Archiv für Juni 2003
Sonntag, 01.06.2003
Wie ich eben auf
telekolleg.de sehe, beginnt der nächste Hauptkurs am Montag, 1. März 2004. Der erste Kollegtag im ersten Trimester des neuen Kurses dürfte dann der Samstag, 6. März, sein.
Das bedeutet für mich: Mathe schon ab diesem Spätsommer lernen.
Für diejenigen die wollen oder müssen, beginnt am 3. November 2003 (MO) der Vorkurs mit dem ersten Kollegtag am 8. November (SA). Die Sendungen zum Vorkurs beginnen am 8.
Dezember (MO).
Das vierte Trimester im laufenden Kurs wird relativ entspannt: nur noch drei Fächer: Englisch, Geschichte und Wirtschaft (für die Sozialisten Psychologie, für die Techniker ihr zweites Physik-Trimester). Also nur noch vier Schulstunden an den Samstagen: zwei einzelne und eine Doppelstunde (bzw. an zwei
Kollegtagen auch mal zwei Doppelstunden).
Prüfungstermine im aktuell laufenden 3. Trimester (Anfang Mai bis Ende Juli):
Deutsch: 28.06.03 (FP) bzw. 26.07.03 (AP)
Mathe: 31.05.03 (FP) bzw. 25.07.03 (AP)
Technik/Informatik: 19.07.03 (FP)*
Prüfungstermine im kommenden 4. Trimester (Mitte September bis Ende Dezember):
Englisch: 11.10.03 (FP) bzw. 19.12.03 (AP)
Geschichte: 06.12.03 (FP)*
Psychologie (nur Sozialisten): 08.11.03 (FP) bzw. 20.12.03 (AP)
Physik (nur Techniker): 08.11.03 (FP) bzw. 20.12.03 (AP)
Wirtschaft (nur Wirtschaftler): 08.11.03 (FP) bzw. 20.12.03 (AP)
FP = Feststellungsprüfung, wird vom Lehrer gestellt
AP = Abschlussprüfung, zentral von München gestellt (alle Kollegschulen in ganz Bayern bekommen die gleichen Aufgaben)
* = die FP ist gleichzeitig auch die Abschlussprüfung und die Endnote im Zeugnis; wird vom Lehrer gestellt
Mündliche Prüfungen in Englisch, Psychologie, Physik und Wirtschaftslehre am 24.01.04, von denen weiß ich allerdings nicht, ob sie Pflicht oder optional zur Notenverbesserung sind.
Wirtschaft teilt sich übrigens auf: Im 3. Trimester Volkswirtschaftslehre (VWL) und im 4. Trimester Betriebswirtschaftslehre (BWL).
Erschienen am Sonntag, 01.06.2003 @ 14:45
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Tags: Telekolleg
»Vor knapp einem Monat rollte Steve Jobs mit seinem Apple-Dienst iTunes Music Store mal eben die Branche auf und verkaufte in drei Wochen mehr als der Rest der Konkurrenz im gesamten ersten Betriebsjahr von Pressplay und MusicNet.«
Frank Patalong in einem Netzwelt-Artikel bei Spiegel-online.
Ebenfalls vergangene Woche: Apple stellte ein Update auf Version 4.0.1 von iTunes zur Verfügung, dass die Möglichkeit des Streamings von Musikstücken über Netzwerke einschränkt, da die Funktion missbraucht wurde. Sehr fair von Apple, ausdrücklich auf die einschränkende Wirkung des Updates hinzuweisen. Aus dem c-net-Artikel:
»"The new iTunes 4.0.1 update limits Rendezvous music sharing to work only between computers on a local network (its intended use) and disables music sharing over the Internet," Apple said in a statement provided to CNET News.com.
[...]
"Rendezvous music sharing… has been used by some in ways that have surprised and disappointed us," Apple said. "We designed it to allow friends and family to easily stream (not copy) their music between computers at home or in a small group setting, and it does this well. But some people are taking advantage of it to stream music over the Internet to people they do not even know."«
Aus dem Text von Software-Update:
»In iTunes 4.0.1 wurde die Leistung verbessert und der Zugriff auf das Netzwerk beschleunigt. Außerdem können Sie Musiktitel nur noch mit Computern gemeinsam nutzen, die iTunes 4.0.1 oder neuer installiert haben und sich im lokalen Netzwerk (innerhalb des gleichen Teilnetzes) befinden.«
Ich habe das Update installiert. Abgesehen davon, dass ich Rendezvous-Streaming über das Internet eh nicht genutzt habe, finde ich Apples Einschränkung fair und hoffe, dass eine hohe Akzeptanz des Updates den iTunes Music Store schneller nach Europa bringt.
Erschienen am Sonntag, 01.06.2003 @ 17:11
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Tags: Apple, Mac
Wow, Verena kommt auf der Rückreise
vom Kirchentag wahnsinnig langsam voran…
Um 13 Uhr rief sie an, der Bus sei aus Berlin losgefahren. Um 17 Uhr die Info, sie seien immer noch in der Nähe von Berlin. Eben rief ich sie an: Jetzt sind sie immerhin schon bei Gera und rechnen mit einer Rückkehr gegen Mitternacht. Da warte ich mit dem Essen nicht mehr auf sie.
Mein Abendprogramm:
- bis 21 Uhr: Arbeiten.
- 21 Uhr: Mac-TV; heute im Telefon-Interview zu Gast: Christine Strobl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Münchner Rathaus und SPD-Sprecherin im Personal- und Verwaltungsausschuss. Thema: Münchens Entscheidung, die 14.000 Client-Rechner der Verwaltung von Windows NT auf Linux umzustellen.
- gegen 22 Uhr: zum Griechen nach Fr’aurach runterfahren, zwei Tzatziki mitnehmen.
- gegen 22:30 Uhr: Tzatziki essen, lesen, Online-Ticket buchen, Rucksack für morgen packen, Ordner mit Arbeit in das Ortlieb Office-Bag (um im Büro in München zwischen halb zwölf und 13 Uhr weiterzuarbeiten; den lasse ich über Nacht in München und arbeite Dienstag ebenfalls in der gleichen Zeit dran weiter).
Ansonsten: Ich fahre morgen Abend wieder nach Hause und teste auf Hin- und Rückfahrt mal die erste Klasse im ICE-T mit meinem Gutschein. Auf der zweistündigen Hinfahrt werde ich mich ins VWL-Buch vertiefen und, wenn ich mit dem Lesen der nächsten drei Lektionen bzw. 26 Seiten (4: Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung; 5: Der Staat; 6: Wirtschaftsordnungen) schnell voran komme, auch noch VWL-Hausaufgaben machen. Auf der Hinfahrt habe ich Zeit, denn der Spiegel der kommenden Woche hat nicht all zu viele interessante Themen und die, die interessant waren, habe ich mir bei Spiegel-online ausdrucken können. Ergo kaufe ich ihn mir nicht; normalerweise schaffe ich auf einer Hinfahrt nach München die ersten 70 bis 100 Seiten, je nachdem, wie viele Artikel ich lese. Ab der Hälfte geht’s dann schneller, da die meisten Artikel aus den Ressorts Ausland, Sport, Kultur und Wissenschaft für mich nicht von Interesse sind.
In München muss ich mich gegen 13 Uhr um den Upload der kleinen Website kümmern, die ich mir am Freitag habe genehmigen lassen. Dann geht’s zur SAE: Thema in dieser Woche ist »Grundlagen des Harddisk-Recording«.
Auf der Rückfahrt die Erledigung der restlichen von insgesamt 9 VWL-Aufgaben plus der zwei inoffiziellen Hausaufgaben des Lehrers, außerdem Lesen der Access-Kapitel im Informatik-Buch und evtl ein wenig Lesen von Webseiten (Spiegel, Heise, Weblogs), die ich mir zwischen 17:45 und 18:20 im Büro auf’s iBook lade. Ankunft in Erlangen gegen 20:50 Uhr. Noch einen Happen essen (Döner?), dann ab nach Hause, E-Mails, Bett.
Nachtrag, 23:08 Uhr: Nicht schlecht: zehn Stunden für die Fahrt Berlin-Erlangen…
Abfahrt 13:11, Ankunft 23:02.
Erschienen am Sonntag, 01.06.2003 @ 20:50
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Tags: Leben
Montag, 02.06.2003
*argl*, verschlafen…
Alternative zum Neun-Uhr-Neun-ICE: RegionalExpress um 09:52 nach Nürnberg (An: 10:10), dort ICE 783 um 10:30 Uhr. Ankunft in München um 12:15. Mein arbeitsreicher Vormittag im Büro schmilzt von anderthalb Stunden auf eine halbe Stunde…
:-(
21,9 Grad im Schatten, die Sonne scheint, blauer Himmel, wunderbar!
Heute Abend nicht vergessen: Animatrix auf Pro7 und Bahn-Chef Mehdorn bei Beckmann.
Erschienen am Montag, 02.06.2003 @ 9:07
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Tags: Leben
Eben noch zusammen mit einem Freund ein kleineres, aber nicht triviales Excel-Problem gelöst.
Gleich Auftritt des Bahnchefs bei »
Beckmann« im Ersten. Der Videorecorder ist für die neun Folgen der
Animatrix auf Pro7 programmiert. Wahrscheinlich das erste und letzte Mal, dass auf Pro7 eine Sendung im Originalton läuft. Hoffe ich zumindest; und bitte nicht durch Untertitel verschandeln und Werbeblöcke nur zwischen den Episoden bringen, danke.
Meine heutigen Erlebnisse in der SAE folgen später.
Erschienen am Montag, 02.06.2003 @ 23:20
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Tags: Sonstiges
Ein Artikel von John Gruber auf
Daring Fireball, über den ich schon seit bald zwei Wochen schreiben wollte: »
Zeldman reloaded«. Es geht um Jeffrey Zeldmans zweites Buch, »Designing with Web Standards« (Arbeitstitel: »Forward Compatibility«). Es ist
bei Amazon und anderen Buchhändlern erhältlich und sowohl der Verlag (New Riders) als auch Jeffrey selbst haben eine Mini-Site online gestellt (
New Riders,
Zeldman). Es gibt zwei
Probekapitel; das
Inhaltsverzeichnis des 400-Seiten-Schmökers ist ebenfalls im Web verfügbar. Schon vor einigen Monaten erschien bei
Digital Web der viel zitierte Artikel »
99.9% of Websites are obsolete«, ebenfalls ein Auszug aus einer frühen Version des Buchs.
Während John Gruber über Zeldmans neues Buch schreibt, bringt er es mal wieder messerscharf auf den Punkt:
»Designers, obviously, tend to be visual thinkers. Thus they are drawn to visually-oriented web design applications such as Dreamweaver and GoLive.
[...]
The idea, of course, is that designers are accustomed to visual design applications like QuarkXPress, Photoshop, FreeHand, and Illustrator. But the difference is that in print design, the output of design applications – usually Postscript – is a means to an end, not the end itself. When you create a print design project, the finished product is ink on paper. It doesn’t matter how many layers you used in your Photoshop images, or whether you set up proper style sheets in Quark – if the end result looks good, you can reasonably claim to have done a good job.
In web design, however, the end result is the markup itself. The final presentation of the markup is out of your hands. It is thus a misnomer to describe Dreamweaver and GoLive as "WYSIWYG« applications. What you see is what you get implies that you have complete control over the final presentation of your project. In print, this is possible. On the web, this is impossible.
Richtig, richtig, richtig.
Es gibt immer noch so viele schlechte Websites, auch (und gerade) von teuer bezahlten Agenturen erstellt, die bestenfalls gut aussehen, die technisch aber schlecht umgesetzt sind und/oder eine schlechte Benutzerführung aufweisen. Immer noch denken viele Designer – und auch Kunden –, dass eine Web»seite« so zu kontrollieren ist wie ein genormtes A4-Blatt oder ein Foto im Sucher der Kamera oder nach der Aufnahme in Photoshop. Auch wenn es manchen schon zum Hals raushängt, aber nachdem nach wie vor die meisten Designer und Kunden diesem Irrtum aufsitzen, muss es Gebetsmühlen-artig wiederholt werden:
Eine Webseite ist kein Blatt Papier.
Bei einer Million Surfern sieht eine Site eine Million mal anders aus, weil jeder einen anderen Monitor, eine andere Auflösung, ein anderes Betriebssystem und einen anderen Browser hat. Es macht auch keinen Sinn, »für 1.024×768« zu »optimieren«, da nicht jeder Surfer seinen Browser im Vollbild laufen lässt und durch unterschiedlich viele und große Menü- und Symbolleisten von diesen Werten noch einige Pixel abgezogen werden müssen. Allenfalls kann die Maxime gelten, dass Weniger mehr ist.
Nein, eine Webseite ist kein Blatt Papier. Ein A4-Blatt ist in seinen Abmessungen genau definiert: Es ist 21 Zentimeter breit und 29,7 Zentimeter hoch, und ein klassischer Designer weiß jeden Milimeter zu nutzen. Theoretisch lässt sich auch bei einer Webseite jedes einzelne Pixel festlegen, aber dann ist die Seite zementiert und sieht nur auf dem Rechner des Designers gut aus, nirgendwo anders sonst.
John Gruber fährt in seinem Artikel fort mit weiteren Vergleichen und Unterschieden zwischen der Welt des Print-Designs und der des Web-Designs. Weswegen es Print-Designern beim Anblick eines HTML-Quellcodes in einem Texteditor kalt den Rücken runter läuft. Weswegen Web-Designer aber trotzdem visuell arbeiten, mit ihrem Texteditor.
So, Schluss, sonst schicke ich den Beitrag nie mehr ab.
Zeldmans Buch ist bestellt, aber im Gegensatz zu John habe ich es noch nicht gelesen (hat er?). Das Inhaltsverzeichnis verspricht ein Buch, dass dem Leser die Wichtigkeit von Standards nahe bringt und die Umsetzung in der Praxis zeigt.
Erschienen am Montag, 02.06.2003 @ 23:31
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Tags: Web, webdesign
Natürlich habe ich auch nicht den Zug
um 09:52 Uhr erwischt. Das hat man davon, wenn man sich gleich früh an den Computer setzt, um Mails und Websites zu lesen…
Aber egal, der um 11:09 tat es auch noch, und den erreichte ich dann auch. Ankunft in München mit sechs Minuten Verspätung, wodurch ich eine S-Bahn später nehmen musste und in Perlach erst um 13:55 ankam. Geschenkt; um 14 Uhr kam ich immer noch pünktlich in der SAE an, es ging auch erst zehn Minuten später los.
Mein Horror ist nur, dass es mal bei einem 11:09-Zug eine halbe oder eine Stunde Verspätung gibt und ich dann auch entsprechend später in der SAE aufschlage, aber solche Verspätungen sind selten. Trotzdem sollte ich es mir zur Angewohnheit machen, mindestens einen Zug früher zu fahren, dann ist die Anreise insgesamt etwas entspannter. Ab August, wenn der Unterricht von 14 auf 10 Uhr vorverlegt wird, wird meine Standardverbindung wohl der IC um 06:59 von Erlangen nach Nürnberg, weiter mit dem ICE um 07:27 und Ankunft in München Hbf um 09:16 (S-Bahn-Abfahrt um 09:34, Ankunft Perlach um 09:53 Uhr).
Meinen
1. Klasse-Gutschein löste ich heute noch nicht ein; morgen vielleicht.
Auf der Hinfahrt ist noch was seltsames passiert: Der ZuB konnte mein Online-Ticket nicht verifizieren. Er rief dann, bewaffnet mit der Auftragsnummer meines OT und meinem Namen, bei einer Hotline an (dauerte bestimmte eine halbe Stunde, bis er von denen den Rückruf bekam), um sich bestätigen zu lassen, dass es das OT wirklich gibt. Er notierte mir dann auf dem ausgedruckten Ticket, dass er bei der Hotline nachgefragt hat (wohl als Hinweis für den ZuB auf der Rückfahrt) und knipste es mit seiner Zange.
In der SAE erzählte uns heute nicht Henning etwas über Harddisk-Recording, sondern Armand. Zunächst Grundlagen des Harddisk-Recordings und ein paar Infos über die Branche. Dann ein kleiner Überblick über gängige Programme, wobei wir uns hauptsächlich mit Steinbergs
Wavelab befassen werden. Kostet um die 400 Euro; für andere Programme wie Digidesigns (jetzt Avid)
ProTools kann man aber auch leicht mal 15.000 Euro ausgeben; Sprachaufnahme-Plätze und ganze Studios sind natürlich nochmal um Größenordnungen teurer. Bevor wir bei Wavelab einsteigen, noch ein Überblick über Dateiformate und Grundlagen der Audio-Bearbeitung, sowohl analog als auch digital.
Im zweiten Teil, nach der Pause, zeigte uns Armand Wavelab: Die Oberfläche, Shortcuts und er demonstrierte uns, wie in einem importierten CD-Track ein Takt sauber selektiert wird. Abschließend einige Effekte, morgen geht’s mit Wavelab richtig los. Morgen bekommen wir auch die zweite Übung erklärt, die da heißt: »HD-Recording«.
Auf der Rückfahrt erwischte ich doch tatsächlich die S-Bahn um fünf nach fünf. Am Marienplatz, genauer: in der angrenzenden Rosenstraße, kaufte ich mir bei
Kaut-Bullinger & Co., einem luxuriösen Schreibwaren-Geschäft, einen neuen Lamy-Füller (»
logo black« mit Federspitze M;
Bild). Der Preis war mit 20,90 Euro der selbe wie in Erlangen. In der SAE ist meiner leider nicht mehr aufgetaucht. Heute habe ich übergangsweise mit einem billigen (3 Euro) Lamy-Tintenroller (»
white pen Tintenroller«, Mine M62;
Bild) geschrieben, aber auch nur jedes Blatt einseitig, wie beim Kugelschreiber, da auch der noch zu stark durchdrückt. Es geht eben nichts über echte Tinte.
Das kann ich jetzt vielleicht mal nachreichen: Im Februar
schrieb ich, dass ich 50 Euro für zwei Schreibgeräte ausgeben habe. Also, der Füller hat 20,90 Euro gekostet. Der zweite Stift brachte es auf 31,50 Euro. Ein Kugelschreiber. 30 Euro für einen Kugelschreiber? Ja, denn es ist ein geniales Produkt: Der
Pico von
Lamy (
Pressemeldung). Es handelt sich um einen Kugelschreiber von nur 9 Zentimeter Länge, mit abgerundeten Enden: ideal, um ihn z.B. in der Hosentasche zu transportieren. Bleibt nirgendwo hängen, macht die Klamotten nicht kaputt; sowas habe ich wirklich schon lange gesucht. Der Gag: Drückt man auf das obere Ende, fährt unten die Kulispitze raus und der Stift vergrößert sich auf 12 Zentimeter, so dass man auch angenehm mit ihm schreiben kann. Perfekt für Notizen unterwegs.
Befeuert wird das Ganze mit kürzeren Minen M22, die allerdings mit 2,10 Euro das Stück nicht gerade billig sind (die größeren Tintenroller-Minen M62 für den
white pen kosten 2 Euro das Stück). Wie gesagt, geniales Produkt. Ich bin nach drei Monaten damit immer noch hin und weg: kompakt, angenehm in Hand und Hosentasche, auf Knopfdruck trotzdem volle Schreibgröße.

Oben im Bild das Taschenformat, unten das Schreibformat.
Als Farbe wählte ich pearlchrom: Glänzt schön matt und zieht die Fingerabdrücke nicht so an wie das »normale« chrom.
Erschienen am Montag, 02.06.2003 @ 23:41
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Tags: SAE
Dienstag, 03.06.2003
Heute tatsächlich mal den Zug um neun nach neun erwischt. Wieder nicht erster Klasse gefahren, denn der Zug war angeneh, leer; ich glaube, den Gutschein hebe ich mir mal für einen Montag auf; ich berichte dann.
Die Nacht war kurz. Verschiedene Blogger beklagten die Hitze in den letzten Tagen, wobei ich es noch relativ angenehm fand, hatte ja »nur« 17 Grad draußen. Ich freue mich wieder auf den Hochsommer, wenn es nachts 20 Grad hat und man um 2 Uhr nachts im T-Shirt vom Kino heimfahren kann, und bei sperrangelweit geöffnetem Fenster schlafen kann (mein Fenster ist keine Schießscharte, sondern nimmt fast die Breite des Raums ein, das macht schon was aus). Jedenfalls konnte ich letzte Nacht auch nicht einschlafen, erst kurz nach vier. Da kamen wohl mehrere Gründe zusammen: Der Heuschnupfen, die leichte Schwüle in der Luft, der Bayreuth-Effekt, Nachdenken (bald ist der erste Todestag meiner Mutter…).
Um halb sieben weckte mich Verena (darum hatte ich sie am Vorabend gebeten, um schon mal »angeweckt« zu werden, sicher ist sicher) und ich fragte sie im Halbschlaf, wie das Wetter sei. Mir war, als hätte ich im Schlaf schlechtes Wetter mitbekommen, Regen vielleicht? Aber sie sagte, dass es schön sei und ich schlief weiter, bis um Viertel nach sieben der erste Wecker klingelte und um halb acht die beiden anderen. Aufgestanden, ins Bad getorkelt, unter die Dusche. Um halb neun, auf dem Sprung, noch die Tasche meines iPods gesucht, aber unter einem Fahrrad-Handschuh fündig geworden. Um 08:35 gut von zu Hause weggekommen. 22 Grad, T-Shirt, kurze Hose, Sandalen (selbstredend ohne Socken).
Der Zug kam pünktlich in Erlangen an, fuhr aber mit vier Minuten Verspätung aus Nürnberg ab. Dennoch Ankunft um 11:10 in München (planmäßig um 11:09), Respekt.
Back to topic. Im Moment ist wieder die Zeit, in der mir mein Heuschnupfen schwer zu schaffen macht. Immer um Pfingsten rum. Ich nehme Cetirizin-Tabletten dagegen, aber mir scheint, dass es trotzdem schlimmer geworden ist im Vergleich zum letzten Jahr. Nach Pfingsten werde ich mal wieder meinen Hautarzt aufsuchen. Gestern und heute hat’s mich ein paar Mal fast
zerrissen. Von diversen Einkäufen in Apotheken habe ich mittlerweile derart viele kostenlose Taschentücher-Päckchen (a 10 Stück) angesammelt, dass ich an sich einen Handel damit aufmachen könnte. Aber die Billigware taugt nichts; Tempo bewirbt seine Taschentücher mit »durchschnupfsicher« und verlangt dafür einen höheren Preis, als er für Taschentücher aus dem Discounter üblich ist, und ich muss sagen: zu Recht. Das Klopapier aus der Apotheke ist sofort hinüber, aber Tempo hält in der Regel noch. Ich bevorzuge die Mini-Packung: kompakt, aber trotzdem volle Taschentuch-Größe. Die Tücher sind anders gefaltet und es sind auch nur acht statt zehn in der kleineren Packung.
