Sonntag, 16.11.2003
Neulich fuhr ich nach der SAE von München einen Zug später heim, um 15:44 Uhr. Um die Zeit fährt kein ICE-T über Erlangen Richtung Leipzig und Berlin, sondern ein ICE1 über Hannover nach Hamburg. Manchmal fährt ein zur zweiten Klasse umgelabelter Erste-Klasse-Wagen mit; eine Gelegenheit, bei der ich mich nicht zweimal bitten lasse.

Erste Klasse im ICE1
Die Erste Klasse in den alten ICE1-Zügen hat zwar keine Lederausstattung wie in den neueren ICEs der dritten Generation (ICE3, ICE-T und ICE-TD), aber dort Platz zu nehmen ist auch recht angenehm: größere Beinfreiheit, gepolsterte Armlehnen (in der Zweiten Klasse des ICE1 nur Plastik), breitere Sitze und jeder Sitz hat seine eigenen, breiteren Armlehnen.
Nachdem bekannt wurde, dass die ICE1 umgerüstet werden sollen, kam nun eine neue Nachricht ans Licht der Öffentlichkeit: Die Bahn bestellt 28 neue ICE-T-Züge und ändert im Innenraum einige Dinge (»ICE-T2«). Die Garderobe verschwindet zu Gunsten weiterer Sitzplätze, die Sitzabstände werden verringert und man setzt hier und da auf günstigere Materialien. Außerdem werden erstmals in einem ICE die Audio-Kontrollen in den Armlehnen abgeschafft. Sehr schade wie ich finde, denn ab und an war es doch mal nett, Radio oder die neuesten Nachrichten zu hören, gerade auf längeren Fahrten.
Weitere Infos gibt es in einem Thread der Gruppe debts und auf den ICE-Seiten.
Ah ja, noch ein Grund, weswegen im ICE1 die gegenüberliegenden Plätze meine Lieblingsplätze sind: In der Reihenanordnung können im ICE1 die Fußstützen nicht ganz nach oben weggeklappt werden, so dass sie entweder unten sind oder halb oben. Das macht mich wahnsinnig, da beides ein Ausstrecken der Beine verhindert. Da nehme ich lieber noch in Kauf, dass ich bei volleren Fahrten meine Beinfreiheit mit jemandem gegenüber tauschen muss. Im ICE2 und ICE3 (dito -T und -TD) können die Fußstützen ganz hochgeklappt werden.
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 9:35
| Kommentare deaktiviert
Tags: bahn, Verkehr
Von
Ortlieb habe ich wegen meines
Rucksacks leider noch nichts gehört, nachdem ich ihn weggeschickt habe (der wasserdichte Reißverschluss ist kaputt).
Am Sonntag-Abend (2.11.) schickte ich ein Fax mit der Problembeschreibung nach Heilsbronn und am Dienstag (4.11.) erhielt ich Antwort per E-Mail, ich möge den Rucksack zur Qualitätsprüfung einschicken (Respekt für die schnelle Antwort, ehrlich!).
Am 6.11. brachte ich den Rucksack in einem Paket auf den Weg und schilderte in einem Begleitschreiben nochmals das Problem. Außerdem frug ich, ob es evtl im Produktjahr 2004 Neuerungen bei den Rucksäcken gibt, denn müsste ich mich jetzt nach einem neuen Rucksack umsehen, hätte jedes der drei alternativen Ortlieb-Produkte Nachteile für mich:
- Velocity
Hat zwar Rollverschluss, aber keine Steckfixierung wie z.B. das Office-Bag oder der Packman Pro. Der Klettverschluss sorgt für schnellen Zugriff, allerdings evtl. auch für die langen Finger anderer Leute. Ein Steckverschluss kommt mir hier sicherer vor. Mit 28 cm Breite im Vergleich zu 37 cm beim Day-Pack ist mir der Velocity zu schmal. Sehr schön: Innentasche für Schlüssel etc.
