Archiv für Juli 2004

Donnerstag, 01.07.2004

Done

Die letzten Tage waren stressig, aber es ist vollbracht: Die Facharbeit ist geschrieben ud abgegeben!
Ursprünglich wollte ich ja LaTeX verwenden. Mehr als fünf Seiten mit Word zu schreiben ist mir zu gefährlich. Für LaTeX war es allerdings zu spät: Bisher null Erfahrung damit, und sich dann eine Woche vorher zu kümmern war etwas eng, wenn es out of the box laufen muss.
Lösung? OpenOffice.

Ein Freund meldete Zweifel an: »Ob das stabiler läuft als Word?«
In der c’t 7/04 war auf Seite 170 der Testbericht der untersuchte, ob Word tatsächlich der Diplomarbeitskiller ist, von dem man jedes Jahr wieder hört (ich habe selbst ähnliche Erfahrungen mit Word gemacht). c’t bat auch die Konkurrenz zum Diktat. Auszüge:

Grafiken und Fußnoten in lange Dokumente zu integrieren gleicht in Word 2003 einem Krimi ohne Happy End. Fügt man die Grafiken in den Text ein, kommt Word bereits auf den ersten Seiten ins Straucheln. Deshalb wählten wir die Option ‘mit Datei verknüpfen’ und konnten auf diese Weise immerhin 50 Bilder unterbringen. Bereits ab der zwanzigsten Grafik aber stieg der Adrenalinpegel des Testers spürbar an, denn Nummer zwanzig sprang, ruckelte und nahm nur widerwillig die ihr zugedachte Position ein. Grafik Nummer 33 schien am oberen Seitenrand festzukleben und ließ sich gar nicht mehr verschieben. Da half nur, das widerborstige Bild zu löschen und es noch einmal zu versuchen, was dann auch gelang. Die Grafiken mit den Startnummern 51 und 52 jedoch sprangen auf die vorherigen Seite und ließen sich gar nicht mehr zum Positionswechsel überreden. An gezieltes Layouten war nicht mehr zu denken – wir warfen das Handtuch und verschafften Word mit Datei/Beenden einen unehrenhaften Abgang.

[...]

Nach all den Horrorerlebnissen beim Einfügen von Grafiken gibt es endlich einmal etwas Positives zu vermelden. StarOffice, der vierte Teilnehmer der Elefantenrunde [nach Word], schluckte ohne zu Murren 120 Grafiken und 240 Fußnoten.

[...]

Die großen Platzhirsche Word 2003, WordPerfect und Word Pro machten irgendwo auf der Mitte des Weges schlapp, während Papyrus, Ragtime, TextMaker und StarOffice/OpenOffice unseren Testparcours ohne Probleme absolvierten. Verblüffend, dass ein Riesenkonzern wie Microsoft es nicht schafft, nach zwölfjähriger Entwicklungszeit ein rundum funktionierendes Textverarbeitungssystem auf den Markt zu bringen.

StarOffice habe ich zu Zeiten von SO6 mal längere Zeit verwendet: In vielen Dingen war es durchdachter als MS-Office, andererseits fehlte irgendwo die »Vertrautheit« von MS-Office.

Für Mac OS X gibt es eine spezielle Version von OpenOffice (um die 150 MB), mittlerweile auch in deutsch. Die Installation ist einfach, auch wenn es große Hinweise gibt, dass OOffice nur für »Unix-savvy«-Anwender geeignet ist. Der Installer startet nacheinander automatisch ein Rudel weiterer Installer und nach einiger Zeit hat man alles auf Platte. Falls man bei der Mac OS X-Installation nicht schon X11 installiert hat, sollte man das vor der OOffice-Installation erledigen.

Es gibt ein Starter-Programm für OpenOffice – auf das kann man aber verzichten, wenn man schon OOffice-Dateien auf der Platte hat: Doppelklick im Finder genügt, dann werden X11 und OOffice gestartet.
An was ich mich erst (wieder) etwas gewöhnen musste, war die andere Belegung von Cursortasten, Home/End, und dass copy/paste mit Strg-C und Strg-V funktioniert, statt Apfel-C und Apfel-V. Inhalte aus der Zwischenablage vom »normalen« OS X, zum Beispiel eine URL aus der Safari-Adresszeile, können problemlos nach X11 übernommen werden. In Safari mit Apfel-C kopieren und in OpenOffice mit Strg-V einfügen.

Ich habe noch mit Version 1.0.3 gearbeitet. Wenige Tage nachdem ich mit dem Schreiben anfing, erschien die Version 1.1.2 auch für OS X, aber ich wollte so kurz vor Schluss nicht das Pferd wechseln.

OpenOffice hat mich positiv überrascht: Viele neue Features, die Sinn machen für meine Arbeit. Ich kann’s jetzt nicht benennen, ist irgendwie ein Gefühl. Naja, ich versuch’s mal: Der Stylist ist zum Beispiel so ein Teil. Oder die Eigenschaften-Vielfalt bei Grafiken und Rahmen – und alles steht dort, wo man es vermutet, ohne lange suchen zu müssen. Individuelle Header mit einer Anzeige des aktuellen Kapitels sind sehr leicht möglich, ebenso sind Inhaltsverzeichnisse und beliebige andere Indices ein Klacks. Das geht zwar auch alles in Word, aber ich habe den Eindruck, als ginge es in OOffice leichter von der Hand. Irgendwie ein Gefühl eben.
OOffice ist außerdem sehr stabil: Ich hatte keine Abstürze und es akzeptierte alle Bilder und Fußnoten.

OpenOffice auf X11 für Mac OS X

Zur Facharbeit selbst. Der Umfang hat mich etwas überrascht: Alex hat uns im Dezember gesagt, dass wir bei 10.000 Wörtern mit etwa 25 Seiten rechnen sollten. Vor einer Woche meinte ein Mitstudent, ich solle mal lieber mit 40 Seiten rechnen. Jetzt bin ich fertig und es sind bei rund 10.600 Wörtern (ohne Verzeichnisse) satte 62 Seiten geworden – die allerdings mit Bildern und Verzeichnissen.
Mit den 37 Abbildungen und 147 Fußnoten kam OOffice ohne Probleme zurecht. Keine Notwendigkeit, das Dokument in fünf Einzeldateien mit maximal 20 Seiten aufzusplitten – ein beliebter Trick von Word-Gepeinigten.

