Archiv für März 2004
Montag, 01.03.2004
Ich war
grad’ wach und konnte mir deswegen die Übertragung der
76. Oscar-Verleihung ansehen.
»Herr der Ringe 3« hat ja groß abgeräumt: Zusammen mit »Ben Hur« (
1960) und »Titanic« (
1998) bislang erst der dritte Film mit elf Academy-Awards. Und was noch keiner vor ihm geschafft hat: Als erster Film überhaupt gewann ein Film mit mehr als zehn Nominierungen alle Kategorien, in denen er nominiert war.
»Lost in Translation« bekam eine Auszeichnung für das beste Drehbuch (direkt für den Film geschrieben). Mit
Tim Robbins (beste Nebenrolle in »Mystic River«) und
Sean Penn (bester Hauptdarsteller in »Mystic River«) gewannen die beiden Herren ihre ersten Oscars und sind erfreulicherweise den eher kritischen Zeitgenossen in Hollywood zuzurechnen. Ihre Dankesreden waren recht brav, obwohl es sich Sean Penn nicht nehmen ließ, kurz die nicht vorhandenen WMDs zu erwähnen (»Weapons of Mass Destruction).
Bei den Damen gewannen ebenfalls zwei Schauspielerinnen ihre erste Oscars:
Renée Zellweger (beste Nebendarstellerin in »Cold Mountain«) und
Charlize Theron (beste Hauptdarstellerin in »Monster«), deren Dankesrede durchaus bewegend war.
Für »Lost in Translation« hätte ich mir mehr als einen Oscar gewünscht, aber dass mit Sofia Coppola für den besten Film erstmals eine Regisseurin nominiert war, war an sich schon ein Novum in der Geschichte des Awards (was mich etwas überrascht hat).
Neben »Mystic River« schnitt »Master & Commander« mit zwei Statuen ebenfalls gut ab, während der Pferdefilm »Seabiscuit«, für sieben Oscars nominiert, leer ausging und der große Verlierer der diesjährigen Auszeichnungen war. Da half auch die penetrante Werbung in den Pro7-Werbeblöcken nichts, von denen keiner ohne einen Spot für die Seabiscuit-DVD auskam.
Durch den Abend führte nach einer dreijährigen Pause wieder Billy Crystal. Sehr souverän und witzig!
Er wurde durch einen Einspieler vorgestellt, »The Return of the Host«, in dem er als Cameo in den letztjährigen Filmen auftrat. Netter Gag am Rande: Michael Moore war in dieser MAZ ebenfalls zu sehen, der bei der Verleihung letztes Jahr mit Angriffen auf Präsident Bush für Tumulte gesorgt hat – in dem Einspielerfilm wurde er von einem der Kriegselefanten aus »Herr der Ringe 3« niedergetrampelt. :-)
Sehr nett auch der Auftritt von Billy Crystal und Robin Williams.
Alles in allem eine gute Show mit wenig Überraschungen, aber doch sehenswert.
Erschienen am Montag, 01.03.2004 @ 17:13
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Donnerstag, 04.03.2004
In der Nacht haben sich die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und FDP auf Horst Köhler als Kandidaten für die Wahl des
Bundespräsidenten am 23. Mai
geeinigt (BTW:
netter Einfall von Titanic). Zuvor war bekannt geworden, dass Wolfgang Schäuble
aus dem Rennen ist, weil er vermutlich von der FDP nicht genügend Stimmen bekommen hätte.
Die Union musste sich mit der FDP einigen, da weder CDU/CSU noch die Regierungskoalition aus SPD und Grüne eine Mehrheit in der
Bundesversammlung haben, die den Bundespräsidenten wählt. Mit der FDP kann die Union einen gemeinsamen konservativen Kandidaten wählen.
Ich bin ja einigermaßen froh, dass nicht Wolfgang Schäuble nominiert wurde (dessen Rolle in der CDU-Spendenaffäre nie ganz aufgeklärt wurde), und auch mit der zeitweilig im Gespräch gewesenen baden-würrttembergischen Kultusministerin Annette Schavan wäre ich nicht glücklich geworden. :-)
Klaus Töpfer und Cornelia Schmalz-Jacobsen haben noch zu meinen Favoriten im konservativen Lager gezählt. Mit Horst Köhler als Kandidat bin ich sehr zufrieden, auch wenn ihn hierzulande kaum einer kennt. Trotz CDU-Parteibuch gilt er als unabhängig; das hat man schon im Jahr 2000 von ihm gesagt, als er Generalsekretär des Internationalen Währungsfonds IWF/IMF wurde. Diesen Posten verdankt er, abgesehen von seiner Kompetenz, dem SPD-Bundeskanzler Schröder. [Was waren das noch Zeiten, als Schröder Leute von der Opposition einspannte: Horst Köhler (CDU) zum IWF, Burkhard Hirsch (FDP) als Untersuchungsleiter der Löschtage im Bundeskanzleramt, Rita Süßmuth (CDU) in die Zuwanderungskommission.]
Etwas ungewöhnlich bei Horst Köhler als Bundespräsident wäre, dass er ein Mann aus der Wirtschaft ist, weniger aus der Politik. Köhler war mal Staatssekretär im Finanzministerium, aber die bisherigen Präsidenten waren meines Wissens immer sehr in der Politik verwurzelt und ehemalige Minister.
Nachtrag (05.03.04, 10:04 Uhr): Ein paar Links:
Vor ein paar Wochen gab es im Spiegel 5/2003 einen exzellenten Artikel zum Geschacher um das Amt, der ein wenig die Hintergründe beleuchtete, wer wann welchen Kandidaten nennt oder nicht nennt. Da lecken sich Strategen und Intriganten die Finger nach. :-)
Letzter Nachtrag: SPD und Grüne haben Gesine Schwan als Kandidatin vorgeschlagen. Zu ihr kann ich nichts sagen, sie ist mir kein Begriff.
Erschienen am Donnerstag, 04.03.2004 @ 8:47
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Tags: bundespraesident, Politik
Zur zweiten Unterrichtswoche »Javascript« gestern und vorgestern bei Andi: Am Montag sahen wir uns alle möglichen Event-Handler an, bauten Rollover und vertieften die Kenntnisse zu Arrays (am Beispiel einer Slideshow). Außerdem lagerten wir Javascript-Code in eine externe Datei aus und wir besprachen die achte Pflichtübung, eine kleine Programmieraufgabe in Javascript. Natürlich: Formular-Überprüfung!
»Hacker haben unser Kontakt-Formular zerstört und du darfst es ausbaden!«
Die Übung habe ich mittlerweile erledigt, ich fand sie recht knackig. Es war alles dabei: Zuerst das Formular etwas in Form bringen (bissi HTML-Übung), dann Javascript programmieren: Prüfen, ob alle Felder ausgefüllt sind (Eingabefelder, Drop-Down-Liste, Radio-Buttons), das PLZ-Feld darf nur Ziffern enthalten, die E-Mail-Adresse muss eine korrekte Schreibweise haben (mit @-Zeichen und Punkt) und einige Namen wie »Donald Duck« sind verboten (habe ich mit einem Array gelöst). Jeder Fehler muss in eine Variable geschrieben werden, die per alert() ausgegeben wird. Wenn alles passt, soll auf eine zweite Seite weitergeleitet werden.
Als kleine Übung für mich habe ich am Wochenende außerdem einen kleinen Taschenrechner programmiert. Nur bei der Parameter-Übergabe musste ich mal spicken.
Am Dienstag ging es mit Cookies weiter: Zeichenketten in ein Cookie schreiben und aus einem Cookie auslesen. In diesem Zusammenhang noch ein paar String-Operationen, da man nur eine Zeichenkette in einem Cookie speichern kann. Lösung: Man arbeitet mit einem Item-Delimiter und trennt die Zeichenketten nachher wieder in Variablen-Bezeichner und Variablen-Wert. Die Zeichenkette »Name=Stefan Freimark#Adresse=Hüttendorfer Str. 43Pizza=Salami« wird über drei Formularfelder Name, Adresse und Pizza verteilt, wobei in den Eingabefeldern selbst nur die Variablen-Werte stehen, also »Stefan Freimark«, »Hüttendorfer Str. 43« und »Salami«, ohne »Name=«, »Adresse=« und »Pizza=« davor. Das Nummernzeichen # dient als Trenner (Item-Delimiter), das verschwindet ganz. Ziemlich cool.
Wenn wir im Sommer PHP lernen, werden wir aber wahrscheinlich eher eine Kundennummer in einem Cookie speichern und Variablen-Namen sowie Variablen-Werte in einer Datenbank auf dem Server speichern. Aber eine nette Übung!
Abschluss am Dienstag mit Infos zum Date()-Objekt (damit man die Lebensdauer eines Cookies sinnvoll begrenzen kann) und ein Ausblick auf DHTML: <div>-Layer ein- und ausblenden.
Das war’s auch schon wieder mit Javascript, zwei Unterrichtswochen. Die Zeit ist denke ich angemessen. Mit Javascript kann man noch viel mehr machen, aber in der Praxis wird man dann doch viele Dinge eher anders lösen (PHP/MySQL, Actionscript/Flash). Andi hat mal ein Jump’n'Run in Javascript programmiert – geht alles! :-)
Ich freue mich schon sehr auf die fünf Wochen Actionscript und die sieben Wochen PHP-Unterricht; das ist meine Welt!
Zuvor gibt es in den nächsten drei Wochen aber wieder eher theoretischen Stoff: Server-Technik, Netzwerk-Technik und Unix/Linux, ehe es mit Actionscript bei Matthias weiter geht. Danach werden wir wahrscheinlich nochmal Andi sehen, wenn es drei Wochen um »Advanced Authoring« geht: Lingo-3D, Imaging-Lingo und ein paar spezielle Xtras in Director. Der Rest des Sommers steht dann PHP/MySQL auf dem Programm. Ab jetzt wird nur noch programmiert!
Ansonsten? Die dritte von vier Prüfungen (theoretisch und praktisch) ist am 22. März und bis dahin muss auch die vorläufige Gliederung der Facharbeit abgegeben sein; der Termin wurde etwas verschoben (Abgabe Facharbeit: 1. Juli). Mitte Mai beginnt das Abschlussprojekt, das Anfang August abgegeben wird. Bis zum Schluss stehen außerdem noch vier Pflichtübungen an.
