Archiv für März 2003
Sonntag, 02.03.2003
Seit ich
meinen neuen
Power Mac mit
SuperDrive bekommen habe, habe ich eine DVD-R nach der anderen vollgebrannt: Diverse Daten-DVDs, um auf meinen Festplatten Platz zu schaffen, aber auch DVD-Video.
Bei den ersten Tests musste ich auch Lehrgeld bezahlen: Ein 4-fach Apple-Rohling zu 4,60 Euro und ein 2-fach Princo-Rohling (etwas billiger) wurden verbrannt, da ich vergessen hatte, den Schutz vor Puffer-Unterschreitung zu aktivieren. Die 4 Euro 60 hängen jetzt an meiner Wand, neben der Floppy aus einer 3,5″-Diskette.
:-)
Das Brennen von Daten-DVDs aus dem Finder heraus habe ich noch nicht probiert, aber sowohl die 2-fach Princos als auch die 4-fach Apples stellen zumindest in Roxios Brenn-Programm
Toast kein Problem dar. Ein randvoller 2-fach Rohling wird in einer halben Stunde gebrannt, beim 4-fach dauert’s nur 1/4 Stunde. So gesehen ist der Aufpreis für die für höhere Brenn-Geschwindigkeiten geeigneten Rohlinge IMHO nicht lohnenswert: 18 Euro vs. 23 Euro für den Packen zu je fünf Stück. Toast behandelt eine DVD-R wie eine CD-R. Die Handhabung ist genau die selbe, nur dass auf eine DVD 4,7 GB drauf passen (eigentlich nur 4,4 GB) und auf eine CD nur 650 oder 700 MB.
Mit Apples
iDVD lassen sich ganz einfach eigene Video-DVDs erstellen. Maximal 60 Minuten lassen sich auf einer DVD-R unterbringen. Die Themes für die Menüs können sich sehen lassen; ich habe schon schlechtere auf kommerziellen DVDs gesehen (natürlich auch bessere), namentlich Produktionen von Universal. Die Zusammenarbeit mit Musik aus
iTunes und Fotos aus
iPhoto für Diashows klappt gut. Leider lassen sich bei einer Diashow keine Wiedergabeliste oder mehrere Songs für die Hintergrundmusik auswählen, es wird nur ein Song abgespielt. Die Bilder werden in Intervallen zu einer, drei, fünf oder zehn Sekunden gewechselt, alternativ auch manuell oder in einem von iDVD berechneten Intervall, so dass das letzte Bild mit dem Ausklingen des Songs gezeigt wird (»An Audio anpassen«). Ebenfalls ein Manko: Die Fotos werden nicht überblendet, eventuell bessert sich das noch mit iDVD 4. Als Work-around kann man die gewünschten Fotos aus iPhoto mit Überblendung als Video exportieren lassen und das Video dann wieder in iDVD einfügen. Auch in iPhoto lässt sich ein Hintergrundsong aus iTunes festlegen, allerdings muss das Wechsel-Intervall fest eingestellt werden; eine Anpassung an die Länge des Songs ist mit iPhoto 2 noch nicht möglich. Die einzelnen Fotos auf der DVD lassen sich mit der Kapitelsprung-Taste weiterschalten. Großer Nachteil: Die Pause-Taste ist gesperrt (auch das spricht dafür, Diashows bis auf weiteres als Quicktime-Video aus iPhoto zu exportieren).
Die Kapitelfunktion im Zusammenhang mit iMovie 3 habe ich noch nicht getestet. Positiv ist die Codierung der DV-Dateien nach MPEG-2 im Hintergrund: Sobald man einen Film in das iDVD-Projekt hinzufügt, fängt das Programm mit dem Berechnen an, bei mehreren Filmen auch gleichzeitig. Für eine Stunde auf DVD braucht mein G4-1 GHz mit 1,2 GB RAM etwa eine halbe bis 3/4 Stunde (habe es nicht gemessen und die abgelaufene Zeit für die Codierung wird nicht angezeigt, nur Statusbalken). Wenn alle Filme berechnet wurden, ein Klick auf den Burn-Button, dann beginnt zunächst die Berechnung der animierten Menüs, was etwa eine Stunde dauert (je nach Anzahl, Dauer und Ausgangsmaterial), danach wird die DVD gebrannt. Ab dem Beginn des Brenn-Prozesses (wenn die Menüs berechnet werden), wird auch genau die verbleibende Zeit angezeigt.
Am Montag werde ich mal einen Abstecher nach Nürnberg machen (es ist mal wieder an der Zeit für einen Döner von Ballerina-Döner). Peter von
entervisions.de, bei dem ich meinen Rechner gekauft habe und den ich
sehr empfehlen kann, hat meines Wissens derzeit keine Apple-Rohlinge vorrätig, aber ein Anruf wird das klären. Davon ab überlege ich, ob ich mir
Keynote zulege, auch wenn ich es erst in ca. zwei Monaten häufiger brauchen kann. Und ich hoffe, dass ich mir nicht noch
VirtualPC kaufen muss, aber ich bin zuversichtlich, dass ich dieses Mal noch um die Anschaffung herum komme.
In einem
Rohling-Vergleichstest von c’t in Ausgabe 25/2002 schnitten die Produkte von Apple und Verbatim am besten ab, die Princo-DVDs am schlechtesten. Ich werde mir 2-fach DVD-Rs von Apple oder Verbatim kaufen.
Mit Verbatim habe ich schon seit Jahren gute Erfahrungen mit CD-Rs gemacht, während No name-Spindelware teilweise schon nach einem halben Jahr nicht mehr lesbar war.
Zu den Unterschieden »Plus oder Minus« bei DVD-Formaten klärt ein
c’t-Artikel auf (kostenlos online verfügbar). Das in aktuellen Macs eingesetzte Superdrive ist das
DVR-A05 von Pioneer und brennt nur DVD-R und DVD-RW (»minus R«).
P.S.: Wer’s nicht abwarten kann, bis ich hier den großartigen Testbericht zum neuen Power Mac veröffentliche, kann sich schon mal ein
Newsgroup-Posting mit ersten Eindrücken durchlesen.
Ich muss Anfang nächster Woche den vollgeknipsten Film in meiner Kamera beim MediaMarkt meines Vertrauens abgeben. Etwa eine Woche später erhalte ich dann alle Bilder in passabler Auflösung als JPG-Dateien auf CD — Auspackbilder vom Power Mac nebst Display sind auch dabei, und auf die warte ich noch.
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 0:56
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Tags: Apple, Mac
An der Verzögerung zwischen dem Konsum des zehnten Star Trek-Films und dem jetzigen Erscheinen dieses Eintrags kann man schon ablesen, dass mich »
Nemesis« nicht vom Stuhl gerissen hat. Ich sah den Film am 28. Januar im größten Saal des hiesigen Cinestar.
Eigentlich muss der wie immer exzellenten
Kritik von Johannes Pietsch nichts mehr hinzugefügt werden; ich könnte sie hier seitenweise zitieren. Das macht man nicht, deswegen sage ich, dass ich sie zumindest unterschreiben könnte.
Die alte Gesetzmäßigkeit, wonach Star Trek-Filme mit ungerader Nummer nichts taugen (1, 3, 5, 7) und »gerade Filme« (2, 4, 6, 8) gut seien, gilt nicht mehr. »Nemesis« ist genau so lau wie der neunte Film aus dem Star Trek-Universum, »
Insurrection« eher sogar noch schlechter. Das Problem von »Nemesis« ist, wie Johannes schon richtig feststellt, dass sich das Drehbuch inzwischen sehr weit von den Wurzeln von Star Trek verabschiedet hat und es nur noch um Action geht, aber nicht mal darin kann dieser Film glänzen, um zumindest noch das dünne Buch rauszureißen. »Nemesis« spielt fast den ganzen Film über nur an zwei Orten: Romulus und die neutrale Zone. Da genügt es nicht, zwei Raumschiffe auf Kollisionskurs zu bringen. Der Fiesling bleibt farblos, die Bedrohung durch ihn kommt nicht wirklich rüber, zu durchsichtig ist auch die um ihn herum gestrickte Geschichte.
Fazit: Wer »Nemesis« verpasst hat, muss nicht drum weinen. Wer sich noch einen Besuch des Films überlegt, sollte sein Geld lieber in bessere Filme investieren. Auf DVD werde ich ihn mir auch nicht kaufen.
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 1:33
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Heute morgen bin ich zum ertsen Mal mit Verenas neuem Auto gefahren, das sie seit Mitte Februar hat. Vorher war’s ein re-importierter Opel Corsa B mit 65 PS-Benziner in silber, jetzt ist es ein nicht re-iportierter, dunkelmintgrün-metallic-farbener Corsa C mit 75 PS-Benziner. Die ersten 1.000 Kilometer wollte sie mich nicht fahren lassen, da sie ihn selbst einfahren wollte und ich ihn nicht schon in den ersten tausend Kilometern gegen die Wand setzen sollte.
Von FR bis MO ist Verena in Köln und sie hat mir das Rutscherl überlassen (wie die Oberpfälzer in Anlehnung an die Bobby-Cars für Kinder zu so kleinen Autos zu sagen pflegen). Bei Kilometerstand 1.004 fuhr ich zum McDonald’s am Hafen, denn etwas anderes hat um 3 Uhr nachts in der Nähe nicht mehr geöffnet. Die Unterklasse hat inzwischen erstaunlich viele Features, die ich eher in Mittelklasse-Wagen vermuten würde: Funk-Zentralverriegelung, Klimaanlage, elektrisch verstellbare Außenspiegel, langsam verlöschende Innenbeleuchtung. Airbags und Servolenkung waren schon beim Corsa B Standard. Beim Verkauf hat uns etwas geärgert, dass manche Leute unmöglich zu erfüllende Anforderungen stellten: Nicht nur, dass ein Re-Import im Wiederverkauf billiger ist als ein ansonsten gleiches »deutsches« Auto, es werden auch Features erwartet, die vor drei Jahren in keinem Auto dieser Klasse zu finden waren, zum Beispiel Klimaanlage.
Ich weiß nicht, ob’s an den zehn PS mehr liegt, aber der Wagen ist sehr spritzig und wendig. Insgesamt ein schönes Auto, auch wenn ich an ihrer Stelle einen
neuen Mini gekauft hätte.
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 15:59
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Tags: Leben
Dank
Holger bin ich auf drei hörenswerte Bands aufmerksam geworden:
- Múm
- Console
- Soulstice
Múm ist ein Quartett aus Island, und ich habe einen Freund von Holger fragen können, den Steinn, einen Original-Isländer, wie man »Múm« mit diesem U mit Strich in der Mitte ausspricht: »Mumm.« Ich habe vergessen, Steinn zu fragen, was das eigentlich bedeutet. Mich begeistert besonders »Green Gras of Tunnel«: leicht verspielt, mit einer schönen Frauenstimme zum Schluss hin und wirrem Text. Die Platte heißt »
Finally we are no one«.
»
Reset the Preset« von Console ist teilweise derart ruhig, dass man sie nicht im Bus hören kann, da die Umgebungsgeräusche zu laut ist. Vor allem Stücke wie »Diagonal (”Raton Relax!”-Mix)« oder »Para.lel (”Funicular”-Mix)« auf der zweiten CD »Preset« eignen sich, um nebenbei Physik zu lernen.
Ich habe die CD nicht komplett gehört, aber bei allem, was ich gehört habe, war keine Stimme zu hören und alle Sounds kommen aus dem Synthesizer.
Das Album »
Illusion« von Soulstice habe ich vergangene Woche bei Holger und Stefie in München gehört. Perfekte Musik um früh gaaanz langsam aufzustehen oder abends bei einem Malt gaaanz langsam ans Bett zu denken. Sehr chillig.
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 16:12
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Tags: Sonstiges
Hier nun der langerwartete Griechen-Test!
Mitte Februar öffnete zwei Orte weiter, ca. vier Kilometer von hier, in Frauenaurach ein neuer Grieche. Im gleichen Haus, in der Wallenrodstraße 5 (91056 Erlangen, 09131-990608) neben der Kirche, war bis letzten Sommer schon ein Grieche drin, aber kein besonders guter. Auf das neue Lokal bin ich durch eine Zeitungsanzeige in den Erlanger Nachrichten, dem Regionalableger der Nürnberger Nachrichten, aufmerksam geworden. Dort wurde noch von der Neueröffnung eines Restaurants »Akropolis« gesprochen, eine Woche später benannte sich der Grieche aber in »Athen« um.
Beim Betreten fällt auf, dass hier komplett renoviert wurde. Nicht mehr die düstere Gasthaus-Einrichtung von früher, sondern neuer Fußboden (wie ich meine), Wände gestrichen, neue Deko, neue Sitzmöbel. Einem Freund von mir würde dieser Grieche sicher weniger gefallen, den hier gibt es »Kitschsäulen« und Statuen noch und nöcher, selbst zwei Palmen wurden in die beiden Gasträume gestellt und an den Wänden gibt es auch Meerespanorama — ich mag sowas.
Die Preise sind auf einem normalen Niveau. Hier die Preise für meine »Standard-Testsuite B«:
- Großes Spezi (0,5 l): 2,40 €
- Vorspeise: Dolmadakia: 3,30 €
- Suvlaki: 7,80 €
- dazu Tzatziki: 2,80 €
In der Testsuite A gibt’s Tzatziki statt Dolmadakia/Dolmades als Vorspeise.
Für die Gelegenheits-Griechisch-Esser nochmal kurz der Unterschied zwischen Dolmadakia und Dolmades: Erstere sind mit Reis gefüllte Weinblätter und können kalt oder warm serviert werden. Letztere werden immer warm serviert, da die Weinblätter neben Reis auch Hackfleisch enthalten und in einer Eier-Zitronen-Soße serviert werden.
Im »Athen« gibt es die Dolmadakia im »Bayreuth-Style«, von mir so benannt nach dem Griechen »Plaka«, der
im Jahr 2001 den ersten Platz in meiner Griechen-Top5 belegte und auch
in 2002 noch auf Platz 3 zu finden war. Im Plaka habe ich zum ersten Mal warme Dolmadakia gegessen.
Das Suvlaki: Zwei Spieße mit drei bis vier flachen, mageren Schweinefleisch-Stücken mit Grillstreifen, genau nach meinem Geschmack. Allerdings fast schon zu kräftig gewürzt, denn bei dem Fleisch hätte man auch meinen können, man hat es mit einem beliebigen Stück Fleisch vom Grill zu tun, das man vorher eingelegt beim Metzger gekauft hat. Bei den anderen mittlerweile drei Besuchen war es aber besser. Als Beilage gibt es eine große Kugel sehr tomatigen Tomaten-Reis. Tzatziki gehört nicht zur Standardausstattung und muss extra bestellt werden. Mit dem Essen kommt eine recht gute Schüssel Salat, zur Hälfte mit Öl angemachter Eisbergsalat und zur Hälfte Krautsalat, dazu einige Gurkenscheiben. Bei meinem ersten Besuch war im Krautsalat Kümmel: Es war mal was anderes, aber ich bin kein Fan von Kümmel. Es gibt fast keine ganzen Salatblätter, aber das ist ok für mich, weil ich zum Einen ein Talent habe, mich mit angemachten Salatblättern zu besudeln bis sie in meinem Mund landen und ich all zu knackigen Salat absolut nicht mag.
Der Tzatziki ist gut, mit Kräutern gewürzt. Die Konsistenz geht auch in Ordnung. Durchaus geeignet, um sich mal einen mitzunehmen, aber der vom »Delphi« ist da noch ein Tick besser.
Beim Spezi handelt es sich um MezzoMix, das gut gekühlt zum Platz kommt.
Öffnungszeiten: MO von 17:00 bis 23:30, DI bis SO von 11:30 bis 14:30 und 17:30 bis 23:30 Uhr.
Insgesamt kann ich das »Athen« empfehlen und ich werde sicher noch öfter dort essen, vor allem, da der Weg kurz ist. Aber die Top5-Griechen sitzen fest im Sattel, und einen sechsten Platz gibt’s nicht.
Wenn ich schon mal über Griechen schreibe, möchte ich auch noch die »Waldschänke« erwähnen, bei der wir mit Familie (auch noch zu viert) inzwischen einige Male waren, und die wir seit etwa einem Jahr kennen. Die Anschrift ist An der Waldschänke 1 in 90765 Fürth und es gibt auch eine gleichnamige Bushaltestelle, an der unter anderem die Linie 171 hält. Telefon: 0911-762642, in Stadeln. Auch ein guter Grieche, aber eher auf den hinteren Plätzen einer hypothetischen Top10 zu finden. Es gibt einiges, was für die Waldschänke spricht, ich komme gleich noch darauf zurück. Was mir nicht so gefällt ist die Einrichtung: Ein recht großer Raum, eher wie eine normale deutsche Wirtschaft als ein Grieche, wie ich Griechen kenne und schätze. Das Brot trifft nicht so meinen Geschmack und es sind recht große Scheiben. Ich mag da eher Weißbrot/Baguette mit nicht zu großem Durchmesser, um mit der Rinde/Kruste besser den Tzatziki aufsammeln zu können. Etwas zweischneidig ist das Thema Portionen: Man bekommt viel für sein Geld, aber das ist auch der Nachteil: Man ist nach einem Suvlaki mit zwei Spießen total geplättet und kann sich dann rausrollen lassen, eine Vorspeise vorher braucht’s auf keinen Fall (die Dolmades mag ich auch nicht so, die Soße ist mir etwas zu dick). Und wenn ich das sage, hat das eine gewisse Relevanz. Ich will nicht gemästet werden, sondern gut essen und meinen Hunger über die Vorspeisen und Beilagen regulieren (und nur wenn’s hart kommt, über die Anzahl der Spieße). Ansonsten ist er, was z.B. Suvlaki oder Tzatziki betrifft, geschmacklich einwandfrei.
Es gibt eine Menge, das für die Waldschänke spricht: Der Service ist sehr gut: Der Beilagensalat wird einem nach der Vor- und vor der Hauptspeise serviert, und nicht zusammen mit der Hauptspeise, auf das er danach gegessen werde. Nebenbei bemerkt ist dieser Salat mit diesem Dressing der beste Beilagensalat ever! Der gute Service zeigt sich auch darin, dass einem regelmäßig nach dem Essen noch etwas angeboten wird, zum Beispiel ein Cappuccino, und der geht dann auf’s Haus. Und das bei den eh schon vergleichsweise niedrigen Preisen:
- Großes Spezi: 2,00 €
- Dolmadakia (eigentlich Dolmades): 3,60 €
- Suvlaki: 7,20 €
- Tzatziki: 2,60 € (beim Suvlaki ist aber schon ein großer Klecks dabei)
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 16:50
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Tags: Leben
Am
Donnerstag habe ich am Rande schon davon berichtet, erst gestern habe ich das Programm getestet, auf das ich
durch Carsten aufmerksam geworden bin: »Sony Ericsson Clicker« (
versiontracker.com,
Entwickler-Website).
Das ist eines der Programme, wegen der ich auf die Knie falle und sage:
»Ich bin unwürdig!«, und: »Danke, dass ich einen Mac benutzen darf.«
Was braucht man, um vom Sony Ericsson Clicker (im Folgenden: SEC) profitieren zu können? Einen
Mac mit durch
Applescript steuerbare Anwendungen, ein T68i-Handy von Sony Ericsson (laut Entwickler auch möglich: T39m, R520m, T68), einen Bluetooth-Adapter,
Mac OS X 10.2.4 und natürlich den SEC. Mit dem Mac, Bluetooth und dem Handy lassen sich im Zusammenhang mit den bei Mac OS X mitglieferten Programmen
Adressbuch und
iSync schon nette Sachen anstellen. Zum Beispiel kann ich im Adressbuch einen Eintrag auswählen und die Nummer per Mausklick von meinem Handy anwählen lassen oder einem anderen Handy per Computer-Tastatur eine SMS schicken (Verena hat sich eine Zeit lang gewundert, warum ich ihr auf einmal so lange SMS schicke). Mit iSync können die Kontakte im Adressbuch und die Termine in
iCal mit meinem Handy und anderen Devices abgeglichen werden.
SEC macht das T68i-Handy zur Fernsteuerung für den Mac: Durch Aktivierung im SEC wird im T68i im Zubehör-Menü (unter »Verbindungen«) ein zusätzliches Menü angezeigt, das Befehle enthält, die ich an meinen Mac weiterschicken kann, drahtlos per Bluetooth-Kurzstreckenfunk. Fertige Befehle zum Fernsteuern der Musikwiedergabe in
iTunes oder der Filmwiedergabe im DVD-Player und zur Steuerung von Präsentationen in PowerPoint und
Keynote sind schon dabei. Im Prinzip lässt sich jede Applescript-fähige Anwendung fernsteuern und es lassen sich auch Befehle definieren die festlegen was passiert, wenn ich mit meinem Handy die ca. 10 Meter große Empfangszone verlasse (z.B. Pause in iTunes oder Bildschirm sperren) oder betrete (Wiedergabe in iTunes, Bildschirm entsperren…).
Sony Ericsson Clicker ist Shareware. Der Funktionsumfang ist nicht eingeschränkt, aber nach 30 Klicks (z.B. 30 mal »weiter« in Keynote oder iTunes) muss zunächst wieder das Macintosh-Menü im Handy freigeschaltet werden, was während einer längeren Präsentation natürlich stören kann. Mit 9,95 USD kann man sich von diesen Zwängen befreien, bzw. 12,95 USD nach dem 2. März.
Die Installation ist denkbar einfach: Ein Verzeichnis wird nach /Library/PreferencePanes installiert und steht dann fortan in den OS X-Systemeinstellungen in der Kategorie »Sonstiges« zur Verfügung.
Erschienen am Sonntag, 02.03.2003 @ 20:05
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Tags: Apple, Mac
Dienstag, 04.03.2003
Verena kam heute aus Köln zurück.
:-)
Erschienen am Dienstag, 04.03.2003 @ 1:08
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Tags: Leben
Im Moment geht’s bei mir wieder ein bisschen durcheinander: Schon seit zwei Tagen geht’s erst früh um 7 ins Bett und gegen 13 Uhr wieder aufstehen. Heute hatte ich mir fest vorgenommen durchzuhalten, aber um 8 Uhr war wieder Ende. Früh um 5 habe ich noch meine überfälligen Physik-Hausaufgaben fertig gemacht und wollte sie eigentlich heute bei der Schule in Fürth einwerfen. Der Plan sah außerdem vor, einen früheren Kollegen in der Fürther Filiale zu besuchen, um ihm einen Gefallen zu tun (3 VHS-Videos auf DVD brennen), sowie in Nürnberg den weltbesten Döner zu essen (Ballerina-Döner am Äußeren Laufer Platz, U-Bahn Rathenauplatz). Weiterhin: Bei Gravis und Saturn vorbeischauen, um nach DVD-Rohlingen, USB-Speichern und
Keynote Ausschau zu halten.
