Archiv für Sonntag, 28.03.2004

Sonntag, 28.03.2004

La Ruota

Heute Abend waren wir seit ewigen Zeiten mal wieder im »La Ruota« in Burgfarrnbach. Früher – vor 15, 20 Jahren – waren meine Eltern und die benachbarten Onkel und Tante oft dort, und ich weiß gar nicht mehr, weswegen wir seit einigen Jahren nicht mehr dort waren.
Ich kann mich noch an einige frühere Besuche erinnern und kenne den Weg dorthin auswendig.

Die Einrichtung bei dem kleinen Italiener im Fachwerkhaus ist noch die selbe, aber inzwischen leitet der Sohn des früheren Pächters die Geschäfte.
Den Geschmack seiner Pizza hatte ich allerdings vergessen, aber mit dem ersten Bissen war er wieder zurück: Sehr gut! Aber man muss bei der normal großen Pizza leider etwas säbeln, der Boden ist recht hart. Verena nahm als Vorspeise einen »Insalata Casa« (»Brauchst’ des für Dein Tagebuch?«), ich probierte das Bruschetta. Auch nicht schlecht. Günstig ist es auch: Meine Salami-Pizza kostete ganze 5 Euro.
Das nächste Mal werde ich die Lasagne antesten.

Pizzeria »La Ruota«, Würzburger Str. 502, 90768 Fürth-Burgfarrnbach
Telefon: 0911–753664 (Reservierung notwendig!)

Erschienen am Sonntag, 28.03.2004 @ 20:05 | Kommentare deaktiviert
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»Was sagt der Inhaber, Herr Grupp, dazu?«

Jedes Mal, wenn Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Sabine Christiansen seinen Auftritt hat, scheint es mir, als hätte er die halbe Belegschaft mitgenommen, die ihm Beifall klatscht.
Und bei jedem seiner Monologe habe ich Angst, dass ihm gleich der Kopf platzt.

Was er sagt, ist IMHO nicht ganz falsch. Jedoch beschränkt sich seine Argumentation meistens auf soft skills (»ein Manager muss verantwortlich handeln«) und seine Ausführungen gleiten dann oft in populistisches Gebrabbel ab.
Toll, wenn er erzählt, wie schön die Mitarbeiter eines seiner Manager-Kollegen dessen 60. Geburtstag gefeiert haben. Interessiert mich nur nicht die Bohne, wenn es eigentlich um Lohnnebenkosten geht.

Jede Sendung des Presseclub oder ZDF-nachtstudio ist gehaltvoller, auch wenn dort keine Minister und Ministerpräsidenten auftreten – die heute wohl »A-Promis« genannt werden –, sondern in erster Linie Journalisten.
Außerdem haben deren Moderatoren, im Gegensatz zu Sabine Christiansen, nicht das zweifelhafte Talent, eine Diskussion abzuwürgen, wenn diese gerade in eine spannende Richtung geht.

Erschienen am Sonntag, 28.03.2004 @ 22:32 | Kommentare deaktiviert
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