Archiv für Februar 2004

Montag, 02.02.2004

Vielversprechend: OmniWeb 5

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern (Flow, Dobschat 1, 2, 3, 4): Die öffentliche Beta-Version von OmniWeb 5 ist zu haben. Erste Eindrücke:

Die neue Version von OmniWeb, das seit Version 4.5 wie Safari auf der rendering engine WebCore basiert, ist noch etwas wacklig auf den Beinen. Mir stürzte der Browser innerhalb einer Stunde viermal ab, aber damit ist die Beta immerhin stabiler als NN4.   :-)
Ich gehe davon aus, dass die Omni Group bis zur final release noch die gröbsten Fehler ausbügeln wird (hat jemand etwas darüber gelesen, ab wann man die Kreditkarte zücken darf?). Die Software von Omni, wie z.B. der Outliner oder Graffle genießt generell einen sehr guten Ruf.

Die Tabs werden nicht, wie von anderen Browsern gewohnt, in einer Leiste unter der URL-Zeile angezeigt, sondern in einem Drawer (Schublade) – wie die Sheets eine »Systemfunktion« von OS X. Abgesehen vom Programm Preview/Vorschau bin ich kein Freund von Drawern, da sie viel Platz wegnehmen; bei iCal hasse ich sie regelrecht.
Aber OmniWebs Lösung gefällt mir ganz gut, die Tabs in einem Drawer unterzubringen. Wahlweise werden sie als Liste oder als Thumbnails angezeigt. Per Drag’n'Drop können die Tabs neu arrangiert werden – sehr nützlich.
Meine geliebte Funktion »In Tabs öffnen«, die man auf einen Bookmark-Ordner anwenden kann, ist auch in OW5 enthalten, allerdings nicht als letzter Menüeintrag im Bookmark-Ordner, sondern per Rechtsklick und Aufruf des Kontextmenüs zu einem Ordner.

Endlich, endlich fragt der Browser sicherheitshalber nach, wenn man auf den roten Drops in der Titelzeile des Fensters klickt, um es zu schließen:

»You have more than one tab in this window. Are you sure you want to close it?«

Darauf habe ich in einem Browser lange gewartet. Das Feature kann in den Preferences ein- und ausgeschaltet werden (Default: An). Es nervt allerdings ein bisschen, wenn man ein Fenster schließen will und die Abfrage kommt, obwohl eben dieses Fenster Teil eines frisch gespeicherten Workspace-Snapshots ist.

Da wären wir auch schon beim absoluten Killer-Feature: Workspaces. Darauf habe ich ebenfalls lange gewartet und OmniWeb bietet mir diese Möglichkeit nun erstmals. Einfache Erklärung: Mehrere Seiten mit all ihren Tabs können als »Workspace« gesichert werden, per »Snapshot«. Später können die Workspaces durch vorher gespeicherte Snapshots wiederhergestellt werden, mit all ihren Fenstern und Tabs. Es können mehrere Workspaces angelegt werden, z.B. zu unterschiedlichen Themen, um so seine Fenster etwas zu organisieren. Jedoch kann immer nur ein Workspace zur gleichen Zeit geöffnet sein.
Darüber hinaus sind die Dateien mit dem Suffix .owworkspace im Verzeichnis ~/Library/Application Support/OmniWeb 5 XML-Dateien, so dass anderen OmniWeb-Nutzern gespeicherte Workspaces zugeschickt werden können.
Genial, genial, genial! Ich habe keine fünf Minuten damit herumgespielt, schon habe ich mich in dieses Feature verliebt.

In OmniWeb 5 gibt es noch sehr viel mehr zu entdecken, die Preferences sind für Heavy-Surfer wie mich so eine Art Schlaraffenland. Die Preview-Seite der Omni Group zu OW5 bietet weitere Schmankerl, z.B. die Site-Preferences oder die Search-Shortcuts.
Safari wird sich für eine Version 1.5 oder 2.0 warm anziehen müssen, und ich neige im Moment sehr dazu, 30 Dollar für einen Browser zu bezahlen.

P.S.: Safari 1.2 ist über die Software-Aktualisierung zu haben. Nur ein paar kleinere Verbesserungen, eher ein Wartungsupdate.

Nachtrag (03.02.04, 23:13 Uhr): John Gruber hat in seinem Daring Fireball einen sehr ausführlichen Beitrag zu OW5 geschrieben, dem nichts hinzuzufügen ist. Exzellent beobachtet von John, wie immer.

Erschienen am Montag, 02.02.2004 @ 23:30 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 03.02.2004

Kaufbefehl: »It’s that simple to record a movie with Snapz Pro X.«

Snapz 2-IconEndlich: Snapz Pro X 2.0
Vor fünf Minuten die Announce-Mail gelesen, vor drei Minuten das Update gekauft, vor einer Minute runtergeladen.
Bei einigen lokalisierten OS X-Versionen – auch der deutschen – gibt es jedoch in manchen Fällen das Problem, dass Snapz nach dem Start crasht. Einfacher Workaround: Das Verzeichnis einer ggf. vorhandenen älteren Snapz-Version löschen, dann den Snapz2-Installer starten.

Snapz ist mehr als einfach nur ein Screenshot-Programm. Es ist das Screenshot-Programm.
Vielleicht kennen die Windows-User unter den Lesern ja Hardcopy. Kein schlechtes Programm, Snapz jedoch ist »Hardcopy auf Speed«.   :-)

Sehr lecker ist die komplett überarbeitete Möglichkeit des Video-Capturings. Beispiele gibt es hier und dort beim Hersteller Ambrosia.
Ah ja: Mac only.   ;-)

Erschienen am Dienstag, 03.02.2004 @ 23:56 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 04.02.2004

Steckdosen-Frage für Fortgeschrittene

Du fährst mit der Bahn und willst unterwegs Dein Notebook befeuern. Gut, Du weißt inzwischen, woran Du die verschiedenen ICE-Generationen von außen und innen erkennst und wo sich im Zug ggf. die Steckdosen befinden.

Bei der Jagd nach Steckdosen gibt es allerdings auch einen Level für fortgeschrittene Spieler: ICE-Züge erkennen, ohne sie zu sehen.
Die Frage ist: Wie kann ich meine Reiseplanung dahingehend optimieren, dass ich schon eine Woche vor der Abfahrt weiß, wo ich Steckdosen erlegen kann? Ohne den Zug je von innen oder außen gesehen zu haben? Lohnt es sich womöglich, einen Zug früher oder später zu nehmen, um das Notebook-Netzteil an eine Dose anschließen zu können?

Stammfahrer einer Strecke werden natürlich wissen, welche Züge die Bahn zu bestimmten Uhrzeiten auf’s Gleis stellt. Gelegenheitsfahrer oder Vielfahrer mit wechselnden Routen haben es da nicht so einfach, aber es gibt einen Anhaltspunkt: Die Zugnummer.
Grundsätzlich ist die Chance sehr groß, bei einer vierstelligen Nummer einen ICE der dritten Generation zu bekommen, also einen ICE3 oder ICE-T. [Um genau zu sein in den Zugnummern 1500 bis 1870.] Und in diesen Baureihen hat es in der Mitte unter jeder Sitzbank eine Steckdose. Bei den Zügen mit dreistelligen Nummern ist es nicht ganz so einfach: Hier können sowohl alte ICE1 dabei sein, die im Inneren nur Steckdosen für die Staubsauger des Reinigungspersonals haben, oder ICE2, bei denen es immerhin an den Tischen eine Steckdose gibt.

Dankenswerterweise gibt es die Website fernbahn.de, und dort diese PDF-Datei (2005 hier). In ihr hat der Betreiber von fernbahn.de, Marcus Grahnert, alle ICE-Zugnummern aufgeführt – inklusive Angaben zu Start- und Zielbahnhof, Höchstgeschwindigkeit und, für die Notebook-Besitzer unter uns wichtig, die Baureihe.
In der Verbindungsauskunft von HAFAS sehe ich zu allen Verbindungen in der Detailansicht die Zugnummer. Ein dreitstelliger ICE? Ein Blick ins PDF verrät mir, ob es sich um Baureihe 401, 402, 403 etc. handelt. Am Schluss des Dokuments ist aufgeschlüsselt, welche Baureihe welcher Generation gleichgestellt ist (401 ist ICE1, 402 ICE2, und in 403, 406, 411 und 415 gibt es Steckdosen unter jeder Sitzbank).

Danke, Marcus!

Erschienen am Mittwoch, 04.02.2004 @ 0:14 | Kommentare deaktiviert
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Der Einsatz / The Recruit

Ich breche gleich auf, um meinen dritten Kinofilm in dieser Woche zu sehen. Am Montag, nach meiner Rückkehr aus München gegen 17 Uhr, war es »Der Einsatz«, gestern gegen 20 Uhr »Lost in Translation«, und heute Abend steht »Underworld« auf dem Programm. Zeit für ein paar Filmkritiken.

»Der Einsatz« – im Original »The Recruit« – lief bereits vor einem Jahr in den USA und vielen anderen Ländern (siehe meine Trailer-Show von Ende Dezember). Einen Trailer gibt’s wie immer bei Apple, eine lesenswerte Kritik von Johannes Pietsch bei den Filmfacts.
Die 115 Minuten sind im Seitenverhältnis 1:2,35 zu sehen – freut mich immer.

Bridget MoynahanRegisseur Roger Donaldson drehte bereits Filme wie »Thirteen Days«, »Dante’s Peak« und »Species«. Hauptdarsteller sind Colin Farrell (»Phone Booth«, »S.W.A.T.«), Bridget Moynahan (bisher kaum in Erscheinung getreten) und Al Pacino (über den man nichts sagen muss).
Pacino gibt dabei einen Ausbilder des CIA, der talentierte junge Leute für die Firma rekrutiert und sie dann durch ein Ausbildungs-Lager schleust (»die Farm«). Farrell und Moynahan sind zwei der Agenten-Azubis und arbeiten nach ihrer Ausbildung für die Agency. Dem Trailer war bereits zu entnehmen, dass Farrell von Pacino auf Moynahan angesetzt wird, die ein Maulwurf sein soll.

Der Film besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um die Ausbildung in der Farm, im zweiten Teil um die Arbeit nach der Ausbildung für den Geheimdienst.
Mir hat der Film recht gut gefallen: Kurzweilige Unterhaltung, Ausbildungs-Szenario, Agenten-Spielzeuge, Intrigen. Insgesamt schafft es »Der Einsatz« bei mir aber trotzdem nur knapp über das Urteil »Durchschnitt«. Er ist zwar nett, aber eigentlich kein Film, den man gesehen haben muss. Mir wurde der Film noch zusätzlich durch Bridget Moynahan versüßt.   :-)

Erschienen am Mittwoch, 04.02.2004 @ 21:40 | Kommentare deaktiviert
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Lost in Translation

Gestern Abend um acht mein zweiter Film in dieser Woche war »Lost in Translation« von Sofia Coppola, ihrem dritten Film (Trailer). Das Buch stammt ebenfalls von ihr. In den Hauptrollen: Die 19-jährige Scarlett Johansson (»Eight Legged Freaks«, »The Man who wasn’t there«, »Der Pferdeflüsterer«) und Bill Murray (»Ghostbusters«, »Und täglich grüßt das Murmeltier«, »The Royal Tenenbaums«).

Um es direkt zu sagen: Ein ganz heißer Kandidat für meinen Film des Jahres, und völlig zu Recht derzeit auf Platz 140 in den Top250 der IMDB, mit durchschnittlich 8,2 von 10 Punkten bei 10.400 abgegebenen Stimmen.
Einige Leute haben mir empfohlen, ihn auf englisch zu sehen, aber in der Region (Nürnberg-Fürth-Erlangen) läuft er leider nur auf deutsch – noch nicht mal im Roxy in der Originalfassung. Ohne das Original zu kennen: Die deutsche Fassung war denke ich ok.

Über »Lost in Translation« habe ich bereits viel gelesen. Um mal zwei bemerkenswerte Blog-Einträge herauszugreifen: dogfood und The Flow.
Es geht um zwei Amis, die sich in Tokio treffen. Bob Harris (Bill Murray) ist ein alternder Schauspieler, der einen Whiskey-Werbespot drehen soll. Charlotte (Scarlett Johansson) reist als relativ frisch verheiratete Frau eines Fotografen mit. Beide steigen im selben Hotel ab und treffen sich das erste Mal im Aufzug, später dann an der Hotelbar. Beide fühlen sich fremd in der großen Stadt, langweilen sich zu Tode und wollen eigentlich nur schnell wieder weg. Ich will nicht zu viel verraten, daher nur noch dieser Satz zur Handlung: Der Film erzählt von der Begegnung von Charlotte und Bob.

»Lost in Translation« hat alles, was einen guten Film auszeichnet: Er hat eine interessante Story, sehr gute Schauspieler, die absolut glaubwürdig sind, grandiose Bilder, einen Schuss Erotik, ein paar recht witzige Momente, eine tolle Kamera, einen angenehmen Soundtrack und einen guten Schluss. Es ist alles perfekt.
Ein bisschen hatte ich die Befürchtung, »Lost in Translation« würde ein Kopffilm werden, aber das stimmt nicht. Der Saal war ausverkauft (allerdings war auch 4-Euro-Dienstag) und den Reaktionen des Publikums nach zu urteilen, fand man am Film Gefallen. Es ist jedoch wahr, dass man sich ein wenig auf den Film einlassen muss, den »Lost in Translation« ist wie eine Seinfeld-Folge.   :-)
Ich mag solche Filme durchaus, so lange sie nicht so abgefahren sind wie »Punch Drunk Love«, den Kai ebenfalls empfohlen hat, für mich aber das zweitschlechteste Filmerlebnis nach »eXistenZ« war. Kai hat über »Lost in Translation« treffend geschrieben:

»Die ersten deutschen Filmkritiken im Web (also nicht dem Zeitungsfeuilleton) sind überraschend schlecht und stoßen sich an zwei Punkten. Zum einen der Unwille sich auf einen Film einzulassen, der keine stringente Handlung besitzt, die von A nach B führt, inkl. Spannungsbogen und Auflösung, sondern einfach nur "Leben" ist. [...]«

Fazit: »Lost in Translation« ist ein absolutes Muss, viel mehr als nur kurzweilige Unterhaltung. Im Kino anschauen, und in ein paar Monaten der Kaufbefehl für die DVD.
Sofia Coppolas Film ist mehr als nur die seichte Romantik-Komödie, als die er verkauft wird.

+++

Was gibt’s noch zu sagen? Es wurden zwei sehr ansprechende Trailer gezeigt, nämlich zu »21 Gramm« (Trailer, IMDB) und zum deutschen Film »Was nützt die Liebe in Gedanken« (Trailer, IMDB).
Bei beiden blieb die kurz erzählte Story in positiver Erinnerung, bei den 21 Gramm außerdem die exzellente Musik im Trailer. Im deutschen Film spielen zwei Schauspieler mit, die ich gerne sehe: Daniel Brühl (»Good bye, Lenin«, »Nichts bereuen«, »Vaya con Dios«) und August Diehl (»23«). in »21 Grams« ist gleichfalls erstklassig besetzt: Mit Sean Penn (»The thin red Line«, »Carlito’s Way«) und Benicio Del Toro (»Traffic«, »The usual Suspects«).
Ich bin gespannt: »21 Gramm« startet am 26. Februar, »LiG« am 12. Februar; beide werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

Erschienen am Mittwoch, 04.02.2004 @ 21:59 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 05.02.2004

Underworld: Unterirdisch

Am Mittwoch-Abend der dritte (und vorerst letzte) Film in dieser Woche, nach »Der Einsatz« am Montag und »Lost in Translation« am Dienstag: »Underworld« von Len Wiseman mit Kate Beckinsale; der Trailer hatte mich neugierig gemacht.
Kurze Version: Grauenhaft. Nicht grauenhaft im Sinne von »blutig«, sondern grauenhaft im Sinne von »schlecht«, aber so richtig schlecht. Ein absolut überflüssiger Film.