Ab Mai schließe ich mich ein. :-)
Erschienen am Donnerstag, 04.03.2004 @ 11:21
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Tags: javascript, SAE
Freitag, 05.03.2004
Ich mache gerade mal wieder eine interessante Phase in meinem Schlafrhythmus durch: Nachdem ich gestern um 17:30 Uhr ins Bett gefallen bin, bin ich jetzt seit Mitternacht auf. Zeit, um sich das gestrige Sport-Highlight auf Video anzusehen: die Wok-Weltmeisterschaft 2004.
Das Band war nach der Entscheidung im Einer-Wok leider zu Ende, so dass ich nicht weiß, ob die Cool Runnings von Jamaica im Vierer-Mannschafts-Wok gewannen. Aber ich habe zuvor noch die Entscheidung um die Weltmeisterschaft mitbekommen: Der Titelverteidiger Stefan Raab muss den Pokal an den Hackl-Schorsch abgeben.
:-)
Insgesamt eine recht witzige Sache. Da muss man erstmal drauf kommen, sich in einen Wok zu setzen, um damit eine anderthalb Kilometer lange, vereiste Bob-Bahn runterzurutschen (mit zwei kleinen Steuer-Woks an den Füßen). [Letztes Jahr habe ich es nicht gesehen.] Und es gehört durchaus Mut dazu, es Stefan Raab gleich zu tun: Im Vierer-Wok werden bis zu 90 km/h im Eiskanal gefahren, im Einer-Wok kann man es auch auf 70 Sachen bringen, und man kann sich überschlagen. Letzteres ist einigen passiert, und sie kamen dennoch mit 50-70 km/h halb im Wok, halb draußen, im Ziel an.
Bin mal gespannt, ob es nächstes Jahr wieder eine WM gibt. Der Bahnkommentator war ganz gut und Oliver Pocher am Start eh. Es gibt ja Leute, die Oliver Pocher nicht mögen, aber ich finde ihn schon sehr schlagfertig:
Oliver Pocher: Ja, Elton, wie hast Du Dich jetzt auf die Einer-Wok-Disziplin vorbereitet?
Elton im Einer-Wok: Ich hab’ wochenlang mit den Borsler (?) Wasserratten trainiert und zwei Wochen keinen Sex gehabt. Also wenn ich jetzt nach Hause komme, dann kann sich jemand auf was gefasst machen.
Oliver Pocher: Ja! Dann würde ich einfach nur sagen: Yvonne, sperr’ den Hund weg.
Sehr respektabel auch, dass der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat1Media AG, Urs Rohner, ebenfalls in einer Schüssel runterrutschte.
Erschienen am Freitag, 05.03.2004 @ 4:13
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Tags: Kurios
Wer auf einen Blick sehen will, welche Einträge auf der Startseite neu sind, in welcher Kategorie sie stehen, von wann sie sind und ob es Kommentare gibt, sollte diesen Link benutzen:
www.my-two-cents.de/index.find
Die Dateinamen-Erweiterung .find ist mein Blosxom-Flavour für die Seite der Suchergebnisse (deswegen stehen ganz unten auch Hinweise zur Benutzung der Suche). Für einen schnellen Überblick aber gut geeignet.
Wer nur sehen möchte, zu welchen – auch älteren – Einträgen es in den letzten fünf Tagen neue Kommentare gegeben hat, verwendet die folgende URL:
www.my-two-cents.de/index.recent?recent=5
Für einen anderen Zeitraum, z.B. 10 Tage, einfach die URL entsprechend abändern.
+++
Was anderes: Das WritebackPlus-Plugin von Fletcher T. Penny für mein Weblog-System Blosxom, das hier für die Kommentarfunktion sorgt, hat ein paar Eigenheiten. Beim Ausfüllen des Felds »E-Mail oder Website« muss eine bestimmte Form eingehalten werden: Website-URLs müssen mit ‘http://’ beginnen, vor E-Mail-Adressen muss ‘mailto:’ stehen. Gerade letzteres wird oft vergessen, obwohl es beim Formular mit dabei steht (vermutlich, weil es ungewöhnlich ist).
In das Feld kann entweder eine Mail-Adresse geschrieben werden, oder es kann eine Website angegeben werden. Das Feld kann aber auch leer bleiben.
Die zwei Wochen Javascript-Unterricht in der SAE tragen erste Früchte: Ich habe eine kleine Funktion programmiert, die prüft, ob bei Kommentaren das »E-Mail oder Website«-Feld ausgefüllt ist. Trifft das zu, wird geschaut, ob die Eingabe korrekt ist, sprich, ob ‘http://’ oder ‘mailto:’ vorkommen. Ob es sich um eine Mail-Adresse oder eine Website-URL handelt, wird anhand eines vorhandenen oder nicht vorhandenen @-Zeichen geprüft (die blödsinnigen @-Domains wird ja hoffentlich keiner verwenden).
Wenn etwas nicht passt, wird ein Javascript-Alert mit einer Fehlermeldung ausgegeben. Als Event-Handler habe ich onBlur verwendet, d.h., die Funktion wird ausgeführt, wenn das Eingabefeld durch Mausklick oder Tabulator-Taste verlassen wird. Sollte es damit Probleme geben, bitte Mail schicken.
Erschienen am Freitag, 05.03.2004 @ 8:56
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Tags: Interna
Heute war ich beim Zahnarzt. Die jährliche Routine-Untersuchung. Verläuft bei mir immer gleich: Reinkommen, fünf Minuten im Wartezimmer warten (exzellentes Termin-Management), 15 Minuten im Behandlungszimmer, Termin für nächstes Jahr ausmachen. Mein Zahnarzt schaut sich meine Zähne an, macht mir den Zahnstein weg und putzt mir die Zähne. Keine Löcher, keine Probleme. Insgesamt kann ich sagen, dass mir Zahnarzt-Besuche nichts ausmachen, und da scheine ich zu einer Minderheit zu gehören.
Seit Jahresanfang ist mal wieder eine Gesundheitsreform in Kraft und diese Reformrunde brachte uns die allseits beliebte Praxisgebühr von 10 Euro im Quartal, auch beim Zahnarzt.
Bei allem, was man über diese Gesundheitsreform sagen kann – schlechte Vorbereitung, fehlende Chronikerregelung, dass Menschen mit geringem Einkommen alle Gebühren vorstrecken müssen (auch wenn sie am Jahresende das meiste zurückbekommen), überwiegende Belastung der Patienten, kaum Aufbrechen von Strukturen etc. – die Praxisgebühr bringt mich nicht um. Auch da scheine ich zu einer Minderheit zu gehören, denn an dieser Gebühr entzündet sich der meiste Streit. Ich sage: Wenn ich alle sechs Wochen 16 Euro beim Friseur hinlege, um mir die Haare schneiden zu lassen, dann kann ich auch einmal im Jahr zehn Euro dafür bezahlen, mir den Zahnstein entfernen und professionell die Zähne putzen zu lassen.
Über die Bezahlung der Gebühr bekommt man freilich eine Quittung, damit man sie ggf. bei seiner Krankenkasse einreichen kann, um ggf. bei mehr als einem bzw. zwei Prozent Zuzahlung des (Brutto?-)Einkommens eine Rückzahlung zu bekommen. Häufig werden Zettelchen mit Terminen o.ä. in Arztpraxen verteilt, auf denen Werbung von Pharmafirmen gedruckt ist, aber für die Quittungen der Praxisgebühr hat sich der Verband Deutscher Zahnärzte was Nettes einfallen lassen:
»Die "Kassengebühr" (irreführend: praxisgebühr) wird nicht für die Behandlung Ihrer Zähne verwendet, und auch Ihr Zahnarzt hat nichts davon. [...] Wir sind wie Sie gegen diese Gebühr, die die Mundgesundheit unserer Bevölkerung in höchstem Maße gefährdet.«
Da lacht das Demagogen-Herz.
Erschienen am Freitag, 05.03.2004 @ 17:18
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Tags: inland, Politik
Samstag, 06.03.2004
Anfang dieser Woche begann offiziell der neue Telekolleg-Kurs und heute war der erste Kollegtag. Der Kollegleiter informierte zwei Mitstreiter und mich bereits vor einiger Zeit, dass wir nicht um 8 Uhr auf der Matte stehen müssten, da er von uns schon alle Daten hat und nichts Organisatorisches mehr zu klären sei. Wir müssten erst um 09:45 Uhr kommen, zur Mathe-Stunde.
Wie bereits mehrfach an dieser Stelle erwähnt, nehme ich in Bayern am Telekolleg teil, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Der erste Kurs war im Januar rum und 12 von anfangs knapp 40 Leuten erhielten ihr Zeugnis. Drei, darunter ich, haben Mathe und andere Fächer aus verschiedenen Gründen auf den nächsten Kurs geschoben, was seit dem letzten Telekolleg-Kurs möglich ist.
Ich hoffe, dass wir im Juli 2005 auch unsere Zeugnisse über das Fachabi in Empfang nehmen können.
Ich muss Mathe, Physik und Technologie noch absolvieren; in diesem Trimester ist es nur Mathe. Der erste Unterricht bei einer neuer Lehrerin war noch recht locker zum Aufwärmen; ich bin gut mitgekommen. Wird denke ich gut laufen.
Auf ein Neues!
P.S.: Meine bisherigen Abenteuer im Telekolleg können hier nachgelesen werden:
www.my-two-cents.de/telekolleg/2003
www.my-two-cents.de/telekolleg/2004
Erschienen am Samstag, 06.03.2004 @ 14:02
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Tags: Telekolleg
Sonntag, 07.03.2004

Es ist schon etwas her, dass ich die tvtv-Frau in der Werbung gesehen habe, aber heute war es wieder soweit: Auf einem Lesezeichen der Thalia-Buchhandlung (Filiale Erlangen) sah ich sie. Und wie mir dann auffiel: Sie ist auch auf Mauspads und Deko-Drucksachen zu sehen.
2002 fiel mir das auf, dass verschiedenste Firmen mit dem gleichen Gesicht aus einer Bilddatenbank werben: Hier und dort habe ich meine bisherigen Sichtungen notiert. Bisher wurde ihr Bild von diesen Firmen verwendet: AdOvo, Citibank, Loewe, Sparda-Bank, Techniker Krankenkasse, Thalia. Zum ersten Mal gesehen bei tvtv.de, daher der Name »tvtv-Frau«. Strange.
