Archiv für November 2004
Montag, 01.11.2004
Kleines Jubiläum hier: 5 Jahre
my two cents.
Seit ich auf das Weblog-System
Blosxom umgestellt habe, kann man alle Einträge bis zurück zum
01.07.2002 über das
neue Archiv abrufen.
Die antiken Einträge stehen im
alten Archiv, inklusive dem ersten Eintrag vom
1. November 1999. Hei, noch im alten Design, mit den
Quotes unter dem Schriftzug…
Geschenke für’s Weblog? Nö… vielleicht zum Zehnjährigen mal ein neues Design.
Erschienen am Montag, 01.11.2004 @ 12:09
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Tags: Interna
Mittwoch, 03.11.2004
Natürlich lasse ich mir
das politische Ereignis des Jahres nicht entgehen, und verfolge die US-Präsidentschaftswahl und die Berichterstattung live im Fernsehen (ok, zwischendurch kann man noch ein bisschen was anderes erledigen).
Es ist spannend wie nie, und es kommt wieder ein bisschen ein Gefühl auf wie bei der
Bundestagswahl 2002, als es erst nachts um halb zwei ein Ergebnis gab.
Ich hoffe sehr, dass Kerry gewinnt und Bush, den »bekennenden Anti-Intellektuellen« (Der Spiegel) und Fundamentalisten aus dem Amt verdränt. Weitere Gründe anzuführen erspare ich mir, dann bin ich morgen mit dem Posting noch nicht fertig.
Wenn ich’s mal etwas polemisch formulieren darf: »JFK« ist der Wunschkandidat all jener, die noch bei klarem Verstand sind.
Abschließend ein Bonmot aus der laufenden ARD-Berichterstattung:
»Wir haben ein Wahlergebnis für Florida.«
– »Du glaubst wohl noch an den Weihnachtsmann!«
Erschienen am Mittwoch, 03.11.2004 @ 2:25
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Tags: Politik, usa
In Ohio sind 86% der Stimmen ausgezählt und Bush liegt knapp über 100.000 Stimmen vorne. Wenn Bush Ohio gewinnt, gewinnt er die Wiederwahl.
:-(
Ich muss jetzt aus dem Haus, zu einem Kunden.
Erschienen am Mittwoch, 03.11.2004 @ 7:10
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Tags: Politik, usa
Ich bin fassungslos. Bitter enttäuscht. Denn Dubya geht in eine zweite Amtszeit. Das ist schlecht für die Welt und schlecht für die USA. Die Bundesregierung hat
Glück im Unglück, denn es wird Schröder leichter fallen, bei seiner Irak-Politik zu bleiben, als wenn Kerry ihn um Unterstützung gebeten hätte.
Kommentatoren hoffen darauf (z.B.
Gerhard Spörl), dass Bush nicht so weitermachen wird wie bisher. Ich bin da skeptisch. Wenn ich mir seine Politik der letzten vier Jahre anschaue und mir das anhöre, was er z.B. in den Fernsehdebatten gesagt hat, habe ich keinen Zweifel daran, dass er das Land vor die Wand fahren wird.
Die USA haben in Kriegszeiten zwar noch nie ihren Präsidenten abgewählt, aber gewonnen hat einer, der nicht nur drei Fernsehdebatten verloren hat, sondern dessen Politik Bände spricht:
- In einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg sterben jeden Tag weitere Zivilisten und Soldaten.
- Das Image der USA im Ausland ist ramponiert wie lange nicht (man sehe sich die Umfragen in diversen Ländern an, wenn sich die dortige Bevölkerung als Präsidenten gewünscht hat; 80% für Kerry waren die Regel). Wenn man sich allerdings nicht für die Welt außerhalb der eigenen Grenzen interessiert, bekommt man davon natürlich nichts mit.
- Reiche bekommen Steuervergünstigungen, aber für günstige Arzneien oder eine Krankenversicherung ist kein Geld da.
- Im »Land of the free« ist »liberal« zu einem Schimpfwort geworden. Mit Bush ist ein Mann Präsident, der in Schwarz-Weiß-Kategorien denkt (»Wer nicht für uns ist, ist gegen uns«) und für den Toleranz ein Fremdwort ist (Stichwort »Homo-Ehe«). Der starrsinnig ist und keinen Fehler eingestehen und korrigieren kann (das meine ich, seinen Äußerungen zum Irakkrieg während der TV-Debatten entnehmen zu können). Der als Evangelikaler scheinbar noch nichts von Laizismus gehört hat – man verstehe mich nicht falsch: Ein jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, aber in der Politik hat Religion nichts verloren.
Ihm ist das unglaubliche Kunststück gelungen, sich als »einer von uns« darzustellen, obwohl er und seine Familie nicht minder reich sind, als die von Kerry, obwohl er Steuererleichterungen für Reiche durchgesetzt hat (und diese jetzt festschreiben will) und obwohl er, wie Kerry, an der Elite-Uni Yale studiert hat. Zusätzlich gelang ihm, Kerrys Vietnam-Vergangenheit zu diskreditieren, während über seinen (Nicht-)Dienst in der Nationalgarde zur gleichen Zeit kein Wort mehr verloren wurde.
Durch die Mehrheit im Repräsentantenhaus und Senat kann der nächste Präsident, also erneut Bush, mehrere Sitze im Obersten Gerichtshof nach seinem Geschmack besetzen, und dadurch die Rechtsprechung auf Jahrzehnte hinaus beeinflussen. Wie hieß es so schön in einem Artikel zu diesem Thema: »Präsidenten kommen und gehen, Bundesrichter bleiben.«
Es ist so deprimierend, innen- wie außenpolitisch…
Erschienen am Mittwoch, 03.11.2004 @ 23:05
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Tags: Politik, usa
Donnerstag, 04.11.2004
Apple macht Fernsehwerbung in Deutschland! Gezeigt wird der
Vertigo-Spot.
Erschienen am Donnerstag, 04.11.2004 @ 19:10
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Zu Christina Aguilera kann man stehen wie man will, aber ihr Son »Hello« ist doch wohl klasse. Er wurde speziell für den
Werbespot zur A-Klasse produziert, und man kann ihn auf der
Website zur Kampagne kostenlos in sehr guter Qualität – 192 KBit/s – als mp3 runterladen (unten rechts).
Erschienen am Donnerstag, 04.11.2004 @ 19:22
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Tags: Musik
Die
Idee von Bundesfinanzminister Eichel, den Tag der Deutschen Einheit künftig immer sonntags zu feiern, ist ja wohl für den Eimer.
Erstens hat Deutschland ganz andere Probleme, als einen Feiertag zu viel. Zweitens: Wenn man schon nicht umhin kommt, einen Feiertag über die Klippe zu springen lassen, dann gibt es doch wohl andere Gelegenheiten als den Nationalfeiertag. Wenn man ihn nicht an einem bestimmten Datum begehen will, kann man’s auch gleich bleiben lassen.
Nebenbei fände ich den 9. November als Feiertag besser geeignet als den 3. Oktober.
Erschienen am Donnerstag, 04.11.2004 @ 19:54
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Tags: inland, Politik
Freitag, 05.11.2004
Man kann ein Programmier-Problem kompliziert oder elegant lösen. Zwei Beispiele, mit denen ich diese Woche zu tun hatte (danke an Klaus für die Tipps, an welcher Stelle ich in der MySQL-Doku nachsehen musste).
Problem 1: Ich möchte die Datensätze haben, die im Feld DATUM das heutige Datum gespeichert haben, sowie die Datensätze der nächsten und der vorherigen fünf Tage.
