Archiv für Oktober 2003
Mittwoch, 01.10.2003
Wer ist noch besser in Homeshopping-Comedy als Walter Freiwald? Sein Gast im RTL-Shop,
Nils-Oliver Lammert.
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 8:12
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Tags: Kurios
Heute Abend, nach den Englisch-Hausaufgaben, geht’s mit Martin wieder ins Admiral. Auf dem Programm steht »
Once Upon a Time in Mexico« (deutscher Titel: »Irgendwann in Mexico«) von Robert Rodriguez, mit Antonio Banderas, Salma Hayek und Johnny Depp in den Hauptrollen.
Es handelt sich um die Fortsetzung von »Desperado«, und entsprechend der Tradition seiner beiden Vorgänger (eben »
Desperado« von 1995 sowie »
El Mariachi« von 1992) erwarte ich nicht mehr und nicht weniger als absolut kompromissloses, gewalttätiges Geballer mit großem Kaliber.
Der Film hat keine Jugendfreigabe (also »ab 18«), insofern sollte ich da nicht all zu sehr enttäuscht werden.
Seit vorgestern auf apple.com/trailers online: Der Trailer zu »Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs«. Die offizielle Version.
Weltweit ab 17. Dezember im Kino (ja, ein Mittwoch).
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 11:14
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Tags: demnaechst, Film-und-Fernsehen
Daniel Hammermann hat
Striptease-Bilder eines Dual-G5 in guter Qualität online gestellt.
Siehe auch den Eintrag »
Insanely great« vom 6. September.
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 12:37
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Tags: Apple, hardware
- Steuern: »Dein Freund, der Fiskus«
Die wahre Steuerreform: Einfacher, schneller und weniger. (Die Zeit vom 02.10.03)
- SPD: »Das Genossen-Trauma«
In der SPD geht die Angst um. Böse Erinnerungen an den Machtverlust 1982 werden wach. Aber noch gibt es kein Drehbuch für einen Regierungswechsel. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Föderalismus: »Deutschland, kleinlich Vaterland«
Eine neue Kommission soll den Föderalismus reformieren. Doch mit den entscheidenden Fragen darf sie sich nicht befassen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Texas: »Hufeisen oder Brezel«
Wer in Amerika den Zuschnitt der Wahlkreise bestimmt, gewinnt auch die Wahlen. Haben die Republikaner von Texas schmutzige Tricks benutzt? Sind die Demokraten schlechte Verlierer? Protokoll eines Polit-Westerns. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Subventionen: »Viel Wirbel, wenig Bewegung«
Der hochgelobte Koch-Steinbrück-Plan zum Subventionsabbau fällt im Detail bescheiden aus. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Finanzpolitik: »Wenn die „Nasentheorie” versagt«
Subventionen zu streichen gelinge nur in der Wirtschaftskrise, heißt es. Sieben Industrienationen beweisen das Gegenteil. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Island: »Islands späte Rentner«
Der Ruhestand ab 67 ist in Europas Norden längst Realität � gut für die Sozialkassen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Banken: »Kleine Kredite, große Geschäfte«
Von wegen Kapitalklemme: Deutsche Banken verleihen munter Geld – im Ausland. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Philosophie: »Das Beste kommt noch«
Adorno als Kapitalismuskritiker – eine Konferenz in Frankfurt (Die Zeit vom 02.10.03)
- Film: »Nichts wollen, können, brauchen«
Leander Haußmanns tapsige Literaturverfilmung „Herr Lehmann”. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Leben: »Wir Urlaubssimulanten«
Mit Flipflops an den Füßen auf dem Weg in die nächste Strandbar: Diesen Sommer herrschte in Großstädten überall Ferienstimmung. Die Deutschen fühlen sich inzwischen in der Ferne zu Hause – und daheim wie Touristen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Leben: »Der Augenklick«
Seit Handys zu Kameras geworden sind, können wir allzeit fotografieren – und machen uns wieder ein anderes Bild von der Welt. (Die Zeit vom 02.10.03)
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 13:38
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Tags: quicklinks, zeit
Gestern war ein ereignisreicher Tag im, wie es so schön heißt, »politischen Berlin«.
- Die Ministerpräsidenten Peer Steinbrück (SPD, Nordrhein-Westfalen) und Roland Koch (CDU, Hessen) stellten ihr gemeinsames Konzept zu Subventionskürzungen nach der Rasenmäher-Methode vor (»alle Subventionen jährlich pauschal um 4 Prozent kürzen«), die in Deutschland noch nie Erfolg hatte, es aber diesmal schaffen könnte. Es soll nur einige Ausnahmen wie Aufbau Ost oder Bildung und Forschung geben. Zwischen 2004 und 2006 soll es um Kürzungen von 15 Milliarden gehen, ab 2006 um jährlich 10 Milliarden.
- Die Unions-Kommission zur Reformierung der Sozialsysteme unter Leitung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog (CDU) legte ihren Abschlussbericht vor. Eckpunkte: Rente mit 67, monatliche Kopfpauschalen i.H.v. 264 Euro als Krankenversicherungs-Beitrag.
In der Rentenkasse soll es angeblich ein neues Neun- bis Sechs-Milliarden-Loch geben, was von der Bunderegierung umgehend dementiert wurde. Nur drastische Gegenmaßnahmen können einen Anstieg der Beitragssätze auf 20,2 Prozent verhindern.
Ob wahr oder nicht: Die erste verlinkte Spiegel-Meldung liefert einige Zahlen, die nun jedem klar machen sollten, weswegen es in den Sozialsystemen nicht weitergehen kann wie bisher:
»Die Rentenbezugsdauer sei seit 1960 um 70 Prozent gestiegen. [...] Wir haben praktisch kein Wachstum, obwohl die Zahl der Rentnerinnen und Rentner steigt.«
- Der Bund der Steuerzahler stellte sein diesjähriges »Schwarzbuch« über Steuerverschwendung vor. »Bei einem wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern könnten Bund, Länder und Gemeinden fünf Prozent aller Ausgaben oder 30 Milliarden Euro im Jahr einsparen.« Das ist angesichts von angedachten Subventionskürzungen und Löchern in der Rentenkasse eine Schlag ins Gesicht (wegen Bundeszuschüssen aus Steuereinnahmen haben Steuerverschwendung und Löcher in der Rentenkasse durchaus was miteinander zu tun). Leider ging die Meldung weitgehend unter und wurde vom »politischen Berlin« ignoriert.
Kleine Anekdote am Rande: Gestern früh spielte der Radiomoderator in Bayern3 bei dieser Meldung »Money for nothing« von den Dire Straits ein…
- Grüne Spitzenpolitiker stellten klar, dass Neuwahlen unumgänglich sind, falls die Reformen von Rot-Grün in diesem Herbst nicht zustande kommen.
Zum letzten Punkt etwas ausführlicher:
Letzte Woche kam mit Ach und Krach eine eigene Koalitions-Mehrheit bei der Abstimmung zur Gesundheitsreform im Bundestag zustande, bei sechs Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion. Wenn ich’s recht in Erinnerung habe, hat die Koalition nur vier Stimmen über den Durst; die eigene Mehrheit gab es nur deswegen, weil in der Opposition einige Abgeordnete nicht an der Abstimmung teilnahmen.
Für die am 17. Oktober anstehenden Abstimmungen zu Arbeitsmarkt-Reformen (»Hartz IV«) kündigten einige SPD-Parlamentarier bereits ihr Nein an, weitere Fraktionsmitglieder von SPD und Grünen forderten Änderungen am Gesetzentwurf (1, 2, 3, 4). Bundeskanzler Schröder drohte zum zweiten Mal in dieser Woche, diesmal öffentlich, er würde zurücktreten wenn es bei den in diesem Herbst kommenden Abstimmungen zu seiner Agenda 2010 keine eigene Mehrheit gibt.
Ich stelle fest, dass ich eigentlich zu wenig weiß, um mir eine fundierte Meinung über die zur Entscheidung anstehenden Gesetze am 17. Oktober bilden zu können. Ich weiß nicht, worum es im Detail geht, ich bin nur über die Grundzüge informiert und schnappe hier und da ein paar Fetzen mit weiteren Infos auf; zu wenig, um sich definitiv festzulegen.
Ich gehöre zu den Leuten die nicht nur sagen, dass die Agenda 2010 notwendig ist, ich gehöre zu denjenigen, denen sie nicht weit genug geht (das kann ich widerrum mit Bestimmtheit sagen, da ich weiß worum es in der Agenda geht und weswegen sie notwendig ist).
Dann kommt mir wieder zu Ohren, man plane, bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II (das m.W. nach einem Jahr beitragsfinanziertem ALG bezahlt wird) etwaige Lebensversicherungen der Betroffenen als Vermögen mit zu berücksichtigen. Ich bin kein Sozialromantiker, aber ich finde es etwas widersprüchlich, wenn die Menschen einerseits dazu aufgerufen werden, selbst für’s Alter vorzusorgen da es später nicht mehr so viel geben wird (nicht geben kann), und man ihnen ihre Altersvorsorge im Falle längerer Arbeitslosigkeit wieder wegnimmt.
Was ich weiß ist, dass es im Moment brandgefährlich für die Rot-Grüne Regierung ist. Der Spiegel hatte vor einigen Monaten, als DGB-Chef Michael Sommer noch einen heißen Mai vorhersagte (der nur für die Gewerkschaften, v.a. die IGM heiß wurde), eine seiner Titelgeschichten mit einer schönen Geschichte begonnen:
Gewerkschaften und Koalitionsabgeordnete traten mit Forderungen an die Öffentlichkeit, sie wollen eine andere Politik, keineswegs einen anderen Kanzler. Am Ende bekamen sie beides: Es war das Jahr 1982.
Etwas beängstigend, wie sich die Äußerungen von damals und heute gleichen. Vielleicht sollten sich die sogenannten »Abweichler« besinnen und am 17. Oktober die Kröte schlucken und zustimmen. Mit einem Unions-Kanzler wird’s eher noch ungemütlicher. Und es wird einen Unions-Kanzler geben, falls Schröder die Brocken hinschmeißt: Aktuellen Umfragen zufolge käme die Union auf 50% der Stimmen, die SPD auf nur noch 26%. Die Union wird Neuwahlen erwirken wollen, da sie bei diesen Stimmungsverhältnissen kaum als Juniorpartner in einer großen Koalition im aktuellen Bundestag wird fungieren wollen. Und rechnerisch gibt’s für die SPD mit einem Vielleicht-Kanzler Clement – der eher eine noch »rechtere« Regierung führen würde als Schröder – keine Alternative, falls die Grünen die Lust verlieren.
Der 17. Oktober wird spannend wie lange nicht. So spannend wie die Vertrauensfrage vom 16. November 2001.
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 15:02
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Tags: inland, Politik
Kurze Kritik zu »Once upon a Time in Mexico« (
Trailer), den ich wie vorhin
angekündigt, heute Abend gesehen habe.
Er war nicht so der Hit.
»Desperado« hatte mehr Coolness und war geradliniger. Sein Nachfolger dagegen glänzte vor allem mit unnötig brutalen Szenen (die Augen, der Klavierspieler, die OP), die nicht hätten sein müssen. Außerdem passierte in dem Film einfach zu viel, es gab zu viele Charaktere, über die kaum etwas erzählt wurde (z.B. Mickey Rourke), und nur durch das Herankarren von zig Leuten lässt sich eine dünne Handlung schlecht aufpusten. OuaTiM hätte sich besser auf das beschränkt, was Desperado war: ein straighter Ballerfilm ohne Ecken und Kanten. Desperado hatte ein einfaches Muster: Ein Mann, eine Frau, sein Gegner, ein Rachefeldzug. In OuaTiM ging es um einen Mann, seine Frau, seine Tochter, seine beiden Brüder, um den Präsidenten, um einen General, um einen Quertreiber, eine wichtige aber nicht näher erwähnte Gestalt (Mickey Rourke), um einen CIA-Mann, eine Polizistin und einen FBI-Mann: da wurde zu viel reingepackt.
Abgesehen davon gab es aber auch eine Reihe netter Gags: der Geld"koffer", das CIA-T-Shirt, überhaupt die ganze Rolle von Johnny Depp (ohne zu viel verraten zu wollen).
Fazit: Muss man nicht gesehen haben, nur für Fans. Wem Johnny Depp in »Fluch der Karibik« gefallen hat, könnte sich auch in OuaTiM für den ein oder anderen Brüller begeistern, allerdings sollte man mit einem etwas robusteren Nervenkostüm für den Rest des Films ausgestattet sein.
Das Admiral zeigte Trailer zu Quentin Trantions neuem Streich »Kill Bill« sowie zu »Bad Boys II«. Letzterer eine Produktion des berüchtigten Duos Bay/Bruckheimer, das solche Katastrophen (im filmischen Sinne) wie »Pearl Harbor« und »Armageddon« zu verantworten hat, aber bei Bad Boys ist das glaube ich genau das richtige.
Hin- und Rückfahrt von Erlangen nach Nürnberg natürlich im ICE, kost’ ja nix! :-)
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 21:54
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Donnerstag, 02.10.2003
In der SZ von heute (tagesaktuelles
Gesamtverzeichnis):
Einen gelernten Banker interessieren Finanzthemen immer, auch wenn er nicht mehr in der Bank arbeitet.
Erschienen am Donnerstag, 02.10.2003 @ 13:53
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Tags: Finanzen, schulden

Gestern wurde ich Augenzeuge eines exzellenten Services, an dem es
nichts zu kritisieren gibt, und man sich als Kunde ernstgenommen und wohl fühlt.
Wolfgang hat eine neue Matratze bestellt und mich mit dem Empfang der Lieferung beauftragt; außerdem sollte ich den Lieferanten einen Beleg über die erfolgte Überweisung für die Matratze mitgeben.
Ich wusste, dass die Lieferanten des Möbelhauses am Mittwoch-Nachmittag kommen wollten, der Termin wurde zuvor zwischen der Firma und meinem Vater vereinbart. Was passiert am Mittwoch-Nachmittag? Das Handy klingelt und der Fahrer meldet sich, sie seien in einer Viertelstunde da.
Eine runde Viertelstunde später klingelt es an der Tür, das Teil wird geliefert. Der Herr meinte, er hätte auf seinem Zettel weiterhin stehen, dass er eine alte Matratze mitnehmen solle. Davon wusste ich nichts und ich versuchte, meinen Vater anzurufen, was allerdings nicht klappte (war zu Tisch, und gerade an diesem Tag hat er das Handy zu Hause vergessen). Ich hielt mich an meine Anweisung und gab ihnen keine alte Matratze mit, fragte stattdessen, ob man sie anrufen könne, falls ich möglicherweise in ein paar Minuten mehr wüsste und sie noch in der Nähe seien. Antwort: Nein, sie fahren jetzt Richtung Erlangen-Höchstadt, aber falls sie es noch was gäbe könne ich ja in der Zentrale anrufen, dann kämen sie gerne nochmal vorbei.
Das Service-Erlebnis wurde dadurch abgerundet, dass ich auf der, an die Wand gelehnte, Matratze einige Türschilder fand, wie man sie aus Hotels kennt (»Bitte nicht stören!«). Aufschrift:
»Liebe Nachbarn!
Wir bauen neue Möbel auf.
Falls es etwas lauter werden sollte,
bitten wir um Ihr Verständnis!
Gutschein für eine Tasse Kaffee, als Dankeschön für Ihr Verständnis!
Einzulösen in unseren SB-Restaurants.«
Die Firma ist das Möbelhaus Neubert in Hirschaid bei Bamberg, die außerdem mit einer Filiale in Würzburg vertreten sind. Telefon der Hirschaider Filiale: 09543–828-9. Die Industriestraße 5 in 96114 Hirschaid ist auf der grünen Wiese und auch schon von der A73 aus zu sehen, kann man gar nicht verfehlen. Öffnungszeiten: MO bis FR von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 18 Uhr. Leute, kauft bei Neubert.
Wir haben früher schon öfter unsere Möbel von dort bezogen. Ich kann mich noch erinnern, wie Verena und ich als Kinder dort herumgetobt sind: Außen, vor dem architektonisch sehr interessanten Bau, geht eine kleine Kinder-Eisenbahn rund um das Gelände und die Parkplätze (sogar mit einem kleinen Tunnel). Innen gibt es weitläufige Abteilungen, ein Restaurant und ein Kinderkino, in dem, zumindest vor ein paar Jahren, Asterix-Zeichentrick-Filme gezeigt wurden.
Erschienen am Donnerstag, 02.10.2003 @ 18:25
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Tags: Leben, tageszusammenfassung

Giles Turnbull fragt in einem Artikel im MacDev-Center von O’Reilly: »
What’s on your Dock?«
Einige prominente Beispiele hat er in seinem Beitrag schon eingefangen: Brent Simmons (Autor des RSS-Readers
NetNewsWire), Rob McNair-Huff vom
Mac Net Journal, John Gruber von
Daring Fireball, Adam Engst von
TidBITS oder Jason Kottke von
kottke.org (siehe auch seinen
Weblog-Eintrag).
John Engler von inluminent hat seines auch in seinem Weblog
gepostet, inklusive Links zu weiteren »Teilnehmern«.
Was gibt’s in meinem Dock zu sehen? Von oben nach unten: Finder, Systemeinstellungen, Rechner, BBEdit, iTunes, iMovie, iPhoto, iDVD, Adressbuch, iChat AV, ICQ, Safari, Internet Explorer, Entourage, Word, Dreamweaver, Flash, Fireworks, Photoshop, Transmit, iSync, iCal, Print Center, Virtual PC, OmniOutliner, Prozess-Monitor, MacSOUP, der Applications-Ordner (rechte Maustaste, voila, Startmenü mit allen Programmen), Papierkorb.
Für die Windows- und Linux-Nutzer unter den Lesern: Ein schwarzes Dreieck neben dem Icon zeigt an, dass das Programm aktuell läuft. Die anderen Icons habe ich ins Dock gezogen, weil ich sie häufig brauche. Ins Dock kommen bei Mac OS X aber auch selten genutzte und deswegen nicht eigenhändig abgelegte Programme, die aktuell ausgeführt werden (wenn ich mir ein Video ansehe, erscheint z.B. ganz unten zusätzlich das Icon des Quicktime-Players).
Das Dock kann am linken, rechten oder unteren Bildschirmrand platziert werden. Weitere Infos zum Dock gibt es in meinen Einträgen vom 03.09.2003 und vom 03.08.2003. In meinem Eintrag vom 07.03.2003 gibt’s ein anderes Dock zu sehen, mit Virtual PC in Aktion.
Erschienen am Donnerstag, 02.10.2003 @ 18:58
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Freitag, 03.10.2003

Das BBC Thinker Quiz, gesehen bei Markus und anderen. Faszinierend auch, das auf mich auch Beschreibungen aus anderen Bereichen zutreffen (z.B. Interpersonal und Existential thinkers), aber das gilt für andere wahrscheinlich genauso, dass sich das nicht genau abgrenzen lässt.
Erschienen am Freitag, 03.10.2003 @ 9:20
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Manchmal bekommt Wolfgang Mails mit einem Attachment »winmail.dat«, das sich weder entpacken, noch von irgendeinem Programm betrachten oder in einem Texteditor öffnen lässt. Gestern bekam ich selbst so eine Mail, und auf meine Anfrage an den Absender, mit welchem Programm oder Entpacker ich den Anhang öffnen könne, erhielt ich als Antwort:
»Das ist ganz normal via Outlook verschickt.«
Anlass, mal nach winmail.dat zu googeln. Ergebnisse:
Aus den Eudora-Support-Seiten:
»A .DAT file is a data file and many different applications use them. It is unlikely that any one program is registered in Windows with the File Association for .dat; this is why Eudora would not be able to guess what to open this type of file with WINMAIL.DAT is a proprietary Outlook file that allows Outlook users to send Transport Neutral Encapsulation Format (TNEF) information (see Microsoft’s technical support article at
http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q241/5/38.ASP). This TNEF information is unopenable and irrelevant outside of Outlook.«
Von modemhelp.com:
»Ever wonder where WINMAIL.DAT attachments come from? It’s a Microsoft Exchange "feature". Since Exchange supports rich-text email (bold, italic, multiple fonts, etc.), and Internet email doesn’t, any email sent from Exchange to a non-Exchange mail reader will contain an Attachment called WINMAIL.DAT. If you use Exchange, you won’t see this file, and the message will retain its formatting. However, it can be confusing for those who don’t use Exchange (You, I, and the majority of the Internet population), and have no use for this file.
In MS Outlook and Outlook Express:
On the Tools menu, click Options, and then click the Mail Format (or “Send”) tab.
Under the Send tab is the message format list, select Plain Text or HTML(NOT Rich Text Format), and then click OK.«
Längere Texte zu diesem Thema gibt es hier:
Nur eines von vielen Beispielen, in denen sich Outlook nicht an Internet-Standards hält. Angeblich soll Outlook 97 ganze 666 RFCs (diese Internet-Standards) gebrochen haben, aber ich konnte keinen verlässlichen Beleg für diese Aussage finden.
Weitere Infos zu diesem Thema:
Leider habe ich auf Anhieb keine besseren Quellen gefunden als »Linux User Group Alfeld« (wobei deren Auflistung ziemlich gut ist). Ansonsten empfehle ich immer wieder gerne die beiden c’t-Artikel »Sicherheitsrisiko Microsoft« und »Das Microsoft-Internet« sowie die beiden Daring Fireball-Artikel »Good Times« und »Dynomite!« von John Gruber.
Von einigen Outlook-Problemen kann ich selbst berichten: Ich werde immer noch täglich mit dutzenden Wurm-Mails überschüttet, die wegen Outlooks Unsicherheit verschickt werden. Outlook kann nicht korrekt zitieren (im Usenet besonders ärgerlich), er produziert Kamm-Quotings. Außerdem macht Outlook keine korrekten Zeilenumbrüche und Signaturtrenner. Die deutsche Version packt in Replies ein »AW:« in die Antwortzeile statt eines »Re:«, was völlig falsch ist (führt bei wiederholtem Mailwechsel zu Subject-Zeilen wie »AW: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ding.«). Outlook behandelt MIME und Quoted Printable falsch.
Seiten zur Problem-Behebung:
Erstaunlicherweise ist Microsofts Entourage, das Outlook auf den Mac bringt, in jeder Hinsicht besser als Outlook oder Outlook Express für Windows.
Wer mit mir kommunizieren will, sollte den Versand von winmail.dat-Dateien unterbinden (siehe oben). Wer nicht ungelesen in meinem Spam-Ordner landen will, sollte mir reine Text-Mails schicken und keine HTML-Mails. HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache zur Strukturierung von Dokumenten für das Web und hat in E-Mail nichts verloren. Außerdem begünstigen HTML-Mails den Versand von Spam-Mails.
Wer HTML in Mails einsetzt, gibt sich als Laie zu erkennen!
Erschienen am Freitag, 03.10.2003 @ 9:34
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Von
fridayfive.org, gesehen bei
Snap Stuff.
- What vehicle do you drive?
Fahrradmanufaktur G140, schwarz, 26-Zoll-Reifen.
- How long have you had it?
Seit April 1998.
- What is the coolest feature on your vehicle?
Hydraulische Felgenbremsen HS-33 von Magura.
- What is the most annoying thing about your vehicle?
Momentan ist der Fronstrahler defekt und ich bin noch nicht dazu gekommen, ihn reparieren zu lassen. Leider macht auch ein Nabendynamo ein Rad nicht ganz wartungsfrei. :-(
- If money were no object, what vehicle would you be driving right now?
Mini Cooper S: 163 PS in einem 3,6 Meter kurzen, 1,4 Meter flachen und 1,7 Meter schmalen Geschoss. 7,4 Sekunden von 0 auf 100, 218 km/h Spitze. Preis: 19.900 Euro in der Grundausstattung.
Der kleinste Mini, der »One«, immer noch mit 90 PS unter der Haube, kostet 14.600 € in der Grundausstattung.
Erschienen am Freitag, 03.10.2003 @ 16:35
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Tags: friday-five, Leben