Erschienen am Sonntag, 07.03.2004 @ 17:45
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Tags: Medien, werbung
Heute habe ich mir die Echo-Verleihung im Schnelldurchlauf angesehen. Insgesamt eine eher laue Veranstaltung mit wenig
Überraschungen. An dieser Stelle eine Bemerkung aus der Rubrik »Besser spät als nie«:
Die meiner Meinung nach wichtigsten Platten letztes Jahr waren:
Beide waren zwar nominiert, erhielten jedoch keinen Preis. Wenigstens räumten die Helden drei Preise ab. Sehr sympathische Band: Authentisch, ungecastet, gute Musik und eine attraktive Frontfrau. :-)
Erschienen am Sonntag, 07.03.2004 @ 18:21
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Tags: Musik
Montag, 08.03.2004
Heute morgen in der Bahnhofsbuchhandlung: Vor mir an der Kasse kauft jemand die Bild-Zeitung:
»Einmal Bildung.«
Erschienen am Montag, 08.03.2004 @ 18:02
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Tags: Kurios
Dienstag, 09.03.2004
Ab dieser Woche wird’s wieder etwas theoretischer in der SAE: Gestern und vorgestern ging es um Netzwerk-Technik bei Robert, nächste Woche steht Server-Technik auf dem Lehrplan.
In der Netzwerk-Technik zunächst einige Worte zur Geschichte und zu wichtigen Begriffen, von T-Stück über Ethernet zu 10-Base-T. Weiter ging’s mit den verschiedenen Möglichkeiten der Verkabelung: Die Ring-Topologie die man bis etwa 1990 eingesetzt hat und die seit dem aktuelle Stern-Topologie. Wir erfuhren, was Hubs und Switches sind und wie verschiedene Kabel heißen.
Mit den Protokollen ging es dann ans Eingemachte: Robert stellte uns die wichtigsten Protokolle kurz vor: IPX/SpX, NetBIOS und AppleTalk, ehe er mit dem heute wichtigsten Protokoll tiefer einstieg: TCP/IP.
TCP/IP sind eigentlich zwei Protokolle, die auf verschiedenen Ebenen arbeiten. Wir erfuhren, wie IP auf der untersten Ebene arbeitet und wie eine IP-Adresse aufgebaut ist, und welche drei Klassen es für unterschiedlich große private Netzwerke gibt (seit Montag weiß ich auch endlich, für was der Eintrag zur Subnetzmaske gut ist). Zu diesem Umfeld gehört auch Wissen zur Broascast-Adresse und ein paar Infos zu IPv4 und IPv6.
Auf der Ebene über IP ist TCP zu Hause. TCP prüft die ankommenden Pakete auf Integrität und tritt IP in den Hintern, bis alle Pakete unversehrt angekommen sind. Mehr macht TCP nicht. Darüber kommen die Anwendungen. Da alle Applikationen ihre Daten aus dem gleichen Datenstrom über TCP/IP bekommen, muss noch irgendwie sichergestellt werden, dass das Mail-Programm Mails bekommt und der Webbrowser HTML-Seiten. Hier kommen die Port-Nummern ins Spiel, von denen wir die sechs wichtigsten kurz besprachen (http, smtp, pop3, ftp-data, ftp-control, mysql).
Nach der Pause sahen wir uns an, wie man Netzwerke aufbauen kann, zum Beispiel, um ein kleines Unternehmen ans Netz zu bringen.
Die einfachste Lösung ist das Peer-to-Peer-Netz, das aber ein paar Nachteile hat. Etwas besser ist es, einen Switch dazu zu nehmen. Noch besser wäre ein Client-Server-Aufbau. Wird das Netz größer, packt man ein Gateway dazu.
So richtig prima ist das noch nicht, denn es gibt noch keine Firewall. Software-Firewalls taugen nichts (allenfalls Kernel-Firewalls, wir besprachen auch die Gründe), also stellt man besser eine Hardware-Firewall zwischen das Gateway und den Switch, an den das restliche Netzwerk angeschlossen ist (auf der Server-Maschine lassen wir mittlerweile einen DHCP-Server laufen). Wir besprachen die Vor- und Nachteile dieser Lösung und kamen dann zum ultimativen Netzwerk: Innen ist das Netzwerk mit den Workstations und einem Server, angeschlossen an einen Switch. Nach draußen kommt zunächst eine Hardware-Firewall, danach der Webserver. Auf dem weiteren Weg nach draußen befindet sich ein IDS und eine weitere Firewall, ehe es über ein Gateway ins öffentliche Internet geht. Fachbegriff dieser Lösung: Demilitarisierte Zone, DMZ.
Dann war der Montag auch schon wieder rum!
Den gesamten Unterricht am Dienstag verbrachten wir damit, ein WAMP-System zu installieren: Windows-Betriebsystem (war schon da), Apache-Webserver, MySQL-Datenbank und PHP-Skriptsprace. Die Schritte auf einem Linux-System (LAMP) sind prinzipiell die selben.
Die einzelnen Schritte will ich jetzt nicht wiedergeben, aber eigentlich ist es ziemlich einfach, wenn man weiß, wo man anpacken muss.
Fazit: Zwar relativ graue Theorie, aber ich fand es trotzdem interessant und konnte auch noch eine Menge dazu lernen. Zum Netzwerk-Spezialisten bin ich nicht geworden und ich würde mir auch nicht zutrauen, nach dem doch eher kurzen Einstieg ein Netzwerk in einer großen Firma zu verlegen – da gehört sicher noch einiges Mehr an Wissen und Erfahrung dazu. Aber als Grundlagenwissen für einen angehenden Creative Media Producer ist es denke ich schon wichtig, und die Dosis war okay.
Musik:
Mandalay, »Insensible« (Empathy)
Erschienen am Dienstag, 09.03.2004 @ 19:02
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Tags: netzwerke-und-server-technik, SAE
Mittwoch, 10.03.2004
Seit Dienstag ist
Jack Bauer bei RTL2 wieder im Einsatz. Einer TV-Spielfilm von Anfang des Monats lag
wieder eine DVD mit der ersten Folge bei, diesmal die zweite Staffel von »
24«. [Ich kaufe ja schon seit Jahren keine Fernsehzeitschriften mehr, da ich
tvtv.de und
Myrna habe, aber es war auch noch ein 99ers-Gutschein für BurgerKing drin.]
RTL2 sendet nur noch eine Doppelfolge pro Woche (dienstags, 20:15 bis 22:05), statt, wie in der ersten Staffel, drei Doppelfolgen pro Woche. Das bedeutet auch, dass die gesamte Staffel nicht in einem Monat gesendet ist, sondern in drei Monaten. Nachdem ich die erste Fogle auf der TV-Spielfilm-DVD gesehen hatte, konnte ich es natürlich nicht erwarten zu sehen, wie es weiter geht. Und schon gar nicht wollte ich drei Monate lang häppchenweise der Geschichte folgen. Bei eBay orderte ich daher die britische DVD-Box der zweiten Staffel, die es bereits seit einiger Zeit gibt. 45 Euro inklusive Versand, bei Amazon.de kostet der UK-Import 79 Euro.
Die Box kam am Dienstag, und jetzt bin ich mit der gesamten Staffel durch. Sogar DolbyDigital-5.1-Sound wird geboten.
Das ist immer so bei mir: Wenn ich eine Staffel einer Serie auf DVD in die Finger bekomme, dann schließe ich mich zwei Tage ein und schaue mir die Staffel komplett an. War bislang bei acht »Friends«-Seasons so, bei »Six Feet Under« ebenso…
Was gibt’s über die zweite 24-Staffel zu berichten? Inhaltlich will ich nicht all zu viel verraten, nur so viel: Anderthalb Jahre sind seit der ersten Staffel vergangen. Palmer ist Präsident, Jack arbeitet nicht mehr für die CTU. Die US-Nachrichtendienste erhalten glaubwürdige Hinweise darauf, dass in Los Angeles ein Anschlag mit einer Kernwaffe oder zumindest einer schmutzigen Bombe geplant ist, und zwar noch am selben Tag. Die Anti-Terror-Einheit der CIA bittet Jack Bauer, wieder für sie zu arbeiten.
Spannend, spannend, spannend! Wie gewohnt gibt es Cliffhanger in Serie, jede Folge endet mit einem solchen. Mir hat die zweite Staffel noch besser gefallen als die erste: Es ist nicht mehr jeder aus Jacks Umfeld verdächtig, vom Hund bis zum Gärtner – die Fronten verlaufen etwas anders –, so dass Jack »in Ruhe« seiner Arbeit nachgehen kann. Die zweite Staffel ist allerdings sehr straight und mitunter recht brutal (ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass in der ersten Staffel gefoltert wurde). Etwas irritierend war, dass Fähnrich Ro (Michelle Forbes) als Sicherheitsberaterin des Präsidenten auftrat. :-)
Es gibt wieder jede Menge rasante Action und dramatische Momente, was mit dazu beitrug, dass ich die rund 16 Stunden netto innert zwei Tagen angesehen habe.
Ich kann diese 24-Staffel uneingeschränkt empfehlen!
Ein Wort zur englischen Originalversion: Das Englisch ist schon recht anspruchsvoll, aber nach zwei, drei Folgen hat man sich daran gewöhnt. Wer bisher mit amerikanischen Serien keine Verständnisprobleme hatte, kommt auch mit 24 im Original klar. Ab und an musste ich aber mal für ein, zwei Wörter die Untertitel anschalten.
Ah ja, bei Spiegel-online gab’s vor zwei Tagen einen recht lesenswerten Artikel: »Beim Sterben ist jeder der Nächste«. Gemeint ist, dass es in »24« jede Figur treffen kann. Wie auch schon beim letzten Mal überlebt nicht jeder Charakter diese Staffel.
Erschienen am Mittwoch, 10.03.2004 @ 21:31
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Tags: Film-und-Fernsehen, twenty-four
Donnerstag, 11.03.2004
Kurzfristig habe ich mich heute Abend entschieden, allein ins Kino zu gehen. War zeitlich günstig und mir war gerade danach. Ich entschied mich für »21 Gramm« (
IMDB,
Trailer) von Alejandro González Iñárritu. Das Buch stammt von Guillermo Arriaga. Eine »This is that«-Produktion, vertrieben von Focus Features und Constantin (deutscher Distributor). Das Seitenverhältnis ist 1:1,85.
Mich hat der Trailer neugierig gemacht: Interessanter Anfang, gute Musik. Der Film wurde zudem hoch gelobt: In der IMDB hat er eine durchschnittliche 8,0-Wertung, er war für zwei Oscars nominiert (Naomi Watts in der Hauptrolle, Benicio Del Toro in einer Nebenrolle) und Heinz sowie 24 Besucher von zelluloid.de bewerteten ihn mit 90%. Mir war klar, dass es eher ein Kopffilm wird, der Fragen auffwirft, kein Popcorn-Film.
