Archiv für Februar 2005

Dienstag, 01.02.2005

Kill Tweety

Erschienen am Dienstag, 01.02.2005 @ 11:01 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 02.02.2005

ColorMatch

Nützliches Tool, um passende Farben zu finden: colormatch.dk
Eine aufgebohrte Variante gibt’s auf hypergurl.com/colormatch.php

Erschienen am Mittwoch, 02.02.2005 @ 17:10 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 04.02.2005

Bookware

Kai spricht mir aus der Seele, in mehreren Punkten.

Zum Einen: CSS. Ja, es ist wirklich unglaublich, »wie sehr sich die Anwendung von CSS in den letzten zwei Jahren verändert hat«. Kai macht das an den beiden »on CSS«-Büchern von Eric Meyer fest (1, 2), die im Abstand von zwei Jahren erschienen sind.
Man sehe sich zum Beispiel die Projekte 10 und 11 aus dem ersten Buch an (Quellen können runtergeladen werden). Durchaus fortgeschrittene Layouts, aber im Kontrast dazu allein das Inhaltsverzeichnis des zweiten Buchs: List-Based Menus, CSS-Driven Drop-Down Menus, Sliding Doors…
Jede Menge neuer Anwendungen (nicht zu vergessen: FIR und Konsorten), und der Garden zeigt Woche für Woche, was mit CSS möglich ist. Das Aussehen von kleinen Programmen, Dashboard-Widgets, wird mittels CSS definiert.

Zum Zweiten: Verlage. Kai schreibt:

»Bei “New Riders” hat sich inzwischen eine erkleckliche Zahl an interessanten Webdesign-Bücher angesammelt. Da gilt es verstärkt ein Auge drauf zu werfen, während O’Reilly sich inzwischen in zügelloser Expansion ergeht und alles und jedes veröffentlicht, was bei Drei nicht auf’m Baum ist. Nicht nur das inzwischen “Schwarze unterm Fingernagel Hacks” erschienen ist, O’Reilly haut jeden Monat drei neue Sublabels raus und verwässert dadurch seine eingeführte Marke. “Annoyances”, “Missing Manuals”, “Head First”, “Notebooks”, “One-on-One”, “Personal Trainer”, whatever.«

*unterschreib*, *unterschreib*, *unterschreib*.
Der Claim von New Riders lautet: »Voices That Matter«. Kein anderer Claim könnte zutreffender sein – in diesem Label wurde das Who is Who der Szene verlegt: Eric Meyer, Matthew Linderman und Jason Fried (37signals), Jeffrey Zeldman, Scott Kelby, Lynda Weinman, Christopher Schmitt, Molly Holzschlag, Hillman Curtis, Jakob Nielsen, Todd Purgason, Steve Krug, Dave Shea.
In meinem Schrank stehen inzwischen sieben New-Riders-Titel. Die Literaturliste meiner CMD-Facharbeit bestand nur aus New-Riders-Artikeln: Nicht weil ich den Verlag so toll finde, sondern weil alle Leute, die zum Thema CSS was zu sagen haben, bei New Riders publiziert haben.

O’Reilly (ORA) wurde bekannt mit den Nutshell-Büchern. Nach wie vor gilt: Will man sich zu einem Thema umfassend mit Literatur eindecken, kauft man von ORA unbesehen den Defenitive Guide und das Cookbook.
ORA sollte aufpassen, dass sie mit den zig Buchserien für Noobs nicht ihr Image beschädigen.

Erschienen am Freitag, 04.02.2005 @ 14:09 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 05.02.2005

Screenshots, Windows-Way

Was ist das eigentlich für eine bescheuerte Angewohnheit von Windows-Usern, einen Screenshot in eine Word-Datei zu packen?! Kann man nicht einfach die blanke Bilddatei schicken? Vielleicht ist es ja die Sorge, dass der Empfänger sonst das Bild gar nicht sehen kann, nach dem Motto: »Word wird schon installiert sein.« Wird Windows eigentlich immer noch mit dem völlig nutzlosen Paint ausgeliefert, oder ist inzwischen zumindest ein Bildbetrachter dabei?

Wir Mac-User haben es da etwas besser – schon wieder. Mit Preview/Vorschau ist ein sehr guter Bildbetrachter gleich mit an Bord. Im Gegensatz zu Windows kann man damit sogar PDF-Dateien out of the box öffnen (Achtung, Ironie).