Insgesamt habe ich bei der Facharbeit eine ruhige Kugel geschoben, und das ärgert mich im Nachhinein. Ich hätte viel früher anfangen müssen, um zum Schluss nicht all zu sehr in Zeitdruck zu geraten. Ich bin zwar fertig geworden, aber ich habe aus der Sache auch dazugelernt (falls ich den Bachelor noch mache). Um’s schreiben geht’s gar nicht mal, das ist in einer Woche erledigt – und ich bin auch zufrieden mit dem, was ich geschrieben habe. Es wäre jedoch schlau, am Schluss noch etwas mehr Zeit für Schönheitskorrekturen zu haben, und um die Arbeit anderen Leuten zum Querlesen zu geben (Holger hat sich kurzfristig zum Korrekturlesen geopfert, danke!).
Aber generell bietet sich an, mit dem Lesen des Materials früher anzufangen und alles etwas zeitiger über die Bühne zu bringen. Ich habe zwar auch alle meine Fachliteratur durchgearbeitet, aber auch zu spät damit angefangen. Die letzten Tage hätte ich auch gut anderweitig nutzen können.

Ah ja, ich habe noch gar nicht gesagt, worum es in meiner Arbeit überhaupt ging. Die Themenfrage:

Cascading Stylesheets als Layout-Technik im Webdesign: Einführung in das Thema und die Umsetzung, Vor- und Nachteile für Endkunden, Website-Betreiber und Autoren, sowie Überblick der Standardliteratur.

Erschienen am Donnerstag, 01.07.2004 @ 19:42 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 02.07.2004

Danny Deckchair

Ich weiß nicht, was der Film taugt, aber das Filmplakat ist ja wohl mal genial (Stichwort »Weißraum«):

Das andere Plakat gefällt mir nicht so (Quelle).
Weitere Infos zum Film: IMDB, Trailer.

Erschienen am Freitag, 02.07.2004 @ 19:31 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 04.07.2004

Nichts ist unmöglich

Griechischer Jubel nach dem 1:0

Über das »Wunder von Lissabon« muss ich nichts schreiben, hat ja jeder gesehen.   :-)
Die größte Sensation in der Geschichte des Fußballs, nachdem vor exakt 50 Jahren der Außenseiter Deutschland Weltmeister in Bern wurde: Griechenland besiegt Portugal mit 1:0.

Ich bin froh und dankbar, dass das Finale nicht von JBK kommentiert wurde, sondern von Bela Rethy. Kerner wäre beim Abpfiff vermutlich selbst mit auf’s Feld gestürmt.
Ansonsten fand ich es bei dieser EM generell besser, wenn die Spiele in der ARD übertragen wurden statt im ZDF. Im ZDF kamen die beiden Halbzeit-Experten Wolf-Dieter Poschmann und Franz Beckenbauer kaum zu Wort, da ja unbedingt das Heute-Journal gesendet werden musste. In der ARD dagegen freie Bahn für Gerhard »Extreme Delling« Delling und Günther Netzer.

Sehr gut gefiel mir das On-Air-Design der Portugiesen:

Hatte was Frisches, Lebendiges, Verspieltes. Nicht so kühl wie all zu oft.
Links oben eine Mannschaftsaufstellung, rechts oben eine Einblendung zu einem Spieler (hier: gelbe Karte). In der unteren Reihe sieht man, wie sich ein Hinweis mit dem Spielstand »ausrollt«.

Hier ist in vier Bildern ist zu sehen, wie eine Zeitlupen-Wiederholung eingeleitet wird.

Erschienen am Sonntag, 04.07.2004 @ 23:47 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 06.07.2004

Buzzword-Bingo für Laien

Da war sie wieder, die derzeit schlimmste Werbung im deutschen Fernsehen: Die Deutsche Bank und Ihr “Ertragswinkel“.
Totaler Bullshit. Irgendjemand in der Marketingabteilung oder einer beauftragten Agentur hat sich das aus den Fingern gezogen. Im Prinzip habe ich ja nichts dagegen, wenn man komplizierte Zusammenhänge einfach darstellt – Cost-Average-Effekt und Zinseszins –, so lange man nicht beim Niveau der Blöd-Zeitung ankommt. Der <gänsefüßchen<Ertragswinkel</gänsefüßchen< klingt allerdings ein bisschen so, als hätte da die Deutsche Bank ein Patentrezept gefunden, das andere Banken nicht bieten können. Man stelle sich vor, jemand kommt z.B. in eine HVB- oder CoBa-Filiale und fragt, wie man seinen Ertragswinkel verbessern könnte. Das ist ungefähr so, als würde man sich für AOL als Internet-Provider entscheiden, weil AOL “Six Pipes” und “TopSpeed” hat und »andere Provider haben das nicht.«

Das bringt mich zu meiner zweiten derzeitigen Hass-Werbung: AOL. Die Idee mit den Comedians gefällt mir sogar, aber wehe, der Sprecher aus dem Off macht seinen Mund auf:

Six-Pipes-Technologie
TopSpeed (für noch schnelleren Seitenaufbau)

Mich wundert ja nicht, dass AOL regelmäßig Testsieger in den Fachblättern für Ahnungslose wird, aber auch nur dort.

Erschienen am Dienstag, 06.07.2004 @ 20:22 | Kommentare deaktiviert
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»Ich hab’ hier voll den Endstress ey, und Du kommst mir mit so ‘ner Scheiße…«

Die letzten Tage kann man durchaus als »stressig« bezeichnen.

Donnerstag: Abgabetermin für die Facharbeit. Bis zur letzten Sekunde geschrieben. Wurde doch länger als gedacht, da habe ich den Aufwand etwas unterschätzt. Am Schluss war ich über 24 Stunden wach und habe bis zu 16 Stunden am Stück geschrieben. Dringende Empfehlung an alle, die in der SAE eine Facharbeit schreiben müssen: Den spätestmöglichen Abgabetermin ignorieren, rechtzeitig anfangen, nicht hinten raus schieben es so einrichten, dass man vier Wochen vor dem offiziellen Termin abgeben kann.

Freitag: Habe ich komplett verschlafen und auch sonst eher wenig gemacht. Dafür stand am Abend um so mehr Arbeit an. Leider habe ich deswegen die Party des Jahres versäumt: Die jährliche Gameworker-Party (1, 2), diesmal unter dem Motto »Gleitzeitveranstaltung«. Sehr ärgerlich.

Liebe Kollegen, Freunde und Partner,

wir möchten euch noch einmal darauf hinweisen, dass am 2. Juli 2004 in der Pappenheimstr. 8 um 18:30 Uhr die legendäre unübertroffene Pappenheimparty (Version 2.0) stattfindet und ihr euch vielleicht noch NICHT angemeldet habt!!!

… Falls doch – Glück gehabt!
Falls NICHT – dann aber schnell:

Info und Anmeldung
[URL gesnippt]

Das ganze ist übrigens eine Gleitzeitveranstaltung, d.h. es darf jederzeit gekommen und gegangen werden…

Anhänge dürfen sowohl mitgebracht, als auch zuhause gelassen werden!

Schnittchen gibt’s auch!

Wir freuen uns aufs herzlichste

das Pappenheim

PS: Anmelden, Marsch Marsch!

