Querlesen
Von einem Weblog erwarte ich keine orthographische Perfektion. Ich mache mir auch eher selten die Mühe, nochmal über meine Einträge drüber zu lesen: Das heir ist ein Weblog, hier wird nichts verkauft und ich hänge auch nicht dem Irrtum/Wahn mancher Blogger-»Kollegen« an, man sei die Speerspitze eines neuen Journalismus. Aber von einer kommerziellen Seite, einer Nachrichten-Site noch dazu, erwarte ich etwas mehr Sorgfalt. Vor allem, wenn bei kürzeren Texten nur Ticker-Meldungen abgetippt werden.
Bei Spiegel-online müssen seit einigen Monaten den Einsparmaßnahmen wohl alle Lektoren zum Opfer gefallen sein. Oder der Druck dort muss derartig hoch sein, dass den Redakteuren die Zeit zum Lesen des Geschriebenen fehlt oder Artikel vor der Freigabe gar nicht mehr Korrektur gelesen werden. Buchstabendreher, fehlende Wörter oder falsche Artikel sind fast schon die Regel. Hier, in all seiner Pracht, der vorläufige Höhepunkt bei SPON mit drei Fehlern in einem Satz:
Bei Spiegel-online müssen seit einigen Monaten den Einsparmaßnahmen wohl alle Lektoren zum Opfer gefallen sein. Oder der Druck dort muss derartig hoch sein, dass den Redakteuren die Zeit zum Lesen des Geschriebenen fehlt oder Artikel vor der Freigabe gar nicht mehr Korrektur gelesen werden. Buchstabendreher, fehlende Wörter oder falsche Artikel sind fast schon die Regel. Hier, in all seiner Pracht, der vorläufige Höhepunkt bei SPON mit drei Fehlern in einem Satz:
»In Middlesex im Staat Virginia starb ein mann bei dem Versuch, kurz vor der Ankunft des Orkans einen Bauk vor seinem haus zu beschneiden.«
Aus dem Artikel »Hurrikan "Isabel": Zehn Meter hohe Wellen, Millionen Menschen ohne Strom« von heute Nacht.
Erschienen am
Freitag, 19.09.2003 @ 13:06
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