Der weniger elegante Ansatz ist, von einem SQL-Timestamp eine Zahl abzuziehen. Allerdings gibt es dann bei Monatsgrenzen das Problem, dass »20041102« minus 5 »20041097« ergibt, was natürlich unsinnig ist, da der Oktober keine 97 Tage hat. Workaround: Nicht 5 Tage abziehen, sondern 80.
Schöner ist es, von vornherein nur die Datensätze auszuwählen, die ich brauche, und nicht mittels PHP nach der Query die überflüssigen auszusortieren. Der Code:
$query = "SELECT * FROM tabelle WHERE ANZEIGESTATUS='online' AND
DATUM < ADDDATE(NOW(), INTERVAL 5 DAY) AND
DATUM > SUBDATE(NOW(), INTERVAL 5 DAY)
ORDER BY DATUM DESC LIMIT 10";
Wie funktioniert’s? Es werden alle Einträge aus der Tabelle »tabelle« ausgewählt (SELECT * FROM tabelle), die im Feld ANZEIGESTATUS ein »online« stehen haben (WHERE ANZEIGESTATUS='online') und die im Feld DATUM einen bestimmten Wert haben. Einmal wird die Funktion ADDDATE() ausgeführt, es wird also eine bestimmte Zeit hinzugezählt. In meinem Fall sind es 5 Tage (INTERVAL 5 DAY), die zum aktuellen Datum (NOW()) addiert werden.
Statt NOW() könnte an der Stelle auch ein konkretes Datum oder eine Variable stehen. Beispiel: SUBDATE('$temp_date',INTERVAL '$hours' HOUR) zieht vom Datum, das in $temp_date gespeichert ist, die Anzahl Stunden ab, die in der Variable $hours stehen.
Am Schluss der Query werden die Einträge chronologisch absteigend sortiert (ORDER BY DATUM DESC), und außerdem sollen nur 10 Einträge ausgelesen werden, auf der alle vorangegangenen WHERE-Kriterien zutreffen (LIMIT 10).
Hinweis: Das Feld DATUM ist bei mir vom Typ datetime.
Die Datums- und Zeitfunktionen stehen in der MySQL-Doku im Kapitel 7.3.4.
+++
Problem 2: Da es sich hier um einen institutionellen Kunden handelt weiß ich – auch aus Erfahrung –, dass das Programm mindestens fünf Jahre im Einsatz sein wird, eher mehr. Für eine Archivfunktion macht es daher keinen Sinn, die Einträge »hart zu verdrahten«. Die Links für das Archiv müssen deswegen dynamisch erzeugt werden.
Eine mögliche Lösung wäre, zunächst alle DATUM-Einträge aus der Tabelle abzugreifen, sich das Jahr in PHP daraus zurechtzubasteln und anschließend in mittels array_unique die doppelten Werte aus dem Array auszusieben.
Auch hier ist es wieder wesentlich eleganter, mit einer schlauen Query nur die Einträge zu holen, die ich später auch benötige:
$query = "SELECT DISTINCT YEAR(DATUM) FROM tabelle
WHERE ANZEIGESTATUS='online' ORDER BY DATUM DESC";
Mit YEAR(DATUM) bekomme ich mundgerecht von allen DATUM-Einträgen nur das Jahr geliefert. DISTINCT holt jeden Treffer nur einmal ab, so dass ich im Ergebnis-Array keine zig »2004«-Einträge habe, sondern nur einen. Mit einer while-Schleife kann ich dann sehr einfach eine Liste mit Jahreszahlen aufbauen.
Zu DISTINCT gibt es in der MySQL-Doku zwei Einträge: »Bestimmte Spalten auswählen« und »Wie MySQL DISTINCT optimiert«.
Erschienen am Freitag, 05.11.2004 @ 11:03
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Tags: job, Web
Ich habe mir ein Headset gegönnt: Das »
Jabra BT250«, bei
Home of Hardware für 49,95 € zzgl. 6,95 € Versand – bei Cyberport kostet es mal eben 84,90 €.
Jabra ist die Marke, unter der GN Netcom seine Produkte
vertreibt.
Über das Geräte habe ich einige gute Reviews gelesen (
1,
2,
3,
4).
Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Film bei Mac-TV: Das Headset wird im Zusammenhang mit iChat verwendet. Das bringt zwei Vorteile: Man kann iChat mehr wie ein Telefon verwenden, da die Töne direkt ins Ohr kommen, statt über einen Lautsprecher (in den iChat-Einstellungen änderbar). Außerdem werden dadurch, zumindest auf meiner Seite, Echos durch Rückkopplungen vermieden.
Als ich meinen Mac mit Bluetooth ausgerüstet habe, kaufte ich einen Acer-Adapter, weil er mir besser gefiel als der offiziell von Apple empfohlene Adapter von D-Link DBT-120.
Das »rächte« sich jetzt, da das Jabra-Headset nur mit dem D-Link am Mac betrieben werden kann (Nachtrag: Natürlich auch mit den integrierten BT-Modulen). Achtung: Von Apples Website muss man sich noch die »Bluetooth-Aktualisierung« für das OS und das Firmware-Update für den Adapter runterladen.
Abgesehen davon war die Installation und Inbetriebnahme problemlos. Das Headset lässt sich einfach in die Ohrmuschel einsetzen, ist angenehm zu tragen und nach ein, zwei Testtelefonaten auch sicher zu bedienen, obwohl man die Knöpfe nicht sieht, sondern ertasten muss.
Die Sprachqualität geht in Ordnung, Wunder darf man aber keine erwarten. Man sollte das Handy auf der gleichen Körperseite tragen wie das Headset, also nicht »linke Hosentasche, rechtes Ohr«, da der Körper zu stark abschirmt. Am Mac mit iChat und dem D-Link im USB-Port an der Tastatur kann ich mich, mit dem Körper zwischen Adapter und Headset, nur einen Meter entfernen, ehe es zu Störgeräuschen in der Verbindung kommt.
Das BT250 arbeitet auch sehr gut mit meinem Nokia 6230 zusammen. Wenn ich im Bus sitze, muss ich das Handy nicht mehr aus der Hosentasche fummeln; sehr praktisch.
Erschienen am Freitag, 05.11.2004 @ 17:00
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Tags: cellular, Gadgets
Oh wie Recht
Jon Hicks hat: Das Verhalten von Photoshop bei Apfel-1 nervt! Photoshop zeigt bei Apfel-1 den Rot-Kanal an, statt die Ansicht auf 100% zu zoomen, wie sonst üblich.
Das nervt besonders, da ich auch öfter Fireworks verwende, in dem Apfel-1 die Ansicht auf 100% stellt – sehr praktisch.
Um mal mit einem Vorurteil aufzuräumen: Wie Jon arbeite auch ich gerne mal in Fireworks. Fireworks ist kein »Photoshop für Arme«, sondern manchmal das Tool der Wahl.
Klar, für Bildbearbeitung mit Adjustment Layers, Layer Styles oder Blend Modes und der Arbeit im CMYK-Farbraum für Druckerzeugnisse geht an Photoshop kein Weg vorbei. Selbst für Levels und Curves arbeite ich lieber in Photoshop, und das Ebenen-Handling sowie die Arbeit mit Ebenen-Masken fällt in Photoshop ebenfalls leichter.