Trotzdem hat er mich enttäuscht.
Aus der Geschichte hätte man einiges machen können: Die Schicksale dreier Personen bzw. ihrer Familien treffen sich an einer Kreuzung wegen eines Autounfalls. Da ist der Fahrer des Unfallverursachers (Jack Jordan, gespielt von Benicio Del Toro), ein gläubiger Christ. Paul Rivers (Sean Penn), todkrank, erhält das Herz des Unfallopfers und findet später heraus, wer den Unfall verursacht hat und wer die Opfer waren. Er besucht außerdem die Witwe des Opfers, Cristina Peck (Naomi Watts). Der Film erzählt die Geschichte dieser Personen vor und nach diesem Unfall.
Mich haben aber mehrere Dinge massiv gestört.
Die Musik ist zwar sehr gut, kommt aber höchst selten zum Einsatz. Tatsächlich sind die meisten Szenen nicht mit Musik untermalt – ich vermeide es zu sagen, »sie kommen ohne Musik aus«, denn das trifft es nicht. So wie ein Döner mit seiner Soße steht und fällt, so steht und fällt ein Film mit seiner Musik. Man stelle sich mal einen Suspense-Klassiker oder einen Teenie-Slasher ohne Musik vor – langweilig!
Ebenfalls nervig war ein manchmal sehr starkes Rauschen, wohl absichtlich verursacht durch ein grobes Korn.
Am nervigsten überhaupt war die Erzählweise, die in den Zeiten hin und her gesprungen ist. Normalerweise haben Filme mit einem nicht-linearen Handlungsverlauf von Haus aus Bonuspunkte bei mir, siehe jeden Tarantino-Film oder »Memento« (IMDB, Trailer) von Christopher Nolan, der in Episoden komplett rückwärts erzählt wurde (die deutsche Film-Webseite stammt übrigens von HS-2).
Das Problem bei »21 Gramm« war jedoch, dass kein Muster erkennbar war. Mal spielte der Film in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart, mal in einer weiter zurückliegenden Vergangenheit, dann wieder in der nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit. Hinzu kam, dass das Rumgehopse in den Zeiten nicht nur mit einer Person durchgezogen wurde, wie in »Memento« – das noch vergleichsweise übersichtlich war –, sondern mit einem halben Dutzend Akteuren.
Und sonst? Die Frage, die im Trailer die zentrale Botschaft war und dem Film den Namen gibt, wurde im eigentlichen Film eher an den Rand gedrängt bzw. kam nur unterschwellig vor.
Nee, das war nix.
Erschienen am Donnerstag, 11.03.2004 @ 23:50
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Freitag, 12.03.2004
Up and running. Gestern Abend gab es eine der seltenen Kernel-Panics auf meinem Mac (ja, sowas kommt vor), die sich aber als recht bösartig entpuppte. Normalerweise ist sowas kein Problem: Eine viersprachige Meldung erscheint, man möge den Computer neu starten. Der Boot-Vorgang geht dank Journaling-Filesystem seit OS X 10.3 auch recht flott von statten, und das Anmeldefenster erscheint wieder.
Normalerweise.
Bei mir stockte der Boot-Vorgang bis kurz vor dem Login-Window mit der Meldung »Anmeldefenster wird gestartet«, und diese Meldung war auch noch zusehen, nachdem ich
aus dem Kino zurückkam.
Wiederbelebungsmaßnahmen: Ganz ausschalten, Reset-»Knopf« drücken (Apfel-Alt-Power), PRAM zurücksetzen. Alle fehlgeschlagen. Auch das Überbügeln des Systems brach mit einer Fehlermeldung ab, so dass es nur noch eine Rettung gab: Festplatte löschen und das System neu aufsetzen. Glück im Unglück: Ich konnte noch per Airport vom iBook aus auf den Power Mac zugreifen. Idee: Wenn Airport funktioniert, müsste doch eigentlich auch der Target-Disk-Mode hinhauen? Gesagt, getan: Nachdem ich die beiden anderen User-Accounts drahtlos gebackupt hatte, konnte ich daran gehen, per Firewire meinen User-Account zu sichern: etwas über 30 Gigabyte inklusive mp3- und Video-Dateien.
An dem einen Firewire-Anschluss meines iBooks hing meine erste Firewire-Platte, an deren zweitem Anschluss die zweite Firewire-Platte und von ihrem zusätzlichen Anschluss ging ein Kabel an den FW-Anschluss des Power Mac. Das nenn’ ich mal ‘ne Daisy-Chain. Power Mac gestartet und während des Startens die Taste »T« auf der Tastatur gedrückt gehalten. Voila, der Rechner startete im Target-Disk-Mode und auf dem Desktop meines iBook erschien die Festplatte des großen Mac wie die beiden anderen Firewire-Festplatten, und ich konnte daran gehen, mein Home-Verzeichnis zu sichern.
Falls das nicht geklappt hätte, wäre das letzte Vollbackup zum Glück nur drei Tage alt gewesen…
Der Rest war unspektakulär: Panther neu aufspielen, Backups zurückspielen, Anwendungen wieder installieren, Preference-Dateien zurückkopieren.
Anwendungen hätte ich nicht mal neu installieren müssen (es gibt ja schließlich keine Registry wie bei Windows), aber ich hatte keinen Platz für deren Backup und außerdem wollte ich eh mal aufräumen.
Keine Ahnung, woran das lag, dass sich der Mac so brutal aufgehängt hat, und in den zweieinhalb Jahren meines Mac-Lebens ist mir sowas auch zum ersten Mal passiert. Nachdem ich von außen normal auf den Rechner zugreifen konnte und nur das Login-Fenster nicht erscheinen wollte, war’s vielleicht nur eine Kleinigkeit, irgendwo eine Lock-Datei, was weiß ich. Half mir nur nichts, da ich nicht wusste, wo ich hätte anpacken sollen.
Naja, alles wieder im Lot.
Erschienen am Freitag, 12.03.2004 @ 14:10
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Samstag, 13.03.2004
Wow, 13 Grad… So kann’s weitergehen. Ich hoffe, der Winter ist jetzt vorbei. Die Zeichen stehen gut: Heute war schon die erste Fliege in der Wohnung unterwegs.
Erschienen am Samstag, 13.03.2004 @ 15:14
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Sonntag, 14.03.2004
Elli aus Regensburg ist die
Siegerin der zweiten
DSDS-Staffel. Da bin ich einigermaßen froh, sie gefällt mir vom Typ und der Stimme her besser als Denise. Allerdings war Philippe lange Zeit mein Favorit, bis er rausflog. Bin mal gespannt, was man von ihm noch zu hören bekommt.
Was aber gar nicht geht ist Dieter Bohlens »This is my Life«, das beide Finalistinnen gestern singen mussten. Bei Denise ging es noch durch, aber zu Ellis rauer Stimme passt es nicht. Und da muss man echt mal drauf achten: Irgendwo in der Mitte kommt ein dünnes Gitarren-Gezupfe, wie beim letzten Casting-Sieger Alexander.
Ganz so, wie auf der Echo-Verleihung, als Bohlen in seiner Dankesrede bekundete, er wollte schon mit 10 Jahren nur Musik machen. Aus dem Publikum giftete jemand zurück: »Dann fang’ endlich an!«
Einen Song für mehrere Leute zu schreiben, hat sogar Stefan Raab in seinem SSDSGPS-Wettbewerb besser hinbekommen.
Erschienen am Sonntag, 14.03.2004 @ 0:41
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Tags: dsds, Film-und-Fernsehen
Montag, 15.03.2004
Zweite Woche des Netzwerk- und Server-Technik-Unterrichts in der SAE. Thema heute: Unix/Linux.
Robert begann mit einem geschichtlichen Überblick zu BSD und die spätere Aufsplitterung in FreeBSD, OpenBSD und NetBSD und erläuterte uns, wie die Entwicklung seit rund 30 Jahren aussieht. Im Gegensatz dazu der Beginn, der Aufstieg und der Entwicklungsvorgang von Linux seit etwas mehr als zehn Jahren. Im Zusammenhang mit der Geschichte von Linux muss natürlich auch der Begriff »Distribution« fallen.
Weiterhin: Das Rechtesystem mit Zahlen-Triplets und grundlegende Shell-Befehle wie ls, ls mit Parameter -l, rm, chmod, chown, chgrp, cp, mv, pwd. Außerdem noch ein paar Hinweise zur Arbeit mit FTP und ssh, sowie der Erklärung, weswegen Telnet heute nicht mehr Stand der Technik ist.
Für mich war eigentlich nichts Neues dabei. Zu Zeiten von SuSE 5.1 bis 6.0 war (SuSE-)Linux schon mal ein Jahr mein Haupt-Betriebssystem (und zwar ohne noch ein Windows auf einer anderen Partition zu haben).
Nach dem Unterricht stand noch eine Besprechung mit Jochen über meine Facharbeitsgliederung an. Geht so in Ordnung, wie ich mir das vorgestellt habe. Klaus und Micha hatten und haben Bedenken, weil ein Schwerpunkt auf der Betrachtung von Quellen liegt. Ich will in der Arbeit u.a. über drei Bücher (30% der Arbeit) und zehn wichtige Websites (20%) zum Thema CSS schreiben. 15% entfallen auf die Betrachtung von Vor- und Nachteilen und weitere 25% auf eine Einführung in das Thema.
Erschienen am Montag, 15.03.2004 @ 18:00
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Tags: netzwerke-und-server-technik, SAE
Dienstag, 16.03.2004
Heute ist das erste Mal, dass ich einen SAE-Unterrichtstag ausfallen lasse. Es wäre wieder um Unix/Linux gegangen, und da gab es
gestern für mich schon keine Überraschungen. Heute wäre es in ähnlicher Richtung weitergegangen. Außerdem brauche ich den Tag Zeit, denn bis Ende der Woche stehen zwei Brocken an, die ich nicht länger vor mir herschieben kann: Bis Freitag will das Finanzamt meine Steuererklärung 2002 auf dem Tisch haben und am Samstag ist wieder Kollegtag (an dem ich Mathe-Hausaufgaben abgeben muss).
Insofern weiß ich, was ich diese Woche zu tun habe…
Erschienen am Dienstag, 16.03.2004 @ 12:04
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Mittwoch, 17.03.2004
Das mit den frühlingshaften Temperaturen scheint noch besser zu werden: Heute Nachmittag hatte es 20 Grad. Da ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, die Kette meines Rades zu ölen und einen Ausritt zu wagen.
