.

[The camera cuts to show the couch, which has been cut in half.]

The Saleswoman: You wanna return this couch? (Ross nods yes.) It’s cut in half!

Ross: That’s what I’m telling you.

The Saleswoman: Did you cut this couch in half?

Ross: This couch, is cut in half! I would like to exchange it for one that is not cut in half!

The Saleswoman: You’re telling me this couch was delivered to you like this?!

Ross: Look, I am a reasonable man. I will accept store credit.

The Saleswoman: I’ll give you store credit in the amount of four dollars.

Ross: (thinks) I take it.

Ende vom Lied: Holger und Stefie hätten gerne auch die anderen Folgen von mir ausgeliehen.   :-)
Sehr angetan war Holger auch von 5.15, »The One with the girl who hits Joey«:

Rachel: Hi! Wow! You look, you look… big.

Joey: Thanks! I’ve been working out. Hey listen, is it obvious that I’m wearing six sweaters?

Rachel: Uhhh, yeah. But it’s not obvious why.

Joey: Well look, I’m breaking up with Katie so I had to put on some extra padding. Y’know? I mean, if she hits me when she’s happy, can you imagine how hard she’s gonna hit me when I tell her I’m taking away the Joey love?

Die acht Seasons (neun Stunden pro Season) nehmen 50 cm Regal in Anspruch. Ich gebe Holger morgen erstmal die erste und die zweite Season, das hält für eine Weile vor.   ;-)

Links zu Friends:
- IMDB
- Episode Guide
- Scripts

Die Script-Site ist wegen juristischer Bemühungen durch Warner Brothers geschlossen worden. Eigentlich sehr schade, denn mit den Scripts auf der Festplatte kann man mal schnell eine bestimmte Folge suchen, wenn man nicht genau weiß, wo ein fragliches Zitat vorkam. Ich habe sie zum Glück noch, allerdings nur für die ersten sechs Seasons. Aktuell wird in den USA die neunte Season ausgestrahlt.
Wenn man ein bisschen intelligent googlet, kommt man aber noch an die Scripts ran. War so frei, mir noch 7.01 bis 7.22 und 8.01 bis 8.06 zu besorgen.

Wichtig bei Friends ist, dass man sich die Folgen auf Englisch ansieht. Es gibt mittlerweile auch deutsche DVDs mit deutschem Ton, aber da verlieren die Folgen ganz gewaltig, denn ein großer Teil des Humors wird auch durch die Sprache, Wörter und Tonlagen transportiert.

Bezugsquellen:
- amazon.co.uk
- amazon.fr
- dvdzone2.com
- amazon.de

Ich habe bereits bei allen der vorgenannten Händler eingekauft. Meine Sammlung besteht aus einigen Season-Boxen aus Belgien (dvdzone2.com) mit englischem und französischem Ton, aus reinen englischen Boxen (englischer Ton) und aus einzelnen deutschen DVDs (u.a. deutscher und englischer Ton). Alle europäischen Discs laufen auch in deutschen Playern (sind alle Regionalcode 2).
Preislich interessant ist alles, was nicht aus Deutschland kommt. Die Boxen sind relativ teuer, und am günstigsten war es bislang bei den ausländischen Versendern.

Worum geht’s in Friends? Sechs Twenty-Somethings, drei Mädels, drei Jungs, sind eng befreundet in New York unterwegs. Joey und Chandler wohnen im Apartement gegenüber von Rachel und Monica. Phoebe schaut recht oft bei den beiden Frauen vorbei und Ross, der Bruder von Monica, hängt auch in der Clique mit drin. Wenn sie nicht gerade arbeiten oder in ihren Wohnungen sind, treffen sich alle in einem Coffee-Shop, wo sie an ihrem Stammtisch eine lange Couch und an jedem Ende ein Sofa unter Beschlag nehmen.

