Archiv für November 2003
Samstag, 01.11.2003
Der Mac ist schon ein tolles Gerät und OS X das Betriebssystem der Wahl, aber es ist nicht alles perfekt. Es gibt hin und wieder mal eine Kernelpanic (so zwei, drei Abstürze oder Freezes im Jahr) und manche Dinge funktionieren nicht so, wie sie sollen. Aber das hat Seltenheitswert und von Version zu Version wird es besser. Mit 10.3 ist nun ein Problem behoben, dass mich seit einem Jahr, seit 10.2 nervt: Ich musste einen Druckauftrag, v.a. bei Webseiten-Ausdrucken, immer abwarten, bevor ich den nächsten Printjob anstieß. Wenn ich Jobs in die Queue einstellte, »vergaß« der Drucker häufig, bei mehrseitigen Dokumenten die letzte Seite auszudrucken oder er ließ einseitige Ausdrucke unter den Tisch fallen.
Völlig bescheuert, klar. Und fragt mich nicht, ob’s an OS X, den Treibern, dem Drucker (HP LJ1200) oder einer Mischung daraus liegt, ist auch egal. Das einzige was zählt ist: Seit dem Update auf 10.3 kann ich endlich wieder drucken, wie man es von einem Drucker erwartet: Fire and Forget.
Jetzt gibt’s übrigens auch keine Probleme mehr, wenn man den Mac mit Druckaufträgen in der Warteschlange schlafen legt; bis 10.3 kamen dann nach dem Aufwecken endlos spärlich bedruckte Seiten mit Sonderzeichen raus.
Die systemweite Fax-Funktion aus jeder Anwendung heraus (über den Standard-Druck-Dialog) konnte ich leider noch nicht testen. Das liegt in dem Fall definitiv nicht am Mac, sondern an meiner kruden TK-Konfiguration hier: ISDN-NTBA an der Wand, an der einen Leitung tausend DSL-Geräte, an der anderen eine ISDN-TK-Anlage mit meinem ISDN-Telefon und Verenas analogem Telefon, mit je einer Rufnummer.
Ich war so froh, als das mit Verenas Telefon alles geklappt hat. Hoffentlich muss ich die Konstruktion nie abbauen und wieder zusammensetzen…
Und eins ist auch klar: Nie wieder DECT-Telefone oder TK-Anlagen, auf denen »Sinus« steht.
Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 20:05
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Heute gegen 17:30 Uhr war ich
zurück aus München. Ich werde morgen (hoffentlich) über den Director-Workshop von Freitag-Abend berichten und was sonst noch so war. Außerdem schulde ich noch einen SAE-Bericht vom vergangenen Montag und Dienstag.
Mit meinen Vorbereitungen für die Prüfung am Montag komme ich ganz gut voran, mehr dazu ebenfalls morgen.
Heute hat mich mein geliebter Ortlieb-Rucksack verlassen (siehe Einträge vom 13.11.2001, 01.05.2003, und 29.08.2003).
Der Spezial-Reißverschluss, der im Gegensatz zu normalen Rucksack-Reißverschlüssen wasserdicht ist, schließt nicht mehr. Ziemlich am Anfang, wenn ich den »Daypack« von links nach rechts schließen will, bekommt der Reißverschluss nicht alle Zähne einer Seite zu fassen und rutscht quasi »durch«: Den Keil kann ich zwar komplett durchziehen, aber statt die Zähne zu schließen, lässt er hinter sich eine Lücke zurück.
Der damalige Kaufgrund, einen wasserdichten Rucksack für gewollte oder ungewollte Regenfahrten mit dem Fahrrad zu haben und dennoch eine c’t, eine Kamera oder ein Notebook trocken von A nach B zu bringen, ist damit natürlich hinfällig, denn ich fahre praktisch mit einem offenen Rucksack.
Das Problem trat vor einiger Zeit schon mal auf, aber der Reißverschluss renkte sich wieder ein oder die Lücke war sehr klein. Daran, dass die Kunststoff-Schließketten zu trocken sind, kann’s nicht liegen: Der »TZIP«-Verschluss ist schön geschmeidig, habe ihn erst kürzlich mit dem mitgelieferten Silikonfett geschmiert.
Mal sehen, was weiter. Die nächsten Tage werde ich erstmal mit meinem Office-Bag M (90 €) überbrücken, natürlich auch von Ortlieb. [Ich schreibe mal die Preise in Klammern, falls sich jemand dafür interessiert; das Daypack hat 130 € gekostet.] Morgen bringe ich einen Brief zum Firmensitz nach Heilsbronn auf den Weg (PLZ 91560, auch in Mittelfranken). Ortlieb gibt fünf Jahre Garantie, und mein Daypack ist jetzt zwei Jahre alt. Mal sehen, ob es eine kostenlose Reparatur gibt oder für eine kleine Gebühr. Und ob es überhaupt möglich ist, da was zu machen.
Falls alle Stricke reißen, sehe ich mich schon mal nach Ersatz um, allerdings mit dem bewährten Rollverschluss und nicht mit TIZIP.
Auf den ersten Blick kommen Velocity (80 €) und Packman Pro (100 €) in Frage. Die werde ich mir dann ggf. bei Freilauf ansehen, denn bei einem Rucksack ist mir im Gegensatz zu einer Packtasche (wie meinen beiden Back-Rollern) die Innenaufteilung wichtig.
Eventuell auch die Kuriertasche (90 €) oder das Messenger Bag Pro (140 €), ggf. mit dem Organizer für die Kuriertasche (13 €) oder der Innenaufteilung A3 für die Kuriertasche (10 €).
Die sechs Produkte habe ich mir noch nicht näher angesehen, die Datenblätter sind jedoch schon mal auf dem Desktop zur morgigen Lektüre.
Ich werde berichten, ob Ortlieb noch den Reißverschluss retten kann, was es kostet und wie es weiter geht.
Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 21:11
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, ortlieb
Am 31.10. gab’s mal wieder ein sehr nettes
Google-Logo:

Verena fuhr an diesem Wochenende nun doch nicht nach Frankfurt, sondern mit Freunden nach München (aber mit einem späteren Zug als ich, außerdem Bummelzug wg. SWT). Vielleicht besser so; angeblich hat mal jemand gesagt:
»Frankfurt ist halb so groß wie der Friedhof von Chicago, aber doppelt so tot.«
Da ich zu Bankzeiten mal rund ein 3/4 Jahr in München gearbeitet habe, und jetzt wegen der SAE jede Woche dort bin, konnte ich ihr einige Tipps geben:
Wenn Ihr in der Innenstadt mit der S-Bahn fahren wollt, könnt Ihr zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof jede S-Bahn benutzen. In der Innenstadt fahren alle S-Bahn-Linien unterirdisch durch den selben Tunnel.
Die Haltestellen sind in dieser Reihenfolge:
Hauptbahnhof, Stachus, Marienplatz, Isartor, Rosenheimer Platz, Ostbahnhof.
Wenn Ihr zum Kunstpark Ost wollt (40 Clubs), nehmt Ihr die S-Bahn bis zum Ostbahnhof. Dort aussteigen, die Treppe runter und Richtung Gleis 14 gehen. Kunstpark ist auch ausgeschildert. Am Schluss des Gangs Treppe hoch und in der gleichen Richtung weiterlaufen (Friedenstraße). Die nächste links (Grafinger Str.), nach 200 Metern steht Ihr direkt davor. Heißt neuerdings »Kultfabrik«. Essens-Empfehlung: Nachtkantine.
Wenn Ihr Richtung Münchner Freiheit wollt, müsst Ihr mit der U-Bahn fahren. Mit der S-Bahn zum Marienplatz, dort in die U-Bahn umsteigen Richtung Garching-Hochbrück (U6) und Olympiazentrum (U3). Bis zur Münchner Freiheit ist es egal, welche Linie Ihr nehmt, die teilen sich erst nach der Münchner Freiheit.
Alternativ könnt Ihr auch am Stachus in die U-Bahn U4/U5 Richtung Arabellapark/Neuperlach einsteigen und am Odeonsplatz in die U3/U6 umsteigen.
In Schwabing ist die Leopoldstraße zwischen den U-Bahn-Stationen »Giselastraße« und »Münchner Freiheit« interessant, vor allem die recht Seite (von der Giselastraße Richtung Freiheit laufen).
Obacht: Montag bis Freitag fahren ab 21:30 nicht mehr so viele S-Bahnen wegen Bauarbeiten, da gibt es nur einen Pendelverkehr mit zwei Linien (etwa alle 10 Minuten).
Am Wochenende fährt ab Samstag, 20 Uhr und den ganzen Sonntag gar keine S-Bahn! Es fahren Ersatzbusse.
Mittlerweile gibt’s auf der Website des MVV auch ein paar mehr Infos zu den Bauarbeiten. Die Maßnahmen sind bis Dezember 2004 abgeschlossen, dauern also noch ein Jahr. Ab dann werden einige (nicht alle!) Linien im 10-Minuten-Takt fahren, statt jetzt alle 20 Minuten. Und zwar: S2, S5, S8. Davon ab, dass mein Kurs an der SAE nur noch bis August 2004 geht, ist die S7 Richtung Perlach leider nicht dabei.
Übrigens hat Verena im Euro Youth Hotel zwischen Hbf und Stachus übernachtet. Das ist recht günstig und anders als die Jugendherbergen kennt man da keine Altersgrenze von 26 Jahren (betrifft auch nur JHs in Bayern). Habe sie aber noch nicht gefragt, ob’s was taugt. Moment: »Des war ganz gut, doch.«
Eine Alternative wäre das Hotel Atlanta am Sendlinger Tor, das ist für Münchner Verhältnisse auch unschlagbar günstig.
Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 21:42
| Kommentare deaktiviert
Tags: Muenchen
Sonntag, 02.11.2003
So, hier noch der Nachtrag, was sich am Montag und Dienstag (27./28.10.) in der SAE zugetragen hat.
Es war die erste von vier Wochen des Fachs »3D«. Auch diese vier Wochen wird uns Carsten das Programm näher bringen, wie er es schon mit Director getan hat.
Wir arbeiten dabei mit dem Programm Cinema 4D (Release 8) von der deutschen Firma Maxon, das im Vergleich zur Konkurrenz relativ günstig ist, aber dennoch professionellen Ansprüchen genügt. Die kleinste Variante kostet um die 700 Euro, die Version »C4D R8 XL« bringt es auf 2.000 Euro.
Wettbewerber sind
3D Studio Max von Discreet (ab 3.500 USD),
softimage|3D (»Soft-Imahsch«) von Softimage (710 oder 1.200 €),
LightWave 3D von NewTek (1.600 USD) und
Maya von Alias (2.000 oder 7.000 USD). Die Preise sind ziemlich abgestürzt; früher waren Investitionen von 20.000 Euro oder mehr pro Lizenz nicht unüblich.
Das Schöne an Cinema ist, dass mehrere Sprachen mit dem Programm mitgeliefert werden. Cinema ist das einzige Programm, mit dem wir an der SAE auf Deutsch lernen.
Sorry für die Spiegelung.
Was macht man mit einer 3D-Software, außer die Erschaffung von perfekten Körpern? 3D finde ich ziemlich interessant, aber schon nach der einen Unterrichtswoche Cinema im BMC war mir und meinen Mitstreitern klar: Wenn man sich in 3D reinsteigert, macht man nichts anderes mehr. Holger pflegt zu sagen:
»Entweder man macht 3D oder man macht den Rest.«
Wie weit man es treiben kann, Know-How, Men Power und eine Renderfarm vorausgesetzt, zeigen Filme wie Final Fantasy, Shrek oder Ice Age, die komplett aus dem Computer kommen.
Da der BMC schon etwas zurück liegt, begannen wir nochmal von vorne, im Schnelldurchgang: Oberfläche, wichtige Shortcuts, die fünf Ansichten, arbeiten mit Objekten, Parameterobjekte, Grundobjekte und Nullobjekte.
Als kleine Übung zum Thema Gruppierungen bauten wir ein kleines Sonnensystem: Sonne, Erde und Mond, als einfache Kugeln. Ganz klar: Alle drei Kugeln drehen sich um ihre eigene Achse, die Erde dreht sich um die Sonne und hat den Mond im Schlepptau, der sich um die Erde dreht.
Danach besprachen wir noch Keyframe-Animationen, die Arbeit mit der Zeitleiste und dem F-Curves-Panel. Dazu die verschiedenen Animationsarten (Position, Größe, Winkel) und Arbeit mit Parametern.
Abschließend begannen wir das Thema Splines und importierten spaßeshalber auch mal eine kleine Vektorgrafik aus Freehand in Cinema (im Illustrator-Format). Als Hausaufgabe bekamen wir auf, das Sonnensystem zu animieren. Dann war der Montag auch schon rum.
Am Dienstag zeigte uns Carsten, wie wir uns einfach Menüs nach eigenem Gusto anpassen können, ehe er zu den NURBS kam. Gestern sahen wir uns noch kurz das Extrude-NURB an, mit dem einem Spline-Pfad eine räumliche Tiefe gegeben werden kann. NURB oder NURBS heißt: »Non-Uniform Rational B-Spline« und definiert einen Körper bzw. ein Objekt.
Heute ging es mit dem Lathe-NURB weiter. Dabei wird nur eine Hälfte eines zu erstellenden Objekts gezeichnet, zum Beispiel zeichnet man nur die eine Hälfte eines Glases in der Seitenansicht entlang der Y-Achse. Das Lathe-NURB fährt dann einmal 360° um die Y-Achse herum und macht so aus dem Spline einen Körper, zum Beispiel ein fertiges Weinglas.
Es folgten das Loft-NURB, mit dem mehreren Objekten eine »Haut« übergezogen werden kann, und das Sweep-NURB, bei dem eine Kontur an einem oder mehreren Pfaden entlang gezogen wird.
Das eignet sich gut für Schläuche oder Geländer; Carsten zeigte uns mal auf die Schnelle, was damit möglich ist: Nach wenigen Mausklicks hatte er ein Schiffsgeländer a la Titanic fertig (die Geländerstange baute er einmal, duplizierte sie über »Funktionen, Duplizieren« und ordnete sie mit »Funktionen, Anordnen« entlag des Loft-NURBS an).
Zur Pause wurde das Rausrendern aus Cinema zum Thema. Was man alles einstellen kann, welche Einstellungen weswegen sinnvoll sind und wie man ganz leicht auch den schnellsten Rechner mit Rendering-Optionen ausbremst: beispielsweise Anti-Aliasing von »keines« auf »16×16« stellen (verlängert die Renderzeit pro Bild um das 256-fache) und mit »Caustics« Lichtbrechung berücksichtigen lassen.
Kurzer Ausflug in Adobe Premiere und dort die Einzelbilder von Cinema wieder importiert, um sie für Video weiterzubearbeiten. Cinema kann zwar die 3D-Animation auch als Quicktime-Film rendern, aber Einzelbilder sind vorteilhafter: Der Vorgang kann gut unterbrochen und später fortgesetzt werden uns es macht auch nichts, wenn evtl nach zwei Tagen Renderzeit kurz vor Schluss der Rechner abstürzt.
Ganz zum Schluss ging es noch um das HyperNURB, das Objekten Rundungen hinzufügt. Das HyperNURB, eigentlich von Pixar als »sudivision surfaces« erfunden, ist für die Charakteranimation notwendig. Mit dem Ding kann aus einem Würfel ein Kopf geformt werden.
Für die Deformation lernten wir in diesem Zusammenhang noch das FFD-Deformations-Objekt kennen.
Tja, das war die erste 3D-Woche! Nächsten Montag (3.11.) steht die erst von vier theoretischen und praktischen Zwischenprüfungen an, am Dienstag ist »CD-Mastering« am Start, ehe es am 10. wieder mit C4D weitergeht (die erste 3D-Woche wurde vorgezogen, da der Test um eine Woche nach hinten geschoben wurde; CD-Mastering ist in der gleichen Woche wie der Test).
So, der zweite Collegeblock ist voll (der erste ging in den drei Monaten BMC drauf).
Erschienen am Sonntag, 02.11.2003 @ 11:16
| Kommentare deaktiviert
Tags: cinema, SAE
Der Director-Workshop am Freitag-Abend um 19 Uhr fand außerplanmäßig statt, um:
»…anhand eines Director-Spiels (Lingo) zu zeigen, wie man an die Lösung von Problemen herangeht.«
Um 19 Uhr begann Jochens Director-Workshop als Ergänzung zu Carstens Unterricht. Jochen leitet neuerdings den Multimedia-Kurs, Alex wurde befördert und macht jetzt andere Dinge in der SAE.
Der Workshop ging knapp drei Stunden, bis 21:45.
Jochen zeigte uns zu Beginn das fertige Spiel: Vom Himmel fallen Schneeflocken, die am unteren Bühnenrand mit einem Korb eingesammelt werden müssen.
Erste Aktion: In den ersten Frame ein »Stopp-Schild«: go the frame. Anschließend befassten wir uns zunächst mit einer Flocke. Als Event kam nur der exitFrame in Frage, in dem wir für eine Änderung der locV des Sprites mit der Flocke sorgten. Nachdem das mit einer Flocke gut hingehauen hat, abstrahierten wir etwas: Statt explizit ein bestimmtes Sprite anzusprechen, war es Zeit für me.spritenum bzw. eine Property pSpr, um me.spritenum nicht bei jedem exitFrame neu abzufragen.
»Der schönste Programmcode ist der, in dem nur noch Variablen stehen.«
Im weiteren Verlauf regelten wir die Geschwindigkeit für die Flocken per Zufallsgenerator und sorgten dafür, dass sie am oberen Bühnenrand wieder herunterfallen, wenn sie unten aus dem Bild fallen.
Danach kümmerten wir uns darum, dass die Geschwindigkeit der Flocken jedes Mal geändert wird, wenn sie oben wieder neu durch den Bildschirm fallen, und dass nicht alle gleichzeitig herunterfallen, sondern nur einige.
Kurz vor Schluss kümmerten wir uns um den Eimer, der per Cursortasten nach links und rechts gesteuert werden soll, sowie um eine Begrenzung zu beiden Seiten, damit er nicht aus der Bühne hinaus gesteuert werden kann.
Hausaufgabe: Kollisionsabfrage der Flocken mit dem Eimer sowie das Hochsetzen des Flocken-Counters, dann ist das Spiel auch schon fertig.