Aber Fireworks hat andere Stärken: Beispielsweise das Erstellen und Bearbeiten von Vektor-Formen. Mir fällt das Slicing in Fireworks leichter und der Export in Webformate ist besser gelöst. Zudem erstellt Fireworks deutlich bessere JPEGs bei kleineren Dateigrößen. Wo Fireworks ganz klar die Nase vorn hat, ist die Selektion von Objekten. In der Bitmap-/Pixel-Selektion ist Photoshop ungeschlagen, aber ich meine die Auswahl von Elementen auf der Canvas, seien es Vektor-Formen oder importierte Dateien: In Photoshop gibt es, zumindest bis Version 7, keine Objektauswahl, mit der ich einen Rahmen aufziehen kann und unterwegs alle angeschnittenen Objekte mitnehme. Möchte ich 20 Objekte auf unterschiedlichen Layern von links nach rechts bewegen, muss ich in Fireworks einfach nur einen Rahmen aufziehen, während es in Photoshop zu einer Klickorgie ausartet.
Erschienen am Freitag, 05.11.2004 @ 18:23
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Tags: Apple, software
Dienstag, 09.11.2004
Firexfox 1.0 ist da!
Wer ihn noch nicht hat, lädt ihn bitte sofort runter. Nicht nur, um sich selbst einen Gefallen zu tun, da Firefox wesentlich sicherer ist als der Internet Explorer und mit neuen Featurs komfortableres Surfen ermöglicht (IE wird seit dem Erscheinen der Version 6 im August 2001 nicht mehr weiterentwickelt).
Je eher IE6 in der Versenkung verschwindet, desto besser auch für uns Web-Developer – was bei 90% Marktanteil zugegebenermaßen ein bisschen schwieriger wird als seinerzeit bei Netscape 4.
[Natürlich haben nur die Entwickler etwas davon, die sich an Web-Standards halten. Diejenigen, die für IE entwickelt haben, weil er der Marktführer ist, müssen in nicht all zu ferner Zukunft wieder ihr Fähnchen nach dem Wind richten.]
Mac-User dürfen Safari weiterverwenden, der ist ebenso sicher und auf der Höhe der Zeit wie Firefox (tatsächlich ist Safari nach wie vor mein Haupt-Browser).
+++
Das von Jon Hicks umgesetzte Logo gibt es auf spreadfirefox.com.
Erschienen am Dienstag, 09.11.2004 @ 19:22
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Tags: browser, Web
Der
Trailer von Pixars nächstem Film ist online und er hat einige Brüller zu bieten. Ich freue mich jetzt schon drauf! In die Kinos kommt er in ziemlich genau einem Jahr; in vier Wochen gibt’s erstmal
die Unglaublichen.
Der Teaser-Trailer zu Episode III hat mich dagegen nicht so umgehauen, da war der »Breathing«-Trailer für Episode II schon ein anderes Kailber.
Dabei fällt mir das geniale Teaser-Plakat von Episode I ein. Und natürlich die nicht minder geniale Simpsons-Parodie. :-)
Erschienen am Dienstag, 09.11.2004 @ 19:51
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Tags: demnaechst, Film-und-Fernsehen
Mittwoch, 10.11.2004
*urgs*, mich hat eine Magenverstimmung erwischt…
Erschienen am Mittwoch, 10.11.2004 @ 11:32
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Donnerstag, 11.11.2004
Wow, ich bin begeistert, was so ein bisschen Hefe bewirken kann: Zwei Beutelchen
Perenterol-Pulver und es geht mir schon viel besser.
Verena hat mir erst Perenterol-Kapseln gegeben, aber diese großen Dinger bekomme ich nicht runter. Mit Tabletten habe ich ja sonst kein Problem, aber es gibt Grenzen.
Erschienen am Donnerstag, 11.11.2004 @ 16:18
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Freitag, 12.11.2004
Diesen Winter laufen eine Menge vielversprechender Filme an. Wenn ich nur einige davon sehe, komme ich dieses Jahr noch locker auf meinen Schnitt von 40 bis 50 Kinobesuchen pro Jahr (bisher sind’s 34 Filme im laufenden Jahr):
- »Agnes und seine Brüder« (seit 14.10.)
IMDB
Holger und Stefie haben die Website zum Film gemacht und mir den Streifen auch empfohlen. Aber ich bin etwas skeptisch, irgendwie reizt er mich nicht.
- »AVP« (seit 4.11.)
IMDB, Trailer
Den sehe ich mir vermutlich erst an, wenn ich alle anderen Filme dieser Liste gesehen habe und mir sehr langweilig ist. Ich bin zwar ein Fan der Alien-Reihe, aber die IMDB-Wertung von 5,3 schreckt mich etwas ab.
- »Der Manchurian Kandidat« (seit 11.11.)
IMDB, Trailer
Ein Remake eines 60er Jahre Films mit Frank Sinatra. Das Thema (Verschwörungstheorie um den US-Präsidenten) interessiert mich irgendwie.
- »Die Vergessenen« (seit 11.11.)
IMDB, Trailer
Hmm, weiß nicht. Ich habe wenig über den Film gelesen, allerdings auch mit etwas Absicht (ich will so wenig wie möglich über potentiell interessante Filme wissen, wenn ich sie mir vielleicht noch anschaue). Ich wünsche mir Suspense, befürchte aber einen stinklangweiligen Streifen mit lauer Schlusspointe nach 90 quälend langen Minuten, wie bei »The Others«. Gute Filme mit Schlussgag gibt’s nur sehr wenige, und aus dem Schocker- und Suspense-Bereich ist mir nur ein einziger in Erinnerung, nämlich “Sixth Sense« (während die weiteren Streifen von Shyamalan ebenfalls ziemliche Schlaftabletten waren).
- »Bad Santa« (ab 18.11.)
IMDB, Trailer
Billy Bob Thornton als trinkender und fluchender Weihnachtsmann, was will man mehr?! Übrigens sind die Coen-Brüder ausführende Produzenten.
- »Sky Captain and the World of tomorrow« (ab 18.11.)
IDMB, Trailer
Der Trailer hat etwas Steam-Punk-artiges, aber es kann auch sein, dass der Film einfach nur großer Müll ist.
- »Exorzist: Beginning« (ab 18.11.)
IMDB, Trailer
Ich kenne die Original-Exorzisten gar nicht. Vielleicht wäre der Besuch dieses Films nur mein Versuch, eine Bildungslücke (?) zu schließen? Vielleicht wären dann die Originale besser geeignet als ein Prequel? Keine Ahnung…
- »Head in the Clouds« (ab 18.11.)
IMDB, Trailer
Charlize Theron in einer Dreiecks-Geschichte in den 30er Jahren. Klingt ein bisschen nach »Aimée & Jaguar«.
Bei der IMDB wird er mit 5,1 ziemlich schlecht bewertet, aber ein Besucher bei zelluloid.de gab ihm 100%.
- »The Girl next Door« (ab 18.11.)
IMDB, Trailer
Elisha Cuthbert (Kim Bauer aus »24«) spielt die nette Porno-Actrice von nebenan, der Traum eines jeden Mannes. :-)
Den Bewertungen nach zu urteilen, soll der Film auch abgesehen von Elisha in Unterwäsche sehenswert sein. Hmm.
Interessant ist, dass der Film bereits seit Februar in diversen Ländern lief und Deutschland als eines der letzten Länder dran ist.
- »Die fetten Jahre sind vorbei« (ab 25.11.)
IMDB, offizielle Website
Den sehe ich mir wahrscheinlich allein wegen Daniel Brühl an. »Was nützt die Liebe in Gedanken« habe ich verpasst, aber er war auch schon in »Good Bye Lenin«, »Nichts bereuen« und »Schule« sehr gut. Speziell seit »Nichts bereuen« bin ich Daniel-Brühl-Fan.
- »Bridget Jones 2« (ab 02.12.)
IMDB, Trailer
Ich werde zwar nicht von einer Frau in diesen Film geschleppt, aber wahrscheinlich vom Hype. Und der erste Teil war ja gar nicht mal so schlecht…
- »Cowgirl« (ab 09.12.)
