Archiv für August 2004

Freitag, 06.08.2004

Finishing Move

Es ist vollbracht! Mein SAE-Abschlussprojekt ist über die Bühne.
Zum Schluss wurde es nochmal spannend: Von Mittwoch auf Donnerstag durchgearbeitet, ich habe am Donnerstag-Morgen nur eine Stunde im Zug zwischen Nürnberg und München geschlafen. Um 10 nach 10 war ich in der neuen SAE (ich werde noch berichten) und habe mich im Übungsraum an einen Rechner gesetzt.
Anke war für ihr Abschlussprojekt schon da, und mit der Zeit kamen weitere Kollegen. War eine nette Stimmung, wir haben uns gegenseitig bei Fragen geholfen.

Die Deadline war 17 Uhr, und bereits in den Vorgaben stand: Ab 17:01 Uhr gibt es pro Tag Verspätung 3 Prozentpunkte Abzug auf die Projektnote.
Ich konnte die gebrannte CD um 16:57 Uhr überreichen.   :-)

So sieht’s aus:

Screenshot der Website

Die Website ist noch nicht auf ihrer offiziellen Domain golf-oberpfalz.de online, allerdings gibt es eine Kopie auf meiner Referenzseite: freimark.de/referenzen/local/gco

Das Projekt besteht aus vier Teilen:

Wer sich gerne mal im CMS etwas umschauen möchte, kann das gerne tun (ruhig auch Sachen verändern, passiert nichts). Hier die Login-Daten (Benutzername/Passwort):

  • Administrator: admin/admin
  • Gastro-Zugang: gastro/gastro
  • Trainer 1: pro1/pro1
  • Trainer 2: pro2/pro2
  • Ein Mitglied: stefan/stefan

Das Spiel musste inhaltlich nichts mit der Website zu tun haben; ich habe ein kleines Ballerspiel gemacht.
Bei der Flash-Website war mir ausnahmsweise Aussehen mal wichtiger als Inhalt: Ich wollte mehr Funktionen einbauen, und deswegen blieb u.a. für die Unterseiten keine Zeit mehr… Beim Spiel musste ich ebenfalls ein paar Abstriche machen.

Das Spiel ist inspiriert durch »Pencil Whipped«. Eigentlich wollte ich noch Sprachaufnahmen machen, aber auch dafür war es am Schluss zu eng.

Mein Dank für die Unterstützung bei der Umsetzung der Website geht an:

  • Tipps bei Flash-Problemen: Andi Kruse, Matthias Vogel, Holger Eggert
  • Grafische Beratung: Christina Deyringer, Stefie Furtner
  • Sound-Design: Holger Eggert
  • Dank auch an die Kollegiaten von der SAE und die Beta-Tester!

Die Fotos stammen überwiegend von mir, einige sind von Matthew Ulbrich.

Erschienen am Freitag, 06.08.2004 @ 15:31 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 07.08.2004

Do Androids dream of electric Sheep?

Gestern Abend habe ich mich nach längerer Zeit mal wieder mit Martin in Nürnberg getroffen. Wir hatten uns beide viel zu erzählen, daher sind wir vor dem obligatorischen Kinofilm noch für zwei Stunden in den Wies’n-Biergarten an der Wöhrder Wiese gegangen. Details kann ich hier natürlich nicht wiedergeben.

Um 20:45 begann im AD5 die kurze Werbung, nur 12 Minuten inklusive drei Trailern. Unter anderem »Hellboy« (Trailer, IMDB): Matthias und Andi haben die deutsche Website gemacht und können den Film empfehlen; auch an anderer Stelle habe ich positives über diese Comicverfilmung gelesen.

Aber dieser Eintrag handelt nicht von Biergärten oder Hellboy und Kumpanei, sondern von »I, Robot« (Trailer, IMDB).   :-)
Regie führte Alex Proyas. Bekanntere Filme von ihm sind »Dark City« und »The Crow«. »Dark City« hat er auch geschrieben und produziert.
Will Smith, bekannt aus »Bad Boys« und »Men in Black«, spielt den Polizist Detective Spooner. Ihm zur Seite steht Bridget Moynahan als Dr. Calvin. Sie war bereits in »Der Einsatz« neben Colin Farrell zu sehen.

Das adaptierte Drehbuch stammt von Jeff Vintar; die Geschichte von »I, Robot« basiert auf den Erzählungen von Isaac Asimov. Nicht zu verwechseln mit der in der Überschrift genannten Story von Philip K. Dick von 1968, die im Jahr 1982 von Ridley Scott in »Blade Runner« verfilmt wurde.
Grundlage der Handlung sind die drei Gesetze der Robotik nach Asimov:

  1. Ein Roboter darf einem Menschen keinen Schaden zufügen oder durch unterlassene Hilfeleistung einen Schaden zulassen.
  2. Ein Roboter muss dem Menschen gehorchen, es sei denn, der Befehl steht im Konflikt mit dem ersten Gesetz.
  3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies tritt in Konflikt zum ersten oder zweiten Gesetz.

Ich will nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nur so viel: Detective Spooner hat eine Abneigung gegen Roboter, die im Jahr 2035 allgegenwärtig sind. Daher stößt er auch zunächst auf Unverständnis als er seinen Vorgesetzten davon überzeugen will, dass ein Roboter den bedeutendsten Robotik-Wissenschaftler getötet haben soll.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Interessante Story mit ein paar netten Einfällen, nicht unbedingt vorhersagbar, und die Plot-Holes halten sich auch in Grenzen. Außerdem wartet der Film mit ein wenig Tiefgang auf. Davon ab natürlich solide Action und State-of-the-Art Special Effects!