Am Sonntag-Abend gibt es hier über sechzig weitere Bilder vom letzten Sylt-Urlaub.
Erschienen am Freitag, 03.10.2003 @ 16:51
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Tags: Sylt
Samstag, 04.10.2003
Vom heutigen Kollegtag gibt es nicht viel besonderes zu berichten. Die erste Stunde viel für mich Kaufmann und die Techniker aus, denn es gab weder BWL noch Physik. Die Sozialisten hatten jedoch eine Stunde
Pschykologie.
Anschließend Einsichtnahme in die korrigierten Abschlussprüfungen. In meiner Deutsch-Prüfung war so viel rot angestrichen und am Rand angemerkt, dass ich mich wundere, eine Zwei bekommen zu haben.
:-) Im Erörterungsteil schnitt ich auch nicht ganz so bravourös ab, nur 25 von 40 Punkten. In den anderen Aufgaben sah es dafür besser aus (Kurzinfo 7/10, Aufgabe c – weiß nicht mehr, was das war – 11/15; Ausdruck/Sprache: 27/30 und äußere Form 5/5).
Die Auflistung von Notenschlüssel und Notenspiegel schenke ich mir, nur so viel: In Deutsch lag der Schnitt bei 3,03 (in Mathe 3,8); es gab einen Einser und drei Zweien.
In der Englisch-Doppelstunde ging Frau K. die häufigsten Fehler der letzten Hausaufgabe mit uns durch und wir besprachen, worauf wir besonders zu achten hätten (die Klassiker: SPO, OVZ und andere). Es folgten einige Hinweise zur Feststellungsprüfung nächste Woche (120 Minuten, Übersetzung und composition) und zur Abschlussprüfung kurz vor Weihnachten (150 Minuten).
Abschließend gingen wir erneut eine alte Abschlussprüfung durch: Questions on the text, if-Sätze, Übersetzung Englisch-Deutsch (nichts dazudichten und nichts weglassen, auf Satzverkürzungen und die richtige Satzstellung achten…).
Ausklang mit einer Geschichtsstunde, in der wir uns mit der Zeit 1933 bis 1936 befassten. Es ist ziemlich schwierig, zwölf Jahre Drittes Reich und die darauf folgenden fünf Jahrzehnte in sieben Schulstunden durchzunehmen, deswegen beschränken wir uns auf das Wesentliche: Das Verständnis für Ursachen und Wirkungen.
Erschienen am Samstag, 04.10.2003 @ 14:21
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Tags: Telekolleg
Markus bat neulich in einem
Kommentar zum Eintrag »
Swen lässt grüßen« um eine Erläuterung, wo meiner Meinung nach »die Vorteile eines Mac mit OS X gegenüber Linux/*BSD auf einem i386 – oder mittlerweile in greifbarer Nähe IA64« liegen. Ich habe versprochen, dass ich in einem eigenen Artikel darauf antworten werde, und hier ist er!
Markus schreibt:
»Was rechtfertigt denn den Preisausfwand von min. EUR 2000 für einen Mac (ich persönlich würde unter 3500 EUR nicht glücklich werden) gegenüber knapp 50 EUR bzw. Downloadzeit für ein *freies* System.«
Für 3.500 Euro erhält man derzeit im Apple-Store auf apple.com/germanstore folgendes System:
- Power Mac G5 mit OS X 10.2
- Dual-PPC970 mit 2,0-GHz; 1 GHz FSB, 512 K L2-Cache pro CPU
- 512 MB DDR 400 SDRAM (max. 8 GB)
- 160 GB Serial-ATA HDD, SuperDrive
- Drei PCI-X-Slots, ATI Radeon 9600 Pro mit 64 MB im AGP 8X Pro
- FW400, FW800, USB 2.0, Gigabit-Ethernet, analoge und optisch-digitale Audioein- und -ausgänge
- Preis: 3.246,84 Euro brutto
Für weitere rund 266 Euro erhält man ein weiteres GB Speicher, womit wir bei 3.513,64 Euro wären.
Ad 1: Das ist ein Listenpreis. Der aktuell niedrigste Preis für einen Dual-G5 beträgt laut mac-kauf.de derzeit 3.009 Euro, angeboten von Digitalplanet. Die Preise der Hälfte der aufgeführten Händler bewegen sich zwischen diesem Preis und 3.099 Euro. Zwei 512 MB Speicherriegel (Speicher ist im G5 paarweise zu bestücken) kosten bei DSP-Memory momentan zusammen 185,80 Euro, so dass »Dein« G5 nicht 3.500 Euro Listenpreis kosten muss, sondern schon für knapp unter 3.200 Euro zu bekommen ist. Das verringert die Differenz schon etwas. :-)
Weiter im Text: Du vergleichst einen brandneuen Dual-G5 mit einem Hobel, der schon bei Dir unter’m Schreibtisch steht und für den nur 50 Euro für eine Packung mit Linux-CDs anfallen bzw. Downloadzeit. Das ist IMHO nicht ganz fair (ja, ich komme gleich zu Deinem Einwand): Du musst den G5 schon mit einem halbwegs zeitgemäßen Rechner aus dem PC-Lager vergleichen.
Dude, you’re getting a Dell:
- Dell Precision Workstation 450 mit WinXP Pro (das OS lässt sich nicht abbestellen)
- Dual-Xeon mit 3,06 GHz; 533 MHz FSB, 512 K L2-Cache pro CPU
- 512 MB DDR 266 SDRAM
- nVidia Quadro4 280 NVS (VGA/DVI) 8x Grafikkarte mit 64 MB (Standard)
- 120 GB EIDE-HDD, DVD+RW, Gigabit-Ethernet, USB 2.0
- Optionen: FW400, 56 K Modem (der Vergleichbarkeit wegen, hat der G5 on-board)
- Preis: 3.223,64 Euro brutto
Ich habe versucht, einen möglichst ähnlichen Computer nachzubauen, ohne zu übertreiben (ich habe keine 650er Workstation mit SCSI-RAID genommen). Dell hat manche Dinge dabei, die man nicht abbestellen kann, z.B. einen 3-Jahre-Vor-Ort-Service (Reaktionszeit: nächster Arbeitstag). Dafür kann ich einiges, was der G5 hat, beim Dell nicht dazu bestellen: FW800, analoger Audio-Eingang, optisch-digitale Audioein- und -ausgänge.
Schon interessant, dass ein einigermaßen ähnlicher PC zum High End-G5 nur zwanzig Euro günstiger als der Apple-Listenpreis ist. Und da heißt es noch, Apple sei teuer…
Dein Einwand ist dieser: Du könntest Linux für 50 Euro oder weniger auf Deinem vorhandenen PC installieren, aber wenn Du zum Mac switchen willst, müsstest Du Dir einen komplett neuen Rechner (und neue Software) kaufen.
Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip ja. Aber Du wirst Dir früher oder später eh einen neuen Rechner kaufen. Du sollst nicht Deinen jetzigen PC auf den Müll schmeißen und zum nächsten Apple-Händler rennen. Aber vielleicht ziehst Du bei Deinem nächsten Hardware-Kauf einen Mac in Erwägung. Wenn Du eine Workstation brauchst und zum Dual-G5 greifen willst, darfst Du dessen Preis aber nicht mit einer Aldi-Mühle vergleichen.
Mit der Zeit werden auch neue Ausgaben für Software anstehen, da es immer wieder Updates gibt (siehe Macromedia mit den MX04-Releases: Wenn Du zwei Updates hintereinander nicht mitmachst, darfst Du wieder zum Vollpreis kaufen).
Zum Thema »Preis des Betriebssystems«: Mit einem Power Mac kaufst Du einen voll ausgestatteten Rechner, obwohl Du vielleicht manche Dinge gar nicht brauchst (digitaler Audioeingang?). Die rund 30% Marge, die Apple aus dem Verkauf der Power Macs erzielt, nimmt Apple freilich her, um die Entwicklung des Mac OS-Betriebssystems zu subventionieren, das in der Box auch nur 160 Euro kostet, aber viel mehr wert ist (XP Pro kostet 350 Euro, XP Home 115 und z.B. SuSE Linux 8.2 Pro 55 Euro).
IA64: Täusche ich mich, oder gibt es für den IA64 noch gar kein XP-64, geschweige denn 64-bittige Software? Sicher, es gibt Linux und mit den Quellen kannst Du Dir die Software selbst kompilieren. Aber wie lässt Du dann Photoshop laufen, dass Du ab und an brauchst? Nett beim 64-bittigen G5: lässt 32-bittiges OS X und Software laufen, auspacken, aufstellen und in Betrieb nehmen in 5 Minuten.
Du schreibst weiter:
»Die Argumente Softwareverfügbarkeit sind für den Otto-Normal-Verbraucher ja mittlerweile hinfällig, da für die freien Unixe mittlerweile hochwertige und kompatible Software für den täglichen Bedarf *frei* verfügbar ist.«
Da bin ich nicht so auf dem aktuellen Stand, und ich weiß auch nicht, welche Software Du täglich brauchst. Ich weiß, dass Du Photoshop benutzt und Du willst mir nicht erzählen, dass GIMP eine Alternative ist, oder? :-)
Ansonsten: Statt zwei Rechnern unter’m Schreibtisch oder Dual-Boot, wie wäre es mit dieser Lösung: Ein Mac, der OS 9-Programme (»Classic«) ausführen kann, OS X-Programme, UNIX-Programme, X11-Apps ebenso und mittels Virtual PC auch nicht vor WinXP und Windows-Programmen Halt macht (derzeit auf dem G5 problematisch).
Da Du Otto Normal ansprichst: So etwas wie iLife gibt es nur für den Mac. Folgende Programme liegen ohne Aufpreis jedem Mac bei:
- iTunes, das beste Musikprogramm wo gibt. Komme mir keiner mit xmms, das spielt nicht in der selben Liga, das spielt nicht mal den gleichen Sport. Das kann es allenfalls mit Winamp aufnehmen oder dem unsäglichen Windows Media-Player.
- iPhoto zur Archivierung digitaler Bilder. Da bin ich nicht auf dem neuesten Stand, was Windows und Linux betrifft, aber von kostenlosen und guten Konkurrenten habe ich noch nicht gehört (Kommentare willkommen).
Was ich weiß, ist das Drama das sich abgespielt hat, als Holger in der SAE versuchte, eine Digiknipse an eine Windows-Kiste anzuschließen: Ein Dialogfenster nach dem anderen poppte auf: Neue Hardware gefunden, keinen Treiber gefunden, möchten Sie einen Treiber installieren, wo liegt der Treiber, Treiber nicht gefunden, Treiber aus dem Netz laden, Treiber nicht gefunden… Am iMac im Nebenraum musste die Kamera nur angeschlossen werden und schon wurde sie vom Mac erkannt, der die Bilder runterlud. Geht es mit Linux noch einfacher?
iPhoto in Version 2 kann auch noch einige Verbesserungen vertragen, z.B. eine leistungsfähige Suche, Batch-Verarbeitung, bessere Exportfunktionen oder eine Verschlagwortung.
- iDVD zum Erstellen von DVDs mit animierten Menüs. Sowas in der Einfachheit und für lau gibt es bei Windows und Linux nicht. Mag sein, dass man auf Linux irgendwie DVDs brennen kann. Okay, X-CD-Roast, die dvdrtools oder die schicken Kommandozeilen-Programme ifogen, tocgen und mkisofs. Von den beschriebenen Schritten auf den verlinkten Seiten wird mir schlecht. Mit iDVD kann der Macianer eine ansprechende DVD erstellen, ohne überhaupt in die Online-Hilfe zu sehen (ein Handbuch oder ein Faltblatt werden für iLife nicht mal mitgeliefert).
- iMovie zum Capturen und rudimentären Schnitt von Videos. Microsoft hat mit dem Movie Maker versucht, mit iMovie gleichzuziehen, aber es ist ihnen nicht gelungen. Von einfachen Schnittprogrammen für Linux habe ich noch nicht gehört. Für gehobenere Ansprüche gibt’s von Apple Final Cut Express und Final Cut Pro sowie von Adobe After Effects oder für noch mehr Geld Avid.
Du schreibst weiter:
»Als teilweise freiberuflicher IT-ler kann ich nur eins sagen, Computer sind Werkzeuge, Werkzeuge, die aufgrund ihrer Updatefrequenz günstig und felxibel sein müssen.«
Drei Kostenfaktoren: Hardware, Software, Support.
Hardware: Wie oft kaufst Du einen neuen Rechner? Lassen wir’s alle anderthalb Jahre soweit sein. Du kannst den alten Mac verkaufen; Macs haben im Gegensatz zu PCs einen sehr guten Wiederverkaufswert (siehe Schwerpunkt »Gebraucht-PCs« in c’t 11/01 oder aktuell c’t 21/03).
Wie oft hast Du einen Rechner gekauft, den Du nachher mit mehr als zwei Komponenten aufgerüstet hast? Zumindest bei mir war es so mit meinen ersten drei PCs, das ich keinen mit einem neuen Prozessor ausgestattet habe, um mehr Geschwindigkeit rauszuholen (darum geht’s ja eigentlich). Wenn es soweit war, dass ein neuer Prozessor signifikant mehr gebracht hätte, wurde das Pin-Layout geändert oder die Boards waren zu langsam, so dass immer auch ein neues Motherboard her musste. Mit einem neuen Motherboard gab es auch Bedarf für neuen Speicher, eine neue Grafikkarte… So dass ich im Prinzip gleich einen neuen Rechner kaufen konnte.
Software: Wenn man nicht gerade in einer Druckerei arbeitet, für die QuarkXPress 4 das höchste ist (aktuell ist QXP6) oder man Kunden hat, die FreeHand 5-Dateien anliefern (aktuell ist 11 bzw. MX), wird man auch mal updaten. Update-Preise kosten inzwischen die Hälfte der Vollversion, deswegen lässt man vielleicht auch mal ein Update aus. Dann kostet das nächste Update womöglich schon 3/4 der Vollversion und wenn man Kunde bei Macromedia ist und zwei Updates nicht mitgemacht hat, muss eine neue Vollversion gekauft werden.
Mit anderen Worten: Du gibst laufend Geld für Software aus und wenn Du’s nicht tust und Du Dir Updates sparst, kann es doch beim nächsten Mal auch die Mac-Version sein.
Wenn Du Drucker bist oder auch ansonsten zusammen mit Photoshop 4 alt werden kannst, muss ich Dich nicht vom Mac überzeugen, wenn der PC der vor Dir steht der letzte Deines Lebens ist. Oder wenn Du dann doch einen neuen kaufen willst, wird es wohl in Hard- und Software derart ein Rundumschlag werden, dass mit Updates oder Komponente hier und da nichts mehr zu holen ist und Du auch genauso gut zum Mac greifen kannst.
Support: Über Windows müssen wir uns in diesem Zusammenhang glaube ich nicht mehr groß unterhalten: Windows verursacht Support-Kosten ohne Ende und es gibt reihenweise Studien und Erfahrungsberichte, die Macs niedrige Support-Kosten bescheinigen oder davon erzählen, dass für die gleich große Mac-Abteilung in der Firma nur ein Bruchteil der Support-Leute wie für die Windows-PCs notwendig ist. Weil generell weniger zu tun ist, die Dinger laufen. Und wenn doch etwas ist, kann es häufig vom Anwender selbst einfach gelöst werden.
Mein Lieblingsbericht ist der von einer Software-Firma, die eine Software für Arztpraxen anbietet, sowohl in einer Mac- als auch einer Windows-Version. In einem Interview in einer frühen Macprofiler-Ausgabe berichtete der Hersteller, dass (rund) 20% der Anrufer bei der Hotline Mac-Nutzer der Software sind, 80% sind verwenden das Programm unter Windows. Bei den Windows-Anrufern läge das Problem des Anrufers in 50% der Fälle nicht an der von der Firma angebotenen Software…
Dennoch wird in vielen Firmen an Windows festgehalten. John Gruber hat zu diesem Thema zwei sehr gute Artikel geschrieben, der die seiner Meinung nach ausschlaggebenden Gründe beleuchtet: »Good Times« vom 25.08.2003 und »Dynomite!« vom 28.08.2003 (in letzterem beantwortet er einige Lesereinwände zum ersten Artikel).
Mit dem Thema Sicherheitslücken bei Windows, wegen derer man eigentlich eine Halbtagskraft zur Lektüre von Sicherheitshinweisen und zum Einspielen von Patches betreuen kann, fange ich jetzt nicht an.
Was für Dich beim Thema Support als Einzelkämpfer eher interessant sein wird ist: Wie schnell lässt sich der Computer in Betrieb nehmen (nach Neukauf oder Neuinstallation) und wie effizient lässt sich damit arbeiten?
Vorbemerkung: Inzwischen habe ich es eigentlich aufgegeben, Die-Hard-Linux-Fans zu überzeugen. Wer seine mp3-Dateien zur Not über die Kommandozeile abspielen kann und das bequem findet, der will sich quälen und dem stehe ich auch nicht im Weg. Oder Bastler, die einmal am Tag einen neuen Kernel kompilieren müssen.
Dennoch einige Bemerkungen darüber, dass es noch andere Wege zum Glück gibt.
Wie schnell kann man mit einem neuen Power Mac anfangen zu arbeiten? Auspacken und aufstellen dauert unter fünf Minuten. Anschließend wird von der beiliegenden Restore-DVD das System aufgespielt; außer Angaben zur Lokalisierung (Zeitzone, Sprache, Tastatur-Layout) ist nichts weiter zu tun. Das dauert auf meinem 1,0-GHz-G4 etwa eine halbe Stunde.
Die meiste Zeit geht mit dem Installieren von Programmen drauf, da kann man schon mal einen Abend sitzen. Aber mit dem System selbst lässt sich sofort nach dem Rückspielen was anfangen, da es sinnvolle Voreinstellungen gibt. Die Preferences, wenn man sie später mal sichern möchte, liegen als Dateien im Verzeichnis ~/Library/Preferences für jeden einzelnen User oder unter /Library/Preferences für systemweite Einstellungen. In Windows gibt es die Registry, die mit jedem Tag Benutzung weiter zumüllt. Da macht es keinen Sinn, sich die zu sichern, da sie einer der Gründe ist, weswegen viele Windows-Nutzer ihr System halbjährlich neu aufsetzen (schade um die Einstellungen, mit denen man Windows’ schlechtes Benehmen nach der Lektüre eines 580-seitigen Buches oder zehnjähriger Erfahrung abgewöhnt hat).
Bei Linux ist das einfacher als bei Windows, da dort die Einstellungen wie bei OS X in einzelnen Dateien gespeichert werden.
Wie effizient lässt sich mit Mac OS X im Vergleich zu Linux arbeiten? Sehr viel effizienter. Ich habe meine Erfahrungen mit einem Jahr Linux nicht gemessen, aber man denke nur mal an Dinge wie die Anwendungs-Packages: Programme werden in einem Package gespeichert und verteilen sich nicht über die gesamte Verzeichnisstruktur. Installieren? Etwa mit Gepfriemel in den Quellen, configure, make, make install? Nein: Programm-Icon aus einem gemounteten Image in den Applications-Ordner ziehen. Kopieren? Package anfassen und per Drag and Drop verschieben. Löschen? In den Papierkorb damit.
Oder man denke an das automatische Mounten von eingelegten Volumes, die sogleich benutzbar auf dem Desktop erscheinen. Vielleicht kommt das mit Windows Longhorn, wie weit Linux da ist, weiß ich nicht (zu meiner Linux-Zeit, von SuSE 5.3 bis 6.1 bzw. KDE-Betas bis KDE1 war das kein Thema).
Es gibt unzählige kleine Details, bei denen der Mac durchdacht ist, während KDE und Konsorten Windows kopieren (die schon schlecht beim Mac kopiert haben):
- Kein Click-Through
Siehe, schon wieder, John Gruber: 1, 2. Ein Klick in ein Fenster eines nicht aktiven Programms bringt erstmal das Programm in den Vordergrund und löst nicht gleich eine (versehentliche) Aktion in dem Fenster aus.
- Die zentrale Menüleiste
Fitt’s Law: Am einfachsten zu erreichen, abgesehen von aktuellen Punkt (Kontextmenü) sind die Bildschirmecken und die Bildschirmränder, aber bestimmt nicht irgendein anderer Punkt auf dem Bildschirm. Deswegen ist am Mac die Menüleiste für das aktive Programm immer oben und deswegen gibt es nicht wie bei Windows für jedes Fenster eine eigene Menüleiste, die man erstmal treffen muss.
- Destruktive und non-destruktive Aktionen sind deutlich voneinander getrennt (Fenster-Icons, Dialog-Buttons).
- Buttons sind sinnvoll beschriftet, z.B. mit »Sichern« und »Nicht sichern«, und nicht mit »Ja« und »Nein«.
- Das Dock von OS X ist die bessere Taskleiste.
- Dialog-Boxen sind aufgeräumt und nicht mit Optionen überfrachtet, mit hundert Optionen, einem Dutzend Reitern und fünffach verschachtelten Ebenen versehen.
- Konsequentes Drag and Drop im ganzen System und allen Programmen, nicht nur rudimentär wie bei Windows und Linux.
Dein nächster Einwand:
»Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist, daß ich mir als Entwickler mit i386 eine Hintertür offen halte. Ich hatte noch nie den Auftrag eine OS X Appliaktion für einen Kunden zu entwicklen. Windows Applikationen kann ich mittlerweile nicht mehr zählen.«
Wenn Du mit der Entwicklung von Windows-Applikationen Deine Brötchen verdienst, dann bleib’ bei Windows.
Wenn Du Server-seitige Programmierung machst oder mit Java (Server- und Client-seitig) arbeitest, dann ziehe beim nächsten Rechnerkauf den Mac in Betracht. James Gosling, der Java-Erfinder, ist zum Mac gewechselt. Der Verleger Tim O’Reilly hat sich ein Powerbook zugelegt und viele andere.
»Design?! Wenn mein Hobel Goldklingen hat, mach ich noch lang keine schöneren Schränke. Nicht das Werkzeug macht den Meister, sondern die Fähigkeit im Umgang mit Werkstoff/Medium und Werkzeug. «
Vielleicht machst Du mit einem schöneren Werkzeug keine schöneren Schränke, vielleicht aber doch (Motivation?), und vielleicht auch schneller: Ich arbeite gerne mit einem schönen (und leisen) Gerät statt mich zu ärgern, was für ein hässlicher Monitor vor mir und welche gräßliche Kiste unter dem Schreibtisch steht (der Power Mac G5 soll ja leiser sein als so manches PC-Notebook…). Ich krabbel’ nicht so gern unter den Tisch, um ein USB-Device anzuschließen, sondern stecke es in einen der beiden USB-Ports an meiner Tastatur. Ich kann besser (schneller, motivierter) mit einem Betriebssystem arbeiten, das schön ist und mir nicht im Weg rumsteht und bei dem sich Leute Gedanken über das Interface gemacht haben. Mit Linux, egal ob mit KDE, Gnome oder einem anderen Windowmanager, könnte ich meine Arbeit auch erledigen, denn es funktioniert genauso. Bei diesen Projekten können offensichtlich Leute programmieren, aber Programmierer haben leider selten Ahnung von Usability und Interface-Design, und das sieht man den Projekten auch an. Sie funktionieren, irgendwie.
Ansonsten gebe ich Dir Recht: Die Fähigkeit im Umgang mit dem Werkstoff macht einen zum Meister. Aber ein gutes Werkzeug kann dabei helfen.
Ich habe kein Handwerk gelernt, aber meines Wissens benutzt man im Beruf mittlerweile auch Werkzeuge, die die Arbeit leichter von der Hand gehen lassen, während man in der Ausbildung mit den althergebrachten Methoden lernt. In der Bankkaufmann-Ausbildung (lange ist’s her) habe ich Zinsen quasi einzeln mit Zinszahlen berechnet, im Beruf hat’s der Computer gemacht. Um’s etwas sarkastisch zu formulieren: Mit dem Linux-PC geht’s auch, aber er wäre für mich oft das umständlichere Werkzeug.
Soweit die direkten Antworten auf Deinen Kommentar. Die kommenden Abschnitte habe ich unter die Überschrift »Freistil« gestellt.
Freistil
Es muss einen Grund geben, weswegen die Virginia-Universität für ihren im Oktober 2003 startenden Terascale-Cluster 1.100 Dual-G5 gekauft haben.
Es gibt gute Gründe, weswegen die Uni Toyko ab März 2004 nicht von Mac zu Linux wechselt, sondern von Linux zum Mac (»Both the ease of installing software as well as ease of maintainence were cited as reasons for the switch.«; siehe auch asahi.com).
Das in wenigen Wochen erscheinende Panther (OS X 10.3) ist auch UNIX: Es basiert auf FreeBSD 5.0, der Darwin-Kern ist open source, und es kommt laut der »Mac OS X: State of the Union«-Vorführung von der WWDC mit libXML2, International Components for Unicode (ICU), wchar_t, postfix, vim, net-snmp und neuen Versionen von Perl 5.8.1, python 2.2.3, Tcl 8.4.1, ruby 1.6.8, samba 3.0, BIND 9, Kerberos, autoconf, more, tar, php4. Das Filesystem wird Journaling mitbringen, NFS Locking, »Mobility« (AFP, NFS disconnection), sowie verbesserte Performance in den Bereichen SMB, NFS, WebDAV und UFS bieten. Es ist »fully buzzword compliant« und laut Apple wird Panther der »Unix-lover Heaven«:
»Panther will include a final X11 window server for Unix-based apps, improved NFS/UFS, FreeBSD 5 innovations as well as support for popular Linux APIs, IPv6 and other important acronyms.«
Ehrlich gesagt sind mir Dinge wie libXML2, ICU, wchar_t oder net-snmp kein Begriff. Meine Linux-Vergangenheit war mit einem Jahr etwas kurz, liegt auch schon etwas zurück und ich habe versucht, Linux als Anwender zu benutzen. Ich kann Dir sagen, weswegen ein Windows-Anwender zum Mac wechseln sollte, aber einem Linux-Freak das Nahe zu bringen oder einen »Open Source-Evangelist« vom Mac zu überzeugen, da tue ich mich etwas schwer. Ich kann nicht beurteilen, ob jemand, der sich mit der Shell wohlfühlt wie ein Fisch im Wasser, den Mac als Ozean und Linux als Aquarium empfinden wird, weil ich meinen Computer für andere Dinge benutze. Für mich kommt dagegen Linux als Desktop-System auf gar keinen Fall in Frage.
Aber vielleicht hat Dir der Text ja geholfen, mich etwas besser zu verstehen.
Um es mit den Worten der Omnigroup zu sagen (eine Firma mit Next-Vergangenheit), die den Browser Omniweb produzieren:
»People who use and love the Mac (and Mac OS X in particular) do so because of the sum of all the little things; the attention to detail that makes the Mac user experience superior.«
Auf dem Mac gibt es Dinge, die andere Unices nicht bieten können: Einfache und intuitive Bedienbarkeit, die mir die Arbeit erleichtert (das Usability-Lab von Gnome baut bisher auch nur eine Kopie von Windows nach), Quartz und Quartz Extreme, die Bildschirmvergrößerung, das Adressbuch im Zusammenspiel mit Bluetooth und iSync, Rendezvous (basiert auf ZeroConf), Exposé, das Fast-User-Switching…
Eine Zeitungsanzeige von Apple fasst es gut zusammen:

Große Version bei xahlee.org.
P.S.: Apple ist durch OS X der größte Anbieter von UNIX-Systemen weltweit. Niemand sonst verkauft mehr UNIX-Lizenzen als Apple. Mehr als HP, Sun, IBM, SCO…
Erschienen am Samstag, 04.10.2003 @ 17:08
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Tags: Apple, get-a-mac
Sonntag, 05.10.2003
Hier nun einige der Sylt-Bilder, 65 Stück an der Zahl. Durch Anklicken der Bilder kann eine größere Version geladen werden.
Noch drei Nachträge zum
Urlaub:
- Es ist ein tolles Gefühl, mit einer Netzkarte in irgendeinen Zug steigen zu können, quer durch Deutschland zu fahren und sich nicht um Fahrkarten kümmern zu müssen.
- Das Internet-Café in Westerland ist das Domally in der Strandstraße 22-24 (Parallelstraße zur Friedrichstraße; an der Ecke Commerzbank).
- Das Etablissement, in dem Kai und ich in Hamburg einen Happen gegessen haben, heißt »Labyrinth« und ist in der Bahrenfelder Straße 105 in 22765 Hamburg, nähe dem Altonaer Bahnhof.
Die Tortellini waren gut!
Okay, show me pics:
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Das erste Foto auf Sylt dieses Jahr. Es ist seit dem Verlassen des Zuges keine Stunde vergangen. |
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Am zweiten Tag : Wir machen einen Abstecher zu »Voigt’s Alter Backstube«, in der es die vielleicht weltgrößte Vielfalt an Pfannkuchen gibt (darunter auch einige ziemlich eklige Kompositionen) und wahrscheinlich auch die teuersten. |
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Eine Tischnummer in »Voigt’s Alter Backstube«, auf einen Stein gemalt. Recht schnucklig hergerichtet (wir saßen auf der Terrasse). |
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Die obere Hälfte der Pfannkuchen-Seite in der Speisekarte. Ich nahm einen normal-großen Pfannkuchen mit Zimt und Zucker für 4,70 Euro. |
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Pfannkuchen mit Bratwurstscheiben und Sauerkraut: *schüttel* |
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Ich weiß nicht mehr, was das war (ebenfalls in der »Backstube«), evtl ein Irish Coffee mit Rum. Wolfgang hat sich den gegönnt. |
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Am Nachmittag
des dritten Tages. Mit Badewetter
war’s erstmal vorbei: Der Himmel bedeckt, das Wetter windig (5-6 Beaufort) und
kühl (18° C). Verena steht auf der Promenade in Westerland. |
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Nochmal Verena im Wind, diesmal mit anderer Jacke.
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Wolfgang in der Westerländer Abendsonne auf der Strandpromenade, mit Objektiv-Rucksack. |
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Dass vor der »Creperie am Meer« unterhalb der Westerländer Friedrichstraße so wenig los ist, ist auch dem garstigen Wetter zuzuschreiben. Sehr gute Crepes, und im Vergleich zur Fußgängerzone ein paar Meter weiter sogar vergleichsweise günstig. 2 Euro 50 für einen Nutella-Crepe, wenn ich mich recht erinnere. |
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Das bin ich. |
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Wolfgang und Verena vor einem Wohnhaus im Sylter Osten. Auf dem Rasen könnte man Golf spielen. |
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Die selbe Situation, aber etwas näher.
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Das ist das Haus, um das es hier geht.
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Wolfgang ließ es sich nicht nehmen, die schöne Tür genauer
vor die Linse zu nehmen. |
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Hier wieder Verena.
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Bei all zu schlechtem Wetter werden die Strandkörbe zusammengeschoben. |
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Ein Stein gibt Auskunft über die Entfernung zur Hauptstadt. Um die Ecke ist die »Creperie am Meer«.
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Das selbe lausige Wetter, hier aber direkt auf dem Strand. Das gelbe, liegende Adreaskreuz kennzeichnet eine Buhne bzw. Buhnenreste. Diese Schilder warnen Badende vor Wellenbrechern, die bei Flut unter der Wasseroberfläche liegen und daher nicht sichtbar sind. |
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Dito. |
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Möwe im Flug (naja, was soll ich dazu großartig schreiben?). |
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Auch wenn man nicht baden kann, zum Lesen taugen die Witterungsverhältnisse allemal.
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Immer ein Motiv im Blick: Wolfgang.
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An Wolfgangs Jacke ist sehr schön zu sehen, wie windig es zeitweise war.
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Eine andere Perspektive. |
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…und im Gegenlicht. |
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Um kurz vor sieben am Abend: 18 Grad, Windstärke fünf auf der Promenade. |
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Die von Nivea gesponserte Wetterstation hat auch eine andere Seite zu bieten: Luftfeuchte 73% und Luftdruck 1.012 hPa. |
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Vierter Tag:
Der Strand in Wenningstedt. |
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Der selbe Standort, aber die andere Richtung: Verena im Vordergrund; im Hintergrund die Kurkarten-Einlasskontrolle von Wenningstedt. |
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Nochmal Wenningstedt.
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Nochmal Verena.
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Sonnenuntergang in Westerland, fotografiert aus einem Strandkorb unterhalb der Creperie und des Luzifer, nahe der Kurmuschel. |
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Im Luzifer gab’s nach dem Sonnenuntergang Cocktails.
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Tag 5:Am Morgen unternahmen wir einen kleinen, anderthalbstündigen Ausflug mit einem Schiff, von List in Richtung Ellenbogen und wieder zurück. Das Bild zeigt den Blick kurz nach dem Ablegen aus dem Lister Hafen. |
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An Deck.
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Mal ohne Kamera. :-)
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Blick zurück. |
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Der Ellenbogen, die nördliche Spitze von Sylt. Hier treffen sich Ebbe und Flut. |
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Verena an Deck.
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Im bordeigenen Supermarkt gibt es sooo große Mentos-Rollen. Ungelogen! |
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Nach dem Einkaufsbummel unter Deck. |
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Mittags war unser Schiff wieder zurück im Hafen und nahm die Fahrgäste für die nächste Tour auf. |
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Der Gosch in List: Deutschlands nördlichste Fischbude. |
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Etwas näher.
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Auf der anderen Seite die große Eingangstür des kleinen Fischmarkts. |
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Hier mal eine Karte von Sylt, abfotografiert in List. Gut zu erkennen ist der Hindenburgdamm, über den alle Züge nach List kommen (und Autos auf dem Autozug, es gibt keine Straße nach Sylt). Unsere Ferienwohnung ist in Tinnum, zwei Kilometer östlich von Westerland. Ganz oben im Norden List und der Ellenbogen. |
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Hier mal ein Blick in das Obergeschos unserer Ferienwohnung. Es ging eng zu: So müssen sich Leute in einer U-Boot-Koje fühlen. Mir ist außerdem dauernd das Kopfkissen hinten runtergefallen. Auf der anderen Seite nochmal das selbe für Verena: Bett in der Dachschräge. |
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Der Blick die steile Treppe hinunter in die restliche Wohnung. Wie man sich vorstellen kann, war es auch nicht einfach sich auf der Couch in der Dachschräge unterzubringen. Nicht im Bild ist ein Esstisch (rechts unten), weiter links das ausklappbare Schrankbett von Wolfgang, ganz links die Küche (kommt gleich) und links hinten das Badezimmer. |
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Hier die Küche. Sorry für die Unordnung. |
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Das ist ein Haus in Tinnum. In Schleswig-Holstein gibt es keine Gartenzäune, sondern kleine, befestigte Erdwälle. |
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Hier ist nochmal so ein Erdwall, diesmal bepflanzt.
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Ebenfalls weit verbreitet sind Reet-gedeckte Häuser. So eine Art getrocknete und gepresste Strohbündel. |
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Die Leysieffer-Eisdiele in der Friedrichstraße in Westerland. Unterhalb des Turms hat es öfter lange Schlangen, aber weiter die Straße runter (Richtung Bahnhof) gibt es besseres Eis, ich komme gleich nochmal drauf. |
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Der Strand in Westerland an einem besseren Tag. Die Treppe zur Käpt’n-Christiansen-Straße ist immer »unser« Strandabschnitt. |
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Schon wieder eine abfotografierte Karte: Hier Westerland. Wir sind meistens auf Strandabschnitt 48. Der Hauptstrand mit der Creperie am Meer ist Nummer 46, die Wetterstation steht etwa auf Höhe von 47. Die Kurmuschel ist zwischen 45 und 46. Im Süden auf der Karte, nach diesem kleinen Wäldchen, ist ein kleiner Campingplatz zu erkennen (Strandabschnitt 52, hier nicht mehr zu sehen). Das ist »Reiner’s Osteria«. |
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Strandkorb 2818 auf Strandabschnitt 48, Blick Richtung Südosten. |
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Was wollte der Fotograf uns damit sagen? Mir war einfach danach, mal einen Strandkorb auf diese Weise zu betrachten. |
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Für alle, die sich in den Morgenstunden einen Strandkorb sichern wollen: So sieht das Häuschen des Strandkorb-Vermieters aus. |
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Verena mit Lens-Flare.
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Wolkenloser Himmel. |
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Strandabschnitt 48 in Richtung Westen. |
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Gosch gibt’s nicht nur in List, sondern auch in der Friedrichstraße in Westerland. Sogar zweimal: Einmal der etwas größere mit Sitzgelegenheit im Freien… |
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…und ein etwas kleinerer ein Haus weiter westlich auf der anderen Straßenseite. Rechts daneben die gute Eisdiele. |
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Hier eine der Flaschenpost-Flaschen, die ich statt Postkarten verschickt habe. Die Empfänger haben sich alle sehr gefreut! |
Erschienen am Sonntag, 05.10.2003 @ 21:49
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Tags: Sylt
Montag, 06.10.2003
Zweite Woche Directör. Einstieg mit einer kurzen Wiederholung von
letzter Woche, dann befassten wir uns genauer mit Funktionen mit Parameterübergabe, und wie Funktionen in einem Behavior- und im Movie-Script aufgerufen werden. Nebenbei lernten wir die Funktion
random() kennen.
In einem vertiefenden Beispiel blendeten wir Sprites durch Parameterübergabe ein und aus (sprich, ein Button erledigte diesen Job). Dafür waren Schleifen unerlässlich, zunächst mit
repeat, das tat es für unseren Zweck (»…ist ein Ressourcenkiller; macht bei einmaligen Aktionen wie Mausevents Sinn, aber nicht bei exitFrames.«).
Die Frage aus der Klasse, wofür bei Director eigentlich dauernd dieses »me« in Behavior-Scripts steht, nahm Carsten zum Anlass, um uns nach den lokalen und globalen Variablen die »Properties« zu erklären. Einfach gesagt (wir haben natürlich auch dazu ein Beispielscript geschrieben), ist ein Property in einem Behavior-Script wie einige gleiche Reihenhaus-Häuser in der gleichen Straße, aber mit unterschiedlichen Bewohnern.
In dem letzten Beispiel dieses Tages bauten wir eine Slideshow. Aber nicht einfach eine, bei der in jedem Frame ein anderes Bild liegt (das haben wir letzte Woche in der ersten Stunde gemacht), sondern: Eine Slideshow innerhalb eines Frames, bei der die Bilder durch Programmierung ausgetauscht werden. Auch hier kamen wieder massig Funktionen, Parameter und if...then...else-Kontrollstrukturen zum Einsatz.
Erschienen am Montag, 06.10.2003 @ 19:22
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Tags: director, SAE
Dienstag, 07.10.2003
Heute Morgen wäre ich beinahe nicht aus dem Bett gekommen: Um Viertel vor sechs konnte ich mich dann doch aufraffen; besser so.
Gestern machte ich mich nach der Rückkehr von der SAE, gegen 19 Uhr, an meine InDesign-Übung (
DTP). Nebenbei sah ich fern, das verlangsamte das Arbeitstempo etwas, aber ins Bett kam ich trotzdem erst um kurz vor zwei. Vorher war die Übung nicht fertig, die ich unbedingt heute abgeben wollte. Deswegen war die Nacht etwas kürzer, von zwei bis fünf (da klingelte der Wecker) bzw. bis 05:45 Uhr, als ich dann aufstand.
Im Bus konnte ich mich dann auch kaum aufrecht halten und im Zug von Erlangen nach Nürnberg und von dort weiter nach München setzte sich das fort. Im ICE nach München schlief ich ganz ein: Sorry an die Mitreisenden (zweimal bekam ich im Halbschlaf mein Schnarchen mit). Jedes Mal das selbe Phänomen, wenn ich im Zug geschlafen habe: Ich sehe dann ungefähr so aus wie Yeti am Mittag.
Übrigens heute ungewöhnlicherweise ein ICE2 aus zwei gekoppelten Halbzügen. Das sagte der Zugchef dann auch durch: Wegen eines Zugtausches führe heute kein ICE1, sondern leider nur ein ICE2-Halbzug und deswegen konnten leider keine Reservierungen eingespielt werden.
Mit der InDesign-Übung, die ich heute abgegeben habe, war ich nicht wirklich zufrieden: Ausgerechnet gestern Abend war ich in einem kreativen Loch. Aber macht nichts, denn ich werde Gelegenheit zur Nachbesserung haben. Wie mir Mit-Student Alex erläuterte, habe ich die Aufgabenstellung falsch verstanden und für das Titelbild des in InDesign zu gestaltenden Magazins Bilder verwendet. Wir sollen aber tatsächlich nur bordeigene Mittel von InDesign verwenden: Typo und die eingebauten Zeichenwerkzeuge. Mal sehen, vielleicht kommt’s doch durch, aber sicherheitshalber werde ich nächsten Montag mal eine überarbeitete Version mitnehmen. Bis übernächsten Samstag muss die DTP-Übung als OK abgezeichnet sein, da wäre eine erneute Abgabe am Montag nächster Woche noch rechtzeitig.
Im heutigen Director-Unterricht begannen wir ein neues Thema: Sprite-Animation per Lingo. Wir begannen wieder ganz klein:
- Welches Event brauche ich?
exitFrame
- Wie bewege ich?
go the frame
- Was bewege ich?
sprite(1)
- Was ändere ichß Die horizontale Lage:
sprite(1).locH
Das Frame-Script soweit:
on exitFrame me
go the frame
sprite(1).locH = sprite(1).locH + 1
end
In der nachfolgenden Stunde lösten wir eine Reihe von dadurch auftretenden Problemen, zum Beispiel, dass so der Quader nach rechts aus der Bühne rausläuft. Oder dass es ein besserer Ansatz wäre, in das Frame-Script nur ein go the frame zu schreiben und den Rest in ein Sprite-Script, und zwar nicht mit sprite(1), sondern mit sprite(me.spritenum), um das selbe Script mehrfach auf verschiedene Sprites anwenden zu können.
So verfeinerten wir die Übung weiter: Man muss ja Werte, die sich nicht ändern, nicht 200-mal in der Sekunde abfragen (puppettempo 200). Ein besseres Event für diese Aufgabe als exitFrame ist beginSprite mit Properties.
Nach der Pause eine neue Aufgabe: Für die Animation soll es einen Ein-/Ausschalter geben. Auch hier gingen wir zwecks besserem Verständnis in kleinen Schritten vor.
In der letzten Stunde wieder eine neue Aufgabe: Ein Menü, ich will nicht sagen, »Drop-Down« sondern eher »Slide-Out«: Bei einem mouseEnter fährt das Menü, im Beispiel nur ein Quader, vom oberen Bühnenrand herunter, und bei einem mouseLeave fährt es wieder hoch. Bei dieser Übung gab es ebenfalls einige Ausnahmen abzufangen; durchaus interessant.
Ich merke sehr deutlich, dass es, wie schon bei den anderen Programmen, sehr viel mehr zu entdecken gibt: Außerhalb der sechs Stunden Unterricht pro Woche kann man sich richtig vertiefen, und zum Experten wird man auch nicht, wenn man sich nur in den Unterricht reinsetzt und sonst gar nichts tut, vielleicht gerade mal noch die Pflichtübungen, ohne die es kein Abschlusszeugnis gibt. Aber die sechs Stunden jede Woche sind eine solide Ausgangsbasis, um selbst weiterarbeiten zu können. Ich wiederhole mich, was das betrifft.
Heute eine nette Sache entdeckt: Der »Microsoft Hit Wizard«, als A3-großer Ausdruck im Erdgeschoss der SAE, der Audio-Abteilung. Was für uns Pixelschubser Frontpage ist, nämlich die Pest, muss für die Audios der (natürlich fiktive) »Hit Wizard« sein: Chart-kompatible Hits auf Knopfdruck.
Heimfahrt diesmal schon um 13:39 mit dem InterCity Richtung Mainz. Fährt bis Nürnberg zehn Minuten länger als der ICE, und der ICE ist natürlich schicker. Aber heute wollte ich mal die Gelegenheit nutzen, eine Stunde früher daheim zu sein.
Erschienen am Dienstag, 07.10.2003 @ 20:13
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Tags: director, SAE
Neue Entwicklungen bei zwei meiner drei
Aufreger von vor ein paar Wochen.
Die gute Nachricht zuerst: VeriSign nimmt den SiteFinder vom Netz (siehe
Heise-Meldung von vor drei Tagen).
Die schlechte Nachricht: Microsoft wird Eolas vorläufig nachgeben (der Rechtsstreit geht weiter) und den Internet Explorer verändern, so dass per Plug-in eingebettete Inhalte nicht mehr automatisch angezeigt werden. Stattdessen soll eine Dialogbox aufpoppen, wodurch das Eolas-Patent umgangen wird.
Ausführliche Informationen und weiterführende Links zu diesem Thema bietet eine entsprechende Meldung bei Heise von heute sowie Dave Shea in seinem Weblog »mezzoblue«.
Spezieller Dank mit Link an Kai Pahl, der sich in seinem Weblog »dogfood« der technischen Seite und der Konsequenzen für Web-Designer angenommen hat, sowie Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Highly recommended.
Erschienen am Dienstag, 07.10.2003 @ 22:34
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Mittwoch, 08.10.2003
Gegen Mittag kehrte freudige Erwartung in die Mac-Szene ein: Nacheinander gingen die
Apple-Stores offline. Ein sicheres Zeichen dafür, dass neue Produkte vorgestellt werden. Um kurz nach 15 Uhr deutscher Zeit waren die Stores wieder online und die Startseite von
apple.com zeigte sich in einem neuen Look:

The evolution of the species.
Mac OS X, Version 10.3 »Panther« kommt am Freitag, den 24. Oktober.
Der Preis ist laut Pressemitteilung 129 USD netto für die Single-User-Lizenz und 199 USD für die 5er-Lizenz (»Familienlizenz«). Es gibt eine Grace Period ab heute: Wer am oder nach dem 8. Oktober einen Mac kauft und darauf eine alte OS X-Version vorfindet, kann kostenlos (bzw. für 19,95 USD Shipping/Handling) eine Panther-Packung bekommen. Käufer des G5 erhalten unabhängig vom Kaufdatum Panther.
Außerdem wurde heute die Serverversion von Panther vorgestellt, ebenfalls ab dem 24. verfügbar, und neue Versionen von iCal und iSync. iSync 1.2.1 unterstützt jetzt u.a. auch das Siemens S55 und S56 sowie das 3650 und das 7650 von Nokia. iCal 1.5.1 kommt gerade mit 111 KBytes/s durch die Leitung und bringt bessere Performance mit, außerdem »optimierten Import«, Unterstützung für mehrere Zeitzonen, ein neues Interface für Eingabe und Bearbeitung von Terminen sowie einige Bugfixes.
Erschienen am Mittwoch, 08.10.2003 @ 15:34
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Eben kommt
Verena zu mir und zeigt mir eine Seite aus einem Bastelbuch (sie ist Erzieherin), eine Laternenfigur:

Ich: Was soll denn das sein?
Sie: Ein Wuschelbär.
Ich: Nee, ‘ne Filzlaus!
Sie: Nein, ein Monster!
Ich: Nimmste das an Helloween mit nach Frankfurt?
Sie: Schau’, da steht’s auch: "Dieses Monster gewinnt man sofort lieb."
Was haben wir gelacht! :-)
Erschienen am Mittwoch, 08.10.2003 @ 22:42
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Donnerstag, 09.10.2003

Kurz einige Worte zur
gestern vorgestellten, neuen Version von
iCal.
Es ist richtig, dass iCal 1.5.1 sehr viel mehr Platz auf dem Bildschirm braucht, denn für die Bearbeitung eines Termins gibt es keine Palette mit mehreren Ansichten mehr, sondern einen Drawer. Vorteil dabei: Alles auf einen Blick sicht- und einstellbar. Allerdings habe ich dunkel in Erinnerung, dass man früher mehrere Alarm-Arten einstellen konnte, nun muss man sich vor eine entscheiden. Ah nein, Korrektur: Linksklick auf »Erinnerung«, dann kann man aus einem Drop-Down-Menü »Erinnerung hinzugügen« auswählen.
Das Beste am neuen iCal ist die Alarmfunktion, die iCal nun endlich zu einem brauchbaren Termin-Programm macht. Bis gestern gab es folgendes Problem: iCal erinnerte einen nicht an einen Termin, auch nicht nachträglich, wenn der Mac zum Zeitpunkt der Erinnerung schlief. Völliger Schwachsinn.
Nun ist es egal, ob der Mac schläft und ob man dabei ein- oder ausgeloggt ist, oder ob der Mac sogar abgeschaltet ist: Sobald man sich wieder anmeldet, startet automatisch Mail.app und verschickt nachträglich die Erinnerungen. Es ist auch nicht notwendig, iCal nach dem Einloggen wieder zu starten.
Gut, der Himmel weiß, weswegen dazu Mail.app starten muss und warum iCal die Mails nicht in die Queue für sendmail einstellt, dass sie abschickt, sobald der Mac wieder online ist.
iCal werde ich nun öfter nutzen, denn die Überarbeitung der Alarm-Funktion macht iCal endlich ernsthaft benutzbar.
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2003 @ 17:02
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Tags: Apple, software
So, ich habe nun
gestern und heute mal
alles aufgesogen, was Apple zum Thema Panther auf
apple.com/macosx online hat. Das ist eine ganze Menge: Nicht nur die Startseite und die sechs Untersektionen. Bislang war keine Betriebssystem-Version bei apple.com derart ausführlich vertreten wie Panther. Allein unter
apple.com/macosx/overview und
apple.com/macosx/newfeatures verbergen sich dutzende neue Features (v.a. unter »Overview« mit zig Einzelseiten). Um genau zu sein:
Es sind nicht nur die zwölf »Hauptfeatures« wie der neue Finder, iChat, Exposé, FileVault, verbessertes Mail, neues Preview oder Fast User Switching. Es gibt haufenweise Detailverbesserungen. Dinge wie zum Beispiel das Journaling Filesystem oder die Unterstützung von Scannern über das Service-Menü werden nur am Rande erwähnt.
An den Seiten »New Features for System Administrators« und »New Features for UNIX Users« lässt sich zudem sehr deutlich ablesen, dass man nicht nur an den einzelnen Anwender gedacht hat, sondern sich jetzt auch vermehrt um das Einsatzgebiet »Firmen« kümmert.
Wer nach diesen Unmengen von Lektüren noch nicht genug hat, kann sich außerdem ein 15-seitiges PDF »Unix Technologies Brief« und die Sektion apple.com/macosx/learning ansehen.
Ich kann es kaum erwarten, Panther in zwei Wochen in die Finger zu bekommen.
Und ich kann es noch nicht fassen, ein so geiles System in schon zwei Wochen auf der Platte zu haben. Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber das ist wie ein Traum, der wahr wird. :-)
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2003 @ 18:09
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Tags: Apple, software
Wer wissen möchte, wie es derzeit in den Köpfen von Mac-Usern aussieht, sollte mal einen Blick auf den heutigen
Joy of Tech-Comic werfen. Mal wieder sehr treffend!