Samstag: Pause war gestern, am Samstag war ich in der SAE für die zweite von drei Wochen Unterricht zum Thema »Advanced Authoring« bei Andi. Das advancte am Advanced Authoring ist, dass es nicht mehr um das einfache Lingo geht, sondern um Imaging-Lingo und Lingo-3D. Unterricht von 10 bis 16 Uhr. Aus dem Haus um 6 Uhr früh, zurück gegen 20:30 Uhr (am Rückweg noch ein Döner in Fürth). Zum Ausklang Sommer-»Wetten, dass…?«.

Sonntag: Arbeiten für eine Website, die schon länger einer Umsetzung harrt. War einerseits ein älteres Versprechen, andererseits kann ich dafür eine Rechnung schreiben. Und die Kohle braucht mein Konto dringend.
Ansonsten: Vorbereitung meines CSS-Workshops am Montag.

Montag: Dritte und letzte Woche des Advanced-Authoring-Unterrichts in der SAE. Diesmal gehe ich Anfang der Woche, Montag und Dienstag, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Mal wieder zu wenig geschlafen.
Ich hoffe, man hat’s nicht all zu sehr gemerkt ab 17:15 Uhr – denn dann begann der CSS-Workshop, mit mir als Dozent. Ich fand’s – als Dozent – ganz gut, hat Spaß gemacht. Aber ich war mit Schulungen etwas aus der Übung: Deswegen war ich nicht, wie geplant, um 20 Uhr fertig, sondern erst um 21:23 Uhr, ohne Pause. Zwar anderthalb Stunden überzogen, aber ich habe alles gezeigt, was ich zeigen wollte. Hinterher noch ein bisschen Manöverkritik mit Matthias und Andi, denn an der ein oder anderen Stelle hätte ich durchaus kürzen können.
So spät nach Hause zu fahren hätte sich nicht mehr gelohnt, dann wäre ich erst gegen 1 daheim gewesen und hätte fünf Stunden später schon wieder aufbrechen müssen. Daher habe ich von vornherein eine Übernachtung eingeplant, und Holger war so nett, mein Geschnarche zu ertragen.   :-)
Eigentlich wollten wir um zehn noch in »Shrek 2« (englisch) gehen, aber dafür war’s dann um 21:45 doch zu spät. Lecker Zwiebelrahmschnitzel, noch ein paar coole Musikvideos, und dann kam wieder meine Ortlieb-Liegematte zum Einsatz. Um Mitternacht hingelegt und ich war sofort weg; Holger hat noch was weitergearbeitet.

Dienstag: Um 6 mal kurz aufgewacht, um 8 mal kurz aufgewacht, um 9 aufgestanden. Gewaschen, angezogen und aus dem Haus raus. Es regnet. Am Ostbahnhof mal wieder eine Episode aus der Serie »Fluch und Segen einer Stammstrecke«: Schon cool, wenn sämtliche S-Bahnen in der Münchner Innenstadt zwischen Ost- und Hauptbahnhof durch einen Tunnel fahren, denn dann kommt alle drei Minuten eine S-Bahn. Bloß blöd, wenn eine von den Dingern einen »Triebkopfschaden« hat und nichts mehr geht.
Eigentlich hätte ich um 09:46 mit der S7 drei Stationen nach Perlach fahren müssen. Stattdessen konnte ich erst um kurz nach 10 mit der S2 zwei Stationen bis Giesing fahren, und dort in eine bereitstehende S7 umsteigen, denn im Katastrophenfall beginnt die S7 erst ab Giesing. Statt um 10 und pünktlich zum Unterricht war ich erst um 10:25 in der SAE. Und die Anreise innerhalb Münchens hat mal wieder so lange gedauert wie mit dem ICE die Strecke Augsburg-München. Ab 2010 ist Besserung in Sicht, wenn es einen zweiten Tunnel gibt.
Unterricht von 10 bis 13 Uhr, um 13:25 mit der wieder normal fahrenden S-Bahn in die Innenstadt und mit Andi bei Subway am Marienplatz eingekehrt. Um 14:48 mit dem ICE zurück nach Erlangen. Zweihundert Kilometer weiter im Norden scheint die Sonne und es hat 23 Grad. Um 17:30 daheim.

+++

Also sorry, dass es hier in letzter Zeit nur sehr wenig und nur kurze Einträge gab (wie angekündigt). Und dass ich nicht immer gleich auf Mails antworte. Ich war ein bisschen beschäftigt.
In nächster Zeit wird es so weitergehen:

Heute nichts aufregendes mehr. two cents-Einträge schreiben und »Embedded Visual C++ 4.0« (224 MB) nebst dem »SDK for Windows Mobile 2003-based Pocket PCs« (84 MB) installieren: Für ein weiteres Projekt muss ich herausfinden, was in Sachen XHTML und CSS auf einem Pocket-PC geht. Mal sehen, wie flott das auf einem 1-GHz-G4 mit Virtual PC läuft…
Später noch »Six Feet Under« (ich nehm’s grade auf, läuft ja seit letzter Woche ab 22:15).

Morgen werde ich einen kleineren Auftrag abschließen, zumindest, was die HTML-Version betrifft. Das ist die Sache, die ich weiter oben schon beim Sonntag erwähnt habe. Außerdem steht die letzten SAE-Pflichtübung an: PHP-Flash-Kommunikation. Und ich will den CSS-Workshop nachbereiten.

Donnerstag will ich die HTML-Geschichte sicher fertig machen. Außerdem steht noch ein weiterer Auftrag an (auch eine Website), und ich will mit dem Flash-Spiel für mein Abschlussprojekt anfangen.

Freitag arbeite ich am Flash-Spiel weiter, und zur Abwechslung mache ich die HTML-Umsetzung meines Abschlussprojekts fertig.

Am kommenden Samstag (10. Juli) arbeite ich nicht.

Sonntag bin ich hoffentlich mit dem Flash-Spiel fertig, damit ich mit der PHP-Programmierung meines Abschlussprojekts anfangen kann. Ab dann gibt’s mit dem Abschlussprojekt richtig viel zu tun.
In die SAE gehe ich erst wieder am 17. Juli (der Samstagskurs macht wie gesagt in sechs Stunden das, was »mein« Montag-Dienstag-Kurs in zweimal drei Stunden macht). Ich muss allerdings davor wahrscheinlich nochmal runter, eine Sprachaufnahme für mein Projekt machen.

Könnte also wieder etwas ruhiger werden hier.

Erschienen am Dienstag, 06.07.2004 @ 22:44 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 07.07.2004

CSS-Workshop

Die »Schulungsunterlagen« zu meinem CSS-Workshop vom Montag sind online: freimark.de/schulung/css
Sieht nicht besonders schön aus, war nur quick’n'dirty.

