Archiv für Januar 2004

Donnerstag, 01.01.2004

So muss das sein

Ah, das fängt ja gut an! Ausgeschlafen ins neue Jahr.

Musik: Enya, »A Day without Rain«

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 5:22 | Kommentare deaktiviert
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Cover-Versionen

Aktuell gibt’s zwei sehr schöne Beispiele für gelungene und schlechte Cover-Versionen. Müll ist das Remake von »Poison«, verbrochen von Groove Coverage. Das findet noch nicht mal Eingang in meine »Dorfdisco«-Playlist.
Sehr gut hingegen ist die Neuauflage des TalkTalk-Klassikers »It’s my Life« von No Doubt. Mann, ich liebe diesen Song! Zu Recht in den Top10 (auf #9 in den MediaControl-Charts).

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 6:28 | Kommentare deaktiviert
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Zeitgefühl

Der Tag heute fühlt sich wie Samstag an.

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 14:50 | Kommentare deaktiviert
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Trends 2004

Ich wage mal eine Prognose über ein paar Trens der kommenden zwölf Monate – ohne Anspruch auf eine präzise Vorhersage.
Im letzten Jahr gab es im Bereich der Consumer-Elektronik meiner Wahrnehmung nach vor allem bei Digitalkameras (Foto) und DVD-Playern eine große Nachfrage. DVD-Recorder, auch mit eingebauten Festplatten, sind im Kommen, Kamerahandys sowieso (die aber eher mangels kameraloser Alternativen).

Vom Jahr 2004 können wir denke ich diese Dinge erwarten: WLAN, RFID, mp3-Player als Massengeschäft. Vielleicht auch ein größeres Angebot und fallende Preise bei DVD- und Festplatten-Recordern.

WLAN

Letztes Jahr war WLAN durchaus schon ein Thema, aber es spricht einiges dafür, dass 2004 der Durchbruch kommt: So will T-Mobile die Zahl seiner Hotspots von derzeit rund 100 auf 4.000 bis Ende 2004 steigern (Heise-Meldung vom 14.12.03). Die Greenspot-Initiative sorgt in diesem Jahr für eine einheitliche Abrechnung der WLAN-Anbieter untereinander: Ein Kunde bei Anbieter A soll problemlos einen Hotspot des Anbieters B benutzen können (Heise-Meldung vom 03.12.03). Gute Chancen, in Innenstädten künftig leichter Hotspots zu finden.
Weitere Meldungen zu diesem Thema:

RFID

Mit RFID-Tags wurde bereits letztes Jahr experimentiert und es würde mich nicht wundern, wenn sie sich bis Ende 2004 auf breiter Front durchsetzen würden. Einfach gesagt handelt es sich bei RFID (»Radio Frequency Identification«) um kleine Chips mit einer Antenne. Statt Barcodes wird es künftig auf oder in Produkten diese Chips geben, die auf Anfrage z.B. eine eindeutige Nummer aussenden. Zweck der Aktion ist die Vereinfachung von Logistik-Abläufen, da derart ausgestattete Objekte nicht mehr per Sichtverbindung von einem Laser gescannt werden müssen; ein Kurzstreckenfunk mit ca. zwei Meter Reichweite teilt dem Scanner mit: »Die Palette die gerade an mir vorbeifährt, enthält 10.000 Rasierklingen.«
Allerdings gibt es bei RFID auch ein großes Missbrauchspotential: Das fängt im Geschäft an: Welche Produkte werden aus dem Regal herausgenommen und wieder zurückgelegt, mit welchen anderen Produkten landen sie in welchem Einkaufswagen… Das ist noch relativ harmlos, denn problematisch wird es erst, wenn anfallende Daten miteinander verknüpft werden: Welche Produkte werden mit welcher ec-Karte bezahlt. Im Prinzip ist das auch heute schon mit Scannerkassen möglich. Richtig brisant wird’s, wenn die RFID-Tags den Laden verlassen: Welchen Weg nehmen die Produkte, mit welchen anderen Produkten von anderen Besitzern treffen sie sich, was kauft Herrchen beim nächsten Mal ein, wenn die bereits zuvor gekauften Tags im Pulli wieder den Laden »betreten«? Die Phantasie kennt hier keine Grenzen… Im Gegensatz zu bisher fallen Unmengen an Daten an, die überall abgefischt und sehr bequem miteinander verknüpft werden können. Ein umfassendes Tracking von Waren und Personen sowie ihre Verbindungen untereinander wird so erstmals möglich.
Beim weitverbreiteten Desinteresse in Bezug auf Datenschutz wundert es mich nicht, dass das Thema so gut wie gar keine Erwähnung abseits von Fachmedien findet. Ich verfolge das Thema schon seit einigen Monaten, da es mich überaus interessiert.
Netzaktivisten arbeiten bereits an Ortungsgeräten für RFID-Chips, auch Störsender sind geplant. Beides gäbe einem eine Handhabe gegen RFID in die Hand um zu wissen, mit welchen Tags man rumläuft und um sie ggf. unschädlich zu machen. Evtl werden die Tags beim Verlassen des Supermarkts ja nicht abgeschaltet, ob von den Inhabern fahrlässig unterlassen oder vorsätzlich gewollt: Ich habe was dagegen, mit einer Wolke aus RFID-Sendern durch die Landschaft zu laufen. Links:

mp3

Vielleicht täuscht da meine Wahrnehmung etwas, aber was bei uns dieses Jahr zu Weihnachten Digiknipsen und DVD-Player waren, waren in den USA mp3-Player. Der iPod ist nach wie vor mit Abstand Marktführer (nach Umsätzen und Stückzahlen) und das Referenz-Gerät, an dem sich alle anderen Produkte messen lassen müssen.
John Gruber von Daring Fireball schrieb über Dells Versuch eines Billig-iPods einen sehr schönen Artikel: Er zählte einige zu erwartende Schwachpunkte des Geräts auf, die er bereits anhand des Produktfotos ausmachen konnte. Das war aber eigentlich gar nicht sein Thema, denn selbst wenn der »Dell DJ« keine Usability-Krücke wäre und dem iPod im Bedienungskomfort ebenbürtig wäre:

»No, I could take those potshots today, but I won’t. Instead, for the sake of argument, let’s concede that the DJ is (1) on equal footing with the iPod in terms of size, features, and usability; and also (2) that it’s a bit cheaper – say, US$100 less for a comparable model.

Guess what: Dell is still fucked

Johns »Dell’s Dud« ist ein exzellenter Artikel über den Erfolg des iPod.
Was in den USA ebenfalls die Verkaufszahlen von mp3-Playern durch die Decke gehen lässt, sind die Online-Stores, die es hier noch nicht Label-übergreifend und kundenfreundlich gibt. [Und mit dem iPod ist Apple nicht nur Marktführer bei den mp3-Playern, Apples iTunes Music Store (iTMS) ist auch der mit Abstand erfolgreichste Online-Store für Musik.]

Wenn sich in diesem Jahr die deutschen Plattenbosse endlich mal für ein vernünftiges Angebot zusammenraufen können, dann könnten in zwölf Monaten vermehrt mp3-Player unter’m Weihnachtsbaum liegen.

Aber ich will nochmal auf Apple zurückkommen: Es gibt Gerüchte über günstige »Mini-iPods«, die Apple womöglich kommenden Dienstag auf der MacWorld San Francisco vorstellen könnte. Es sind zwar nur Gerüchte, aber die Quellen (u.a. Thinksecret und Macrumors) waren in der Vergangenheit sehr treffsicher.
Apple will schon seit längerer Zeit günstigere iPods anbieten. John glaubt nicht, dass etwaige neue iPod-Modelle gleichzeitig günstiger und kleiner werden. Er geht in einem – wieder exzellenten – Artikel auf das Geschreibsel eines »Analysten« ein: »Rob Enderle: Putting the ‘Anal’ in ‘Analyst’«.
Wenn Apple es wirklich schafft, einen erschwinglicheren iPod auf den Markt zu bringen und womöglich den iTMS auch noch außerhalb Nordamerikas anzubieten, dann gibt’s kein Halten mehr, dann müssen die Schutzräume aufgesucht werden.

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 20:30 | Kommentare deaktiviert
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Geschichtsstunde

Gerhard Schröder ist als erster Bundeskanzler zu den Feierlichkeiten des diesjährigen Jahrestags des D-Day eingeladen worden. Am 6. Juni jährt sich die Landung der Alliierten in der Normandie zum sechzigsten Mal.
Mich würde nicht wundern, wenn die Bild-Zeitung mal wieder, vorbei an jeder Historie, von der »Normandie-Sause« titeln würde.

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 20:46 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 02.01.2004

Meist gespielt

Habe mal in iTunes nachgesehen, welche Songs ich am meisten gehört habe im letzten Jahr (angeregt durch Flo). Eigentlich sind es die meistgespielten Titel seit Juli 2002, den mit iTunes 3 wurde AFAIK der Zähler eingeführt.
Die Top3:

  1. 108-mal: Chicane, »No Ordinary Morning« (Behind the Sun)
  2. 85-mal: Naomi, »Go« (Everyone loves you)
  3. 80-mal: Enya, »Wild Child« [Viele entspannende Busfahrten...]

Auf den weiteren Plätzen folgen Titel von Kalliope, U2, Nine Inch Nails, Múm, Lamb, Billy Joel, Don Henley, The Fugees, Nightmares on Wax, Moby, Craig Armstrong, Mandalay, Cowboy Junkies, Alanis Morissette, Everything but the Girl, t.A.T.u., Aromabar, Nico Suave…

Erschienen am Freitag, 02.01.2004 @ 6:49 | Kommentare deaktiviert
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Neues zum Thema Browserstatus: OmniWeb 5

Thinksecret berichtet, dass die Omni Group einen neuen Bereich auf ihrer Website eingerichtet hat, auf dem die kommende Version 5 ihres Browsers OmniWeb beleuchtet wird.
Laut Thinksecret soll OmniWeb 5 (OW5) auf der Macworld nächste Woche vorgestellt werden. Ab dem 2. Februar startet demnach eine öffentliche Beta-Phase, die mit einem Monat bis zur final release aber recht kurz ausfallen soll. OW5 wartet mit »really useful tabs« und anderen Verbesserungen auf. Außerdem wird es eine Funktion geben, um den Browserstatus abzuspeichern:

»OmniWeb 5 will also include a new Workspaces feature, saving all open web pages as individual browsing sessions. OmniWeb 5 will save data about tabs, history, pages, and window location, and users will be able to drag-and-drop workspace contents between them, as well as restore to saved “snapshots” and email workspace files to others.«

Thinksecret bietet, neben den Neuigkeiten der Omni Group, noch einige weitere Infohäppchen und Screenshots an.

OmniWeb basiert seit der Version 4.5 vom August 2003 auf Apples rendering engine »WebCore«, die auch von Apples Browser Safari genutzt wird. Die Umstellung wurde ebenfalls erstmals von Thinksecret enthüllt.
Bei Safari wird mit dem Erscheinen der Version 1.2 in den nächsten Wochen gerechnet. Ob die Neuauflage neue Features oder vornehmlich Verbesserungen unter der Haube bringen wird, ist unklar.

Erschienen am Freitag, 02.01.2004 @ 7:25 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 03.01.2004

Usability von Fahrtzielanzeigern

Ja, ernsthaft. Mit dem Umbau des Nürnberger Hauptbahnhofs hat Die Bahn auch neue Fahrtzielanzeiger (FZA) installiert. Generell gefällt mir der neue Look von Bahnhöfen, Schildern und Zügen ja gut, aber die neuen Anzeigen sind IMHO eine Verschlechterung gegenüber den bisherigen.

Die neuen FZA

Oben ein neuer FZA in Nürnberg. Suchbild: Welche Zuggattung fährt hier nach Frankfurt?
Unten ein alter Fahrtzielanzeiger in Erlangen.


Die alten FZA

Das Gehäuse der neuen Anzeiger ist größer. Den Platz nutzt man für die Unterbringung zweitrangiger Informationen: Ankunftszeit, Zugnummer und ein DB-Logo darf auch nicht fehlen. Dadurch hat es die Bahn »geschafft«, die wesentlichen Daten kleiner zu schrumpfen: Abfahrtszeit, Ziel und Zugart.
Davon abgesehen ist helle Schrift auf dunklem Grund immer schlechter zu lesen als schwarze Schrift auf weißem Grund. Wenigstens ist die weiße Schrift etwas fetter ausgefallen. Außerdem gibt es wesentlich mehr senkrechte Achsen beim neuen FZA (ich zähle acht gegenüber drei beim alten Anzeiger); nicht gut. Horizontal sieht es kaum besser aus.

Was bei der neuen Anzeige besser ist, ist der deutlichere Unterschied in den Schriftgrößen von Zwischenhalten (»Fürth, Neustadt/A«) und Endbahnhof (»Frankfurt«). Die Angabe von Würzburg in dieser Größe hätte man sich allerdings schenken können. Bei der alten Anzeige (das untere Bild) hätte der Unterschied deutlicher ausfallen können. Ob der Fahrtverlauf von links nach rechts (Fürth bis Frankfurt) oder von oben nach unten (Forchheim bis Sonneberg) dargestellt wird, ist denke ich egal: beides entspricht üblichen Konventionen.
Ebenfalls besser beim neuen FZA im oberen Bild ist die Zahl »1« der Gleisangabe.

Wo ich schon mal in der Gegend war, habe ich mir auch die FZA in den U-Bahnhöfen angesehen:

Neuer FZA in der U-Bahn Fürth

Oben ein neuer FZA im U-Bahnhof »Fürth Hauptbahnhof«, unten in der Station »Rathaus«.

Alter FZA in der U-Bahn

Hier – im oberen Bild – ist es mit den Schriftgrößen nicht ganz so schlimm, aber drei Punkte kann ich doch kritisieren: Die Schrift ist durch die Matrix-Anzeige schlechter lesbar als der gedruckte Font auf den Fallblättern (und durch die große Laufweite fällt bei den Zwischenhalten eine Station raus).
Zweites auch hier wieder der Kontrast: Schwarz auf weiß ist besser als gelb auf schwarz.
Drittens ist die U-Bahn-Linie nicht in ihrer Farbe unterlegt (U1 blau, U2 rot, künftige U3 evtl gelb), sondern wird durch die Matrix-Anzeige auch nur in gelb angezeigt.

Was mir bei der neuen Anzeige gar nicht gefällt ist, dass alles um die Aufmerksamkeit des Fahrgastes ringt, da alles sehr ähnlich ist: Die Schrift der Zwischenhalte müsste zwecks Unterscheidung zum Endbahnhof kleiner sein bzw. die Endhaltestelle müsste größer oder fetter hervorgehoben werden.
Die U-Bahnlinie »U1« drängt sich auch noch mit rein (und steht zu nah an der Gleis-Angabe). Wäre sie blau, wie im unteren Bild, gäbe es das Problem nicht, da sie klar zum Rest der Anzeige abgegrenzt wäre.

Fazit: Die Fallblatt-Anzeiger sind m.E. für die Fahrgäste der U-Bahn besser geeignet als die Matrix-Anzeige. Ich weiß nicht, weswegen sich die VAG für die Matrix in den neuen Fürther U-Bahnhöfen »Rathaus« und »Stadthalle« entschieden hat, evtl sind sie wartungsärmer.
Bleibt abzuwarten, ob die im Bau befindlichen U1-Bahnhöfe »Klinikum«, »Hardhöhe« und »Kieselbühl« ebenfalls die Matrix-Anzeigen spendiert bekommen oder doch wieder die Fallblätter. Dito die künftigen Bahnhöf der U3

Erschienen am Samstag, 03.01.2004 @ 16:59 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 04.01.2004

Fortschritt

Dave Shea schreibt über die Landung des US-Roboters »Spirit« auf dem Mars:

»From an iBook on my lap, wirelessly connected to a router plugged into a cable modem connected to my service provider, wired into the internet backbone with countless hops between here and Nasa’s web servers, which dish up live video feeds from inside their terminal, panning shots of live data feeds [time-shifted, of course] direct from Mars, and the only thing I could think to myself was "boy is this low quality."«

In diesem Zusammenhang und zu meinen Trend-»Vorhersagen« für 2004 mit Segnungen wie weithin verfügbarem WLAN fällt mir wieder ein Dorktower-Comic ein:

»It’s 2001.
Where are my rocket-packs, transporter beams and interplanetary holidays?!«

– »They have madegreat strides in "The Clapper", you know…«

Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 16:11 | Kommentare deaktiviert
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Research

Ich bin noch einen Eintrag zu zwei SAE-Unterrichtstagen schuldig. Im Gegensatz zu Cinema liegt die Verspätung aber nicht daran, dass mich das Thema nicht interessieren würde, im Gegenteil.

Am Montag, den 15.12.03, ging es bei Alex wieder um die kommende Facharbeit. Die Unterrichtseinheit dieser zwei Tage heißt genaugenommen »Research«.
Wir sprachen allgemein über die Facharbeit, wiederholten die Vorgehensweisen die wir in der Vorwoche besprochen hatten und sahen uns dann verschiedene Arten von Facharbeiten an. Generell kann der Aufsatz in drei Richtungen gehen:

  1. Fallstudie: Material zu einem Thema sammeln, auswerten, Gemeinsamkeiten/Unterschiede finden und Schlüsse ziehen
  2. Ethno-graphisches Research: Informationen über eine bestimmte Bevölkerungsgruppe herausfinden (»Surfgewohnheiten der 18-jährigen Schwörer aus Neu-Perlach«)
  3. Experimentelles Research: 5 Digiknipsen an 5 Leute geben und deren Erfahrungen auswerten

Meine Arbeit wird »klassisch«: eine Fallstudie.
Im Unterricht ging es weiter mit Hinweisen zur Vorbereitung und zur Materialsammlung: Unterschied Primär- und Sekundärliteratur, Primärliteratur aufstöbern und der Vorgehensweise beim Lesen der Bücher (nämlich nicht mit Textmarker, Zettelchen und eingeknickten Ecken).

Wie schreibe ich überhaupt eine Facharbeit? Grundsätzliches zur Querlesbarkeit, Deckblatt, Gliederung, Anhang mit einem Rudel Verzeichnissen (Literaturverzeichnis, Quellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Rechtsprechungsverzeichnis, Umfrageergebnisse), Aufbau dieser Verzeichnisse und Referenzierung im Text (Harvard-Methode).
Ein Haufen Zeug! Aber sehr interessant, ich freue mich auf die Facharbeit!