Er hatte schon keinen guten Start bei mir, denn es ging unübersichtlich los: Die erste Viertelstunde war nicht klar, wer weswegen gegen wen kämpft. Für den am Schluss angeteaserten, unvermeidlichen zweiten Teil empfehle ich Trikots. Grob gesagt geht es um eine alte aber IMHO unwichtige (nicht glaubwürdig rübergebracht!) Fehde zwischen Vampiren und Werwölfen.
Ich kann gar nicht genau sagen, was mir an dem Film nicht gefallen hat, er war einfach nur langweilig und versuchte vereinzelt, durch Schockeffekte so etwas wie Spannung zu erzeugen. Egal, red’ mer nicht mehr drüber.

Ich dachte, »Markus könnte er gefallen« (wegen des Themas), aber weit gefehlt.

Erschienen am Donnerstag, 05.02.2004 @ 2:24 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 07.02.2004

Abschlussfeier auf halbem Weg

An diesem Samstag war wieder ein Kollegtag in Fürth angesagt – allerdings nicht für Unterricht, sondern für die Zeugnisausgabe. Meine Mit-Kollegiaten erhielten ihr Zeugnis für die Fachhochschulreife überreicht, ich bekam eine Bescheinigung mit den Noten von fünf abgelegten Fächern: Deutsch, Englisch, Geschichte, Sozialkunde und Wirtschaft (vier 2er und ein 3er in Wirtschaft). Am 6. März geht’s für mich mit dem nächsten Kurs weiter, in dem ich noch die Fächer Mathe, Physik und Technologie abschließen muss. Das muss ich packen, denn einen Kurs aussetzen oder eine dritte Runde ist nicht möglich, ohne die Noten der bereits absolvierten Fächer wieder zu verlieren.

Ganze 13 Leute haben die anderthalb Jahre durchgehalten – von anfangs 38. Dass 50% oder mehr unterwegs aufgeben, ist normal. Nach sechs Monaten lichteten sich die Reihen schnell und wir konnten in ein kleineres Klassenzimmer umziehen.
Das Telekolleg ist nicht zu schwierig, es kostet nur enorm viel Zeit. Es läuft neben dem Beruf, und Hausaufgaben sowie Prüfungsvorbereitung erledigen sich nicht von selbst.

Ich rechnete damit, heute im Klassenzimmer die Bescheinigung ausgehändigt zu bekommen, und danach ggf. noch mit den Mit-Kollegiaten was trinken zu gehen, aber es kam ein bisschen anders. Im Foyer waren Tische aufgebaut, Sektgläser standen bereit und ein Beamer warf eine Folie an die Wand – machte was her.
Ich kam unrasiert und im T-Shirt, denn mir entging leider, dass Ausgehuniform angesagt war.   :-)
Wenigstens hatte ich meine Kamera dabei um Fotos zu machen, aber eher wegen eines Zufalls: Für Stefie und Holger wollte ich eine bebilderte Wegbeschreibung in Nürnberg anfertigen.

Wir versammelten uns und kurz nach zwölf nahmen wir Platz. Der Rektor und unser Kolleggruppenleiter hielten kurze und durchaus hörenswerte Reden; anschließend wurden die Zeugnisse ausgegeben. Danach Sektumtrunk und noch einige Gespräche; war insgesamt sehr nett.

Zum anschließenden Mittagessen ging ich nicht mehr mit, denn ich hatte noch einige Dinge in Fürth und Nürnberg zu erledigen: Verschiedenes einkaufen, zur Post, für HS-2 die Wegbeschreibung machen und im Nürnberger Hauptbahnhof ein Kursbuch besorgen.
Nicht die fünf Kilo schwere, mit Tragegriff ausgestattete Gesamtausgabe in sieben Bänden für 13 Euro, sondern nur die Ausgabe H, die bayerische Regionalausgabe. Der Band mit den Regionalverbindungen interessiert mich dabei weniger, aber im Preis von 3,50 inbegriffen ist auch der Band A der Kursbuch-Gesamtausgabe: Fernverbindungen. Ab März/April will ich den Umstand etwas ausnutzen, dass ich noch bis Anfang August im Besitz einer Netzkarte bin. Mich einfach mal in den Zug setzen und irgendwohin fahren. Unterwegs lesen und am iBook schreiben (Steckdosen finden sich). Unterwegs aussteigen und Sehenswürdigkeiten fotografieren, dann in eine andere Richtung weiterfahren. Mal mit dem Metropolitan zwischen Köln und Hamburg fahren. Mal nach Berlin fahren, eine Pizza essen und wieder heim fahren. Berichte folgen.

Erschienen am Samstag, 07.02.2004 @ 17:18 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 08.02.2004

Scheitern als Chance

Vorgestern betrat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Bühne der Bundespressekonferenz und gab bekannt, dass er das Amt des SPD-Parteivorsitzenden abgeben werde. Den Staffelstab wollte er an den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bundestag, Franz Müntefering übergeben, der künftig beide Ämter wahrnehmen soll.
Offiziell begründet wurde dieser Schritt mit der Belastung Schröders durch beide Funktionen, als Bundeskanzler und Parteivorsitzender. Künftig will er sich auf seine Arbeit als Regierungschef konzentrieren, wie er betonte. Notwendig wurde der Schritt zweifellos aber auch wegen der schlechten Stimmung an der Basis, die Veränderungen forderte. Generalsekretär Olaf Scholz nimmt ebenfalls seinen Hut. [Übrigens, wie darf ich das verstehen, wenn der als designierte Generalsekretär gehandelte Klaus Uwe Benneter in der 20-Uhr-Tagesschau nur in 20 Jahre altem Archiv-Material gezeigt wird?]

Ich wusste erst nicht, was ich von dieser Nachricht halten sollte. Positiv? Negativ? Neutral?
Die reflexartigen Reaktionen der Opposition (»Anfang vom Ende«, »Neuwahlen«) mit ihrer negativen Einschätzung waren nicht weiter überraschend, das war vorhersagbar. Tenor: Wenn er nicht mal mehr seine Partei überzeugen kann, soll er lieber auch gleich als Kanzler zurücktreten.

Andererseits kann man das durchaus auch positiv sehen. Mit Franz »Münte« Müntefering kommt ein Vertrauter Schröders ans Ruder, der die Reformvorhaben des Kanzlers mitträgt und das Zeug dazu hat, die Partei wieder zu einen: Als Fraktionsvorsitzender im Bundestag hat er für Schröders Mehrheiten bei den Abstimmungen zu den Reformen gesorgt (Spiegel: »Der Einpeitscher«, »Zuchtmeister«). Er ist bei der Basis beliebt, da er »ihre Sprache spricht«. Müntefering ist charismatisch und ein guter Redner. Und nicht zu letzt sagt man von ihm, dass er »den längsten Weg« bezüglich der Reformen hinter sich hat: Anfangs Gegner, hat er seine Überzeugung auf glaubwürdige Weise geändert.
Müntefering kann als Bindeglied zwischen Parteibasis und Bundesregierung fungieren und so eines der Kommunikationsprobleme der letzten Zeit lösen.

Abgesehen davon kann man dies alles natürlich auch nüchtern-neutral betrachten.
Dass ein Kanzler Macht abgibt, passiert nicht gerade alle Tage und ist insofern bemerkenswert. Bislang waren – bis auf Helmut Schmidt – alle Bundeskanzler auch Vorsitzende ihrer Partei, und Altkanzler Schmidt empfahl Schröder zu Beginn seiner Amtszeit dringend, auch den Parteivorsitz zu übernehmen. Ob sich der Schritt positiv oder negativ auswirkt, werden die nächsten Monate zeigen, und vielleicht muss man einfach abwarten. Das ist eine interessante Situation, und für eine Prognose, ob das der Anfang vom Ende der Schröderschen Regentschaft oder der Anfang vom Ende der Krise der SPD war, ist es noch zu früh. Der Grat ist recht schmal.

Was anderes fällt mir dazu noch ein: Bisher galt Wolfgang Clement als Schröders Thronerbe, falls Schröder hinschmeißt und es zu keinen Neuwahlen kommt. Ein Kanzler Müntefering ist aber doch jetzt auch nicht mehr ausgeschlossen? [Auch wenn das noch lange hin sein kann.]

Erschienen am Sonntag, 08.02.2004 @ 20:33 | Kommentare deaktiviert
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Geänderte Perma-Links im Heise-Ticker

Vor ein paar Tagen hat der Heise-Newsticker das Format seiner Links zu den einzelnen Nachrichtentexten geändert:

Alt: heise.de/newsticker/data/jk-15.12.03-000/
Neu: heise.de/newsticker/meldung/42933

Ich kenne die Hintergründe nicht, aber ich finde, dass die neuen Links aus Usability-Sicht schlechter sind als die bisherigen (die zumindest weiterhin funktionieren). Die neue Schreibweise ist zwar kürzer, die bisherige hatte jedoch den großen Vorteil, dass man eine Meldung in einen zeitlichen Kontext einordnen konnte: Das Datum der Nachricht war Teil der URL.
Wenn ich jetzt einen Heise-Link sehe, mit der Trivial-Information »Meldung Nummer 42.933« in der URL, kann ich nur raten, wie alt die Nachricht hinter dem Link ist.

Für diejenigen die nicht wissen, was »Heise« ist: Im Heise-Zeitschriften-Verlag, Hannover, erscheint unter anderem die c’t, »magazin für computer technik«. Gemeinhin als »Bibel« für alle in der IT-Branche Beschäftigten anerkannt. Der Heise-Newsticker auf der Startseite des Heise-Verlags ist der Branchendienst schlechthin mit Nachrichten aus der IT-Welt.
Insofern hat es schon eine gewisse Bedeutung, wie URLs auf dessen Nachrichtenseiten aussehen. Wie die URLs bei Computer-BILD, PC-Welt oder der CHIP gestaltet sind, ist hingegen egal.   :-)

Erschienen am Sonntag, 08.02.2004 @ 22:20 | Kommentare deaktiviert
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DVDs selbst gemacht

Ich bin noch einen Eintrag zum Unterricht in der SAE von Anfang der Woche schuldig: Montag und Dienstaf, 2. und 3. Februar. Thema: DVD-Authoring bei Silvio.

Bevor es mit den DVDs losging, machten wir jedoch noch eine kurze Übung mit After Effects.
Vorgegeben war ein Bild von einem CD-Player, ein blauer Balken und eine mp3-Datei. Ziel der Übung: In Abhängigkeit der Audio-Amplitude des Songs soll der blaue Balken skaliert werden, so dass er bei lauten Stellen weit ausschlägt und sich dann bei leiseren Passagen wieder zurückzieht. Mit diesem Beispiel zeigte uns Silvio kurz die Möglichkeiten der Expressions in After Effects. Sehr cool in After Effects ist die einfache Möglichkeit, Keyframes für die Audio-Amplitude zu bekommen: Zwei Mausklicks, null Handarbeit.

Gut, DVD-Authoring. Zunächst einiges an Theorie, teilweise bereits aus dem »Digital-Technik«-Unterricht des BMC bekannt. Welche Arten von DVDs es gibt, Codecs, Encoder, Formate, Verzeichnisstrukturen, wie die MPEG-Kompression prinzipiell funktioniert, wie eine DVD grundsätzlich erstellt wird.
Grundsätzlich wird eine DVD, Überraschung, mit Photoshop erstellt. Mit Photoshop werden die Menü-Screens bearbeitet, in After Effects ggf. Hintergründe animiert und fertige Videos braucht man natürlich auch noch. Außerdem muss alles geplant werden (Menü-Struktur!). Im DVD-Authoring-Programm selbst macht man eigentlich recht wenig: Alles reinschmeißen und miteinander verknüpfen.
Wir sahen uns Encore DVD von Adobe an; für DVD Studio Pro von Apple blieb leider keine Zeit mehr.

Im Gegensatz zu Photoshop oder After Effects ist Encore in meinen Augen kein Programm, in dem man über die Jahre durch Erfahrung besser wird. Encore ist, wenn man es mal begriffen hat, sehr einfach.

Am Dienstag befassten wir uns etwas genauer mit Formaten, sowohl bezüglich Audio als auch Video. Der Unterschied zwischen quadratischen und rechteckigen Pixeln sorgte für etwas Verwirrung (genauer gesagt: die Arbeitsweise mit beiden Auflösungen), aber das bekamen wir auch in den Griff.

Am Dienstag-Nachmittag folgte noch die Besprechung der letzten Prüfung.

Erschienen am Sonntag, 08.02.2004 @ 22:42 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 09.02.2004

Das geht ja gut los…

Eben auf der Fahrt im RegionalExpress von Erlangen nach Nürnberg: Ein Mädel neben mir trifft auf einen Bekannten und fängt zu quasseln an. Keine normale Unterhaltung im ansonsten ruhigen Wagen, sondern eine von der Sorte »Hört sich gerne selbst reden.« Der Typ kam auch kaum zu Wort, weil sie wie ein Wasserfall plapperte. Grässlich.
Als wäre das nicht schon genug gewesen im morgendlich-melancholischen Pendlerverkehr, packt das Mädel rechts neben mir eine Nivea-Dose aus und fängt an, sich die Hände einzureiben. Nicht nur, dass die weiße Pampe stinkt (was nur noch durch die Nagellackentferner-Tussi im ICE letzte Woche überboten wurde). Es bestätigt mal wieder ein Klischee.

Erschienen am Montag, 09.02.2004 @ 7:25 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 10.02.2004

Reason

Im SAE-Unterricht gestern ging es um »Sampling/Sequenzing«.
Der Kurs heißt »Creative Media«, und deswegen lernen wir nicht nur den Umgang mit Pixelschubser-Software wie Photoshop oder After Effects, sondern schauen in den zwölf Monaten auch über den Tellerrand: InDesign im DTP-Bereich, vier Wochen Cinema-Unterricht für 3D-Animationen, 2D-Animation mit Flash sowie drei Programmiersprachen: sieben Wochen Lingo, drei Wochen Javascript und sieben Wochen PHP mit SQL. Zum Tellerrand-Erlebnis gehört auch ein kurzer Einblick in Samping/Sequenzing. Wir werden zwar nicht zu Ton-Ingenieuren ausgebildet wie die Audios im Erdgeschoss, aber ein bisschen Grundwissen auch in diesem Bereich schadet nicht.

Mit Grauen erinnere ich mich an den Mixdown-Unterricht im BMC zurück: Es ist schon cool, Grundlagen über die Funktionsweise eines Mischpultes zu kennen, aber bei den Schaltplänen des Mackie 1604-VLZ pro oder des Yamaha ProMix01 gingen mir die Augen über.   :-)
Für Sampling/Sequenzing mussten wir dieses Wissen vom letzten Sommer wieder freilegen, denn für die Arbeit mit Reason ist es unerlässlich.

Bis ich mich mal im Audio-Bereich hinreichend gut auskenne, ist es noch ein weiter Weg. Inzwischen kann ich zumindest Programme wie Wavelab, Reason oder GarageBand und Soundtrack voneinander unterscheiden. Vor einem Jahr hätte ich kein einziges dieser Programme aufzählen können (ok, GarageBand ist neu), vor ein paar Monaten hätte ich gesagt, dass man damit »irgendwie was mit Audio machen kann.« Inzwischen bin ich schlauer: Wavelab von Steinberg ist ein Schnittprogramm. GarageBand ist ein simpler Loop-Generator mit Aufnahmefunktion von Apple. Soundtrack ist ein Loop-Generator für Fortgeschrittene, ebenfalls von Apple.
Reason von Propellerheads ist ein »Sequenzer«: Quasi Soundtrack für Fortgeschrittene.