Ok, das hat alles nicht hingehauen, den ich schlief bis 12. Plan B: Hausaufgaben nicht einwerfen, sondern mit der Post schicken, Markus in der Bank morgen besuchen und morgen die Einkäufe in Nürnberg machen, jetzt um 13:30 nach Erlangen fahren und Klaus gleich beim Umzug helfen, um 14 Uhr sollte es los gehen. Wir telefonierten uns nochmal kurz zam und vereinbarten 14:30 als Treffpunkt bei ihm in der alten Wohnung, denn er war selbst noch bis dahin beschäftigt und ich wollte noch einen Happen essen. Und vielleicht konnte ich auch in Erlangen DVD-Rs kaufen.
Der PC-Spezialist in der Nürnberger Straße hat mich ein wenig Enttäuscht: zwar DVD-Rs, aber nur Wald-und-Wiesen-Fabrikate. Ich kaufe nur Apple oder Verbatim, denn mit Verbatim habe ich seit zehn Jahren gute Erfahrungen gemacht, erst mit Disketten (die auch noch im PC-Spezialist verkauft werden), später mit CD-Rs. Und meine Daten, vor allem Backups, sind mir zu wichtig um ein paar Euro zu sparen und
nachweislich schlechte Ware zu kaufen. Vobis zwei Blocks weiter in der Bauhofstraße schien nur CD-Rohlinge im Angebot zu haben. Viel Hoffnung hatte ich nicht mehr, aber ich probierte es noch im Horten. Bei meinem letzten Versuch vor ein paar Wochen gab’s nur wenige DVD+RWs. Aber dieses Mal hatte ich Glück: Etwa 13, 14 in 2-facher Geschwindigkeit beschreibbare DVD-Rs von Verbatim zu je 2,99 Euro. Ich nahm zehn.
Noch einen halben Liter Cola in der Glas-Mehrweg aus dem integrierten Supermarkt und dann weiter zu Döner-King in die Krankenhausstraße für ein Lahmacun mit Käse. Unterwegs ein Döner von Diana-Döner in der Friedrichstraße.
Der Umzug: Es war kurz vor 15 Uhr, als ich bei Klaus ankam, er war aber selbst erst seit fünf Minuten vor Ort. Wir waren zunächst allein und begannen schon mal damit, elf Kartons, eine halbe Couch und einen kleinen Wohnzimmertisch vor die Tür zu tragen. Klaus hatte bei National-irgendwas für 24 Stunden einen Renault »Master«-Transporter gemietet: 29 Euro Grundgebühr zzgl. 8 euro für Winterreifen, 17 Cent pro Kilometer und voll tanken. Andere Verleiher wie Sixt oder Europcar sollen teurer gewesen sein. Gegen 15:30/15:45 unterstützten uns Klaus’ Freundin Steffi und seine beiden Studien-Kollegen Michi und Dominik. Wir machten den Kastenwagen gut voll, mussten aber noch einige Dinge zurücklassen. Ich fuhr bei Steffi in Klaus’ Auto mit zur neuen Wohnung und zu fünft luden wir aus. Klaus und Steffi ziehen zusammen und bilden mit zwei anderen Freunden eine WG. Ein Hochhaus haben sie sich ausgeguckt, mit einer relativ großen Wohnung darin. Ein »Hochhaus« hat in Erlangen 5 bis 20 Stockwerke, hier waren es 17 (und sie ziehen in den vierten Stock). Mein Fall ist es ja nicht: Die Wohnung ist groß, aber ich steh’ nicht so auf Hochhäuser. Hochhäuser haben so einen Hochhaus-Charme und sehen irgendwie alle gleich aus, zumindest die, die ich kenne (Steffis alte Wohnung war auch in einem Hochhaus in Bruck). In einem Vorort zu wohnen, ist im Winter zwar etwas unpraktisch, aber im Sommer ist es einfach unschlagbar. Und es ist auch angenehmer, mit nur zwei weiteren Parteien im Haus zu wohnen, man kennt sich. Später am Abend weiter zu Steffis alter WG-Wohnung, dort ihre Sachen einladen.
Frauen! Bei Steffi gab es Bücherkisten und Klamottenkisten. Eigentlich müsste sie es besser wissen, sie ist schon zweimal umgezogen.
:-)
In den Aufzug im Hochhaus der neuen Wohnung ging schön viel rein, sogar die beiden Couchhälften. Wir haben uns erlaubt, die Lichtschranke der Tür zu blockieren, um ohne Hast ein- und ausladen zu können, bis eine Kabine voll/leer war.
Nach viereinhalb Stunden, gegen halb acht, stand die zweite Fahrt zu Steffi an, das Bett auseinander nehmen und einladen. Ich verabschiedete mich, denn der Rest war jetzt für die anderen kein Problem mehr und ich dachte langsam ans Heimgehen und daran, dass die Busse nicht mehr so häufig fahren. Klaus war so nett, mich mit dem Transporter nach Hause zu fahren, bevor es weiter zu Steffi ging.
Am Abend gönnte ich mir eine Verschnaufpause: Die Physik-Hausaufgaben waren zumindest für heute erledigt, ich habe über vier Stunden bei einem Umzug geholfen, einfach mal abschalten. Fernsehen geguckt und um halb zehn zum
Griechen nach Frauenaurach runtergeradelt. Fünf Grad, eigentlich wollte ich mit
Verenas Corsa runterrutschen, aber mit dem war sie gerade selbst unterwegs.
Es ist schon bezeichnend, wenn der Grieche bereits bei meinem fünften Besuch weiß, dass ich keine Karte mehr benötige und
mir meine Bestellung diktiert, aber egal. War lecker.
Dienstag ein neuer Versuch, wach zu bleiben. Ich bekomme zwar nachts auch einiges erledigt (sogar Physik), aber es ist nicht so prickelnd, dauernd Nachtschichten zu machen. Vor allem, weil ich später einiges erledigen will und berücksichtigen muss, dass zwischen 12 und 14 Uhr der Reihe nach die Geschäfte schließen.
Zehn DVDs habe ich jetzt erstmal, aber ich will trotzdem mal bei Gravis reinschauen, evtl noch einen 5er Packen Apple-Rohlinge mitnehmen, mir die Anschaffung von Keynote überlegen (um damit schon mal ein bisschen rumzuspielen, bevor ich es wirklich brauche) und vielleicht haben sie ja eines der neuen 12-Zoll Powerbooks zum Anschauen da. Bei Saturn nochmal nach einer Alternative zum
Memorybird schauen (letzter Versuch), dort mal die Rohling-Situation ausloten, einen Papierfilm zur Entwicklung bzw. Speicherung auf Picture-CD abgeben und einen neuen Film kaufen. Evtl bei Karstadt mal zwei, drei Paar neue Socken besorgen. Den Ballerina-Döner genehmigen. Und gegen halb zwölf bei Markus in der Bank reinschneien.
Die Nacht werde ich mit den gestrigen Sendungen Telekolleg-Deutsch, »Due South« und Seinfeld verbringen. Zwischendurch an
MTIV weiterlesen, Deutsch-Hausaufgaben machen, mal wieder »
Wayne’s World« auf DVD angucken (»
Taxi Driver« steht auch noch aus), Frühstücksfernsehen und dann unter die Dusche, wenn meine Schwester und mein Vater aus dem Haus sind.
Aufbruch für 09:20 anpeilen, in knapp acht Stunden. Um 09:37 fährt der 171er Bus.
Zwischen 7 und 8 Uhr ist bei mir eine ganz kritische Zeit, wenn ich nicht geschlafen habe.
Musik:
Commodores, »Nightshift«
Erschienen am Dienstag, 04.03.2003 @ 1:30
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Tags: Leben
Was macht man mit einem Tag, der für einen selbst erst um 16 Uhr beginnt und für alle anderen bereits um 14 Uhr geendet hat?
Erschienen am Dienstag, 04.03.2003 @ 16:00
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Tags: Leben
Mittwoch, 05.03.2003
Derzeit ist mir nicht so nach schreiben, und ich bin aktuell auch gut anderweitig beschäftigt.
Macromedia haben heute ihre Site relauncht und Kai hat es sich nicht nehmen lassen, ein paar
deutliche Worte dazu zu schreiben.
Ich kann Kai nur zustimmen. Die neue Site ist langsam, nicht standard-konform, nicht kompatibel zu Konqueror/Safari, die Navigation ist verwirrend und erschließt sich nicht auf Anhieb, die Wege sind zu lang, die Navi ist zu verspielt. Wie Kai schon schrieb, wollte sich da jemand offenbar austoben und mal zeigen, wie man alle Buzzword-Technologien auf einmal auf einer Site unterbringen kann, ohne Sinn und Verstand.
Erschienen am Mittwoch, 05.03.2003 @ 18:24
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Tags: Web, webdesign
Donnerstag, 06.03.2003
Ich bin top-fit! Weiß auch nicht, was war, aber gestern gegen 23:30 schlief ich einfach mit einem
Buch in der Hand ein. Zuvor mit Familie und Freunden noch
gut essen gewesen, am Nachmittag an einem Projekt weitergearbeitet. Um 8 Uhr früh war mal wieder Ende bei mir und zwei Telefonate um 12 und um 14 Uhr klingelten mich wach.
Heute treffe ich mich mit Jochen aus der Bank zum Mittagessen (Ballerina-Döner) und bei Markus in der Fili Fürth schaue ich auch mal rein. In Nürnberg noch ein bisschen was besorgen, was ich mir schon für die vergangenen Tage
vorgenommen hatte.
Erschienen am Donnerstag, 06.03.2003 @ 4:45
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Tags: Leben
In der Serie »
Anatomie einer Krise« (siehe Eintrag vom
24.02.03) sind zwei neue Artikel erschienen:
»
Der Ex-Agent und die diplomatische A-Bombe« und
»
Der Krieg, der aus dem Think Tank kam«
Beide Teile zeigen gut auf, weswegen die »wechselnden Begründungen« für einen Irak-Krieg, wie die angebliche »Demokratisierungswelle« Bullshit sind. Kurz meine Meinung dazu: Falls man das mit der Demokratie ernst meint, kann man ja mal mit Verbündeten wie Kuwait oder Saudi-Arabien anfangen.
Zur Lektüre empfohlen für Leute wie Angela Merkel, deren Vorwurf, internationale Bündnisse zu schwächen,
an die falsche Adresse geht:
»Bush kündigte reihenweise internationale Verträge aus der Clinton-Ära, brüskierte die Uno und behandelte Verbündete wie Vasallen.«
Zur Lektüre empfohlen für Kriegsbefürworter: Die Frage, ob der Irak Massenvernichtungswaffen hat oder nicht, spielt für die Bush-Krieger überhaupt keine Rolle. Sogar das Öl hat nur Priorität zwei. In erster Linie geht es Bush um nicht weniger als die Weltherrschaft, oder, etwas diplomatischer ausgedrückt, mit Hilfe einer hegemonialen Politik Einfluss zu schaffen und zu sichern und darum, andere Mächte in Schach zu halten.
In Zukunft wird es nicht nur um Öl gehen, sondern auch um andere Ressourcen.
Was mich wütend macht dabei ist, dass Bush und Co sehenden Auges mit Vollgas ins offene Messer laufen. Denn Freunde schafft man sich mit so einer Politik nicht, man provoziert gerade den Terrorismus, den man zu bekämpfen sucht. Die nächsten Anschläge sind daher nur eine Frage der Zeit und das stimmt mich traurig.
Erschienen am Donnerstag, 06.03.2003 @ 5:23
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Tags: Politik
»Sagen wir mal: Es gibt zwar Bedarf für HTML (-Spezialisten), aber keine Nachfrage.«
Erschienen am Donnerstag, 06.03.2003 @ 15:25
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Tags: Web, webdesign
Neues zur »Powellpoint-Präsentation« (
Zitat Kai): Nachdem US-Außenminister Colin Powell Anfang Februar im UN-Sicherheitsrat »Beweise« gegen den Irak vorlegte, kratzte der britische Fernsehsender Channel 4 an der Glaubwürdigkeit eines der vorgelegten Dokumente: Mindestens die Hälfte der 19 Seiten stammte nicht aus Geheimdienst-Quellen, sondern aus frei verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten. Ein Großteil davon aus der
Arbeit eines Studenten, dessen Infos zum großen Teil aus dem Jahr 1991 stammten. Weitere sechs Seiten stammten aus Artikeln aus dem Militär-Fachblatt »Jane’s«, die 1997 und im November 2002 veröffentlicht wurden (siehe auch mein Eintrag vom
13.02.03).
Im Dezember veröffentlichte die britische Regierung ein Dossier über Menschenrechtsverletzungen im Irak und angebliche professionelle Vergewaltiger. Laut der »Financial Times«, die sich auf Experten von verschiedenen Menschenrechts-Organisationen beruft, ist das »
völliger Unsinn«.
Heute Abend zeigt das ARD-Magazin »Panorama« ab 21:45 Uhr, wie Informationen der US-Geheimdienste von der Bush-Regierung teilweise ins Gegenteil verkehrt wurden. Beispiel: Laut einem CIA-Beamten, der vor dem US-Geheimdienstausschuss aussagte, sei die Wahrscheinlichkeit eines [durch den Irak] initiierten Angriffs [mit Massenvernichtungswaffen]… in der voraussehbaren Zukunf… eher gering. Bush fünf Tage später: »Das Risiko, dass er [Saddam Hussein] sie benutzt, ist schlicht zu groß.« Weitere Beispiele, nicht nur von Panorama, sondern auch von Newsweek recherchiert, fasst Matthias Gebauer in einem
Spiegel-online-Artikel zusammen.
Aussagen von Bush, man wolle den Irakern die Demokratie bringen und erhoffe sich davon eine Signalwirkung für die gesamte Region, die angesichts der wenig demokratischen US-Verbündeten Kuwait, Saudi-Arabien oder Pakistan eh schon höchst fragwürdig sind, werden durch solche Enthüllungen nicht unbedingt in ein besseres Licht gerückt.
Ich verweise auch auf meinen
Eintrag von heute morgen.
Erschienen am Donnerstag, 06.03.2003 @ 19:10
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Tags: Politik
Freitag, 07.03.2003
Na also: 8,5 Grad, die Sonne scheint. Über’s WE soll’s noch besser werden, wenn ich das heute morgen im Frühstücks-TV richtig verstanden habe, zum Beginn der nächsten Woche wieder etwas schlechter.
Bin seit halb drei Uhr heute morgen wach (gestern um 20 Uhr ins Bett). Am Morgen zunächst ein bisschen Video gesehen, um halb acht Mittag gegessen (Carpeletti, oder wie die Dinger heißen) und dann Physik gelernt. Von 11:15 bis 13:15 bei Peter was besprochen und seit 14 Uhr sitze ich wieder am Rechner und arbeite.
Werde aber gleich nochmal auf einen Sprung in die Stadt aufbrechen: Bisschen was einkaufen, ‘nen Döner zum Abendessen reinschlichten.
Erschienen am Freitag, 07.03.2003 @ 16:24
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Tags: Leben

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Der PC auf meinem Mac heißt selbstverständlich »Pofel«.
Erschienen am Freitag, 07.03.2003 @ 16:46
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Tags: Apple, Mac
Samstag, 08.03.2003
Netter Comic,
bei The Flow.
:-)
Erschienen am Samstag, 08.03.2003 @ 9:48
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Tags: Sonstiges
10 Grad, Sonnenschein, windstill.
Erschienen am Samstag, 08.03.2003 @ 15:27
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Tags: Leben
Sonntag, 09.03.2003
Freitag:
Am Vormittag auf dei Post gewartet. Virtual PC mit Win98 installiert und festgestellt, dass man damit nicht ernsthaft arbeiten kann (640×480 Auflösung bei 16 Farben, ließ sich nicht verstellen). Um kurz nach 17 Uhr noch nach Nürnberg gedüst, um ein Virtual PC mit WinXP zu besorgen. Am Rückweg noch einen Ballerina-Döner am Rathenauplatz und ein Lahmacun in Fürth. Um 20 Uhr daheim gewesen. Tagesschau, VPC neu installiert, notwendige Programme und Schriften installiert, lief. Weiß nicht mehr, wann ich ins Bett bin, dürfte vor 23 Uhr gewesen sein, denn die Schmidt-Show habe ich nicht mehr gesehen.
Samstag:
Am Vormittag mit Verena zum Einkaufen gefahren: Zuerst zum MediaMarkt, um dort Filme abzuholen und zur Entwicklung aufzugeben. Im Edeka Zutaten für Hamburger, die wir dann zusammen daheim brutzelten und aßen.
Zwischen 14 und 15 Uhr noch ein wenig aufgeräumt, gegen 15:45 kam Martin zu Besuch. Ausführliche Demo meines Power Macs, anschließend »
Showtime« auf DVD. Gegen 20 Uhr verabschiedete er sich wieder. Ich surfte noch ein wenig und erkundete weiter Virtual PC (Bericht folgt demnächst). Um 21:15 das Superstar-Finale, aber nur nebenbei, hauptsächlich arbeitete ich rund drei Stunden in Virtual PC, Abgabetermin am Montag.
Heia gegen halb zwei Uhr morgens.
Sonntag:
Da ich gestern relativ spät ins Bett ging, half heute morgen um 9 kein Wecker und ich stand erst um 12 auf. Ab unter die Dusche und Micha angerufen: Ja, wir können uns treffen. Ich radelte kurz vor 13 Uhr los und kam fünf nach halb zwei an. Dann etwas mehr als eine Stunde Physik-Nachhilfe. Micha macht gerade ihren Doktor in Physik, die hat mehr Ahnung von der Materie.
:-)
Am Heimweg noch ein Abstecher zum Friedhof, wo ich meine Schwester und meinen Vater traf, die gerade angefangen hatten, das Grab nach dem Winter neu herzurichten. Ich half noch etwas und wir fuhren gleichzeitig wieder nach Hause, ich mit meinem Rad, die beiden anderen mit meinem Rucksack und Verenas Corsa.
Zu Hause noch an der Virtual PC-Geschichte weitergearbeitet, ich werde morgen Vormittag damit fertig.
Um 21 Uhr mein Sonntags-Standard,
Mac-TV. Spiegel-TV begann erst um elf, bis dahin gab’s noch eine Lektion in Physik.
Erschienen am Sonntag, 09.03.2003 @ 23:15
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Tags: Leben
Ein Nachtrag zu meinem Eintrag »
Ich war jung und brauchte das Geld« von Montag, betreffend das »Projekt H«.
Ich vergaß noch einen Grund, Word zu hassen. Außer dem fehlenden globalen Suchen & Ersetzen (geht maximal bei allen geöffneten Dokumenten, ein Ordner oder gar Unterordner können nicht angegeben werden) und der fehlenden Vorlagenfunktion: Es gibt keine Stapelverarbeitung. Zum Beispiel, um fünfzig Word-Dokumente reihenweise zu schützen und in Vorlagen umzuwandeln. Da ist Handarbeit angesagt. Okay, es gibt den Weg, bestehende Vorlagen nicht per Doppelklick aus dem Explorer zu öffnen (steht im Kontextmenü für »Neu«), sondern per Kontextmenü den Befehl »Öffnen« zu wählen. Bleiben dennoch fünfzig Mal einzeln Dokumentschutz aufheben und Dokumente nach der Bearbeitung wieder schützen…
»Never send a human to do a machine’s job.«
Noch was: Word merkt sich beim Speichern einer Datei als Vorlage nicht den Pfad zu dem Verzeichnis, in dem ich das haben will, er nimmt immer erst sein eigenes Vorlagen-Verzeichnis. Unnötige Mausklicks dutzendfach.
Immer noch was: Es ist extrem nervtötend, dass Word 2000 selten genutzte Menüeinträge ausblendet und sie erst mit einem Doppelklick auf die Menüleiste, einem Klick auf den Doppelpfeil im kastrierten Menü bzw. nach langem Daraufbleiben mit der Maus freigibt (letzteres, da ich die Maustaste nach einem Klick auf ein Menü nicht los lasse: Ich klicke, ziehe mit der Maus auf den Menüeintrag meiner Wahl und lasse erst dann los). Jetzt mal ehrlich: Welcher Idiot hat sich das ausgedacht? Gerade wenn ich einen selten genutzten Menüeintrag suche, kann ich es gar nicht haben, wenn mir die Hälfte vorenthalten wird.
Ich sage ja immer, dass Mac OS besser ist als Windows, weil einem der Mac beim Arbeiten nicht im Weg steht. Dies dann auf Anfrage an einem konkreten Beispiel fest zu machen ist nicht so einfach, weil einem gerade dann nichts einfällt. Außer den kranken Ausblend-Menüs aus dem vorherigen Absatz ist hier ein Beispiel:
Es sind 50 Dokumente in Word geöffnet und in der Taskleiste von Windows XP zu einem Button zusammengefasst (gilt aber auch, wenn man die Gruppierung abschaltet und jedes Dokument ein eigenes Icon in der Taskleiste bekommt). Jetzt sollte man bloß nicht den Fehler machen, mal auf das »Desktop anzeigen«-Symbol zu klicken, um zum Beispiel vom Desktop aus einen Ordner im Explorer zu öffnen (warum soll ich erst den Explorer aus der Schnellstart-Leiste oder dem Startmenü wählen, wenn’s so doch viel einfacher geht?).
An sich finde ich den Button ja gut, aber wehe, man hat in Word fünfzig Fenster geöffnet, braucht schnell was vom Desktop und will dann der Reihe nach mit den fünfzig Word-Dokumenten weiterarbeiten: Man bekommt nie wieder Word komplett in den Vordergrund, um’s Verrecken nicht.
Ich klicke auf den Word-Button in der Taskleiste, bekomme das letzte Word-Dokument, mache darin meine fünf Mausklicks, speichere und schließe es. Kommt danach das nächste Word-Dokument? Nein, dann erscheint wieder der leere Desktop! Ich muss wieder auf das Word-Icon in der Taskleiste klicken und dank der dämlichen Gruppierung erstmal aus einer langen Liste das nächste Word-Dokument auswählen, statt das ich einfach auf einen Klick die nächste Datei bekomme. Jedes Mal von vorne. Dankenswerter Weise lässt sich die Gruppierung in der Taskleiste abschalten, so dass ich einfach nur auf das nächste Icon klicken muss und so noch Mausweg und -klicks einspare. Das klingt jetzt vielleicht kleinlich, aber so was geht mir tierisch auf die Senkel, weil ich genau weiß, dass es besser geht und weil das Zeit kostet. Und bei fünfzig Dokumenten läppert sich das.