Erschienen am Dienstag, 03.06.2003 @ 12:52
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Tags: Leben
Nach kleineren Schwierigkeiten gestern ist die am Freitag fertiggestellte Website eines Kunden heute Vormittag online gegangen, noch rechtzeitig. Alles gut gelaufen, danke auch an
Klaus. Die Kunden sind begeistert, der größere Folgeauftrag im Herbst winkt. Hoffen wir das Beste.
Erschienen am Dienstag, 03.06.2003 @ 12:56
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Tags: Web, webdesign



Links im Bild: Mein 12″-iBook (Rev. A, G3-500, von Juli 2001).
In der Mitte: Holgers 15″-Powerbook Titanium (Rev. A, G4-500, von Frühjahr 2001).
Rechts außen: Roberts 17″-Powerbook (Aluminium, Rev. A, G4-1 GHz von Mai 2003).
Bilder zum Vergrößeren anklicken.
Fotos: Holger Eggert, TSC.
Erschienen am Dienstag, 03.06.2003 @ 23:19
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Tags: Apple, Mac
Während ich gestern beim Thema »Grundlagen des Harddisk-Recording« elf Seiten mitschrieb, waren es heute nur drei. Es ging weiter mit Harddisk-Recording mit Wavelab, aber während es gestern noch recht interessant war, einen Takt genau zu selektieren und mit dem Ausführen-Menü ein bisschen destruktiv zu arbeiten, war es heute sehr trocken. Wir sahen uns etwa 5.000 Pop-up-Menüs an, aber es waren auch einige wesentliche Infos dabei: non-destruktives Arbeiten mit einer Audiomontage, lineare und logarhytmische Crossfades, Lautstärke-Änderungen.
Außerdem besprachen wir die BMC-Übung »HD-Recording«. Wir müssen einen etwa fünfminütigen Pop-Song auf rund eine halbe Minute kürzen. Für uns BMCler wird es etwas leichter gemacht: Wir vergleichen das Ausgangsmaterial auf einer Spur (im Beispiel: »Never be the same again« von Mel C) mit einer Vorlage in der zweiten Spur. In einer dritten (und vierten) Spur bearbeiten wir »unsere« Version, die am Schluss der Vorlage gleichen soll. Es wird gekürzt, das Intro verdoppelt und hier und dort ein Becken oder Drumfill kopiert und an eine andere Stelle gesetzt.
Wie die
Graphics-Übung muss auch diese Übung bis zum Ende des BMC (Ende Juli) abgegeben werden. Die Photoshop-Aufgabe wird auf einer ZIP100 abgegeben, die in Wavelab bearbeitete Audio-Datei auf einer MiniDisc. Die letzte Viertelstunde zeigte uns Armand noch die beiden Schnittplätze in der »Edit Lounge« und den Buchungscomputer. Wer in der Edit Lounge arbeiten will, muss sich einen Arbeitsplatz per Buchungscomputer reservieren (an die Rechner im Multimedia-Übungsraum kann sich jeder setzen, wenn sie frei sind; in den Unterrichtseinheiten hat jeder im Multimedia-Seminarraum einen eigenen PC). Ich werde mich Ende Juni mal an die Wavelab-Aufgabe machen. Die Photoshop-Übung dauert auch noch etwas, mir fehlen noch Bilder (schwierig; die Auflösung einer billigen Picture-CD von 1.536×1.024 Pixeln reicht eigentlich nicht für ein CD-Cover, wenn ich bei dem Foto dann evtl noch was wegschnippeln muss; Photo-CD hat mit 3.072×2.048 eine sehr gute Auflösung, ist aber sündhaft teuer; mal sehen…).
Zurück im
Büro noch einige Webseiten auf’s iBook gepackt, um mir im Zug lesenderweise die Zeit zu vertreiben und so das zu erledigen, was ich sonst zu Hause eh mache.
Dumm gelaufen: Ich vergaß das Netzteil für’s iBook im Büro. Das merkte ich aber erst um 18:30 im Zug, als ich das iBook aus meinem Rucksack holte. Abfahrt um 18:48, und einen Zug später wollte ich nicht nehmen. Naja, dann müssen wir uns zu Hause mal für zwei, drei Tage zu dritt den Power Mac teilen. Robert ist so freundlich, mir das Netzteil mit der Post zu schicken, dann habe ich es vielleicht am Donnerstag.
Ursprünglich hieß es, dass an Feiertagen ganz normal Unterricht in der Münchner
SAE ist. Das wurde wohl neuerdings geändert, denn kommenden Pfingsmontag müssen wir nicht antreten. Dafür gibt’s am Dienstag die volle Dröhnung, von 14 bis 20 Uhr. Den meisten von uns wäre Pfingsmontag dem Vernehmen nach lieber gewesen, aber man hat wohl die schlechte Erfahrung gemacht, dass an Feiertagen die Anwesenheitszahlen einbrechen (die Anwesenheit wird jeden Unterrichtstag per Namensliste kontrolliert). Die nächsten beiden Woche steht »Web« bei Jochen auf dem Programm. Da ich mich seit 1995 im Internet bewege (damals noch mit Telnet) und seit 1997 mit HTML, gibt’s da für mich nichts Neues mehr zu lernen, zumal die Themen im BMC eh nur angekratzt werden (eben »
Basic Media Certificate«), bevor sie im zweiten Level vertieft werden. [Aus dem Grund werde ich auch nicht zum Audio-Guru, nach nur sechs Theorie-Stunden Grundlagen zum Harddisk-Recording und x Stunden eigene, praktische Übungen; aber wir haben es zumindest mal gemacht und es ist uns nicht unbekannt. Der BMC soll auch einen Überblick über die drei Bereiche Multimedia, Audio und Digital-Film geben.] Mal sehen, evtl seile ich mich um 18:50 ab (Ankunft Erlangen um 21:58), spätestens die letzten zehn Minuten schenke ich mir aber und gehe um 19:50 (Ankunft in Erlangen um 23:00 Uhr).
Erschienen am Dienstag, 03.06.2003 @ 23:33
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Tags: SAE
Mittwoch, 04.06.2003
Die
Kommentare in debts zum Auftritt von Bahnchef Mehdorn am Montag bei Beckmann habe ich noch nicht gelesen. Ich gehöre nicht zu den Mehdorn-Hassern, fand seinen Auftritt aber ganz gut. Sein Vergleich, die Bahn sei wie eine Tischdecke, an der jeder zieht und er müsse darauf achten, dass die Teller am Tisch bleiben, halte ich für recht passend. Ich glaube auch, dass ein Unternehmen wie die Bahn nur von einem Manager geführt werden kann, der auch mal zurückbeißt und austeilt. Ich hätte mir gewünscht, dass Mehdorn näher auf die steuerliche Benachteiligung der Bahn (Ökosteuer, Kerosinsubventionen im Flugverkehr) eingegangen wäre, als der ebenfalls eingeladene Jürgen Vogel (der anlässlich des am Dienstag-Abend im ZDF gezeigten Films »Der Aufstand« zum Thema des 17. Juni 1953 zu Gast war) das Thema Preise ansprach. Mit der Pünktlichkeit der Bahn bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Man sollte sich immer Zeitpuffer einplanen und z.B. einen Flug nicht vom Erreichen einer bestimmten S-Bahn abhängig machen, so wie die Helden am Montag bei mir im Zug (ihnen blieben laut Plan nur fünf Minuten Umsteigezeit, und genau die hatte der Zug Verspätung). In Tests zur Pünktlichkeit der Bahn wird eine Messlatte von 5 Minuten angelegt. Wenn ein Zug, der von Berlin bis München oder Hamburg bis München fährt, nach sechs Stunden Fahrt nur sechs Minuten Verspätung hat, halte ich das für vernachlässigbar. Aber ab der fünften Minute gilt er bereits als unpünktlich, egal, ob er sechs Minuten Verspätung hatte oder eine halbe Stunde. Insofern will ich da die Bahn etwas in Schutz nehmen. Sicher, ich habe auch schon mal eine Stunde auf einen verspäteten Zug gewartet, aber das ist doch eher selten (und ich bin von 2000 bis 2002 jedes Jahr so viel Zug gefahren, dass mir die Bank eigentlich auch eine Netzkarte für 3.350 Euro hätte kaufen können). Für viele Verspätungen kann die Bahn nichts: Warten auf Anschlussreisende (Thema Anschlusssicherheit), höhere Gewalt (Unwetter) oder Selbstmörder, jedes Jahr tausend in Deutschland. Bis der Staatsanwalt die Strecke wieder freigibt, können ein paar Stunden vergehen, und der Zug oder andere nachfolgende Züge können dann schlecht durch die Prärie fahren. Ein SAE-Kollege meinte, wenn er mal von München (eigentlich Icking) nach Augsburg fährt, ist er mit dem Auto regelmäßig anderthalb Stunden unterwegs. Mit dem ICE dauert’s genau 36 Minuten, ich kann die Uhr danach stellen. Von Augsburg bis Nürnberg dann noch exakt eine Stunde und zwei Minuten.
Ankunft heute Abend um 20:46 Uhr in Erlangen nach zweistündiger Fahrt ab München: pünktlich. Ich fahre gerne Bahn. Die Preise? Ja, dass die neue BC25 für einen Einzel- und Spontan-Fahrer wie mich im Vergleich zur alten BC50 nachteilig ist, ist keine Frage, red’ mer nicht drüber.
Aber ab August habe ich eine Netzcard, dann sind mir ein Jahr lang alle Preise egal.
:-)
Ein Zuschauer wählte heute Abend in der Schmidt-Show Mehdorn zum neuen Liebling des Monats.
Zuschauer: Wir nehmen Mehdorn.
Schmidt: Warum?
Zuschauer: Na, der muss ja auch mal geliebt werden, der kriegt ja nur auf die Fresse.
Erschienen am Mittwoch, 04.06.2003 @ 1:50
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Tags: Politik
32 Grad im Schatten, aber nicht für mich: Arbeit, Arbeit, Arbeit: Haushalt, Projekt A, Projekt B, Telekolleg, SAE…
Ok, Fenster offen, um doch noch was vom Sommer mitzubekommen.
Erschienen am Mittwoch, 04.06.2003 @ 18:06
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Tags: Leben
Donnerstag, 05.06.2003
Eine der Serien, die ich derzeit besonders gerne sehe, ist »Frasier«. Dr. Frasier Crane, die Hauptperson der Serie, ist Psychologe und moderiert eine Call-in-Show im Radio. Sein Bruder Niles ist ebenfalls Psychologe. Der Vater, Marty Crane, ist pensionierter Polizist und der einzig Normale in der Familie. Seine beiden Söhne hatten schon als Kinder Interesse für Opern und sind als erwachsene Mitt-Dreißiger Wein-Kenner, Gentlemen, an Kunst interessiert und ein klein wenig Snobs. Ein Zitat aus der heutigen Folge macht das vielleicht deutlich. Niles bestellt im Café Nervosa einen Kaffee:
Niles: Einen doppelten Cappucino, koffeinfrei, Magermilch; der Schaum soll ästhetisch angenehm wirken aber nicht so viel, dass man davon einen Schnurbart kriegt.
Kellner: Mit Zimt oder Schokolade drauf?
Niles: Junge, machen die das wieder kompliziert! Mit Zimt.
Erschienen am Donnerstag, 05.06.2003 @ 2:01
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Am Mittwoch um 13 Uhr aufgestanden; mal wieder verschlafen. Mich dann aber gleich an die Arbeit gemacht: meine tägliche Tour durch meine Standard-Websites und E-Mails lesen/schreiben (beides zusammen etwa eine Stunde; habe aber nicht alles auf den Websites gelesen, was ich gerne gelesen hätte). Tiefkühlpizza und dann non-stop arbeiten. Mit einem Kunden telefoniert (Projekt A) und einige Mails geschrieben, dann wieder am anderen Projekt (B) gearbeitet. Hauptsächlich habe ich heute mit dem B-Projekt zu tun gehabt, aber zu Beginn und zum Ende meines heutigen Tages mal jeweils eine Stunde Projekt-A-Arbeiten eingeschoben. Zwischendurch drei Waschmaschinen angeworfen, Sachen in den Trockner, fertige Wäsche zusammengelegt.
Um 20 Uhr eine Pause für die wöchentliche Stargate-Folge eingelegt. In der Zeit ließ ich mal meinen Vater und meine Schwester an den Power Mac; das am Dienstag in München bei Robert im Büro vergessene Netzteil für das iBook sollte der Postbote am Donnerstag bringen. Um halb zehn dann weiter gearbeitet, bis 23 Uhr. Ich habe jetzt beim B-Projekt etwas Luft (Termin Dienstag statt Samstag), unglücklicherweise wegen eines Todesfalls in der Familie des Projektkollegen; das tut mir sehr leid.
Den Beginn der Schmidt-Show gesehen, aber um 23:45 auf’s Rad geschwungen, bei McDonald’s was essen (der Grieche hat nur bis halb elf warme Küche). Leider wurde der BigExtra bei McD aus dem Programm gestrichen, dafür ist aber nun der Royal-Käse wieder im Standard-Programm.
Vom heutigen Wetter, 32 Grad im Schatten und Sonne ohne Ende habe ich nicht all zu viel mitbekommen, das spielte sich einen halben Meter links neben mir außerhalb des offenen Fensters ab. Dafür die rund 40 Minuten Rad fahren um Mitternacht. Das war Befriedigung genug, denn darauf habe ich ein halbes Jahr gewartet: Bei milden 22 Grad in T-Shirt und kurzen Hosen nachts durch die Landschaft, über die Dörfer fahren. Es riecht immer sehr angenehm um diese Zeit. In den vorherigen Sommern war das eigentlich immer der krönende Abschluss eines Tages, dessen Ausgang mit einem Kinofilm in der Nachtvorstellung eingeläutet wurde. Und dann eben nachts um eins oder zwei durch den Wiesengrund fahren; es ist noch warm, die Luft riecht gut, niemand sonst unterwegs.
Erschienen am Donnerstag, 05.06.2003 @ 2:14
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Tags: Leben
Freitag, 06.06.2003
Das Independent-Label
CD Baby! gewährt etwas tiefere Einblicke hinter die Kulissen von Apple
Music-Store.
Am 5. Juni waren rund 150 Vertreter kleiner Labels zu Apple in Cupertino (Kalifornien) eingeladen. In einem zweieinhalb-stündigen Vortrag mit Q&A-Teil gab Steve Jobs höchstselbst Auskunft zur Funktionsweise des Stores und zu vertraglichen Details.Die Story ist nicht mehr online, aber bei Macrumors gibt es noch
einige Details. So bietet Apple allen Vertragspartnern, egal ob großes Major-Label oder kleines Indie-Label, die gleichen Vertragsbedingungen. Apple will nicht mit 200 Anwälten verhandeln, daher ist der Vertrag den Apple den Labels schmackhaft machen will, nicht verhandelbar: akzeptieren oder bleiben lassen. Verhandlungen mit einzelnen Künstlern oder Sub-Labels sind Sache des »iTunes-Partners«, Apple kümmert sich darum nicht. Die Musikstücke werden ebenfalls durch die Labels codiert, Apple stellt hierzu eine OS X-Software zur Verfügung. Apple wieß darauf hin, dass man nicht bestechlich sei: Welche Künstler gefeatured werden, entscheidet eine mehrköpfige Redaktion in Cupertino; man lässt sich nicht für Banner bezahlen. Steve Jobs unterstrich diese Aussage auf Nachfrage mit dem Hinweis, dass man in der 20-jährigen Geschichte des Mac noch nie Icons auf dem Desktop verkauft habe.
Insgesamt durchaus interessant.
Nachtrag (12.06.03): In einem Mac-TV-Forum hat jemand den
kompletten Bericht mit allen Einzelheiten gepostet.
Erschienen am Freitag, 06.06.2003 @ 23:25
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Tags: Apple, Mac
Nachdem Jeffrey
Zeldman mit seinem
Buch fertig ist, kann er sich
nun wieder ganz
A List Apart widmen.
In
Ausgabe 157 geht es um das Standard-konforme Publishing- und Weblog-Tool »
TypePad« von
six apart, den Machern von
Movable Type.
Erschienen am Freitag, 06.06.2003 @ 23:58
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Tags: Web, webdesign
Samstag, 07.06.2003
Warum hat es dann heute schon wieder 30 Grad im Schatten?
25 find’ ich angenehm, und nachts 15-20; das kann von mir aus das ganze Jahr so gehen. Aber 30 sind einfach zu viel, wenn das T-Shirt wenige Minuten nach dem Verlassen der Wohnung nass geschwitzt ist und die Hose klebt.
An sich hätte ich Grund, in die Stadt zu fahren, aber irgendwie isses mir im Moment zu heiß. Vielleicht kann ich mich in ‘ner Stunde aufraffen, auch wenn es dann kaum merklich kühler sein wird.
Erschienen am Samstag, 07.06.2003 @ 14:25
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Tags: Leben
Sonntag, 08.06.2003
Tja, bin dann doch wieder weggenickt. War seit Freitag, 18:30 wach und habe mich gestern gegen 15 Uhr hingelegt und bis eben geschlafen. Das ist ganz gut, weil ich so jetzt langsam wieder in einen vernünftigen Rhythmus reinrutsche, synchron zum Rest der Bevölkerung. Am Sonntag werde ich wohl gegen 17 Uhr zusammenklappen und bis Montag-früh gegen 2 Uhr schlafen. Am Montag dann etwa um 19 Uhr schlafen gegen, und so verschiebt sich das langsam wieder.
Mein Frühprogramm? Fernsehsendungen nachholen (Telekolleg, Malcolm in the middle, Animatrix), gegen 3 oder 4 mal zum Einkaufen zu ‘ner Tankstelle fahren, schreiben, arbeiten, Telekolleg-Hausaufgaben.
Erschienen am Sonntag, 08.06.2003 @ 0:41
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Tags: Leben
Respekt, 25 Grad um halb acht Uhr morgens. Letzte Nacht schwang ich mich kurz vor drei nochmal auf den Sattel und war bei angenehmen 20 Grad 1 1/4 Stunden unterwegs (McD, Geld abheben in der Innenstadt, Tankstelle auf dem Rückweg). Es waren für die Zeit noch erstaunlich viele Leute unterwegs: Mir kamen zu Fuß oder auf Rädern zwischen 3 und 4 alle paar Minuten Leute entgegen; wahrscheinlich Berggänger auf dem Heimweg.
Später werde ich nochmal in die Stadt fahren. Blumen gießen auf dem Friedhof, dann weiter Richtung Berg. Letzten Freitag habe ich einen Film voll gemacht und dummerweise keinen Ersatz mitgenommen; das hole ich heute und morgen nach.
Mal wieder scheint sich zu bestätigen, was die letzten Jahre zu bereits zu beobachten war: In den Sommermonaten ist es nachmittags um genau zehn Grad wärmer als morgens die Frühtemperatur. Ich rechne heute mit 32 Grad.
[An die Mitleser, die nicht aus Erlangen kommen? Ich spreche in Rätseln? »Berg«? Kläre ich später noch auf.]
Erschienen am Sonntag, 08.06.2003 @ 7:41
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Tags: Leben
Hmm. Ich bin wieder dort, wo ich gestern angelangt war. Tag verpennt, seit ‘ner 3/4 Stunde auf den Beinen. Mit dem Unterschied, dass das McD diesmal nicht bis 5 Uhr morgens offen hat, sondern nur bis 1. Werde mir aber nachher wohl eher eine Tiefkühlpizza oder Nudeln gönnen.
Ich muss leider feststellen, dass ich nicht sehr produktiv war.
Erschienen am Sonntag, 08.06.2003 @ 22:48
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Tags: Leben
Zum Kollegtag am letzten Samstag. Auf dem Stundenplan stand eine Stunde Technologie/Informatik, eine Stunde VWL, Doppelstunde Deutsch und Doppelstunde Englisch.
In T/I besprachen wir die Themengebiete, die in der vom Lehrer gestellten Prüfung abgefragt werden (mehr Excel als Access, aus dem Technologie-Buch nur die ersten drei Lektionen, da er für Techniker und Wirtschaftler eine gemeinsame Prüfung schreiben muss, sich der Stoff der Sendungen und des Buchs aber nach der dritten Lektion teilt).
Eine Frage zur Excel-Hausaufgabe wurde beantwortet, dann ging es weiter mit Access. Wir besprachen eine Ex, die den FOS-Schülern vorletztes Jahr vorlag, inklusive einer etwas komplizierteren DB-Abfrage. Anschließend noch einige Minuten Technologie: kleine Rechenaufgabe (sehr simpel) und ein einfaches Blockschaltbild mit Berechnung des Gesamtwirkungsgrads (auch sehr einfach). Wenn es in Technologie auf dem Niveau weitergeht, habe ich vor der Prüfung keine Angst; als ich die Bücher zum zweiten Trimester erhielt dachte ich ja, Technologie sei eine Fortsetzung der Physik mit anderen Mitteln. Tatsächlich bewegt es sich eher auf der Stufe der Physik in der achten Klasse (zumindest das, was wir an diesem Samstag im Unterricht besprachen und was in der ersten Sendung am Freitag gezeigt wurde; das Buch und die Hausaufgaben-Bögen habe ich mir noch nicht näher angesehen).
In VWL ging es um die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung unter Einbeziehung von Staat und Ausland. Eine Aufgabe aus dem Buch gab einige Zahlen vor, wir sollten die fehlenden Geldströme und Zahlen ergänzen.
Wir bedienten uns dabei nicht des Kreislaufmodells aus dem Buch, sondern arbeiteten mit T-Konten, was die Sache sehr vereinfachte, da man eben sofort sieht, wo was fehlt (Soll und Haben müssen ja in jedem Konto gleich sein).
