Donnerstag, 01.01.2004
So muss das sein
Ah, das fängt ja gut an! Ausgeschlafen ins neue Jahr.Musik: Enya, »A Day without Rain«
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 5:22
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Dies ist das Weblog von Stefan Freimark: Filmfreak, Mac-Fan und Konzepter aus Berlin.
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Musik: Enya, »A Day without Rain«
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 5:22
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 6:28
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Tags: Musik
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 14:50
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Vom Jahr 2004 können wir denke ich diese Dinge erwarten: WLAN, RFID, mp3-Player als Massengeschäft. Vielleicht auch ein größeres Angebot und fallende Preise bei DVD- und Festplatten-Recordern.
Letztes Jahr war WLAN durchaus schon ein Thema, aber es spricht einiges dafür, dass 2004 der Durchbruch kommt: So will T-Mobile die Zahl seiner Hotspots von derzeit rund 100 auf 4.000 bis Ende 2004 steigern (Heise-Meldung vom 14.12.03). Die Greenspot-Initiative sorgt in diesem Jahr für eine einheitliche Abrechnung der WLAN-Anbieter untereinander: Ein Kunde bei Anbieter A soll problemlos einen Hotspot des Anbieters B benutzen können (Heise-Meldung vom 03.12.03). Gute Chancen, in Innenstädten künftig leichter Hotspots zu finden.
Weitere Meldungen zu diesem Thema:
Mit RFID-Tags wurde bereits letztes Jahr experimentiert und es würde mich nicht wundern, wenn sie sich bis Ende 2004 auf breiter Front durchsetzen würden. Einfach gesagt handelt es sich bei RFID (»Radio Frequency Identification«) um kleine Chips mit einer Antenne. Statt Barcodes wird es künftig auf oder in Produkten diese Chips geben, die auf Anfrage z.B. eine eindeutige Nummer aussenden. Zweck der Aktion ist die Vereinfachung von Logistik-Abläufen, da derart ausgestattete Objekte nicht mehr per Sichtverbindung von einem Laser gescannt werden müssen; ein Kurzstreckenfunk mit ca. zwei Meter Reichweite teilt dem Scanner mit: »Die Palette die gerade an mir vorbeifährt, enthält 10.000 Rasierklingen.«
Allerdings gibt es bei RFID auch ein großes Missbrauchspotential: Das fängt im Geschäft an: Welche Produkte werden aus dem Regal herausgenommen und wieder zurückgelegt, mit welchen anderen Produkten landen sie in welchem Einkaufswagen… Das ist noch relativ harmlos, denn problematisch wird es erst, wenn anfallende Daten miteinander verknüpft werden: Welche Produkte werden mit welcher ec-Karte bezahlt. Im Prinzip ist das auch heute schon mit Scannerkassen möglich. Richtig brisant wird’s, wenn die RFID-Tags den Laden verlassen: Welchen Weg nehmen die Produkte, mit welchen anderen Produkten von anderen Besitzern treffen sie sich, was kauft Herrchen beim nächsten Mal ein, wenn die bereits zuvor gekauften Tags im Pulli wieder den Laden »betreten«? Die Phantasie kennt hier keine Grenzen… Im Gegensatz zu bisher fallen Unmengen an Daten an, die überall abgefischt und sehr bequem miteinander verknüpft werden können. Ein umfassendes Tracking von Waren und Personen sowie ihre Verbindungen untereinander wird so erstmals möglich.
Beim weitverbreiteten Desinteresse in Bezug auf Datenschutz wundert es mich nicht, dass das Thema so gut wie gar keine Erwähnung abseits von Fachmedien findet. Ich verfolge das Thema schon seit einigen Monaten, da es mich überaus interessiert.
Netzaktivisten arbeiten bereits an Ortungsgeräten für RFID-Chips, auch Störsender sind geplant. Beides gäbe einem eine Handhabe gegen RFID in die Hand um zu wissen, mit welchen Tags man rumläuft und um sie ggf. unschädlich zu machen. Evtl werden die Tags beim Verlassen des Supermarkts ja nicht abgeschaltet, ob von den Inhabern fahrlässig unterlassen oder vorsätzlich gewollt: Ich habe was dagegen, mit einer Wolke aus RFID-Sendern durch die Landschaft zu laufen. Links:
Vielleicht täuscht da meine Wahrnehmung etwas, aber was bei uns dieses Jahr zu Weihnachten Digiknipsen und DVD-Player waren, waren in den USA mp3-Player. Der iPod ist nach wie vor mit Abstand Marktführer (nach Umsätzen und Stückzahlen) und das Referenz-Gerät, an dem sich alle anderen Produkte messen lassen müssen.
John Gruber von Daring Fireball schrieb über Dells Versuch eines Billig-iPods einen sehr schönen Artikel: Er zählte einige zu erwartende Schwachpunkte des Geräts auf, die er bereits anhand des Produktfotos ausmachen konnte. Das war aber eigentlich gar nicht sein Thema, denn selbst wenn der »Dell DJ« keine Usability-Krücke wäre und dem iPod im Bedienungskomfort ebenbürtig wäre:
»No, I could take those potshots today, but I won’t. Instead, for the sake of argument, let’s concede that the DJ is (1) on equal footing with the iPod in terms of size, features, and usability; and also (2) that it’s a bit cheaper – say, US$100 less for a comparable model.
Guess what: Dell is still fucked.«
Johns »Dell’s Dud« ist ein exzellenter Artikel über den Erfolg des iPod.
Was in den USA ebenfalls die Verkaufszahlen von mp3-Playern durch die Decke gehen lässt, sind die Online-Stores, die es hier noch nicht Label-übergreifend und kundenfreundlich gibt. [Und mit dem iPod ist Apple nicht nur Marktführer bei den mp3-Playern, Apples iTunes Music Store (iTMS) ist auch der mit Abstand erfolgreichste Online-Store für Musik.]
Wenn sich in diesem Jahr die deutschen Plattenbosse endlich mal für ein vernünftiges Angebot zusammenraufen können, dann könnten in zwölf Monaten vermehrt mp3-Player unter’m Weihnachtsbaum liegen.
Aber ich will nochmal auf Apple zurückkommen: Es gibt Gerüchte über günstige »Mini-iPods«, die Apple womöglich kommenden Dienstag auf der MacWorld San Francisco vorstellen könnte. Es sind zwar nur Gerüchte, aber die Quellen (u.a. Thinksecret und Macrumors) waren in der Vergangenheit sehr treffsicher.
Apple will schon seit längerer Zeit günstigere iPods anbieten. John glaubt nicht, dass etwaige neue iPod-Modelle gleichzeitig günstiger und kleiner werden. Er geht in einem – wieder exzellenten – Artikel auf das Geschreibsel eines »Analysten« ein: »Rob Enderle: Putting the ‘Anal’ in ‘Analyst’«.
Wenn Apple es wirklich schafft, einen erschwinglicheren iPod auf den Markt zu bringen und womöglich den iTMS auch noch außerhalb Nordamerikas anzubieten, dann gibt’s kein Halten mehr, dann müssen die Schutzräume aufgesucht werden.
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 20:30
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 20:46
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Tags: ausland, Politik
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