Erschienen am Samstag, 05.02.2005 @ 14:16 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 06.02.2005

Should I stay or should I go?

Die Fußball-Weltmeisterschaft rückt näher: Seit dieser Woche kann man Karten für die Spiele bestellen. Ob man welche bekommt ist ungewiss, da der Ansturm groß sein wird und, zumindest in dieser Phase, nicht das Prinzip »First come, first served« gilt.

Ich weiß noch nicht, ob ich ins Frankenstadion nach Nürnberg gehen soll oder nicht.
Einerseits »WM im eigenen Land« und so, andererseits finde ich die Bedingungen bei der Kartenbestellung völlig inakzeptabel. Mal abgesehen vom Zwang, seine Personalausweis-Daten hinterlegen zu müssen, und dass eine ID auf einem RFID-Chip gespeichert wird: Die Karten werden auf einen Namen ausgestellt und können nicht zurückgegeben oder auf jemand anderen übertragen werden. Wenn ich krank werde, verfallen die Karten und ich habe ein paar hundert Euro umsonst ausgegeben.
Zur Datenschutz-Problematik siehe auch diese zwei Heise-Meldungen: 21.01.2005 und 05.02.2005.

Erschienen am Sonntag, 06.02.2005 @ 11:25 | Kommentare deaktiviert
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Sabine Christiansen

Mittlerweile sehe ich nur noch selten politische Talkshows. Alles schon mal dagewesen, die selben Gesichter, die das selbe Zeugs erzählen. Vor einiger Zeit gab’s bei Spiegel-online mal einen gutern Artikel zu diesem Thema: »Wie Sabine Christiansen uns eine streitbare Demokratie vorspiegelt«.

Heute habe ich mal wieder den Fehler gemacht und Christiansen gesehen. Die Frau hat ein Talent, Diskussionen abzuwürgen, das gibt’s gar nicht. Jeder Gast immer nur ein Statement und eine Gegenantwort, dann husch-husch zum nächsten Thema.

Erschienen am Sonntag, 06.02.2005 @ 23:02 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 07.02.2005

»Why isn’t everyone on a Mac?«

Schöner Artikel von Kolumnist Mark Morford für den San Francisco Chronicle:
»Why Does Windows Still Suck? Why do PC users put up with so many viruses and worms? Why isn’t everyone on a Mac?« Er erzählt von den Problemen seiner Freundin mit ihrem Windows-Notebook und fragt sich, warum die meisten Leute trotz aller schlechten Erfahrungen immer noch an Windows festhalten:

»Oh yes, the Serious Windows Flaw. This is astounding indeed. It seems not a month goes by that Gates & Co. isn’t announcing yet another Microsoft Security Bulletin, one that could cause serious problems for users and networks and millions of Web sites alike, could compromise your personal data and make it very easy for any 10-year-old hacker to waltz right into your hard drive and swipe your credit card info and wipe out all your porn and read your secret emails to the babysitter and won’t you please hurry over to Microsoft.com and download Major Windows Security Bug Fix #10-524-5b?«

Meine Theorie: Der Mac wird nicht wahrgenommen. Ich kann auf Anhieb ein Dutzend Leute aufzählen, die mit einem Mac besser bedient wären, weil er der Computer »for the rest of us« ist. Aber sie wissen nichts davon. Sie gehen wie die Lemminge zu Aldi, MediaMarkt und Co, und kaufen dort den Computer, der ihrer Meinung nach am meisten »bang for the buck« bietet: Mehr Gigahertz für weniger Geld. Ob es für den DVB-T-Adapter oder den 4-in-1-Kartenleser Bedarf gibt, oder ob jemals die riesige Festplatte mit Word-Dateien gefüllt wird, ist nicht die Frage. Dafür fönt einem das Teil die Haare trocken.

Thema Viren und Würmer: Ich habe von Zeit zu Zeit mit einer kleinen Firma zu tun, die auch Windows auf ihren Desktops einsetzt. Wobei deren IT-Installation eh ein Kapitel für sich ist: Seitdem Server und Workstations vor über drei Jahren aufgesetzt wurden, hat da keiner mehr Hand angelegt (Windows 2000, SP1). Backups werden seit einem Jahr keine mehr gemacht, weil das Streamer-Band im Laufwerk feststeckt. Auf deren Rechnern wimmelt und wuselt es natürlich nur so vor sich hin (die Viren-Signaturen sind mindestens ein Jahr alt). Sie überlegen sich gerade, ob sie für die Rechner eine Grundreinigung machen lassen wollen. Soviel zum Thema Total Cost of Ownership.
Abgesehen davon, dass sie nicht mehr vernünftig arbeiten können, weil ihnen alle Nase lang die Programme abstürzen, sind diese 5 Systeme auch eine Plage für die Allgemeinheit: Solange sich da nichts ändert, wird Blaster von dort weiter ins Internet gepustet.

