Archiv für Januar 2007

Montag, 01.01.2007

Verdamp lang her

Zugegeben, seit dem letzten Eintrag ist viel Wasser die Regnitz runtergeflossen. Kreative Pausen habe ich öfter mal eingelegt, aber auf über sechs Monate habe ich es noch nicht gebracht.

Zwischenzeitlich ist eine Menge passiert. Die kurze Version: Ich arbeite jetzt als Konzepter in einer München Medienagentur.

Nach wie vor bleibt wenig Zeit, um Weblog-Einträge auf dem Niveau zu schreiben, das ich mir vorgenommen habe. Aus den letzten »kreativen Pausen« habe ich jedoch eines gelernt: Keine Versprechungen mehr, dass es ab jetzt wieder regelmäßig Beiträge gibt.   :-)

Wer nicht täglich hier vorbeisurfen möchte, dem empfehle ich, den RSS-Feed zu abonnieren. Achtung: Die Adresse hat sich geändert. Neu: my-two-cents.de/feed

Erschienen am Montag, 01.01.2007 @ 20:32 | 2 Kommentare
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Dienstag, 02.01.2007

»Keine Ahnung, warum das hier nicht funktioniert hat, in Dänemark war das 1982 der absolute Straßenfeger, wahrscheinlich ist unser Publikum einfach noch nicht reif genug.«

Oliver Kalkofe hat für den Spiegel 1/2007 eine Polemik zum Zustand der deutschen Fernsehlandschaft geschrieben: »Kreative Querschnittslähmung«. These: Die deutschen Sender haben ihre Zuschauer dermaßen »heruntergesendet«, dass »etwaige qualitativ höhere Aussetzer ohnehin nicht mehr angenommen werden können.«

Er hat recht: Talkshows, Gerichtsshows, Quizshows und B-Promis vor dem Greenscreen in ultimativen Shows – wen lockt das eigentlich noch hinterm Ofen vor? RTL bringt zu Silvester sogar Programm aus der Konserve, indem sie das Silvester-Special der Chartshow von 2005 einfach nochmal 2006 zeigen.

Innovative Sendungen scheinen nur noch aus den USA zu kommen: »Sopranos«, »Dr. House«, »24«, »Lost«, »Scrubs«…

In letzter Zeit habe ich öfter darüber nachgedacht, meinen Fernseher aus dem Fenster zu schmeißen. Dank des Rundfunkgebührenstaatsvertrags muss ich dann trotzdem noch 5,52 Euro monatlich für mein »neuartiges Empfangsgerät« bezahlen, selbst wenn ich den Computer nur noch zum Abspielen von Qualitätsware auf DVD verwende…

Erschienen am Dienstag, 02.01.2007 @ 0:02 | 2 Kommentare
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Donnerstag, 04.01.2007

apple.com vor der diesjährigen Macworld Expo

»The first 30 years were just the beginning.
Welcome to 2007.«

Klingt nach einer vielversprechenden Keynote am Dienstag-Abend.
Das letzte Mal, als Apple mit pre-Macworld-Teasern auf seiner Homepage auf die Sahne gehauen hat, war 2002. Macrumors erinnert, dass damals der TFT-iMac, iPhoto und das 14-Zool-iBook vorgestellt wurden. Im Nachhinein nicht sonderlich spektakulär, aber der iMac und iPhoto wussten damals durchaus zu beeindrucken. Um das zu toppen, müsste Apple dieses Mal schon ein paar Schippen mehr drauflegen.

Wie immer lesenswert: Der Rumor-Roundup von Macrumors.
Meine Prognose:

  • Updates: Absatzzahlen von iPod und iTunes weiter mit großen Zuwachsraten
  • Filme im iTunes-Store sind ein großer Erfolg, und Steve verkündet die Zusammenarbeit mit einem weiteren Major-Studio
  • Neues Mac-mini-Topmodell mit »Core 2 Duo«-Prozessor
  • »2007 is the year of the Social Web.«
  • Neue Versionen von iLife (mit Flickr-Unterstützung in iPhoto und YouTube-Unterstützung in iMovie) und iWorks (mit Tabellenkalkulation, aber noch ohne Desktop-Datenbank)
  • Neue Cinema-Displays mit integrierter iSight-Kamera
  • Weitere Details zu OS X 10.5 Leopard, inkl. zwei “Secret Features”, u.a. eine Erweiterung des HFS+-Dateisystems, das Tagging unterstützt
  • Offizielle Vorstellung von »iTV«, verfügbar Ende Januar
  • One more thing: Apples eigenes Mobiltelefon, ein iPod mit GSM-Unterstützung, flach wie ein Knäckebrot. Die Ohrstöpsel dienen gleichzeitig als Freisprecheinrichtung (im Kabel ist auch ein Mikrofon enthalten). Einfacher Abgleich mit den Adressbuch-Programmen von OS X und Vista, integrierte iSight-Kamera mit iPhoto-/iMovie-Anbindung

Neue Mac Pro (Spitzname »Octopussy«) folgen später im ersten Quartal als Speedbump. Der »echte« Video-iPod wird Ende Februar auf einem Special-Event vorgestellt.

Für Nicht-Macianer, denen dieser Eintrag nicht ganz geheuer ist: 2003 habe ich schon mal aufgeschrieben, was es mit dem Kult um die Keynotes Seiner Steveheit auf sich hat: »Eine kleine Einführung in den Kult um die Mac-Messen für Nicht-Macianer«.

Erschienen am Donnerstag, 04.01.2007 @ 23:40 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 07.01.2007

WG-Zimmer in München gesucht

Wie berichtet, arbeite ich seit kurzem in München. Derzeit komme ich noch in einem Bungalow im Olydorf unter, aber einerseits muss ich da in Kürze wieder raus, andererseits geht mir die »Duscheinheit Nizza« doch etwas auf die Nerven.

Natürlich suche ich selbst über wg-gesucht.de und Konsorten, aber vielleicht hat ja zufällig einer der Leser etwas frei oder kennt jemanden.
Das suche ich:

  • WG-Zimmer, 10 bis 20 qm
  • 1-3 nette Mitbewohner
  • Lage: innerhalb des Mittleren Rings bzw. MVV-Ringe 1/2
  • Anbindung: U-Bahn oder S-Bahn sollte in 5 Minuten per Fuß erreichbar sein
  • Ausstattung: DSL-Flat sollte vorhanden sein, Zentralheizung wäre gut, Spülmaschine wäre ein Traum
  • Umgebung: Da bin ich nicht so festgelegt; ob Haidhausen, Glockenbach, Schwabing, Giesing, Maxvorstadt, Westend oder irgendwo anders, ist mir relativ egal. Falls das Fenster zur Straße geht, sollte es nicht ausgerechnet eine vierspurige Hauptstraße sein.
  • Sonstiges: Altbau, Neubau, Hochhaus oder das Stockwerk sind egal
  • Dauer: Vielleicht 1 bis 2 Jahre, aber festlegen kann man sich heutzutage natürlich kaum
  • Konditionen: bis 400 Euro warm, Untermietvertrag, Kaution bis 1.000 Euro

Zu mir: Wer das Weblog verfolgt, sollte mich inzwischen ganz gut kennen.   :-)
Ansonsten: Ich bin 28, Nichtraucher, Kinogänger und ansonsten ein ganz umgänglicher Typ. Weitere Infos in diesem Weblog, auf meinem Wikipedia-Profil oder in meinem Xing-Profil.

Falls jemand von einem freien WG-Zimmer weiß, bitte anrufen (0163-2307820) oder E-Mail (stefan@my-two-cents.de).

Vielen Dank!

Erschienen am Sonntag, 07.01.2007 @ 21:33 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 09.01.2007

Major Breaktrough

Wow… Die Macworld-Keynote ist um und bescherte uns tatsächlich das iPhone (Heise, Macrumors), das überraschenderweise auch iPhone heißt (nachdem Linksys erst kürzlich ein Gerät mit dem selben Namen vorgestellt hat).