Erschienen am Sonntag, 02.11.2003 @ 17:19
| Kommentare deaktiviert
Tags: director, SAE
Am Freitag lief nicht alles wie
geplant. Ich nahm beinahe einen zu späten Zug, da ich als Zeit irgendwas mit »um 17 Uhr losfahren« statt »um 17 Uhr ankommen« im Kopf hatte.
Subway mit Matthias ergab sich davon ab leider eh nicht, da bei ihm was dazwischen gekommen war. Netterweise brachte er meine Liegematte bei Holger und Stefie vorbei, danke!
Ich nahm den Zug um 15:29 ab Nürnberg, ein ICE-T, der von Leipzig über Erlangen kommend um 17:11 in München ankommen sollte. Die Zeit war zu knapp, um nach Erlangen zu fahren und um noch was zu essen, weswegen ich nach Vach radelte, mit dem Bus nach Fürth fuhr und dort am Rathaus einen Riesen-Döner aß.
Das mit dem ICE hat auch nicht so ganz hingehauen: Offenbar gab es ab Leipzig mit einem der beiden Halbzüge einen Antriebsschaden. Folge: 20 Minuten Verspätung und ein Ersatz-Intercity, der dem restlichen ICE-Halbzug voraus fuhr.
Ich nahm den Ersatz-IC, da der einige Minuten eher in Nürnberg war und mehr Aussicht auf freie Plätze versprach (was sich als richtig erwieß; im ICE, der einige Minuten später eintraf, saßen die Leute im Türbereich).
Aber war die richtige Entscheidung, vor mir saß bis Augsburg ein schnuckliges Mädel!
Bis München konnte der IC seine Verspätung auf eine halbe Stunde ausbauen; Ankunft um 17:45 Uhr. Ich ging direkt in die S-Bahn, stieg am Rosenheimer Platz wieder aus und entledigte mich bei Stefie und Holger schnell einiger Dinge, die nur den Rucksack voll machten (Wechselkleidung für Samstag, Kulturbeutel, Kamera).
Dann gleich um 18:16 weiter mit der S7 nach Perlach raus, zur SAE. Um 19 Uhr begann Jochens Director-Workshop als Ergänzung zu Carstens Unterricht. Jochen leitet neuerdings den Multimedia-Kurs, Alex wurde befördert und macht jetzt andere Dinge in der SAE.
Der Workshop ging knapp drei Stunden, bis 21:45.
Ich fuhr mit der S-Bahn eine Station weiter stadtauswärts, nach Neu-Perlach, da wegen der Bauarbeiten die S-Bahn nicht mehr bis zum Ostbahnhof fährt (verstehe ich eigentlich nicht, warum die in Giesing wendet und nicht zwei Stationen später im Ostbahnhof). Dort in die U-Bahn bis zum Ostbahnhof.
Holger und Stefie waren noch nicht soweit, sie waren auf einer Party in Schwabing eingeladen. Wir verabredeten uns im Vivo in der Nähe ihrer Wohnung (Lothringer Str. 13, 81667 München). Ich orderte ein Spezi (2,90; 0,5 l), aß ein Schnitzel Wiener Art (7,50) und las im neuen MX Mag weiter (wenn man sich bewusst ist, dass die Autoren nicht den Ast absägen auf dem sie sitzen und sich deswegen mit Kritik an Macromedia etwas zurückhalten und nicht all zu sehr auf die Sahne hauen, dann kann man es an sich ganz gut lesen). Eine recht kleine und dunkle Kneipe mit lauter Musik. Das Essen war ok, aber nicht die Welt, die Preise an sich okay, da gibt’s teureres in München.
Holger kam eine Stunde später (Stefie war schon nach Hause gegangen), wir blieben noch auf ein Bier/Ginger Ale und quatschten ein wenig. Dann heim und kurz vor zwei in die Falle.
Überraschung: Bin schon um halb neun aufgestanden, völlig ungewöhnlich. Ich las mein Tagespensum im Photoshop-Buch und nach dem Frühstück um elf gab ich den beiden eine Einweisung in die EOS 300D, die ich ihnen bis Montag leihe. Anschließend erläuterte mir Holger noch, wie ich meine Director-Übung (am Freitag-Abend in der SAE abgegeben) hätte effizienter machen können, mit weniger Spaghetti-Code.
ICE 1514 um 14:49 Uhr; überraschend leer, und dabei saß ich noch im ersten der beiden Halbzüge (München ist ein Kopfbahnhof; an belebteren Tagen bekommt man eher noch einen guten Platz im Zug, wenn man etwas weiter raus auf’s Gleis läuft).
Pünktliche Ankunft um 16:30 in Nürnberg. Ich fuhr nicht bis Erlangen durch, da ja noch mein Rad in Vach wartete; außerdem wusste ich nicht, ob zeitnah Busse nach Hause fuhren. U-Bahn bis Fürth, Bus nach Vach, mit dem Rad heim, Ende Gelände. Ansonsten nix besonderes mehr am Samstag-Abend. Zeitig in die Falle, so gegen zehn.
In der Heavy Rotation:
Black Eyed Peas, »Where is the Love?«
Erschienen am Sonntag, 02.11.2003 @ 20:32
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Montag, 03.11.2003
Eigentlich gibt es in Bezug auf Rolltreppen nur drei Dinge zu beachten. Kann doch nicht so schwer sein, oder?
- Links gehen, rechts stehen.
Dazu gibt es an sich nicht viel zu sagen. Dieses Prinzip gilt von Flensburg bis Berchtesgaden in jedem Kaufhaus und auf jeder U-Bahn-Rolltreppe. Wer vor mir links steht und ich aus dem S-Bahn-Untergeschoss höre »S7 bitte zusteigen«, dem verleihe ich Flügel.
- Ohne Strom als normale Treppe benutzbar.
Situation: Vor mir läuft ein Dummie auf eine Rolltreppe zu, die sich bei Betreten der Kontaktplatte oder Durchschreiten der Lichtschranke aber nicht in Bewegung setzt. Der Dummie hält direkt vor mir abrupt an und ändert den Kurs, um die normale Treppe daneben zu benutzen. Hier ein Tipp: Anders als Aufzüge sind Rolltreppen auch ohne Strom wie jede andere Treppe benutzbar.
- Nicht am Anfang oder Ende stehen bleiben.
Die Wegweiser-Tafel im Kaufhaus neben der Rolltreppe studiert man direkt vor dieser Tafel neben der Rolltreppe und nicht umgekehrt. Erreicht man das Ende einer Rolltreppe und muss sich orientieren, bietet es sich an, noch vier Schritte weiter in den Raum hinein zu laufen, um erst dann Wurzeln zu schlagen.
Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitshinweise.
Erschienen am Montag, 03.11.2003 @ 19:12
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Meine Geduld mit der Münchner S-Bahn wurde heute mal wieder auf eine harte Probe gestellt. Holger sagt ja, dass generell alle Münchner über die S-Bahn schimpfen, aber ich habe den Eindruck, dass speziell der Linie S7 ein Fluch inne wohnt.
Ich komme montags und dienstags um 09:16 Uhr mit dem ICE aus Nürnberg in München an und laufe in zehn Minuten vom Gleisabschnitt C ins Tiefgeschoss zur S-Bahn. Die S7 fährt planmäßig um 09:14 und 09:34 über den Ostbahnhof nach Perlach raus, von wo es nach den Ankunftszeiten 09:33 und 09:53 noch fünf Minuten zu Fuß zur SAE sind.
Wenn ich da so im Tiefgeschoss stehe, sehe ich alle anderen S-Bahnlinien pünktlich an mir vorbei fahren, nur die S7 hat seit einigen Wochen regelmäßig fünf bis zehn Minuten Verspätung, und dabei ist noch nicht mal richtiges Herbstwetter. Wenn ich mich nach der Ankunft des ICE beeile, erwische ich manchmal noch um 09:25 die verspätete 9 Uhr 14er.
Heute hat sich die Welt gegen mich verschworen. Der ICE fuhr zwar mit fünf Minuten Verspätung wegen der Aufnahme von Anschlussreisenden aus Nürnberg ab, war aber bis München-Pasing wieder püntklich. Auf den letzten fünf Kilometern vor dem Hauptbahnhof stand der Zug aber dann zehn Minuten, wegen »Gleisbelegung«. Ankunft also um 09:25 und ich war püntklich im Tiefgeschoss, um die 34er S-Bahn zu nehmen. Die kam dann auch planmäßig mit fünf Minuten Verspätung nach der S6, aber dann nahm das Unglück seinen Lauf.
Es heißt, auf See und vor Gericht sei man in Gottes Hand, aber wenn in München zwei Dinge aufeinander prallen, nämlich eine verspätete S7 und eine Signalstörung im Ostbahnhof, dann ist alles aus.
Ende vom Lied: Zusammen mit einem anderen Mit-Studenten kam ich um 10:20 Uhr in der SAE an, satte 25 Minuten Verspätung, während die restlichen Kollegen bereits fleißig an ihrer Prüfung schrieben.
Zur Prüfung selbst schreibe ich einen separaten Eintrag.
Der Tag hat schon schlecht angefangen: Eigentlich wollte ich ja die nächsten zwei Wochen das »Projekt K« einer hießigen Uni-Klinik über die Bühne bringen und vereinbarte deswegen mit der Kundin, mir heute das Material zu übersenden.
Was flattert mir als erste E-Mail um sechs Uhr morgens in die Inbox? Eine Mail eines Kollegen mit einem Brief als PDF in der Anlage: Der Kanzler der Universität hat eine Haushaltssperre für 2003 und die Folgejahre verhängt (siehe auch fau.de).
Es gab heute nur drei positive Dinge; kleine Dinge, aber immerhin:
- Meine Director-Übung erhielt ich als OK zurück.
- In der S-Bahn nach der SAE stadteinwärts (um 13:45; die um 13:25 ist mir vor der Nase weggefahren) stieg am Marienplatz ein alter Mann mit Stock zu und bat um die Räumung eines Platzes für einen alten Mann. Ich war gerade im Begriff aufzustehen, hatte mich schon halb erhoben, da war eine junge Frau mir gegenüber (und näher an ihm) schneller, so dass er ihren Platz einnahm. ‘ne Minute später allerdings tippt er mit seinem Stock an meine Tasche (das Office-Bag, da der Rucksack ja seit Samstag out of order ist). Er sagt: »Danke für die Bereitschaft, ihren Platz frei zu machen.« Sehr nett!
Ansage im ICE auf dem Heimweg:
»Informationen zum Service im Zug und auf den Unterwegsbahnhöfen finden Sie wie gewohnt in unserem kleinen Bestseller "Ihr Reiseplan".«
Erschienen am Montag, 03.11.2003 @ 19:58
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Ein paar Worte zur heutigen ersten Zwischenprüfung in der SAE.
Es wurde der komplette Stoff der letzten elf Wochen seit Kursbeginn abgefragt. Fächer die wir länger hatten, erhielten eine größere Gewichtung. Zur Orientierung: Bei zwei Wochen Screendesign-Unterricht sollten die Fragen zu diesem Thema etwa 2/11 ausmachen. Insgesamt wurden 73 Fragen gestellt, mit einem deutlichen Gewicht auf Director (kein Wunder, vier von elf Wochen Unterricht). Weitere größere Brocken waren Photoshop, DTP/InDesign und Screendesign (je zwei Wochen), sowie ein kleiner Block zu Freehand (eine Woche Unterricht).
Wie viel Zeit uns zur Verfügung stand, kann ich nicht sagen, da ich wegen des S-Bahn-Desasters heute morgen 20 Minuten zu spät kam. Offizieller Abgabetermin war 11:25 Uhr und ich wurde mal wieder (
1,
2) vor der Zeit fertig. Eigentlich ein gutes Zeichen.
Die Fragen waren sehr gemischt:
- Fragen, die man einfach wissen muss (Funktionsweise und Einsatzgebiete der RGB- und CMYK-Farbräume
- Fragen, die Verständnis abfragten
- Fragen zu Dingen, die mal mehr oder weniger beiläufig erwähnt wurden
- Doofe Fragen (in welchem Menü ist Funktion X, welche Shortcuts für Funktion Y)
Bei den ersten 50 Fragen zu Screendesign, Photoshop und einigen Director-Fragen habe ich ein ganz gutes Gefühl. Aber beim Rest ist alles möglich, deswegen wage ich keine Prognose. Ich habe natürlich konservativ angekreuzt.
Nach dem Theorie-Teil gab es eine Pause, ehe es mit der praktischen Prüfung weiterging.
Jochen zeigte uns per Beamer die Aufgabe: In Photoshop zwei Bilder ineinander montieren, möglichst non-destruktiv (also mit Ebenenmasken und Einstellungsebenen). Viel mehr kann man in Photoshop eigentlich nicht prüfen, insofern war ich mir in der Art der Aufgabe gestern Abend schon so gut wie sicher und bin deswegen nochmal die erste Pflichtübung vom August durchgegangen. Aber es gibt natürlich einige Dinge, das ganze zu erschweren.
Jeder kopierte sich vom Server die beiden Ausgangsdateien und die fertige Vorlage (ein TIFF, natürlich ohne Ebenen). Danach wurde das Netzwerk stillgelegt und jeder arbeitete für sich mit den Files auf seinem Desktop. Wir erhielten für die Aufgabe etwas über eine Stunde Zeit und speicherten am Schluss ein PSD mit allen Ebenen auf dem Desktop, in einem mit dem jeweiligen Studenten-Namen beschrifteten Ordner. Jochen zog sich die Files nach der Prüfung und wird sie sich die nächsten Tage ansehen.
Bei der praktischen Prüfung habe ich ein ganz gutes Gefühl. Ich bin zwar nicht ganz fertig geworden, aber im Großen und Ganzen passt’s, und ich habe non-destruktiv gearbeitet wo es ging. Hinterher ist mir eingefallen, dass ich einige Dinge effizienter hätte machen können, aber egal.
Kurze Info zum Notensystem: Es gibt vier Zwischenprüfungen mit je einem Theorie- und Praxisteil. Die vier Noten der Theorie-Tests (multiple choice) bilden die theoretische Vornote. Die vier Noten der Praxis-Tests sowie die Noten der beiden großen Projekte ergeben die praktische Vornote.
Wer bei der Abschlussprüfung mitschreiben will, muss in beiden Vornoten mindestens 70% erreichen (und man darf maximal drei der zwölf Pflichtübungen versäumen).
Die beiden Vornoten werden zu je 11% in der Abschlussnote gewichtet. Dazu kommen die theoretische und praktische Endprüfung (je 33%) sowie die Diplomarbeit (6%) und das Abschlussprojekt (auch 6% Anteil an der Endnote).
Wer ein Zeugnis über die erfolgreiche Kursteilnahme haben will, muss in der Endnote (also alles zusammen) mindestens 80% erreichen. Das Diplom gibt’s zusätzlich, wenn die Diplomnote allein besser als 70% ausfällt und das Abschlussprojekt mit mindestens 80% bewertet wurde.
Klingt kompliziert? Och, es geht. Für das erste Ziel »Zulassung zur Abschlussprüfung« müssen wir uns nur eine einfache Formel merken:
Noten < 70 x 70 x 3 = Tod!
Mindestens 70% in theoretischer und praktischer Vornote, und maximal drei Pflichtübungen versäumen.
Erschienen am Montag, 03.11.2003 @ 20:53
| Kommentare deaktiviert
Tags: cmd, SAE
Diese Frage mag sich so mancher Windows-Umsteiger stellen, der zu Mac OS X wechselt. Der
Finder von Panther (10.3) bringt wieder eine Funktion zurück, die es in Mac OS 9 schon einmal gab: Labels, bzw. in der deutschen Version »Etiketten«.

