Samstag, 25.09.2004
Lichtblicke
Heute war’s ein bisschen durchwachsen. Regnerisches Wetter, »Collateral«-Vorstellung um 8 ausverkauft, Besuch bei der Pizzeria lohnt nicht (schließt um 10, und die nächte »Collateral«-Vorstellung beginnt um Viertel nach elf), ich warte auf E-Mails, und mein Mini-Kugelschreiber ist auch verschütt gegangen.Insgesamt ideale Voraussetzungen für schlechte Laune.
Am Nachmittag besserte sich meine Laune, denn wir waren bei meinem Onkel mütterlicherseits zu Gast: sein Geburtstag. Ein Wiedersehen mit ihm und meiner Tante und meinen zwei Cousins. Einer von beiden war gerade auf dem Sprung als wir kamen, und ich unterhielt mich mit meinem zweiten Cousin, Helmut, über dies und das, vor allem über Macs. :-)
Wer sich einen gebrauchten Mac zulegen möchte, sollte darauf achten, dass er Quartz-Extreme-fähig ist, denn dann werden die Bildschirminhalte nicht vom Prozessor berechnet, sondern von der Grafikkarte (zwar ist der Desktop mit seinen Fenstern eine 2D-Oberfläche, aber das OS tut so, als wäre es eine Textur). Systemvoraussetzungen für Quartz Extreme: NVIDIA GeForce2 MX, GeForce3, GeForce4 MX oder GeForce4 Ti, oder eine AGP-basierte ATI RADEON. Mindestens 16 MB VRAM werden benötigt. Macs mit diesen Grafikkarten sind G4s mit für OS X ausreichend schnellen Taktfrequenzen (und Quartz Extreme nimmt dem Prozessor außerdem eine Menge Arbeit ab). Die nächste Evolutionsstufe kommt im nächsten Jahr mit OS X 10.4 in Form von »Core Image«. Alle G5-Rechner (Power Mac G5 und iMac G5) sowie die aktuellen Powerbooks verfügen über CI-fähige Grafikkarten.
Später noch eine kleine Mathe-Nachhilfestunde für Luca, Helmuts Jüngsten. Beim Telekolleg scheiterte ich zwar an Mathe, aber hey, einem Zweitklässler kann ich doch noch den ein oder anderen Tipp geben. ;-) Sie sind gerade bei Addition und Subtraktion und den Zahlen bis 100. Was ich ziemlich cool finde: Französisch ab der ersten Klasse, Englisch ab der dritten.
Thema Stift: Ich habe ja so manch schlechte Angewohnheit, aber meine Utensilien wie Schlüsselbund, Armbanduhr, Handy, Geldbeutel und eben den Mini-Kugelschreiber »Lamy pico« lege ich aus gutem Grund immer am gleichen Platz ab. Deswegen hatte ich am Vormittag leichte Panik, da der Stift nicht auf dem Schreibtisch, nicht in der Jeans-Hosentasche und nicht in der Rucksack-Innentasche war.
Mir fiel dann wieder ein, wo der Stift noch sein könnte, und tatsächlich: Gefunden. Ich bin einigermaßen beeindruckt, dass er noch einwandfrei funktioniert, denn ich habe ihn 61 Minuten bei 40 Grad und bis zu 900 Umdrehungen gewaschen und anschließend im Trockner getrocknet. Zweimal. Er war in der Jeans-Hosentasche, fiel aber wohl in der Waschmaschine oder im Trockner aus dieser heraus. Der Hub-Mechanismus funktioniert noch, die Mine schreibt ebenfalls nach wie vor, und die Jeans sowie die anschließend getrocknete Wäsche sind unversehrt. Respekt!
Und ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, gleich am Montag 30 Euro für einen neuen Pico auszugeben.
So, um zehn geht’s erstmal per Rad in die Stadt; erst Subway, dann Kino. Wenn’s nicht regnet.
P.S.: Ich wüsste ja gerne mal, was in einem Trockner während des Trocknens eigentlich passiert.
Erschienen am Samstag, 25.09.2004 @ 20:33
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