Bei Reason hat man es mit einem kleinen Tonstudio zu tun: Man sieht in einem Fenster ein Rack, in das verschiedene Geräte hinzugefügt werden können. Ganz oben ist die Hardware-Einheit, die die Verbindung zur Soundkarte des Rechners herstellt, um Audio auszugeben oder entgegenzunehmen (über MIDI). Und dann schraubt man darunter kilometerlang weitere Geräte in das Rack, je nachdem, was man braucht: Wie in einem Tonstudio baut man Drum-Computer, Effekt-Geräte oder Synthesizer ein. Mit der Tabulator-Taste kann von der Frontansicht auf die Rückseite geschaltet werden, denn die einzelnen Geräte muss man per Mausklick selbst verkabeln. Und hier kommt uns wieder das Wissen aus dem BMC zu gute: Wenn man mal das Prinzip eines Mischpults verstanden hat, ist es eigentlich ganz einfach.   :-)


Reason: Links die Vorderseite des Racks, rechts die Rückseite.
Beide Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Jochen erklärte uns die Oberfläche des Programms und wiederholte nochmals einige Audio-Grundlagen. Außerdem gab’s eine kleine Einführung ins Thema »Wie ist ein Schlagzeug aufgebaut?«
Wie gesagt, nur ein kurzer Einblick, einen Tag. In der Pflichtübung für Reason geht’s dann auch nur darum, dass wir uns etwas mit dem Programm beschäftigen: 4 Takte mit dem Drum-Computer zusammenstellen (zwei Patterns), einen Halleffekt mit dem Reverb und einen Sample-Loop mit »Dr. Rex«.
Die beiden Bilder oben zeigen die Geräte, die ich in meiner Übung verwendet habe. Von oben nach unten: Hardware-Interface, Mischpult, Drum-Computer, Effekt-Gerät, Loop-Player (»Loop missing«, da ich den Screenshot zu Hause mit der Demo-Version gemacht habe, in der das Sample nicht vorhanden ist). Die Verkabelung auf der Rückseite (von unten nach oben): Aus dem Loop-Player führen zwei grüne Kabel in den Reverb. Dort wird dem Loop ein Hall hinzugefügt, dann führen zwei grüne Kabel in den dritten Kanalzug des Mischpults. Vom Drum-Computer sind zwei rote Kabel in den ersten Kanalzug des Mischpults gezogen (für Bass-Drum und Hi-Hats), außerdem vom zweiten Kanal des Drum-Computers in den zweiten Kanalzug des Mischpults – um die Toms separat regeln zu können; ich hatte ursprünglich überlegt, den Toms einen Hall zu verpassen (deswegen ist der AUX-Regler der zweiten Kanalschiene auch noch aufgedreht). Das Mischpult ist am Schluss natürlich mit dem Hardware-Interface verbunden, um den Sound über die Soundkarte ausgeben zu können.

Wer sich mal ein richtig langes Reason-Rack geben will, kann sich zwei Photoshop-Dateien im Pressebereich der Propellerheads runterladen: Vorderseite und Rückseite. Die Vorderseite hängt in der SAE über der Supi-Theke als Poster und ist ungelogen anderthalb Meter hoch.

Reason – mit dem übrigens Grönemeyers »Mensch« produziert wurde – ist schon nett, aber man muss wissen, was man tut. Sprich: Für Audio-Basteleien sollte man das Gehör haben, ist also nix für mich.   :-)
Wenn sich bei einem Bild mehrere Elemente überlagern, kann ich das durchaus erkennen, aber wenn drei Sounds übereinander kommen, kann ich das nicht mehr auseinander halten. Ihr habt ja keine Ahnung, was für eine Hölle für mich die Wavelab-Übung im BMC war, die ich nicht geschafft habe…   :-)
Einfacher als mit Reason kann man einen Chart-kompatiblen Hit natürlich mit dem Microsoft Hit-Wizard produzieren.   ;-]

Erschienen am Dienstag, 10.02.2004 @ 19:28 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 11.02.2004

Dass ich das noch erleben darf…

Seit 8. Januar gibt es endlich, endlich selbstklebende Briefmarken zu 1,44 Euro. Und zwar im 10er Set für den Hausgebrauch, nicht nur in der 100er Packungseinheit, die es schon länger gab.
Für kleinere Briefe bis 0,55 Euro Porto wird natürlich der Plusbrief verwendet: Kuvert und Marke in einem. Das Kuvert ist aus einem schönen, schweren, glatten Papier, das eine sehr angenehme Haptik hat. Sieht nicht nur gut aus, fühlt sich auch gut an (außerdem kommt es mit einem selbstklebenden Verschluss daher).

Nieder mit der Gummierung.

Erschienen am Mittwoch, 11.02.2004 @ 19:51 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 12.02.2004

Quicklinks: Firefox-Branding, Megapixel-Myth und andere

Erschienen am Donnerstag, 12.02.2004 @ 15:08 | Kommentare deaktiviert
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Bilder der Telekolleg-Abschlussfeier

An die Teilnehmer des Telekolleg-Kurses 2002/2003

Liebe Mit-Kollegiatinnen und -Kollegiaten,

die Bilder der Abschlussfeier vom 7. Februar 2004 in Fürth sind fertig bearbeitet! Ich möchte jedoch keine privaten Fotos ins öffentliche Web stellen, daher ist der Zugang durch ein Passwort geschützt.

Leider habe ich nicht von allen die E-Mail-Adresse. Bitte schickt mir eine Mail mit Eurem Namen, damit ich Euch die Adresse und das Passwort zurücksenden kann.

Danke!

Erschienen am Donnerstag, 12.02.2004 @ 17:42 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 14.02.2004

Moah…

Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es

Wieso ausgerechnet ein Projekt mit Cinema 4D? Hätte es nicht auch nur After Effects sein können?!

Erschienen am Samstag, 14.02.2004 @ 16:34 | Kommentare deaktiviert
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Paycheck

Am Donnerstag war ich mit meinem früheren Zivi-Kollegen Gerd in »Paycheck« (IMDB, Trailer).
Regie führte John Woo (»MI2«, »Face/Off«. Die beiden Hauptdarsteller sind ebenfalls keine unbekannten Gesichter: Ben Affleck (»Armageddon«, »Pearl Harbor«) und Uma Thurman (»Pulp Fiction«, »Kill Bill«).
Der Film dauert 120 Minuten, hat ein Seitenverhältnis von 2,35:1 und ist ab 12 Jahren freigegeben. Produziert wurde »Paycheck« von Paramount und Dreamworks, deutscher Distributor ist UIP.

Zur Story: Der Ingenieur Michael Jennings (Ben Affleck) arbeitet in nicht all zu ferner Zukunft für verschiedene Firmen an streng geheimen Projekten. Er lässt sich für einige Wochen von der Außenwelt abriegeln, und damit er garantiert nicht gegen sein NDA verstößt, werden nach getaner Arbeit die Erinnerungen aus seinem Gedächtnis gelöscht. Keine Frage, dass er sich das fürstlich bezahlen lässt.
Bei einem großen Auftrag geht was schief: Er wacht mit frisch formatiertem Gehirn auf und muss feststellen, dass ihn jemand reingelegt hat: Kein Geld auf dem Konto (wie vereinbart), und die Polizei ist auch noch hinter ihm her.
Die Story beruht übrigens auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Von ihm stammt u.a. »Do Androids Dream of Electric Sheep?«, das die Basis für Ridley Scotts »Bladerunner« war.

Mir hat »Paycheck« gefallen: Der Zuschauer erlebt die Geschichte aus den Augen von Michael Jennings, und erfährt ebenfalls erst Stück für Stück die Wahrheit. Das macht den Film durchaus spannend, obwohl die ein oder andere Situation vorhersehbar ist. Abgesehen davon wird natürlich, Woo-typisch, solide Action-Kost geboten. Was ich immer mag, sind futuristische Themen: Dadurch konnte sich »Minority Report« bei mir retten und die »Zurück in die Zukunft«-Trilogie ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Trotz der berühmten Vorlage kommt »Paycheck« jedoch nicht über den philosophischen Tiefgang einer durchschnittlichen »Outer Limits«-Folge hinaus.

Weitere Artikel zu »Paycheck« gibt es hier:

Erschienen am Samstag, 14.02.2004 @ 17:03 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 15.02.2004

Form follows Function – Der Euro im Entwurf

Durch Jürgen Sieberts »Miszellen« in der aktuellen Ausgabe der Page (Nummer 3/04, letzte Seite), wurde ich auf einen Katalog des Geldmuseums aufmerksam: »Der Euro im Entwurf«. Zu beziehen im Online-Shop des Geldmuseums oder vor Ort in Frankfurt.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich habe mich schon oft gefragt, wie wohl die anderen Entwürfe zu den Euro-Banknoten ausgesehen haben. Und ob es evtl eine schönere Alternative gegeben hätte. Der Österreicher Robert Kalina gestaltete die Entwürfe (übrigens auf einem Mac), mit denen wir heute bezahlen. 29 Grafiker bzw. Grafikteams, die von 14 nationalen Zentralbanken nominiert wurden, sandten 44 Entwürfe ein.
Zwei Themen waren vorgegeben: »Zeitalter und Stile in Europa« und »abstraktes/modernes Design«. Außerdem gab es Vorgaben bzgl der Farbgebung, der Größe, den Zahlen und Wörtern, die vorkommen mussten, sowie natürlich der Stückelung. Nationale Symbole durften auf den Scheinen nicht vorkommen.
Es gingen 27 Entwürfe zu Zeitalter/Stile und 17 zu abstrakt/modern ein.

Aus den 44 Einsendungen wählte eine 14-köpfige Jury mit Experten aus den Bereichen Marketing, Design und Kunstgeschichte zehn Entwürfe aus: je fünf aus Zeitalter/Stile und abstrakt/modern. Anschließend wurden Umfragen zu den zehn ausgewählten Vorschlägen durchgeführt, woraufhin der Rat des Europäischen Währungsinstituts (Vorläufer der EZB) sich für den anonymisierten Entwurf »T 382« entschied – die Arbeit von Robert Kalina von der Österreichischen Nationalbank.

Das klassische Banknoten-Motiv sind Köpfe; Köpfe von mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten eines Landes. Da für den Euro nationale Symbole auf den Noten untersagt waren, mussten sich die Designer etwas anderes einfallen lassen. Viele konnten sich trotzdem nicht von den Köpfen lösen und zeigten dann willkürliche Personen – meines Erachtens eine unsinnige Entscheidung. 18 der 44 eingereichten Arbeiten kommen ohne Portraits aus. Davon sind nur vier aus der Kategorie Zeitalter/Stile, darunter auch Kalinas Vorschlag.
Einige Designer aus der Kategorie abstrakt/modern wählten Tiermotive. Insgesamt denke ich, dass Kalinas Entwurf eine sehr gute Wahl ist. Ich bin froh, dass wir nicht irgendwelche anonymen Köpfe bekommen haben. Mit einer »Tierserie« hätte ich aber auch gut leben können.
Abgesehen von Robert Kalinas Scheinen finde ich besonders gelungen:

  • Robert Ballagh
    (Vorderseite: Tiere; Rückseite: Erfindungen)
  • Erik Bruun
    (Tiere und Pflanzen)
  • Jaap Drupsteen
    (Collagen zum Zeitalter/Stile-Thema, sehr kräftige Farben)
  • Brigitte Matoul, Benoît Gréoire, Véronique Boland
    (Vorderseite senkrecht: Spiralen; Rückseite: Luftaufnahmen europäischer Landschaften)
  • Robert Kalina
    (Zweiter Entwurf; besonders große Zahlen)
  • Robert Deodaat Emile (Ootje) Oxenaar
    (Vorderseite senkrecht; Tiere und Bauwerke)

Es gibt auch einige Entwürfe, die mir gar nicht gefallen, und längst verdrängte Erinnerungen an das Klopapier-Geld der alten Franc-Scheine wieder aufkommen lassen:

  • Maria Antonatou, Areti Michelioudaki, Nikos Nikolaou, Pericles Stiriou, Ioannis Pipinis (alte Franc-Scheine)
  • Luîs Filipe de Abreu (zu dünne Farben)
  • Pierrette Lambert
  • Roger Pfund

Es war zudem eine Reihe von Schein-Serien dabei, die für meine Begriffe etwas zu arg abstrakt waren.
Jürgen Sieberts Kritik in den Miszellen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sinngemäß sagt er, dass uns Schlimmeres erspart geblieben ist. Außerdem:

»Modern gestaltete Geldscheine kann es nicht geben, beziehungsweise sie werden nie eine Chance haben, realisiert zu werden.«

Ich fand und finde die Scheine von Robert Kalina sehr gelungen, auch im Hinblick auf seine Konkurrenz, die teilweise durchaus interessante Entwürfe abgeliefert hat. Dass IMHO anonyme Köpfe, also irgendwelche fiktiven Personen und keine bekannten Persönlichkeiten, bei europäischen Geldscheinen nicht gefragt sind, haben die Gestalter von 26 der 44 Einsendungen anders gesehen – dabei weiß kaum jemand, wer die Abgebildeten auf den alten deutschen Scheinen waren, oder wodurch sie es zur Ehre einer Abbildung auf einem Geldschein gebracht haben.
Jürgen Siebert greift zwei Köpfe-Beispiele heraus, die seiner Ansicht nach gelungen sind – ich versteh’s nicht.

Vor genau einem Jahr beschwerte er sich in den Miszellen über die Euro-Münzen: Er könne sich nicht an die Euro-Münzen gewöhnen, weil das 50-Cent-Stück größer ist als das höherwertige 1-Euro-Stück und nur die EZB wüsste, warum das so sei. Dass das einen nachvollziehbaren Hintergrund hat (Unterscheidung für Blinde), habe ich damals bereits geschrieben.
Die Miszellen lese ich gerne, aber über Zahlungsmittel soll Jürgen Siebert bitte nicht mehr schreiben.

+++

Zurück zum Ausstellungskatalog »Der Euro im Entwurf«.
Gezeigt werden alle sieben Scheinstückelungen von sämtlichen 44 Einsendungen. Dazu gibt es Erläuterungen zu den Serien oder teilweise auch zu den Abbildungen der einzelnen Scheine. Die Designer werden mit Bild und kurzem Werdegang vorgestellt.
Das Format der Publikation ist 28,5 mal 28,5 Zentimeter (geschlossen). Die 102 farbigen Seiten sind aus schwerem, glänzend gestrichenen Papier, das einen sehr hochwertigen Eindruck macht und angenehm anzufassen ist. Ich möchte fast sagen, dass das Blättern auch zum haptischen Erlebnis wird.

Herausgeber des im September 2003 aufgelegten Katalogs ist die EZB. Er kann, wie gesagt, über den Shop des Geldmuseums bezogen werden und kostet 18,50 Euro zzgl. 2,50 Euro Versand (per DHL, Bezahlung per Lastschrifteinzug).
Ich kann die Anschaffung des Katalogs jedem empfehlen, der sich für Geld, speziell Banknoten, oder Design interessiert.

Erschienen am Sonntag, 15.02.2004 @ 16:37 | Kommentare deaktiviert
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Video for Web

Wieder etwas verspätet ein SAE-Eintrag: Am Dienstag dieser Woche (10.02.04) ging es bei Jochen um »Video for Web«. Wie »Reason« am Montag ebenfalls nur ein »kurzes« Thema: ein Unterrichtstag.

