Das Wort zum Sonntag
Lockeres Arbeiten für mein SAE-Abschlussprojekt am späten Nachmittag. Bemerkenswerte Beobachtungen zur Hitze draußen: Während es an der Hauswand im Schatten 32,9 Grad anzeigt, sind es in der Wohnung nur 26 Grad; wesentlich angenehmer. Gegen 19 Uhr beschließen mein Vater und ich, ins circa acht Kilometer entfernte Tennenlohe rüber zu radeln. Es hat immer noch 30 Grad.
Verena fuhr nicht mit, sie war um 17 Uhr zur Kinderfreizeit der Kirchengemeinde aufgebrochen. Die Kids folgen am Montag, sie gehört zu einem kleinen Voraustrupp des Küchenteams. Die Sommerfreizeit ist in der Nähe von Hersbruck, beim »Almöhi«. Den Zeltplatzverwalter haben wir vor rund sieben Jahren so genannt, weil da eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mila-»Cool Man« unverkennbar war: Um die 50 Jahre, runde Brille, grauer, langer Vollbart und ein glatt rasierter Kopf.
Das war recht witzig damals: Für die Kinder (8-12 Jahre) gab es keine Zelte, sondern Holzhütten im Wigwam-Style, mit Metalltüren. Olli und ich ließen es uns nicht nehmen, die Kurzen auf eine etwas unkonventionellere Art zu wecken, als wir mit Weckdienst an der Reihe waren: Einen Football kräftig gegen die Metalltür gepfeffert, Tür auf und mit Wasserpistolen rein.
Verena und Melli schlugen mit Kochlöffeln auf Kochtöpfe, das war auch gut laut. Die Rache der Teilnehmer folgte wenig später: Olli bekam einige nasse Waschlappen ins Gesicht, ich wurde verschont. Wir Betreuer (»Teamer«) schliefen unter freiem Himmel bei sternenklaren Nächten. War eine gute Zeit damals.
Also, mein Vater und ich radelten nach Tennenlohe. Wir gingen in eine Pizzeria, direkt an der Bushaltestelle »Tennenlohe«. Netter Garten, aber das Essen war nicht so umwerfend: Es hat sehr lange gedauert, der Pizza-Teig war anderthalb Zentimeter dick und der Belag dafür hauchdünn.
Wieder zurück, noch den Rest von »Star Search« gesehen. Mich interessiert es nicht wirklich, ich habe nur mal die erste Sendung gesehen und mir neulich schon gedacht: Jeanette soll lieber weiter singen und gut aussehen, aber setzt sie bitte nicht nochmal in eine Jury (»Du bist so ein Sonnenschein, ich geb’ Dir fünf Punkte.«). Ganz so, wie es die SZ (?) kürzlich schrieb: »Vor dieser Jury muss sich niemand fürchten.«
Aber was mich interessiert hat ist in der Kategorie »Musik über 16 Jahre« (oder so ähnlich) der etwas breitere Aspirant: Thomas Wohlfahrt. Sehr sympathisch, ein Mann mit kräftiger Stimme und einem Aussehen wie Meat Loaf. Soweit ich das mitbekommen habe, hat er schon die ganzen DJ Bobo-Klone mit Wischmopp-Frisur und Girlie-kompatiblen Milchbubi-Beaus rausgekegelt. Durchaus rührend sein Heiratsantrag an seine Freundin live auf der Bühne.
Hey, was soll ich sagen, in meiner DVD-Sammlung finden sich nicht nur Filme wie »Fight Club«, sondern auch Vertreter der Kategorie »Stadt der Engel«.
Aber abgesehen davon, dass sich da einer anschickt zu gewinnen, der nicht nur rumhampeln sondern auch singen kann und mal nicht aussieht wie Ken der XI. aus der tausendsten Boygroup, abgesehen davon interessiert es mich nicht.
Es ist so warm, dass man eigentlich permanent duschen möchte. Ich beschränkte es auf einmal nach dem Aufstehen und einmal nach der Rückkehr von der kleinen Radtour.
Verena fuhr nicht mit, sie war um 17 Uhr zur Kinderfreizeit der Kirchengemeinde aufgebrochen. Die Kids folgen am Montag, sie gehört zu einem kleinen Voraustrupp des Küchenteams. Die Sommerfreizeit ist in der Nähe von Hersbruck, beim »Almöhi«. Den Zeltplatzverwalter haben wir vor rund sieben Jahren so genannt, weil da eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mila-»Cool Man« unverkennbar war: Um die 50 Jahre, runde Brille, grauer, langer Vollbart und ein glatt rasierter Kopf.
Das war recht witzig damals: Für die Kinder (8-12 Jahre) gab es keine Zelte, sondern Holzhütten im Wigwam-Style, mit Metalltüren. Olli und ich ließen es uns nicht nehmen, die Kurzen auf eine etwas unkonventionellere Art zu wecken, als wir mit Weckdienst an der Reihe waren: Einen Football kräftig gegen die Metalltür gepfeffert, Tür auf und mit Wasserpistolen rein.
Verena und Melli schlugen mit Kochlöffeln auf Kochtöpfe, das war auch gut laut. Die Rache der Teilnehmer folgte wenig später: Olli bekam einige nasse Waschlappen ins Gesicht, ich wurde verschont. Wir Betreuer (»Teamer«) schliefen unter freiem Himmel bei sternenklaren Nächten. War eine gute Zeit damals.
Also, mein Vater und ich radelten nach Tennenlohe. Wir gingen in eine Pizzeria, direkt an der Bushaltestelle »Tennenlohe«. Netter Garten, aber das Essen war nicht so umwerfend: Es hat sehr lange gedauert, der Pizza-Teig war anderthalb Zentimeter dick und der Belag dafür hauchdünn.
Wieder zurück, noch den Rest von »Star Search« gesehen. Mich interessiert es nicht wirklich, ich habe nur mal die erste Sendung gesehen und mir neulich schon gedacht: Jeanette soll lieber weiter singen und gut aussehen, aber setzt sie bitte nicht nochmal in eine Jury (»Du bist so ein Sonnenschein, ich geb’ Dir fünf Punkte.«). Ganz so, wie es die SZ (?) kürzlich schrieb: »Vor dieser Jury muss sich niemand fürchten.«
Aber was mich interessiert hat ist in der Kategorie »Musik über 16 Jahre« (oder so ähnlich) der etwas breitere Aspirant: Thomas Wohlfahrt. Sehr sympathisch, ein Mann mit kräftiger Stimme und einem Aussehen wie Meat Loaf. Soweit ich das mitbekommen habe, hat er schon die ganzen DJ Bobo-Klone mit Wischmopp-Frisur und Girlie-kompatiblen Milchbubi-Beaus rausgekegelt. Durchaus rührend sein Heiratsantrag an seine Freundin live auf der Bühne.
Hey, was soll ich sagen, in meiner DVD-Sammlung finden sich nicht nur Filme wie »Fight Club«, sondern auch Vertreter der Kategorie »Stadt der Engel«.
Aber abgesehen davon, dass sich da einer anschickt zu gewinnen, der nicht nur rumhampeln sondern auch singen kann und mal nicht aussieht wie Ken der XI. aus der tausendsten Boygroup, abgesehen davon interessiert es mich nicht.
Es ist so warm, dass man eigentlich permanent duschen möchte. Ich beschränkte es auf einmal nach dem Aufstehen und einmal nach der Rückkehr von der kleinen Radtour.
Erschienen am
Montag, 04.08.2003 @ 23:17
Tags: Leben
