Archiv für Montag, 09.06.2003
Montag, 09.06.2003
Die letzten Tage ging es etwas spärlicher auf
my two cents zu.
Rückblick:
Mittwoch, 4. Juni:
Aufgestanden um 13 Uhr und dann bis 23 Uhr nahezu ununterbrochen gearbeitet [siehe »
Mittwoch war Projekt B-Tag«]. Allerdings erst in den frühen Morgenstunden des Donnerstag schlafen gegangen.
Donnerstag, 5. Juni:
Irgendwann gegen 18:30 Uhr aufgestanden. Am frühen Nachmittag wachte ich mal kurz auf, da draußen ein schweres Unwetter wütete. In Erlangen gewitterte es nur heftig, zehn bis zwanzig Kilometer weiter südlich, in Fürth und Nürnberg, sah es stellenweise wohl
schlimmer aus. Um 17 Uhr der Anstich zur 248. Bergkirchweih.
Gegen 20 Uhr radelte ich in die Stadt, um auf »den Berg« zu gehen [siehe »
Der Berg ruft«]. Ich stellte das Rad bei Micha ab, die am Fuße des Bergs wohnt, und ging gemütlich durch mit den Menschenmassen bis vor zum Tucher-Keller, wo ich Micha mit Freunden und Studienkollegen traf. Sie waren schon etwas länger auf dem Keller, wir brachen bald wieder auf; 22 Uhr dürfte es gewesen sein. In Michas Wohnung ein kleiner Imbiss, Waldmeister-Bowle und Bergbesucher vom Balkon aus beobachten, die ihren Weg nach Hause durch die gesperrte Straße antraten. Gegen Mitternacht fuhr ich auch nach Hause.
Freitag, 6. Juni:
Am Morgen hielt ich etwas länger durch, bis etwa zehn Uhr. Dann schlief ich wieder ein und wachte um 18 Uhr auf. Direkt fertig gemacht und auf den Berg gefahren. Nachdem ich letztes Jahr wegen des auslaugenden Jobs in der Bank gar nicht auf dem Berg war hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, so oft wie möglich zu gehen, und sei es nur, um ein Softeis zu essen oder eine
Gulden-Brezel zu kaufen.
So blieb ich an diesem Tag auch nur kurz: Den Film in der Kamera voll machen (ich Held habe keine Ersatzfilme mitgenommen…), Softeis essen, zwei kleine Guldenbrezeln kaufen (»klein« heißt immer noch rund 25 cm Länge), und um 21:30 beim Frauenauracher Griechen einkehren.
Samstag, 7. Juni:
Die Nacht für einiges Aufarbeiten meiner Videokonserven genutzt, sowie für Telekolleg-Hausaufgaben.
Pünktlich um Viertel nach sieben Uhr morgens stand ich an der Bushaltestelle Vach Nord, um zum heutigen Kollegtag zu fahren [siehe »
Die halbe Miete«], dem letzten vor den Pfingstferien (es geht dann erst am 28.6. wieder weiter). Am Nachmittag war es brütend heiß [siehe »
Sollte es nicht kühler werden?«], ich nickte aber trotzdem kurz nach meiner Ankunft zu Hause gegen 15 Uhr ein und schlief bis halb ein Uhr nachts am Sonntag [siehe »
...anders, als man denkt.«].
Sonntag, 8. Juni:
Über den Sonntag habe ich soweit schon berichtet [siehe »
Es wird heiß«]. Im Wesentlichen: kurz vor 3 Uhr morgens nochmal ‘ne Stunde in die Stadt geradelt, Video gesehen, gelesen. Die neun Episoden der
Animatrix habe ich mir am Stück angesehen. Insgesamt hat’s mich nicht vom Hocker gerissen: generell bin ich nicht so sehr ein Anime- und Zeichentrick-Fan; ich fand die Kurzfilme eher durchschnittlich. Als zeichnerisch interessant empfand ich »
Detective Story«, am besten war der erste Film, »
Osiris«, sowohl hinsichtlich visueller Umsetzung, Schnitt, als auch Story. Die Verwandschaft zu »
Final Fantasy« war nicht zu übersehen; der Regisseur Andy Jones war bei Final Fantasy der Animation Director. Zur Fortführung der Story aus den richtigen Matrix-Filmen zu empfehlen: Osiris sowie »The Second Renaissance«, Teile 1 und 2.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 0:34
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Tags: Leben
Alle paar Monate, zum Beispiel jetzt wieder zum
Berg, juckt’s mich ja schon in den Fingern, wieder eine Digiknipse zu kaufen, weil die Fotos einfach schneller im Rechner sind.