Beim Durchlesen der Spezifikationen wirkt das iPhone als ein ganz nettes Gerät:

  • 2-Megapixel-Kamera
  • Hochauflösendes 3,5-Zoll-Display
  • 11,6 mm dünn
  • Quad-Band GSM + EDGE, WLAN, Bluetooth

Der absolute Killer ist jedoch die Bedienoberfläche, die jedes andere mir bekannte Telefon in den Schatten stellt: Das muss man gesehen haben! [iPhone als iPod, als Telefon und als Internet-Communicator]

Wo Licht ist, ist jedoch auch Schatten: Der Preis ist mit 500 USD für die 4-GB-Version recht happig, und selbst dieser Preis ist subventioniert und gilt nur in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag. Die Audioabspielzeit beträgt 16 Stunden – die Standby-Zeit ist nicht angegeben, dürfte aber kaum die bis zu 10 Tage anderer Mobiltelefone erreichen (wobei das für normale Mobiltelefone gilt; ich weiß nicht, welche Laufzeit andere "Smartphones" haben). Die Internet-Connectivity ist schön, jedoch nur in Verbindung mit Daten-Flatrates oder mehr öffentlichen WLAN-Hotspots.
Dennoch: Ich. Muss. Dieses. Gerät. Besitzen!
Die nächsten 12 Monate werde ich kein neues Mobiltelefon kaufen; mein Nokia 6230 habe ich seit zweieinhalb Jahren, und wenn ich nicht noch ein Jahr auf das iPhone warten müsste, würde ich es morgen verschenken. Wenn das iPhone im vierten Quartal in Europa zu haben ist, werde ich zu dem Provider wechseln, der es anbietet.

Ansonsten: »iTV« aka »Apple TV« wurde erwartungsgemäß vorgestellt. Die Keynote überraschte mit den Dingen, die nicht erwähnt wurden:

  • Kein iLife ‘07
  • Kein iWork ‘07
  • Keine weiteren Details zu Leopard

PS: Auch schön: Meine Apple-Aktien sind um 7 Prozent gestiegen, auf 92,57 USD.

Erschienen am Dienstag, 09.01.2007 @ 22:44 | 1 Kommentar
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Mittwoch, 10.01.2007

iPhone: Aktienkurse von Palm, Nokia, Motorola und RIM geben nach

Die Kurse brachen um rund 2% ein, während Apple-Aktien gestern um 7% zulegten.

Noch ein nettes Fundstück von John Gruber:

»Remember back in November when Palm CEO Ed Colligan was quoted saying, with regard to a then-hypothetical Apple phone, “We’ve learned and struggled for a few years here figuring out how to make a decent phone. PC guys are not going to just figure this out. They’re not going to just walk in.”

Guess what? They’re just walking in.«

Erschienen am Mittwoch, 10.01.2007 @ 13:37 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 11.01.2007

Kommentierte Links zum iPhone

  • time.com: »Apple’s New Calling: The iPhone«
    Hintergrundstory.
  • David Pogue (NYT): »Some Hands-On Time With the iPhone«
    Erste Eindrücke: David Pogue durfte mit einem iPhone spielen.
  • Jason Kottke: »The Apple iPhone«
    Jason hat anhand der bekannten Abmessungen ein iPhone aus Pappe gebastelt und dieses zusammen mit anderen Geräten fotografiert.
  • John Gruber: »Macworld Expo 2007, Day One«
    Flickr photoset
  • Molly Wood (C-Net) im Spiegel-Interview: »Das Display könnte zerbrechen«
    Das Display könnte zerbrechen – das ist einem Freund von mir vor 8 Jahren mal mit dessen Psion passiert; dieses Risiko lässt sich bei großen Displays wohl nicht vermeiden. Andererseits sind mir z. B. auch keine größeren Probleme mit Sonys PSP bekannt … Abgesehen davon sollte man vielleicht keine Interviews mit Leuten führen, die auch nur Textticker verfolgt haben: Molly Wood mutmaßt, dass die Bedienung per Finger schwierig sein könnte – wer die Keynote gesehen hat, wird das kaum bestätigen können.
  • Spiegel-online: »Nokia-Reaktion auf Apple«
    Firmensprecher Kari Tuuti:

    »Wir verkaufen jetzt schon das Nokia N91 mit acht Gigabyte Speicherplatz. Apples iPhone wird womöglich erst Ende des Jahres in Europa verfügbar sein. Wir haben also ein Jahr Vorsprung.«