Zur Erklärung: Im Januar 2003 stellte Apple zwei neue Powerbooks vor: Mit 12- und 17-Zoll-Displays (zuvor gab es nur 15 Zoll bei den Titanium-Powerbooks). Die neuen 12er und 17er Powerbooks sind aus Aluminium und sehen atemberaubend aus (12, 15, 17). Das mittlere Modell, das 15er, wurde seinerzeit nicht neu aufgelegt, da stammt die letzte Revision vom November 2002.
Mac-User sind jetzt »etwas« nervös, da es somit laut dem Macrumors Buyersguide schon seit 247 Tagen kein Update mehr gab (und bei den 15ern ist es noch länger her, da wurde allgemein sofort nach der Vorstellung der beiden anderen mit einer Ankündigung innerhalb der nächsten vier Wochen gerechnet…).
Am 16. September findet in Paris wieder eine Mac-Messe statt und Apple-Chef Steve Jobs wird die Eröffnungsrede (Keynote) halten. Es muss einfach neue Powerbooks geben…
Siehe auch meinen Artikel »Eine kleine Einführung in den Kult um die Mac-Messen für Nicht-Macianer« vom Januar.
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2003 @ 22:01
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Tags: Apple, religion
Wow, in der neuen Zeit gibt es ganze 19 Artikel, die mich interessieren. Die Zugfahrt am Montag wird nicht langweilig.
- SPD: »Eine andere Republik«
Die Berliner Machtspiele sind vorbei. Schröder geht aufs Ganze. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Systemwechsel: »Der neue deutsche Weg«
Mit den Reformen beginnt der Systemwechsel. An die Stelle der lieb gewordenen Sozialnation tritt die Bürgernation. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Porträt: »Herr Schröder darf nicht wackeln«
Von der Ich-AG zum Sozialreformer: Lange Zeit war die Macht für Gerhard Schröder nur ein Spiel. Jetzt gilt der Ernstfall. Mit der Agenda 2010 hat sich der Kanzler festgelegt. Wenn die Partei ihm in diesem Herbst nicht folgt, wird er abtreten. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Abgeordnete: »Mal Überzeugungstäter, mal Stimmvieh«
Die SPD-Abweichler berufen sich auf ihr Gewissen. Früher forderte ausgerechnet die Linke das imperative Mandat. (Die Zeit vom 09.10.03)
- SPD: »Genossen ohne frohe Botschaft«
Mitgliederschwund, Vertrauensverlust, programmatische Leere, Nachwuchsmangel: Das sind die vier Plagen, von denen die SPD heimgesucht wird. Die Parteiführung reagiert mit Durchhalteparolen. Und die Basis verzweifelt. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Großbritannien: »Die Rezepte der Mrs T.«
Der Thatcherismus kommt sogar in Deutschland wieder in Mode. Die britische Premierministerin aber blieb in der eigenen Revolution stecken. Die �Tigerin� wurde von ihren „Hamstern” entmachtet. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Sozialsystem: »Der Rententraum«
Im Streit um die Reform der Alterssicherung steht alles zur Debatte – bloß nicht das System. Eine Große Koalition von Politikern und Soziallobbyisten klammert sich an die Erfindung vom alten Bismarck. (Die Zeit vom 09.10.03)
- New Economy: »Revolution im zweiten Anlauf«
Die New Economy ist nur scheintot, schon der nächste Boom kann sie wiederbeleben � als Next Economy. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Pension für Beamte: »Die große Katastrophe lieber später«
- NATO-Truppe: »Spitze, aber wofür?«
Klein, fein, wendig: Schneller als erwartet stellt die Nato ihre Eingreiftruppe auf. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Symbole: »Ein Opfer für das Abendland«
Der Streit um ein islamisches Symbol gefährdet eine christliche Klosterschule. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Schule: »Die Ketzer von Lohne«
Glaubenskrieg auf Niedersächsisch: In einer Stadt gibt es öffentliche Schulen, die nur katholische Kinder besuchen dürfen. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Banken: »Anhaltendes Kredit-Chaos«
Europa und die USA streiten über dringend benötigte Vorschriften zur Bankenregulierung. Steht Basel II vor dem Aus? (Die Zeit vom 09.10.03)
- Devisen: »Der gefühlte Dollar«
Wie sich die Währung eines Landes entwickelt, hat mit dessen wirtschaftlicher Lage wenig zu tun. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Interview: »Das perfekte Massaker«
Wieviel Blut passt in einen Film? Der Regisseur Quentin Tarantino über ein Kino der reinen Gewalt und sein Samurai-Epos „Kill Bill” (Die Zeit vom 09.10.03)
- Kassenschlager: »Kassensturz«
Aldi-Nord stellt jetzt als letzte deutsche Supermarktkette auf Scannerkassen um. Damit verschwinden die Verkäuferinnen, die schneller bongten, als die Kunden einpacken konnten. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Entwurf: »Europa will uns erlösen«
Was die Sprache verrät: Die EU-Verfassung ist ein Werk der Ideologie. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Sitten & Gebräuche: »Stimmt so«
Wie viel Trinkgeld soll man geben? Und vor allem: Wem? (Die Zeit vom 09.10.03)
- Kettenbriefe: »Vor Warnungen muss gewarnt werden«
Kein Witz: Alarmierende Ketten-EMails stiften Unruhe. Die absurdesten Botschaften verbreiten sich schneller als jeder Virus. (Die Zeit vom 09.10.03)
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2003 @ 23:15
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Tags: quicklinks, zeit
Freitag, 10.10.2003
Ich habe ja schon öfter gesagt, dass ich die Serie »
Frasier« mag. Sie läuft derzeit auf SAT.1, Dienstag bis Freitag nachts gegen 00:40 Uhr (die Startzeiten sind manchmal etwas schwankend), nach der Schmidt-Show und nach den
Pseudo-Nachrichten.
»Frasier« spielt in Seattle und ist zeitlich nach »Cheers« angesiedelt. Der Psychologe Dr. Frasier Crane moderiert eine Call-In-Show im Radio, sein Bruder Dr. Niles Crane ist ebenfalls Psychologe. Beide gehören zur feinen Gesellschaft und sind sehr etepetete. Nur ihr pensionierter Vater, der in Frasiers großer Wohnung lebt, ist noch einigermaßen auf dem Teppich geblieben. Bei Frasier wohnt außerdem die Physiotherapeutin Daphne Moon seines Vaters Martin Crane, der in seinem aktiven Dienst als Polizist angeschossen wurde. Eine weitere Hauptperson ist Frasiers Producerin Roz im Sender. Niles, der in Daphne verliebt ist, stichelt immer gegen Roz, die jede Woche einem anderen Mann schöne Augen macht.
Aus der gestrigen Folge »Die Frau ohne Gewissen« (engl.: »
Roz’s Turn«): Marty drückt sich mal wieder vor seiner Krankengymnastik und will gerade zur Tür raus, Daphne stellt ihn zur Rede.
Daphne: Ich hätte eigentlich gedacht, jetzt, da Sie eine Freundin haben, würden Sie mehr Übungen machen und nicht weniger. Ich will ja nicht indiskret werden, aber ein Mann in ihrer Verfassung, der auf, sagen wir mal, einen gewissen Zimmersport aus ist, sollte doch dafür sorgen, dass die übellaunige alte Hüfte, das äh, wie soll ich sagen, "Team" nicht auf halber Strecke im Stich lässt?
Martin: Machen Sie sich nur keine Sorgen um mich. Ich werde vielleicht nicht mehr Nachwuchsspieler des Jahres, aber ein ganzes Spiel stehe ich immer noch durch.
[Er öffnete die Wohnungstür um hinaus zu gehen, da steht Roz im Türrahmen.]
Roz: Hey, Marty!
Niles: Ah, die Talentsucherin aus der Oberliga.
»Frasier« macht Spaß:
- Niles und Frasier sind wunderbar skurril: Weinkenner und Theater-Liebhaber, gern gesehene Gäste in französischen Restaurants, immer überaus penibel, sehr höflich, Gentlemen und darauf bedacht, was andere über sie denken. Obwohl beide praktizierende Psychologen sind, hilft ihnen das beim Thema Menschenkenntnis im Alltag nicht immer weiter.
- Im Vorspann läuft Jazz-Musik, außerdem auch bei der Einblendung von Texttafeln, die Szenen in der Folge voneinander trennen (»In der folgenden Szene kam kein Aal zu Schaden.«).
- Im Abspann kommt immer noch ein Gag, der sich auf etwas in der Folge zuvor Gesagtes bezieht. Anders wie z.B. bei »Seinfeld« oder »Friends« wird dabei aber kein Wort gesprochen, der Gag funktioniert ohne Worte. Während die Credits eingeblendet werden, läuft das Frasier-Thema (Jazz-Musik).
- Es gibt keine platten Witze, sondern sehr viel Wortwitz und Situationskomik (s.o.).
- Jede Folge ist wie eine kleine Screwball-Comedy.
Erschienen am Freitag, 10.10.2003 @ 15:38
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Tags: Film-und-Fernsehen, frasier
Samstag, 11.10.2003
Verdammt! Verschlafen. Das passt ja prima, heute, da zum Beginn des Kollegtages 120 Minuten Englisch-Feststellungsprüfung anstehen. Wenn ich um ein paar Minuten zu spät aus dem Haus komme, hat das bei mir gleich große Auswirkungen: Samstags fahren die Busse nur einmal die Stunde von Vach gen Fürth, deswegen kam ich heute eine Stunde zu spät zur Prüfung (Bus um 08:17 statt 07:19 Uhr; Ankunft um 9 statt 8 Uhr).
Aber Frau K. drückte ein Auge zu und ich begann die Prüfung eine Stunde nach den anderen. Nachdem die Mitkollegiaten abgegeben hatten, erhielten sie fünf Minuten Pause bevor es bei Frau K. mit Geschichte weiterging, und währenddessen setzte sie mich ein Stockwerk höher in die Bibliothek, um mir Verlängerung zu geben. Eine Ausnahme, die in so einem Falle bei der Abiturprüfung nicht möglich sei.
Die Prüfung lief gut: Ich hätte eigentlich auch, wie die anderen, zwei Stunden schreiben können (für mich dann bis elf Uhr), aber ich war schon eine halbe Stunde vor der Zeit fertig. Ich sah sicher fünfmal die Unterlagen durch, ob es nicht noch eine Aufgabe E gibt, aber da war nichts.
Eine genaue Prognose, wie viele der 128 Punkte ich erreichte, wage ich nicht, aber ich habe ein gutes Gefühl. Nur so viel:
| Note 1 | möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich |
| Note 2 | wahrscheinlich |
| Note 3 | wahrscheinlich |
| Note 4 | unwahrscheinlich |
Die einzelnen Aufgaben waren:
| 54 zeiliger Text (auf A4), der Basis für die Aufgaben A und B war. |
| Aufgabe A | Questions on the text (6 Stück, insgesamt 48 Punkte) |
| Aufgabe B | Composition or Letter (150 Worte mit je zwei Argumenten zu schreiben; 30 Punkte) |
| Aufgabe C | »Structures and idioms« (Blatt musste mit abgegeben werden, war eine Einsetzaufgabe; 20 Punkte) |
| Aufgabe D | Version (Übersetzung Englisch-Deutsch eines elf-zeiligen Textes auf einem A4-Blatt; 30 Punkte) |
Heute gab ich wieder drei Englisch-Hausaufgaben-Bögen ab, so dass ich jetzt auch da wieder laufend bin (waren die letzten drei des dritten Trimesters, die erste des laufenden vierten Trimesters sowie die rückständige erste des dritten Trimesters und letzte des zweiten Trimesters hatte ich schon letztes Mal abgegeben).
Von der heutigen Rest-Geschichtsstunde bekam ich nichts mit, zu BWL um kurz nach halb elf war ich wieder da. Wir beschlossen kollektiv auf Vorschlag von Herrn K., heute zwei Stunden abzuhalten und nächste Woche nur eine. Außerdem einigten wir uns darauf, die Pause ausfallen zu lassen, so dass für uns um 12 Schluss war.
Herrn K.s Unterricht ist sehr gut, muss man so sagen: Anschaulich, mit vielen Beispielen aus dem Leben und anschließender Übertragung auf die Unternehmenswelt erarbeiten wir uns die Lernziele. Er kaut uns weder was vor, noch muss er uns alles aus der Nase ziehen (denn seine Fragen sind nicht trivial). Durch seine Vorgehensweise wird die Materie verständlich und erschließt sich uns leicht.
Das Buch dagegen ist gräßlich, da nehmen sich weder BWL noch VWL aus dem dritten Trimester etwas. Deswegen habe ich die Erledigung der Hausaufgaben etwas vor mir her geschoben. Ich denke nicht, dass es all zu trockener Materie liegt, denn dass es auch anders geht, zeigt Herrn K.s Unterricht. Das Buch ist schwammig, weichgespült und bleibt unkonkret. Beispiel:
»
Gegenwärtiger Zustand des Unternehmens
Wesentlichen Einfluss auf die Unternehmenspolitik nimmt das aktuelle Unternehmensgeschehen. Der erste Schritt zur Ausgestaltung der Politik ist deshalb eine gründliche Untersuchung der Situation. Das Top Management muss sich bei der unternehmenspolitischen Entscheidungsfindung im Klaren darüber sein, welche Stärken und Schwächen das Unternehmen hat.
Wichtige Ergebnisse der Unternehmensanalyse sind die strategischen Erfolgsfaktoren. Strategische Erfolgsfaktoren sind Größen, die den Unternehmenserfolg erheblich beeinflussen. Beispiele hierfür sind eine günstige Markt- und Wettbewerbsposition, eine gut durchdachte Organisations der Arbeitsabläufe, Innovationsfähigkeit, das Image des Unternehmens oder eine hohe Motivation der Mitarbeiter. Aufgabe der Unternehmensleitung ist es, mit ihrer Politik die erkannten strategischen Erfolgsfaktoren zu unterstützen und auszubauen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken.«
Die Frage zu diesem Thema ist die Nummer Acht auf dem ersten Hausaufgaben-Bogen:
»Inwiefern beeinflusst der gegenwärtige Zustand eines Unternehmens die Unternehmenspolitik?«
Suuuhper. Bei so einer Frage und entsprechenden Vorgaben im Buch schaltet mein Hirn in den Durchzugs-Modus, und das kommt als Antwort dabei raus:
»Der aktuelle Zustand des Unternehmens hat wesentlichen Einfluss auf die Unternehmenspolitik. Ein Unternehmen am Rande der Zahlungsunfähigkeit wird anders agieren als ein Unternehmen mit gutem Wachstum, vollen Auftragsbüchern und hohen liquiden Mitteln.«
Naja, vielleicht habe ich es auch einfach nur nicht verstanden. Es gibt aber noch mehr so prima Fragen, zum Beispiel Nummer Sechs vom gleichen Bogen:
»Welchen Stellenwert hat Information in einem Unternehmen?«
Antwort von Radio Eriwan: Einen wichtigen, nächste Frage.
Ich habe mich dann aber doch überwunden und eine Buch-konforme Antwort hingeschrieben:
»Informationen sind die Grundlage von sorgfältig getroffenen Entscheidungen. Fehlende oder falsche Informationen können zu falschen Entscheidungen mit nicht beabsichtigten Konsequenzen führen Informationen müssen zweckorientiert und zielgerichtet sein, also für eine Entscheidung relevant sein.«
So hatten wir das auch zuvor im Unterricht besprochen, nachdem die Frage bereits zu allgemeiner Heiterkeit führte.
Da sind mir Fragen wie die Nummer 9 lieber, auch wenn man in beiden Fällen für die Hausaufgaben wortwörtlich aus dem Buch abschreiben könnte:
»Was sind Stakeholder? Nennen Sie drei Beispiele.«
Stakeholder? Begriff schon mal gehört, ist bekannt, hab’ ich verstanden. *zack*, *bäng*:
»Stakeholder stellen Ansprüche an ein Unternehmen und beeinflussen dadurch die Unternehmenspolitik. Einige Beispiele:
Kunden, Mitarbeiter, Verbände und Gewerkschaften, politische Entscheidungsträger, Mitarbeiter, Lieferanten…«
Das ist ein großes Problem bei diesen VWL- und BWL-Büchern: Das Buch nervt durch Schwammigkeit, die Fragen der Hausaufgaben-Bögen sind pille-palle, bei denen nur auswendig gelerntes Wissen abgefragt wird, ohne selbst nachdenken zu müssen. Gefährlich für die Prüfung, da ich dann naürlich kein Buch zum Abschreiben habe, deswegen muss ich mich wohl oder übel durch das Buch durchlangweilen das ich habe und die Begriffe trotzdem lernen. Die Arbeitsbögen in Geschichte und Deutsch sind da anspruchsvoller, in denen man wenigstens selbst noch ein bisschen nachdenken muss.
Damit ich nicht vor Langeweile vom Stuhl kippe, während ich die BWL-Hausaufgaben mache, habe ich mir selbst Beispiele ausgedacht oder bei der Frage nach Beispielen für Unternehmens-Leitbilder mal nach originellen Sprüchen wie diesen gegoogelt:
Klingt gut wenn man sich dabei vorstellt, dass es von Atze Schröder vorgetragen wird.
Im Unterricht erarbeiteten wir uns die Lernziele zu den Themen:
- Materialwirtschaft
(Unterteilung der Werkstoffe, die vier Hauptfragen im Zusammenhang mit der Beschaffung, ABC-Analyse, »optimale Bestellmenge«, Sicherheitsbestand, Meldebestand; die Sache mit dem Meldebestand bekommt ein Supermarkt bei mir in der Nähe nicht so gut hin)
- Produktion
(Reihenfertigung und Werkstattfertigung, Einzel-, Massen- und Serienfertigung)
- Marketing
(Produktpolitik, Kommunikationspolitik, Kontrahierungspolitik, Verteilungspolitik, »Marketing-Mix«)
- Kurz das Thema Finanzierung angeschnitten (wichtigste Ziele eines Finanzchefs: Liquidität, Rendite und Unabhängigkeit des Unternehmes)
Wiedersehen nach vielen Jahren
Mittags um zwölf, nach dem Kollegtag, war erstmal Essen fassen angesagt. Meine Stamm-Anlaufstelle für Samstage ist dabei seit einiger Zeit »Palast-Döner« am Fürther Rathaus (ehemals »Rathaus-Imbiss«). Ich traute meinen Augen nicht, als ich einen alten Bekannten sah: Der Mann vom »City Kebap-Haus« am Hauptbahnhof, das mit ihm eröffnet hat, nach seinem Weggang aber enorm nachgelassen hat. Ich wusste nicht, wohin es ihn verschlagen hat, aber ich habe mich schon daran gewöhnt, das CKH abzuschreiben. Dass ich auf meinem Döner keine Tomaten wünsche, brauchte ich ihm nicht zu sagen, dass wusste er auch nach Jahren noch. :-)
Palast-Döner hat seine Produktmatrix umgestellt: Es gibt keinen normal-großen Döner mehr, sondern nur noch Mini (der auch mini ist) und »groß«. Ich entschied mich heute mal nicht für Lahmacun (die dort überdurchschnittlich groß ist und etwa einem normalen Döner entspricht), sondern für den großen Döner zu drei Euro, plus fünfzig Cent Aufschlag für den Käse.
Und »groß« ist groß: Um das längliche, etwa 25 Zentimeter lange Teil bewältigen zu können, sind jahrelange Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Dönertypen notwendig; Kenntnisse in der Handhabung von McRibs und BigExtras von McDonald’s sind auch hilfreich. Lecker!
Was steht heute sonst noch an? Jetzt gleich werde ich mal zu Klaus fahren, ein bisschen über Betriebssysteme fachsimpeln und bei der Gelegenheit Nina und Georg die Friends-Staffeln 1 bis 4 mitbringen (sie sind nun auch süchtig).
Ansonsten steht gepflegte Langeweile auf dem Programm: Die nächsten Kapitel im BWL-Buch.
Erschienen am Samstag, 11.10.2003 @ 16:41
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Tags: Telekolleg
Sonntag, 12.10.2003
Köstlich: SunnComm hat für BMG einen Kopierschutz hergestellt, der durch das Gedrückthalten der Shift-Taste beim Einlegen einer CD in einen Windows-PC wirkungslos wird, da dadurch die AutoRun-Funktion umgangen wird, auf den der Schutz »MediaMax CD-3« angewiesen ist (siehe
Heise-Meldung).
SunnComm will nun den Studenten verklagen, der auf diesen Umstand aufmerksam gemacht hat, da der Marktwert nun um 10 Millionen USD gefallen sei.
Klaus Schallhorn von KSO schreibt dazu in seinem Blog:
»Für dieses Verhalten gibt es die herrliche Formulierung exitorientierte Unternehmensmeldungen.«
Und DotComTod schreibt:
»Durch Deaktivierung der Autorun-Funktion beim Einlegen der CD kann dieser Schutz von der Qualität eines Kondoms nach Schrotbeschuß allerdings umgangen werden.«
[...]
»BMG versucht, den Kopf aus der Peinlichkeitsschlinge zu ziehen. "Ein Kopierschutz soll lediglich den Durchschnittsuser davon abhalten, unerlaubte Kopien zu machen und damit Filesharing zu betreiben." Insoweit muß die Enthüllung des Studenten tatsächlich überraschen, war doch der Gebrauch der Shift-Taste bislang nur weltweit zwei, drei genialisch-wahnsinnigen Top-Programmierern vertraut.
Auch der Partner Sunn Comm gab sich gelassen und appellierte noch vor wenigen Tagen an das Gewissen potentieller Raubkopierer: "Das Halten der Shift-Taste erinnert die User daran, etwas Verbotenes zu tun". Jaaa! Gott wird den Frevlern die Hand abfaulen lassen!«
Erschienen am Sonntag, 12.10.2003 @ 13:53
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Tags: Kurios
Für die Fans von »
Fight Club« oder
Helena Bonham Carter: Bei
Hivelogic gibt es ein Wallpaper von »Marla«, in den Größen
1.280 x 1.024 und
1.680 x 1.050 Pixel.
Erschienen am Sonntag, 12.10.2003 @ 19:45
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
»Joel and Ethan Coen: Editing "Intolerable Cruelty"«
»Joel and Ethan Coen have always written, directed, edited and produced their own films. But "Intolerable Cruelty" is the first film they edited digitally – and they used the Mac and Final Cut Pro to do it.«
»Ten Things I Dig About Panther«
Meine Top10-Panther-Features sind:
- Neuer Finder (diverse Verbesserungen)
- Exposé
- Verbessertes Preview (diverse Verbesserungen)
- Fast User-Switching
- Bessere Druckerunterstützung
- Neues Help-Center (schneller!)
- Kontext-sensitive Hilfe (lila Fragezeichen)
- Journaling Filesystem
- Neue Systemeinstellungen
- Bessere Performance
- »MacNN-Forums-Diskussion über FileVault«
- »Interview mit David Pogue«
Autor der »Missing Manuals«.
- »15″-Alu-Powerbook im Siracusa-Review«
Muss ich mehr sagen?
»Creating a One-Wire Network«
»You’re on a plane and desperately need to pass a file to (or play Quake against) your coworker. You both have Ethernet jacks, but there’s no network available to you. You both have wireless cards, but transmitter/receivers are a no-no aboard airliners. She has a floppy drive, but your iBook has never heard of these floppy things. You have a USB drive, but the file’s massive. And you’re fresh out of CDs, or you’d simply burn one and pass it across.
Oh, and she’s running Windows.
[...]
If at least one of the computers is a Macintosh of recent vintage, you don’t even need one of those special crossover Ethernet cables.«
Die ersten vier Links stammen aus diesem, jenem und noch einem Eintrag im fscklog.
Erschienen am Sonntag, 12.10.2003 @ 20:12
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Tags: quicklinks
Montag, 13.10.2003
2,8 Grad…
Und ich hing gestern Abend noch Utopien an, heute bei 7 Grad mit dem Rad in die Stadt fahren zu können…
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 5:34
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Ganz kurz noch ein paar Worte zur vergangenen Woche Schmidt-Show. Die komplette Woche sehenswert wie selten!
Jeden Tag war ein anderer Comedian
zu Gast: Montag Dirk Bach, Dienstag Alf Poier, Mittwoch Oliver Pocher, Donnerstag Johann Köhnich und am Freitag Gerd Dudenhöffer.
Bei den Gästen, die mich gar nicht vom Hocker reißen (Alf Poier und Johann Köhnich) war die restliche Show überragend: Am Dienstag mal wieder Haralds Soziologie-Stunde in der »Andrack’schen Buchhandlung«, am Mittwoch die Aktion mit dem Harley-Shop, am Donnerstags Haralds eigene Gehversuche mit einem Motorrad, am Freitag der Anruf in zwei Kölner Hotels.
Mal sehen, wie es diese Woche weitergeht.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 17:59
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Tags: Film-und-Fernsehen, hss
Heute war in der SAE zu Beginn eine Wiederholung (mit einigen kleinen Erweiterungen) des
Director-Stoffs der vergangenen Woche angesagt.
Eine Übung zu
case: Ein Quadrat mit den Cursor-Tasten über die Bühne steuern. In einer »Ausbaustufe« kümmerten wir uns darum, dass der Kasten nicht über den Bühnenrand hinaus läuft. Das ganze wurde dann in zwei Funktionen ausgelagert. Es folgte die Klärung einiger Verständnisfragen und Carsten erläuterte nochmal genau den Unterschied bzw. die Gemeinsamkeiten von Frame-, Sprite-, Movie- und Behavior-Scripten.
Nach der Pause sahen wir uns eine einfache Kollisionsabfrage an: Unser Kästchen soll durch einen kleinen Parcuors gesteuert werden und wenn es an den Wänden anstößt, soll im Messenger eine Meldung ausgegeben werden. Wir vertieften das aber nicht weiter, denn dann kam Alex G., der Kursleiter, durch die Tür und teilte Infoblätter zu unserem ersten großen Projekt aus: »Enhanced CD«. Ausschnitte:
»Ziel dieses Projekts ist es, eine interaktive Enhanced-CD-ROM für/über eine Band, Orchester, Film oder Künstler auf der Basis von Macromedia Director zu erstellen.
Eine solche CD-ROM beinhaltet einen Audio- und einen Datenteil. Wenn man diese CD-ROM in einen CD-Player schiebt, kann man Musik hören wie von jeder anderen "normalen" CD.
Schiebt man diese CD allerdings in das CD-ROM-Laufwerk des Computers, kann man neben der Musik auch auf interaktive Anwendungen und Informationen rund um den Künstler zugreifen (siehe Eros Ramazotti, Peter Gabriel usw.).«
Inhaltlich haben wir sehr lockere Vorgaben, jeder kann sich da austoben. Es gibt nur einige Pflichtinhalte (z.B. Biographie, Discographie, Hörbeispiele) und technische Vorgaben (Hybrid-CD die auf Mac und Windows läuft, Stub-Projektor, Autostart).
Bewertet wird neben dem Design (stimmt das grafische Gesamtkonzept, passt das Interface zur CI der Band, geht durch die Gestaltung ein »roter Faden»?) natürlich die technische Umsetzung.
Es gilt: Die CD soll so aussehen und funktionieren, als hätte man sie eben im Laden gekauft (»professionell und marktfähig«).
Abgabe ist am Montag, 1. Dezember ab 10 Uhr. Die CD wird allerdings nicht einfach auf einen Stapel geworfen, wir müssen unsere Arbeit vor der Klasse präsentieren. Die Zeit läuft: Nächste Woche haben wir die vierte und letzte Woche Director, am 28.10. steht das Fach »CD-Mastering« auf dem Plan, anschließend folgen vier Wochen »3D« (mit Cinema 4D). Wir müssen auch ein in Cinema erstelltes 3D-Logo mit in das Projekt einbauen (»Lasst Euch etwas einfallen!!«).
Um uns nebenbei noch etwas zu beschäftigen, ist parallel dazu in der Zeit vom 20.10. bis 8.11. eine kleinere Director-Übung zu absolvieren, die vierte von einem Dutzend Pflichtübungen während des zwölfmonatigen Kurses (nach Übungen in Photoshop, Freehand und InDesign). Ach ja, am 27.10. schreiben wir einen Test mit 80 bis 100 Fragen zu allen Themen, die wir seit August dran genommen haben. Bis dahin muss ich noch das Photoshop-Buch durchlesen, das wir bekommen haben, und ich will nochmal meine Mitschriften durcharbeiten… Der zweite College-Block ist fast durch; im BMC von Anfang Mai bis Ende Juli habe ich schon einen verbraucht. :-)
Der Test, der ähnlich laufen wird wie die BMC-Abschlussprüfung, ist nicht die einzige Probe am 27. Oktober. Außer dem Theorie-Test müssen wir vor Ort auch noch eine Praxis-Übung bestehen, die mit Photoshop zu tun hat (»Und es wird nicht sein, ein Rechteck mit dem Farbeimer zu füllen.«).
Nachdem Alex gegangen war, unterbrach Carsten seinen eigentlichen Director-Unterricht, um mit uns ein paar Stolperfallen im Zusammenhang mit dem Projekt zu besprechen (Schriftarten im Zusammenhang mit der Anforderung »muss auf beiden Plattformen laufen«, Erstellung eines Stub-Projektors, Ordner-Struktur, Import von aus Cinema rausgerenderten Einzelbild-Sequenzen).
Ah ja, noch was: Die InDesign-Übung habe ich doch nicht mehr neu gemacht; ich hoffte darauf, dass sie für OK befunden wird (im Prinzip passt’s ja, und ob ich ein Bild auf dem Cover einfüge oder mit InDesign-Bordmitteln Typo durch den Wolf drehe, ist ja egal). Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Meine DTP-Übung lag als »OK« abgezeichnet in der Kontrolle. Bis spätestens kommenden Samstag hätte sie abgezeichnet sein müssen; wir dürfen maximal drei der zwölf Übungen in den zwölf Monaten versäumen.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 18:07
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Tags: director, SAE
Joel Spolsky hat auf seinem
Weblog einen sehr guten Artikel zum Thema Unicode geschrieben: »
The Absolute Minimum Every Software Developer Absolutely, Positively Must Know About Unicode and Character Sets (No Excuses!)«
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Dennoch ein kurzer Ausschnitt, worum’s geht:
»If you are a programmer working in 2003 and you don’t know the basics of characters, character sets, encodings, and Unicode, and I catch you, I’m going to punish you by making you peel onions for 6 months in a submarine. I swear I will.
In this article I’ll fill you in on exactly what every working programmer should know. All that stuff about "plain text = ascii = characters are 8 bits" is not only wrong, it’s hopelessly wrong, and if you’re still programming that way, you’re not much better than a medical doctor who doesn’t believe in germs. Please do not write another line of code until you finish reading this article.«
Wer überhaupt keine Ahnung hat, was Unicode ist, hier eine Erklärung in einem Satz aus Jeffrey Zeldmans DWWS (S. 166):
»Unicode is a comprehensive character set that provides a unique number for every character, "no matter what the platform, no matter what the program, no matter what the language."«
Über die Details wie BOM (»Byte Order Mark«) klärt Joels Artikel auf.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 19:27
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Tags: standards, Web
Dienstag, 14.10.2003
Heute haben wir uns in der SAE nochmal näher mit dem Stub-Projektor im
Director befasst. In diesem Zusammenhang sprach Carsten gleichfalls die Themen .dxr-Dateien und Ordnerstruktur auf der CD an.
Für unser Projekt erläuterte er uns das Grundgerüst für eine Quicktime-Abfrage: Wenn QT in Version 3 oder höher installiert ist OK, ansonsten Ausgabe eines Hinweises an den Anwender mit der Option, QT zu installieren. Dazu braucht’s den
open-Befehl und da gibt’s ein bisschen was zu absoluten und relativen Pfaden zu wissen, sowie zu
the moviepath (ich finde es ja verwirrend, dass in Director manche Befehle ein
the davor brauchen und andere nicht…).
Wo wir schon mal beim Thema Quicktime in Director waren, lernten wir auch gleich noch die drei wichtigsten Lingo-Befehle (eigentlich Sprite-Eigenschaften) zur Steuerung von eingebundenen Quicktime-Filmen kennen: movierate für Abspielgeschwindigkeit vorwärts/rückwärts bzw. Stopp, movietime für Sprungziele innerhalb des Films und duration zur Abfrage der Dauer des Quicktime-Films in Ticks (1 Sekunde = 60 Ticks in Director).
Mit diesen Befehlen im Gepäck kann man bereits einen simplen Quicktime-Player basteln, mit Vorwärts/Rückwärts-Buttons, Play, Pause und »an den Anfang« sowie »an den Schluss«.
Das kann man nicht nur, das machten wir auch! :-)
Anschließend Pause, nach der uns immer noch der Kopf schwirrte. Nach der Pause ging es weiter mit einer Anzeige für die bereits abgespielte Zeit und die Restzeit des Videos sowie einem einfachen Fortschrittsbalken als Statusanzeige.
Das darf man sich aber nicht so schön vorstellen wie den Quicktime-Player von Apple: Unser Director-QT-Player sieht grauenhaft aus, und das gilt für alles, was wir in den letzten Wochen Director gemacht haben: Button auf die Bühne geklatscht und notdürftig beschriftet. Worum es Carsten ging ist, uns Lingo beizubringen und dafür müssen die Knöpfe nicht schön aussehen.
Da wir so nicht unser Projekt abgeben können (»Wenn Ihr das so "zeichnet", hagelt es Punktabzug«), besprachen wir zum Schluss, wie wir bei der Gestaltung vorgehen sollen.
- Oberfläche in Photoshop bauen, inkl. zwei weiterer Layer für Buttons im Over- und Down-Status
- 3x exportieren: Oberfläche mit Buttons im Normalzustand, Over und Down. Anschließend in Director in die Cast importieren.
- In Director einmal den Hintergrund ohne Knöpfe mittig auf die Stage platzieren (in die Timeline ziehen).
In Director die »Wallpaper« mit den Buttons duplizieren und nicht benötigte Buttons mit Weiß übermalen. Die drei Button-Zustände müssen nacheinander in der Cast liegen, so dass für den Bilderaustausch ein Script für sämtliche Buttons verwendet werden kann:
property pSpr
property p_member_num
on beginsprite me
pSpr=sprite(me.spritenum)
p_member_num=pSpr.membernum
end
on mouseenter me
pSpr.member=member(p_member_num+1,1)
end
on mousedown me
pSpr.member=member(p_member_num+2,1)
end
on mouseup me
pSpr.member=member(p_member_num+1,1)
end
on mouseleave me
pSpr.member=member(p_member_num,1)
end
on mouseupoutside me
end
Gefickt eingeschädelt: So spart man sich einen Haufen Arbeit gegenüber der herkömmlichen Methode, jeden Button einzeln in Photoshop zu pinseln. Sehr elegante Lösung. Die Funktionalität (was macht der Button, wenn man ihn drückt) kommt natürlich in ein zweites Script.
Das war’s für heute zu Director. Nächsten Montag und Dienstag steht die letzte von vier Wochen Director-Unterricht an.
Erschienen am Dienstag, 14.10.2003 @ 20:32
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Tags: director, SAE
Gestern meldete
Heise, dass in Virgina der Schalter umgelegt wurde: Der zweitschnellste Computer der Welt, der »
Terascale Cluster«, wurde in Betrieb genommen, nur noch übertroffen vom »
Earth Simulator«. Mit rund 5 Millionen USD ist er vergleichsweise billig (der Earth Simulator kostete 175 Millionen EUR).
Das Besondere: Es handelt sich um einen Cluster aus 1.100 G5 Power Macs (jeder mit zwei 64-bittigen PPC970-Prozessoren mit 2,0 GHz von IBM). Betrieben wird das System mit
Mac OS X 10.3 »Panther«.
Bei Spiegel-online gibt’s von heute noch eine kurze
Meldung.
Erschienen am Dienstag, 14.10.2003 @ 20:43
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Tags: Apple, hardware
Die Bahn gab heute einige Neuerungen betreffend den nächsten Fahrplan-Wechsel bekannt.
Einige IC werden wieder durch ICEs ersetzt (bringt mehr Komfort, aber auch höhere Preise) und in einigen Regionen wird das Angebot ausgeweitet. Nach der Behebung der Flutschäden in Sachsen wird Dresden wieder durchgängig angebunden. Von den Änderungen profitiert vor allem Franken, indem Nürnberg über die
NBS an Frankfurt (Süd, nicht Hbf) und Köln angebunden wird. Die Strecke wird mit
ICE3 bedient, die Fahrzeit für N–K verkürzt sich von 4h 30m auf 3h 15m.
Alle Infos gibt es in einer
Pressemitteilung sowie einem neunseitigen
PDF (mit Karten).
Erschienen am Dienstag, 14.10.2003 @ 22:46
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Tags: bahn, Verkehr
Mittwoch, 15.10.2003
Neulich habe ich ja schon
aufgelistet, welche ICE-Züge Steckdosen haben, wo sie an Bord zu finden sind und woran man erkennt, in welchem Zug man sitzt bzw. vor welcher ICE-Generation man steht.
Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die ICE1 umgerüstet werden sollen, neue Bestuhlung et cetera, und die Hoffnung ist groß, dass dann auch allgemein zugängliche Steckdosen in die Wagen eingebaut werden.
Konkretes ist leider noch nicht bekannt, aber heute lese ich neue Infos zu diesem Thema: Die Aufteilung soll erhalten bleiben, speziell die Abteile. Das Umbauprogramm soll 2004 beginnen.
Erschienen am Mittwoch, 15.10.2003 @ 16:39
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Tags: bahn, Verkehr
Am kommenden Freitag ist Harald Schmidt um 16:30 in der ARD zu Gast bei »Alfredissimo!«.
Erschienen am Mittwoch, 15.10.2003 @ 19:48
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Tags: Film-und-Fernsehen, hss
Wer blickt noch bei all den Reformvorschlägen und Kommissionen durch? Welche Reform was bewirken soll, welche Schritte sie vorschlagen und von wem sie unterstützt werden?
Antworten liefert die Titelstory des Spiegel
dieser Woche, die ich sehr empfehlen kann. 3 Euro
am Kiosk oder 85 Cent
online für mehr Durchblick.
Während der Spiegel früher oft den Finger in die Wunde gelegt hat, haben diesmal fünf Redakteure auf zwölf Seiten zusammengefasst, worum es geht. Sieben Schaubilder verdeutlichen die verschiedenen Ansätze von Regierung und Opposition. Nach einem allgemeinen Einstieg und der Feststellung, dass sich die beiden Volksparteien erstmals darin einig sind, dass es tiefgreifende Reformen geben muss, werden diverse Themen behandelt: Arbeitsmarkt, Steuern und Subventionen, Rente, Gesundheit sowie Förderalismus (»Reform der Reformfähigkeit«).
Die Schaubilder erläutern, »worüber am 17. Oktober im Bundestag entschieden wird«, wichtige Termine für Regierung, Opposition, Bundestag und Bundesrat im »heißen Herbst«, die Eckpunkte von Rürup- und Herzog-Kommission gegenübergestellt (mit einer Spalte zu den Realisierungschancen), das »Schlusslicht Deutschland« bei BIP, Arbeitslosenquote und Haushaltssaldo im Vergleich mit anderen Industrienationen. Außerdem die Steuerpläne von Eichel und Merz, die Gesundheits-Konzepte Bürgerversicherung und Kopfpauschale sowie die Pläne zum Subventionsabbau von Koch und Steinbrück.
Dazu gibt es ein einseitiges Interview mit dem Ökonom Michael Burda und ein zweiseitiges Gespräch mit Siemens-Vorstand von Pierer.
Ich will behaupten, dass ich bis letzte Woche schon relativ gut über das informiert war, was Koalition und Union wollen (Taktierereien mal außen vor). Der Spiegel-Artikel brachte aber noch einige weitere gute Infos, die das Bild vervollständigen. Jetzt lesen!
Ah ja, noch was von der letzten Seite des aktuellen Spiegel, Rubrik »Hohlspiegel«. Motto: »Was hat sich der Dichter dabei gedacht?«:
Interviewfrage der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” an Farin Urlaub von der Punkband Die Ärzte: „Könnte man den Gedanken der ewigen Wiederkehr in der Musik in ‘Als ich den Punk erfand’ mit dem Stück ‘Anti-Zombie’ verbinden, wo die Toten wegen Überfüllung der Hölle die Erde heimsuchen?” Antwort von Urlaub: „So Gedanken machen wir uns nicht.”
Noch einer, zum Abschluss back on-topic, um wieder etwas politisch zu werden:
Aus der „Allgemeinen Zeitung Uelzen”:
„Strahlend fährt der Minister in 840 Meter Tiefe, um sich den Salzstock als potenzielles Endlager für hochradioaktiven Müll anzuschauen.”
Erschienen am Mittwoch, 15.10.2003 @ 20:11
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Tags: inland, Politik
Donnerstag, 16.10.2003
Ab heute Abend kommen wieder neue Folgen von »rent a Pocher«, in denen sich Oliver Pocher von Zuschauern oder bekannten Gästen für diverse Aufgaben mieten lässt. Heute Abend auf Pro7, von 23:15 bis 23:45 Uhr (Nachtwiederholung von 03:45 bis 04:15 Uhr).
Ebenfalls auf Pro7, in der Nacht von heute auf Freitag: »Badesalz – Hammersbald?«, ein Ausschnitt aus dem aktuellen Programm. Zu sehen von 00:45 bis 01:45 Uhr. Ist m.W. bereits die Wiederholung einer Show von Montag, bei der ich nur den Schluss vor Seinfeld mitbekommen habe.
Erschienen am Donnerstag, 16.10.2003 @ 15:00
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Tags: empfehlung, Film-und-Fernsehen
…und Winamp gleich mit:

Apple hat die lang erwartete iTunes-Version für Windows vorgestellt, die ab sofort kostenlos zum Download bereit steht.
Jetzt können auch Windows-User mal den »Mac-Way« beschreiten und sehen, wie einfach manche Dinge sein können!
Die Versionsnummer von iTunes/Win ist 4.1, wie die identische Mac-Version. Der Download ist 19,1 MB groß, da er das notwendige Quicktime 6.4 gleich mitbringt (Mac-Version von iTunes 4.1: 9,6 MB). Mit dabei ist der »iTunes Music Store« (iTMS) für Windows (Kauf nur in den USA, Probehören weltweit) und Apple legte die Messlatte gleich mal höher: Innerhalb eines Jahres, von April 2003 bis April 2004, will man hundert Millionen Songs über den iTMS verkaufen, außerdem sollen in den USA zusammen mit Pepsi ab 1. Februar 100 Millionen Songs verschenkt werden. Ab Februar will Pepsi innerhalb von 60 Tagen 300 Millionen Flaschen verschiedenere Geschmacksrichtungen in den Markt drücken und in jeder dritten Flasche wird es einen Code geben, mit dem man einen Song kostenlos runterladen kann.
Noch mehr Zahlen:
- 336.000 verkaufte iPods im letzten Quartal (seit Vorstellung bislang insgesamt 1,4 Millionen)
- iPod: 31% Marktanteil, #1 bei den mp3-Playern mit Festplatte
- Mac-User luden bislang 13 Millionen Songs aus dem iTMS
- Im Schnitt 600.000 Songs pro Woche
- iTMS hat 70% Marktanteil (legale Downloads der letzten Woche; und das nur mit Mac-Usern, die in den USA rund 5% Marktanteil haben!!)
- Bisher können 400.000 Songs im iTMS gekauft werden; jetzt auch mit Grateful Dead und den Rolling Stones, die bislang Kauf-Downloads abgelehnt haben.
- Neben den fünf Major-Labels nun auch 200 Independent-Labels
- Windows-User werden die selben liberalen Rechte mit ihrer Musik haben wie Mac-User
Wer sich für den Ablauf des heutigen »Music Events« interessiert, kann bei Macrumors ein Protokoll nachlesen (chronologisch absteigend; von unten nach oben lesen).
Was gab es sonst? Nicht nur iTunes für Windows ist neu, sondern auch die Version 4.1 für den Mac, mit dem neuen iTMS und verschiedenen Detail-Verbesserungen sowohl im iTMS als auch in iTunes selbst (Copy/Paste und Drag’n'Drop von Musiktitel-URLs aus dem iTMS, Sharing zwischen PCs und Macs, brennen über mehrere Medien hinweg, verbesserte Suche im iTMS, »Celebrity Playlists«…).
Nach dem HipHop-Spot gibt es nun einen Rock-Werbespot für den iPod. Außerdem wird neues Zubehör angeboten, z.B. ein Mikrofon und ein Media Reader.
Meldungen:
Erschienen am Donnerstag, 16.10.2003 @ 20:54
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Tags: Apple, software
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Pervers2: Das iTunes-Installationsprogramm auf WinXP innerhalb von Virtual PC auf einem Mac mit OS X. :-) |
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So sieht iTunes für Windows nach dem Start aus (ich habe die Spalten allerdings etwas modifiziert). Spaßeshalber habe ich mal zwei Musikdateien aus meinem Mac-iTunes-Verzeichnis auf den Virtual PC-Desktop rübergezogen und in iTunes aufnehmen lassen. Wie man sieht, mag iTunes/Win sowohl mp3-Dateien als auch AAC-codierte Files (.m4a, da Bestandteil des MPEG4-Standards). |
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Den Visualizer gibt’s auch für Windows (Strg-T), ebenso den Vollbildmodus (Strg-F). |
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Rendezvous kommt jetzt zu Windows, und zwar von Apple, nicht von Microsoft in einer der nächsten Windows-Versionen. :-)
Die Playlist »Musik von Stefan« kommt über’s lokale Netz (eigentlich vom gleichen Computer) und beinhaltet alle meine Playlists und Songs vom Mac-iTunes. Im Bild zu sehen ist die Suchfunktion: In das Suchfeld habe ich »chic« eingegeben und es werden in sekundenschnelle alle Songs angezeigt, die in den Feldern Titel, Interpret oder Album diese Zeichenkette enthalten. Diese »37 von 1.884« Titel sind wohlgemerkt nicht auf meinem Virtual PC gespeichert, sondern kommen aus meiner iTunes-Bibliothek des Mac.
Würde ich noch ein »an« mit eingeben, fiele der Titel »Sweet Home Chicago« von den Blues Brothers raus. Wäre die Eingabe im Suchfeld »chic mad«, erschienen nur die elf Titel des Chicane-Albums »Far form the maddening crowds«.
Für die Männer-Hymne »No Woman, no Cry« in der Fassung von den Fugees gebe ich das hier ein: »fu no wo cr«. Man muss noch nicht mal Enter drücken. :-) |
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Nachtrag (00:40 Uhr): Hier die Fensteraufteilung, die ich in meinem iTunes/Mac bevorzuge: Oben die Übersicht (zu erreichen über das Auge »Browse«/»Übersicht«), ohne Anzeige der Genres (in den Preferences bei General/Allgemein abschalten: »Show genre when browsing« deaktivieren). |
[Durch Anklicken eines Bildes kann eine größere Version geladen werden.]
Heise meldet, dass es erst Ende des Monats iTunes/Win auch in Deutsch geben wird; daher nicht über die englische Oberfläche wundern.
Erschienen am Donnerstag, 16.10.2003 @ 23:48
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Tags: Apple, software
Freitag, 17.10.2003
»Ein Beitragssatz von 24 Prozent ist doch kein Drama und dann akzeptabel, wenn man die Alternativen bedenkt.«
So ver.di-Chef Frank Bsirske.
Frank, Du hast den Schuss nicht gehört.
Erschienen am Freitag, 17.10.2003 @ 8:13
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Tags: inland, Politik
Der
Stream zum
gestrigen »Music Event« ist online!
Für Nicht-Macianer: Anschauen, Steve Jobs bietet immer eine unterhaltsame Show (zudem ein begnadeter Redner und ein Mann, der weiß wie er mit einer Präsentations-Software umzugehen hat). Grund gibt’s ja jetzt eigentlich auch für Windows-User: Das Video zeigt die Vorstellung von
iTunes für Windows.
Erschienen am Freitag, 17.10.2003 @ 9:29
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Tags: Apple, keynotes
Info von
kress.de:
»Die zweite Staffel der US-Serie "24" wird im kommenden Frühjahr bei RTL2 laufen. Bisher war auch RTL für die Ausstrahlung im Gespräch. Anstelle von drei Doppelfolgen pro Woche wird RTL2 in Staffel 2 nur noch eine Doppelfolge wöchentlich zeigen. Der Sender will so eine Überforderung des Publikum und große Quotenschwankungen verhindern.«
Leider hat Kress keine Permalinks oder Einzelseiten für seine Meldungen…
Weitere Infos auf den Einzelseiten :) von Quotenmeter.de und DWDL.de (beide mit Spoiler aus dem ots, falls jemand die erste Staffel noch nicht gesehen haben sollte).
Erschienen am Freitag, 17.10.2003 @ 19:03
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Tags: Film-und-Fernsehen, twenty-four
Hier noch einige Eindrücke, Meldungen und Berichte zur neuen iTunes-Version, die
gestern vorgestellt wurde.
Deutsch:
Englisch:
[Die Links werden ggf. noch am Wochenende ergänzt.]
Die Kritiken sind überwiegend positiv. Ich habe hier wirkliche alle Seiten aufgelistet, über die ich zu diesem Thema gestolpert bin (entweder sind sie auf meiner täglichen Tour oder ich bin durch weiterführende Links zu ihnen gekommen), und die sich nicht nur auf die Meldung beschränken, dass es jetzt iTunes/Win gibt. Keine Site wurde ausgelassen, es stehen also nicht lediglich die Meinungen in der Liste, die iTunes loben, sondern das ist das tatsächliche Bild, das sich mir gezeigt hat.
Teilweise wurde die Geschwindigkeit bemängelt. Das kann ich schlecht nachvollziehen (nicht im Sinne von »kann ich nicht verstehen«, sondern im Sinne von »kann ich nicht reproduzieren«): iTunes ist auf meinem Power Mac G4 (Single 1,0 GHz mit 1,2 GB RAM) sehr schnell. In meiner WinXP-Emulation von Virtual PC ist es recht träge, aber das gilt für die meisten Programme, die in der Emulation laufen.
In Foren kam öfter der Irrtum auf, mit iTunes würde jetzt generell DRM Einzug halten. Dem ist nicht so: Mit »Rechten« belegt sind nur Songs, die im iTMS gekauft wurden (AAC-Format, Dateiendung .m4p). Selbst codierte Songs, sei es nun in mp3 oder MPEG4-AAC (Suffix .m4a), haben keine Einschränkungen.
Das ist auch der Clou beim iTMS im Vergleich zu anderen legalen Angeboten: Musik wird nicht gemietet, etwa mit einer monatlichen Gebühr, deren Ausbleiben nach einer Kündigung das Abspielen der Songs verhindert, sondern Songs werden gekauft. Es gibt keine monatlichen oder sonstigen Grundgebühren, an die ein Abspielen gekoppelt sind. Die weiteren Einschränkungen sind ziemlich lax und werden von keiner anderen Download-Plattform geboten: unbegrenztes kopieren auf einer unbegrenzten Zahl von iPods, unbegrenztes Brennen eines Songs auf CD (oder bis zu 10x Brennen einer unveränderten Playlist), abspielen auf bis zu drei Computern (egal ob Mac oder PC).
Dass Apple diese Rechte unverändert im iTMS für Windows anbieten kann, ist eine nicht zu unterschätzende Leistung.
Erschienen am Freitag, 17.10.2003 @ 22:59
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Tags: Apple, software
Samstag, 18.10.2003
Als ich vorhin auf dem Rückweg nach Hause am Fürther Rathaus aus der U-Bahn nach oben ging, bot sich mir ein Bild für die Götter: Ich stehe auf der Rolltreppe, vor mir zwei ältere Damen im Rentneralter. Plötzlich fährt neben uns ein Junge mit seinem Mountainbike die Treppen hinunter ins Zwischengeschoss. Die beiden Rentnerinnen schütteln den Kopf.
:-)
Ein Klischee, wie es sich ein Soap-Drehbuch-Autor nicht besser hätte aus den Fingern saugen können.
Sonst? Geld-ausgeben-Tag der Extra-Klasse: Mein Konto wird mir nächste Woche böse Blicke zuwerfen, wenn ich mich ins Online-Banking einlogge. Es ging nach Nürnberg; erste Station: »Weißer Turm«, Saturn. Ich kaufte eine CompactFlash-Karte, 64 MB für 30 Euro. Nicht gerade billig, um nicht zu sagen: sauteuer. Bei Amazon kostet die Karte 10 Euro weniger (ein Drittel!), aber ich wollte nicht länger warten, bis irgendwann nächste Woche das Microdrive mit 1 GB Speicherkapazität kommt. Hätte ich billigen Speicher gewollt, hätte ich auch gestern schon bei MediaMarkt zuschlagen können, aber bei Speicher kommt für mich nur »amtliches Material« in Frage: Flash-Speicher von SanDisk, optische Medien von Verbatim oder Apple. Weswegen ich eine CompactFlash-Karte brauche? Ja, ich habe mir doch wieder eine Digitalkamera gekauft; ich komme später noch in einem eigenen Eintrag darauf zu sprechen.
Vor mit in der Schlange Mutter mit Tochter, Englisch sprechend, beide anscheinend gut situiert: Die Mutter mit gezügter maestro-Karte der Deutschen Bank, die vielleicht zehn-jährige Tochter in Tommy Hilfiger-Jacke mit drei DVDs in der Hand.
Nächste Station: Hauptbahnhof. In der dortigen Müller-Filiale Schokolade und Zahnpasta (Blendax Anti-Belag »Milde Minze«) gekauft. Verena hat die letzte Tube Zahnpaste im Haus auf Konfi-Freizeit mitgenommen, weswegen ich heute Konversation auf’s Nötigste beschränkte.
Anschließend schob ich die CF-Karte in die Kamera und machte erste Testaufnahmen, bevor es wieder in die U-Bahn ging.
Station »Lorenzkirche«: Meine Lieblingssocken gibt’s nur im Karstadt, und die nächste Filiale in der Umgebung ist die in Nürnberg in der Karolinenstraße. Eigentlich wollte ich zunächst im zweiten Stock sehen, ob dort die CF-Karten billiger sind und ich so wenigstens Anlass zum Ärger hätte, da ich sie in Nürnberg billiger hätte haben können. Aber ich vergaß das, denn im ersten Stock spielte laute Musik und eine Menschenansammlung machte mich neugierig. Eine kleine Modenschau mit knackigen Models lässt mich sogar CF-Karten vergessen. Gezeigt wurden Business-Outfits und Jeans mit weiten Pullis. Ich blieb einige Minuten und fuhr dann wieder ins Erdgeschoss, um meinen Sockenvorrat aufzufüllen.
In der Abteilung hat man mal wieder umgeräumt, so dass ich eine Verkäuferin fragen musste (gut, dass ich im Hauptbahnhof noch ein Pfefferminz eingeworfen habe): »Hudson, 44, schwarz?« Ich war etwas perplex als sie mich frug, ob es Wolle oder Baumwolle sein darf. Ich ließ mir beide zeigen, denn von sowas habe ich keine Ahnung und konnte mich auch nicht entscheiden, als ich beide in der Hand hielt. Angeblich würde sich das in Sachen Haltbarkeit auch nichts nehmen, weswegen ich mich nach dem Preis entschied: Die Socken, die 97% Baumwolle haben, kosten sogar einen Euro weniger als die mit nur 71%. Ich nahm fünf Paar von den 97%igen, zu je 8,50 Euro. Nicht gerade billig für Socken, aber wie schrieb mal jemand so schön:
»Man soll nicht an Dingen sparen, die man täglich benutzt.«
Socken kaufe ich nur von Hudson. Das Kuriose ist, dass mir die Größe »43-44« besser passt als »45-46«, obwohl ich eigentlich Schuhgröße 11½ habe, zu Deutsch: 46.
Nach dem Karstadt nochmal zurück zu Saturn, doch noch zwei DVDs mitnehmen: »Bad Boys« in der FSK18-Fassung (lief neulich bei Pro7 nur FSK16; ich kenn’ den Film noch gar nicht) und »Reservoir Dogs« in der neuen Auflage (mit »Kill Bill«-Trailer). »Reservoir Dogs« habe ich vor ein paar Jahren schon gesehen, der ist im Gegensatz zu »Bad Boys« bekannt. Beide für je 15 Euro. Tarantinos Film hätte es auch in einer »Special Edition« mit einer zusätzlichen Extras-Disc gegeben, aber das musste dann nicht sein.
Seit dem neuen Jugendschutzgesetz müssen die Händler ja deutlich die Altersfreigabe auf ihren Medien angeben. MediaMarkt pappt da auf jede DVD noch einen Pfeil mit der FSK-Angabe drauf, Saturn beschränkt sich da auf die eh auf der Rückseite angebrachten FSK-Quadrate. Was mich wundert ist, dass, und das war bei Saturn AFAIK schon vor dem neuen Jugendschutzgesetz der Fall, die Erwachsenen-Filme jetzt offen zum Verkauf angeboten werden. Früher musste man auch im Saturn noch an der Verkaufstheke fragen, wo man dort original einen Karton von unter dem Ladentisch mit dem brisanten Material hochgeholt hat.
Etwas mehr als hundert Euro später wieder der Heimweg. Aber zuvor noch ein Abstecher beim Palast-Imbiss am Fürther Rathaus, um mir einen der 25-Zentimeter-Döner im Sub-Format zu geben.
Erschienen am Samstag, 18.10.2003 @ 17:23
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Willkommen in einer neuen Kategorie hier bei
my two cents: Leben – Gaumenfreuden. Wie der Name schon verrät, geht wird hier kulinarisch Bericht erstattet. In letzter Zeit hat sich einiges angesammelt…
Ich bin ja normalerweise der Erste, der über abartige Schokoladen-Sorten herzieht und eigentlich nur »Alpenvollmich« bevorzugt, statt meinen Geschmacksknospen Kreationen wie »Dolce Vita Amarena Kirsch«, »Joghurt-Erdbeer-Rhabarbarber« oder »Eierlikör Trüffel« zuzumuten.
Die Wintersorten, die es dieses Jahr (erstmals?) gibt, können mich aber durchaus begeistern: »Winterapfel-Vanille« von Alpia nicht so sehr, dafür »Milka Vanille-Kipferl« und vor allem »Milka Zimtsterne« um so mehr. Letztere Sorte klingt nach ordinären Zimtsternen (nach Dominosteinen für mich eh das Höchste), aber es ist tatsächlich eine Schokoladen-Tafel. Mir gefällt das Packungsdesign der drei Sorten.