Dienstag, den 16.12.03, ging es um Storyboarding. Da dies viel mit unserem nächsten Projekt zu tun hat, gehe ich darauf in einem separaten Eintrag ein.
Abschließend ging’s am Dienstag noch um Fachbegriffe aus dem Agenturleben: die 5 Phasen des Projektmanagements mit genaueren Informationen zur Definitionsphase und Kreationsphase (Stichworte: customer interview, strategic brief, strategische Werte, customer workshop, brand health check, meet your client, value preposition, SWOT-Analyse…).

Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:02 | Kommentare deaktiviert
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Storyboarding

In der letzten Woche vor der Ferien war in der SAE nicht nur »Research«, sondern auch »Storyboarding« ein Thema, und zwar am Dienstag, den 16.12.03.
Wir erhielten die Vorgaben zu unserem zweiten Projekt, »3D-Animation und Compositing«.

Wir müssen in Cinema 4D eine 3D-Animation mit mindestens 50 Sekunden Laufzeit rendern. Anschließend muss die Animation in After Effects vertont und geschnitten werden, außerdem können Postproduction-Effekte verwendet werden.
Abgegeben wird das ganze auf zwei CDs: Einmal der fertig gerenderte Film mit Viertel-PAL-Auflösung in zwei Formaten (Quicktime und AVI mit gängigen Codecs) nebst C4D-Quelldateien und eine SVCD oder DVD, um den Film in einem handelsüblichen DVD-Player abspielen zu können.
Bewertet werden u.a.:

  • Kreativität, Idee, Umsetzung
  • Arbeitsaufwand und Komplexität
  • Technik (Modelling, Texturen, Animation, Lichtgebung usw.)
  • Flüssigkeit der Animation
  • Postproduktions-Effekte mit After Effects bzw. Photoshop
  • Nähe zum Konzept
  • Musikalische Untermalung, Dramaturgie

Außerdem muss zuvor ein schriftliches Konzept abgegeben werden, das die wichtigsten Daten des Films zusammenfasst wie Storyboard, Szenenaufbau, Dramaturgie, Effekte, Zeitplan usw.
Der Zeitplan ist recht eng:

  • 19.01.04: Abgabe der Konzepte bzw. Konzeptbesprechung
  • 01.03.04: Abgabe und Präsentation des Projekts

Das notwendige Wissen zur technischen Umsetzung haben wir bereits in vier Wochen 3D-Unterricht gelernt, bzw. kommt jetzt direkt nach den Ferien (drei Wochen Compositing-Unterricht mit After Effects).
Wie man ein Konzept schreibt, das besprachen wir an diesem Dienstag den 16. Dezember.

Wir müssen mindestens fünf Seiten Konzept abgeben; ein halbseitiger Wisch »Ich baue Toy Story nach« genügt also nicht.   :-)
Es muss, genau wie die Facharbeit, querlesbar sein und sollte möglichst viele optische Eindrücke wie Scribbles oder Screenshots enthalten. Des weiteren ist eine gewisse Konzeptgliederung einzuhalten:

  1. Thema der Anwendung
  2. Gliederung der Inhalte
  3. Zielsetzung
  4. Technische Spezifikationen

Wir besprachen sehr ausführlich, was diese vier Punkte sind und was da drin stehen muss. Auf die »technischen Spezifikationen« gingen wir genauer ein: Ressourcen-Planung und eine spezielle Checkliste: die Asset-Liste.

Soweit zum Unterricht.
Bei meinem 2. SAE-Projekt habe ich etwas Bauchschmerzen: Beim ersten Projekt, der »Enhanced CD«, wusste ich sehr schnell was ich machen wollte, ich wusste genau wie ich es umsetze und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Jetzt habe ich zwar zwei Ideen, aber die eine ist extrem aufwändig (Charakter-Animation, gerade wo Modelling meine »Stärke« ist), die andere ist etwas halbgar. Ganz abgesehen davon, dass ich Cinema überhaupt nicht mag. Beste Voraussetzungen für ein gelungenes Projekt.:-(

Morgen geht’s erstmal wieder weiter mit der SAE, die zwei Wochen Winterferien sind rum. Bis zum Abschluss im kommenden August gibt’s jetzt keine Pause mehr.
Morgen, am 5. Januar, steht die zweite Zwischenprüfung an, mit meinem »Lieblingsthema« Cinema als Schwerpunkt. Danach ist noch Unterricht (Thema: »Copyright«), dafür müssen wir am Dienstag, den Feiertag, nicht reinkommen. Ab dem 12. dann drei Wochen After Effects.
Und morgen müsste es eigentlich auch die Noten für unser erstes Projekt geben.

Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:29 | Kommentare deaktiviert
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Agenda 01/04

Wenn morgen die zweite Zwischenprüfung in der SAE geschrieben ist, ist die nächste Prüfung erstmal etwas hin. [Spannende Frage, ob ich morgen 10, 20, 30 oder 40 Minuten dank Münchner S-Bahn zu spät komme; wie sieht's derzeit aus in München?] Im Telekolleg geht’s auch erst wieder im März richtig los: Am 10. Januar gibt’s die Noten der Abschlussprüfungen, am 17. Januar ggf. die mündliche Prüfung und am 24. Januar Zeugnisse/Bescheinigungen.
Trotzdem habe ich eine Menge zu tun:

  • 2. SAE-Projekt
    Eine 50-sekündige 3D-Animation und Compositing. In der Woche vom 19. Januar muss das Konzept abgegeben werden, das Projekt selbst am 1. März. Schwierig, da Cinema nicht mein Thema ist.
  • SAE-Facharbeit
    Bis 1. März muss die vorläufige Gliederung abgegeben werden, das heißt, bis dahin müssen zig Mind-Maps gemalt, Fragen gestellt, Material gesammelt, bewertet und sortiert sein. Zum Glück weiß ich schon sehr konkret, wo ich hin will.
  • Telekolleg
    Prüfungen sind zwar lange hin (erste Mathe-Prüfung am 19. Juni), aber ich musste Mathe auf den kommenden zweiten Kurs ab März schieben, da mir der Stoff nach zu lange Mathe-Abstinenz zu viel war. Insofern wäre es nicht verkehrt, würde ich mich etwas vorbereiten. Und bis Physik Ende Juni beginnt, will ich die Physik-Hausaufgaben erledigen, um nicht in Schwulitäten zu geraten (zumal dann in der SAE das Abschlussprojekt, die Abschlussprüfung und die Abgabe der Facharbeit anstehen).
  • Steuererklärungen
    Ich muss noch meine Einkommen- und Umsatzsteuer-Erklärungen für 2002 und 2003 abgeben. Satte Erstattungen winken und TaxUp pro wird mir dabei helfen, aber zuvor muss ich noch Belege sortieren und einiges an Buchhaltung nachholen (hey, ich mache das im Moment nur nebenberuflich). Und die eine oder andere buchungstechnische Frage will auch noch geklärt werden.
  • Filme
    Diverse Filme warten darauf, im Kino gesehen zu werden: »Lost in Translation« (ab 8.1.), evtl »Last Samurai« (ab 8.1.), »Der Einsatz« (ab 15.1.), »Underworld« (geiler Trailer, ab 29.1.), »Something’s gotta give« (ab 12.2.), »Kill Bill, Vol. 2« (ab 18.3.) oder »Timeline« (ab 18.3.).
    Kommende Woche ist auf jeden Fall erstmal »Taxi Driver« auf DVD fällig, der schon ewig bei mir im Regal darauf wartet, angesehen zu werden.

Im Dezember auf einer Texttafel in der Münchner S-Bahn gesehen, ein Zitat von Seneca:

»Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.«

Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:42 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 05.01.2004

Zweite Prüfung, Copyright

In der SAE heute nichts besonderes. Die zweite von vier Zwischenprüfungen mit dem Schwerpunkt auf C4D. Mein Glück, dass auch noch ein paar Fragen zu den anderen Fächern seit der letzten Prüfung gestellt wurden, namentlich CD-Mastering, QTVR, Rhetorik, Research and Information Sources (1, 2) und Projektplanung (1, 2).
Es lief insgesamt überraschend gut, aber eine Prognose wage ich nicht.

Die praktische Prüfung fand nicht heute statt, denn da gibt es eine Änderung: Es bekommt nicht mehr jeder gleichzeitig die selbe Aufgabe gestellt und hat eine Stunde zu deren Bewältigung Zeit, sondern der Kurs-Leiter prüft jeden einzeln eine halbe Stunde.
Mein Termin ist nächste Woche Donnerstag (15.01.04) um 14:30 Uhr. Noch etwas Schonfrist und Gelegenheit, Cinema zu üben!   :-)

Ergebnisse dieser Prüfung (theoretisch und praktisch) wird’s vermutlich in rund 3 Wochen geben, wenn jeder dran war, inklusive Nachzügler (k.A., ob jemand im Samstags-Kurs krank ist).
Die Note zum ersten Projekt gibt’s erst nächste Woche.

An sich heißt es, in der SAE ist immer Unterricht, auch an Feiertagen. Bislang hat mein Kurs (CMD803) allerdings immer nur die »Feiertagsregelung« erlebt: Sechs Stunden Unterricht an einem Tag (wie im Samstags-Kurs), dafür müssen wir am Feiertag nicht antreten.
Auf dem Lehrplan stand das vorletzte »weiche Thema« (eher theoretischer Natur, ohne praktische Pflichtübung): Copyright.

Jochen fasste es etwas weiter und gab uns nicht nur eine Einführung in Rechtsfragen das Internet betreffend (z.B. Impressumspflicht, aber auch Ideenschutz und Copyright), sondern auch Hinweise zur Selbstständigkeit (Vorgehensweise, Rechtsformen, Gewerbeanmeldung).
Das meiste davon war mir schon bekannt und speziell bei den Rechtsformen von Unternehmen habe ich meine Mitschriften auf’s Nötigste beschränkt, da mir das Thema bereits zum vierten Mal begegnet: Wirtschafts-Unterricht in der Realschule, in der Bankkaufmann-Ausbildung in der Berufsschule, Wirtschaft im Telekolleg und jetzt nochmal in der SAE.   :-)

Die Zeit reichte natürlich nur, um das Wichtigste kurz anzureißen. Im BA-Kurs (Bachelor of Arts) wird das dann in aller Ausführlichkeit besprochen.

Erschienen am Montag, 05.01.2004 @ 18:52 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 06.01.2004

MWSF 2004 approaching

In acht Stunden wird Steve Jobs wieder in San Francisco auf der Bühne stehen und es war lange nicht mehr so spannend wie dieses Mal.

Im Prinzip sind sämtliche Produkte reif für ein Update. Es ist aber wenig konkretes nach außen gedrungen. Man munkelt von Mini-iPods, das allerdings so heftig, dass die Enttäuschung allerorten riesig wäre, käme es anders. Außerdem hört man von einem neuen Audio-Programm für Consumer (»GarageBand«) und evtl die lang erwarteten Xserves mit G5-Prozessoren.
Als sicher gilt nur, dass es heute Abend eine neue Version von Apples Consumer-Video-Schnittprogramm »Final Cut Express« geben wird, denn laut Thinksecret wurden in einigen Läden einer US-Kette bereits entsprechende Schachteln gesichtet.

Daneben werden auch andere Hersteller neue Versionen ihrer Programme ankündigen: Discreet stellte gestern Combustion 3 vor und Macromedia den Director MX 2004 (via Kai). Darüber hinaus sind angeblich FileMaker mit Filemaker 7 und Microsoft mit Office 2004 und Virtual PC 7 in den Startlöchern (eine Meldung zu den MS-Programmen wurde bei Macrumors wieder entfernt).
Die Omni Group kündigte bereits an, zur Macworld OmniWeb 5 vom Stapel zu lassen. Snapz Pro X 2.0 kann auch nicht mehr weit sein; leider kann ich noch nicht das Video der Keynote mitschneiden, nur den Ton mit WireTap (die Ambrosia-Website ist seit ein paar Tagen nicht erreichbar, deswegen hier kein Link zum Programm).

Meine Vermutung zum Verlauf der Keynote:

  • Updates
    • Die 2.000 Leute in der Warteschlange vor dem Apple Store Tokio
    • Terascale Cluster
    • Verkaufszahlen G5, iPod, iTMS, Panther
    • Downloadzahlen iTunes, QT
    • Hinweis auf die iTMS-Promo mit Pepsi ab 01.02.04
  • Neue Software
    • Final Cut Express 2.0
    • GarageBand
    • iSync 1.3
    • Keynote 1.5
    • Safari 1.2
    • iPhoto 3
    • iMovie 3.5
    • iDVD 4
  • Präsentation von Dritthersteller-Software
    • Microsoft: Office 2004, Virtual PC 7
    • FileMaker: FileMaker 7
    • Discreet: Cleaner, Combustion
    • Auftritt von Dr. Srinidhi Varadarajan (Terascale Cluster)
  • Neue Hardware
    • Mini-iPods (kleinere Abmessungen der bisherigen iPods)
    • Billig-iPods (günstigere iPods mit kleineren Kapazitäten im bisherigen Gehäuse)
    • Keine neuen/überarbeiteten Notebooks, keine neuen/überarbeiteten Desktops
  • One more thing
    Irgendwas Umwerfendes zu 20 Jahre Macintosh

Ab 18 Uhr deutscher Zeit werden wir mehr wissen. Hier die Adresse des Streams:

http://stream.apple.akadns.net

Erfahrungsgemäß dauert die Keynote rund zwei Stunden und ist immer eine nette Show.
Für alle, die mit dem Bohay nichts anfangen können, darf ich wieder auf meine »kleine Einführung in den Kult um die Mac-Messen für Nicht-Macianer« hinweisen.

Nachtrag (13:43 Uhr): Macrumors hat ja gestern gemeldet, dass die Firma Cornice am Montag eine 2 GB-Mini-Festplatte vorgestellt hat (Dimensionen: 2,8mm x 36,4mm x 5mm; 14,5g). Bei einer Abnahmemenge von 100.000 Stück verlangt Cornice dafür 70 USD. Welchen Namen (u.a.) sehe ich auf der Cornice-Website unter »Customers + Partners«? Die Firma »portalplayer«. Und wessen Logo und Name taucht in den Copyright-Notizen des iPod (Einstellungen/Copyright) auf? Genau, portalplayer.
Jede Wette, dass wir in fünf Stunden Billig-iPods mit 2 GB Kapazität sehen.

Erschienen am Dienstag, 06.01.2004 @ 10:00 | Kommentare deaktiviert
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»Sitting at the computer, credit card in hand.«

In den nächsten zwei Stunden möchte ich nicht mehr gestört werden.   :-)
Die Brille ist geputzt, das iBook liegt voll aufgeladen als Fallback-Medium bereit, der Aufnahmeknopf von WireTap wartet auf Betätigung.
Die Apple-Stores sind weltweit offline, wie immer, wenn neue Produkte unmittelbar bevorstehen.

Videostream auf http://stream.apple.akadns.net, Textticker in Englisch von Macrumors auf http://www.chaosmint.com/events/mwsf2004.html, in Deutsch beim fscklog.
Diskussion und Analysen nach der Keynote gegen 20:30/21:00 bei Mac-TV.

Erschienen am Dienstag, 06.01.2004 @ 17:50 | Kommentare deaktiviert
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MWSF04 – Keynote-Zusammenfassung

Beginn: Über 60.000 Zuschauer über den Videostream aus über 100 Ländern.
20 Jahre Mac-Jubiläum. Einführung eines grafischen Interfaces, während alle anderen noch Kommandozeilen-basiert arbeiteten. Steve zeigt einige Seiten aus einem damaligen Prospekt (Newsweek-Beileger).
Er spricht über den 1984-Werbespot, der nur ein einziges Mal im Fernsehen gezeigt wurde. Er zeigt ihn! Netter Gag: Die Lady hat in der überarbeiteten Versionen einen iPod an der Hose.

Applaus für die Leute im Saal (sitzen in der ersten Reihe), die damals beteiligt waren.
»A great Mac year.«

OS X: »Microsoft is copying us again, it feels great.«
9,3 Millionen aktive OS X-User. Transition basicly now over, we made it. Spricht über neue Software von Drittherstellern.

18:15 – Final Cut Express 2. Bis zu 5 DV-Streams in Echtzeit etc., optimiert für Panther und den G5. Es folgt eine Demo durch den Produkt-Manager. 299 USD Vollversion, 99 USD Update (Hinweis: alle Preise ohne Mehrwertsteuer!)

18:20 – Die Leiterin von Microsofts Mac-BU kommt auf die Bühne, um Office 2004 zu demonstrieren (wuah, eine schrille Stimme…). »Mac-first features…«
Demo des neuen Word. Notizfunktionen, Erinnerungen aus Word heraus für Entourage speichern, wahlweise transparente Paletten, Audionotizen mit MPEG-4.
Demo von Excel. Verbessertes Page-Layout vor dem Druck.
Entourage: Project-Center, verbessertes Drag’n'Drop.
Technology Guarentee Program: Wer ab heute eine Version von Office kauft, bekommt im Frühjahr ein kostenloses Update auf Office 2004.

18:30 – Steve wieder auf der Bühne.
Next stop: the G5. Thema: Terascale Cluster! Virgina Tech hat bei Apple angerufen und gesagt: »Wir brauchen die ersten 1.100 Dual-G5s.« Ein Video wird gezeigt. Dr. Srinidhi Varadarajan kommt zu Wort.
Sie hätten sich Xserves gewünscht, da sie kompakter sind, aber die haben nur G4-Prozessoren. Bis heute: G5 Xserves! 1U-Bauhöhe, bis zu 8 GB RAM, bis zu 250 GB Platte, 2 PCI-X-Slots, Dual-Gigabit-Ethernet, OS X Server mit unlimitierten Clients. Konfigurationen: 2,0 GHz @ 2.999 USD, Dual-2,0 GHz @ 3.999 USD.
Neue Version von Xserve RAID mit bis zu 3,5 Terabyte Plattenplatz, 2 Gigabit-FibreChannel. Die größte Konfiguration mit 3,5 TB kostet rund 10.000 Dollar. 3 USD pro GB, billiger als Dell, Sun…

18:42 – iTunes Music Store-Updates. Seit 28. April 2003 wurden 30 Millionen Songs über den iTMS verkauft. Mit weitem Abstand zu allen Konkurrenten. 70% Marktanteil bei legalen Download-Angeboten. »Feels great not to be the 5%, isn’t it?«
Wer ist der Top-Kunde beim iTMS? Er hat 29.500 Dollar umgesetzt. Seit Oktober wurden 50.000 Audiobooks verkauft. Ebenfalls seit Oktober: 100.000 Geschenkgutscheine. Neue Angebote im iTMS: sessions@AOL, Billboard-Charts seit 1946. Seit heute neu: 12.000 Klassik-Tracks, auch von »Deutsche Grammophon«. Ab heute: Eine halbe Million Tracks verfügbar.
Er spricht über das Pepsi-Angebot: Pepsi bietet 300 Millionen Flaschen in den USA an und in jeder dritten, also bei 100 Millionen, wird ein Gutschein für einen Song-Download sein. Die Aktion startet am 1. Februar und läuft 60 Tage.