Mit 3 Megapixeln ist die Auflösung auch passabel, aber mit gelingen mit Digitalkameras einfach keine guten Fotos, weil sie tatsächlich nur verbesserte Modelle von billigen Sucher-/Knipserkameras sind. Viele der von mir mit meiner ersten Digicam gemachten Fotos hatten eine arge »Körnigkeit« auf (Kodak DC4800 mit 3 Megapixeln aus dem Jahr 2001). Siehe
dieses Foto als Beispiel: Ein Bildausschnitt aus einem größeren Foto, hier jedoch in Originalgröße belassen (der Ausschnitt ist also nicht von mir vergrößert oder verkleinert worden) mit der Originalqualität (JPEG, 86%). Woran liegt das?
Und Tiefenunschärfe, wie ich sie gerne für Portraits verwende, geht baulich bedingt nicht, da die Blende nicht groß genug ist.
Ich muss also wohl oder übel meine Kleinbild-Spiegelreflex, eine Z20 von
Pentax mit 28-80-Objektiv, weiter benutzen und mit der Entwicklung des Papierfilms eine Picture-CD bestellen. Unnötigerweise ist das nur in Verbindung mit Papierabzügen möglich, die ich nicht brauchen kann, ich will die Fotos ja digital haben. Insofern finde ich es auch einen Gag, wenn für Consumer die Angebote »Papierabzüge Ihrer digitalen Fotos« wie Pilze aus dem Boden schießen (ok, ich will eine Digicam nur, um nicht mehr mit physischen Fotos zu tun haben zu müssen; für Consumer haben Digicams bei der Aufnahme natürlich Vorteile und ich kann
ein wenig verstehen, warum diese noch Papierabzüge haben wollen).
Die Picture-CD hat mit 2,5 Megapixeln (1.536×1.024) leider eine relativ niedrige Auflösung und die entwickelten Bilder ersaufen in zu kräftigen Farben.
Aber Diafilme sind mit noch mehr physischem Gefuddel verbunden und die Speicherung auf Photo-CD (Auflösung: 3.072×2.048 Pixel) ist mit etwa einem Euro pro Bild sündhaft teuer.
Digitale Spiegelreflex-Kameras sind für mein Budget noch zu teuer (z.B. EOS10D von Canon für 1.900 Euro) und kommen für den Preis unverschämterweise mit einer USB- statt einer FireWire oder wenigstens USB2-Schnittstelle daher (ist sogar bei der D100 von Nikon für 2.270 Euro der Fall). Die EOS1D für knapp 5.000 Euro hat dann FireWire und 4 Megapixel Auflösung, die EOS1Ds bringt es mit 11 Megapixeln auf 9.000 Euro und darf dann auch FireWire an Bord haben. Und bei digitalen SLR-Kameras kommen nur Canon und Nikon in Frage, da will ich nichts von Minolta oder Olympus wissen.
Ergo: Digitale Qualität ist für mich im Moment unbezahlbar, und daher muss ich weiter auf Kleinbild (aber Spiegelreflex) fotografieren, eine Woche nach Filmabgabe (Film erstmal voll kriegen…) auf die CD warten und mich dann mit Bildern zufrieden geben, die mit zweieinhalb Megapixeln eine vergleichsweise niedrige Auflösung haben und in Farben ertrinken.
Und bei der Picture-CD gilt »Sekt oder Selters«: Es können nur alle Bilder eines Films auf die CD gespeichert werden (pro 36er Film etwa fünf Euro), eine Auswahl kann ich vorher nicht treffen. Und nachträgliches Speichern vom Negativ oder Papierabzug geht nicht (einzelnes per Hand scannen von Papierabzügen ist mir zu mühsam). Einzelne Bilder auf CD speichern geht nur vom Dia bei der teuren Photo-CD.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 0:49
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Tags: Leben
Das war für mich etwas überraschend: Bislang hieß es ja, nur in Deutschland schaue man auf Zertifikate, Abschlüsse, Scheine und andere Wischs, die das eigene Können belegen sollen. In den USA, so hieß es, zähle nur, was jemand kann und welche Referenzen er hat, ganz egal, was derjenige gelernt hat.