Was mich schon erschüttert ist, wie manche Leute teilweise ihr Fahrrad absperren. Fehlt eigentlich nur noch ein Schild »Klau’ mich!«
Dünnste 2-Euro-50-Kabelschlösser, die von jeder besseren Astschere in sekundenschnelle durchtrennt sind. Da müsste ein semi-professioneller Dieb noch nicht mal das Vorderrad ausbauen, an dem das Schloss befestigt ist.
Ein Fahrrad wird nur auf eine Art richtig abgeschlossen: Mit einem Bügelschloss oder einer Panzerkette wird der Rahmen an ein ortsfestes Objekt gebunden. Der Rahmen! Nicht die Laufräder.
Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitsvorschriften.
Erschienen am Mittwoch, 17.03.2004 @ 18:20
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Die bestellte Festplatte ist heute angekommen: Ein
Produkt von Hitachi (bzw. der
ehemaligen IBM-Festplattenabteilung), eine
Deskstar 7K250 (Ultra-ATA/100-Schnittstelle) mit 160 GB Nennkapazität (tatsächlich sind es 153,38 GB) und 8 MB Cache bei 7.200 Umdrehungen/Minute. Mittlerweile befindet sich in meinem Zimmer knapp ein halbes Terrabyte, Speicher satt. Um genau zu sein, bringen es die beiden internen Platten und die beiden externen LaCie-Firewire-Platten zusammen auf 438,65 GB. Jaha, wer hat den Längsten?
:-)
Wofür brauche ich soviel Platz? Mit meiner DV-Kamera digitalisiere ich ab und an Fernsehsendungen, und eine Stunde benötigt im DV-Format rund 13 Gigabyte. Und wenn ich nicht gleich in ein platzsparenderes Format umkonvertiere, sammelt sich einiges an. Dazu Backups, 12 GB an Musik…
Der Einbau war unproblematisch, soll heißen, selbst ein handwerklicher Grobmotoriker wie ich einer bin, bekommt das hin. Zunächst die Jumper auf »Cable Select« umgestöpselt – Werkseinstellung war »Master«. Gute Sache, wusste gar nicht, dass man keine Master-/Slave-Jumper-Einstellung mehr vornehmen muss. Dann den Power Mac mit einem Handgriff geöffnet (Modell FW800, El-Capitano-Gehäuse). In den G4 können zwei optische Laufwerke eingebaut werden und vier Festplatten. Die höhere Geschwindigkeit – Ultra-ATA/100 statt Ultra-ATA/66 – gibt es nur in den beiden hinteren, senkrechten Plätzen, von denen einer bereits ab Werk belegt ist.
Zunächst muss der Laufwerkskäfig mit zwei Handgriffen herausgehoben werden. Von der vorhandenen Festplatte wird das Flachbandkabel und das Stromkabel entfernt, damit man besser mit dem Käfig hantieren kann. Sehr nett: An dem Metallkäfig sind vier Schrauben befestigt, falls der Festplatte keine beilagen. Schrauben rausdrehen, neue Festplatte einschieben, festschrauben. Die Kabel wieder anschließen, die Abgriffe natürlich auch an die neue Platte, und den Käfig wieder einhängen. Gehäuseklappe schließen, fertig. Rechner hochfahren, und gleich nach dem Anmelden wird man informiert, dass ein nicht-initialisiertes Volume gefunden wurde. Drei Klicks, und schon ist die Platte partitioniert. Sehr angenehm. Aber im Prinzip auch wie bei jedem PC, abgesehen davon, dass mir bislang noch kein PC-Gehäuse begegnet ist, bei dem an Details wie vier Schrauben zur Befestigung der Platte gedacht wurde. Nur im G5 ist es noch einfacher.
Meine beiden alten, halb funktionstüchtigen Rechner habe ich mittlerweile Helmut zum Ausschlachten gegeben. Die alte 4-GB-SCSI-Platte, die vor ein paar Jahren mal 400 Mark gekostet hat, nimmt Klaus für 5 Euro ab…
Erschienen am Mittwoch, 17.03.2004 @ 21:29
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Tags: Apple, hardware
Die neueste Sau, die durch die Blogosphäre getrieben wird: mp3-Player starten, auf zufällige Wiedergabe stellen, die ersten zehn Titel aufschreiben. Ergebnis:
- J.B.O., »Ejaculatio Praecox« (Explizite Lyrik)
- Chris Rea, »God’s great Banana Skin« (God’s great Banana Skin)
- Nena, »Nur geträumt« (Nena featuring Nena)
- Scooter, »Nessaja«
- U96, »Das Boot«
- Fury in the Slaughterhouse, »What about me« (Nowhere…Fast!)
- Chicane, »Sunstroke« (Far from the maddening Crowds)
- The Dust Brothers, »Homework« (Fight Club OST)
- Fleetwood Mac, »Gypsy« (The very best of Fleetwood Mac)
- Alanis Morissette, »Heart of the House« (Supposed Former Infatuation Junkie)
Mann, da sind noch Jugendsünden dabei. :-)
In diversen Blogs bereits zu sehen gewesen, ich habe es zuerst bei dekaf gesichtet.
Erschienen am Mittwoch, 17.03.2004 @ 22:50
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Tags: Medien, netzwelt
Freitag, 19.03.2004
Endlich fertig mit der Steuererklärung. Zehn Stunden Arbeit für voraussichtlich zweihundert Euro Rückerstattung.
Erschienen am Freitag, 19.03.2004 @ 0:25
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Samstag, 20.03.2004
Zurück von einem lange geplanten Videoabend mit Klaus und Georg (später stieß noch Frank S. dazu). Auf dem Programm standen:
Bei der Gelegenheit bekam ich mein erstes Videofile mit XviD-Codec (in einem AVI-Container) in die Finger. Quicktime unterstützt XviD von Haus aus nicht, aber mit zwei kleinen Handgriffen bringt man dem QT-Player auch das bei: DivX installieren, anschließend die »XviD Delegate Component« nach /Library/QuickTime installieren.
Eigentlich dachte ich, dass ein ISO-konformes MPEG-4 auf jedem ISO-konformen Player abgespielt werden kann. Ich weiß (oder glaube zumindest), das Quicktime ISO-konform ist, denn beim Export nach MPEG-4 wird darauf hingewiesen, ob die Zieldatei mit den gewählten Einstellungen ISO-konform ist oder nicht. [Nachtrag: Ich sehe gerade, dass QT nicht auf »ISO«-Konformität prüft, sondern »ISMA«] Und XviD ist laut FAQ ein ISO-konformer MPEG-4-Codec.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass die Datei selbst nicht ISO-konform war, denn es war PAL-Auflösung (und QT meckert über die fehlende Konformität, wenn die Auflösung größer als 320×240 ist, was mich eh wundert). Würde aber nicht die Notwendigkeit bzw. den Bedarf einer »XviD Delegate«-Komponente erklären…
Das ist mir alles ein Rätsel; ich sehe schon: Mit MPEG-4 (Quicktime) und MPEG-4 (Divx) und MPEG-4 (XviD) muss ich mich nochmal beschäftigen. Anscheinend ist MPEG-4 nicht gleich MPEG-4.
Erinnert mich wieder an Andi von der SAE, der im BMC-Unterricht zu »Digital-Technik« zu sagen pflegte:
»Traue keinem MPEG, das Du nicht selbst codiert hast.«
Er bezog es aber mehr auf MPEG-2.
Die Welt ist klein: Einer meiner beiden Videokumpanen kennt einen der XviD-Core-Entwickler. Vielleicht kann ich den mal fragen, falls ich mir mal wieder meine Geschmacksnerven in der Mensa abtöten will.
Erschienen am Samstag, 20.03.2004 @ 2:23
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Heute war wieder Kollegtag. Ich traf mich mit Markus bereits um 8 Uhr, um Mathe zu üben. Für uns ging es mit dem Unterricht erst um 09:45 los, eben mit Mathe.
In dieser zweiten Mathe-Doppelstunde des Trimesters wurde der erste Hausaufgaben-Bogen abgegeben, und Frau C. erklärte uns Themen, die wir uns wünschten, bei denen es Probleme gab.
Problematisch fanden viele zum Beispiel, aus Textaufgaben einen Lösungsansatz zu formulieren. Es gibt wohl Leute, die sofort ein Gleichungssystem aus dem Ärmel schütteln können, aber ich gehöre nicht dazu. :-)
Wir lösten eine Reihevon Aufgaben und übten dabei noch das Additionsverfahren, das ebenfalls für Hürden sorgte.
+++
Ich denke, ich komme ganz gut mit, aber meine alten Defizite machen sich sehr stark bemerkbar (Rechnen mit Termen). Die Hausaufgabe barg für mich ein hohes Frustpotential in sich und hat mich ziemlich deprimiert. Das Dumme ist nur: Einfacher wird’s nicht. Der Stoff, den wir jetzt durchnehmen, ist noch vergleichsweise harmlos: Lösung von Gleichungssystemen durch das Gleichsetzungsverfahren, das Einsetzungsverfahren und das Additionsverfahren.
Das war der Stoff der letzten drei Wochen, für den man sich in der »richtigen« Schule wohl mehr Zeit lassen würde. Bei uns im Telekolleg fallen zwar einige Sachen weg, wir müssen zum Beispiel keine Formeln herleiten, aber dafür wird vieles vorausgesetzt und es wird ein enormes Tempo angeschlagen.
Bis Juni geht es noch um quadratische Funktionen in der vierten Lektion, »Nullstellen der quadratischen Funktion« in Lektion 5 und schließlich um quadratische Gleichungen in Lektion 6. Außerdem werden »Vektoren und Matrizen« behandelt.
Im zweiten Trimester heißen die Themen »Folgen und Grenzwerte« sowie »Differntialrechnung«.
Das dritte Trimester beschert uns eine Fortsetzung der Differentialrechnung mit Kurvendiskussion und Extremwertaufgaben, ehe es dann an die Integralrechnung geht.
Üben, üben, sonst nichts. Die verkorkste erste Hausaufgabe war ein Schuss vor den Bug. Ich will das schaffen und ich tue auch was dafür, aber es könnte schwierig werden, vielleicht zu schwierig.
Erschienen am Samstag, 20.03.2004 @ 13:38
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Tags: Telekolleg
Montag, 22.03.2004
Über die Vorkommnisse in der SAE vom Montag gibt es nicht viel zu berichten: Die dritte von vier Zwischenprüfungen stand an. Abgefragt wurde wie gehabt der Stoff, der seit der letzten Prüfung durchgenommen wurde. Die Anzahl der Fragen je Themengebiet wurde entsprechend der Unterrichtswochen anteilig gestellt, so dass Schwerpunkte bei After Effects, HTML (mit CSS) und Javascript lagen.