Wie ist das beim Mac? Besser, denn Windows hat mal wieder schlecht kopiert. Beim Mac gibt es das Dock: Am linken, rechten oder unteren Bildschirmrand ist eine Leiste mit meinen wichtigen Programmen. Die ziehe ich selber rein und lasse mir nicht vom Betriebssystem vorschreiben, welche Programme das sein sollen (WinXP blendet hier schon wieder die Hälfte aus). Außerdem befinden sich im Dock neben meinen Hauptprogrammen auch noch die Programme, die gerade laufen (das Applikations-Icon erscheint dann trotzdem im Dock, auch wenn es nicht zu den ständig dort abgelegten Programmen gehört). Aktuell ausgeführte Programme bekommen ein kleines schwarzes Dreieck mit, so dass man gleich sieht, welche Anwendungen gerade laufen.
Ausschnitt meines Docks mit geöffnetem Word-Kontextmenü.
Will ich alle Fenster einer Software sehen, klicke ich einfach auf sein Symbol im Dock und alle Fenster werden in den Vordergrund geholt. Wenn ich ein Fenster schließe, erscheint nicht einfach irgendein anderes Fenster eines anderen Programms, das vielleicht zuletzt offen war (wie bei Windows), sondern das nächste Fenster der selben Applikation. Hätte ich gerne, dass bei einem Wechsel durch Klick auf das entsprechende Dock-Icon alle anderen Fenster verschwinden, halte ich beim Mausklick die beiden Tasten »Apfel« und »Wanne« gedrückt (offiziell heißen sie eigentlich »Command« und »Option«). Effekt: Das angeklickte Programm kommt mit all seinen Fenstern in den Vordergrund und alle nicht zugehörigen Fenster werden ausgeblendet. Logischerweise funktioniert das auch mit dem Finder, der Explorer des Mac: Apfel+Wanne+Mausklick auf das Finder-Icon und ich bekomme den Desktop mit einem neuen Finder-Icon (beim Mac gehört der Desktop zum Finder). Klicke ich nicht auf das Finder-Icon im Dock, sondern mit Apfel und Wanne auf den Desktop-Hintergrund, erhalte ich einen leeren Desktop ohne irgendwelche Fenster. Mit »Panther« der Version 10.3 von Mac OS X, geht das sogar noch einfacher: Einmal die F11-Taste drücken, Exposé macht’s mit Eye-Candy möglich (dafür braucht man Desktop-Compositing mit Quartz Extreme, aber »Windows Longhorn« zieht ja schon in vier Jahren mit dem Mac gleich). Anschließend kann ich eine Datei vom Desktop auf ein Icon im Dock ziehen, um die Datei in diesem Programm zu öffnen. Ein simples Feature, dass in WinXP immer noch nicht machbar ist:
»Elemente können nicht auf einer Schaltfläche in der Taskleiste abgelegt werden.«
Natürlich gibt es auch Kontextmenüs für Dock-Icons, siehe das Bild oben links. Ich kann es benutzen wenn ich möchte, aber ich muss nicht, wie bei Windows XP. Nur wenn ich bei WinXP die Gruppieren-Option für die Taskleiste deaktiviere, muss ich das in Windows halbgar umgesetzte Icon-Kontextmenü nicht verwenden, dafür habe ich dann eine unbrauchbare Taskleiste.
Der iTunes-Screenshot ist vom letzten Oktober, deswegen nicht über Unterschiede zum Bild weiter oben wundern.
Dass man das Kontextmenü der Taskleiste bzw. des Docks nicht nur optional, sondern auch sinnvoll nutzen kann, zeigt iTunes auf Mac OS X: Informationen zum aktuellen Titel und Steuerungsmöglichkeiten für das Programm – bei iTunes für die Wiedergabe, in PGP zum Beispiel für das Entschlüsseln der Zwischenablage. Die Funktionen »Im Finder zeigen« und »Beenden« sind beinahe schon selbsterklärend: »Im Finder zeigen« zeigt die Position des Programms im Dateisystem an, indem ein Finder-Fenster mit dem Verzeichnis geöffnet wird, in dem sich das Programm befindet. WinXP kann das immer noch nicht, noch nicht mal beim unsäglichen Media-Player.
Am Montag habe ich mal kurz erwähnt, dass es von der Website annoyances.org ein Buch bei O’Reilly gibt, treffenderweise mit einer Kröte auf dem Cover. Das ist meine neue Killerantwort auf die Frage, was denn bei Mac OS so viel besser sei als bei Windows: Ein Buch mit über 580 Seiten, wie man Windows XP seine lästigen Angewohnheiten abgewöhnt. Ein Buch, dass es in ähnlicher Form für den Mac nicht gibt, weil es das für den Mac einfach nicht geben muss. Der Mac steht einem von Haus aus nicht bei der Arbeit im Weg rum.
Das Inhaltsverzeichnis des Annoyances-Buchs muss man sich mal geben: Lauter Probleme, von denen ein Macianer noch nie was gehört hat.
Die Annoyances sind ja nur die schlechten Manieren, die sich Windows in stundenlanger Konfigurationsarbeit abgewöhnen lassen. Daneben gibt’s immer noch die Design-Fehler wie die nutzlosen Kontextmenüs der Taskleiste oder die ebenfalls erwähnten verkrüppelten Menüs in Office.
In de.comp.sys.mac.misc (»de.soc.mac«) haben einige Leute folgende Signatur:
»At Apple, people would often challenge design decisions on the basis of "my mom is going to call me if she can’t understand this". I don’t think many people at Sun had parents who used Sun computers, and it’s questionable whether some of the MS designers speak to their parents…«
Lässt sich nun mit einem Mac einfacher und angenehmer arbeiten, oder was?
Danke, jetzt geht’s mir besser.
Erschienen am Sonntag, 09.03.2003 @ 23:19
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Tags: Apple, get-a-mac
Ich habe die Zahl der Einträge auf der Startseite von 15 auf 10 reduziert, da die Seite sonst sehr lang gerät. Aktuell (vor diesem Posting) wiegt die Startseite jetzt nur noch 64 K statt 100 K mit entsprechend schnellerer Ladezeit und kürzerem Scrollbalken.
:-)
Wer mehr braucht, kann sich über eine URL wie
www.my-two-cents.de/2003/08 z.B. alle Einträge des Monats August anzeigen lassen bzw. über
www.my-two-cents.de/2003/09 alle Einträge des Septembers. Oder für die Leute mit ganz dicker Leitung bringt
www.my-two-cents.de/2003 alle Einträge aus diesem Jahr (im Moment nur bis 13.08. zurück, siehe das
»Es läuft noch nicht alles rund «-Posting vom 29.08.).

Weitere Infos zum Thema RSS-Feeds und zur Benutzung der Archiv-Funktion habe ich im Eintrag »The Zen of Blogging« zusammengefasst.
Erschienen am Sonntag, 09.03.2003 @ 23:38
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Tags: Interna
Über Langeweile konnte ich mich heute nicht beklagen.
An sich wollte ich gegen acht aus den Federn, um noch etwas am »
Projekt H« weiter zu arbeiten, aber ich alte Schlafmütze kam erst um kurz vor elf auf die Beine. Für Arbeit blieb keine Zeit mehr, denn um zwölf Uhr stand der jährliche Zahnarzt-Termin an. Die Zähne geputzt und die weitere reguläre Körperpflege habe ich erst bis zwanzig vor zwölf, weswegen ich kurz beim Zahnarzt durchklingelte. Als ich mich mit meinem Namen meldete, klang mir schon etwas Enttäuschung in der Stimme der Sprechstundenhilfe entgegen, denn bei meinem Zahnarzt bin ich für zwei Dinge bekannt:
- Ich vergesse immer den ersten Termin im Jahr und muss mir ein paar Monate später einen zweiten Termin geben lassen.
- Während für andere Patienten in der Regel eine halbe Stunde Zeit eingeplant wird, reicht bei mir eine Viertelstunde.
Aber ich konnte sie beruhigen, denn ich rief nur an, um eine Verspätung von zehn Minuten anzukündigen.
Es wurden fünfzehn, weil mir im Wiesengrund ein Mann im mittleren Alter begegnete, der mich nach dem Weg fragte. Da wir in die gleiche Richtung wollten, nämlich in die Stadt, er zum Berg und ich in die Nähe der Werner-von-Siemens-Kreuzung, schlug ich vor zusammen zu fahren, bevor ich ihm lange den Weg erkläre. Er entgegnete, dass ich wohl etwas flotter fahren würde. Ich wiegelte ab und schlug ein mäßiges Tempo vor, aber doch ein etwas flotteres als das momentane Rolltempo, da ich einen Zahnarzt-Termin wahrzunehmen hätte.
Wie sich heraus stellte kam der Herr aus Herzogenaurach, arbeitet in Erlangen, hat derzeit Urlaub und wollte man per Rad die Gegend und den Wiesengrund erkunden. Wir fuhren die zwei Kilometer bis Bruck durch den Wiesengrund und wechselten dann in eine ruhige Seitenstraße am Rand der Flussauen, mit der parallel verlaufenden Hauptstraße (Leipziger Straße, dann Bayernstraße und Pommernstraße). An der Überführung über die Autobahn wies ich ihm den Weg nach links, wieder hinunter in den Wiesengrund und erklärte ihm, dass er sich am Camping-Platz rechts Richtung Stadt halten müsse, dann sei es nicht mehr weit bis zum Berg. Ich bog rechts ab, überquerte die Autobahn, passierte die Hochbrücke der Werner-von-Siemens-Straße und kam beim Zahnarzt an.
Ich gehe gerne zum Zahnarzt. Dass andere Leute bei ihrem Zahnarzt so lange warten müssen wie ich bei meinem Orthopäden, drei Stunden und mehr, passiert mir nie. Seit Jahren hat er ein exzellentes Termin-Management: Wenn man überhaupt ins Wartezimmer gebeten wird, bleibt man dort maximal fünf Minuten sitzen. Heute hieß es gleich am Empfang, dass ich ins linke Sprechzimmer durchgehen könne, wenn ich abgelegt habe. Der Doc hat aber gut zu tun: Verpasst man mal einen Termin, bekommt man frühestens ein paar Monate später einen neuen, weil er so weit im Voraus ausgebucht ist.
Der andere Grund, weswegen ich gerne zum Zahnarzt gehe ist, dass ich dort nie lange bleibe.
»Was kann ich heute für Sie tun? Nichts, wie immer?«
— »Standard, Zahnstein fürchte ich.«
»Einmal Zahnstein und Kopf abschrauben.«
Zehn Minuten später war der Zahnstein weg und die Zähne professionell geputzt. Ich weiß nicht, woran’s liegt, er meinte mal, manche Leute können den Belag fingerdick auf den Zähnen haben, ohne Karies zu bekommen. Ich putze meine Zähne des besseren Atems wegen natürlich trotzdem täglich. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass uns, meiner Schwester und mir, unsere Mutter früher Calcium ins Essen gemischt hat, als wir noch laufende Meter waren. Keine Ahnung, aber mir gefällt’s. :-)
Zahnarzt erledigt, und sinnigerweise steht erst nach dem Besuch bei ihm das Mittagessen auf dem Programm. Zuvor jedoch noch ein Abstecher bei »Palm & Enke«, der Buchhandlung am Schlossplatz, demnächst am Hugo (Hugenottenplatz) beheimatet. Ich bestellte zwei Bücher von Chuck Palahniuk, dessen »Der Simulant« (Originaltitel: »Choke«) ich im Urlaub innerhalb eines Tages durchlas. Ich will demnächst noch ausführlich darüber schreiben. Morgen kann ich in der Buchhandlung »Flug 2039« abholen (– Originaltitel »Survivor«). Aus den Amazon-Rezensionen:
»…eine überhöhte Satire auf den Fitnesswahn, den religiösen Massenkult und die Macht der Medien, Trends zu kreieren und auszuschlachten bis zum letzten Blutstropfen.«
[...]
»Dieser Mann, Chuck Palahniuk, ist jeden Cent wert, den man zahlt, um an seine Bücher zu kommen. Er liebt Tabuthemen und er stampft darin herum, wie ein wild gewordener Elefant. Jede neue Veröffentlichung eine weitere skurrile Idee.«
[...]
»Netter Gag: Entsprechend der Rahmenhandlung (der Erzähler diktiert sein Leben der Blackbox eines gekaperten Flugzeugs, dem irgendwann der Sprit ausgehen wird) beginnt das Buch mit Seite 313 (und Kapitel 47) und endet mit Seite 1, d.h. es ist rückläufig gedruckt.«
Der zweite Titel ist das englische Original von »Fight Club« und wird für sieben Pfund aus Großbritannien importiert. Eine deutsche Fassung ist derzeit nicht greifbar; die Auflage ist vergriffen und der Verlag plant laut der Verkäuferin bis März/April 2004, so weit reicht ihr Katalog, keine Neuauflage.
Ich habe das schon öfter hier erwähnt: »Fight Club« ist ein grandioser Film, alleine schon wegen des »Mut zum Nonkonformismus gegen den Hollywood-Mainstream.« Wegen des Schnitts, der Kamera, den Effekten, dem Soundtrack, den Schauspielern, aber vor allem wegen der Story. Ich habe ihn zweimal im Kino gesehen und im Regal steht die DVD als Code 1 und Code 2. Nach der Lektüre des Simulanten dachte ich mir, ich muss mir auch mal vom »Projekt Chaos« lesen, um das Buch dann mit dem Film vergleichen zu können, und um vielleicht noch mehr und genauer von der Geschichte zu erfahren.
Mittagessen in der Pizzabar, eine Lasagne. Ich überbrückte etwas Zeit mit Essen und Lesen, ehe es um kurz vor zwei zu meinem nächsten Termin ging: Ins Uni-Klinikum.
Zu Beginn des Sommers baute ich eine kleine Website für eine Abteilung einer Klinik und schon damals zeichnete sich ab, dass im Herbst womöglich ein größerer Folgeauftrag ansteht, da die Kundin mit meiner Arbeit sehr zufrieden war. Heute war eine erste Besprechung für ein Projekt mit ganz anderen Ausmaßen: Eine neue Website für die komplette Klinik. Nicht für das ganze Klinikum, nur für eine der vielen Kliniken, aber immerhin; das Projekt ist groß (aber handhabbar).
Ich weiß, eigentlich habe ich mit der SAE und dem Telekolleg genug zu tun. Aber einerseits gab ich damals schon meine Zusage auf die Frage, ob ich prinzipiell bereit und verfügbar wäre, und das sehr gern (und heute auch wieder sehr gerne, denn die Zusammenarbeit war sehr gut). Zudem ist das Projekt auf einen längeren Zeitraum angelegt: Ein paar Monate, mit mehreren Phasen, die unabhängig voneinander online gehen können.
Noch ist der Auftrag nicht endgültig sicher, aber es sieht gut aus. Ich werde zunächst einen kleinen Beispielbereich erstellen und präsentieren. Wenn’s passt werden die Kosten hochgerechnet und ein Angebot geschrieben. Für die große »Phase 2« gibt es noch ein wenig Unsicherheit, da die Klinikleitung wechselt. Die Kundin und ich gehen aber davon aus, dass auch der neue Chef an einer etwas zeitgemäßeren Website interessiert sein wird (bis es soweit ist, gibt es erstmal nur Inhalte in die bisherige Struktur, die gerne länger schon hätten online sein können).
Weitere Details und um welche Klinik es sich handelt, gibt’s erst, wenn etwas greifbares online ist; ich spreche nicht so gern all zu konkret über unfertige Projekte. Falls ich doch mal was beizutragen habe, ist der Codename für die Arbeit »Projekt K«.
Zurück nach Hause. Nicht gleich, sondern über den Friedhof. Daheim die abschließenden Arbeiten am Projekt H, die sich länger hinzogen als gedacht.
Eigentlich war heute ein Double-Feature als DVD-Abend bei Klaus geplant: »High Fidelity« und »About a Boy«. Aber wir haben das heute alle irgendwie verpeilt. Klaus musste noch lange arbeiten, Steffi, Nina und Georg hatten andere Pläne. Waren aber alle drei interessiert, so dass wir die Sache lieber verschoben, statt nur zu zweit auf der Couch zu sitzen. Wurde auch kurzfristig anberaumt, nächstes Mal müssen wir es etwas längerfristiger planen.
Während ich auf Klaus’ Anruf wartete, sah ich mir die erste Sendung der neuen DSDS-Staffel an. In der ersten Staffel sah ich mir nur die Final-Sendungen im Schnelldurchlauf an und ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder einschalte: Bohlens Sprüche hatten zwar Drive, waren teilweise aber auch richtig fies, da steh’ ich normalerweise nicht so drauf. Davon ab bluteten mir fast die Ohren. Allerdings waren diejenigen, die eine Runde weiterkamen, durchaus gut.
Morgen ist Kino mit Martin in Nürnberg geplant, »Fluch der Karibik«. Vorher natürlich zum weltbesten Döner. Und wie der Zufall so will, hat der Gravis-Shop hinter’m Hauptbahnhof seit heute auch ein Demo-Gerät des Power Mac G5 im Laden stehen, den ich mir dann mal live und in Farbe anschauen werde.
Tagsüber sind einige geschäftliche und private Mails zu schreiben, die Freehand-Übung für die SAE steht noch an (habe am Wochenende vorwiegend Geschichte gelernt) sowie eine Reihe von Telekolleg-Hausaufgaben. Wenn noch Zeit bleibt, möchte ich noch ein bisschen Video-Konserve aufholen (Maischberger, Seinfeld, eine Spiegel-Reportage).
Erschienen am Sonntag, 09.03.2003 @ 23:56
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Montag, 10.03.2003
Weiß nicht, wie ich das gemacht habe. Sonntag-Abend kurz nach Mitternacht ins Bett und Montag-Morgen nach ca. 4 3/4 Stunden Schlaf um 4 Uhr 59 aufgewacht. Ich konnte es selbst kaum glauben, und vielleicht war es die Überraschung, die mich daran hinderte, gleich wieder einzuschlafen. Jedenfalls nutzte ich die Gunst der Stunde und stand um 5 Uhr früh auf.
Etwa von halb sechs bis halb acht arbeitete ich an dem Auftrag weiter, für den ich Virtual PC benötigte. Um halb acht war ich soweit fertig und schickte die Sachen an Holger. Morgen kommen nur noch zwei kleinere Sachen dazu, das geht dann recht fix. Größere Nachbesserungen sollten eigentlich nicht mehr kommen. Die Briefvorlagen für die Kommune sind jetzt so gut, wie man sie in Word nur machen kann. Positionsrahmen haben sehr weitergeholfen. Ich dachte ja, ich wüsste alles über Word, aber ich habe ein paar Kuriositäten gefunden:
- In Positionsrahmen können Formularfelder eingefügt werden in Textfelder nicht.
- Folgeseiten übernehmen die Einstellungen für den Seitenrand oben und unten, aber nicht ohne weiteres für links und rechts.
- Wenn man mit Abschnitten arbeitet, müssen die Seitenränder auch nochmal im zweiten Abschnitt (von, in meinem Fall, insgesamt zwei) eingestellt werden, damit sie für die Folgeseiten übernommen werden.
- Mit blinden Tabellen kann man auch in Word viel anfangen, aber wenn’s auf absolute Genauigkeit ankommt, führt kein Weg an Positionsrahmen vorbei.
- Bei Positionsrahmen bekommt man nicht nur den hässlichen Rand und die weiße Füllung weg, sondern auch den Textabstand vom inneren Rand.
- In Kopf- und Fußnoten können keine Formularfelder stehen, außer solche, die Word von alleine ausfüllen kann, z.B. Seitenzahlen und das aktuelle Datum.
- Kopf- und Fußzeilen, z.B. oben mit einem Logo oder im Fuß Angaben zu Öffnungszeiten und Bankverbindungen auf der ersten, und nur dem Datum und der Seitenzahl auf den Folgeseiten, können recht einfach eingefügt werden: Word kann für die erste Seite andere Kopf- und Fußzeilen speichern als für die Folgeseiten.
- Word kann nur dazu veranlasst werden, auch an die gefällige Darstellung der Folgeseiten zu denken, indem man ihm entsprechende Angaben in der Kopfzeile mitgibt. Das bedeutet, dass Gestaltungselemente auf den Folgeseiten nur über (oder unter) dem Text stehen können, nicht links oder rechts daneben.
Nach dem Job gab’s erstmal Frühstück und den Rest des Tatorts von gestern. Ich habe mich auch an Physik-Hausaufgaben versucht, aber ich bin wieder am Umstellen einer größeren Formel gescheitert. Ich muss das einfach noch üben; später habe ich dann im Buch gesehen, wie eine ähnliche Formel nach einer anderen Variablen aufgelöst wurde. Muss mich nachher oder morgen nochmal dran versuchen. Eigentlich wollte ich heute noch eine Hausaufgabe fertig machen und zusammen mit der überfälligen ersten abgeben. Naja, dann bringe ich doch nur die erste auf den Weg. Das ist ein bisschen dumm gelaufen: An sich hätte ich sie schon vorletzte Woche abgeben sollen, letzter Termin. In der besagten Woche war ich in München und habe vornehmlich an dem eben erwähnten Auftrag gearbeitet. Also machte ich sie erst am Wochenende des ersten März. Am Montag darauf, 3. März, wollte ich sie eigentlich mit der Post verschicken, dachte aber in der Umzugshektik nicht daran. Ich glaube, am Dienstag-Abend aß ich dann beim Griechen in Frauenaurach und irgendwie hatte ich im Kopf, den Brief am selben Abend eingeworfen zu haben, dem war aber nicht so. Am Donnerstag, 6. März, fiel mir wieder ein, dass er noch im Rucksack auf bessere Zeiten wartete. Dann fiel mir auch ein, dass in dieser Woche ja Faschingsferien waren und es so gesehen egal war, ob ich ihn am Montag einwarf oder erst am Freitag. Ich beschloss, gleich noch die nächste Hausaufgabe mitzumachen und mit abzugeben, sieht besser aus, wenn man mit der einen schon so weit in Verzug ist. Naja, wie gesagt, das wurde auch nix, weil ich die zweite Hausaufgabe am Wochenende wegen zu viel anderer Arbeit nicht fertig gemacht habe und sie sich heute morgen als schwieriger herausstellte als anfangs gedacht.