- Packman Pro
Gut ist zwar der Roll-Steck-Verschluss, aber der Packman hat keine Innentasche und ist wie der Velocity zu schmal.
- Kuriertasche
Durch den zukaufbaren Organizer kann die Kuriertasche zwar mit einer Innentasche ausgerüstet werden, allerdings hat sie wie der Velocity nur einen Rollverschluss mit Klettfixierung (der schnelle Zugriff ist für Radkuriere sicher von Vorteil). Die Kuriertasche ist als Alltags-Rucksack jedoch eindeutig zu groß (5 cm höher als das Day-Pack, 2 cm breiter und 2,5 cm tiefer) und zu schwer.
Würde ich morgen einen Ersatz für das Day-Pack kaufen wollen, käme noch am ehesten der Velocity in Frage (zwar kleiner als gewünscht, aber nicht zu groß wie die Kuriertasche; außerdem mit Innentasche). Ist womöglich für 2004 ein breiterer "Velocity L" (mit Steckverschluss?) oder ein breiterer "Packman Pro L" (mit Innentasche?) abzusehen? Ein Packman Pro in der Breite des Day-Pack wäre perfekt!
Ich rechne mal damit, dass kommende oder übernächste Woche Nachricht von Ortlieb kommt, ansonsten hake ich mal nach. Bin gespannt, ob man den Reißverschluss noch retten kann, oder ob ich zu einem Velocity oder Packman greifen muss (ich werde berichten).
Im Moment überbrücke ich mit einem Office-Bag: Block, Schreibzeug, Ausdrucke, Zeitschriften, Zubehör (iPod und Kopfhörer) sowie eine Halbliter-Flasche gehen rein, aber die Kamera muss im Moment zu Hause bleiben. Ich vermisse meinen Rucksack!
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 22:12
| Kommentare deaktiviert
Tags: Leben, ortlieb
Mit meinem ersten großen
SAE-Projekt im CMD-Kurs komme ich gut voran.
Die Aufgabe: Eine »
Enhanced CD«, mit einem Audio-Teil in der ersten Session (mit vier Audio-Tracks, die in jedem CD-Player abgespielt werden können) und einer zweiten, hybriden Daten-Session (eine Director-Anwendung, die auf PC und Mac läuft). Ich habe mich für einen Film als Thema entschieden.
Die Menüscreens sind in Photoshop fertig zusammengebaut. In letzter Zeit merke ich immer wieder, dass ich mit meinem früheren Liebling Fireworks nicht mehr weiterkomme, und dass Photoshop angesagt ist. Aber es gibt immer noch einige Dinge, die in Fireworks einfacher sind, z.B. das Zeichnen einfacher Objekte: Für eine Linie gibt’s in Fireworks ein Vektor-Werkzeug, in Photoshop – obwohl es inzwischen auch einige Vektor-Funktionalitäten hat – muss eine Auswahl gefüllt werden (immerhin erleichtert durch die beiden Werkzeuge »Single Row Marquee Tool« und »Single Column Marquee Tool«).
In Fireworks gefällt mir außerdem besser, dass die Bildgröße in Pixeln in der Statuszeile angezeigt wird, in Photoshop muss ein Dialog aufgerufen werden. Aber gut, das sind Details…

Um 50% verkleinerte Ansicht eines Screenshots von der DVD (Originalgröße ist 1.000×424).
Wie gesagt, die Menüscreens sind fertig. Problem: Bei den meisten habe ich zwei, manchmal sogar drei Varianten und ich kann mich nicht entscheiden. :-)
Montag und Dienstag ist erstmal wieder Unterricht in der SAE (dritte 3D-Woche), am Mittwoch geht’s dann weiter mit dem Projekt: Programmierung in Director.
Erschienen am Sonntag, 16.11.2003 @ 23:00
| Kommentare deaktiviert
Tags: projekt-mayhem, SAE