Archiv für Dienstag, 11.11.2003

Dienstag, 11.11.2003

John und John über Panther

Einige Mac-Links, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben.
Allen voran natürlich das Panther-Review von John Siracusa auf Ars Technia. Das Erscheinen eines Siracusa-Berichts zu einer OS X-Version markiert, immer einen Zeitpunkt, ab dem es nichts mehr zur Version zu sagen gibt, denn mit Johns Artikeln ist alles gesagt. Lesen!
Leider hat es Ars Technica immer noch nicht begriffen, druckbare Seiten zu erzeugen.

Der »andere« John, John Gruber von Daring Fireball, erfreut uns mit einer Abhandlung zur Text-Darstellung in Jaguar und Panther. Der längste Teil seines Artikels befasst sich jedoch mit Typographie-Grundlagen und ist deswegen auch für Nicht-Macianer sehr lesenswert.

Schon etwas älter ist eine Zusammenfassung des Auftritts von Dr. Srinidhi Varadarajan auf O’Reillys Mac OS X Conference: »Confessions of the World’s Largest Switcher« erzählt einige Anekdoten zum G5-Cluster aus 1.100 Dual-Power Macs der Virginia-Uni. Wie er verschiedene Angebote einholte, wie er zum Mac kam und weswegen der »Big Mac«, der aktuell drittschnellste Computer der Welt, ausgerechnet aus Macs besteht.
Mittlerweile häufen sich die Anfragen von Nachahmungs-Willigen, so dass es demnächst »Nachbau-Kits« aus Virginia geben wird.

Auf RoughlyDrafted gibt es einen recht ausführlichen Artikel über iTunes von Windows und Apples Strategie, mit dessen Vorstellung Quicktime zu verbreiten. Inklusive einigen historischen Abhandlungen von den Anfängen von Video auf dem Desktop.

Interessant auch im Hinblick auf Standards und wie MS seit jeher versucht hat, durch Aufweichung von Standards Formate zu schaffen, die nur zu sich selbst kompatibel sind. Ein Microsoft-Manager sagte ja erst kürzlich, iTunes sei ein geschlossenes System, weil es nicht mit Windows Media zusammenarbeite. Welch Hohn.

Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:05 | Kommentare deaktiviert
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Ich liebe es!TM

Am Wochenende beging ich einen kapitalen Fehler: Ich probierte McDonalds neues »Chickenfilet im Fladenbrot« (man beachte die Vermeidung des Deppen-Apostroph). *würg* Trockenes Hähnchen-Formfleisch. Dazu noch völlig überteuert, mit einem Preis jenseits von Gut und Böse: Im Menü noch zum regulären Preis zu haben, kostet das kleine Teil in der großen Packung geschlagene 3 Euro 25! Für Münchner Dönerpreis-Verhältnisse normal, aber nicht im Rest der Republik.

Heute dagegen ein positives, neues Geschmackserlebnis: Mein erstes Subway-Sub, im Nürnberger Hauptbahnhof. Bislang basierte meine Haltung zu Subs auf Vorurteilen: Ich dachte, dass es nur kalte, panierte Schnitzel zwischen zwei harten Brötchen-Hälften gibt oder Unmengen von Salat im Brötchen (Schnitzel und Pizza müssen warm sein, und mit knackigem Kopfsalat kann man mich jagen), in vom Boden bis zur Decke gekachelten Verkaufsbuden (in Erlangen gab’s mal so ein Ding, aber kein original Subway).
Erst kürzlich fand ich dank der Hilfe von de.alt.fan.fastfood und durch Matthias heraus, dass dem nicht so ist.

Das Meatball-SubIch ging im Hauptbahnhof ins Untergeschoss (»Basement«) und orderte in der Subway-Filiale zaghaft ein »Meatball« im 15 cm langen Weißbrot (»Wheat«; es gibt fünf verschiedene Brotsorten).
Der Verkäufer zog sich Plastik-Handschuhe über, holte ein Brot aus dem Ofen, schnitt es auf, legte kleine Käse-Scheiben auf, gefolgt von kleinen, warmen Hackfleisch-Bällchen (die Meatballs) in Tomatensoße. Er schob das Sandwich auf seiner Papierunterlage weiter auf der Theke und ich ging mit ihm. Von rechts nach links – aus meiner Perspektive –, lud er diverses Grünzeug auf die andere Brötchenhälfte: lila Zwiebeln, Gurkenscheiben, saure Gurken, Eisberg-Salat. Tomaten, Paprika und Oliven lehnte ich dankend ab, ich wollte auch keine der anderen fünf Soßen zusätzlich.
Am anderen Ende der Theke bezahlte ich. Ich verließ das Geschäft und probierte: WOW!
Etwas dick belegt vielleicht, und im Handling nicht unproblematisch, aber sehr, sehr lecker! Das nächste Mal werde ich es mit weniger Grünzeug probieren (evtl nur rote Zwiebeln, etwas saure Gurken und minimal Eisberg-Salat). Und es hat satt gemacht. Der Preis: 2,69. Wenn ich bedenke, dass McDonald’s (hier Apostroph-S, da Eigenname) für einen faustgroßen Fischmäc zwei Euro, für den Chickenfilet-Witz 3,25 oder Burger King für den Fish-King 2,15 verlangt, sollte ich öfter das Subway aufsuchen. Demnächst vielleicht mal das »Steak & Cheese« oder das »Sweet Onion Chicken Teriyaki« antesten
Die Pflanzenfresser unter uns können sich natürlich auch kalte Salat-Sandwiches zusammenstellen oder bei den »7 under 6« umsehen (»Veggie Delite« gefällig?).

Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:22 | Kommentare deaktiviert
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