    Von einem Jahr Vorsprung kann man hier kaum sprechen: Mehr Speicher in das Gerät einzubauen, ist Apples geringstes Problem. Wer weiß, vielleicht sehen wir in einem bis anderthalb Jahren schon die Revision B des iPhone mit mehr Speicher und UMTS-Unterstützung? Was Nokia nicht so schnell wird aufholen können (und ohne womöglich Patente zu verletzen), ist die Touchscreen-Steuerung mit mehreren Fingern, die einfache Bedienoberfläche und APIs wie CoreAnimation.
    Tuuti weiter:

    »Was die Bedienung betrifft, möchte ich aber betonen, dass Nokia unter allen Handyherstellern als derjenige mit der einfachsten Benutzerführung gilt.«

    Das sollte eigentlich galt heißen.

  • Spiegel-online: »Internationale Presseshow«
    In der Zusammenfassung wird vor allem der hohe Preis kritisiert. Ich denke ebenfalls, dass das iPhone mit 500 USD inklusive Zweijahresvertrag sehr teuer ist. Andererseits: Für einen der ersten in Deutschland verfügbaren iPod habe ich im November 2001 ebenfalls 500 Euro bezahlt (damals für 5 GB Festplattenkapazität). Mittlerweile kostet das iPod-Einstiegsmodell mit 30 GB Kapazität 290 Euro.
  • Diskussion im Forum von Telefon-Treff
  • XONIO-Bericht
  • XONIO: »Die 10 hässlichsten Smartphones der Welt«
    Zum Vergleich.

Erschienen am Donnerstag, 11.01.2007 @ 23:32 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 14.01.2007

Meine Fragen zum iPhone

Besucher der Macworld 2007 bestaunen Apples iPhone. Foto: James Duncan Davidson. Lizenz: Creative Commons, by-nc-nd

Da Apple größten Wert auf Einfachheit legt, vermute ich stark, dass das iPhone keine Smartphone-üblichen Features wie zum Beispiel unterschiedliche Klingeltöne für Anrufergruppen bieten wird. Ein paar Dinge gibt es jedoch, die ich mir wünsche…

  • Standby-Zeit?
    Das iPhone kann laut der Technischen Details bis zu 5 Stunden für Telefonie, Video und Internet genutzt werden oder 16 Stunden für Musikhören. Welche Standby-Zeit hat es, wenn man es gar nicht nutzen würde?
  • Ausschalten?
    Es gibt einen Knopf an der Oberseite, mit dem das iPhone schlafengelegt und wieder aufgeweckt werden kann. Wenn es schläft, klingelt es dann trotzdem bei einem Anruf? Falls ja: Kann es auch ganz abgeschaltet werden, beispielsweise in Besprechungen oder im Kino?
  • Vibrationsalarm?
    Aporpos Besprechungen: Hat das iPhone einen Vibrationsalarm? An der Seite gibt es zumindest einen Schalter, um zwischen »Ringtone« und »No ringtone« umzuschalten.
  • Ambient Light Sensor?
    Ein Sensor misst die Helligkeit des Umgebungslichts und passt die Display-Helligkeit entsprechend an. Wenn das iPhone in der Hosentasche ist, wird das Display dann mit voller Leuchtkraft betrieben, da es da drin dunkel ist? Oder merkt der Annäherungssensor, dass sich das Gerät in einer Tasche befindet? [Vermutlich letzteres.]
  • Tastatur in Landscape?
    Während der Keynote war die Bildschirmtastatur nur zu sehen, wenn das iPhone senkrecht gehalten wurde. Wird eine größere Tastatur angezeigt, wenn das iPhone waagerecht gehalten wird?
  • Visual Voicemail weiterverarbeiten?
    Wenn die Sprachnachrichten von der Mailbox des Netzbetreibers auf das iPhone heruntergeladen werden – so dass sie in beliebiger Reihenfolge abgehört werden können –, können diese dann auch weiterverarbeitet werden? Zum Beispiel, indem ich eine AAC-Datei auf meinem Mac sichern kann. Bis vor zwei Jahren hatte ich in der Bürogemeinschaft, in der ich damals arbeitete, ein ähnliches System: Mein »Anrufbeantworter« war tatsächlich ein Prozess auf einem Linux-Server. Er nahm die Nachricht des Anrufenden auf, wandelte die Wave-Datei in eine mp3-Datei um und schickte mir diese per E-Mail. Sehr nützlich, um unterwegs »Notizen« zu machen, falls nichts zu Schreiben zur Hand ist: Einfach die eigene Mailbox anrufen und die Gedanken später in Ruhe als E-Mail anhören, aufheben, weiterverarbeiten.