IMDB, offizielle Website
Ich habe das Kinoplakat mit Alexandra Maria Lara gesehen und wusste, dass ich diesen Film sehen muss. Sie ist nicht nur eine sehr gute Schauspielerin und sieht verdammt gut aus, sie ist auch noch exakt so alt wie ich (naja ok, sie ist zwei Tage älter).
- »Incredibles« (ab 09.12.)
IMDB, Trailer
Ohne Zweifel der Film des Jahres.
- »Ocean’s Twelve« (ab 16.12.)
IMDB, Teaser, Trailer
Dass man beim Erfolg des ersten Teils eine Neuauflage hinterherschieben musste, war ja keine Frage. Obwohl es eine Fortsetzung ist, freue ich mich auf den Film. Der erste Teil war »Rebirth of Cool« und auch in der Fortsetzung sind wieder alle mit an Bord: Alle Schauspieler und auch der von mir sehr geschätzte Steven Soderbergh in der Regie (»Traffic«).
- »In 80 Tagen um die Welt« (ab 23.12.)
IMDB, http://www.apple.com/trailers/disney/aroundtheworldin80days/
Eigentlich bin ich kein großer Jackie-Chan-Fan, in »Rush Hour« fand ich ihn allerdings klasse. Neulich lief »Mr. Nice Guy« auf Pro7, den fand ich Mittelmaß. Seine anderen beiden bekannteren Solo-Projekte aus der letzten Zeit, »Tuxedo« und »Shanghai Noon« wurden vom Publikum auch eher gemischt aufgenommen. Kann daher gut sein, dass ich diesen Film an mir vorüberziehen lasse.
- »Alexander« (ab 23.12.)
IMDB, Trailer 1, Trailer 2
Mit Troja habe ich dieses Jahr schon mal ein dreistündiges Sandalenepos ausgelassen, nicht noch einmal! Vor allem, weil Oliver Stone Regie führt.
- »Team America: World Police« (ab 30.12.)
IMDB, Trailer
Trey Parker und Matt Stone, die Macher von »South Park« schlagen wieder zu. Der Trailer ist ganz nett und die Idee mit den Marionetten ist ja wohl geil! Noch dazu hört man eine Menge Positives über den Film.
- »Der große Diktator« (ab 30.12.)
IMDB
Zum Jahresende läuft dieser Chaplin-Klassiker als Wiederaufführung in den Kinos. Bei alten Filmen fehlen mir noch eine Menge an Streifen, weswegen ich immer versuche, hier meine Lücken auszubessern wenn ich Gelegenheit dazu habe.
Ich würde von mir selbst sagen, dass ich mich mit Filmen auskenne, aber würde ich bei Günther Jauch sitzen, dann würde es bei Filmen älter als 1980 sehr schnell sehr düster werden.
[Nebenbei: WWM ist ja wohl das perfekte Quiz...]
Und den »Untergang« habe ich auch noch nicht gesehen…
Erschienen am Freitag, 12.11.2004 @ 10:41
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Tags: demnaechst, Film-und-Fernsehen
Es ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, trotzdem hier nochmal die Infos und Links zur nächsten Version von Flash.
Die Videos
Ich hatte noch keine Gelegenheit, mir die beiden Keynote-Videos auf macromedia.com anzusehen, die jeweils immerhin knapp 2 Stunden dauern. Von daher keine Ahnung, was es taugt. Die beiden anderen Videos allerdings, bei Colin und Josh, die taugen. Falls es in der Flasher-Community noch jemanden gibt, der noch nicht die Videos zum neuen Player (Maelstrom) und zum neuen Authoring-Tool (8Ball) kennt: Anschauen! Bei Colin wird Maelstrom gezeigt, aufgenommen auf einer Konferenz in Tokio Ende Oktober. Bei Josh gibt’s 8Ball zu sehen (und ein paar nette Flex-Anwendungen), aufgenommen auf der MAX-Konferenz Anfang November.
Bislang war es immer so, dass es einige Zeit dauerte, ehe ein neuer Player eine genügend große Verbreitung gefunden hatte und die Entwickler die neuen Features nutzten. Ein halbes bis ein Jahr vielleicht.
Ich bin davon überzeugt, dass es bei Flash 8 anders sein wird: Die Entwickler werden dieses Mal nicht auf die langsame »Adaptionsrate« warten, sondern sofort die neuen Funktionen verwenden. Flash 8 wird aus dem Stand zum neuen de-facto Standard bei Flash-Playern werden, und um alles unterhalb dieser Baseline wird sich kein Mensch mehr kümmern. Die Anwender werden »gezwungenermaßen« den neuen Player installieren, wenn sie neue Flash-Inhalte sehen wollen.
[Ok, es wird etwas dauern, bis sich die Flasher mit den neuen Funktionen vertraut gemacht haben.]
Warum könnte es dieses Mal anders laufen? Um es klar zu sagen: Flash 8 rockt die Scheiße. Das wichtigste neue Feature ist Performance. Performance bis zum Abwinken. Die Videos dazu waren exrem beeindruckend: In Tokio wurde erst eine herkömmliche Animation mit ein paar hundert Movieclips auf der Bühne gezeigt, die mit 14 Frames vor sich hin plätscherte. Dann wurde »Bitmap Caching« aktiviert und die Abspielgeschwindigkeit stieg rasant: nicht um das Doppelte oder Dreifache, sie verzehnfachte sich!
Dazu kommen neue Möglichkeiten im Compositing:
- Photoshop-ähnliche Blend-Modes in Echtzeit (auch per Actionscript steuerbar!)
- Schlagschatten, Glows und dergleichen in Echtzeit
- Eine neue Text-Rendering-Engine
- Bessere Videokompression
- Unterstützung eines Alphakanals bei Video (in der Demo konnte Text hinter einem Video eingegeben und markiert werden)
Zum Abschluss: Die Texte (chronologisch aufsteigend)
Erschienen am Freitag, 12.11.2004 @ 12:27
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Tags: flash, SAE
Samstag, 13.11.2004
Es ist Samstag, die neue c’t ist da und sie enthält einen Leserbrief, den ich kommentieren muss. Gleich.
Mit
Holger habe ich mich erst letzte Woche darüber unterhalten, dass viele Windows-User deswegen Windows benutzen, weil sie gar nichts anderes kennen. Sie mühen sich ab und ärgern sich über ihren Computer, arbeiten für ihn statt mit ihm ohne zu wissen, dass alles auch viel einfacher geht.
Man versucht, das »It just works«-Prinzip zu erklären und erhält als Antwort: »Das geht doch mit Windows auch.« Und dann mach’ so jemandem mal klar, warum der Mac besser ist. Der Unterschied zwischen
gut gemacht und
schlecht kopiert.
Und hey, ich weiß wovon ich spreche: Ich habe zehn Jahre lang mit allen Windows-Versionen zwischen Win3.1 und Win2000 gearbeitet, bevor ich zum Mac gewechselt bin. [Gut, die Aufguss-Versionen 98SE und ME habe ich ausgelassen, weil ich nach 9x natürlich W2K eingesetzt habe.]
