Mittwoch, 30.07.2003
Habe eben mal bei der T-Mobile-Hotline angerufen (2202 kostenlos vom Handy aus bzw. für mich, ohne Empfang zu Hause, die 01803-302202 für 9 ¢/Min.).
Die 24 Monate meines Vertrags laufen am 22. Oktober ab und ich wollte mal nachfragen, wie’s dann an sich weiter geht (und evtl ist es ja noch für jemand anderen hier relevant). Folgende Auskünfte habe ich bekommen:
Wenn ich nichts tue, verlängert sich der Vertrag automatisch ständig um weitere 6 Monate mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende eines solchen halbjährlichen Verlängerunsintervalls.
Alternativ kann ich den Vertrag um weitere 24 Monate verlängern und kann ein neues, subventioniertes Handy bekommen oder 100 € Gesprächsguthaben. Bei einer Verlängerung kann ich auch meinen bisherigen Tarif behalten, der für Neuabschlüsse von T-Mobile nicht mehr angeboten wird (»Get10« mit 10 DM monatlichem Gesprächsguthaben bei 13,20 € Grundgebühr).
Ich weiß noch nicht, was ich machen werde. Mit T-Mobile bin ich recht zufrieden, abgesehen von der schlechten Empfangssituation bei mir zu Hause (ist halt Pampa). Ein neues Handy brauche ich nicht, da ich mit meinem Sony Ericsson T68i vom Oktober 2002 sehr zufrieden bin. Für eingebaute Kameras mit
unterirdischer Qualität habe ich keinen Bedarf. Außerdem würde das u.U. Zuzahlung bedeuten und kompatibel mit
iSync sollte es auch sein (und wenn, dann kommen nur
Nokia oder
Sony Ericsson in Frage; das
3650 z.B. sieht nicht nur bescheuert aus, sondern kostet subventioniert immer noch 150 Euro).
Ein Handy für lau nehmen und bei eBay verklopfen? Aufwändig. Und auf den ersten Blick auch wenig rentabel: Das 3410 liegt wie Blei in den Regalen und geht für weit unter 100 Euro weg, da lohnt die Gesprächsgutschrift eher. Beim Siemens C55 sieht’s ähnlich aus: 90 bis 95 Euro, dito S45i. Beim ME45, bei T-Mobile für 10 Euro mit 2-jähriger Vertragsverlängerung, sieht’s mit 110 bis 120 Euro minimal besser aus.
Erschienen am Mittwoch, 30.07.2003 @ 11:51
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Tags: Leben
Mit den
Sommerferien in der SAE ist es ähnlich wie in einer »normalen« Uni: Eigentlich ist es ja nur »vorlesungsfreie Zeit«. Bis der Unterricht nächsten Woche Montag (4.8.) mit dem Thema »Video« weitergeht – den letzten beiden Unterrichtstagen im BMC-Level –, bin ich hier noch ganz gut beschäftigt. Im Laufe der Woche des 4.8. muss ich meine BMC-Abschlussarbeit abgeben, am 11.8. ist dann vormittags die BMC-Abschlussprüfung und am Nachmittag geht es mit dem ersten Unterricht im CMD-Level weiter (Photoshop).
Dennoch naht der Urlaub mit großen Schritten: Verena und Wolfgang fahren am Sonntag den 10.8. mit dem Auto auf Sylt, ich komme am Mittwoch (13.) mit dem Zug nach. Der Urlaub geht bis 20.; die SAE am 18. und 19. lasse ich ausfallen, dafür setze ich mich dann am Samstag den 23. in die Klasse, wenn die Kollegen dort die 2. Photoshop-Woche in sechs Stunden am Stück durchnehmen.
Ich habe erst überlegt, ob ich mit dem Nachtzug fahren soll: Am Dienstag-Abend um 23 Uhr in München losfahren, am Morgen darau um kurz nach acht in Hamburg-Altona umsteigen und um halb zwölf mittags in Westerland ankommen. Problem: Mit der BahnCard 100, die ich am Freitag kaufen werde, muss ich keinen normalen Zugpreis bezahlen, sehr wohl aber den SparNight-Aufpreis von
66,80 Euro (bzw. 65 Euro regulärer Aufpreis) für ein Bett im Schlafwagen (2er Belegung mit Dusche und WC im Abteil; nur mit Waschgelegenheit fährt auf der Strecke nicht). Auf 12,5 Stunden über Nacht im Sitzwagen kann ich verzichten und vom Liegewagen wurde mir in
de.etc.bahn.tarif+service eher abgeraten.