David Pogue (NYT) bekam die Gelegenheit, das iPhone zu testen. Er hat zwei Postings mit FAQs geschrieben: 11. Januar und 13. Januar.

Weitere Links zum iPhone:

  • Jason Kottke
    Mit einer Liste verschiedener Gedanken.
  • Dan Benjamin (Hivelogic)

    »There’s a lot of things I could write about regarding Apple’s iPhone, but there are really three issues that stand out to me right away: the importance of the user interface, the implications of the iPhone for Apple as a company, and the significance (or lack thereof) about the fact that it runs OS X (some people are making a big deal out of this last one, but for all the wrong reasons).«
  • iLounge
    Hatten ebenfalls Gelegenheit, das iPhone auszuprobieren.
  • Glaubt man der LA Times, löst das iPhone in Japan keine so großen Begeisterungsstürme aus (»In Japan, barely a ripple«).

    »…many Japanese had a harder time buying Jobs’ line about “reinventing” the phone.
    [...]
    the revolution is already well underway in Japan, where cellphones are used for everything. Besides downloading music and surfing the Net, Japanese use their cellphones to navigate their way home by global positioning system, to buy movie tickets and to update personal blogs from wherever they are.«
  • Die Keynote ist inzwischen auch kostenlos via iTunes erhältlich (in sehr guter Qualität; 1,2 GB groß).

Erschienen am Sonntag, 14.01.2007 @ 22:16 | 3 Kommentare
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Dienstag, 16.01.2007

»Wir sind Manu und Michi, 2 liebenswerte upgrade Siffer, die aber trotz allen Alkoholexzessen noch einen Hang zur Ordnung haben.«

Auf meiner Suche nach einer Unterkunft in München (ich suche immer noch!), stoße ich ab und an auf ziemlich kuriose Anzeigen. Dass Zimmer nur an Wochenendheimfahrer, Vegetarier oder Christen abgegeben werden, ist noch harmlos.
Hier eine Auswahl weiterer Fundstücke.

»Bitte genau lesen! Sicher ungewöhnlich. Bin männlich, umgänglich und sympathisch und biete einer sympathischen, netten, unkomplizierten, und lockeren Studentin/Praktikantin, etc. die gemeinsame Nutzung meines grossen Zimmers in einer 4er WG nur für eine monatliche Beteiligung an den Nebenkosten von 40 Euro an.«

+++

»Hallo, suche sensible, ruhigen/n NR/in, Mini-WG seit ü. 10J., evtl. 2. Zi., Kü-Ntzg. n. Absprache, nutze selten, da meist im Gartenhaus, solltest offen sein (Akzeptanz FKK Vorteil, WG bislang FKK-WG, jetzt egal?), Kommentar dazu bitte, alles offen.«

+++

»Das Auswärtige Amt ruft. Diesmal leider nur vom Big Apple aus! Daher bin ich gezwungen einen Nachmieter für meine drei nymphomanischen Mitbewohnerinnen (Sportstudentin, Medizinstudentin und Rechtsreferendarin) zu finden. Gesucht wird ein Mann, der meiner bisherigen Position gerecht wird: weltmännisch, gebildet (Student!!!), charmant, witzig, stilbewusst und ausdauernd ;-) Und bitte blutjung (nicht älter als 23) – die Mädels wollen Frischfleisch.
- Sorry Mädels, ich will nur das Beste für Euch!
Viel Erfolg, Du Glückspilz!«

Erschienen am Dienstag, 16.01.2007 @ 21:05 | 1 Kommentar
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Mittwoch, 17.01.2007

Burger-Innovation

Man kann von McDonald’s halten was man will, aber den »Big Rösti« nenne ich mal einen innovativen Burger: In einem Bun mit Speckstückchen befinden sich ein Rindfleisch-Pattie, darüber Emmentaler-Käse, ein Kartoffelrösti, eine Scheibe Speck sowie Käsesauce.