Beispiel? Beispiel. Der Leserbrief von Rolf Keller in c’t 24/04 auf Seite 14 ist ein sehr gutes Beispiel; wahrscheinlich, ohne dass Rolf Keller das weiß. Ich erlaube mir mal, seine Zuschrift zum Artikel »Local Heroes, Google und Co. durchsuchen jetzt auch die Festplatte« zu zitieren:
»Die Suchfunktion von Windows ist in ihrem Artikel etwas zu schlecht weggekommen. Es stimmt, dass sie fürchterlich langsam ist. Zumindest in Windows XP nutzt sie aber automatisch den Indexdienst, wenn der Nutzer diesen aktiviert hat. Der Dienst verarbeitet nicht nur Text- und Office-Dateien, sondern auch HTML-Dateien, E-Mails im MIME-Format und Skript-Dateien. Über eine Schnittstelle für Indexierungsfilter können auch andere Dateien indexiert werden. Adobe bietet einen PDF-Filter zum kostenlosen Download an. Wie im Artikel richtig steht, ist der Indexdienst (zu) tief in der Systemverwaltung versteckt. Aber sobald er einmal konfiguriert ist, braucht man ja nur noch seine Abfragefunktion, der Rest läuft vollautomatisch im Hintergrund. Allerdings ist diese Suchfunktion auch nicht gerade berauschend in ihrer Funktionalität.«
Ich darf zusammenfassen: Der Indexdienst muss in der Systemverwaltung gefunden werden, er muss vom Nutzer aktiviert werden, er muss konfiguriert werden und für das Durchsuchen von PDF-Dokumenten muss ein PDF-Filter installiert werden.
Ich hätte mir das gerne selbst angesehen, aber wenn ich bei meiner WinXP-Installation in Virtual PC in Systemsteuerung/Klassisch/Verwaltung »Dienste« doppelklicke, bekomme ich eine seltsame Fehlermeldung, dass die Anwendung nicht initialisiert werden konnte.
Schauen wir uns doch mal an, wie Apple das macht. Eine Volltext-Suche gab es in Mac OS schon zu OS-9-Zeiten, mit Sherlock. Seit Version 10.3 »Panther« vom Oktober 2003 gibt es im Finder ein Eingabefeld in der Symbolleiste:
Ich muss keine Einstellungen suchen, ich muss nichts aktivieren, ich muss nichts installieren, ich muss nichts konfigurieren. Das Suchfeld ist einfach da.
Ah ja, Herr Keller hat ja noch was anderes über die Windows-Suche gesagt: »Es stimmt, dass sie fürchterlich langsam ist.« Bei Mac OS X ist das ein bisschen anders: Ich bekomme die Suchergebnisse nicht nach endlosen Minuten, während die Festplatte rödelt, sondern nach wenigen Sekunden, und zwar inkrementell: Je mehr Buchstaben ich eingebe, desto kürzer wird die Ergebnisliste. Wie in iTunes. (»Und jetzt stell’ Dir vor, Dein ganzer Computer ist so.«)
In der Info-Palette jedes Ordners gibt es auch eine Sektion für die Indizierung, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, wofür die gut ist: Ich finde alle meine Dateien über die Finder-Suche sofort, auch ohne Indizierung. Vermutlich wird das für die Inhaltssuche gebraucht, aber die benötige ich im Moment recht selten.
Noch was: Da alles, was in Mac OS X auf dem Bildschirm angezeigt wird, ein PDF ist, wird PDF natürlich auch von Haus aus vom Betriebssystem unterstützt: sowohl die Erzeugung als auch die Anzeige und die Inhaltssuche. Kein PDF-Filter notwendig.
Wenn ich nicht nur nach einem Dateinamen suchen möchte, sondern auch nach Inhalten oder anderen Kriterien, drücke ich im Finder oder auf dem Desktop Apfel-F und kann eine Menge von Kriterien angeben:
Und zwar ohne einen Assitenten wie bei WinXP, der mir im Weg rumsteht und bei dem ich einem Hund die Frage beantworten muss, ob ich nach einer Datei oder einem Bild suchen möchte. (Häh, ist ein Bild nicht auch eine Datei?)

Anklicken zum Vergrößern
Natürlich kann ich beim Mac auch nur nach einem Kriterium oder einer beliebigen Kombination suchen. Hier wird auch mal wieder die Liebe zum Detail deutlich, die allen Produkten von Apple innewohnt: Wenn ich mit den Plus- und Minus-Knöpfen Suchkriterien hinzufüge oder entferne, ändert sich die Fenstergröße automatisch.
Bei der WinXP-Suche verändert sich am Fenster nix automatisch und noch dazu hat man die Auswahl der Suchkriterien auf die denkbar ungünstigste Weise in das Fenster geklebt: Nicht nur die einzelnen Suchkriterien, sondern auch die Optionen der Suchkriterien sind vertikal untereinander in einem schmalen Streifen angeordnet, so dass es einen vermeidbaren Scrollbalken gibt – während ich meine Eingabe ganz oben nicht mehr sehen kann. Naja, dafür hat der Hund Platz.
Wie gesagt, die oben dargestellte Suche in Mac OS X ist Stand Oktober 2003.
Im ersten Halbjahr 2005 erscheint die Version 10.4 von Mac OS X, Codename »Tiger«. Die Suche wird Dank Spotlight noch einfacher und leistungsfähiger: Zugriff auf die Suche gibt’s dann nicht mehr nur im Finder, sondern jederzeit durch ein Lupen-Icon rechts oben in der Menüleiste.
Die Ergebnisse sind ebenfalls in Sekundenschnelle da und werden nach Dokumentart vorsortiert (Adressbucheinträge, E-Mails, Bilder…). Allerdings wird nicht wie bisher nur nach Dateinamen gesucht, sondern sofort auch nach Inhalten und anderen Meta-Daten wie Creator, Etikett oder Schlüsselwörtern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Sekundenschnelle, inkrementelle Suche nach Datei-Inhalten.
Für Spotlight muss nicht nachts die Festplatte eine Stunde rödeln, um den Index zu aktualisieren. Apple schreibt:
»Make no mistake about it, Spotlight isn’t “bolted on” to the system. It’s a completely new search technology that is tightly integrated with a fundamental part of the OS: The file system. Every time a file is created, saved, moved, copied, or deleted, the file system automatically ensures that the file is properly indexed, cataloged, and ready for whatever search query might be issued – all in the background. These abilities build on the already impressive capabilities of the journaled HFS+ file system.«
Apple hat vor einiger Zeit einen gewissen Dominic Giampaolo angeheuert. Er war Entwickler des BFS, dem Dateisystem von BeOS. Nach dem, was man bisher von Spotlight gelesen und gesehen hat, und das, was über das BFS bekannt ist, wird Tiger rocken!
Microsoft wollte ja eigentlich Ende 2006 bei Longhorn etwas ähnliches bieten und es sollte das Killerfeature der nächsten Windows-Version sein. Doch ausgerechnet dieses Feature, »WinFS«, wird nicht in Longhorn enthalten sein…
[Ich frage mich ja, mit was Microsoft in zwei Jahren überhaupt punkten will: Die ans Internet angebundene Sidebar? Kommt mit Tiger als Dashboard. Die Bildschirmdarstellung mit Avalon nicht mehr von der CPU, sondern von der Grafikkarte berechnen lassen? Gibt es seit 10.2 »Jaguar« mit Quartz Extreme vom August 2002, und wird mit Tiger und seinem CoreImage weiter verbessert.]
Aber das ist ja noch nicht alles, was Spotlight kann. Es wird Smart Folder geben: Damit kann ich eine Suchanfrage als virtuellen Ordner abspeichern, ungefähr so wie eine E-Mail-Ansicht oder eine Playlist. Wenn neue Dateien auf die Suchkriterien zutreffen, erscheinen sie automatisch im Smart Folder. Das selbe wird es auch im Adressbuch und im Mail-Programm geben.
Entwickler haben Zugriff auf die Spotlight-API, so dass jedes Programm für Tiger eine solche Suche anbieten kann (oder die Integration in die systemweite Spotlight-Suche).
Wenn das nicht ‘n Brett ist, dann weiß ich nicht was.