Der halbe Abspann besteht aus Mitwirkenden, die irgendwie mit der Tricktechnik zu tun hatten, aber an den Elf-Minuten-Abspann von »Starship Troopers« kommt er glaube ich nicht heran.   :-)
Ich sehe mir ja gerne Abspänne an: Nicht nur, weil vielleicht noch eine Szene kommt, sondern auch aus ein paar anderen Gründen:

  • Bei guten Vor- oder Abspännen interessiert mich immer, welche Firma die Titles bzw. Endcredits gemacht hat.
  • Wird der Webmaster angeführt? »Matrix: Revolutions« war bislang der einzige Film, bei dem mir das aufgefallen ist. Bei »I, Robot« wurden immerhin die System-Administratoren gelistet.
  • Kommt irgendein Film ohne die Nennung des Caterings oder gar des Chefs aus? Ebenfalls mehr oder weniger obligatorisch: Financial Services und Assurance.

Bei effektlastigen Filmen ist auch immer wieder interessant, welche Namen Special-Effects-Unternehmen haben. Bisher am besten gefallen hat mir dabei die »Pixel Liberation Front«, die schon 1999 in »Fight Club« für die Befreiung der Pixel gesorgt hat. In »I, Robot« waren sie wieder vertreten, außerdem tauchen sie in diesem Jahr noch in den Abspännen von »The Bourne Supremacy«, »Sky Captain and the world of tomorrow« und »Blade: Trinity« auf.
Auch nicht schlecht, aus dem Robot-Abspann: »Rainmaker«.

Übrigens war für die Effekte nicht ILM als »Oberfirma« zuständig, sondern Weta (»Herr der Ringe«). Ein Apple-Logo (wg. Shake) wie bei den letzten beiden Herr-der-Ringe-Filmen wurde aber nicht eingeblendet.   :-(

Als Studio und Distributor zeichnet 20th Century Fox verantwortlich. Der Film läuft 116 Minuten im Seitenverhältnis 2,35:1.

Erschienen am Samstag, 07.08.2004 @ 14:49 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 08.08.2004

Neue Handynummer

Meine Handynummer hat sich geändert. Die neue Nummer lautet: 0163 – 230 78 20.
Nicht die schönste Nummer – wurde zufällig zugeteilt. Eigentlich wollte ich als Wunschrufnummer 37346275 (Vanity für “FREIMARK”), aber als Wunschrufnummer gehen nur 7 Ziffern und die ersten 7 waren auch schon weg. Für eine andere Nummer waren mir die 15 Euro dann zu viel…

Das Netz ist E-Plus. Man kann mich jetzt sogar wieder auf dem Handy anrufen, wenn ich zu Hause bin: Mit E-Plus habe ich an meinem Schreibtisch in Hüttendorf Empfang. Goldene Zeiten!
Im neuen Handy, Nokia 6230 in Graphit, habe ich mit der D1-Karte 1-2 von 7 Balken Feldstärke, mit E-Plus im gleichen Gerät sind es 4-5.

Das Nokia 6230, vorgestellt im März, ist ein recht nettes Teil, das ich für nur 30 statt 130 Euro bekommen habe. Es ist ein Series-40-Telefon und mit allen Schikanen ausgestattet:

  • 103 x 44 x 20 mm (76 cm3), 97 Gramm mit 850 mAh LiIon-Akku
  • Triband
  • EDGE und GPRS, jeweils Klasse 10, außerdem HSCSD
  • Java 2 Micro Edition
  • IrDA, wer’s noch braucht…
  • Bluetooth
  • SyncML
  • Lautsprecher
  • Radio
  • 32 MB große MCC-Karte
  • VGA-Kamera für Fotos und Videos
  • MPEG4-Unterstützung (3GPP, H.263)
  • TFT-Display mit 16 Bit Farbtiefe
  • E-Mail-Client für die Abfrage von POP3- und IMAP4-Postfächern und das Versenden per SMTP (über GPRS)

Aber keine Sorge, am Strand frage ich keine E-Mails ab, auch wenn ich es könnte.   :-)
Nett sind auch die mp3-Klingeltöne und mp3-Wecktöne. Mein Weckton von Badesalz, falls es jemanden interessiert.   ;-)

+++

Dass ich mir das 6230 kaufe, war von langer Hand geplant: Schon im Januar habe ich überlegt, ob es das 6230 oder das 6600 werden soll. Im Februar erschien iSync 1.4, das zwar Unterstützung für das 6600, aber nicht für das für März angekündigte 6230 brachte. Ein 6600 kaufte ich mir dann erstmal nicht, denn ich hatte versäumt, den D1-Vertrag rechtzeitig zu kündigen, so dass er sich automatisch bis 23. Oktober verlängerte.:-(
Mit einer Free&Easy-Karte von E-Plus testete ich die Inhouse-Netzverfügbarkeit bei mir daheim und entschied mich, im Spätsommer einen E-Plus-Vertrag abzuschließen. Hintergedanke: Bis dahin kommt bestimmt auch eine neue iSync-Version raus, die das 6230 unterstützt (übrigens werden von iSync derzeit ausschließlich Nokia-Modelle mit Symbian OS unterstützt).