Ich sah mir auf Video noch »Berlin is in Germany« an, den ich vorletztes Jahr im Kino verpasste und der gestern Abend im ZDF lief. Leider war die Kassette fünf Minuten vor Schluss zu Ende, so dass der Schluss abgeschnitten wurde. Ich habe noch gesehen, dass Martin wieder von der Polizei gefasst wurde, weil er als Aushilfe in dem Sex-Shop gearbeitet hat, als dieser nach verbotenem Material durchsucht, und die Polizei auch fündig wurde. Martin sagte, dass er keine Ahnung hat, wo der Inhaber, Victor wohnt. Dann war die Kassette am Ende. Kann mir jemand sagen, wie’s weitergeht? Meine Vermutung ist, dass Martin wieder in den Knast wandert, weil er der Polizei nicht beweisen kann, dass er nur Aushilfe und nicht Inhaber war, und weil der wahre Inhaber nicht mehr auftaucht.
Danach noch die Schmidt-Show vom Freitag. Solide, aber nicht überdurchschnittlich. Einen Hammer-Spruch hat Harald Schmidt aber wieder rausgehauen. Leider habe ich ihn nicht mehr im genauen Wortlaut verfügbar, aber er ging sinngemäß so: »Warum machen Leute eigentlich einen Lebensplan? Die meisten Leute brauchen überhaupt keinen Lebensplan, da kommt jeden Morgen pünktlich der Bus, man arbeitet bis vier im beheizten Büro und das war’s.«
Um 13 Uhr die heutige Telekolleg-Deutsch-Sendung. Aber ich habe nur mit halbem Ohr hingehört, denn es ging um Erörterung, darin bin ich relativ gut, und ich wurde wieder müde. Von 13:30 bis 14:45 bin ich tatsächlich nochmal eingenickt. Danach aber wieder Salon-fähig gemacht, denn durch das Schlafen sah ich aus wie Yeti am Mittag (meine Haare verlegen sich recht schnell). Die gewaschenen Socken von der Maschine in den Trockner und dann rauf auf’s Rad: Sonnenschein, kaum Wind, 16 Grad!!
In der Stadt nur einen Döner gegessen und ein bisschen was im Altstadtmarkt gekauft, die erste Physik-Hausaufgabe in den Briefkasten geworfen (diesmal wirklich) und wieder gemütlich nach Hause, Ankunft gegen 17:30.
Jetzt muss ich mir noch ein Shop-System (osCommerce) ansehen und entscheiden, ob ich einen Auftrag diesbezüglich annehme oder nicht. Es geht nur um ein neues Layout für den Shop, aber ich muss mir das System mal ‘ne halbe Stunde ansehen um zu gucken, wie aufwändig die Anpassung ist. Aber ich bin zuversichtlich.
Musik:
Brad Mehldau, »Song-Song« (The Art of Trio Vol. 3)
Oder, wie mein Vater sagt: »Kaffeehaus-Musik, ist ja furchtbar.«
:-)
Es hat jetzt noch 11,4 Grad.
Erschienen am Montag, 10.03.2003 @ 18:37
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Tags: Leben
Dienstag, 11.03.2003
Die kurze Nacht gestern (fünf Stunden) musste sich natürlich rächen. Nicht nur, dass es gestern mit 2 Uhr früh mal wieder etwas später wurde, nein, erst 12 Stunden später war ich wieder unter den Lebenden.
Das Wetter: Heute sogar noch zwei Grad wärmer als gestern, aktuell 18 Grad, aber während es gestern sonnig war, ist es heute bedeckt. Da zieht es mich nicht unbedingt nach draußen. Heute Abend vielleicht mal runter zum Griechen. Oder noch in die Stadt, ins Kino? Könnte am Dienstag recht voll sein, denn es ist »Half-Price-Day«.
In der ersten Stunde nach dem Aufstehen erstmal meine Standard-Sites abgeklappert. Gleich noch ein, zwei E-Mails schreiben und dann mal langsam in die Gänge kommen. Wäsche waschen, am neuen Auftrag arbeiten, Physik lernen.
Erschienen am Dienstag, 11.03.2003 @ 15:18
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Tags: Leben
Bin um 21:15 vom Griechen nach Hause gekommen. Perfektes Kinowetter: Nur ein bisschen getröpfelt, windstill, sehr mild. Sowohl bei meiner Abfahrt um 19:30 als auch bei meiner Rückkehr hatte es 14 Grad. Kinowetter ist für mich nicht, wie für andere Leute, wenn es junge Hunde regnet, sondern Biergarten-Wetter. Ich fahre die zehn Kilometer in knapp unter einer halben Stunde mit dem Fahrrad in die Stadt und in etwas mehr als 30 Minuten wieder heimwärts, da kann ich schlechtes Wetter nicht gebrauchen. Wenn ich ins Kino gehe, dann aber auch üblicherweise erst zu Vorstellungszeiten, bei denen die meisten Biergärten schon wieder ans Schließen denken, nämlich zwischen 22 und 23 Uhr.
Morgen soll es dann doch wieder unbeständiger und etwas kühler werden, so dass es mit dem Kinowetter auch schon wieder vorbei ist. Dabei ist meine Liste der noch zu sehenden Filme lang…
Erschienen am Dienstag, 11.03.2003 @ 21:46
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Tags: Leben
Heise-Meldung von heute: »
Telekom hat 3,4 Millionen Kunden für T-DSL«. Auch wenn man berücksichtigt, dass es auch bei anderen Telcos DSL- und ISDN-Kunden gibt, ist das Monopol der Telekom bekanntlich ungebrochen. Bei 3,4 Millionen DSL- und 10 Millionen ISDN-Kunden bedeutet das, dass die überwiegende Mehrheit nach wie vor noch mit 56 K Modems oder weniger durch’s Netz surft und die Zeit noch nicht reif ist, auf Websites alle guten Vorsätze bezüglich der Ladezeit über Bord zu werfen.
Bei meinem Weblog will ich eine Ausnahme gelten lassen: Ich will hier nichts verkaufen und ich könnte mir auch die Domain textwueste.de reservieren, denn um nichts anderes geht es hier: Um mehr oder minder lesenswerte Texte über das Leben und Wirken von Stefan Freimark. Meine geschäftliche Präsenz
freimark.de ist bezüglich der Ladezeiten, trotz größerem Einsatz von Grafiken, vorbildlicher.
Erschienen am Dienstag, 11.03.2003 @ 22:16
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Tags: Web, webdesign
Mittwoch, 12.03.2003
Nettes
Flash-Filmchen, gesehen
bei Markus.
Erschienen am Mittwoch, 12.03.2003 @ 16:51
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Tags: Web, webdesign

Von der Qualität her eher durchwachsen. Da paart sich der zu starke Kontrast und die kräftigen Farben der Picture-CD mit meinem eher bescheidenen Fotografie-Talent.
Auspack-Bilder vom Power Mac folgen »demnächst«.
Erschienen am Mittwoch, 12.03.2003 @ 23:54
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Tags: Leben
Donnerstag, 13.03.2003
War ein gutes Gespräch, auch sehr nett. Wird das Redesign eines Mac-Versenders: Im Zuge dessen wird der Online-Shop gewechselt (künftig
osCommerce) und ich stülpe dem Shop ein Design über.
Es kann passieren, dass der neue Auftritt
div-based wird, also Layout mit CSS, ohne Tabellen. Zur Anschauung, wie das bei 3 bis 4,6% (
Heise,
W3B) der Web-Surfer mit Netscape 4 aussieht, wollte ich eben ein paar Screenshots machen und muss feststellen, dass es NN4 gar nicht mehr offiziell zum Download gibt, jedenfalls nicht ohne weiteres ersichtlich.
Danke an
Holger für den Link auf
browsers.evolt.org, da gibt’s alte Browser-Versionen.
Nachtrag, 23:00 Uhr: Es soll nicht so klingen als würde ich NN4-User von einer Site ausschließen wollen. Surfer mit NN4 bekommen auch alle Inhalte zu sehen, nur nicht das Design. Das Layout mit CSS umzusetzen hat eine Reihe von
Vorteilen, aber um deren Potential nutzen zu können, muss die CSS-Datei vor älteren Browsern wie NN4 oder IE4 »versteckt« werden.
Weitere Lektüre:
- ALA: »
Why don’t you code for Netscape?«
- ALA: »
To Hell with bad Browsers«
- Digital Web: »
99.9% of Websites are obsolete«
Alle drei Artikel stammen von Jeffrey
Zeldman.
Erschienen am Donnerstag, 13.03.2003 @ 12:14
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Tags: Web, webdesign
Mich fasziniert ja, dass Maybritt Illner inzwischen regelmäßig um zehn bis zwölf Minuten überzieht. Vielleicht setzt sich beim ZDF ja irgendwann die Erkenntnis durch, dass die Sendung nunmal sechzig Minuten dauert und nicht fünfundvierzig, dann passen auch wieder die Zeiten im
Fernsehprogramm. Bei »Wetten, dass…?« hat es meiner Erinnerung nach aber auch ein paar Jahre gebraucht, bis die Show auch offiziell länger war als ursprünglich vorgesehen. Jetzt überzieht Thomas Gottschalk nur noch zwanzig Minuten statt vierzig bis sechzig.
Erschienen am Donnerstag, 13.03.2003 @ 23:20
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Tags: Medien
Freitag, 14.03.2003
Macromedia, Hersteller von Programmen wie Flash, Dreamweaver, Fireworks und Freehand, hat seit etwa
einer Woche eine neue Website.
Das Design ist vom subjektiven Standpunkt her Geschmackssache (ich kenne sogar jemanden, dem’s gefällt), objektiv, was Usability/Benutzbarkeit und Accessability/Zugänglichkeit betrifft, ein tiefer Griff ins Klo.
Ich habe seit dem Relaunch noch nichts ernsthaft auf der Site gebraucht oder gesucht, bin nur ein bisschen rumgesurft, so dass ich bislang nur auf Erfahrungsberichte anderer verwies, zum Beispiel von Kai Pahl (
eins,
zwo,
drei,
vier) oder
Holger Eggert). Kais lange Ladezeiten von 15 bis 30 Sekunden kann ich nachvollziehen, aber nur mit dem IE5/Mac. Kai mit 2 MBit/s-Anbindung, ich 1 MBit/s. Meine Ladezeit für die Startseite: 14 Sekunden (mit Safari sechs). Die
Login-Seite mit IE zwanzig Sekunden (!), und Safari kann sie gar nicht laden, stattdessen erscheint eine Seite, die einen über unterstützte Browser belehrt.
- Eine gute Site setzt keinen bestimmten Browser voraus, sondern funktioniert auf jedem neueren Browser.
- Eine gute Site setzt keine Flash-App ein, die 20 Sekunden Ladezeit selbst beim wiederholten Aufruf der gleichen Seite braucht, nur um dann eine Login-Maske anzuzeigen, die man in HTML auch hätte umsetzen können, und deren nachfolgende Seite weitere fünf Sekunden zum Laden benötigt.
Fazit bislang: Eine solche Website abzuliefern ist für einen Hersteller von Web-Programmen nach dem Bekenntnis zu Usability und Accessability sowie nach dem Einkauf von Usability-Guru Jakob Nielsen ein Armutszeugnis.
Ein wenig muss ich von meiner Kritik, die ich gestern Abend zu schreiben begann, nun zurück nehmen: Seit heute morgen gibt es eine neue Beta-Version der Macromedia-Website mit einigen Änderungen. Die Navigation ist ein wenig klarer geworden, aber die Performance wurde teilweise verbessert. Safari wird nach wie vor von Teilen der Site ausgeschlossen. Die Startseite hat noch 21 Fehler, bei einigen Dokumenten (z.B. progress report) fehlt der DOCTYPE und die Stylesheets sind auch noch nicht ganz kosher.
Auf der zweiten Seite zum »progress report« zu den Erkenntnissen aus der »Beta 1« gibt es vergleichende Screenshots zwischen der ersten Beta-Version von vor einer Woche und der zweiten Beta-Version, die seit heute morgen online ist. Macromedia hat außerdem die Ladezeiten der Homepage der eigenen Site und die von anderen Unternehmen (Adobe, Apple, Dell, eBay…) miteinander verglichen. Die einzig interessante Zahl dabei ist, nach wie vielen Sekunden die Site mit einem 56K-Modem komplett geladen ist. Als Ziel für die eigene Homepage gibt man da 25 Sekunden an, und mit der Beta 2 will man das erreicht haben. Das ist eine ganz gute Verbesserung, obwohl 25 Sekunden für einen Modem-User immer noch eine ganz schön lange Zeit ist. Die komplette Spiegel-Homepage lädt bei mir in sechs Sekunden, die Beta 2 von MM in neun (IE5/Mac mit 1 MBit/s, natürlich mit geleertem Cache). Die Werte für Safari: spiegel.de in drei Sekunden, MM in sechs bis sieben Sekunden. Der Kunden-Login ist genauso langsam wie zuvor. Dass auf den Produkt-Seiten nach wie vor die Unter-Navigation auf der rechten Seite verschwindet, wenn man einen Punkt daraus anklickt, ärgert mich.
Positiv hervorheben muss und will ich, dass Macromedia nach einer Woche Dresche nun die Benutzer stärker in das Redesign einbindet: Umfragen, genaue Auswertung der Logs und das Auf-dem-Laufenden-Halten mit dem progress report. Ob das vor einer Woche schon so geplant war oder nicht, sei mal dahingestellt, ich will es mal glauben. Die Unterstützung von Opera und Safari soll »in den nächsten Wochen« verbessert werden. Das stimmt mich versöhnlich, auch wenn ich mich frage: warum nicht gleich so?
Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 6:15
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Tags: Web, webdesign
In zwei Stunden tritt der Bundeskanzler im Reichstag ans Rednerpult, um eine grundsätzliche Regierungserklärung zu halten, in der er sein Reformprogramm vorstellen will. Im Laufe der Woche wurden die Erwartungen zur Blut-, Schweiß-, und Tränenrede hochgeschraubt. Jeder weiß (und in allen Äußerungen folgte diese Einschränkung nach den hohen Erwartungen), dass diese Erwartungen enttäuscht werden, denn morgen wird nicht der Aufschwung beginnen. Aber man darf trotzdem gespannt bleiben, was der Kanzler sagen wird, und welche Auswirkungen die Rede haben wird. Nachdem gestern
mit Ach und Krach die Ladenschlusszeiten um vier Stunden verlängert wurden, spöttelten einige Leute schon, dass das wohl die einzige Reform in dieser Legislaturperiode bleiben wird, wenn es bei so einer kleinen Sache schon Abweichler in der Koalition gibt.
Die ARD überträgt die Sitzung des Bundestages ab 9 Uhr. Um 22:45 Uhr gibt es im ZDF eine Sondersendung von »Berlin Mitte«. Und ich wette, dass sich der Spiegel in der nächsten Woche auf seiner Titelseite mit diesem Thema befassen wird.
Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 7:11
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Tags: Politik
Aber ein dünnes gutes Buch ist besser als ein dickes schlechtes. Das vorgenannte Zitat stammt aus der deutschen Ausgabe von »Don’t make me think!« von Steve Krug (bei Amazon.de:
deutsche Version,
englische Version). Ich bin vor etwa zwei Wochen durch eine
Rezension von Kai Pahl darauf aufmerksam geworden. Da mich das Thema beruflich interessiert und ein 5-Euro-Gutschein bei Amazon zu verfallen drohte, griff ich bei der deutschen Ausgabe zu. Das Cover der deutschen Übersetzung ist zwar abstoßend, aber dafür gibt’s das Buch drunter für neun Euro weniger als das englische Original. Durch Kais Kritik war ich bereits vorgewarnt:
»Ohne Zweifel, der Anfänger wird auf jeder Seite Essentielles lernen. Nicht ganz so simpel stellt es sich für den fortgeschrittenen Web-Designer dar, der, so wie ich, fünf Jahre mit offenen Augen durchs Web gegangen ist, und auch schon den einen oder anderen theoretischen Text gelesen hat. Das erste Drittel befindet sich fast ausschließlich bereits gehörtes.«
Ganz so schlimm ist es nicht. Es ist nicht so, dass sich ein fortgeschrittener Web-Profi seitenweise langweilt. Ja, ich habe viele Dinge gelesen, die mir schon bekannt waren, aber es gab auch einige neue Punkte. Oder Aspekte, die mir zwar unterbewusst klar waren, aber die ich nie in Worte formuliert gesehen habe. Daneben auch einige praktische Tipps für die tägliche Arbeit, ohne zu sehr abzuschweifen.
Steve Krug hat keine zig Listen mit den zehn Dingen, die man auf einer Website beachten muss, er hat nur eine zentrale, Goldene Regel: »Don’t make me think«, lass’ mich nicht über etwas auf Deiner Website nachdenken. Wenn der Surfer eine Website bewusst oder unbewusst verwirrend findet, wird er nicht mit der Site klarkommen, sich unwohl fühlen oder gar nicht erst weitere Zeit auf der Site zubringen. Wenn der Benutzer über etwas auf der Site nachdenken muss, zum Beispiel eine unklare Navigation, oder wenn sich der Designer denkt, dass der User damit hoffentlich schon klar kommen wird, dann ist etwas im argen. Überhaupt, Steve Krug konfrontiert den Leser und Designer auch mit der harten Realität: Seiten werden nicht so benutzt, wie sich die Designer das vorgestellt haben, weil Surfer nicht lesen, sondern nur überfliegen, sich durchwursteln und die erstbeste Sache anklicken, die ihnen sinnvoll erscheint (ist uns Usability-Interessierten natürlich größtenteils schon bekannt gewesen). Der Autor liefert viele solcher Beispiele, auf die man auch selbst hätte kommen können, wenn man sich nur mal überlegt, wie man selbst surft und was einen selbst bei Websites ärgert. Im Prinzip lässt sich alles auf die alte KISS-Formel zurückführen: Keep it simple, stupid. Don’t make me think konkretisiert das noch ein wenig.
Das Buch liest sich sehr locker, denn Steve Krug hat hier keine staubtrockene Schwarte abgeliefert, sondern ein sehr amüsantes Werk.
»Jetzt steuern wir auf zwei Kapitel zu, die sich mit der Anwendung dieser Prinzipien auf zwei der größten und wichtigsten Herausforderungen beim Webdesign beschäftigen: die Navigation und die Homepage.
Packen Sie sich ein paar Stullen ein. Es sind lange Kapitel.«
»Verwenden Sie als Welcome Blurb keine Aussage über den Auftrag.
Viele Sites füllen ihre Homepage mit Aussagen über ihre Firmenbestimmung, die sich anhören, als wäre sie für eine Kandidatin der Endausscheidung bei "Miss America" geschrieben: "Firma XYZ bietet Weltklasselösungen im florierenden Feld der bla bla bla bla…" Das liest keiner!«
Kleine Comics, Ausschnitte von Screenshots, übersichtliche Tabellen und Flussdiagramme lockern den Text zusätzlich auf. Es gibt nur sehr wenige Doppelseiten, die ganz ohne ein Bild oder eine große Zwischenüberschrift auskommen.
Die elf Kapitel sind angenehm kurz und gut voneinander getrennt, so dass sich das Buch kapitelweise lesen lässt. Nur die beiden Kapitel zur Navigation und zur Homepage sind, wie am Schluss des fünften Kapitels angekündigt (siehe Zitat oben), etwas länger.
Allein schon aus dem Grund, mit welchem unsäglichen Müll meine Augen jeden Tag im Web gequält werden, gerade auch bei Millionen Euro teuren Websites, kann ich dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Kai hätte es nicht treffender formulieren können, als er in seiner Kritik schrieb:
»Sehe ich mich um und betrachte den derzeiten Stand des von Agenturen betriebenen Webdesigns in Deutschland, wird es Zeit für einen “Marshall-Plan” und dem Abwurf von Krug-Büchern aus “Bücher-Bombern” über Hamburg-St.Pauli, Berlin Mitte und Munich Area.«
Dem Buch hätte noch gut getan, wenn nicht alle Unterpunkte lediglich durch einen Pfeil > am Seitenrand kenntlich gemacht worden wären, sondern wenn es dann und wann auch einfach mal eine Nummerierung erstens, zweitens, drittens gegeben hätte. Ein- oder zweimal wird in einer Liste mit solchen Punkten ein Einschub gemacht und man muss sich danach erst wieder orientieren, wenn es gedanklich wieder »,eine Ebene höher« weitergeht im Text.
Um abschließend nochmal auf die Breite des Buchrückens zu sprechen zu kommen: 190 Seiten Text sind nicht viel. Aber es ist dennoch genau die richtige Länge für ein Buch: Es ist so kurz, dass man es gut in einer Woche durchlesen kann, sofern man nicht ständig liest, oder auch in ein bis zwei Tagen, wenn man gar nicht mehr davon ablassen kann. Ein Wälzer mit 400 oder ein »Kompendium« mit 900 Seiten, das bei Adam und Eva anfängt und dann wirklich jedes Thema erschlägt, würde hier nicht so viel bringen. »Don’t make me think!« hat den Anspruch, Usability-Grundlagen zu vermitteln, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden und die wichtigsten Punkte auch nochmal den Profis ins Gedächtnis zu rufen. Und diesen Anspruch erfüllt Steve Krug sehr gut.
Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 8:08
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Tags: Web, webdesign
Ich habe die HTML-Specs nicht auswendig gelernt, und daher kenne ich zugegebenermaßen nicht sämtliche Tags mit Syntax und Definition. Bislang verwendete ich für längere Absätze mit Zitaten das
<div>-Tag mit einer Klasse, die für die Formatierung sorgte (eingerückter Text, Courier- bzw. mono-Schrift). Dank an Tim, der mich in einem
Kommentar zu einem Eintrag bei The Flow auf
<blockquote> hinwies, das genau für diesen Zweck gedacht ist: Längere Absätze mit Zitaten, die, im Gegensatz zu <cite> (das eigentlich für eine Zitatquelle gedacht ist) einen eigenen Block bilden.