Die Präsentation war etwas zu lang, die werde ich bei Gelegenheit nochmal überarbeiten. Die Beispiele für CSS-Layouts habe ich nicht erneut aufgeführt, denn die finden sich teilweise schon in den Ressourcen auf der rechten Seite (zusätzlich habe ich einige besonders gelungene Garden-Designs rausgesucht). Evtl ergänze ich das mal.
Punkt 7, Navigation mit CSS, muss ich auch bei Zeiten ergänzen. Im Workshop blieb nur Zeit für eine Text-Navi auf Listenbasis; Image-Replacement habe ich nicht mehr geschafft.

Wer mag, kann die Materialien für eigene Zwecke/Schulungen verwenden und verändern (Creative Commons: Attribution, Share Alike).

Wer mag, kann sich meine Facharbeit runterladen (vorerst nur mit Studentenlogin der SAE München).

Erschienen am Mittwoch, 07.07.2004 @ 13:55 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 08.07.2004

Kleines Fazit der WWDC-Keynote

Ich wollte noch ein paar Worte zur Tiger-Vorstellung auf der diesjährigen WWDC schreiben. Wer’s nicht gesehen hat, dem empfehle ich den Videostream auf Apples Website (1h 40m; 400 MB).

Da Apple nicht live gestreamt hat, habe ich den Mac-TV-Audiostream verfolgt, die ebenfalls auf Text-Ticker und Chat angewiesen waren. Nach der Keynote war ich erstmal etwas enttäuscht, da Tiger nicht die großartigen neuen Features zu versprechen schien. Es ist allerdings etwas ganz anderes, wenn man die Keynote gesehen hat, weil man dann von einigen Funktionen einen besseren Eindruck bekommt.

Wie auch bei 10.3 »Panther« soll 10.4 »Tiger« dutzende kleinere Verbesserungen bringen. Und wie schon bei Panther stellt Apple eine Reihe von Features besonders in den Vordergrund. Bei Panther waren dies:

  • Finder (verbessert)
  • iChat AV
  • Expose
  • FileVault
  • Mail (verbessert)
  • Windows-Anbindung (verbessert)
  • Unix-Unterbau (verbessert)
  • Preview
  • Fast User Switching
  • Fontbook
  • .Mac-Anbindung (verbessert)
  • Xcode

Bei Tiger werden folgende neun Funktionen besonders herausgestellt:

Am Rande erwähnt werden u.a. Core Image und der H.264-Videocodec.
Hier ein paar Worte zu einigen der neuen Funktionen, wie ich sie einschätze.

Spotlight

Spotlight ist die neue, systemweite Suche in Mac OS X. Man kann sie über ein Lupen-Icon in der rechten oberen Ecke der Menüleiste aufrufen. Die Ergebnisse werden während des Tippens inkrementell geändert: Je mehr Buchstaben ich eingebe, desto weniger passende Ergebnisse bleiben übrig. Angezeigt werden jeweils die Top5-Suchergebnisse in verschiedenen Kategorien, man kann sich aber auch alle Suchergebnisse anzeigen lassen.
Gesucht wird nicht nur in Dateinamen, sondern auch in Datei-Inhalten von E-Mails, Textdateien, Word-Dokumenten, PDFs und so weiter. Darüber hinaus werden Meta-Daten in die Suche mit einbezogen: ID3-Tags von mp3-Dateien oder der Farbmodus von Photoshop-Dateien. Wenn ich »imac cmyk« eingebe, bekomme ich alle iMac-Bilder im CMYK-Farbmodus angezeigt, keine RGB-Bilder.

Eine Spotlight-Suche (Screenshot von Thinksecret

Für mich ist das ein ziemliches Killer-Feature: Seit ich weiß, dass es in einem Jahr Tiger mit Spotlight geben wird, wünsche ich es mir jedes Mal, wenn ich etwas suche. Apple-CEO Steve Jobs hatte nicht ganz Unrecht, als er in der Keynote sagte, man findet mit Google leichter etwas im Web als mit den bisherigen Tools auf der eigenen Festplatte. Spotlight wird das ändern.
Spotlight könnte für mich auch der Grund sein, doch noch von Entourage auf Mail.app zu wechseln – falls Spotlight nicht die Datenbank von Entourage X durchsuchen kann. Wenn ich jetzt eine bestimmte Mail suche, muss ich wissen, an wen ich sie wann geschrieben habe, um die Ergebnisse einzuschränken. Besser wäre es, wenn ich mich auch noch daran erinnern kann, ob ein Suchbegriff nur im Header vorkam oder auch im Nachrichtentext. Und selbst mit dieser Menge an Einschränkungen dauert es immer noch fünf Minuten, bis Entourage 10.000 Mails durchsucht hat. Steve Jobs demonstrierte Spotlight auf einem Rechner mit angeblich 50.000 Mails (»I have over fifty-thousand e-mail messages in eighteen mailboxes on the system right here.«). Der Hammer: Inkrementelle Suche, Ergebnisse erscheinen noch während des Tippens.

Steve zeigte außerdem Spotlight-Integration in Programmen wie dem Finder (Smart Folder) oder der Systemsteuerung: Spotlight ist eine API, die Entwickler in ihre eigenen Programme integrieren können.
Suchanfragen können in Mail.app, dem Adressbuch und im Finder als »Smart Mailbox«, »Smart Group« bzw. »Smart Folder« gespeichert werden, deren Inhalte sich automatisch aktualisieren.

»Again: You can do this in your apps, too. You can integrate this technology right in.«

Spotlight könnte neben Core Image einer der Gründe dafür sein, weswegen sich Apple mit dem Spruch »Introducing Longhorn« aus dem Fenster gelehnt hat. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich finde, auch wenn Spotlight nicht das selbe ist wie WinFS.

iChat AV

iChat wurde mit 10.2 Jaguar eingeführt. Panther brachte iChat AV: Audio- und Video-Chats über eine angeschlossene Kamera, idealerweise die iSight. Zero Configuration: Anschließen, läuft.
Das iChat AV von Tiger ermöglicht Konferenzen: Audio-Konferenzen mit bis zu zehn weiteren Teilnehmern. Damit man weiß, wer gerade spricht, wird neben jedem Namen ein Soundlevel angezeigt der ausschlägt, wenn Geräusche durch das Mikrofon eines Gesprächspartners übertragen werden.
Noch cooler: Es sind Video-Konferenzen mit drei weiteren Teilnehmern möglich.

iChat AV: Videokonferenz mit insgesamt 4 Teilnehmern (Screenshot von Apple).

Der Clou: Wenn ein Teilnehmer eine besonders gute Netz-Anbindung hat, fungiert sein Rechner automatisch als Server. Die Kollegen senden jeweils ihren Upstream an den Server, der verteilt drei Downstreams in die andere Richtung.