Das Kontextmenü einer Datei im Finder, mit Labels.
Florian hat sich diese Frage gestellt und auch gleich die endgültige Antwort gefunden:
»I use it to rate Porn. Red is guy/girl porn. Green is girl/girl porn. Blue is another type of porn, and the list goes on. That way if I am in a certain mood to watch something I can easily pick it out.«
Die Suche nach gelabelten Dateien wird erleichert, indem der Finder in der Listenansicht die Objekte nach der Spalte »Label« sortieren kann. Außerdem ist in der erweiterten Suche (Apfel-F) auch eine Abfrage nach bzw. Eingrenzung auf ein bestimmtes Etikett möglich.
Erschienen am Montag, 03.11.2003 @ 21:22
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Mittwoch, 05.11.2003
In der SAE ging es gestern, nach der Prüfung am
Montag, um »CD-Mastering«.
Mit einer Menge Theorie zu Beginn: Geschichte, Vorteile, Nachteile, Aufbau (Stichworte CAV und CLV), Speicherbedarf für eine Sekunde und dann auch 74 Minuten Audio, Fehlerkorrektur bei CD-ROMs, Aufbau (in der Herstellung), Informationsspeicherung durch den Wechsel von Pits und Lands, sowie die eigentliche Herstellung, das Mastering (Matritze, Glasmaster, Vater, Mutter, Sohn, Pressung).
Es folgten Infos zu den Rainbow-Books, den CD-Standards. Red Book, Yellow, Green, White, Blue und Orange Book. Für uns ist im Zusammenhang mit dem bis 1.12. fertigzustellenden Projekt das Blue Book interessant, das die »Enhanced CD« oder auch »CD Extra« beschreibt, sowie der Unterschied zu »Mixed Mode«-CDs.
Jochen erklärte und dann, wie wir eine Enhanced CD brennen müssen; mit den Audio-Daten in der ersten Session und dem Hybrid-Teil mit Toast auf dem Mac in der zweiten Session (bei Mixed Mode-CDs ist der Datenteil im ersten Track – nicht Session« und in den Tracks 2 bis 99 die Musik; Mixed Mode-CDs sind durchaus noch verbreitet, da die Labels für dieses Verfahren, anders als bei der Enhanced CD, keine Lizenzgebühr an Philips zahlen müssen).
Im Zusammenhang mit CD-Mastering bzw. unserem Projekt »Enhanced CD« erklärte uns Jochen außerdem nochmals Sinn und Vorgehensweise bei Stub-Projektoren in Director, und wie wir für Autostart bei Mac und Windows sorgen.
Ich fand’s als Auffrischung recht interessant, obwohl mir vieles schon bekannt war. Über den technischen Aufbau habe ich schon in der 8. oder 9. Klasse in Deutsch ein Referat gehalten, das war für mich nix Neues. :-)
Nächste Woche geht es mit 3D in Cinema 4D weiter, die zweit von vier Wochen. Ich vermute mal, dass Licht, Kamera und Materialien/Oberflächen Thema sein werden.
Erschienen am Mittwoch, 05.11.2003 @ 12:08
| Kommentare deaktiviert
Tags: cmd, SAE
Am Dienstag fuhr ich nicht sofort nach der SAE nach Hause, sondern besorgte am Stachus im
Mathäser Kinokarten für den Abend; ich hatte mich mit Stefie und Holger für »
Intolerable Cruelty« in der 17:15-Vorstellung verabredet.
Zuvor noch ein Sprung zum Ostbahnhof, wo es in der Nachtkantine Burger gab. Der Hamburger selbst und das Cole Slaw wie immer gut, die Pommes hat man aber zu früh aus der Fritteuse geholt. Für 8 Euro erwarte ich da schon etwas mehr; in Erlangen kostet das gleiche Essen (Hamburger, Pommes, Cole Slaw) zwei Euro weniger, und das finde ich schon viel.
Zum Film selbst. Vor ein paar Tagen schrieb ich:
»Bei "Intolerable Cruelty" – dt. Titel: "Ein (un)möglicher Härtefall" – von den Coen-Brüdern habe ich ja den Verdacht, dass er als Romanze a la "Wedding Planer" vermarktet wird, wenn ich mir so die deutschen Werbespots anschaue. Ich hoffe, dass es "ein echter Coen" wird. Ist mir völlig egal, wenn Heerscharen von weiblichen George Clooney-Fans enttäuscht aus dem Kino schlurfen, die Georgy in "Wedding Planer 2" erwartet haben.«
Dass der Film in Münchens neuestem und größten Kinokomplex, dem Mathäser, im größten Saal läuft, und damit im größten Saal der Stadt mit 839 Plätzen, hätte mir eigentlich eine Warnung sein sollen (wir saßen übrigens Mitte-Mitte: Reihe I genau unter dem Notausgang). Filme wie »Fargo«, »The Big Lebowski«, »O Brother, where art thou?« oder »The Man who wasn’t there« laufen und liefen für gewöhnlich nur in den kleinsten Sälen und wurden von acht Mann besucht.
Zur Mitte von »Intolerable Cruelty« hatte ich schon Sorgen, dass dieser Film ohne jeden Toten auskommen würde.
Er hatte seine Momente, aber er war mir insgesamt zu sehr Mainstream und längte in der Mitte stellenweise gewaltig. Sicher, es gab tolle Charaktere und Situationen wie die Anwälte, die Begegnungen vor Gericht oder den »keuchenden Joe«. Auch eine nette Wendung war dabei, aber das alles konnte den Film nicht mehr rausreißen.
Übrigens wurde im Film schnell klar, weswegen er »Intolerable Cruelty« hieß. Die deutsche Übersetzung des Titels hat dagegen so gut wie gar nichts mit dem Thema des Films zu tun.
Zum Kino selbst: Enttäuschend. Ich mag eigentlich große Kinogebäude, ich mag »Flughafen-Atmosphäre« in der nüchternen Architektur der 90er Jahre und ich mag riesige Kinosäle.
Was ich nicht mag, sind Plastik-Armlehnen. Plastik-Rückseiten der Rückenlehnen (als Schutz gegen Fußtritte von hinten) sind ok, aber Armlehnen müssen stoffbespannt sein. Außerdem mir der Mathäser insgesamt zu sehr »geleckt«: Viel rot, viel Metallgitter.
Ich war früher mal ein großer Fan der CineCitta’ in Nürnberg, Deutschlands größtem Multiplex-Kino (gemessen an Anzahl der Säle und Sitzplätze). Inzwischen war ich seit Monaten nicht mehr dort, denn mittlerweile ist es mir zu sehr überlaufen, die Sitze müssten mal ausgetauscht werden, die Website taugt nicht und die Preise sind zu teuer. Wenn ich mal in Nürnberg ins Kino gehe, dann ins neue Admiral: Ebenfalls eine interessante Architektur (v.a. das halb offene Cafe im Sommer ist nett, man sitzt zugleich drinnen als auch draußen), mit 5 statt 20 Leinwänden eine überschaubare Größe, Technik gleichfalls auf dem neuesten Stand, eine passable Website und günstigere Preise.
Zum Glück hat die ganze Erfahrung nur 4,50 Euro gekostet, Kinotag. Am Wochenende werden Wucherpreise von 8,50 verlangt.
Erschienen am Mittwoch, 05.11.2003 @ 12:23
| Kommentare deaktiviert
Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Donnerstag, 06.11.2003
Holger ist für ein paar Tage in Erlangen und wir entschieden uns am Mittwoch-Abend kurzfristig, um 23 Uhr in die letzte Vorstellung des Director’s Cut von »
Alien« zu gehen, ehe die Wiederaufführung diesen Donnerstag wieder aus den Kinos verschwindet.

Was soll ich sagen: Ein fantastischer Film! Und ein Klassiker: Es ist ein Genuss, sich Ridley Scotts Regiearbeit hinzugeben, die langsamen Kamerafahrten zu sehen und Jerry Goldsmiths Musik zu hören. Beklemmend.
Es ist einige Jahre her, dass ich »Alien« gesehen habe und ich konnte mich nur noch an wenige Dinge erinnern. Den Anfang, mit der Kursänderung der Nostromo, der Landung auf dem Planeten, dem Besuch des Alien-Schiffs (s.o.) und den Ereignissen auf der Krankenstation wusste ich noch.
War mal wieder schön zu sehen – für mich das erste Mal auf einer Kinoleinwand. Und obwohl ich ihn bereits kannte, lauerte doch noch der ein oder andere Schocker um die Ecke (übrigens waren nur noch drei weitere Leute im Saal).
Andererseits recht faszinierend, dass er arg den Style der ausgehenden Siebziger versprühte: Die Klamotten, die Computer, die Spezialeffekte. :-)
Am Sonntag wollen Holger und ich uns in einer kleinen DVD-Session Alien 2 (eigentlich »Aliens«) und Alien3 reinziehen.
Am besten finde ich immer noch den zweiten Teil von James Cameron: mehr Action. Aber auch der dritte Film von David Fincher ist faszinierend, in dem die Insassen der Gefängnisstation keine Waffen haben.