18:50 – iLife ‘04. Enthält das bisherige iTunes 4.2, außerdem iPhoto 4 (hey, Version 3 übersprungen; Unterstützung für bis zu 25.000 Fotos, Performance-Verbesserungen, zeitbasierte Organisation, smart albums, Rendezvous Photo-Sharing und mehr, mein Stream stockt sehr stark).
Demo von iPhoto 4: neue Effekte, automatische Alben nach Datum, Preferences für die x letzten Filmimports und das Album der x letzten Monate, Bewertungsfunktion, verbesserte Diashow-Steuerung, verbesserte Diashow-Preferences, weitere Übergänge bei der Diashow (inkl. Cube).
Demo von Rendezvous-Photo-Sharing. Abzug-Bestellung und Buchdruck ab Februar in Japan, ab März in Europa (»Sorry it took so long.«).
iMovie 4: non-destruktives Trimmen von Clips in der Zeitleiste, Alignment Lines wie in Keynote, neuer Titel-Generator.
Demo von iMovie 4: Trimmen, neue Titel (mit Masken und Star Wars-Effekt), iSight-Import. Sehr einfacher Upload von Filmen auf eine Website (automatisches Komprimieren und hochladen auf die iDisk).
iDVD 4: 20 neue Themes, verbesserte Menüs (Übergänge), verbesserte Slideshows (ebenfalls Übergänge, mit ganzen iTunes-Playlists und nicht nur einem Song), Navigations-Bäume, bis zu 2 Stunden auf einer DVD in besserer Qualität (in iDVD nur 1,5 Stunden), codieren eines Projekts auch auf Macs ohne SuperDrive möglich.
Demo von iDVD 4.

19:15 – [Immer noch das neue iLife '04] »Today we are anouncing a new iApp: GarageBand
Ein einfaches Audio-Aufnahme-Programm für den Hausgebrauch (quasi »Soundtrack light«). Bis zu 64 Spuren, über 50 Software-Instrumente (USB- oder MIDI-Keyboard erforderlich), 1.000 mitgelieferte Loops (pitch and tempo change automatically; die Drum-Loops z.B. von Motown) und 200 mitgelieferte Effekte.
Der Musiker John Mayer (ist mir kein Begriff, sorry) demonstriert das Programm. Hmm, dunkles Metall, ähnlich wie in Final Cut. Einfacher Loop-Generator, damit könnte sogar ich Musik machen.   :-)
Mehrere Gitarren-Amps (halbes Dutzend), mit denen man den Sound einer an den Mac angeschlossenen E-Gitarre ändern kann. John Mayer startet eine kleine Jam-Session, live zu vorher aufgenommen Loops. Steve spielt die eben aufgenommene Session nochmal ab.
19:38, Demo zu Ende. Exportfunktion aus GarageBand hinaus in iTunes hinein.

19:39 – Zusammenfassung von iLife ‘04. Vergleich, was das in der Windows-Welt kosten würde (und lange nicht so gut und keine Programm-übergreifende Zusammenarbeit): über 300 USD. iLife ‘04 wird für 49 USD verkauft. Kostenlos bei jedem neuen Mac dabei. Läuft auf Jaguar und Panther, wird ab 16. Januar verkauft. Kostenlose Downloads der neuen Versionen von iMovie und iPhoto scheint’s nicht mehr zu geben…
Verschiedene Zusatzangebote, um z.B. GarageBand zu erweitern (Jam-Pack: 99 USD), USB-Keyboard für 99 USD. Ein Werbevideo zu iLife ‘04 wird gezeigt. Elijah Wood freut sich über iPhoto.   :-)   Tony Hawk spricht über iMovie, Sheryl Crow über GarageBand.

19:52 – Last stop today, I’d like to talk about the iPod.
Letztes Quartal wurden 730.000 iPods verkauft. Insgesamt bisher über 2 Millionen in den letzten 2 Jahren. Exponentielle Verkaufskurve. 31% Marktanteil bei Geräten und 55% in Revenue (Nummer eins), im Oktober und November. Bisher 10, 20 und 40 GB. Ab heute kein 10 GB- sondern 15 GB-iPod zum gleichen Preis. Irgendwas neues für 39 USD, Ohrstöpsel betreffend. Es gibt einen neuen Werbespot.
Er geht nochmal auf die 31% Marktanteil (Geräte) ein. Was ist der Rest des Marktes? 60% sind Flash-Player. Davon ist die Hälfte High End-Flash-Player. 7% sind andere Harddisk-Player. Die Unter-100-Dollar-Flash-Player kauft kaum jemand, weil sie nur 15 Songs speichern. Die High Ends haben 256 MB Flash-Speicher, halten 60 Songs und kosten 199 USD. Außerdem haben sie ein kleines Display und ein schlechtes User-Interface.
Eine zweite iPod-Familie: »iPod mini«: 4 GB, 1.000 Songs, ein Zoll dick, 249 USD. Ist noch kleiner als der bisherige iPod, hat die Größe einer Visitenkarte. Award-winnig iPod-User Interface. Solid-state scroll-wheel mit Knöpfen darauf, da für separate Knöpfe kein Platz mehr war. Hat den selben Dock-Connector. Unterstützt FireWire und USB 2.0; kann über beide Schnittstellen aufgeladen werden. Kommt mit Gürtelclip. Optionales Zubehör: Dock und Armclip.

One more thing about the iPod mini: It comes in colors. Arbeitet mit Mac oder PC zusammen. Ab Februar in den USA, ab April weltweit (warum so spät?!).

Zusammenfassung der Keynote: 20-jähriges Jubiläum, FCE2…
Ende.

Die Qualität des Streams war leider sehr schlecht (nicht nur bei mir). Die ersten 65 Minuten ständiges Stocken und sekundenlange Hänger. Danach ging es dann, mit 3 bis 9 Sekunden im Puffer und nur manchmal Aussetzern.
Kommentar zur Keynote folgt.

Erschienen am Dienstag, 06.01.2004 @ 22:15 | Kommentare deaktiviert
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MWSF04 – Keynote-Nachlese

Ein paar Worte zur Keynote von heute Abend. Wer sie nicht gesehen hat: in den nächsten Tagen wird Apple sicher den Stream bei QTV anbieten; Textzusammenfassungen gibt es bei mir oder bei Macrumors.
Ganz kurz die wesentlichen Ergebnisse (mit Links zu Apple und Meldungen bei Macrumors und Heise in Klammern):

Insgesamt war die Keynote wenig überraschend. Die wichtigsten Vorhersagen der führenden Gerüchteküchen Macrumors und Thinksecret trafen ein: FCE2, GarageBand und »Mini-iPods«.
Zu FCE2 kann ich nichts sagen, da ich das Programm zu wenig kenne. Die G5-Updates bei den Server-Systemen Xserve und Xserve RAID war lange überfällig und VirginiaTech wäre bestimmt froh gewesen, hätte es sie schon vor drei Monaten gegeben.

iLife: Mir fällt als erstes auf, dass es keine kostenlosen Updates mehr zu iMovie und iPhoto mehr gibt. Thinksecret hatte bei dem letzten Update dieser Programme von diesem Vorhaben bereits Wind bekommen. Angeblich hat sich Steve Jobs kurz vor der Präsentation wegen der zahlreichen negativen Reaktionen auf diese Meldungen kurzfristig doch entschieden, sie zum kostenlosen Download anzubieten.
Dass es iDVD und GarageBand nicht als Download gibt ist klar, beide Programme brauchen durch zig Themes, Loops und Sounds einige Gigabyte. iMovie und iPhoto hätten es schon sein dürfen. Neuen Macs liegt iLife wie gehabt kostenlos bei.

GarageBand nutzt mir wenig, da ich keine Musik mache. Allenfalls ein paar einfache Loops könnte ich damit zusammenbasteln. Ob’s für Musiker was taugt kann ich nicht sagen. Holger?
Positiv allerdings, dass das Programm in iLife enthalten ist und nicht separat verkauft wird. Als Einzelprodukt hätte man dafür denke ich durchaus 49 USD verlangen können.

Von iTunes gibt es keine neue Version. iMovie 4 bringt ein paar kleinere Verbesserungen mit. Nett: Eine angeschlossene iSight kann als Video-Input für iMovie benutzt werden. Ich überlege, ob ich die Welt mit Video-Blog-Einträgen heimsuchen soll.

iDVD 4: Die 49 Euro für iLife auszugeben lohnt sich für mich allein schon wegen des neuen iDVD. Besonders gefällt mir, dass iDVD nun nicht mehr maximal anderthalb Stunden in mittelmäßiger Qualität auf eine Scheibe brennt, sondern zwei Stunden in hoher Qualität.
Einige der neuen Themes fand ich recht ansprechend und der Navi-Baum des Menüs ist sicher ebenfalls nützlich.

iPhoto 4: Die Version 3 hat Apple großzügig übersprungen, aber dass Versionsnummern Schall und Rauch sind, ist ja spätestens seit Microsofts Sprung von Word 2 auf Word 6 nichts Neues mehr. Neben neuen iPods waren Neuerungen bei iPhoto für mich die spannendste Frage der Keynote. Kein anderes Programm der iLife-Suite hatte Verbesserungen so dringend nötig wie iPhoto: es war bei ein paar hundert Bildern unerträglich langsam, hatte eine kaum erwähnenswerte Schlagwort-Funktion und Abzug- sowie Buchbestellungen waren außerhalb der USA nicht verfügbar.
Wie es in iPhoto 4 mit der Verschlagwortung aussieht, ist fraglich: Verbesserungen in diesem Bereich werden auf der Produktseite nicht erwähnt und auch auf den dortigen Screenshots ist kein Suchfeld a la iTunes oder dem Finder zu entdecken.
Die Performance wurde nun spürbar verbessert, das war im Keynote-Video klar zu erkennen. Als Steve Jobs die Demo von iPhoto beendete und zur Zusammenfassung ansetzte befürchtete ich schon, dass es mit einem europäischen/deutschen Bilderservice wieder nichts werden wird, aber dann hieß es doch noch: Japan im Februar, Europa im März. Um Abzüge in 10×15 oder größeren Formaten geht’s mir dabei gar nicht mal, ich finde das Fotobuch interessant – den Bildband mit den eigenen Fotos.

iLife werde ich mir wegen des neuen iDVD und iPhoto (Bildband!) auf jeden Fall zulegen.
Trotz neuer iPhoto-Version werde ich mir wohl doch noch ein »richtiges« Programm für’s Digital Asset Management kaufen müssen, um endlich eine brauchbare Verschlagwortung von Fotos zu bekommen. In der engeren Wahl sind Portfolio 6 (um 215 €), Cumulus 6 (um 65 €) und iView Media Pro 2 (um 140 €).

Zu den neuen iPods. Dass der Einsteiger-iPod zum gleichen Preis nicht mehr mit 10 GB (tatsächlich 9,3 GB), sondern 15 GB (tatsächlich 13,96 GB) daher kommt, finde ich sehr gut.
Die Mini-iPods – bzw. in Apple-Speak: »iPod mini« – finde ich dagegen sehr enttäuschend. Zunächst ist recht überraschend, dass sie sowohl kleiner (in den Dimensionen) als auch billiger geworden sind; John Gruber hat damit nicht gerechnet und ich fand seine Argumentation überzeugend. Auch die Kapazität von 4 GB (in wirklich: 3,7 GB) geht in Ordnung. Lob für die Lösung der Platzprobleme betreffend Display und Knöpfe. Die Farben sind Geschmackssache, ich mag solche weichgespülten Pastell-Töne ja nicht, für mich müsste es ein silbernes Modell sein.

Aber was gar nicht geht, ist der Preis: 249 Dollar sind noch zu viel. Apple hätte die Chance gehabt, den Markt der mp3-Player (den sie mit dem iPod mit 31% eh schon beherrschen) komplett aufzurollen und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Jeder hätte sich einen Mini-iPod gekauft, wenn der Preis in der Region 99 bis 149 USD gewesen wäre.
249 sind für 4 GB mp3-Player eigentlich ein durchaus fairer Preis, und der Vergleich zu diesem Rio-Ding während der Keynote war angemessen (iPod mini hat 16x mehr Kapazität, ist auch in jeder anderen Hinsicht besser und er kostet nur 50 Dollar mehr). Der iPod mini hat, zu diesem Preis, zwei Probleme:

  1. Er ist zu teuer.
    Der nächstgrößere iPod kostet 50 Dollar mehr (nämlich 299 USD), bietet einem aber 11 GB mehr Speicher (nämlich 15 GB). Wer 250 Dollar für einen mp3-Player ausgeben kann, spart noch ein wenig und kauft sich dann einen »richtigen« iPod für 300 Dollar.
  2. Er ist zu teuer.
    149 oder meinetwegen 199 USD als absolute Schmerzgrenze wäre der richtige Preis gewesen, um aus dem iPod mini ein Massenprodukt zu machen, das nicht zu teuer für ein paar Monate Taschengeld oder für ein Geburtstagsgeschenk ist.
    Da es bei den großen iPods schon drei verschiedene Kapazitäten gibt, hätte es nicht noch ein iPod mini mit 2 GB Kapazität zum Preis von 149 oder 199 USD sein können? Selbst 2 GB sind immer noch 8x mehr, als die besseren Flashspeicher-Player für 200 Dollar haben, und es reicht für 500 Songs.

Fazit: Hoffen auf den iPod mini mit 2 GB. Das neue iLife gefällt mir durchaus und 49 Euro sind ein fairer Preis. Auf den iTMS in Deutschland werden wir noch etwas warten müssen. Die Power Mac-Updates die es heute nicht gab, gibt es eben in drei Wochen außerhalb der Reihe. Sehr schön Jobs’ Eingehen auf das 20-jährige Mac-Jubiläum und den »1984«-Werbespot.
Keine Erwähnung auf der Keynote fand das ebenfalls heute vorgestellte Xgrid (siehe Macrumors).

Die Videos, die während der Keynote gezeigt wurden, sind nun auf Apples Website online:

Szenenfoto '1984'

Erschienen am Dienstag, 06.01.2004 @ 23:22 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 07.01.2004

Der Tag müsste 48 Stunden haben…

24 Stunden, um all das zu lesen was ich lesen möchte, und 24 Stunden für den Rest.

Erschienen am Mittwoch, 07.01.2004 @ 12:18 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 08.01.2004

Die Idee reift

So langsam komme ich in die Pötte mit meinem zweiten SAE-Projekt. Aufgabe ist die Erstellung einer mindestens 50-sekündigen Animation in Cinema 4D und anschließender Verfeinerung in After Effects.

Es wird ein Trailer mit Ankündigungen von Spielfilm-Highlights für einen Fernsehsender. Bezüglich der Filmausschnitte, Abläufe und dem Zusammenhang habe ich schon ein paar gute Ideen.Worüber ich mir noch nicht ganz klar bin, ist die Umgebung, in der das ganze stattfinden soll: Nur um Videos aneinander zu reihen, brauche ich kein C4D, da genügt ein Videoschnitt-Programm bzw. After Effects. Vielleicht lasse ich Flächen mit den Videos durch die Luft fliegen, irgendwie sowas.

Janz ruhich, et läuft!

Erschienen am Donnerstag, 08.01.2004 @ 19:42 | Kommentare deaktiviert
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»Neu, neu, neu – unendlich neu: Verbesserte Permalinks.«

Mittlerweile ist es bei Weblogs Usus, dass die Titelzeile bzw. Artikel-Überschrift mit einem Permalink unterlegt ist. Ist ‘ne gute Sache, und deswegen habe ich’s übernommen.

Das wurde mehr aus der Not geboren: An sich sollte man auf einer Seite einem Link nicht zweimal den selben Namen geben (also für Permalinks den Namen »Link« verwenden, oder Rauten # mit Permalinks versehen, die sich zehnmal auf einer Seite wiederholen):

»If more than one link on a page shares the same link text, all those links should point to the same resource. Such consistency will help page design as well as accessibility.«

Ich habe die Permalinks mit dem Namen »Link« am Ende jedes Eintrags dennoch beibehalten, da sonst nicht auf Anhieb sichtbar ist, dass es Permalinks gibt (die Überschriften sind in erster Linie Überschriften und haben quasi als »zweites, unsichtbares Feature« noch Permalinks drunter).
Die Uhrzeiten der Einträge zu verlinken ist allerdings auch nicht unüblich.

Welches »Gut« Vorrang hat, eindeutige Linktexte oder leicht auffindbare Permalinks, darüber kann man sich, denke ich, streiten.

Erschienen am Donnerstag, 08.01.2004 @ 20:02 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 09.01.2004

»Compared to being able to make your own movies and music, it’s hard to get excited about easier print previews in Excel.«

Es gibt sehr viele Diskussionen und Eindrücke zur Keynote von Steve Jobs letzten Dienstag. Ich habe den Eindruck, dass am meisten über die iPod minis und GarageBand diskutiert wird.

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iPod mini: Zu teuer?

Der kleine Bruder des iPod ist durchaus ein ansprechendes Gerät: So »groß« wie eine Visitenkarte, einen Zentimeter »dick«, das bewährte iPod-Interface und satte 4 GB Speicher, die einem Einsteiger reichen sollten. Ein höchst begehrenswertes Gerät, das jeder haben will, wäre da nicht der Preis (der »Cube« lässt grüßen).
In den Gerüchteküchen vor der Keynote wurde allgemein mit einem 2 GB-Gerät für 99 oder 129 USD gerechnet, sowie einem 4 GB-Modell zu 149 oder maximal 199 Euro. Der tatsächliche Preis beträgt 249 USD. Steve Jobs verglich in der Keynote den iPod mini mit einem Rio-Flash-Player (256 MB zu 200 USD) und sagte, der iPod mini böte für nur 50 Dollar mehr die 16-fache Speicherkapazität. Was er nicht erwähnte war, dass es für weitere 50 USD das iPod-Einsteigermodell mit 15 GB gibt (299 USD).