Safari 2.0

Apples Webbrowser Safari bringt ein paar kleinere Verbesserungen: »Private Browsing« (keine Aufzeichnungen in der History oder im Cache), Speichern und Mailen von Webseiten, Durchsuchen von Bookmarks. Davon, dass Safari den Browserstatus speichert, also alle geöffneten Tabs und Fenster, ist leider nicht die Rede, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. [Ich weiß, OmniWeb kann das, aber mir gefällt die Oberfläche von OW absolut nicht und das Auge surft mit.]
Eine Bookmark-Suche ist überfällig, und sie wird auch gleich mit Spotlight integriert. Das lässt vermuten, dass man über ein zentrales Suchfeld den gesamten Bookmark-Datenbestand durchsuchen kann und dabei URL-Teile und der Seitentitel berücksichtigt werden.
Groß beworben wird das Feature »Safari RSS«, ein integrierter RSS-Reader. Ich bin weniger der RSS-Nutzer, deswegen ist das für mich auch nicht so interessant.

Der Chef-Entwickler von WebCore, WebKit und Safari bei Apple, Dave Hyatt, hat in seinem weblog »Surfin’ Safari« ein paar Einträge zu neuen Features unter der Haube geschrieben: »The Search Field«, »HTML Editing« und »Introducing the Canvas«. Mit Safari 2.0 werden neue Tags (canvas) und eine Reihe von neuen Attributen eingeführt, um die Funktionalität zu erweitern, auch im Hinblick auf Dashboard.
Auch wenn Dave Hyatt nur die besten Absichten hat, aber mir läuft da ein kalter Schauer den Rücken runter, kommt mir das doch nur all zu bekannt vor aus den Tagen der Browserkriege. Es mag für Dashboard notwendig sein, und ein Dashboard-Widget ist keine öffentlich zugängliche Website (siehe unten). Aber ich sehe das kritisch, falls das auch auf Websites eingesetzt wird. Es scheint nicht all zu dramatische Auswirkungen zu haben, so dass es wohl nicht passieren wird, dass Seiten in anderen Browsern nicht mehr funktionieren, falls man diese Attribute verwendet – abgesehen davon, dass solche Seiten nicht mehr durch den Validator kommen. Ich seh’s trotzdem kritisch…

Dashboard

Als ich Dashboard das erste Mal gesehen habe, hatte ich zwei Gedanken: Erstens: Apple sollte sich mit seinen Werbesprüchen – »Redmond, start your photocopiers« – nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: Dashboard sieht 1:1 so aus wie Konfabulator und hat auch exakt die gleiche Funktion. Außerdem hat man den »Umdreh-Effekt«, um an die Optionen eines Widgets zu kommen, genau so vor ein paar Monaten schon bei Suns Looking Glass gesehen. Erinnerungen an Watson/Sherlock kommen hoch und an einen Applematters-Artikel (»Is Apple Going to iApp Itself Into Irrelevancy?«).
Zweitens: Während ich für Konfabulator gar keine Verwendung habe, ist Dashboard für mich ein willkommenes Tool. Der Unterschied für mich ist dieser: Bei Konfabulator liegen die Widgets auf dem Desktop. Meinen Desktop sehe ich den ganzen Tag nicht, weil ein Haufen Fenster drüber liegen. Die kann ich zwar mit Expose mit einem Klick ausblenden, aber dann stören immer noch ungefährt viertausend Icons auf dem Desktop.
Dashboard löst mein Problem elegant: Es ist in Expose integriert. Ein Tastendruck, und alle Widgets legen sich über den aktuellen Bildschirm. Ein erneuter Tastendruck, und sie sind wieder weg. So kann ich mir zwei Plätze im Dock einsparen: Das Adressbuch und den Taschenrechner, evtl auch iCal.

Dashboard in Aktion: Zwei Uhren und ein Taschenrechner überlagern den restlichen Bildschirm (Screenshot von Macshrine).

Um Dashboard gab es direkt nach der Vorstellung ein ziemliches Bohei, weil es Konfabulator frappierend ähnlich sieht. Die wichtigsten Artikel zu diesem Thema stammen mal wieder von John Gruber und sind bei »Daring Fireball« erschienen: »Dashboard vs. Konfabulator« (30.06.04) und »Konfab Confab« (06.07.04). Wer sich nur die Quintessenz geben will, hier ist sie (ein Zitat von Michael Tsai):

»Developing for Dashboard is nothing like developing for Konfabulator. There was almost zero chance that I would develop a widget for Konfabulator. I’d have to learn a completely new platform, and anyone who wanted to use my widget would have to buy a license for that platform’s runtime. Dashboard widgets, on the other hand, are Web pages. I already know HTML and CSS, and I have a collection of tools for working with them. The runtime is free. If I want to use Cocoa or Java, I can do that, too. [...]

The Konfabulator developers are in an unfortunate situation, partially of their own making, but what’s getting lost in that coverage is that the Mac is now a platform for writing client-side Web applications.«

Für die ganze Diskussion, ob Dashboard ein Konfabulator-Ripoff ist oder nicht, muss man die beiden Artikel lesen, das gebe ich hier nicht wieder.
Was viel wichtiger ist, und auch im Zitat erwähnt wurde: Jeder kann ein Dashboard-Widget schreiben, da es einfach nur eine HTML-Datei ist. Sogar mehr als das. Der bereits erwähnte WebKit-Entwickler Dave Hyatt schreibt:

»I wanted to blog briefly to clear up what the widgets actually are written in. They are Web pages, plain and simple (with extra features thrown in for added measure). Apple’s own web site says “build your own widgets using the JavaScript language”, but that’s sort of misleading. The widgets are HTML+CSS+JS. They are not some JS-only thing.

In other words, each widget is just a web page, and so you have the full power of WebKit behind each one… CSS2, DOM2, JS, HTML, XMLHttpRequest, Flash, Quicktime, Java, etc. I’ll have a lot more to say later on, but I thought it important to clear that up right up front, since a lot of people were asking me about it in email and such.«

Einige Tage später führte er das noch etwas weiter aus in »Dashboard II« und »Dashboard III«. Dave regt etwas die Phantasie an, für die feuchten Träume der Web-Developer unter uns:

»As for many of the animations, fades, slides, etc in the widgets themselves., they simply look so damn cool because of Safari’s rich support for CSS3 used in conjunction with DHTML. Do you know what I talked about at WWDC? Image replacement. Sliding doors. Using opacity to create fade effects. CSS3 text truncation. Web standards. All of which are being used to full effect in Dashboard widgets. Our standards support has grown so rich and our engine has become so smooth at effects that people are constantly mistaking pure JS/DHTML/CSS stuff that people are doing for something fancier. I’ve heard “That’s HTML?!” several times in the past week.«

CSS-Guru Eric Meyer antwortet:

»So… with the skills I already possess, I can create my own Dashboard gadgets, as can thousands of similarly skilled designers? How cool is that? I’m already itching to get my hands on the Dashboard developer information, so I can find out what these things can do and how I can bend them to my will.«

Ich bin schon sehr gespannt auf die Möglichkeiten von Dashboard und kann es kaum erwarten, ein Widget zu programmieren. Es wird bestimmt tausende von Widgets geben, und da werden sicher ein paar coole Sachen dabei sein.
Wie John Gruber in einem seiner beiden Dashboard-Artikel schrieb: Jeder, der HTML und CSS beherrscht, kann sich um das Design eines Widgets kümmern. Wem der mitgelieferte Taschenrechner zu hässlich ist, baut sich einfach einen neuen. Jeder, der Javascript programmieren kann, kann einem Widget Leben einhauchen.