[Bild anklicken zum Vergrößern.]
Über die Speculatius-Sorten wollen wir mal den Mantel des Schweigens hüllen.
Wo wir gerade beim Thema Vanille sind: Am 1.10. hatte ich im Admiral-Kino die Gelegenheit, ein 0,2-Liter-Fläschchen der absolut ekelhaftesten Flüssigkeit testweise zu kaufen (1,50 Euro), die es auf diesem Erdenrund gibt: Die neu in Deutschland eingeführte »Vanilla Coke«. Bah! Da sage noch einer, Pepsi sei süß…
»Coke Light Lemon« taugt auch nicht all zu viel, da ist das Pepsi-Konkurrenzprodukt »Twist« wesentlich besser, obwohl ich ja sonst nur unter Gewaltandrohung oder kurz vor der Dehydrierung zu Pepsi greife.
Für frischen Atem unterwegs sorgen bei mir neuerdings grüne Tic-Tacs: »Fresh Spearmint« zu 1,39 der 4er Pack, die frischer sind als die altbekannten weißen Tic-Tacs (»Fresh Mints«).
Seit Kurzem gibt es von Wrigley »Eclipse Flash«: 24 kleine Pfefferminz-Blättchen (oder sowas ähnliches) in einem Plastik-Schächtelchen. Die Werbung verspricht, wenn man sich so ein Teil auf die Zunge lege, würde einen augenblicklich unglaubliche Frische heimsuchen. Die Werbung hat nicht zu viel versprochen: Die Wirkung ist zwar nicht ganz so durchschlagend und langanhaltend wie bei Tic-Tac, einem Pfefferminz-Kaugummi oder gar Fisherman’s Friend, aber dafür sorgt Eclipse schnell für angenehme Gerüche. Mit 1,29 ist die Notfall-Erfrischung aber recht teuer.
.Zu den handfesteren Produkten: Schon seit einiger Zeit wollte ich mal was über den »Monopoly Mäc« sagen. Nicht gut. Ich bestelle die Tomaten ja immer ab (angenehmer Nebeneffekt einer solchen sogenannten »Grill-Bestellung«, außer, dass man die Tomaten los ist: der Burger wird frisch zusammengestellt). Ansonsten kann ich Käse auf Burgern auch durchaus was abgewinnen, solange es kein sich kilometerlang ziehender Käse ist, sondern Scheibletten (z.B. auf dem Royal-Käse oder dem BigExtra selig). Auf dem Monopoly-Mäc ist neben dem üblichen Käse noch eine weitere Sorte, die da nicht mit rein passt (müsste deren Spezial-Emmentaler sein, auf dem Royal ist Chester).
Weit besser als der Monopoly-Mäc sind die Bratkartoffeln von Pfanni.
Die Packung kommt etwas befremdlich daher: eine Pappschachtel. Aber in der Pappschachtel verbirgt sich eine luftdicht zugeschweißte Alu-Packung mit den gekochten Kartoffelscheiben. Die Kartoffeln sind sehr weich (eben gekocht) und kalt. Man bewahrt die Schachtel einfach bei Zimmertemperatur im Schrank auf, sie muss nicht gekühlt werden.
Das ist sehr praktisch: Von früher, wenn meine Mutter noch Bratkartoffeln gemacht hat, kenne ich das noch so, dass am Tag zuvor Kartoffeln gekocht und geschält werden, um sie am nächsten Tag in Scheiben zu schneiden und zu braten. Da spart die Pfanni-Lösung doch eine Menge Zeit und geschmacklich kann sich das sehen lassen. Nett ist auch, dass man die Scheiben vor sich hinbrutzeln lassen kann; das ist kein Essen, bei dem man ständig zur Kontrolle nebendran stehen muss.
Leider gibt’s die Pfanni-Bratkartoffeln nicht überall (in Erlangen und Herzogenaurach nur im Handelshof/Altstadtmarkt), so dass ich Verena oder Wolfgang mit der Besorgung eines größeren Vorrats beauftrage, wenn sie mal zum Altstadtmarkt kommen.
[Bilder zum Vergrößern anklicken.]
Erschienen am Samstag, 18.10.2003 @ 21:51
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Sonntag, 19.10.2003
Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, die Rentenbeiträge bei 19,5% stabil zu halten. Wie stabilisiert man die Einnahmenseite, wenn andererseits ein zehn Milliarden Euro großes Loch klafft und ohne Gegenmaßnahmen der Beitragssatz auf
20,3% steigen müsste? Man kürzt die Ausgaben, sprich, die Rentenzahlungen.
Die Kabinettsklausur an diesem Sonntag war mit einiger Spannung erwartet worden, denn die Fakten waren bekannt und von den Medien wurden verschiedene Lösungsansätze
durchgespielt, nicht ohne zu betonen, dass die grüne Bundestagsfraktion und der SPD-Wirtschaftsminister größten Wert auf stabile Beiträge legen.
Dass es nun tatsächlich bei 19,5% bleiben soll, ist fast etwas überraschend.
Statt höheren Beiträgen gibt es nun bei den Rentenempfängern im Wesentlichen folgende Einschnitte:
- 2004 keine Rentenerhöhung (»Nullrunde«)
- 2005 nur eine Erhöhung mit »Nachhaltigkeitsfaktor« (Renten steigen langsamer)
- Ab April 2004 alleinige Bezahlung des Pflegeversicherungsbeitrags, ohne Beteiligung der Rentenversicherer
- Absenkung der Schwankungsreserve von 50% auf 20% einer Monatsausgabe
- »Neurentner« erhalten ihre Renten künftig im Nachhinein (zum Monatsende)
- Nach einer »langen Umstellungszeit« Besteuerung der Renten und Steuerfreiheit der Beiträge (Umsetzung eines Verfassungsgerichts-Urteils)
Von »Rentenkürzung« wollte die Regierung nicht sprechen, aber faktisch ist es genau das (Nullrunde, langsamerer Rentenanstieg, alleinige Bezahlung der Beiträge zur Pflegeversicherung). Ich finde das sehr positiv. Und mich betrifft das ja gleichfalls, wenn ich mal mit 70 in Rente gehe (ich bin jetzt 24).
Die Probleme von zu hohen Lohnnebenkosten sind ja bekannt, die muss ich hier nicht wiedergeben, auch wenn es noch nicht jeder begriffen hat.
Ich finde was anderes interessant: Wann, wenn nicht jetzt? Im Jahr 2040 wird über die Hälfte der Bürger über 50 Jahre alt sein (Quelle, S. 124). Ein enormes Wählerpotential, das dann in zehn oder zwanzig Jahren Parteien wählen soll, die über noch radikalere Kürzungen ihrer Altersbezüge entscheiden sollen? [Da fällt mir ein, dass man in Zukunft wohl auch anders über die »werberelevante Zielgruppe« der 14- bis 49-jährigen denken wird.]
Dosenpfand-Angie – die, wir erinnern uns, als Bundesumweltministerin unter Kohl durch eine Änderung an Töpfers Verpackungsordnung für das heutige Chaos verantwortlich ist, das sie jetzt selbst anprangert – ließ sich von Spiegel-online zu den heutigen Beschlüssen der Koalition zitieren:
»Wir können und werden zu diesen Maßnahmen nicht die Hand reichen.«
Das wollen wir uns mal merken, wenn die nächste Unions-Regierung selbst die Renten kürzt, weil sie gar nicht anders kann.
Nachtrag (20.10.03, 19:16 Uhr): Meine Vermutung von gestern bzgl Wählerpotential und so scheint ja gar nicht so abwegig gewesen zu sein. Aus einer Meldung bei Spiegel-online:
»Der Chef des Sozialverbandes VdK droht unverhohlen: "Ich kann den 20 Millionen Rentnern nur raten, sich ihre Stimmzettel genau anzusehen."
Der Vdk-Präsident Walter Hirrlinger sagte: "Es werden wieder einmal die Menschen getroffen, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und Jahrzehnte lang Beiträge gezahlt haben." Hirrlinger drohte den Regierungsparteien mit Abstrafung bei den nächsten Wahlen. "Die Rentner werden bei den nächsten Wahlen die Rechnung für die Einschnitte präsentieren", sagte er der "Financial Times Deutschland".«
Erschienen am Sonntag, 19.10.2003 @ 18:43
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Tags: inland, Politik

Heute Abend ein spontanes Treffen mit Micha, sie rief mich an. Wir gingen ins Smile und quatschten ein wenig miteinander. Treffen in nächster Zeit werden leider wieder selten sein, wir haben beide so viel zu tun. :-(
Ich habe auch was gelernt: Martini ist bäh. Außerdem wurde mein jahrealtes Vorurteil nach damals einem Schluck Wodka bestätigt: Riecht und schmeckt wie Isopropylalkohol.
War wieder sehr schön, danke Micha!
Erschienen am Sonntag, 19.10.2003 @ 23:10
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Tags: freunde, Leben
Danke
Kai, für diesen Link: »
The Activation Game« von Todd Dominey in seinem Blog »What do I know?«.
Es geht um die Zwangsaktivierung, die Macromedia
Mitte Juli in den neuen Versionen (»MX2004«) ihrer Programme eingeführt hat: das Studio, Dreamweaver, Flash, Fireworks… Adobe zog vor einiger Zeit mit den neuen Versionen von Photoshop, InDesign, Illustrator und GoLive (»Creative Suite«)
nach, allerdings zunächst nur bei den Windows-Versionen; Mac-Anwender bleiben vorerst noch davon verschont.
Macromedia ist nicht nur durch diesen Schritt enorm in der Gunst der Käufer gesunken. Zu immer teurer werdenden Vollversionen und Updates kommen weitere Mankos wie der Verzicht auf gedruckte Handbücher (die jedoch schon seit einiger Zeit, im wahrsten Sinne, »für’n Arsch« waren), Übersetzungsfehler, immer langsamer werdende Programme, Trägheit bei den Bugfixes (v.a. bei nicht-englischen Programmversionen) oder die Benachteiligung der Mac-Kundschafts (das Windows-Studio enthält beim gleichen Preis mehr).
Wenn es neben all diesen Dingen noch etwas gebraucht hat, um sich endgültig bei den Kunden unbeliebt zu machen, dann war es die Software-Aktivierung.
Todd schreibt von meinen schlimmsten Befürchtungen: Eine Software einmal per Mausklick zu »aktivieren« macht zwar nicht viel Arbeit.
Aber bevor man auf die Idee kommt, in den Rechner eine neue Festplatte einzubauen oder das System neu aufzusetzen, sollte man die Software wieder deaktivieren, sonst gibt’s Probleme. Probleme, von denen Todd erzählt.
P.S.: In der Diskussion zu Todds Eintrag nimmt auch John Dowdell teil, Produktmanager für Flash bei Macromedia.
Erschienen am Sonntag, 19.10.2003 @ 23:48
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Tags: Apple, software
Montag, 20.10.2003
Der Kollege vom
fscklog hat in den letzten Tagen mal wieder eine Menge guter Links zusammengetragen, zum Beispiel:

Macminute: »This isn’t news per se, but it’s something you’ll probably never see again.«
Lossurfen zu fschklog, lesen, und ab in die täglichen Bookmarks!
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 0:32
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Tags: quicklinks
»Ich lebe von eingeschweißten Glückskeksen, die mir der Chinaimbiß mitgibt. Dessen eingeölte Lauwarmnudeln, nur echt mit 24 Konservierungsstoffen, dürften meinen Cholesterienspiegel auf ein Niveau gehoben haben, welches Schwester Stefanie erbleicht die Werbung einblenden lassen dürfte, doch wenigstens werde ich nicht alt, runzlig und fange an, in Supermärkten Schlangen aufzuhalten.«
Neues aus Los Angeles von Siebenviertel. Lesen. Jetzt.
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 5:13
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Tags: quicklinks
Reich und berühmt bin ich
noch nicht, aber einen Wunsch habe ich mir jetzt doch schon erfüllt, indem ich mein Geld zusammengekratzt habe: eine digitale Spiegelreflex-Kamera.
Ich hatte am Sonntag vor einer Woche (12.10.) Gelegenheit, mir die EOS 300D von Canon anzusehen, von der ich bereits
geschwärmt habe. Und als ich sie in der Hand hatte und ein paar Fotos mit ihr schoss war klar: »
Sie wird mal mir gehören.«

Die EOS 300D ist nicht einfach eine weitere Digiknipse, wie es sie schon zuhauf gibt. Sie ist die erste digitale Spiegelreflex-Kamera, die in bezahlbare Regionen rückt.
Im Prinzip gibt es zwei Arten von Kameras (Mittelformat und solche Dinge mal außen vor): Sucherkameras und Spiegelreflex-Kameras.
Sucherkameras (»Knisperkameras«), in die ein Film für Papierabzüge reinkommt und bei der man durch den Sucher in etwa das sieht, was später auf dem Film landet. Der Vorteil: kompakt und günstig. Vor einigen Jahren versuchte die Fotoindustrie, den wegbrechenden Umsätzen etwas entgegenzustellen und erfand das APS-Format, nach dem heute kein Hahn mehr kräht.
Die andere Art von Kameras sind Spiegelreflex-Kameras (»SLR«). Auf sie lassen sich verschiedene Objektive schrauben und durch das Linsensystem sieht der Fotograf tatsächlich, was später auf Film gebannt wird. Die Qualität ist im Vergleich zu Sucherkameras über jeden Zweifel erhaben, zudem bieten sie durch die Wechselobjektive wesentlich mehr Möglichkeiten, da man nicht auf fix eingebaute Brennweiten beschränkt ist. Mit einer SLR sind dadurch auch ganz andere Aufnahmen möglich, z.B. Tiefenunschärfe, extreme Makro- oder Tele-Aufnahmen etc., zu denen eine Sucherkamera aus baulichen Gründen gar nicht in der Lage ist.
Dann kam die Digitalfotografie auf. Im Prinzip die gleichen Sucherkameras, nur dass das Motiv nicht mehr auf einen Film aufgenommen, sondern auf einem Chip gespeichert wird. Die Händler und Hersteller wurden von der Nachfrage überrannt, jeder wollte so eine Digitalkamera (»Digiknipse«) haben, sparte man sich doch den Film ein, konnte das Bild direkt nach der Aufnahme betrachtet und misslungene Schnappschüsse gelöscht werden. Weiterhin boten die Speicherkarten mit der Zeit immer mehr Platz, so dass die Kamera auch mehr Bilder aufnehmen konnte als früher die Knipserkamera mit Kleinbild- oder APS-Film. Und die Fotos konnten am Computer nachbearbeitet werden oder einfach an Freunde per E-Mail verschickt oder auf eine Website gestellt werden.
Seit einiger Zeit gibt es unglaubliche Bauernfängerei rund um Digiknipsen: Was da im Homeshopping verscherbelt wird ist nicht auszuhalten: »Digitale Qualität!« (obwohl digital/analog nichts mit guter oder schlechter Qualität zu tun hat). »Und denken Sie daran: Niemand bekommt Ihre Fotos zu Gesicht!« Haben die Moderatoren zu oft »One Hour Photo« gesehen?
Für 150 Euro werden billigste Kameras verramscht, die mit »Features« wie interpolierten Megapixeln oder »Digital-Zooms« statt optischen Zooms angepriesen werden. »Interpoliert« heißt »hochgerechnet«. Dass man aus viel wenig machen kann, ohne Abstriche bei der Qualität hinnehmen zu müssen, sollte klar sein, aber aus wenig viel haut nicht besonders gut hin. Der Kamerachip muss schätzen, wie die Pixel wohl aussehen könnten, wenn er sie dazudichten muss. Und bei »Digital-Zooms« ist es nicht anders: Tatsächlich wird nur ein kleinerer Bildausschnitt für die Berechnung herangezogen, das Motiv wird nicht wirklich »herangezoomt«. Unser Haus- und Hof-Lieferant in Sachen HiFi pflegt zu sagen: »Physik lässt sich nicht überlisten«, und das trifft auch hier zu.
Ich hatte für kurze Zeit auch mal eine Digiknipse, und zwar eine DC4800 von Kodak (1, 2).
Die hatte 3 Megapixel, aber ich verkaufte sie wieder, da mir mit ihr keine guten Fotos gelangen: keine Tiefenunschärfe, starkes digitales Rauschen (Beispielfoto: ein Ausschnitt aus einem 3 MPixel-Foto, jedoch in Originalgröße belassen).
An den Spiegelreflex-Kameras ging diese Entwicklung der Digitalisierung etwas vorbei: digitale SLR waren nur im oberen Preissegment zu finden, jenseits der 5.000 Euro, und die Qualität war anfangs auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Die Profis fotografierten weiterhin mit analogen SLRs auf Kleinbild-Filme (»KB«). Mir sind keine SLR mit APS-Format bekannt – APS wurde speziell für das untere Preissegment entwickelt. Völlig am Markt vorbei, wie sich mit der Entwicklung der Digital-Fotografie herausstellte.
Wenn man nicht Unsummen ausgeben wollte, war man in einer Zwickmühle: Bei einer Digiknipse zugreifen und unbefriedigende Ergebnisse erhalten oder weiter gute Fotos mit einer Kleinbild-SLR machen, aber den Verheißungen der digitalen Zukunft entsagen.
Anfang 2003 waren die Preise für Einsteiger-Digital-SLRs bereits auf rund 2.000 Euro gefallen, aber für viele an digitalen Spiegelreflex-Kameras Interessierte war das damalige Einsteiger-Modell EOS 10D von Canon immer noch zu teuer. Die 10D kostet mittlerweile um die 1.500 Euro, nur das Gehäuse (»Body«), ohne Objektiv wohlgemerkt. Die digitale Oberklasse bei Canon gibt’s derzeit in der 1Ds für 8.200 Euro (die 1D, ohne »s« für ca. 3.000 Euro). Die Einsteigerklasse bei Nikon heißt D100 und kostet 1.750 Euro. Teurer geht’s dort natürlich auch, zum Beispiel mit der D1X ab 6.000 Euro (nur der Body).
In diesen Regionen sind wohl nur noch Canon und Nikon von Bedeutung; ich habe jedenfalls noch nie von Berufsfotografen gehört, die etwas anderes als diese beiden Marken oder Leica einsetzen.
Die analoge Variante der 300D, die 300V, wird aktuell übrigens für 260 Euro inkl. einem 28-90-Objektiv verkauft.
Verständlich, dass die Vorstellung der EOS 300D zur ifa einer Revolution gleich kam: Digitale Spiegelreflex von Canon mit sechs Megapixeln für nur 1.099 Euro (Body) und 1.199 Euro mit einem 18-55 mm Zoom-Objektiv: sen-sa-tio-nell.
Endlich war Besserung in Sicht für Meinesgleichen, die ihre analoge Kleinbild-Spiegelreflex wie eine Digitalkamera benutzten: Ich nahm auf Papierfilm auf und ließ mir vom Labor die Fotos für 5 Euro pro entwickeltem Film auf Picture-CD speichern, mit zweifelhafter Qualität: Lediglich 1,5 MPixel Auflösung (1.536 x 1.024 Pixel) und die Farben ersoffen in der Sättigung. Ich überlegte mir genau was ich fotografieren wollte, denn pro 36 Bilder klingelte einmal mit fünf Euro die Kasse im MediaMarkt (für Dias ist das Labor gut, Digitalisierung dann aber nur auf PhotoCD für einen Euro pro Bild; glaubt nicht, dass der Fotoladen um die Ecke Eure Bilder nicht zur Entwicklung in ein Großlabor schickt). Bis die Fotos auf CD gespeichert waren, verging immer eine Woche, zudem musste ich auch erstmal den Film voll bekommen.
Die zwangsweise mitentwickelten Papierabzüge gab ich zurück (»Ich glaube es ist einfacher wenn ich Ihnen sage, wie viele Bilder ich behalte statt wie viele ich zurück gebe.«).
Dass Händler mit »Echte Fotos von Ihren digitalen Bildern!« warben und die Kunden ihnen damit die Bude einrannten, konnte ich nicht ganz verstehen. Naja eigentlich schon, die Vorteile digital vs. analog habe ich ja oben genannt. Aber ich wollte meine Fotos seit geraumer Zeit als Datei im Computer haben, um sie weiter zu bearbeiten, zu verwenden und zu versenden, mit stapelweise Papierabzügen oder Dias kann ich nichts anfangen. Sicher, ich blättere auch gerne in alten Fotoalben, aber man kann auch Leute um ein Display versammeln, wie man sie um ein Album sammelt, und dann eine Slideshow vorführen. Dabei altern die Bilder nicht, sie sind ja digital gespeichert und das JPEG-Dateiformat ist hinreichend zukunftssicher (einen äußerst lesenswerten Artikel zu diesem Thema gibt es bei Spiegel-online von Christiane Schulzki-Haddouti: »Wie alt wird ein Bit?«).
Oder wie Steve Jobs von Apple zum Programm iPhoto sagt: »digital shoe box«.
Eine digitale Spiegelreflex für rund 1.000 bis 1.100 Euro Straßenpreis; da überlegt man sich doch, ob man 500 bis 600 Euro für eine Marken-Digiknipse mit einigermaßen Qualität ausgibt oder noch 400 Euro drauflegt, um eine digitale SLR zu bekommen.
Wie gesagt, am Sonntag hatte ich Gelegenheit, mir die EOS 300D anzusehen und sie gefiel mir sofort: sah im Prinzip genauso aus wie meine KB-SLR »Z-20« von Pentax. Sie fühlte sich auch genauso an und die Bedienung war ebenfalls ähnlich. Außerdem sprachen noch eine Reihe weiterer Dinge für sie:
- 6,3 Millionen Pixel Auflösung, 3.072 x 2.048 Pixel (PhotoCD-Auflösung!)
- Ein schneller und dabei sehr leiser Autofocus
- Ein leiser Verschluss mit sehr geringer Auslöseverzögerung
- Serienaufnahmen: bis zu 4 Bilder hintereinander bei 2,5 Bildern pro Sekunde
- Automatische Reihenaufnahmen mit verschiedenen Belichtungs-Einstellungen
- Nahezu kein digitales Rauschen (siehe Negativbeispiel der Kodak DC4800)
- 7 Autofocus-Punkte
- Eingebauter Blitz mit Leitzahl 13, einige Zentimeter über der optischen Achse
- Blitzschuh für externe Blitze
- ISO-Einstellungen: 100, 200, 400, 800, 1600
- Relativ niedriges Gewicht von 560 Gramm (ok, Plastikgehäuse, hat meine alte Z20 aber auch; das Bajonett ist aus Metall) bzw. 190 Gramm für das Objektiv
- Kompatibel mit EOS-EF-Objektiven
- Überzeugendes Objektiv (gute Qualität, Brennweite 18-55 mm äquivalent zu 28-88 mm Kleinbild, Blende 3,5 bis 5,6, günstiger Preis: nur 100 Euro Aufpreis)
- CompactFlash Typ I und II, Unterstützung für IBMs Microdrive
- JPEG bis zur o.g. Auflösung in 95%iger Qualität (= kaum Kompression)
- Gleichzeitige Speicherung von JPEG und RAW
- LiIon-Akku ist herausnehmbar (kompaktes Ladegerät mit Anschluss für Kaltgerätestecker wird mitgeliefert)
- Einziger Haken: USB 1.1 als Schnittstelle, kein FireWire
Tags darauf zu rechnen angefangen und zum Schluss gekommen: bis Weihnachten wird noch gewartet.
Wenige Stunden später meldet sich Wolfgang auf meinem Handy: Er hat in Erfahrungen bringen können, dass das Ding weggeht wie geschnitten Brot und angeblich, wenn die Produktion ausverkauft sei, wird es vor Mitte 2004 keine neuen mehr geben.
Am Dienstag hatte ich sie.
Warum habe ich erst am Samstag Aufnahmen gemacht, obwohl ich sie bereits am Dienstag hatte?
Ich habe noch auf das Microdrive mit 1 GB Kapazität gewartet. Dabei gab es Lieferschwierigkeiten, weswegen ich am Samstag eine völlig überteuerte 64-MB-CF-Karte kaufte, um schon mal loslegen zu können. Auf die 64 MB-Karte gehen ganze 18 Aufnahmen drauf (pro JPEG-Bild mit voller Auflösung und minimaler Kompression etwa 3,1 MB); das 1 GB große Microdrive wird etwa 300 Aufnahmen fassen.
Ah ja, die Idee von Jan, das erste Foto mit der neuen Kamera online zu stellen finde ich recht nett, daher meine erste Aufnahme auf der rechten Seite (anklicken zum Vergrößern, aber Obacht: 1,9 MB, ist die unveränderte Originaldatei!). Die Aufnahme zeigt einen kleinen Teil der Mittelhalle des Nürnberger Hauptbahnhofs. Ich stand bei der Aufnahme auf der Galerie im ersten Stock.
Von Canon wird die 300D, der Homeshopping-Moderatoren wohl »Profi-Qualität« unterstellen würden, laut Website übrigens als »6 Millionen Pixel für den Privatanwender« verkauft. Selbst die 1.500 Euro teure 10D läuft bei Canon noch als »semi-professionell«. Von verschiedenen Fachzeitschriften wurde die 300D hoch gelobt.
Das Objektiv EF-S 18-55 kann nicht separat gekauft werden und es kann auch nicht an analoge EOS-Kameras angeschlossen werden. Das EF-S gibt’s nur im Bundle mit der 300D, so dass man sich beim Kauf überlegen sollte, ob man nur die Kamera nimmt (ggf., wenn schon EF-Objektive vorhanden sind), oder ob man noch hundert Euro für das Set mit Objektiv drauflegt.
Ab jetzt wird wieder mehr fotografiert: Man kann einfach mal abdrücken, kostet ja nichts. Mehr Alltagsfotos. Oder einfach mal Bratkartoffeln fotografieren und für zwei Bilder sechs Aufnahmen verballern.
Schön sind auch die Zusatzinfos, die bei jedem Bild mit abgespeichert werden. Bei dem IMG_0001.jpg sind das beispielsweise (aus iPhoto):
| Bild |
| Breite: | 2.048 Pixel |
| Höhe: | 3.072 Pixel |
| Aufgenommen: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Digitalisiert: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Datei |
| Name: | IMG_0001.JPG |
| Größe: | 2,0 MB |
| Geändert: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Importiert: | 18. Okt. 2003, 16:42 Uhr |
| Kamera |
| Hersteller: | Canon |
| Modell: | Canon EOS 300D DIGITAL |
| Software: | Quicktime 6.4 |
| Belichtung |
| Verschlusszeit: | 1/50 |
| Blende: | f 4,0 |
| Max. Blende: | f 3,6 |
| Belichtungskorrektur: | 0,00 |
| Brennweite: | 18,00 mm |
| Abtastung: | Ein-Farb-CCD |
| Blitz: | Aus |
| Messung: | Raster |
| ISO-Einstellung: | 100 |
Was hat die ganze Aktion gekostet?
Durch glückliche Umstände habe ich das Set, also Kamera und Objektiv für 999 Euro bekommen. Das Microdrive wird um die 170 Euro kosten.
Mac-Kompatibilität? In der Verpackung des USB-Kabels wird zwar in vier Sprachen gewarnt, man möge unbedingt die Treibersoftware vor dem Anschließen installieren, aber am Mac gibt’s natürlich keine Probleme, wenn man das bleiben lässt: »kompromisslose Out-of-the-Box-Experience«, wie ich das nenne. Beim Anschließen der Kamera wird wahlweise »Digitale Bilder« für den Import einiger oder aller Bilder an einen bestimmten Ort geöffnet, oder iPhoto für den Import in die iPhoto-Library.
Ich verwende »Digitale Bilder«, lasse von dem Programm nach dem Import die Dateien auf der Kamera löschen und mir anschließend die Fotos in »Preview« anzeigen und im Finder den Ordner mit den gespeicherten Bildern öffnen.
Übrigens liegt der Packung eine Bulk-Version von Photoshop Elements 2.0 bei. »Bulk« heißt: voller Funktionsumfang, aber Handbuch und CD mit Canon-Logo und der Weiterverkauf ohne Kamera ist untersagt.
Wer mal schauen möchte: Meine beiden letzten Bilderserien, die ich online gestellt habe (mit der Pentax Z-20 aufgenommen und als Picture-CD digitalisiert):
Weitere Informationen zur Kamera von Canon:
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 6:03
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Tags: eos, Fotografie
Ich habe ja schon öfter mal
beschrieben, wo ich am liebsten im Zug sitze, jetzt kann ich’s auch zeigen.
:-)
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Der ICE1 morgens um 07:27 ab Nürnberg. »Mein« Platz ist in der Dreiergruppe der einzelne (in Fahrtrichtung rechts), gegenüber dem Sitz, auf dem gerade mein Rucksack steht. Meine Jacke hängt in der Garderobe auf der anderen Seite. Vorteil hier: Kein Platznachbar (ist ja ein Einzelsitz) und Ablageplatz für den Rucksack auf dem gegenüberliegenden Sitz, sofern der Zug nicht zu voll ist. |
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Der ICE-T um 14:49 ab München. Auf dem Bild ist links nicht mehr zu sehen, dass da noch eine weitere Sitzreihe ist sowie ein Tisch. Mein Platz ist, aus Sicht des Aufnahmestandpunkts, auf der linken Seite der Fensterplatz in der dritten Reihe (in Fahrtrichtung rechts). Der hat drei entscheidende Vorteile: Man kann die Beine lang machen, weil einem niemand gegenüber sitzt wie an einem Tischplatz. Weiterhin: Man hat mehr vom Fenster als eine Reihe weiter vorne. Und drittens: Hinter einem kommt keine weitere Reihe in der gleichen Anordnung, sondern ein kleiner Zwischenraum (eignet sich gut für Koffer) und dann eine Reihe in die andere Blickrichtung. Ideal, um hemmungslos die Sitzlehne nach hinten zu klappen und zwischen den beiden Sitzen zu schlafen. |
Heute begann in München die Systems, aber überraschenderweise war der Zug leerer als sonst an einem Montag-Morgen. Sogar nach Augsburg hatte ich noch die Dreiergruppe für mich alleine.
Hier sieht man mal deutlich, wie sich eine Zuggattung im Laufe von zehn Jahren verändern kann. Im ICE1 ist alles noch wuchtig, im ICE-T ist die Einrichtung dagegen recht »leicht« und unaufdringlich. Die Sitze im ICE-T sind bequemer und die Kopfkissen bleiben da, wo sie sein sollen. Überhaupt bekommt man die Kopfkissen im ICE-T leichter in die gewünschte Position.
Die Platzreservierung ist im ICE1 noch old-school, wie in einem InterCity (Papierfetzen in einem dicken Plastik-Schuber). Im ICE-T gibt’s die rote LED-Anzeige über den Plätzen (in den ICE2 gab es dann schon eine orangene LED-Anzeige).
Die Farben im ICE-T sind nüchterner: hell- und dunkelblau, außerdem weiß und viel Glas und Metall (die Innentüren), in den Durchgängen helles Holz. Im ICE1 gibt es blaue, graue Sitze, graue Kopfkissen, angegilbte Wände (die waren glaube ich schon immer so) und viel grün lackiertes Metall.
Die Gepäckablagen im ICE der ersten Generation sind sehr wuchtig, im ICE der dritten Generation wieder leicht. Tatsächlich bekommt man im Zweifelsfall einen dicken Koffer im ICE1 eher auf die Gepäckablage als im ICE-T bzw. ICE3 (dafür gibt es dort noch die Zwischenräume bei Rücken-an-Rücken stehenden Sitzreihen und hinter den Innentüren).
Mir gefällt das Design des ICE-T sehr viel besser als das des ICE1.
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 19:37
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Tags: bahn, Verkehr
Dienstag, 21.10.2003
Wer von der
aktuellen Rentendiskussion nicht genug bekommen kann und auf etwas mehr Substanz als die »
Wut der Rentner« der Bild-Zeitung aus ist, wird in der SZ von heute fündig (und vermutlich auch in der Zeit am Donnerstag und im Spiegel am Montag).
Erschienen am Dienstag, 21.10.2003 @ 20:27
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Tags: inland, Politik
Mittwoch, 22.10.2003
Seit einer Woche schaue ich täglich, ob schon das neue ALA gelauncht wurde, zuletzt gestern. Nichts. Und nun, da ich mal nicht als erste Amtshandlung des Tages die Domain gecheckt habe, lese ich bei
Markus, dass
A List Apart wieder da ist.
:-)
Hab’s mir noch nicht näher angesehen, folgt im Laufe des Tages.
ALA startet mit drei neuen Artikeln durch: Joe Clark referiert über Fahrner Image Replacement (siehe auch den Artikel »In Defense of Fahrner Image Replacement« von Dave Shea vom August bei Digital Web), speziell in Bezug auf Screenreader. Im zweiten Artikel schreibt Douglas Bowman über CSS-Tabs, die grafischen Navigationsleisten in nichts mehr nachstehen und im dritten Beitrag von Dan Benjamin geht es um Bildwechsler mit PHP.
Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 10:51
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Tags: quicklinks
Apple hat heute völlig überraschend neue
iBooks vorgestellt. Es wurde zwar schon lange mit einer Neuauflage gerechnet, aber nicht, dass sie ausgerechnet heute kommt: Die Meldung von
iTunes für Windows ist noch
frisch und am Freitag steht
Panther vor der Tür. Außerdem ist traditionell der Dienstag Produktvorstellungstag bei Apple.
Überraschend außerdem, dass nun (endlich) ein G4 Einzug in die iBooks gefunden hat. Der iMac hat zwar schon seit längerem den ehemaligen Profi-Chip, aber bis vor Kurzem gab es noch Gerüchte, dass IBM den G3 mit einer Altivec-Einheit aufbohren würde, durch die sich der G4 im Wesentlichen gegenüber dem G3 auszeichnet (wer weiß, evtl ist es genau das und Apple nennt den G3 mit Altivec trotzdem G4; Apple ist nicht so auskunftsfreudig, was die eingesetzten Prozessoren betrifft).
Die neuen iBooks sind nun auch für Airport Extreme vorbereitet (802.11g statt 802.11b; 54 MBit/s brutto statt vorher 11) und die beiden USB-Ports wurden auf USB 2.0 aufgewertet. Nur noch eines von drei Geräten kommt im praktischen Rucksack-Format von 12 Zoll daher, das mittlere und das große Modell haben beide 14 Zoll. Neu ist auch, dass das kleinste Modell nun ab Werk mit einem Combo-Drive ausgestattet ist. Es gibt jetzt »across the line« Slot-loading Combo-Drives in allen iBooks. Das erste Mal überhaupt, dass die optischen Laufwerke in den Consumer-Notebooks von Apple keine Schublade mehr benutzen.
Ein »Silent Upgrade« wie es im Buche steht.
Deutsche Listenpreise inkl. Steuer im Einzelnen:
- 12″, 800 MHz: 1.199 €
- 14″, 933 MHz: 1.449 €
- 14″, 1,0 GHZ: 1.699 €
Weitere Details auf der Produktseite und in Meldungen von Heise, Macrumors und Mac-TV.
Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 16:52
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Tags: Apple, hardware
Heute habe ich das Microdrive für
meine EOS 300D bekommen: 323 Bilder gehen mit meinen aktuellen Einstellungen auf das eine Gigabyte drauf (ich verwende 3.072 x 2.048 Pixel mit geringer JPEG-Kompression; etwa 3,1 MB pro Bild).
Noch ein paar Ergänzungen:
Es ist möglich, eine automatische Weißabgleichreihe zu machen (»WB-Sequenz«). Bei nur einer Aufnahme können dabei drei Bilder mit verschiedenem Farbton gemacht werden.
Das von mir als »Automatische Reihenaufnahmen mit verschiedenen Belichtungs-Einstellungen« genannte Feature heißt in der Anleitung »Belichtungsreihenautomatik« (»AEB«). Hierbei müssen, anders als bei der Weißabgleichreihe, nach der Einstellung des Streuwerts drei einzelne Aufnahmen gemacht werden (einfach den Auslöser durchgedrückt lassen, sofern als Bildfrequenz »Reihenaufnahme« statt »Einzelbild« eingestellt ist). Mit Blitz oder Langzeitbelichtung kann bei der Belichtungsreihenautomatik nicht fotografiert werden.
Die beiden Funktionen WB-Sequenz und AEB lassen sich auch kombinieren. Zu den drei AEB-Aufnahmen werden zusätzlich je drei WB-Sequenz-Bilder gespeichert (insgesamt also neun Bilder).
Apropos Langzeitbelichtung: Der Verschlusszeitenbereich geht von 1/4000 bis zu 30 Sekunden. Mit vollem Akku sind Langzeitbelichtungen von 2,5 Stunden möglich.
Noch eine Info aus der Anleitung: Wird im RAW-Format fotografiert, wird bei jeder Aufnahme automatisch ein JPEG-Bild mitgespeichert, das in das RAW-Bild eingebettet wird (Dateigröße ca. 7 MB). Es lässt sich dann jedoch nicht einstellen, wie groß und in welcher Qualität das JPEG mitgespeichert wird, es gibt nur die Option RAW in 3.072 x 2.048 plus JPEG in 2.048 x 1.360 mit geringer Kompression.
Vorerst letzte Sache: Die ersten Aufnahmen kamen mir in der Sättigung etwas zu kräftig vor. Dabei handelte es sich um den »Parameter 1«, der standardmäßig eingestellt ist und in dem auch alle Aufnahmen in den »Motivprogrammen« vorgenommen werden (die da wären: Vollautomatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtaufnahme, Blitz aus).
In den »Kreativprogrammen« (Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuelle Belichtungssteuerung, Schärfentiefenautomatik) können Einstellungen wie Kontrast, Schärfe, Farbton und Sättigung individuell justiert werden. Oder man greift auf den »Parameter 2« zurück. Während Parameter 1 aussieht wie typische Urlaubsfotos auf Papierabzügen oder wie eine Explosion in Disneyland, sind die Farben in Parameter 2 etwas gedämpfter, sehen natürlicher aus und eher so, wie ich sie tatsächlich sehe.
Als weiterer voreingestellter Bearbeitungsparameter steht noch »Adobe RGB« zur Verfügung.
Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 21:45
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Tags: eos, Fotografie
Donnerstag, 23.10.2003
Mit etwas Verspätung die Einträge zur SAE von dieser Woche Montag und Dienstag, der letzten von vier Wochen
Director-Unterricht.
Am Montag zunächst die Info zu einer Lehrplanänderung: Nächste Woche (27./28.10.) haben wir noch nicht die Prüfung, sondern die erste von vier Wochen 3D-Unterricht mit Cinema 4D. Die Prüfung ist dann eine Woche später, am 3. November. Die erste 3D-Woche wird aber nicht zum Prüfungsstoff gehören. Ansonsten kommt in der Theorie alles dran, was wir seit Anfang August, dem Beginn des CMD-Kurses, durchgenommen haben. Die Gewichtung der Themengebiete entspricht im Test exakt der des Unterrichts: Wir hatten elf Wochen Unterricht, davon zwei Wochen Photoshop, also werden 2/11 der Fragen Photoshop betreffen. Vier Elftel werden Director-Fragen sein, da wir vier Wochen Director-Unterricht hatten (1/11 Freehand, 2/11 Screendesign und 2/11 DTP). Nach der Theorie-Prüfung wird es einen Praxis-Test geben, in dem wir mit Photoshop- und Director-Aufgaben konfrontiert werden.
Am Dienstag in der Testwoche, am 4.11., werden wir alles rund um’s Thema »CD-Mastering« drannehmen, v.a. Hybrid-CDs (nehme ich an).
Im Anschluss besprachen wir die vierte Pflicht-Übung, eine Programmieraufgabe in Director. In einige Eingabefelder soll der Anwender Zahlen eingeben und auf Knopfdruck bauen sich nacheinander Balken auf und färben sich von schwarz nach rot, entsprechend der Zahlen, die zuvor eingegeben wurden. Dabei müssen einige Dinge abgefangen werden: Die Eingaben dürfen nur aus Zahlen bestehen und müssen zwischen 1 und 200 liegen; wenn etwas anderes eingegeben wird, muss es entsprechende Fehlermeldungen geben.
Den Rest des Tages lernten und vertieften wir u.a. noch einige der Dinge, die wir für die Bewältigung der Übung brauchen: Eingabefelder, Abfragen, die Sache mit den Balken, Timer, URLs, Eingabedialoge mit getPropertyDescriptionList erzeugen (nützlich für universell einsetzbare Scripte)…
Die Prüfung wurde auch deswegen um eine Woche geschoben, da sich die Lieferung der Director-Bücher verzögerte, die wir heute bekamen: »Director MX und Lingo: Kompendium« von Marcus Eberl und Jens Jacobsen aus dem MT-Verlag, ein 900-Seiten-Wälzer.
Thema Bücher: Für Cinema 4D bekommen wir auch eines, aus dem Galileo-Verlag. Alternativ konnte man sich auf eine aushängende Liste eintragen um auf das Galileo-Buch zu verzichten, und stattdessen für 20 Euro Zuzahlung die komplette Doku von Maxon zu bekommen (vom Umfang her ungefähr dreimal so viel).
Am Dienstag, dem letzten Director-Tag, war nochmal große Wiederholung angesagt, sowie die Klärung offener Fragen. »Lieber jetzt fragen wenn was nicht verstanden wurde, als das später jemand bei PHP fragt, was eine Funktion ist.«
Wir besprachen nochmal ausführlich ein paar Basics, die bei dem einen oder anderen noch etwas unklar waren: globale und lokale Variablen, Properties, Parameter-Übergaben. Abschließend noch etwas neues: sound playfile im Vergleich zu puppetsound, und wie man ein sound playfile loopt, obwohl es keine Loop-Eigenschaft hat (puppetsound kann man zwar loopen, es blockiert dabei aber alles andere).
Die Unterscheidung Mac/PC bei Pfaden war auch nochmal ein Thema (the moviepath, verkettet mit einem Verweis auf z.B. ein Verzeichnis mit Sounds in eine if-Abfrage packen und daraus eine globale Variable machen). Außerdem griffen wir von gestern noch einmal das Thema Flags (»Ampel«) auf und bauten noch Scrollbalken für ein Textfeld.
Mit Director war’s das an sich, aber wir müssen ja noch eine Übung in Director abliefern (s.o., Abzeichnung bis 8.11.) und ein größeres Projekt bis 1.12. Praktisch, dass uns Carsten die nächsten vier Wochen weiter zur Verfügung steht, denn bei ihm werden wir auch »Cinema 4D« bis zum Abwinken behandeln. :-)
Von den Bahnfahrten am MO und DI gibt es nichts besonderes zu vermelden. Neuerdings ertönt bei der morgendlichen Hinfahrt kurz vor München-Pasing die Ansage:
»An die Fahrgäste der 2. Klasse: Vor München-Pasing und München Hauptbahnhof ist ein Durchgang zwecks Ausstieg durch die 1. Klasse nicht erwünscht.«
In den Früh-ICEs ist es recht beliebt, soweit wie möglich durchzugehen (und die 1. Klasse fährt an der Zugspitze), um sich in Pasing günstig für die Treppenabgäng zwecks Gleiswechsel zur S-Bahn zu positionieren. Dito München Hbf, da der Hbf ein Kopfbahnhof ist und man für einen Gleiswechsel ganz vor in die Bahnhofshalle laufen muss (und die S-Bahn im Tiefgeschoss ist zehn Minuten weit weg). Nein, sinnigerweise gibt es weiter draußen vor der Halle zwischen den Gleisen keinen Tunnel wie in Frankfurt.
Auf der Rückfahrt am Dienstag hatte ich schon in einem Wagen meinen Lieblingsplatz gefunden, als mir anders wurde: Die Kampfmittelgruppe 4711 bließ zum Angriff. Lösung: Rucksack auf dem Platz lassen und mit der Jacke einen Wagen weiter. Da gab es nochmal meinen Lieblingsplatz, frei, im Wagen waren auch keine 4711-Bomber. Jacke dort gelassen, zurück in den vorherigen Wagen, Rucksack geholt und dann geordneter Rückzug.
Erschienen am Donnerstag, 23.10.2003 @ 14:56
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Tags: director, SAE
Bitte nicht wundern, wenn es hier in nächster Zeit etwas ruhiger zugeht und eher wenige und kurze Einträge erscheinen oder auch mal ein oder zwei Tage gar nichts passiert.
Ich stecke bis zum Hals in Arbeit: Am 3. November ist in der SAE eine
Prüfung, bei der der Stoff der letzten drei Monate abgefragt wird, und deren Note für das Zeugnis und Diplom im nächsten August nicht ganz unwichtig ist. Ich will meine Mitschriften durcharbeiten (fast ein 80-seitiger Collegeblock) und zwei Bücher lesen: Das
Photoshop-Buch und das
Director-Buch, zusammen rund 1.300 Seiten (Photoshop 400, Director 900). Mit dem Photoshop-Buch bin ich zu einem Viertel durch, ich muss mich ranhalten.
Zusätzlich ist bis 8.11. eine Director-Übung zu erledigen und mit dem großen Director-Projekt fange ich besser auch mal bald an, sonst ist die Zeit bis 1.12. zu knapp (außerdem läuft parallel zwischen 10.11. und 29.11. die Cinema-Übung).
Als hätte ich nicht schon genug zu tun, bin ich mit meiner Steuererklärung 2002 rückständig (Wie kann man da eine Nachfrist bekommen? Genügt ein formloser Antrag?). Außerdem bahnt sich eine Erkältung an, Wolfgang hat sie schon, und die ist ziemlich garstig.
Telekolleg ist im Moment unkritisch: Ich bin mit meinen Hausaufgaben am Laufenden. Zumindest, wenn ich sie heute oder morgen für Samstag erledige: je einmal in BWL, Geschichte und Englisch. Den Stoff habe ich aber schon intus; Zeitaufwand pro Fach und Bogen: eine Stunde, also insgesamt drei Stunden für kommenden Samstag.
Dumm, dass der Herbst/Winter hierzulande Kinosaison ist (in den USA wg. Hitze und Klimaanlagen in den Sälen ist es der Sommer). Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass für mich »Kinowetter« bedeutet, dass ich bei angenehmen Temperaturen mit dem Rad in die Stadt fahren kann, insofern kommt mir das gar nicht entgegen, sowohl das lausige Wetter mit tagsüber fünf Grad und die fehlende Zeit momentan. Es läuft eine Reihe von Filmen, die mich interessiert:
Auf Filme wie Bad Boys II oder American Wedding (»American Pie 3«) kann ich ja zur Not verzichten, aber von den oben aufgeführten will ich eigentlich keinen verpassen.
Bei »Intolerable Cruelty« – dt. Titel: »Ein (un)möglicher Härtefall« – von den Coen-Brüdern habe ich ja den Verdacht, dass er als Romanze a la »Wedding Planer« vermarktet wird, wenn ich mir so die deutschen Werbespots anschaue. Ich hoffe, dass es »ein echter Coen« wird. Ist mir völlig egal, wenn Heerscharen von weiblichen George Clooney-Fans enttäuscht aus dem Kino schlurfen, die Georgy in »Wedding Planer 2« erwartet haben.
Äh ja, also sorry, wenn hier in nächster Zeit nicht so häufig was passiert.
Die Antwort auf die Linux-Kommentare habe ich nicht vergessen, muss ich aber auf die lange Bank schieben.
Wenn ich’s schaffe, gibt’s morgen oder am Wochenende einen Artikel zu Panther den ich hier gerade auf der Platte habe, kann aber auch später werden.
Erschienen am Donnerstag, 23.10.2003 @ 15:45
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Freitag, 24.10.2003