Ab sofort werden nun längere Zitate mit
<blockquote> ausgezeichnet und nicht mehr mit
<div class="code">. In meinem Stylesheet habe ich
<blockquote> meine optischen Vorstellungen mitgegeben, die dem bisher verwendeten
<div> mit der Klasse
code entsprechen, so dass es für den Leser keinen sichtbaren Unterschied gibt. Aber dem Ideal, Struktur von Präsentation zu trennen und für eine einwandfreie logische Auszeichnung eines XHTML-Dokuments zu sorgen, bin ich so wieder ein Stück näher gekommen (mir fällt diesbezüglich auch gerade keine andere Baustelle auf dieser Site ein).
Evtl bereinige ich bei Gelegenheit mal die bisherigen Einträge. Geht mit einem Dump der Datenbank-Tabellen und der Suchen-und-Ersetzen-Funktion von Dreamweaver recht einfach: Zunächst nach dem Tag
<div> mit dem Attribut class und dem Inhalt code suchen und durch das Tag
<blockquote> ersetzen. In einem zweiten Schritt das class-Attribut aus allen
<blockquote>s rausschmeißen. Der Gag ist ja, das man nicht einfach alle
</div> durch
</blockquote> ersetzen kann, weil es z.B. auch
<div align="center"> gibt, die nicht durch
<blockquote> ersetzt werden dürfen.
Ginge eigentlich so eine Suchen-Ersetzen-Aktion auch mit BBEdit? Kai?
P.S.: Den Eintrag mit dem Titel »Mode« von gestern kurz nach 23 Uhr habe ich wieder gelöscht, da ich noch was ergänzen möchte. Wird in Bälde neu veröffentlicht.
Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 8:40
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Tags: Web, webdesign
Samstag, 15.03.2003
Sorry, aber ich habe im Moment keine große Lust, mir diesbezüglich jetzt den Wolf zu schreiben (Kopfschmerzen…).
Es war nicht die große Offenbarung, aber das war bereits zuvor klar. Andererseits fielen sicher bei einigen Verbandsführern die Kinnladen runter, zum Beispiel bei den Arbeitgebern, den Gewerkschaften, den Kammern, den Handwerkern und den Kassenärztlichen Vereinigungen. Ich hoffe, dass nicht alles davon wieder von den Verbänden und im Gesetzgebungsprozess abgeschliffen und einbetoniert wird. Denn wirklich große Reformen sehen anders aus, da sollte man nicht diese zarten Vorhaben-Pflänzchen zertreten. Der Kanzler musste natürlich auf die verschiedenen Interessen Rücksicht nehmen und so blieb vieles nur halbgar.
Positiv fand ich, dass allen Interessengruppen Einschnitte zugemutet werden.
Noch einige Links:
Kommentar von Kai Pahl
Spiegel-online:
FTD:
Leitartikel: Schröder schneidet ins soziale Netz
bundeskanzler.de:
Pressemitteilung
Text der Rede
Erschienen am Samstag, 15.03.2003 @ 0:20
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Tags: Politik
»Es geht jetzt so aufwärts mit Deutschland, ich darf Sie bitten auch tagsüber angeschnallt zu bleiben.«
»20 Uhr Ladenschluss in Deutschland: Das heißt ja, liebe Indios in der Fußgängerzone, Ihr müsst ‘nen zweiten Song einüben.«
Erschienen am Samstag, 15.03.2003 @ 4:00
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Tags: Politik
Niedlich finde ich ja, dass Spiegel-online ab und an in der laufenden Berichterstattung im letzten Absatz eines Artikels nochmal erwähnt, worum’s eigentlich geht:
»Die Uno hat Irak den Besitz von Massenvernichtungswaffen verboten. Irak hat Vorwürfe der USA und Großbritanniens zurückgewiesen, über verbotene Waffen zu verfügen. Die beiden Staaten haben in der Golf-Region mehr als 250.000 Soldaten zusammengezogen und drohen Irak mit Krieg, sollte das Land nicht die Abrüstungsforderungen der Uno erfüllen.«
Kleiner Service für alle Leute, die in den letzten 12 Monaten in einer Höhle gelebt haben.
Erschienen am Samstag, 15.03.2003 @ 16:51
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Tags: Medien
Holger wird wahrscheinlich den Kopf schütteln. Ich bin seit gestern, 21:15 Uhr wach. Um drei Uhr nachts habe ich noch zwei Englisch-Hausaufgaben gemacht, gegen 4 Uhr den Beginn der Schmidt-Show von Freitag-Abend gesehen (hatte ich wegen des Berlin-Mitte-Spezials verpasst) und danach noch zwei Dokus in der DCTP-Nacht auf Vox. Um Viertel vor sieben unter die Dusche und um sieben nochmal an die Physik-Hausaufgabe gewagt. Um 07:40 rauf auf’s Rad und runter nach Vach gefahren, den 171er Bus nach Fürth nehmen, Kollegtag.
Ich berichte morgen ausführlich. Zwei Videorecorder sind programmiert, um die erste Folge von »Enterprise« aufzunehmen, »Broken Bow«.
Noch vor 18 Uhr werde ich zusammenklappen und mich hinlegen. Wie ich mich kenne, werde ich um 2 oder 3 Uhr früh aufwachen und danach eine wunderbar produktive Woche erleben (ernsthaft). Gleich nach dem Aufwachen natürlich erstmal »Enterprise« und »Malcolm mitten drin« (die Aufnahme läuft gerade). Die erste Folge der neuen Staffel habe ich letztes Wochenende leider verpasst.
Also, ich pack’s dann. Man merkt schon: Ich rede wirr.
Gute Nacht.
Erschienen am Samstag, 15.03.2003 @ 17:37
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Tags: Leben
Sonntag, 16.03.2003
Erwartungsgemäß stand ich um 3 Uhr ausgeschlafen wieder auf. Um halb eins klingelte öfter mal das Telefon, weiß nicht, ob meine Schwester zu Hause angerufen hat oder ob jemand ein Fax schicken wollte, ich drehte mich jedenfalls wieder rum (wenn’s meine Schwester war, konnte sich mein Vater um sie kümmern, der war noch wach).
Ich startete gleich durch mit der ersten Folge von »
Enterprise«, »Broken Bow« (deutscher Titel: »
Aufbruch ins Unbekannte«).
Dieser Pilotfilm der fünften Star Trek-Serie hat mir ganz gut gefallen. Er kommt allerdings nicht an einige der Hammer-Folgen aus TNG heran, zum Beispiel »Clues« (»Beweise«), »Tapestry« (»Willkommen im Leben nach dem Tode«) oder »Cause and Effect« (»Déjà vu«).
Etwas überraschend der völlig untypische Vorspann, ohne das Star Trek-Thema aber mit Gesang (Bryan Adams lebt). Der ruhige Vorspann von DS9 gefiel mir wesentlich besser. »Broken Bow« stellte alle wichtigen Charaktere vor und klärte über den Stand der Technik in der Serie auf. Sie spielt knapp hundert Jahre nach dem achten Film »
First Contact«, also ungefähr 2150 (TNG spielt um 2370, TOS um 2260). Die Menschheit kam bereits vor zwei Generationen durch Zefram Cochrane in den Besitz des Warp-Antriebs, aber bis auf Transportflüge hat man’s noch zu nichts größerem gebracht. Die Sternenflotte wurde gerade gegründet (faszinierendes Detail: die Admiräle tragen unter der Uniform noch Krawatten) und die Enterprise NX-01 ist das erste Schiff der Sternenflotte. Auf der Erde gibt es Vulkanier und Dr. Phlox ist ein Cardassianer.
Die erste Folge ließ Spannung und Action nicht vermissen, war aber teilweise auch etwas vorhersagbar.
Mal sehen, wie sich die Serie weiterentwickelt und welcher Charakter noch besonders hervorstechen wird. In TOS war es Spock, in TNG Data, auf DS9 meiner Meinung nach das Duo Quark und Odo und auf der Voyager der Doktor.
Bislang, also ohne jetzt mehr von »Enterprise« gesehen zu haben, gefiel mir »Deep Space Nine« am besten. DS9 hatte eine, die einzelnen Folgen überspannende Geschichte, dennoch war jede Folge in sich abgeschlossen. Im Gegensatz zu VOY gab es bei DS9 darüber hinaus aber auch größere Zusammenhänge, zum Beispiel der Konflikt zwischen Bajor und Cardassia und die Bedrohung durch das Dominion. Ich hoffe sehr, dass »Enterprise« auch etwas mehr »außen herum« erzählt, zum Beispiel die Entwicklung der Sternenflotte und der Föderation aufzeigt, und dass es nicht wieder eine Serie wird, bei der nur ein Raumschiff durch den Weltraum schippert.
Ach ja, »Broken Bow« war bedeutend besser als der zehnte Star Trek-Film, »
Nemesis«.
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 6:10
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Nach
Ansicht von Kai sei das Sub-Commander T’Pol (
Jolene Blalock).
Mein Geschmack geht da in eine andere Richtung; T’Pol kann ich genauso wenig abgewinnen wie Uhura oder Dr. Kate Pulaski aus der 2. TNG-Season.
Meine Top 5 der »most sexiest women in space« sieht so aus:
- Nicole de Boer als Ensign Ezri Dax in DS9
- Nana Visitor als Major/Colonel Kira Nerys in DS9
- Jeri Ryan als Seven of Nine in VOY (auch nicht schlecht: South Trek)
- Denise Crosby als Lieutenant Tasha Yar in TNG
- Marina Sirtis als Counsellor Deanna Troi in TNG
Abgesehen von Star Trek: Amanda Tapping als Captain/Major Samantha »Sam« Carter in »Stargate SG-1« (vielleicht Platz 2,5?).
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 8:10
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Dieser Sonntag steht im Zeichen von Lappen und Wäschekorb: Die Waschmaschine läuft und ich werde sie heute noch zwei weitere Male anwerfen, ebenso oft den Trockner. Sukzessive dann die gewaschene Wäsche aussortieren, zusammenlegen und Aufräumen. Am Nachmittag steht dann wischen des Treppenhauses an, denn wir haben diese Woche wieder die Hausordnung-Karte von der Wohnung unter’m Dach zurückbekommen (wir wohnen in einem Haus mit drei Parteien). Wenn Verena und ich schon mal dabei sind, das Haus zu wischen, können wir auch gleich in der Wohnung weitermachen: Küche, Essecke, Flur, kleines und großes Bad. Die Küche ist soweit in Schuss. Mein eigenes Zimmer könnte mal wieder den Staubsauger vertragen.
Und sonst? Wahrscheinlich gegen wir zu dritt zum Mittagessen zum Jugoslaven TV1848 am Europakanal. Aus der Zeitung haben wir von denen noch einen Gutschein, Motto: Ein Hauptgericht umsonst.
Jetzt am Vormittag werde ich noch Englisch-Hausaufgaben erledigen, nebenbei alle Stunde mal nach der Waschmaschine sehen. Putzen, wischen und staubsaugen startet am Nachmittag. Davor oder danach muss ich noch kleinere Dinge an zwei Aufträgen erledigen. Außerdem noch hier über den gestrigen Kollegtag schreiben und nach de.soc.mac ein Posting wegen eines Druckerproblems absetzen (HP Laserjet 1200, also recht aktuell und von OS X offiziell unterstützt, aber bei Ausdrucken von Webseiten aus Safari oder IE verschwinden Druckaufträge manchmal ganz oder die letzte Seite fehlt; Problem trat auch schon beim iBook auf). In iMovie will ich nebenher noch eine Telekolleg-Sendung (Mathe) importieren und nach MPEG-4 zur Archivierung umwandeln. Außerdem muss/will ich noch mit fünf Freunden telefonieren, wegen verschiedener Dinge, unter anderem wegen Treffen. Den Videorecorder programmieren, für 17:30 ARD (eine Doku), 20:15 Pro7 (»
Mission to Mars«), 22:25 RTL (Spiegel-TV) und 23:10 RTL (Arte-Doku im Programm von AZ-Media/Center-TV). Wird morgen früh angesehen, der Film im Laufe der Woche. Mac-TV sehe ich mir nächste Woche in der Wiederholung an, weil ich heute zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett gehe.
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 10:58
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Tags: Leben
Kai ist auf das Activities-Fenster in Safari
aufmerksam geworden. Zufällig habe ich gestern Abend ein Feedback an Apple geschickt, denn das Activities-Fenster könnte noch besser sein:
»Suggestion for the window “Activity”:
First, great idea. But as a web designer I would like to have two more informations: how much KB were transfered all together for a page (including images, external stylesheets…) and how long was the loading time from sending the URL request to the complete rendering with all items.
Thanks!«
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 12:07
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Tags: Web, webdesign
Der Jugoslave wurde es dann doch nicht, denn der war rappel-voll. Wir fuhren zum Altstädter Schießhaus am Berg; vor einiger Zeit (ein, zwei Jahre?) ist dort eine neue Pizzeria eingezogen, die »Osteria La vita è bella«. Die Ähnlichkeit zum
Film von und mit Roberto Benigni ist nicht zufällig, Szenenfotos zum Beginn der Speisekarte beziehen sich darauf. Es gibt eine Terrasse mit Blick auf die Stadt, die auch von Außenlautsprechern mit Musik beschallt wird. Im Sommer stelle ich mir das abends richtig schön vor; mal merken. Das Lokal besteht innen aus einem großen Raum mit hoher Decke. Auf einer Gallerie rings um den Raum stehen auch noch einige Tische. Die Tische, auch die kleinen für nur vier Personen, sind sehr groß und aus glattem, dunklen Holz ohne Tischdecke. Ich bestellte eine Salami-Pizza. Holzofen, hauch-dünn, und ausgesprochen gut! Der Preis ist mit 6,50 Euro etwas gehobener. Mit Nudeln hat man’s dort nicht so, es gibt nur sieben Nudelgerichte, Standards: Spaghetti Napoli und algio olio sowie Lasagne, Penne arrabiata, Tortellini panna sowie Fusilli pesto und Farfalle quattro formaggi. Tris di Pasti gibt’s leider nicht. Dem gegenüber stehen 25 verschiedene Pizzen.
Die Rechnung von zu dritt rund 28 Euro verringerte sich um eine Pizza auf 21 Euro, da wir einen
Gutschein einlösten. Bei Richard und Babs bin ich auf das
Gutscheinbuch gestoßen, dass es nicht nur für Erlangen, sondern auch für eine Reihe anderer Städte gibt: Der Gag dabei ist, dass man in teilnehmenden Restaurants ein Essen umsonst bekommt: »Partner-Gutschein: Das zweite (günstigere oder wertgleiche) Hauptgericht ist gratis.« Allerdings muss man die Bedingungen des Gutscheins genau lesen, denn manche gelten nur an bestimmten Tagen oder bestimmten Uhrzeiten. Das Buch kostet 14 Euro 80, die sich aber relativ schnell armortisieren, wenn man auch nur in wenige der 25 Lokale geht. Der Vorteil für die Restaurants liegt auf der Hand: Mehr Umsatz durch Neukunden, die vielleicht auch wieder kommen, ohne Kosten für Werbung (laut Homepage ist für die Partner »kein Kapital notwendig«).
Auch sonst trifft die Überschrift dieses Eintrags voll zu: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, zehn Grad plus. Werde mich nachher nochmal auf’s Rad schwingen und Klaus kurz die »Enterprise«-DVD vorbeibringen, die ich von der gestrigen Pilotfolge
gebrannt habe. Am Rückweg noch einen Happen essen. So ganz satt wurde ich durch die Pizza nicht, denn ich habe zuletzt gestern Nachmittag einen Döner gegessen.
An den Kellern 30, 91054 Erlangen
Fon: 09131 – 23442
täglich geöffnet von 11:30 bis 14:30 und von 17:30 bis 23:30 Uhr.
Nachtrag (17.03.03, 14:05 Uhr): Die Pizzen haben laut Speisekarte einen Durchmesser von 32 Zentimetern.
Die Gutscheine im Gutscheinbuch gelten bis 31.12.2003. Für nächstes Jahr wird dann wohl ein neues Buch rauskommen. Vorteil für die Käufer ist auch, dass sie mal so auf Lokale aufmerksam werden, die sie sonst nicht ausprobieren würden.
In der Lokalzeitung hat sich seit einigen Wochen auch eine Gutscheinaktion etabliert: Gutschein ausschneiden und innerhalb von zwei Wochen bei einem von einem halben Dutzend aufgedruckter Lokale einlösen.
In einer anderen Pizzeria hat mein Vater vor einiger Zeit (2. März) mal nachgefragt, wie sich das Gutscheinbuch auswirkt: sie hatten bislang ca. 300 Leute, die einen einlösten und etwa 70% davon waren Stammkunden.
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 16:19
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Tags: Leben
Ich kann mir das nicht merken, welche Einstellungen ich für einen Dump der Tabellen meiner Datenbank brauche: vollständige oder erweiterte Inserts?
Bewährtes Mittel gegen Vergesslichkeit: aufschreiben. Also, das wird angekreuzt:
- Struktur und Daten
- Mit ‘DROP TABLE’
- vollständige ‘INSERT’s
- Senden
Ohne Gewähr und Pistole.
Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 16:26
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Tags: Web, webdesign
Montag, 17.03.2003
Die »Mercury News«
berichten, ein neues IBM-Notebook hätte Apples Powerbook technologisch überholt.
Jörn von
Mac-TV hält in einem
Artikel dagegen.
Erschienen am Montag, 17.03.2003 @ 15:35
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Tags: Apple, Mac
Seit heute Nachmittag scheint klar zu sein: Der Krieg wird kommen, und zwar noch vor dem Ende dieser Woche.
Nachdem sich gestern die Regierungschefs der USA, Großbritanniens, Spaniens und Portugals mitten im Atlantik auf den Azoren (Portugal) trafen, kündigte Bush an, dass der heutige Montag der letzte Tag sei, den er für eine diplomatische Lösung zugestehen wollte. Danach ging es Schlag auf Schlag: Die USA forderten die Waffeninspektoren auf, den Irak zu
verlassen und der neuesten Nachricht zufolge werden USA und Großbritannien darauf verzichten, eine Folgeresolution für 1441 in den UN-Sicherheitsrat einzubringen (
Spiegel,
BBC). Botschaften im Irak werden jetzt reihenweise geschlossen. Für 20 Uhr Ortszeit (Washington) ist eine Ansprache von Präsident Bush angekündigt (2 Uhr früh deutscher Zeit).
Laut der BBC soll es noch keine Kriegserklärung sein, sondern Saddam Hussein noch ein letztes Ultimatum von einigen Stunden geben, um den Irak ins Exil zu verlassen.
Die BBC hat auf einer Extra-Seite die
Ereignisse der letzten Stunden zusammengefasst.
Erschienen am Montag, 17.03.2003 @ 16:47
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Tags: Politik
Heute Vormittag mal eine ganz neue Erfahrung: Waschen mit dem Wasserkocher. Irgendwas stimmt mit dem Ding im Heizkeller nicht und im ganzen Haus gibt’s nur kaltes Wasser. Wahrscheinlich kommt morgen ein neues »Ding« (Heizkessel?), das dann wieder für Warmwasser sorgt. Heute daher nur Katzenwäsche: Waschlappen, Zähneputzen und Haare waschen mit angewärmten Wasser aus dem Kocher, nix mit Duschen.
Gestern wieder nur bis 18:11 Uhr durchgehalten, dann war Ende und die Müdigkeit übermannte mich. Die lange Agenda konnte ich gestern nicht mehr abarbeiten: nur eine Englisch-Hausaufgabe statt drei, nicht gewischt, nicht gestaubsaugt (wischen war zumindest im Haus noch nicht fällig, wie ich erfahren habe) und nicht so viel an den Projekten gearbeitet.
Heute habe ich aber alles wichtige erledigt. Jetzt werde ich langsam wieder müde (bin seit 4 Uhr früh wach). Ich brenne noch gerade eine DVD für Klaus und fahre dann wohl gegen halb sieben runter zum Griechen (gestern habe ich doch nichts mehr gegessen, zu müde). Dann noch ein Abstecher bei Klaus und gegen 20 Uhr wieder zu Hause ankommen und ins Bett fallen. Aufstehen morgen früh gegen 6 Uhr.
Erschienen am Montag, 17.03.2003 @ 17:45
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Tags: Leben
Dienstag, 18.03.2003
Brrrrrr.
Ich hätte gestern Trockenshampoo kaufen sollen.
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 7:48
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Tags: Leben
Yes! Becker kommt wieder!
Ab heute Nacht auf dem Sendeplatz von Frasier (war’s das schon wieder mit der neuen Frasier-Staffel?!): Dienstag bis Freitag erst Harald Schmidt um 23:15, dann die Pseudo-Nachrichten mit Front-Berichterstattung a la Wochenschau über sich ergehen lassen und um 00:40 Uhr »Becker« (
IMDB.com,
epguides.com).
Die Online-Fernsehzeitschrift
tvtv.de fasst die Serie für Einsteiger ganz gut zusammen:
»Arzt Dr. John Becker (Ted Danson) betreibt eine Praxis irgendwo in der Bronx. Zwei gescheiterte Ehen und viele Jahre vergeblichen Ankämpfens gegen die angeborene Dummheit der Menschen haben aus dem Doc einen zynischen Misanthropen gemacht – der paradoxerweise die Menschen liebt, auch wenn man es nicht gleich auf den ersten Blick merkt. Becker raunzt, motzt, schimpft, grantelt – und hilft.«
Es ist die erste Folge der brandneuen vierten Staffel. Zum Schluss der dritten Staffel hatte er eine Gerichtsverhandlung wegen der angeblich falschen Behandlung eines Patienten, dem er aber eigentlich das Leben gerettet hat. Da ist er ein bisschen ausgerastet.
Bezüglich meines Morgens sollte sich der Leser nicht von der Überschrift täuschen lassen, denn mein Morgen war gut, abgesehen vom kalten Wasser.
Im Laufe des Vormittags wird hier eine neue Gegensprechanlage eingebaut, weil die alte nach zwanzig Jahren dabei war, ihren Geist aufzugeben. Die neue hat einen Videobildschirm, so dass man sehen kann, wer an der Tür steht. Mei, ich brauch’s nicht, aber es scheint wohl Stand der Technik zu sein. Falls das bis 12 Uhr beendet ist, fahre ich in die Stadt zur Sprechstunde meines Hautarztes. Ansonsten bin ich hier noch gut mit Physik lernen und einem Auftrag beschäftigt. Und Aufräumen wäre auch nicht verkehrt. Und gestaubsaugt habe ich am Wochenende auch nicht…
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 8:02
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Tags: Leben

Überhaupt: Fernsehansprache? Hab’ ich was verpasst? Bin um 21 Uhr ins Bett und heute morgen um Viertel vor sechs aufgestanden. Habe mir dann auf Video Bushs kurze Rede angesehen und im Frühstücks-Fernsehen die Frühnachrichten um halb sieben auf SAT.1 und um sieben auf ARD…
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 10:52
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Tags: Politik
Einige Worte zum Kollegtag am vergangenen Samstag. Tags zuvor erhielt ich einen Anruf von der Schule, dass Englisch und Bio für die Sozialisten getauscht wird: Englisch in der zweiten Stunden statt in der ersten. Demnach begann die Schule für mich erst um 08:45 Uhr.