Erschienen am Donnerstag, 06.11.2003 @ 13:15
| Kommentare deaktiviert
Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Nach »Intolerable Cruelty« vom
Dienstag und »Alien« vom
Mittwoch, ist »Luther« von heute Abend der dritte Kinofilm in dieser Woche.
Das hat sich erst vor ein paar Tagen ergeben, und »
Luther« tauchte eigentlich auch nicht in meiner
Filmliste bis Jahresende auf. Aber ich dachte mir, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, mal wieder mit Klaus und Steffi ins Kino zu gehen, dann sollte ich sie auch wahrnehmen. Zumal der Film angeblich nicht schlecht sein sollte.
Die Story des Reformators Martin Luther und seinem Weilen in der so genannten »Lutherstadt Wittenberg« ist ja bekannt, zumindest sollte sie es in groben Zügen sein.
Letzteres schadet auch nicht, denn gerade zu Beginn des Films, während Ereignisse gerafft wiedergegeben werden, erweist sich Hintergrundwissen als nützlich. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn in den Film Texttafeln eingeblendet worden wären oder zumindest ein, zwei Zeilen mit Ort und Begebenheit, und was in der Zwischenzeit vorgefallen war. Insgesamt beschränkte man sich auf drei Einblendungen mit Orts- und Zeitangabe (Erfurt, Worms, Augsburg; wenn ich es recht in Erinnerung habe).
Da die Geschichte ja vorgegeben war, interessiert es, was von Regisseur Eric Till daraus gemacht wurde. Kurz gesagt: Insgesamt durchaus sehenswert, aber.
Mein Eindruck ist, dass in zwei Stunden reingepackt wurde was notwendig war, ohne all zu viel wegzulassen. Ansonsten keine großen Auffälligkeiten betreffend Musik, Kamera oder Schnitt, und auch die Schauspieler blieben eher zweidimensional. Abgesehen von Peter Ustinov als Friedrich der Weise und Uwe Ochsenknecht als Papst Leo X. trat durch die Bank die zweite Garde vor die Kamera. Der Hauptdarsteller kommt einem auch etwas vertraut vor: Es ist Joseph Fiennes, der Bruder des bekannteren Ralph Fiennes.
Etwas suspekt die Produktionsfirmen dieser deutschen Produktion, von denen man noch nie gehört hat, z.B. »Thrivent Financial Services«, dem Logo und Untertitel (»for Lutherans«) nach zu urteilen wohl ein Unternehmen mit christlicher Grundausrichtung. Einzig der Distributor UIP für Deutschland sowie das EKD-Logo im Abspann waren bekannt und gaben der Produktion wieder einen halbwegs seriösen Anstrich.
Der Abspann übrigens, ist mit zehn Minuten bald so lang wie der von »Starship Troopers«: Dass, im Gegensatz zu früheren zweiminütigen Abspännen wie dem von Alien, inzwischen nicht nur die Financial Services und Caterer aufgelistet werden, sondern auch Beleuchter-Praktikanten, ist ja mittlerweile gängig. Bei »Luther« hat man es aber arg übertrieben und anscheinend jeden Komparsen mit aufgelistet, nach dem Motto: »Wem können wir einen Gefallen tun und im Abspann verewigen?«. Hätte nur noch gefehlt, dass auch die Leute von der Buchhaltung und die Bleistift-Anspitzer genannt wurden (die Dame, die sich um die Hotels in Tschechien gekümmert hat, hat’s immerhin geschafft).
Fazit: Kann man sich ansehen, wenn man an historischem Stoff interessiert ist, muss man aber nicht.
Erschienen am Donnerstag, 06.11.2003 @ 23:42
| Kommentare deaktiviert
Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Samstag, 08.11.2003
Dass es
Daniel Küblböck auf
Platz 16 der
ZDF-Liste der hundert wichtigsten Deutschen geschafft hat, sagt alles über diese Liste aus, oder?
Erschienen am Samstag, 08.11.2003 @ 15:00
| Kommentare deaktiviert
Tags: Kurios
Kai hat in den vergangenen Tagen einige lesenswerte Links zum Thema
XUL/XAML sowie
Avalon/Sparkle im 2006 kommenden Windows Longhorn zusammengetragen. Zur Erinnerung: XAML ist Microsofts neuerlicher Versuch, Standards durch eigene Erweiterungen zu untergraben.
»Das Prinzip SVG und XUL, mit Verlaub, zu vergewaltigen um XAML/Avalon auf die Welt zu bringen, setzt sich auch mit anderen Technologien fort. CSS wird in die Microsoft-Maschinerie eingeworfen und unten kommt "Adaptive-flow Format" raus.«
Auch bei Kai: Links und Kommentar zu Macromedias Flash-Update – völlig untypisch für die Firma, ein kostenloses Update rauszubringen.
Die Meldung, dass es nun doch möglich ist, mehrere IE-Versionen gleichzeitig unter einer Windows-Installation zu betreiben, ist nun schon einige Tage alt und wurde in jedem anderen Blog breitgewalzt. Aber es sei hier trotzdem der Vollständigkeit halber erwähnt.
Wie jeden Freitag gibt es wieder eine neue Ausgabe von ALA, diesmal mit drei Artikeln:
Außerdem gibt’s bei Digital Web wieder einen neuen Artikel von Peter-Paul Koch: In »Keep CSS simple« wendet er sich gegen CSS-Hacks.
Erschienen am Samstag, 08.11.2003 @ 21:44
| Kommentare deaktiviert
Tags: quicklinks
Im Zusammenhang mit dem Bashing der amerikanischen Rechten gegen einen wohl eher harmlosen Film über Nancy und Ronald Reagan (siehe
Spiegel,
Telepolis; ja, bisschen einseitig, habe auf die Schnelle nichts anderes gefunden), bin ich über einen vier Wochen alten Telepolis-Bericht gestolpert: »
Unerhört falsche Annahmen« von Thomas Pany.
Er berichtet über eine Studie einer Abteilung der Uni Maryland, die untersucht hat, wie US-Bürger von unterschiedlichen Medien in ihren Meinungen beeinflusst werden. Es wurden drei definitiv falsche Aussagen getroffen:
- Saddam Hussein steht in direktem Zusammenhang mit den Anschlägen des 11.September.
- Im Irak sind Massenvernichtungswaffen gefunden worden.
- Die Weltöffentlichkeit war für die US-geführte Invasion des Irak.
Zitat aus dem Telepolis-Bericht:
»Das deutlichste Ergebnis dieser Befragung bestärkt die ärgsten Vorbehalte gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender Fox: Es sei fast vier Mal wahrscheinlicher, dass Stammseher von Fox auf diesen falschen Standpunkten beharren als Nutzer von nicht-kommerziellen Medien wie National Public Radio oder dem Public Broadcasting System.
[...]
Insgesamt 60% der Befragten hielten zumindest eine der irrtümlichen Annahmen für wahr; dennoch zeigen sich deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung entsprechend der genutzten Informationsquellen: Während nur 23 % der Nutzer von National Public Radio oder dem Public Broadcasting System eine der drei falschen Annahmen für wahr hielten, taten dies 80% der Fox-Seher.
55% der CNN-Seher und immerhin 47% der Amerikaner, die sich auf Zeitungen als primäre Informationsquelle stützen, waren ebenfalls davon überzeugt, dass mindestens eine der Statements richtig sei.«
Mich würde ja nicht wundern, wenn man hierzulande zu einem ähnlichen Ergebnis käme, würden beispielsweise die Zuschauer der SAT.1-Nachrichten befragt werden.
Erschienen am Samstag, 08.11.2003 @ 21:57
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Sonntag, 09.11.2003
Noch ein paar Worte zum letzten Kollegtag am Samstag. Stammleser wissen, dass gemäß meiner
Timetable am 8.11. die Feststellungsprüfung in Wirtschaft anstand.
Der BWL-Stoff des laufenden vierten Trimesters war noch gut präsent und für diese Hälfte der Prüfung habe ich ein gutes Gefühl. Die Eins-minus oder Zwei des BWL-Teils wird aber vom VWL-Teil in Richtung Vier runtergezogen – wenn es in der Prüfung noch einen Vierer gibt, bin ich froh. Für die Abschlussprüfung am 20.12.03 dann eine bessere Vorbereitung, ein Zweier und ins Zeugnis käme ein Dreier, wäre ok.
Entschuldigungen für mein schlechtes Abschneiden im VWL-Teil kann ich viele anführen: Der Stoff aus dem dritten Trimester lag schon etwas zurück, ich hatte nur drei Tage zur Vorbereitung Zeit, was weiß ich. Die Wahrheit ist, dass ich mehr hätte tun können aber es war mir egal.
VWL, auch wenn wir uns nur mit den Basics der Basics beschäftigen, ist mir im Vergleich zu BWL zu abstrakt. Das BWL-Wissen hat einen Praxisbezug, damit kann ich im täglichen Leben was anfangen. VWL ist gut für die Allgemeinbildung aber es war mir einfach zu trocken. Ich habe Mittwoch bis Freitag lieber an meinem SAE-Projekt gearbeitet, für enterVisions den Händler-Shop gebastelt und mich um den Haushalt gekümmert.
Ansonsten an diesem Kollegtag? In Englisch besprachen wir wieder gängige Fehler aus den Hausaufgaben und übersetzten zwei Abschlussprüfungen (war eine Doppelstunde).
In Geschichte besprachen wir das Stoffgebiet der Prüfung am 6.12. und ließen uns von Frau K. erläutern, wie die Prüfung aufgebaut sein wird (vier multiple choice-Fragen, einige offene Fragen mit Begriffserklärungen sowie eine Quelleninterpretation).
Erschienen am Sonntag, 09.11.2003 @ 17:38
| Kommentare deaktiviert
Tags: Telekolleg
Heute Morgen verstarb die schwedische Außenministerin Anna Lindh, nachdem sie gestern einem Attentat zum Opfer fiel. Es
heißt, sie sei eine große Europäerin gewesen und eine geschätzte Freundin und Kollegin bei anderen Außenministern, sowie eine der beliebtesten Politikerinnen in ihrem Land. Eine Frau mit Engagement, die aber auch auf dem Teppich geblieben ist und nicht den Kontakt zum Volk verloren hat.
Ein seltsames Gefühl, in den Nachrichten
alle Flaggen der
Nordischen Botschaften in Berlin auf Halbmast zu sehen.
Den Berichten zufolge ist Schweden eine offene Gesellschaft, in der Politiker nicht von Bodyguards begleitet werden. Lediglich der Ministerpräsident wird seit dem Mord an
Olof Palme 1986 geschützt. Laut einem Korrespondenten könne man sich in Schweden sogar dem König bis auf wenige Meter nähern. Dass in einer solchen zivilen Gesellschaft ein Mord an einer Ministerin geschieht, ein politisch motivierter Mord vielleicht sogar, ist sehr bedrückend.
Heute war außerdem der zweite Jahrestag von Nine-Eleven.
Maybritt Illner hat es in ihrer Sendung »Berlin Mitte« sehr treffend auf den Punkt gebracht:
»Es gibt Ereignisse, bei denen jeder noch nach Jahrzehnten mit absoluter Sicherheit weiß, was er in dem Moment getan hat, als es passierte.«
Vermutlich ist das so; die Zeit wird es zeigen. Ähnliche Sätze hörte man damals schon kurz nach den Attacken und man sagte, dass es den Älteren so mit dem Tag der Ermordung JFKs gegangen sei.
Ich kann mich – nach zwei Jahren – noch sehr gut erinnern, wann ich am 11. und 12. September 2001 wo war, was ich tat und was ich erlebte. Ich habe es vor einem Jahr aufgeschrieben.
Erschienen am Sonntag, 09.11.2003 @ 23:53
| Kommentare deaktiviert
Tags: ausland, Politik
Montag, 10.11.2003
Die dritte Woche, in der die
Münchner S-Bahn mit meinen Nerven spielt. Auch heute gab es wieder Stau im S-Bahn-Tunnel auf der »Stammstrecke« zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof. Diesmal waren aber nicht Signalstörungen verantwortlich, diesmal regierte das Chaos »wege der Bauarbeitn.« (
1,
2).
Ich benötigte eine Stunde vom Hauptbahnhof bis Perlach, sonst eine Sache von 20 Minuten (plus 10 Minuten Wartezeit), ohne umsteigen. Ich fuhr mit irgendeiner S-Bahn zum Ostbahnhof, die im Tunnel immer wieder minutenlang stehen blieb. Im Ostbahnhof selbst dann nochmals lockere 20 Minuten auf die S2 gewartet, die mich zwei Stationen weiter nach Giesing brachte. Dort umgestiegen in die wartende S7 und eine weitere Station bis Perlach.
Ich kam um 10:20 in der SAE an. Wenn man die ersten zwanzig Minuten verpasst, verpasst man eine Menge. Außerdem kommt man die nächsten zwanzig Minuten auch nicht in den laufenden Stoff rein.
Auf der Rückfahrt um 13:25 hat dann wieder alles geklappt.
Im Burger-King im Münchner Hauptbahnhof eine Begegnung der Dritten Art: Ich war gerade mit meinem Big King XXL fertig und halb mit meinen Pommes durch, da setzt sich ein hagerer Typ um die 30 an meinen Tisch – ohne zu fragen, ob noch frei wäre und ohne Essen.
Während ich ungerührt meine Pommers weiter aß, fing er an, mich vollzuschwallen:
Ob er zwei Euro haben könne.
– »Nein.«
»Warum nicht?«
– »Bin selber knapp bei Kasse.«
»Wieso, arbeitslos?«
– »Nein, Student.«
»Da bist Du aber spät dran.«
Ich überlegte, ob ich mit »Besser spät als nie« antworten sollte, aber einerseits wollte ich ihn nicht vor den Kopf stoßen und andererseits gewann der Gedanke Oberhand, dass mich hier gerade jemand schon wieder auf weit über 30 schätzt (am 14.11. werde ich 25).
Er hob dann zu Ausfällen gegen Edmund Stoiber an, dass er ein Arsch sei. Ich beschloss, mich betont einsilbig zu geben und mit »Ja«, »Nein«, »Sicher« und »Kann man nichts machen« zu antworten.
Vielleicht wäre das der richtige Moment gewesen ihm zu sagen, dass ich ich nicht wünsche von einem Wildfremden während des Mittagessens mit Stammtisch-Parolen zugetextet zu werden.
»Der Stoiber, der kümmert sich doch lieber um seine zwei Töchter, als um unsere Schulen. Der kann doch selbst net lesen.«
– »Kann man nichts machen.«
»Da kann man nicht nur nichts machen, der Arsch regiert auch noch unser Land.«
– »Ja.«
»Glaubst Du, dass Du mal Kinder großziehen kannst?«
– »Nein.«
»Ich meine, nicht nur jetzt so, sondern die nächsten zwanzig Jahre? Das kannst Du nicht.«
– »Sicher, ist schwer.«
»Eigentlich ist es nicht schwer, nur ein bisschen ficken, rein raus.«
Ich musste an »Clockwork Orange« denken, in dem Malcolm McDowell als Alex über »das alte Rein-Raus-Spiel« referiert.
Ich war mit meinen Pommes fertig und trank die Cola aus. Bewusst nicht-überzeugend machte ich ihm klar, dass ich mir sein Gesülze nicht mehr länger anhören wollte und jetzt ans Gehen dachte: »Ich muss jetzt gehen.« Er verabschiedete mich mit:
»Ist mir scheißegal was Du machst.«
Vielleicht wäre das der richtige Moment gewesen, ihm das Tablett entweder quer in seine Fresse zu stecken oder rektal einzuführen.
Erschienen am Montag, 10.11.2003 @ 20:54
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Dienstag, 11.11.2003
Einige Mac-Links, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben.
Allen voran natürlich das
Panther-Review von John Siracusa auf Ars Technia. Das Erscheinen eines Siracusa-Berichts zu einer OS X-Version markiert, immer einen Zeitpunkt, ab dem es nichts mehr zur Version zu sagen gibt, denn mit Johns Artikeln ist alles gesagt.
Lesen!
Leider hat es Ars Technica immer noch nicht begriffen, druckbare Seiten zu erzeugen.
Der »andere« John, John Gruber von Daring Fireball, erfreut uns mit einer Abhandlung zur Text-Darstellung in Jaguar und Panther. Der längste Teil seines Artikels befasst sich jedoch mit Typographie-Grundlagen und ist deswegen auch für Nicht-Macianer sehr lesenswert.
Schon etwas älter ist eine Zusammenfassung des Auftritts von Dr. Srinidhi Varadarajan auf O’Reillys Mac OS X Conference: »Confessions of the World’s Largest Switcher« erzählt einige Anekdoten zum G5-Cluster aus 1.100 Dual-Power Macs der Virginia-Uni. Wie er verschiedene Angebote einholte, wie er zum Mac kam und weswegen der »Big Mac«, der aktuell drittschnellste Computer der Welt, ausgerechnet aus Macs besteht.
Mittlerweile häufen sich die Anfragen von Nachahmungs-Willigen, so dass es demnächst »Nachbau-Kits« aus Virginia geben wird.
Auf RoughlyDrafted gibt es einen recht ausführlichen Artikel über iTunes von Windows und Apples Strategie, mit dessen Vorstellung Quicktime zu verbreiten. Inklusive einigen historischen Abhandlungen von den Anfängen von Video auf dem Desktop.
Interessant auch im Hinblick auf Standards und wie MS seit jeher versucht hat, durch Aufweichung von Standards Formate zu schaffen, die nur zu sich selbst kompatibel sind. Ein Microsoft-Manager sagte ja erst kürzlich, iTunes sei ein geschlossenes System, weil es nicht mit Windows Media zusammenarbeite. Welch Hohn.
Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:05
| Kommentare deaktiviert
Tags: quicklinks
Am Wochenende beging ich einen kapitalen Fehler: Ich probierte McDonalds neues »Chickenfilet im Fladenbrot« (man beachte die Vermeidung des Deppen-Apostroph). *würg* Trockenes Hähnchen-Formfleisch. Dazu noch völlig überteuert, mit einem Preis jenseits von Gut und Böse: Im Menü noch zum regulären Preis zu haben, kostet das kleine Teil in der großen Packung geschlagene 3 Euro 25! Für Münchner Dönerpreis-Verhältnisse normal, aber nicht im Rest der Republik.
Heute dagegen ein positives, neues Geschmackserlebnis: Mein erstes Subway-Sub, im Nürnberger Hauptbahnhof. Bislang basierte meine Haltung zu Subs auf Vorurteilen: Ich dachte, dass es nur kalte, panierte Schnitzel zwischen zwei harten Brötchen-Hälften gibt oder Unmengen von Salat im Brötchen (Schnitzel und Pizza müssen warm sein, und mit knackigem Kopfsalat kann man mich jagen), in vom Boden bis zur Decke gekachelten Verkaufsbuden (in Erlangen gab’s mal so ein Ding, aber kein original Subway).
Erst kürzlich fand ich dank der Hilfe von de.alt.fan.fastfood und durch Matthias heraus, dass dem nicht so ist.
Ich ging im Hauptbahnhof ins Untergeschoss (»Basement«) und orderte in der Subway-Filiale zaghaft ein »Meatball« im 15 cm langen Weißbrot (»Wheat«; es gibt fünf verschiedene Brotsorten).
Der Verkäufer zog sich Plastik-Handschuhe über, holte ein Brot aus dem Ofen, schnitt es auf, legte kleine Käse-Scheiben auf, gefolgt von kleinen, warmen Hackfleisch-Bällchen (die Meatballs) in Tomatensoße. Er schob das Sandwich auf seiner Papierunterlage weiter auf der Theke und ich ging mit ihm. Von rechts nach links – aus meiner Perspektive –, lud er diverses Grünzeug auf die andere Brötchenhälfte: lila Zwiebeln, Gurkenscheiben, saure Gurken, Eisberg-Salat. Tomaten, Paprika und Oliven lehnte ich dankend ab, ich wollte auch keine der anderen fünf Soßen zusätzlich.
Am anderen Ende der Theke bezahlte ich. Ich verließ das Geschäft und probierte: WOW!
Etwas dick belegt vielleicht, und im Handling nicht unproblematisch, aber sehr, sehr lecker! Das nächste Mal werde ich es mit weniger Grünzeug probieren (evtl nur rote Zwiebeln, etwas saure Gurken und minimal Eisberg-Salat). Und es hat satt gemacht. Der Preis: 2,69. Wenn ich bedenke, dass McDonald’s (hier Apostroph-S, da Eigenname) für einen faustgroßen Fischmäc zwei Euro, für den Chickenfilet-Witz 3,25 oder Burger King für den Fish-King 2,15 verlangt, sollte ich öfter das Subway aufsuchen. Demnächst vielleicht mal das »Steak & Cheese« oder das »Sweet Onion Chicken Teriyaki« antesten…
Die Pflanzenfresser unter uns können sich natürlich auch kalte Salat-Sandwiches zusammenstellen oder bei den »7 under 6« umsehen (»Veggie Delite« gefällig?).
Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:22
| Kommentare deaktiviert
Tags: Gaumenfreuden, mcd-bk
Donnerstag, 13.11.2003