In aller Kürze die wichtigsten Charaktere:

Rachel (Jennifer Aniston): Wohnt mit Monica zusammen, ist ein typisches Stadtgirl mit Kreditkarte von Papi. Arbeitet in der Modebranche.

Monica (Courteney Cox): Wohnt mit Rachel zusammen, Schwester von Ross. Arbeitet als Köchin.

Phoebe (Lisa Kudrow): Hat eine eigene Wohnung. Sie ist Masseurin, ihre Zwillingsschwester Porno-Darstellerin. Phoebe ist ein bisschen durchgeknallt, spielt und singt grauenhaft Gitarre.

Joey (Matt LeBlanc): Wohnt mit Chandler in der Wohnung gegenüber von Rachel und Monica. Bei ihm vergeht keine Nacht ohne eine Frau neben sich im Bett. Tagsüber ist er schlechter Schauspieler in einer drittklassigen Krankenhausserie (»Doctor Drake Remore«).

Chandler (Matthew Perry): Wohnt mit Joey zusammen. Er ist ein ganz normaler Typ, der als Kundenberater einer Bank durchgehen könnte. Was er tatsächlich beruflich macht, weiß allerdings niemand genau. Auf dem Adressaufkleber seiner abonnierten Fernsehzeitschrift steht »Miss Chanendler Bong«.

Ross (David Schwimmer): Der Bruder von Monica. Seine erste Frau ließ ihn sitzen, weil sie sich in eine andere verliebt hat. Aus dieser Ehe hat er einen Sohn. Seine zweite Hochzeit ging in die Hose, weil er seine Braut Emily vor dem Altar mit »Rachel« angesprochen hat. Er arbeitet als Paläontologe in einem Museum. Sehr geile Szene aus 4.02 (»The One with the cat«), als er sich mal mit Rachel darum gestritten hat, wer von ihnen beiden immer das letzte Wort an sich reißt:

Monica: Ross, don’t start.

Ross: Come on, you-you can’t tell me you actually believe that-that there’s a woman inside that cat!

Rachel: I believe it.

Ross: No you don’t.

Rachel: Yes, I do.

Ross: No you do–y’know what, you’re not gonna suck me into this.

Rachel: Oh sure I am, because you always have to be right.

Ross: I do not always have to be–okay, okay. (starts to leave)

Rachel: Jurassic Park could happen.

(Ross wants to say something, but just smiles and leaves.)

Dazu das Gesicht von Ross…

Erschienen am Sonntag, 22.12.2002 @ 18:53 | Kommentare deaktiviert
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Pampa3 ist vorbei!

