Archiv für Mittwoch, 17.09.2003
Mittwoch, 17.09.2003
Ich habe zwar
viel zu tun, aber ich versuche trotzdem, bei einigen Serien mitzuhalten. Im Moment laufen viele gute Serien (Zeiten sind Brutto-Angaben, also mit Werbung):
Außerdem die Schmidt-Show, Spiegel-TV sonntags, Berlin-Mitte donnerstags, ab und an die »24 Stunden«-Reportage oder eine Spiegel-TV-Reportage sowie die Telekolleg-Sendungen (Geschichte, Wirtschaft und Englisch je eine halbe Stunde pro Woche). Bei Frasier müssten bald mir bereits bekannte Folgen kommen und irgendwann demnächst steht die nächste Stargate-Staffel an (dito Becker?). Von Seinfeld kenne ich zwar alle Folgen, aber diesmal nehme ich sie zwecks Archivierung auf Festplatte auf (MPEG-4 mit halber PAL-Größe @ 1 MBit/s und 25 fps für Video sowie 128 KBit/s AAC-Ton).
Durch Christian wurde ich auf »Scrubs« aufmerksam (0,5 h/Woche): Eine Art »Emergency Room«, allerdings mit einem Schuss »Parker Lewis« und »Malcolm mittendrin«. Gestern lief auf Pro7 die dritte Folge (für mich die zweite, da ich die erste verpasst habe). Macht Laune.
Zeit für all das ist nicht wirklich da, so dass ich einiges auslassen muss (Berlin-Mitte, HSS). Oder erstmal aufnehme und dann mehrere Sachen am Stück ansehe, wenn ich Zeit habe. Im Moment lese ich dafür weniger Artikel von Heise und Spiegel.
Wenn mein Videorecorder das Zeitliche segnet und ich 1.000 Euro übrig habe, kommt das hier ins Haus:
Der TV-Server »TVS100«, ein Festplatten-Recorder. Mit Netzwerk-Option (Download von Sendungen via FTP auf den PC/Mac, der es die Sendungen z.B. mit Toast 6 als VCD, SVCD oder DVD wegbrennen kann). Der TVS200 lässt sich sogar über’s Web programmieren (»tvtvPLUS«). Die Dinger kommen von der Fast TV Server AG, die auch tvtv.de machen (die Leute mit der tvtv-Frau in der Werbung, siehe 03.10.02, 12.06.02 und 02.05.02). Seit ich tvtv.de kenne, so ungefähr seit zwei Jahren, kaufe ich keine Fernsehzeitschrift mehr. In Kombination mit Myrna unschlagbar.
Falls das jemandem was sagt: Der TVS ist sowas wie der TiVo.
Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 17:24
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Tags: Film-und-Fernsehen, tv-serien
Gestern war der zweite Tag des DTP-Unterrichts bei Caro. Wir erstellten für einen in
InDesign umzusetzenden Flyer zunächst eine so genannte »Satzanweisung« (auch »Arbeitsvorlage« genannt). Darauf ist das Layout genau spezifiziert: Welches Format hat das Druckerzeugnis, wie viele Farben kommen zum Einsatz, die Definition der Grundschrift (Schriftfamilie und Schriftschnitt, Größe in Punkt, Zeilenabstand von Grundlinie zu Grundlinie in mm, Farbe), Satzbreite und Satzart. Es folgten Angaben zu den einzelnen Elementen: Position auf der Seite, Dateinamen von einzufügenden Bildern, Farben…
Danach die Umsetzung in InDesign. Wir erstellten zuerst ein neues Dokument ohne Satzspiegel und fügten Falzmarken ein. In Photoshop bearbeiteten wir schnell ein Bild (Duotone bzw. Duplexbild), speicherten als EPS und plazierten dieses in InDesign. Anschließend wurden die Rechtecke gezeichnet sowie der Text plaziert und formatiert.
Im Prinzip sehr einfach. Drei Dinge haben mich bei der Arbeit mit InDesign begeistert: Die Hilfslinien (und das damit verbundene »Snap to Guides«), die präzises Ausrichten ermöglichen. Im Prinzip wie in Photoshop, aber wenn man viel mit Text arbeitet und eben zum Beispiel einen Flyer gestaltet, ist das eine enorme Erleichterung. Wenn ich da an das »Projekt H« oder meine letzten Rechnungen zurück denke, die ich in Word erstellt habe… (und für die Word-Vorlagen für die Kommune hätte ich mir eine Satzanweisung gewünscht; die Agentur hat mir nur Ausdrucke von ihren QuarkXPress-Dateien zur Verfügung gestellt und ich durfte selbst nachmessen).