In Wirtschaft ging es heute recht intim zu: Wir waren nur zu dritt; normalerweise sind’s 6 Wirtschaftler. Von den insgesamt 40 Telekollegiaten zu Beginn im vergangenen September blieben jetzt nur noch rund 15-18 übrig. Das Telekolleg ist auch durchaus anspruchsvoll, da es ja neben dem Beruf betrieben wird. So gesehen könne auch stolz sein (so unser Telekolleg-Leiter und Deutsch-Lehrer), wer die Fachhochschulreife neben dem Beruf erwirbt, jedoch darf man auch nicht übersehen, dass wegen der Kürze der Zeit von nur vier Trimestern auch einiges übersprungen wird, was an der FOS/BOS noch regulär im Lehrplan steht, zum Beispiel die Lyrik in Deutsch.
In Deutsch wurde wieder einiges Organisatorische geklärt und wir unterhielten uns auch mal fünf Minuten über das Telekolleg an sich.
Im Stoff ging es heute um die Vorgehensweise bei der literarischen Sprachanalyse, die Figurencharakteristik und verbreitete Fehler in den Hausaufgaben (so dass wir sie in der Prüfung vermeiden). Abschließend wurde das Thema Texterläuterung angesprochen. Ach ja, ganz zu Beginn die Info, welche Themen für die Feststellungsprüfung relevant sein werden, die bereits am nächsten Kollegtag (28.06.) geschrieben wird.
Nach Deutsch verabschiedeten sich einige Leute, die auf Englisch keine Lust mehr hatten, und auch ich war drauf und dran zu gehen. Ich hielt dann aber doch noch durch, da ich schon letztes Mal in Englisch fehlte und die nächste Englischstunde weit weg ist (12.07.).
Zum Einstieg ein wenig lockere Vokabelarbeit, dann weiteres Bearbeiten einer Abschlussprüfung, wie wir es bereits seit geraumer Zeit praktizieren.
Wieder mal kann ich feststellen, dass der Besuch der Kollegtage die Halbe Miete ist. Nur durch Selbststudium der Bücher und Sehen der Fernsehsendungen ist das Telekolleg kaum zu schaffen.
Der neue Füller mit der M-Spitze (statt vorher F) schreibt sich sehr gut.
Erschienen am Sonntag, 08.06.2003 @ 23:20
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Tags: Telekolleg
Was ist das, »der Berg«?
Es ist Erlangens fünfte Jahreszeit, jedes Jahr zu Pfingsten. Zu Deutsch: die
Bergkirchweih. Der Name ist Programm: Die Kirchweih findet an einem Hang statt, dem »Berg« (eigentlich Burgberg), unter mächtigen Bäumen. In einer Straße (»An den Kellern«) gibt es viele Fahrgeschäfte, Eis- und Losbuden (insgesamt rund hundert); am Ende traditionell ein größeres und
rasantes Fahrgeschäft (Kotztüten bereit halten), am Anfang das Riesenrad (55 Meter hoch, laut
Eigenwerbung »das größte Riesenrad der Welt mit offenen und drehbaren Gondeln«).
Von der Straße weg gehen Kellergewölbe in den Berg hinein, in denen Bier eingelagert wird. Auf den Kellern hat es Bierbänke unter großen Eichen- und Kastanienbäumen, die von 16 Festwirten mit Maßen versorgt werden. Anders als brettlebene Parkplatz-Feste wie das Nürnberger Volksfest oder das Münchner Oktoberfest hat der Erlanger Berg durch das Feiern unter einem Laubdach statt eines stickigen Bierzeltes seinen besonderen Charme, der jedes Jahr eine Million Besucher anzieht. Nur das
Annafest in Forchheim (26.07. bis 04.08.03), auch an einem bewaldeten Hang, hat ein ähnliches Flair, ist aber etwas kleiner bzgl Besucherzahlen, dafür weitläufiger.
Eine Übersicht der Keller bietet die
Karte auf bergschein.de sowie auf
der-berg-ruft.de. Eine Übersicht zur Lage des Bergs in der Stadt gibt es auf der
Anfahrtsskizze zur Augenklinik im nahen Kopfklinikum. Auf der ersten Karte sind die verschiedenen Keller zu sehen (von West nach Ost:
Entlas-, Erich-, Hübner-, Niklas-, Hofbräu-, Henninger-,
Steinbach- und
Tucher-Keller, Monis Berg-Station und weiter draußen in Richtung der Fahrgeschäfte der Birkner-Keller; nicht auf der Karte: Hartmann-Keller rechts neben Tucher).
Jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten ist um 17 Uhr der
Anstich durch den Oberbürgermeister. Der Berg dauert dann bis Montag übernächster Woche (also zwölf Tage); am letzten Tag wird das letzte Fass vergraben. Ausgeschenkt wird Bier der beiden Erlanger Brauereien (
Kitzmann mit nur zu Bergzeiten erhältlichem Bergkirchweih-Bier und
Steinbach) sowie von Tucher aus Nürnberg.
Dieses Jahr findet bereits die 248. Bergkirchweih statt. Am Pfingstdienstag haben traditionell alle Geschäfte in Erlangen nur bis zum Mittag offen. Am Berg treffen sich Studenten mit ihren Professoren und auch der
Siemens-Vorstandsvorsitzende ist jedes Jahr zu Gast.
Was gibt’s noch zu wissen? Die Straße parallel zum Berg (Essenbacher Straße) ist während des Bergs gesperrt, nur die Sonderbusse zwischen Innenstadt und Berg sowie Taxis fahren durch. Die Busse sind aber allenfalls zur Hinfahrt zu empfehlen: Wenn um 23 Uhr – der Nachtruhe wegen – der Berg schließt und 100.000 Besucher die paar hundert Meter durch die Altstadt in die Innenstadt zurückströmen, geht nichts mehr; zu Fuß ist man dann schneller als per Bus, der in weniger als Schrittgeschwindigkeit mit den Mengen mitschwimmt.
Nach dem Berg geht es in diversen Kneipen entlang der Hauptstraße weiter (das macht Erlangen zur IMHO besseren Kneipenstadt als Nürnberg: die meisten Kneipen sind wie auf einer Perlkette an einer Straße aufgereiht). In einer Querstraße zur Hauptstraße (Fuchsengarten) befindet sich das
E-Werk, in dem es jedes Jahr zu Bergzeiten ab 22:30 Uhr das »Bergwerk« für die Zeit nach dem Berg gibt.
Eigentlich wollte ich am Freitag vom Dach des Kopfklinikums aus (8. Stock) ein paar Fotos machen, denn zwischen dem Gebäude und dem Berg befindet sich nur der Fluss Schwabach und dessen Flussauen. Aber leider war die Tür zum Dach abgesperrt; anders als zu meiner Zivizeit vor drei Jahren.
Dieses Jahr bin ich zwar öfter am Berg als letztes Jahr, aber für den »Großen
Bergschein« (jeden Tag ein Bergbesuch und mindestens eine Maß trinken) reicht’s trotzdem noch nicht. Würde mir Bier schmecken, hätte ich noch mehr vom Berg.
Ich werde weiter berichten und Fotos nachliefern.
Websites:
-
bergkirchweih.de
-
der-berg-ruft.de
-
bergkerwa.de
-
der-berg-ruft.info
-
erlangen.de
-
erlanger-nachrichten.de (Lokalableger der Nürnberger Nachrichten)
Erschienen am Sonntag, 08.06.2003 @ 23:47
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Tags: Leben
Montag, 09.06.2003
Die letzten Tage ging es etwas spärlicher auf
my two cents zu.
Rückblick:
Mittwoch, 4. Juni:
Aufgestanden um 13 Uhr und dann bis 23 Uhr nahezu ununterbrochen gearbeitet [siehe »
Mittwoch war Projekt B-Tag«]. Allerdings erst in den frühen Morgenstunden des Donnerstag schlafen gegangen.
Donnerstag, 5. Juni:
Irgendwann gegen 18:30 Uhr aufgestanden. Am frühen Nachmittag wachte ich mal kurz auf, da draußen ein schweres Unwetter wütete. In Erlangen gewitterte es nur heftig, zehn bis zwanzig Kilometer weiter südlich, in Fürth und Nürnberg, sah es stellenweise wohl
schlimmer aus. Um 17 Uhr der Anstich zur 248. Bergkirchweih.
Gegen 20 Uhr radelte ich in die Stadt, um auf »den Berg« zu gehen [siehe »
Der Berg ruft«]. Ich stellte das Rad bei Micha ab, die am Fuße des Bergs wohnt, und ging gemütlich durch mit den Menschenmassen bis vor zum Tucher-Keller, wo ich Micha mit Freunden und Studienkollegen traf. Sie waren schon etwas länger auf dem Keller, wir brachen bald wieder auf; 22 Uhr dürfte es gewesen sein. In Michas Wohnung ein kleiner Imbiss, Waldmeister-Bowle und Bergbesucher vom Balkon aus beobachten, die ihren Weg nach Hause durch die gesperrte Straße antraten. Gegen Mitternacht fuhr ich auch nach Hause.
Freitag, 6. Juni:
Am Morgen hielt ich etwas länger durch, bis etwa zehn Uhr. Dann schlief ich wieder ein und wachte um 18 Uhr auf. Direkt fertig gemacht und auf den Berg gefahren. Nachdem ich letztes Jahr wegen des auslaugenden Jobs in der Bank gar nicht auf dem Berg war hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, so oft wie möglich zu gehen, und sei es nur, um ein Softeis zu essen oder eine
Gulden-Brezel zu kaufen.
So blieb ich an diesem Tag auch nur kurz: Den Film in der Kamera voll machen (ich Held habe keine Ersatzfilme mitgenommen…), Softeis essen, zwei kleine Guldenbrezeln kaufen (»klein« heißt immer noch rund 25 cm Länge), und um 21:30 beim Frauenauracher Griechen einkehren.
Samstag, 7. Juni:
Die Nacht für einiges Aufarbeiten meiner Videokonserven genutzt, sowie für Telekolleg-Hausaufgaben.
Pünktlich um Viertel nach sieben Uhr morgens stand ich an der Bushaltestelle Vach Nord, um zum heutigen Kollegtag zu fahren [siehe »
Die halbe Miete«], dem letzten vor den Pfingstferien (es geht dann erst am 28.6. wieder weiter). Am Nachmittag war es brütend heiß [siehe »
Sollte es nicht kühler werden?«], ich nickte aber trotzdem kurz nach meiner Ankunft zu Hause gegen 15 Uhr ein und schlief bis halb ein Uhr nachts am Sonntag [siehe »
...anders, als man denkt.«].
Sonntag, 8. Juni:
Über den Sonntag habe ich soweit schon berichtet [siehe »
Es wird heiß«]. Im Wesentlichen: kurz vor 3 Uhr morgens nochmal ‘ne Stunde in die Stadt geradelt, Video gesehen, gelesen. Die neun Episoden der
Animatrix habe ich mir am Stück angesehen. Insgesamt hat’s mich nicht vom Hocker gerissen: generell bin ich nicht so sehr ein Anime- und Zeichentrick-Fan; ich fand die Kurzfilme eher durchschnittlich. Als zeichnerisch interessant empfand ich »
Detective Story«, am besten war der erste Film, »
Osiris«, sowohl hinsichtlich visueller Umsetzung, Schnitt, als auch Story. Die Verwandschaft zu »
Final Fantasy« war nicht zu übersehen; der Regisseur Andy Jones war bei Final Fantasy der Animation Director. Zur Fortführung der Story aus den richtigen Matrix-Filmen zu empfehlen: Osiris sowie »The Second Renaissance«, Teile 1 und 2.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 0:34
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Tags: Leben
Alle paar Monate, zum Beispiel jetzt wieder zum
Berg, juckt’s mich ja schon in den Fingern, wieder eine Digiknipse zu kaufen, weil die Fotos einfach schneller im Rechner sind.
Mit 3 Megapixeln ist die Auflösung auch passabel, aber mit gelingen mit Digitalkameras einfach keine guten Fotos, weil sie tatsächlich nur verbesserte Modelle von billigen Sucher-/Knipserkameras sind. Viele der von mir mit meiner ersten Digicam gemachten Fotos hatten eine arge »Körnigkeit« auf (Kodak DC4800 mit 3 Megapixeln aus dem Jahr 2001). Siehe
dieses Foto als Beispiel: Ein Bildausschnitt aus einem größeren Foto, hier jedoch in Originalgröße belassen (der Ausschnitt ist also nicht von mir vergrößert oder verkleinert worden) mit der Originalqualität (JPEG, 86%). Woran liegt das?
Und Tiefenunschärfe, wie ich sie gerne für Portraits verwende, geht baulich bedingt nicht, da die Blende nicht groß genug ist.
Ich muss also wohl oder übel meine Kleinbild-Spiegelreflex, eine Z20 von
Pentax mit 28-80-Objektiv, weiter benutzen und mit der Entwicklung des Papierfilms eine Picture-CD bestellen. Unnötigerweise ist das nur in Verbindung mit Papierabzügen möglich, die ich nicht brauchen kann, ich will die Fotos ja digital haben. Insofern finde ich es auch einen Gag, wenn für Consumer die Angebote »Papierabzüge Ihrer digitalen Fotos« wie Pilze aus dem Boden schießen (ok, ich will eine Digicam nur, um nicht mehr mit physischen Fotos zu tun haben zu müssen; für Consumer haben Digicams bei der Aufnahme natürlich Vorteile und ich kann
ein wenig verstehen, warum diese noch Papierabzüge haben wollen).
Die Picture-CD hat mit 2,5 Megapixeln (1.536×1.024) leider eine relativ niedrige Auflösung und die entwickelten Bilder ersaufen in zu kräftigen Farben.
Aber Diafilme sind mit noch mehr physischem Gefuddel verbunden und die Speicherung auf Photo-CD (Auflösung: 3.072×2.048 Pixel) ist mit etwa einem Euro pro Bild sündhaft teuer.
Digitale Spiegelreflex-Kameras sind für mein Budget noch zu teuer (z.B. EOS10D von Canon für 1.900 Euro) und kommen für den Preis unverschämterweise mit einer USB- statt einer FireWire oder wenigstens USB2-Schnittstelle daher (ist sogar bei der D100 von Nikon für 2.270 Euro der Fall). Die EOS1D für knapp 5.000 Euro hat dann FireWire und 4 Megapixel Auflösung, die EOS1Ds bringt es mit 11 Megapixeln auf 9.000 Euro und darf dann auch FireWire an Bord haben. Und bei digitalen SLR-Kameras kommen nur Canon und Nikon in Frage, da will ich nichts von Minolta oder Olympus wissen.
Ergo: Digitale Qualität ist für mich im Moment unbezahlbar, und daher muss ich weiter auf Kleinbild (aber Spiegelreflex) fotografieren, eine Woche nach Filmabgabe (Film erstmal voll kriegen…) auf die CD warten und mich dann mit Bildern zufrieden geben, die mit zweieinhalb Megapixeln eine vergleichsweise niedrige Auflösung haben und in Farben ertrinken.
Und bei der Picture-CD gilt »Sekt oder Selters«: Es können nur alle Bilder eines Films auf die CD gespeichert werden (pro 36er Film etwa fünf Euro), eine Auswahl kann ich vorher nicht treffen. Und nachträgliches Speichern vom Negativ oder Papierabzug geht nicht (einzelnes per Hand scannen von Papierabzügen ist mir zu mühsam). Einzelne Bilder auf CD speichern geht nur vom Dia bei der teuren Photo-CD.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 0:49
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Tags: Leben
Das war für mich etwas überraschend: Bislang hieß es ja, nur in Deutschland schaue man auf Zertifikate, Abschlüsse, Scheine und andere Wischs, die das eigene Können belegen sollen. In den USA, so hieß es, zähle nur, was jemand kann und welche Referenzen er hat, ganz egal, was derjenige gelernt hat.
Zumindest für Apple in Kalifornien scheint das nicht zu gelten: In einem
Stellenangebot für Web-Designer wird als (Hoch-)Schulbildung ausdrücklich ein Abschluss als Bachelor in Design oder Media verlangt.

Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 8:13
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Tags: Web, webdesign
Alle Welt ist begeistert vom »
Fluch der Karibik«, zum Beispiel
Kai,
Andreas oder die rund 50 Besucher bei
zelluloid.de, die ihn durchschnittlich mit 92% bewerteten. Aktuell steht er in der IMDB in der ewigen
Top250 auf Platz 244 mit 8,0 von 10 Punkten.
Nur ich bin es nicht. Regisseur war
Gore Verbinski, dessen Remake von »Ring«
mich schon eher enttäuschte als begeisterte, ebenfalls entgegen dem Trend.
Der »Fluch der Karibik« (im Folgenden »FdK«, das wird mir sonst zu blöd) ist kein schlechter Film. Ich finde ihn einfach nur Durchschnitt. Vielleicht liegt das daran, dass ich meine Erwartungen zu hoch gesteckt habe, nachdem Leute rings um mich sagten, der Film habe ihnen gefallen.
Er hat ein paar nette Einfälle und einige Schenkelklopfer, aber auch ein paar sehr dämliche (zum Beispiel die beiden tollpatschigen Wachleute, die öfter im Film auftauchen). Insgesamt fand ich ihn zu langatmig – kein Wunder, bei 143 Minuten. Ein ständiges hin und her bei Verfolgungen.
Ein paar der all zu platten Gags weniger und eine etwas straffere Story, dann hätte er vielleicht auch mir gefallen.
Wobei ich sagen muss, dass mir einige der Running Gags gefallen haben.
»Soweit klar?«
Übrigens stammt die deutsche Film-Website www.fluch-der-karibik.de vom Kollektiv (Stefie, Holger, Robert).
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 18:53
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Am Donnerstag war ich mit Martin in Nürnberg verabredet: »Fluch der Karibik« im Kino (siehe
separaten Eintrag). Zuvor jedoch ein Abstecher bei
Gravis, die letzte Viertelstunde vor Ladenschluss. Auf dem Einkaufszettel standen neue DVD-Rohlinge (»Apple, 1x 5 Stück, 2-fach«; bei all den den Zahlen bekam ich nicht auf Anhieb das, was ich wollte). Und wenn ich schon mal da war, warf ich noch einen Blick auf das
G5-Demogerät hinten in der Ecke.
Ein Traum! Als ich ihn zum ersten Mal nach der WWDC im Juni auf den
Produktfotos sah, fand ich die Käsereibe ja potthässlich. Ich favorisierte das
alte El Capitano-Gehäuse. Aber nach zwei Tagen hatte ich mich damit angefreundet. Er ist sehr funktionell, elegant und schlicht, und die Löcheroptik ist wohl wegen der Durchlüftung notwendig. Und ist Design nicht auch die Kunst des Weglassens?
Gespannt war ich aber, wie das Teil »in echt« aussieht. Es sieht verdammt gut aus. Und der G5 ist angenehm leise! Hätte ich jetzt keinen Power Mac, ich würde sofort einen kaufen.
Irgendwelche Geschwindigkeitstests oder ähnliche Gimmicks habe ich nicht durchgeführt. Ich weiß nicht mal, vor was für einem Gerät ich stand, aber ich vermute mal, dass es sich um den mit 1,6 GHz gehandelt hat, da das mittlere und das obere Modell noch immer kaum lieferbar sind. In ehrfürchtiger Erstarrung vergaß ich ganz, im »About this Mac«-Menü nachzusehen.
Hier noch ein paar Links:
- Bildergalerie von Pixelhead Media (Auspackfotos und Vergleiche mit dem G4)
- »Power Mac G5«, Flash-Bildergalerie von Bill Noll (mit Nahaufnahmen in sehr guter Qualität; der Flash-Einsatz ist hier reichlich sinnbefreit).
- »Powa Mack A5«, die Anti-Seite zur vorgenannten Bildergalerie. Ein Allerwelts-PC in all seiner Hässlichkeit.
Jörn von Mac-TV gab sich beleidigt ob des Trubels über die ersten Bilder zum G5. Ganz Unrecht hat er nicht, denn tatsächlich gab es schon vor einigen Wochen zwei sehr interessante Filme zum G5 (z.B. vom 30.6.), inklusive eines aufschlussreichen Vortrags von Apple-Deutschlands Pressemann Holger Niederländer (vom 29.8.).
Heute schlug die neue c’t bei mir auf, mit einem ersten ausführlichen Test zum G5. Jedoch hat auch die c’t-Redaktion nur den kleinsten G5 zur Verfügung gestellt bekommen (was sollte das mit diesem Leuchteffekt auf der Gehäuseseite?!). Die Benchmarks waren teilweise recht durchwachsen, was die Aussagekraft angeht, darauf wies die c’t auch hin. An den G5 angepasste Software fehlt noch, ansonsten lässt er einen 1,0-GHz-G4 allein wegen des höheren Takts hinter sich und ist teilweise bei manchen Aufgaben auch schneller als ein Dual-1,42-GHz-G4. Aber wenn es für den Dual-G4 Aufgaben gab, die von zwei Prozessoren profitieren, sah der Single-1,6-GHz-G5 wieder alt aus. Außerdem verglich man die Geräte mit einem Single-2,6-GHz-PC von Dell mit Pentium 4 zum halben Preis. Der Pentium zog dem G5 öfter davon, was aber eben auch an der nicht angepassten Software lag, siehe oben.
Sicher, wer sich heute einen G5 kauft, will mit den heute verfügbaren Programmen arbeiten. Daher schockte es mich schon etwas zu sehen, wie langsam mein 1-GHz-G4 tatsächlich im Vergleich zum G5 und im Vergleich zum 1,5-mal schneller getaktetem Pentium-System war. Der größte Nachteil des Pentium ist freilich, dass kein OS X auf ihm läuft.
Man darf gespannt sein, was die Revision B der G5s bringen wird. Steve Jobs sprach auf der WWDC davon, dass man in zwölf Monaten bei 3,0 GHz sein möchte. Mit den nächsten Software-Updates (MX 2006? CS 2.0?) sind mit angepasster Software auch Geschwindigkeits-Zuwächse zu erwarten, die natürlich zu teuren Update-Preisen verkauft und als neue Features angepriesen werden (»Jetzt G5-optimiert!«, obwohl man die Programme nur einmal neu durch den Compiler schieben müsste).
Und die c’t versprach, Tests der G5 mit 1,8 GHz und Dual-2,0 GHz nachzuschieben.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 19:22
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Tags: Apple, hardware
Ja, in den letzten Tagen war hier wenig los. Es gab kaum Dinge, über die zu berichten wert gewesen wäre. Das traf sich gut, denn für das Wenige, das es gab, hatte ich in den letzten Tagen auch keine Lust zum Schreiben.