Es gab viel Theorie zu Codecs und Datenmengen, weswegen ein Fernsehsignal so aufgebaut ist, wie es eben aufgebaut ist. Welche Ansätze es bei der Komprimierung von Video-Signalen gibt und wie die MPEG-Kompression arbeitet. Jochen zeigte uns auch den Cleaner von discreet.

Den Rest des Unterrichts befassten wir uns mit dem Thema Streaming: Wie werden Videodateien normalerweise übertragen, wie funktioniert dagegen Streaming und welche Streaming-Formate gibt es.
Ein kurzer, aber aufschlussreicher Einblick ins Thema.

Was annersch: Holger hat mir den Link zu einem Video gemailt: Guter Song, sehr ansprechendes Video und ein gutes Beispiel dafür, was Compositing ist (ist aber wohl größtenteils in einem 3D-Programm entstanden). Der Titel ist »Song for Shelter« von Fatboy Slim, das Video »Deep« wurde von Joost Korngold umgesetzt (Quicktime, 69 MB). Anschauen!

Screenshot aus dem Video 'Deep'

Erschienen am Sonntag, 15.02.2004 @ 18:11 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 16.02.2004

Teriyaki

Wer sich nach dem Schock von »Chickenfilet im Fladenbrot« bei McDonald’s noch nicht alle Geschmacksnerven abgetötet hat, sollte unbedingt die nächste Subway-Filiale ansteuern und sich ein »Chicken Teriyaki« gönnen: So muss Hähnchen zwischen zwei Brötchen-Hälften schmecken!

Ich hatte meine acht Subway-Treuemarken gesammelt und löste sie in ein Chicken Teriyaki ein (kostet regulär 4,09 €): Mit »Sweet Onion«-Soße im »Spicy White«-Brot. Lecker, lecker, lecker!

Erschienen am Montag, 16.02.2004 @ 15:08 | Kommentare deaktiviert
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»Ich filter’ Euch alle!«

Es hat etwas gedauert, doch nun bietet auch Klaus Maßnahmen gegen Spam an. Der neue Mail-Server läuft seit dem Wochenende. Als Webmail-Oberfläche kommt jetzt IMP aus dem Horde-Projekt zum Einsatz und gegen Spam wird Spam-Assassin (SA) in Stellung gebracht.

Es ist ein Traum! Alle eingehenden Mails werden von SA untersucht und verschiedenen Tests unterzogen. Wenn eine Mail Merkmale von Spam aufweist, bekommt sie Punkte. In den Einstellungen können zwei Schwellwerte festgelegt werden: Der untere legt fest, ab welcher Punktzahl Mails als Spam-verdächtig markiert werden, so dass man nach diesen Kriterien seine Mails filtern kann. Der obere Wert legt fest, ab welcher Punktzahl Mails sofort gelöscht werden.

Die Header-Zeilen sehen zum Beispiel so aus:

X-Spam-Status: Yes, hits=9.1 tagged_above=-999.0 required=2.0 tests=BAYES_60, BIZ_TLD, FORGED_RCVD_NET_HELO, HTML_50_60, HTML_MESSAGE, MIME_HTML_ONLY, RCVD_NUMERIC_HELO X-Spam-Level: *********
X-Spam-Flag: YES

Die Zeile X-Spam-Status enthält die Punktzahl, den aktuellen Threshold ab dem markiert wird (bei mir 2 Punkte) und die Tests, durch die diese Mail auffällig geworden ist.
Ich habe momentan 2,0 als unteren Wert und 10,0 als oberen Wert eingestellt. Es kommen jedoch noch sehr viele Spams mit Werten unter einem Punkt, und andererseits kann auch Ham (normale Mail) schnell hohe Punktzahlen bekommen (heute ein Beispiel: Freemailer, kein Realname, HTML-Mail: 3,0 Punkte).

Goldene Zeiten!

Erschienen am Montag, 16.02.2004 @ 19:24 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 17.02.2004

HTML im Schnelldurchlauf

Thema diese Woche in der SAE: HTML bei Andi.
An sich gab’s für mich nichts Neues mehr zu lernen, aber ich bin aus verschiedenen Gründen trotzdem nach München gefahren: Die Zugfahrt kostet nichts, wogegen ich für den Unterricht in der SAE bezahlt habe. Außerdem unterrichtete ich zusammen mit Holger in 2000 und 2001 selbst HTML und ich will mir ansehen, wie andere Leute das angehen.

Andi fing nicht bei Adam und Eva an, da wir bereits im BMC HTML hatten. Damals gab es die Grundlagen und wir arbeiteten anschließend in Dreamweaver; diese Woche war ein Texteditor angesagt. Das rief zwar bei einigen keine Begeisterungsstürme hervor, aber spätestens in den sieben Wochen PHP-Unterricht werden wir durch Quellcode waten.
Auf den SAE-Rechnern ist Ultraedit installiert, der für HTML ein Syntax-Highlighting bietet. Für meine Begriffe ist nicht nur die Ultraedit-Website gruselig, sondern auch der Editor selbst: Das Verhalten von Ultraedit beim Markieren und Einfügen von Text weicht von allen Editoren ab, die mir in den letzten zehn Jahren begegnet sind: Zwischen »Edit« von DOS 6 und BBEdit 7 von heute verhalten sich alle Texteditoren auf eine bestimmte Weise, nur Ultraedit weicht davon ab.
Ich bin schnell auf Homesite+ umgestiegen, das zum Glück auch noch auf den Rechnern installiert war. Homesite wird nach dem Kauf von Allaire durch Macromedia m.W. nicht mehr aktiv weiterentwickelt, aber für Windows kann ich noch Phase5/Proton empfehlen. Ich weiß, weswegen ich für BBEdit 120 Dollar ausgebe… [Wer's am Mac etwas günstiger haben will, die Features nicht braucht, aber gerne mit mehreren Leuten gleichzeitig am selben Dokument arbeiten will: SubEthaEdit]

Im Unterricht sahen wir uns einen Screenshot einer einfachen Website an, um anschließend in HTML mittels Tabellen das Layout nachzubauen. Klassisch: Links Navigation, oben ein überspannender Header, rechts der Inhaltsbereich mit einem Formular.
Am Montag befassten wir uns mit dem »Gerüst«, am Dienstag gaben wir der Seite per Stylesheets ihren Anstrich (umformatieren von Tags, individuelle CSS-Klassen). Dazu verwendeten wir TopStyle von Bradsoft: Ein Texteditor speziell für CSS, der einem etwas an Tipp-Arbeit abnimmt, alle möglichen CSS-Eigenschaften sortiert nach Standard oder einer Auswahl von Browsern anzeigt und noch eine Preview-Funktion der Styles bietet. Ein durchaus feines Programm (nur für Windows).

Andi garnierte den Unterricht mit Tipps, die wir später im PHP-Unterricht wieder gebrauchen können, und griff am Dienstag gegen Unterrichtsende auf den Javascript-Unterricht vor (nächste und übernächste Woche).

Insgesamt hat Andi das gut gemacht. Wir verwendeten HTML-Code für farbige Hintergründe und Schrift für ein Logo statt Bilder. Die Navigation bauten wir ebenfalls ohne Bilder, für Hover-Effekte sorgten Stylesheets. Erklärtes Ziel war, eine Seite zu bauen, ohne ein Slice-Tool in Photoshop, ImageReady oder Fireworks zu verwenden, und das hat gut geklappt.
Allerdings ist die Zeit, die dem HTML-Unterricht eingeräumt wird, m.E. zu kurz: Im BMC besprachen wir Grundlagen und Frames mit einer kurzen Dreamweaver-Einführung (ohne Templates), im CMD war jetzt das Layout mit Tabellen Thema und Grundlagen zu CSS. Sicher, man kann nicht alles besprechen und das Konzept der SAE ist ja gerade, dass man sich auch selbst um Wissenszuwachs kümmert. Etwas schade finde ich, dass CSS-Layouts gar nicht angesprochen wurden. Ein paar andere Dinge, die ich für wichtig halte, fielen jedoch auch unter den Tisch:

  • DOCTYPE
  • Alt-Attribut bei Bildern
  • HTML- und CSS-Validator
  • Unterschied physisches/logisches Markup
  • Liquide Layouts mit relativen Größenangaben

Weniger gut war in einem Fall die Verwendung von falsch verschachtelten Tags (<td><form></td></form>).
Aber ansonsten wie gesagt ok.

Erschienen am Dienstag, 17.02.2004 @ 16:00 | Kommentare deaktiviert
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Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

Im Zusammenhang mit der Maut ebenfalls viel zitiert: »Wenn man merkt, dass man ein totes Pferd reitet, sollte man absteigen.«
Bundesverkehrsminister Stolpe (SPD) hat den Vertrag mit dem Maut-Konsortium Toll Collect gekündigt – endlich.

Ein ewiges Gewürge und eine nicht enden wollende Hängepartie ist vorbei. Die Älteren werden sich erinnern: Ende August 2003 sollte die satellitengestützte Maut starten. Der Start wurde kurz vor dem Termin auf den 2. November verschoben. Auch diesen Termin konnte Toll Collect nicht einhalten und der Verkehrsminister setzte eine Frist bis Jahresende, in der Toll Collect einen neuen Termin nennen sollte. Wieder gab es Galgenfristen, und Mitte Januar legte das Konsortium aus Deutscher Telekom, DaimlerChrystler und Cofiroute einen neuen Vorschlag auf den Tisch: Eine einfache Maut in der ersten Stufe bis Anfang 2005, der ursprünglich geplante Vollausbau erst Anfang 2006.
Gepaart war das Ganze mit neuen, unverschämten Vertragsbedingungen, die den Bund einseitig belasteten: Haftungsobergrenze, Ausstiegsklauseln. Der Verdacht drängte sich auf, dass Toll Collect mit diesem neuen Vertrag um eine Kündigung gebettelt hat.

Am Wochenende das – diesmal wirklich – letzte Spitzengespräch und am Dienstag-Vormittag die Pressekonferenz von Manfred Stolpe: Der Mautvertrag wird gekündigt.

Welche Folgen das hat, zeigt die SZ auf. Dem Bund entgehen pro Monat rund 160 Millionen Euro Einnahmeausfälle. Zunächst soll wieder die bereits abgeschaffte Vignette für LKW eingeführt werden, dann wird das Projekt neu ausgeschrieben. Frühester Maut-Start für den nächsten Versuch: In zwei Jahren. Schönen Dank auch, Deutsche Telekom, danke, DaimlerChrystler.
Die deutsche Industrie hat sich bis auf die Knochen blamiert, Stolpes Vorgänger Bodewig hat einen haarsträubenden Vertrag mit einer unrealistischen Zeitplanung unterschrieben und Stolpe hat mit der Kündigung viel zu lange gezögert. All das zu Lasten aller Steuerzahler.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Albrecht Schmidt, sagte am Montag-Abend in den Nachrichten, es gäbe in der Sache nur schlechte und sehr schlechte Alternativen. Hintergrund ist, dass der Bund kein einfaches Mikrowellen-System haben wollte, da für die Zukunft auf europäischer Ebene satelliten-gestützte Systeme geplant sind. Jetzt wird Stolpe, oder sein Nachfolger, in zwei bis drei Jahren wohl doch erstmal ein Mikrowellen-System einführen müssen, wie es die Österreicher und Schweizer bereits haben (wobei das Schweizer System nicht einfach für Deutschland übernommen werden kann, da dort alle Straßen mautpflichtig sind, nicht nur Autobahnen).

Die bislang besten Artikel zu den Hintergründen zur Maut und dem absehbaren Scheitern, sind im Spiegel und der c’t erschienen:

Erschienen am Dienstag, 17.02.2004 @ 18:52 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 18.02.2004

Stargate: 7. Staffel ab März

Bei Markus gelesen: RTL2 zeigt die bislang noch nicht gesendete 7. Staffel von Stargate ab 3. März (mittwochs um 20:15 Uhr). Yes! Die 8. Staffel wird ab März gedreht und läuft ab Juni in den USA.
Stargate ist eindeutig eine der besseren SciFi-Serien. Ja, besser als TOS, TNG und VOY. Vielleicht sogar besser als DS9.

Erschienen am Mittwoch, 18.02.2004 @ 12:46 | Kommentare deaktiviert
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iSync 1.4

Apple hat gestern eine neue Version von iSync zum Download freigegeben. Wie erwartet, wird das Nokia 6600 unterstützt. Wie schon SonyEricsson-Handys kann man mit dem 6600 gleichfalls per Bluetooth den Mac fernsteuern.

Ich hatte gehofft, dass das nächste iSync-Update auch Unterstützung für das für März/April angekündigte Nokia 6230 bringt, ein äußerst begehrenswertes Series 40-Telefon.
Denn eigentlich brauche ich kein Smartphone, wie das 6600 (Series 60, Symbian OS) eines ist. Aber ich will endlich wieder ein Nokia haben, das hinreichend modern ist und von iSync unterstütz wird (dazu braucht es Bluetooth, und das 6220 hat das, im Gegensatz zum kommenden 6230, nicht). Daher werde ich mir wohl in ein oder zwei Monaten das 6600 mit einem neuen Vodafone-Vertrag subventioniert kaufen, wenn es etwas im Preis gesenkt wurde. Derzeit kostet es noch 300 Euro, ich will aber nicht mehr als 150 bis 200 Euro für ein neues Handy ausgeben.

Angeblich sind ja Klapp-Handys angesagt, aber mit denen kann ich nichts anfangen (»Motorola Traveller« noch ein Begriff?).

Erschienen am Mittwoch, 18.02.2004 @ 12:52 | Kommentare deaktiviert
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Quicklinks

*         !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
*         !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
*         !!!!!!!IF YOU CHANGE TABS TO SPACES, YOU WILL BE KILLED!!!!!!!
*         !!!!!!!!!!!!!!DOING SO FUCKS THE BUILD PROCESS!!!!!!!!!!!!!!!!
*         !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Erschienen am Mittwoch, 18.02.2004 @ 13:04 | Kommentare deaktiviert
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Veränderungen im Musikbusiness

Im aktuell Spiegel 8/2004 findet sich ganz hinten ein sehr lesenswerter Artikel der darüber berichtet, wie sich derzeit die Beziehungen zwischen TV-Sendern und der Musikindustrie verändern: »Die Ton-Angeber – Wie TV-Sender das kriselnde Popgeschäft erobern wollen« von Thomas Schulz.
Sehr aufschlussreich.

»Verkaufserfolge wie vor zehn Jahren, als ein Nummer-eins-Hit noch Hunderttausende Platten in einer Woche verkaufte, sind Geschichte. "DSDS"-Gesangsdarsteller Alexander musste nur rund 20 000 Platten verkaufen, um Platz eins der Single-Hitparade zu erreichen – und gilt damit sogar schon als außergewöhnlich erfolgreich. Meist reichen schon 8000 Platten.
Noch dramatischer sieht es auf den hinteren Positionen aus: Für einen Einstieg in die Top 50 reichen mitunter 500 verkaufte Singles. Pro Woche. Bundesweit.«

Der Artikel ist nicht nur aufschlussreich, sondern auch bissig (»DSDS"-Gesangsdarsteller Alexander«). Zwei weitere Auszüge:

»…sondern auch für seine wichtigste Künstlerin bezahlt gemacht hat: Sarah Connor.
Bei den Kinderkanälen Viva und MTV war die stimmgewaltige Delmenhorster Pop-Chanteuse, die inzwischen mehr als drei Millionen Platten verkauft hat, einst mit ihrer ersten Single abgeblitzt – nicht aber bei RTL.«

[...]