13.11.1951 — 10.07.2002
Erschienen am Donnerstag, 13.11.2003 @ 0:01
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben
Freitag, 14.11.2003
Ich habe beschlossen, meinen diesjährigen Geburtstag etwas beschaulicher zu begehen. Obwohl’s der 25. ist. Egal, mir ist nicht so nach Feiern. Könnte an der Jahreszeit liegen. Oder daran, dass
gestern auch meine
Mutter Geburtstag hatte, sie aber nicht bei uns sein kann. Es ist alles anders im Vergleich zu früher: Früher war am Abend des 13.11. die Wohnung voll mit Familie, Verwandschaft und Freunden meiner Eltern; es war immer ein großes Fest mit Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen und deren Kindern, Großeltern, Schwagern und so weiter. Buffet in der Küche. Und um Mitternacht war ich dann derjenige, der die Glückwünsche eingesammelt hat.
Nein, dieses Jahr keine Feier, auch nichts eigenes.
Aber hey, um 00:02 Uhr der erste Anruf, danke!
:-)
Gestern bin ich wieder viel zu spät/früh ins Bett (entscheidet selbst: 7 Uhr morgens) und am Nachmittag nach dem Aufstehen mit Verena zum Friedhof gefahren. Zuvor besorgten wir noch Blumen für’s Grab: Gar nicht so einfach im November, es gibt fast nur weihnachtlich anmutende Gestecke.
Jetzt steht endlich auch der Grabstein. Hat lange gedauert, da sich über ein 3/4-Jahr erst die Erde absetzen musste und der Steinmetz viel zu tun hatte. Ist schön geworden. Wir blieben nicht all zu lange, da es regnete.
Am Rückweg noch bei der Bäckerei mit angeschlossener Postagentur vorbei, zwei via Amazon-Marketplace verkaufte DVDs abschicken.
Danach zum Edeka, den Nudelvorrat aufstocken (Stichwort Meldebestand) und Dominosteine kaufen. Es gibt wenige Dinge, die ich am Winter mag, und Dominosteine der Azuba (»Aachener Zucker- und Backwaren«), und nur die, gehören dazu.

Lange hat’s gedauert, aber nun hat auch Apollinaris begriffen, dass im Rahmen des Pfand-Chaos kein Mensch mehr deren Einweg-Glasflaschen haben will. Heute im Regal gesehen: Bitter Lemon und Bitter Orange in Plastik-Mehrwegflaschen! Laut dem Filialleiter an der Kasse, der einen beim Betreten des Ladens begrüßt und gerne Fragen zur Produktverfügbarkeit beantwortet (das macht den Laden sympathisch), wird es Ginger Ale in etwa zwei Wochen ebenfalls in PET-Mehrwegflaschen geben. Yes!
Was gibt’s sonst? Heute Abend mal wieder in wenigen Minuten 30 Bilder mit der Digitalkamera durchgeballert (mit Stativ). Undenkbar, wenn ich an meine alte analoge Spiegelreflex denke.

So langsam muss ich mich nach einer Alternative zu iPhoto umsehen. Mit einigen hundert Bildern taugt es, aber mittlerweile haben sich 931 Fotos bei mir angesammelt (seit der Digicam sind etwa 100 dazugekommen; ich hebe nicht jedes Foto auf). Das größte Manko von iPhoto ist, dass eine Verschlagwortung fehlt, nach der man seinen Bildbestand durchsuchen kann (z.B. »Verena Wohnzimmer iBook«). Mit wenigen Bildern kann man sich durch »Filmrollen/Alben« (wie die Playlisten von iTunes oder einer anderen Jukebox-Software) behelfen, aber bei mir haben sich bereits 28 Alben angesammelt.
Es wäre eigentlich Zeit für iPhoto 3 (evtl zur Macworld San Francisco am 7. Januar ‘04?), das dann Unterstützung für Schlagworte und Live-Suche mitbringt.
Falls es nicht kommt, muss ich mir kurz- und mittelfristig was anderes überlegen. Ich habe schon viel positives über Extensis Portfolio 6 gehört, aber 200 Euro dafür sind im Moment nicht drin. Kann mir dazu jemand was erzählen? Strong-buy oder günstigere Alternativen? Was taugt Cumulus von Canto? Cumulus 5.5 Single User kostet um die 60 Euro, Version 6 ist für Dezember angekündigt.
Wie geht’s meinen Projekten?
Projekt K, ein neuer Bereich für die Website einer Uni-Klinik, stand wegen Finanzierungsfragen vorübergehend auf der Kippe. Aber die Finanzierung geht klar und die Materialien trudelten diese Woche ein. Damit werde ich in den nächsten Tagen gut beschäftigt sein. Wie’s mit dem Projekt »K2« aussieht, dem Redesign der kompletten Website im nächsten Jahr, muss man mal sehen.
Mein SAE-Projekt, »Projekt Mayhem« liegt im Zeitplan. Ich habe den Film, für den ich den Director-Teil einer CD erstelle, am Wochenende auf englisch angesehen und dabei auf Festplatte gecaptured (per SCART aus dem DVD-Player raus, in die DV-Cam rein und von dort per FireWire in den Mac; iMovie tut’s für den Zweck) und mich um die Videobearbeitung gekümmert. Holger gab ein paar Tipps für After Effects – ein absolut geiles Programm: Videos beschneiden, Seitenverhältnisse beliebig einstellen, Farben korrigieren, kommt mit Halbzeilen-Bildern klar… Außerdem ist der Audio-Teil erledigt, war ja nur das aussuchen von vier Titeln, die ich von CD rippen musste.
Das passiert in den nächsten Schritten:
- Film heute auf Deutsch ansehen (zwecks Verständnis), aber nicht am stationären DVD-Player über den Fernseher, sondern mit dem Software-DVD-Player am Mac, um den Film für Screenshots anhalten zu können – für die Menüscreens später.
- Die Menüscreens werden in Photoshop zusammengebaut.
- In Director erfolgt die Verknüpfung der Inhalte (Bilder, Soundfiles, Videos, Text) und die Erstellung der Programmlogik.
Der späteste Abzeichnungstermin für die Cinema-Übung wurde vom 29.11. um eine Woche auf den 6.12. verschoben. Das kommt uns aus mehreren Gründen sehr entgegen:
- Das Projekt nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
- Die zweite 3D-Woche wurde wegen der verschobenen Prüfung um eine Woche nach hinten gelegt.
- Wir haben die Bücher noch nicht bekommen (Galileo-Bücher gab’s am Dienstag, einige haben alternativ Maxon-Bücher bestellt, die gibt’s erst nächste Woche).
- Im Dezember geht’s eh relativ ruhig zu: keine Projekte, keine Übungen und ab dem 22.12. zwei Wochen Winterferien (allerdings beginnt ab dem 22.12. das zweite Projekt, für das wir bis 18.1. ein Storyboard abgeben müssen, zudem ist am 5.1. die zweite Zwischenprüfung in der vier Wochen Cinema-Stoff abgefragt werden, inkl. praktischer Übung).
Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 0:25
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Sind aktuell eigentlich Vaterschaftstest-Wochen bei
Oliver Geißen? Gestern schon und heute wieder…
Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 2:28
| Kommentare deaktiviert
Tags: Kurios
Kai hat
vor ein paar Tagen auf
iStockphoto hingewiesen, eine Art Bildagentur, die günstig Fotos anbieten.
Während meiner Aufarbeitung von einigen Websites, die ich in den letzten Tagen nicht besucht habe, stolpere ich bei Zeldman über diesen
Hinweis: Bei
iStockpro (
pro, nicht photo; die gehören zusammen) kann man Bilder per Suche passend zur Hauptfarbe seines Layouts aufstöbern (
Beispielsuche).
Derweil läuft der Wettbewerb zur Neugestaltung der sturzlangweiligen Website von Usability-Guru Jakob Nielsen läuft auf vollen Touren. Der ganz oben verlinkte Entwurf gefällt mir auch direkt am besten.
Software:
Barebones hat die Version 7.1 des weltbesten Texteditors rausgebracht – der jeden Cent seiner 120 Dollar wert ist – BBEdit. Kai hat dazu einige Worte geschrieben und auch John Grubers Eintrag bei Daring Fireball sind lesenswert.
Neben diversen Bugfixes gibt es drei große neue Features: Der eingebaute FTP-Client kann nun auch SFTP; es gibt eine auf WebKit basierende HTML-Preview und die Unterstützung von Rendezvous beim Auffinden von FTP- und SFTP-Servern im Netzwerk.
Kai hat es mit seinem Vergleich schon angedeutet: Diese Features würden bei Macromedia für ein neues Major-Release reichen. Und dabei würde Macromedia den Usern mit Updates nochmal mit dem halben Preis der Vollversion das Geld aus der Tasche ziehen. Macromedia sollte sich wirklich ein Beispiel an Firmen wie Barebones nehmen, denn BBEdit 7.1 ist ein kostenloses Update, rund ein Jahr nach Erscheinen der Version 7. Dazwischen gab es diverse Bugfix-Releases, mit denen Macromedia bekanntlich auch geizt. Oder sie sollten sich die Omnigroup ansehen: Deren nahezu monatlichen Bugfix-Updates von OmniOutliner »nerven« mich fast schon. Und sowohl BBEdit als auch Outliner sind wesentlich ausgereifter als die diversen Macromedia-Programme.
Ebenfalls eine nette Firma ist Ambrosia. Noch ganz frisch, vom 5.11., ist die Version 1.0.9 des weltbesten Screenshot-Tools, Snapz Pro X (ja, besser als Hardcopy für Windows). [Announcement, Change Log]
In zwei Forenbeiträgen (Announcement, Progress Log) macht Andrew »el Presidente« Welch einem außerdem den Mund wässrig für das kommende Snapz Pro X 2. Weitere Infos, inkl. Screenshots und einigen Videos, gibt es auf einer Beta-Seite. Die Ziele von Version 2 von Snapz sind:
posted 10-12-2003 04:17 PM
The main goals for Snapz Pro X 2.0.0 are:
1) Vastly improved movie capture performance
2) The ability to record Mac audio as well as video (cf our free WireTap product)
3) A significantly improved UI, with context sensitive palettes (see below)
4) Add as many requested features and fix as many lingering bugs as possible
Verbesserte Performance beim Aufzeichnen von Bildschirm-Videos wäre dringend erforderlich, denn aktuell ist das Feature so gut wie unbenutzbar. Wenn man diesem Video Glauben schenken will, wird das in Snapz 2 kein Problem mehr darstellen (das 27 MB große Quicktime zeigt flüssige iTunes-Action).
SPX2 wird dermaßen der Hammer… Siehe auch dieses aufgezeichnete Video (6,9 MB; zeigt eine Szene aus der »Natural Born Killers«-DVD).
Beim Thema »nette Firmen« fällt mir ein: Länger schon nichts mehr vom weltbesten FTP-Programm gehört, Transmit von Panic.
Der Unterschied zwischen Firmen wie Barebones, OmniGroup, Ambrosia und Panic auf der einen und Macromedia auf der anderen Seite ist: Die Erstgenannten behandeln ihre Kunden noch wie Könige und nicht wie potentielle Raubkopierer.
Der Unterschied macht sich auch in barer Münze bemerkbar: Von Barebones und Co kaufe ich gerne Updates und würde es Ambrosia auch nicht krumm nehmen, wenn sie für Snapz 2 was verlangen würden. Macromedia sieht längere Zeit kein Geld mehr von mir: Deren Minimal-Updates, fehlende Bugfixes, schlechte Doku und Gängelung des Kunden mit Produktaktivierung ist es einfach nicht wert, Geld für Updates auszugeben, da tun es für eine Weile noch die alten Versionen.
Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 14:58
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Danke für die Glückwünsche, die mich per Kommentarfunktion, E-Mail, Telefon, ICQ oder persönlich erreicht haben.
Ich lasse den Abend jetzt gemütlich bei Jazz (Brad Mehldau, Dave Brubeck, Norah Jones) und einem Glas von dem
Whisky ausklingen, den mir Wolfgang geschenkt hat. Nebenbei etwas Lektüre.
Es hätte sich heute Abend beinahe noch das eine oder andere Treffen mit Freunden ergeben, aber wenn die Nächte kälter werden, sitz’ ich hier zu Hause fest: Verena ist mit dem Auto zum DJK gefahren, das Rad steht bei diesen Temperaturen im Geräteraum, Busanbindung war in beiden Fällen ungünstig.
Aber ist ok, habe mit einigen Leuten nett telefoniert.
Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 23:02
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Mit Apfel-Shift-Pfeiltasten (links/rechts) kann mit der Tastatur zwischen den Tabs eines Fensters umgeschaltet werden (nur Apfel-Pfeiltast ohne Shift wechselt zur vorherigen oder nächsten Seite).
Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 23:08
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Samstag, 15.11.2003