Get a Mac.

Nachtrag (08.03.05): Inzwischen gibt’s sogar 11-in-1-Kartenleser. Wer braucht das?!

Nachtrag (24.03.05): Mark Morford schreibt überhaupt gute Kolumnen: Sehr bildhaft, sehr bissig; Beispiel: »Sweet Home, Alabama Dildos – Yet another state gets to outlaw “genital stimulating devices,” as God just rolls her eyes«:

»But then again, we are still in a world where brutal, undeclared war is considered noble and the human female nipple is considered traumatizing to children [...]«

Erschienen am Montag, 07.02.2005 @ 17:29 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 08.02.2005

Leise surrt das Streamer-Band

Ich komme eben aus dem Kino und bin noch für ein Weile im Büro. Der Film hieß »Closer« (deutscher Titel: »Hautnah«), von Mike Nichols (»Primary Colors«, »The Birdcage«, »Die Reifeprüfung«), nach einem Theaterstück von Patrick Marber.
Hmm. Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Es geht um Beziehungsknatsch von vier Menschen Dreißigjährigen. Irgendwie kam keine Spannung auf und mir war egal, wie sich die Geschichte entwickelte.
Fans von Natalie Portman kommen auf ihre Kosten. Wer angesichts expliziter Wortwahl peinlich berührt ist, sollte sich den Film nicht ansehen. Ansonsten: Man verpasst nichts, wenn man »Closer« auslässt.

Sehr gut war allerdings die Musik: »The World Outside«, das im Stripclub gespielt wurde, stammt von den Devlins. Die haben auch »Waiting« aufgenommen, das bereits in der Pilotfolge von SFU zu hören war. Bei iTunes habe ich das »Consent«-Album testgehört und gekauft, bei (zensiert) war das »Waiting«-Album fällig.   :-)
Mein persönlicher Favorit: »Montreal« (Consent).

Erschienen am Dienstag, 08.02.2005 @ 2:03 | Kommentare deaktiviert
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Design-Tweaks

Ich habe das Design dieses kleinen Weblogs mal wieder behutsam angepasst: Der Zeilenabstand line-height wurde vergrößert, von 100% auf 146% – warum ausgerechnet 146% und nicht 150? Attention to detail.
Außerdem habe ich das Verhalten der Links etwas geändert: Sie sind jetzt doch wieder unterstrichen und die Farbgebung wurde angepasst. Jetzt ist alles in einem schönen Mausgrau.   :-)

Erschienen am Dienstag, 08.02.2005 @ 2:03 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 09.02.2005

Das ich das noch erleben darf

Mail von Markus (Bank-Kollege):

»So was anderes noch, wie ist des mit dem Mac mini? ;-) «

Erschienen am Mittwoch, 09.02.2005 @ 11:52 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 10.02.2005

Nie war Exposé praktischer

Im Januar bin ich mit dem Power Mac ins Büro gezogen. Zu Hause kommt demnächst ein Mac mini auf den Schreibtisch, und so lange der noch nicht da ist, stelle ich dessen neues 17″-TFT zusätzlich ins Büro: Ein ganz anderes Arbeiten, wenn man plötzlich eine Bildschirmfläche von 2.560 x 2.048 Pixeln zur Verfügung hat – virtuelle Desktops zählen nicht.
Einen Schreibtisch weiter grinst Klaus schon hämisch, von wegen, das zweite TFT stünde hier nur vorübergehend… Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir schon mal die Preise größerer Displays angesehen.   :-)

Beim neuen Display handelt es sich um ein »Flatron L1730B« von LG mit DVI-Eingang (VGA hat er auch noch, für die billigen Dosen). Das alte Display am Power Mac ist ein 17″ Apple-Studio-Display (TFT). Nachteil dieser Lösung: Die Lücke – zehn Zentimeter Luft – zwischen beiden Displays stört schon, außerdem sind sie nicht auf einer Höhe (das Apple kann nicht höhenverstellt, sondern nur geneigt werden, und das LG ist schon in der kleinsten Einstellung).

