Samba in Schwabing

Heute ging’s auf ‘nen Sprung nach München: In der SAE die After Effects-Übung abgeben, und noch mit Holger ins Kino: »Samba in Mettmann«, dem neuen Hape Kerkeling-Film im Marmorhaus in Schwabing.
Uh, war das grauenhaft. Sowohl das Kino, als auch der Film.

Wenn man Kinos wie das Marmorhaus mit dessen 80er Charme besucht, dann ruft man sich wieder in Erinnerung, dass München bis vor wenigen Jahren absolutes Ödland war, was Kinos betrifft. Mit dem Mathäser hat vor ein paar Monaten ein großes Kino mit aktuellem Stand eröffnet (sowohl von der Technik als auch dem Gesamteindruck her), und die Kinos Münchner Freiheit verdienen ebenfalls lobende Erwähnung.
Das Marmorhaus bietet enge Gänge und Treppenhäuser, da es offenbar in ein Wohnhaus eingebaut ist. Außerdem winzige Kinosäle mit Heimkino-Charakter (wir waren in »Saal« E) und durchgesessenen Polstern.

Der Film selbst enttäuschte ebenfalls. Er hatte seine Momente und hatte ein paar abgefahrene Ideen, aber die 86 Minuten bestanden größtenteils aus Klamauk. Sicher, was anderes erwartet man von einem Hape-Film nicht, damit rechnet man sogar, aber dass es so flau wird, hätte ich nicht gedacht; Hape war schon witziger.

 
Erschienen am Donnerstag, 29.01.2004 @ 22:12
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