Ende Juli munkelte Thinksecret, dass iSync 1.5 im Anmarsch wäre. In der Meldung war zwar nur von Support für neue Modelle von SonyEricsson und Motorola die Rede, aber für mich war es das Signal, mich mal wieder um die Handyfrage zu kümmern.
Angesichts der vermuteten fehlenden Unterstützung für neue Nokia-Handies hatte ich mich ja schon damit abgefunden, das 6600 zu nehmen. Im Gegensatz zum 6230 ist es zwar ein Symbian-Smartphone (Series 60 statt Series 40). Aber es ist größer, schwerer und teurer als das 6230, und das 6230 hat, da es später auf den Markt kam, einige Gimmicks mehr: 32 MB große MMC gleich mitgeliefert (kostet beim 6600 extra), Radio, Lautsprecher, mp3-Klingel- und -Wecktöne.

Am 31. Juli, ein Samstag, fuhr ich in die Stadt und erkundigte mich nach Preisen für das 6600 und 6230. Ergebnis: In einem unabhängigen Mobilfunkladen, der sich erstaunlicherweise immer noch halten kann, würde das 6600er 200 Euro kosten, das 6230 die Hälfte. Einmal um die Ecke gegangen, in den E-Plus-Laden. Das 6600 hätten sie nicht da, und falls es überhaupt nochmal kommt, würde es 200 Euro kosten. Warum ich denn nicht das 6230 nehme, das haben sie gerade wieder reinbekommen, kann mehr, und derzeit könnten sie es für 30 Euro statt 99 anbieten.
Ich: »30 Euro?! Für das 6230?«
Er: »Ja, 30 Euro.«
Ich war etwas baff und verabschiedete mich erstmal (»Danke, merke ich mir.«).

Daheim ins Web und gegoogelt, ob das 6230 nicht doch schon vom Mac unterstützt wird, wenn auch nicht offiziell von Apple. Zunächst Enttäuschung:

»Just for the record, there is a tip on Mac OS X Hints that suggests it might be possible to fiddle with the Nokia Series 60 Phone support in iSync to support the 6230. Sorry folks, it doesn’t work.«

(Quelle: justinknol.net vom 01.06.2004)

Aber dann stieß ich auf PhoneDirector (auch justinknol.net schreibt darüber). Ein Mac-Programm für 30 Dollar, das einen Haufen Zeug kann. Damit war klar: Ich nehme das 6230. Falls die nächste iSync-Version keinen Support dafür mitbringt, kann ich immer noch auf PhoneDirector zurückgreifen. Bis dahin begnüge ich mich damit, einmal die Telefonnummern aus der alten SIM auf die neue SIM zu kopieren.

Naja, der langen Rede kurzer Sinn: Am Montag, 2. August, war ich wieder im E-Plus-Laden. Da ein neuer Monat angefangen hat, galten auch neue Preise: An sich sollte das 6230 jetzt regulär 129 statt 99 Euro kosten, aber aus Kulanz bekam ich noch den alten Preis, 29 Euro. Als Tarif nahm ich den Privat-Tarif Plus: Keine Grundgebühr, knappe 10 Euro Mindestumsatz.

Falls jemand einen lesenswerten Test zum 6230 lesen möchte: xonio.com

Erschienen am Sonntag, 08.08.2004 @ 15:56 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 10.08.2004

Ladykillers

Filme der Coen-Brüder zeichnen sich durch drei Dinge aus.
Erstens: Die Liebe zum Detail. Szenenbilder, Szenenzitate innerhalb des Films, die Musik: Alles fügt sich perfekt zusammen, nichts ist zufällig.
Zweitens: Die handelnden Personen, stets Leute wie Du und ich, bringen sich auf glaubwürdige Weise in völlig unglaubwürdige Situationen.
Drittens: Subtiler, aber doch schwarzer Humor, der sich aus Zweitens ergibt.

Vor allem der zweite Punkt traf besonders auf »Fargo«, »The Big Lebowski«, »O Brother, Where Art Thou?« und »The Man Who Wasn’t There« zu. »Ladykillers« geht sehr stark in Richtung »O Brother«, und wem dieser Film gefallen hat, dem wird auch »Ladykillers« zusagen.

Die Filme der beiden treffen nicht jedermanns Geschmack, denn Coen-Filme sind anders. Ihr letztes Werk, »Intolerable Cruelty« (»Ein unmöglicher Härtefall«) war IMHO ein Hollywood- und Mainstream-kompatibler Ausrutscher ins Romanzenmilieu, aber kein »echter Coen«. [Wobei ich zugeben muss, dass selbst ich als Coen-Fan »Barton Fink«, der neulich im ZDF gezeigt wurde, etwas arg seltsam fand.]

»Ladykillers« (IMDB, Trailer) ist ein Remake eines Films von 1955, damals mit Alec Guinness in der Hauptrolle. Das Buch stammt von Wiliam Rose (für das 1955er Original), während Joel Coen diesmal nur das Drehbuch geschrieben hat.
Ich kenne den Film aus den 50ern nicht, so dass ich nicht beurteilen kann, wie viel in der Neuauflage von den Coen-Brüdern stammt. Ich finde ihn jedenfalls sehr Coen’esk.

