Dienstag, 26.08.2003
Freehand
Thema diesen Montag und Dienstag in der SAE bei Caro: Das Vektorprogramm Freehand MX von Macromedia.Wie immer bei einem neuen Programm erzählte uns die Dozentin etwas über den Einsatzbereich der Software und die Programm-Oberfläche: Was sehen wir überhaupt auf dem Bildschirm, wo befinden sich wichtige Werkzeuge, welche Panels verdienen die besondere Aufmerksamkeit des Einsteigers? Den Umgang mit Freehand müssen wir lernen, falls wir vom Kunden mal eine schlechte Vorlage oder ein nicht-vektorisiertes Logo bekommen (außerdem gehören Kenntnisse vom Umgang eines Vektor-Programms einfach dazu).
Dann die erste Übung: Nachzeichnen des SAE-Logos. Anschließend gab uns Caro, studierte Kommunikations-Designerin, einige Einblicke zum Thema Logos: Welche Eigenschaften wichtig sind, das AIDA-Prinzip, und wie man anfängt, sich Gedanken über ein neu zu entwickelndes Logo zu machen.
Während des Nachzeichnens haben wir alle geflucht: Freehand hat Frustpotential. Vom Verständnis her scheint mir Freehand recht einfach zu sein und schneller erfassbar als zum Beispiel Photoshop, aber das Handling selbst ist grauenhaft: Wenn ich eine gerade Linie zeichnen will wird sie rund, wenn ich eine gebogene Linie zeichnen will wird sie gerade. Ich habe nach der Aufgabe auch mal versucht, das Logo im ewigen Konkurrenten Illustrator nachzuzeichnen, aber das war nicht wirklich einfacher.
Im weiteren Verlauf folgten »Mitmach«-Hinweise zum Thema Text (da gibt es eine ganze Menge zu wissen), Masterseiten und Druckereien. Zum Ausklang gewissermaßen.

Die Vektor-Übung, abzugeben bis 27.09.
Am Dienstag besprachen wir das Align-Panel und zeichneten eine einfache Kaffeetasse, unter Zuhilfenahme einiger »Xtras«, dem Color-Mixer und dem Swatches-Panel. In einer kürzeren Übung danach sollten wir einen Roboter einfärben, wie in einem Kindermalbuch. In einer Datei waren die Grundzüge des Roboters, in einer weiteren seine Einzelteile. Wir färbten mit »Modify, Combine, Blend« und fügten die Einzelteile per »Edit, Paste inside« in die Roboterdatei ein.
Caro zeigte uns dann die zweite Pflicht-Übung (nach Photoshop): Das Vektorbild eines durstigen Mädchens (siehe Bild) muss in Freehand nachgezeichnet werden. Dabei ist auf die richtigen Punkttypen und Strichstärken zu achten. Abgegeben wird auf Zip100 als Freehand10-Datei. Wieso haben wir für diese Übung mehr Zeit als für die Photoshop-Übung? Das liegt daran, dass wir die Vektor-Übung eigentlich erst nach der Photoshop-Übung hätten bekommen sollen, also ab 8.9, aber ich habe heute mal nachgefragt. Für jede der Pflichtübungen sind im Lehrplan drei Wochen Zeit vorgesehen. Die nächsten Übungen heißen »DTP« (wird wohl eine InDesign-Aufgabe), »Director« und »3D« (mit Cinema 4D). Die erste große Projekt-Aufgabe erhalten wir am 6. Oktober; Abgabe ist in der ersten Dezember-Woche (Thema: »Basics Offline, Enhanced CD«).
Der Tag ging mit weiteren kleinen Textübungen zu Ende: Text per »Pipeline« in eine andere Box laufen lassen, Text um Objekte fließen lassen, Texten in Objekten laufen lassen sowie Texteffekte (Fisheye et al).
Die nächsten zwei Wochen erzählt uns Holger etwas zum Thema Screendesign.
Erschienen am Dienstag, 26.08.2003 @ 14:50
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Tags: freehand, SAE
