Dienstag, 27.04.2004
Der letzte Tag Flash-Unterricht bei Matthias. In ein paar Wochen schaut er allerdings nochmal rein, wenn wir bei Andi mehr über PHP und Datenbanken gelernt haben, und es um Flash und Datenbanken geht.
Der PHP-Unterricht wurde sinnigerweiße vorgezogen, da es jetzt langsam auf das Abschlussprojekt zugeht, und wir darin PHP ganz sicher brauchen, Imaging-Lingo aber eher weniger. Ab nächster Woche haben wir also sieben Wochen lang PHP und SQL bei Andi, die letzten drei Wochen zeigt uns (wieder) Andi Imaging-Lingo, Lingo-3D, Shockwave und Director-Xtras im »Advanced Authoring«-Unterricht.
In Flash machten wir jedenfalls erstmal da weiter, wo wir gestern aufgehört hatten: Prototyping. Eine sehr gute Seite zu dem Thema ist übrigens www.proto.layer51.com. Wir machten noch weitere Beispiele: Eine _z-Property für das Abfragen und Setzen der Tiefenebene mit getDepth() und swapDepths() sowie eine Methode zum horizontalen Spiegeln.
Weiter ging’s mit einer sehr netten Möglichkeit, in Flash Daten zu speichern: Objekte. Normalerweise verwendet man dazu Arrays:
red = new Array (255,0,0);
green = new Array (0,255,10);
blue = new Array (0,0,255);
farben = new Array (red,green,blue);
Die ersten drei Arrays speichern für drei Farben die jeweiligen RGB-Anteile. Bei »green« haben wir ein nicht ganz reines Grün (Rot-Kanal auf 0, Grün-Kanal vollen 255, Blau-Anteile 10). Im farben-Array werden die vorangegangenen Arrays verwaltet. Will man jetzt z.B. auf den Blau-Wert von green zugreifen, schreibt man folgendes:
trace(farben[1][2]);
Das ist natürlich nicht besonders schön, denn wenn man eine Nacht drüber geschlafen hat, weiß man nicht mehr, an welcher Index-Position was in welchem Array steht. Lösung: Schreibst Du cool Objekt:
red = new Object();
red.r = 255;
red.g = 0;
red.b = 0;
//
green = new Object();
green.r = 0;
green.g = 255;
green.b = 10;
//
blue = new Object();
blue.r = 0;
blue.g = 0;
blue.b = 255;
//
farben = new Object();
farben.red = red;
farben.green = green;
farben.blue = blue;
Wenn man sich etwas Schreibarbeit sparen will, schreibt man den ersten Block als »assoziatives Array«:
red = {r:255,g:0,b:0};
Das bewirkt das selbe. Jetzt kommt der Clou: Will ich auf den Blau-Wert von »green« zugreifen, muss ich mir keine Array-Inhalte und Index-Positionen merken, sondern schreibe:
trace(farben.green.b);
Coole Sache!
Nach der Pause erklärte uns Matthias, was für die nächste Prüfung in der Woche des 24. Mai unbedingt sitzen muss: duplicate, dynamische Pfade, Drag’n'Drop, hitTest. Im Prinzip die »Bier-germeister«-Übung, die wir machen müssen.
Die Gameworker (Matthias und Andi) bauten im Februar die Website für den Film »Das geheime Fenster« mit Johnny Depp, der diese Woche hierzulande anläuft. Jemand aus dem Kurs wollte in der Pause von Matthias wissen, wie sie den Effekt mit den auseinanderspringenden Buchstaben gemacht haben, und wie das Puzzle funktioniert.
Ersteres war etwas komplizierter, ein einfaches Puzzle klickte uns Matthias schnell zusammen: Simple Sache, wenn man weiß, wie’s geht. Für ein Puzzle kann man übrigens eine selbst per Prototyping definierte _z-Property gut gebrauchen: Wenn der User ein Puzzleteil anklickt und über die Bühne schiebt, soll es ja ganz oben liegen und nicht unter den anderen Teilen verschoben werden. Daher muss man per ActionScript den Tiefenwert ändern, um es nach ganz oben zu stapeln.
Zum Ausklang erhielten wir von Jochen, dem Kursleiter, die Vorgaben für unser Abschlussprojekt: Satte drei Seiten, plus eine Seite mit Hinweisen zum Notensystem. Dazu mehr in einem eigenen Eintrag.
Erschienen am Dienstag, 27.04.2004 @ 20:52
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Tags: flash, SAE
Wie schon im Flash-Eintrag von heute
erwähnt, bekamen wir am Schluss des Unterrichts die Vorgaben für unser Abschlussprojekt.
In der Woche des 24. Mai gibt’s eine Einzelbesprechung mit dem Kursleiter zu dem Grobkonzept, das sich jeder von uns ausgedacht hat. In dieser Woche findet auch die vierte und letzte Zwischenprüfung statt, am Montag die Theorie, und an individuellen Terminen eine praktische Einzelprüfung (wie in der 2. Prüfung mit Cinema). Vermutlich ist die Grobkonzept-Besprechung dann nach der praktischen Prüfung.
Danach wird vom Studenten ein Feinkonzept ausgearbeitet, das bis spätestens 12. Juno um 17 Uhr abgegeben werden muss. Das Projekt selbst wird spätestens am 5. August um 17 Uhr abgegeben. Ab 17:01 Uhr gibt es pro Kalendertag 3 Prozentpunkte Abzug bei der Note. »S-Bahn verpasst« oder verspätete Abgabe durch Datenverlust ist keine Entschuldigung, das kann man beim Kunden ja auch nicht bringen.