»Wer hätte gedacht, dass sich Millionen Platten mit einem schlechten Schauspieler verkaufen lassen, der nicht singen kann und den Text deswegen spricht? Andreas Elsholz, Kleiderständer bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ("GZSZ"), der 1993 wochenlang in den Hitparaden auftauchte, gilt seither als Prototyp singender Seifenverkäufer.«

Wie gesagt, sehr lohnenswerter Text über die Hintergründe zu dem, was uns im Fernsehen so vorgedudelt wird.

Erschienen am Mittwoch, 18.02.2004 @ 14:47 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 19.02.2004

Den Eskimos Kühlschränke verkaufen

Etwas Gutes haben die aktuellen, niedrigen Temperaturen ja: Ich kann mir den Weg in die Küche sparen, wenn ich was Kühles trinken will. Einfach das Fenster auf und ein Griff raus, zur Flasche auf der Fensterbank.

Nachtrag (15:09 Uhr): Da fällt mir wieder ein, dass Wintermonate sehr praktisch sind, um Gefrierfächer abzutauen, wie bei uns vor einigen Wochen geschehen. Wenn man die gefrorenen Sachen in den schneebedeckten Garten legen kann, muss man sich keine Gedanken um Auslagerungsplatz in anderen Gefrierschränken machen.   :-)

Erschienen am Donnerstag, 19.02.2004 @ 14:24 | Kommentare deaktiviert
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Nigeria-Connection

Ach wie nett: Für die Nigeria-Connection gibt es in Spam-Assassin sogar eigene Tests, mit denen eine solche Mail eben bei mir gefiltert wurde:

X-Spam-Status: Yes, hits=5.0 tagged_above=-999.0 required=1.5 tests=MILLION_USD, NIGERIAN_BODY1, NIGERIAN_BODY2, NIGERIAN_BODY3, NO_REAL_NAME, REPLY_TO_ULINE_NUMS

Seit über 15 Jahren gibt es die Masche bereits und noch immer fallen Leute darauf herein. Im Jahr 2001 gab es in Deutschland einen Schaden von rund 1,6 Millionen Euro.

Erschienen am Donnerstag, 19.02.2004 @ 15:26 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 20.02.2004

»Ja Pavel, ich hab’ a bisserl Zeit kappt.«

Kleine Belohnung nach einem guten Arbeitstag: Gestern Abend habe ich das WritebackPlus-Plugin von Fletcher T. Penny installiert, das für die Kommentarfunktion einige Neuerungen bringt:

  • Cookies
    Durch ein Cookie kann man die Eingaben in den Feldern »Name« und »E-Mail oder Website« speichern lassen, so dass man diese Daten bei einem künftigen Besuch/Kommentar nicht erneut eingeben muss. Das Cookie hält ein Jahr.
  • Entity-Codierung für Mail-Adressen
    Um den dümmeren Harvestern die Arbeit zu erschweren, werden Mail-Adressen jetzt in Entities konvertiert.
  • Rückmeldung nach Kommentar-Eingabe
    Nach der Eingabe eines Kommentars wird eine Ergebniszeile gezeigt aus der ersichtlich ist, ob die Speicherung erfolgreich war oder nicht.
  • Speicherung von Datum und Uhrzeit
    Zu jedem Kommentar wird jetzt auch Datum und Uhrzeit angezeigt – das Format ist allerdings nicht sehr schön.
  • Behandlung von HTML-Code
    Erlaubt sind die Tags <p> und <br />. Nur mit diesen lassen sich Zeilenumbrüch erzeugen (automatische Zeilenumbrüche gibt’s leider noch nicht).
    Leider funktioniert das A-Tag für Links nicht mehr, weder automatisch noch händisch. Wenn ich Links sehe, wandle ich sie ggf. im Nachhinein in klickbare Links um.
  • Speicherung von IP-Adressen
    Die IP-Adresse des Kommentierenden wird jetzt gespeichert, aber nicht auf der Ausgabeseite angezeigt.

Wie gehabt kann über die Seite »Letzte Worte« eine Liste aller Einträge ausgegeben werden, die in den letzten fünf Tagen einen Kommentar erhalten haben.

Ich habe Fletcher einige Vorschläge für künftige Versionen von WritebackPlus gemacht; evtl kommen ja bald Dinge wie automatische Zeilenumbrüche oder Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren.

Erschienen am Freitag, 20.02.2004 @ 19:12 | Kommentare deaktiviert
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Noch was zum Thema Screendesign

Holger erzählte im SAE-Unterricht, dass wir Wörter nicht anhand ihrer Buchstaben erkennen, sondern an der Wortform. Deswegen ist es auch absolut verboten, längere Texte nur in Versalien (Großbuchstaben) zu schreiben. Aus dem selben Grund sollten Fließtexte auch nicht nur in Kleinbuchstaben geschrieben werden (deswegen lese ich übrigens fast gar keine Weblogs, deren Autoren aus einer hippen Laune heraus zu faul sind, die Shift-Taste zu benutzen).

Beim Zwiebelfisch fand ich einen eindrucksvollen Beleg für diese Worterkennungs-Theorie:

»Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige, was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion sehten. Der Rset knan ttoaelr Bsinöldn sien, todzterm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das legit daarn, dsas wir nihct jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als Gnaezs.«

Übrigens, Pflichtlektüre beim Zwiebelfisch: »Deutschland, deine Apostroph’s« von Ende Januar, sowie »Der Gebrauch des Apostrophs im Überblick«. Ich mache auch nicht alles richtig, verwende mehr Bindestriche als erlaubt und den Apostroph, wo man ihn nicht mehr verwenden sollte (Heute back’ ich, morgen brau’ ich, übermorgen hol’ ich mir der Königin Kind.)
Aber wer den Deppen-Apostroph verwendet, um »recht’s« zu schreiben, der gehört geschlagen.

Klugscheißer reloaded: Ich war sehr dankbar, als Günther Jauch bei WWM vor kurzem frug, wie lange eine Olympiade im alten Griechenland dauerte. Die Kandidatin flog raus, weil sie »drei Monate« statt »vier Jahre« antwortete.

Erschienen am Freitag, 20.02.2004 @ 19:40 | Kommentare deaktiviert
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Quicklinks

Erschienen am Freitag, 20.02.2004 @ 20:32 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 21.02.2004

»Petra, Du scharfe Nixe, zeig’ uns Deine Rettungsbojen!«

Ist zwar schon wieder kalter Kaffee, aber ist ja an sich egal, gell?
Bei der Berlinale gewann Fatih Akins Film »Gegen die Wand«, mit Hauptdarstellerin Sibel Kekilli, den Goldenen Bären. In der Bild-Redaktion sah sich jemand scheinbar nochmal seine Pornosammlung genauer an, denn Sibel Kekilli wirkte wohl früher in dem ein oder anderen Streifen mit. Und schon hatte die Bild für drei Tage ihre Titel-Schlagzeile von der »sündigen Film-Diva«.

Zwei Dinge haben mich daran durchaus fasziniert:

  1. Wie schnell es heutzutage jemand zur »Diva« bringen kann.
  2. Wie man sich ernsthaft über diesen Umstand empören kann, um eine Überschrift drunter das »Girl von Seite 1« zu präsentieren. [Wie viel Schmerzensgeld wird den Textern für das Gesülze neben den Fotos eigentlich gezahlt?]

Vor kurzem erst wurde wieder der Kampagnen-Vorwurf seitens der Regierung an die Adresse der Bild laut, und die letzte Ausgabe der Zeit hat sich dazu mal ein paar Gedanken gemacht:

»Die aktuellen "Kampagnen" sind zunächst aber eine Marktstrategie zur Rettung der Auflage.«

Erschienen am Samstag, 21.02.2004 @ 16:50 | Kommentare deaktiviert
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Sehr ärgerlich

Eigentlich wollte ich demnächst den Mobilfunk-Anbieter wechseln, da ich bei mir zu Hause keinen Empfang habe (Indoor). Liegt womöglich auch daran, dass ich nicht in der Innenstadt wohne, sondern in einem Vorort (10 km vom Erlanger Zentrum weg), und noch nicht mal auf dem flachen Land, sondern auf einer Anhöhe.
Ich saß dem Irrtum auf, dass ich meinen T-Mobile-Vertrag dreimonatsweise kündigen könnte, obwohl ich selbst letzten Sommer eine andere Auskunft eingeholt hatte.
Hätte ich mal vor vier Wochen gekündigt, denn mittlerweile hat sich mein Vertrag nochmal um sechs Monate verlängert, bis 23. Oktober.   :-(
[Ich hätte bis 22. Januar zum 22. April kündigen müssen.]

Gestern Abend habe ich Prospekte und Ausdrucke von Tariftabellen gewälzt und gerechnet. Vor einigen Wochen habe ich mir noch überlegt, zu Vodafone zu gehen: Die bauen demnächst einen riesigen Sendemast im Nachbarort auf, wenn sie sich mit der Bürgerinitiative auf einen Standort geeinigt haben (die Chancen für eine einvernehmliche Lösung stehen gut).
Ergebnis meiner gestrigen Bettlektüre: E-Plus hat für mich die ansprechendsten Tarife, die Professional-Tarife. »Professional« klingt nach teurem Vieltelefonierer-Tarif für Geschäftskunden, mit hoher Grundgebühr und niedrigen Gesprächspreisen, aber tatsächlich beginnen die Pro-Tarife schon bei 10 Euro Grundgebühr (wie im Privattarif und »Time & More«; mein Telly-D1-Vertrag mit 10/10-Taktung und Get10-Option kostet 13,20 Euro Grundgebühr).
Weitere Schmankerl:

  • Kostenlose Anrufe zur Mailbox (und ich brauche die Mailbox oft)
  • Ein Preis rund um die Uhr, keine Haupt- und Nebenzeiten
  • Einheitlicher Preis in andere Mobilfunk-Netze
  • Tarifautomatik: »Immer im günstigsten Professional Tarif: monatlich, rückwirkend, kostenlos« – laut Connect und E-Plus-PM ab März nur noch als Option für 5 Euro zusätzliche Gebühr pro Monat
  • Kostenlose Wunschrufnummer
  • 3 Cent rund um die Uhr ins deutsche Festnetz (ab März; bei Pro-Tarifen kostenlos, bei Privat-Tarifen gegen Aufpreis und 3 Cent nur in der Nebenzeit)

Der letzte Punkt ist ein echter Killer: Bei anderen Anbietern gibt es Local-, Best City- oder Homezone-Optionen, bei denen es davon abhängt, wo man sich befindet und/oder, was man zuvor ausgewählt hat (z.B. bei Vodafone: in ein bestimmtes Ortsnetz oder in das Ortsnetz, in dem man sich gerade befindet). Und dann sind die Gesprächskosten immer noch höher als die drei Cent von E-Plus. Mehr Infos in einer Pressemitteilung; Hintergründe in einem FTD-Artikel und der Vollständigkeit halber noch eine mehr als dürftige Heise-Meldung. Das ist günstiger als ein Telekom-Ortsgespräch in der Hauptzeit, und immer noch günstiger als ein Telekom-Ferngespräch zur Nebenzeit. Für mich, da ich Kunde bei NEFkom bin, ist das E-Plus-Angebot günstiger als ein Ortsgespräch tagsüber (und es kostet genauso viel wie ein Ferngespräch in der Nebenzeit).
Wenn ich mal nach München telefoniere, warum sollte ich dazu noch mein nerviges Festnetz-Telefon nehmen, das ich – im Gegensatz zu meinem Handy – nicht mit iSync abgleichen kann?

Davon ab war ich früher schon mal E-Plus-Kunde (zu Zeiten des Nokia 1610 aka »Energy« und dem grauenhaften Motorola Traveller), und war sehr zufrieden. Ich glaube, ich bin damals zu Viag gewechselt, weil die als Newcomer günstigere Tarife hatten.
Außerdem ist mir E-Plus als Firma sehr sympathisch: Ansprechendes CD und nette Werbekampagne, einfache Tarifstruktur bei den Pro-Tarifen: Keine unterschiedlichen Preise zu Haupt- und Nebenzeiten und am Wochenende, sondern ein Preis rund um die Uhr (Professional-Tarife und T&M innerhalb des Kontingents).

O2 hat auch relativ günstige Tarife (im Vergleich zu D1/D2), und beim Vorläufer Viag-Interkom war ich, wie erwähnt, auch schon Kunde. Die haben mich allerdings ein wenig verärgert: In den ersten Monaten klappte die Rechnungsstellung nicht und dann wurde in größeren, angeblich versorgten Städten auch noch das D1-Inlands-Roaming abgeschaltet. Die Homezone wird bei mir zu Hause laut Abfrage auf deren Website nicht angeboten und einen anderen sinnvollen Homezone-Standort kann ich mir nicht vorstellen.
Bei O2 kostet mein favorisiertes Nokia 6600 derzeit nur 200 Euro (subventioniert) statt 300, aber am Handypreis würde ich diese Entscheidung nicht festmachen (eigentlich wollte ich ja auch noch etwas warten, ob es evtl in ein bis drei Monaten günstiger wird). Für die 100 Euro Differenz könnte ich bei O2 ganze 204 Minuten teure Festnetz-Gespräche führen – in zwei Jahren.
Stichwort Tarife: Bin ich der Einzige, der die neuen »Relax«-Tarife von T-Mobile für Augenwischerei hält? 5 Euro extra, wer andere Netze außerhalb von D1 anrufen will, GPRS und Auslands-Roaming sind extra, nicht genutzte Inklusivminuten verfallen am Monatsende (bei E-Plus’ »Time & More« werden sie in den Folgemonat übertragen, außer bei T&M20).
Solche Tarife »Relax« zu nennen, ist ein Euphemismus.

Netzabdeckung? Die tollsten Tarife nutzen nicht, wenn ich zum Telefonieren auf die Terrasse muss. Und das ist, wie oben schon erwähnt, mein größtes Telefonie-Problem zur Zeit: Ich kann an meinem Schreibtisch praktisch nicht telefonieren, und dort halte ich mich überwiegend auf. Unproblematisch, wenn ich selbst jemanden anrufen will, denn das ISDN-DECT-Festnetz-Telefon steht in Reichweite. Schlecht, wenn ich angerufen werde. Noch schlechter, wenn es eingehende geschäftliche Anrufe sind.
Netzabdeckungskarten der vier deutschen Mobilfunk-Betreiber gibt’s bei GSMworld.com. Bei E-Plus selbst gibt es ebenfalls eine Netzabdeckungskarte sowie eine Abfragemöglichkeit zu den Sendeanlagen-Standorten.

Aber per »Computersimulation« berechnete Karten nutzen nicht, wenn es an meinem Schreibtisch keinen Empfang gibt. Daher war ich heute in der Stadt, um mir eine »Free & Easy«-Prepaid-Karte zu besorgen, um das Netz mit meinem aktuellen Handy zu testen (meine Erfahrungen von vor fünf Jahren sind ja nicht mehr ganz taufrisch, und ich habe sie mit Handys gemacht, die mit externer Antenne ausgestattet waren).
F&E-Basis-Karten mit einigen Euro Guthaben werden einem bei eBay nachgeschmissen, aber die Angebote dort waren mir etwas suspekt, um nicht zu sagen, unseriös. Wenn jemand Dinge unter Einkaufspreis verscherbelt, bin ich generell skeptisch, auch wenn jemand große Mengen umschlägt. Hinzu kamen einige neutrale und schlechte Bewertungen bei den aktuellen Angeboten, identische Angebotstexte bei zwei verschiedenen Anbietern und der Hinweis im Angebotstext, man solle Anschrift, Geburtsdatum und Personalausweis-Nummer per Mail an die Verkäufer schicken. Ich weiß, dass E-Plus diese Daten braucht und ich kann mir vorstellen, dass die Verkäufer sie benötigen. Aber meine persönlichen Daten lasse ich lieber im E-Plus-Laden, statt sie Hinz und Kunz per Mail zu schicken. Den seriösen Weg zu gehen, kostet bei einer F&E-Karte 40 Euro, inklusive 15 Euro Guthaben.