Am
Mittwoch hatte ich viel zu tun, darüber habe ich ausführlich
geschrieben. Am
Donnerstag schlief ich viel zu lange, am Abend ging’s
mit Martin ins Kino, zuvor schaute ich mir den
G5 bei Gravis an. Am
Freitag nichts besonderes. Heute nichts besonderes.
Im Moment verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen. Mein Geschichts-Lehrbuch, der (für mich) neue Palahniuk, DWWS, das Photoshop-Buch. Außerdem Telekolleg-Hausaufgaben, Schreiben an den Texten für die rechte Spalte hier auf two cents und natürlich fernsehen (»24«, bisschen Vidoe-Konserve aufholen), essen (AYCE beim Griechen gestern, heute Pizza-Bar; entsprechend viel mit dem Rad unterwegs).
Ausblick auf die nächsten Tage?
Freehand-Hausaufgabe, weitere Telekolleg-Hausaufgaben, »Projekt K«, am Montag und Dienstag die letzte Unterrichtswoche »Screendesign« bei Holger. Ich muss meine Buchhaltung machen, aufräumen, zum Friseur…
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 21:32
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Dienstag, 10.06.2003

Letzte Woche noch bei Kerner, heute im Playboy: Sarah Kuttner.

Erschienen am Dienstag, 10.06.2003 @ 23:54
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Tags: Leben
Mittwoch, 11.06.2003
Manche haben die Hoffnung ja schon aufgegeben, dass
QuarkXPress jemals noch für OS X erscheinen wird, das inzwischen mehr als zwei Jahre alt ist. Quark gab Apple die Schuld an der späten Verfügbarkeit von XPress für OS X; man könne XPress noch nicht für das neue Betriebssystem heraus bringen, da es noch nicht gut genug sei. Weswegen Microsoft, Marcomedia und Adobe inzwischen alle ihre großen Programme in OS X-Versionen rausbrachten, ließ Quark unbeantwortet.
Seit gestern nun ist die 6er Version von XPress verfügbar. Für ein Update, das im Wesentlichen mit dem Feature »läuft auf OS X« aufwarten kann, sind 200 USD Upgradepreis von der 5er Version fast noch moderat, wenn man die berüchtigte Preispolitik von Quark im Hinterkopf hat.
Joy of Tech nahm die Meldung in seinem
heutigen Comic zum Anlass für einen Vergleich zum achten
Star Trek-Film »First Contact«, in dem die Vulkanier mit den menschen Kontakt aufnehmen, weil diese den Warp-Antrieb entdeckt haben. Steve Jobs fragt nach dem Grund des Besuchs; etwa weil der Weltfrieden eingekehrt ist? Antwort: »Viel besser: Quark ist für OS X verfügbar.«
Bei Apple fallen
sicherlich ganze Gebirge von zig Herzen, denn XPress war das letzte große Programm, das noch nicht für OS X erhältlich war und viele User noch vom Umstieg abhielt.
Ich selbst benutze kein Quark (ich mache kein Print-Design), verfolge aber mit Interesse die Entwicklung. Ich glaube auch nicht, aller Euphorie zum Trotz, das jetzt die große Upgrade-Laune bei den OS 9-Anwendern einsetzt. Wie John Gruber von
Daring Fireball mal so schön
sagte: In der Druckerzunft sind nicht Firmen wie Adobe Pioniere – die mit
InDesign schon seit Jahren ein günstigeres und XPRess weit überlegenes Konkurrenzprodukt am Start haben –, sondern Leute wie Gutenberg. Es soll Druckereien geben, die noch heute beharrlich an XPress 3.32 festhalten und von Version 4 oder gar 5 nichts wissen wollen und die selbst mit PDF-Dateien nichts anfangen können.
Apple wird noch lange OS 9-Nutzer haben, die Verfügbarkeit von XPress 6 für OS X wird daran so schnell nichts ändern.
Lesenswerte Links zu XPress:
-
Daring Fireball: The Sticky Business of Page Layout
-
Daring Fireball: Sticky Business Redux: Web Browsers
-
Textism: For Muster Mark
-
AppleMatters: QuarkXpress X: Five Years Later and Still Waiting (man beachte seine
Grafik mit dem XPress-Icon)
Erschienen am Mittwoch, 11.06.2003 @ 9:56
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Tags: Apple, Mac
In letzter zeit hat sich hier und da etwas geändert auf dieser Seite. Plötzliche Relaunches sind laut
diesem Artikel (gesehen bei
inluminent) out. Aber ich war auch zu ungeduldig, die ganzen Änderungen zurückzuhalten, zu sammeln und dann in ein paar Monaten auf einen Schlag online zu bringen, nur um in einem Eintrag hier eine Latte von Änderungen aufzählen zu können (das war der ursprüngliche Plan, da ich nicht wegen jeder kleinsten Änderung hier drauf hinweisen sollte; wie so oft, ist der Mittelweg auch hier die bessere Wahl).
Was gibt’s, für den Moment, Neues?
Für die Weblog-Software »
Sunlog gibt es einige Updates:
-
bei pepilog.de
-
bei roblog.de
Den entry2-Patch von Robert habe ich nicht 1:1 übernehmen können, da sonst bei der Eingabe von neuen Kommentaren ein 404-Fehler nach dem Absenden kommt (wie im Original). Habe aber die zusätzlichen E-Mail-Features trotzdem noch für mich eingebaut.
Das ist ein Feature »unter der Haube«, aber auch oberflächlich hat sich etwas getan: Der Jahreszahl-Bug auf der Archiv-Seite ist behoben, es gibt seit ein paar Wochen auch
schöne Titles und das URL-Format ist jetzt weitgehend Google-gerecht (»entry_00864« statt »entry.php?id=00864«).
Außerdem gibt es
my two cents nun auch als
RSS-Feed (2.0 with full posts); ein großes Danke an Holger an dieser Stelle, für
seine RSS-Infos und Hilfe bei der Umsetzung. Danke auch an
Markus für den Hinweis auf einen Fehler im Feed.
Heute Vormittag habe ich die Funktion zur Layout-Änderung überarbeitet. Schon seit längerem wollte ich Text-Links statt der Buttons für meinen Layout-Switcher haben, so wie bei
Markus oder
Zeldman. Eric Meyer hat so einen Text-basierten Layout-Switcher (bei
ihm unter »Presentation«) mit seinem gestrigen Relaunch (siehe
Zeldman ebenfalls eingeführt und ich habe mich von seiner Vorgehensweise etwas inspirieren lassen (*räusper*, ich habe seinen Quellcode benutzt, den er von ALA hat).
Zur Feier des Tages habe ich mich gleich mal an ein neues Layout gewagt: »
ALA Orange«. Das war heute Vormittag nur mal auf die Schnelle, ist noch nicht fertig. Das bisherige weiße Layout heißt nun »
Classic White« und das ursprüngliche schwarze Aussehen aus den Anfangstagen von
two cents trägt den Namen »
Old School Black«. Wer es nicht sieht: Ggf im Browser die Seite aktualisieren (STRG+R bzw. Apfel+R bzw. auf »Reload/Aktualisieren« klicken).
Bitte berichtet, falls es zu Darstellungsfehlern oder in der Funktion zu falschen Verhaltensweisen kommt, danke!
What’s next?
Alle drei Layouts gefallen mir nicht mehr wirklich, seien wir mal ehrlich. Ich will komplett neue Layouts entwerfen, die auch etwas zeitgemäßer und nicht mehr ganz so minimalistisch sind, aber dazu brauche ich etwas mehr Zeit. Mit dem neuen, Text-basierten Styleswitcher habe ich dafür nur eine kleine Grundlage geschaffen, aber ich muss auch den Aufbau der Site noch etwas modularer gestalten und mir Gedanken darüber machen, wie ich bei bestimmten Styles z.B. Grafiken zeigen oder verstecken kann.
Außerdem will ich demnächst mal die erklärenden Texte »
Hilfe« und »
Kurze Info« umschreiben und auf den neuesten Stand bringen.
Stay tuned.
Erschienen am Mittwoch, 11.06.2003 @ 12:37
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Tags: Web, webdesign
Donnerstag, 12.06.2003
Nicht nur der Winter hat nervige Begleiterscheinungen (
1,
2,
3,
4), sondern leider auch der Sommer. Ich mag es nicht, wenn es so heiß ist, dass man sich eigentlich permanent unter die Dusche stellen kann. 25 Grad sind ok, aber nicht 30 (aktuell 34,3 im Schatten).
Gestern konnte ich nicht mehr weiterschlafen, als gegen 8 Uhr mehrmals eine Fliege auf meiner Schulter zur Landung ansetzte. Schon mal wach, stand ich dann auch auf, bevor die für 10 Uhr gestellten Wecker klingelten. Heute früh das selbe: Fliege nervt und weckt mich um 07:20, bevor die Wecker um halb acht geklingelt hätten. Ich will nicht durch so ein dämliches Vieh geweckt werden. Und abends kann ich das Fenster nur einen Spalt offen lassen und muss am Computer nur mit dem Licht des Displays auskommen (statt einer Schreibtischlampe), da sonst Mücken und Schnaken ihren Weg ins Zimmer finden. Und gestern Abend habe ich mal wieder festgestellt, dass es ratsam ist, abends beim Radeln am Kanal während der Fahrt den Mund geschlossen zu halten. Ich wohne nicht in der Stadt, sondern in einem Dorf, daher hat’s bei uns Mücken und Fliegen. Die nächste 100.000-Einwohner-Stadt ist zehn Kilometer bzw. eine halbe Bus- oder Fahrrad-Stunde nördlich (Erlangen) bzw. südlich (Fürth), zwanzig Kilometer südlich ist Nürnberg mit einer halben Million Einwohner; ganz so abseits ist »am Dorf« also auch wieder nicht (drei Kilometer weiter gibt es einen Top5-Griechen und einen weiteren Kilometer davon entfernt einen MediaMarkt).
Was war sonst?
Viel zu tun gestern und heute, deswegen ging’s auf dieser Seite etwas beschaulicher zu in den letzten beiden Tagen. Am Dienstag war ja SAE (Bericht folgt), da kam ich zu nichts mehr. Am Mittwoch nach dem Aufstehen beschäftigte ich mich mit dem
technischen Unterbau dieser Site und arbeitete dann an einem Projekt weiter (»
Projekt B«, mit dem ich am Sonntag nicht mehr fertig geworden bin. Außerdem eine kleine Mail geschrieben, die mich aber etwas länger beschäftigt hat. Am liebsten sind mir ja Mails, bei denen ich mir jede Formulierung genau überlege und den Text noch fünfmal durchlese weil ich mir vorzustellen versuche, wie mein Gegenüber reagieren könnte (Grüße an die Freundin an dieser Stelle, die die Mail bekommen hat). Ich mag das! Nachmittags eine kurze Tour mit dem Corsa meiner Schwester, während sie sich hinlegte um mal etwas auszuspannen. Ich fuhr zum
Friedhof. Auf dem Rückweg noch kurz ein bisschen was einkaufen. Weiter gearbeitet, um 17:15 mal für ‘ne halbe Stunde hingelegt und als um 17:45 der Wecker klingelte, weiter gedöst. Um 19:20 wieder aufgewacht und aus dem Bett gesprungen: Für halb acht hatte ich mich mit Klaus und Co verabredet. Ich kündigte meine halbstündige Verspätung an und fuhr 15 Minuten später los, die 20 Minuten am Kanal entlang, immer mit geschlossenem Mund (es ist trotzdem ein Gefühl, als sei man Windschutzscheibe, wenn man so durch die Mückenschwärme fährt; wäre ich nicht Brillenträger, müsste ich zum Radfahren eine Radlerbrille aufsetzen).
Es schauten nicht nur Steffi, Klaus und ich Matrix, es waren ebenfalls Nina und Georg, sowie Holger S. mit Freundin (sorry, Name vergessen) anwesend. Die Mädels zogen sich dann aber für einen »Mädchenfilm« (so deren Zitat) zurück, während sich die Jungs »Matrix« (Teil 1) auf Englisch gaben: auf DVD mit DD5.1-Sound. Bei den größeren Schusswechseln schlossen wir aber die Fenster, nicht, dass noch jemand aus dem Hochhaus die Polizei anrief. Ich verabschiedete mich schon um 23:30 wieder, da das Bett rief. Ging dann auch pünktlich in die Heia.
Der Donnerstag: Ja, wieder zeitig aufgestanden. »Frasier« und »Stargate« vom Vortag auf Video angesehen, dann wieder weitergearbeitet. Mittag gegessen. Soweit noch nichts besonderes.
Abendplanung: Um halb sieben mit einem alten Zivikollegen (Gerd) treffen, was essen und dann, um 20:10, Kino: »
28 Days later« auf Deutsch im Kino 1 des CineStar. Das 1er Kino ist nicht das größte, aber eines meiner liebsten: ein breiter Saal (insgesamt eher quadratisch als länglich) und steiler als die anderen. Vom Film selbst kenne ich nur den
Trailer und die
ersten sechs Minuten. Mehr weiß ich über den Film nicht, und will ich der Spannung wegen auch nicht wissen. Scheint wohl ein Endzeit-Film zu sein, nach dem Motto »Wie es nach Twelve Monkeys weiterging«. Aber ich hoffe mal, dass es nicht all zu sehr in Richtung Splatter geht, denn darauf habe ich heute eher weniger Lust. Am Rande habe ich Dinge mitbekommen wie »ab 18«, »Zombies« und »
Braindead«, ich könnte also Pech haben. Wobei Braindead auf eine gewisse Weise schon skurril-komisch war, ist aber auch schon Jahre her, dass ich den gesehen habe. Aber bei »
From Dusk till Dawn gefiel mir der erste Teil des Films auch besser als der zweite. Bei der »
Armee der Finsternis« dagegen jagte ja ein Gag den nächsten.
Erschienen am Donnerstag, 12.06.2003 @ 16:12
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Tags: Leben
Am letzten Dienstag das Marathon-Programm in der SAE: Wegen des Pfingstmontags trat eine Feiertags-Regelung in Kraft die zur Folge hatte, dass am Dienstag der Unterricht nicht von 14 bis 17 Uhr ging, sondern von 14 bis 20 Uhr.
Ich nahm den Zug um 11:09 ab Erlangen, so dass ich (mit paar Minuten Verspätung) um 13:10 in München ankam und um Punkt 14 Uhr in der SAE in München-Perlach. In diesem Abschnitt, Web 1 diese Woche und Web 2 nächste Woche, ist nicht Jochen unser Dozent, sondern Dennis. Da ich mich schon seit 1997 mit HTML und seit 1999 mit Stylesheets befasse, gibt es weder diese noch nächste Woche etwas Neues für mich zu lernen (allenfalls in Dreamweaver habe ich mich in der MX-Version noch nicht mit optionalen und wiederholenden Bereichen bzw. optional und repeating regions befasst). Ich schrieb mir auf, wie Dennis bei der Vermittlung seines HTML-Wissens vorging: wann er was wie erklärte, welche Beispiele und Metaphern er brachte und in welcher Reihenfolge er Tags einführte. Mit
Holger habe ich in 2000 und 2001 selbst
HTML-Schulungen für E-Technik-Studenten durchgeführt, evtl gibt’s davon auch bald eine Neuauflage. Seine Vorgehensweise war ähnlich unserer, aber ich habe mir noch ein paar Details notieren können. Dennis ging auch recht ausführlich auf den Struktursprachen-Charakter von HTML ein und wies auf unterschiedliche Darstellungen in verschiedenen Browsern hin. Themen waren:
- Grundgerüst einer HTML-Datei
- Schriftformatierung mit dem FONT-Tag (mit dem Hinweis auf Stylesheets, die noch separat besprochen werden)
- Einbindung von Bildern
- Absolute, relative und Dokument-interne Links
- Tabellen als Mittel für Layouts
Ich bin gespannt, was nächste Woche noch kommt. Wahrscheinlich Stylesheets und das Arbeiten mit Dreamweaver (am Dienstag arbeiteten wir nur mit Texteditoren).
Um 18:50 verabschiedete ich mich, denn ich beabsichtigte, relativ zeitig wieder in Erlangen anzukommen (22 Uhr). In der Stadt noch einen Happen gegessen, dann nach Hause.
Nachtrag (14.06.03): Die PCs im Übungsraum kamen mit der Hitze teilweise nicht so gut klar: 3 Rechner stürzten wiederholt ab, einer berappelte sich gar nicht mehr.
Erschienen am Donnerstag, 12.06.2003 @ 16:39
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Tags: SAE
Auf einer
ungarischen Website gibt es ein paar alte Keynotes von Steve Jobs:
-
Media Event 1999 (Sherlock 2, Mac OS 9, iMac DV)
-
Macworld New York 1999 (QuickTime 4, QuickTime Streaming, iBook)
-
Seybold 1999 (PowerMac G4, QuickTime 4, FireWire)
Hab’ sie mir mal gezogen und schaue sie mir bei Gelegenheit mal an. Bei Apple wird man auch
fündig.
Es ist immer ein Vergnügen, Steve Jobs beim Präsentieren zuzusehen, denn er hat’s wirklich drauf. Verkürzt etwas die Zeit bis zur nächsten Keynote zur WWDC am 23. Juni, um die schon im Vorfeld mächtig viel Rummel gemacht wird: Es gibt Gerüchte für Produktankündigungen zur WWDC (diesmal wirklich der G5 aka PPC970, neues 15er Powebook), was ungewöhnlich wäre, denn die WWDC ist eine Entwickler-Konferenz. Außerdem, das hat Apple selbst angekündigt, wird es einen Vorgeschmack zur nächsten Version von Mac OS X geben: 10.3 »Panther«.

Nachtrag (12.06.03, 17:45 Uhr): An sich steht das Kürzel WWDC ja für »World Wide Developers Conference«. LoopRumors wollen erfahren haben, dass das Akronym intern bei Apple für »We Will Delight Crowds« steht. Über Panther (OS X 10.3) heißt es:
»Panther will be unlike anything else, and will end all comparisons.«
Wir sind gespannt.
Erschienen am Donnerstag, 12.06.2003 @ 16:59
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Tags: Apple, Mac
»Bin ich, bin ich, bin ich.
Oder im Solarium. Oder… am Radar.
Und wenn ich nich’ hier bin, bin ich auf’m Sonnendeck. Bin ich, bin ich, bin ich.
Oder im Aquarium. Bin ich, bin ich, bin ich.
Und alles was ist, dauert drei Sekunden. Eine Sekunde für vorher, eine für nachher, und eine für mitten drin.«
Musik: »Sonnendeck«, PeterLicht/Meinrad Jungblut (Vierzehn Lieder)
Erschienen am Donnerstag, 12.06.2003 @ 17:36
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Tags: Leben
Samstag, 14.06.2003
Nur ein paar Worte zum Film »
28 Days later«, den ich am Donnerstag mit meinem alten Zivi-Kollegen Gerd gesehen habe.
Wir trafen uns kurz nach halb sieben am Kino (CineStar Erlangen) und kauften dann erstmal die reservierten Karten. Ich habe mich etwas über den Preis gewundert: 5,40 Euro; so viel, wie umgerechnet pro Film beim »5-Sterne-Ticket« für 27 Euro. Ich dachte, dass es unter der Woche teurer sei. Anschließend liefen wir weiter in die Innenstadt, zum Neustädter Kirchplatz. An der gegenüberliegenden Weißen-Herz-Straße befindet sich in Hausnummer 8 das italienische Restaurant »Bajazzo« (Klaus’ alte Wohnung war übrigens nur eine Tür weiter). Das Bajazzo gilt gemeinhin als teuer, aber ich muss sagen, dass man bei einer Salami-Pizza für 6 Euro noch nicht meckern kann. 0,4 Liter Spezzi zu zwo-achtzig. Eine große, dünne und sehr gute Holzofen-Pizza; das Bajazzo werde ich mir auf jeden Fall merken.
Kino 1 im CineStar war zu etwa 3/4 gefüllt, doch recht gut angesichts von über 30 Grad, Sonnenschein und dem
Berg.
Zum Film: Der Fahrradkurier Jim wacht nach einem Sturz in einem Krankenhaus auf. Er sieht sich um. Niemand da im ganzen Haus. Er geht auf die Straße: leer. Es fahren mitten in London keine Autos, es gibt nur vereinzelt liegen gebliebene Fahrzeuge und vor allem, es gibt nirgendwo Menschen. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass eine Epidemie wütete, die Menschen nach Blutkontakt innerhalb weniger Sekunden in Zombies verwandelt. Jim schließt sich einer kleinen Gruppe Überlebender an, um sich in dieser neuen Welt von Anarachie, Chaos und dem Zusammenbruch jeder gewohnten Ordnung zurechtzufinden.
Insgesamt hat mich dieser neue Film von Regisseur
Danny Boyle nicht überzeugt. Seine älteren Filme wie »
The Beach« oder
Trainspotting« waren in ihrem jeweiligen Genre besser. Mir haben in »The Beach« die Landschaften und die Geschichte gefallen, »Trainspotting« gefiel durch einen eigenen, trockenen Humor aber überzeugte auch durch die Darstellung des Drogenmissbrauchs. »28 Days later« erschüttert aber durch exzessive Gewaltdarstellungen, die nicht hätten sein müssen, vor allem zum Schluss hin. Schon durch die Erzählung und die Andeutungen wurde klar, worum es in diesem Film geht und er wäre noch beklemmender gewesen als die Kindervorstellung von »
Postman«. Aber gut, zugestanden: Der Anfang, in dem Jim durch die Straßen irrt, ist durchaus sehr bedrückend, durch das Fehlen jeglicher musikalischer Untermalung und das erst sehr späte Einsetzen und die Steigerung eines Rockmusik-Stücks.
Überhaupt, eines haben die drei genannten Filme von Boyle gemeinsam: Die Musikauswahl ist exzellent. Auf meiner Festplatte (und in meinem Schrank) finden sich bereits die Soundtrack-Alben von Beach und Trainspotting, und die CD zu »28 Days later« werde ich mir auch nochmal genauer anhören. Übrigens wurde der Instrumental-Song »An Ending (Ascent)« von Bono bereits in »
Traffic« von Steven Soderbergh verwendet, meiner Meinung nach dem besten Film des Jahres 2001 (
1,
2). In Traffic wurde Bonos Stück aber sehr stimmig im Abspann eingesetzt, während es in 28dl, vor allem als Traffic-Kenner, etwas deplaziert wirkte. »An Ending« ist einfach eine Abspann-Musik.
Eine gute Kritik zu 28dl gibt es
von Andreas.