Inzwischen ging die Teilnehmerzahl von rund 40 (39?) auf 24 Leute runter.
Ich gab in Englisch zwei Hausaufgaben ab: Die letzte aus dem ersten Trimester und die erste des zweiten Trimesters. Stand der Sendungen ist bereits die dritte Hausaufgabe des zweiten Trimesters, aber die liefere ich dann das nächste Mal nach. Das Trimester endet in Kürze, der dritte Abschnitt geht dann vom 22. April bis 16. Juli. Feststellungs-Prüfungen sind erst wieder im Juli, in den Hauptfächern auch die Abschluss-Prüfungen. In der Ausstrahlung der Fernsehsendungen gibt’s auch noch eine Änderung: ab April wird die reguläre Sendung mittwochs nicht mehr am Samstag wiederholt, stattdessen gibt es samstags um halb elf vormittags die Vertiefungssendung »Goal«.
»Der englischen Grammatik brauchen Sie nicht auf den Grund zu gehen, das haben die Engländer schon gemacht.«
Soll heißen, manche Dinge muss man einfach auswendig lernen und nicht hinterfragen, zum Beispiel die if-Sätze und das Gerund (gehören beide nicht zu meinen Stärken, weil ich sie damals in der Schule schon nicht richtig gelernt habe). Thema dieser Stunde war Wiederholung von Grammatik. Außerdem zu lernen: Vokabeln der letzten Arbeitsblätter zum Thema »Umwelt« (wichtig für die Feststellungsprüfung) sowie die Tenses (Zeiten).
Am Sonntag erledigte ich vor und nach dem Mittagessen noch eine weitere Englisch-Hausaufgabe. Der Plan sah eigentlich vor, dei restlichen drei Hausaufgaben zu machen, um für dieses Trimester Ruhe zu haben. Zumindest eine werde ich noch einschieben bis zum nächsten Kollegtag in zwei Wochen, das geht dann in Ordnung.
Physik. Thema der Stunde war das Stoffgebiet der Feststellungsprüfung am 12. April (für die Sozialisten und Wirtschaftler auch die Abschlussprüfung in diesem Fach, die Techniker haben im vierten Trimester nochmals Physik).
»In der letzten Phase im Fach Physik wird das Feuer unter’m Hintern heiß.«
Ich glaub’s. Großer Fehler von mir, meinen inneren Physik-Schweinehund nicht früher überwunden zu haben. Es ist nicht unmöglich, das noch zu schaffen, aber ein Spaziergang wird’s nicht. Ich bin aktuell am Ende der fünften Lektion angelangt und habe am Samstag die erste Hausaufgabe (Lektionen 1-3) abgegeben. Insgesamt gibt es 13 Lektionen und letzten Freitag wurde die elfte gezeigt, kommenden Freitag dann die zwölfte.
Für alle anderen ging’s mit Mathematik weiter, ich ging auf einen Sprung in die Stadt, einen Happen essen und ein wenig lesen. Ich mache Mathe erst im nächsten Durchgang des Telekollegs und bereite mich über den Sommer gut darauf vor. Sieben Jahre nach der Mittleren Reife war für mich der Aufwand zu groß, das drei Tage nach der Abschlussprüfung vergessene Wissen nachzuholen und außerdem den neuen Stoff zu lernen.
Dummerweise habe ich mich in der Zeit vertan und kam eine Viertelstunde zu spät zu Deutsch, da war dann am Schluss der Doppelstunde eine Entschuldigung fällig (ich war auch der festen Überzeugung, pünktlich gewesen zu sein, bis der Gong bereits eine halbe Stunde nach meiner Ankunft ertönte, 15 Minuten »vor Plan«). In Deutsch gab ich die dritte von vier Hausaufgaben ab, da bin ich gut auf dem Laufenden. An die komplette Textanalyse in der vierten Hausaufgabe wage ich mich noch nicht, da warte ich erst noch Samstag in zwei Wochen ab um zu sehen, ob wir dann noch weiteres lernen, was die Bearbeitung der Hausaufgabe dann erleichert. Ich habe festgestellt, dass es sehr hilfreich ist, regelmäßig in die Schule zu gehen, denn nur mit Hilfe der Sendungen und dem Buch kann man, zumindest in Deutsch und Physik, den Stoff nicht lernen. In Deutsch wurden in dieser Doppelstunde wieder sprachliche Bilder und rhetorische Figuren besprochen, außerdem verschiedene Beispiele, wie Zitate korrekt in eine Textanalyse/Interpretation eingebaut werden (das ist ziemlich formalisiert). Vier Dinge sind bei einer Textanalyse wichtig:
- Eigene Deutung / Erklärung / Interpretation
- Beweis (Zitat)
- Sprachliches Mittel
- Wirkung (was wird erzielt durch den Einsatz des sprachlichen Mittels)
Diese vier Elemente müssen in der Textanalyse miteinander verknüpft werden.
So weit, so gut.
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 14:15
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Tags: Telekolleg
Zehn Grad, Sonnenschein, aber ich komm’ hier nicht weg. Das mit der neuen Gegensprechanlage bzw. Türklingel zieht sich länger hin als gedacht. Wird aber wohl bald fertig sein, dann radel’ ich noch auf einen Sprung in die Stadt. Es wird wieder Zeit für ein Lahmacun mit Käse von Döner-King, außerdem brauche ich neue DVD-Rohlinge von Verbatim.
Aber wie bereits heute morgen gesagt: Ich bin auch zu Hause ganz gut beschäftigt.
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 15:55
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Tags: Leben
Ab sofort gibt’s hier im Haus wieder warmes Wasser.
Und die Monteure der neuen Türklingel sind eben abgerückt. Waren original seit 07:45 im Haus; hätte nicht gedacht, dass das so lange dauert. Für die Installation der Video-Schirme fehlt noch irgendein Teil, das kommt vielleicht am Freitag.
Erschienen am Dienstag, 18.03.2003 @ 17:17
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Tags: Leben
Mittwoch, 19.03.2003
Heute musste ich den Tag über wieder öfter an meine
Mutter denken. Ich kann mich immer noch nicht damit abfinden oder daran gewöhnen, dass sie nicht mehr da ist. Es ist ein seltsames Gefühl, ihre Stimme nicht mehr zu hören, sie nicht mehr zu sehen und zu wissen, dass einige tägliche Dinge nicht mehr passieren werden, da sie nicht mehr da ist, um diese Dinge zu tun. Soll heißen, dass sich bestimmte Erfahrungen aus dem gemeinsamen Zusammenleben nicht mehr wiederholen und nicht mehr wiederholen werden. Was bleibt, sind Erinnerungen, von denen ich sehr hoffe, dass sie mir noch lange erhalten bleiben und nicht mit der Zeit verblassen.
Es hängt mir auch immer noch nach, dass ihr Tod unerwartet kam. Und dass ich nicht zu Hause in Erlangen war, sondern mal wieder zum Arbeiten in einer entfernten Filiale (Karlsruhe), wie jede Arbeitswoche in den zwei-einviertel Jahren nach dem Ende meines Zivildiensts, nach dem 30. April 2000.
Da sich der Winter nun dem Ende neigt, habe ich wieder öfter Gelegenheit, mit dem Fahrrad zum Friedhof zu fahren. Habe heute zwei Kerzen angezündet.
Erschienen am Mittwoch, 19.03.2003 @ 20:16
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Tags: Leben
Aus der Sendung von gestern:
»Viele sagen vielleicht: "Ich versteh’ dat jar nich mit der Politik. Worum jeht’s da eichentlich?" Ich sag’s mal so: Wenn Sie Mieter sind, kennen Sie das: Was Bush mit Saddam gemacht hat, ja, im Grunde ist das Räumungsklage wegen Eigenbedarf.«
Erschienen am Mittwoch, 19.03.2003 @ 22:02
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Tags: Medien
Donnerstag, 20.03.2003
Es war gegen halb sieben. Ich war gerade aufgestanden und ging in die Küche, um etwas zu trinken, bevor ich mich für die Schule fertig machte. Meine Mutter stand am Küchenradio am Fenster, sie sah besorgt aus. Ich fragte, was los sei. »Es ist Krieg.« Damals war ich zwölf und interessierte mich noch nicht besonders für Politik. »Wo?«
- »Im Irak.«
Am 17. Januar 1991 begann der Zweite Golfkrieg.
Heute morgen begann der Dritte Golfkrieg (
Spiegel,
BBC).
Erschienen am Donnerstag, 20.03.2003 @ 7:29
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Tags: Politik
Warum zeigen das ZDF und RTL im Wetterbericht das Wetter im Irak?!
Erschienen am Donnerstag, 20.03.2003 @ 8:41
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Tags: Medien
Ticker und Agenturmeldungen:
-
Yahoo! (Aktuelle Agenturmeldungen)
-
Rheinische Post (Ticker)
-
BBC (Special der BBC-Nachrichtenseite)
-
BBC: hour-by-hour
Hintergründe:
-
BBC: Timeline – steps to war
-
Yahoo! Chronik zum Zweiten Golfkrieg
-
Telepolis
Weitere Nachrichtensites, Zeitungen:
-
Tagesschau
-
Spiegel
-
New York Times
-
FAZ
-
Die Zeit
-
Der Standard
Erschienen am Donnerstag, 20.03.2003 @ 10:34
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Tags: Politik
Der
Ausbruch des Krieges ist schrecklich, denn er wird den gewaltsamen Tod vieler Menschen zur Folge haben. Davon ab handelt es sich hierbei um einen
Angriffskrieg, der das Völkerrecht untergräbt, mit
unabsehbaren Folgen.
Aber bei all den
Konsequenzen, die der heutige Kriegsbeginn hat, wollen wir mal nicht übersehen, was heute
tatsächlich passiert ist, nämlich fast gar nichts.
Der Krieg begann heute eher zufällig, weil sich für die Koalitionstruppen gemäß Geheimdienstberichten die
Möglichkeit bot, führende irakische Militärs per viel zitiertem »Enthauptungsschlag« auszuschalten. Statt des viel angekündigten Bombenregens mit 3.000 Bomben und Raketen innert der ersten 48 Stunden, »so viel, wie im letzten Golfkrieg insgesamt«, wurden vierzig Marschflugkörper abgefeuert. Danach passierte seitens der Angreifer überhaupt nichts mehr. Angeblich, so war später in den Tickern zu lesen, soll die große Angriffswelle dann um 18 Uhr erfolgen oder auch erst zwei bis drei Tage später.
Trotzdem widmeten sich die großen Fernsehsender dem Thema in epischer Breite. RTL und SAT.1 blieben etwa bis zum Mittag dran (ich weiß es nicht genau, ich sah nur halb hin, habe schließlich noch anderes zu tun), ARD und ZDF senden seit 7 Uhr früh (da bin ich aufgestanden) ununterbrochen in einer einzigen Dauer-Nachrichtensendung. Schalten immer wieder von Korrespondent zu Korrespondent, obwohl es nichts zu berichten gibt. Das ZDF ist laut eigener Aussage seit etwa 03:45 Uhr, kurz nach dem Beginn der ersten Welle dabei.
Es scheint so, als wären die Medien seit Tagen in Lauerstellung gewesen und senden jetzt aus allen Rohren.
Erinnert mich ein wenig an eine
Szene aus der Schmidt-Show von gestern.
Zum Thema Medien einige ausgewählte Links:
- Telepolis vom 14.03.03:
Nervosität allerorten
- Telepolis vom 18.03.03:
Starring: G. W. Bush, jr.
- Spiegel-online von heute:
Das Theater des Krieges
Es besteht natürlich kein Zweifel daran, dass der
große Schlag noch folgen wird.
Bitte nicht falsch verstehen: Der Krieg hat begonnen und das betrübt mich. Aber die mediale Reaktion darauf finde ich, zum
jetzigen Zeitpunkt, etwas befremdlich.
Erschienen am Donnerstag, 20.03.2003 @ 17:34
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Tags: Politik
Freitag, 21.03.2003
Apple verschiebt die WorldWide Developers Conference
WWDC. Der ursprüngliche Termin war 19. bis 23. Mai, der neue Termin ist 23. bis 27. Juni. Offizielle Begründung ist, dass Apple noch am Nachfolger von Jaguar (OS X 10.2) arbeitet, von Apple auch »Panther« genannt (OS X 10.3). Jeder Besucher der WWDC soll eine Preview von Panther erhalten.
Quellen:
Heise, Apple
Pressemitteilung.
Nachtrag (22.03.03, 11:10 Uhr): Der interne Codename des ersten OS X war
Cheetah, der von 10.1 Puma. 10.2 Server hieß
angeblich Tigger.
Erschienen am Freitag, 21.03.2003 @ 20:42
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Tags: Apple, Mac
Samstag, 22.03.2003
[Diesen Eintrag habe ich am Wochenanfang geschrieben, Montag oder Dienstag, aber vergessen, ihn online zu stellen.]
Ich darf nochmal auf die Seite »
hour-by-hour« von BBC-News hinweisen. Ideal, um sich schnell ins Bild zu setzen, denn seit Sonntag dreht sich die Welt schneller (wenn man so sagen will). Top-Stories bei Spiegel-online eignen sich dafür weniger, da man dort mitunter auf ältere Artikel immer neue Absätze drauf setzt. Bei der BBC-Seite gibt’s als kleinen Service außerdem noch die nächsten größeren Termine auf einen Blick.
Letzte Entwicklung: Inzwischen traten drei Minister aus der Regierung des britischen Premierministers Blair zurück. Der Irak hat Bushs Ultimatum zurückgewiesen.
Ich darf außerdem einen
Eintrag in Kais Weblog zur Lektüre empfehlen, in dem er Ausschnitte der Rede des zurückgetretenen Ministers Cook zitiert, die einige exzellente Argumente enthalten (siehe auch den
Artikel beim Guardian und den
Videostream der BBC).
Erschienen am Samstag, 22.03.2003 @ 16:14
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Tags: Politik
Warum kostet die
neue c’t 7/03 nur noch
einen Euro? Auch im Impressum steht als Preis für das Einzelheft ein Euro, der Abo-Preis bleibt aber bei 66,20 Euro. Dabei hat Heise den Preis irgendwann nach der Euro-Einführung erst von 2,81 auf drei Euro erhöht…
Nachtrag (23.03.03, 14:00 Uhr): Des Rätsels Lösung ist in einer
Heise-Meldung von heute nachzulesen. c’t startet eine größere Leserumfrage und zum Auftakt wird der Preis der aktuellen Ausgabe auf einen Euro gesenkt, um Käufer anderer PC-Zeitschriften zu animieren, die c’t zusätzlich zu kaufen, um sie mal auszuprobieren. Hmm, leider ist der Preis auf dem Titel nicht sehr prominent und er wird auch nicht als »Schnupper-Preis« oder ähnliches angepriesen, so dass sich Erstleser vielleicht bei der nächsten Ausgabe über die 300%ige »Preissteigerung« wundern. Selbst Abonennten und Stammleser wie mich hat es verwundert. Es gibt auch keine flankierende Werbung (kommt vielleicht noch).
Das
Editorial der aktuellen Ausgabe wird im Lichte der vorgenannten Heise-Meldung auch etwas verständlicher.
Erschienen am Samstag, 22.03.2003 @ 16:56
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Tags: Medien
Bin ich der Einzige, der Boykottaufrufe gegen US-amerikanische oder umgekehrt französische Produkte ein bisschen dämlich findet?
Anfangs, zumindest nach meiner Wahrnehmung, gab es in den USA Boykott-Aktionen gegen französische Produkte, da Frankreich vor dem Ausbruch des Dritten Golfkriegs mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat drohte. Das US-Repräsentantenhaus beschloss, die Pommes von »French Fries« in »Freedom Fries«
umzubenennen. In der Spiegel-Meldung heißt es, sehr süffisant, weiter:
»Eine Sprecherin der französischen Botschaft wies darauf hin, dass die "French Fries" eigentlich aus Belgien kommen. "Wir befinden uns in einer sehr ernsten Situation mit ernsthaften Problemen, und deswegen beschäftigen wir uns derzeit auch nicht mit Namen für Kartoffeln", fügte sie an.«
Naja, was soll’s, die Belgier haben ja auch zusammen mit Frankreich und Deutschland im NATO-Rat der Türkei Unterstützung verweigert. Michaela Simon fragt in einer Telepolis-Glosse, ob den Amerikanern der Begriff »Pommes frites« geläufig ist und ob man konsequenterweise nicht auch die Freiheitsstatue wieder an die Franzosen zurückgeben sollte.
Deutschland blieb mit seinem Anti-Kriegskurs (Harald Schmidt: »Mal ehrlich Ausland: Euch können wir’s wohl gar nicht recht machen?!«) auch nicht von Kritik verschont.
Mein Power Mac wurde von Apple in Cupertino entworfen und von Apple in Irland zusammengebaut (trotzdem war es eine nette Geste, als Apple diese Woche den früheren demokratischen Vize-Präsidenten Al Gore in den Aufsichtsrat berief; die Site »Crazy Apple Rumors« witzelte, dass Bush eine Neu-Auszählung der Stimmen verlangte). Die Cola die ich trinke kommt aus einem Werk fünf Kilometer vor meiner Haustür. Mit dem Umsatz tue ich der Bamberger Familie des Supermarkt-Pächters vor meiner Haustür was Gutes. Der Burger bei McDonald’s wird von deutschen und ausländischen Mitburgern in der Filiale am Hafen oder in der Innenstadt zusammengebaut.
Boykott von Waren aus einem bestimmten Land ist kompletter Unsinn. Deutsche Kriegsgegner haben das leider auch noch nicht begriffen und wollen US-Produkte boykottieren. Sowas trifft immer die falschen, wenn es überhaupt einen Effekt hat, während es Bush nicht mal merkt. Die wenigsten solcher Kampagnen haben »beim richtigen Empfänger« Erfolg und bei den erfolgreichen dauert es oft auch Jahre.
In diesem Sinne darf ich wieder auf das Cover eines Dilbert-Buchs hinweisen:

Dilbert: »I’m not anti-business, I’m anti-idiot.«
Ich bin nicht gegen US-Amerikaner oder gegen Produkte mit dem Label »Made in USA«, ich bin nur gegen die aktuelle US-Regierung.
So, ich fahre jetzt in die Stadt. Hätte ich jetzt nicht Lust auf eine Pizza, würde ich einen Burger essen. Alternativ kann ich ja noch eine Cola trinken und bei Esso tanken (gehört zum amerikanischen Exxon-Konzern).
Nachtrag (20:15 Uhr): Pauschal alle US-Filme zu boykottieren hießen ja auch, den wunderbar kritischen Film »Bowling for Columbine« zu verpassen.
Ich muss noch eine Passage aus dem Spiegel-online-Artikel »Propaganda-Seiten: "Deutschland stinkt"« zitieren:
»4,9 Millionen Arbeitsplätze, rechnet die “Businessweek” vor, hängen direkt vom Engagement französischer und deutscher Firmen ab. Von nationalen Konzernen und Produkten zu reden, sei sowieso Blödsinn: Die Vernetzung amerikanischer mit deutschen und französischen Konzernen sei so hoch, dass man für einen vollständigen Boykott 25 Prozent der US-Ökonomie lahm legen müsste.«
Erschienen am Samstag, 22.03.2003 @ 18:31
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Tags: Politik
Seit einer Woche habe ich den Eindruck, dass es zur Nacht hin, jetzt gegen 20 Uhr, vergleichsweise mild ist. Dabei hat es jetzt nur 3,7 Grad.
Erschienen am Samstag, 22.03.2003 @ 20:24
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Tags: Leben
Sonntag, 23.03.2003
Seit gestern gibt es eine neue Beta-Version von Apples Safari-Browser. Die v67 ist nicht offiziell verfügbar; die letzte offizielle Version v60 vom 12. Februar kann nach wie vor
bei Apple runtergeladen werden.

Wer ein älteres deutsches Sprachpaket für Safari installiert hat,
iSafari, sollte es vorher deaktivieren, sonst verweigert die neue Browser-Version den Start. Dazu einfach im Finder mit Apfel+I die Info-Palette des Programms aufrufen und in der Sektion »Sprachen« alle Sprachen bis auf Englisch deaktivieren.
Bei mir gab es außerdem Darstellungsprobleme von z.B.
Thinksecret, die mit einem Wegwerfen der Preferences ~/Library/Preferences/com.apple.Safari.plist behoben werden konnten. Bevor die v67 gestartet wird, empfehle ich dringend ein Backup des Verzeichnisses ~/Library/Safari, das die Bookmarks enthält. Habe die Bookmarks aus einem Backup wieder eingespielt, funktioniert tadellos.
Verschiedene Anwender berichten, dass die neue Beta noch schneller geworden sein soll.
Jetzt gehe ich erstmal auf Safari
:-) um die neuen Features wie AutoFill und Tabs zu testen. Mehr Infos gibt’s
bei Thinksecret.
Erschienen am Sonntag, 23.03.2003 @ 13:50
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Tags: Apple, Mac
Joschka Fischer ist auch am Wochenende Außenminister:

Joschka Fischer gestern im Bundeskanzleramt
Was ich dabei faszinierend finde ist, dass er in seiner Freizeitkleidung rüberkommt wie »einer von uns«, der »nebenbei« eben Außenminister dieser Republik ist.
Erschienen am Sonntag, 23.03.2003 @ 17:56
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Tags: Politik
Freitag:
Heute habe ich vorwiegend an einem Auftrag für einen Kunden gearbeitet. Es handelt sich um einen Online-Shop auf der Basis von
osCommerce, einem kostenlosen (os, open source) Shop-System, das auf LAMP aufsetzt. osCommerce ist leider nicht besonders gut dokumentiert, so dass viele Nerven mit Herumprobieren und Erforschen drauf gingen. Aber ich blicke inzwischen einigermaßen durch.