Die PC-Nutzer können ja Weihnachten 2006 von Features träumen, die ihr »brandneues« Longhorn wieder nicht hat. Und die ich dann schon seit vier Jahren einsetze. Dann wird sich, wie heute auch schon, mal wieder ein Spruch bewahrheiten:
»To see tomorrow’s PC, look at today’s Macintosh.«
Get a Mac.
Nachtrag: Der Artikel erschien am 26.11. auch bei Mac-TV.
Erschienen am Samstag, 13.11.2004 @ 14:15
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Tags: Apple, get-a-mac
Sonntag, 14.11.2004
Bitte, bitte, liebe Surfer,
installiert Firefox, damit wir möglichst schnell von den hohen Marktanteilen des IE runterkommen. Ich bin eben drei Stunden lang durch Markup und Stylesheets gewatet: Standardkonformer, fehlerfreier Code, der in Safari und Firefox zu identischen Ergebnissen führte. Nur nicht im Internet Explorer.
Ich dachte erst, ich hätte einen neuen Bug in der Rendering Engine des IE gefunden, aber jetzt beim Aufschreiben stelle ich fest, dass ich das Problem nicht mehr reproduzieren kann. Und ich will nicht noch mehr Zeit darauf verwenden, einen Fehler zu produzieren, den ich nach stundenlanger Arbeit ausgemerzt habe…
Es war ziemlich obskur: Es hatte den Anschein, als würde das Float eines übergeordneten DIVs aufgehoben, wenn ich innerhalb einer Navi-Liste im Anchor- oder LI-Tag eine bestimmte Property-Kombination von width und display verwende. Mind-boggling.
Erschienen am Sonntag, 14.11.2004 @ 18:34
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Tags: job, Web
Donnerstag, 18.11.2004
Ja, die Überschrift sagt alles.
IE7 wird nicht für Windows-Systeme pre-Longhorn erscheinen.
Im Prinzip nichts Neues mehr, aber jetzt ist es nochmal amtlich. Man war ja schon froh, dass sich das IE-Team überhaupt wieder zusammengefunden hat.
Kai im Juni:
»Sorry, aber wenn ich das lese “The IE Team Is Listening”, geht bei mir die Pumpe. Das IE-Team braucht nicht zuzuhören, sondern zu programmieren.
[...]
Mit dem XP SP2 hätte man die Chance den Internet Explorer nicht nur um Ad-Blocker und Sicherheitsfeatures aufzurüsten, sondern auch in der Anzeige von HTML-Seiten auf ein Niveau zu bringen, dass Mitbewerber seit drei Jahren mühelos erreichen.«
Jeffrey Zeldman konnte dem Bekanntwerden der Entwicklungseinstellung damals noch was Positives abgewinnen:
»If you can’t see the good, here it is: “what IE6 is capable of” makes a far better platform for standards-based design than “what Netscape 4 can do,” which was where many of us were trapped the last time the browser space froze.«
Naja, weitere 2 Jahre, in denen sich Entwickler mit den Unzulänglichkeiten des IE abfinden müssen. Und dann dauert es vielleicht nochmal ein bis zwei Jahre, bis der IE6 an Bedeutung verloren hat und sich alle Haushalte neue Aldi-Computer mit vorinstalliertem Longhorn gekauft haben.
Oder heute schon zu Firefox wechseln.
Erschienen am Donnerstag, 18.11.2004 @ 19:31
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Tags: browser, Web
Freitag, 19.11.2004
Kunde bei Reggie’s: Hey, Sie sind Arzt? Klasse! Haben Sie was, das den Haarwuchs fördert?
Becker: Verwenden Sie einfach das, was Sie sich in die Ohren sprühen.
[Szene runterladen (DivX, 5 MB)]
Übrigens zeigt SAT.1 ab 25.11. (in der Nacht zum 26.) die fünfte Staffel von Becker, die bislang noch nicht in Deutschland zu sehen war. Termin: DI-FR von 00:40 bis 01:10 nach den Pseudo-Nachrichten (auf abweichende Zeiten achten, vor allem zur Zeit und besonders freitags!
Erschienen am Freitag, 19.11.2004 @ 1:52
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Tags: becker, Film-und-Fernsehen
Heute ist nicht der 19. November, wie es über diesem Eintrag steht. Es ist der 7. Januar, während ich das hier schreibe.
In den letzten Wochen erschienen auf
my two cents keine neuen Einträge. Und bereits zuvor war es lange ruhig, ehe ich einen Rappel bekam und sechs Einträge auf einmal vom Stapel ließ.
Was ist da los?
Ich hatte sehr viel zu tun: Das Geschäft mit meiner hauptberuflichen Selbstständigkeit läuft langsam an, erste Aufträge kommen rein. Und in der Freizeit habe ich mich lieber mit Leuten getroffen, bin ins Kino gegangen und habe meinen Festplatten-Recorder ausgiebigst getestet. [Übrigens habe ich das Modell mit 160er Platte umgetauscht gegen eines mit 80-GB-Platte. 35 Stunden Aufnahmekapazität in SP reichen eigentlich gut aus, und ich spare mir 200 Euro.]
Inzwischen hat sich einiges angesammelt: Ich habe mir Notizen für rund vierzig Postings gemacht. Ich will sie nicht einfach über Bord werfen, sondern noch mit auf die Seite nehmen, auch wenn einiges davon nicht mehr ganz aktuell ist. Damit sie noch in einem zeitlichen Kontext stehen, sortiere ich sie an den Tagen ein, an denen ich mir meine Notizen gemacht habe. Deswegen geht es jetzt »lückenlos« mit dem 20. November weiter. Erstmal nur elf neue Einträge, in den nächsten Tagen mehr.
Erschienen am Freitag, 19.11.2004 @ 19:08
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Tags: Interna
Samstag, 20.11.2004
Nach zwei Wochen Kinopause war ich mal wieder innert einer Woche in drei Filmen: »Der Maschinist« am 15.11. mit Holger im Manhattan, »Der Manchurian Kandidat« am Tag darauf und »Bad Santa« am 19. November.
Kurze Version: »Bad Santa« war der beste von den drei Filmen, »Der Maschinist« gefiel mir am wenigsten.
»Der Maschinist« (IMDB, Trailer) ist ein Film abseits des Mainstreams von Brad Anderson. Es geht um einen Fabrikarbeiter (Christian Bale), der seit einem Jahr nicht geschlafen hat. Da bleiben Probleme natürlich nicht aus: Wahnvorstellungen, Arbeitsunfälle.
Mich hat der Film wie gesagt nicht umgehauen: Nicht, weil er zu konfus war, sondern, weil mich die Geschichte nicht besonders interessiert hat. Ich hätte mir ein bisschen mehr Action gewünscht, Verfolgungsjagden oder ähnliches, aber dafür war er wohl zu abseits vom Mainstream. »Memento« von Christopher Nolan mit Guy Pearce dagegen hat mir wesentlich besser gefallen.
»Der Manchurian-Kandidat« (IMDB, Trailer) war da schon eher Mainstream: Der läuft nicht in Programmkino-Klitschen wie dem Manhattan, sondern im Cinestar, und die Besetzung stammt aus der A-Kategorie: Denzel Washington, Meryl Streep, Liev Schreiber. Dennoch hat mich der Film etwas enttäuscht: Kurzweilige Unterhaltung bestenfalls, aber kein Film, den man gesehen haben muss.
Kurz die Story: Ein Golfkriegs-Veteran wird zum Präsidentschafts-Kandidaten. Einer seiner Kameraden erinnert sich daran, dass es ein Geheimnis in ihrer gemeinsamen Vergangenheit gibt. Der Verdacht kommt auf, dass der Präsidentschaftskandidat eine Marionette des Konzerns »Manchurian Global« ist.