Zu dem eh schon hohen Preis kommt der etwas seltsame Umrechnungsfaktor Dollar/Euro hinzu, den Apple DACH anzusetzen scheint, wenn sie den iPod mini hierzulande mit 299 EUR Listenpreis verkaufen wollen. Do the math: Bei einem Kurs von 1:1,2740 entsprechen 249 USD genau 195,4474 EUR. Hinzu kommen 16% Mehrwertsteuer (die in den US-Preisen nie enthalten ist): 226,72 EUR.
Apple DACH könnte den iPod mini hierzulande zu 249 EUR oder 259 EUR anbieten und hätte da sicher noch gut Luft drin für Währungsschwankungen, Transport etc (ein Kurs von 1:1,15 gäbe inkl. Steuer z.B. 251,17 EUR). Stattdessen kostet er 299 EUR. Den 15 GB-iPod gibt’s im deutschen Apple-Store übrigens für 349 EUR (in den USA: 299 USD). Den Preis hätte man auch gerne mal an die Realitäten anpassen können. Bei einem Kurs von 1:1,15 wären das 301,60 EUR; und von 1,15 ist der Kurs momentan weit weg. 1:1,20 wären 289,03 EUR.
Bei iLife hat sich Apple DACH zu einem vernünftigen Preis durchgerungen; US-Preis: 49 USD. Deutscher Preis: 49 EUR.

Es ist wahr, dass die ersten iPods bei der Einführung vor zwei Jahren (November 2001) mit 5 GB Kapazität 500 Euro kosteten (ich war übrigens einer der Glücklichen, die einen der ersten in Deutschland ausgelieferten iPods in Händen hielten; aktuell habe ich ein 10 GB-Modell aus der zweiten Serie, noch ohne Dock).
Aber gerade der Abstand zum nächstgrößeren iPod von 50 Euro, der 11 GB mehr Speicher bringt, will mir nicht in den Kopf. Und mit »Apple ist eine Premiummarke« kann man das IMHO noch nicht abschließend erklären.

Mit einem wirklich günstigen iPod mini hätte Apple den Markt komplett abräumen können. 2 GB Kapazität für ein kleines von zwei iPod mini-Modellen wäre völlig ok gewesen. Evtl kommt das ja noch, oder eine Preissenkung in drei Monaten auf ein vernünftiges Niveau.
Da die Preise für Speicher ständig fallen, ist ein sinkender Preis nur eine Frage der Zeit. Siehe oben: Erster iPod vor zwei Jahren mit 5 GB zu 500 EUR, aktuelles 15 GB-Einsteigermodell zu 350 EUR (Dollar-Preis damals 400 USD, heute mit dreifacher Kapazität 300 USD). Der iPod mini wird sich mittelfristig gut verkaufen (s.o., im Prinzip ein geniales Produkt), aber ich denke nicht, dass er ab dem Verkaufsstart – Februar in den USA, April weltweit – ein Erfolg werden wird.
Macrumors hat übrigens gemeldet, dass im iPod mini eine 1″-Festplatte von Hitachi verbaut wird.

Eine gute Zusammenfassung zur Preisdiskussion gibt es im fscklog.
Joy of Tech hat mal wieder den besten Kommentar in Comic-Form vom Stpale gelassen: Joy 518.

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iPod mini: Preiswert?

Eine ausgesprochen interessante, andere Sichtweise wird von John Gruber (Daring Fireball) und Dan Benjamin (Hivelogic) vertreten. Dan sagt:

»Saying that the iPod Mini is too close in cost to the 15GB iPod is like saying that the 330ci Convertible shouldn’t cost as much (or more) as the 530i Sedan.«

Auf Deutsch: »Zu sagen, der iPod mini wäre im Preis zu nah am 15 GB iPod ist so, als würde man fordern, das BMW 3er Cabrio dürfe nicht so viel (oder mehr) kosten wie ein (geschlossener) 5er BMW.«
Kurz nach der Keynote schrieb er bereits:

»iPod Mini: Nice. Perhaps a bit too close in price to the 15gb model, but it’s competing for a different market. Size + shape + look + color = good.«

Der von mir sehr geschätzte John Gruber überlegt in einem längeren Artikel:

»The iPod mini is not about being a new low-end model – it’s a new small-end model.«

[...]

»If hard disk capacity were the only factor that mattered, we’d all be using brick-sized players from Creative Labs.«

Weitere Meinungen (von John verlinkt):

Apple-CEO Steve Jobs erläuterte höchstselbst in einem MSNBC-Artikel (via Macrumors):

»I think that one of the biggest customers for the mini is going to be current owners buying a second iPod. They’re going to have both – when I go on a trip I take my whole library with my iPod and when I go to the gym I take the mini.«

Dans Cabrio-Vergleich hat einen gewissen Charme.
Gibt es hier jemanden, der Johns Ansicht teilt und sagt: »Auf die Größe [der Festplatte] kommt’s nicht an?« Jemand, dem der aktuelle iPod zu groß und zu schwer ist? Ich habe meinen iPod in der Jackentasche, auf dem Schoß, halte ihn in der Hand oder habe ihn irgendwo abgelegt. Ich höre meistens, wenn ich irgendwo unterwegs bin: Im Zug, im Bus, in der U-Bahn.

Apple besetzt mit dem aktuellen iPod 31% des gesamten Marktes an mp3-Playern (31% der Geräte, Oktober und November ‘03). »And then we other ist 7% – these are mostly other harddisc players that were in the process of eliminating the iPod.« (Steve Jobs)
Ebenfalls 31% des Marktes besteht aus low-end Flash-Spielern bis 100 Dollar und (schon wieder) 31% sind high-end Flash-Spieler zu 100 bis 200 Dollar und Speicherkapazitäten bis 256 MB. Apple möchte diesen high-end Flash-Marktanteil attackieren. Ich frage mich allerdings, ob es in diesem Bereich wirklich um physische Komptaktheit geht (laut Dan und John das Argument des iPod mini), oder ob sich einen solchen Player nicht eher Leute kaufen, die ein bisschen mehr Musik unterbringen wollen als auf einem Player mit vielleicht 64 oder 128 MB Speicher (ich versteh’ eh nicht, weswegen man sich so einen Flash-Spieler kauft).

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Video-iPods im Anmarsch?

Es gibt von einigen Leuten den Wunsch, dem iPod Video-Fähigkeiten zu geben. Ich glaube nicht, dass das kommt. Christian hat schon vor ewigen Zeiten mal in einer Mac-TV-Sendung ironisch gesagt: »Drei Stunden ‘Herr der Ringe’ auf einem 2-Zoll-Display, das wollte ich immer schon haben.«
Steve Jobs erteilte einem Video-iPod (vorerst) ebenfalls eine Absage, aus drei Gründen:

  1. Es gibt nichts vergleichbares zu Kopfhörern: Video auf einem kleinen Display zu sehen, ist nicht das selbe wie im Kino oder Theater.
  2. Hollywood erledigt bereits einen guten Job in Verkauf und Verbreitung ihrer Produkte (DVD, Kinos etc.)
  3. Leute sehen ihre Lieblingsfilme nicht in der selben Weise, wie sie sich ihre Lieblingsmusik anhören.

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GarageBand: »Kicks ass.«

GarageBand ist eines der Produkte, die durch Apples Kauf der deutschen Firma Emagic (»Logic«) entstanden sind (»Soundtrack« war glaube ich das erste). Ich bin selbst kein Musiker, aber die über zwanzig-minütige Demo von GarageBand während der Keynote hat mich durchaus beeindruckt. Mit dem eingebauten Loop-Generator von Soundtrack bekäme sogar ich einigermaßen vernünftig klingende Loops hin. Carsten zitiert eine musizierende Bekannte, die von dem Programm hin und weg ist. Holger, der von Musik wesentlich mehr Ahnung hat als ich (setzt u.a. Cubase professionell ein), ist ebenfalls schwer beeindruckt.

John Engler (inluminent) berichtet über einen Freund, der sich wegen GarageBand einen Mac kaufen wird (»We’re so getting an iBook.«).
Brent Simmons (Programmierer des RSS-Aggregators NetNewsWire) sagt: »I’ve been waiting 20 years for GarageBand.«
Mehrfach habe ich gehört: »Sowas gab’s zuvor noch nicht in der Einfachheit und zu dem Preis, auch nicht in der PC-Welt«. Den Musiker unter uns scheint das echt die Socken auszuziehen.   :-)
Aus einem Kommentar unter Brents Eintrag:

»I wonder how many Windows developers/guitar player are going to buy a Mac at ~$1000 just to use GarageBand. :-)«

John Gruber bringt es auf Daring Fireball mal wieder auf den Punkt:

»What’s so cool about GarageBand is that it exemplifies the market that Apple is going after. People who want to use their computers to make cool things. People who want to be producers, not just consumers. If it’s possible to distill into a single thought what it is that makes Apple Apple, and what has made the Macintosh so enduringly popular, that’s it.

That’s why Apple’s industry-wide PC market share numbers are nearly meaningless. The vast majority of Wintel PCs are used as little more than modern-day typewriters. They’re just office equipment.«

Ich könnte hier den ganzen Artikel zitieren und unterschreiben, aber lest selbst.
Und bitte, wer’s nicht kennt, unbedingt auch Johns Artikel zum Thema Marktanteil lesen!

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Sonstiges

Ein paar Links:

Erschienen am Freitag, 09.01.2004 @ 14:54 | Kommentare deaktiviert
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CSS: »Horizontal and vertical centering, together at last.«

Bei WaSP gesehen: Dead Centre. Eine rote Box, horizontal und vertikal mittels CSS auf die Seite gedübelt.

Erschienen am Freitag, 09.01.2004 @ 16:13 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 10.01.2004

iLife-Screenshots, Keynote-Download

Für diejenigen, die’s gar nicht erwarten können, das neue iLife in die Finger zu bekommen (also Leute wie mich), gibt’s diverse Screenshots von iPhoto 4, iMovie 4 und GarageBand (via Macrumors).

Außerdem wurden die Download-Links für die MWSF04-Keynote vom Dienstag bekanntgegeben (via Mac-TV). Ich lade grade die 250 KBit/s-Version runter. 305 MB, die mit 103 KByte/s zügig durch die Leitung kommen.

Jetzt wieder ab ins Bett, mein Magen rebelliert. Später mehr dazu.

Erschienen am Samstag, 10.01.2004 @ 11:25 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 11.01.2004

24/2

Die zweite Staffel von »24« wird ab März 2004 im deutschen Fernsehen laufen, wie bereits im Oktober angekündigt. RTL2 macht zwischen seinen Sendungen bereits Werbung (ich sehe gerade die Wiederholung von »Sleppers«; guter Film, habe ihn Anfang ‘97 im Kino gesehen).

Erschienen am Sonntag, 11.01.2004 @ 2:12 | Kommentare deaktiviert
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»Please excuse me from being late, I have a case of explosive Diarrhea.«

Gestern war der Tag der Notenbekanntgabe der beiden Abschlussprüfungen in Englisch und Wirtschaft im Telekolleg. Ich war pünktlich um kurz vor 10 in der Schule in Fürth, aber ein Mitschüler hat mich wieder heimgeschickt: Ich muss ziemlich gequält ausgesehen haben. Kurz zuvor antwortete ich auf die Frage »Wie geht’s?« mit »Nicht gut. Magenverstimmung, ich hätte gar nicht herkommen sollen.«
Seinem Vorschlag, die Noten für mich zu erfragen so dass ich gehen könnte, schloss ich mich an. Mir ging es mittlerweile ziemlich dreckig und ich wollte nicht noch die halbe Stunde durchstehen.

Am Freitag-Abend war noch nichts und der Himmel weiß, was ich mir da auf den Samstag-Morgen eingefangen habe. Am Morgen hatten sich schon leichte Bauchschmerzen und Gerumpel im Magen eingestellt, aber es war noch erträglich. Die schaukelige Busfahrt über Fürths kaputte Straßen gab mir dann allerdings den Rest.
Nachdem ich die Schule wieder verlassen hatte, ging ich in die nächstbeste Apotheke und ließ mir was zur Beruhigung des Magens geben. Der Apotheker verkaufte mir für 4,60 eine 20er Packung »Talcid« von Bayer. Kautabletten, die überschüssige Magensäure binden sollen.
Als nächste Apotheke hatte ich die am Rathaus im Kopf, aber es war überraschend, noch zuvor an vier Apotheken in der Fußgängerzone vorbeizukommen. Ich kaufte noch eine Flasche Wasser und ließ mich von Wolfgang abholen.

Zu Hause das Standard-Programm in einem solchen Fall: Zwieback, gezuckerter Fencheltee, Heizkissen, Cola und Salzbrezeln. Gegen halb zwölf schlief ich ein, es ging mir wieder etwas besser als am Morgen.
Aufwachen um 15 Uhr, höllische Schmerzen! Zwei weitere Talcid und ich schlief zum Glück wieder schnell ein. Ab 18 Uhr war ich dann wieder wach und das Befinden war auf dem Stand von 11:30 Uhr.

Mittlerweile hat sich die Lage weiter gebessert. Noch nicht alles im grünen Bereich und im Magen rumpelt’s immer noch, aber immerhin habe ich keine Bauchschmerzen mehr. Ich hoffe, dass sich die Lage bis morgen früh weiter entspannt, ich will unbedingt am Montag wieder nach München in die SAE fahren. Die nächsten drei Wochen ist After Effects das Thema.

Die Telekolleg-Noten habe ich noch nicht (evtl bekomme ich sie per Mail, habe mal angefragt), aber ich weiß, dass ich zumindest nicht in die mündliche Prüfung kann/muss. Die Mündliche kommt nur in Frage, wenn man sich durch die Abschlussprüfung verschlechtert hat und auf der Kippe steht (Komma-5, nachdem Jahresfortgangsnote und Prüfungsnote addiert und durch zwei geteilt wurden). Also habe ich in Wirtschaft und Englisch entweder eine 3 bzw. 2 oder sogar besser geschrieben (bei einer besseren Abschlussnote und Komma-5 überwiegt die Prüfungsnote). Oder ich habe mich in der Prüfung sensationell verschlechtert, z.B. eine 4 in Englisch (gäbe mit der 2 aus dem Jahresfortgang eine glatte 3 ins Zeugnis) oder eine 5 in Wirtschaft (Zeugnisnote wäre dann 4).

Erschienen am Sonntag, 11.01.2004 @ 14:13 | Kommentare deaktiviert
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3D für Einsteiger

In der aktuellen c’t 02/2004 – seit gestern bei den Abonennten, spätestens ab morgen am Kiosk – gibt es ab Seite 196 eine Einführung in das Thema: »Wie 3D-Software Objekte modelliert«.
Der Autor Maximillian Schönherr erklärt die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Arbeit mit einem 3D-Programm und erläutert wichtige Fachbegriffe. Es gibt sehr viele Screenshots von 3D-Szenen, die aus Maya stammen (könnten aber auch aus Cinema oder einem anderen 3D-Programm kommen).
Durchaus empfehlenswert für alle, die sich näher für die Materie interessieren.

Wo ich schon mal einen Eintrag zum Thema 3D schreibe, noch einen Hinweis auf meinen Kommentar von vor ein paar Tagen: Bei Bronski bin ich über panoramas.dk gestolpert: Eine Seite, die sich großen QTVR-Panoramen verschrieben hat – sehr geil. Zudem anschaulich, falls sich jemand nach meinem QTVR-Bericht keine Vorstellung von dem Thema machen kann. Meine Favoriten aus den Top10: New York Silvester 2003, Mount Everest, Matterhorn und der Eiffelturm.
Einfach mal mit gedrückter Maustaste im Bild rumfahren: links, rechts, rauf und runter.   :-)

Erschienen am Sonntag, 11.01.2004 @ 15:25 | Kommentare deaktiviert
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Die letzte Schmidt-Show

Gestern kam ich dazu (da bettlägerig), mir die Sondersendung der HSS zum 20-jährigen SAT.1-Jubiläum anzusehen, die letzten Donnerstag lief.
Ich habe die Ausstrahlung glatt verpasst und erst 20 Minuten später den Videorecorder gestartet, aber glücklicherweise hat Wolfgang die Sendung von Anfang an aufgenommen.

Mir hat die Sendung sehr gut gefallen, wesentlich besser, als sein verkorkster Jahresrückblick. Die Einspieler zur SAT.1-Geschichte, das Quiz mit den Filmtiteln, Glücksrad… Maragarete Schreinemakers konnte ich nichts abgewinnen, Jörg Wontorra fand ich als Gast wesentlich angenehmer. Netter Gag: Zu Beginn der Werbepausen fielen SAT.1-Bälle vom oberen Bildschirmrand, wie vor 10 Jahren.

Dass die netto 90 Minuten an zwei Terminen aufgezeichnet wurden (siehe DWDL) und SAT.1 hinterher geschnitten hat, war deutlich zu erkennen (v.a. die Schnitte waren bzgl. Bild und Ton sehr hart).
Mittlerweile wurden die Kulissen des Studio 449 abgerissen.

Erschienen am Sonntag, 11.01.2004 @ 17:58 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 13.01.2004

Eine gute und eine schlechte Nachricht

Die schlechte zuerst: Meine Idee für das 2. SAE-Projekt taugt nicht wirklich. Ein Trailer würde mir zwar Spaß machen. Aber ich glaube nicht, dass ich das 3D-Projekt all zu sehr zu einem Videoschnitt-Projekt umkrempeln kann, ohne Punktabzug befürchten zu müssen.
Die gute Nachricht: Ich habe bereits eine neue Idee. Der Titel des Projekts:

»Romeo & Juliet: Metaballs in Love«

Erschienen am Dienstag, 13.01.2004 @ 18:40 | Kommentare deaktiviert
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Premiere

Den Montag habe ich in der SAE verpasst, mein Magen hatte Einwände gegen die Fahrt nach München. Hinterher ließ ich mir von Kollegen berichten, und offenbar habe ich nicht viel verpasst: Es ging doch noch nicht mit After Effects los, wie von unserem Director- und Cinema-Guru, Carsten, angekündigt, sondern Rainer unterrichtete Premiere.
Mit Adobes semi-professionellem Videoschnitt-Programm befassten wir uns bereits eine Woche lang am Schluss des BMC-Kurses. Der gestrige Montag frischte also nochmal das Wissen des damaligen Unterrichts auf.