Okay, hier meine ersten Eindrücke von Mac OS X 10.3 »Panther«.
Die Installation ging relativ schnell. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, aber ich schätze mal, es war etwa eine halbe Stunde, bis die Inhalte der ersten und einige Dinge von der zweiten CD installiert waren. Ich wählte die Option »Archive-Install«, die das alte System in den Ordner »Previous Systems« kopiert und alle Benutzer samt Einstellungen beibehält.
Am Schluss wurde ich etwas ungeduldig, als ein Sprachpaket nach dem anderen (Dänisch, Finnisch) aufgespielt wurde. Mittlerweile habe ich erfahren, dass man das wohl auch hätte umgehen können (vor der Installation muss es irgendwo einen Button »Anpassen« geben).
Die besten Features sind m.E. Exposé, Fast User Switching, der neue Finder und das neue Preview:
- Exposé
Auf Knopfdruck werden alle Fenster aller Programme verkleinert und übersichtlich angeordnet. Mit der Maus kann dann über die verkleinerten Fenster gefahren werden, die sich daraufhin hellblau färben und den Fenstertitel in der Mitte anzeigen. Ein Mausklick, und dieses Fenster wird in den Vordergrund geholt. Die Taste, mit der diese Aktion ausgelöst wird, muss dabei nicht permanent gedrückt werden, man kann sie wahlweise einmal drücken und wieder loslassen (dann bleiben die Fenster verkleinert bis eines gewählt oder die Taste erneut gedrückt wird) oder man kann sie gedrückt halten, wie es beliebt. Cool: Quicktime-Videos oder Animationen in Webseiten laufen verkleinert weiter.
Eine weitere Taste bewirkt im Prinzip das selbe, aber nur bei den Fenstern der im Vordergrund laufenden Applikation, der Rest des Bildschirms wird abgedunkelt.
Mit einer dritten Taste kann folgende Aktion verknüpft werden: Alle Fenster verschwinden an den nächstliegenden Bildschirmrand, der Desktop wird freigegeben. Nützlich, um z.B. ein Bild oder eine URL aus dem Browser anzufassen, per Tastendruck den Desktop freizulegen und das Element dort z.B. in einen bestimmten Ordner fallen zu lassen. Umgekehrt geht das natürlich auch: Desktop freilegen, Objekt packen, Programme auf Tastendruck wieder einblenden (oder mit der ersten Aktionstaste ein bestimmtes Fenster wählen) und Objekt in das Fenster fallen lassen.
Die Tasten und Modifier lassen sich leider nicht frei wählen, sie können nur aus einer vorgefertigten Liste ausgesucht werden. Ich hätte mir gerne der Reihe nach die Tasten F13, F14 und F15 damit belegt, F14 und F15 sind in den Exposé-Einstellungen aber nicht im Angebot (auf diesen Tasten liegen bereits die Helligkeits-Einstellungen). Meine Exposé-Hotkeys sindnun F10, F11 und F12, Standard ist F9, F10, F11. Es lassen sich auch Bildschirmecken für diese Aktionen definieren oder Tasten einer Mehrtasten-Maus damit belegen.
Sehr schade ist, dass es keine Kombination von Modifier- und Funktionstasten gibt, z.B. Apfel-F12. Wenn Programme wie z.B. Dreamweaver oder Photoshop bereits Programm-eigene Aktionen für von Exposé belegte F-Tasten vorsehen, funktionieren diese F-Tasten in den betroffenen Applikationen nicht mehr: Exposé »überschreibt« die F-Tasten der Programme.
Ob Exposé Quartz Extreme voraussetzt, weiß ich nicht.
Fast User Switching (FUS)
Ein Feature auf das ich sehr lange gewartet habe, ist FUS. WindowsXP hat dieses Feature eingeführt und es ist m.W. das erste und einzige Mal, dass Apple sich etwas bei Microsoft abschaut (die 26 Jahre zuvor war’s ja eher umgekehrt). Steve Jobs sagte bei der Vorstellung von Panther auf der WWDC im Sommer (sinngemäß): »Wenn wir schon ausnahmsweise bei Windows abschauen, wollen wir es wenigstens besser machen«, und das ist gelungen. FUS ist das Feature, auf das Familien-Macs gewartet haben und das sie nie wieder missen möchten. Endlich nicht mehr abmelden müssen, wenn man vierzig Tabs im Browser offen hat und jemand aus der Familie »nur mal schnell« was in seinen Mails nachsehen möchte.
Oben rechts wird der Name des angemeldeten Benutzers eingeblendet und auf Mausklick klappt ein Menü herunter, in dem die Benutzer des lokalen Systems angezeigt werden. Mausklick auf einen Benutzer (oder die noch gedrückte Maustaste beim Darüberfahren loslassen) und in einem 3D-Effekt wird der Benutzer gewechselt. Wenn für den anderen Nutzer ein Passwort vergeben wurde, wird es natürlich zuvor abgefragt. Programme des vorherigen Nutzers laufen im Hintergrund weiter, Musik wird z.B. weiter von iTunes abgespielt.
Ein Häkchen neben dem Bild des Benutzers sowohl im FUS-Menü als auch auf dem Anmeldescreen zeigt an, wenn ein Anwender am System angemeldet ist.
FUS kann pauschal für alle User aktiviert oder deaktiviert werden, man kann nicht einzelne User von FUS ausnehmen oder explizit in die FUS-Liste aufnehmen (Systemeinstellungen: System, Benutzer, Anmelde-Optionen: »Schnellen Benutzerwechsel ermöglichen«).
- Finder
Im Finder gibt es sehr viele Verbesserungen: Es gibt nun links eine Spalte mit Servern, lokalen und externen Festplatten sowie Wechselmedien im oberen Bereich und darunter die wichtigsten Ordner, z.B. Applications, das eigene Home-Verzeichnis oder der Desktop. Ein Klick auf eines der Symbole und der Finder springt direkt zu diesem Punkt im Dateisystem und stellt das entsprechende Verzeichnis rechts neben dieser Leiste als obersten Punkt im Dateisystem dar.
Möchte man in ein Verzeichnis in der Nähe eines der »Leisten-Verzeichnise«, allerdings eine Ebene höher, erscheint dennoch der vollständige Pfad, wenn man auf den Pfad-Button in der Symbolleiste klickt. Sehr gut: Durch Drag’n'Drop können neue Verzeichnisse in diese Leiste aufgenommen oder aus ihr entfernt werden. Neben Wechselmedien gibt es nun einen Auswurf-Button, so dass diese zum Unmounten nicht mehr auf den Papierkorb gezogen werden müssen.
Diese Leisten-Ansicht gibt es auch in den Open/Save-Dialogen aller Programme (ähnlich wie bei Windows seit einigen Versionen), von Word über Fireworks bis BBEdit (es gibt also kein Mischmasch wie bei Windows). In den Save-Dialogen ist es nun auch endlich möglich, eine Datei anzuklicken, um deren Namen für die Speicherung zu übernehmen (um sie zu ersetzen oder den Namen mit z.B. einer Nummer zu ergänzen). Das Scrollen in den Open/Save-Dialogen ist schneller geworden. Unter 10.2 war Scrollen in Verzeichnissen mit vielen Dateien in Transmit 2.5 angenehm, in BBEdit 7 quälend langsam. Nun geht es in allen Programmen ratz-fatz. Und endlich wird beim Erstellen eines neuen Verzeichnisses im Save-Dialog die Enter-Taste erkannt.
In der Symbolleiste ist nun ein »Aktion«-Knopf hinzugekommen, der alle mit einem Objekt möglichen Operationen anzeigt (entspricht den Einträgen im Kontextmenü bei Rechtsklick).
Optionen bei der Finder-Suche (Apfel-F). Hilfreich ist auch die schnelle Suche, die Dateien sehr rasch anzeigt, wie in iTunes. Gebe ich in das Suchfeld »docu« ein, werden alle Dateien angezeigt, die »docu« im Dateinamen enthalten. Gebe ich zusätzlich »java« ein, verkürzt sich die Anzeige der gefundenen Ergebnisse auf (bei mir) das Verzeichnis »JavaScript Documentation« und die Datei »MakeDocumentation.java«. Standardmäßig wird »Auf lokalen Volumes« gesucht, per Drop-Down lässt sich die Suche auch auf das eigene Home-Verzeichnis, die Auswahl (z.B. ein markierter Ordner) oder »Überall« einschränken bzw. erweitern. Die erweiterte Suche mit Apfel-F nach Dateiinhalten oder Dateiattributen wie Änderungs- oder Erstellungsdatum, Etikett/Label, Größe, Suffix oder Creator geht natürlich weiterhin.
Der Finder kann nun per Kontext-Menü Zip-Dateien erzeugen. Auf Doppelklick werden sie wie gehabt vom StuffIt-Expander an Ort und Stelle entpackt.
Copy/Paste von vielen Objekten geht nun zügig vonstatten.
Wo Licht ist, ist auch Schatten: Ein altes Problem bleibt leider. Wird ein Ordner »test« mit der Datei »datei2« von irgendwo her (übergeordnetes Verzeichnis, anderes Laufwerk) in einen gleichnamigen Ordner »test« kopiert, der eine »datei1« enthält, wird die datei1 gelöscht und es verbleibt nur die datei2, statt die Bestände der beiden Verzeichnisse zu »addieren«. Das ist dermaßen hinrissig, ich weiß gar nicht wie.
Weniger dramatisch: Verzeichnisse werden in der Spaltenansicht leider immer noch alphabetisch mit den Dateien sortiert vermischt, statt alle Ordner oben in der Spalte anzeigen zu lassen.
Preview
Wenn es ein Programm gibt, bei dem sich ein Blick auf den Menüpunkt »Darstellung, Symbolleiste anpassen« lohnt, dann Preview. Preview (»Vorschau«) wurde enorm verbessert, nicht nur, was die Performance betrifft, sondern auch die Benutzbarkeit und neue Features betreffend. In der Symbolleiste kann man sich nun endlich anzeigen lassen, wie viele Seiten ein Dokument insgesamt hat und in welcher prozentualen Vergrößerung eine Datei gerade angezeigt wird. Mit dem Button »Werkzeugmodus« kann zwischen einem Move-Tool, einem Textmarkierungs-Tool und einem Beschneidungswerkzeug für Bilder umgeschaltet werden. Richtig gelesen, Preview ist nun nicht mehr das dumme Anzeigeprogramm, dass es bis einschließlich Mac OS X 10.2 »Jaguar« war, es erlaubt nun auch, Text zu markieren sowie zu kopieren (klappt auch, wenn Webseiten in der Druckvorschau als PDF gespeichert werden). Außerdem bietet Preview nun eine leistungsfähige Suche. In einem Screenshot ist zu sehen, wie meine angepasste Symbolleiste aussieht, und wie sich die Suche auswirkt.
Für die Suche gilt das selbe wie in iTunes und dem neuen Finder: Je mehr Buchstaben ich eingebe, desto enger wird die Liste der Ergebnisse; mit jedem weiteren Buchstaben wird die Liste kürzer. Auf Enter/Return muss hierbei nicht gedrückt werden. Der Drawer (die Schublade rechts) zeigt Google-like die Suchergebnisse an: Das gesuchte Wort fett im Kontext der gefundenen Stelle. Links im eigentlichen Vorschaufenster wird der erste Treffer farblich hervorgehoben. Enthält das Suchfeld keine Eingaben oder werden Eingaben daraus gelöscht, wird im Drawer eine kleine Vorschau jeder einzelnen Seite angezeigt, über die sich bequem navigieren lässt. Sofern das Dokument ein Inhaltsverzeichnis bietet, kann auch dieses angezeigt werden.
Die verbesserte Performance von Preview ist sagenhaft. Adobe, Ihr könnt Euren Adobe Reader behalten. Auf der WWDC demonstrierte Apple-CEO Steve Jobs das neue Preview auf einem Dual-2,0-GHz-G5 und Adobe Reader unter WinXP auf einem Dual-Xeon-3,0-GHz: Mit einem Skript ließ er ein 1.600-seitiges PDF anzeigen, jede Seite einzeln ehe das Programm zur Darstellung der nächsten Seite überging. Versehentlich drückte Steve dreimal auf den Scrolltest-Button von Preview, aber als Acroread mit dem ersten Mal durch war, hatte Preview mittlerweile seine drei Durchgänge abgearbeitet.
Den Scrolltest gibt es in der finalen Version leider nicht mehr, aber die Geschwindigkeit ist im Vergleich zum Adobe Reader 6 auf dem gleichen Rechner dennoch über alle Zweifel erhaben, sowohl was Ladevorgänge, Scrollen, Bewegen von Bildern, die Anzeige der Thumbnails oder die Suchfunktion angeht: Apple kann bei Preview den Wunsch nach mehr Performance definitiv von der Wishlist streichen, das Thema ist gegessen!
Einige weitere Dinge.
Der neue Look fällt sofort auf, und zwar angenehm, ich meine jetzt nicht, dass der Finder im Metallkleid daher kommt, was einige Leute ziemlich stört (und mir völlig egal ist; außerdem hat es den Vorteil, dass Finder-Fenster nun überall angefasst werden können). Ich meine die Überarbeitung der Widgets. Während 10.1 noch sehr nach aufgeklebten Bonbons aussah, wurde das Design bei 10.2 schon etwas dezenter. Apple experimentierte mit neuen Releases von Programmen wie Quicktime, iMovie und iTunes mit dem Aussehen der Fenster, was ihnen die Kritik einbrachte, eine inkonsitente Oberfläche zu schaffen. Meine damalige Vermutung, mit 10.3 würde das einheitlich, erwies sich als richtig.
Nun sind die Buttons zur Fensterkontrolle in die Titelleiste »eingelassen«, die Querstreifen sowohl im Fenstertitel als auch den Menüs sind weniger störend und die Transparenzen wurden etwas zurückgenommen. Die Tabs in den Systemeinstellungen und anderswo sehen eleganter aus, die Sheets haben eine neue (und schnellere) Animation.
Mir gefällt’s.
Die Druckerverwaltung und -konfiguration wurde überarbeitet. Drucke kommen nun auch bei mir sehr schnell raus, nachdem ich in der Konfiguration eine Möglichkeit gefunden habe, dem System mitzuteilen, dass mein Laserjet mehr als 64 MB Speicher hat (besser wäre natürlich gewesen, es hätte dies selbst gemerkt).
Ah ja, eine der ersten Amtshandlungen war, sich der deutschen Verzeichnisnamen zu entledigen. Das User-Verzeichnis hat »Users« zu heißen und nicht »Benutzer«, und die Anwendungen müssen unter »Applications« zu finden sein und nicht bei »Programme«. Und die kleinen Helferlein unter »Utilities« und nicht »Dienstprogramme«. Wenn man wie ich ein Jahr mit 10.1 gearbeitet hat, ist man die englischen Bezeichnungen gewöhnt und kam völlig aus dem Tritt, als 10.2 deutsche Verzeichnisnamen einführte (das änderte ja die Reihenfolge in der Spaltendarstellung). Zum Glück funktioniert der Trick von 10.2 auch noch bei 10.3: Das Verzeichnis de.lproj in System/Library/CoreServices/SystemFolderLocalizations löschen und gut ist.
Obacht beim Löschen, wenn man als Admin eingeloggt ist: Der Admin-User darf im Finder von 10.3 mehr als noch bei 10.2. Es war mir möglich, den /Library-Ordner in den Papierkorb zu legen. Ich habe es nicht gewagt zu testen, den Papierkorb zu leeren, aber das finde ich etwas bedenklich.
Positiv ist dagegen, dass in den Systemeinstellungen unter »Sicherheit« folgendes vorgegeben werden kann: »Für das Freigeben jeder geschützten Systemeinstellung ein Kennwort verlangen.«
Kleinigkeiten:
Das Adressbuch wurde in Details verbessert, eine Verknüpfungen von ins Adressbuch eingetragenen Geburtstagen mit einem entsprechenden iCal-Kalender wäre jedoch noch wünschenswert. Das Help-Center verwendet nun die Rendering-Engine von Safari zur Darstellung der Hilfeseiten, es gibt eine kontextsensitive Hilfe (lila Fragezeichen, ruft die passende Hilfeseite direkt auf), der Taschenrechner wurde überarbeitet, es gibt einen weichen Bildlauf (»gleichmäßiges Bewegen«; sogar in Safari scrollt die Adresszeile sanft rüber, wenn man vom Anfang zum Ende springt).
Panther bringt übrigens Safari in Version 1.1 (v100) mit sowie Quicktime 6.4.
Über die Tastenkombination Wanne-Escape steht eine systemweite Auto-Vervollständigen-Option zur Verfügung.
Über das Services-Menü kann jetzt gescannt werden, mein 1212U von Agfa wird jedoch nicht unterstützt, für den muss ich wie gehabt ScanWise X verwenden.
Das Kontextmenü »Öffnen mit« bietet bei mehreren markierten Dateien mehr Einträge statt keinem und per Apfel-I »Alle ändern« gibt’s bei mehreren Dateien jetzt ebenfalls eine Auswahl aus mehreren Programmen statt keinem (und dem früheren umständlichen Weg, dann über den Finder ein passendes Programm auszuwählen).
Im Finder sind die Etiketten/Labels zurückgekehrt, das wird viele Fans von OS 9 freuen. Mit Apfel-F lässt sich nach bestimmten Labels suchen, in der Listenansicht kann natürlich auch nach Labels sortiert werden.
Der Schlagschatten von Iconbeschriftungen auf dem Desktop ist immer noch störend, kann aber durch die Etikettierung umgangen werden (dann wird die Schrift schwarz auf einem farbigen Label, ohne Schlagschatten).
Die Performance des Gesamtsystems – das ist recht erstaunlich da eigentlich unüblich – ist mit 10.3 gegenüber 10.2 noch einen Tick schneller geworden.
Insgesamt ein sehr lohnendes Update!
Links:
[Links wurden am Samstag und Sonntag ergänzt.]
Erschienen am Freitag, 24.10.2003 @ 20:02
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Tags: Apple, software
Samstag, 25.10.2003
Eigentlich hätte es sich gar nicht gelohnt, sich heute morgen bei knackigen null Grad per Rad die zehn Minuten ins benachbarte Vach zur Bushaltestelle aufzumachen und bei vier Grad wieder heimzufahren, denn auf dem Stundenplan des heutigen
Kollegtags standen nur drei Fächer: Englisch, Geschichte und BWL.
Aber es hat mich dann doch interessiert, welche Note ich in der
zweiten Englisch-Feststellungsprüfung geschrieben habe, und außerdem ist es immer wieder hilfreich, den Unterricht zu besuchen.
Meine Vermutung bzgl des Ergebnisses in der Englisch-FP war gar nicht so schlecht: Ich schrieb eine Zwei. Dafür, dass ich eine halbe Stunde vor der Zeit abgegeben habe isses okay. :-)
Allerdings hatte ich auch ziemliches Glück, dass nicht all zu sehr meine Schwächen in der Grammatik abgefragt wurden. Dennoch habe ich – mal wieder – gemerkt, woran ich noch arbeiten muss: die üblichen Verdächtigen, Gerund, if-Sätze, generell mal die Sache mit den Zeiten auffrischen, Präpositionen. Die Analyse sieht so aus:
- Aufgabe A: 39/48 (Questions on the text)
- Aufgabe B: 24/30 (Composition); und zwar 8/8/8 Punkte (von maximal 10/10/10 für Inhalt/Sprache/Stil)
- Aufgabe C: 11/20 (Structures and idioms, Grammatik)
- Aufgabe D: 24/30 (Übersetzung)
Insgesamt 98 von 128 Punkten und damit ein solider Zweier (108 bis 90 Punkte).
Der Schnitt war 3,31. Bei der ersten Feststellungsprüfung vom letzten Dezember war der Schnitt 3,66 (da waren’s aber auch noch mehr Leute) und ich hatte auch damals schon eine Zwei. Wenn ich mich nicht all zu dämlich anstelle, acht Wecker stelle und noch an meinen wunden Punkten arbeite, könnte es eine Zwei im Abitur-Zeugnis werden. Wäre dann der dritte Zweier nach Sozialkunde und Deutsch.
Die Übersetzung hatte bereits alle Fallstricke, die vom Kultusministerium auch in der Abschlussprüfung ausgelegt werden: Satzverkürzungen (die bei der Übersetzung ins Deutsche wieder entpackt werden müssen), Gerund, zudem Wörter wie »it is likely«, »ill« und »poor«, die in dem Zusammenhang nicht so übersetzt werden dürfen wie man es vermutet (in der speziellen Aufgabe war es ein Fehler, »ill« mit »krank« zu übersetzen, es musste »schlecht« heißen).
Die Abschlussprüfung wird 150 statt 120 Minuten dauern, der Text für die Übersetzung und die Wortanzahl in Composition/Letter werden länger sein, außerdem gibt’s noch eine »Question on the text« mehr.
Übrigens werden an der FOS eher Schnitte von 3,9 und 4,0 in Englisch-Schulaufgaben geschrieben.
»Seien Sie froh und dankbar, dass Sie im Telekolleg sind.«
Richtig Sorgen mache ich mir aber wegen des nächsten Kurses, speziell Mathe, das ich ja diese Runde ausgespart habe. Ich weiß, wie viel ich momentan zu tun habe und wegen der SAE auch noch bis nächsten August zu tun haben werde. Und ich sehe, wie viel ich jetzt für das Telekolleg mache und wie viel mehr ich für Mathe machen müsste, denn dort sind meine Lücken gigantisch. Mal sehen, wie ich das auf die Reihe kriege. Dass es, wenn es im Telekolleg problematisch werden sollte, Mathe sein wird, war mir aber schon beim Beginn des Kurses im September 2002 klar.
Etwas bedenklich fand ich, als ich bei der Besprechung der Prüfung sah, dass ich einmal nicht von »office space« geschrieben habe, sondern von »office span«.
In Geschichte besprachen wir weiterhin das Dritte Reich: Appeasement, Kriegsverlauf, Judenverfolgung. Außerdem war Quelleninterpretation ein Thema.
In BWL machten wir lockeren Stoff (Bilanz, Lieferkredite), eingebettet in eine Besprechung des prüfungsrelevanten Stoffes für die kommende Feststellungsprüfung.
Da Wirtschaft ein Doppelfach ist, VWL und BWL, wird die Hälfte der Prüfung aus VWl-Fragen bestehen. VWL hatten wir im dritten Trimester, da gibt es einiges zu wiederholen, zumal VWL m.E. um einiges abstrakter ist als BWL.
Habe ich schon erwähnt, dass ich bis zum Hals in Arbeit stecke und null Zeit habe? Ich vergaß ja ganz, auch noch die anstehenden Telekolleg-Prüfungen zu berücksichtigen. Mein Terminplan bis Jahresende sieht so aus:
| Datum |
Schule |
Aufgabe |
| 03.11.03 |
SAE |
Zwischenprüfung |
| 03.11.03 |
SAE |
Abgabe 4. Übung (Director) |
| 08.11.03 |
Telekolleg |
Feststellungsprüfung Wirtschaft (VWL+BWL) |
| 29.11.03 |
SAE |
Abgabe 5. Übung (Cinema 4D) |
| 01.12.03 |
SAE |
Abgabe und Präsentation 1. Projekt (Enhanced CD) |
| 06.12.03 |
Telekolleg |
Feststellungsprüfung Geschichte |
| 19.12.03 |
Telekolleg |
Abiturprüfung Englisch |
| 20.12.03 |
Telekolleg |
Abiturprüfung Wirtschaft (VWL+BWL) |
Zwischen 3. und 17. November soll das »Projekt K« einer ansässigen Uniklinik über die Bühne gehen, das in letzter Zeit mangels Material etwas brach lag.
Endstress.
Erschienen am Samstag, 25.10.2003 @ 12:09
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Tags: Telekolleg
Donnerstag, 30.10.2003
Zeit für eine kurze Verschnaufpause. Aber nur eine kurze, danach geht’s weiter mit Lernen für die Prüfung am Montag in der SAE. Zeit ist immer noch knapp (siehe
23.10.03 und
25.10.03).
Wie kommt’s? Ich bin mit der Director-Übung fertig! Präsentkörbe bitte ich an die bekannte Adresse zu richten.
:-)
Nein, so schlimm war’s eigentlich nicht. Gestern etwa vier Stunden und heute weitere zwei bis drei. Aber ich bin jetzt schon etwas erleichtert, denn ich kann ein Ding von meiner Liste streichen. Jetzt steht am Montag nur noch die Prüfung an, mit dem großen Projekt (Abgabe am 1.12.) komme ich auch gut voran: Das Grobkonzept steht seit ein paar Tagen, ich habe schon genaue Vorstellungen und am Sonntag werde ich den Film, über den ich eine Director-CD mache, mit Zettel und Stift ansehen und dabei auf Festplatte speichern. Dann muss ich eigentlich nur noch die Screens bauen und alles zusammen programmieren.
Ansonsten steht nächste Woche Vorbereitung auf die Wirtschaft-Feststellungsprüfung an (Telekolleg) und übernächste Woche, am 10.11., werden wir wohl die Cinema-Übung als Aufgabenstellung bekommen. Danach die Übung erledigen, am »Projekt K« weiterarbeiten und von Mitte November bis 1.12. schließe ich mich für das Projekt ein.
Morgen Nachmittag fahre ich nach München: Matthias treffen, von ihm meine Ortlieb-Liegematte abholen, mit ihm bei Subways essen (Website von Subway Nürnberg, die offizielle deutsche Site taugt nicht), auf einen Sprung bei Robert reinschauen und bei Holger und Stefie die Liegematte abstellen. Um 19 Uhr bin ich in der SAE: Ich gebe meine Übung ab und setze mich in einen zusätzlichen Director-Workshop, der zwei bis drei Stunden dauert. Anhand eines Lingo-Spiels wird nochmal auf das Thema eingegangen, wie man an die Lösung von Problemen herangeht. Abends evtl noch Kino mit Holger und Stefie, ist noch nicht ganz raus. Am Samstag dann wieder heim.
Die Director-Übung war für eine erste Programmierübung nach vier Unterrichtswochen Director IMHO durchaus anspruchsvoll, für Director-Profis aber wahrscheinlich keine große Sache. Die ausführbaren Dateien für Windows und Mac sind etwas groß, je 2 MB, um sie hier zu posten.
Es ging um Folgendes: Wir bekamen Projektoren, also eigenständige Programme für Mac und Windows sowie eine Vorlagendatei und die Anweisung »Macht mal.« Anhand der Projektoren konnten wir sehen, was verlangt wurde und wie wir die Vorlagendatei mit Scripten bestücken mussten.
Auf einer ersten Seite befinden sich vier Textfelder, in die Werte eingegeben werden können, darunter ein »Go«-Button. Die Eingaben mussten daraufhin überprüft werden, dass sie ja nur Zahlen enthalten, keine Buchstaben oder gar keinen Wert. Außerdem dürfen die eingegebenen Zahlen nicht größer als 200 sein. Falls diese Fälle auftreten, sind entsprechende Fehlermeldungen auszugeben wie: »In Feld 1 muss eine Zahl eingegeben werden« bzw. »Wert in Feld 3 darf nicht größer als 200 sein.«
Wenn soweit alles gepasst hat, sprang der Go-Button auf eine zweite Seite, d.h. in ein zweites Kapitel einige Frames später. Dort gibt es einen Back-Button, der natürlich zur ersten Seite zurück führt. Außerdem vier Textfelder, die zu Beginn leer sein müssen, sowie vier Balken.
Die Balken werden entsprechend der vier Eingaben auf der Seite zuvor aufgebaut: Bei einer Eingabe von 168 muss der Balken auf 168 Pixel anwachsen und sich dabei von schwarz nach rot verfärben (um genau zu sein wurde der Rot-Wert der RGB-Farbe des Balkens ebenfalls langsam von 0 auf x geändert). Im gleichen Maße, wie sich die Balken aufbauen und dabei ihren Rot-Wert verändern, wird im Textfeld unter dem jeweiligen Balken der Wert hochgezählt.
Besonderer Clou: Die Säulen dürfen nicht gleichzeitig hochklettern, sondern nacheinander. Am Schluss soll einige Sekunden gewartet werden, bevor die Anzeige automatisch wieder zur ersten Seite mit den Eingabefeldern zurück springt.
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Wenn Buchstaben oder gar kein Wert eingegeben werden, muss dies abgefangen und eine Fehlermeldung ausgegeben werden.
[Verkleinertes Bild.] |
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Auch Zahlen über 200 müssen mit einer Fehlermeldung beantwortet werden.
[Verkleinertes Bild.] |
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Wenn alles cool ist, werden die Balken nacheinander aufgebaut und färben sich dabei von schwarz nach rot (bis zu dem RGB-Wert der eingegeben wurde, z.B. 68,0,0). Gleichzeitig läuft im Feld unter der jeweiligen Säule mit, bei welcher Höhe der Balken gerade ist. Bei noch nicht begonnenen Balken ist das Feld leer (ganz rechts). |
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So sieht’s am Schluss aus: Alle Säulen haben die Höhe, die ihnen auf der ersten Seite (siehe 1. und 2. Bild) zugewiesen wurde, der entsprechende Wert steht im Feld darunter und die Säulen haben der jeweiligen RGB-Wert. Dieses Bild bleibt für einige Sekunden stehen, bevor automatisch wieder zur ersten Seite umgeschaltet wird, es ist also noch eine Verzögerung einzubauen (und nicht einfach go "start", nachdem die vier Balken gemalt wurden). |
Erschienen am Donnerstag, 30.10.2003 @ 13:11
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Tags: director, SAE
Irgendwie vergeht die Zeit heute langsamer. Was mir entgegen kommt, so bleibt mehr Zeit zum Lernen.
Trotzdem: Erst halb drei? Ich fühle mich mindestens wie 16 Uhr. Könnte aber auch daran liegen, dass ich heute schon um 3 Uhr morgens aufgestanden bin. Sowas nenne ich mal einen guten Rhythmus!
Ok, dafür war gestern schon um 19 Uhr Schluss.
Erschienen am Donnerstag, 30.10.2003 @ 14:29
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Am Montag bekam ich eine Mail von der Telekolleg-Verwaltung aus München.
Bekanntlich mache ich mir ein bisschen Sorgen wegen Mathe im nächsten Kurs und ich habe mal dezent angefragt, wie meine Optionen sind: Ob man auch einen Kurs überspringen könnte und/oder ob man ggf. in eine dritte Runde gehen könnte. Die Antwort kam schnell und klar:
Sehr geehrter Herr Freimark,
die nicht absolvierten Fächer müssen im darauffolgenden Lehrgang abgeschlossen werden, damit die bereits erfolgreich erworbenen Noten der anderen Fächer erhalten bleiben. Sie können also leider keinen dritten Versuch machen, oder einen Lehrgang überspringen.
Mit freundlichen Grüßen
Bedeutet: Nächstes Jahr Mathematik zu meinem Lebensinhalt machen.
Erschienen am Donnerstag, 30.10.2003 @ 19:31
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Tags: Telekolleg
Wer sich schon immer gefragt hat, was es wohl für ein Gefühl sein mag, in Las Vegas an einem einarmigen Banditen den Jackpot zu knacken, hier ein Tipp: In Erlangen am Fahrkarten-Automaten der VGN eine 31-Tage-
MobiCard für 31,20 Euro kaufen und mit einem 50-Euro-Schein bezahlen. Der Automat frisst zwar Scheine und GeldKarten, gibt aber Münzgeld zurück.
Erschienen am Donnerstag, 30.10.2003 @ 19:54
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Tags: Kurios
Freitag, 31.10.2003
dekaf
schreibt:
»kaum wird eine neue mode gesichtet, ein neuer film/buch/platte veröffentlicht, irgendwas mit kultfaktor gewittert, stürzen sich die content-junkies darauf, auf der suche nach der ewigen coolness – du bist nur so gut wie dein letztes posting.
die neue remix-lp irgendeiner ethno-acid-retro-dance-soul-kacke einer andalusischen bartträgerin ist der geile geheimtipp, schliesslich hat die spex sie noch nicht entdeckt. [...]
flashmobs waren cool, aber ich kannte sie schon als man sie nur in ganz kleinen clubs veranstaltet hat.
ich schreibe mir ein image.
und kill bill? ist total hip, tarantinoesq, blutig genial. nein ist aseptisch, langweilig und ohne spannung. was man eben so braucht um sich für die gewünschte schublade zu qualifizieren.«
Danke. Hätte es nicht besser formulieren können. Und Andreas’ Worte werden als Warnung und Mahnung über den Monitor gehängt.
P.S.: Übrigens ist dekaf das einzige von mir gelesene Weblog, das ich trotz des spärlichen Gebrauchs der Shift-Taste lese.
Erschienen am Freitag, 31.10.2003 @ 11:16
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Tags: Medien, netzwelt
Die letzten Tage
webstandards.org zu lesen hat sich gelohnt wie selten.
Eine Auswahl der Perlen, die von den Contributors von WaSP und auf anderen Seiten wie
Zeldman,
mezzoblue oder von
Eric Meyer zusammengetragen wurden.
- »HTML or XHTML?«
WaSP fragt, welcher Standard benutzt werden sollte, und warum. Das W3C antwortet. (WaSP-Eintrag)
- »CSS-licious Mezzoblue menus«
Dave Shea von mezzoblue entwickelte fly-out-Menüs auf CSS-Basis, die ohne eine Zeile Javascript auskommen. Funktioniert auf allen modernen, Standard-konformen Browsern: Mozilla und Abkömmlinge, Opera, Safari. Da der IE auch langsam in die Jahre kommt und von Microsoft nicht mehr aktualisiert wird, zeigt er leider keine fly-outs an. Die Links der ersten Menüebene können im IE jedoch selbstverständlich angeklickt werden. (WaSP-Eintrag)
- »Why tables for layout is stupid«
Eine sehr gute Präsentation von Scott Design und einem Adobe-Mitarbeiter für alle, die immer noch blinde Tabellen für das Layout von Websites verwenden. Die Präsentation wurde auf der Seybold 2003 (Publisher-Messe) in San Francisco gezeigt. (WaSP-Eintrag)
- »Coding for easier Redesigns«
Jeffrey Zeldman in einem Macromedia-Edge-Artikel zum Thema »Design mit Webstandards«. Die Seite selbst liegt leider nur als Flashfilm vor, es gibt aber auch eine druckbare Version. (WaSP-Eintrag)
- »Longhorn and XAML«
Wie es scheint könnte Microsoft in drei Jahren mit Windows Longhorn wieder versuchen, Standards mit einem eigenen Süppchen zu untergraben. Microsoft plant angeblich eine eigene Markup-Sprache für die Konstruktion von Web-Anwendungen, XAML, die ähnlich zu XUL wäre, die erstmals von Mozilla eingesetzt wurde. Beide basieren auf XML.
So weit, so prima. Wenn da nicht der Umstand wäre, dass XAML mutmaßlich nur auf Windows-Plattformen mit Windows-IE laufen wird.
Wie man meinen Formulierungen entnehmen kann, ist das noch nicht definitiv, aber das sollte man mal beobachten. Weitere Infos und Meinungen zu XAML/XUL gibt’s bei Eric Meyer, mezzoblue und Simon Willison. (WaSP-Eintrag)
»Putting The (Big) Cat Among the Pidgeons«
Als bekannt wurde, dass Microsoft den IE als Standalone-Produkt nicht mehr weiterentwickelt und die nächste IE-Version erst in drei Jahren ausschließlich für Longhorn-Betriebssysteme rausbringen wird (s.o.), war die Kritik groß. Apple macht nun mit Safari 1.1 und Panther das selbe: Die neueste Safari-Version gibt’s nur auf den 10.3-CDs, User von 10.2 oder älteren OS X-Versionen müssen sich b.a.w. mit Safari 1.0 begnügen. Die Kritik dazu hält sich etwas in Grenzen (WaSP spricht das Thema aber an).
Safari 1.1 bringt neben Bug-Fixes, erneut mehr Geschwindigkeit und einer XUL-Unterstützung (s.o.) auch erweiterte Standard-Unterstützung, zum Beispiel opacity aus CSS3 oder, ein IMHO zweifelhaftes Feature, text-shadow aus CSS2 (siehe What do I know und inluminent, beide mit Screenshots). (WaSP-Eintrag)