Das zweite sind die Paragraph Styles. Das ist vergleichbar mit Stylesheets im Web-Design: Ich definiere Eigenschaften für einen Absatz wie Schriftfamilie, Schnitt, Größe, Farbe, Abstände, Einzüge, Trennregeln usw. und weise anschließend Absätzen in meinem Dokument die Paragraph-Styles zu. Wenn ich einen solchen Stil ändere, werden automatisch alle Absätze geändert, die diesen Stil verwenden. Styles lassen sich auch duplizieren und beim Neuanlegen lässt sich festlegen, ob und wenn ja auf welchem anderen Style die neue Einstellung basieren soll.
Das dritte ist das automatische optische Kerning. Der Schriftsatz sieht einfach wahnsinnig gut aus. Die Funktion sorgt, einfach gesagt, für die richtigen Abstände zwischen den Buchstaben bei kritischen Kombinationen (»Wo«, »Va«).
Nächste Woche zeigt uns Caro weitere Dinge in InDesign. Wir werden dann wieder Flyer und Geschäftsbriefe layouten.
Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 18:48
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Tags: dtp, SAE
Die Erkältung scheint überstanden zu sein, es kam nur minimal Schnupfen auf.
Heute Nachmittag war ich beim Friseur; nach zwei Monaten mehr als fällig. Danach ein Burger im »Fellini’s« bzw. auf dem Platz vor dem Kino im Freien. Die Sonne schien und es hatte angenehme zwanzig Grad. Es gab einen Burger mit einer großen Ginger Ale. Dem Besuch bei Fellini’s schloss sich auf dem Heimweg ein Nudeln-Großeinkauf bei Horten und Edeka an.
Im Briefkasten ein guter und ein schlechter Brief. Auf dem einen stand »DB« auf dem anderen »TFA«.
Das Technische Finanzamt wies mich im Auftrag für das Finanzamt Erlangen auf meine noch ausstehende Einkommen- und Umsatzsteuer-Erklärung hin. Ich weiß, ich weiß…
Die Bahn bekommt ein Sternchen ins Notenheft geklebt:
BahnCard 50 ab 14.12.02 – Umtausch in BahnCard 100 ab 04.08.03
Sehr geehrter Herr Freimark,
Ihr Anliegen wurde uns vom BahnCard Service zur abschließenden Bearbeitung zugesandt.
Die Erstattung haben wir durchgeführt. Dabei wurde für jeden angefangenen Monat ein Zwölftel des BahnCard-Preises angerechnet. Der Betrag von € 46,67 wird auf das Konto xyz BLZ xyz überwiesen.
Die verspätete Bearbeitung bitten wir zu entschuldigen.
Mit freundlichen Grüßen
Mein vor dreieinhalb Monaten verschollen geglaubter Lamy-Füller (siehe 31.05.2003 und 02.06.2003) ist wieder aufgetaucht: Der schwarze Füller verbarg sich am Boden meines schwarzen Rucksacks, den ich nie ganz ausräume. Aber macht nichts: Das Original befindet sich jetzt in einer Tasche im Rucksack, falls ich mal mein Schlamper-Mäppchen mit dem zweiten Füller vergesse.
Die Tabelle »In welchem Zug sitze ich und wo finde ich im Großraumwagen die Steckdose?« von gestern gibt’s jetzt auch als PDF-Datei zum Download (eine A4-Seite quer).
Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 20:12
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Heise meldete
gestern, dass Microsoft Software sicherer machen will.
In der Meldung heißt es, Microsoft-Chef Steve Ballmer habe eine Verdoppelung der Anstrenungen angekündigt. Naja, null multipliziert mit zwei bleibt immer noch null…
Man arbeite
»…an Werkzeugen, die neue Software vor der Markteinführung automatisch auf potenzielle Sicherheitslücken scannen sollen. Die Sicherheit sei aber auch durch User gefährdet, die Patches nicht einspielen, und Unternehmen, die zu langsam in die Erneuerung ihrer IT-Infrastruktur investieren würden.«
Wir wollen mal nicht vergessen, weswegen es so große Sicherheitsprobleme bei Windows-Systemen gibt: Aktive Dienste die nicht gebraucht werden, offene Ports, ActiveX, der Windows Scripting Host, Makroviren für Office, Sicherheitslücken in IE und Outlook… Die Software von Drittherstellern vor Markteinführung so »scannen« (so verstehe ich das), ist daher eher die letzte Maßnahme, an die Microsoft denken sollte. Nachlässige Admins sind freilich auch ein Problem, aber auch hier sollte man nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
Zu dem Thema siehe auch meinen Eintrag »What do you want to patch today?« vom 12.09.2003, in dem ich auf den Heise-Artikel »Unsicher by Design« verweise.
Wie könnte eine Lösung von Windows’ Sicherheitsproblemen aussehen?
Get a Mac.
Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 22:30
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Tags: Apple, get-a-mac
Bin ich eigentlich der Einzige, der mit
Elisha Cuthbert nicht besonders viel anfangen kann, dafür um so mehr mit
Sarah Clarke?
Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 23:03
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Tags: Film-und-Fernsehen, twenty-four