Was ich an diesem Film nicht gemocht habe war, dass er ebenfalls vor sich hinplätscherte. Die Hintermänner beispielsweise traten viel zu früh in Erscheinung. Mir gefiel »Der Staatsfeind Nr. 1« von Tony Scott mit Will Smith besser. Bei einem Film habe ich nichts gegen ein bisschen Tiefgang, aber manchmal möchte ich einfach nur kompromislose Action sehen, und das kam beim »Manchurian-Kandidat« zu kurz.
»Bad Santa« (IMDB, Trailer) lief bereits zu Weihnachten 2003 in den USA in den Kinos, und die DVD ist dort bereits seit einem halben Jahr erhältlich. :-(
Der Film ist klasse: Billy Bob Thornton als Weihnachtsmann Willie: Er flucht wie ein Kesselflicker, raucht wie ein Schlot und säuft wie ein Loch. Im Kaufhaus schiebt er lieber ‘ne Nummer, als sich mit den kleinen Rackern abzugeben. Dazu Tony Cox als kleinwüchsiger Gnom, der zusammen mit Willie nach Ladenschluss die Kaufhäuser um ihre Barschaft erleichtert.
Erschienen am Samstag, 20.11.2004 @ 19:25
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Stargate geht auf RTL2 in die nächste Runde. Termin: Ab 5. Januar, mittwochs um 20:15 Uhr. Quelle:
quotenmeter.de
Wenn ich nicht irre, geht es mit
Season 7 weiter.
Nachtrag (12.12.04): Wenn RTL2 sämtliche SG1-Folgen gesendet hat, soll es mit dem Spin-off »Stargate Atlantis« weitergehen. Ich hatte bereits das Vergnügen, die Pilotfolge sehen zu dürfen, und bin recht angetan.
Erschienen am Samstag, 20.11.2004 @ 20:09
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Tags: Film-und-Fernsehen, stargate
Sonntag, 21.11.2004
Kurze Kritik zu »
40 Tage, 40 Nächte«, der auf Pro7 lief (im Mai 2002 im Kino). Ich hatte mich auf eine Teenie-Klamotte eingestellt, denn der Film hatte zwei Zutaten, die dazu benötigt werden: Josh Hartnett in der Hauptrolle und Sex bzw. explizit kein Sex als Thema. Allerdings bin ich angenehm überrascht: Nette Story, ein paar Running Gags (natürlich auch einige Zoten),
Shannyn Sossamon in einer Nebenrolle.
Dazu sehr angenehme Musik, unter anderem »Memory Gospel« von Moby (»Play«-B-Sides, ich habe nur das einzelne Album) und »The One You Have Not Seen« von Sophie B. Hawkins vom »Timbre«-Album.
Das Moby-Stück gab’s bei iTunes, den Song von Sophie B. Hawkins habe ich dagegen nicht einzeln gefunden. Habe kurzerhand das ganze Album gekauft: Die anderen Titel klangen nicht schlecht, außerdem hat es jemand bei Amazon für nur 3 Euro angeboten.
Zurück zum Film. Worum geht’s? Matt (Josh Harnett) wurde von seiner Freundin sitzen gelassen. Er schwört sich, dass er in der anstehenden Fastenzeit 40 Tage und Nächte lang keinen Sex haben wird. Wie kann es anders sein, ausgerechnet in dieser Zeit trifft er auf seine Traumfrau, Erica (Shannyn Sossamon).
Ach ja, auch in »40 Tage, 40 Nächte«: Die beste Nicht-Sex-Szene ever. Steht meiner Meinung nach dem berühmten Kühlschrank in »9½ Wochen« in Nichts nach.
Erschienen am Sonntag, 21.11.2004 @ 23:18
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Tags: Film-und-Fernsehen, kinokritik
Dienstag, 23.11.2004
Falls es jemanden interessiert: Die Titelmusik der RTL-Serie »
Big Boss« ist »
For the Love of Money« von den
O’Jays. Brutalste 70er Jahre Mucke, aber geil.
Mittlerweile merke ich mir von netten, aber mir unbekannten Stücken im Radio oder Fernsehen ein paar Wörter, gebe sie zusammen mit »lyrics« in Google ein und werde fündig. Songtexte im Web verstoßen zwar i.d.R. gegen das Urheberrecht, aber ich finde es unheimlich praktisch. Meistens kaufe ich mir dann auch den gefundenen Song im
iTMS oder bei
(zensiert), falls es den Titel bei iTunes nicht gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Feature für eine künftige iTunes-Version wird: Songs nicht nur nach Titel, Album oder Interpret in iTunes und im Store finden, sondern auch mit ein paar Wörtern aus dem Songtext. Mit
Spotlight wäre es ab OS X 10.4 auch kein Problem, das systemweit zu machen, unabhängig von iTunes… Ihr habt es hier zuerst gelesen.
Zur Sendung selbst: Mir gefällt’s. Die Quoten sind ja nicht so berauschend, und mit »Hire or Fire« wurde die erste Apprentice-Kopie nach nur einer Folge von Pro7 abgesetzt. Ich find’s aber ganz interessant: Die Aufgaben selbst, wie die Aufgaben umgesetzt werden, die Konflikte im Team und natürlich das Zusammenstauchen in der Umkleidekabine durch Big Boss Reiner Calmund.
12 Kandidaten – 6 Damen, 6 Herren – treten in zwei Teams gegeneinander an, um am Schluss 250.000 Euro Startkapital für die eigene Geschäftsidee zu gewinnen. Jede Woche gibt es eine neue Aufgabe: Am Anfang noch recht einfach (Würstchen verkaufen, kleines Startkapital) zum Schluss hin immer anspruchsvoller (Kaffeespezialität entwickeln, bewerben und verkaufen; größeres Startkapital).
Das erfolgreichere Team wird belohnt, das Verlierer-Team nimmt am Konferenztisch Platz. Dort werden sie dann von Reiner Calmund, Herrn Tichy (Chef-Red des Euro-Magazins) und Frau Steigenberger, Geschäftsführerin der Steigenberger-Hotels, fachgerecht auseinander genommen. Der Teamleiter benennt dann zwei Personen (in den späteren Sendungen bei kleineren Teams nur noch eine Person), die nach einer kurzen Beratung der drei Scharfrichter neben ihm wieder im Konferenztisch Platz nehmen müssen. Die restlichen Team-Mitglieder fahren zurück ins Loft, von den übrig gebliebenen bekommt einer von Reiner Calmund den Satz zu hören: »Sie haben frei.«
Manchmal geht es aber auch ein bisschen zu wie im Kindergarten: Da wirft die eine Team-Kollegin der anderen vor, die 2% weniger Umsatz gegenüber dem Gewinner-Team seien dem Papierstau im Drucker zuzuschreiben gewesen…
Erschienen am Dienstag, 23.11.2004 @ 22:44
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Tags: Film-und-Fernsehen, tv-serien
Mittwoch, 24.11.2004
Zwei sehr gute Link-Tipps von Holger:
What the Font? und
Identifont.
Bei ersterem lädt man einen Screenshot über ein Formular hoch. Anschließend trägt man ein, welche Buchstaben WTF richtig erkannt hat, und WTF spuckt einem dann den Namen des gesuchten Fonts aus. Bei Identifont müssen Fragen beantwortet werden. Ich habe beide mit einem sehr kleinen Schnipsel mit wenigen Buchstaben getestet, und WTF lieferte mir prompt den richtigen Schriftnamen. Identifont konnte auch nach über 50 Fragen nicht die richtige Schrift identifizieren, aber mit einem größeren Sample sollte es besser laufen.
