Archiv für Samstag, 01.11.2003

Samstag, 01.11.2003

Jetzt neu bei Panther: Drucken mit Fire and Forget.

Der Mac ist schon ein tolles Gerät und OS X das Betriebssystem der Wahl, aber es ist nicht alles perfekt. Es gibt hin und wieder mal eine Kernelpanic (so zwei, drei Abstürze oder Freezes im Jahr) und manche Dinge funktionieren nicht so, wie sie sollen. Aber das hat Seltenheitswert und von Version zu Version wird es besser. Mit 10.3 ist nun ein Problem behoben, dass mich seit einem Jahr, seit 10.2 nervt: Ich musste einen Druckauftrag, v.a. bei Webseiten-Ausdrucken, immer abwarten, bevor ich den nächsten Printjob anstieß. Wenn ich Jobs in die Queue einstellte, »vergaß« der Drucker häufig, bei mehrseitigen Dokumenten die letzte Seite auszudrucken oder er ließ einseitige Ausdrucke unter den Tisch fallen.
Völlig bescheuert, klar. Und fragt mich nicht, ob’s an OS X, den Treibern, dem Drucker (HP LJ1200) oder einer Mischung daraus liegt, ist auch egal. Das einzige was zählt ist: Seit dem Update auf 10.3 kann ich endlich wieder drucken, wie man es von einem Drucker erwartet: Fire and Forget.
Jetzt gibt’s übrigens auch keine Probleme mehr, wenn man den Mac mit Druckaufträgen in der Warteschlange schlafen legt; bis 10.3 kamen dann nach dem Aufwecken endlos spärlich bedruckte Seiten mit Sonderzeichen raus.

Die systemweite Fax-Funktion aus jeder Anwendung heraus (über den Standard-Druck-Dialog) konnte ich leider noch nicht testen. Das liegt in dem Fall definitiv nicht am Mac, sondern an meiner kruden TK-Konfiguration hier: ISDN-NTBA an der Wand, an der einen Leitung tausend DSL-Geräte, an der anderen eine ISDN-TK-Anlage mit meinem ISDN-Telefon und Verenas analogem Telefon, mit je einer Rufnummer.
Ich war so froh, als das mit Verenas Telefon alles geklappt hat. Hoffentlich muss ich die Konstruktion nie abbauen und wieder zusammensetzen…

Und eins ist auch klar: Nie wieder DECT-Telefone oder TK-Anlagen, auf denen »Sinus« steht.

Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 20:05 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Stay dry with Ortlieb

Heute gegen 17:30 Uhr war ich zurück aus München. Ich werde morgen (hoffentlich) über den Director-Workshop von Freitag-Abend berichten und was sonst noch so war. Außerdem schulde ich noch einen SAE-Bericht vom vergangenen Montag und Dienstag.

Mit meinen Vorbereitungen für die Prüfung am Montag komme ich ganz gut voran, mehr dazu ebenfalls morgen.

Heute hat mich mein geliebter Ortlieb-Rucksack verlassen (siehe Einträge vom 13.11.2001, 01.05.2003, und 29.08.2003).
Der Spezial-Reißverschluss, der im Gegensatz zu normalen Rucksack-Reißverschlüssen wasserdicht ist, schließt nicht mehr. Ziemlich am Anfang, wenn ich den »Daypack« von links nach rechts schließen will, bekommt der Reißverschluss nicht alle Zähne einer Seite zu fassen und rutscht quasi »durch«: Den Keil kann ich zwar komplett durchziehen, aber statt die Zähne zu schließen, lässt er hinter sich eine Lücke zurück.
Der damalige Kaufgrund, einen wasserdichten Rucksack für gewollte oder ungewollte Regenfahrten mit dem Fahrrad zu haben und dennoch eine c’t, eine Kamera oder ein Notebook trocken von A nach B zu bringen, ist damit natürlich hinfällig, denn ich fahre praktisch mit einem offenen Rucksack.

Das Problem trat vor einiger Zeit schon mal auf, aber der Reißverschluss renkte sich wieder ein oder die Lücke war sehr klein. Daran, dass die Kunststoff-Schließketten zu trocken sind, kann’s nicht liegen: Der »TZIP«-Verschluss ist schön geschmeidig, habe ihn erst kürzlich mit dem mitgelieferten Silikonfett geschmiert.

Mal sehen, was weiter. Die nächsten Tage werde ich erstmal mit meinem Office-Bag M (90 €) überbrücken, natürlich auch von Ortlieb. [Ich schreibe mal die Preise in Klammern, falls sich jemand dafür interessiert; das Daypack hat 130 € gekostet.] Morgen bringe ich einen Brief zum Firmensitz nach Heilsbronn auf den Weg (PLZ 91560, auch in Mittelfranken). Ortlieb gibt fünf Jahre Garantie, und mein Daypack ist jetzt zwei Jahre alt. Mal sehen, ob es eine kostenlose Reparatur gibt oder für eine kleine Gebühr. Und ob es überhaupt möglich ist, da was zu machen.