Dass natürlich auch Fragen zu Copyright, Encore, Premiere und anderen kleineren Themen gestellt wurden, hatte ich ganz verdrängt. Die Prüfung war recht anspruchsvoll, aber ich habe ein ganz gutes Gefühl. Könnte auch an dem Durchmarsch bei den HTML- und Javascript-Fragen liegen.
Die Praxis-Prüfung verlief wieder so wie im ersten Test: Alle bekamen gleichzeitig die selbe Aufgabe gestellt. In der zweiten Prüfung gab es versuchsweise eine Abweichung, und der Kursleiter hatte individuelle Prüfungstermine für jeden vereinbart.
Die Aufgabe an diesem Montag sah das Nachbauen eines Videos mit After Effects vor. Wir bekamen einige Dateien Footage-Material: Ein Bildhintergrund, eine TIFF-Sequenz, ein weiteres Foto und eine Audiodatei. Diese Elemente mussten in After Effects so zusammengesetzt werden, dass sie der Video-Vorlage möglichst nahe kamen.
Das bedeutete natürlich den Einsatz verschiedener Techniken in AE: Unterkompositonen, Masken, Effekte und die Animation diverser Parameter.
Auch nicht ganz leicht, aber bei mir sieht’s denke ich recht gut aus. Mein rausgerendertes Video stimmt weitgehend mit der Vorlage überein.
Eine Prognose wage ich trotzdem nicht.
Erschienen am Montag, 22.03.2004 @ 21:35
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Tags: cmd, SAE
Dienstag, 23.03.2004
Jedes Jahr auf’s Neue: Telekolleg-Sendungen Mathematik mit meinem Lieblingsdozenten aus den 80ern: Prinz Eisenherz.
Erschienen am Dienstag, 23.03.2004 @ 19:58
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Tags: Telekolleg
Mittwoch, 24.03.2004
Am Tag nach der Prüfung, Dienstag, ein etwas ruhigeres Thema: Zusehen, entspannen, nachdenken: Der letzte Tag des
Netzwerk-/Server-/Unix-/Linux-Unterrichts bei Robert. Er brachte einen PC mit, auf dem nicht nur Windows in einer Partition installiert war, sondern zusätzlich Linux in einer weiteren Partition (SuSE 9 mit KDE 3.1).
Soweit ich das mitbekommen habe, ging es am Dienstag letzter Woche, als ich
nicht da war, um X-Server, X-Clients und Window-Manager. Ah ja, übrigens noch ein Nachtrag zum
Montag vor einer Woche: Robert zeigte uns recht ausführlich
Cygwin, mit dem man sich eine Unix-mäßige Shell auf seinem Windows installieren kann. Eignet sich gut zum Ausprobieren, ohne gleich Linux selbst installieren zu müssen.
So, jetzt aber zurück zum Dienstag dieser Woche. Es ging also um Linux, Robert hatte einen PC mit SuSE mitgebracht, um uns mal ein paar Dinge zu zeigen. Im Schnelldurchlauf: Virtuelle Desktops, Anpassen der Oberfläche im KDE-Kontrollzentrum, GIMP 1.3 als Bildverarbeitung, Scribus als DTP-Programm, 3D mit Blender. Außerdem installierten wir mal testweise die Windows-Version von Director MX mittels WINE.
Am Schluss legte Robert noch eine Knoppix-CD ein, um uns auch diese Möglichkeit mal zu zeigen, mit Linux auf Tuchfühlung zu gehen.
+++
Wie bereits erwähnt, ist Linux an sich für mich nichts Neues, auch wenn meine Kenntnisse schon etwas eingestaubt sind (bzgl der Entwicklung von KDE halte ich mich aber auf dem Laufenden). Interessant zu sehen waren dann jedoch die Anwendungsprogramme. GIMP kannte ich in einer älteren Version, von Scribus hatte ich noch nicht gehört, und Blender war mir nur vom Namen her ein Begriff.
Mit Blender kann man ein paar nette Sachen machen: Robert zeigte uns eine einfache Animation eines Wurms, die in Cinema und Konsorten ungleich länger dauern würde.
Scribus ist zwar nicht InDesign und noch nicht mal Quark – und der Im- und Export von Fremdformaten ist praktisch nicht existent –, für lau kann man jedoch recht einfach PDF-Formulare erstellen. Die PDF-Unterstützung von Scribus scheint überhaupt sehr gut zu sein. Sogar Javascript zur Formularüberprüfung von PDF-Eingabefeldern ist möglich, darüber hinaus die Einbettung von Schriften, Kompression von Bildern und Sicherheitseinstellungen für PDFs.
GIMP. Wir bekamen am Dienstag noch die Version 1.3 von GIMP zu sehen, am selben Tag erschien die final der 2.0-Version.
Die größten Kritikpunkte bei GIMP 1.3 waren die fehlende CMYK-Unterstützung (falls man doch mal Durckerzeugnisse ausgeben will) und die fehlende Unterstützung von Adjustment-Layers in importierten Photoshop-Files. Ich weiß nicht, ob das in GIMP 2 nachgebessert wurde, ich bin noch nicht zum Testen gekommen. In der Liste der Neuerungen tauchen jedenfalls weder »CMYK« noch »Adjustment« auf.
Ab nächster Woche wird nur noch programmiert: Matthias bringt uns in fünf Wochen Actionscript näher. Flash as Flash can.
Erschienen am Mittwoch, 24.03.2004 @ 11:35
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Tags: netzwerke-und-server-technik, SAE
Donnerstag, 25.03.2004
Oh Mann, nach der schönen letzten Woche ist es wieder schattig geworden: Nur noch fünf Grad tagsüber statt vormals zwanzig. Wenn es wieder etwas wärmer ist, so acht oder neun Grad, fahre ich wieder mit dem Rad in die Stadt.
Radio F, den Busfahrer-Sender der Region, kann ich langsam nicht mehr hören.
Erschienen am Donnerstag, 25.03.2004 @ 19:24
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Nach dem Mathe-Lerntag von gestern – mit Markus habe ich mich im »Alex«/Fürth getroffen – wurde der heutige Tag politisch: Früh um 9 die Regierungserklärung von Kanzler Schröder, ein Jahr nach Ausrufung seiner »Agenda 20-10«.
Schön, dass seit der CeBIT diese Woche die Website des Bundestages ebenfalls mit CSS-Layouts gebaut ist; was ich jedoch noch vermisse ist eine Rednerliste zumindest von Plenarsitzungen, die in ARD/ZDF übertragen werden. Aus der
Tagesordnung geht das nicht hervor. [Ok, Joschka Fischer spricht nur noch selten, und bei Regierungserklärungen ist der Ablauf i.d.R. wie folgt: Kanzler Schröder, Unions-Fraktionsvorsitzende Merkel, SPD-Fraktionsvorsitzender Müntefering, FDP-Fraktionsvorsitzender Westerwelle, Grünen-Fraktionsvorsitzende, danach Michl Glos von der CSU-Landesgruppe und dann blenden sich ARD/ZDF wieder aus der Sitzung aus.]
Anschließend die parallel aufgenommene Frühwiederholung des ZDF-nachtstudio vom letzten Sonntag. Sehr gute Sendung mit Bascha Mika (Chef-Red taz), Heribert Prantl (Wirtschaftsressort SZ), Klaus Staeck (Künstler und Verleger) und Gabor Steingart (Leiter des Hauptstadtbüros des Spiegel). Genialer Ausspruch des Moderators Volker Panzer:
»"Alarm, Alarm!" rufen sie: die Radikalerneuerer, die Besitzstandswahrer, die Lobbyisten. Und der Wächterrat der Meinungslosen, die Bild-Zeitung, schrillt hysterischer denn je.«
»Wächterrat der Meinungslosen«, wie geil ist das?!
Um 14:50 in die Stadt, einige Dinge besorgen, im Fellini’s einen Burger essen. Die neue Ausgabe des stern kaufen (zu Hause die Europa-Karte im A2-Format über den Schreibtisch hängen). Zurück daheim las ich das neue Buch von Gabor Steingart weiter, das ich Mittwoch geliefert bekommen habe: »Deutschland – Der Abstieg eines Superstars«.
Über das Buch werde ich noch separat schreiben, wenn ich es durch habe. Auszüge aus Steingarts Buch erschienen als zweiteiliger Aufsatz in den beiden Spiegel-Ausgaben 11/2004 und 12/2004. Wer sich nicht gleich das Buch kaufen will, kann relativ günstig – ein Euro pro Artikel-Teil – die wesentlichen Thesen seiner Problembeschreibung lesen (die Lösungsvorschläge werden in den Artikeln nicht erwähnt, sie finden sich laut Buch-Inhaltsverzeichnis eben dort).
Am Abend »Monitor«. Okay, ist irgendwie das »Akte« der Öffentlich-Rechtlichen. Um 22:15 dann noch »Berlin Mitte«. Die Runde sprach über die Regierungserklärung des Kanzlers vom Morgen.
Erschienen am Donnerstag, 25.03.2004 @ 23:57
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Freitag, 26.03.2004
Eben ging die Donnerstags-Folge von
JBK zu Ende, die ich mir nach »Berlin Mitte« noch angesehen habe. Normalerweise schaue ich mir Kerner nicht an (und mich ärgert, dass ich neulich die Sendung mit
Horst Köhler verpasst habe), aber ich bin
nach »Berlin Mitte« noch hängen geblieben.
Einziger
Gast war Thomas Gottschalk, der am kommenden Samstag seine 100. Folge von »Wetten, dass…?« moderiert. Exzellente Unterhaltung und sehr sehenswert, auch wenn man Kerner nicht mag. Gottschalk plauderte locker über seine Sendung – sein Anfang dort, die Gäste, die Wetten, die Vorbereitung –, seinen Ausflug in die Late Night, seine Rückkehr zum ZDF, sein Leben in den USA, seine Anfänge beim Radio, seine Jugendsünde »Die Supernasen« und über das Show-Biz allgemein. Garniert mit historischen Ausschnitten aus frühen »Wetten, dass…?«-Sendungen und Trivia-Infos (die längste Überziehung von Gottschalk war mal 73 Minuten).
Große Unterhaltung.
Wer’s nicht gesehen hat, bekommt nochmal Gelegenheit: Nacht-Wiederholung in der Nacht von Freitag auf Samstag von (VPS) 03:20 Uhr bis 04:20 Uhr. Wer seinen Videorecorder mit Timer programmiert, sollte noch 20 Minuten Reserve hinten dran hängen, denn JBK hat überzogen.