Wahrscheinlich werde ich am Dienstag-Nachmittag (12.) erstmal nach Hause fahren und in Erlangen übernachten. Am Mittwoch-Morgen geht’s dann los:
Erlangen ab 04:36 mit RB 20731
Nbg Hbf an 05:03
Nbg Hbf ab 05:35 mit ICE 888
HH-Altona an 10:07
HH-Altona ab 10:31 mit RE 35010
Wes./Sylt an 13:26
oder:
Erlangen ab 05:17 mit RE 20401
Fürth Hbf an 05:29
Fürth Hbf ab 05:35 mit IC 2122
Würzburg an 06:23
Würzburg ab 06:29 mit ICE 888
HH-Altona an 10:07
HH-Altona ab 10:31 mit RE 35010
Wes./Sylt an 13:26
oder:
Erlangen ab 05:54 mit RB 20735
Nbg Hbf an 06:21
Nbg Hbf ab 06:30 mit ICE 684
HH-Dammt. an 10:59
HH-Dammt. ab 11:28 mit IC 2574
Wes./Sylt an 14:26
oder:
Erlangen ab 06:17 mit RE 20403
Fürth Hbf an 06:26
Fürth Hbf ab 06:32 mit IC 2324
Würzburg an 07:22
Würzburg ab 07:27 mit ICE 684
HH-Dammt. an 10:59
HH-Dammt. ab 11:28 mit IC 2574
Wes./Sylt an 14:26
Eine dieser Verbindungen. Dann bin ich nicht um halb zwölf auf der Insel sondern um halb zwei oder halb drei, zur besten Badezeit. Vom Westerländer Bahnhof sind’s zehn Minuten bis zum Strand. Ob man zwischen Hamburg und Westerland mit einem RE oder IC fährt, ist Jacke wie Hose, denn beide Züge halten genauso häufig. Wahrscheinlich nehme ich eine der Verbindungen mit ICE ab Nürnberg, dann spare ich mir einmal umsteigen in Würzburg (wenn dort der IC aus Fürth den ICE eingeholt hat, falls er pünktlich ist).
Jedenfalls acht Stunden Zugfahrt ohne Notebook-Steckdose. Eigentlich 16, da ich wahrscheinlich auch einen Tag früher wieder zurück fahre (Verena und Wolfgang übernachten in Hamburg). Und Strandurlaub. Die Wasserflaschen in meinem Rucksack werden sich mit einigen Büchern den Platz teilen müssen. Am letzten Urlaubstag auf Sylt im Jahr 2001 fing ich »High Fidelity« von Nick Hornby an. Auf der Zugfahrt bis Nürnberg kam ich bis Seite 220 (von 316) und konnte mich danach nicht mehr aufraffen, das Buch zu Ende zu lesen. Für dieses Jahr will ich es wieder einpacken. Außerdem will ich mich drei Bücher kaufen, die ich noch nicht kenne: Zweimal Belletristik und ein Sachbuch:
»Der steinerne Markgraf«, von Ines Schäfer.
Ein kurzer Kriminalroman (198 Seiten), der in Erlangen spielt. Freunde berichten, durch die Schilderung von Ereignissen an bekannten Orten der Stadt wird das Leseerlebnis intensiver. Davon ab soll das Buch auch gut sein.
»Der Simulant«, von Chuck Palahniuk.
Das hat mir ein Freund empfohlen. Chuck Palahniuk ist der Autor des grandiosen »Fight Club«, das mit Brad Pitt und Edward Norton in den Hauptrollen verfilmt wurde (ich kenne nur den Film). Laut der Inhaltsbeschreibung auf Amazon.de geht es auf 320 Seiten um einen Mann, der seinen Lebensunterhalt mit vorgetäuschten Erstickungsanfällen in Bars und Kneipen verdient (»bis ein hilfsbereiter Mensch auftaucht, ihn rettet und ihn aus lauter Dankbarkeit für die Gelegenheit zu einer solchen Heldentat mit Geld überhäuft.«). In seiner Freizeit besucht Hauptperson Victor eine Selbsthilfegruppe:
»[...]eine hemmungslose Gier nach Sex, die er nach Therapiesitzungen der Anonymen Sexabhängigen mit seinen Leidensgenossinnen auslebt. Dass es dabei nicht unbedingt romantisch und nicht wenig erotisch zugeht, dürfte Palahniuk-Leser kaum wundern.«
»Einspruch. Wider den organisierten Staatsbankrott.« von Oswald Metzger, bis September 2002 MdB der Grünen und Haushaltsexperte. Mit 19 Euro für 250 Seiten doppelt so teuer wie die beiden vorgenannten Bücher (9,90 bzw. 8,90 €), aber das Thema interessiert mich. Und Oswald Metzger habe ich in Reden als Bundestagsabgeordneter und bei Auftritten in Talkshows als Mann wahrgenommen, der weiß wovon er spricht (seine Argumentationen sind zumindest schlüssig), der unangenehme Wahrheiten ausspricht und auch vor Kritik gegenüber der eigenen Partei oder dem Koalitionspartner nicht zurückschreckt, der also den Eindruck macht, als ginge es ihm um ein übergeordnetes Interesse jenseits der Parteiräson. Das Buch erhielt laut schnellem googeln eine gute Kritik in der FAZ.
Thematisch geht es um Strukturreformen, mein Thema.
Ein bunter Strauß Lesevergnügen, mit Lokalmatadoren, Wahnsinnigen und Quertreibern in den Hauptrollen.
Erschienen am Mittwoch, 30.07.2003 @ 13:23
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