Am Abend die
neue Folge von »Enterprise«. Ich fand sie nicht schlecht, allerdings riss sie mich jetzt auch nicht vom Hocker. Sechs von zehn Punkten. Positiv anzumerken ist die Enge und das, im Vergleich zu den später spielenden Serien, frühe technische Entwicklungsstadium, beides kommt sehr deutlich rüber. Auch von der Story her fand man wieder zu den Wurzeln von Star Trek zurück: Nicht davon fliegen, sondern den Dingen auf den Grund gehen und die Mörder der Mannschaft des fremden Schiffes finden.
Samstag:
Aufstehen um halb neun. Um 12:20 fuhr ich mit dem Bus in die Stadt, um mich mit meinem Vater zu treffen. Zusammen lösten wir wieder einen
Gutschein aus einem lokalen Revolverblatt ein. Wir entschieden uns für einen Griechen: »Vereinsgaststätte Spvgg 1904« in der Kurt-Schumacher-Straße 11 im Nordosten der Stadt (91052 Erlangen), Nähe Röthelheimpark, Exerzierplatz. Telefon: 09131-52792. Generell bin ich ja Sportheim-Griechen eher skeptisch gegenüber eingestellt, da sie meiner Erfahrung nach eine Klasse tiefer als »normale« Restaurant-Griechen spielen, sowohl bezüglich des Ambientes als auch vom Essen her. Aber wir wurden positiv überrascht: Das Essen war sehr gut. Wahrscheinlich werden wir ihn aber nicht wieder besuchen, da er für uns zu weit vom Schuss ist; außerdem mussten wir in einem fast leeren Lokal vergleichsweise lange auf unser Essen warten. Und es war
zu ruhig: Ich habe gerne, wenn etwas leise Musik im Hintergrund spielt, aber da war gar nichts.
Am Abend rutschte ich noch auf einen Sprung zur Pizza-Bar, später dann das obligatorische »
Wetten, dass…?«. Sehr faszinierend war die erste Wette, bei der ein 79-jähriger Hobby-Gewichtheber (aber immerhin seit dem 45. Lebensjahr dabei) gegen einen 29.-jährigen Weltmeister antrat. Die Aufgabe: Wer schafft in vier Minuten mehr Kniebeugen und stemmt dabei gleichzeitig 50 Kilo? Die beiden gaben sich nichts und am Schluss war der Weltmeister mit nur einem halben Dutzend bei insgesamt rund hundert Kniebeugen vorne. Der Junge war allerdings platt und der Rentner stand ganz ruhig daneben, das war der Hammer. Danach das heute-journal und dann gegen Mitternacht ab in die Falle.
Sonntag:
Heute stand ich etwas später auf, zehn Uhr. Ich las die c’t 7/03 zu Ende und machte mich dann über die 6/03 her. Außerdem holte ich Verena und eine Nachbarin mit dem Auto vom Bahnhof ab, die beiden kamen vom Dekanatsjugendkonvent zurück. Weiterhin war Hausarbeit angesagt: Waschen, putzen, getrocknete Wäsche zusammenlegen und aufräumen.
Zwischen all dem, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, arbeitete ich ein wenig an zwei Projekten weiter. Diesmal allerdings nichts greifbares, sondern eher, sagen wir, »Theorie«. Ich komme bei beiden gut voran.
Das Wetter ist sagenhaft: Kaum Wind, 10,8 Grad (vor zwei Stunden sogar noch 12 Grad im Schatten und 15 in der Sonne:
Kinowetter! Ich fahre gleich in die Stadt, und um zehn nach acht sehe ich mir »
About Schmidt« an. Holger hat ihn mir empfohlen und der
Trailer hat mich neugierig gemacht. Davon ab ist mir »
As good as it gets« noch in guter Erinnerung. Kein Film für jeden und ich könnte ihn mir auch nicht dauernd ansehen. Aber Jack Nicolsons schauspielerische Leistung in diesem Film ist unerreicht.
Mac-TV fällt heute aus. Den Tatort und Spiegel-TV nehme ich auf Video auf. Spiegel-TV will ich mir noch ansehen, wenn ich zurück komme, den Tatort dann irgendwann in den nächsten Tagen.
Erschienen am Sonntag, 23.03.2003 @ 18:28
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Tags: Leben
Am Freitag wollte ich mir die zwölfte Physik-Sendung im BR aufnehmen. Wegen des Krieges hielt man es in München wohl für geboten, sich auf das Programm der ARD aufzuschalten und zeigte, was ich zwei Knöpfe auf meiner Fernbedienung entfernt auch hätte sehen können. Okay, dachte ich mir, am Samstag-Vormittag kommt ja die Wiederholung. Falsch gedacht! Der BR zeigte wieder das ARD-Programm.
Ich kann ja verstehen, wenn sich deutsche Sender bei CNN, Fox-News oder Al-Jazeera einklingen. Diese Sender kann der normale Haushalt vielleicht nicht unbedingt empfangen. Aber, lieber BR, die ARD?! Die ARD kriegt hierzulande
jeder rein, sich dort aufzuschalten macht überhaupt keinen Sinn!!
Nein, BR-alpha kann ich nicht empfangen.
Erschienen am Sonntag, 23.03.2003 @ 18:34
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Tags: Telekolleg
Losradeln bei zehn Grad gegen 18:40 war noch ganz angenehm, aber beim Heimkommen um 23:20 war’s dann doch zünftig kalt mit drei Grad. Auf der Einkaufsliste steht unbedingt ein dickeres, knöpfbares Jeans-Hemd: nicht schön, aber zweckmäßig. Nur mit T-Shirt, Schal und darüber einer »Übergangsjacke« war’s arg schattig. Handschuhe schützten die Hände, aber an den Ärmeln zog es kalt in die Jacke rein und am Reißverschluss an der Brust hätte es auch gern etwas wärmer sein können. Die Wangen waren bei der Rückkehr eiskalt. Zwei der drei Filme, die noch auf meiner Liste stehen, laufen derzeit nur noch nach elf Uhr abends, so dass es zu späterer Stunde eher noch kälter wird. Oder doch noch weiterhin mit dem Auto in die Stadt fahren, bis es auch nachts wieder acht Grad hat?
Erschienen am Sonntag, 23.03.2003 @ 23:43
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Tags: Leben
Montag, 24.03.2003
Es
freut mich besonders, dass
Michael Moore gestern einen Oscar für seinen Dokumentarfilm »
Bowling for Columbine« bekommen hat. In seiner Dankesrede hielt er sich dann erwartungsgemäß auch nicht an die Vorgabe, den Krieg oder Politik nicht zu thematisieren.
»We like non-fiction and we live in fictitious times. We live in a time when we have?fictitious election results?and a man sending us to war for fictitious reasons?we are against this war, Mr. Bush. Shame on you, Mr. Bush, shame on you.«
Bei Spiegel-online gibt’s alle Preisträger, Zitate, Bilder und einen ausführlichen Bericht.
Auch wenn »Chicago« sechs Oscars erhalten hat, werde ich mir diesen Film nicht ansehen.
Erschienen am Montag, 24.03.2003 @ 13:37
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Habe heute seit dem Aufstehen um 10 außer ein paar Keksen noch nichts gegessen. Aber wie das so ist, wenn man in der Arbeit vertieft ist, da vergisst man alles.
Werde mir jetzt aber mal eine Tiefkühl-Pizza warm machen.
Abendplanung: Gegen 19 Uhr in die Stadt radeln, den neuen Spiegel kaufen und einen Döner reinschlichten. Der Kinofilm des heutigen Abends: »
Das Leben des David Gale«, um 20 Uhr im Manhattan. Freunde, die ich zwecks Kino angemailt habe, haben noch nicht geantwortet.
Heute Abend bin ich schlauer und packe noch ein langärmeliges Hemd ein.
Erschienen am Montag, 24.03.2003 @ 16:55
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Tags: Web, webdesign
Dienstag, 25.03.2003
Es war gegen 19 Uhr. Ich saß an meinem Ikea-Schreibtisch vor meinem 17-Zoll-Apple-Display, in beiger Boss-Jeans und weißem V-Shirt (ich beschreibe das so genau, weil Details Erinnerungen plastisch machen). Draußen war die Sonne gerade untergegangen, die Abenddämmerung verschwand. iTunes spielte »Avenue La Mer« von Naomi. Mein Vater kam aus der Stadt zurück. Zwei Stunden zuvor haben wir uns kurz über seine Taschen-Datenbank unterhalten, die langsam alle Viere von sich streckt: Eine Neuanschaffung ist geplant. Er berichtete von den Palms, die er beim MediaMarkt gesehen hatte; ich habe ihm zwei Stunden zuvor einen Zettel geschrieben mit Geräten, die er sich mal ansehen soll: Palm Zire, Palm Tungsten und Sony Clie, keinesfalls Pocket-PCs, HP-Handhelds oder Sachen von Casio.
Soweit die Erinnerung für’s Tagebuch, jetzt weiter im Text. Die Tastaturmatte in der Datenbank meines Vaters ist defekt und muss ausgetauscht werden; er kann jetzt nicht mehr alle Funktionen nutzen und manche nur noch sehr umständlich. Die Datenbank — bzw. der Organizer — ist ungefähr halb so groß wie ein längs geteiltes A5-Blatt. Man kann sie aufklappen und hat dann auf der unteren Hälfte eine Tastatur und in der oberen Hälfte links ein kleines Matrix-Display. Es handelt sich um einen »IQ-7720M«-Organizer von Sharp, ungefähr zehn Jahre alt. An Speicher hat das Ding werkseitig 64 Kilobyte, mein Vater hat die mitgelieferte Speicherkarte durch eine doppelt so große ausgetauscht.
Die Reparatur der Tastaturmatte durch Sharp würde ungefähr 75 Euro kosten. Alternativ hat man ihm die Sicherung der Daten auf der proprietären Speicherkarte auf eine Diskette für 35 Euro angeboten. Das werden wir wahrscheinlich nicht machen: Abgesehen davon, dass ich seit über fünf Jahren kein Diskettenlaufwerk mehr habe (vor meinem Mac hatten auch meine letzten beiden PCs keines mehr), ist auch fraglich, in welchem Format die Daten dann auf Disketten gespeichert sind und wie man sie dann weiterverwenden kann, in einem neueren Gerät (eine Frage der Kompatibilität).
Ich habe ihm einen billigen Palm empfohlen, der reicht für seine Zwecke völlig: Termine und Adressen, damit konnte er kaum die 128 Kb füllen, ein kleiner Palm hätte mit 2 MB gleich 16-mal so viel. Notizen macht er sich per Diktat in sein Handy. Der »Tungsten« (
Palm,
Heise) von Palm würde völlig über das Ziel hinaus schießen und wäre mit rund 400 Euro auch nicht gerade preiswert. Der »Zire« (
Palm,
Heise) von Palm scheint genau richtig. Schade nur, dass er keine Hintergrund-Beleuchtung hat. Eventuell kommt auch noch der Vorläufer des Zire in Frage, ein Palm aus der
m100-Serie, die allerdings nur noch schwer erhältlich sind (evtl noch über eBay). Ich muss in den nächsten Tagen mal Abklopfen, wie’s mit Vor- und Nachteilen der beiden Lösungen aussieht und vor allem, wie sie mit
Mac OS X und
iSync zusammen arbeiten. Morgen sieht er sich mal den
Palm III meines Cousins an, den ich vor ein oder zwei Jahren an ihn verkauft habe. Um mal zu sehen, wie wichtig die Hintergrundbeleuchtung ist und wie sich die Stifteingabe anfühlt.
Ich habe damals mit dem Palm III nur mit Hintergrundbeleuchtung gearbeitet, mein Vater kam beim Sharp zehn Jahre ohne aus, allerdings hatte die Matrix sehr große Buchstaben und der Organizer musste nicht per Stift bedient werden. Ich habe ihn verkauft, weil ich ihn kaum genutzt habe: Die Stifteingabe fand ich grauenhaft und Eingaben am PC habe ich kaum gemacht. Er würde ihn mehr als »Datensichtgerät« benutzen; Notizen unterwegs sind unwichtig. Wie bekannt, arbeite ich inzwischen wieder mit Notizblock und
Kugelschreiber. Meine Adressen stehen im systemweiten
OS X-Adressbuch, die Termine in
iCal. Alles wird per
iSync mit meinem
.mac-Web-Adressbuch abgeglichen, sowie mit meinem
Handy und meinem
iPod.
Erschienen am Dienstag, 25.03.2003 @ 1:04
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Tags: Leben
Sprach am Freitag die Moderatorin der ZDF-Heute-Sendung beim Anblick von Bagdad bei Nacht, mit einem der Präsidenten-Paläste im Blick.
Der Richtigkeit wegen: Das Bild zeigt das Informationsministerium in der ARD. Eine Aufzeichnung des Präsidentenpalasts aus dem ZDF habe ich nicht mehr auf Festplatte; der Informationsgehalt war jedoch ähnlich niedrig.Ich dachte schon, ich bin der Einzige, der die Berichterstattung über diesen Krieg in den Medien etwas eigenartig findet, aber ich bin nicht allein.
Harald Schmidt thematisierte es in seinen letzten drei Sendungen: In der Sendung am Mittwoch, vor dem Krieg, eine »Videoschaltung« zu »Korrespondent Andrack in Köln-Mülheim«: Er saß an seinem Schreibtisch, während im Hintergrund eine Pappe mit einem Foto des Studiogeländes hochgehalten wurde. Am Donnerstag eine »Telefon-Verbindung« zu Andrack: Wieder eine Pappe, diesmal ein Stadtplan und durch ein ausgeschnittenes Rechteck steckte er seinen Kopf durch, während er sprachlos einen Telefonhörer an sein Ohr hielt und eine durch ein Telefon verzerrte Stimme von Band abgespielt wurde. Anschließend gab es eine »Phone In«-Aktion, bei der »Zuschauer« Fragen zum Krieg stellen konnten, während Schmidt wichtige Dinge in seinem Notebook nachsah, das auf dem Schreibtisch stand — so wie es sich mittlerweile für einen Nachrichten-Anchorman gehört. Und am Freitag wurde die Band »aus Sicherheitsgründen« nur durch einen Grün-Filter gezeigt. Außerdem gab’s in der linken oberen Ecke, analog zu »Krieg am Golf«-Einblendungen wie in den endlosen Spezial-Sendungen den Schriftzug »Happy Weekend«. Da Zweifel aufkamen, ob in der Sendung tags zuvor der echte Harald Schmidt auftrat, wurde ein Bildvergleich mit Fotos von 1996 und aus der gestrigen Show angestellt. Das Ergebnis: Der Mann auf dem Foto von 1996 ist der echte Schmidt, der in der Show vom Donnerstag muss ein Doppelgänger gewesen sein.
Abseits vom Chef-Zyniker fällt auch Leuten wie Spiegel-Redakteur Frank Patalong die Berichterstattung auf:
»Nie zuvor gab es einen Krieg, in dem mit mehr Aufwand so wenig berichtet wurde, dafür aber Live und Nonstop.«
So Patalong in seinem Artikel »Der Live-Krieg: Saddam, wir kommen«. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang auch Michael Voreggers »Die Militärreporter von Schlachtfeld-TV«, ebenfalls bei Spiegel-online. Frank Zeller von der dpa berichtet über das »Eingebettet sein« von Journalisten an der Front.
Mir fällt auf, dass die Medien — zumindest die, die ich konsumiere — vorsichtig geworden sind. In den öffentlich-rechtlichen Sendern, bei Spiegel-online, bei den Agenturmeldungen oder im Ticker der Rheinischen Post (klingt provinziell, ist aber gut) jagt ein Konjunktiv und eine indirekte Rede die nächste. »Es soll« das und das passiert sein, »Quelle XY berichtet« usw.
Anderswo ist man weniger kritisch, vor allem bei den SAT.1-Nachrichten, über die ich schon seit über einem Jahr herziehe. Die Bezeichnungen »Schlachtfeld-TV«, »Frontberichterstatter« oder »Wochenschau« treffen noch nicht ganz, was man dort an unreflektierten, unkritischen Meldungen und eins zu eins durchgereichter Propaganda zu sehen bekommt. Mir liegt der Begriff auf der Zunge, aber ich komme nicht drauf, da der Zweite Weltkrieg einfach vor meiner Zeit war. Die Propagandasendungen im Deutschen Reich hatten doch einen bestimmten Namen?
Während bei anderen Sendungen noch eine gewisse Unsicherheit ob der Zuverlässigkeit der Quellen durchscheint und die Reporter und Moderatoren z.B. von ARD und ZDF sogar betonen, dass man nicht alles glauben darf, was man hört und sieht (und trotzdem nonstop über nichts berichten), hört man bei »die nacht« oder »18:30«, beide auf SAT.1, nur sehr wenige »soll«. Wo andere noch über widersprüchliche Meldungen zur Einnahme der Stadt Umm Kasr oder angebliche Scud-Raketen des Irak zweifeln, werden diese beiden Umstände bei SAT.1 zur Tatsache erhoben. Die Berichterstattung aus »Starship Troopers« lässt grüßen. Ein Film, den ich im Licht der aktuellen Ereignisse sowieso empfehlen kann.
Da auf RTL2 derzeit keine neuen Folgen von »Stargate« laufen, sehe ich diesen Sender im Moment überhaupt nicht. Mich würde nicht wundern, wenn deren Hauptnachrichten noch katastrophaler sind. Mich würde nicht wundern, wenn zuerst über die Superstars berichtet wird und der Krieg dann im zweiminütigen Block mit den sonstigen Nachrichten abgefrühstückt wird. Mal morgen Abend überprüfen.
Ich will objektive Nachrichten, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen und nicht der Quote. In denen ein Top-Thema aber auch die Position des Top-Themas einnimmt, wie in der tagesschau, nicht wie in den RTl2-Nachrichten des öfteren zu sehen. Und den Krieg zum Top-Thema zu machen ist nicht gleich zu setzen mit einem Werbevideo für die Rüstungsindustrie, so wie bei SAT.1.
Über die Berichterstattung in den US-Medien schreibt Michaela Simon im Telepolis-Artikel »Wo soll ich mich in Reih und Glied stellen?«.
Lektüre über das »Grillen« (im übertragenen Sinne) von »Moderatoren« und Premierministern bei Kai.
Erschienen am Dienstag, 25.03.2003 @ 1:28
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Tags: Medien
17 Grad im Schatten!
Ich habe hier aber noch ein bisschen zu tun, aber immerhin ist das Fenster sperrangelweit geöffnet. Heute Abend steht um 19 Uhr die Geburtstagsfeier meiner Tante an.
Der Kinofilm des heutigen Abends heißt »The Ring«, um 23:10 Uhr.
Erschienen am Dienstag, 25.03.2003 @ 16:35
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Tags: Leben
Mittwoch, 26.03.2003
Mein Vater hat sich nun für einen
Palm m515 entschieden, für 300 Euro. Der Zire schied ziemlich schnell aus, vor allem wegen der fehlenden Hintergrundbeleuchtung. Im Rennen waren dann nur noch der m515 und der m130. Es wurde dann doch der etwas teurere Palm, da er
wesentlich besser aussieht, besser verarbeitet ist (Metall statt Plastik), ein besseres Display hat und doppelt so viel Speicher.

Bei der Installation der Palm Desktop-Software (Version 4 für Mac OS X, kurz »PD4«) gab es einige Probleme und googlen half leider auch nicht. Der Tipp, den Palm Desktop unter OS 9 zu installieren, brachte mich nicht weiter: Der Palm Desktop lief, aber Programme wie Hotsync und der Conduit-Manager verweigerten den Dienst, und die sind ja nicht gerade unwichtig. Also doch mal den Palm Desktop (2.6.3) von der mitgelieferten CD installieren, nicht die neueste Version (4) von der Website. Die Installation startete Classic und das Programm lief auch nur in Classic. Doch Ernüchterung stellte sich schnell ein:
»Serial Monitor could not process an AppleEvent. An AppleEvent error has occurred. (-1701)«
Der Hotsync klappte nicht. Und iSync hilft mir hier auch nicht weiter, da iSync in Zusammenarbeit mit einem Palm-Handheld auf den Palm Desktop angewiesen ist. iSync ist nur ein Palm-Conduit. In der oben verlinkten Newsgroups-Diskussion (bei Google Groups) schrieb’ jemand, dass die Probleme erst mit 10.2 auftraten. Gut, gut. Kurz die Optionen sortieren:
- PD4 lies sich unter 10.2.4 nicht installieren (Fehler: »Leider trat ein
Festplatten-/Diskettenfehler auf (Datei nicht gefunden)«). Ich bin nicht der Einzige mit diesem Problem. - PD4 lies sich unter OS 9 installieren und unter 10.2.4 benutzen, aber Programme wie Hotsync oder der Conduit-Manager funktionierten nicht.
- PD2.6.3 in der Classic-Umgebung installiert: läuft, aber der Hotsync funktioniert nicht (Fehler: »Serial Monitor could not process an AppleEvent. An AppleEvent error has occurred. (-1701)«). Ich bin nicht der Einzige mit diesem Problem.
- iSync als Alternative kann ich mir abschminken, da es ohne den Conduit-Manager und Hotsync nicht klappt.
Also gut, die harte Tour: iBook mit der Restore-CD platt machen. Es ist ja nicht so, dass ich nichts anderes zu tun hätte. Die Abendbeschäftigung ist gesichert. Allerdings hält sich der Aufwand in Grenzen, da ich nicht alle Programme neu installieren muss. Nach dem Software-Restore das Update auf 10.1, dann alle neuen OS-Versionen einspielen, Office X installieren und natürlich PM4. Die 3 GB Daten habe ich vorhin bereits in einer halbstündigen Kopieraktion per Firewire auf eine externe Platte gesichert.
Ich melde mich wieder, wenn ich auf dem iBook alles neu installiert habe. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass ich maßlos enttäuscht bin von Palm, dass sie seit dem Erscheinen von OS X 10.2 im August 2002 kein Update ihrer Desktop-Software rausgebracht haben, wenn ihr Müll schon nicht auf 10.2 läuft.
Der Stand der Dinge:
19:03
iBook ist platt gemacht, Software-Restore installiert (OS 9.1 und 10.0.3). Jetzt spiele ich alle verfügbaren Software-Updates bis einschließlich 10.1.5 ein.
21:24
10.1 ist jetzt installiert. Jetzt kommt der Download von Palm Desktop 4…
21:30
Die Installation von PD4 auf 10.1 lief einwandfrei durch.
21:37
Der Hotsync funktioniert! Nächste Stationen: Office und Jaguar noch installieren und das Backup der User-Daten zurückspielen.
23:02
Bin wieder vom Essen zurück (war mit meinem Vater beim Griechen in Frauenaurach), es geht jetzt weiter mit der Installation von Jaguar (OS X 10.2).