Was soll ich sagen? Ich habe zu Hause mit E-Plus besseren Empfang als mit T-Mobile.

Jetzt ist nur dieses Ärgernis mit dem D1-Vertrag, den ich noch satte acht Monate am Bein habe. Achtmal 13,20 Euro – also 105,60 Euro – als Lehrgeld zu verbuchen, ist mir a bissi teuer. Andererseits nervt es mich, zu Hause das Handy nicht benutzen zu können, und mein SonyEricsson T68i nervt mich auch. Bin halt ein alter Nokia-Anhänger, und da käme aktuell nur das 6600 in Frage (wg. iSync-Kompatibilität). Die Festnetz-Gespräche für 3 Cent brächten für mich durchaus etwas Ersparnis, außerdem wäre die Grundgebühr bei E-Plus niedriger.
Um die Sache zusätzlich zu erschweren, fällt ab 1. März bei den neuen Pro-Tarifen die kostenlose Tarifautomatik weg (ich weiß nicht, ob ich die mal brauchen werde; ich kenne mein Telefonier-Verhalten in den kommenden 2 Jahren nicht).

Die Frage ist: Will ich jetzt Geld wegschmeißen und mich ärgern, oder will ich das später tun?

P.S.: Bei E-Plus verlängert sich ein Vertrag nach den 24 Monaten Laufzeit automatisch um 12 Monate, falls man ihn nicht spätensten einen Monat zuvor kündigt. Bei T-Mobile verlängert er sich nur in 6-Monats-Intervallen mit 3 Monaten Kündigungsfrist.

Erschienen am Samstag, 21.02.2004 @ 22:49 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 22.02.2004

Ernüchterung

Meine anfängliche Begeisterung von gestern über die einfachen und günstigen Tarife von E-Plus, die gute Indorr-Versorgung zu Hause, die Sprachqualität und die angekündigten 3 ¢/Minute ins Festnetz, ist der Ernüchterung gewichen.
Mittlerweile habe ich weiter nach Infos zur Tarifumstellung am 1. März gestöbert und musste feststellen, dass auch E-Plus kein Geld zu verschenken hat.

Zunächst einmal: Die neuen Tarife gelten für Bestandskunden nicht automatisch. Das kann sowohl von Vorteil, als auch von Nachteil sein. Der Grund dafür ist, dass sich bei den neuen Tarifen einige Dinge verschlechtern, und würde man diese für die Bestandskunden übernehmen, bekämen jene ein Sonderkündigungsrecht für ihren Vertrag. Es ist leider nicht so, dass in den bisherigen, guten Professional-Tarifen (»Pro-Tarife«) einfach der Minutenpreis für Anrufe ins Festnetz auf 3 Cent gesenkt wird.
Neukunden/Interessenten, so wie ich, können sich überlegen, ob sie den Vertrag vor oder nach dem 1. März abschließen.
Die Vor- und Nachteile (aus meiner Sicht) von alten und neuen Pro-Tarifen bei E-Plus:

Alte Pro-Tarife (Abschluss bis 29.02.04)

+ Niedrigere Grundgebühr (10, 18 und 26 €)
+ Kostenlose Mailbox
+ Kostenlose Tarifautomatik
+ SMS minimal günstiger (19 statt künftig 20 ¢)
- Hohe Minutenpreise ins Festnetz (30, 20, 10 ¢/Minute in Pro S/M/XL)

Neue Pro-Tarife (Abschluss ab 01.03.04)

+ Niedriger Minutenpreis ins Festnetz (3 ¢/Minute in allen drei Pro-Tarifen)
- Höhere Grundgebühr (20 und 30 € in Pro M bzw. XL; Pro S unverändert 10 €)
- Kostenpflichtige Mailbox (wie netzinternes Gespräch: 30/20/10 ¢)
- Tarifautomatik nur als Zusatzoption (5 €/Monat)
- SMS minimal teurer (künftig 20 statt jetzt 19 ¢)

Zusammenfassend kann man sagen: Nur wer überwiegend ins Festnetz telefoniert, kann bei den neuen Tarifen profitieren. Wer oft die Mailbox anruft fährt u.U. günstiger.
Dass die Tarifautomatik wegfällt, ärgert mich – abgesehen von der wegfallenden kostenlosen Mailbox – am meisten. Ich kann nicht sagen, ob ich die Tarifautomatik jemals in Anspruch nehmen würde in den kommenden zwei Jahren (oder darüber hinaus, wenn ich den Vertrag immer wieder verlängere). Aber ich habe sehr oft kurze Gespräche von unter einer Minute Dauer, und da ist 60/1-Taktung im Pro-S-Tarif ungünstig. Mit der Tarifautomatik wär’ mir das egal: Dann schließe ich einen Vertrag für Pro-M ab (10/10-Taktung) und bekomme in »schwächeren« Monaten nachträglich nur den Pro-S-Tarif berechnet. Mit den neuen Tarifen müsste ich mich auf einen eher ungünstigen 60/1-Tarif festlegen, ohne die Chance, quasi »laufend« zu wechseln, je nach Telefonierverhalten. Der neue Pro-M mit 10/10-Taktung ist mit 20 Euro Grundgebühr zu teuer, falls doch der Pro-S gereicht hätte.
Für 3 Cent vom Handy aus nach München zu telefonieren, während es mich von meinem Festnetz-Anschluss tagsüber das Doppelte kostet, wäre zwar schön gewesen, aber beim zweiten Blick haben die Tarife ab 1.3. für mich zu viele Nachteile.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich mache, denn ich habe ja eigentlich noch acht Monate lang einen schlechten D1-Vertrag an der Backe (siehe gestern). Falls ich jetzt zu E-Plus wechseln wollte, um noch die alten Tarife mitzunehmen (mit kostenloser Mailbox, kostenloser Tarifautomatik und teuren Festnetz-Preisen), müsste ich es bald tun.
Zusätzliches Problem: Das Nokia 6600, mein designiertes, künftiges Handy, ist bei E-Plus derzeit nicht lieferbar. Und einen Vertrag mit einem bestimmten subventionierten Handy kann man laut verschiedenen User-Berichten nur abschließen, wenn E-Plus das Handy liefern kann (hmm, evtl bekomme ich ja eines bei einem unabhängigen Laden…).
Angeblich soll es kommende Woche eintrefen, was aber vom Shop-Mitarbeiter bezweifelt wurde.

Wenn ich das mit dem E-Plus-Vertrag machen sollte, dann wird die kommende Woche zumindest in dieser Hinsicht spannend. Auf Draht sein. Und Sonntag-Nachmittag nochmal den Taschenrechner malträtieren.
Ich überlege, ob ich mir die Erreichbarkeit, die Sprachqualität, das bessere Handy und den besseren Vertrag etwas kosten lassen soll.

Es heißt ja immer, dass früher alles besser war. Mittlerweile habe ich ein paar Dutzend Mal gelesen, dass der »Aktions-Professional-Tarif« von E-Plus, auch »Jubi-Tarif« genannt, der Tarif schlechthin sein soll. Er wurde letztes Jahr im April/Mai für nur wenige Wochen angeboten und bietet die 3 ¢/Minute ins Festnetz sowie die kostenlose Tarifautomatik. Einen Haken hat aber auch dieser vielgelobte Tarif: Keine kostenlose Mailbox.

Lektüre zu den weiteren Entwicklungen bei den neuen Pro-Tarifen: teltarif.de (Meldung und Forum!) und telefon-treff.de.

P.S.: »48 Prozent der Befragten gaben an, auf Handys durchaus verzichten zu können.«

Erschienen am Sonntag, 22.02.2004 @ 3:31 | Kommentare deaktiviert
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»Excel-King, Excel-King, bitte hilf uns!«

Bei meinen Überlegungen zu neuem Handy und neuem Handyvertrag gestern und vorgestern bin ich jetzt zu einem Ergebnis gekommen.

Morgen geht die Kündigung an T-Mobile raus, damit ich das nicht nochmal verpasse. Mit meinem D1-Vertrag telefoniere ich dann bis August/September/Oktober (die Kündigung wird zum 22.10. wirksam). So viel Geld habe ich nicht, dass ich es T-Mobile ohne Gegenleistung hinterher werfen kann – es geht schließlich um 8x 13,20 Euro Grundgebühr.
Außerdem will ich jetzt, beim Blick auf mein Konto, keine 300 Euro für ein neues Handy ausgeben, das eigentlich eine Nummer zu groß für mein Anforderungsprofil ist.

Die Privat-Tarife von E-Plus hatte ich gestern/vorgestern viel zu schnell abgeschrieben und mich auf die Professional-Tarife eingeschossen. Die neuen Pro-Tarife ab März bringen zwar 3 ¢/Minute ins Festnetz, kommen aber mit ein paar Verschlechterungen im Gepäck (Wegfall der kostenlosen Mailbox, Wegfall der kostenlosen Tarifautomatik, höhere Grundgebühren im Pro-M und Pro-XL). Da wäre schnelles Handeln diese Woche angesagt gewesen, hätte ich noch einen der alten Tarife vor der Umstellung am 1. März ergattern wollen.
Dabei ist der Privat-Tarif auch nicht zu verachten, denn ich hatte ein kleines aber feines Detail übersehen: Die Grundgebühr in Höhe von 9,95 Euro kann man vollständig abtelefonieren – auch nach dem 1. März, so dass jetzt keine Eile geboten ist. Oder anders gesagt: Es gibt keine Grundgebühr, dafür 9,95 Euro Mindestumsatz, der auf interne und externe Mobilgespräche, Festnetz-Gespräche und SMS angerechnet wird.

Anrufe zur Mailbox sind zwar kostenpflichtig (39/19 ¢/Min. HZ/NZ) und auch Anrufe zur Service-Nummer 1000 kosten 19 Cent pro Anruf, aber dass man die komplette Grundgebühr verfuttern kann, wiegt diese Nachteile schnell wieder auf, zumindest bei meinem Telefonierverhalten.
Die 3 ¢/Minute ins Festnetz gibt’s beim Privat-Tarif ebenfalls, und zwar wahlweise (4,95 €/Monat). Die 60/1-Taktung lässt sich für 2,90 €/Monat zu 10/10 verbessern, die für mich wichtig sind – ich führe zu 80% Gespräche unter einer Minute.

Jetzt werde ich noch ein halbes Jahr den T-Mobile-Vertrag nutzen, auch wenn ich mich zu Hause ärgern, und mich erstmal weiter mit dem T68i von Sony Ericsson begnügen muss. Im (Spät-)Sommer schließe ich dann gemütlich einen E-Plus-Vertrag ab. Bis dahin gibt’s dann auch das 6230 von Nokia, auf das ich eigentlich aus bin (und das vermutlich etwas günstiger ist). Und für die iSync-Unterstützung ist noch ein halbes Jahr Zeit, die sollte also kommen. Falls es damit doch etwas länger dauern sollte und ich den Vertrag erst später abschließen will, kann ich mit der »Free & Easy«-Karte weiter telefonieren, die ich gestern gekauft habe, um das Netz zu testen.

+++

Um mal herauszufinden, wie sich sieben verschiedene Tarife bei unterschiedlichem Telefonierverhalten rechnen, habe ich heute Nachmittag mal Excel angeworfen und eine Arbeitsmappe mit drei Blättern aus dem Ärmel geschüttelt (ist wirklich nichts aufwändiges).
Verglichen habe ich meinen derzeitigen Telly-Tarif, »Free & Easy Weekday«, den alten/neuen Privat-Tarif von E-Plus sowie die drei alten Pro-Tarife und den neuen Pro-S-Tarif. Wer mag, kann sich die Tabelle runterladen, um eigene Vergleichsrechnungen anzustellen.

Im ersten Blatt »Eingabe« wird die Anzahl von verschiedenen Telefon-Verbindungen eingetragen. In meinem Fall sind Verbindungen zu D1 und O2 relevant, außerdem ins Festnetz und zur Mailbox, jeweils Haupt- und Nebenzeit. In der Spalte C wird die Anzahl für kurze Gespräche (pauschal jeweils 30 Sekunden) eingetragen, in die Spalte D die längeren Gespräche mit 90 Sekunden Dauer. Die Unterscheidung ist nötig, um die 60/1-Tarife zu berücksichtigen. Für längere Gespräche kann ja ein Vielfaches eingegeben werden (z.B. eine »4« in Spalte C für ein zweiminütiges Gespräch – viermal 30 Sekunden). Insgesamt also 16 Parameter (die Felder für Festnetz-Fern habe ich doch nicht gebraucht, ist ggf. für Local-Angebote interessant). Das ist etwas detailierter als Tarifrechner, in denen man nur stur die Anzahl der telefonierten Minuten eingeben kann, ohne zu berücksichtigen, wohin man telefoniert.
Auf dem zweiten Blatt »Berechnung« werden die Eingaben des ersten Blattes in sieben Tarifen berechnet und am Schluss jeweils summiert. In Spalte E sind die Preise für die verschiedenen Verbindungsarten hinterlegt, in Spalte F wird die Anzahl der Verbindungen mit dem Minutenpreis multipliziert und anschließend halbiert (halber Minutenpreis wegen den 30 Sekunden) – sofern es ein Tarif mit 10/10-Taktung oder besser ist. In Spalte G das selbe Spiel, allerdings mit dem anderthalbfachen Minutenpreis für die 90-Sekunden-Verbindungen.
Auf dem dritten Blatt »Ausgabe« ganz links die summierten Gesprächspreise, zuzüglich der Grundgebühr in Spalte C und abzüglich eventuell inkludierter Gesprächsguthaben in Spalte D. In Spalte E die Endsumme für den Beispielmonat, rechts daneben eine Jahressumme. Die sieben Tarife stehen in sieben Zeilen untereinander, so dass man leicht ablesen kann, welcher Tarif bei einem bestimmten Telefonierverhalten (Eingabeseite) am günstigsten ist, unter Berücksichtigung von Grundgebühr und Gesprächsguthaben.

Fazit meiner Excel-Spielereien: Derzeit telefoniere ich hauptsächlich ins D1-Netz und zu O2-Kunden. Bei meinem Telly-Vertrag sind die Verbindungspreise zu anderen D1-Kunden natürlich günstiger (netzintern) als von E-Plus zu D1. Da im Privat-Plus-Tarif die gesamte Grundgebühr von 9,95 Euro vertelefoniert werden kann (bei meinem D1-Vertrag nur 4,41 Euro von 13,20 Euro Grundgebühr), kann der Privat-Plus sehr lange mit dem D1-Tarif mithalten (Pi mal Daumen bis etwa 25 Euro bei einer Mischkalkulation; hängt von den Parametern auf der Eingabeseite ab). Den Vergleich mit der F&E-Karte braucht der Privat-Plus ebenfalls nicht zu scheuen.
Die vier Pro-Tarife (die drei alten und der neue Pro-S) sind durch die hohen Grundgebühren (10/18/26) und die ungünstige Taktung im kleinsten Tarif (Pro-S mit 10 Euro Grundgebühr) nichts für Wenig-Telefonierer. Ab ca. 30 Euro kann ein Pro-Tarif günstiger sein, aber es hängt natürlich ebenfalls von den Parametern ab (und ob man Tarif-Automatik sowie die kostenlose Mailbox hat oder nicht).