Die Gruppe Überlebender muss sich übrigens nicht 112 Minuten durch Zombie-Horden durchkämpfen. Man hat eher mit dem Verfall der letzten Ordnung zu tun.
Nachtrag (16:57 Uhr): Die Adresse des Bajazzo:
Weiße-Herz-Str. 8, 91054 Erlangen
fon: 09131 – 24653
Erschienen am Samstag, 14.06.2003 @ 16:14
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Gestern habe ich an Projekt A weitergearbeitet, das in einer Woche an den Start gehen soll. Bislang fand ich die Vorlagen-Funktion (Templates) von
Dreamweaver immer recht angenehm, aber während Arbeiten an
two cents fiel mir eine unangenehme Eigenschaft auf: Dreamweaver glänzte einstmal damit, HTML-Code des Anwenders in Ruhe zu lassen und auch an PHP-Code nicht eigenmächtig herumzupfuschen. Es wäre aber recht hilfreich, wenn Dreamweaver MX in einem Template den relativen Pfad im folgenden PHP-Schnipsel auflösen könnte, wenn es die vom Template abhängigen Dateien auf unterschiedlichen Ordner-Ebenen aktualisiert:
<?php
include '../htdocs/styles/styles.html';
?>Mir ist nicht damit geholfen, wenn Dreamweaver diesen Code für über hundert Dateien, versprengt über zig Ordner einer Site, 1:1 übernimmt. Und in jeder Datei, unabhängig von der Position in der Ordner-Hierarchie, den unsinnigen Pfad ‘../htdocs/styles/styles.html’ stehen lässt.
Ich dachte eigentlich, dass mit der Vereinigung des normalen Dreamweavers mit der Ultradev-Variante (für dynamische Sites) in der gemeinsamen Nachfolger-Version MX solche Dinge nicht passieren.
Nachtrag (16.06.03) Dass ich daran nicht gedacht habe: Von Kai kam der Tipp, dass ich nicht mit Pfaden relativ zur aktuellen Position (../htdocs/styles) arbeiten soll, sondern in diesem Fall Pfade relativ zum Root verwenden kann (/kunde-xy/web-irgendwas/htdocs/styles). Hat geholfen, danke!
Erschienen am Samstag, 14.06.2003 @ 16:23
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Tags: Web, webdesign
Im Sommer 2001 war bei mir ein neuer S/W-Laserdrucker fällig: Der alte Brother HL-1050 raubte mir aus irgendeinem Grund den letzten Nerv (weiß schon gar nicht mehr, was es war) und seine Druckqualität war auch nach Trommel-Austausch mit vertikalen Streifen v.a. bei Grafiken unter aller Würde.
Da ich mit dem Vorgänger des Brother, einem HP Laserjet 4L, an sich ganz zufrieden war, kaufte ich dieses Mal wieder einen HP Laserjet, und zwar das damals aktuelle Modell 1200. Sicher, die Preise für Verbrauchsmaterial waren teurer, da mit der Toner-Cartridge bei HP jedes Mal auch gleich die Trommel mit ausgetauscht wird; 80 Euro sind für einen neuen
15A-Toner bei HP zu bezahlen (bei Amazon aktuell nur 70 Euro), während es bei Brother den TN-300-Toner (um 28 Euro) und die DR-300-Trommel (um 180 Euro) separat zu kaufen gab.
Eines störte aber beim HP Laserjet 1200 extrem: Betrieb man ihn unter Mac OS X, dauerte es teilweise extrem lange, bis mal eine Seite ausgedruckt wurde, da der Drucker ewig rechnete. Alle Updates zwischen OS X 10.2.0 und 10.2.6 brachten keine Besserung (wenn ich mich recht erinnere, trat das Problem erst mit 10.2 nach der Einführung von CUPS als Drucksystem auf). Manche ausgedruckte Webseiten ließen sich gerne mal zwanzig Minuten Zeit, bevor sie aus dem Drucker krochen.
Es gab da dieses Gerücht, und widersprüchliche Aussagen dazu, das mehr Speicher dem Drucker auf die Sprünge helfen könne. 8 MB hat der 1200er eingebaut (die Netzwerkvariante 1200N m.W. 16 MB), 72 MB gehen laut irgendeinem PDF, tief versteckt auf der HP-Website, maximal rein. Also wagte ich es und kaufte einen 64 MB-Speicherriegel, um den Drucker damit aufzurüsten. Schlechter kann es ja kaum werden.
Gestern bekam ich den Speicher. Ich entfernte die linke Abdeckung (ich nenne sie »Backe«) am Drucker, die Seite, in der auch das USB-Kabel verschwindet. Vor mir sah ich eine gewöhnliche Speicherbank, wie ich sie auch von PC- und Mac-Motherboards kannte. Ich drückte den Speicher in die Bank, verriegelte diese und schloss die Abdeckung wieder. Drucker wieder an den Strom gesteckt, eingeschaltet und erstmal eine Testseite gedruckt. Jawoll, der Testausdruck wieß 72 MB Speicher aus, der Drucker hat den zusätzlichen Riegel also erkannt. Ich surfte weiter und druckte einige Webseiten aus: Rasant schnell! Auch große, hochauflösende Grafiken (z.B. 2 MB pro PDF-Seite) sind kein Problem.
Trotzdem seltsam, dass ich bisher mit den 2 MB im HP4L oder 4 MB im Brother HL-1050 unter Windows gut auskam…
Verbesserungspotential für OS X 10.3?
Erschienen am Samstag, 14.06.2003 @ 17:19
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Tags: Apple, Mac
Montag, 16.06.2003
Das Wochenende war vollgepackt, daher mit etwas Verspätung ein Bericht über die Ereignisse.
Freitag: Bergsurfing
Holger und Stefie sind in der Stadt, denn es ist
Berg. Sie kamen gegen 19 Uhr mit dem Zug in Erlangen an, aber wir trafen uns noch nicht sofort. Indes befand ich mich zu der Zeit auf dem Dach des Kopfklinikums, 8. Stock. Mein Vater, der seit vierzig Jahren fotografiert, hatte auch Interesse an einigen Aufnahmen vom Berg aus ungewohnter Perspektive. Er telefonierte vergangene Woche mit jemandem von der Öffentlichkeitsarbeit des Universitäts-Klinikums und arrangierte so, dass uns der Sicherheitsdienst die Tür zum Dach aufsperrte. Wir konnten einige gute Fotos machen. Ich schoss eine Reihe versetzter Aufnahmen mit 28mm-Weitwinkel, die ich später am Rechner zu einem Panoramabild zusammensetzen will. Außerdem auch einige normale Weitwinkel-Fotos und Aufnahmen des Riesenrades mit einem 200mm- und einem 300mm-Teleobjektiv. Und wenn man schon mal auf einem höheren Haus steht, sollte man freilich auch die Gelegenheit nutzen, um über die Stadt hinweg zu fotografieren (die Bergkirchweih ist im Norden, die Innenstadt Richtung Süden). Die Bilder liefere ich nach; bitte nicht all zu viel erwarten, denn der größte Teil der Bergkirchweih versteckt sich unter Bäumen (aber wie
schon mal gesagt, ist genau das der Punkt, der den Berg gegenüber Parkplatz-Festen wie dem Nürnberger Volksfest oder dem Münchner Oktoberfest interessant macht).
Ich blieb nicht all zu lang, nur von etwa 19:30 bis 20:45 Uhr. Mit einer Unterbrechung von einer Viertelstunde, um mein Stativ ins Auto zu bringen, denn später auf dem Berg konnte ich das nicht gebrauchen. Mit Stefie vereinbarte ich ein Treffen um 21 Uhr am Glückshafen,
dem »lost and found«-Platz am Berg überhaupt.
Die beiden tauchten etwa um 21:20 auf und wir gingen zu dritt »rechts« über den Berg, Fahrgeschäfte anschauen. Zwischen 21:30 und 21:50 wurde es ratz-fatz dunkel (mein Vater blieb noch bis etwa halb zehn auf dem Dach des Kopfklinikums, um noch einige Bilder in der Dämmerung mit beleuchteten Fahrgeschäften zu machen). Um Viertel vor zehn (für Holger: Dreiviertel zehn) waren wir bereits am anderen Ende angekommen und machten wieder kehrt, nachdem wir uns das letzte Karussell und die benachbarte Losbude angesehen/angehört hatten. Zurück zum »T«, von dem wir gekommen waren. Seit ich weiß, was ein Poser ist, irgendwas zwischen 15 und 20 Jahre her, bietet sich mir jedes Jahr das gleiche Bild: Sämtliche Poser der Stadt stehen am Autoscooter oder gegenüber an der Mauer, aufgereiht wie bestellt und nicht abgeholt. Faszinierend.
Diesmal am T »links« über den Berg, die Kellerseite.
Kurz vor dem T, gingen wir die Treppen auf den Tucher-Keller hoch und dann oben entlang. Wir kamen kaum vorwärts: alle Bänke brechend voll, die Gänge mit Menschen gefüllt die entweder weiter gehen wollten oder an Ort und Stelle Wurzeln geschlagen haben, mit einer Maß Bier in der Hand. am Erich-Keller sahen wir ein, dass wir hier keinen Platz mehr bekommen würde und dass auch das Durchschlagen zum Bierausschank und der Weg zurück zu weit wäre, um jetzt hier zu verharren und noch ein Bier zu trinken. Wir entschieden uns dafür, den Berg zu verlassen und in eine Kneipe zu gehen, bevor 100.000 andere Leute in 45 Minuten auch auf diese Idee kommen, wenn der Berg um 23 Uhr schließt (der Nachtruhe der Anwohner wegen, aber ansonsten gibt es in Erlangen keine Sperrstunde; auch so ein Ding, was Erlangen München voraus hat).
Den Berg verlassen? Leichter gesagt als getan. Die Straße vor den Kellern (»An den Kellern«) war voll mit Menschen; allenfalls an der Bergseite war eine kleine Strömung westwärts ziehender Menschen auszumachen, gleichfalls auf der Stadtseite, die ostwärts zog, in Richtung T, Richtung Innenstadt. An den Straßenrändern viele Leute, die sich gar nicht bewegten, sondern ihr Bier an Ort und Stelle tranken, weil sie Freunde gefunden hatten, die neben ihnen auf den Bänken noch einen Platz gefunden haben. Oder sich einfach so als 3er, 4er oder 5er Grüppchen am Straßenrand abstellten, weil auf den Bänken eh kein Platz war. Wir quetschten uns durch zur Strömung Richtung Innenstadt und schwammen mit dem Strom. Teils schoben wir nach vorne, teils wurden wir von hinten gegen die Besucher vor uns gedrückt. Wie kann ich diese Enge einem Nicht-Erlanger beschreiben, dem der Begriff »Bergsurfing« unbekannt ist? Körper, ringsrum Körper. Links und rechts quetschte ich mich an anderen Leuten vorbei, wurde dabei von hinten gegen die Leute vor mir gedrückt, die ich auch sanft aber bestimmt nach vorne drückte. Jemanden nicht zu berühren oder selbst nicht berührt zu werden ging nicht, denn dafür war einfach kein Platz da. Jeder freie Raum wurde sofort ausgefüllt.
Nach rund zehn Minuten für 200 Meter waren wir wieder an der T-Kreuzung angelangt und gingen die Straße, die zum Berg führt, hinunter. Holger und Stefie holten ihre Räder vom bewachten Fahrradparkplatz ab und zu dritt gingen wir einen kurzen Zugangsweg zum Kopfklinikum. Durch die Tiefgarage in den Verbindungstunnel zwischen dem Kopfklinikum und der Kinderklinik, in dem ich mein Rad abgestellt hatte. Ich schloss auf und wir radelten ein paar hundert Meter durch den Tunnel zum Ausgang an der Kinderklinik. Dann nur noch über die Straße und zur nächsten Kreuzung zum »Kanapee« in der Neuen Straße. Ich bin schon oft am Kanapee vorbeigegangen und -geradelt, vor allem als Zivi 1999 und 2000. Aber ich war noch nie drinnen: Das Kanapee hat einen sehr schönen Hinterhof und für nur 3,30 Euro ein exzellentes Chili mit einer angenehmen Schärfe im Abgang. Den Spezi-Preis weiß ich nicht mehr, aber den Beerenwein (oder, wie ich als Kind immer meinte: Bärenwein) zu 2,60 kann ich auch sehr empfehlen (ich nahm einen Kirschwein; ich mag generell eher liebliche Weine als trockene und ich habe den Eindruck, dass Weine aus Beeren statt aus Trauben generell süßer sind). Außerdem ist das Kanapee etwas abseits; die Neue Straße ist eine Querstraße zur Hauptstraße und wird deswegen nicht sofort von Bergbesuchern überrannt. Ansonsten ist es ein Vorteil von Erlangen, dass fast alle Kneipen an der Hauptstraße aufgereiht sind, wie Perlen auf einer Perlenkette. Um halb eins machte sich dann aber doch Müdigkeit breit und ich fuhr nach Hause. Auf dem Heimweg kam ich am Bogart’s an der Hauptpost vorbei: Menschentrauben vor der Kneipe, als gäbe es was umsonst. Ist aber fast schon traditionell so, und auch früher schon im Sommer haben sich mehr Leute vor der Kneipe versammelt als drin (Biere wanderten von drinnen nach draußen von Hand zu Hand und Geld von draußen nach drinnen). Bevor vergangenen Sommer der Platz vor dem Bogart’s umgebaut wurde, musste abends in den Sommermonaten immer der Bus eine Straße umgeleitet werden, da vor der Kneipe kein Durchkommen mehr für Busse war.
Samstag
Für den Samstag hatte ich mir vorgenommen, mal richtig faul zu sein, und das gelang mir auch ganz gut. Ich las die neue
c’t fast durch (mal wieder eine Reihe interessanter Artikel, so dass es auch tatsächlich was zum Durchlesen gab) und surfte im Web. Abends, kurz nach acht, radelte ich nach Frauenaurach runter, um beim Griechen einen Happen zu essen. Um 21 Uhr dann weiter in die Stadt und um halb zehn traf ich mich wieder mit Holger und Stefie, diesmal allerdings vor dem CineStar-Kino. Sie drückten mir ihre beiden 5-Sterne-Tickets in die Hand und während sie ihre Räder absperrten, holte ich drei von fünf reservierten Karten ab, denn Klaus und Steffi haben Mitte der Woche schon angekündigt, dass sie an diesem Abend keine Zeit für Kino haben würden. Wir trafen uns wieder draußen vor dem Kino und tranken noch einen Schluck an den aufgebauten Tischen und Stühlen der zum Kino gehörenden Kneipe »Fellini’s«. Auf einmal good virbrations in meiner Hose: Klaus rief auf meinem Handy an. Sie würden doch kommen. Ich ging nochmal in den ersten Stock an die Kasse und reservierte zwei weitere Plätze, zwei Reihen weiter unten, aber auch noch in der Mitte. Um 22:20 gingen wir in das zweite Stockwerk, ich organisierte mir noch ein kleines Spezi für’s Kino und war drauf und dran, in den Saal zu gehen. Vor mir tauchten nicht nur Klaus und Steffi auf, sondern auch noch Nina und Georg.
:-)
Okay, sie haben sich selbst noch vier gute Plätze besorgt: etwas versetzt weiter rechts, die Reihe über uns. Der Film: »
Bruce Almighty«, eine neue Komödie mit Jim Carrey (
Teaser,
Trailer,
Clips). Ich hing meine Erwartungen nicht besonders hoch: Ich erwartete keinen Film wie »
Truman Show«, der eine durchaus nette und intelligente Geschichte hatte, sondern rechnete hier nur mit kurzweiliger Klamauk-Unterhaltung. Und genau das bekamen wir dann auch: Bruce Nolan (Jim Carrey) wirft Gott (Morgan Freeman) vor, einen schlechten Job zu machen, und dieser stattet Bruce eine Woche lang mit seiner Omnipotenz aus, auf dass er es besser mache. Bruce macht sich ein paar schöne Tage und beantwortet die Frage »Was würdest Du tun, wenn Du allmächtig wärst?« Er merkt aber auch, dass es gar nicht so leicht ist, allmächtig zu sein. Der Streifen wartet mit einer Reihe guter Gags auf, aber Jim Carrey grinst sich ebenso durch diesen Film, wie in allen seinen anderen Filmen auch, und das nervt langsam. Übrigens gibt’s in Kino 2 (dem größten Erlanger Kino) seit einiger Zeit keine Lasershow mehr, da die Lasereinrichtung defekt sei. Die letzten Male, als Trailer nachgebaut wurden, hat es sich aber eigentlich auch nicht mehr gelohnt.
Kurz vor eins waren wir wieder aus dem Kino draußen und überlegten, wo wir noch hingehen könnten. Kurz war das Spruz im Gespräch, aber dann entschieden wir uns für das TIO, und wenn das voll wäre, wollten wir zur S-Bar weitergehen. Das TIO war zwar nicht voll, aber geschlossen (Waren die TIO-Leute selbst auf dem Berrg oder warum verpassten sie die Hochsaison und damit einen Tag lang das Geschäft ihres Lebens?). Weiter zur S-Bar, in der, entgegen aller Gewohnheit an anderen Wochenenden, überraschend wenig los war. Vielleicht auch deswegen, da die S-Bar abseits der Hauptstraße liegt? Wir bekamen einen Tisch auf der Gallerie. Die vier Leute aus der Pärchen-WG (Klaus, Steffi, Georg und Nina) verließen uns früher, Holger, Stefie und ich gingen kurz nach zwei, nachdem die Musik nicht mehr spielte (vergleichsweise leise Lounge-Musik) und die Kellnerin kassierte. Für mich gab’s ein großes Ginger Ale, ein großes Spezi und einen Sex on the Beach (ja, da hat jemand Durst gehabt).
Am Rückweg, um Viertel nach zwei (für Holger: Viertel drei): Menschenmassen vor dem Bogart’s. Die Wohnung von Holgers Eltern liegt auf meinem Weg, so dass wir zu dritt bis dorthin fuhren. Wir trennten uns und ich fuhr alleine nach Hause durch den Wiesengrund. Daheim gab’s noch ein bisschen zu tun, aber um halb vier war endgültig Ende Gelände und ich schlief sofort ein.
Sonntag
Bei der »älteren Generation« meiner Eltern ist es anscheinend noch üblich, dass die Woche am Sonntag beginnt. Für mich beginnt eine Kalenderwoche seit eh und je am Montag. Aber an diesem Sonntag begann meine Arbeitswoche: Ließ ich es am Samstag etwas ruhiger angehen, so musste ich heute ranklotzen. Zuvor stand allerdings noch eine Feierlichkeit auf dem Programm: Der 50. Geburtstag einer alten Freundin meiner Mutter wurde mit einem Mittagessen in einem Lokal in der Fränkischen Schweiz begangen. Wir waren gegen 15 Uhr zurück. Meine Schwester und mein Vater holten noch Sachen von zu Hause und fuhren dann zum Haus besagter Freundin; ich kam nicht mehr mit sondern machte mich um 16 Uhr an die Arbeit: Montag und Dienstag kann ich eher wenig bis nichts machen, da ich ganztägig der SAE wegen auf Achse sein werde (und ich brauche eine Internet-Verbindung, da es sich um eine dynamische Site handelt und LAMP nicht auf meinem iBook eingerichtet ist). Am Donnerstag wollen der Kunde und ich »in Klausur gehen«, am Samstag soll die Site definitiv gelauncht werden. Notfalls bleiben Features weg oder im Look gibt es noch einige holprige Stellen, aber vor der
WWDC nächste Woche soll der Launch stattfinden (es handelt sich um den Onlineshop eines Mac-Versenders, »Projekt A« das B-Projekt ist für mich übrigens abgeschlossen, war nur eine kleinere Sache für Kollegen, damit sie an der ganzen Site weiterarbeiten können). Wir haben den Startschon mehrfach verschoben, aber diesmal gilt’s. Ich war bis 21 Uhr mit »Letzter Schliff«-Arbeiten beschäftigt, die aber aufwändiger waren als gedacht. Um 21 Uhr Mac-TV, dann noch ein bisschen privates Zeug und um Mitternacht endgültig Schicht im Schacht.
Erschienen am Montag, 16.06.2003 @ 23:17
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Tags: Leben
Der Bericht zur SAE heute fällt nicht all zu lang aus. An sich wollte ich ja zumindest den Zug um 09:52 nehmen, falls irgendwelche Bahnhöfe wegen der aktuellen
Kofferbomben-Hysterie geschlossen werden und sich dadurch Züge verspäten. Ich fand es ja Ende 2001 schon verwunderlich, als in den USA Briefe mit Milzbrand-Sporen auftauchten und dann selbst verstreutes Mehl in Käffern wie Unterhintertupfingen ABC-Alarm ausgelöst wurde. Als ob jemand auf Unterhintertupfingen einen Anschlag verüben würde. München wäre ja noch nachvollziehbar, aber nicht Unterhintertupfingen. Oder als letztes Jahr der
Schuhbomber Richard Reid völlig überzogene Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen auslöste und alle Passagiere auf Socken am Check-In warten mussten, als ob eine Armee von Reids unterwegs sei. Jedenfalls, ich verschlief heute Morgen, stand erst um 09:45 statt 07:30 auf, so dass ich erst den Zug um 11:09 bekam (ich ging um 10:35 aus dem Haus). Ich kam allerdings auch eher auf den letzten Drücker: Hatte nach dem Abschließen des Fahrrads gerade noch Zeit, um beim Becker zwei Brötchen zu kaufen und im Bahnhofskiosk was zu trinken. Dann schnell auf’s Gleis und der Zug kam auch gleich. Zeit für den Fahrkartenkauf blieb nicht mehr: Gestern Abend habe ich nicht mehr daran gedacht noch ein Online-Ticket zu kaufen und heute morgen blieb weniger als eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt (das mag dann der Fahrkartenshop aus bahn.de nicht, wenn weniger als 60 Minuten bis zur Abfahrt verbleiben). Ich löste im Zug nach. Seit letztem Frühjahr, oder sogar schon seit 2001, wird beim Nachlösen im Zug der »
Bordpreis« verlangt, 4,15 Euro Aufschlag, was denke ich ok ist (über die Höhe des Betrags kann man sich unterhalten, aber die Legitiamtion der Gebühr ist für mich nicht strittig, das geht in Ordnung). Die Zeit im Zug nutzte ich, um den
two cents-Eintrag vom Wochenende zu schreiben.