Datei-technisch ist ein Widget ein Bundle, in dem die HTML-Datei und alle unterstützenden Dateien enthalten sind: CSS, JS, Bilder etc.
Eric Veland hat die Widgets von der Developer-Preview-CD ins Web gestellt. Inzwischen sind sie leider wegen einer Anfrage Apples wieder offline. Ich hatte Gelegenheit, mir das Taschenrechner-Widget anzuschauen. Tatsächlich HTML 4.01 Transitional…
Bezgl der Dashboard/Koinfabulator-Diskussion und der Möglichkeiten von Dashboard-Widgets sind auch Kais dogfood-Einträge lesenswert (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) – und die Links, die er erwähnt.

Automator

Automator ist das, was zuvor als »Pipeline« durch die Gerüchteküche waberte. Einfach gesagt geht es darum, AppleScript-Anwendungen zu schreiben, ohne AppleScript schreiben zu müssen: Man klickt sich sein Script zusammen. Ich kann beispielsweise folgende Aktion zusammenklicken: »Hole mir alle Bilder von einer Website, speichere sie in einem iPhoto-Album, wandle sie in Sepia um und exportiere das Album als Quicktime-Video.« Diesen Workflow kann ich beliebig oft ausführen, wenn ich ihn allgemein genug formuliere.
Automator kann einem so viel Arbeit abnehmen, und das, ohne AppleScript-Kenntnisse besitzen zu müssen. Und ohne wissen zu müssen, wie es mit dem Script-Support einer Anwendung aussieht. Frasier Speirs schreibt (via Kai):

»Automator is both a juicy carrot and a large stick to persuade developers to make their apps scriptable. In the Tiger world, it’s clear that non-scriptable applications will be second class citizens.«

Es eröffnen sich AppleScript-unkundigen Leuten wie mir eine Menge Möglichkeiten. Nicht, dass mir AppleScript zu schwer wäre, ich bin nur zu faul, mich damit zu befassen. Dank Automator muss ich das auch nicht.

Core Image

Über Core Image hat man bisher wenig gelesen. Während der Keynote war es m.E. das Feature, über das in den Texttickern am wenigsten berichtet wurde; und es ist am ehesten die Funktion in Tiger, die man gesehen haben muss, sonst kann man sich keine Vorstellung davon machen.
Ich versuche mich mal an einer Umschreibung: Während der Keynote demonstrierte Phil Schiller mit einem kleinen Utility die Möglichkeiten von Core Image und seinen rund hundert eingebauten Filtern. Er nahm ein Bild von zwei Zebras und wandelte sie in »Electric Zebras« um, indem er mehrere Effekte von Core Image auf das Bild anwandte: verschiedene Deformationen und Farbkorrekturen. Klingt noch nicht sonderlich spannend. Er fuhr dann mit einem Linsenfilter über das Bild und man konnte deutlich sehen, dass die überlagerten Effekte in Echtzeit berechnet wurden. In einem zweiten Beispiel nahm er ein Video von einem Go-Cart-Rennen her, wandelte es in Sepia um und fuhr ebenfalls mit der Linse über das Video, erneut in Echtzeit dank »Core Video«.

Wer nicht mit Bild- oder Videobearbeitung am Computer zu tun hat, macht sich vielleicht keine Vorstellung davon. Für das, was Phil Schiller da mit dem Bild in Echtzeit gemacht hat, muss Photoshop ein paar Momente rechnen. Und für die übereinander geschichteten Filter auf dem zehnsekündigen Video muss After Effects mal eben zwanzig Minuten rechnen, aber mit Core Image/Video ging das in Echtzeit!

Die Coolness dieses Features lässt sich gar nicht in Worte fassen. Die Frage wird sein, welche Bedeutung das haben wird.

Apple hat vor einiger Zeit sein eigenes Compositing-Programm mit dem etwas uninspirierten Namen »Motion« vorgestellt.
Ich mache nicht viel mit After Effects, aber so ganz kann ich es nicht glauben wenn jemand sagt, Motion sei kein Konkurrent für After Effects. Motion berechnet Videos in einem Bruchteil der Zeit, und Zeit ist IMHO ein entscheidender Faktor. Jemand, der mit dem Funktionsumfang von Motion auskommen kann, den wird denke ich nicht mehr viel bei AFX halten. Bezüglich fehlender Features in Motion muss man vielleicht mal Version 2 abwarten.
Aber man stelle sich mal vor, Adobe macht sich Core Image und Core Video in Photoshop und After Effects zu Nutze. Die Mac-Version wäre den PC-Pendants um Generationen voraus… Allerdings ist die Frage, wie einfach sich CI und CV in bestehende, riesige Applikationen integrieren lassen. Und selbst wenn dieser Aufwand beherrschbar ist, möchte Adobe vielleicht nicht, dass die Code-Basis beider Plattformen noch weiter auseinander driftet.

Abgesehen davon bringen CI und CV den Eyecandy, den ich vermisst habe, als ich die ersten Meldungen von der Keynote hörte. Nach allem, was ich so lese und sehe:
Core Image hat das Potential, Geschwindigkeitsfragen in der Grafikdarstellung abschließend zu beantworten.
Spätestens jetzt ist klar: OS 9 ist sowas von Geschichte, ich weiß gar nicht wie.

Allerdings benötigt CI relativ aktuelle Grafikkarten, die jedoch in den momentan ausgelieferten, besseren Apple-Computern enthalten sind (Powerbooks, Power Mac G5, iMac ab 17 Zoll). Die Systemanforderungen für Motion, das laut Phil Schiller bereits CI einsetzt, sind ebenfalls nicht ohne: Eine CI-fähige Grafikkarte und idealerweise ein G5 mit Dual-2-GHz und 2 GByte RAM.

H.264-Videocodec

H.264/AVC oder auch »MPEG4 Part 10« ist, kurz gesagt, der endgültige Videocodec. Er skaliert von kleinen Bandbreiten für Handhelds bis zu HDTV und liefert bei gleicher Datenrate ein besseres Bild als bisherige MPEG4-Implementierungen wie Apple MPEG-4, DivX, XviD und Co (ergänzend zwei Heise-Meldungen: 1, 2). Für HDTV in 1080i werden angeblich nur 8 MBit/s Bandbreite benötigt.

iChat AV in Tiger wird H.264 für die Videoübertragung verwenden. Ansonsten wird uns H.264 demnächst überall begegnen: Handys werden den Codec verwenden und die kommende HD-DVD.

