Archiv für Donnerstag, 23.10.2003

Donnerstag, 23.10.2003

Die letzte Woche Director

Mit etwas Verspätung die Einträge zur SAE von dieser Woche Montag und Dienstag, der letzten von vier Wochen Director-Unterricht.

Am Montag zunächst die Info zu einer Lehrplanänderung: Nächste Woche (27./28.10.) haben wir noch nicht die Prüfung, sondern die erste von vier Wochen 3D-Unterricht mit Cinema 4D. Die Prüfung ist dann eine Woche später, am 3. November. Die erste 3D-Woche wird aber nicht zum Prüfungsstoff gehören. Ansonsten kommt in der Theorie alles dran, was wir seit Anfang August, dem Beginn des CMD-Kurses, durchgenommen haben. Die Gewichtung der Themengebiete entspricht im Test exakt der des Unterrichts: Wir hatten elf Wochen Unterricht, davon zwei Wochen Photoshop, also werden 2/11 der Fragen Photoshop betreffen. Vier Elftel werden Director-Fragen sein, da wir vier Wochen Director-Unterricht hatten (1/11 Freehand, 2/11 Screendesign und 2/11 DTP). Nach der Theorie-Prüfung wird es einen Praxis-Test geben, in dem wir mit Photoshop- und Director-Aufgaben konfrontiert werden.
Am Dienstag in der Testwoche, am 4.11., werden wir alles rund um’s Thema »CD-Mastering« drannehmen, v.a. Hybrid-CDs (nehme ich an).

Im Anschluss besprachen wir die vierte Pflicht-Übung, eine Programmieraufgabe in Director. In einige Eingabefelder soll der Anwender Zahlen eingeben und auf Knopfdruck bauen sich nacheinander Balken auf und färben sich von schwarz nach rot, entsprechend der Zahlen, die zuvor eingegeben wurden. Dabei müssen einige Dinge abgefangen werden: Die Eingaben dürfen nur aus Zahlen bestehen und müssen zwischen 1 und 200 liegen; wenn etwas anderes eingegeben wird, muss es entsprechende Fehlermeldungen geben.
Den Rest des Tages lernten und vertieften wir u.a. noch einige der Dinge, die wir für die Bewältigung der Übung brauchen: Eingabefelder, Abfragen, die Sache mit den Balken, Timer, URLs, Eingabedialoge mit getPropertyDescriptionList erzeugen (nützlich für universell einsetzbare Scripte)…

Die Prüfung wurde auch deswegen um eine Woche geschoben, da sich die Lieferung der Director-Bücher verzögerte, die wir heute bekamen: »Director MX und Lingo: Kompendium« von Marcus Eberl und Jens Jacobsen aus dem MT-Verlag, ein 900-Seiten-Wälzer.
Thema Bücher: Für Cinema 4D bekommen wir auch eines, aus dem Galileo-Verlag. Alternativ konnte man sich auf eine aushängende Liste eintragen um auf das Galileo-Buch zu verzichten, und stattdessen für 20 Euro Zuzahlung die komplette Doku von Maxon zu bekommen (vom Umfang her ungefähr dreimal so viel).

Am Dienstag, dem letzten Director-Tag, war nochmal große Wiederholung angesagt, sowie die Klärung offener Fragen. »Lieber jetzt fragen wenn was nicht verstanden wurde, als das später jemand bei PHP fragt, was eine Funktion ist.«
Wir besprachen nochmal ausführlich ein paar Basics, die bei dem einen oder anderen noch etwas unklar waren: globale und lokale Variablen, Properties, Parameter-Übergaben. Abschließend noch etwas neues: sound playfile im Vergleich zu puppetsound, und wie man ein sound playfile loopt, obwohl es keine Loop-Eigenschaft hat (puppetsound kann man zwar loopen, es blockiert dabei aber alles andere).
Die Unterscheidung Mac/PC bei Pfaden war auch nochmal ein Thema (the moviepath, verkettet mit einem Verweis auf z.B. ein Verzeichnis mit Sounds in eine if-Abfrage packen und daraus eine globale Variable machen). Außerdem griffen wir von gestern noch einmal das Thema Flags (»Ampel«) auf und bauten noch Scrollbalken für ein Textfeld.