Ganz neu ist der Big Rösti indes nicht: Er wurde vor rund einem Jahr schon einmal angeboten.
Probieren, so lange die »Hüttengaudi«-Aktion noch läuft (vermutlich bis Ende Januar).

Erschienen am Mittwoch, 17.01.2007 @ 23:07 | 3 Kommentare
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Dienstag, 23.01.2007

Was habe ich eigentlich von der Vertragsbindung?

E-Plus bietet ab 1. Februar einen neuen Tarif an: 10 Cent pro Minute in alle deutschen Netze (Heise, Pressemitteilung). Klingt ganz nett (abgesehen davon, dass netzinterne Gespräche und Anrufe ins Festnetz natürlich überproportional teuer sind).
Es handelt sich um einen »SIM-only«-Tarif:

»…das heißt der Kunde erhält bei Vertragsabschluss nicht automatisch ein subventioniertes Handy. Stattdessen kann er entweder ein bereits vorhandenes Gerät nutzen oder gegen eine geringe monatliche Zuzahlung zwischen 5 und 10 Euro pro Monat ein Handy aus dem Angebot der E-Plus Shops erwerben.«

Der Haken: Den Tarif gibt es nur mit 24 Monaten Vertragsbindung, unabhängig davon, ob man sich ein Mobiltelefon subventionieren lässt oder nicht.
Meine Frage: Weswegen sollte ich mich für zwei Jahre an einen Anbieter binden, wenn ich mich gegen die Gerätesubvention entscheide?!

[Abgesehen davon rechne ich eher damit, dass das iPhone bei T-Mobile oder Vodafone zu haben sein wird, insofern werde ich meinen E-Plus-Vertrag eh zur Jahresmitte auslaufen lassen.]

Erschienen am Dienstag, 23.01.2007 @ 17:14 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 24.01.2007

Ich glaube, ich muss nach Köln ziehen

Heise meldet:

»NetCologne bietet 100 MBit/s via Glasfaser für 40 Euro im Monat«

Hilfsweise ziehe ich auch nach Wien; dort wird jeder Haushalt mit 1 GBit/s symetrischer Bandbreite angeschlossen.
Derweil ärgere ich mich hier darüber, dass ich für etwas mehr als 40 Euro maximal 2 MBit/s bekomme, da die Leitung zur Vermittlungsstelle zu lang ist…

Erschienen am Mittwoch, 24.01.2007 @ 19:35 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 25.01.2007

Road to the Oscars

Am Dienstag wurden die Nominierungen für die 79. Academy Awards bekannt gegeben (oscars.org, imdb.com).
Nominiert für den besten Film sind:

Die meisten Nominierungen (acht) erhielt dagegen »Dreamgirls«. »Babel« wurde siebenmal nominiert.

Für den Preis des besten Films setze ich mein Geld auf »The Departed«, der auch für »Best Achievement in Directing« nominiert ist – man kann Scorsese nicht nochmals leer ausgehen lassen. Dass »Little Miss Sunshine« für den besten Film nominiert ist, ist ein riesiger Achtungserfolg, aber gewinnen wird er den Preis allenfalls in einer der Nebenkategorien (Alan Arkin in der männlichen Nebenrolle, Abigail Breslin in weiblichen Nebenrolle oder Michael Arndt für das Drehbuch).

Der deutsche Film »Das Leben der Anderen« – den ich sehr empfehlen kann – mischt im Rennen um den »Best Foreign Language Film of the Year« mit.

Die Oscars werden am 25. Februar vergeben.

Erschienen am Donnerstag, 25.01.2007 @ 19:47 | Kommentar schreiben
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Kurzkritik: »Das Streben nach Glück«

0.3

25. Januar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: The Pursuit of Happyness

Ein gescheiterter Verkäufer wagt einen Neuanfang und kämpft sich durch alle Widrigkeiten des Lebens.

8/10 Punkte | 117 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Gabriele Muccino
Drehbuch: Steve Conrad
Darsteller: Will Smith, Jaden Smith

Erschienen am Donnerstag, 25.01.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Freitag, 26.01.2007

Kurzkritik: »Wer früher stirbt ist länger tot«

0.3

26. Januar 2007

Freimark, Stefan

product

Originaltitel: Wer früher stirbt ist länger tot

Berührendes Drama und witzige Komödie in einem.