Ohne zu viel zu verraten: Tom Hanks spielt Professor G.H. Dorr, der ein Zimmer bei einer alten Witwe (Irma P. Hall als Marva Munson) anmietet. Der perfekte Gentleman nutzt den Vorratskeller, um mit einigen Bekannten Musik des Rokoko zu üben – angeblich. Tatsächlich planen sie den großen Coup.
Ich sag’ mal so: Wenn Steve Buscemi auch in diesem Coen-Film mitgespielt hätte, wäre er mit Sicherheit gestorben. Damit ist für Coen-Fans eigentlich genug gesagt.   :-)
Achtung: Der Trailer verrät für meinen Geschmack zu viel!

»Ladykillers« ist ein rundum gelungener Film: Die Story ist durchdacht und wartet mit einigen Überraschungen auf, außerdem wird sie kurzweilig erzählt. Die oben angeführte Liebe zum Detail schlägt auch hier voll zu: Perfekte Kameraeinstellungen, immer passende Musik, die Bilder erzählen die Story vom Anfang bis zum Schluss.
Dann die Schauspieler: Ein Wort: Genial. Man nimmt nicht nur allen Akteuren ihre Rolle ab, jede/r hat auch noch einen ganz eigenen Charakter und den einen oder anderen Tick. [Einen guten Teil des Witzes macht aus, dass das »Ensemble« aus völlig unterschiedlichen Typen besteht.]

Fazit: Anschauen!

Studio: Touchstone Pictures. Distributor: Buena Vista.
Seitenverhältnis: 1,85:1. Dauer: 104 Minuten.

Erschienen am Dienstag, 10.08.2004 @ 1:12 | Kommentare deaktiviert
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VOX gräbt weiter

Bei VOX geht es heute Abend ohne Pause in die zweite Staffel von »Six Feet Under«: Dienstags von 22:15 bis 23:25 Uhr. Die dritte Staffel folgt in einigen Wochen direkt nach der zweiten Season.
Die Quoten für VOX sind gut und liegen über dem Senderdurchschnitt (falls jemand an Quoten glaubt).

Bloß schade, dass »Monk« parallel auf RTL läuft. Heute kommt die sechste Folge der ersten Staffel; die ersten drei Folgen habe ich verpasst. Mir gefällt die pedantische Art der Rolle und deren Beobachtungsgabe – ein zweiter Columbo. Mit Tony Shalhoub (Nebenrollen u.a. in »Galaxy Quest« und »Men in Black«) ist die Rolle auch sehr gut besetzt. Allerdings läuft jede Folge nach einem starren Schema ab: Ein Toter, die Polizei ratlos oder vorschnell, der Ex-Polizist Monk wird dazugerufen, stellt irgendwelche Ungereimtheiten fest, besucht eine Person und bemerkt kleinste Details, geht wieder, fügt einige Dinge zusammen, löst den Fall. Aber bislang immer recht unterhaltsam.
Irgendwas habe ich davon gehört, dass »Monk« auf Donnerstag verschoben werden soll…

Andere Seriennews: Ab 21. September kommt wieder »Scrubs« auf Pro7, um 21:50 nach SatC. Pro7 hat die letzte Serie recht brutal mitten in der Staffel ausgesetzt.
2005 wird bei RTL2 laut Quotenmeter das »24-Jahr«. Im April 2005 wird die erste Staffel wiederholt, im Dezember 2005 soll die dritte Staffel kommen. Wie gehabt dienstags ab 20:15 eine Doppelfolge.

Neulich hatte ich das Vergnügen, den Pilotfilm von »Stargate: Atlantis« zu sehen. War ganz nett, aber ich wäre schon froh, wenn RTL2 endlich mal die siebte Staffel von SG1 zeigt. Ist da jemandem was bekannt?

Erschienen am Dienstag, 10.08.2004 @ 16:09 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 11.08.2004

In the Cut

Meine bislang einzige Sneak-Preview habe ich im Juni 2000 in Bayreuth gesehen. Damals gab’s »High Fidelity«; ein exzellenter Film. Bei Sneaks, das habe ich schon öfter gehört und gelesen – und auch in Bayreuth so erlebt –, gibt es Gewinnspiele und neueste Trailer.
So war es auch heute in Erlangen: Das Cinestar zeigt jeden zweiten Mittwoch um 20 Uhr einen Überraschungsfilm. Schon ewig hatte ich mir vorgenommen, da mal vorbeizuschauen und heute hat es geklappt. Die zwei Karten reservierte ich Dienstag letzter Woche, und obwohl das Kino 8 schon zur Hälfte ausverkauft war, bekamen Gerd und ich gute Plätze.

Vor dem Saal hatten zwei Leute vom Cinestar einen Tisch aufgebaut: Wer seine Adresse hinterlässt (»Wird nur im Cinestar Erlangen verwendet«) wird kostenlos Mitglied im »Sneak-Club« und erhält ein kleines Kärtchen. Auf der Rückseite werden Besuche abgestempelt; nach vier Sneak-Besuchen gibt’s die fünfte Sneak umsonst. Regulärer Eintritt ist 4,80 Euro und damit günstiger als das 5-Sterne-Ticket (5x 5,40 Euro im Voraus für alle Vorstellungen an allen Tagen auf allen Plätzen).