Erst neulich noch habe ich mich darüber geärgert, dass ich hier in Hüttendorf, zehn Kilometer vor der Stadt, im Winter nahezu von jeder Zivilisation abgeschnitten bin. Seit dem Fahrplanwechsel vom 15.12.02 rückt die Welt wieder ein Stück näher zusammen. Ich wohne etwa seit meinem 5. Lebensjahr, also seit rund 19 Jahren im Grünen. Ich habe keine Ahnung, wie es vor 1983/’84 mit den Busverbindungen zwischen meinem Vorort und der Stadt war, aber besser kann’s kaum gewesen sein.
Um’s in einem Satz zu sagen: Ich bin begeistert! Ich glaube wieder an den ÖPNV.
Das Angebot auf der Linie 281 wurde massiv ausgebaut. Mit einer teilweisen 20-Minuten-Taktung am Nachmittag wird ein seit 19 Jahren gehegter Traum wahr. Noch vor vier Wochen fuhr abends werktags (!) der letzte Bus aus der Stadt raus um 18:48 Uhr. Nun fahren auch noch zwischen 19 und 23 Uhr Busse, stündlich zur 17. Minute! Anders rum sieht’s genauso aus, in die Stadt rein beglücken uns nun ebenfalls über 30 Verbindungen von den frühen Morgenstunden bis in den späten Abend.
Ich weiß gar nicht, wer alles mit diesen zusätzlichen Bussen fahren soll. Wobei die Linie 201 etwas eingeschränkt wird und künftig nicht mehr so oft über Frauenaurach fährt, sondern direkt nach Herzogenaurach. Fr’aurach wird dann von den zusätzlichen 281ern mitbedient (wie bisher auch schon). Letzte Woche ist mir schon aufgefallen, eine Haltestelle in Fr’aurach um eine Kreuzung vorverlegt wurde (das war wirklich sinnig) und dass es zwischen Fr’aurach und Kriegenbrunn zwei zusätzliche Halte gibt (Silvania und Kitzmann), aber ich hatte nicht daran gedacht, dass nicht nur die Bahn ihren Fahrplan wechselt, sondern auch die lokalen Verkehrsbetriebe. Und dass nach zwei Jahrzehnten das Angebot derart aufgestockt wird (dass seit zwei Jahren der Nightliner bis H’dorf fährt, war ja schon ein Triumph). Ich habe auch berechtigte Hoffnungen, dass der 281er künftig wieder am MediaMarkt hält; nach dem Kreisverkehr ist neben dem entstehenden Neubaugebiet bereits ein weiterer Ausstiegspunkt vorgesehen (der Radweg wird um eine gepflasterte Fläche herumgeführt; bislang erkannte ich den Sinn nicht, bis am Ortsanfang Fr’aurach die Haltestelle am Geißberg um die eine Kreuzung vorverlegt wurde, bei der es ebenfalls so eine gepflasterte Ausstiegsfläche gibt).

Doch meine Begeisterung kann noch gesteigert werden, Achtung: Aus der Stadt raus am Samstag durchgehende 40-Minuten-Taktung von 07:37 bis 18:57!! Ist das zu fassen?! Und ab 20 Uhr zur 17. Minute wieder die stündliche Taktung bis einschließlich 23:17. Und danach geht’s von 1 bis 4 Uhr morgens mit stündlichen Nightlinern weiter. In die Stadt rein das gleiche Bild. Das Topping, der Brüller bei all diesen Änderungen ist: Zum ersten Mal seit 20 Jahren (abgesehen von der Bergkirchweih zu Pfingsten) fahren sonntags (SONNTAGS!) Busse von und nach Hüttendorf, 200 Meter bis vor meine Haustür. 16 Verbindungen rein und 17 raus, wo vorher *gar nichts* war. Stündlich zwischen 8 und 23 Uhr.

Das wird zwar genau niemanden interessieren, aber ich habe mal alle Verbindungen der Linien 281 und N28 (Nachtbus am Wochenende) auf einer Extra-Seite zusammengefasst. Ich werde sie künftig zum Nachschlagen verwenden (zumindest bis zum nächsten Fahrplanwechsel).

Nichts desto trotz werde ich mich ab Temperaturen von zehn Grad plus und trockener Witterung vermehrt auf mein Rad schwingen.

Glücklich kann ich jetzt ins Bett gehen.

Erschienen am Sonntag, 22.12.2002 @ 22:48 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 23.12.2002

 

7,8 Grad… haben wir April oder doch Dezember?

Erschienen am Montag, 23.12.2002 @ 9:17 | Kommentare deaktiviert
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Zurück aus der Stadt. Einen kleineren Einkauf (Frigeo Brause) habe ich heute bleiben lassen müssen, da die Warteschlangen im Müller unerträglich lang waren. Im Horten musste ich mich an drei Kassen anstellen, da ich in drei voneinander getrennten Abteilungen eingekauft habe (Schreibwaren, Supermarkt, Computer). Mit ca. 6-10 Leuten waren die Schlangen zwar auch nicht gerade kurz, aber es war noch besser als im Müller noch länger wegen zwei Schachteln Brause anzustehen, wenn alle Leute vor Dir auf den letzten Drücker ihre Weihnachtsgeschenke einkaufen.
Meine Weihnachtsgeschenke habe ich natürlich beisammen und eben auch verpackt. Meine Ungeschicklichkeit grenzt ja schon an Feinmotorik-Störungen, aber ich habe es erstaunlich gut hinbekommen. Haha, erinnert mich an eine TV-Werbung für eine Nintendo-Konsole (vielleicht war’s sogar schon Gamecube): »Trainieren Sie Ihre Hand-Augen-Koordination.« Vor 15 Jahren habe ich mir durch das Dauerfeuer bei »Giana Sisters« auf dem C=64 für einige Zeit einen muskulösen Daumen angespielt…

