Archiv für Dienstag, 07.10.2003

Dienstag, 07.10.2003

»Number of horny girls: 45.«

Heute Morgen wäre ich beinahe nicht aus dem Bett gekommen: Um Viertel vor sechs konnte ich mich dann doch aufraffen; besser so.
Gestern machte ich mich nach der Rückkehr von der SAE, gegen 19 Uhr, an meine InDesign-Übung (DTP). Nebenbei sah ich fern, das verlangsamte das Arbeitstempo etwas, aber ins Bett kam ich trotzdem erst um kurz vor zwei. Vorher war die Übung nicht fertig, die ich unbedingt heute abgeben wollte. Deswegen war die Nacht etwas kürzer, von zwei bis fünf (da klingelte der Wecker) bzw. bis 05:45 Uhr, als ich dann aufstand.

Im Bus konnte ich mich dann auch kaum aufrecht halten und im Zug von Erlangen nach Nürnberg und von dort weiter nach München setzte sich das fort. Im ICE nach München schlief ich ganz ein: Sorry an die Mitreisenden (zweimal bekam ich im Halbschlaf mein Schnarchen mit). Jedes Mal das selbe Phänomen, wenn ich im Zug geschlafen habe: Ich sehe dann ungefähr so aus wie Yeti am Mittag.
Übrigens heute ungewöhnlicherweise ein ICE2 aus zwei gekoppelten Halbzügen. Das sagte der Zugchef dann auch durch: Wegen eines Zugtausches führe heute kein ICE1, sondern leider nur ein ICE2-Halbzug und deswegen konnten leider keine Reservierungen eingespielt werden.

Mit der InDesign-Übung, die ich heute abgegeben habe, war ich nicht wirklich zufrieden: Ausgerechnet gestern Abend war ich in einem kreativen Loch. Aber macht nichts, denn ich werde Gelegenheit zur Nachbesserung haben. Wie mir Mit-Student Alex erläuterte, habe ich die Aufgabenstellung falsch verstanden und für das Titelbild des in InDesign zu gestaltenden Magazins Bilder verwendet. Wir sollen aber tatsächlich nur bordeigene Mittel von InDesign verwenden: Typo und die eingebauten Zeichenwerkzeuge. Mal sehen, vielleicht kommt’s doch durch, aber sicherheitshalber werde ich nächsten Montag mal eine überarbeitete Version mitnehmen. Bis übernächsten Samstag muss die DTP-Übung als OK abgezeichnet sein, da wäre eine erneute Abgabe am Montag nächster Woche noch rechtzeitig.

Im heutigen Director-Unterricht begannen wir ein neues Thema: Sprite-Animation per Lingo. Wir begannen wieder ganz klein:

  1. Welches Event brauche ich? exitFrame
  2. Wie bewege ich? go the frame
  3. Was bewege ich? sprite(1)
  4. Was ändere ichß Die horizontale Lage: sprite(1).locH

Das Frame-Script soweit:

on exitFrame me
  go the frame
  sprite(1).locH = sprite(1).locH + 1
end

In der nachfolgenden Stunde lösten wir eine Reihe von dadurch auftretenden Problemen, zum Beispiel, dass so der Quader nach rechts aus der Bühne rausläuft. Oder dass es ein besserer Ansatz wäre, in das Frame-Script nur ein go the frame zu schreiben und den Rest in ein Sprite-Script, und zwar nicht mit sprite(1), sondern mit sprite(me.spritenum), um das selbe Script mehrfach auf verschiedene Sprites anwenden zu können.
So verfeinerten wir die Übung weiter: Man muss ja Werte, die sich nicht ändern, nicht 200-mal in der Sekunde abfragen (puppettempo 200). Ein besseres Event für diese Aufgabe als exitFrame ist beginSprite mit Properties.

Nach der Pause eine neue Aufgabe: Für die Animation soll es einen Ein-/Ausschalter geben. Auch hier gingen wir zwecks besserem Verständnis in kleinen Schritten vor.
In der letzten Stunde wieder eine neue Aufgabe: Ein Menü, ich will nicht sagen, »Drop-Down« sondern eher »Slide-Out«: Bei einem mouseEnter fährt das Menü, im Beispiel nur ein Quader, vom oberen Bühnenrand herunter, und bei einem mouseLeave fährt es wieder hoch. Bei dieser Übung gab es ebenfalls einige Ausnahmen abzufangen; durchaus interessant.

Ich merke sehr deutlich, dass es, wie schon bei den anderen Programmen, sehr viel mehr zu entdecken gibt: Außerhalb der sechs Stunden Unterricht pro Woche kann man sich richtig vertiefen, und zum Experten wird man auch nicht, wenn man sich nur in den Unterricht reinsetzt und sonst gar nichts tut, vielleicht gerade mal noch die Pflichtübungen, ohne die es kein Abschlusszeugnis gibt. Aber die sechs Stunden jede Woche sind eine solide Ausgangsbasis, um selbst weiterarbeiten zu können. Ich wiederhole mich, was das betrifft.

Heute eine nette Sache entdeckt: Der »Microsoft Hit Wizard«, als A3-großer Ausdruck im Erdgeschoss der SAE, der Audio-Abteilung. Was für uns Pixelschubser Frontpage ist, nämlich die Pest, muss für die Audios der (natürlich fiktive) »Hit Wizard« sein: Chart-kompatible Hits auf Knopfdruck.

Heimfahrt diesmal schon um 13:39 mit dem InterCity Richtung Mainz. Fährt bis Nürnberg zehn Minuten länger als der ICE, und der ICE ist natürlich schicker. Aber heute wollte ich mal die Gelegenheit nutzen, eine Stunde früher daheim zu sein.

Erschienen am Dienstag, 07.10.2003 @ 20:13 | Kommentare deaktiviert
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Eine gute und eine schlechte Nachricht

Neue Entwicklungen bei zwei meiner drei Aufreger von vor ein paar Wochen.
Die gute Nachricht zuerst: VeriSign nimmt den SiteFinder vom Netz (siehe Heise-Meldung von vor drei Tagen).

Die schlechte Nachricht: Microsoft wird Eolas vorläufig nachgeben (der Rechtsstreit geht weiter) und den Internet Explorer verändern, so dass per Plug-in eingebettete Inhalte nicht mehr automatisch angezeigt werden. Stattdessen soll eine Dialogbox aufpoppen, wodurch das Eolas-Patent umgangen wird.
Ausführliche Informationen und weiterführende Links zu diesem Thema bietet eine entsprechende Meldung bei Heise von heute sowie Dave Shea in seinem Weblog »mezzoblue«.

Spezieller Dank mit Link an Kai Pahl, der sich in seinem Weblog »dogfood« der technischen Seite und der Konsequenzen für Web-Designer angenommen hat, sowie Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Highly recommended.

Erschienen am Dienstag, 07.10.2003 @ 22:34 | Kommentare deaktiviert
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