Erschienen am Donnerstag, 10.02.2005 @ 10:50 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 11.02.2005

The Art of Programming

Beim PHP-Programmieren habe ich recht schnell gemerkt, dass eine Angewohnheit sehr schnell in sehr viel Arbeit ausarten kann: Kilometerlange if-Abfragen. Debugging wird extrem ekelhaft, wenn man in einem dreifach-verschachtelten if, das sich über vier Bildschirmseiten erstreckt, einen Fehler suchen muss. Da baut man zu var_dump eine intime Beziehung auf. Ganz zu schweigen davon, dass der Code schnell unwartbar wird und Erweiterungen schwierig sind:

if (bedingung) { if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl if (bedingung) { befehl } } } else { befehl }

Lösung? Flags as flags can. Einfach viele einzelne if-Abfragen auf einer Ebene, Fehler in ein Array schreiben und am Schluss nur schauen, wie lang das Array ist: Wenn es keine Einträge enthält ist alles in Ordnung, ansonsten schreien.

if ($submit == '1') { if (!bedingung) { array_push($errors,'vorname'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'nachname'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'email'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'strasse'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'plz'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'ort'); } if (count($errors) == 0) $order=true; }

Siehe auch das Kapitel »Halte Code links. Verwende Wächter statt Schachtel-if« in der FAQ von de.comp.lang.php.*

Erschienen am Freitag, 11.02.2005 @ 15:27 | Kommentare deaktiviert
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World Press Photo 2004

Heute wurden die Pressebilder des Jahres 2004 vorgestellt. 21 davon sind bei Spiegel-online zu sehen: Die sind alle sehr sehenswert, unbedingt auf der Seite mit »weiter« durchklicken! [Oder jeweils auf das Foto klicken, dann kommt auch das nächste.]
Spiegel-online schreibt:

»Kein Foto zeigt den Schmerz der Tsunami-Opfer klarer, als das eines Reuters-Fotografen [Arko Datta] aus Indien: Eine Frau kniet neben einem Toten, von dem nur eine Hand zu sehen ist. [...] Das Bild entstand am 28. Dezember, zwei Tage nach der Flut, in Cuddalore.«

Das World Press Photo 2004

Erschienen am Freitag, 11.02.2005 @ 16:54 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 15.02.2005

Pages

Ein Kurzbericht zu Pages:

Geöffnete Word-Dateien sehen gut aus. Allerdings habe ich nicht besonders komplexe Word-Dokumente – die wirklich komplizierten Sachen mache ich mit InDesign.   :-)

Word-Vorlagen (.dot) kann Pages nicht direkt öffnen – hierfür müssen die Dateien erst in .doc umbenannt werden. Stile werden übernommen.
Mit Tabellenlinien gibt’s Probleme: Die müssen nachgezeichnet werden, da Pages überall eine 1 Punkt starke Linie macht, auch wenn in Word dafür keine oder eine andere Linienstärke vorgesehen war.
Das Linienzeichnen in Pages ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man das Tabellen-Zeichnen-Tool von Word kennen und lieben gelernt hat: Man muss in Pages die Linie direkt anklicken und dann über den Inspektor »Grafiken« die »Linieneffekte« ändern.

Was fällt ansonsten auf? Darstellungsoptionen wie Stile/Layout/Lineale/Steuerzeichen ein- bzw. ausblenden werden für jedes Dokument gespeichert und sind keine globalen Einstellungen. Das nervt mich ein bisschen, da ich gerne alle diese Dinge angeschaltet habe. Man kann aber z.B. das mitgelieferte Leer.template überspeichern: Einfach das Pages.app-Package öffnen und das Template nach Contents/Resources/German.lproj/Templates/ISO kopieren. Das ist auch der richtige Ort wenn man beeinflussen möchte, welche Templates beim Dialog Datei/Neu angezeigt werden (d.h., man kann hier überflüssige Templates löschen oder z.B. eigene Templates hinzufügen). Sobald man allerdings eine eigene Vorlage gespeichert hat, wird sie im Dialog auch unter “Meine Vorlagen” angezeigt. Eigene Vorlagen speichert Pages nach ~/Library/Application Support/iWork/Pages/Vorlagen/Meine Vorlagen.

Insgesamt macht Pages einen sehr guten Eindruck.
Ich empfehle die Workshop-Sendungen von Mac-TV zu Pages, um einen schnellen Einstieg in die fortgeschrittenen Themen zu bekommen: 1, 2, 3, 4, 5.