Back to topic. Um 16:50 fahre ich wieder mit dem Bus in die Stadt; ich treffe mich um halb sechs mit Holger vor dem Manhattan. Der Film heißt »Bowling for Columbine« (ich werde darüber berichten). Eben mal Klaus anrufen, ob er mit will… Nein, hat keine Zeit.

Um 20 Uhr startet Verenas Geburtstagsparty bei uns im Keller. Nix Partykeller, Waschküche. Ich bin ja nur mäßig begeistert von der Idee, aber ok. Gestern Abend haben wir noch zusammen in einer halben Stunde meine 2.011 mp3-Dateien in iTunes durchforstet und heute morgen habe ich ihr von ihrer Auswahl zwei Audio-CDs gebrannt.
Der Film wird erst gegen acht Uhr zu Ende sein (Viertelstunde Werbung ab 17:45, dann ziemlich genau zwei Stunden Hauptfilm). Danach werden Holger und ich bestimmt noch auf einen Sprung irgendwo hingehen; mal sehen, was sich ergibt. Bin dann erst zwischen zehn und zwölf zu Hause.
Morgen ist Weihnachten und Verena hat Geburtstag. Irgendwann am Nachmittag brechen wir dann zu meinem Onkel (der Bruder meiner Mutter) und meiner Tante auf. Weihnachten wollten wir dieses Jahr auf keinen Fall nur zu dritt verbringen, nachdem im Juli meine Mutter gestorben ist. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, dass wir zu meinem Onkel und meiner Tante fahren (in den letzten x Jahren kamen sie immer zu uns, wegen Verenas Geburtstag), aber ich finde die Idee gut.

Erschienen am Montag, 23.12.2002 @ 15:36 | Kommentare deaktiviert
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Festivus yes! Bagels no!

Atheisten feiern kein Weihnachten. Aber gegen Festivus ist nichts einzuwenden: Merry Festivus!

Erschienen am Montag, 23.12.2002 @ 23:41 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 24.12.2002

»Thank you for not shooting me.«

Von »Bowling for Columbine« hatte ich bisher gar nichts gehört, außer dem Titel.
Columbine, die Älteren werden sich erinnern, ist der Name einer Highschool in Littleton, einem Vorort von Denver. Am 20. April 1999 töteten Eric Harris und Dylan Klebold, zwei Schüler der Highschool, 12 Schüler, einen Lehrer und anschließend sich selbst.
Bei »Bowling for Columbine« (Trailer) handelt es sich um einen zweistündigen Dokumentarfilm, der im Erlanger Manhattan-Kino als OmU (Original mit Untertitel) gezeigt wird. Ich wusste noch, dass er von allen, die ihn bislang gesehen haben, sensationell gut bewertet wurde; sei es bei zelluloid.de (16 Besucher gaben ihm durchschnittlich 98%) oder bei der IMDB (4.563 User gaben durchschnittlich 9,0 von 10,0 Punkten). Mir war noch die Werbezeile (»Are we a nation of gun nuts or are we just nuts?«), sonst gar nichts.
Holger ist über Weihnachten wieder zu Hause, seine Freundin fuhr gestern Abend zu ihren Eltern weiter in den Norden, wir hatten beide nichts vor am Montag-Abend und verabredeten uns deswegen.