Am heutigen Dienstag fuhr ich dann aber nach München. Thema war nach wie vor Premiere. In einer kurzen Wiederholung ging es nochmals um die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen: Verschieben, schneiden und trimmen. Anschließend befassten wir uns recht ausführlich mit dem Title-Generator, um Vor- und Abspänne erzeugen zu können (inkl. Einbinden von Bildern).
Es folgte eine etwas längere Übung zum Thema Track-Matte. Auf finalcutpro.de gibt es eine gute Erklärung des Begriffs:

»Mattes sind eine Art Schablone, die bestimmte Bereiche eines Videobildes verdecken, um darin anderes Videomaterial abzuspielen.«

In unserem Beispiel ging es um zwei Videoclips: Einmal eine Wiese, und zum anderen die selbe Wiese, aber mit zwei Leuten drauf. Das ganze sollte zusammengeschnitten werden, aber nicht so, dass die Personen einfach auftauchen. In einem dritten Clip stand uns eine Art Beam-Effekt zur Verfügung – der übrigens mit dem Partikelsystem in Cinema gerendert wurde.
Die Track-Matte ist ein Bild mit Alphakanal, das in Photoshop erstellt wird. Dazu wird in Premiere zunächst ein Standbild des ersten Frames des Videoclips erzeugt, das Standbild wird in Photoshop geladen und dort wird eine grobe Auswahl um die beiden Personen erzeugt. Die Umgebung um die beiden Menschen wird per Layer-Maske transparent geschaltet, das Innere der Auswahl – also die beiden Hanseln – schwarz gefüllt. Als Photoshop-Datei mit Alpha-Kanal abgespeichert und in Premiere wieder importiert. Am Schluss sieht es so aus wie in einer uralten TOS-Folge, in der Kirk und seine Mannen auf den Planeten gebeamt werden. Zwar nur ein einfacher Effekt, aber für eine Stunde Arbeit kann sich das durchaus sehen lassen.
Und man sieht auch, dass es in dem Geschäft nicht auf das Beherrschen einzelner Applikationen ankommt, sondern auf die Programm-übergreifende Zusammenarbeit. Gerade mit Alpha-Kanälen kann man die tollsten Sachen machen!

Nächste und übernächste Woche beschäftigen wir uns mit After Effects, und ab nächster Woche geht es auch mit den Pflichtübungen wieder weiter (wir haben drei Wochen Zeit für die After Effects-Übung, die wir nächste Woche bekommen).

Erschienen am Dienstag, 13.01.2004 @ 20:02 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 14.01.2004

»Man fällt hier sehr tief.«

Vor Silvester sah ich mir den dritten Teil der »Herr der Ringe«-Trilogie an, und bislang habe ich noch nichts drüber geschrieben. Zeit, das nachzuholen.

Am besten gefiel mir an diesem Abend eigentlich, dass wir zu elft im Kino waren. Vor dem Film war ich mit drei Freunden noch im Bajazzo essen, ebenfalls sehr lecker und ein schöner Teil des Abends.
Der Film selbst: Hmm, naja. Schon tolle Bilder, atemberaubende Landschaften, gigantische Schlachtszenen, geile Spezialeffekte und ein paar Gags, aber das alles reicht bei mir noch nicht zu einem guten Film. Die Handlung war weitgehend frei von Überraschungen (und ich habe zuvor nur den ersten Band gelesen, damals, in meiner Jugend). Das halbstündige Finale längte doch arg.

Der zweite Teil war da wesentlich spannender: Am Schluss saß ich im Kinosessel und konnte kaum die Fortsetzung erwarten. »Die Rückkehr des Königs« war durchaus dreieinhalb Stunden gute Unterhaltung, aber ich saß nicht gebannt von den Geschehnissen auf der Leinwand im Saal, und das habe ich bei einem Film schon ganz gerne.
Yoah, ansonsten muss ich, denke ich, nichts weiter dazu schreiben, dank des Hypes wurde es ja überall breitgewalzt. Ein bisschen habe ich ja das Gefühl, dass ich mit der Meinung alleine da stehe, aber egal.

Erschienen am Mittwoch, 14.01.2004 @ 16:12 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 16.01.2004

Die zweite Zwischenprüfung

Am Mittwoch stand die zweite von vier Zwischenprüfungen in der SAE an. Genau gesagt war das mein Termin für die praktische Prüfung; den theoretischen Teil schrieben wir alle bereits letzte Woche Montag.
Ab dieser Prüfung läuft es mit dem praktischen Teil etwas anders als bislang bekannt. In der ersten Prüfung saßen wir alle nach dem Theorie-Teil im gleichen Raum und bekamen die gleiche Aufgabe, zum Beispiel zwei Bilder in Photoshop zu einem neuen anhand einer Vorgabe zusammenbauen. Es war eine Stunde Zeit und am Schluss wurde bewertet, wie weit man war und ob man einigermaßen sinnvoll gearbeitet hat (non-destruktiv).

Letzte Woche hat der Kursleiter mit jedem einen individuellen Termin für eine halbstündige Prüfung ausgemacht, und ich musste um 14:30 Uhr antreten.
Ich hatte die Zeit bis dahin noch etwas zum Üben genutzt und war dann am Morgen mit dem ICE um 09:09 Uhr ab Erlangen nach München gefahren. In München noch einen Happen gegessen, mal in den Hugendubel geschaut (ich habe mich nach einem Thesaurus umgesehen; das Standardwerk taugt aber für meinen Fall nicht so wirklich) sowie Stefie und Holger besucht.
Inhalt der Prüfung war natürlich Cinema, dazu hatten wir ja nun vier Wochen Unterricht, zudem müssen wir damit das zweite Projekt bewältigen.

Man könnte sich Fragen, weswegen die Prüfung jetzt ansteht, denn nach dem Projekt würden wir alle mehr wissen, da wir dann viel mit dem Programm gearbeitet hätten. Mir wurde die Antwort auf diese Frage nach meinem Test klar, an der Art und Weise, wie Jochen, der Kursleiter, die Prüfung durchgeführt hat.
Ihm kam es sehr darauf an uns Dinge zu fragen, die wir bei der Arbeit am Projekt brauchen würden. Wenn ich etwas nicht wusste, notierte er sich das für das spätere Test-Ergebnis, aber er erklärte mir dann auch, wie ich dieses oder jenes in Cinema umsetzen kann; um so noch Wissenslücken zu schließen. IMHO ein sehr gutes Verfahren.

Die ersten fünf Minuten ließ er mich alleine werkeln: Ich bekam mein TIFF-Bild eines gerenderten Hauses, das ich nachbauen sollte. Ein sehr einfaches Haus nur: Boden, vier Wände, Dach drauf, also nichts übermäßig kompliziertes. Aber ich stellte mich etwas an, indem ich die vier Wände einzeln aufstellte, statt einfach per Boole-Objekt einen Würfel von einem größeren Würfel abzuziehen.   :-)
Ohne zu sehr ins Detail zu gehen (und ich weiß, dass es verschiedene Aufgabenstellungen gab): Im weiteren Verlauf ging es um die Belegung eines Würfels mit bestimmten Materialien, die ich zusammenmischen musste (auch hier wieder ein Alpha-Kanal bei einer Textur). Beleuchtung und Schattenwurf spielte eine Rolle, außerdem eine Kamerafahrt um das Objekt herum (Stichworte: Target-Expression und Ausrichten am Spline). Zum Ausklang noch ein paar Fragen zu Render-Einstellungen.

Alles in allem habe ich ein gutes Gefühl, es lief zumindest besser als erwartet. Trotzdem wage ich keine Prognose und ich hoffe, dass ich über 70% komme.

Ah ja, wer mal ein Cinema-Tutorial sehen will (wurde von einem Mitstudenten ausgegraben): »Modeling Cars with HyperNURBS«. Abartig. Da hätte ich auch Bildhauer werden können…

»You might think by now we’d be running out of things to model as far as trim went… but you’d be wrong. It seems like here’s always something more… Like the radio antenna.«

Erschienen am Freitag, 16.01.2004 @ 19:00 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 17.01.2004

Frühstück im Blauen Adler

Heute Vormittag habe ich mich mal wieder mit Karin getroffen. Treffen gibt’s leider nur alle paar Monate, da wir beide viel zu tun haben, und dann einen Termin zu finden, ist nicht immer einfach. Dafür gibt’s jedes Mal viel zu erzählen.
Es war auch dieses Mal sehr schön. Wir haben uns im »Blauen Adler« im Nürnberger Hauptbahnhof getroffen. Nettes Ambiente – wir waren oben auf der Galerie –, aber nicht ganz billig (Kanne Pfefferminztee 3,80).
Evtl ergibt sich die nächsten zwei Wochen noch Kino, ist noch nicht ganz sicher.

Erschienen am Samstag, 17.01.2004 @ 14:08 | Kommentare deaktiviert
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Reis und Spiele

…um mal die Überschrift »Menschenzoo reloaded« zu vermeiden. Es ist wieder Zeit für ein Outing: Ich bin einer von 7,5 Millionen Gehirnamputierten, die RTLs Dschungelshow »Ich bin ein Star, holt mich hier raus!« sehen – Der Spiegel: »Guantanamo Bay des deutschen Spaß-Fernsehens«.
Ich war ja schon ein Fan von »Big Brother«, allerdings habe ich nur die ersten beiden Staffeln gesehen, dann hat es auch mich nicht mehr sonderlich gereizt. Die Dschungelshow ist quasi »Promi-Big Brother« unter verschärften Bedingungen. Die Beteiligten sind lediglich aus der Kategorie der sogenannten »B- und C-Promis« (SZ: »Have-Beens«), aber immerhin liegen sie nicht nur auf einer Couch rum.

Zwar nervt das bescheuerte Gehabe der beiden Moderatorinnen Sonja Zietlow und Dirk Bach extrem und masochistische Neigungen als Zuschauer wären hilfreich, aber von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet finde ich die Sendung durchaus amüsant. Was mir gefällt, ist nicht die von SPON-Mann Markus Brügge unterstellte Schadenfreude, der Lagerkoller, das Rumhängen im Camp, das festgetackerte Grinsen der Moderatoren oder die FSK32-Bilder einer spärlich bekleideten Lisa Fitz oder eines Werner Böhm. Alles das keinesfalls. Aber diese Dschungelprüfungen finde ich recht originell.

Was mich abseits der Show sehr fasziniert, ist das Bohei, das darum gemacht wird. Im Gegensatz zu »Big Brother« vor ein paar Jahren, das schon Monate vor der ersten Sendung unter Beschuss stand, kümmerte sich im Vorfeld von »Ich bin ein Star…« allerdings kein Beppo um die Sendung.
Erst, als die Quoten stiegen und konstant hoch blieben, und die Sendung wegen ihres, zugegeben, eher niedrigen Niveaus in die Schlagzeilen kam, brandete der Protest bei Politik, » Tier- und Küblböck-Schützern« (Brügge) auf. Die zuständige Landesmedienanstalt will prüfen, die Sendung verbieten zu lassen (was freilich nur Auswirkungen auf die von RTL mittlerweile geplante Folgestaffel hätte). Die Bild-zeitung, das Fachblatt für objektive Berichterstattung (»Schulklo-Monster, wir kriegen Dich!«) muss sich für zwei Wochen keine Gedanken um die Versorgung mit Schlagzeilen machen.

Übrigens werden für die fünfte BB-Staffel, die im März startet, noch Akademiker gesucht. Zu gewinnen gibt’s eine Million Euro.

+++

Weitere SPON- und SZ-Artikel der letzten Tage:

Erschienen am Samstag, 17.01.2004 @ 23:17 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 19.01.2004

6600 oder 6230?

Mit meinem T68i von Sony Ericsson kann ich zwar durchaus gut telefonieren, aber ich sehne mich nach einem Nokia-Handy zurück, wegen des wesentlich angenehmeren Handlings. Zu meiner Handy-Vergangenheit gehört das Nokia 1610 aka »Energy« (damals, beim jungen eplus-Netz), das Motorola Traveller (nie wieder Motorola!), ein 3210, das 8310 (in schwarz-weißer Schale) und dann das T68i.
Letztgenanntes habe ich mir eigentlich nur gekauft, weil es, neben wenigen anderen SE-Telefonen, mit Apples iSync zusammen arbeitete. iSync gleicht die Adress- und Termindaten aus den systemweiten Anwendungen Adressbuch und iCal mit mobilen Geräten ab, sei es ein Palm, ein iPod oder eben ein kompatibles Handy via Bluetooth. [Das T68i war eines der ersten Bluetooth-Handies, da Nokia mal wieder den Trend verschlafen hat.]
Endlich nicht mehr über das Mäuseklavier Namen und Nummern in das Gerät hacken, sondern bequem alles am Computer in systemweite Applikationen eingeben und in sekundenschnelle per iSync untereinander abgleichen – genial. Die Liaison von Bluetooth-fähigem Handy und Apples Adressbuch brachte außerdem noch die Annehmlichkeit mit, dass man SMS-Nachrichten an der Computer-Tastatur schreiben und via Handy verschicken konnte.

Aber eben ein Sony Ericsson-Handy. An sich kein Problem, telefonieren kann man mit dem Ding auch und es brachte einige interessante Eigenheiten in der Bedienung mit sich. Aber einmal Nokia, immer Nokia. Das ist glaube ich wie bei den Hardcore-Siemens-Fans: Ein Siemes-Anhänger fasst im Leben kein Nokia-Handy an.
Mittlerweile hat sich die Geräte-Unterstützung von iSync verbessert, und ich hoffe, dass die Zahl der unterstützen Geräte mit der nächsten Version wieder stark steigen wird.
Seit einiger Zeit ist mein Vertrag mit T-Mobile ausgelaufen und ich habe noch nicht verlängert. Eine gute Gelegenheit, sich die Anschaffung eines neuen Geräts zu überlegen.

Das 6600 (Heise-Meldung) hat mich vom Fleck weg begeistert: Nettes, knubbeliges Aussehen, Bluetooth an Bord, und mit einem Hack kann es bereits jetzt schon zur Zusammenarbeit mit iSync überredet werden.
Es hat aber auch ein paar Nachteile: Es ist größer als mein T68i und das war schon größer als mein liebgewonnes, aber Bluetooth-unfähiges 8310. Das 6600 wiegt satte 125 Gramm und misst 108,6 x 58,2 x 23,7 mm, die sich zu einem Volumen von 113 cm3 addieren. Außerdem hört man (z.B. c’t 2/2004), dass im 6600 ein recht langsamer Prozessor werkeln soll, und dass das Navigieren deswegen sehr träge sein soll. Des weiteren ist es mit rund 300 Euro subventioniert noch sehr teuer, so dass ich noch ein paar Monate warten müsste, ehe es vielleicht 100 bis 150 Euro mit Vertragsverlängerung kostet. Schlussendlich hat es als Smartphone mit Symbian-Betriebssystem eine Unmenge an Funktionen (und Fehlermöglichkeiten), die ich nicht brauche.

Gestern stolpere ich über das 6230 (Heise-Meldung, ganz unten): Bei Kaliber1000 wurde die Flash-Präsentation empfohlen, die dank 9 MB Größe ewig zum Laden braucht, aber doch nett anzusehen ist.
Das 6230 ist zwar recht eckig, aber schön handlich: Es wiegt 97 Gramm und misst 103 x 44 x 20 mm (76 cm3). Zum Vergleich: Das 8310 bringt nur 84 Gramm auf die Waage und ist 97 x 43 x 17 mm groß (66 cm3 laut Website). Es hat Bluetooth und unterstützt SyncML, so dass eine Zusammenarbeit mit iSync eigentlich mit der nächsten Version möglich sein sollte.
Das 6230 soll in diesem Quartal verfügbar sein, das heißt bei Nokia aber traditionell gar nichts.



Links das 6600, rechts das 6230 (die Größenverhältnisse sind nicht ganz korrekt).

Ein kompaktes Gerät mit Bluetooth-Unterstützung (wegen iSync) ist für mich wichtig. Die Frage Kamera ja/nein stellt sich eigentlich nicht, da es ja kaum noch Handies ohne Kamera gibt, auch wenn das im Business-Bereich mitunter problematisch sein kann. Ich find’s ganz nett, um mal eben einen Schnappschuss zu machen, wenn die richtige Digitalkamera nicht schnell genug greifbar ist.

Davon ab sollte ich evtl noch etwas Warten und ggf den Anbieter wechseln (im Moment bin ich bei T-Mobile): Daheim habe ich mit dem Handy praktisch keinen Empfang. Möglicherweise wird in naher Zukunft im Nachbarort Kriegenbrunn ein neuer Sendemast von Vodafone installiert, der von Vodafone, O2 und Mobilcom genutzt werden soll (GSM900, UMTS und Richtfunk zu Vodafone). Ob der kommt und wann, weiß ich als Gelegenheits-Regionalzeitungsleser allerdings nicht.
Zudem rebellieren die Kriegenbrunner, aber, wie ich’s mitbekommen habe, nicht wegen der Station selbst, sondern wegen der Art und Weise des Genehmigungsverfahrens, das wohl still und heimlich ablief. Außerdem ist der Standort für das 36 Meter hohe Ungetüm umstritten.

Erschienen am Montag, 19.01.2004 @ 20:10 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 20.01.2004

Alles senkrecht

Nicht nur die Noten des ersten Projekts hingen aus, sondern auch die Ergebnisse der zweiten Zwischenprüfung, Theorie und Praxis, beide mit Schwerpunkt Cinema. Ich habe überraschend gut abgeschnitten: 83% in der Theorie und 84% in der Praxis.
Die dritte von vier Zwischenprüfungen ist Ende März mit dem Schwerpunkt Server- und Netzwerktechnik (die Grundlagen, die man als Multimedia Producer so braucht; Apache einrichten etc.).