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Ich freue mich schon auf Tiger; leider muss ich noch ein Jahr darauf warten. Vermutlich hat Apple während der Keynote nur die Teile gezeigt, die bereits fertig waren und die Baustellen schlauerweise nicht erwähnt. Evtl sind auch die Lokalisierungen noch nicht fertig.
Apple hat bereits vor einiger Zeit erklärt, dass sie die Geschwindigkeit aus der OS-X-Entwicklung heraus nehmen wollen. Die Gründe könnten vielfältig sein: Vielleicht wollen sie ihren Mitarbeitern mal wieder Urlaub gönnen, vielleicht gehen ihnen langsam die Ideen aus, vielleicht brauchen sie für andere Ideen mehr Zeit, vielleicht wollen sie den Anwendern nicht jedes Jahr die Ausgabe von 150 Euro für das Update zumuten. Wir wissen es nicht. Vielleicht auch deswegen, um die Entwicklung mal etwas zur Ruhe kommen zu lassen und eine »stabile Basis« zu schaffen. Ich habe jetzt schon mehrfach gehört/gelesen, dass Tiger für Entwickler nette Features hat, deren Einsatz aber zur Folge hätte, dass 10.4 Mindestvoraussetzung für die Programme wird.

Mal sehen. Ich freue mich auf weitere Screenshots, Nachrichten und Berichte zu Tiger. Demnächst wird auf Arstechnica sicher wieder ein Siracusa-Review von Tiger erscheinen – spätestens dann ist alles zum neuen Release gesagt.

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Hier noch ein paar Links mit Screenshots, Berichten und Videos zu Tiger:

[Mac-TV zeigt Videos von einem installierten Tiger-System, eine Developer-Preview. Ich habe die Videos noch nicht gesehen, als ich diesen Text geschrieben habe.]

Erschienen am Donnerstag, 08.07.2004 @ 11:59 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 10.07.2004

Geschlossen

my two cents bleibt heute geschlossen. Bitte besucht www.roswitafreimark.de.

Ich bin heute nicht per E-Mail, Telefon oder Messenger erreichbar.

Erschienen am Samstag, 10.07.2004 @ 0:01 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 12.07.2004

Nichts verpasst

Eigentlich finde ich es ganz gut, dass das Wetter derzeit etwas trübe ist, und es tagsüber um die 20 Grad hat. Da ich eh den ganzen Tag vor dem Rechner hocke weiß ich zumindest, dass ich nichts verpasse.
Aber in ein, zwei Wochen kann die Wetterlage wieder ganz anders aussehen, wenn sich das Tief verzogen hat.

Erschienen am Montag, 12.07.2004 @ 15:56 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 13.07.2004

64 Bit

Ach Ding, bevor ich’s vergesse: Sehr guter Artikel von Simson Garfinkel bei Technology Review zum Thema Sinn und Unsinn ovn 64-Bit-Prozessoren und -Betriebssystemen: »Wieviele Bit braucht der Computer?« (Druckversion; Übersetzung: Ben Schwan).
Pflichtlektüre für all die “Experten” die überlegen, auf 64-Bit-Prozessoren umzusteigen.

Als Apple-User stellt sich die Frage nicht so sehr, da die Power Macs nur noch mit G5-Prozessoren bestückt werden – IBMs PPC 970.
Seit der Tiger-Preview auf der WWDC vor zwei Wochen wirbt Apple damit, dass Mac OS X 10.4 »Tiger« mit einer verbesserten 64-Bit-Unterstützung daher kommt. Dankenswerterweise hauen sie einem das nicht mit größer-satter-lecker um die Ohren, wie es sonst gerne getan wird. Stattdessen erläutern sie auf der Seite, welche Anwendungen von 64 Bit profitieren: Alles, was extrem viel Speicher braucht.
Das ist auch das Fazit von Garfinkels Artikel: Word läuft wegen 64 Bit nicht schneller.

Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 6:39 | Kommentare deaktiviert
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»We know something you don’t know«

Matthew hat mich vor einiger Zeit auf DJ Format aufmerksam gemacht, und Holger hat mir die Videos von Ruben Fleischer gezeigt.
Beim ersten Video, »We know something« hab’ ich mich kaputt gelacht: Einerseits ein Hip-Hop-Video, in dem kein Klischee fehlen darf (im Auto durch die Landschaft fahren, Basketball, Ghettoblaster, Perspektiven von oben und unten…), andererseits sind die Akteure in Tierkostümen unterwegs. Muss man gesehen haben!


 
ruben.fm/format.html
, 26 MB

Das andere Video, »The Hit Song«, ist technisch sehr genial. Wenn man mal ein professionelles Video braucht, dann ruft man Ruben Fleischer an, nachdem man dieses Video gesehen hat:


 
ruben.fm/hits.html
, 20 MB

Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 7:15 | Kommentare deaktiviert
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Emulator Blues

Ich genehmige mir heute morgen mal eine ganz kleine Auszeit und nutze die Gelegenheit, ein paar kurze Weblog-Einträge vom Stapel zu lassen. Etwas, über das ich letzte Woche schon schreiben wollte, aber mangels Zeit nicht konnte, ist der Emulator Blues. Unterzeile: »oder: Die Geschichte von einem der auszog, einen Pocket-PC-Emulator zu installieren.«

Für ein Projekt, das im Laufe der nächsten Wochen an Fahrt gewinnt, kann es passieren, dass ich HTML-Seiten für den Internet Explorer des Pocket PC – »pIE« – erstellen muss.
Um die Seiten auch testen zu können macht es Sinn, diese auf einem Pocket PC zu testen. Was macht man, wenn man nicht über einen Pocket PC verfügt? Man installiert sich einen Emulator.

Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Dass die Sache vermutlich zäh wie Gummi ablaufen würde – ein Emulator (Pocket PC) in einem Emulator (WinXP in Virtual PC auf OS X) – stellt dabei noch nicht das Problem dar.
Kann man sich von Microsofts Website einen, sagen wir, 40 MB großen Installer runterladen, der einem einen Pocket-PC-Emulator installiert? Natürlich nicht. Stattdessen muss man sich eine Reihe von Software-Paketen herunterladen:

  • Microsoft ActiveSync 3.7
    3,7 MB
  • SDK for Windows Mobile 2003-based Pocket PCs (»Pocket PC SDK«)
    84,1 MB
  • Emulator Images for Windows Mobile 2003-based Pocket PC Development
    33,0 MB
  • eMbedded Visual C++ 4.0 (falls man nicht das Visual Studio .NET 2003 hat)
    224,2 MB
  • eMbedded Visual C++ 4.0 Service Pack 3
    57,7 MB

Insgesamt 402,7 MB. Für einen Emulator.