Zumindest für Apple in Kalifornien scheint das nicht zu gelten: In einem
Stellenangebot für Web-Designer wird als (Hoch-)Schulbildung ausdrücklich ein Abschluss als Bachelor in Design oder Media verlangt.

Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 8:13
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Tags: Web, webdesign
Alle Welt ist begeistert vom »
Fluch der Karibik«, zum Beispiel
Kai,
Andreas oder die rund 50 Besucher bei
zelluloid.de, die ihn durchschnittlich mit 92% bewerteten. Aktuell steht er in der IMDB in der ewigen
Top250 auf Platz 244 mit 8,0 von 10 Punkten.
Nur ich bin es nicht. Regisseur war
Gore Verbinski, dessen Remake von »Ring«
mich schon eher enttäuschte als begeisterte, ebenfalls entgegen dem Trend.
Der »Fluch der Karibik« (im Folgenden »FdK«, das wird mir sonst zu blöd) ist kein schlechter Film. Ich finde ihn einfach nur Durchschnitt. Vielleicht liegt das daran, dass ich meine Erwartungen zu hoch gesteckt habe, nachdem Leute rings um mich sagten, der Film habe ihnen gefallen.
Er hat ein paar nette Einfälle und einige Schenkelklopfer, aber auch ein paar sehr dämliche (zum Beispiel die beiden tollpatschigen Wachleute, die öfter im Film auftauchen). Insgesamt fand ich ihn zu langatmig – kein Wunder, bei 143 Minuten. Ein ständiges hin und her bei Verfolgungen.
Ein paar der all zu platten Gags weniger und eine etwas straffere Story, dann hätte er vielleicht auch mir gefallen.
Wobei ich sagen muss, dass mir einige der Running Gags gefallen haben.
»Soweit klar?«
Übrigens stammt die deutsche Film-Website www.fluch-der-karibik.de vom Kollektiv (Stefie, Holger, Robert).
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 18:53
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Am Donnerstag war ich mit Martin in Nürnberg verabredet: »Fluch der Karibik« im Kino (siehe
separaten Eintrag). Zuvor jedoch ein Abstecher bei
Gravis, die letzte Viertelstunde vor Ladenschluss. Auf dem Einkaufszettel standen neue DVD-Rohlinge (»Apple, 1x 5 Stück, 2-fach«; bei all den den Zahlen bekam ich nicht auf Anhieb das, was ich wollte). Und wenn ich schon mal da war, warf ich noch einen Blick auf das
G5-Demogerät hinten in der Ecke.
Ein Traum! Als ich ihn zum ersten Mal nach der WWDC im Juni auf den
Produktfotos sah, fand ich die Käsereibe ja potthässlich. Ich favorisierte das
alte El Capitano-Gehäuse. Aber nach zwei Tagen hatte ich mich damit angefreundet. Er ist sehr funktionell, elegant und schlicht, und die Löcheroptik ist wohl wegen der Durchlüftung notwendig. Und ist Design nicht auch die Kunst des Weglassens?
Gespannt war ich aber, wie das Teil »in echt« aussieht. Es sieht verdammt gut aus. Und der G5 ist angenehm leise! Hätte ich jetzt keinen Power Mac, ich würde sofort einen kaufen.
Irgendwelche Geschwindigkeitstests oder ähnliche Gimmicks habe ich nicht durchgeführt. Ich weiß nicht mal, vor was für einem Gerät ich stand, aber ich vermute mal, dass es sich um den mit 1,6 GHz gehandelt hat, da das mittlere und das obere Modell noch immer kaum lieferbar sind. In ehrfürchtiger Erstarrung vergaß ich ganz, im »About this Mac«-Menü nachzusehen.
Hier noch ein paar Links:
- Bildergalerie von Pixelhead Media (Auspackfotos und Vergleiche mit dem G4)
- »Power Mac G5«, Flash-Bildergalerie von Bill Noll (mit Nahaufnahmen in sehr guter Qualität; der Flash-Einsatz ist hier reichlich sinnbefreit).