Erschienen am Samstag, 15.11.2003 @ 1:37
| Kommentare deaktiviert
Tags: Film-und-Fernsehen, home-improvement
Herzlichen Glückwunsch an die
c’t. Die Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag überreichte der Briefträger heute pünktlich um elf Uhr.
Diese Ausgabe scheint vielversprechend zu sein. Ins Auge stechen dabei u.a. ein großer Innereien-Bericht zu Longhorn und der Bericht zu digitalen Spiegelreflex-Kameras.
Daneben gibt es natürlich einen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre c’t. Siehe dazu auch eine entsprechende Meldung im Heise-Ticker. Dort stehen nicht nur das Cover und das Editorial der ersten Ausgabe zum Download bereit, sondern auch gleich die komplette Erstausgabe (PDF, 58 MB). Weiterhin gibt es eine Presseinfo, Kollegenstimmen, eine Chronik und Trivia-Infos.
Ich kann mich noch etwas an meine ersten Erfahrungen mit Computerzeitschriften erinnern – zehn Jahre her, da war ich vielleicht 15 und hatte einen 486 DX-33 von Vobis im Colani-"Design", mit DOS 6 und Windows 3.1.
Ich las einige Zeit die Chip. War für mein damliges Wissen ok, obwohl es manches gab, das zu hoch für mich war. Dann bekam ich mal eine c’t die Hand und fand sie komplett abgehoben. Etwas später las ich wieder eine Ausgabe und war überzeugt, die beste Computerzeitschrift in Händen zu halten, wo gibt: Keine »666 Windows-Tricks«, sondern sehr gute Grundlagenartikel und Berichte, die über den Tellerrand schauen, sowie Praxiswissen (dank der c’t konnte ich bei meinem zweiten Computer, einem Pentium-120 mit SCSI-Adapter, -platte und -CD-Brenner, selbst die Terminierung des SCSI-Busses durchführen). Mir gefällt aus der Grundsatz der Redaktion, keine Testsieger zu küren, sondern die getesteten Produkte ausführlich zu besprechen und in Vergleichstabellen nebeneinander zu stellen. Legendär sind Berichte wie der erste Serientest von Komplett-PCs von Georg Schnurer.
Ich habe die c’t des Heise-Verlags seit 1997 als Plus-Abo (mit Artikeln auf CD-ROM) abonniert. Die Papierausgaben hebe ich aber, bis auf einzelne Exemplare, nur so lange auf, bis die Archiv-CD-ROM erscheint.
An die dickste Ausgabe aller Zeiten, die 4/97 mit 614 Seiten, kann ich mich auch noch gut erinnern, kurz bevor das Heft von monatlicher Erscheinungsweise auf zweiwöchentliche umgestellt wurde (der Umfang wuchs seit dem aber wieder). Mein erster Leserbrief überhaupt, den ich an eine Redaktion geschrieben habe, wurde auch prompt in der Ausgabe Mai 1997 abgedruckt (die mit 504 Seiten auch ein stattliches Gewicht auf die Waage brachte):
"Ich hab’ dir dein Buch mitgebracht" meinte mein Vater zur neuen c’t, und meine Schwester sagte: "Dein Katalog liegt in meinem Zimmer." Ist das nicht etwas zu viel des Guten?
Der Heise-Newsticker ist der Branchendienst schlechthin: Wer aus privatem oder beruflichen Interesse irgendetwas mit Computern zu tun hat, kommt am Heise-Ticker nicht vorbei, wenn er aktuelle Nachrichten aus der IT-Welt erhalten möchte.
Manche spezialisierte Ticker bieten in ihrem Themengebiet mehr Nachrichten und der Heise-Ticker ist nicht immer der schnellste, aber doch die stündliche Referenz-Nachrichtenquelle aus dem gleichen Haus, in dem auch das Referenz-Magazin der Branche erscheint.
Sehr schön auch, dass selbst jahrealte Nachrichten heute noch kostenlos abrufbar sind.
In den letzten zehn Jahren habe ich schon viele Computer-Zeitschriften kommen und gehen sehen. Ich will hoffen, dass uns die c’t noch viele Jahre erhalten bleibt.
Erschienen am Samstag, 15.11.2003 @ 21:20
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Sonntag, 16.11.2003
Neulich fuhr ich nach der SAE von München einen Zug später heim, um 15:44 Uhr. Um die Zeit fährt kein ICE-T über Erlangen Richtung Leipzig und Berlin, sondern ein ICE1 über Hannover nach Hamburg. Manchmal fährt ein zur zweiten Klasse umgelabelter Erste-Klasse-Wagen mit; eine Gelegenheit, bei der ich mich nicht zweimal bitten lasse.

Erste Klasse im ICE1
Die Erste Klasse in den alten ICE1-Zügen hat zwar keine Lederausstattung wie in den neueren ICEs der dritten Generation (ICE3, ICE-T und ICE-TD), aber dort Platz zu nehmen ist auch recht angenehm: größere Beinfreiheit, gepolsterte Armlehnen (in der Zweiten Klasse des ICE1 nur Plastik), breitere Sitze und jeder Sitz hat seine eigenen, breiteren Armlehnen.
Nachdem bekannt wurde, dass die ICE1 umgerüstet werden sollen, kam nun eine neue Nachricht ans Licht der Öffentlichkeit: Die Bahn bestellt 28 neue ICE-T-Züge und ändert im Innenraum einige Dinge (»ICE-T2«). Die Garderobe verschwindet zu Gunsten weiterer Sitzplätze, die Sitzabstände werden verringert und man setzt hier und da auf günstigere Materialien. Außerdem werden erstmals in einem ICE die Audio-Kontrollen in den Armlehnen abgeschafft. Sehr schade wie ich finde, denn ab und an war es doch mal nett, Radio oder die neuesten Nachrichten zu hören, gerade auf längeren Fahrten.
Weitere Infos gibt es in einem Thread der Gruppe debts und auf den ICE-Seiten.
Ah ja, noch ein Grund, weswegen im ICE1 die gegenüberliegenden Plätze meine Lieblingsplätze sind: In der Reihenanordnung können im ICE1 die Fußstützen nicht ganz nach oben weggeklappt werden, so dass sie entweder unten sind oder halb oben. Das macht mich wahnsinnig, da beides ein Ausstrecken der Beine verhindert. Da nehme ich lieber noch in Kauf, dass ich bei volleren Fahrten meine Beinfreiheit mit jemandem gegenüber tauschen muss. Im ICE2 und ICE3 (dito -T und -TD) können die Fußstützen ganz hochgeklappt werden.
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 9:35
| Kommentare deaktiviert
Tags: bahn, Verkehr
Von
Ortlieb habe ich wegen meines
Rucksacks leider noch nichts gehört, nachdem ich ihn weggeschickt habe (der wasserdichte Reißverschluss ist kaputt).
Am Sonntag-Abend (2.11.) schickte ich ein Fax mit der Problembeschreibung nach Heilsbronn und am Dienstag (4.11.) erhielt ich Antwort per E-Mail, ich möge den Rucksack zur Qualitätsprüfung einschicken (Respekt für die schnelle Antwort, ehrlich!).
Am 6.11. brachte ich den Rucksack in einem Paket auf den Weg und schilderte in einem Begleitschreiben nochmals das Problem. Außerdem frug ich, ob es evtl im Produktjahr 2004 Neuerungen bei den Rucksäcken gibt, denn müsste ich mich jetzt nach einem neuen Rucksack umsehen, hätte jedes der drei alternativen Ortlieb-Produkte Nachteile für mich:
- Velocity
Hat zwar Rollverschluss, aber keine Steckfixierung wie z.B. das Office-Bag oder der Packman Pro. Der Klettverschluss sorgt für schnellen Zugriff, allerdings evtl. auch für die langen Finger anderer Leute. Ein Steckverschluss kommt mir hier sicherer vor. Mit 28 cm Breite im Vergleich zu 37 cm beim Day-Pack ist mir der Velocity zu schmal. Sehr schön: Innentasche für Schlüssel etc.
- Packman Pro
Gut ist zwar der Roll-Steck-Verschluss, aber der Packman hat keine Innentasche und ist wie der Velocity zu schmal.
- Kuriertasche
Durch den zukaufbaren Organizer kann die Kuriertasche zwar mit einer Innentasche ausgerüstet werden, allerdings hat sie wie der Velocity nur einen Rollverschluss mit Klettfixierung (der schnelle Zugriff ist für Radkuriere sicher von Vorteil). Die Kuriertasche ist als Alltags-Rucksack jedoch eindeutig zu groß (5 cm höher als das Day-Pack, 2 cm breiter und 2,5 cm tiefer) und zu schwer.
Würde ich morgen einen Ersatz für das Day-Pack kaufen wollen, käme noch am ehesten der Velocity in Frage (zwar kleiner als gewünscht, aber nicht zu groß wie die Kuriertasche; außerdem mit Innentasche). Ist womöglich für 2004 ein breiterer "Velocity L" (mit Steckverschluss?) oder ein breiterer "Packman Pro L" (mit Innentasche?) abzusehen? Ein Packman Pro in der Breite des Day-Pack wäre perfekt!
Ich rechne mal damit, dass kommende oder übernächste Woche Nachricht von Ortlieb kommt, ansonsten hake ich mal nach. Bin gespannt, ob man den Reißverschluss noch retten kann, oder ob ich zu einem Velocity oder Packman greifen muss (ich werde berichten).
Im Moment überbrücke ich mit einem Office-Bag: Block, Schreibzeug, Ausdrucke, Zeitschriften, Zubehör (iPod und Kopfhörer) sowie eine Halbliter-Flasche gehen rein, aber die Kamera muss im Moment zu Hause bleiben. Ich vermisse meinen Rucksack!
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 22:12
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, ortlieb
Mit meinem ersten großen
SAE-Projekt im CMD-Kurs komme ich gut voran.
Die Aufgabe: Eine »
Enhanced CD«, mit einem Audio-Teil in der ersten Session (mit vier Audio-Tracks, die in jedem CD-Player abgespielt werden können) und einer zweiten, hybriden Daten-Session (eine Director-Anwendung, die auf PC und Mac läuft). Ich habe mich für einen Film als Thema entschieden.
Die Menüscreens sind in Photoshop fertig zusammengebaut. In letzter Zeit merke ich immer wieder, dass ich mit meinem früheren Liebling Fireworks nicht mehr weiterkomme, und dass Photoshop angesagt ist. Aber es gibt immer noch einige Dinge, die in Fireworks einfacher sind, z.B. das Zeichnen einfacher Objekte: Für eine Linie gibt’s in Fireworks ein Vektor-Werkzeug, in Photoshop – obwohl es inzwischen auch einige Vektor-Funktionalitäten hat – muss eine Auswahl gefüllt werden (immerhin erleichtert durch die beiden Werkzeuge »Single Row Marquee Tool« und »Single Column Marquee Tool«).
In Fireworks gefällt mir außerdem besser, dass die Bildgröße in Pixeln in der Statuszeile angezeigt wird, in Photoshop muss ein Dialog aufgerufen werden. Aber gut, das sind Details…