Der ICE fuhr pünktlich in Erlangen ab und pünktlich aus dem Nürnberger Hauptbahnhof. Eine Stunde später, bis Augsburg, eine kleine Verspätung von vier Minuten, die aber bis München-Pasing wieder drin war, so dass ich dort meine S-Bahn wie vorgesehen erreichte. Perfekt.
Letzte Woche stand in einem
Mammut-Programm die Lektion Web 1 bei Dennis mit einer Einführung in HTML auf dem Lehrplan. Heute Web 2 bei Jochen. Während wir letzte Woche Dreamweaver nicht mal starteten und zwecks Einführung nur in einem Texteditor arbeiteten, ging es heute an’s Arbeiten mit Dreamweaver MX im Übungsraum. Apropos Übungsraum: Das Geld, das die SAE für Computer und Software ausgibt, scheint sie an den Stühlen zu sparen. Modell »Im Dutzend billiger« aus der Serie »extrem klapprig«.
Worum ging’s in der Dreamweaver-Einführung? Die Programmoberfläche, die Panels, Arbeiten mit Links, definieren von Sites und zum Abschluss des heutigen Tages, nach der Pause, das Arbeiten mit Frames. Für mich gab es nichts Neues zu lernen, so dass ich ab und an meine Mails checken konnte und Kollegen neben mir etwas half. Die hatten arge Probleme mit dem Konzept von Frames (kann ich verstehen, und ich war es, der schon vor Jahren gesagt hat: »
Frames sind kein Konzept, sondern eine Krankheit.«). Dreamweaver eignet sich auch nicht besonders gut, um ein Frameset zu bearbeiten; Jochen zieht in diesem Fall ebenfalls einen Texteditor vor. Übrigens wurde durchaus betont, dass einem Dreamweaver das Arbeiten zwar angenehmer gestalten kann, dass man sich aber trotzdem mit HTML auskennen muss, um Probleme zu lösen. Und dass Dreamweaver zwar WYSIWYG heißt, aber im Prinzip auch nur ein Browser zur Anzeige ist/benutzt und dass es in einem anderen Browser wieder anders aussehen kann. Weswegen Frames überhaupt durchgenommen werden, ist mir nicht klar, vielleicht verlangt es einfach der Lehrplan, der aus dem Hauptquartier in Australien kommt. Ein Indiz dafür könnte sein, dass Jochen wusste, was Dennis letzte Woche mit uns besprochen hat und darauf aufbaute.
Für ganz unsinnig halte ich das Ansprechen von Frames nicht, ebenso das Ansprechen des
<font>-Tags letzte Woche, denn es ist ja denkbar, dass das mal später in einer Agentur oder vom Kunden (Agentur oder Endkunde) verlangt wird, auch wenn das mit der Zeit zunehmend weniger wahrscheinlich wird. In diesem Zusammenhang fällt mir was ein, aber darüber schreibe ich noch separat. Als Webstandard-Verfechter höre ich genau hin, wenn es in der SAE (oder auch sonst) um HTML geht. Letzte Woche und auch heute gab es zwar keinen Anlass, der mir die Haare zu Berge stehen ließ, aber ich nehm’s genau, wenn es heißt, mit dem DOCTYPE oder dem Meta-Tag mit Content-Type-Attribut müsse man es nicht so genau nehmen. Oder wenn ein
<p> nicht geschlossen wird oder gar ganz auf
<p> verzichtet wird (»Ich verzichte da gern drauf«, aber ein
<br> darf nunmal nicht allein stehen. Und die Web-Standards sollten auch nicht mit »die Standards sagen nur, woran man sich halten
sollte« leichtfertig weggewischt werden. Eigentlich sollte meiner Meinung nach den Profi vom Amateur unterscheiden, dass er auf die Einhaltung der Standards seiner Branche Wert legt. Aber wie gesagt, ich bin Verfechter, fast schon fanatischer Anhänger von Web-Standards und ich lege da manches auf die Goldwaage. Ich weiß nicht, ob man es da später im 2. Level (Creative Media Program), im 3. Level (Bachelor of Arts) oder evtl sogar erst, wenn überhaupt, im 4. Level (Master of Arts) Wert legt, aber ich hielte es für besser, wenn man es gleich richtig sagt, dann muss man sich später nicht umgewöhnen und außerdem machen nicht alle Teilnehmer alle vier Level durch (wann immer sowas in der Theorie genauer besprochen wird). Okay, der 1. Level (Basic Media Certificate) schneidet jedes Thema nur kurz an, Web z.B. zwei Wochen (4x 3 Stunden), insofern muss man nicht wirklich ins letzte Detail gehen. Evtl kommt’s wirklich im CMP, wobei ich bezweifle, dass man dann bei jedem Thema nochmal bei Adam und Eva anfängt.
Das mit Frames hat etwas langer gedauert (ist ja auch ein krankes Konzept), deswegen überzog Jochen eine Viertelstunde. Ich nahm die S-Bahn um 17:25 (die ich aber eh sonst auch nehme) und stieg am Stachus wieder aus. Abendessen bei McDonald’s, denn zwei Brötchen heute morgen und in der SAE-Pause ein Snickers und ein Twix aus dem Automaten sind etwas wenig, und es würde noch drei Stunden dauern, bis ich mit dem Zug wieder in Erlangen ankomme.
Im Hauptbahnhof stöberte ich ein wenig in den Zeitschriften-Läden. Die Bahnhofsbuchhandlung (»Bahnhofskiosk«) in Erlangen hat die größte Auswahl der Stadt, und in Nürnberg ist der gleich nochmal um eine ganze Ecke größer, außerdem gibt’s in der Osthalle in Nürnberg auch noch einen fremdsprachigen Bahnhofskiosk. In München ist das ultimativ: Es gibt verschieden große deutschsprachige Bahnhofskioske, einen nur für Modezeitschriften, einen nur für Reiseliteratur, einen nur für Computerliteratur (Fachbücher z.B. von Galileo und natürlich alle erdenklichen Computerzeitschriften) und einen fremdsprachigen Kiosk.
Ich stieg um 18:20 in den Zug ein und trug erstmal was weg. Merken: Künftig immer erst prüfen, ob der Wasserhahn funktioniert, dann den Seifenspender betätigen. Ich machte es vorhin umgekehrt und durfte dann mit einem Klecks Flüssigseife in der linken Hand durch einen Wagen durchmarschieren, zum nächsten WC.
Abfahrt um 18:48 Uhr. Keine besonderen Vorkommnisse. Es ist jetzt 19:53 Uhr. Vorhin habe ich den Sonntags-Eintrag meines
Wochenend-Postings fertig geschrieben, in diesem Moment schreibe ich den SAE-Eintrag. Die Sonne steht schon recht tief; ich habe mir heute Morgen die Kamera in den Rucksack eingepackt, da ich nach der Ankunft in Erlangen nochmal auf den
Berg, schauen wollte (heute ist der letzte Tag). Ich habe einige Aufnahmen aus der Ferne, aber ich will auch noch Menschenmassen, Karussells und die Keller fotografieren.
Erschienen am Montag, 16.06.2003 @ 23:28
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Tags: SAE
22:30 Uhr: Ankunft zu Hause. Der ICE aus München kam einigermaßen pünktlich etwa zehn vor neun in Erlangen an. Ich fuhr mit dem Rad Richtung Berg, stellte es am Altstädter Kirchplatz ab und lief die Straße hinunter zur Schwabach-Anlage. Auf halbem Weg die
Bergstraße hoch bog ich rechts ab in den Schützenweg, um hinter den Fahrgeschäften schnell voran zu kommen (eine Parallelstraße zur »An den Kellern«, die um die Uhrzeit gestopft voll ist). Dann von hinten nach vorne durch die Menge, einige Fotos von der Geisterbahn, dem Riesenrad oder dem Space-irgendwas und den Mengen machen. Die Sonne stand noch gut und ich hatte Verschlusszeiten von 1/20 über 1/30 bis 1/45. Wenn ich nicht all zu sehr gewackelt habe, dürften die Bilder noch was werden. Weiter hinten, auf den Kellern, wo die Menschenmenge dichter und das Licht wegen der Bäume schwächer wird, hatte ich nur noch Verschlusszeiten von 1/10, einer Sekunde oder sogar nur zwei, drei und vier Sekunden, so dass die meisten dieser Bilder nichts werden dürften. Hier wäre ein Stativ angebracht gewesen, aber das wollte ich heute nicht
nach München und wieder zurück fahren, außerdem war es so voll, dass ich es eh nicht hätte aufstellen können. Ein 36er Film lief durch die Kamera, dann machte ich mich wieder auf den Rückweg. Durch die Menge vor den Kellern dauerte es wieder ewig; da darf man es einfach nicht eilig haben (ich hatte es auch nicht eilig, ich mein’ nur). Man schwimmt regelrecht mit; von »laufen« konnte gar keine Rede mehr sein. Zurück zum Altstädter Kirchplatz, dann nach Hause.
Erschienen am Montag, 16.06.2003 @ 23:41
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Tags: Leben
Mein Lieblingssong im Moment ist »No Ordinary Morning« von Chicane, auf dem Album
Behind the Sun. Allein schon die betörende Stimme von Tracy Ackerman… Vor allem diese Stelle ist der Hammer:
»You could give a million reasons
change the world and change the tides
could not give me the secrets
of your heart and of your mind
in the darkness that surrounds me
now there is no peace of mind
your careless words undo me
leave the thought of us behind.«
Hört sich nicht so gut an, wenn ich den Text richtig übersetze, klingt aber beruhigend. Wer mal reinhören will: Ich habe hier einen Ausschnitt als mp3.
Erschienen am Montag, 16.06.2003 @ 23:50
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Tags: Leben
Habe gerade bestürzt festgestellt, dass meine permanenten Links, z.B. zum heute mehrfach genannten
Berg-Eintrag, nicht funktionieren.
Keine Ahnung, was da wieder nicht passt, muss ich mich im Laufe der Woche mal kümmern.
Erschienen am Montag, 16.06.2003 @ 23:52
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Tags: Sonstiges
Dienstag, 17.06.2003
Amüsant geschriebene Schilderung einer
Bahnreise von Ralf. Lesen!
Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 0:27
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Tags: Sonstiges
…von
Markus zum Thema Projektarbeit:
»Es gibt immer mal wieder so kleine Posten in einem Projekt vor denen man sich so lang wie eben möglich drückt. Entweder haben die was mit (zu viel) Denken oder Eintönigkeit zu tun. Hat man es dann hinter sich gebracht, fällt einem nicht nur ein Stein vom Herzen, man bemerkt auch, dass es weniger schlimm war als angenommen.«
Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 0:51
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Tags: Web, webdesign
Es passiert mir öfter, dass mir nach dem Absenden eines Eintrags noch was einfällt. Wenn’s ein paar Minuten später ist, änder’ ich’s direkt ab. Ansonsten gibt’s im gleichen Eintrag am Schluss einen Nachtrag. Hier hat sich aber ein bisschen was angesammelt. Ich kann es übrigens gar nicht leiden, wenn mir Gedanken einfallen, die ich quasi nur aus meinem Kopf abzuschreiben brauche, weil sie mir perfekt ausformuliert durch den Sinn gehen, aber ich sie nicht aufschreiben kann. Wenn ich Bus, Bahn oder Fahrrad fahre oder in der Wanne liege (gut, nicht bei diesen Temperaturen), kann ich gut nachdenken. Aber meistens ist weder Computer, noch Notizblock noch Handy mit Diktierfunktion greifbar. Ärgerlich. Wenn sowas wieder greifbar ist, muss ich das Rad zweimal erfinden und habe die Hälfte schon wieder vergessen.
Eine der Effektschmieden im Film »
Bruce Almighty« (siehe
Eintrag vom 16.06.03) hieß »
Pixel Liberation Front«. Cooler Name!
Jochen konnte uns
gestern in der SAE am Ende der Pause noch einige nützliche Tipps für unsere Photoshop-Übung geben (kreisrunde Auswahl mit einem bestimmten Radius; die Angabe des Radius in Pixeln half uns nicht weiter).
Bezüglich der Anmerkung des Dozenten von gestern, dass man es mit DOCTYPES nicht so genau nehmen müsse möchte ich noch anfügen, dass in meinen Augen DOCTYPES allein schon deswegen wichtig sind, da ohne die DOCTYPE-Angabe ein HTML-Dokument nicht im
W3C-Validator auf syntaktische Richtigkeit überprüft werden kann. Aber evtl tue ich ihm da auch Unrecht und vielleicht berücksichtigt er tatsächlich den DOCTYPE, will nur die Studenten jetzt nicht mit so viel Detailwissen überfordern (siehe auch meinen
SAE-Eintrag von heute: Das Wissen ist zwar recht einfach, aber es gibt so viel davon).
Eine Sache in Dreamweaver war mir wirklich neu: Dass Links mit dem »Point to File«-Tool erstellt werden können, dem ich bisher keine Beachtung geschenkt habe. Geht sowohl Dokumenten-intern (für interne Links eben) als auch zu anderen Dateien in der Site, sogar mit spring-loaded Folders in der Site-Palette. Dieses Tool (in der deutschen Übersetzung übrigens »Auf Datei zeigen«) funktioniert sowohl mit Dreamweaver auf Windows als auch auf dem Mac. Fadenkreuz im Property-/Eigenschaften-Inspector klicken und auf ein Ziel ziehen, eben z.B. eine Datei im Site-Fenster.
Auf der Rückfahrt von der SAE in München-Perlach in Richtung Innenstadt mir gegenüber in der S-Bahn: Eine gutaussehende, junge Frau, die in »Voll im Bilde« von Terry Pratchett las (ziemlich weit am Anfang, wohl das erste Kapitel). Diesen Scheibenwelt-Roman fand ich ja nicht so gut (er hatte seine Momente…), »Helle Barden« oder »Wachen! Wachen!« waren besser.
Mir ist wieder
eingefallen, weswegen ich mir im Sommer 2001 einen neuen Drucker gekauft habe. Für den Brother HL-1050 gab es für OS X weder von Apple einen Treiber, noch von Brother, und es war auch keiner in Aussicht (es gibt
immer noch keinen; laut einer
damaligen Mail-Antwort vom Brother-Support werden so alte Drucker nicht mehr unterstützt). Der HL-1050 druckte mal eine Seite, meistens tat er aber gar nicht. Unhaltbarer Zustand. Dann der neue HP Laserjet 1200, der von Apple
offiziell und direkt in OS X unterstützt wird. Nur eben mein Problem, dass er Seiten gemächlich druckte. Jetzt ist es viel besser, wobei es immer noch einen Zacken schneller gehen könnte. Ich komme leider nicht umhin zu sagen, dass es immer noch nicht die »Fire and Forget«-Experience ist, die ich von Windows gewohnt bin, das ist die traurige Wahrheit.
Glaubt es oder lasst es: an den beiden großen Einträgen von gestern (bzgl.
des letzten Wochenendes und
dem Unterricht in der SAE habe ich insgesamt rund drei Stunden geschrieben. Als ich gestern kurz nach elf aus Erlangen losfuhr, ging’s mir nicht so prima, aber ‘ne Viertelstunde nach Nürnberg schrieb ich dann knapp anderthalb Stunden am Wochenende-Eintrag (und kam bis zum Sonntag), auf der Rückfahrt schrieb ich direkt nach dem Einsteigen in den Zug um 18:20 den Eintrag fertig und dann noch etwa eine Stunde am SAE-Text. Unglaublich, wie viel Zeit für so ein Weblog drauf geht… Aber gut, im Zug habe ich massig Zeit, und das selbe (wohl nur etwas kürzer) hätte ich zu Hause eh aufgeschrieben.
Es ist jetzt 12:46 Uhr, wir kommen gleich in Pasing an. Ich werde aber bis Hauptbahnhof durchfahren, um dort noch zwei Brezeln zu kaufen (Mittagessen) sowie eine Tageskarte für den MVV-Innenraum (S-Bahn nach Perlach, S-Bahn von Perlach in die Innenstadt; beides habe ich gestern beim ZuB im Zug gleich mitbezahlt; außerdem Ostbahnhof bis Prinzregentenplatz per U-Bahn und zurück; ich mache noch einen Abstecher bei Holger und Robert in ihrem neuen Büro).
Von Erlangen bis Nürnberg stand ich eine Viertelstunde im Zug (ich habe gewisse Präferenzen, was meinen Sitzplatz im Zug anbelangt), aber in Nürnberg stiegen viele Leute aus und ich nahm einen guten Platz ein.
iBook ausgepackt und zu lesen angefangen: Die Websites, die ich mir heute früh in den Browser auf dem iBook reingeladen habe: Einige von gestern, außerdem meine täglichen und stündlichen Websites. Gestern Abend war ich hundemüde und es war schon spät, bin erst kurz vor eins ins Bett gegekommen, deswegen habe ich eine Reihe von Sites in einen neuen Bookmark-Ordner geschmissen. Den Bookmark-Ordner dann heute Morgen auf’s iBook kopiert (hätte ich auch direkt machen können, aber ich nutzte
iSync und
.mac, war bequemer) und mit einem Mausklick alle Bookmarks in diesem Ordner in Tabs geöffnet. iBook schlafen gelegt und in den Rucksack gepackt. Schon schade, dass ich im Zug keine Internet-Verbindung habe, denn ich wäre gerne einigen Links gefolgt.
Außer zu lesen habe ich natürlich wieder geschrieben.
Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 22:14
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Tags: Sonstiges
Zwei verrückte Dinge sind mir heute passiert.
Heute Morgen, kurz nach dem ich aufgestanden bin, klingelt es an meiner Tür. Wohl der Postbote. Ich ziehe mir schnell eine Hose an (man muss es ja nicht so handhaben wie die Omi in Nico Suaves
Briefträger-Styles und öffne die Tür. Vor mir steht der Postbote, aber nicht der übliche. Es ist durchaus normal, dass uns mal ein anderer Bote beliefert. Aber der Mann, der mir den bei Amazon bestellten Toner überreicht, ist mir als Bedienung aus einem meiner Stammlokale bekannt. Verrückt.
Heute Abend, kurz nachdem der ICE München verlassen hat. Kurz nachdem der ZuB, der
neulich erst gut aufgelegt Witze während der Fahrscheinkontrolle gerissen hat (»Ganz ruhig bleiben, ich bin doch bei Ihnen.«) und dies heute wiederholte und kurz nachdem ein weiterer Bahn-Mitarbeiter im Freizeit-Look durch die Gänge ging und jeden Reisenden zwecks Fahrgastbefragung nach dem Ziel fragte und sich diese Info mit Strichlisten auf »dem Faltblatt "Ihr Reiseplan"« notierte: Ich sitze auf meinem zweitliebsten Platz (rechte Seite in Fahrtrichtung ohne Tisch, aber nur ein kleines Stück Fenster). Schräg gegenüber sitzt eine End-Zwanzigerin, die durchaus nett anzusehen ist (und nach Jena will). Déjà-vu: Mir ist so, als habe ich sie schon mal im Zug gesehen. Sie legt ihren Trolley auf den Tisch und öffnet ihn. Holt eine Jacke heraus und eine Bierflasche von Hacker-Pschorr. Das an sich ist schon mal ein ungewohnter Anblick. Ich habe nichts dagegen, wenn Frauen aus Flaschen Bier trinken, ehrlich gesagt ist es mir sogar völlig egal, abgesehen davon, dass mir diese emanzipierte Haltung durchaus positiv auffällt. Man sieht es nur recht selten. Sie sieht sich suchend im Wagen um und unsere Blicke treffen sich. Sie kommt die paar Schritte auf mich zu, hält mir die Bierflasche mit Kronkorken entgegen und fragt mich, ob ich die öffnen könne.
Seit ich vor ungefähr zehn Jahren die »Married with Children«-Folge gesehen habe, in der die Bundys in der Wüste stranden und sie sich eine Flasche Cola für nur fünf Cent aus dem Automaten gönnen, ihnen dann aber von einheimischen Rentnern am Straßenrand zwei Dollar für die Benutzung des Flaschenöffners abgeknöpft werden, seit dem habe ich einen Flaschenöffner an meinem Schlüsselbund. Ich habe ihn in diesen rund zehn Jahren etwa dreimal gebraucht. Und zufällig, da ich heute meinen Schlüsselbund per Karabiner an der Gürtelschlaufe über der rechten Tasche befestigt habe (damit der Bund in der Tasche verschwindet) und nicht, wie gestern, im Rucksack mit dem Zug durch die Landschaft fahren lasse, da fragt mich diese gutaussehende Mitreisende, ob ich ihr ihre Flasche Hacker-Pschorr öffnen kann.
Wenn heute noch so ein Ding passiert, glaube ich ab sofort an den Solipsismus.
Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 23:33
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Tags: Leben
Heute verschlief ich natürlich auch (obwohl ich »schon« um eins im Bett war) und bin noch knapper aus dem Haus als gestern. Nicht das erste Mal dass ich feststellen muss, dass es tödlich ist, sich direkt nach dem Aufstehen an den Computer zu setzen und später »dann mal so langsam« ins Bad zu gehen. Im Winter verpasste ich dadurch etliche Busse in die Stadt und seit Anfang Mai, seit dem Beginn der
SAE war es trotz zeitigen Aufstehens dennoch recht knapp, noch den 11:09-Zug (letzte Möglichkeit) zu bekommen, nachdem ich die Züge um 09:09 und um 09:52 habe ziehen lassen und dafür länger am Computer saß.
Egal. Pünktliche Ankunft in München. Dort ein Stockwerk tiefer am MVV-Automaten für 4,50 eine Innenraum-Tageskarte gekauft, an einem Stand ein paar Meter weiter, neben dem Abgang zur S-Bahn, zwei Brezeln, dann runter ins Tiefgeschoss zur S-Bahn. Und ich erreichte dennoch bequem die S7 um 13:14, die um kurz nach halb in Perlach ankommt. Bequem zur SAE geschlendert, zusammen mit Studienkollegen und mit unserem Dozenten von
gestern, den wir auf dem Hinweg noch ein bisschen löcherten. Seiner Auskunft zufolge sind wir relativ frei, was das Abschlussprojekt des BMC Ende Juli betrifft (eine Website, in die auch die anderen Übungen, also Mixdown, Sprachaufnahme und Flash eingebaut werden müssen, außerdem Abgabe auf CD mit einem vernünftigen Cover und gestaltetem CD-Aufkleber, keine mit Edding beschmierten Rohlinge). Es gibt keine Vorgabe, nach der wir Frames und 8.3-Dateinahmen benutzen müssen (hatte da gewisse Befürchtungen) und wir müssen auch nicht auf NN4 Rücksicht nehmen, können also CSS-Layouts einsetzen. Was die Dozenten uns im Unterricht erzählen, wird tatsächlich im Lehrplan vorgegeben, so dass klar ist, dass Jochen nicht um die Erklärung von Frames herum kam.