Datum Schule Aufgabe Ergebnis
03.11.03 SAE 1. Zwischenprüfung (Photoshop) Theorie: 82%
Praxis: 83%
03.11.03 SAE Abgabe 4. Übung (Director) OK
08.11.03 Telekolleg Feststellungsprüfung Wirtschaft (VWL+BWL) 3-
29.11.03 SAE Abgabe 5. Übung (Cinema 4D) FAILED
01.12.03 SAE Abgabe und Präsentation 1. Projekt (Enhanced CD) 98%
06.12.03 Telekolleg Feststellungsprüfung Geschichte 2
19.12.03 Telekolleg Abiturprüfung Englisch 2
20.12.03 Telekolleg Abiturprüfung Wirtschaft (VWL+BWL) 3
05.01.04 SAE 2. Zwischenprüfung (Theorie) 83%
15.01.04 SAE 2. Zwischenprüfung (Praxis, C4D) 84%

Abgesehen von der Cinema-Übung, die ich ausfallen ließ, kann sich das denke ich mehr als sehen lassen. Und trotz des engen Zeitplans kam Freizeit nicht zu kurz: Ich sah zum Beispiel 8 der 10 Kinofilme, die ich in dem Zeitraum sehen wollte. Nur das »Wunder von Bern« habe ich nicht gesehen, »Timeline« wurde vom Verleih auf März verschoben.

Ich kam heute spät aus München heim: Zum Einen blieb ich etwas länger in der SAE (Silvio ein paar Fragen zu After Effects stellen, Websites lesen), zum Anderen schaute ich auf einen Sprung bei Holger rein, ehe ich mit dem ICE um 16:37 nach Erlangen zurück fuhr. Dort lief ich zufällig Kristin und Michl über den Weg, die im Schlotfeger essen wollten und mich frugen, ob ich mitwollte. Nach dem Essen fuhren sie mich noch heim, danke!

Erschienen am Dienstag, 20.01.2004 @ 21:38 | Kommentare deaktiviert
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Yow, we have a winner

Heute gab’s die Note für mein erstes Projekt, »Project Mayhem«: 98 Prozent. Acht-und-neunzig. Kann ich mit leben.   :-)
Falls jemand Interesse an dem Projekt haben sollte, ihm/ihr aber meine Foto-Love-Story nicht genügen sollte, dann verschicke ich es gerne auch auf CD.

Erschienen am Dienstag, 20.01.2004 @ 21:47 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 21.01.2004

Greetings from Reykjavik

Holger hat von seinem Freund aus Island mal wieder einen leckeren Musiktipp bekommen: Das Album »Ágætis byrjun« der vierköpfigen Combo »Sigur Rós« (»Wie man’s schreibt.«). Mein Favorit: Track Nummer zwei, »Svefn-g-englar«.

Ähnlich wie Múm aber sicher nicht jedermanns Sache.

Erschienen am Mittwoch, 21.01.2004 @ 18:55 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 22.01.2004

Ice-Biking – diesmal wirklich

Heute Vormittag ging’s per Rad in Richtung Stadt, zu einer Besprechung wegen eines potentiellen Auftrags. Wenn’s klappt, läuft das hier unter dem Arbeitstitel »Projekt W«.
Es hatte minus 2,2 Grad, und bei unter null Grad spricht man offiziell vom Ice-Biking, wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Die Straßen waren frei, nur hier und da ein paar festgefrorene Schneeflächen. Spät fuhr ich ein Stück auf einem Feldweg, da lag mehr von dem weißen Zeug. Es ging ganz gut voran, aber speziell auf dem Feldwegh hätte ich mir doch Spikereifen gewünscht.

Ob’s kalt war? Nein, es ging. Kürzlich bestellte ich bei tchibo.de ein paar Wintersachen – TCM tut’s, es müssen in diesem Fall nicht dreimal so teure Markensachen sein.
Heute stand der Test an: Dicke Langlaufsocken (4 €) in meinen Halbschuhen (kein Stiefel), lange Funktionsunterwäsche (9,99 €) sowie eine »Kälteschutzmaske« (4,99 €). Die »running tights« (14,99 €) habe ich bei dieser Tour noch nicht ausprobiert; über der langen Funktionsunterhose trug ich meine dicke Winterjeans. Über dem langen Funktionsunterhemd wärmte mein Kapuzenpulli von Bon Prix, der bereits im ersten Winter anfängt auszuleiern (dennoch mein Lieblingspulli, und das, obwohl ich Pullis gar nicht mag). Über dem Pulli meine Winterjacke. Es war trotzdem noch recht dick (»Michelin-Männchen«); so ganz traue ich dem Zwiebelschicht-Prinzip bei den Temperaturen noch nicht.
Die Hände schützte ich mit meinen Handgelenk-langen Leder-Handschuhen. Wenn es noch kälter wird, wären andere Handschuhe angebracht, die bis über die Uhr reichen und den Wind nicht in die Jacke reinziehen lassen.

Die Socken: Sensationell. Ich habe zwei Paar der Größe 42-46 bestellt (ich habe Schuhgröße 46), und wenn es die Dinger nächsten Winter wieder von TCM gibt, werde ich weitere Paare bestellen. Die Langlaufsocken sind wadenhoch und schützen gut die Unterschenkel, wo es mit meinen normalen Socken in Halbschuhen bei dem Wetter arg zugig wird.
Darüber hinaus eignen sie sich auch prima als Hausschuh-Ersatz: Sie sind dick genug, um auf Fließenboden nicht zu frieren (oder auch auf kalten Bahnsteigen in der Frühe), denn die Lauffläche ist verstärkt und die Ferse und die Zehenregion sind nochmals extra dick. Die Socken passen gut – sie sind für den richtigen Fuß jeweils mit »R« bzw. »L« beschriftet –, kleiner dürften sie aber für mich nicht sein.

Die Funktionsunterwäsche ist eigentlich keine richtige Funktionswäsche, denn die Ware von TCM hat noch einen hohen Baumwoll-Anteil (55% Baumwolle, 45% Polyamid). Baumwolle saugt sich beim Schwitzen schnell voll und trocknet sehr langsam. Funktionswäsche ist dazu da, sich nicht voll zu saugen, sondern die Feuchtigkeit weiter nach außen zu leiten.
Trotzdem war ich mit der TCM-Wäsche recht zufrieden: Sie liegt eng an und hält so warm. Gefroren habe ich am Rad nicht. Andererseits habe ich dann während der zweistündigen Besprechung im normal warmen Zimmer auch nicht geschwitzt. Scheint mir auch gut für die Wohnung geeignet zu sein, zum Beispiel nach dem Baden.
Größer könnten die beiden Teile jedoch gerne sein, XL ist für mich an sich zu klein (Tchibo bietet aber kein XXL an).

Die Kälteschutzmaske: Muss man sich als eine Art »halbe Sturmhaube« vorstellen. Man legt sie sich um den Hals und fixiert sie im Nacken mit einem breiten Klettverschluss. Vorne deckt sie den Bereich zwischen Kehlkopf und Nase ab und lässt keinen Wind ans Gesicht. Geatmet wird durch Löcher in der Maske, die Luft wird dadurch auch etwas vorgewärmt.
Allerdings beschlägt die Brille recht schnell; die Maske ist jedoch mit Brille angenehmer als eine normale Sturmhaube. Nachteil: Wenn man den Kopf dreht, verrutscht die Maske. Ein Schal ist trotz Maske noch notwendig.

Insgesamt bin ich von den bestellten TCM-Sachen positiv überrascht. Das Radfahren war ganz angenehm, es war jedenfalls nicht zu kalt. Beim nächsten Versuch probiere ich vielleicht auch mal die Thermo-Laufhose statt der Jeans und eine andere Jacke.

Erschienen am Donnerstag, 22.01.2004 @ 17:22 | Kommentare deaktiviert
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Renderzeit

Wow, ich hätte nicht gedacht, dass ich den Power Mac so schnell in die Knie zwingen kann: Eine Szene in Cinema 4D mit 1.007 Objekten und 400.000 Polygonen. Renderzeit für ein 480×360 großes Bild: 7 Minuten, 10 Sekunden.
Ich glaube, Romeo und Julia bekommen keine 120 Kinder, zwanzig reichen auch.:-)

Kleiner Vorgeschmack: Der erste Entwurf für Romeo:

Sehr viel kommt aber nicht mehr dran, der Film wird eher ein Comic. Einen Mund bekommt er vielleicht noch.

Morgen ist Konzeptabgabe und -besprechung in München, am 1. März ist die Präsentation des fertigen Projekts.

Nachtrag (23.01.04, 21:05 Uhr): Die etwa 20 Minuten Konzeptbesprechung lief ganz gut, der Kursleiter war mit dem zufrieden, was ich mir als Projekt ausgedacht und im Konzept zu Papier gebracht habe. Weitere 20 Minuten sprachen wir über meine Facharbeit. Mein Thema geht in Ordnung, aber es ist keine leichte Aufgabe, da man schnell in die Themaverfehlung (=keine wissenschaftliche Arbeit) abrutschen kann.

Erschienen am Donnerstag, 22.01.2004 @ 22:31 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 23.01.2004

Seltsam

Dass mittlerweile die Teenies aus der Stadt mit dem Bus zu den Jugendclubs in den Dörfern gondeln, war mir neu.

Erschienen am Freitag, 23.01.2004 @ 20:45 | Kommentare deaktiviert
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HS-2: Relaunch

Nach harter Arbeit erstrahlt die Website des »Büros für Design« von Stefie und Holger, HS-2, in neuem Glanz.
Der Besucher kann aus einer von drei Darreichungsformen wählen: Flash, HTML und PDF.
Die Inhalte sind identisch, jede Variante trifft dabei exakt das Optimum, wie eine solche Website in Flash, HTML oder als PDF meiner Meinung nach aussehen sollte. Die Flash-Version hat darüber hinaus ein sehr ansprechendes Sounddesign (meine Favoriten: die Referenz- und die Kontakt-Seite).

Wer sich für gelungenes Web-Design interessiert, oder in München einen Auftrag für eine Website, ein Director-Spiel, eine Flash-Anwendung oder eine Videoinstallation zu vergeben hat, sollte sich die Website von HS-2 ansehen. Jetzt!

Erschienen am Freitag, 23.01.2004 @ 22:00 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 24.01.2004

»On January 24th, Apple Computer will introduce Macintosh. And you’ll see why 1984 wont be like "1984".«

Happy Birthday! Nach ungefähr fünfzigtausend Vorhersagen den Tod Apples betreffend, jährt sich heute zum zwanzigsten Mal die Einführung des Macintosh.
Vor zwanzig Jahren wurde der 60-sekündige Werbespot »1984« von Regisseur Ridley Scott zum ersten und einzigen Mal im Fernsehen gezeigt, während des Superbowl. Die Leute bei Apple liebten ihn, aber der Aufsichtsrat hasste ihn. Er gilt als der bedeutendste Werbespot des letzten Jahrhunderts (Stern, Heise).

Mit dem Mac führte Apple den wahren Personal Computer ein in einer Zeit, als grün-schwarze Kommandozeilen-Bildschirme der Stand der Technik war. Zeitgleich zum Werbespot erschien eine 16-seitige Beilage zu Newsweek, die den Mac zeigte und die Oberfläche erklärte (cupertino.de hat alle Seiten in hoher Auflösung).

Doppelseite aus der Newsweek-Beilage

Anklicken zum Vergrößern

Vor wenigen Wochen zur Macworld-Messe ließ Apple den »1984«-Spot wieder aufleben, mit einer kleinen Veränderung. Joy of Tech zeigte einige Ideen für Veränderungen im Spot, die von Apple jedoch nicht weiter verfolgt wurden.

Artikel und Specials zum 20-jährigen Mac-Jubiläum gibt’s u.a. beim Heise-Newsticker, in der neuen c’t, beim Stern und in der SZ. Weiterhin natürlich bei den üblichen Verdächtigen wie Macguardians und Macrumors.
Den vollständigen Newsweek-Beileger gibt es bei cupertino.de.

Wer sich für ältere Mac-Modelle interessiert, wird in der Software Mactracker (für Mac und Windows) fündig, außerdem auf den Websites Apple Museum, Apple-History und cupertino.de.

Michael Gartenberg hat den vollständigen Text des »1984«-Spots mitgeschrieben:

»Today, we celebrate the first glorious anniversary of the Information Purification Directives. We have created, for the first time in all history, a garden of pure ideology. Where each worker may bloom secure from the pests of contradictory and confusing truths. Our Unification of Thoughts is more powerful a weapon than any fleet or army on earth. We are one people, with one will, one resolve, one cause. Our enemies shall talk themselves to death and we will bury them with their own confusion. We shall prevail!«

»On January 24th, Apple Computer will introduce Macintosh. And you’ll see why 1984 wont be like 1984«

[Dieser Eintrag erschien am selben Tag bei Mac-TV.]

Erschienen am Samstag, 24.01.2004 @ 11:19 | Kommentare deaktiviert
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Noch ein Relaunch: The Flow

Nicht nur Holger und Stefie haben eine neue Seite, vor ein paar Tagen schon hat auch Florian seinem Weblog »The Flow« einen neuen Anstrich gegönnt. Inzwischen sein dritte Redesign, das ich kenne, und wieder einmal ist es äußerst ansprechend geworden.

Anfangs war ich von dem vielen Blau etwas überwältigt, aber es gefällt mir von Tag zu Tag besser. Man achte bitte auf die Details: Ein sehr kräftiges, angenehmes Blau, weiße Schrift in einem wohlgewählten Font in genau der richtigen Größe mit einem passenden Zeilenabstand, viel Weißraum um den Text herum. Überschriften in passender Größe und Dicke; Einzüge und Überhänge fügen sich ebenfalls gut ein. Link-Unterstreichungen wechseln beim Hovern von solid nach dashed; die gelbe Farbe der Links gefallen mir sehr gut (allerdings werden visited Links nicht anders hervorgehoben).
Darüber hinaus ein sehr funktionales Design: Permalinks stecken in den Eintragsüberschriften, wie alt der Eintrag ist, steht unter der Überschrift. Kein Firlefanz wie kilometerlange Blogrolls am Rand, sondern schlichte Eleganz. Auf den einzelnen Eintragsseiten gibt es oben Links zum vorherigen und nächsten Eintrag.

Ebenfalls sehr ansprechend sind die Kommentare: Alle Kommentare sind mit einem dunkleren Blau unterlegt, darin haben die einzelnen Kommentare nochmals eine andere Schattierung. Der Name des Kommentators in Auszeichnungsgröße mit Serifenschrift in hellblau.

Sahnehäubchen: CSS-Layout mit validem XHTML und fast fehlerfreiem CSS.
Eine absolut stimmige, runde Sache. Kompliment!

Erschienen am Samstag, 24.01.2004 @ 14:01 | Kommentare deaktiviert
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Der Kaiser spricht

Darüber bin ich im Heise-Ticker gestolpert: Man kann sich beim Deutschen Rundfunkarchiv einen Ausschnitt aus einer Rede von Kaiser Wilhelm II. anhören, die heute vor hundert Jahren aufgenommen wurde.
Ich finde das sehr faszinierend, dass es so alte Tondokumente gibt. Über die Zeit kann man im Geschichtsbuch lesen, aber den Kaiser selbst sprechen zu hören, hat doch was ganz Eigenes.

Erschienen am Samstag, 24.01.2004 @ 14:20 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 25.01.2004

»…and yes, if I’m making promo videos, that means Snapz Pro X 2.0 is ready to ship.«

Andrew »el Presidente« Welch von Ambrosia hat heute diese Nachricht ins »progress log« zu Snapz Pro X 2.0 geschrieben (ganz unten auf dieser Seite). Zusammen mit den erwähnten Promo-Videos, die Snapz’ Videocapture-Fähigkeiten zeigen.
Am beeindruckendsten finde ich nach wie vor das schon etwas ältere spx2_panther_expose.mov-Video, das zudem noch die Fähigkeiten von Panthers Exposé zeigt. Ebenfalls nett ist das Nemo-Video von Anfang der Woche. Die beste Musik spielt aber immer noch im iTunesScreenSnapz006-Video.   :-)

Auf keine andere Software warte ich im Moment gespannter als auf das neue Snapz. Die aktuelle Version 1.0.9 ist bereits das beste Screencapture-Tool das ich kenne, aber mit der 2er Version wird es noch besser werden.
Snapz Pro X 2 wird keine Wünsche mehr offen lassen. Neue Killer-Features: Preview vor dem Screenshot mit unterschiedlichen Dateiformaten und Kompressionsstufen, ruckelfreies Video-Capturing selbst auf einem G3.

Die neue Version von Snapz wird, denke ich, in den nächsten zwei Wochen aufschlagen. Andrew schrieb, dass sie noch »web work« und »press releases« machen müssen. Die Beta-Tester haben das Programm bereits seit einigen Wochen und im Januar gab es zwei Release-Candidates, so dass das Programm auch in hoher Qualität auf den Markt kommen sollte.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 17:27 | Kommentare deaktiviert
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Yeti Sports: Nach Nikoläusen jetzt Pinguine

Ah, was ist das? Nach dem Weihnachtsmann-Weitwurf fliegen jetzt Pinguine durch die Luft (gesehen bei Andreas und Andrew). Angetrieben werden sie allerdings nicht durch Katapulte, sondern durch Keulen.   :-)

238,8 Meter. Mit einer anderen Version kann man auch größere Weiten erzielen: 553,60 Meter.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 17:56 | Kommentare deaktiviert
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Abendprogramm

20:00 – Tagesschau
21:00 – Mac-TV. Thema u.a.: Wie war das damals, vor 20 Jahren?
21:45 – Sabine Christiansen. Auf der Gästeliste: Der gefeuerte BA-Chef Gerster.
22:55 – Spiegel-TV

Der Tag heute war recht ruhig. Ich bin erst um 12 aus dem Bett gekommen und gegen 13:30 gingen Wolfgang und ich aus dem Haus. Beim Griechen einen Happen essen, dann weiter zu einem Autohaus, den Signum anschauen.

Ein sehr interessantes Fahrzeug: Von außen sieht er zugegebenermaßen wie ein zu groß geratener Golf aus, aber er ist ein Wagen der oberen Mittelklasse.
Im Innenraum Platz ohne Ende, auch im Fond: Die Sitze und die Mittellehne lassen sich einzeln umklappen und sind dann auf einer ebenen Fläche mit dem Kofferraum. Die Sitze hinten sind zudem in der Position und der Neigung variabel; das habe ich in einem Auto bisher noch nicht gesehen.
Ansonsten aktuelle Technik wie Kurvenlicht, Navisystem, Klimaanlage, tausend Airbags, viele Ablagefächer.
Wird wahrscheinlich in ein paar Monaten die neue Familienkutsche.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 19:50 | Kommentare deaktiviert
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Ende eines Reformators

Kann mir mal jemand erklären, weswegen der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Florian Gerster, seinen Hut nehmen musste?
Ich habe die Berichte der letzten Wochen aufmerksam verfolgt. Im letzten November/Dezember gab es erstmals Aufregung um Beraterverträge. Harald Schmidt stellte die Gerster-Uhr auf seinen Schreibtisch und fragte sich, ob Gerster noch vor dem Ende der Show weg vom Fenster ist.

