Dienstag, 30.09.2003
Dinge die auf meinem Wunschzettel stehen, wenn ich reich und berühmt bin:
- Aktueller High-End Power Mac mit 20-Zoll-Display
Momentan kostet ein Dual-2,0-GHz G5 knapp 3.100 Euro und ein 20-Zoll-TFT von Apple um die 1.300 Euro.
- 15-Zoll Powerbook, Aluminium
Knapp 2.200 Euro (mit Combo-Drive).
- TV-Server 100 mit Netzwerk-Option
Festplatten-Videorecorder (um 950 Euro) mit Netzwerkanschluss
- Digitale Spiegelreflex-Kamera
Mich juckt’s ja immer mal wieder in den Fingern, mir eine Digitalkamera zu kaufen. Ich hatte schon mal eine 3 MPixel-Digiknipse von Kodak, eine DC4800 (1, 2). Aber eine Sucherkamera bleibt eine Sucherkamera, egal ob sie die Bilder auf Film oder Chip speichert. Und eine Sucherkamera genügt meinen bescheidenen Ansprüchen nicht, ich brauche eine Spiegelreflex-Kamera. Weil die Bilder die ich mache, teilweise mit einer Sucherkamera nicht möglich sind (v.a. Tiefenunschärfe).
Derzeit fotografiere ich mit einer analogen SLR-Kamera von Pentax, einer Z20 mit Zoom-Objektiv (»smc FA 28-80« mit Brennweite 28-80mm, Blende 3,5 bis 5,6). Den Papierfilm lasse ich als mittelmäßig aufgelöste JPEGs (1.536 x 1.024) für 5 Euro pro Filmentwicklung auf eine Picture-CD speichern (PhotoCD hat zwar weit bessere Qualität, kostet aber rund ein Euro pro Bild mit dazwischengeschalteter Dia-Entwicklung und Rahmung). Alles nicht sehr befriedigend, ganz zu schweigen davon, dass es immer eine Weile dauert bis ich einen Film voll habe und den dann nach einer Woche Entwicklung und CD-Speicherung zurückbekomme.
Bei Saturn gab’s letzte Woche Angebote, ich wäre ja fast schwach geworden: Pentax Optio 33L für 200 Euro (3 MPixel, 3-fach optischer Zoom). Canon Digital IXUS V2 für 300 Euro (2 MPixel, 2-fach optischer Zoom). Beides nur Digiknipsen und die V2er IXUS ist noch dazu altes Eisen, aber immerhin einigermaßen Qualität für kleinen Preis, nicht so ein Schrott mit interpolierten Megapixeln und Digital-Zooms (»Digitale Qualität!«), der einem im Homeshopping angedreht wird.
Andererseits sind digitale SLRs inzwischen in erschwinglichen Regionen angekommen, nachdem Canon Ende August die EOS 300D auf der IFA angekündigt hat. 6 MPixel, digitale SLR, allerdings nur USB-Anschluss (und nicht mal in den technischen Daten auf der Produkt-Website steht, ob es USB 1.1 oder wenigstens USB 2.0 ist, wenn man schon kein FireWire verbaut) für knapp unter tausend Euro Straßenpreis (mittlerweile verfügbar). Dazu für nur hundert Euro mehr ein Zoom-Objektiv »EF-S« mit 18-55mm Brennweite (äquivalent zu 28-90mm Kleinbild-Format) und 3,5 bis 5,6 Blende. Vorhandene Canon-EF-Autofocus-Objektive können an der EOS 300D weiterbenutzt werden. Ich habe keine, aber gut zu wissen, dass ich es könnte. Oder man könnte auch andere EF-Objektive kaufen.
Aber beim Gedanken an 1.100 Euro bekommt mein Konto Bauchschmerzen.
Erschienen am Dienstag, 30.09.2003 @ 8:34
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Zweiter Tag der ersten Director-Woche (von vier).
Heute bauten wir eine einfache Soundsteuerung: Lautstärke erhöhen oder verringern. Thematisch befassten wir uns mit lokalen und globalen Variablen, generell Sound in Director, und lernten neben den beiden Standort-Scripten Frame- und Sprite-Scripts sowie dem Script-Typ Behavior-Script (für die beiden Standorte) noch das Movie-Script kennen.
Im Verlauf des Vormittags downgradeten wir von Director MX zu Director 8.5, da die MX-Version so ihre Instabilitäten hat, denn die Soundsteuerung ging plötzlich nicht mehr: Der Object-Inspector (in Version 8.5 »Watcher«) zeigte für the soundlevel einen anderen Wert an als der Director selbst im View-Menü; die Lautstärke ließ sich über unsere Buttons auch nicht mehr ändern. In Director 8.5 tat das selbe Script tadellos…
Nach der Pause ging es mit if-then-else weiter sowie mit der case-Bedingung. Anhand eines Beispiels (die acht möglichen Soundlevel über den nummerischen Block einstellen) zeigte uns Carsten die grundsätzliche Vorgehensweise, wenn man keine Peilung hat, wie man eigentlich anfangen soll:
- Die Hilfe »Lingo by Function« aufrufen.
