Wein, Weib und Gesang als Alternative zur Altersvorsorge?
»Eine Hilfe könnte der nordirische Philosoph George Best sein, der wegen seines begnadeten Umgangs mit dem Fußball zu Geld gekommen ist. Gefragt, wo sein Vermögen geblieben sei, sagte Best, das meiste habe er für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben – den Rest habe er einfach verpraßt.«
Wer nicht plant, mit 59 aus dem Leben zu scheiden wie George Best, sollte sich vielleicht doch mal mit Altersvorsorge befassen – spätestens, wenn man von Freunden T-Shirts geschenkt bekommt, auf denen steht: »Ich bin über 30, bitte helfen Sie mir über die Straße.«
Nach der Absicherung von existenziellen Risiken (Berufsunfähigkeit, Haftpflicht) ist ein Blick in die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung angesagt – wer mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, bekommt ab dem 27. Geburtstag jedes Jahr automatisch seine Renteninformation. Wer weiß, wie viel er später vom Staat bekommt, kann besser einschätzen, was er noch zusätzlich tun sollte.
Seit 2002 gibt es neue Möglichkeiten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge, die vom Staat gefördert werden (Stichworte sind hier »Riester-Rente« für – einfach gesagt – den Großteil der Bevölkerung und die »Rürup-Rente«, die speziell für Selbstständige interessant ist). Daneben sind Sparpläne für Aktienfonds eine interessante Sache, wenn man langfristig spart.
Die paar Tipps können natürlich keine ausführliche Beratung ersetzen, für die auch etwas Grundwissen auf Kundenseite hilfreich ist. Demnächst mehr dazu.
Erschienen am
Montag, 03.04.2006 @ 21:21
Tags: altersvorsorge, Finanzen