Heute der zweite und letzte Tag der zweiten Woche Web-Einführung. Im Creative Media Program ab August fängt man übrigens nicht nochmal bei Adam und Eva an (habe ich mir ja gedacht), man wird aber schon einige wichtige, grundlegende und evtl etwas kompliziertere Dinge nichmal aufgreifen und kurz durchgehen. Themen heute:
- Beantwortung von offenen Fragen von gestern
- Demonstration einiger BMC-Abschlussprojekte
- Fortsetzung der Dreamweaver-Einführung mit zwei Schwerpunkten:
- Layout mit Tabellen in Dreamweaver
- Stylesheets mit Dreamweaver (außerdem eine grundlegende Einführung in CSS, denn die wurden bisher noch nicht angesprochen)
- Außerdem Roll-overs und Navibars, aber nur ganz kurz angerissen.
Nebenbei gab es wieder einige Photoshop-Tipps, während wir die Navi-Buttons quick’n'dirty in Photoshop zusammenbastelten (mit Erklärung des »Save to Web«-Features, das mir aus Fireworks bekannt ist und auch identisch arbeitet, wirklich Jacke wie Hose). Link-Tipp für Einsteiger: photoshoptutorials.de
Übrigens ist das ein enormes Pensum, was uns (bzw. den Kollegen) da an HTML eingetrichtert wird. HTML ist zwar sehr einfach, aber die Schwierigkeit ist, dass es sehr viel zu wissen gibt.
Ja, um 17:10 wieder Feierabend und gemütlich zur S-Bahn. Ich stieg am Ostbahnhof aus, fuhr mit der U-Bahn eine Station zum Max-Weber-Platz, stieg dort in die U4 nach dem Arabellapark um und verließ sie eine Station später wieder am Prinzregentenplatz. Von dort 5 Minuten zu Holgers, Roberts und Stefies neuem Büro. Sehr schnucklig, in einem ruhigen Hinterhof, in dem man von der lauten Straße absolut nichts hört, so halb im Kellergeschoss. Etwas finster, so dass auch tagsüber Licht brennen muss, aber im Sommer angenehm kühl. Gefällt mir gut, aber zwecks Anbindung wäre mir lieber gewesen, sie hätten das Zweite-Wahl-Büro Nähe Ostbahnhof genommen. :-)
Ich muss mal sehen, ob ich öfter noch nach der SAE im Büro vorbeischaue, wenn es so umständlich ist, von Perlach dort hin zu kommen. Aber Holger hat gesagt, dass evtl ein Bus günstig fährt; ich muss mal Hafas befragen. Die U-Bahn-Anbindung nach dem Hauptbahnhof stellte sich auf meinem Rückweg als besser heraus, als gedacht: Von früher, als ich in 2000 und 2001 mal ein paar Monate (mit Unterbrechungen, aber durchaus auch drei Monate am Stück, insgesamt rund ein 3/4 Jahr) für die Bank in München gearbeitet habe, war ich es gewohnt, am Max-Weber-Platz in eine andere Linie umsteigen zu müssen, um abends zum Schlecht-Wetter-Griechen hin oder wieder weg zu kommen. Aber tagsüber fährt die U4 auch bis Hauptbahnhof (und darüber hinaus) alle fünf Minuten in nur sieben Minuten durch. Bedeutet, dass ich tatsächlich vom Büro bis zum Hbf nur 15 Minuten gebraucht habe. Aber ich muss sehen, wie ich gut vom Ostbahnhof dort raus komme. Internet soll morgen ins Büro kommen, so dass die WWDC-Keynote von Seiner Steveheit nächste Woche eigentlich im Büro klappen sollte. Und der Schlecht-Wetter-Grieche ist zu Fuß in zehn Minuten zu erreichen, der Schön-Wetter-Grieche liegt immerhin auf der gleichen U-Bahn-Linie, allerdings fast am anderen Ende (Station »Westendstraße«).
Zurück am Hauptbahnhof machte sich Hunger breit, und auch Durst. Die Halbliter-Mehrweg-PET-Cola-Flaschen, die an den Ständen gegenüber der Gleise feil geboten werden, sind sündhaft teuer: 2,20 Euro zuzüglich 15 Cent Mehrweg-Pfand. Gleich gegenüber dem Hauptbahnhof, Ausgang Bayerstraße, gibt es in der Bayerstraße eine »Wienerwald«-Filiale, die ebenfalls gekühlte Getränke im Programm hat und für die Halbliter-Glas-Mehrweg-Cola-Flasche nur 1,45 Euro verlangt. Das Thema Hunger erledigte sich ein paar Meter weiter beim Dönermann. Ich kaufte ein Lahmacun, das mit 1,80 Euro zwar genauso viel kostet wie in Erlangen (vor der Euro-Umstellung allerdings regelmäßig 3 Mark bzw. 1,53 Euro). Aber für den selben Preis gibt’s nur ein 3/4 so großes Lahmacun wie daheim, die in letzter Zeit eh auch schon geschrumpft sind; das Teil in München hat nur noch rund 20 cm Durchmesser. Außerdem gibt’s für den Preis nur das Lahmacun, ohne Salat, ohne Soße; gerade noch, dass es in den Ofen gelegt wird. Mit Salat kostet’s 2,20 Euro, fast so viel, wie für einen ganzen Döner in Erlangen (2,50), die hier 3 Euro kosten und beschissen schmecken. Ich bat den Verkäufer für mein Lahmacun noch um Soße, und hätte ich nicht schon die 1,80 auf den Tresen gelegt, hätte er mir dafür bestimmt auch noch 10 Cent abgenommen. Es war dafür recht gut und stillte den anfänglichen Hunger.
Es ist 20:06 Uhr; um halb neun werden wir in Nürnberg sein (auch planmäßig). Inzwischen hat es sich die attraktive Hacker-Pschorr-Lady bequem gemacht und die Füße hochgelegt. :-) Schöne Beine und Füße, aber mein Fetisch ist ja ein anderer.
Das Bier stellte sich mittlerweile als Radler heraus.
Ich gebe zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.
Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 23:40
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Tags: SAE
Mittwoch, 18.06.2003
Mit einer gewissen Belustigung verfolge ich ja die Fehde, die unter der Decke zwischen den großen deutschen Mac-Sites ausgetragen wird. Wie Jörn von
Mac-TV ständig gegen
Macnews stachelt, zum Beispiel kürzlich erst nach der Einführung des neuen Forums auf Mac-TV oder schon vor längerer Zeit immer mal wieder mit der Bemerkung, dass Macnews Mac-TV komplett ignoriert und die Leser von Macnews nur auf Shareware-Updates hinweist, aber nicht auf Live-Übertragungen von Apple-Chef Jobs. Dann stänkert Jörn wieder, dass eine Site, die nur News und ein Forum anbietet, ja keine guten Inhalte bereitstellen könne, da das bei Banner-Finanzierung nicht drin sei (ganz Unrecht hat er mit seiner Kritik ja nicht).
Dieses Mal hat Jörn anscheinend einen Testballon gestartet: Zur WWDC-Keynote am Montag soll über diverse große Mac-Sites ein Code für 4.000 kostenlose Streams der Audio-Übertragung durch Mac-TV
verteilt werden. Macnews ist auch darunter, gibt, anders als z.B. die
Macguardians oder
Mac-Kauf den Code aber nicht an die werte Leserschaft weiter, sondern
schreibt:
»Entgegen anders lautenden Quellen wird es laut Apple Deutschland keinen Audio-Stream im Netz geben.
Abhilfe schafft der Live-Textticker von macnews.de: Wir werden mit zwei Mitarbeitern vor Ort in Berlin sein und im Minutenrythmus live berichten. Unsere Leser dürften damit die News der WWDC-Eröffnungskeynote binnen weniger Minuten erfahren.«
Die deutschen Magazine Macwelt, MacUP und Maclife, die auch ordentliche Konkurrenz durch Mac-TV bekommen haben, geben den Code (bilsang) auch nicht weiter und berichten auch nicht über die Übertragung von Mac-TV.
Manchmal geht’s in der Community zu wie im Kindergarten, wirklich wahr.
Oder um es mit Daphne aus der heutigen Folge von »Frasier« zu sagen:
»Ach, sie überleben uns alle, das ist bei den Nörgel-Heinis immer so.«
Erschienen am Mittwoch, 18.06.2003 @ 2:14
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Tags: Apple, Mac
Mir passt das gar nicht ins Konzept, das morgen
Feiertag ist. Morgen hätte ich mal Zeit gehabt, um in die Stadt zu gehen: leere Flaschen abgeben, Filme zur Entwicklung bringen, neue Heuschnupfen-Tabletten kaufen, eine Ersatzbirne für meine Schreibtischlampe kaufen, in der Uni-Klinik eine Rechnung abgeben und deren Material-CDs zurückbringen, bei Döner-King ein Lahmacun essen.
Aber nee, morgen ist überall tote Hose. Muss ich’s auf Freitag verschieben.
Ansonsten: Projekt A-Arbeiten. Morgen Besprechung mit dem Kunden, am Samstag geht die Site online und es gibt noch viel zu tun.
Erschienen am Mittwoch, 18.06.2003 @ 19:42
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Tags: Leben
Freitag, 20.06.2003
Die Permalinks (siehe Eintrag
vom Montag) funktionieren wieder. Die HTML-Dateien des alten
my two cents werden nun auch von PHP geparst (die Zeile
AddType application/x-httpd-php .html in der .htaccess wird nun erkannt). Das war wichtig, da ich das Template der alten HTML-Dateien ich vor ein paar Tagen überarbeitet habe: es ist nun identisch mit dem Code des jetzigen, dynamisch generierten
two cents, enthält also auch PHP-Code. Zweck: Alle Seiten dieser Website sind nun gleich aufgebaut, egal ob alt (statisch) oder neu (aus der Datenbank).
Grund für die Fehlfunktionen (fehlerhafte permanente Links und Nicht-Parsen von HTML-Dateien) war ein ganz simpler: Ich habe vergessen, für das Bearbeiten der .htaccess auf Unix-Zeilenumbrüche (LF) umzuschalten. Der Apache konnte mit meinen Macintosh-Zeilenumbrüchen (CR) in der Datei nichts anfangen (Windows/DOS benutzt übrigens CR und LF). Für
BBEdit natürlich kein Problem, der kann alles, nur einstellen muss man’s.
Anfängerfehler.
Erschienen am Freitag, 20.06.2003 @ 2:13
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Tags: Sonstiges
Was passiert, wenn jemand versehentlich für nur wenige Minuten eine falsche Seite ins Web stellt? Wenige Augenblicke später weiß es die ganze Welt.
So geschehen heute Mittag im
Apple-Store. Apple postete versehentlich die Daten des neuen Power Mac G5, der mutmaßlich am kommenden Montag von Apple-Chef Steve Jobs vorgestellt wird. Apple macht wie immer aus seinen Ankündigungen ein Staatsgeheimnis, um dann Kunden, Konkurrenz und die gesamte Branche zu überraschen. Anders als z.B. Microsoft, die heiße Luft (Vaporware) produzieren und Futter für die Aasgeier im Blätterwald liefern (das nächste Windows, »Longhorn« soll
2005 erscheinen), geht Apple da einen eleganteren Weg: Ihre Geschäftspolitik »We do not talk about future products« ist Kult und die Mac-Gemeinde fiebert jedem Auftritt von Steve Jobs entgegen (siehe
meine Einführung zu diesem Thema). Jobs stellt sich auf die Bühne, versetzt alle in Staunen mit innovativen Ideen, um dann zu sagen: »Verfügbar ab heute« oder »verfügbar in zwei Wochen«. Nicht in zwei Jahren, wie bei Microsoft, sondern sofort nach der Vorstellung.
Im
Januar 2002 passierte es schon mal, dass durch eine Unachtsamkeit das Geheimnis gelüftet wurde, mit dem jeder gerechnet hat: Es war ziemlich wahrscheinlich, dass auf der Mac World in San Francisco am 07.01.2002 neue iMacs vorgestellt wurden, aber niemand wusste, wie sie aussehen würden.
Time Canada lüftete das Geheimnis, indem für kurze Zeit das Titelbild der Ausgabe der nächsten Woche online gestellt wurde, das Steve Jobs und Phil Schiller mit einem der neuen TFT-iMacs zeigte.
Heute Mittag drückte jemand bei Apple auf den falschen Knopf und veröffentlichte die Daten des G5, mit dessen Vorstellung am Montag auch gemeinhin gerechnet wurde, wenn auch letzte Zweifel blieben.
Wer sich ein bisschen für Macs interessiert, konnte sich dieser Meldung nicht entziehen, da sie auf sämtlichen Mac-Sites und in Weblogs breit getreten wurde. Eine Auswahl:
Was ich auf ewig nicht verstehen werde ist, warum Apple für diese bahnbrechende Keynote am Montag keinen Life-Stream anbietet und nur Mac-TV einen Audio-Stream senden lässt (falls der überhaupt zu stande kommt).
Der G5 ist nicht irgendeine Produktankündigung, es ist die Ankunft des Messias. Und ich übertreibe hier keineswegs, denn die geringen Fortschritte in der Prozessor-Geschwindigkeit sind Apples größtes Problem der letzten zwei Jahre. Und seit über anderthalb Jahren warten Mac-Fans in aller Welt auf die erlösenden Worte »presenting the all new Power Mac G5« (siehe z.B. meinen Eintrag vom 07.06.2002). Der G5, der alle Geschwindigkeits-Problem beenden soll. Und nun setzt der G5 zur Landung an und Apple sendet nicht live.
Sehr passend ist in diesem Zusammenhang auch der heutige Joy of Tech-Comic. Unbedingt zu empfehlen für alle, die mein Geschreibsel und meine Begeisterung für den G5 nicht ganz nachvollziehen können.
Mittlerweile ist offiziell, dass es eine Video-Übertragung der Keynote geben soll, allerdings erst im Anschluss an das Ereignis (Start der Keynote etwa 19 Uhr deutscher Zeit, Ende zwischen 21 und 22 Uhr, ab dann der Video-Stream unter der Adresse apple.com/quicktime/qtv/wwdc03).
Wenn es tatsächlich so kommt, wie heute bekannt geworden, dann wird es tatsächlich das Ende aller Vergleiche sein. Die technischen Details versprechen nichts geringeres als den schnellsten Computer, den man sich unter den Schreibtisch stellen kann. Schneller als alles, was Intel oder AMD zu bieten haben.
Ich muss gleich weinen.
Erschienen am Freitag, 20.06.2003 @ 19:53
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Tags: Apple, Mac
Samstag, 21.06.2003
Viel zu tun: Kaum Zeit, alles zu lesen was mich interessiert und noch weniger Zeit, darüber zu schreiben. Daher nur ein paar Quicklinks:
- Bild-Link von Holger: Ein Platz als Bildermosaik
- Bild-Link von Holger: Farbspektrum der Firmenlogos
- Der Spiegel: Eine Meldung und ihre Geschichte: Wie ein Kroate sieben Unglücke überlebte und dann im Lotto gewann von Hauke Goos
- Weblog von Markus: Wie viel Privates schreibt man in einem Weblog?
- Sendung mit der Maus: Wie das Internet funktioniert (gezipptes Real-Video; via blogt.net)
- Spiegel-online: Einsteiger-Artikel zu Semantik im Web und warum Trennung von Struktur und Layout wichtig ist von Peter Zschunke, AP
- Spiegel-online: Gescheiterte grüne Verkehrspolitk von Susanne Amann
- Die Zeit 26/2003: Gescheiterte Verkehrspolitik
- Die Zeit 26/2003: Interview mit dem Psychoanalytiker Micha Hilgers über das Auto als Freiheitssymbol, auch im Stau
- Spiegel-online: Über die Haftbedingungen in Guantanamo
- Siebenviertel: »…während sie Schokoriegel aus ihrem Einkaufswagen nehmend mir ein Gesäß entgegenstreckte, welches eine eigene Postleitzahl verdiente.«
- Das Netzbuch: »Friedman ist der einzige Talkmaster der weitschweifige Antworten, die mit der Frage nichts zu tun haben, nicht akzeptiert sondern gnadenlos weiterbohrt.«
- Jörn von Mac-TV selbstironisch, zum Ersten: »…es war die selbe abgerissene Bande an Quertreibern und Besserwissern, die man schon bei allen anderen Mac-Events auf Birkenstock-Sandalen umherschlurfen sah — und da war der Fall eigentlich erledigt. Diese Leute werden nie einen PC kaufen.«
- Jörn von Mac-TV, zum Zweiten, die »Umgebungen« von OS 9 erklärend: »Ich in meiner Welpen-Schlachterei.«
- Spiegel-online: Lex Berlusconi zum Ersten, Kommentar von Dominik Baur
- Spiegel-online: Lex Berlusconi zum Zweiten (Meldung)
- Spiegel-online: Lex Berlusconi zum Dritten (Meldung)
- Die Zeit 26/2003: Ein Bericht über den juristischen Teil des C.H. Beck-Verlags von Michael Schwelien, der mehr über die deutsche Gesetzgebung aussagt als über den Verlag selbst.
- Die Zeit 26/2003: Fehlende Verlässlichkeit in der Politik von Elisabeth Niejahr
Erschienen am Samstag, 21.06.2003 @ 22:09
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Tags: Sonstiges
Montag, 23.06.2003
Woah, 27 Grad um 8 Uhr morgens…
Angeblich soll heute der heißeste Tag der Woche werden. Erfahrung besagt, dass es am Nachmittag nochmal zehn Grad wärmer werden als am Morgen, also 37 Grad. Der Wetterbericht spricht von 36 Grad, aber wer macht aber 30 Grad schon noch Unterschiede? Das Barometer ist aber schon wieder am fallen, es soll also schlechter werden.
Ich bin die Woche von Montag-Vormittag bis Mittwoch-Nachmittag in München. Ich melde mich später wieder.
Erschienen am Montag, 23.06.2003 @ 8:10
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Tags: Leben
Dienstag, 24.06.2003
Wegen einer Unachtsamkeit und einem darauf folgenden Copy/Paste-Unfall fällt dieser Eintrag recht kurz aus. Ungefähr zwei Stunden hatte ich schon an diesem Mega-Eintrag geschrieben, dann eine Leichtsinnigkeit und Ende Gelände.
Da ich weder Zeit noch Muse habe, mir nochmal alles aus dem Ärmel zu schütteln, hier nur die Stichpunkt-Version. Aber vielleicht ist das für den Leser auch besser…
Der Eintrag sollte ursprünglich die Überschrift »Arbeit« tragen, eingeleitet mit den folgenden Worten:
»So kann man die Ereignisse der letzten Tage zusammenfassen.«
Donnerstag
Aufstehen um 14 Uhr, dann arbeiten. Gegen 17 Uhr zum Kunden gefahren, gegen 21 Uhr wieder zurück. Beim Kunden gegessen. Abends Stargate, Schmidt-Show und Frasier, gesurft.
Freitag
Zweiter, nicht öffentlicher Beta-Test läuft, heute mal etwas Verschnaufpause. Wieder erst um 14 Uhr aus den Federn gekommen. In die Stadt gefahren, die Sachen erledigt, die ich eigentlich am Donnerstag erledigen wollte. Abend Enterprise, dann meinen Vater beim Griechen getroffen. Wer wäre ich, mir ein »All you can eat« beim Griechen entgehen zu lassen?
Samstag
FR-Abend nicht ins Bett gegangen, sondern erst SA-früh um 8 Uhr. Aufgewacht um 14 Uhr und dann wieder am Projekt weitergearbeitet. Um 17:00 Rasen gemäht, weitergearbeitet. Um 21 Uhr Tiefkühlpizza, weitergearbeitet. Um 23:30 zu McD und Tanke, Rückkehr um 00:30. Bis 02:30 weitergearbeitet.
Also von 14:00 bis 02:30 gearbeitet, nur unterbrochen durch Rasen mähen, Pizza und McD.
Sonntag
Um 10 Uhr aufgestanden (fragt mich nicht weswegen; die Fliege die mich seit zwei Tagen genervt hat, habe ich gestern mal mit der Wand und meinem Hausschuh bekannt gemacht).
Locker gearbeitet.
Um 17:30 zum Kunden (Projekt A). Der Kunde hat seine neue Site selbst gelauncht, ich hatte dazu am Vortag alles vorbereitet. Er musste nur in einem FTP-Programm die index2.php zur index.php umbenennen. Ein Eintrag in der .htaccess sorgte dafür, dass eine eventuell vorhandene index.php einer index.html vorgezogen wird. Sektumtrunk.
Das Ufo-Netzteil von meinem iBook ist kaputt, Kabelbruch. Kunde, Mac-Versandhändler, gab mir leihweise ein neues mit und ich soll mal Apple anrufen, ob die mir auf Kulanz ein neues schicken.
Um 20 Uhr zurück daheim, püntklich zum Grillen.
Von 21:00 bis 21:45 gearbeitet (Projekt B). Um 22:00 in die Stadt aufgebrochen und in Rekordzeit von unter 25 Minuten zum Kino gefahren. Film, bzw. Werbung, begann um 22:20. Ich sah mir »Old School« an und hatte den ganzen Kinosaal für mich allein.
Um Mitternacht noch zum McD (beim Grillfleisch hatten wir uns verkalkuliert).
Um eins Ankunft daheim. Kleinere Arbeiten, Vorbereitungen, Software auf iBook installieren, packen.
Um 03:45 ins Bett.
Erschienen am Dienstag, 24.06.2003 @ 19:46
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Tags: Leben
Kurz noch einige Worte zum »Projekt A«. Am Sonntag-Abend konnten wir (mein Kunde und ich) die neue Website samt neuem Online-Shop pünktlich vor der WWDC launchen:
www.entervisions.de
Habe dazu auch ein paar Zeilen auf meiner »Dienst-Website«
geschrieben.
Der Shop basiert auf der frei verfügbaren Software
osCommerce und hat mich einige Wochen gut beschäftigt. In meinem Schrank liegt eine Voodoo-Puppe, auf der »osCommerce« steht. Der Shop ist zwar sehr mächtig, aber auch mächtig kompliziert. Aber was soll’s, es ist vollbracht.