Um 50% verkleinerte Ansicht eines Screenshots von der DVD (Originalgröße ist 1.000×424).
Wie gesagt, die Menüscreens sind fertig. Problem: Bei den meisten habe ich zwei, manchmal sogar drei Varianten und ich kann mich nicht entscheiden. :-)
Montag und Dienstag ist erstmal wieder Unterricht in der SAE (dritte 3D-Woche), am Mittwoch geht’s dann weiter mit dem Projekt: Programmierung in Director.
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 23:00
| Kommentare deaktiviert
Tags: projekt-mayhem, SAE
Mittwoch, 19.11.2003

Danke, Stefie! :-)
Erschienen am Mittwoch, 19.11.2003 @ 10:01
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Reinhard Mohr
bei Spiegel-online über das ZDF:
»Das ZDF, der öffentlich-rechtliche History-Kanal mit angeschlossener Altenpflege.«
Der Rest des Artikels »"Unsere Besten" im ZDF: Goethe im Sinkflug« ist ebenfalls lesenswert.
Erschienen am Mittwoch, 19.11.2003 @ 16:45
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Holger hat vor ein paar Tagen einige Zeilen zur neuen Version von Cubase, »SX 2.0« und dessen Kopierschutz
geschrieben. Ich habe darauf in einem Kommentar
geantwortet, und da es etwas länger wurde und genau so gut für einen
two cents-Eintrag taugt, hier der ganze Kommentar von mir:
Mit der Produktaktivierung hätte ich eigentlich kein Problem, wäre sie der Art, dass man einmal auf den OK-Button klickt wie bei der Software-Registrierung. Ist sie aber nicht, denn ein aktiviertes Produkt muss wieder deaktiviert werden, will man es auf einem anderen Computer installieren. Mach’ das mal bei x Programmen von y Herstellern, wenn Du Deine Maschine neu aufsetzt.
Ganz zu schweigen von dem Problem, dass ein Produkt nicht mehr deaktiviert werden kann, wenn einem die Festplatte abraucht, denn dann ist man auf die Gnade des Herstellers angewiesen.
In dem Zusammenhang: Saschas Kolumne im dritten MX-Magazin kann ich gar nicht nachvollziehen, wo er für die Aktivierung plädiert und sie mit einem Kinoticket vergleicht, und überhaupt, Miet-Software wäre doch besser. Wenn das Ironie war, dann war sie so feinsinnig, dass mir das entgangen sein muss.
Ich sehe gar nicht ein, jährlich Gebühren für ein Programm zu bezahlen, wenn ich mit den alten Versionen zufrieden bin und mal ein Update auslassen möchte. Schon gar nicht sehe ich es ein, wenn ich mir die derzeitige Qualität von speziell Macromedias Programmen ansehe: immer schlechtere Performance mit jedem neuen Release, keine oder höchst seltene Bugfixes, Benachteiligung der Mac-Plattform, keine gedruckten Handbücher mehr (davon ab, dass die Handbücher vor Marketing-Blabla triefen und als Benutzerhandbücher nicht taugen).
Für solche Updates die Hälfte des Neupreises als Updatepreis zu verlangen ist eine Unverschämtheit und die weitere Gängelung (s.o.) durch die Einführung einer Aktivierung macht es nur noch schlimmer.
Konsequenz: Ich arbeite weiterhin mit den MX-Programmen aus dem Jahr 2002.
Dass es auch anders geht zeigen viele kleinere Firmen wie Barebones, Ambrosia, OmniGroup oder Panic (siehe diesen Eintrag von mir): Viele kostenlose Bugfixes (und dabei sind deren Programme bereits stabiler als alles von Macromedia), brauchbare Dokus, gute Performance, gute neue Features. Sicher, wenn Ambrosia im Dezember 20 USD Updatepreis für die Version 2 von Snapz Pro X verlangt, ist das ein weniger tiefer Griff in die Kasse als bei einem Update für Programme wie Flash oder Dreamweaver. Aber ich wünschte mir, diese Programme kämen von einer der genannten Firmen und nicht von Macromedia, dann wäre ich sehr viel eher bereit, meine Kreditkarte für’s Update zu zücken.
Thema Dongles: Ich weiß nicht, ob es Volume-Programme bei Steinberg gibt, aber bei Macromedia oder Microsoft gibt es z.B. Firmenversionen ihrer Programme ohne die Zwangsaktivierung. Natürlich sind es diese Versionen, die man in den einschlägigen Tauschbörsen findet, insofern gängeln diese Einschränkungen den ehrlichen Nutzer, während sie für den ambitionierten Raubkopierer keine ernsthafte Hürde darstellen.
Das ärgert mich am meisten dabei: Meiner Meinung nach ist der beste Kopierschutz qualitativ hochwertige Software und ein guter Service; beides Eigenschaften, die Macromedia sich derzeit nicht auf die Fahnen schreiben kann. Gegenbeispiel: Apple. Programme wie Keynote, Final Cut oder das Betriebssystem selbst kommen ohne Kopierschutz (z.B. Aktivierung) daher, sind stabil, einfach zu bedienen und gut dokumentiert (auch wenn Kai mit Quicktime gegenteilige Erfahrungen machen musste). Dafür gebe ich gerne Geld aus.
USB-Dongles: Ja, was, wenn Du Deinen USB-Stick mit dem Dongle für Cubase verlierst? Hoffentlich hat das Call-Center von Steinberg dann ein Einsehen und schickt Dir ein Neues.
Auf Macromedias Startseite gibt es aktuell Werbung, weswegen die neuen Programme so toll sind, anscheinend als Reaktion auf die zögerlichen Absatzzahlen:
Nett gemacht mit diesem persönlich anmutenden Touch, mit den Handschriften und Fotos der Produktmanager und deren angeblichen E-Mail-Adressen zur Kontaktaufnahme.
Ändert nichts an meinen vorherigen Worten.
Derweil hat Kai erste Erfahrungen mit MX2004 gesammelt und aus meiner Sicht ein ernüchterndes Ergebnis zusammengetragen: Zwar verspricht Macromedia zum dritten Mal in Folge Verbesserungen bei der Zusammenarbeit der verschiedenen Studio-Programme und eine einheitliche Oberfläche, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen für meine Begriffe doch etwas weit auseinander.
Ah ja, gestern wurde offiziell »Flex« angekündigt (1, 2, Heise-Meldung), ein neuer Flash-Server.
Im Heise-Forum wird mal wieder die Jahreshauptversammlung der Trolle abgehalten.
Erschienen am Mittwoch, 19.11.2003 @ 17:14
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Freitag, 21.11.2003
Wie
bescheuert muss man eigentlich als Moderator einer Homeshopping-Sendung sein, um den Product-Key einer Software voll in die Kamera zu halten? Und dabei noch auf den Key hinzuweisen, den man eingeben müsse, und zu betonen, dass es »nur bei uns« legale Software mit eben diesem Key dazu gäbe?
Davon ab: Wie wenig Ahnung muss eigentlich ein Käufer haben, der das angebotene Heizkissen von Notebook kauft? Pentium4 mit 2,4 GHz, dessen lauter Lüfter ununterbrochen mit über den Äther röhrt?
Erschienen am Freitag, 21.11.2003 @ 9:17
| Kommentare deaktiviert
Tags: Kurios
Endlich, endlich, endlich gibt es Schweppes’ Ginger Ale nun auch in einer PET-Mehrweg-Flasche. Kein Getue mehr wie früher, als die 3/4-Liter-Einweg-Glasflaschen noch zum Glas-Container gefahren werden mussten oder die höchst seltenen 1-Liter-Mehrweg-Glasflaschen zu ganz bestimmten Händlern zurückgebracht werden mussten. Oder das Getue, als das Dosenpfand frisch eingeführt wurde und die 3/4-Liter-Einweg-Glasflaschen zur gleichen Tankstelle zurückgefahren werden mussten, von der sie herkamen.
Vorbei! Die einen Liter fassende PET-Mehrweg wird hoffentlich das Handling mit meiner geliebten Ingwer-Droge einfacher machen: Goldene Zeiten.
Eine halbe Stunde vorher habe ich während des Mittagessens beim Griechen den einzig möglichen akzeptablen Klingelton für ein Handy mit polyphonen/mehrstimmigen Klingeltönen gehört: Ein Ringen wie bei einem ganz alten, 60er Jahre Telefon mit Wählscheibe. Super!
Ansonsten: Viel zu tun. Montag und Dienstag war ich wegen des Unterrichts in der SAE wieder ganztägig unterwegs, Bericht folgt. Dienstag-Abend mit Klaus und Steffis Bruder »Matrix: Revolutions«, Bericht folgt.
Am Mittwoch noch einige Tuning-Arbeiten an den Menüscreens für mein SAE-Projekt, das »Projekt Mayhem«. Gestern war ich beinahe vom Aufstehen gegen 6 Uhr früh bis zum Schlafen gehen um 21 Uhr fast ausschließlich mit Projekt Mayhem beschäftigt, nur unterbrochen von Nudeln zum Mittagessen. Ich habe ungefähr elf Stunden in Director gearbeitet und mit Lingo programmiert.
Ich liege sehr gut in der Zeit und bin zuversichtlich, das Projekt Mittwoch/Donnerstag nächste Woche (26./27.11.) fertig machen zu können; Präsentation ist am 1.12. ab 10 Uhr.
Die Cast-Library ist mit rund 110 Membern schon gut gefüllt. Ich habe die Hintergrund-Sounds unter Kontrolle, dito die Videos. Man kann komplett durch das Projekt durchnavigieren. Es gibt ein paar Gimmicks, von denen ich erst ausführlich berichten werde, wenn alles fertig ist. :-)
Was jetzt noch fehlt, sind Steuerelemente für Audio und Video sowie vier Hör-Beispiele (nennen wir sie mal »Vordergrund-Sounds«). Anschließend noch vier Audio-Tracks in die erste Session für stationäre CD-Player brennen und eine hybride zweite Session, fertig. Ok, das CD-Cover muss ich noch gestalten, das wird aber unproblematisch. Zu den Pflichtteilen gehört außerdem ein 3D-Logo, da brauche ich erstmal einen Einfall, bevor ich das umsetzen kann. Aber es wird!
Ah ja, ich brauche dringend ein 20-zölliges Apple Cinema-Display. Ein 17er mit 1.280 x 1.024 wird eng, wenn man in Director mit diversen Paletten eine Stage bearbeiten will, die selbst schon 1.024 x 768 Pixel groß ist. In Photoshop ging’s mit den 1.000 Pixel breiten DVD-Screenshots noch ganz gut…
Erschienen am Freitag, 21.11.2003 @ 13:52
| Kommentare deaktiviert
Tags: projekt-mayhem, SAE
Samstag, 22.11.2003
Heute war wieder Kollegtag in Fürth und es gab nur eine spannende Frage: Wie schnitt ich bei der Feststellungsprüfung in Wirtschaft ab? Ich
rechnete ja mit dem Schlimmsten, eine Vier wäre ok gewesen, ein Fünf hätte ich nicht ausschließen wollen. Meine Vermutung war, dass ich im BWL-Teil eine Eins oder Zwei hätte und im VWL-Teil eine Fünf oder Sechs, Dank null Vorbereitung.
Es kam ein bisschen anders: Im BWL-Teil schnitt ich schlechter ab als gedacht und im VWL-Teil besser als erwartet: 19 von 30 Punkten in BWL, 15 von 30 Punkten in VWL. Mit 34 von 60 Gesamtpunkten eine solide Drei-minus; Glück gehabt.
In der zweiten Stunde der Wirtschaft-Doppelstunde sprachen wir das Thema betriebliche Kennzahlen an (EK-Rentabilität, Gesamtkapital-Rentabilität, Umsatz-Rentabilität und Kapitalumschlag).
Ansonsten nichts besonderes. Sowohl in der ersten Stunde, Englisch, als auch in der Geschichts-Doppelstunde in der zweiten und dritten Schulstunde Prüfungsvorbereitung. In zwei Wochen findet die erste und einzige Geschichtsprüfung statt – bei Nebenfächern ist die Note der 60-minütigen Feststellungsprüfung direkt die Zeugnisnote.
Am 19.12. 165 Minuten Englisch-Abschlussprüfung und am 20.12. 150 Minuten Wirtschaft-Abschlussprüfung.
Die Noten von beiden Abiturprüfungen gibt’s am 17. Januar, das Zeugnis bzw. die Teilnahme-Bescheinigungen am 7. Februar. Ich freue mich dann ab März auf den nächsten Kurs: Mathe, Physik und Technologie/Informatik.
Erschienen am Samstag, 22.11.2003 @ 18:03
| Kommentare deaktiviert
Tags: Telekolleg
Sonntag, 23.11.2003
Zeit für ein Geständnis: Ich schaue
DSDS. Da war ich nicht der Einzige: Die
Quoten waren erwartungsgemäß besser als in der ersten Staffel (3,88 Mio Zuschauer bzw. 15,5% Marktanteil gegen gestern 5,21 Mio. bzw. 18,7%; falls jemand an Quoten glaubt).
Die ersten Casting-Shows und der »Recall« waren noch ganz witzig: Leute die gut rüber kamen und auch Gestalten, die dort absolut fehl am Platz waren und von der Jury hart aber gerecht abgestraft wurden. Die Top50-Sendungen habe ich mir gespart, jetzt bei den Mottoshows bin ich wieder dabei.
Ich mache mir natürlich keine Illusionen über das Showgeschäft oder dass bei den Auswahlen alles fair und gerecht zugeht (siehe die Entscheidung der Jury bei der »2. Chance«). Aber es ist nette Unterhaltung, bei der man nebenher am Rechner noch was machen kann.
Heute Morgen die gestrige Sendung auch nur im Schnelldurchlauf auf Video: Das Gebrabbel der beiden Moderatoren-Praktikanten interessiert mich nicht.
Meine Favoriten: Kemi hat eine geile Stimme und sie macht wohl auch schon einige Zeit Musik in einer kleinen Combo. In dieser Hinsicht ebenfalls nett anzuhören ist Elli. Aida: Hmm, hat irgendwas, am interessantesten fand ich aber noch die untergelegte Oper von Verdi, als ihr Vater den Namen erklärt hat. Anke sieht gut aus. :-)
Lorenzo: Super-Husche reloaded.
Mein absoluter Favorit ist Philippe: cooler Typ, bisschen neben der Spur (aber noch nicht neben dem Bahndamm wie Daniel oder Lorenzo), Metall in der Lippe, »human beatbox«, Rhythmus in seiner Gestik, authentisch. Der kann es, denke ich, auch weit bringen.
Wo wir schon mal bei Geständnissen sind: Ich gebe mir manchmal auch Töp öf the Pöps. Um etwas auf dem Laufenden zu bleiben, was Chart-Mucke betrifft, denn manchmal sind gute Sachen dabei (zuletzt z.B. Dido oder die Black Eyed Peas). Ich sage das nur, um folgende zwei Beobachtungen erklären zu können:
Die Sugababes und Atomic Kitten bringen immer gleichzeitig Singles raus, da kann man die Uhr nach stellen. War glaube ich bei den letzten drei Singles so.
Zweitens: Erinnert sich noch jemand an den Aufruhr, den Sarah Connor bei »Wetten, dass…?« durch ihr "Kleid" verursacht hat? Faszinierend, dass kein Aufschrei zu vernehmen ist, wenn Kindergarten-Rockerin Jeanette mal wieder das nuttigste Outfit aufträgt, das im Schrank zu finden war.
Um mich vollständig zu diskredieren auch noch das: In meiner iTunes-Musikbibliothek gibt es eine Playlist namens »Dorfdisco«, mit ausgewählten Werken von Scooter, den DJs@Work und Novaspace.
Zu meiner Verteidigung kann ich anführen, dass Arbeiten von Norah Jones oder Guru einen größeren Platz auf meinem iPod einnehmen. Außerdem in letzter Zeit in erhöhter Rotation: Bruce Springsteen, Nine Inch Nails, Leftfield, Fatboy Slim, Chemical Brothers, John Lennon.
Was’ne Mischung.
Erschienen am Sonntag, 23.11.2003 @ 11:09
| Kommentare deaktiviert
Tags: dsds, Film-und-Fernsehen
An sich wollte ich ja noch eine Menge Blogeinträge vom Stapel lassen, aber ich bin zu müde. Ihr glaubt gar nicht, was für Premium-Content in der Pipeline steckt: die letzten zwei Wochen in der SAE, die Matrix3-Filmkritik, der aktuelle SPD-Claim, die Nürnberger U-Bahn, ein paar Worte zu »ultimativen« Fernsehshows, mein künftiges Handy…
Andermal. Wenn überhaupt noch (zumindest manches). Mit Projekt Mayhem komme ich sehr gut voran: Ich bin so weit vor meinem Zeitplan, dass ich mir davon mal ein paar Tage Auszeit gönnen kann. Am Freitag-Abend noch die Quicktime-Steuerung für die Videos eingebaut. Ansonsten mal faul gewesen und Videokonserve aufgeholt: Diverse Schmidt-Shows, Telekolleg-Folgen und verschiedene Einzelsendungen angesehen. Jetzt gleich noch eine Englisch-Folge von vor zwei Wochen über eine kanadische Provinz (die Sendungen im vierten Trimester sind Reportagen, durchaus interessant). Dann die Wäsche zusammenlegen und ab ins Bett; ich muss morgen früh wieder um kurz vor halb sechs aus dem Bett und um sechs aus dem Haus.
Morgen werde ich wahrscheinlich nichts schreiben, vielleicht am Dienstag.
Erschienen am Sonntag, 23.11.2003 @ 21:41
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, tageszusammenfassung
Dienstag, 25.11.2003
Heute Nacht (von Dienstag auf Mittwoch) von 00:45 bis 03:45 Uhr im ZDF: »Made in Germany – Die lange Nacht der Kultmarken«. Aus der Info von
tvtv.de (identisch zum
ots-Pressetext):
»Wir sind alle mit ihnen aufgewachsen: den Markenartikeln "Made in Germany". Unsere Biografien sind eng verbunden mit Produkten und Objekten, deren Markennamen bekannter sind als so manche historischen Denkmäler, als Politiker und bekannte Künstler. Von Aspirin bis Persil, von Tempo bis Ritter Sport, von Haribo bis Maggi, von Adidas bis Nivea: Alltagsprodukte, die Geschichte machten.
In der langen ZDF-Nacht der Kultmarken werden etwa 30 Marken und ihre Geschichte und Eigenart in Filmeinspielungen porträtiert, und es wird ein nostalgisches Wiedersehen mit alten Werbespots geben. Der Reiz der Kultmarken-Revue besteht in der bunten Vielfalt der Alltagsgegenstände. Hinzu kommen Beiträge, die uns die Hintergründe der Markenwelt zeigen: die Wiederkehr der ostdeutschen Marken, Prominente und ihre Werbung für Marken, wie der Begriff "Made in Germany" zustande kam oder was es mit der Retro-Welle auf sich hat und ob die deutsche Markenwelt überhaupt in der heutigen Zeit überleben kann. Im Laufe der Nacht, die von Barbara Hahlweg und Achim Winter moderiert wird, lernen die Zuschauer zudem die Macher hinter den Marken kennen. Erfolgreiche Persönlichkeiten mit berühmten Namen, wie Steiff, Ritter und Miele. Sie kommen in Frankfurt am Main zu einem exklusiven Event zusammen, zu dem Verleger Florian Langenscheidt eingeladen hat. Gefeiert wird die Buchpremiere von "Deutsche Standards", ein umfassendes Sammelwerk über die deutschen Markenartikel. Zahlreiche Prominente, von Ephraim Kishon, Dionne Warwick bis zu Ulrich Wickert und dem Kultschriftsteller Wladimir Kaminer, werden überdies ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit Marken "Made in Germany" erzählen.
"Made in Germany" – Die lange Nacht der Kultmarken: über drei Stunden Programm im ZDF, das nostalgische Gefühle wecken wird. Aufschluss über unsere Alltags-Begleiter gibt, das in amüsanter Form deutsche Kulturgeschichte beschreibt und nicht zuletzt eine Menge über die Mentalität der Deutschen zu berichten hat.«
VPS: 00.44
Erschienen am Dienstag, 25.11.2003 @ 20:13
| Kommentare deaktiviert
Tags: Medien, werbung
Klicksduhier. Von Holger via ICQ.
Erschienen am Dienstag, 25.11.2003 @ 20:24
| Kommentare deaktiviert
Tags: job, Web
Gestern wollte ich mal testweise eine Hybrid-CD brennen und dabei mein Wissen aus dem
CD-Mastering-Unterricht anwenden. Außerdem wollte ich die geplante CD meines
Projekts auf anderen Rechnern (Macs und PCs testen) und ein weiteres Backup kann gleichfalls nicht schaden.
Toast 6 sorgte für eine unangenehme Überraschung: Mit Toast 6 von Roxio ist es nicht möglich, benutzerdefinierte hybride CDs zu erstellen.
Die Option dazu ist zwar da, und ich konnte soweit auch nach Anleitung vorgehen: Temporäres Mac-Volume erstellen, die Mac-Daten und die gemeinsamen Daten da reinschmeißen sowie ein ISO9660-Bereich für die PC-Daten, anschließend die gemeinsamen Dateien vom temporären Mac-Volume in den ISO-Bereich rüberziehen. Zweck der Übung: Die Mac- und PC-Daten werden jeweils in separate Bereiche der selben Disc gebrannt, so dass der Mac nur seine Daten sieht und der PC nur die PC-Daten. Sinnigerweise werden gemeinsam genutze Dateien nur einmal auf die Scheibe geschrieben. Dazu müssen eben die gemeinsamen Dateien aus dem Mac-Volume in den PC-Bereich gezogen werden, auf dass sie lila markiert werden und so die gemeinsame Nutzung kennzeichnen.
Aber: Soll die Disc anschließend gebrannt werden erscheint die Fehlermeldung, dass einige Dateien, nämlich die gemeinsam genutzten, nicht gefunden werden konnten. Der Gag ist: Toast zeigt ja an, dass diese Dateien vorhanden sind! Dass für den Mac-Teil kein Autorun angegeben werden kann, wie es noch bei Toast 5 möglich war, ist da fast schon vernachlässigbar.