Bei eMbedded Visual C++ ist sind zwei Dinge wichtig: Erstens, die richtige von zwei Setup-Dateien starten und zweitens den CD-Key eingeben, der ganz unten auf der Seite steht.
Nicht zu vergessen, dass bei der Installation eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden sollte. Dafür hat man in einem Team-Weblog von Microsoft einen Extra-Eintrag gewidmet: »How to install the Pocket PC Emulator«
Ein Howto für die Installation eines Emulators? Spätestens jetzt kann man sich schon mal denken: »Die haben doch den Arsch offen.«

Moment, geht ja noch weiter. Ich installiere also Virtual PC, installiere WinXP, installiere zwanzig wichtige WinXP-Patches (!) und installiere ein Rudel Software, um einen Emulator zu bekommen. Um dann festzustellen, dass es nicht läuft, weil ich ActiveSync vergessen habe (zu dem Zeitpunkt kannte ich das Howto noch nicht).
Also die WinXP-Installation gelöscht (sicher ist sicher), neu installiert, die zwanzig wichtigen WinXP-Patches erneut installiert und ActiveSync runtergeladen. Vielleicht ist an dieser Stelle der Ausdruck »zum Glück« angebracht, denn wer weiß, was noch gekommen wäre. Zum Glück ging es an dieser Stelle nicht weiter: Die Installation des ersten Software-Pakets, ActiveSync, scheiterte. Auf einem frisch installierten und gepatchted Windows blieb die Installation bei 92% hängen.

Ziemlicher Aufwand, um einen Emulator zu installieren.

Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 7:40 | Kommentare deaktiviert
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Spotlight & Dashboard revisited

Kai schreibt’s gerade: Ein neuer Artikel von John Gruber zu Spotlight, mit Detailwissen zur Funktionsweise. Demnach kann Spotlight nur einzelne Dateien indizieren und keine Datenbanken. Es werden angeblich auch nur die ersten 100 K des Inhalts indiziert, um die Indizierung zu beschleunigen. Aus diesem Grund solle Mail.app in Tiger vom mbox-Format auf einzelne Dateien umgestellt werden: Eine Datei pro Nachricht.
Das würde bedeuten, dass Spotlight sehr wahrscheinlich nicht auf den Mailbestand in der Entourage-Datenbank wird zugreifen können. Das wiederum heißt, dass mein möglicher Wechsel von Entourage zu Mail.app in Tiger wahrscheinlicher geworden ist.

Davon ab geht die Diskussion um Dashboard und Apples HTML-Erweiterungen weiter. Es wird vermutlich darauf hinaus laufen, dass man diesbezüglich einen standardkonformen Weg wählt und den HTML-Standard nicht verwässert. Alles Weitere bei Dave Hyatt (maßgeblich verantwortlich für WebKit, WebCore, Safari und Dashboard bei Apple) und Eric Meyer (CSS-Guru, ehemals »Standards Evangelist« bei Netscape). Nicht wundern: Bei Dave sind die Einträge absteigend sortiert, bei Eric aufsteigend.

Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 13:01 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 15.07.2004

Wasserstandsmeldung

Soll keiner glauben, dass ich zu viel Zeit hätte, nur weil ich am Dienstag mal vier Einträge geschrieben habe. Tatsächlich habe ich an diesem Dienstag 14 Stunden gearbeitet – schon wieder. Bei mir ging es zu wie auf der Post: Diverse Telefonate mit drei Kunden und einem Dienstleister, verschiedene dienstliche Mails und Chats, nebenbei eigentlich gearbeitet. Kundin ruft an und sagt, dass sie bis Mittwoch-Abend eine neue Domain mit einer ersten Seite darauf braucht, in den nächsten Tagen mehr (habe ich natürlich erledigt, keine Frage). Außerdem eine Testseite für das Pocket-PC-Projekt gebastelt und eine andere Website fertiggestellt: modern-bartending.de

modern bartending war für einen Tag mein SAE-Abschlussprojekt, bevor sich eine andere Gelegenheit aufgetan hat, die ich nicht ausschlagen konnte. Dennoch stand das Versprechen für modern bartending bereits im Raum, so dass ich deren Seite fertig machen musste. Was ich natürlich auch gerne getan habe!
Es handelt sich um die Website von Matthias Knorr und Anna Hilb. Er ist zweifacher Deutscher Meister im Flair-Bartending und sie konnte auch schon einige Erfolge feiern. Beim Flair-Bartending werden nicht nur lecker Cocktails gemixt, sondern das Ganze wird mit Show verbunden: Jonglage, Feuer, Synchronshows.
Falls Ihr mal für eine Veranstaltung einen Barservice benötigt und wenn es auch noch ein besonderer Barservice sein darf, dann engagiert Matthias und Anna! Ihr Einsatzgebiet ist ganz Deutschland, vor allem Süddeutschland. Sie bieten außerdem Kurse im Flait-Bartending an (Voraussetzung: Berufserfahrung als Barkeeper).

Derzeit ist nur die HTML-Website online. Diese wird in Kürze noch weiter ausgebaut, mit News, Bildern und Videos. In einigen Wochen folgt eine Flash-Variante.

Erschienen am Donnerstag, 15.07.2004 @ 9:58 | Kommentare deaktiviert
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Alles Gute nachträglich

Mein iBook ist gestern drei geworden. Das Teil läuft und läuft und läuft. Und selbst nach drei Jahren sieht es noch besser aus als manches neue PC-Notebook; einfach zeitloses Design.
Der Akku ist freilich gealtert und hält nur noch knappe anderthalb Stunden. Aber ansonsten keine Probleme. Dass ich versäumt habe, einen AppleCare Protection Plan abzuschließen hat somit nichts ausgemacht.

Erschienen am Donnerstag, 15.07.2004 @ 12:30 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 21.07.2004

Schluss mit lustig

Nein, ich gebe das Bloggen nicht auf, auch wenn hier im Moment wenig passiert, und auch wenn das Geheule in der »Blogosphäre« derzeit groß ist (»Sinnkrise« und ähnlicher Quatsch). Ich habe nur viel zu tun.
Zur Erinnerung: Bis 5. August, 17 Uhr, muss ich mein CMD-Abschlussprojekt in der SAE abgeben. Die verbleibende Zeit bis dahin brauche ich auch dringendst, deswegen müssen andere Dinge liegen bleiben. Das Weblog hat im Moment gar keine Priorität bei mir, obwohl ich gerne zum einen oder anderen Thema was schreiben würde.

Ich weiß noch nicht, in wie weit ich nach dem 5.8. zum Schreiben komme. Das Abschlussprojekt ist dann zwar rum, aber eine Woche später stehen die theoretische und praktische CMD-Abschlussprüfung an, und ich habe sofort drei Aufträge, an denen ich arbeiten kann. Das sind zwar kleinere Sachen, die mich nicht reich machen. Aber die brauche ich dringend, da mein Konto im Keller ist.

Schau’ mer mal, dann seh’ma schon, wie’s hier im August weitergeht. Bis dahin gebe ich zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.

Erschienen am Mittwoch, 21.07.2004 @ 15:24 | Kommentare deaktiviert
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