Die neuen Trailer die gezeigt wurden, weiß ich schon gar nicht mehr.   :-(
Doch: »Phantom der Oper« im Dezember war dabei und »Bourne Supremacy«, der ab 21. Oktober läuft.
Ich hoffte auf Shyamalans »The Village« (IMDB, Trailer), »Hellboy« (IMDB, Trailer), »Sommersturm« (IMDB) oder »Kleinruppin forever« (IMDB).
Was ich nicht sehen wollte war: »Daniel der Zauberer«, »Catwoman« oder »Garfield«.
Doch es kam schlimmer.

Der Vorhang ging auf und das Lied »Ce Sera« (sp?) ertönte. Und ich dachte: »Oh nee, ‘ne Schnulze.« Der Name Meg Ryan wurde eingeblendet und ich dachte: »Oh nee, ‘ne Schnulze.«
Wenn es wenigstens das gewesen wäre!!

Gezeigt wurde »In the Cut« von Jane Campion. Der Film war wirr, überflüssig, langweilig. Die Geschichte um einen Mörder wurde um den heißen Brei herum erzählt. Ein Thriller ohne Thrill.
Nur wer schon immer mal Meg Ryan nackt sehen wollte, kann sich den Film ansehen – aber Achtung: Dafür kommt dieser Film zehn Jahre zu spät. *grusel*

Klare Empfehlung: Diese Sneak war ein Schlag ins Wasser. Wenn der Film Ende September anläuft, dann unbedingt einen großen Bogen drum machen. Alles ist spannender als dieser langatmige Film. Wem langweilig ist und schon alles im Kino gesehen hat bis auf diesen Film, dem rate ich dringend, wieder nach Hause zu fahren. Bloß keine Karten für »In the Cut« kaufen.

Erschienen am Mittwoch, 11.08.2004 @ 23:22 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 13.08.2004

Finishing Move II: Theorie-Abschlussprüfung

Geschafft! Heute war die Theorie-Abschlussprüfung für den Kurs CMD 803, im BA-Raum der neuen SAE.
Die insgesamt 174 Multiple-Choice-Fragen wurden in zwei Teile aufgeteilt: 88 Fragen im ersten Durchgang, 86 Fragen in der zweiten Runde. Die Teilung mit einer halbstündigen Pause dazwischen war ganz angenehm. Netto waren drei Stunden Zeit für die Beantwortung.

Die Fragen stammten aus den vorangegangenen vier Theorietests, in denen wir insgesamt rund 400 Fragen beantworten mussten. In der Abschlussprüfung wurde jedes Thema behandelt, selbst wenn wir nur eine Woche Unterricht dazu hatten, wie zum Beispiel bei Freehand oder Encore. Natürlich wurde die Anzahl entsprechend gekürzt, so dass vielleicht nur noch halb so viele Fragen zu jedem Thema beantwortet werden mussten, wie damals in den Theorietests.
Zu Themen, die mehr Raum im Unterricht einnahmen, wurden natürlich entsprechend mehr Fragen gestellt. So gab es viele Fragen zu Cinema, Director/Lingo, Flash/Actionscript und PHP (diese Themen hatten wir jeweils in vier oder mehr Unterrichtswochen).

Für die optimale Vorbereitung auf diese Abschlussprüfung kann ich drei Strategien empfehlen:

  1. Du solltest über ein Elefantengedächtnis verfügen.
  2. Du solltest bei den vier Prüfungsbesprechungen anwesend sein und Dir Deine Fehler notieren.
  3. Üben, üben: Die Testbesprechungen nochmal rauskramen, während des Kurses die fünf Bücher durcharbeiten, und vor allem viel mit den Programmen arbeiten.

Insgesamt fand ich die Fragenauswahl ok. Von zart bis hart war alles dabei: Manche Fragen stellten einen auch bei der Abschlussprüfung wieder vor Probleme, andere Sachen waren dagegen geschenkt, wenn man im Unterricht aufgepasst hat. Es wurde nicht Detailwissen abgefragt (Shortcuts, Menüeinträge), sondern Fachbegriffe, Vorgehensweisen und Verständnisfragen. Bei den Programmiersprachen gab es Syntaxbeispiele und die Frage nach Syntaxfehlern, oder wie sich eine bestimmte, abgedruckte Schleife auswirkt (Anzahl der Ausführungen).

Wie gehabt kann bei jeder Frage zwischen einer und fünf Antworten richtig sein. Wie viele Antwortmöglichkeiten richtig sind, ist nicht angegeben: Ob es mehr als eine ist, ergibt sich aus der Fragestellung (»Welche Aussage ist richtig?« versus »Welche Aussagen sind richtig?«).
Wer alle richtigen Möglichkeiten anstreicht, bekommt für die gesamte Frage einen Punkt. Wird die Hälfte richtig angestrichen, gibt’s einen halben Punkt, also wenn 2 oder 3 bei vier richtigen Antworten angekreuzt werden (»Harvard-System«). Wer bei weniger als die Hälfte richtig hat (nur eine Antwort bei vier richtigen Antworten) geht leer aus. Außerdem gibt es für eine Frage null Punkte, sobald eine falsche Antwortmöglichkeit angestrichen wird, auch wenn der Rest stimmt – sonst könnte man ja einfach alles ankreuzen und bei jeder Frage einen halben Punkt einsammeln.