- Das, was man dort gefunden hat, mal im Messenger-Fenster testen:
on keyDown
put "Hallo"
end
- Ist nicht ganz das richtige. In der Hilfe weitersuchen.
on keyDown
put the key
end
Er gab uns den Tipp, dass man zwecks Plattform-unabhängigkeit besser mit the keyCode arbeiten sollte statt mit the key.
Mit einer einfachen case-Abfrage lässt sich schon ein Männchen für ein Jump’n'Run über die Bühne steuern (Cursortaste nach oben: Keycode 126, runter: 125, links: 123, rechts: 124; Space: 49).
Zum Abschluss begannen wir noch Funktionen und sprachen kurz das Thema Parameterübergabe an.
Erschienen am Dienstag, 30.09.2003 @ 19:03
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Tags: director, SAE
Am Sonntag
schieb ich noch in einem in Blogger-Kreisen umgehenden Fragebogen auf die Frage zur letzten sexuellen Phantasie:
»Die Freundin einer Freundin.«
Die Zugbegleiterin von heute war auch nicht ohne: Leicht rötliches, Kastanien-braunes, schulterlanges, leicht gewelltes aber ansonsten glattes Haar und braune Augen in einem schönen Gesicht. Um die 1,75 groß, etwa 30 Jahre alt, schlank, die dunkelblaue Uniform mit dem knallroten Halstuch bildete einen interessanten Gegensatz zu ihrem Haar.
Das Kontrastprogramm saß von München bis Erlangen neben mir: Typ Wolfgang Petry in Lederhosen, der in Pasing unzweifelhaft noch einen Döner mit viel Zwiebeln zu sich genommen hat. War aber ansonsten ganz umgänglich.
Es gibt noch eine andere sehr attraktive ZuBine auf der Strecke, aber mit ausführlichen Beschreibungen halte ich mich jetzt lieber zurück. :-)
Nachtrag zu Samstag: Ich fuhr mit der S-Bahn um 16:25 von Perlach zum Hauptbahnhof. Ankunft im Tiefgeschoss um 16:42. Wenig Zeit, den ICE 1712 gen Heimat um 16:49 Uhr zu erwischen. Aber ich nahm die Beine in die Hand und schaffte es noch knapp, denn auch wenn man sich beeilt, sind es vom S-Bahn-Bahnsteig bis zu den Gleisen für die Fernzüge rund fünf Minuten (man muss zwei Stockwerke und eine kürzere Strecke überwinden). Mir kam entgegen, dass der Zug samstags an Gleis 25 abfährt, gleich neben dem Aufgang vom Untergeschoss, und nicht aus Gleis 18 oder 14.
Mein Lieblingsplatz war in keinem der Wagen frei, und so ging ich bis ganz vorne durch. Zufällig saß in der Lounge, dem Bereich direkt hinter der Fahrerkanzel, nur ein weiterer Fahrgast, weswegen ich dort Platz nahm.
Ich fuhr schon einige Male in der Lounge von ICE-T- und ICE3-Zügen mit und ich wusste auch, dass der etwas schmutzige Ton der Glastür und -scheibe zwischen Lokführer und Reisenden in einer besonderen Funktion begründet ist: Der Fahrer kann auf Knopfdruck in Sekundenbruchteilen die Scheibe undurchsichtig machen. Bislang habe ich diese Funktion aber noch nie in Aktion gesehen, bis letzten Samstag: Die Scheibe war undurchsichtig, in einem milchigen Ton. Ab Pasing schaltete der Zugführer die Sicht wieder frei und kam kurz aus seiner Kanzel raus, um die leere Salatschüssel wegzuwerfen.
Bei der Gelegenheit ein kurzes Wort zum Thema Oktoberfest. Ich bin ja an zwei Tagen die Woche nach München. Ich hätte so einfach die Gelegenheit, auf’s Oktoberfest zu gehen, aber ich sehe lieber zu, dass ich so schnell wie möglich wieder aus der Stadt flüchte. Ich kann diesem Zeltstadtfest auf einer Brettl-ebenen, zertrampelten Wiese nichts abgewinnen (aus dem gleichen Grund gehe ich auch nicht auf das Nürnberger Volksfest). In Erlangen haben wir etwas besseres: Die Bergkirchweih (Fotos, Bericht). Bier unter Bäumen, nicht in stickigen Festzelten.
Erschienen am Dienstag, 30.09.2003 @ 19:21
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Tags: bahn, Verkehr