Erschienen am Dienstag, 15.02.2005 @ 14:30 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 16.02.2005

Spaß auf vier Rädern

  1. Kaufe 3 Gasluftballons nach abgebildetem Muster
  2. Befestige die Ballons am Auto
  3. Fahre wie ein Verrückter
  4. Beobachte die anderen Verkehrsteilnehmer

Gesehen auf stud4.tuwien.ac.at/~e9325116/img/funny/luftballons

Erschienen am Mittwoch, 16.02.2005 @ 11:39 | Kommentare deaktiviert
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Icebiking

Fahrradfahren im Schnee macht Spaß… wenn es nur nicht so verdammt kalt wäre!
Besonders unangenehm ist es, bei null Grad ohne Handschuhe zu fahren. Ich hatte sie zu Hause vergessen, den Bus für meinen Termin verpasst und so musste ich mit dem Stadtfahrrad fahren.

Mein Stadtfahrrad ist auch so eine Sache: Die letzte Gurke, aber Hauptsache, es fährt. Das Schloss an dem Rad ist mehr wert…

Erschienen am Mittwoch, 16.02.2005 @ 15:12 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 17.02.2005

Man hilft, wo man kann

»Ist das das Schloss?«

— »Nein, das ist die Pathologie.«

Erschienen am Donnerstag, 17.02.2005 @ 12:34 | Kommentare deaktiviert
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Halb so schlimm

Vorhin war ich mit Kollegen in der Augenklinik, im Dienste der Forschung. Für neuartige Messmethoden wurden Freiwillige gesucht und aus alter Verbundenheit haben wir den beiden Ärzten den Gefallen getan.
Ich hatte ja größte Bedenken, da ich nicht mal Augentropfen leiden kann; muss das dann sein, dass die Hornhaut mit einem Gerät berührt wird?!

Ich kann Entwarnung geben: So schlimm war’s gar nicht. Das mit den Augentropfen war ganz leicht. Sie betäuben das Auge und die Augen fühlen sich für eine Viertelstunde so an, als wäre man gerade aus dem Bett gekrochen oder hätte ein paar auf die Nuss bekommen.
Da das Auge betäubt ist, spürt man auch nicht, dass die Oberfläche berührt wird. Und weil man sehr nahe Objekte nicht fokussieren kann, sieht man es auch nicht.

War eine interessante Erfahrung, und mit meinen Augen ist soweit alles klar (abgesehen von der Kurzsichtigkeit, aber Kurzsichtigkeit ist keine Krankheit).

+++

Eigentlich bin ich ja im Endstress mit einem Projekt, aber in der Zeit habe ich After Effects Videos codieren lassen.

Erschienen am Donnerstag, 17.02.2005 @ 17:10 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 18.02.2005

Still pumped from using the mouse

Geschafft! Ich musste eine Nachtschicht einlegen, weil mein aktuelles Projekt keinen Aufschub vertragen konnte: Eine Flash-CD, die per Flugzeug nach Dubai auf eine Messe rund um Eventmarketing muss.
In ‘ner Stunde geht’s mit dem Bus heim.

Erschienen am Freitag, 18.02.2005 @ 4:08 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 21.02.2005

Zwei Euro in die Wortspielkasse

Der Hornbach-Baumarkt hat im Moment nicht nur ganz witzige Werbespots, sondern auch nette Aufschriften auf den Rückseiten der firmeneigenen Transporter:

»Freude am Rasen«

»Überholen Sie doch mal Ihr Badezimmer.«

Wie geil ist das?!

Erschienen am Montag, 21.02.2005 @ 9:49 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 22.02.2005

»Ich bin root und Du nur ein Mensch.«

Klaus schmeißt sich gerade weg, während er an Debian-Linux arbeitet:

backup:/data/_old_hdb2# apt-get remove base-files Paketlisten werden gelesen... Fertig Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut... Fertig Die folgenden Pakete werden ENTFERNT: base-files bash mailx WARNUNG: Die folgenden essentiellen Pakete werden entfernt. Dies sollte NICHT geschehen, wenn Sie nicht genau wissen, was Sie tun! base-files bash 0 aktualisiert, 0 neu installiert, 3 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert. Es müssen 0B Archive geholt werden. Nach dem Auspacken werden 1933kB Plattenplatz freigegeben sein. Sie sind im Begriff, etwas potenziell Schädliches zu tun. Zum Fortfahren geben Sie bitte »Ja, tu was ich sage!« ein.