Falls alle Stricke reißen, sehe ich mich schon mal nach Ersatz um, allerdings mit dem bewährten Rollverschluss und nicht mit TIZIP.
Auf den ersten Blick kommen Velocity (80 €) und Packman Pro (100 €) in Frage. Die werde ich mir dann ggf. bei Freilauf ansehen, denn bei einem Rucksack ist mir im Gegensatz zu einer Packtasche (wie meinen beiden Back-Rollern) die Innenaufteilung wichtig.
Eventuell auch die Kuriertasche (90 €) oder das Messenger Bag Pro (140 €), ggf. mit dem Organizer für die Kuriertasche (13 €) oder der Innenaufteilung A3 für die Kuriertasche (10 €).
Die sechs Produkte habe ich mir noch nicht näher angesehen, die Datenblätter sind jedoch schon mal auf dem Desktop zur morgigen Lektüre.

Ich werde berichten, ob Ortlieb noch den Reißverschluss retten kann, was es kostet und wie es weiter geht.

Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 21:11 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Halloween

Am 31.10. gab’s mal wieder ein sehr nettes Google-Logo:

Verena fuhr an diesem Wochenende nun doch nicht nach Frankfurt, sondern mit Freunden nach München (aber mit einem späteren Zug als ich, außerdem Bummelzug wg. SWT). Vielleicht besser so; angeblich hat mal jemand gesagt:

»Frankfurt ist halb so groß wie der Friedhof von Chicago, aber doppelt so tot.«

Da ich zu Bankzeiten mal rund ein 3/4 Jahr in München gearbeitet habe, und jetzt wegen der SAE jede Woche dort bin, konnte ich ihr einige Tipps geben:

Wenn Ihr in der Innenstadt mit der S-Bahn fahren wollt, könnt Ihr zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof jede S-Bahn benutzen. In der Innenstadt fahren alle S-Bahn-Linien unterirdisch durch den selben Tunnel.
Die Haltestellen sind in dieser Reihenfolge: Hauptbahnhof, Stachus, Marienplatz, Isartor, Rosenheimer Platz, Ostbahnhof.

Wenn Ihr zum Kunstpark Ost wollt (40 Clubs), nehmt Ihr die S-Bahn bis zum Ostbahnhof. Dort aussteigen, die Treppe runter und Richtung Gleis 14 gehen. Kunstpark ist auch ausgeschildert. Am Schluss des Gangs Treppe hoch und in der gleichen Richtung weiterlaufen (Friedenstraße). Die nächste links (Grafinger Str.), nach 200 Metern steht Ihr direkt davor. Heißt neuerdings »Kultfabrik«. Essens-Empfehlung: Nachtkantine.

Wenn Ihr Richtung Münchner Freiheit wollt, müsst Ihr mit der U-Bahn fahren. Mit der S-Bahn zum Marienplatz, dort in die U-Bahn umsteigen Richtung Garching-Hochbrück (U6) und Olympiazentrum (U3). Bis zur Münchner Freiheit ist es egal, welche Linie Ihr nehmt, die teilen sich erst nach der Münchner Freiheit.
Alternativ könnt Ihr auch am Stachus in die U-Bahn U4/U5 Richtung Arabellapark/Neuperlach einsteigen und am Odeonsplatz in die U3/U6 umsteigen.
In Schwabing ist die Leopoldstraße zwischen den U-Bahn-Stationen »Giselastraße« und »Münchner Freiheit« interessant, vor allem die recht Seite (von der Giselastraße Richtung Freiheit laufen).

Obacht: Montag bis Freitag fahren ab 21:30 nicht mehr so viele S-Bahnen wegen Bauarbeiten, da gibt es nur einen Pendelverkehr mit zwei Linien (etwa alle 10 Minuten).
Am Wochenende fährt ab Samstag, 20 Uhr und den ganzen Sonntag gar keine S-Bahn! Es fahren Ersatzbusse.

Mittlerweile gibt’s auf der Website des MVV auch ein paar mehr Infos zu den Bauarbeiten. Die Maßnahmen sind bis Dezember 2004 abgeschlossen, dauern also noch ein Jahr. Ab dann werden einige (nicht alle!) Linien im 10-Minuten-Takt fahren, statt jetzt alle 20 Minuten. Und zwar: S2, S5, S8. Davon ab, dass mein Kurs an der SAE nur noch bis August 2004 geht, ist die S7 Richtung Perlach leider nicht dabei.

Übrigens hat Verena im Euro Youth Hotel zwischen Hbf und Stachus übernachtet. Das ist recht günstig und anders als die Jugendherbergen kennt man da keine Altersgrenze von 26 Jahren (betrifft auch nur JHs in Bayern). Habe sie aber noch nicht gefragt, ob’s was taugt. Moment: »Des war ganz gut, doch.«
Eine Alternative wäre das Hotel Atlanta am Sendlinger Tor, das ist für Münchner Verhältnisse auch unschlagbar günstig.

Erschienen am Samstag, 01.11.2003 @ 21:42 | Kommentare deaktiviert
Tags:

 

+++

Archiv
RSS-Feeds: Einträge und Kommentare (zu allen Einträgen).