P.S.: Ich sehe gerade in der Vorschau, dass in der Sendung am 2. April Helmut Zerlett zu Gast ist. Die Jüngeren unter uns werden sich erinnern: Zerlett war der Bandleader in der Schmidt-Show.
Erschienen am Freitag, 26.03.2004 @ 0:24
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Samstag, 27.03.2004
Ist zwar schon etwas her, dennoch aktuell: Mitte März berichtete Spiegel-online über eine Studie der Bertelsmann-Stiftung die frug, wie es um das Finanzwissen der Deutschen bestellt ist (siehe
SPON,
FTD,
FAZ). Ergebnis: Nicht gut.
Eine ähnliche Untersuchung
gab es bereits vor einem 3/4-Jahr von der Commerzbank, die zu dem selben Ergebnis kam.
»Einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zufolge sind die Deutschen nur schlecht über grundlegende Merkmale von Vorsorge- und Anlageprodukten wie Risiko, Rendite und Kosten informiert.
[...]
Diese Wissensdefizite gefährdeten die individuelle Vorsorge. Finanziell Ahnungslose, von der Studie als "Finanzielle Analphabeten" bezeichnet, empfänden einfache Finanzfragen als besonders schwierig und fühlten sich bei finanziellen Entscheidungen besonders unsicher.«
27% der Befragten halten Aktien für eine sichere Anlageform. Und die Untersuchung bezog sich auf Befragungen aus den Jahren 2002 und 2003. Wer die letzten vier Jahre nicht in einer Höhle gelebt hat, sollte mitbekommen haben, dass man von einigen Aktiengesellschaften inzwischen nichts mehr hört. Gleichwohl bescheren Aktien dem Anleger langfristig die größten Renditen (was 50% wussten), aber diese Chance ist eben auch mit höherem Risiko verbunden.
20 der 35 Fragen der Commerzbank-Studie kann man sich bei Spiegel-online ansehen. Es geht um Begriffe wie Inflation, Aufgaben der EZB, Verwendungsmöglichkeiten eines Bausparers oder Dividende.
Sicher, mit meiner Bankkaufmann-Ausbildung tue ich mich da etwas leichter; so ein paar Grundlagen sollten aber schon vorhanden sein. Für seine Finanzen ist jeder selbst verantwortlich, und nicht der Bankberater auf der anderen Seite des Schreibtischs.
In diesem Zusammenhang: Im Spiegel 8/2004 von Mitte Februar erschien auf Seite 38 ein Artikel mit der Überschrift »Langer Abschied« zum geplanten »Renten-Mindestniveau«. Wer den Spiegle noch auf dem Dachboden hat, sollte ihn nochmal aufschlagen, allen anderen empfehle ich, die 50 Cent für den Text auszugeben und als Investition in die Altersvorsorge zu betrachten.
Das Mindestniveau der Rente im Jahr 2030 ist ein Witz: Ein Durchschnittsverdiener, der seit seinem 20. Lebensjahr gearbeitet hat und heute noch 1.100 Euro Rente bekommt, erhält dann nur noch 880 Euro (wenn es denn so kommt). Wer nur fünf Jahre weniger arbeitet, erhält noch 780 Euro. Wer weniger als den Durchschnitt verdient (im Beispiel 80%) und 40 Jahre arbeitet, erhält voraussichtlich 625 Euro – Sozialhilfe-Niveau.
Eigenvorsorge tut Not, gerade für junge Leute wie mich, die sich sicher nicht 2030 in den Ruhestand verabschieden, sondern weitere 10, 15 oder 20 Jahre später.
Erschienen am Samstag, 27.03.2004 @ 16:48
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Tags: bank, Finanzen
Sonntag, 28.03.2004
Heute Abend waren wir seit ewigen Zeiten mal wieder im »La Ruota« in Burgfarrnbach. Früher – vor 15, 20 Jahren – waren meine Eltern und die benachbarten Onkel und Tante oft dort, und ich weiß gar nicht mehr, weswegen wir seit einigen Jahren nicht mehr dort waren.
Ich kann mich noch an einige frühere Besuche erinnern und kenne den Weg dorthin auswendig.
Die Einrichtung bei dem kleinen Italiener im Fachwerkhaus ist noch die selbe, aber inzwischen leitet der Sohn des früheren Pächters die Geschäfte.
Den Geschmack seiner Pizza hatte ich allerdings vergessen, aber mit dem ersten Bissen war er wieder zurück: Sehr gut! Aber man muss bei der normal großen Pizza leider etwas säbeln, der Boden ist recht hart. Verena nahm als Vorspeise einen »Insalata Casa« (»Brauchst’ des für Dein Tagebuch?«), ich probierte das Bruschetta. Auch nicht schlecht. Günstig ist es auch: Meine Salami-Pizza kostete ganze 5 Euro.
Das nächste Mal werde ich die Lasagne antesten.
Pizzeria »La Ruota«, Würzburger Str. 502, 90768 Fürth-Burgfarrnbach
Telefon: 0911–753664 (Reservierung notwendig!)
Erschienen am Sonntag, 28.03.2004 @ 20:05
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Jedes Mal, wenn Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Sabine Christiansen seinen Auftritt hat, scheint es mir, als hätte er die halbe Belegschaft mitgenommen, die ihm Beifall klatscht.
Und bei jedem seiner Monologe habe ich Angst, dass ihm gleich der Kopf platzt.
Was er sagt, ist IMHO nicht ganz falsch. Jedoch beschränkt sich seine Argumentation meistens auf soft skills (»ein Manager muss verantwortlich handeln«) und seine Ausführungen gleiten dann oft in populistisches Gebrabbel ab.
Toll, wenn er erzählt, wie schön die Mitarbeiter eines seiner Manager-Kollegen dessen 60. Geburtstag gefeiert haben. Interessiert mich nur nicht die Bohne, wenn es eigentlich um Lohnnebenkosten geht.
Jede Sendung des Presseclub oder ZDF-nachtstudio ist gehaltvoller, auch wenn dort keine Minister und Ministerpräsidenten auftreten – die heute wohl »A-Promis« genannt werden –, sondern in erster Linie Journalisten.
Außerdem haben deren Moderatoren, im Gegensatz zu Sabine Christiansen, nicht das zweifelhafte Talent, eine Diskussion abzuwürgen, wenn diese gerade in eine spannende Richtung geht.
Erschienen am Sonntag, 28.03.2004 @ 22:32
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Tags: Kurios
Montag, 29.03.2004
Auf der
Rückfahrt vom »La Ruota« haben Wolfgang und ich über hässliche Autos diskutiert. Er kann dem
Chrystler PT Cruiser ja nicht viel abgewinnen, während meiner Meinung nach das hässlichste Auto vor dem Herrn der
Multipla von Fiat ist.
Dann ist mir der neue A6 von Audi mit seinem
überdimensionierten Kühlergrill eingefallen: Das geht ja beinahe schon als Kuhfänger durch, was Audi dem Wagen da angetan hat. Der alte
2002er A4/A6/A8 hat mir wesentlich besser bzgl. Front und Heck gefallen. Da gehe ich konform mit Jason von
Signal cs. Noise, über dessen Kommentar ich gestolpert bin, als ich Bilder der beiden Modell-Generationen gesucht habe.
Dann bin ich auf diese Seite gestoßen:
speedycars.net/wallpaper
Jede Menge Wallpaper-Fotos von allen erdenklichen Marken, zu jedem Modell der verschiedensten Baujahre: eine Riesen-Auswahl.
Sollte es mal dazu kommen, dass ich mir ein Auto kaufe, muss es ja ein Mini sein. 115 PS im Cooper unter’m Hintern, in einem nur 3,65 Meter kurzen Wagen. SPON wusste zudem durch die Dekra Gutes über den »Nachfolger einer Legende« zu berichten.
Den Mini gibt’s bei Speedycars natürlich ebenso mit dutzenden Fotos mit bis zu 1.600er Auflösung. Meine weiteren Favoriten (was Autos betrifft, ohne Reihenfolge): Der neue 5er BMW im Raubvogel-Look, die gesuchten A4-Fotos (zum Vergleich: der A6), New Beetle, Phaeton, Maybach und der Opel Insignia. Und natürlich der TT.
Der Beginn einer großen Autosammlung, wenn mein Bauspar-Vertrag frei wird…
Unser neuer Opel Signum kommt voraussichtlich nächste Woche.
Der Vollständigkeit halber: mein Fahrschul-Auto.
Erschienen am Montag, 29.03.2004 @ 1:18
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Tags: automobile, Verkehr
Lange hat’s gedauert, bis heute Abend die vierte Million bei Günther Jauch fällig war (siehe
dpa-Meldung bei Yahoo,
Quotenmeter). Die 38-jährige Gewinnerin ist Dr. Maria Wienströer, deren Lebenslauf recht beeindruckend ist: Hauptschul-Abschluss, Mittlere Reife, Ausbildung zur Krankenschwester, Arbeit als solche. Nebenbei das Abitur nachgeholt, nebenbei Medizin studiert und jetzt ist sie Assistenzärztin. In der Sendung wirkte sie auch sehr sympathisch: ruhig, bescheiden. Als Günther Jauch sie frug, wie ihre Kollegen reagiert hätten, dass sie bei ihm auf dem Stuhl sitzt, meinte sie bloß: Es sei nett, dass ihre Kollegen ihr Arbeit abnehmen und ihr so ermöglichten, nochmals in die Sendung zu kommen.
Ihr kann man die Million denke ich gönnen.
:-)
Spannend war die Show außerdem.
Erschienen am Montag, 29.03.2004 @ 21:31
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Tags: Film-und-Fernsehen, wwm
Die einwöchige Flash-Einführung aus dem BMC-Kurs liegt schon etwas zurück: Matthias
zeigte uns im letzten Juli das wichtigste, um uns einen Überblick zu geben.
Ab heute steht wieder Flash auf dem Stundenplan, diesmal jedoch im »richtigen« CMD-Kurs. Diese und die nächsten vier Wochen bringt uns erneut Matthias von den
Gameworkern alles Wissenswerte zum Programm und seiner Programmiersprache »Actionscript« näher.
Da der Erstkontakt wie erwähnt bereits einige Zeit her ist, gab es heute zunächst eine Wiederholung im Schnelldurchlauf. Mit der Hausaufgabe, daheim nochmals zu üben. Er zeigte uns die drei verschiedenen Symbole in Flash – Movieclip, Button und Graphic –, welches man für welchen Zweck benötigt und was sie können und was nicht. Das wichtigste Symbol ist der Movieclip (»MC«), denn er spielt unabhängig von anderen Zeitleisten und ist per Actionscript steuerbar; daher ist er die Verpackung für Animationen.
