Sonntag, 04.01.2004
Dave Shea
schreibt über die
Landung des US-Roboters »Spirit« auf dem Mars:
»From an iBook on my lap, wirelessly connected to a router plugged into a cable modem connected to my service provider, wired into the internet backbone with countless hops between here and Nasa’s web servers, which dish up live video feeds from inside their terminal, panning shots of live data feeds [time-shifted, of course] direct from Mars, and the only thing I could think to myself was "boy is this low quality."«
In diesem Zusammenhang und zu meinen Trend-»Vorhersagen« für 2004 mit Segnungen wie weithin verfügbarem WLAN fällt mir wieder ein Dorktower-Comic ein:
»It’s 2001.
Where are my rocket-packs, transporter beams and interplanetary holidays?!«
– »They have madegreat strides in "The Clapper", you know…«
Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 16:11
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Ich bin noch einen Eintrag zu zwei SAE-Unterrichtstagen schuldig. Im Gegensatz zu
Cinema liegt die Verspätung aber nicht daran, dass mich das Thema nicht interessieren würde, im Gegenteil.
Am Montag, den 15.12.03, ging es bei Alex wieder um die kommende Facharbeit. Die Unterrichtseinheit dieser zwei Tage heißt genaugenommen »Research«.
Wir sprachen allgemein über die Facharbeit, wiederholten die Vorgehensweisen die wir in der Vorwoche besprochen hatten und sahen uns dann verschiedene Arten von Facharbeiten an. Generell kann der Aufsatz in drei Richtungen gehen:
- Fallstudie: Material zu einem Thema sammeln, auswerten, Gemeinsamkeiten/Unterschiede finden und Schlüsse ziehen
- Ethno-graphisches Research: Informationen über eine bestimmte Bevölkerungsgruppe herausfinden (»Surfgewohnheiten der 18-jährigen Schwörer aus Neu-Perlach«)
- Experimentelles Research: 5 Digiknipsen an 5 Leute geben und deren Erfahrungen auswerten
Meine Arbeit wird »klassisch«: eine Fallstudie.
Im Unterricht ging es weiter mit Hinweisen zur Vorbereitung und zur Materialsammlung: Unterschied Primär- und Sekundärliteratur, Primärliteratur aufstöbern und der Vorgehensweise beim Lesen der Bücher (nämlich nicht mit Textmarker, Zettelchen und eingeknickten Ecken).
Wie schreibe ich überhaupt eine Facharbeit? Grundsätzliches zur Querlesbarkeit, Deckblatt, Gliederung, Anhang mit einem Rudel Verzeichnissen (Literaturverzeichnis, Quellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Rechtsprechungsverzeichnis, Umfrageergebnisse), Aufbau dieser Verzeichnisse und Referenzierung im Text (Harvard-Methode).
Ein Haufen Zeug! Aber sehr interessant, ich freue mich auf die Facharbeit!
Dienstag, den 16.12.03, ging es um Storyboarding. Da dies viel mit unserem nächsten Projekt zu tun hat, gehe ich darauf in einem separaten Eintrag ein.
Abschließend ging’s am Dienstag noch um Fachbegriffe aus dem Agenturleben: die 5 Phasen des Projektmanagements mit genaueren Informationen zur Definitionsphase und Kreationsphase (Stichworte: customer interview, strategic brief, strategische Werte, customer workshop, brand health check, meet your client, value preposition, SWOT-Analyse…).
Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:02
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Tags: cmd-facharbeit, SAE
In der letzten Woche vor der Ferien war in der SAE nicht nur »
Research«, sondern auch »Storyboarding« ein Thema, und zwar am Dienstag, den 16.12.03.
Wir erhielten die Vorgaben zu unserem zweiten Projekt, »3D-Animation und Compositing«.
Wir müssen in Cinema 4D eine 3D-Animation mit mindestens 50 Sekunden Laufzeit rendern. Anschließend muss die Animation in After Effects vertont und geschnitten werden, außerdem können Postproduction-Effekte verwendet werden.
Abgegeben wird das ganze auf zwei CDs: Einmal der fertig gerenderte Film mit Viertel-PAL-Auflösung in zwei Formaten (Quicktime und AVI mit gängigen Codecs) nebst C4D-Quelldateien und eine SVCD oder DVD, um den Film in einem handelsüblichen DVD-Player abspielen zu können.
Bewertet werden u.a.:
- Kreativität, Idee, Umsetzung
- Arbeitsaufwand und Komplexität
- Technik (Modelling, Texturen, Animation, Lichtgebung usw.)
- Flüssigkeit der Animation
- Postproduktions-Effekte mit After Effects bzw. Photoshop
- Nähe zum Konzept
- Musikalische Untermalung, Dramaturgie
Außerdem muss zuvor ein schriftliches Konzept abgegeben werden, das die wichtigsten Daten des Films zusammenfasst wie Storyboard, Szenenaufbau, Dramaturgie, Effekte, Zeitplan usw.
Der Zeitplan ist recht eng:
- 19.01.04: Abgabe der Konzepte bzw. Konzeptbesprechung
- 01.03.04: Abgabe und Präsentation des Projekts
Das notwendige Wissen zur technischen Umsetzung haben wir bereits in vier Wochen 3D-Unterricht gelernt, bzw. kommt jetzt direkt nach den Ferien (drei Wochen Compositing-Unterricht mit After Effects).