Der Excel-King kehrt zurück in: »Buchhaltung selbst gemacht«

Erschienen am Sonntag, 22.02.2004 @ 23:56 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 23.02.2004

Kamelle

Das beste Kostüm, das ich heute gesehen habe, begegnete mir um 17:10 Uhr im Untergeschoss des Nürnberger Hauptbahnhofs: Vier End-Zwanziger in Ghostbusters-Outfit.   :-)

Heute morgen fürchtete ich schon, mit riesiger Verspätung in der SAE in München aufzuschlagen: Der ICE hielt eine halbe Stunde nach Nürnberg in Treuchtlingen. Durchsage: Auf der Strecke vor uns bis Augsburg hätte es einen Personenunfall gegeben und der Zug müsse deswegen über Ingolstadt umgeleitet werden. 15 bis 20 Minuten Verspätung wurden für die Ankunft in München vorhergesagt.
Die Verspätung betrug tatsächlich ziemlich genau 20 Minuten Verspätung, Ankunft um 09:32 in München. Die S7 raus nach Perlach sollte laut Plan um 09:34 fahren. Ich nahm die Beine in die Hand und lief ins Tiefgeschoss, auf eine Verspätung der S7 hoffend. Ich wurde nicht enttäuscht (auf die S7 kann man sich in dieser Hinsicht verlassen): Auf dem Display war die S7 für 09:38 angekündigt und ich erreichte sie gerade noch. Kurz nach 10 einigermaßen pünktliche Ankunft in der SAE.

Mich fasziniert immer wieder, was 200 Kilometer Entfernung für einen Unterschied im Wetter ausmachen können. Vor zwei, drei Jahren konnte ich das bereits öfter beobachten, als ich noch für die Bank als Springer unterwegs war. Nicht selten, dass in Erlangen/Nürnberg die Sonne schien, und es in München schüttete oder umgekehrt. Heute nasses Wetter in Nürnberg am Morgen und am Abend (kein Regen). In München dagegen schneite es und es lagen zehn Zentimeter Schnee.

Vom »Chicken Teriyaki« von Subway bin ich recht begeistert. Hat mich tatsächlich veranlasst, bei Verena mal zu fragen, ob es sowas ähnliches auch beim echten Chinesen, Thailänder oder sonstigen Asiaten gibt. Lecker!

Erschienen am Montag, 23.02.2004 @ 20:14 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 24.02.2004

»Beckham trägt das Haar jetzt offen.«

Für Fußball kann ich mich nur selten begeistern. Europa- und Weltmeisterschaften zwischen Favoriten-Mannschaften, und das eine oder andere Champions-League-Spiel, so wie heute. Bei WWM wäre die 200-Euro-Frage nach dem aktuellen Tabellenführer in der Bundesliga für mich ein Fall für den Publikumsjoker.

Auf das Spiel heute war ich neugierig: Der FC Bayern wurde vor der Partie als Außenseiter gehandelt, und der Real Madrid als haushoher Favorit. Zwei lesenswerte Artikel aus dem Spiegel der vorherigen und dieser Woche über Bayern und Real gaben Nicht-Fußballern wie mir einen Einblick, worum es geht: Die Krise bei Bayern und der Ausbau der Marke »Real Madrid«.
Zwei der besten Mannschaften der Welt (so viel verstehe ich auch noch von Fußball) treten im Achtelfinale der Champions League gegeneinander an. Im Münchner Olympiastadion spielten die Mannschaften bei null Grad vor 59.000 Zuschauern und vor einer Milliarde an den Empfangsgeräten in hundert Ländern. Ein etwas verschnupfter Jörg Wontorra kommentierte, aber recht angenehm, wie ich fand. Zuvor eine recht nette Warm-Up-Show mit Oliver Welke und Oliver Bierhoff.

Überraschung in der ersten Halbzeit: Die Bayern dominierten das Spiel. Null zu null in die Halbzeit und erst kurz vor Ende ein hochverdientes Tor für Bayern durch Makaay. Zwischendurch eine nette Einblendung zu den Schüssen aufs gegnerische Tor: Makaay alleine fünf, der ganze Real Madrid vier.
Wenige Minuten später, in der 83. Minute, rutschte Kahn der Ball unter dem Körper durch und verhalf durch Roberto Carlos’ Schuss den Madridern zum Ausgleich.

Zusammenfassungen bei Kai und Spiegel-online.

Erschienen am Dienstag, 24.02.2004 @ 22:52 | Kommentare deaktiviert
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»Was ist besser: Ein PDF zu verschicken, oder ein PDF zu bekommen?«

Nanu? Seit wann macht Adobe denn TV-Werbung für das PDF-Format? Seit wann macht Adobe überhaupt TV-Werbung? Mir gefällt’s.

Erschienen am Dienstag, 24.02.2004 @ 23:41 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 25.02.2004

War was?

Eben mit Klaus telefoniert, mein Freund und Webspace-Provider. Der sah sich gestern die Load des Webservers an, auf dem meine Präsenz gehostet wird, und sah dieses Bild:

Wie sich herausstellte, verursachte blosxom.cgi, meine Weblog-Software, diese Last. Wir rätselten etwas, denn eigentlich ist es kein Problem, wenn Blosxom einen grep über 1.300 Dateien macht, sei es bei neuen Einträgen oder einer Suche. Und bislang war es das einzige Mal, dass so eine hohe Last auftrat.
Normalerweise interessiert es mich ja nicht, wie viele Leute von woher auf meine Seiten kommen, und ich sage immer, dass es mir egal ist, ob ich von 5, 500, 5.000 oder niemandem gelesen werde. Aber das war mal wieder ein Anlass, einen Blick in die Webstatistik zu werfen. Sie zeigte u.a. dieses Bild:

Das ist die Tagesstatistik des Monats Februar. Gestern wurden dreimal so viele Daten übertragen, wie durchschnittlich an allen anderen Februar-Tagen.
Ein tieferer Blick in die Statistiken ergab, dass mehr doppelt so viele Anfragen/Hits wie üblich an meine Domains gerichtet wurden, aber nur ein Drittel mehr als am Montag, der in Bezug auf die Anzahl der Anfragen schon ein Ausreißer war. Im Gegensatz zum Montag wurden gestern auch doppelt so viele Dateien/Files übertragen:



21. und 22. Februar: Zwei gewöhnliche Tage auf meinen zehn Domains. Am 23. stiegen die Anfragen und übertragenen Dateien auf rund das Doppelte, am 24. erhöhten sich die Anfragen um ein weiteres Drittel und die Anzahl der transferierten Dateien verdoppelten sich.

Das Auswerten von Statistiken ist nicht gerade meine Stärke, aber wenn ich das richtig interpretiere, dann sieht es so aus: Es kamen nicht wesentlich mehr Leute als sonst auf meine Seiten (siehe die Zahlen zu Besucher/Visits und Rechner/Sites). Die Angabe zu den Hits ist normalerweise völlig uninteressant, da jede übertragene Datei einen Hit erzeugt (einmal die two cents-Startseite aufrufen verursacht zig Hits). Da aber sowohl Hits als auch Files in die Höhe schossen, wobei sich bei den Visits kaum Änderungen ergaben, vermute ich, dass die zusätzlichen Besucher die Seite mehrmals aufgerufen haben: Unterschiedliche Verzeichnisse, Suchanfragen.

Was war gestern so besonderes, dass es die Serverlast derart hochtreibt? War es vielleicht dieser Eintrag vom Samstag, dem ich 31 Suchanfragen nach »sibel kekilli mpeg« (Platz 2) und 16 Anfragen nach »sibel kekilli free download« (Platz 16) verdanke? [Platz 1 mit 59 Anfragen war »masturbation«.]
Besucher von Suchmaschinen machten sich aber nur fünfmal die Mühe, auf meiner Seite nach »sibel kekilli porn pictures«, »kekilli«, »sibel« und »sibel kikelli« (2x) zu suchen.

Rätselhaft.

P.S.: Nein, hier gibt es keine Videos von Sibel.

Erschienen am Mittwoch, 25.02.2004 @ 13:26 | Kommentare deaktiviert
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»Sex änd whe Siddy«

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man seinen 30. Geburtstag gefeiert haben muss, um »Sex and the City« oder Ally McBeal etwas abgewinnen zu können. Mir haben die ersten vier Folgen der ersten Staffel nicht gefallen, und mir hat die Folge von gestern nicht gefallen, mit der ich der Serie noch »eine Chance« geben wollte.
Geht’s da nur mir so, oder bin ich der einzige Mittzwanziger, dem das so geht? Oder ist das vielleicht ein Männer-Frauen-Ding?   :-)



Anklicken zum Vergrößern

Und obwohl mich Hypes ja meistens abschrecken: Diese »B-Promis reden über SatC und Sex«-Sendung vor der Folge fand ich halbwegs unterhaltsam.

Um Welten besser (ok, ist auch was anderes) war dagegen wieder mal »Scrubs«. Ich schmeiß’ mich bei jeder Folge weg! Es ist irgendwie »nackte Kanone«, ohne »nackte Kanone« zu sein. Schenkelklopf-Humor, ohne penetrant zu sein. Ich weiß nicht, wie ich’s beschreiben soll.

Nachtrag (22:29 Uhr): Was war das überhaupt für ein geiles Shirt von Anastasia? Ein spärlich bekleidetes Manga-Girl mit Sprechblase:

»It’s Not Porn Mum!«

Erschienen am Mittwoch, 25.02.2004 @ 16:47 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 27.02.2004

»Die abgetrennten Gliedmaßen bleiben hier, die gehören jetzt mir.«

Über »Kill Bill« habe ich noch gar nichts geschrieben, den ich Ende November mit Martin gesehen habe – und am 22. April läuft Volume 2 an.
Am selben Tag kommt die DVD des ersten Teils in den Handel, wie ich eben auf Digital-Movie.de lese (und deswegen schreibe ich das jetzt).

»Kill Bill« ist der vierte Spielfilm von Quentin Tarantino, wie er im Vorspann aufklärt (nebenbei: seine Filme sind toll, aber von Title-Design versteht er nicht viel, abgesehen vom Trailer). 1992 erschien der höchst gewalttätige »Reservoir Dogs«, 1994 »Pulp Fiction«, 1997 »Jackie Brown«. Daneben führte er in einer E.R.-Folge Regie und in einer von vier »Four Rooms«-Episoden.
In einigen der genannten und ein paar weiteren Filmen spielte er selbst mit, fungierte als Produzent oder schrieb die Story.
Tarantino hat zwar erst vier große Filme gedreht, dennoch ist er recht bekannt: Evtl liegt das an seinem Stil (er arbeitet z.B. oft mit Rückblenden), seinen abgedrehten Ideen (der »Pussy Waggon«, mit dem Uma Thurman in »Kill Bill« fährt), vielleicht aber auch nur daran, dass seine Filme auf eine gewisse Weise recht einprägsam sind (abgefahrene Stories, viel Gewalt).

Szenenfoto aus dem Trailer

Über »Kill Bill« wurde im Vorfeld viel geschrieben:

Szenenfoto aus dem Trailer

Ich kann mich noch an das Bohei um »NBK« erinnern, weil vor zehn Jahren über 60 Leute das Filmende nicht mehr erlebten. Bei »Kill Bill« haben die Spiegel-Redakteure nach hundert Leichen mit dem Zählen aufgehört, und dieses Mal gab es keinen Schrei der Empörung über den Film.
»Kill Bill« ist sehr blutig, andererseits aber auch sehr überzeichnet. An einigen Stellen wird das Geschehen nur als Comic gezeigt oder schemenhaft in schlechten Lichtverhältnissen (siehe vorletztes Bild in diesem Eintrag).
»Once upon a time in Mexico« dagegen fand ich, als ich ihn sah, auf seine Weise etwas brutaler, da die Gewalt dort in einigen Szenen subtiler und nicht überzeichnet war. Im Nachhinein ist der Vergleich mit »Kill Bill« etwas schwieriger, ohne seitenlang darüber zu philosophieren. Kurz gesagt: KB ist blutiger, aber er ist anders brutal. Jedenfalls haben beide Filme zu Recht keine Jugendfreigabe.
In einem Interview offenbarte der zuständige Mann für die Special Effects, dass 450 Gallonen (1.700 Liter) Kunstblut für beide Filme verwendet wurden.
Einen unblutigen Trailer gibt’s wie immer bei apple.com/trailers.

Szenenfoto aus dem Trailer

Ungeachtet der Frage, welche Art von Gewalt in beiden Filmen auftritt und was man als gewalttätiger empfinden mag, ist »Kill Bill« eindeutig der bessere Film.
»Once upon…« hat sich zu viel vorgenommen und gleich einen Staatsstreich mit reingepackt, bei KB ist es einfach »nur« der Rachefeldzug einer Frau (Uma Thurman), der straight umgesetzt wird.

Es geht um die Braut (eben Uma Thurman), die bei ihrer Hochzeit im Auftrag von Bill von vier Killern erschossen wird (an Bills Motivation kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern). Im Gegensatz zur restlichen Hochzeitsgesellschaft überlebt sie jedoch schwer verletzt. Nachdem sie aus dem Koma erwacht, beginnt sie ihren Rachefeldzug. Ihre Geschichte und die ihrer Gegner wird in den Tarantino-typischen Rückblenden erzählt.
KB ist in zwei Teile (Volumes) aufgeteilt. Der erste Teil war im vergangenen Herbst in den Kinos zu sehen und kommt, wie erwähnt, am 22. April auf DVD raus, zeitgleich mit dem zweiten Teil, der dann im Kino anläuft. Ob’s Marketing oder Mode war, zwei Teile zu drehen, sei dahin, die 111 Minuten wurden jedenfalls gefüllt (und auch ein Cliffhanger durfte nicht fehlen).

Szenenfoto aus dem Trailer

Bei KB ist alles perfekt: Die Kamera, der Schnitt, die Story, die Schauspieler, die Martial-Arts-Choreographie, die Musik. Ich kann nichts, gar nichts bemängeln.
Noch ein paar Worte zur Musik: Das bekannte Kill-Bill-Thema (»Bä-bä-bäh!«), das heute in keiner RTL2-Reportage mehr fehlen darf, kommt indes nur ein einziges Mal vor, und der restliche Soundtrack unterscheidet sich von diesem komplett. Obwohl ich keines der Stücke, abgesehen vom Thema, einzeln hören würde, passt es in der jeweiligen Situation perfekt, sogar wenn Nancy Sinatra »Bang Bang« singt. Insgesamt ist der Score aber etwas, hmm, »eigenwillig«.
Davon abgesehen, auch wenn einem der Film gefallen hat, fragt man sich, wie krank eigentlich Tarantino sein muss, um so einen Film zu drehen.   :-)

»Kill Bill« war einer der besseren Filme 2003 und ist zu Recht derzeit auf Platz 93 der IMDB-Top250. Wer nicht ganz zart basaitet ist, sollte sich diesen Film ansehen, denn er ist ein Meisterwerk.
Die DVD ist praktisch schon bestellt. Strong buy. Allerdings lohnt es sich evtl, auf eine zweite Auflage zu warten (siehe die DVD-Details bei digital-movie.de), die beide Teile in einer Box enthalten soll. Etwas verwirrt bin ich von der Angabe zum Seitenverhältnis von 1:1,85, denn der Film war laut IMDB in 1:2,35. Andererseits ist der Trailer selbst nur in 1:1,85 (wie er im Kino gezeigt wurde, weiß ich nicht mehr).