Erschienen am Dienstag, 22.02.2005 @ 12:27 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 23.02.2005

Wie man eine Marke beschädigt

Laut Spiegel-online erwägt man bei der Bahn, den Konzernnamen zu ändern, »um das Image als weltweit aktiver Logistikkonzern hervorzuheben«. Bitte. Nicht.
Die bereits erfolgte Umbenennung der Güterverkehrsparte lässt da nichts Gutes ahnen. Was war beispielsweise an »DB Cargo« verkehrt, dass man den Namen in das nichtssagende »Railion« umbenennen musste? Unter dem alten Namen konnte man sich zumindest noch was vorstellen. Für anderen deutsche Unternehmen ist die Tradition des der bewährten Names nicht hinderlich: »Blohm + Voss Repair« oder »Lufthansa Technik« fallen mir da ein.

Mit dem gleichen Ansinnen ist vor einigen Jahren die britische Post grandios gescheitert: Zwei Jahre nach der Umbenennung in »Consignia« kehrte man 2002 wieder zu »Royal Mail« zurück.
Anderes Beispiel: Die Telekom hat über Nacht ihre Festnetzsparte in »T-Com« umbenannt. Ein Name, mit dem keiner was anfangen konnte. Vodafone war da schlauer: Nachdem Mannesmann aufgekauft wurde, hat Vodafone den alten Markennamen langsam ausgeblendet und die Kundschaft an den neuen Namen gewöhnt. Es hat lange gedauert, bis aus »D2 Privat« erst »D2 Vodafone«, dann »Vodafone D2« und schließlich nur noch »Vodafone« wurde.

Erschienen am Mittwoch, 23.02.2005 @ 20:35 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 24.02.2005

Dümmster Anzunehmender Programmierer

Die Funktionsnamen in meinen Scripten sind grundsätzlich aussagekräftig:

ExecuteOnButtonRelease() GenerateRandomRotationValue() DoRandomRotation()

Gleich nach der Definition der Funktion steht in einem Kommentar, was die Funktion macht und welche Parameter sie braucht. Das hat den Vorteil, dass man auch ein halbes Jahr später noch weiß, was der Code tut. Außerdem können Team-Kollegen daran weiterarbeiten.

Ein Kollege erzählt von einem Programmierer, der seinen Funktionen Namen wie »blub« gibt. Um sich unabkömmlich zu machen.
Abgesehen davon, dass ihm recht schnell die Vokale ausgehen: Wenn für mich ein Freelancer arbeiten würde, der seine Funktionen »blub« nennt, würde ich ihn sofort feuern.

Literatur: How To Write Unmaintainable Code

Erschienen am Donnerstag, 24.02.2005 @ 10:18 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 27.02.2005

»Pinot-Männer verstehen die Frauen, Cabernet-Männer kriegen sie.«

Mit Whisky kenne ich mich einigermaßen aus, von Wein habe ich jedoch keine Ahnung. Dennoch war ich heute Abend war ich in »Sideways« (IMDB, Trailer).
Miles (Paul Giamatti) ist Englischlehrer und Weinkenner. Er lädt seinen Freund Jack (Thomas Haden Church) ein, einen Schauspieler und Weinlaien, gemeinsam eine Woche durch die kalifornischen Weinberge zu touren. Es ist Miles’ Hochzeitsgeschenk und Junggesellenabschied für Jack, der am Wochenende drauf heiraten wird. Auf der Reise geraten die Dinge allerdings ein wenig außer Kontrolle…

»Sideways« ist ein leiser Film: Viel Humor, aber die Schenkelklopfer kann man an einer Hand abzählen. Keine Toten, keine Spezialeffekte, einfach nur eine gute Story über zwei Männer wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und über Frauen. Dazu grandiose Schauspieler, schöne Landschaften, viele Gelegenheiten zum Schmunzeln und eine Menge Wissenswertes über Wein.
In der IMDB-Top250 steht er derzeit auf Platz 157 mit 8,0 von 10 Punkten.