Die magische Grenze ist wie gehabt 80 Prozent: Wer in sämtlichen theoretischen und praktischen Tests sowie den Projekten 80% oder mehr erreicht, schließt den Kurs erfolgreich ab. Am Schluss kommt es darauf an, in der Endnote über den 80% zu landen: Wer einmal mit 70% daneben gelangt hat und ein anderes Mal 90% erreicht, bei dem gleicht sich das freilich rechnerisch aus.
Die vier Theorie-Zwischenprüfungen, die vier Praxis-Zwischenprüfungen, die zwei Projekte, das Abschlussprojekt, die Facharbeit und die Abschlussprüfungen in der Theorie und der Praxis werden alle in einer Endnote zusammengerechnet. Die jetzt aufzuschlüsseln, würde allerdings einen langen Eintrag noch länger machen.   :-)
Andermal.

Ah ja: Es lief gut. Mit Einschätzungen bei solchen Tests tue ich mich immer etwas schwer, denn die halben Punkte machen das etwas schwierig zu kalkulieren. Aber ich habe ein gutes Gefühl:
»80 Prozent plus X.laquo;, würde unser Ministerpräsident sagen.

Erschienen am Freitag, 13.08.2004 @ 21:46 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 14.08.2004

Die neue SAE München

In den Sommerferien zog die SAE München um: So wurden die zwei Wochen Pause nicht nur für uns CMD-Studenten zu Arbeitsferien (Abschlussprojekt!), sondern auch für das SAE-Team.   :-)

Die SAE zog von der Hofer Straße in Perlach zwei Blocks weiter in die Bayerwaldstraße 43. Das neue Gebäude ist eine ehemalige Schreinerei und ganz am Ende der Bayerwaldstraße. Von der S-Bahn-Station aus sind es jetzt 5 Minuten länger zu laufen – insgesamt 10 Minuten, wenn man die Abkürzung über die Schienen nimmt.
Und ich sage Euch: Wenn man diese Straße entlang gelaufen ist, dann hat man Perlach gesehen.

Die alte SAE war in einem Industrieviertel in der Nachbarschaft von anderen Firmen, hinten raus gab es eine LKW-Laderampe. Im Keller waren die Tonstudios, im Erdgeschoss die Audio-Abteilung, im ersten Stock die Multimedia-Abteilung, im zweiten Stockwerk eine andere Firma und unterm Dach die Filmabteilung – gewachsene Strukturen. Der BA-Raum (für den »Bachelor of Arts«-Kurs) war ein viel zu kleines Klassenzimmer.


 
Hinweisschilder weisen den Besuchern den Weg

Die neue SAE ist vor allem eins: Cool ohne Ende. Alles ist viel größer; es ist ein umgebautes Wohnhaus, das die SAE für sich allein hat. Im Keller sind jetzt sämtliche Studios, sowohl für Audio als auch für Filmschnitt. Im Erdgeschoss ist der Empfang, zwei Klassenzimmer, ein Klassenzimmer mit PCs, kleinere Besprechungsräume und eine kleine Aufenthaltsecke inklusive drei iMacs mit Internet-Anschluss. Hinten raus ist eine Terrasse, der »Biergarden«.
Im ersten Stock sind Büros, eine großer Übungsraum für alle drei Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Supi-Theke (»Edit Lounge«) und das Mac-Klassenzimmer. Im zweiten Stock unterm Dach ist ein riesiger BA-Raum, der in Bezug auf Größe keine Wünsche mehr offen lässt.
Bilder der neuen SAE gibt es auf der SAE-Website. Die Edit Lounge ist sehr viel größer, als es die Fotos vermuten lassen.

Die beiden Computer-Klassenzimmer sind mit je 24 Rechnern ausgestattet: Der PC-Raum mit 3-GHz-Prozessoren, der Mac-Raum mit G5-Powermacs (Dual-1,8 GHz). In der Edit Lounge stehen sowohl Macs als auch PCs. Die Macs dort sind Dual-2,0 mit 512 MB RAM. Die Studios in den Kellern sollen Dual-2,5 bekommen. Alle Rechner haben TFT-Displays. Insgesamt eine sehr feine Ausstattung.
Alte G4- oder gar G3-Powermacs kommen gar nicht mehr zum Einsatz. G4-Rechner gibt es nur noch in Form der drei TFT-iMacs als Surfstationen im Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss.

Surfen kann man nur noch an den drei iMacs im Erdgeschoss sowie an den ersten vier G5-Rechnern in der Edit-Lounge – in der alten SAE wurde zu viel im Unterricht gesurft.   :-)

Fazit: Sehr cool. Ich hab’ leider nichts mehr davon, weil mein Kurs rum ist (außer, es klappt ab Januar noch mit dem Bachelor). Die alte SAE war schon auch nett und familiär, aber das neue Haus ist ultimativ. Das neue Konzept, bei dem sich die Leute der verschiedenen Fachrichtungen mehr miteinander vermischen sollen, kann mit der gemeinsamen Edit Lounge denke ich tatsächlich funktionieren.

P.S.: Am Abgabetag des Abschlussprojekts hatte ich das Vergnügen, sieben Stunden an einem der Dual-2,0-GHz-Powermacs zu arbeiten. Daheim habe ich ja nur einen Single-1,0-G4 und der ist im Vergleich zu den neuen SAE-Rechnern richtig langsam…

P.P.S.: Eine der wichtigsten Neuerungen nach dem Umzug hätte ich jetzt fast vergessen: Es gibt neue Drehstühle!