Erschienen am Mittwoch, 24.11.2004 @ 15:07
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Samstag, 27.11.2004
Lange hat’s gedauert, nun endlich da: Der
Blogplan für Erlangen.
Auch nützlich, um mal schnell eine Buslinie nachzuschlagen.
Erschienen am Samstag, 27.11.2004 @ 17:20
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Tags: Medien, netzwelt
Sonntag, 28.11.2004
Die MacUP bringt auch dieses Jahr wieder einen hoch-erotischen Wandkalender heraus. Die heißen Bilder gibt’s
hier, bestellen kann man das Teil
da (29,90 Euro zzgl. Versand).
Mir gefallen die Makro-Aufnahmen, während im Vorjahr noch Ganzkörper-Fotos gezeigt wurden.
Erschienen am Sonntag, 28.11.2004 @ 11:28
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Tags: Apple, religion
Holger mit
ein paar Gedanken zur Frage, ob das Internet eine Revolution oder doch eher nur Evolution ist. Seine These: Das Internet ist Evolution – die Abläufe, wie Entscheidungen getroffen und Geschäfte gemacht werden, sind offline wie online die selben.
Ich stimme ihm da teilweise zu: Holgers Beispiele finde ich treffend und die Schlüsse daraus auch. Aber ich bin doch geneigt zu sagen, dass das Internet mehr ist, als nur eine Entwicklung (Evolution). Es ist eine Umwälzung (Revolution). Nicht in dem Sinne, wie Holger es meint. Eine Website UsedSocks.com wird keinen Erfolg haben, auch wenn das manche geglaubt haben.
»Jemand, der in der Innenstadt von Geschäft zu Geschäft rennt, um ein Produkt zum günstigsten Preis zu kaufen, wird das auch online machen.«
Ja, so etwas wird sich nicht ändern, weil sich die Menschen nicht ändern, nur weil sie online sind. Aber abgesehen davon ändert sich eine Menge.
Man denke nur mal daran zurück, wie vor 10 Jahren kommuniziert wurde, als es das Web noch nicht gab, und Usenet und E-Mail nur ein paar Eingeweihten bekannt war. Da wurde zum Telefonhörer gegriffen und Ferngespräche hatten wegen der teuren Gebühren eine besondere Priorität. Wer etwas schriftlich verschicken wollte, schrieb einen Brief oder – Wunder der Technik – schickte von seiner Arbeitsstelle ein Fax an ein anderes Unternehmen.
Heute kostet es nichts, wenn ich in Erlangen sitze und mit Holger in München per Video chatte. Es spielt keine Rolle, ob er im Stockwerk über mir, in München oder in Australien ist: Unsere Breitband-Anbindungen werden pauschal abgerechnet. Er möchte wissen, welche Anschlüsse ein Gerät von mir hat? Ich schicke ihm die entsprechende Seite aus der PDF-Anleitung per E-Mail. Wenn ich ihn mal in München besuchen möchte, stelle ich mich nicht am Vortag im Reisezentrum in die Schlange, sondern drucke mir die Fahrkarte ein paar Stunden vor Abfahrt selbst aus. Nachrichten lese ich nicht mehr am nächsten Tag in der Zeitung, sondern in der gleichen Stunde in meinem RSS-Reader. Ein guter Teil meiner Fachliteratur wird nicht mehr auf tote Bäume gedruckt, sondern steht im Web, in Form von Magazinen und Weblogs. Ich arbeite selbstständig für Kunden, die ich nur alle paar Wochen mal sehe – ob von zu Hause, in einem Büro oder im Zug ist ihnen egal. [Projektarbeit und freie Tätigkeiten werden sich immer weiter ausbreiten. Die klassische Erwerbsbiographie, bei der ein Mensch von der Ausbildung bis zur Rente im gleichen Unternehmen arbeitet, wird immer seltener werden. Das wird auch durch das Internet möglich.]
Ich könnte noch zig Beispiele aufführen – you get the idea.
Das Web, E-Mail, IM, XML und eine Menge anderer Dienste, die das Internet ausmachen, verändern eine Menge. Gut, man könnte sagen: »Statt per Postkarte beim Otto-Versand bestellen die Leute jetzt online bei Amazon, deswegen: Evolution.« Das Internet ist nicht nur ein neuer Vertriebskanal oder ein vernetzter Prospektständer, auch wenn das viele Unternehmen noch nicht begriffen haben. Und da ist jetzt kein New-Economy-Hype dabei: UsedSocks.com hatte 1999 keinen Erfolg und den werden sie auch heute nicht haben. Kein Mensch braucht stinkende Socken (wobei ich nicht weiß, wie erfolgreich saubere Socken sind).
Das Internet ist Revolution: Nicht nur, weil ich heute kostenlos videochatten kann, sondern auch, weil es leichter ist, sich mit vielen anderen auszutauschen: Zum Beispiel über Newsgroups und Webforen. Ich muss für Informationen zu einem Produkt nicht einen dünnen Test in einer Zeitschrift abwarten, sondern lese Erfahrungen in Weblogs nach. Und da ich selbst ein Weblog habe, kann ich meine Erfahrungen auch sehr leicht vielen anderen mitteilen.
Klaus Schallhorn hatte 1999 mal einen sehr schönen Artikel auf seiner Website: »Wenn Sie einen Kunden schlecht behandeln, sagt er’s seinen 80.000 Freunden.« Das gilt heute noch mehr als damals.
Nachtrag (06.01.05): Exzellentes Beispiel ist der Jamba-Kurs bei Spreeblick von Mitte Dezember, der sich durch Weblogs wie ein Lauffeuer verbreitet hat, und auch bei SPON erwähnt wurde. Wahrscheinlich kratzt die Sache nicht all zu sehr an den Jamba-Umsätzen, aber es ist immerhin eine Menge Gegenwind und schadet dem Image (dass, zugegeben, durch die nervtötenden Werbespots bei den meisten Leuten über 15 Jahren eh schonm gelitten haben dürfte).
Erschienen am Sonntag, 28.11.2004 @ 21:44
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen
Montag, 29.11.2004
Ich komme gerade aus München, von zwei Kundenterminen. Ich habe eh schon wenig geschlafen und bin entsprechend müde.
Am Morgen in Erlangen noch schnell beim
Volksbegehren eingetragen, vom Steuerberater die Steuererklärung abgeholt, dann mit dem ICE nach München und im Zug noch ‘ne Stunde gepennt. Die Treffen verliefen sehr gut.
Erschienen am Montag, 29.11.2004 @ 22:03
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Dienstag, 30.11.2004
Der Tag heute fühlt sich irgendwie an wie Samstag. Das liegt vielleicht an meiner Vergangenheit als Springer: Ab Mai 2000 war ich etwas über zwei Jahre lang als Kundenberater in Filialen zwischen München, Schweinfurt, Bayreuth, Ludwigshafen und Karlsruhe unterwegs. Meistens montags bis freitags, und immer per Zug. Und wenn ich Freitag-Abend kaputt zu Hause angekommen bin, war am nächsten Tag natürlich ausspannen angesagt.
Gestern war’s ziemlich stressig mit meinen beiden Terminen in München und ich bin erst spät heimgekommen…
Erschienen am Dienstag, 30.11.2004 @ 14:05
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Tags: Leben, tageszusammenfassung
Neulich habe ich mir gedacht: Mensch, damals in der fünften Klasse, diese Brausetaler gibt’s heute gar nicht mehr. Falsch, »
Yorma’s« am Bahnhof hat sie noch: »
Mr. Blubber Brause-Glückstaler«.
Erschienen am Dienstag, 30.11.2004 @ 14:16
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Tags: diverse, Film-und-Fernsehen