Soweit ist es schon gekommen…

Jetzt muss ich sogar schon meine ausgefilterten Spam-Mails nochmal filtern. Bei mir wird Junk-Mail dank einiger schlauer Filterregeln zuverlässig in einen separaten Ordner geschoben, so dass mein Posteingang frei von Werbemüll bleibt. Oder wie Hans Werner Olm in der aktuellen, ansonsten grässlichen AOL-Werbung sagt:

»Ich mag meine Brüste so, wie sie sind.«

Einmal am Tag sehe ich dann in den Junk-Ordner, ob nicht doch eine »gute Mail« durchgerutscht ist, weil der Absender z.B. noch nicht in meinem Adressbuch steht und HTML in seiner Mail verwendet hat. So weit, so prima. Dank Microsoft, die Würmer wie Swen möglich gemacht haben, muss ich jetzt nicht nur im richtigen Leben, sondern auch in meinem Mail-Programm den Müll trennen: Drei Filter sorgen dafür, dass der gröbste Swen-Unrat sofort gelöscht wird und nicht erst im Junk-Ordner landet. Erleichtert das Durchsehen des Spams ungemein.

Seit am Freitag Swen von der Kette gelassen wurde, erreichen mich jeden Tag im Schnitt 150 Mails mit dem Wurm sowie Bounces. Jedes Mal 141 Kilobyte, bislang rund tausend Mails seit Freitag, macht Pi mal Daumen 140 MB, die ich seither an Würmern runtergeladen habe. Nie zuvor war ich dankbarer, über DSL mit 1 MBit/s und Flatrate angebunden zu sein.

 
Erschienen am Mittwoch, 24.09.2003 @ 19:24
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