Ach ja, wie früher gibt’s jetzt wieder freitags neue Artikel bei »A List Apart«. Diese Woche in ALA:
Erschienen am Freitag, 31.10.2003 @ 12:11
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Tags: quicklinks
Manchmal muss man sich schlechte Beispiele ansehen, um aus den Fehlern anderer zu lernen. In Holgers
Screendesign-Unterricht an der SAE vor einigen Wochen ging es natürlich auch um die Dinge, die absolut verboten sind: Wer unter Gewaltandrohung gezwungen wird, Werbung für eine Klassenlotterie zu gestalten, darf auch im Text unterstreichen und Briefe mit Goldborte und »Sofort öffnen!«-Zetteln versehen, auf denen jemand unleserlich irgendeinen unwichtigen Scheiß unterschrieben hat. In Blau, damit’s so aussieht, als hätte da wirklich jemand mit Kuli unterschrieben.
Wie viel Geld lassen sich die Gestalter der Werbeagenturen eigentlich bezahlen, die so etwas fabrizieren?
Darauf muss man echt mal achten, bevor die Werbung direkt aus dem Briefkasten ins Altpapier geworfen wird. Erst gestern kam wieder so ein Ding:

Grauenhaft. Absolut grauenhaft.
Mich kotzt solche Werbung wirklich an, bei der ich mich frage: Für wie dumm hält ein Unternehmen eigentlich seine (potentiellen) Kunden?
Die Deutsche Bahn hat das früher mal mit BahnCard-Werbung gemacht: Kaum ein Satz, der nicht mit Ausrufezeichen beendet wurde und bei dem man vor dem geistigen Auge die unbändige Freude des Texters sah.
Jedes Mal, wenn so ein Brief kam dachte ich: Schon wieder Post aus dem Propagandaministerium in Schortens.
Wie gesagt, die Bahn hat’s gelernt, bei Klassenlotterien ist der Weg noch etwas weiter.
Erschienen am Freitag, 31.10.2003 @ 12:33
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Tags: SAE, screendesign