Samstag, 24.04.2004
Mathe-News
Heute hätte ich wieder Kollegtag gehabt, ich Dödel habe ihn allerdings prompt verschlafen. Umso schlechter, da Mathe eh nur alle zwei bis (eher) vier Wochen stattfindet, da die Mathe-Lehrerin in der Kollegschule Fürth aus Regensburg kommt (das liegt daran, dass Samstagsunterricht nicht sonderlich begehrt ist). Dafür gibt’s dann immer gleich eine Doppelstunde.Nichts desto trotz beschäftige ich mich mit Mathe natürlich nicht nur an den Kollegtagen, sondern auch dazwischen. Im Moment habe ich etwas Rückstand, aber in der Regel treffe ich mich mit einem Mitkollegiaten zweimal die Woche für zwei Stunden.
Die Schwierigkeiten, von denen ich bereits geschrieben habe, liegen bei Mathe meines Erachtens weniger darin, dass der Stoff zu komplex wäre. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Tag nur 24 Stunden hat und ich nicht beliebig viel Zeit darauf aufwenden kann, mir das Mathezeug einzutrichtern. Leider fliegt mir der Stoff nicht zu, weswegen der einzige Weg zur Erleuchtung darin besteht, zu üben.
Wie bekannt, studiere ich eigentlich an der SAE München Mediendesign, und das beansprucht mich ziemlich stark (ja, man kann ohne Abi studieren, das gibt’s). Der normale Unterricht montags und dienstags, nacharbeiten der Unterrichtsthemen, Pflichtübungen, freiwillige Hausaufgaben, zusätzliches Bearbeiten von Fachlektüre. Dazu kommt eine Facharbeit, für die ich noch drei Bücher lesen, verstehen, bearbeiten und auswerten muss, demnächst das Abschlussprojekt, Anfang August die Abschlussprüfung… Außerdem möchte ich in Sachen Flash mehr als das übliche Maß tun und will daher drei Bücher durcharbeiten (1, 2, 3), zusammen über 1.700 Seiten (ohne den Referenzteil von ASDG).
Zusätzlich nebenbei hier, dort und da an Projekten arbeiten, um dem Kontostand etwas Gutes zu tun…
[Das alles ist übrigens auch der Grund, weswegen hier nur noch alle paar Tage mal ein paar Artikel erscheinen und manchmal durchaus eine Woche vergeht, ehe ich dann fünf Einträge auf einmal nachreiche.]
Am 19. Juni ist die erste von zwei Mathe-Feststellungsprüfungen und ich sehe keine Möglichkeit, mehr Zeit in Mathe zu investieren als die netto vielleicht fünf Stunden pro Woche.
Oder wie es die Figur des Dr. Hannibal Lecter im Film »Hannibal« so schön gesagt hat:
»Ich bin zeitlich etwas angespannt.«
Ich will es mal so formulieren: Mit einer 6 in der Prüfung im Juni wäre ich durchaus zufrieden. Ich hoffe, dass ich nach der SAE ab August etwas mehr Zeit habe, um mich intensiver der Mathematik widmen zu können. Wenn ich im Umgang mit Termen und Formeln sicherer bin, quasi die Sprache der Mathematik flüssiger sprechen kann, dann wird es bestimmt auch eher flutschen. Ich kenne genau meine Schwachstellen, ich weiß auch, wie ich sie beheben kann und ich will sie beheben. Allein, es mangelt an der Zeit.
Andererseits hoffe ich, dass ich nach der SAE keine Zeit für Mathe habe, da ich dann ganz gern »etwas« Geld verdienen würde.
Das Ziel des Fachabi steht also nach wie vor auf der Kippe. Ich will versuchen, bis zur Prüfung durchzuhalten (denn mitschreiben muss ich sie) und hoffe auf etwas günstigere zeitliche Umstände ab August, so dass ich bis zur zweiten Mathe-Prüfung im Januar 2005 mehr üben kann. Die Abiturprüfung in Mathe wäre dann im März 2005.
Ein Fünfer im Zeugnis wäre ok, allerdings böte es sich dann an, nicht auch in der zweiten Feststellungsprüfung eine Sechs zu schreiben.
Erschienen am Samstag, 24.04.2004 @ 13:22
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Tags: Telekolleg