Anfang dieser Woche dann große Aufregung: Noch mehr Beraterverträge, womöglich Ungereimtheiten bei der Ausschreibung. In den Medien hieß es immer öfter, Nachfolger für Gerster würden gesucht, und am Samstag (also gestern) sollte der Verwaltungsrat über Gersters Schicksal entscheiden. Man munkelte, dass er keinen Rückhalt mehr hätte, es sollte aber noch ein Bericht der Innenrevision abgewartet werden.
Der Bericht kam – und entlastete Gerster. »Sehr interessant«, dachte ich, »wie es jetzt wohl weitergeht, da sich Vertreter des Verwaltungsrats schon so gaben, als sei Gersters Ende nur noch eine Formsache.«

Am Samstag dann stellte der Verwaltungsrat mit 20:1 Stimmen fest, das Vertrauensverhältnis sei gestört. Minister Clement hatte dann keine Wahl mehr, als Gerster zum 1. Februar zu entlassen.
Angesichts dessen, was ihm vorgeworfen wurde – bei lediglich zwei von knapp 50 Verträgen wurden Vergaberichtlinien nicht eingehalten –, ist er über eine Lapalie gestolpert. Sicher, ein schlechtes Krisenmanagement und eine fragwürdige Kommunikationspolitik gereichten ihm nicht zum Vorteil.
Aber wie der Abschuss Gersters eingefädelt wurde – und durch wen –, das spricht Bände. Ich darf daran erinnern, dass Leute wie »DGB-Sirene« (Der Spiegel) Ursula Engelen-Kefer schon ihren zweiten Skandal als Verwaltungsrat der BA mitmachen. Insgesamt bleibt all zu sehr der Nachgeschmack, dass sich gewisse Leute von Gerster entledigen wollten, da er ihnen all zu sehr dazwischen funkte.

In wem jetzt noch nicht die Überzeugung gereift ist, dass der Berliner/Nürnberger Politikbetrieb verlogen hoch zehn ist, sollte sich mal die Reaktion von CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer geben, der sagt, »dass die Affäre Gerster die deutsche Arbeitsverwaltung in die größte Krise ihrer Geschichte geführt habe.«
Der gute Herr Meyer scheint zu vergessen, dass Gerster vor zwei Jahren als neuer BA-Chef inthronisiert wurde, da sein Vorgänger, Unions-Mann Bernhard Jagoda, über den weit größeren Skandal der gefälschten Vermittlungsstatistiken gestürzt ist.

Zum Fall Gerster(s) gibt es bei Spiegel-Online zwei lesenswerte Artikel, die ebenfalls meiner Meinung sind und noch etwas die Hintergründe der Kampagne gegen Gerster beleuchten: »Sieg der Gegenreformation« von Michael Kröger bei SPON und »Der Fall Gerster« von Konstantin von Hammerstein, Wolfgang Reuter, Michael Sauga und Janko Tietz im Spiegel kommender Woche.
Von Anfang der Woche ein Artikel, der etwas mehr auf die Sahne haut: »Wie die Beamten ihre Chefs wegmobben« von Matthias Gebauer und Severin Weiland. Er pflegt etwas das Klischee vom starren Beamten (»Der massive Widerstand der BKA-Beamten gegen die Umzugspläne zeigt: Deutsche Behördenmitarbeiter lassen sich so schnell nicht bewegen.«) und erzählt aus dem Innenleben von BA und BKA.

Anfang Dezember gab es von FTD-Chefredakteur Christoph Keese einen Gastkommentar mit einem bemerkenswerten Vorschlag: Auflösung der BA. Begründung: Die BA kann nicht reformiert werden (der Abschuss Gersters ist m.E. ein eindrucksvoller Beleg für diese These) und als Versicherung gegen Arbeitslosigkeit taugt sie nicht viel:

»Als Versicherung ist die Anstalt ein Witz. Das zeigt das Beispiel eines ledigen, kinderlosen 40-jährigen Mannes, der brutto 5100 Euro im Monat verdient. Gemeinsam mit seinem Arbeitgeber zahlt er 3978 Euro Beiträge pro Jahr. Dafür bekommt er im Fall der Arbeitslosigkeit maximal 12 Monate lang 60 Prozent des pauschalierten Nettoentgelts. Die höchstmögliche Versicherungsleistung beträgt also etwa viereinhalb Jahresbeiträge. Sprich: Für fast jeden Bürger würde es sich lohnen, das Geld nicht nach Nürnberg zu überweisen, sondern auf die hohe Kante zu legen. In weniger als fünf Jahren wäre die Gewinnschwelle erreicht.«

Die Abschaffung der Arbeitslosenversicherung könnte die Lohnnebenkosten spürbar senken. An der anderen Aufgabe der BA, der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, lässt Keese ebenfalls kein gutes Haar.

Heute Abend bei Sabine Christiansen sind u.a. der geschasste BA-Chef Florian Gerster, Unternehmensberater Roland Berger und CDU-Ministerpräsident Christian Wulff zu Gast.
Darf ich mal einen Tipp abgeben, wie die Sendung ablaufen wird? Gerster wird sich verteidigen und sagen, er hätte alles richtig gemacht. Berger wird etwas sein Image polieren und die beanstandeten Verträge mit der BA rechtfertigen. Wulff wird der Regierung und Gerster Versagen vorwerfen. Über das Problem der hohen Arbeitslosigkeit und der hohen Lohnnebenkosten wird nur am Rande gesprochen werden.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 21:33 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 26.01.2004

Léon – Der Profi

Heute Abend läuft um 22:15 im ZDF Luc Bessons »Léon – Der Profi« mit Jean Reno, Gary Oldman und Natalie Portman. Wer den Film nicht kennt: Anschauen, Pflichtprogramm. Einer der besten Thriller wo gibt.
Und bitte nicht verwechseln mit dem Machwerk »Leon« mit Jean-Claude Van Damme…

Nachtrag (27.01.04, 21:59 Uhr): Wer’s gestern nicht gesehen hat: Das ZDF zeigt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab Mitternacht nochmals den Film (Director’s Cut).

Erschienen am Montag, 26.01.2004 @ 21:03 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 27.01.2004

Erste Schritte im Compositing

Okay, ab in die Heia. Meine Hausaufgabe habe ich leider nicht mehr geschafft: Es geht in der SAE nach den Winterferien und einer Auszeit wegen des Konzepts/Storyboards für das 2. Projekt wieder mit den Pflichtübungen weiter.
Die sechste von zwölf Übungen in den zwölf Monaten des Kurses befasst sich mit After Effects. Diese und letzte Woche hatten wir entsprechenden Unterricht (mehr dazu am Dienstag-Abend). Ich bin absolut begeistert von diesem Programm und habe mich gleich nach meiner Rückkehr aus München gegen 20 Uhr an die Hausaufgabe gemacht, nachdem wir heute die Übungsvorgabe bekommen hatten. [Es wurde etwas später, da ich einer Mitstudentin noch half, ihr iBook mit Panther neu aufzusetzen.] Abgeben müssen wir die Übung erst Ende nächster Woche; Eile ist also nicht geboten.

Wie immer erhielten wir eine Vorlage, die wir möglichst genau nacharbeiten sollen und aus der sich nicht die Vorgehensweise ablesen lest. Im Falle von After Effects ist dies ein fertig gerendertes Video, zusammen mit einigen Dateien Footage-Material. Dieses müssen wir so in After Effects zusammenbauen, dass wir am Schluss ein nahezu identisches Video rausrendern können. Reproduzierbares Arbeiten.
Leider habe ich eine Stunde in die falsche Richtung gearbeitet und durfte deswegen nochmal fast von vorne anfangen, als ich es merkte.   :-(
Naja, aus Fehlern lernt man, und jetzt kann ich mit dem Prinzip der Unterkompositionen umgehen. Circa vier Stunden habe ich Montag-Abend an der Hausaufgabe gewerkelt, bin aber noch nicht fertig. Das Gröbste ist allerdings überstanden, der Rest ist ein Klacks.

Erschienen am Dienstag, 27.01.2004 @ 0:44 | Kommentare deaktiviert
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After Effects

Wie letzten Abend schon erwähnt, war diese und letzte Woche »After Effects« das Thema in der SAE.
After Effects ein Compositing-Programm. Solche Anwendungen benutzt man, um verschiedene Medien miteinander zu verbinden: Bilder, Sounds, Videos, Text. Hinzu kommen Möglichkeiten der Nachbearbeitung (Post-Production) wie Effekte und Korrekturen des verwendeten Materials (»Footage«). Endprodukt ist ein Video, das aus dem Programm heraus in eine Video-Datei berechnet wird (»rendern«). Die Einsatzzwecke für diese Videos sind vielseitig und reichen von kleinen Videos für’s Web bis zur Ausstrahlung im Fernsehen.

After Effects – kurz »AE« oder auch »AFX« – ist für Video das, was Photoshop für die Bildbearbeitung ist: unverzichtbar. Da beide Programme aus dem Hause Adobe stammen, finden sich die bekannten Tools aus Photoshop auch in AE wieder: Einstellungsebenen (Adjustment Layers), Masken, Werkzeuge zur Beeinflussung von Tonwerten (Levels), Farbton/Sättigung (Hue/Satturation) und mehr. Dazu kommt eine Zeitleiste für die Animation.
Das Schöne an AE ist, dass man, wie in Cinema jeden nur erdenklichen Parameter animieren kann. Im Gegensatz zu Cinema kommt man jedoch wesentlich schneller zu brauchbaren Ergebnissen. Ich kann beispielsweise mittels Hue/Satturation ein Bild grün einfärben und eine Sekunde später lasse ich es bläulich erscheinen. Die Zwischenschritte berechnet AE selbst:

Natürlich lässt sich nicht nur dieses eine Bild anzeigen: In weiteren (transparenten) Ebenen können andere Objekte liegen, die darunterliegende Elemente (teilweise) verdecken.

After Effects ist ein Ebenen-basiertes Compositing-Programm. Ein anderer Ansatz sind Nodes, womit wir uns aber nicht weiter befassen werden. Andere Compositing-Programme sind Combustion von Discreet und Shake von Apple, die beide allerdings im High-End-Bereich angesiedelt sind. Gegen die 1.400 Euro von Combustion und die 5.200 Euro von Shake nimmt sich After Effects mit 930 Euro für die Standard-Variante vergleichsweise günstig aus. Shake kam beispielsweise bei der Post-Production von »Herr der Ringe« zum Einsatz (am Schluss der Abspänne von Teil 2 und 3 ist auch ein Apple-Logo zu sehen).

Soweit das Vorgeplänkel, jetzt zum Unterricht!   :-)

Letzte Woche Montag (19.01.) war die Einführung bei Silvio. Im BMC-Kurs hatten wir bereits eine Woche AE, aber das ist lange her und war nur ein kurzer Einblick, um das Programm mal kennenzulernen. Wir fingen daher an diesem Montag dankenswerter Weise ganz von vorne an: Was ist AE, wie sieht die Oberfläche aus und wie beginnt man, damit zu arbeiten? Wir verwenden Version 6, die gegenüber der Vorversion 5.5 ein stark verbessertes Textwerkzeug hat.
Als erste Übung bewegten wir ein kleines Bild von links nach rechts über die Arbeitsfläche (»Komposition«). Wie in anderen Programmen auch, die etwas animieren (Director, Flash, Cinema), sind hierfür Keyframes (Schlüsselbilder) erforderlich. Im ersten Keyframe zu Beginn der Animation werden die X- bzw. Y-Koordinaten für das Objekt angegeben, im zweiten Keyframe am Ende der Bewegung die neuen Koordinaten. Die Zwischenschritte berechnet AE selbst. Der Animationspfad dazwischen ist beeinflussbar, ebenso wie die Geschwindigkeit über die Keyframe-Interpolation. Wenn mein Objekt eine komplizierte Bewegung machen soll, setze ich an entsprechenden Stellen einfach weitere Keyframes, wie Wegpunkte.
Wie bereits erwähnt, kann jeder nur denkbare Parameter animiert werden, nicht nur die Position. Ein Beispiel für eine Animation von Farbton/Sättigung habe ich oben schon gezeigt. Weitere, einfache Parameter sind beispielsweise Transformationen wie Skalierung und Rotation, oder die Deckkraft/Transparenz.

Nach dem ersten Einstieg versuchten wir uns an einigen einfachen Textanimationen, bei denen Text eingeblendet, bewegt und skaliert wurde, und außerdem noch einen Gauß’schen Weichzeichner verpasst bekam. Sehr lecker ist seit AE6 die Möglichkeit der Bereichsauswahl, so dass ich auf den Buchstaben genau bestimmen kann, welche Teile eines Wortes zu einem Zeitpunkt wie animiert werden sollen. Das klingt jetzt vielleicht etwas nüchtern, aber es ist einfach cool!:-)
Anschließend begannen wir eine größere Übung, die uns noch den ganzen Dienstag (20.01.) und den gestrigen Montag beschäftigte: Das Workstation-Beispiel.

Silvio stellte uns einige Dateien Footage-Material auf den Server: Ein Hintergrund-Bild, das Bild eines Cursors, zwei Sounddateien und eine 3D-Sequenz einer explodierenden Kugel, die er aus Cinema als Einzelbilder rausgerendert hat. Außerdem klickten wir uns im Unterricht in Freehand schnell einen Kreis aus Vektorelementen zusammen, so dass wir auch eine Vektordatei verwenden konnten (wird als Illustrator-Datei gespeichert). Die Sache mit dem Kreis sieht kompliziert aus, ist aber eine Sache von zwei Minuten, wenn man weiß, wie’s geht. Diese Dinge standen uns als Footage zur Verfügung:

Heraus kam dieses zehnsekündige Video (3,8 MB): Der Cursor bewegt sich – mit Bewegungsunschärfe– von links unten nach rechts oben auf den Workstation-Schriftzug, der Cursor klickt darauf (optisch durch Skalierung, akustisch durch Soundeffekt), es gibt eine kurze Textanimation, der Cursor wandert weiter, das Vektorrad wird eingeblendet und gedreht, und zum Hintergrund-Sound bewegt sich eine Wellenform durch’s Bild, ehe am Schluss die Kugel explodiert. Dabei bewegt sich der vormals starre Hintergrund.
Die Texte wurden in AE eingegeben sowie animiert, und diese Wellenform ist ein AE-Effekt. Und man achte darauf, dass der Kreis in einer 3D-Ebene gekippt ist.
After Effects ist endgeil

Neben vielen kleinen Handgriffen lernten wir so auch den Umgang mit Masken und Unterkompositionen (wäre jetzt etwas kompliziert, dass zu erklären, außerdem soll das hier ja kein Vorlesungs-Skript werden).

Am heutigen Dienstag eine neue Übung: Eine Figur wird nach und nach auf eine Wand gemalt:

Zur Verfügung stand uns das fertige Bild der Figur und das Hintergrund-Bild. Ergebnis ist dieses Video (10 Sekunden; 4,2 MB). Der Trick dahinter ist der Maleffekt »Vektorpinsel«. Auch hier kommen wieder Masken zum Einsatz und am Schluss einige Keyframes für die Animation. Das Handling des Vektorpinsels ist etwas kompliziert, aber das Ergebnis ist, finde ich, recht eindrucksvoll.

Den Rest des Unterrichts vebrachten wir mit einigen kleineren Dingen: Spezialitäten zur Arbeit mit Videos, Ebenen verbinden (»Parenting«), die »Verwackeln«-Palette, Einstellungsebenen (sind ja schon aus Photoshop bekannt), letzte Fragen, Literatur-Empfehlungen.
Wir lernten außerdem wieder einen Grund mehr kennen, die englische Version des Programms zu kaufen: Das aus Cinema bekannte Null-Objekt heißt im deutsche AE »ungültiges Objekt« (»Die bescheuertste Übersetzung, die ich jemals gesehen habe.«).

Yo, das waren zwei Wochen After Effects-Unterricht. Wir wissen jetzt das Wichtigste, um mit dem Programm etwas anfangen zu können, und um selbst weiter lernen zu können. AE begegnet uns außerdem noch in Form der bereits erwähnten Pflichtübung, in der wir unter anderem drei 3D-gekippte Kreise animieren müssen, sowie in unserem zweiten Projekt: Dafür brauchen wir AE, um den aus Cinema gerenderten Film zu vertonen und ggf. mit Effekten sowie Vor- und Abspann zu versehen (vergesst LiveType).

Erschienen am Dienstag, 27.01.2004 @ 14:54 | Kommentare deaktiviert
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Die Wurmwelle des Monats: MyDoom/Novarg

Die Würmer, die seit einigen Jahren ihr Unwesen treiben, können mir ja nichts anhaben, da sie Windows-Schwachstellen ausnutzen und ein Mac ihnen die kalte Schulter zeigt. Nerven tun sich mich jedoch trotzdem, denn ich werde mit Wurm-Mails zugeschüttet, die ungeschützte Windows-Kisten meist per Outbreak Express in die Welt rausblasen. Noch bietet mein Provider nicht die Möglichkeit, den Posteingang auf dem Server zu scannen und Viren-Mails ungefragt zu löschen (aber er plant das). So muss ich alle Mails runterladen und lokal aussortieren und löschen.
Sobig.F hat sich in meinem Posteingang nicht sonderlich bemerkbar gemacht, aber Swen schlug bei mir ein wie eine Bombe: In den ersten zwei Wochen nach dem Ausbruch gingen jeden Tag 150 Mails mit dem Wurm ein, jeweils 141 KB pro Mail. Drei Filter geschrieben, und mein Mail-Client löscht die Mails lokal direkt nach Eingang. Der Traffic ist noch in meinem monatlichen Paket, nur der Mail-Download dauert durch die Menge länger.

Seit Anfang der Woche sagt der Novarg-Wurm »hello« und er verbreitet sich rasant. Heute gingen bei mir in der Zeit zwischen 13 und 19 Uhr 130 Wurm-Mails ein, in sechs Stunden! Der Wahnsinn…
Ärgerlich auch, dass der Wurm die Absender-Adresse fälscht. Jetzt bekomme ich nicht nur den Wurm im Dutzend billiger, sondern auch noch Benachrichtigungen von Virenscannern, ich hätte angeblich eine Mail mit dem Wurm verschickt und er sei aus meiner Mail an den Empfänger gelöscht worden. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Internet-Anfänger darauf reinfallen und glauben, »anna@freimark.de« hätte ihnen einen Virus geschickt.