Zum Thema Symbole gehört natürlich auch die Library und eine Aufklärung darüber, wie in Flash mit Originalen und Instanzen gearbeitet wird.
Nach den Infos zu den verschiedenen Symbole ging es an einfache Animationen, denn auch da gibt es unterschiedliche Arten:
- Das Motion-Tweening, das nur mit Symbolen funktioniert
- Die Masken-Animation, eine spezielle Form des Motion-Tweenings: Teile des Films werden durch Masken verdeckt/sichtbar.
- Die Pfad-Animation, ebenfalls eine Sonderform des Motion-Tweenings: Ein Symbol wird an einem Pfad entlang bewegt.
- Das Shape-Tweening, das Gegenstück zum Motion-Tweening: Shape-Tweening arbeitet mit Shapes.
Nach der Pause erhielt jeder das vierte Buch: Nach dem Photoshop- und dem Director-Buch sowie einem von zwei Büchern zu Cinema (Galileo oder Maxon-Referenz und -Tutorial) gab es jetzt das Flash-Buch: Und zwar das Standardwerk, das »Wolter-Buch«.
Natürlich ging es dann auch mit dem Unterricht weiter: Auf dem Programm stand »multi-dimensionales Tweening«. Einfach gesagt braucht man das, um ein animiertes Objekt (z.B. ein Vogel, der mit den Flügeln schlägt), nochmals zu animieren (der Vogel bewegt sich über die Bühne).
Als nächstes sahen wir uns die Möglichkeiten des »Easing« an, mit dem eine Bewegung nicht-linear ablaufen kann (sondern am Anfang schnell und am Ende der Bewegung langsam, oder umgekehrt: anfangs langsam, am Ende schnell). Das ist wichtig, um Bewegungen abbremsen zu können und ihnen so einen natürlicheren Ablauf zu geben. Beispiel: Ein Ball, der auf dem Boden aufschlägt, fährt ja nicht wie ein Fahrstuhl hoch und runter.
Weiter ging’s mit den Buttons, genauer: Multistate-Buttons, mit denen z.B. eine Animation an- und abgeschaltet werden kann.
Ein rasanter Einstieg in Flash, aber es macht Spaß!
Hier noch ein Beispiel für eine Masken-Animation mit Outlines:
Erschienen am Montag, 29.03.2004 @ 22:03
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Tags: flash, SAE
Dienstag, 30.03.2004
Zweiter Tag des Flash-Unterrichts bei Matthias in der SAE. Nach der zügigen Einführung von
gestern ging es heute mit einem Einstieg in Actionscript weiter, der Scriptsprache von Flash. Matthias zeigte uns die Event-Handler von Movieclips und verglich sie mit denen von Lingo/Director, die wir ja schon kennen. Ein Event-Handler
onClipEvent(load) wird gleich anschaulicher, wenn man weiß, dass sein Lingo-Pendant
on beginSprite me ist.
Nach den Event-Handlern ging es mit ausgewählten Properties wie
_x und einigen Infos zu Kurschreibweisen weiter. Letztere sind uns von
Javascript schon einigermaßen bekannt. Sachen wie
zahl++; statt
zahl = zahl + 1;.
Erste Übung heute: Drag’n'Drop. Zunächst ein paar Vorkenntnisse, worauf sich Actions bei einem Movieclip und einem Button beziehen, die man an unterschiedlichen Stellen notiert.
Drag’n'Drop ist in Flash, im Gegensatz zu Director, ziemlich einfach. Folgende Action auch einen Button gelegt:
on(press) {
this.startDrag();
}
on(release) {
stopDrag();
}
Sieht cool aus, ist es aber nicht: Da der Button sich selbst nicht kennt und sich auf die Ebene darüber bezieht, wird nicht der Button gedraggt, sondern die ganze Bühne. Lösung: Der Button muss noch in einen Movieclip gepackt werden, dann verschiebt der Button den übergeordneten Movieclip und die Bühne bleibt, wo sie ist.
Wir schrieben dann eine einfachere Variante, die ab Flash 5 funktioniert (einfacher, weil die Struktur flacher ist). Dabei verwenden wir keinen Button, sondern direkt einen Movieclip, der die onClipEvents mouseDown und mouseUp bekommt.
Problem dabei: Das Draggen »funktioniert« auch, wenn irgendwo auf der Bühne geklickt wird. Die Lösung ist eine kleine Kollisionsabfrage, die man mit hitTest realisiert (in Lingo: intersect). Bei der Gelegenheit gab uns Matthias ein paar Tips zum Actionscript-Dictonary (der Online-Referenz): Alles, was wir wissen wollen, steht nicht unter dem Buchstaben, den wir vermuten, sondern unter M wie Movieclip: »M wie ‘hitTest’.«
Dem hitTest wird noch ein auf »true« geschaltetes Shape-Flag mitgegeben, damit ein Kreis auch wirklich nur dann verschoben werden kann, wenn der Kreis angeklickt ist, und nicht bereits die Bounding-Box um den Kreis herum.
Matthias erklärte uns noch, weswegen wir bei startDrag ein »this« davor brauchen und bei stopDrag nicht.
Nach der Pause gab es massig Buchempfehlungen für unterschiedliche Einsatzbereiche: Von der Datenbank-Anbindung bis zum Game-Design, Referenzen und Tutorials. Ich überlege ja, ob ich mir u.a. das »Actionscript Cookbook« von ORA zulegen soll (das Opossum-Buch).
Die nächste Übung: Ein Mausverfolger. Das ist so einfach, ich kann’s nicht glauben! :-)
Soweit Actionscript für heute. In der restlichen Zeit befassten wir uns mit der Frage, welche Bild- und Ton-Formate idealerweise wie in Flash eingebunden werden (kurze Version: so hochwertig wie möglich, also TIFF und PNG für Bilder, WAV/AIFF für Sounds; Flash kümmert sich selbst um Kompression). In diesem Zusammenhang: Der Zauberstab ist in Flash eine nette Sache. Damit kann man sehr schnell solche Dinge machen:
Zu sehen auf der Seite des Täuschungskünstlers Werner Fleischer, www.wernerfleischer.de (eine Site von Matthias’ Gameworkern).
Zum Abschluss des heutigen Tages gab es noch einige Infos zu den Publish-Settings und zum Streaming von Flash (für die Ausgabe als Video, oder wenn etwas ohne Preloader gestreamt werden soll, muss man auf der Hauptzeitleiste animieren).
Eine Hausaufgabe bis nächste Woche gab’s auch noch: Multi-dimensionales Tweening, noch kein Actionscript.
»Und wenn Ihr wollt, dass Euer Code so cool eingerückt ist wie meiner, dann drückt auf ‘Auto-Format’.«
Erschienen am Dienstag, 30.03.2004 @ 18:11
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Tags: flash, SAE
Die Heimfahrt heute von der Münchner SAE nach Erlangen war etwas außergewöhnlich: Bei Rudolstadt/Thüringen hat es an einem Bahnübergang einen Unfall gegeben, weswegen der Zug ab Nürnberg umgeleitet werden musste. Die ZuBs waren sehr engagiert: Nach jedem Halt gab es für die zugestiegenen Fahrgäste eine Durchsage und bei der Fahrkarten-Kontrolle wurden die Reisenden ggf. auf Umsteigepunkte hingewiesen.
»Unser Zug verkehrt heute über Würzburg… Weimar. Sie werden sich jetzt sicher wundern, weswegen diese Bahnhöfe nicht im Faltblatt "Ihr Reiseplan" aufgeführt sind. Grund ist eine Umleitung wegen eines Unfalls an einem Bahnübergang in Rudolstadt in Thüringen. Reisende nach Erlangen und Bamberg steigen bitte in Nürnberg um. Reisende nach Jena… Über Ihre Anschlüsse werden wir sie rechtzeitig informieren. Ab Leipzig verkehrt dieser Zug wieder auf seinem Regelweg. Für die Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen und bitten um Ihr Verständnis.«
Vorbildlich!
Mir war’s relativ egal, da ich eh vor hatte, in Nürnberg auszusteigen, um mir am Rathenauplatz einen speziellen Döner zu genehmigen.
Erschienen am Dienstag, 30.03.2004 @ 19:04
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Tags: bahn, Verkehr
Mittwoch, 31.03.2004
Etwas überraschend hat AOL
angekündigt, dass es im Sommer noch ein Point-Release von Netscape 7 geben soll. An sich war ich – und viele andere – davon ausgegangen, dass Netscape als Browser Geschichte ist, nachdem AOL viele Netscape-Entwickler entließ (darunter auch der frühere »Standards Evangelist« von Netscape,
Eric Meyer). Zumal sich AOL mit Microsoft
einigte, weiterhin den IE in der AOL-Software als Browser zu verwenden.
Meine Annahme war eigentlich, dass künftig Mozilla, Mozilla Browser, Mozilla Firebird, Mozilla Firefox, oder wie das Programm heute heißt, Netscapes Erbe antritt.
Seit Version 6 basiert ja bekanntlich der Browser Netscape auf Mozilla.
Erschienen am Mittwoch, 31.03.2004 @ 14:20
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Tags: browser, Web
Die deutsche Musikindustrie
jammert: 20% Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr. Schuld sind die bösen Raubkopierer und die Konsumflaute. Angeblich stieg die Zahl der mit Musik bespielten CD-Rohlinge laut der neuesten »
Brenner-Studie« der GfK erneut an. Ich würde gerne mal wissen, wie die GfK ermittelt. Aus der 17-seitigen PDF-Präsentation geht zumindest nicht hervor, wie viele und welche Personen befragt wurden. Interessant: In der IFPI-Zusammenfassung ist ebenfalls nicht die Rede davon, wie viele der »bebrannten« Rohlinge legale Kopien sind. Auch wenn’s die Musikindustrie gerne anders hätte, aber noch gibt es das Recht zur Privatkopie. Fraglich ist, ob die GfK diese Daten nicht erhoben hat, oder ob die IFPI diese in ihrer Zusammenfassung aussparte.
Laut der Heise-Meldung sei der Absatz von Singles besonders stark gesunken. Vielleicht liegt das auch daran, dass eine Single mit 6 Euro unverhältnismäßig teuer ist?
Erschienen am Mittwoch, 31.03.2004 @ 18:30
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Tags: Musik