- »Powa Mack A5«, die Anti-Seite zur vorgenannten Bildergalerie. Ein Allerwelts-PC in all seiner Hässlichkeit.
Jörn von Mac-TV gab sich beleidigt ob des Trubels über die ersten Bilder zum G5. Ganz Unrecht hat er nicht, denn tatsächlich gab es schon vor einigen Wochen zwei sehr interessante Filme zum G5 (z.B. vom 30.6.), inklusive eines aufschlussreichen Vortrags von Apple-Deutschlands Pressemann Holger Niederländer (vom 29.8.).
Heute schlug die neue c’t bei mir auf, mit einem ersten ausführlichen Test zum G5. Jedoch hat auch die c’t-Redaktion nur den kleinsten G5 zur Verfügung gestellt bekommen (was sollte das mit diesem Leuchteffekt auf der Gehäuseseite?!). Die Benchmarks waren teilweise recht durchwachsen, was die Aussagekraft angeht, darauf wies die c’t auch hin. An den G5 angepasste Software fehlt noch, ansonsten lässt er einen 1,0-GHz-G4 allein wegen des höheren Takts hinter sich und ist teilweise bei manchen Aufgaben auch schneller als ein Dual-1,42-GHz-G4. Aber wenn es für den Dual-G4 Aufgaben gab, die von zwei Prozessoren profitieren, sah der Single-1,6-GHz-G5 wieder alt aus. Außerdem verglich man die Geräte mit einem Single-2,6-GHz-PC von Dell mit Pentium 4 zum halben Preis. Der Pentium zog dem G5 öfter davon, was aber eben auch an der nicht angepassten Software lag, siehe oben.
Sicher, wer sich heute einen G5 kauft, will mit den heute verfügbaren Programmen arbeiten. Daher schockte es mich schon etwas zu sehen, wie langsam mein 1-GHz-G4 tatsächlich im Vergleich zum G5 und im Vergleich zum 1,5-mal schneller getaktetem Pentium-System war. Der größte Nachteil des Pentium ist freilich, dass kein OS X auf ihm läuft.
Man darf gespannt sein, was die Revision B der G5s bringen wird. Steve Jobs sprach auf der WWDC davon, dass man in zwölf Monaten bei 3,0 GHz sein möchte. Mit den nächsten Software-Updates (MX 2006? CS 2.0?) sind mit angepasster Software auch Geschwindigkeits-Zuwächse zu erwarten, die natürlich zu teuren Update-Preisen verkauft und als neue Features angepriesen werden (»Jetzt G5-optimiert!«, obwohl man die Programme nur einmal neu durch den Compiler schieben müsste).
Und die c’t versprach, Tests der G5 mit 1,8 GHz und Dual-2,0 GHz nachzuschieben.
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 19:22
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Tags: Apple, hardware
Ja, in den letzten Tagen war hier wenig los. Es gab kaum Dinge, über die zu berichten wert gewesen wäre. Das traf sich gut, denn für das Wenige, das es gab, hatte ich in den letzten Tagen auch keine Lust zum Schreiben.
Am
Mittwoch hatte ich viel zu tun, darüber habe ich ausführlich
geschrieben. Am
Donnerstag schlief ich viel zu lange, am Abend ging’s
mit Martin ins Kino, zuvor schaute ich mir den
G5 bei Gravis an. Am
Freitag nichts besonderes. Heute nichts besonderes.
Im Moment verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen. Mein Geschichts-Lehrbuch, der (für mich) neue Palahniuk, DWWS, das Photoshop-Buch. Außerdem Telekolleg-Hausaufgaben, Schreiben an den Texten für die rechte Spalte hier auf two cents und natürlich fernsehen (»24«, bisschen Vidoe-Konserve aufholen), essen (AYCE beim Griechen gestern, heute Pizza-Bar; entsprechend viel mit dem Rad unterwegs).
Ausblick auf die nächsten Tage?
Freehand-Hausaufgabe, weitere Telekolleg-Hausaufgaben, »Projekt K«, am Montag und Dienstag die letzte Unterrichtswoche »Screendesign« bei Holger. Ich muss meine Buchhaltung machen, aufräumen, zum Friseur…
Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 21:32
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Tags: Leben, tageszusammenfassung