Erschienen am Mittwoch, 26.03.2003 @ 18:53
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Tags: Apple, Mac
Donnerstag, 27.03.2003
Es läuft.
Ins Bett zu gehen lohnt jetzt glaube ich nicht mehr.
Ich weiß nicht, woran’s gelegen hat. Gegen 1 Uhr früh hatte ich Jaguar auf dem iBook installiert und irgendwann danach auch alle verfügbaren Updates ein- und die Backups zurückgespielt. Danach erstmal eine Pause gegönnt. Der Palm Desktop wollte dann immer noch nicht so, wie er sollte. In einem letzten Versuch um halb sechs Uhr morgens hat sich dann heraus gestellt, dass eine Installation als Admin unbedingt geboten ist (hat auf der alten iBook-Installation allerdings auch nicht genutzt, so dass die Arbeit zumindest nicht umsonst war).
Ich installiere jetzt noch das iSync-Conduit, denn der Palm Desktop ist etwas unübersichtlich in der Handhabung, das OS X-Adressbuch und iCal sind da glaube ich besser für die schnelle und einfache Dateneingabe geeignet.
Erschienen am Donnerstag, 27.03.2003 @ 5:57
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Tags: Apple, Mac
Freitag, 28.03.2003
Nachdem die britische und amerikanische Regierung vor dem Krieg mit angeblichen Beweisen gegen den Irak schon von einem ins nächste
Fettnäpfchen gestolpert ist, sollten Blair und Bush vielleicht etwas vorsichtiger sein, bevor sie die letzten Sympathien verspielen (siehe dazu auch die Märchen von der
irakischen Drohne und den
Urankauf im Niger).
Zwei britische Soldaten, von denen Blair behauptete, sie seien von den Irakern »hingerichtet« worden, wurden eben
nicht hingerichtet.
Erschienen am Freitag, 28.03.2003 @ 15:38
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Tags: Politik
Schwarze Unterhosen im 7er Pack. Warum ist da niemand früher drauf gekommen?
Erschienen am Freitag, 28.03.2003 @ 20:07
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Tags: Leben
Auch wenn es manche hier nicht mehr hören können, aber ich muss mich wieder über das Wetter äußern. Heute hatte es über 18 Grad und im Moment sind es noch 12,5. Es ist sehr mild, gestern genauso. Nach den Wintermonaten wurde es aber auch langsam Zeit!
Kleine Anekdote: Ich sah heute in der Stadt einen Hund, der aussah wie ein Schaf. Ich dachte auch erst, als ich mich von hinten mit dem Rad näherte, dass da jemand sein Schaf an der Leine durch die Stadt führt, aber bei näherem Hinsehen war es dann doch ein Hund, allerdings einer mit Schaf-Fell.
Erschienen am Freitag, 28.03.2003 @ 20:56
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Tags: Leben
Samstag, 29.03.2003
Das ist der Ober-Hammer:
Pixel Pharmacy, die Website von Alexis Trépanier. Es handelt sich um eine Portfolio-Site eines Screen-Designers. Vor allem das einführende Video ist sehenswert, denn es ist sehr lustig, es erklärt spielend die Sektionen der Site und ist technisch bestens umgesetzt.
Gesehen
bei John.
Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 2:01
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Tags: Web, webdesign
Seit der 67er Beta von
Safari sehe ich wunderschöne Tooltips über Links, wenn dem
a-Tag das
title-Attribut mitgegeben wurde.

Oben: NSLog; Unten: inluminent
Wie machen die das? Ich habe in manchen Links auch title-Attribute, aber außer einer Anzeige des Title-Texts in der Status-Leiste von Safari ist nichts zu sehen. Ich bin im Weblog von Brad Choate fündig geworden: Trackbacks führten mich zum NSLog und zu Nice Titles.
Kurze Version: Die Dateien nicetitle.js, nicetitle.css und ein halb-transparentes PNG runterladen und im head-Tag einbauen:
<script type=”text/javascript” src=”nicetitle.js”></script>
<style type=”text/css” media=”all”>
<!–
@import url(nicetitle.css);
–>
</style>
Beim Einbinden nicht vergessen, ggf. die Pfade anzupassen, falls die Javascript- und die CSS-Datei nicht im root-Verzeichnis stehen. Der Pfad für’s PNG wird in der CSS-Datei festgelegt (normalerweise /images/ntbg.png). Darauf achten, dass bei den Tags in der einbindenden Datei, wenn es sich z.B. um divs handelt, folgende CSS-Deklarationen nicht in einer CSS-Datei stehen: z-index:1; visibility:visible; Der z-index macht sonst Probleme in der Art, dass die Nice Titles unter dem div stehen, in dem der Link enthalten ist. Damit’s funktioniert, müssen die Links natürlich mit title-Attributen versehen sein.
Wie’s genau funktioniert, steht bei Nice Titles. Das ganze funktioniert nur in neueren Browsern, die mit DOM und halb-transparenten PNGs klar kommen. Falls es Probleme gibt, bitte melden.
Ich habe es mit folgenden Browsern getestet:
Auf dem Mac:
IE5/Mac 5.2.2 OS X — geht nicht
Safari Beta 67 — geht!
Camino 0.7 — geht!
Netscape 7.02 — geht!
Auf Windows:
IE6 — geht!
Zum selbst testen einfach mit der Maus über die Links in diesem Eintrag fahren, zum Beispiel über den hier.
Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 3:09
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Tags: Web, webdesign
Meine Rede. Für
Leute, die sich ein SUV kaufen, ist der Benzinpreis anscheinend noch nicht hoch genug.
Siehe dazu auch den Eintrag vom
13.02.03.
Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 3:40
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Tags: Sonstiges
Bitte nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen irgendwelche Fehler auf der Seite auftauchen oder etwas anders ist als sonst. Ich probiere gerade einige Dinge aus, um
my two cents zu verbessern.
Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 20:29
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Tags: Sonstiges
Sonntag, 30.03.2003
Micha hat mich auf einen guten Service aufmerksam gemacht:
Presseschau Irak von der
ZEIT. In einer täglichen E-Mail stehen die Überschriften, eine Zusammenfassung in einem Satz und der Link zu relevanten Artikeln aus FAZ, SZ, Tagesspiegel, taz, New York Times, Guardian, El Pais, La Stampa, Salon.com, Liberation und Le monde.
An Presseschauen, wenn es sie z.B. vereinzelt zu Themen auf Spiegel-online gibt, bin ich immer interessiert um mich schnell ins Bild zu bringen, was verschiedene Zeitungen in verschiedenen Ländern über ein aktuelles Thema schreiben (die Fernsehsendung »Presseschau« sehe ich mir aber nicht an, und den »Presseclub« nur vereinzelt).
Ansonsten muss ich gestehen, dass ich kein Zeitungsleser bin. Erstens bin ich froh, wenn ich den wöchentlichen Spiegel durchlesen kann, zweitens sind mir Zeitungen zu unpraktisch. Alte Faustregel: Zeitungen dürfen nur so groß sein, dass man sie in der Badewanne umblättern kann, ohne sie nass zu machen.
Ich sollte vielleicht mal
Die Zeit in meine Bookmark-Leiste aufnehmen und mir ab und an mal die Online-Ausgabe ansehen. Die Newssite der BBC habe ich dort nach einigen Wochen wieder rausgeschmissen, auch Tickermeldungen sind nicht das, was ich will.
Erschienen am Sonntag, 30.03.2003 @ 7:42
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Tags: Medien
Für die an CSS-Layout interessierten: Die Leute von Netscapes DevEdge haben ein E-Mail-Interview mit Mike Davidson geführt, Associate Art Director bei ESPN.com.
ESPN ist eine der größten Sport-Websites mit einer halben Milliarde Page Views pro Monat und sie haben kürzlich ihre Site auf ein neues
CSS-Layout umgestellt. Besucher mit älteren Browsern wie NN4 oder IE4, die die neue Site nur verkorkst anzeigen können, werden auf eine spezielle Seite umgeleitet, auf der die Hintergründe erklärt werden und um ein Upgrade des verwendeten Browsers gebeten wird. Das Interview (
Teil 1,
Teil 2) informiert über die Beweggründe für ESPN, das Abwägen der Vor- und Nachteile und wie Mike Davidson seine Manager von dieser Umstellung überzeugt hat. Durch den besseren Code spart ESPN sich und seinen Besuchern 61 Terabytes (!) monatlich (!!) an übertragenen Daten ein.
Übrigens ist Netscapes Entwicklerbereich DevEdge auch vor einiger Zeit auf CSS umgestellt worden. Der CSS-Guru
Eric Meyer war für die Umstellung verantwortlich. Inzwischen weißt daher sogar Netscape selbst Besucher mit älteren Browsern, einschließlich des eigenen NN4, auf einer
Extra-Seite auf ein Upgrade hin.
So langsam erkennen immer mehr Web-Designer die Zeichen der Zeit und setzen auf
div-based layouts mit CSS gegenüber der veralteten
table-based layout-Methode.
Wer es noch nicht kennt: »
Forward Compatibility: 99.9% of Websites Are Obsolete«
Und natürlich mein eigener Artikel zum Thema: »
Abschied vom Webdesign alter Schule«, erschienen im zweiten Dr. Web-Buch.
Erschienen am Sonntag, 30.03.2003 @ 8:00
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Tags: Web, webdesign
Ich war heute morgen in der Kirche. Das ist durchaus erwähnenswert, denn das ist bei mir selten.
Vor beinahe genau zehn Jahren wurde ich konfirmiert, am 4. April 1993. Ich war damals 14. An meinen Konfirmationsspruch kann ich mich noch gut erinnern: »Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.«
Der Pfarrer in unserem Konfi-Jahrgang hieß Wolfgang Leyk, er war erst etwa ein Jahr zuvor neu in die Gemeinde gekommen. Unser Jahrgang baute etwa ein Jahr nach der Konfirmation eine neue Jugendarbeit in der
Gemeinde auf, natürlich zusammen mit dem Pfarrer und einer hauptamtlichen Religionspädagogin, Karin. Die MAFIA wurde gegründet: »
Mitarbeiter
aus
Frauenaurach
in
Aktion« (ich habe auch noch alle Unterlagen von damals aufgehoben). Wir nahmen zunächst der Reihe nach an einem Grundkurs für Jugendgruppenleiter teil. Den Jugendgruppenleiter-Ausweis habe ich nach 1996 nicht mehr verlängern lassen, war aber — unter uns — auch nicht notwendig; er hängt heute noch als Andenken an meiner Pinnwand, wie an den Löchern in den Bildern zu erkennen ist:


Bilder anklicken, um größere Versionen zu laden
Einige Wochen/Monate später organisierten wir in den darauf folgenden Jahren einige Kinder- und Jugendgruppen, Kinderbibelwochen, Kinderbetreuung beim Gemeindefest, die Konfi-Freizeiten und Zeltlager im Sommer (Kinderfreizeiten für 8- bis 12-jährige). 1993 und 1994 gab es im Jugendheim fünf legendäre Parties, die alte und neue Teestube (zehn Jahre Altersunterschied) fusionierte und man kennt sich noch heute. Eine Osternacht als Teilnehmer durchwacht, eine als Mitarbeiter, mit anschließendem Frühstück im Jugendheim. 1996 auch mal sieben Wochen gefastet und von Ostern bis Pfinsten völlig ohne Internet ausgekommen. Teestuben-Freizeiten. Einmal jährlich gab es auch eine Freizeit für die Mitarbeiter. Wir entsandten Delegierte in den Dekanatsjugendkonvent (DJK), ich fuhr glaube ich drei oder viermal mit, manchmal als Delegierter mit Stimmrecht im »Geschäftsteil« am Sonntag, manchmal auch nur als Gast. Neue Freundschaften ergaben sich dort; so lernte ich zum Beispiel vor ungefähr acht Jahren Micha kennen. Holger habe ich im Rahmen der EJ Erlangen auch mal gesehen, aber wir wurden erst während des Zivis 1999 Freunde. Einige der Freundschaften, zwischen eher lose und sehr fest, gibt es auch heute noch. Manche von uns fuhren auch zu einigen Dekanatsjugend-Zeltlagern (DJZ) und fahren noch heute mit, allerdings als Leiter/Teamer. Etwa Anfang 1998, ich weiß nicht mehr genau, wurde auch der Jugendausschuss gegründet, der für die Koordinierung einer inzwischen größeren Anzahl (über 20) von ehrenamtlichen Jugend-Mitarbeitern notwendig wurde und auch als Schnittstelle zum Kirchenvorstand fungierte. Ich war mit im Team dabei, dass die Geschäftsordnung für den JA ausarbeitete und wurde auch als einer der ersten vier Jugendvertreter in den JA gewählt. Der JA war/ist paritätisch besetzt: Außer vier »Jungen« gab es auch vier Erwachsene, die von der MAFIA vorgeschlagen und vom Kirchenvorstand in den JA gewählt wurden. Die Zusammenarbeit war sehr gut.
Neugierig wie ich nun mal bin, kamen in mir nach einigen Jahren auch Fragen auf, ungefähr im November 1996. Nach rund 13 Monaten des Überlegens und vielen Gesprächen mit Karin, der Referendarin Simone, die uns einige Zeit begleitete und dem später hinzugekommenen zweiten Pfarrer Heiner traf ich eine Entscheidung. Oder vielmehr, mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Ich musste feststellen, dass ich durch meine Fragerei über das »Stadium« eines Agnostikers weit hinaus gewachsen war und zum Atheisten geworden bin.
Ich trat am 15. Dezember 1997 aus der Kirche aus, aus Überzeugung und nicht wegen der Kirchensteuer (die musste ich mit meinem Azubi-Gehalt eh nicht wirklich bezahlen). Auf dem Flur im Rathaus, vor dem Zimmer der Standesbeamtin wartete ich länger (zehn Minuten), als ich dann tatsächlich bei ihr drin war (fünf Minuten). Man erklärt seinen Austritt aus der Kirche, die Standesbeamtin nimmt das auf, liest es vor und lässt es einen unterschreiben. Dann noch 60 Mark Verwaltungsgebühr bezahlen und bei Gelegenheit die Lohnsteuerkarte ändern lassen. Auch wenn ich den Glaubensinhalten nicht mehr zustimmen konnte, war mir die Gemeinschaft doch sehr wichtig, weswegen ich noch etwa ein Jahr weiter in der Jugendarbeit war, etwa bis Ende 1998. Bis ich einige Monate später bei der Sommerfreizeit merkte — und im Herbst/Winter noch stärker auf der Konfi-Freizeit, falls ich da überhaupt noch dabei war –, dass ich nicht weiter in der Jugendarbeit sein konnte, denn deren Sinn ist natürlicherweise auch, den Glauben zu vermitteln und das konnte ich nicht mehr tun. Also hörte ich Ende 1998 auch mit der Jugendarbeit auf. Das hat sehr weh getan, weil mir die Gemeinschaft viel bedeutet hat, und ich habe diese Zeiten mehr als einmal vermisst. Einige Kontakte brachen auch ab, da die Gemeinde das verbindende Element zu manchen Leuten war.
Mit dem Ausdruck »beste Zeit meines Lebens« gehe ich äußerst sparsam um, aber auf meine Zeit in der Jugendarbeit trifft das ganz klar zu. Es war eine sehr schöne Zeit und sie hat mein Leben geprägt.
Heute war der Abschiedsgottesdienst für Wolfgang. Nach elf Jahren verlässt er die Gemeinde. »Standard« in der Landeskirche sind zehn Jahre, dann sollte ein Pfarrer mal ans Wechseln denken. Es war ein sehr bewegender Gottesdienst, mit viel Musik und vielen Grußadressen, viel Applaus.
Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber das muss gesagt werden: Wolfgang ist ein sehr guter Pfarrer. Mit einem Sinn für die Jugend, unkonventionell und viel musikalischem Talent. Ernst, wenn Ernsthaftigkeit geboten war und ansonsten immer guter Dinge. Mit tröstenden Worten, wenn sie gebraucht wurden. Mit viel Engagement bei allerhand Vorhaben. Die E-Gitarre war oft selbstverständliche Begleitung im Gottesdienst und in den letzten Jahren hat er an Sommerabenden auf dem Dachboden der Kirche mit Freunden ein Jazzkonzert gegeben. Die Kirche in Frauenaurach ist eine alte Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, also eine Kirche, wie man sich eine Kirche vorstellt, entsprechend viel Platz gibt es dort oben (wenn ich mich recht an den Konfi-Unterricht erinnere, diente der Dachboden vor einigen hundert Jahren auch als Getreidespeicher).
Ich war seit ungefähr vier oder fünf Jahren nicht mehr in dieser Kirche, konsequenterweise natürlich auch nicht zu Ostern, Pfingsten oder Weihnachten.
Ich wollte es mir keinesfalls nehmen lassen, heute die letzte Gelegenheit wahrzunehmen, eine von Wolfgangs wie immer hervorragenden Predigten zu hören. Und um mal Danke zu sagen.
Um kurz nach 09:20 fuhr ich mit dem Fahrrad nach Frauenaurach und wählte dabei die Strecke, die ich früher immer fuhr: Keplerstraße, Wilhelm-Tell-Straße, den Wagnersberg runter und über den Fußgängersteg über die Aurach, an der Mühle vorbei und das Rad hinter der Kirche abgestellt. Es fühlte sich genau so an wie vor zehn Jahren und in all den Jahren danach: Der Sonntagmorgen war ruhig, windstill, sonnig und mit zwölf Grad recht mild.
Der Gottesdienst begann um halb zehn und war fünf nach zwölf zu Ende. Neben vielen Gemeindemitgliedern und Freunden hatte sich auch einige politische Prominenz eingefunden: Der Oberbürgermeister mit Gattin, zwei MdL mit Frauenauracher Wurzeln, Stadträte und natürlich auch ein Stellvertreter des Dekans. Auch ein Vertreter der katholischen Gemeinde war gekommen. Für mich war es auch eine Gelegenheit, alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen, die ich leider eher selten sehe, zum Beispiel Olli, Rainer, Hassi. Zusammen mit Klaus, Freundin Steffi, Olli und seinem Vater ging ich auf die oberste Empore, wo Hassi bereits war. Die Brüstung ist recht hoch und breit, so dass wir fast den ganzen Gottesdienst im Stehen verbrachten, vor allem nach der Predigt, um etwas sehen zu können.
Anschließend traf man sich noch im Jugendheim auf dem Wagnersberg (der eigentlich nur ein Hügel im Ort ist) für einen kleinen Umtrunk und weiteren Redebeiträgen. Die Jugend veranstaltete ein kleines Quiz für Wolfgang. Über die Jahre (seit ‘94) waren fünfzig Jugendliche ehrenamtlich in der Gemeinde tätig, manche sind es noch heute; Verena, Kristin und Klaus haben von fast allen Fotos organisieren können. Kurz vor zwei kam ich wieder zu Hause an. Strahlender Sonnenschein bei zwanzig Grad.
Trotz des Weggangs von Wolfgang ein sehr schöner Tag, wie er auch selbst betonte. Ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist schade, dass diese Ära nun vorbei ist, auch wenn ich in den letzten Jahren nicht mehr all zu viel davon mitbekommen habe. Umso schöner war heute die Erinnerung an früher.
Musik:
Rolling Stones, »Wild Horses« (Forty Licks, Disc 1)
Erschienen am Sonntag, 30.03.2003 @ 17:24
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Tags: Leben
Montag, 31.03.2003
Eine Erkältung bahnt sich an. Mein Vater hat sie mir wohl weitergegeben; bei ihm war sie kurz aber heftig: nach rund einer Woche war sie wieder weg. Gestern spührte ich schon ein seltsames Gefühl in der Nase und eine Apetittlosigkeit. Heute morgen war ich auch nicht ganz auf dem Damm, aber jetzt am Abend geht es mir noch einen Tick schlechter. Jetzt hab’ ich es wirklich in der Nase, außerdem leichte Kopfschmerzen und einen Hauch von Halsschmerzen. Morgen mal zum Doc gehen. Ich wollte die Medikamente meines Vaters weiterbenutzen, aber die sind zum Einen aufgebraucht und zum Anderen sind zwei von dreien verschreibungspflichtig und nicht nur apothekenpflichtig. Werde mir morgen auch wieder Vitamin C-Brausetabletten besorgen, mit einem Gramm Ascorbinsäure, das kann nicht schaden (aber nur eine Tablette am Tag).
Soso, mein Weblog ist
82,52 USD »wert« und hat einen Marktanteil von 0,0025%. Ich habe ja immer gesagt, dass es mir völlig egal ist, ob ich hier fünf oder fünfhundert Leser habe, aber 82 Dollar sind schon etwas deprimierend.
»
Die Ironie-Offensive«, ein kurzer Blick von Nikolaus von Festenberg auf den Humor von Harald Schmidt in diesen Tagen, der sich danach dann länger mit einer neuen Biographie Schmidts beschäftigt und auch selbst dessen Biographie zusammenfasst.
Erschienen am Montag, 31.03.2003 @ 0:53
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Tags: Leben
»Der mächtigste Anti-Amerikaner, so scheint es, sitzt im Weißen Haus in Washington, ist Präsident und heißt George W. Bush.«
Stefan Aust in Spiegel-TV.
Erschienen am Montag, 31.03.2003 @ 2:26
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Tags: Politik
Der Eintrag »
Perspektiven« wurde heute um 01:22 Uhr geschrieben, nicht um 02:26 Uhr.
Der Eintrag »
Hmmm.« wurde um 23:48 Uhr geschrieben, nicht um 00:53 Uhr.
Der Eintrag »
In Erinnerungen schwelgen« wurde um 16:19 Uhr geschrieben, nicht um 17:24 Uhr.
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Pflichtlektüre« wurde um 07:54 Uhr geschrieben, nicht um 08:00 Uhr.
Der Eintrag »
Presseschau Irak« wurde um 06:36 Uhr geschrieben, nicht um 07:42 Uhr.
Wo wir gerade beim Thema sind, zwei Links zur Zeitumstellung:
-
maennerseiten.de
-
zeitumstellung.de
Es ist jetzt 02:31 Uhr.
Erschienen am Montag, 31.03.2003 @ 2:37
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Tags: Sonstiges
Liege mit Erkältung im Bett: garstiger Schnupfen, Kopfschmerzen, Druck in den Ohren. Noch kein Fieber. Fahre jetzt dann zum Doc.
Erschienen am Montag, 31.03.2003 @ 16:00
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Tags: Leben