Erschienen am Samstag, 14.08.2004 @ 14:10 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 15.08.2004

Neue Website der »Creative Live« online

Es ist soweit! Die neue Website des 3D-Magazins »Creative Live« ist online. Noch nicht alles perfekt, aber wird.
An dem Projekt habe ich zusammen mit Lilly aus meinem SAE-Kurs gearbeitet (ihre eigene Website »Six Degrees of Freedom« kommt in Kürze, nicht über ihre leere Seite wundern).
Auf der SAE-Website gibt es auch eine Newsmeldung dazu:

Relaunch von Creative Live (15.08.2004)
Creative-Live… Powered by SAE

Pünktlich zur neuen Ausgabe der Zeitschrift Creative Live geht auch der Relaunch der neuen Website online.
Die Neugestaltung wurde im Rahmen eines Studentenprojekts von den Münchner Creative-Media-Studenten Lilly Wong und Stefan Freimark realisiert.

Creative Live dazu: “Eine aussergewöhnliche Leistung!”

Danke, danke, wir sind noch bis morgen Abend in der Stadt.   :-)

Erschienen am Sonntag, 15.08.2004 @ 19:26 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 16.08.2004

Finishing Move III: Praxis-Abschlussprüfung

Bis einschließlich Donnerstag haben alle 31 Teilnehmer des CMD 803, die sich für die Endprüfung qualifizieren konnten, ihre praktische Abschlussprüfung. Mein Termin war heute von 12 bis 14 Uhr.
Die Prüfungstermine überlappen sich um eine Stunde, denn es sind Einzelprüfungen, nacheinander bei drei verschiedenen Prüfern.

Ich will nicht all zu sehr ins Detail gehen, nur ein paar allgemeine Infos.
Den Auftakt gibt’s bei Jochen in einem kleinen Raum neben der Internet-Lounge. Es gibt eine größere Aufgabe, für die nacheinander einige Arbeitsschritte in verschiedenen Programmen absolviert werden müssen:

  • In Photoshop ein Bild bearbeiten
  • In Cinema ein bestehendes Objekt mit einer Textur versehen, an einem Pfad animieren und rausrendern
  • In After Effects das Bild aus Photoshop und die Einzelbild-Sequenz aus Cinema in einer Komposition zu einem Video weiterverarbeiten und rausrendern
  • In Director das fertige Video importieren und per Lingo einen kleinen Quicktime-Player bauen

Dabei darf man natürlich nicht irgendwas machen, sondern man muss sich an eine Vorlage halten (Stichwort »reproduktives Arbeiten«). Insgesamt alles nicht schwer, aber hier war Detailwissen gefragt. Man muss wissen, wie ein bestimmter »Effekt« aufgebaut ist, wie man ihn grundsätzlich nachbaut, und wie man das konkret in den einzelnen Programmen bewerkstelligt. Es genügt ja nicht, auf einen Knopf zu drücken und schon ist meine Photoshop-Datei fertig: Ich muss wissen, was ich machen will und wie ich es mache. Ich muss wissen, wo ich in einem Programm hinlangen muss, welche Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge zu erledigen sind.
Daher würde ich schon sagen, dass die Aufgabenstellung für eine Abschlussprüfung angemessen war: Sie fragt kein Trivialwissen ab und schafft es, in der Kürze der Zeit ein breites praktisches Detailwissen abzufragen.

Die Schwierigkeit dabei ist natürlich, das grundsätzliche Wissen anwenden zu können. Ist zwar schön zu wissen, dass man z.B. für eine Aufgabe in Photoshop einen Alphakanal braucht, aber das hat einem Jochen schon in der Aufgabenstellung erzählt, dass er das sehen will. Ich muss nicht nur wissen, was ein Alphakanal ist, sondern muss auch wissen, wie ich ihn genau für diese Aufgabe passend herbekomme (und dabei die nachfolgenden Teilaufgaben beachten, weil ich ja mit der Datei weiterarbeiten muss).

Fazit dieses ersten Teils: Nicht so doll. Jochen hat sich zwar eine schöne Prüfung ausgedacht, aber bezüglich des Ergebnisses war das ein schwacher Auftritt meinerseits.
Photoshop war bis auf Kleinigkeiten ok denke ich. Mit Cinema 4D stehe ich bekanntlich auf Kriegsfuß, insofern war mein schlechtes Abschneiden bei der Cinema-Aufgabe weitgehend überraschungsfrei. in After Effects arbeite ich sehr viel lieber, aber bei einer Frage hatte ich einen Blackout. Director war ok. Ich weiß nicht, was ich in diesem Teil für ein Ergebnis haben werde, aber hier die 80% zu erreichen wird sehr schwer.
Lob an die Prüfungsleitung: Wenn man mal nicht weiterwusste und gesagt hat, in welche Richtung man möchte bzw. wie’s prinzipiell geht, hat Jochen mit kleinen Tipps geholfen (gibt Abzüge vermute ich). Wenn’s gar nicht läuft, wie in meinem Fall mit Cinema, kann der Prüfling trotzdem weiterarbeiten, denn das Ergebnis der Teilaufgabe, zum Beispiel die fertige Einzelbild-Sequenz aus Cinema, lag vor.