Es ist noch nicht alles perfekt, zum Beispiel gibt es noch hier und da einige Schwächen in der Optik, aber das bügeln wir in der nächsten Zeit noch aus.
Dank an dieser Stelle an
Holger Eggert für seine Unterstützung bei so manchem PHP-Problem und an
Raphael Vullriede, der auch bei Problemen mit osCommerce weiterhalf.
Falls jemand aus der Leserschaft einen guten Versender für Mac-Hard- und -Software sucht, dann schaut bei enterVisions vorbei. Peter Hufnagel und seine Mannen bieten gute Preise und einen exzellenten Service, kann ich nur empfehlen.
Erschienen am Dienstag, 24.06.2003 @ 20:26
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Tags: Web, webdesign
Mittwoch, 25.06.2003
Am Montag, 23. Juni, war Armand wieder unser Dozent. Thema dieser und nächster Woche: Audiotechnik. In dieser Zeit sollen uns die Grundlagen vermittelt werden, um eine einfache Sprachaufnahme machen zu können, was ja für ein Multimedia-Projekt durchaus nicht unwichtig ist.
Armand begann mit Ausführungen, wie ein Tonstudio aufgebaut ist und warum man es so baut und nicht anders. Nachdem er das Tonstudio an der Tafel »zusammengebaut« hatte, ging es weiter mit einer Erklärung, welchen Weg ein Signal durch das Tonstudio nimmt: Vom Mikrofon über die Stagebox/Wallbox in die Patchbay, das Mischpult, zurück in die Patchbay und dann zur Multi-Track-Maschine. Das ist der Aufnahmeweg einerseits (»Tape-send«). Aus der MTK zurück in die Patchbay, wieder ins Mischpult, zurück in die Patchbay und von dort zu den Monitor-Lautsprechern in der Regie bzw. durch die Stagebox zum Kopfhörer des Sprechers in der Aufnahme. Er erklärte uns, aus welchen Gründen jeder im Studio nur Tape-return hört. Dazu gab es kurze Einführungen zum Thema Kabel (XLR und TT-Phone), Kopfhörer, Mikrofone (Arten, Funktionsweise, Einsatzbereiche) und Monitorboxen. Zum Schluss erklärte Armand uns, wie ein Mischpult prinzipiell aufgebaut ist (die Sektionen) und welchen Weg ein Signal Tape-send bzw. Tape-return durch das Mischpult nimmt.
Ich fand das durchaus interessant, wie das in einem Tonstudio so funktioniert.
Thema am Dienstag war »Mixdown«. Wie mischen bzw. Aufnahmen generell funktionieren, Wege der Signale durch’s Mischpult und der Aufbau eines »08/15«-Mischpults (schematische Darstellung eines einfachen Pults). Abschließend die drei Solofunktionen PFL, AFL und SIP. Ich habe nur Hälfte verstanden und habe jetzt eine gute Vorstellung davon, wie sich die Kollegen in der Dreamweaver-Vorlesung gefühlt haben müssen.
Schon vor drei Wochen hatte ich geplant, einen Tag länger in München zu bleiben. Vergangene Woche reservierte ich einen Platz in der Edit Lounge, um meine Wavelab-Übung zu schneiden (»Never be the same again« von Mel C von 6 Minuten auf 30 Sekunden kürzen und hier und da noch ein paar Drum-Sounds im Stück verpflanzen). Ich ging am Mittwoch um 11:45 aus dem Büro und machte mich auf den Weg zum Prinzregentenplatz. In den 54er Bus zum Ostbahnhof. Neben uns braust ein Wagen der Bereitschafts-Polizei mit Blaulicht vorbei. Zwei Minuten später kommen wir am Ostbahnhof an. Viele Leute draußen, Polizei. Ich denke mir noch, dass es da wohl einen Unfall gegeben haben muss und gehe ins Untergeschoss. Dort angekommen, wird just in dem Moment Polizei-Absperrband ausgerollt. Überall Polizisten und auch ein paar Bahn-Sicherheitsleute. Der Ostbahnhof ist wegen einer Bombendrohung geschlossen. Super. Wahrscheinlich hat irgendein Idiot seinen Koffer stehen gelassen und ein anderer Idiot hat die Polizei alarmiert.
Da ich nicht zu den S-Bahn-Gleisen komme, ist SAE für heute gestrichen und ich fahre wieder zurück ins Büro.
Erschienen am Mittwoch, 25.06.2003 @ 13:24
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Tags: SAE
Freitag, 27.06.2003
Diesmal dauerte es nicht so lange wie bei meinen
Power Mac-Fotos, die ein paar Monate in einem Verzeichnis auf dem Desktop schlummerten.
Was der Berg ist, habe ich in einem Eintrag am
08.06.03 aufgeschrieben. Über die Entstehung der Fotos kann man in zwei Einträgen vom 16.06.03 nachlesen (
1,
2).
Die Bilder sind, finde ich, recht gut geworden. Bei den Aufnahmen auf den Kellern musste ich allerdings sehr viel aussortieren, da die Belichtungszeiten mit 1/10 oder auch einer Sekunde bei den Lichtverhältnissen (21 Uhr abends) nicht mehr optimal waren, in der Enge gedrängelt wurde und sich die Menschen die auf’s Bild sollten, freilich auch bewegten.
Okay, hier die Bilder. Ein Klick auf ein Foto lädt eine größere Version (1.024×683 Pixel).
 | Der »Berg«, fotografiert vom Dach des gegenüberliegenden Kopfklinikums aus. Links am großen Festzelt vorbei führteine Straße auf den Berg zum »T«. Links weg geht es zu Kellern, rechts zur Straße»An den Kellern« mit Kellern auf der Nordseite und (Fahr-)geschäften auf der Südseite (die Keller rechts vom T reichen nur wenige hundert Meter, dann befinden sich auch auf der Nordseite der Straße Geschäfte). Der Berg reicht über den rechten Bildrand hinaus, wo das letzte Fahrgeschäftsteht. Aus der Ferne ragt nur das 55 Meter hohe Riesenrad aus den Bäumen und Häusern hervor. Die Wiese im Vordergrund gehört zu den Flussauen der Schwabach. Objektiv: 28 mm. |
 | Das Europa-Riesenrad, fotografiert mit einem 300 mm-Teleobjektiv. |
 | Der Berg bei Nacht, fotografiert von meinem Vater Wolfgang Freimark. Soweit die Fotos vom Dach des Kopfklinikums. |
 | Dies ist der Beginn der Straße, die auf den Berg führt. Links, nicht mehr im Bild, die Eisdiele Venezia als beliebter Treffpunkt. Rechts, ebenfalls nicht mehr zu sehen, das Ponyreit-Rondell für die Kleinen. |
 | Ein Stück weiter die »Bergstraße« hinauf. |
 | Kurz vor dem T, am Ende der Bergstraße an der Kreuzung zum Schützenweg, steht traditionell dieses Geschäft mit dem Motto der Erlanger Bergkirchweih. |
 | Ich lief auf meiner Fotosafari zunächst bis ganz zum Ende des Bergs, um dann von hinten nach vorne zu gehen und Bilder aufzunehmen. Hier ein Blick durch Bäume und die Menge hindurch auf die letzten Geschäfte. |
 | Am Rückweg. Von dem vielen Platz auf diesem Bild sollte man sich nicht täuschen lassen; solche Momente sind selten am Berg. |
 | Jedes Jahr dabei: Die Enten-Losbude. |
 | In diesem Jahr gab’s mal eine neue Geisterbahn mit einem kleinenWasserfall an einer Seite und einem sprechenden Baum davor. |
 | Der Baum im Portrait. |
 | Die Geisterbahn aus der Entfernung. Bei dieser Bahn fährt man allerdings nicht hindurch, der Besucher läuft selbst den Parcours ab. |
 | Auf diesem Foto ist in der Ferne bereits das Riesenrad zu erkennen. Links führt ein kleiner Weg vom Berg hinunter zu einer Kreuzung, an der sich Rettungskräfte in Wartestellung befinden. |
 | Wenige Meter später: Hier einfach mal eine Aufnahme der Straße mit den Geschäften zu jeder Seite und den Besuchern dazwischen. Links eine Schießbude. An diesem Punkt liegt etwa ein Drittel der Bergkirchweih hinter uns. |
 | Welcome to Poser-Town: Der Auto-Scooter, gleich neben dem Riesenrad. Schon immer. |
 | Das Riesenrad von links… |
 | …und von rechts. |
 | Rechts neben dem Riesenrad eine weitere Attraktion dieser Bergkirchweih: Der »Space-Roller«. Für mich wär’ das ja nichts… |
 | Links im Bild ein Aufgang zu einem Keller. Im Hintergrund das Riesenrad. |
 | Eine leicht andere Perspektive vom selben Standort wie ein Bild zuvor. Hier sind Riesenrad und Space-Roller auf dem selben Bild. |
 | Ein paar Meter weiter, aber diesmal Richtung T blickend (nach Westen), das Riesenrad im Rücken. Hier zu sehen: Der Keller von Steinbach-Bräu, der zweiten Brauerei in Erlangen neben Kitzmann. |
 | Zweiter Versuch, vom Steinbach-Keller eine gute Aufnahme zu bekommen. Bei dem Gedrängel ist es gar nicht so leicht, die Kamera ruhig zu halten. Hier am T liegen etwas mehr als zwei Drittel des Bergs hinter mir. Im letzten, knappen Drittel vor mir sind rechts nur noch Keller und links Bänke, die zu den gegenüberliegenden Kellern gehören. |
 | Am Steinbach-Keller verließ ich die Straße und ging nach oben. Dieses Bild wurde auf dem Steinbach-Keller aufgenommen. |
 | Zwei Keller weiter. Bis hierhin war es unmöglich Fotos zu machen, da es sehr eng war. Für diese Aufnahme lehnte ich mich nach vorne an ein Geländer neben einer abwärts führenden Treppe. Die Aufnahme zeigt den Erich-Keller bis hinunter zur Straße. Das ist das Schöne am Berg: Nirgendwo stickige Festzelte. Okay, eins zur Entwöhnung für Besucher aus München oder Nürnberg. |
 | Fast wieder unten auf der Straße: Der folgende »Abstieg« vom Berg, die 200 Meter zum T, werden bei diesen Menschenmengen lange dauern. |
 | Das letzte Foto am Rückweg nach Osten zum T, dann war der Film durch. Links die Keller, rechts weitere Tische der Keller und jeder Raum dazwischen wird von Menschen ausgefüllt. |
Erschienen am Freitag, 27.06.2003 @ 13:13
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Ich bin im Moment etwas schreibfaul. Über den gestrigen Tag gibt’s eh nichts zu berichten. Am Mittwoch-Abend war ich nach meiner Rückkehr aus München mit Micha und Markus im Kino (»Hero«). Berichte über die drei Tage in München, die Filme »Old School« (von Sonntag) und »Hero« folgen, ebenso meine Eindrücke von Apples WWDC von Montag. Vielleicht.
Ich bin müde (nur drei Stunden zwischen 8 und 11 Uhr heute morgen geschlafen, am Donnerstag um 17 Uhr aufgestanden) und habe wegen der Deutsch-Feststellungsprüfung morgen eigentlich noch genug anderes zu tun (außerdem stehen zwei umfangreiche Hausaufgaben für Technologie/Informatik an).
Erschienen am Freitag, 27.06.2003 @ 14:59
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Tags: Leben
Holger, verdammt! Warum musstet Ihr heute im Büro »The Scientist« von Coldplay spielen, als wir den Audio-Chat in iChat testeten? Ich komme von diesem Song nicht mehr los…
Ein Glück, dass es zumindest ein Video davon im Store gibt, dann kann ich auch reinhören…
Musik: Coldplay, »The Scientist« (
A Rush of Blood to the Head)
Erschienen am Freitag, 27.06.2003 @ 23:23
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Tags: Leben
Montag, 30.06.2003
Kurz ein paar Worte zum Samstag.
Nach wenigen Stunden Schlaf stand ich um kurz vor 7 Uhr morgens auf und fuhr zum Kollegtag nach Fürth. Die zweite und letzte Deutsch-Feststellungsprüfung stand auf dem Programm; in einem Monat ist in Deutsch Abitur-Prüfung. Es lief ganz gut. Wenn’s eine drei wird, wäre ich schon ganz zufrieden, denn in einer der ersten Aufgaben gibt’s Punktabzug (Unterschied zwischen Schelmen- und Bildungsroman, je zwei Merkmale nennen, gibt bei mir eher nur zwei statt vier Punkte) und in der letzten, umfangreichsten Aufgabe mit 18 Punkten muss ich auch mit Abzügen rechnen. Es handelte sich um eine Textanalyse. Sprachliche Mittel benennen, Wirkungsweise erklären und mit Zitat belegen. Eine Mischung aus Müdigkeit, zu wenig lernen und Blackout führte dazu, dass ich kein einziges von vier bis fünf geforderten sprachlichen Mitteln benennen konnte. Mal sehen. Ein 3er wäre wie gesagt in Ordnung, mit viel Glück wird’s eine zwei, aber ich glaube nicht so recht daran.
Am Rückweg wollte ich noch bei einem früheren Kollegen in der Bank vorbeischauen, aber ich hatte mir fälschlicherweise gemerkt, dass er an diesem Samstag arbeiten würde. Zum Rathaus und meinem samstäglichen Lahmacun vor der Heimfahrt mit dem Bus fuhr ich nicht per U-Bahn, sondern lief die paar Minuten. An der Fürther Freiheit verweilte ich einige Zeit, um einen Crepe zu essen und mir eines der Beach-Volleyball-Spiele anzusehen. Die Veranstalter des »
Tucher Beach Cup« schütteten Sand auf den Platz und bauten insgesamt vier Spielfelder.

Zurück zu Hause fiel ich ins Bett für einen kurzen, einstündigen Mittagsschlaf, um das Pensum voll zu bekommen, das ich in der Nacht nicht abbekam. Vier Stunden später, irgendwann zwischen 18 und 19 Uhr, war ich wieder auf den Beinen. Es gab noch einiges für mich zu tun und um 21 Uhr schwang ich mich wieder auf’s Fahrrad. Raus nach Uttenreuth, 45 Minuten radeln. Ich wohne zehn Kilometer südlich des Erlanger Zentrums, Uttenreuth liegt etwa fünf Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Ankunft dort um 22 Uhr statt, wie angekündigt, um 21 Uhr. Freunde brauen ihr eigenes Bier,
Nachtbräu (da vor über zehn Jahren während der ersten Braugänge nachts gebraut wurde), und veranstalten einmal im Jahr ein Kellerfest. Keller deswegen, weil sie in Uttenreuth einen Seitengang in einem Keller angemietet haben. Drei Parallelgänge, die hundert Meter tief in einen Hang gehen und bis zu elf Meter unter der Erde liegen. In dem Keller lagert freilich nur das Bier, getrunken und gegrillt wird draußen im Freien auf Bierbänken und -Tischen. Bis 1916 nutzte eine ortsansäßige Brauerei die Keller zur Biereinlagerung.
Es war mal wieder recht gesellig und ich traf einige Leute wieder, die ich eher seltener sehe. Auch wenn ich recht spät kam war es mir sehr wichtig, zum Kellerfest hinzugehen. Letztes Jahr um die Zeit war, wie einigen bekannt ist, ein eher dunkles Kapitel in meinem Leben. Meiner Mutter ging es sehr schlecht und sie starb zwei Wochen später, und wegen des Arbeitsstress in der Bank war mir im Sommer 2002 alles egal, ob es nun Freunde waren, das Kellerfest, das Stadtjubiläum oder Live im Westbad. Ein Jahr danach kann ich sagen, dass es mir besser geht. Ich habe zwar nicht mehr Zeit als vorher, aber ich bin nicht nur an zwei Tagen die Woche daheim und Montag bis Freitag auf Achse, sondern nur noch montags und dienstags unterwegs und das geht. Meine Prioritäten haben sich zum Besseren geändert, denn ganz oben stehen wieder Freunde und Familie.
Ich blieb bis 2 Uhr nachts und fuhr mit Steffi und Klaus wieder heim. Auf dem Rückweg trafen wir noch auf den Besitzer des English Pub, Gary, der zusammen mit seinem Hund nach Hause ging. Steffi kennt viele Leute.
:-)
Verabredung für »Matrix: Reloaded« auf Deutsch für nächste Woche und evtl auch mal einen DVD-Abend mit Double-Feature »About a Boy« und »High Fidelity«.
Der letzte Samstag im Juni ist generell ein recht vollgepackter Tag: Nachtbräu-Kellerfest, wegen der Sonnenwende die Sonnwendfeuer (mit dem größten der Region in Frauenaurach), das Zollhausviertel-Fest (bin auf dem Weg nach Uttenreuth dran vorbeigefahren; zwei gute Bands, die Soul und R’n'B spielten) und das Schlossgarten-Fest.
Mit dem Wetter hat man an diesem Datum grundsätzlich glück. Ich kann mich an kein Kellerfest erinnern, an dem es geregnet hat.
Über den Sonntag gibt es nichts besonderes zu berichten. Mal wieder viel zu spät aufgestanden (Holger hat mich mit einer Frage zu CSS wachgeklingelt, die ich ihm aber immerhin im Schlaf beantworten konnte) und ansonsten habe ich mich mit dem Download der Developer Preview eines gewissen Betriebssystems aus dunklen Kanälen rumgeärgert. Habe dreimal je ein Gigabyte gesaugt, konnte aber die .img.gz-Dateien nicht entpacken. Überhaupt, welcher Idiot ist auf die Idee gekommen, gepackte .img-Dateien nochmal zu zippen?
Erschienen am Montag, 30.06.2003 @ 1:12
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Tags: Leben
Ich bin noch zwei Berichte zu Filmen schuldig: »Old School« von Sonntag vor einer Woche und »Hero« von Mittwoch.
Bei »
Old School« (
Trailer) war ich etwas skeptisch. Es schien auf den ersten Blick nur eine weitere High School/College-Komödie zu sein, aber ich wagte es trotzdem, mir den Film ganz allein im Kino anzusehen. Und wurde belohnt: Ja, es ist eine College-Komödie, aber eine gute. Drei Männer Anfang 30 ziehen in ein Haus auf dem Campus einer Uni ein. Allerdings ist die Vermietung des Hauses zweckgebunden: Es darf nur für Zwecke der Universität verwendet werden. Die Lösung? Die drei gründen eine Studentenverbindung. Der weitere Verlauf ist schon aus tausend anderen Filmen bekannt: Alles geht schief, Typ bekommt von seinem Mädchen eine vor den Latz und der Dekan will gegen die Verbindung vorgehen. Der Film steuert natürlich auf ein Happy End hin, aber der Weg dahin ist durchaus amüsant.
Will Ferrell und Kollegen sorgen für einige Lacher, die sich, im Gegesatz zum Konkurrenten »
Van Wilder« (deutscher Titel: »Party Animals«) größtenteils über der Gürtellinie bewegen.
Dass Ehemänner, Anwälte und Ladenketten-Besitzer eine Studentenverbindung gründen und auf die Sahne hauen, sorgt im ausgelutschten College-Movie-Genre durchaus für Abwechslung, ist aber eigentlich nur noch ein letztes Zucken eines toten Genres. Für die nächsten Jahre reicht’s jetzt wirklich. Falls sich jemand vor der hoffentlich einbrechenden College-Movie-Flaute noch einen Film dieser Gattung ansehen möchte, dann kann man jedoch durchaus bei »Old School« zugreifen, der nochmal für einen kurzweiligen Abend sorgen kann.
Letzten Mittwoch war ich abends nach meiner Rückkehr aus München mit Micha und Markus in »
Hero« (
Trailer). Es handelt sich um einen chinesischen Film (deutsch synchronisiert), der die Geschichte um einen mächtigen König vor 2.000 Jahren erzählt, der das Potential hat, die sechs Königreiche zu einem Kaiserreich China zu vereinen, aber sich auch ständigen Anschlägen ausgesetzt sieht. Er lässt aus Sicherheitsgründen jeden Besucher höchstens hundert Schritte an sich heran. Die Geschichte erzählt vom »Namenlosen«, einem Beamten aus der Provinz, der es nach zehnjährigem Schwertkampf-Studium geschafft hat, die zwei gefährlichsten Gegner des Königs zu töten. Der Namenlose wird zum Hof des Königs von Qin eingeladen um dem König zu berichten, wie der Held im Stande war, die beiden Attentäter auszuschalten.
Mir hat »Hero« wesentlich besser gefallen als das von allen über den grünen Klee gelobte »
Tiger and Dragon«. Ich fand in TaD die Geschichte eher fad und, obwohl es ein Märchen war, störte mich sehr, wie die Akteure über den Baumwipfeln schwebten. Das gibt es in Hero zwar auch, aber nicht in diesem Umfang. In Hero gefiel mir, wie sich die Geschichte mit der Zeit zusammenfügte und nach einigen Wendungen klarer wurde. Außerdem wusste das Spiel mit Farben zu begeistern. Jede der in fünf Variationen erzählten Geschichten wurde komplett in einer symbolhaften Farbe gehalten: Gelb, Rot, Grün, Blau, Weiß. Darüber hinaus eine exzellente Kamera und ein brillanter Schnitt, die die Schwertkämpfe gekonnt in Szene setzen (beste Szene: die Blätter).
Zwei lesenswerte Artikel zu diesem Film:
-
Meister aller Klassen (Spiegel-online)
-
Die Liebkosung der Erde mit den Fußsohlen (SZ)
Erschienen am Montag, 30.06.2003 @ 2:11
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Tags: film, Film-und-Fernsehen
Im Gegensatz zu gestern bin ich heute sehr gut gelaunt! Bin zwar erst um 6 Uhr früh eingeschlafen (lag ein paar Stunden wach), habe aber bis kurz vor 10 trotzdem genug Schlaf abbekommen. Eine freie Videokassette kann die Schmidt-Show heute Abend aufzeichnen. Ich habe es gestern Abend noch geschafft, 20 GB Daten von meiner Festplatte freizuschaufeln. Der Zug um 11:09 bringt nur fünf Minuten Verspätung von Saalfeld mit, so dass ich wahrscheinlich pünktlich um 14 Uhr in der SAE ankomme. Und er hat eine Steckdose für mein iBook. Das Beste: Ein Treffen heute Abend mit einer Freundin klappt!
So, ich muss los!
Erschienen am Montag, 30.06.2003 @ 10:41
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Tags: Leben