9/10 Punkte | 104 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch: Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Markus Krojer, Fritz Karl

Erschienen am Freitag, 26.01.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Samstag, 27.01.2007

»The iPhone doesn’t do more than other phones; it just does the same things way, way better.« (John Gruber)

Das vorerst letzte Posting zum iPhone (versprochen). Wie gehabt eine Liste kommentierter Links:

  • Bruce Tognazzini: »The iPhone User Experience: A First Look«
    Tog hat von 1978 bis 1992 bei Apple gearbeitet und dort die Human Interface Group gegründet. Über das iPhone schreibt er:

    »I could go down through the other “innovations” in iPhone and slowly knock them off. Yes, it’s the first cell phone with a visual display of voicemail messages, so you can randomly move among voicemails, etc., etc. However, such lists have been displayed, in an identical fashion, on enterprise-level voicemail systems and, of course, such lists have been a standard feature in email for decades.
    The origins of these bits and pieces, however, is not what’s important about the iPhone. What’s important is that, for the first time, so many great ideas and processes have been assembled in one device, iterated until they squeak, and made accessible to normal human beings. That’s the genius of Steve Jobs; that’s the genius of Apple.«
  • Steven Frank
    »Suffice to say, the iPhone announcement not only knocked my socks off, it sent them flying in a graceful arc from the hotel, over the Moscone Center, landing in the Yerba Buena Gardens. It took a six person search team two days to find them.«

    Wenn Steven F. das sagt, dann hat das schon einiges Gewicht (wobei er das Gerät noch nicht selbst in der Hand hatte). Der Mann hat jedes Gadget getestet, das man für Geld kaufen kann:

    »Having been struggling with half-baked smartphones for over 5 years, I know EXACTLY how amazing it is.«
  • Jason Snell, Macworld
    Er war, neben David Pogue, einer der wenigen Auserwählten, die das iPhone selbst in Augenschein nehmen konnten:

    »I can admit that I found it quite difficult to form complete sentences while I was holding the iPhone.«

    Jason Snell hat übrigens John Gruber von Daring Fireball eingeladen, auf der Macworld eine Podiumdiskussion mit Cabel Sasser von Panic zu führen. Sie kann auch als mp3 heruntergeladen werden.

  • Jason Fried, von 37signals
    … spekuliert über die Möglichkeit, benutzerdefinierter Gesten:

    »I could make a Z trail to call my dad at his office number. Or an O to call my friend Oliver. Or a spiral to load up The New York Times’ web site.«
  • Khoi Vinh freut sich, dass die Benutzeroberfläche des iPhone die Helvetica verwendet.
  • Längeres Gespräch zwischen Dieter Bohn und Michael Ducker von Treocentral

    Michael Ducker: You getting an iPhone?
    Dieter Bohn: Obviously. You?
    Michael Ducker: Obviously.
  • AppleInsider zeigt Bilder von Hardware und Software.
  • Chicago Suntimes

    »This is the simplest phone ever.«
  • Zwei Artikel aus der New York Times:

Aus der Abteilung Humor:

  • »Joy of Tech« hat ein paar Comic-Strips zum iPhone gebracht: 909, 910, 914, 915
  • Liebeserklärung »The Message« von John Siracusa
  • Werbespot aus der Show »Late Night with Conan O’Brien«
  • Apple erhält im »Colbert Report« den »Wag of the Finger«

Erschienen am Samstag, 27.01.2007 @ 20:56 | 2 Kommentare
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Kurzkritik: »Blood Diamond«

0.3

27. Januar 2007

Freimark, Stefan

product

Originaltitel: Blood Diamond

Muss man nicht gesehen haben. Stattdessen empfehle ich »Lord of War« mit Nicholas Cage.

6/10 Punkte | 143 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Charles Leavitt
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly

Erschienen am Samstag, 27.01.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 28.01.2007

Kurzkritik: »The Prestige – Die Meister der Magie«

0.3

28. Januar 2007

Freimark, Stefan

product

Originaltitel: The Prestige

Langatmige Zaubervorstellung.

6/10 Punkte | 130 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan
Darsteller: Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine, Scarlett Johansson

Erschienen am Sonntag, 28.01.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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