Was muss geboten werden, wie sieht das Projekt aus? Eigentlich sind es drei Projekte:
- Eine HTML-Website mit CSS (zur Schriftformatierung) und Javascript (zur Formularkontrolle), in der kein Flash vorkommen darf. Für mindestens zwei Teilbereiche muss es ein administrierbares CMS geben.
- Eine reine Flash-Site mit abbrechbarem Intro und Sounds. Die Flash-Site muss zur HTML-Site passen.
- Ein Spiel mit verschiedenen Levels und Highscore, wahlweise in Flash oder Shockwave-Director. Das Spiel muss inhaltlich nicht zur HTML- und Flash-Site passen.
Ein Haufen Holz. Es gibt noch ein paar weitere Pflichtinhalte wie z.B. ein korrektes Impressum oder sauber abgeschlossene HTML-Tags, aber ich will hier nicht die ganzen Vorgaben abschreiben. Das Projekt muss auf IE 5.5 und Netscape 7 auf Windows und Mac laufen, sowie zusätzlich auf Safari.
Es muss für eine Bandbreite von 56 K optimiert werden und der Gesamtumfang mit allen Downloads darf 20 MB nicht übersteigen. Abgegeben wird auf einer CD-ROM mit allen offenen Files, sowie durch einen Upload auf einen SAE-Server, auf dem die dynamischen Inhalte laufen müssen.
Wer die Pflichtinhalte perfekt umsetzt, kann mit einer Benotung von 80% rechnen. Wer eine bessere Note haben möchte, muss das Projekt ausbauen: 90% gibt’s nur, wenn auch die Inhalte des Flash-Bereichs über ein CMS administriebar sind.
Zusätzlich kann man Bonuspunkte sammeln für Dinge wie: Layout der HTML-Site mit CSS, Video for Web, Video in Flash, QTVR, Speicherung des Spiele-Highscores in einer Datenbank etc.
Ein Haufen Holz. Aber ich freu’ mich drauf!
Jetzt brauche ich nur noch eine gute Idee.
Ich versuche, an einen Auftrag von einem »echten« Kunden zu kommen. In erster Linie, um eine nette Referenz zu haben, und außerdem, um meinem Konto einen kleinen Gefallen zu tun.
Allerdings möchte ich entweder was Cooles machen, oder etwas halbwegs Cooles, was für eine gute Referenz sorgt – z.B. eine Arbeit für eine größere Firma. Also keine Homepage für die Zahnarztpraxis Dr. Fuggerle. Es muss etwas sein, das rockt! Ich hätte die Möglichkeit, die Website für einen Orthopäden zu machen, aber Stützstrümpfe rocken nicht. :-)
Falls sich nichts für fremden Namen ergeben sollte, würde ich mir was Eigenes ausdenken, wo ich mich dann austoben kann.
Ansonsten: Die Diplomarbeit muss bis 1. Juli um 17 Uhr abgegeben sein, ab 17:01 gibt’s 3% Abzug von der Note pro Kalendertag.
Am 13. August um 10 Uhr ist die 3-stündige theoretische Abschlussprüfung, in der Woche des 16.8. findet die 3-stündige praktische Abschlussprüfung statt (als Einzelprüfung, wie in der 2. und 4. Zwischenprüfung).
Über das Notensystem schreibe ich was, wenn’s soweit ist. Kurze Version: Alle theoretischen und praktischen Prüfungen, die beiden großen Projekte, das Abschlussprojekt und die Diplomarbeit, sowie die theoretische und praktische Abschlussprüfung werden unterschiedlich gewichtet, woraus sich die Endnote ergibt. Wer den CMD-Kurs mit einem Zeugnis bestehen will, muss mindestens 80% in der Endnote haben. Das Diplom gibt’s oben drauf, wenn die Diplomarbeit mit mindestens 70% benotet wurde.
Erschienen am Dienstag, 27.04.2004 @ 21:31
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Tags: cmd-abschlussprojekt, SAE
Unglaublich, sowas suche ich schon seit ewigen Zeiten:
www.griechische-gastronomie.de!
Ein (leider unvollständiges) Verzeichnis von über 1.400 griechischen Restaurants in ganz Deutschland. Hmm, okay, meine alten Überlegungen zu einer Website »Griechen dieser Welt« sind damit hinfällig…
Morgen geht’s erstmal nach Bayreuth: Nicht nur frühere Kolleginnen in der Filiale besuchen, sondern auch einem Top5-Griechen einen Besuch abstatten.
Ich habe überlegt, da ich im Besitz einer BahnCard 100 bin, diesen Umstand auszunutzen und etwas in der Republik rumzukurven: Befreundete Kollegen in der Bank besuchen, Nicht-Banker-Freunde besuchen, Städte anschauen, meine früheren Wirkungsstätten fotografieren, griechisch essen. Und unterwegs im Zug die Bücher für meine Diplom-/Facharbeit wälzen (so mache ich das morgen auf der Fahrt nach Bayreuth). Mal sehen, wie sich das einrichten lässt: Allenfalls geht’s im Mai, wenn ich noch die Bücher für meine Facharbeit lesen muss. Ab Juni – spätestens – schließe ich mich ein, um am Abschlussprojekt zu arbeiten.
Erschienen am Dienstag, 27.04.2004 @ 21:48
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Tags: Gaumenfreuden, grieche