Wie kann sich ein Windows-User ein für alle mal von Patch-Orgien befreien? Get a Mac.

Nachtrag (29.01., 08:15 Uhr): Das Wurmaufkommen pendelt sich bei etwa 200 Mails pro Tag ein. Meine Mail-Filter sind angepasst, so dass das Aussortieren schneller von der Hand geht.

Eine nette Textstelle, beim fscklog gefunden:

»I asked him about that, and he told us that many of the computer security folks back at FBI HQ use Macs running OS X, since those machines can do just about anything: run software for Mac, Unix, or Windows, using either a GUI or the command line. And they’re secure out of the box.«

Erschienen am Dienstag, 27.01.2004 @ 22:28 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 28.01.2004

Security-Updates auch für ältere Mac OS X-Versionen

Es gab mal eine Zeit lang die Befürchtung in der Mac-Community, dass Apple keine Unterstützung mehr für ältere Betriebssystem-Versionen gewährt, wenn jedes Jahr eine neue Hauptversion von OS X heraus kommt. Die Frage stand im Raum, ob Apple auch noch Wartungs- und Sicherheits-Updates für z.B. Jaguar (OS X 10.2) anbietet, wenn Panther (10.3) erschienen ist.
Entwarnung: Gestern erschien ein Security-Update das kleinere Löcher stopft, und außer für 10.3.2 (Server und Client) steht es auch die Server- und Client-Versionen von 10.2.8 und 10.1.5 zur Verfügung.

Hinweis für die Nicht-Macianer: Im Gegensatz zu früheren OS-Versionen erhöht sich bei OS X nicht mehr die Zahl vor dem Punkt, also zum Beispiel von System 8.6 auf System 9. Neue Hauptversionen der neuen Betriebssystem-Generation heißen 10.1, 10.2, 10.3 und so weiter. Davon abgesehen erscheinen zwischen den Hauptversionen kostenlose Wartungsupdates, die Fehler bereinigen. Für 10.1 war das letzte Wartungsupdate die Nummer 10.1.5, für Jaguar (10.2) war es 10.2.8. Das im letzten Herbst erschienene Panther steht im Moment bei 10.3.2 und wird noch einige Wartungsupdates erfahren, ehe dieses oder nächstes Jahr 10.4 rauskommt.

Noch ein Nachtrag zum 20-jährigen Mac-Jubiläum: Bei Wired gibt es einen lesenswerten Artikel zum Thema. Titel: »We’re all Mac Users now«.

Erschienen am Mittwoch, 28.01.2004 @ 20:25 | Kommentare deaktiviert
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Die Januar-Coupon-Aktion bei McDonald’s

Noch bis Samstag läuft bei McDonald’s die Coupon-Aktion, die dem McBacon eine Rückkehr bescherte. Ich nahm das in den letzten Wochen zum Anlass, mal ein paar Dinge auszuprobieren.

Der McBacon ist nicht so mein Fall. Bacon/Speck haut mich eh nicht um, außerdem hat man das Problem, ständig den halben Burger auseinander zu ziehen, wenn man nicht kräftig abbeißt. Nee, was am McBacon so toll sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Den McRib habe ich lange nicht mehr gegessen, seit McDonald’s den getunkten McRib abgeschafft hat und die Soße mit dem Dispenser aufträgt. Aber ich muss sagen, auch der nicht-getunkte ist recht lecker, die Soßenmenge reicht eigentlich aus (sofern man in der Küche großzügig den Finger am Abzug hat, ansonsten ist er zu trocken). Allerdings sind zwei McRibs einer zu viel (die Coupon-Aktion bringt zwei Produkte zum Preis von einem).

Die Coupon-Aktion brachte auch zwei McCroissants zum Preis von einem (1,80 Euro). Durchaus lecker: Ein kleines, warmes Croissant mit einer Scheibe Käse und Schinkenstreifen. Hat etwas Omlett-artiges. Zwei Stück für 1,80 wie bei der Aktion sind ok, aber eines für den Preis finde ich etwas teuer. Dann lieber ein kaltes, größeres Schoko-Croissant vom Becker für die Hälfte.

Für die ChickenMcNuggets gibt es neue Soßen: Neben den alten Bekannten Curry (mein Favorit), Süß-Sauer und Barbecue gibt es nun Chili und Senfsoße. Chili habe ich mal probiert: Für Pommes die perfekte Soße, im Gegensatz zur wässrigen Mayo, aber für die McNuggets nicht unbedingt geeignet. Chön charf!

Außer den Coupons gibt es weitere Aktionsprodukte aus der Deluxe-Reihe, zum Beispiel der griechische Salat, Garnelen, die Schokobällchen oder der Burger »Beef Deluxe«.
Ich bin nicht so der Salat-Fan und wenn ich’s wäre, würde ich mir einen griechischen Salat eher beim Griechen holen, statt bei McD (oder ist McD da sehr viel billiger?). Die Schokobällchen habe ich noch nicht probiert, die sind preislich jenseits von Gut und Böse.
Den Beef-Burger habe ich getestet, natürlich als Grill-Bestellung ohne Tomate. Ein grässliches Teil. Dem Werbe-Translite war das nicht zu entnehmen (ebenfalls nicht, dass er McRib-Größe hat), aber der Burger hat kein Hackfleisch, sondern besteht aus Formfleisch, wie dieses ekelhafte Chicken-Fladenbrot. Ich frage mich, wann McD begreift, dass Formfleisch niemals Deluxe sein kann.
Davon abgesehen ist der Preis völlig indiskutabel: Das normale Menü mit mittlerer Pommes und 0,4er Getränk kostet die bekannten 4,99 Euro, der Einzelpreis liegt jedoch bei utopischen 3,25 Euro. Für 2,50 bekomme ich eine Ecke weiter einen Döner, der doppelt so groß ist und ungleich besser schmeckt.

Fazit: Die Deluxe-Aktion geht mir total vorbei. Der McRib und das McCrossaint sind genießbar, ebenso die Chili-Soße zu den Pommes. Zu den McNuggets nach wie vor die Curry-Soße und als Burger, wenn’s kein McRib sein soll, wie gehabt den Royal-Käse. Schade, dass es den BigExtra-Barbecue nicht mehr gibt…

Erschienen am Mittwoch, 28.01.2004 @ 23:11 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 29.01.2004

Neues von Panic: Unison

Panic, die Macher von Transmit, haben ein neues Programm für Mac OS X vom Stapel gelassen: Unison.
Steven F. hat vor einigen Wochen bereits einen Teaser in sein Weblog geschrieben und jetzt ist das Programm verfügbar: Unison ist ein Newsreader (ich will dauernd »Unisono« schreiben…).

Flo hat schon ein paar Worte dazu geschrieben und einen guten Thread im Usenet ausgegraben.
Tenor: Sieht vielversprechend aus, aber technisch ist er noch nicht ganz auf Augenhöhe mit etablierten Programmen, denn es gibt einige Unzulänglichkeiten (siehe den o.g. Thread: Kammquotings, Latin1 als einzige Textcodierung…).
Einer der Beta-Tester meinte vor ein paar Wochen schon mal, es sei »das Transmit seiner Art«, aber ganz so weit ist er scheinbar noch nicht. Unison beherrscht als Text-Codierung nur ISO-Latin 1, kein Latin-9 oder Unicode, er zerschießt Thread-Referenzen und einiges mehr passt auch noch nicht. Fazit: Wiedervorlage für Version 2.

Ich bin selbst noch nicht dazu gekommen ihn zu testen, aber im Moment ist er für mich eh uninteressant, da er ein reiner Online-Newsreader ist (ich bin zu faul, mir leafnode zu installieren). Und ich möchte ein Programm verwenden, das sich an die gängigen Standards hält, sonst könnte ich ja gleich auf OE umsatteln…

Einen Mac-Newsreader suche ich allerdings schon lange. Der Platzhirsch ist MacSOUP, aber es gibt einige Dinge, die mich daran ziemlich stören: Keine graphische Thread-Anzeige in der Beitragsliste (nur im Nachrichtenfenster selbst), Threads werden durch die Sortierung ständig durcheinander gewirbelt (nur der Eingang eines neuen Postings spielt eine Rolle, nicht das Datum des ersten Postings) und es gibt in der Beitragsliste keine Markierung von Threads, die Antworten auf eigene Beiträge enthalten (nur die allgemeine Markierung, aber die macht eben keinen Unterschied, ob Antworten für mich vorliegen oder ob mich die Diskussion allgemein interessiert, auch wenn ich nicht daran beteiligt bin).
Ich habe jahrelang Netscape Messenger verwendet, aber der alte läuft nur unter Classic und der neue taugt nicht: Der Messenger der Mozilla-Suite ist buggy und Thunderbird (mit Offline-Plugin), ist schnarchlangsam beim Download, das gibt’s gar nicht. Halime wird nicht mehr weiter entwickelt und ist außerdem langsam. Von Hogwasher habe ich mal gehört; taugt der was?
Mit Kommandozeilen-Clients wie slrn oder tin kann ich nichts anfangen, habe ich beide längere Zeit getestet.
Für einen guten »MacSOUP-Killer« wäre ich durchaus bereits, 25 USD zu bezahlen.

Ah ja, Panic bietet für 12 USD im Monat Zugang zum hauseigenen Newsserver an – bisschen viel Geld wie ich finde. Der kostenlose news.individual.de beherbergt auch viele Gruppen mit langer Vorhaltezeit (allerdings keine Binary-Gruppen).

Nachtrag (30.01.04, 18:58 Uhr): Inzwischen habe ich Unison selbst mal angeschmissen. Ja, hat Potential, ist im Moment aber unbrauchbar. Viel zu wenig Darstellungsoptionen in der Thread-Übersicht (nicht mal eine Anzeige, wie viele Postings ein Thread enthält und wie viele davon ungelesen sind), keine Möglichkeit der Markierung von Threads (a la »Watch Thread« wie im früheren Netscape Messenger). Und er ist ein reiner Online-Newsreader, ich will aber einen Offline-Reader haben.

Erschienen am Donnerstag, 29.01.2004 @ 9:40 | Kommentare deaktiviert
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Samba in Schwabing

Heute ging’s auf ‘nen Sprung nach München: In der SAE die After Effects-Übung abgeben, und noch mit Holger ins Kino: »Samba in Mettmann«, dem neuen Hape Kerkeling-Film im Marmorhaus in Schwabing.
Uh, war das grauenhaft. Sowohl das Kino, als auch der Film.

Wenn man Kinos wie das Marmorhaus mit dessen 80er Charme besucht, dann ruft man sich wieder in Erinnerung, dass München bis vor wenigen Jahren absolutes Ödland war, was Kinos betrifft. Mit dem Mathäser hat vor ein paar Monaten ein großes Kino mit aktuellem Stand eröffnet (sowohl von der Technik als auch dem Gesamteindruck her), und die Kinos Münchner Freiheit verdienen ebenfalls lobende Erwähnung.
Das Marmorhaus bietet enge Gänge und Treppenhäuser, da es offenbar in ein Wohnhaus eingebaut ist. Außerdem winzige Kinosäle mit Heimkino-Charakter (wir waren in »Saal« E) und durchgesessenen Polstern.

Der Film selbst enttäuschte ebenfalls. Er hatte seine Momente und hatte ein paar abgefahrene Ideen, aber die 86 Minuten bestanden größtenteils aus Klamauk. Sicher, was anderes erwartet man von einem Hape-Film nicht, damit rechnet man sogar, aber dass es so flau wird, hätte ich nicht gedacht; Hape war schon witziger.

Erschienen am Donnerstag, 29.01.2004 @ 22:12 | Kommentare deaktiviert
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Was für die ÖPNV-Junkies hier

Nach dem mauen »Samba in Mettman«-Film fuhren Holger und ich wieder Richtung Marienplatz zurück. Für mich war neu, dass auf den Linien U3/U6 in München vereinzelt neue U-Bahn-Züge fahren.
Ich muss sagen, die neuen Wagen gefallen mir sehr gut. 30 Jahre alte Züge besser zu machen ist eigentlich nicht schwer, aber bei den neuen Wagen hat man sich wirklich was gedacht. Die Muße, jetzt eine seitenlange Hommage an die neuen U-Bahnen zu schreiben, fehlt mir jetzt allerdings.   :-|
Kurz gesagt: Viel Platz, breiter Durchgang zwischen den Wagen, Haltestellen-Anzeigen im Inneren, modernes Erscheinungsbild, gut verständliche, automatische Durchsagen.

Die Linie U3/U6 verkehrt über Marienplatz und Münchner Freiheit ab 2006 zum neuen Stadion. Infos und Bilder für U-Bahn-Fans gibt’s auf ganz-muenchen.de. Die künftigen U-Bahn-Züge der U2/U3 in Nürnberg – ebenfalls ab 2006 – werden aber auch lecker, siehe hier, da, hier drüben und dort.

Nürnberg wird etwas besonderes, da die kommenden DT3-Triebwagen nicht nur die ersten U-Bahnen ohne Fahrer in Deutschland sein werden, sondern es weltweit erstmalig auch einen Mischbetrieb aus fahrerloser und fahrergesteuerter U-Bahn geben wird (die U3 wird einen Teil der U2-Strecke mitbenutzen und auf der werden für eine Übergangszeit noch Fahrer die Züge steuern). Infos zu diesem Thema gibt es unter den o.g. Links.

Erschienen am Donnerstag, 29.01.2004 @ 22:16 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 30.01.2004

Pixar lässt die Muskeln spielen

Pixar hat sich mit Disney überworfen – oder umgekehrt (1, 2, 3). Steve Jobs’ Zweitfirma wollte einen besseren Vertrag mit dem Studio Disney aushandeln, da man mit »Findig Nemo« den fünften Blockbuster in Folge abgeliefert hatte (und Disney mit seinen letzten, klassischen Zeichentrick-Produktionen keinen Erfolg hatte).
Vor kurzem entließ Disney eine Menge seiner Zeichner und will die verbliebenen Leute zu Computer-Animatoren umschulen.

Steven F. von Panic fand zu den Entlassungen die passenden Worte, weswegen Pixar im Gegensatz zu Disney Erfolg hat, und weswegen es Disney mit diesen Maßnahmen nicht packen wird:

»Pixar, working under contract for Disney, produced one blockbuster after another in this same time period, not only making the mouse look bad, but putting themselves in a position to write their own paycheck for their next contract… which may not be with Disney.

What Disney seems to have misunderstood is that amazing 3D graphics are not the reason people love Pixar movies (although they are a nice bonus). People love them because they have heart, humanity, humor, and are tightly written to appeal to both the young and their parents in equal doses. Producing Disney-formula movies with 3D won’t solve the problem. Sadly, they don’t seem to have realized that before laying off hundreds of very talented people.«

Lesenswert sind auch die Kommentare unter Stevens Beitrag.

Der nächste Pixar-Film wird »The Incredibles« sein, und der Trailer ist im Gegesatz zu den ätschigen Disney-Produktionen recht vielversprechend.
In den USA ab 5. November 2004 im Kino, in Deutschland ab 25. November 2004.

Erschienen am Freitag, 30.01.2004 @ 21:42 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 31.01.2004

Diesen Sonntag: Videorecorder programmieren – »War Photographer«, »startup«

Darauf habe ich lange gewartet: Morgen Abend wird der Dokumentarfilm »War Photographer« wieder im Fernsehen gezeigt, der die Arbeit von Kriegsfotograf James Nachtwey portraitiert. Als er das letzte Mal lief, hat Christian ein bisschen was darüber geschrieben und Links geboten. Vor anderthalb Jahren interviewte ihn der Spiegel, vergangenen Dezember wurde er im Irak verletzt.

»War Photographer«
SO, 01.02.04, 21:15–22:50 Uhr, 3sat

Anschließend umschalten ins Bayerische Fernsehen: Kurz nach Mitternacht (in der Nacht auf Montag) läuft »Startup.com« – der Dokumentarfilm, nicht der durchaus sehenswerte Spielfilm.
Die Dokumentation kenne ich ebenfalls noch nicht, wie »War Photographer«. Über diesen Film habe ich aber gleichfalls schon viel Gutes gehört. Es geht um Aufstieg und Fall einer Computerfirma aus der kurzen aber heftigen New Economy-Ära.

»Startup.com«
SO, 01.02.04, 00:10–01:50 Uhr, BR (Nacht von SO auf MO)

Am Mittwoch und kommenden Samstag zeigen ZDF und ARD erneut zwei Filme, die ich wärmstens empfehlen kann.
Einmal Seine Dudeheit in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im ZDF. Ein Film der Coen-Brüder (»Fargo«, »O Brother, Where Art Thou?«, »The Man who wasn’t there«, »Intolerable Cruelty«) mit Jeff Bridges als Dude und John Goodman in den Hauptrollen. Steve Buscemi spielt ebenfalls mit und wie so oft, wird er auch diesen Film nicht überleben (das kann man schon verraten).
Man muss den Humor und die Skurilität der Coens mögen, aber wenn man das tut, dann kann man sich wegschmeißen!

»The Big Lebowski«
MI, 04.02.04, 01:05–02:55 Uhr, ZDF (Nacht von MI auf DO)

Der andere Film, den ich noch empfehlen möchte, ist »Sweet November«, der im August 2001 im Kino lief und nächsten Samstag-Abend in der ARD gezeigt wird.
Keanu Reeves und Charlize Theron spielen die Hauptrollen. Es ist ein romantisches Drama, in dem es um die Beziehung der beiden geht, die nach dem Willen von Sara (Charlize Theron) genau einen Monat lang dauern soll – den November.
Ich fand ihn sehr bewegend als ich ihn im Kino sah und auch, als ich ihn mir später nochmal auf DVD anguckte. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass er mich berührt hat, und das ist schon ein hohes Lob für einen Film, wo ich ja »Frauenfilmen« gemeinhin eher wenig abgewinnen kann. Aber man muss sich auch etwas auf die Geschichte einlassen, und dann kann sie einen sogar zum Nachdenken bringen.
Übrigens hat Enya den Song »Only Time« beigesteuert.

»Sweet November«
SA, 07.02.04, 22:40–00:30 Uhr, ARD

Viel Vergnügen beim Zusehen!

Erschienen am Samstag, 31.01.2004 @ 23:15 | Kommentare deaktiviert
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