Szene aus Sideways

Erschienen am Sonntag, 27.02.2005 @ 21:15 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 28.02.2005

Flash: Sonderzeichen in dynamischem Text

Wenn in Flash Texte aus einer externen Datei zur Laufzeit per LoadVars() nachgeladen werden sollen, dürfen Zeichen wie Plus +, Istgleich = oder Ampersand & nicht einfach so in den Text geschrieben werden. Stattdessen müssen die Hex-Codes der ASCII-Zeichen verwendet werden:

  • %26 für &
  • %2B für +
  • %3D für =

Seit Flash MX (=Flash 6) sind Sonderzeichen wie Umlaute oder é in externen Textdateien kein Problem mehr: Einfach die Datei als Unicode speichern (UTF-8 ohne BOM). Den Character-Options eines Textfeldes müssen diese Sonderzeichen aber dennoch mitgegeben werden.

Erschienen am Montag, 28.02.2005 @ 10:07 | Kommentare deaktiviert
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Zeiterfassung für Freelancer (am Mac)

Durch einen Film bei Mac-TV bin ich auf das Programm MyTime von Bruji aufmerksam geworden.
Die Testversion läuft zwar nur 10 Tage, aber man merkt nach 10 Minuten, ob man das Programm brauche kann oder nicht.

Die bisherige Software, die ich für den Zweck getestet habe, hatten immer irgendwelche Nachteile: Mal waren es nur Timer und man konnte keine nachträglichen Zeiten erfassen (z.B., wenn man beim Kunden vor Ort gearbeitet hat), oder sie waren in der Bedienung kompliziert oder man musste gleich noch seine halbe Buchhaltung damit erledigen. Nur für Zeiterfassung ist z.B. BizCross/Mono/Revolver, oder wie es heute heißt, zu viel des Guten. Ich habe sogar kurz mal in FileMaker reingeschaut und auch überlegt, in PHP was Eigenes zu programmieren, aber beides wäre zu aufwändig gewesen.
Ich benutze gerne kleine Programme für einen bestimmten Zweck und keine eierlegenden Wollmilchsäue, die auch noch den Hausputz erledigen. Aus diesem Grund verwende ich auch die Einzelprogramme von Apple für Adressen und Termine, statt alles in Entourage zu machen. Dafür ist mir die Verzahnung der Programme untereinander wichtig.

MyTime ist sehr einfach zu bedienen: Du legst einen Kunden an, für den Kunden ein Projekt und in dem Projekt erfasst man Zeiten. Um den Überblick zu behalten, heißen meine Projekte so wie die jeweilige Rechnungsnummer. Für jede Aufgabe kann einzeln festgelegt werden, zu welchem Stundensatz sie abgerechnet wird (muss aber nicht) oder ob es sich um Fixkosten (»flat«) oder eine Ausgabe wie z.B. eine Software-Lizenz handelt (»Expense«).
Unterhalb der Aufgaben werden die Gesamtdauer eines Projekts im Format hh:mm:ss sowie die aufgelaufenen Kosten angezeigt. In einem Drawer kann man zusätzlich sehen, welchen (un)bezahlten Betrag der Kunde insgesamt schuldig ist und wie viel Zeit man für den Kunden insgesamt gearbeitet hat, über alle Projekte.
Man kann sowohl Zeiten nachträglich eintragen als auch eine Stoppuhr mitlaufen lassen. Auch eine Kombination ist möglich: Ich kann beispielsweise per Hand eintragen, dass ich 20 Minuten an einer Aufgabe gearbeitet habe und dann für die weitere Aufzeichnung den Timer starten.

An Exportfunktionen stehen das eigene Dateiformat (für Backups), CSV und Tabulator-getrennt zur Verfügung. Außerdem kann eine HTML-/Text-/XML-/whatever-Datei über Templates ausgegeben werden. Wahlweise für alle Projekte des Kunden, nur das aktuelle Projekt oder auch nur innerhalb eines Projekts die markierten Aufgaben.
Drucken geht nicht, aber der Umweg über ein HTML-Template tut’s (und dann ggf. in eine PDF-Datei drucken).

Minuspunkte: Eine grafische Anzeige in der Kundenliste, bei welchem Kunden es noch unbezahlte Aufgaben gibt, wäre wünschenswert. Außerdem nervt bei der Eingabe jedes Mal das kranke Datumsformat der Amis (mm.dd.yy).

Insgesamt ein Traum von einer Zeiterfassung. Das Programm ist jeden der 24 USD wert.

Musik: Pink Floyd, »Money« (A Collection of great Dance Songs)

Erschienen am Montag, 28.02.2005 @ 11:55 | Kommentare deaktiviert
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