Um’s kurz zu sagen: Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen.
Fünf von fünf Sternen, hätte gerne noch eine Stunde länger sein können, wird auf jeden Fall auf DVD gekauft.

Wer den Film noch sehen will und sich nicht die Spannung nehmen lassen will, sollte jetzt aufhören zu lesen, denn ich werde den Film im Folgenden sehr ausführlich besprechen.

Zu Beginn ein Hinweis: Die Off-Stimme des Regisseurs ist deutsch synchronisiert. Ansonsten ist der Film OmU, was dem Verständnis, der Aussprache mancher Beteiligten wegen, durchaus zuträglich war.

Das grundsätzliche Thema (Schulmassaker von Littleton) ist bekannt. Wie ist der Dokumentarfilm-Regisseur Michael Moore das Thema angegangen?

Zwei Dinge: Kindgleiche Neugierde und eine gehörige Portion Sarkasmus.
Der Regisseur Michael Moore selbst ist vor der Kamera zu sehen, als er versucht zu ergründen, was um den 20. April 1999 passierte. Während Moore seine ausladende Gestalt durchs Bild schiebt und ein wenig aussieht wie ein übergewichtiger Hardrock-Fan oder wie Silent Bob aus Kevin Smith-Filmen, aber sicher nicht wie ein Dokumentarfilm-Regisseur, wird er begleitet von einem Kameramann und Moore fragt allen möglichen Leuten Löcher in den Bauch, wie ein Kind, das auf jede Antwort erneut mit einem »Warum?« kontert. Er geht den von verschiedenen Seiten aufgeworfenen Erklärungen nach. Er interviewt Mitschüler von Harris und Klebold, Polizisten, Politiker, Marilyn Manson (Musiker) und Charlton Heston (Schauspieler und Vorsitzender der NRA, der National Rifle Association). Moore sieht sich aber nicht nur das Massaker von Littleton an, sondern führt auch andere Beispiele auf, in denen Kinder zu Killern wurden und betrachtet das Thema Gewalt an sich auch von einer höheren Warte (warum in den USA die Zahl der Morde um Potenzen höher liegt als in anderen westlichen Nationen; in welchem Verhältnis die Gewalt von Einzelnen wie bei Harris/Klebold zur Gewalt des Staates, z.B. bei US-Bombardements in Kosovo oder zahlreiche verdeckte Operationen steht). Es ist ein Genuss, Moore dabei zuzusehen, wie er die richtigen Fragen stellt. Viele davon können seine Interviewpartner nicht beantworten und viele die er sich selbst stellt, lässt er unbeantwortet. Aber beim Zuschauer tragen sie dazu bei, mit dem Film mitzudenken. Moore will nicht jede Frage beantworten; sie fallen fast schon in die Kategorie »rhetorische Frage«. Auch wenn der Regisseur seine Meinung nicht ausspricht, wird sie doch durch die Art der Fragestellung klar. Moore bezieht lediglich in einem Punkt klar Stellung: Die USA wären sicherer, wenn es nicht so viele und so leicht zugängliche Waffen gäbe. Das ist die Erkenntnis, zu der Moore durch seine Recherchen gelangt und zu der er natürlich auch den Zuschauer führen will.
Nicht nur der an Leichtgläubigkeit grenzende sorglose Umgang »der Amerikaner« mit Waffen lassen einen manchmal den Kopf schütteln, sondern auch der oben erwähnte Sarkasmus. Zu Beginn des Films eröffnet er in einer Bank ein Konto, die jedem neuen Kunden ein Gratis-Gewehr verspricht. Moore: »Meine erste Frage ist: Ist es nicht ein wenig gefährlich, in einer Bank Waffen auszuhändigen?« Oder als er einen Kanadier fragt, wann in seiner Gegend zuletzt ein Mord stattfand. Der Kanadier überlegt lange. Moore: »Ten years? Twenty years? In your lifetime?«

Der Film reiht Szenen mit den Recherchen Moores aneinander mit kurzen Ausschnitten aus Filmen, Fernsehserien, Cartoons, Nachrichtensendungen oder aufgezeichneten Reden der US-Präsidenten Clinton und Bush junior. Moore geht in die angeblich gefährlichste Ecke von L.A. um festzustellen, dass hier so gar nichts passiert, dass er dafür das Hollywood-Schild nicht sehen kann. Er fragt einen Polizisten, ob er nicht jemanden wegen der Luftverschmutzung verhaften will, da die doch viel gefährlicher sei als irgendein Kleinkrimineller. Er interviewt Reporter von Fernsehanstalten die von Verhaftung zu Verhaftung und von Katastrophe zu Katastrophe fahren. Er lässt sich von einem Fernsehmacher erklären, weswegen dieser immer nur Sendungen von Verfolgungsjagden zeigt; er solle doch mal eine Sendung über Wirtschaftskriminelle machen, die schaden der Allgemeinheit viel mehr. Dazu wird ein Einspieler gezeigt, wie ein dicker Moore mit »Corp Cops«-Aufschrift auf seiner Jacke einen Geschäftsmann festnimmt.
Im Verlauf des Films kommt Michael Moore darauf, dass die hohe Zahl von Morden durch Schusswaffen allein ein US-Problem ist. Liegt es an der Arbeitslosigkeit? Andere Länder haben höhere Erwerbslosenzahlen. Liegt es an den gewalttätigen Filmen? In anderen Ländern werden solche Filme auch gesehen. Liegt es an der gewalttätigen Geschichte? Die Vergangenheit anderer Länder sieht nicht besser aus. Moore fährt nach Kanada und befragt die Leute dort nach ihren Erfahrungen mit Gewalt und stellt fest, dass dieses Problem dort kein so großes ist wie einen Kilometer weiter, nur über den Grenzfluss drüber (zu Kanada vielleicht gerade noch das hier: John’s Switch to Canada).
Michael Moore geht der Frage nach, weswegen in der Unterschicht die Menschen zwei Jobs annehmen müssen, stundenlang mit dem Bus durch die Gegend fahren, 70 Stunden die Woche arbeiten und in wie weit nicht das auch Ursache für den Tod eines Mädchens sein kann, das von einem 6-jährigen Jungen erschossen wurde, der den herumliegenden Revolver eines Verwandten im Haus gefunden hat (zum Thema zwei Jobs kann ich das Buch »Arbeit poor« von Barbara Ehrenreich sehr empfehlen).

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass der Film das Thema aus einer Contra-Sicht abschließend behandelt. Nach dem Ansehen bleiben keine Fragen mehr offen und man hat das Gefühl, dass alles was wichtig war, gesagt wurde. Dieser Eindruck ist auch Moores konsequentes Nachbohren zu verdanken.

Zu Michael Moore erschien vor einigen Wochen ein längerer Artikel im Spiegel: »Donald Duck im Klassenkampf« Daneben kann ich das Spiegel-Interview mit Michael Moore empfehlen.

Und jetzt: Ab ins Kino, aber sofort!

Erschienen am Dienstag, 24.12.2002 @ 12:44 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 25.12.2002

 

Verenas Party war nicht schlecht. Die Waschmaschinen mit Bettlaken abgedeckt, darauf dann die Bar, Discman, CDs und Boxen angerichtet. Zwei Tische mit Bierbänken, das ging schon. Stimmung war gut, Party war gut besucht, alles bestens. Ich glaube, ich bin manchen Leuten aber etwas auf die Nerven gefallen, weil ich eine DV-Kassette (60 Min.) voll gefilmt habe…
Ins Bett um halb drei, als die Feier zu Ende war.

Am Weihnachtstag selbst allerdings erst wieder gegen Mittag aufgestanden.
Um kurz vor vier sind wir zu dritt zum Friedhof gefahren, einige Blumen am Grab meiner Mutter ablegen. Es ist irgendwie so unwirklich, das sie nicht da ist. Und ich überlege mir manchmal, welche kleinen Dinge sie nicht mehr mitbekommt: Mein nach über zehn Jahren neuer Schreibtisch, dass der Kraftswerks-Schlot jetzt weg ist, die Verbesserung des Bus-Angebots oder den Umbau der Apotheke und der Sparkasse zwei Orte weiter. Die kleinen Dinge, die das tägliche Leben berühren und verändern, allein schon, weil sich auch die Landschaft weiter verändert.
Am späten Nachmittag kam mein Großvater (der Vater meines Vaters) vorbei. Tradition. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt er mittags zum Essen; Verena und mein Vater wollen sich wieder an einem Schweinebraten versuchen. Auch Tradition. Außer, dass den Braten früher meine Mutter zubereitet hat. Verena und meinem Vater gelingt er nicht schlecht, allerdings war beim ersten Versuch die Soße mangels Erfahrung mit der Funktionsweise eines Soßenbinders ungenießbar (damit hätte man mörteln können).
Am Abend fuhren wir nach Bruck, zu meinem Onkel und meiner Tante. Einer meiner Cousins war auch dabei. War recht nett, aber aus irgendeinem Grund überkam mich gegen 21 Uhr Müdigkeit. Keine Ahnung weswegen, eigentlich auch ungewöhnlich, nach nicht mal zehn Stunden auf den Beinen. Irgendwann um den Dreh fuhren wir wieder nach Hause. Ich zog mich aus und legte mich gleich ins Bett.

Heute ist der erste Weihnachtsfeiertag. Ich stand um acht Uhr auf. Besser gesagt, ich war um acht Uhr wach. Holger hat mir gestern einige meiner DVDs wieder zurückgegeben und ich sah mir die acht Friends-Folgen an, die ich ihm auf einer Disc ausgeliehen hatte. War mal wieder ganz amüsant. In einer Folge hörte ich einen recht guten Song, »Making a plan«. Aber keine Ahnung, wer den da zum besten gab. Google sei Dank fand ich heraus, dass die Band »Semisonic« heißt (siehe hier und hier). Bei amazon.de war leider keine CD mit dem Song zu finden und meine mp3-Sites ließen mich auch im Stich (gäbe es nur noch Napster…). Ebenso wenig Erfolg bei amazon.co.uk, amazon.com (haben durchaus unterschiedliche Bestände) und jpc.de.

Ansonsten nicht viel los. Wohnung geputzt und gewischt, Wäsche gewaschen. Mir ist im Moment ziemlich langweilig, aber um 17 Uhr werde ich in die Stadt fahren und zum Griechen gehen (habe heute noch nichts richtiges gegessen außer Schokolade und Erdnussflips).

Nachtrag, 19:40 Uhr: Auch aus diesem Grund schreibe ich ein Weblog: Daran, ob meine Mutter diese kleinen Veränderungen wie das Verschwinden des Kraftswerks noch miterlebt hat oder nicht, werde ich mich in zehn Jahren nicht mehr erinneren können. Die Erinnerungen werden verblassen und ich kann sie zeitlich nicht mehr richtig einordnen. Ein Weblog ist gut, um sich daran zu erinnern, wann was war und wie es war.

Erschienen am Mittwoch, 25.12.2002 @ 16:22 | Kommentare deaktiviert
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Seit ein paar Tagen nervt mich beim IE/Mac, dass scheinbar willkürlich die Größe der Darstellung von Schriften verändert wird. Alles auf spiegel.de erscheint zu klein, auf heise.de zu groß und in Eingabefeldern wie der two cents-Verwaltung ist alles unlesbar winzig. Keine Ahnung, woran das liegt. Löschen und Neuinstallieren von IE hilft, aber das kann’s ja wohl nicht sein.