Beweisfotos. Oben: Die gemeinsam genutzten Dateien (von Toast lila gefärbt) sind vorhanden.
Unten: Die Fehlermeldung, dass die drei gemeinsam genutzten Dateien aus dem oberen Screenshot fehlen. Im Hintergrund deutlich zu sehen: »128,9 MB gemeinsame Daten«.

Am Freitag will ich meine Projekt-CD hybrid brennen. Ich könnte kotzen.
Um auszuschließen, dass es am heimischen Rechner liegt, habe ich es heute mit Toast 6 auch auf einem anderen Panther-Mac versucht – vergeblich. Es ist auch die neueste Version von Toast, 6.0.3, die gegenüber der 6.0.1 schon das nicht gerade unwichtige Feature nachrüstete, die Zahl des belegten Speicherplatzes in MB oder in Minuten beim Brennen von (S)VCDs anzuzeigen statt nur mit einem nichts sagenden blauen Balken.
Toast 6 habe ich mir ja auch wegen seiner neuen Videofunktionen besorgt, aber die taugen ebenfalls nichts. Das Encoding ist unbenutzbar langsam: Wofür iDVD vier Stunden braucht, damit ist Toast 6 nach 24 Stunden noch nicht fertig. Die SVCDs sind auf dem Mac kaum abspielbar und glänzen auf einem stationären DVD-Player mit brutalen Kamm-Artefakten (bei bester Qualitäts-Einstellung; getestet mit 6.0.1).
Wenn ich das 6er Toast nicht günstig bekommen hätte, würde ich mich richtig ärgern. Klare Empfehlung: Wer noch Toast 5.2 hat, sollte dabei bleiben, denn Version 6 ist seit langem das schlechteste Stück Software, das mir auf den Rechner gekommen ist.
Nachtrag (22:28 Uhr): Mittlerweile habe ich mal gegoogelt und scheinbar bin ich nicht allein (1, 2, 3). Der dritte Link bringt die Lösung: Das temporäre Image darf nicht in Toast erstellt werden, sondern muss über das Festplatten-Dienstprogramm (Disk Utility) von Mac OS X generiert werden, dann geht’s.
Ein Armutszeugnis, dass ich das nach Google-Suche aus einem Versiontracker-Kommentar erfahre und nicht von der Roxio-Website, wenn sie schon keinen Patch zur Verfügung stellen. In den Diskussionsforen gibt es einige Beiträge zu dem Thema, die ich mir jetzt aber nicht mehr durchgelesen habe.
Nachtrag (27.11.03, 01:16 Uhr): Eine überarbeitete Fassung dieses Textes wurde soeben auf Mac-TV.de veröffentlicht (lokale PDF-Kopie der Druckversion). Es gibt bereits einige Kommentare dazu.
Erschienen am Dienstag, 25.11.2003 @ 21:35
| Kommentare deaktiviert
Tags: Apple, software
Kai: »Endlostanne an den Straßenlaternen.«
Lesen.
Nachtrag (26.11.03, 17:31 Uhr): Zum Thema »Endlostanne« kann ich auch noch was beitragen, ein Foto aus Nürnberg:

Ja, es weihnachtet sehr.
Anlässlich dieses Fotos wird dieser Eintrag von der Kategorie Leben/diverse nach Leben/kurios verschoben.
Erschienen am Dienstag, 25.11.2003 @ 23:42
| Kommentare deaktiviert
Tags: Kurios
Mittwoch, 26.11.2003
Mich fasziniert der Preisverfall bei DVD-Rohlingen. Noch vor wenigen Monaten kosteten Minus-R-Rohlinge für 2-fache Brenngeschwindigkeit etwa 17 Euro im 5er Pack (Apple oder Verbatim). Inzwischen gibt’s nur noch Rohlinge für 4-fache Geschwindigkeit zu kaufen – eine ganze DVD ist dann in 15 Minuten gebrannt – und der Preis für fünf Verbatims liegt bei 9,50 Euro.
Erschienen am Mittwoch, 26.11.2003 @ 18:35
| Kommentare deaktiviert
Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Letzte Woche rief ich bei
Ortlieb an, ob es Neuigkeiten zu meinem Rucksack »Daypack« gibt (so nennt Ortlieb das Produkt), den ich wegen eines defekten Reißverschlusses Anfang November eingeschickt hatte. Mir wurde mitgeteilt, dass es derzeit etwa vier Wochen Bearbeitungszeit gibt und der Herr am Telefon versprach mir, meinen Fall herauszusuchen und nächste Woche (also jetzt diese Woche) zu bearbeiten.
Gestern wollte der Postbote ein Paket von Ortlieb zustellen, heute habe ich es in der nächsten Filiale abgeholt (da gestern niemand daheim war).
Dem Lieferschein war zu entnehmen: Berechtigte Reklamation, Kosten null Euro, ein Daypack schwarz.
In dem Paket war – bitte anschnallen: ein neuer Rucksack. Nicht mein eingeschicktes und repariertes Daypack, sondern ein fabrikneues Daypack (mit leichten Veränderungen bei den Materialien).
Respekt Ortlieb, ein zufrieden gestellter Kunde!
Der Spezial-Reißverschluss ist noch etwas schwergängig, aber eine kleine Tube Silikonfett liegt bei. Damit werde ich ihn nachher mal etwas geschmeidiger machen.
Auf meine Vorschläge ging man leider nicht ein, aber ich hoffe, dass sie angekommen sind und evtl schon kommendes Jahr in neue Produkte einfließen. Ortlieb hat in der Vergangenheit öfter schon weitere Größen mit ins Programm genommen, nachdem sich ein Produkt als erfolgreich erwies.
Falls es Packman Pro und Velocity mal in größeren Varianten geben sollte, werde ich vielleicht »upgraden«.
Erschienen am Mittwoch, 26.11.2003 @ 19:47
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, ortlieb
Freitag, 28.11.2003
Am Mittwoch habe ich wenig an meinem
SAE-Projekt weitergearbeitet, aber von gestern auf heute saß ich bis halb vier Uhr morgens. Ich konnte mich einfach nicht losreißen: Hier noch das kleine Problem angegangen, halbe Stunde rum. Da noch geschraubt, wieder ‘ne halbe Stunde vorbei. Eigentlich wollte ich um eins ins Bett.
:-)
Heute um kurz nach elf aus dem Bett gekrabbelt und gleich an den Rechner gesetzt. Ich komme sehr gut voran, bessere nur noch Kleinigkeiten aus und sorge für den letzten Schliff. Jetzt gehe ich erstmal unter die Dusche und ess’ was.
:-)

Erschienen am Freitag, 28.11.2003 @ 13:21
| Kommentare deaktiviert
Tags: projekt-mayhem, SAE
Samstag, 29.11.2003
…bis zum Rentier. Wer schafft
mehr?

Erschienen am Samstag, 29.11.2003 @ 15:03
| Kommentare deaktiviert
Tags: flash-spiele, Web
So, das war’s, ich bin mit dem Projekt fertig. An sich wäre es gestern schon in einem abgabefertigen Zustand gewesen, ich habe heute aber noch eine Kleinigkeit eingebaut.
Nächste Woche gibt’s einen ausführlichen Bericht, jetzt geht’s erstmal mit Martin ins Kino, »Kill Bill«.

Erschienen am Samstag, 29.11.2003 @ 15:44
| Kommentare deaktiviert
Tags: projekt-mayhem, SAE