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Samstag, 14.08.2004

Die neue SAE München

In den Sommerferien zog die SAE München um: So wurden die zwei Wochen Pause nicht nur für uns CMD-Studenten zu Arbeitsferien (Abschlussprojekt!), sondern auch für das SAE-Team.   :-)

Die SAE zog von der Hofer Straße in Perlach zwei Blocks weiter in die Bayerwaldstraße 43. Das neue Gebäude ist eine ehemalige Schreinerei und ganz am Ende der Bayerwaldstraße. Von der S-Bahn-Station aus sind es jetzt 5 Minuten länger zu laufen – insgesamt 10 Minuten, wenn man die Abkürzung über die Schienen nimmt.
Und ich sage Euch: Wenn man diese Straße entlang gelaufen ist, dann hat man Perlach gesehen.

Die alte SAE war in einem Industrieviertel in der Nachbarschaft von anderen Firmen, hinten raus gab es eine LKW-Laderampe. Im Keller waren die Tonstudios, im Erdgeschoss die Audio-Abteilung, im ersten Stock die Multimedia-Abteilung, im zweiten Stockwerk eine andere Firma und unterm Dach die Filmabteilung – gewachsene Strukturen. Der BA-Raum (für den »Bachelor of Arts«-Kurs) war ein viel zu kleines Klassenzimmer.


 
Hinweisschilder weisen den Besuchern den Weg

Die neue SAE ist vor allem eins: Cool ohne Ende. Alles ist viel größer; es ist ein umgebautes Wohnhaus, das die SAE für sich allein hat. Im Keller sind jetzt sämtliche Studios, sowohl für Audio als auch für Filmschnitt. Im Erdgeschoss ist der Empfang, zwei Klassenzimmer, ein Klassenzimmer mit PCs, kleinere Besprechungsräume und eine kleine Aufenthaltsecke inklusive drei iMacs mit Internet-Anschluss. Hinten raus ist eine Terrasse, der »Biergarden«.
Im ersten Stock sind Büros, eine großer Übungsraum für alle drei Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Supi-Theke (»Edit Lounge«) und das Mac-Klassenzimmer. Im zweiten Stock unterm Dach ist ein riesiger BA-Raum, der in Bezug auf Größe keine Wünsche mehr offen lässt.
Bilder der neuen SAE gibt es auf der SAE-Website. Die Edit Lounge ist sehr viel größer, als es die Fotos vermuten lassen.

Die beiden Computer-Klassenzimmer sind mit je 24 Rechnern ausgestattet: Der PC-Raum mit 3-GHz-Prozessoren, der Mac-Raum mit G5-Powermacs (Dual-1,8 GHz). In der Edit Lounge stehen sowohl Macs als auch PCs. Die Macs dort sind Dual-2,0 mit 512 MB RAM. Die Studios in den Kellern sollen Dual-2,5 bekommen. Alle Rechner haben TFT-Displays. Insgesamt eine sehr feine Ausstattung.
Alte G4- oder gar G3-Powermacs kommen gar nicht mehr zum Einsatz. G4-Rechner gibt es nur noch in Form der drei TFT-iMacs als Surfstationen im Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss.

Surfen kann man nur noch an den drei iMacs im Erdgeschoss sowie an den ersten vier G5-Rechnern in der Edit-Lounge – in der alten SAE wurde zu viel im Unterricht gesurft.   :-)

Fazit: Sehr cool. Ich hab’ leider nichts mehr davon, weil mein Kurs rum ist (außer, es klappt ab Januar noch mit dem Bachelor). Die alte SAE war schon auch nett und familiär, aber das neue Haus ist ultimativ. Das neue Konzept, bei dem sich die Leute der verschiedenen Fachrichtungen mehr miteinander vermischen sollen, kann mit der gemeinsamen Edit Lounge denke ich tatsächlich funktionieren.

P.S.: Am Abgabetag des Abschlussprojekts hatte ich das Vergnügen, sieben Stunden an einem der Dual-2,0-GHz-Powermacs zu arbeiten. Daheim habe ich ja nur einen Single-1,0-G4 und der ist im Vergleich zu den neuen SAE-Rechnern richtig langsam…

P.P.S.: Eine der wichtigsten Neuerungen nach dem Umzug hätte ich jetzt fast vergessen: Es gibt neue Drehstühle!

Erschienen am Samstag, 14.08.2004 @ 14:10 | Kommentare deaktiviert
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