Mit Director war’s das an sich, aber wir müssen ja noch eine Übung in Director abliefern (s.o., Abzeichnung bis 8.11.) und ein größeres Projekt bis 1.12. Praktisch, dass uns Carsten die nächsten vier Wochen weiter zur Verfügung steht, denn bei ihm werden wir auch »Cinema 4D« bis zum Abwinken behandeln.   :-)

Von den Bahnfahrten am MO und DI gibt es nichts besonderes zu vermelden. Neuerdings ertönt bei der morgendlichen Hinfahrt kurz vor München-Pasing die Ansage:

»An die Fahrgäste der 2. Klasse: Vor München-Pasing und München Hauptbahnhof ist ein Durchgang zwecks Ausstieg durch die 1. Klasse nicht erwünscht.«

In den Früh-ICEs ist es recht beliebt, soweit wie möglich durchzugehen (und die 1. Klasse fährt an der Zugspitze), um sich in Pasing günstig für die Treppenabgäng zwecks Gleiswechsel zur S-Bahn zu positionieren. Dito München Hbf, da der Hbf ein Kopfbahnhof ist und man für einen Gleiswechsel ganz vor in die Bahnhofshalle laufen muss (und die S-Bahn im Tiefgeschoss ist zehn Minuten weit weg). Nein, sinnigerweise gibt es weiter draußen vor der Halle zwischen den Gleisen keinen Tunnel wie in Frankfurt.
Auf der Rückfahrt am Dienstag hatte ich schon in einem Wagen meinen Lieblingsplatz gefunden, als mir anders wurde: Die Kampfmittelgruppe 4711 bließ zum Angriff. Lösung: Rucksack auf dem Platz lassen und mit der Jacke einen Wagen weiter. Da gab es nochmal meinen Lieblingsplatz, frei, im Wagen waren auch keine 4711-Bomber. Jacke dort gelassen, zurück in den vorherigen Wagen, Rucksack geholt und dann geordneter Rückzug.

Erschienen am Donnerstag, 23.10.2003 @ 14:56 | Kommentare deaktiviert
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Wenig Zeit

Bitte nicht wundern, wenn es hier in nächster Zeit etwas ruhiger zugeht und eher wenige und kurze Einträge erscheinen oder auch mal ein oder zwei Tage gar nichts passiert.
Ich stecke bis zum Hals in Arbeit: Am 3. November ist in der SAE eine Prüfung, bei der der Stoff der letzten drei Monate abgefragt wird, und deren Note für das Zeugnis und Diplom im nächsten August nicht ganz unwichtig ist. Ich will meine Mitschriften durcharbeiten (fast ein 80-seitiger Collegeblock) und zwei Bücher lesen: Das Photoshop-Buch und das Director-Buch, zusammen rund 1.300 Seiten (Photoshop 400, Director 900). Mit dem Photoshop-Buch bin ich zu einem Viertel durch, ich muss mich ranhalten.
Zusätzlich ist bis 8.11. eine Director-Übung zu erledigen und mit dem großen Director-Projekt fange ich besser auch mal bald an, sonst ist die Zeit bis 1.12. zu knapp (außerdem läuft parallel zwischen 10.11. und 29.11. die Cinema-Übung).

Als hätte ich nicht schon genug zu tun, bin ich mit meiner Steuererklärung 2002 rückständig (Wie kann man da eine Nachfrist bekommen? Genügt ein formloser Antrag?). Außerdem bahnt sich eine Erkältung an, Wolfgang hat sie schon, und die ist ziemlich garstig.
Telekolleg ist im Moment unkritisch: Ich bin mit meinen Hausaufgaben am Laufenden. Zumindest, wenn ich sie heute oder morgen für Samstag erledige: je einmal in BWL, Geschichte und Englisch. Den Stoff habe ich aber schon intus; Zeitaufwand pro Fach und Bogen: eine Stunde, also insgesamt drei Stunden für kommenden Samstag.

Dumm, dass der Herbst/Winter hierzulande Kinosaison ist (in den USA wg. Hitze und Klimaanlagen in den Sälen ist es der Sommer). Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass für mich »Kinowetter« bedeutet, dass ich bei angenehmen Temperaturen mit dem Rad in die Stadt fahren kann, insofern kommt mir das gar nicht entgegen, sowohl das lausige Wetter mit tagsüber fünf Grad und die fehlende Zeit momentan. Es läuft eine Reihe von Filmen, die mich interessiert:

Auf Filme wie Bad Boys II oder American Wedding (»American Pie 3«) kann ich ja zur Not verzichten, aber von den oben aufgeführten will ich eigentlich keinen verpassen.
Bei »Intolerable Cruelty« – dt. Titel: »Ein (un)möglicher Härtefall« – von den Coen-Brüdern habe ich ja den Verdacht, dass er als Romanze a la »Wedding Planer« vermarktet wird, wenn ich mir so die deutschen Werbespots anschaue. Ich hoffe, dass es »ein echter Coen« wird. Ist mir völlig egal, wenn Heerscharen von weiblichen George Clooney-Fans enttäuscht aus dem Kino schlurfen, die Georgy in »Wedding Planer 2« erwartet haben.

Äh ja, also sorry, wenn hier in nächster Zeit nicht so häufig was passiert.
Die Antwort auf die Linux-Kommentare habe ich nicht vergessen, muss ich aber auf die lange Bank schieben.
Wenn ich’s schaffe, gibt’s morgen oder am Wochenende einen Artikel zu Panther den ich hier gerade auf der Platte habe, kann aber auch später werden.

Erschienen am Donnerstag, 23.10.2003 @ 15:45 | Kommentare deaktiviert
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