Aber für Depressionen gab’s keinen Anlass, denn das waren erst 30 Minuten und nur der erste von drei Teilen! Es ging nahtlos weiter mit Flash bei Matthias in der Meeting Suite.
Kleine Aufgabe zum Einstieg, dann war ein kleines Spiel nachzuprogrammieren. Ich verrate kein Geheimnis wenn ich sage, dass dabei auch Kenntnisse zu duplicateMovieClip() gefragt waren. Und natürlich ging es bei Flash nicht nur um einfaches Shape-Tweening, sondern um Actionscript. Die Spielaufgabe bestand aus mehreren Teilaufgaben und ab einem gewissen Punkt gab es die magischen 80% Wertung. Ich konnte unterhalb des Zeitlimits die »120-Prozent-Lösung« programmieren und rechne deswegen mit 100% in diesem Teil der Abschlussprüfung.
Dazu gab’s einige Zwischenfragen von Matthias.

Weiter ging’s mit Andi im BA-Raum unter’m Dach. Sein Spezialgebiet: PHP und Datenbanken. Um’s kurz zu machen: Hier ebenfalls 100 Prozent. Bisschen Formularüberprüfung und ein paar einfache Datenbank-Queries. Nach meinem Abschlussprojekt, das mit einem CMS inklusiver echter User-Verwaltung und verschiedenen Benutzerrechten aufwartet, schüttle ich sowas aus dem Ärmel und habe noch Zeit für Stylesheet-Verschönerungen an den Ausgabeseiten.   :-)

Die beiden letzten Teile fand ich sehr einfach. Aber vielleicht liegt das nur daran, dass mir Programmieren generell mehr liegt als »das Grafische«, das Jochen abgefragt hat.
Im schlechtesten Fall – 50, 100, 100 – hätte ich immer noch einen Schnitt von 83,333% in der praktischen Prüfung.

Das Endergebnis von Facharbeit, Abschlussprojekt sowie der theoretischen und praktischen Abschlussprüfung und das Zeugnis gibt es in zwei bis vier Wochen per Post. Das Diplom, sofern geschafft, gibt es auf einer eigenen Diplomfeier irgendwann später.

Erschienen am Montag, 16.08.2004 @ 20:37 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 19.08.2004

Ab in den Norden

Ich verabschiede mich in den wohlverdienten Urlaub – es geht auf Sylt. Wolfgang und Verena sind bereits seit dem 13. August auf der Insel. Ich fahre hinterher, da am Montag noch meine praktische Abschlussprüfung des Mediendesign-Studiums wahr. Am Dienstag musste ich eine Reihe von Terminen wahrnehmen und gestern habe ich verschlafen.   :-)
Der Bummelzug von Erlangen nach Nürnberg fährt um 04:35 Uhr. Eine Stunde später, um 05:35 Uhr, geht es weiter mit dem ICE 888 bis Hamburg-Altona (Ankunft um 10:08 Uhr), dann um 10:33 Uhr drei Stunden lang in einem RegionalExpress nach Westerland, Ankunft um 13:38 Uhr. Ich habe genug zu lesen dabei, außerdem einen aufgeladenen iPod.

Wolfgang und Verena fahren am 27. zurück, ich muss bereits am 26. wieder mit dem Zug zurückfahren: Vom 27. bis 1.9. bin ich für einen Auftrag in München. Mit Einträgen wird es also bis Ende August mau aussehen. Evtl schreibe ich im Urlaub ein bisschen was und spiele es nachträglich auf den Server. Allerdings hat »faul am Strand liegen« klare Priorität.

Ich habe ein paar neue Einträge geschrieben, falls sie jemand noch nicht gelesen hat:

Erschienen am Donnerstag, 19.08.2004 @ 4:00 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 26.08.2004

Zurück aus dem Urlaub

Der Urlaub mit der Familie auf Sylt dauerte zwar nur eine Woche, und das Wetter war durchwachsen. Aber um nichts auf der Welt würde ich diese Woche missen wollen: Wie oft hat man schon Gelegenheit, mal eine Woche am Stück von früh bis abends zusammen zu sein und den Alltag hinter sich zu lassen?

Tagebuch habe ich im Urlaub nicht geschrieben, dafür um so mehr Fotos gemacht. Problem: Ich komme derzeit nicht an die Dateien ran.   :-(
Ich wollte die Fotos von der iBook-Festplatte auf eine CD brennen. Das Brennen kam nicht voran und ich klappte das iBook zu – ein verbrannter Rohling wäre mir egal gewesen. Am nächsten Tag klappe ich das iBook auf und es gibt eine Kernel-Panic während des Bootens. Anschließend bei jedem Boot-Vorgang ein Ordner mit Fragezeichen in OS9-Optik: Offenbar suchte das iBook nach einem installierten Betriebssystem, konnte aber keines finden.

Zuhause stellte ich fest, dass es schlimmer ist: Einmal von CD booten und als Startvolume die OS X-Partition auswählen klappte nicht: Die Festplatte konnte noch nicht mal im Target-Mode am Power Mac gemountet werden…
Ich probiere in den nächsten Tagen mal Disk Warrior oder Data Rescue, das sollte eigentlich Erfolg bringen. Die Fotos liefere ich dann nach.
Es stimmt zwar immer noch, dass man mit einem Mac wesentlich weniger Probleme als mit einer Dose hat, aber manchmal erwischt es einen doch.   :-|

Die nächsten Tage ist hier wieder weniger los: Ich muss für einen Auftrag nach München.

Erschienen am Donnerstag, 26.08.2004 @ 20:08 | Kommentare deaktiviert
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