Erschienen am Mittwoch, 25.12.2002 @ 19:44 | Kommentare deaktiviert
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Wir sehen uns auf der anderen Seite

Vielleicht schon der letzte Eintrag für dieses Jahr.
Morgen ist volles Programm: Mein Onkel kommt noch auf einen Sprung vorbei, CDs und DVDs austauschen. Mein Großvater kommt zu essen und am späten Nachmittag fahre ich in die Stadt. Dort treffe ich gegen 18 Uhr auf Holger. Wir essen im »Fellinis« und gehen dann mit Martin ins benachbarte Kino. Die Karten für LotR 2 habe ich vorhin schon abgeholt; exzellente Karten, Hauptvorstellung, großer Saal.
Offizieller Beginn ist 19:30, aber bis Werbung, Eisverkauf, Lasershow und Trailer rum sind, wird es wohl locker 20:15, 20:30 werden. Der Film dauert drei Stunden, so dass wir knapp vor Mitternacht rauskommen werden.
Freitag Vormittag fahren wir dann zu dritt (Verena, mein Vater und ich) nach Berchtesgaden, wo wir über Silvester bleiben (trotz Schneemangel).

Macht’s gut!

Erschienen am Mittwoch, 25.12.2002 @ 20:02 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 26.12.2002

 

Ich melde mich doch nochmal. Muss noch einige Dinge loswerden.
Zum Beispiel bin ich relativ fassungslos, dass Siemens sogar bei ihrem neuesten Handy, dem S55, keine vier Wochen auf dem Markt, noch ein Datenkabel mit serieller Schnittstelle beilegt. Immerhin ist es mit Bluetooth ausgestattet. Das ist fast so gut wie der Gag, bei einem PC mit DVD-Brenner noch ein Diskettenlaufwerk einzubauen. Nicht, weil ein DVD-Brenner ein Floppy-Drive sinnvoll ersetzen kann, sondern wie man es fertig bringt, neben ein modernstes Gerät so einen Anachronismus einzubauen.
Dass auf der beiliegenden Mini-CD (8 cm Durchmesser) nur ein Windows-Programm drauf ist, wundert dann nicht mehr weiter.
Verarschen kann ich mich selber.

Erschienen am Donnerstag, 26.12.2002 @ 15:04 | Kommentare deaktiviert
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Noch ein Nachtrag zum ZDF-Jahresrückblick »album 2002«: Die Stimme des alten Sprechers fand ich zwar wesentlich passender, aber dafür waren die Anmerkungen von Thomas Kausch auch schön bissig. Schlussendlich :) hat’s gepasst.

Erschienen am Donnerstag, 26.12.2002 @ 15:16 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 27.12.2002

Last Call for Phloston Paradise, hurry up!

Es geht gleich los Richtung Berchtesgaden.

Gestern Abend habe ich noch verzweifelt meine Winterstiefel im Keller gesucht, aber nicht gefunden. Vielleicht haben wir sie im letzten Frühjahr auch ausrangiert und verkauft, ich weiß es nicht mehr. Dafür haben wir meine Winterjacke gefunden, die ich vor einem Jahr gekauft habe; daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Mal sehen, vielleicht kaufe ich in Berchtesgaden neue Stiefel. Oder zurück in Erlangen Anfang Januar. Jetzt müssen erstmal die Wanderstiefel herhalten. Im Moment sind die Temperaturen noch mild, aber wenn der Winter mit minus zehn oder zwanzig Grad mal richtig da ist, wird’s in Halbschuhen etwas frisch.
Und nach diesem Winter kommen keine Sachen mehr von mir in den Keller; ich hebe alles bei mir im Schrank auf, dann weiß ich, woran ich bin.

Schnee werden wir wohl keinen haben, wir haben uns gestern nochmal telefonisch erkundigt. Naja, Pech.

Erschienen am Freitag, 27.12.2002 @ 10:42 | Kommentare deaktiviert
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