Szenenfoto aus dem Trailer

»Rated R for strong bloody violence, language and some sexual content.«

Schade, dass es bei screenit.com (»Our word to parents«) keine Zusammenfassung von KB gibt.   :-)

»Technische« Angaben zu »Kill Bill, Volume I«:

Regie, Buch, Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Uma Thurman (The Bride), Lucy Liu (O-Ren Ishii), David Carradine (Bill)
Produzierende Studios: Miramax, A Band Apart
Deutscher Distributor: Buena Vista
Seitenverhältnis: 1:2,35
Starttermine: 10.10.03 (USA), 16.10.03 (Deutschland)

Szenenfoto aus dem Trailer

Erschienen am Freitag, 27.02.2004 @ 22:19 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 28.02.2004

Hassliebe

Ed Wood war ein Regisseur, dem vor allem eines wichtig war: Seine Geschichte zu erzählen. So kam es, dass in seinem bekanntesten Film, »Plan 9 from Outer Space«, Kulissen umkippen, die Grabsteine aus Papier und Papptellern gebastelt sind und das Double für den vor den Dreharbeiten verstorbenen Hauptdarsteller zwei Köpfe größer ist.

Mein zweites, großes SAE-Projekt ist fertig. Meine beiden Charaktere bestehen aus Metaballs mit sechs Kugeln, an denen sich nichts bewegt außer der Augenbrauen. Mein Bus in dem Film fährt rückwärts über eine brettlebene, braune Bodenfläche unter einem wolkenfreien, blauen Himmel.
Ich finde die Story ganz nett, aber technisch ist es nicht der große Wurf. Cinema ist weder meine Stärke, noch meine Leidenschaft, deswegen habe ich mich auch kaum damit befasst. Die Post-Production mit After Effects hat mir dagegen sehr gut gefallen. Das Video verschwindet in der Schublade und wird sicher nie in einer Bewerbungsmappe von mir auftauchen. Bis zum Sommer will ich stattdessen »für mich« ein After-Effects-Projekt machen, das einem die Schuhe auszieht und vorzeigbar ist. Die Note in dem jetzigen Cinema-Projekt ist mir relativ egal, dass muss ich mit den nächsten beiden Prüfungen wieder rausreißen. Das ist auch zu schaffen, außerdem hatte ich im ersten Projekt, die Fight-Club-CD, eine 98%-Note.

Der Vollständigkeit halber, hier der Weg vom Konzept bis zum fertigen Video:
In einem 3D-Programm wie Cinema 4D (oder 3ds max, Softimage, Maya) werden zunächst die einzelnen Objekte erstellt – »modelliert«. Die Objekte werden angemalt – »texturiert«. Texturen können einfache Farbflächen mit verschiedenen Eigenschaften wie z.B. »Glanzlicht« sein, aber sie können auch Bilder enthalten. Die hat man zuvor in Photoshop oder einem Vektorprogramm wie Illustrator oder Freehand erstellt (je nachdem, was man als Textur braucht). Anschließend setzt man die Objekte in einer Szene zusammen: Alles wird platziert und ggf. auf die richtige Größe skaliert. Die Szene wird mit Lichtern ausgeleuchtet und animiert (Positions-, Rotations-, Größenänderungen und andere Parameter von Objekten), evtl fügt man hier auch noch eine Kamerafahrt hinzu.

Die fertige(n) Szene(n) werden aus Cinema rausgerendert. Das kann durchaus lange dauern, je nachdem, wie viele Objekte eine Szene enthält und wie genau man es mit Schatten, Transparenzen und Lichtbrechung nimmt. Meine acht Szenen waren pauschal 100 Bilder lang; das Berechnen bei einer Auflösung von 384×288 (Viertel-PAL) hat pro Szene ungefähr 10 Minuten gedauert. Was ziemlich wenig ist, da nur wenige Objekte/Polygone enthalten sind und ich außer dem Standardlicht keine Lichter verwende; auch Lichtbrechung und Spiegelung kommen nicht vor, nur ein wenig Transparenzen. Eine Szene mit 1.000 Objekten dauerte bei mir allerdings dreieinhalb Stunden. Sinnigerweise rechnet man Einzelbilder raus (z.B. TIFF oder Targa), dann macht es nichts, falls das Rendern mal unterbrochen wird (z.B. durch einen Absturz des Programms oder Stromausfall). Würde ein fertiges Video kurz vor Schluss abgebrochen werden, wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen.

Zwischenzeitlich kümmert man sich um den späteren Sound des Films, Musikstücke und Geräusche. Was an Geräuschen oder gesprochenen Texten nicht vorhanden ist, muss aufgenommen werden, aber ich konnte für meine Bus-Geräusche auf die Sound-Bibliothek in der Audio-Abteilung zurückgreifen. Drei der 18 CDs enthalten Verkehrsgeräusche von der U-Bahn über’s Taxi bis zum Bus auf nasser und trockener Straße, so dass das kein Problem darstellte.
Für die musikalische Untermalung griff ich auf einen Popsong zurück und bastelte zusätzlich einen kurzen Loop. Hierfür kann man ein Sampling-/Sequenzing-Programm wie Reason verwenden, oder man greift auf mehr oder weniger einfache Loop-Generatoren wie Soundtrack oder zur Not auch GarageBand zurück. Die Musikstücke liegen idealerweise als WAV/AIFF vor, oder man exportiert sie in dieses Format.

Der letzte Bearbeitungsschritt ist das Compositing und die Post-Production mit After Effects. Hier werden die 900 Einzelbilder aus Cinema als TIFF-Sequenzen importiert, so dass man jede Szene en bloc als Video vorliegen hat. Das muss man sich wie Daumenkino vorstellen: Hundert ähnliche Bilder hintereinander schnell abgespielt ergeben eine flüssige Bewegung. In After Effects habe ich gemerkt, dass ich die drei Szenen aus dem Mittelteil eigentlich viel länger gebraucht hätte, aber die Zeit zum erneuten Rendern aus Cinema war zu knapp (hätte bei der Szene mit den 1.000 Objekten bzw. 52.000 Polygonen locker zehn Stunden für 300 Bilder gedauert).
Wenn man’s nicht übertreibt, kann man die Abspielgeschwindigkeit der 100 Bilder in AE auch dehnen oder kürzen, ohne dass es zu sehr auffällt, wenn man die Frame-Interpolation benutzt.
In AE wirft man seine TIFF-Sequenzen und Sounds in eine Zeitleiste, ordnet die Elemente an und stimmt sie aufeinander ab. Dann kommen ggf. noch Farbflächen und Einzelbilder hinzu, Effekte und ein netter Abspann, fertig. Am Schluss alles nur noch aus AE rausrendern, circa zehn Minuten.

Montag ist Abgabe und Präsentation, dann kann ich mich wieder auf spannendere Dinge konzentrieren. Falls jemand mal eine 3D-Szene oder 3D-Animation braucht: Ich mach’ das nicht, aber ich kenn’ da ein paar Leute, die das richtig gut können…

Erschienen am Samstag, 28.02.2004 @ 3:00 | Kommentare deaktiviert
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Endlich wieder was zu programmieren!

Ein paar Worte zum SAE-Unterricht von Anfang dieser Woche, Montag und Dienstag (23./24. Februar).
Thema: Javascript – Andi K. von den Gameworkern gibt uns diese und nächste Woche einen Einblick in die Programmiersprache. Wichtigste Erkenntnis: Java != Javascript.

Javascript wird hauptsächlich zur Manipulation von HTML-Dokumenten verwendet, man kann damit aber auch nette Dinge z.B. in After Effects machen (Expressions) oder für Macromedia-Programme Erweiterungen programmieren (Extensions). In Zusammenarbeit mit HTML taugt Javascript (JS) für einige nützliche Dinge und viele nervtötende Sachen. Zu den nützlichsten Einsatzmöglichkeiten gehört zweifelsohne die Formularüberprüfung. Javascript from Hell sind dagegen Anwendungen wie das Sperren der rechten Maustaste, Pop-ups oder Fenster, die nicht mehr geschlossen werden können.

Insgesamt stehe ich Javascript etwas skeptisch gegenüber: Für mehr oder weniger coole Gags eignet es sich nicht, da man Javascript nicht in der Navigation einsetzen sollte. Wenn jemand mit deaktiviertem JS daher kommt oder sein/ihr Browser gar kein JS versteht, kann er/sie die Seite nicht benutzen. Ansonsten kann man es für eine Menge Dinge verwenden, die die Welt nicht braucht. Und auch der Einsatz bei der Formularüberprüfung ist nicht ganz unkritisch (Vorteil jedoch: das Formular muss nicht erst zum Server zur Überprüfung geschickt werden).
Mit Javascript ist es vielleicht ein bisschen wie mit Lingo, der Programmiersprache des Director: Auch wenn man es nicht täglich braucht, muss man es können. Und während wir mit Lingo das Programmieren lernten, wird uns Javascript später ebenfalls helfen, wenn es ans Programmieren mit Actionscript geht, der Programmiersprache von Flash (die Macromedia bewusst an Javascript angelehnt hat).

Andi begann damit, uns zunächst einen Überblick zu Syntax-Eigenheiten von Javascript im Vergleich zu Lingo zu geben. Im Grund funktionieren Schleifen, if-Abfragen und dergleichen in den Programmiersprachen, die wir lernen, identisch, nur die Syntax, also die Schreibweise unterscheidet sich.
Wir sahen uns an, wie man das, was wir von Lingo bereits kennen, in Javascript schreibt, ehe es an konkrete Beispiele ging. Mit dabei: Der Umgang mit Variablen, Arrays, if-Abfragen, Fallunterscheidung (in Lingo case, in Javascript switch), Schleifen, Funktionen.
Im weiteren Verlauf verknüpften wir eine JS-Funktion mit einem HTML-Formular, dass einfach nur zwei eingegebene Zahlenwerte addieren sollte.

Am Dienstag kamen wir auf einige Kurzschreibweisen zu sprechen und machten uns dann an eine String-Überprüfung, die wir später für die Eingabekontrolle eines Formulars brauchen (indexOf). Mit substring zerlegten wir Zeichenketten. Jetzt wussten wir alles, um ein einfaches Formular überprüfen zu können: Sind alle Felder ausgefüllt, ist eine korrekte E-Mail-Adresse eingegeben? Die Formularüberprüfung beschäftigte uns den restlichen Dienstag.
Nächste Woche geht es noch einmal mit Javascript weiter.

Ah ja, bevor ich’s nochmal vergessen: Die beiden letzten Pflichtübungen zu After Effects und Reason habe ich weit vor der Zeit abgeben können und sie auch bestanden.

Erschienen am Samstag, 28.02.2004 @ 19:54 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 29.02.2004

Schill out

Ronnie Schill will nach der verlorenen Hamburg-Wahl nach Südamerika auswandern. Er wäre nicht der erste Deutsche, der wegen einer Änderung der politischen Wetterlage diesen Weg antritt.
Egal wohin, Hauptsache weit weg.

Ein paar Dinge sind bemerkenswert bei dieser Wahl: Die SPD verlor in ihrer einstigen Hochburg erneut 6 Prozentpunkte. Die CDU legte 21 Prozentpunkte zu, ein Zuwachs, wie ihn noch nie eine Partei bei einer Landtagswahl schaffte. Der Verlust von Schills ehemaliger Partei fällt mit 19 Prozentpunkten auf nur noch 0,4 Prozent aller Stimmen dramatisch aus. Hamburg ist nun das sechste Bundesland, in dem die Union allein regiert.

Zu Ole von Beust und der CDU mag man stehen wie man will, aber nur auf seine Person zu setzen hat den Erfolg gebracht und die Kampagne »Michel Alster Ole« war genial.

Erschienen am Sonntag, 29.02.2004 @ 20:32 | Kommentare deaktiviert
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mobile.de

Wolfgang hat den Signum vor einiger Zeit bestellt, und vorhin haben wir den Vectra bei mobile.de zum Verkauf eingestellt.

Ich muss sagen, ich bin ziemlich beeindruckt: Sehr einfacher Einstellvorgang (alles in ein kurzes Formular eingeben, kontrollieren, abschicken), sehr übersichtlich, arbeitet mit Safari zusammen (im Gegensatz zu eBay). Daneben gibt es dank dynamisch generierter PDFs ein paar nette Zusatzservices:
Verkaufsschilder für die Scheibe, Abreißzettel für die Supermarkt-Pinnwand (mit dem zuerst hochgeladenen Bild), vorausgefüllter Kaufvertrag, Blanko-Kaufvertrag. Dinge, die man sich eigentlich auch schnell selbst basteln kann – aber ich finde es nett, dass an sowas gedacht wird.

Da kann sich eBay noch eine Menge bei mobile.de abschauen. Da mobile.de von eBay gekauft wurde, habe ich sogar ein wenig Hoffnung.
Bei eBay hat mich dagegen gestern wieder was genervt: Laut Kauf-Mail hat der Verkäufer seine Bankverbindungsdaten bei eBay hinterlegt, aber ich bin um’s Verrecken nicht an diese rangekommen. Dabei hat es vor ein paar Monaten noch funktioniert. Dass eine Site Schritt für Schritt Änderungen durchführt, statt auf einen Schlag den großen Relaunch durchzuführen, ist gut (Link via Holger), aber man sollte vielleicht nicht nützliche Funktionen wieder ausbauen.

Erschienen am Sonntag, 29.02.2004 @ 20:50 | Kommentare deaktiviert
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Farewell, my Lovely

Kaum steht man um 18:15 Uhr auf, schon muss ich wieder ran: Erst das Auto bei mobile.de einstellen, dann die alten PCs im Keller ausschlachten: Im Keller muss Platz geschafft werden.
Da ich mir nicht die Mühe machen will, sie bei eBay zu verklopfen, um dann 2 Euro 50 dafür zu bekommen (für beide), werden sie nächste Woche zum Hafen gefahren – die Müllumladestation der Stadt, bei der man altes Gerümpel loswerden kann: Egal ob es ein Kofferraum voller Altpapier ist oder Sondermüll.

Bevor die beiden Rechner ihren letzten Gang antreten, musste ich noch die Festplatten ausbauen. Da wurden Erinnerungen wach.   :-)
Ein Pentium-133 von 1997 für umgerechnet 1.550 Euro (mit Monitor), und ein Celeron-400 von 1999 für 630 Euro. Aus dem alten System habe ich noch einige Dinge übernommen: die nachgekaufte 4-GB-SCSI-Festplatte für 200 Euro, ein SCSI-CD-Brenner für 250 Euro, den Adaptec-SCSI-Adapter für 250 Euro… Unglaublich, was für ein Wertverlust da stattfindet. Für funktionstüchtige Rechner dieses Alters werden keine 5 Euro mehr bezahlt. Abgesehen davon, dass der Pentium ausgeschlachtet, und der Netzteil-Lüfter im Celeron defekt ist (der röhrt wie ein Rasenmäher).
SCSI würde ich heute nicht mehr kaufen. Mittlerweile ist es ja nur noch eine andere Schnittstelle an der gleichen Festplatte, damals hat es aber noch einen Unterschied gemacht (gleichzeitig brennen und weiterarbeiten ist hier das Stichwort).

Mal sehen, wie lange hier der G4 durchhält. Beim Arbeit mit After Effects, speziell beim Rendern, geht er schon arg in die Knie. Oder mit ein paar Dutzend 6-Megapixel-Bildern in Photoshop. Wenn ich in absehbarer Zeit hier ausziehe, bleibt er für Verena und Wolfgang hier und ich gönne mir einen Dual-G5. Wenn ich noch länger hier verweile, werde ich ihn doch verkaufen und auch gegen einen Dual-G5 austauschen (und wenn ich dann ausziehe, wird hier ein iMac hingestellt).

P.S.: Hat jemand einen Tipp, wie man alte Festplatten wirkungsvoll zerstören kann? Ohne sie in einen Rechner einzubauen und zu überschreiben.

Erschienen am Sonntag, 29.02.2004 @ 21:34 | Kommentare deaktiviert
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