Wie man ein Konzept schreibt, das besprachen wir an diesem Dienstag den 16. Dezember.
Wir müssen mindestens fünf Seiten Konzept abgeben; ein halbseitiger Wisch »Ich baue Toy Story nach« genügt also nicht. :-)
Es muss, genau wie die Facharbeit, querlesbar sein und sollte möglichst viele optische Eindrücke wie Scribbles oder Screenshots enthalten. Des weiteren ist eine gewisse Konzeptgliederung einzuhalten:
- Thema der Anwendung
- Gliederung der Inhalte
- Zielsetzung
- Technische Spezifikationen
Wir besprachen sehr ausführlich, was diese vier Punkte sind und was da drin stehen muss. Auf die »technischen Spezifikationen« gingen wir genauer ein: Ressourcen-Planung und eine spezielle Checkliste: die Asset-Liste.
Soweit zum Unterricht.
Bei meinem 2. SAE-Projekt habe ich etwas Bauchschmerzen: Beim ersten Projekt, der »Enhanced CD«, wusste ich sehr schnell was ich machen wollte, ich wusste genau wie ich es umsetze und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Jetzt habe ich zwar zwei Ideen, aber die eine ist extrem aufwändig (Charakter-Animation, gerade wo Modelling meine »Stärke« ist), die andere ist etwas halbgar. Ganz abgesehen davon, dass ich Cinema überhaupt nicht mag. Beste Voraussetzungen für ein gelungenes Projekt.:-(
Morgen geht’s erstmal wieder weiter mit der SAE, die zwei Wochen Winterferien sind rum. Bis zum Abschluss im kommenden August gibt’s jetzt keine Pause mehr.
Morgen, am 5. Januar, steht die zweite Zwischenprüfung an, mit meinem »Lieblingsthema« Cinema als Schwerpunkt. Danach ist noch Unterricht (Thema: »Copyright«), dafür müssen wir am Dienstag, den Feiertag, nicht reinkommen. Ab dem 12. dann drei Wochen After Effects.
Und morgen müsste es eigentlich auch die Noten für unser erstes Projekt geben.
Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:29
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Tags: projekt-romeo-juliet, SAE
Wenn
morgen die zweite Zwischenprüfung in der SAE geschrieben ist, ist die nächste Prüfung erstmal etwas hin. [Spannende Frage, ob ich morgen 10, 20, 30 oder 40 Minuten dank Münchner S-Bahn zu spät komme; wie sieht's derzeit aus in München?] Im
Telekolleg geht’s auch erst wieder im März richtig los: Am 10. Januar gibt’s die Noten der Abschlussprüfungen, am 17. Januar ggf. die mündliche Prüfung und am 24. Januar Zeugnisse/Bescheinigungen.
Trotzdem habe ich eine Menge zu tun:
- 2. SAE-Projekt
Eine 50-sekündige 3D-Animation und Compositing. In der Woche vom 19. Januar muss das Konzept abgegeben werden, das Projekt selbst am 1. März. Schwierig, da Cinema nicht mein Thema ist.
- SAE-Facharbeit
Bis 1. März muss die vorläufige Gliederung abgegeben werden, das heißt, bis dahin müssen zig Mind-Maps gemalt, Fragen gestellt, Material gesammelt, bewertet und sortiert sein. Zum Glück weiß ich schon sehr konkret, wo ich hin will.
- Telekolleg
Prüfungen sind zwar lange hin (erste Mathe-Prüfung am 19. Juni), aber ich musste Mathe auf den kommenden zweiten Kurs ab März schieben, da mir der Stoff nach zu lange Mathe-Abstinenz zu viel war. Insofern wäre es nicht verkehrt, würde ich mich etwas vorbereiten. Und bis Physik Ende Juni beginnt, will ich die Physik-Hausaufgaben erledigen, um nicht in Schwulitäten zu geraten (zumal dann in der SAE das Abschlussprojekt, die Abschlussprüfung und die Abgabe der Facharbeit anstehen).
- Steuererklärungen
Ich muss noch meine Einkommen- und Umsatzsteuer-Erklärungen für 2002 und 2003 abgeben. Satte Erstattungen winken und TaxUp pro wird mir dabei helfen, aber zuvor muss ich noch Belege sortieren und einiges an Buchhaltung nachholen (hey, ich mache das im Moment nur nebenberuflich). Und die eine oder andere buchungstechnische Frage will auch noch geklärt werden.
- Filme
Diverse Filme warten darauf, im Kino gesehen zu werden: »Lost in Translation« (ab 8.1.), evtl »Last Samurai« (ab 8.1.), »Der Einsatz« (ab 15.1.), »Underworld« (geiler Trailer, ab 29.1.), »Something’s gotta give« (ab 12.2.), »Kill Bill, Vol. 2« (ab 18.3.) oder »Timeline« (ab 18.3.).
Kommende Woche ist auf jeden Fall erstmal »Taxi Driver« auf DVD fällig, der schon ewig bei mir im Regal darauf wartet, angesehen zu werden.
Im Dezember auf einer Texttafel in der Münchner S-Bahn gesehen, ein Zitat von Seneca:
»Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.«
Erschienen am Sonntag, 04.01.2004 @ 17:42
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen