Dienstag, 13.07.2004
Ach Ding, bevor ich’s vergesse: Sehr guter Artikel von Simson Garfinkel bei
Technology Review zum Thema Sinn und Unsinn ovn 64-Bit-Prozessoren und -Betriebssystemen: »
Wieviele Bit braucht der Computer?« (
Druckversion; Übersetzung: Ben Schwan).
Pflichtlektüre für all die “Experten” die überlegen, auf 64-Bit-Prozessoren umzusteigen.
Als Apple-User stellt sich die Frage nicht so sehr, da die Power Macs nur noch mit G5-Prozessoren bestückt werden – IBMs PPC 970.
Seit der Tiger-Preview auf der WWDC vor zwei Wochen wirbt Apple damit, dass Mac OS X 10.4 »Tiger« mit einer verbesserten 64-Bit-Unterstützung daher kommt. Dankenswerterweise hauen sie einem das nicht mit größer-satter-lecker um die Ohren, wie es sonst gerne getan wird. Stattdessen erläutern sie auf der Seite, welche Anwendungen von 64 Bit profitieren: Alles, was extrem viel Speicher braucht.
Das ist auch das Fazit von Garfinkels Artikel: Word läuft wegen 64 Bit nicht schneller.
Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 6:39
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Matthew hat mich vor einiger Zeit auf DJ Format aufmerksam gemacht, und Holger hat mir die Videos von Ruben Fleischer gezeigt.
Beim ersten Video, »We know something« hab’ ich mich kaputt gelacht: Einerseits ein Hip-Hop-Video, in dem kein Klischee fehlen darf (im Auto durch die Landschaft fahren, Basketball, Ghettoblaster, Perspektiven von oben und unten…), andererseits sind die Akteure in Tierkostümen unterwegs. Muss man gesehen haben!

ruben.fm/format.html, 26 MB
Das andere Video, »The Hit Song«, ist technisch sehr genial. Wenn man mal ein professionelles Video braucht, dann ruft man Ruben Fleischer an, nachdem man dieses Video gesehen hat:

ruben.fm/hits.html, 20 MB
Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 7:15
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Tags: Musik
Ich genehmige mir heute morgen mal eine ganz kleine Auszeit und nutze die Gelegenheit, ein paar kurze Weblog-Einträge vom Stapel zu lassen. Etwas, über das ich letzte Woche schon schreiben wollte, aber mangels Zeit nicht konnte, ist der Emulator Blues. Unterzeile: »oder: Die Geschichte von einem der auszog, einen Pocket-PC-Emulator zu installieren.«
Für ein Projekt, das im Laufe der nächsten Wochen an Fahrt gewinnt, kann es passieren, dass ich HTML-Seiten für den Internet Explorer des Pocket PC – »pIE« – erstellen muss.
Um die Seiten auch testen zu können macht es Sinn, diese auf einem Pocket PC zu testen. Was macht man, wenn man nicht über einen Pocket PC verfügt? Man installiert sich einen Emulator.
Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Dass die Sache vermutlich zäh wie Gummi ablaufen würde – ein Emulator (Pocket PC) in einem Emulator (WinXP in Virtual PC auf OS X) – stellt dabei noch nicht das Problem dar.
Kann man sich von Microsofts Website einen, sagen wir, 40 MB großen Installer runterladen, der einem einen Pocket-PC-Emulator installiert? Natürlich nicht. Stattdessen muss man sich eine Reihe von Software-Paketen herunterladen:
- Microsoft ActiveSync 3.7
3,7 MB
- SDK for Windows Mobile 2003-based Pocket PCs (»Pocket PC SDK«)
84,1 MB
- Emulator Images for Windows Mobile 2003-based Pocket PC Development
33,0 MB
- eMbedded Visual C++ 4.0 (falls man nicht das Visual Studio .NET 2003 hat)
224,2 MB
- eMbedded Visual C++ 4.0 Service Pack 3
57,7 MB
Insgesamt 402,7 MB. Für einen Emulator.
Bei eMbedded Visual C++ ist sind zwei Dinge wichtig: Erstens, die richtige von zwei Setup-Dateien starten und zweitens den CD-Key eingeben, der ganz unten auf der Seite steht.
Nicht zu vergessen, dass bei der Installation eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden sollte. Dafür hat man in einem Team-Weblog von Microsoft einen Extra-Eintrag gewidmet: »How to install the Pocket PC Emulator«
Ein Howto für die Installation eines Emulators? Spätestens jetzt kann man sich schon mal denken: »Die haben doch den Arsch offen.«
Moment, geht ja noch weiter. Ich installiere also Virtual PC, installiere WinXP, installiere zwanzig wichtige WinXP-Patches (!) und installiere ein Rudel Software, um einen Emulator zu bekommen. Um dann festzustellen, dass es nicht läuft, weil ich ActiveSync vergessen habe (zu dem Zeitpunkt kannte ich das Howto noch nicht).
Also die WinXP-Installation gelöscht (sicher ist sicher), neu installiert, die zwanzig wichtigen WinXP-Patches erneut installiert und ActiveSync runtergeladen. Vielleicht ist an dieser Stelle der Ausdruck »zum Glück« angebracht, denn wer weiß, was noch gekommen wäre. Zum Glück ging es an dieser Stelle nicht weiter: Die Installation des ersten Software-Pakets, ActiveSync, scheiterte. Auf einem frisch installierten und gepatchted Windows blieb die Installation bei 92% hängen.
Ziemlicher Aufwand, um einen Emulator zu installieren.
Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 7:40
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Tags: job, Web
Kai
schreibt’s gerade: Ein
neuer Artikel von John Gruber zu Spotlight, mit Detailwissen zur Funktionsweise. Demnach kann Spotlight nur einzelne Dateien indizieren und keine Datenbanken. Es werden angeblich auch nur die ersten 100 K des Inhalts indiziert, um die Indizierung zu beschleunigen. Aus diesem Grund solle Mail.app in Tiger vom mbox-Format auf einzelne Dateien umgestellt werden: Eine Datei pro Nachricht.
Das würde bedeuten, dass Spotlight sehr wahrscheinlich nicht auf den Mailbestand in der Entourage-Datenbank wird zugreifen können. Das wiederum heißt, dass mein
möglicher Wechsel von Entourage zu Mail.app in Tiger wahrscheinlicher geworden ist.
Davon ab geht die Diskussion um Dashboard und Apples HTML-Erweiterungen weiter. Es wird vermutlich darauf hinaus laufen, dass man diesbezüglich einen standardkonformen Weg wählt und den HTML-Standard nicht verwässert. Alles Weitere bei Dave Hyatt (maßgeblich verantwortlich für WebKit, WebCore, Safari und Dashboard bei Apple) und Eric Meyer (CSS-Guru, ehemals »Standards Evangelist« bei Netscape). Nicht wundern: Bei Dave sind die Einträge absteigend sortiert, bei Eric aufsteigend.
Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 13:01
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Tags: Apple, tiger