Montag, 13.10.2003
2,8 Grad…
Und ich hing gestern Abend noch Utopien an, heute bei 7 Grad mit dem Rad in die Stadt fahren zu können…
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 5:34
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Ganz kurz noch ein paar Worte zur vergangenen Woche Schmidt-Show. Die komplette Woche sehenswert wie selten!
Jeden Tag war ein anderer Comedian
zu Gast: Montag Dirk Bach, Dienstag Alf Poier, Mittwoch Oliver Pocher, Donnerstag Johann Köhnich und am Freitag Gerd Dudenhöffer.
Bei den Gästen, die mich gar nicht vom Hocker reißen (Alf Poier und Johann Köhnich) war die restliche Show überragend: Am Dienstag mal wieder Haralds Soziologie-Stunde in der »Andrack’schen Buchhandlung«, am Mittwoch die Aktion mit dem Harley-Shop, am Donnerstags Haralds eigene Gehversuche mit einem Motorrad, am Freitag der Anruf in zwei Kölner Hotels.
Mal sehen, wie es diese Woche weitergeht.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 17:59
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Tags: Film-und-Fernsehen, hss
Heute war in der SAE zu Beginn eine Wiederholung (mit einigen kleinen Erweiterungen) des
Director-Stoffs der vergangenen Woche angesagt.
Eine Übung zu
case: Ein Quadrat mit den Cursor-Tasten über die Bühne steuern. In einer »Ausbaustufe« kümmerten wir uns darum, dass der Kasten nicht über den Bühnenrand hinaus läuft. Das ganze wurde dann in zwei Funktionen ausgelagert. Es folgte die Klärung einiger Verständnisfragen und Carsten erläuterte nochmal genau den Unterschied bzw. die Gemeinsamkeiten von Frame-, Sprite-, Movie- und Behavior-Scripten.
Nach der Pause sahen wir uns eine einfache Kollisionsabfrage an: Unser Kästchen soll durch einen kleinen Parcuors gesteuert werden und wenn es an den Wänden anstößt, soll im Messenger eine Meldung ausgegeben werden. Wir vertieften das aber nicht weiter, denn dann kam Alex G., der Kursleiter, durch die Tür und teilte Infoblätter zu unserem ersten großen Projekt aus: »Enhanced CD«. Ausschnitte:
»Ziel dieses Projekts ist es, eine interaktive Enhanced-CD-ROM für/über eine Band, Orchester, Film oder Künstler auf der Basis von Macromedia Director zu erstellen.
Eine solche CD-ROM beinhaltet einen Audio- und einen Datenteil. Wenn man diese CD-ROM in einen CD-Player schiebt, kann man Musik hören wie von jeder anderen "normalen" CD.
Schiebt man diese CD allerdings in das CD-ROM-Laufwerk des Computers, kann man neben der Musik auch auf interaktive Anwendungen und Informationen rund um den Künstler zugreifen (siehe Eros Ramazotti, Peter Gabriel usw.).«
Inhaltlich haben wir sehr lockere Vorgaben, jeder kann sich da austoben. Es gibt nur einige Pflichtinhalte (z.B. Biographie, Discographie, Hörbeispiele) und technische Vorgaben (Hybrid-CD die auf Mac und Windows läuft, Stub-Projektor, Autostart).
Bewertet wird neben dem Design (stimmt das grafische Gesamtkonzept, passt das Interface zur CI der Band, geht durch die Gestaltung ein »roter Faden»?) natürlich die technische Umsetzung.
Es gilt: Die CD soll so aussehen und funktionieren, als hätte man sie eben im Laden gekauft (»professionell und marktfähig«).
Abgabe ist am Montag, 1. Dezember ab 10 Uhr. Die CD wird allerdings nicht einfach auf einen Stapel geworfen, wir müssen unsere Arbeit vor der Klasse präsentieren. Die Zeit läuft: Nächste Woche haben wir die vierte und letzte Woche Director, am 28.10. steht das Fach »CD-Mastering« auf dem Plan, anschließend folgen vier Wochen »3D« (mit Cinema 4D). Wir müssen auch ein in Cinema erstelltes 3D-Logo mit in das Projekt einbauen (»Lasst Euch etwas einfallen!!«).
Um uns nebenbei noch etwas zu beschäftigen, ist parallel dazu in der Zeit vom 20.10. bis 8.11. eine kleinere Director-Übung zu absolvieren, die vierte von einem Dutzend Pflichtübungen während des zwölfmonatigen Kurses (nach Übungen in Photoshop, Freehand und InDesign). Ach ja, am 27.10. schreiben wir einen Test mit 80 bis 100 Fragen zu allen Themen, die wir seit August dran genommen haben. Bis dahin muss ich noch das Photoshop-Buch durchlesen, das wir bekommen haben, und ich will nochmal meine Mitschriften durcharbeiten… Der zweite College-Block ist fast durch; im BMC von Anfang Mai bis Ende Juli habe ich schon einen verbraucht. :-)
Der Test, der ähnlich laufen wird wie die BMC-Abschlussprüfung, ist nicht die einzige Probe am 27. Oktober. Außer dem Theorie-Test müssen wir vor Ort auch noch eine Praxis-Übung bestehen, die mit Photoshop zu tun hat (»Und es wird nicht sein, ein Rechteck mit dem Farbeimer zu füllen.«).
Nachdem Alex gegangen war, unterbrach Carsten seinen eigentlichen Director-Unterricht, um mit uns ein paar Stolperfallen im Zusammenhang mit dem Projekt zu besprechen (Schriftarten im Zusammenhang mit der Anforderung »muss auf beiden Plattformen laufen«, Erstellung eines Stub-Projektors, Ordner-Struktur, Import von aus Cinema rausgerenderten Einzelbild-Sequenzen).
Ah ja, noch was: Die InDesign-Übung habe ich doch nicht mehr neu gemacht; ich hoffte darauf, dass sie für OK befunden wird (im Prinzip passt’s ja, und ob ich ein Bild auf dem Cover einfüge oder mit InDesign-Bordmitteln Typo durch den Wolf drehe, ist ja egal). Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Meine DTP-Übung lag als »OK« abgezeichnet in der Kontrolle. Bis spätestens kommenden Samstag hätte sie abgezeichnet sein müssen; wir dürfen maximal drei der zwölf Übungen in den zwölf Monaten versäumen.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 18:07
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Tags: director, SAE
Joel Spolsky hat auf seinem
Weblog einen sehr guten Artikel zum Thema Unicode geschrieben: »
The Absolute Minimum Every Software Developer Absolutely, Positively Must Know About Unicode and Character Sets (No Excuses!)«
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Dennoch ein kurzer Ausschnitt, worum’s geht:
»If you are a programmer working in 2003 and you don’t know the basics of characters, character sets, encodings, and Unicode, and I catch you, I’m going to punish you by making you peel onions for 6 months in a submarine. I swear I will.
In this article I’ll fill you in on exactly what every working programmer should know. All that stuff about "plain text = ascii = characters are 8 bits" is not only wrong, it’s hopelessly wrong, and if you’re still programming that way, you’re not much better than a medical doctor who doesn’t believe in germs. Please do not write another line of code until you finish reading this article.«
Wer überhaupt keine Ahnung hat, was Unicode ist, hier eine Erklärung in einem Satz aus Jeffrey Zeldmans DWWS (S. 166):
»Unicode is a comprehensive character set that provides a unique number for every character, "no matter what the platform, no matter what the program, no matter what the language."«
Über die Details wie BOM (»Byte Order Mark«) klärt Joels Artikel auf.
Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 19:27
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Tags: standards, Web