Archiv für Februar 2007

Donnerstag, 01.02.2007

Besser als Sex

Einmal im Jahr habe ich ein Gefühl, das wie kein zweites ist: Das Gefühl stellt sich immer dann ein, wenn ich die Kanzlei meines Steuerberaters verlasse.
Eine riesige Last fällt von mir ab, nachdem ich ihm die Unterlagen gegeben habe und er mir sagt: »Kein Problem, wir kümmern uns darum.«

Abgesehen davon geht’s mir prima: Ich bin gesund (auch die Menschen, die mir wichtig sind), ich habe keinen Ärger mit dem Finanzamt, ich habe keine Schulden, mein Job macht mir Spaß und ich arbeite mit netten und kompetenten Leuten zusammen.

Ich bin glücklich. Wollte ich nur mal gesagt haben.

Erschienen am Donnerstag, 01.02.2007 @ 19:46 | Kommentare deaktiviert
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Kurzkritik: »Saw III«

0.3

1. Februar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Saw III

An den genialen ersten Teil kommt einfach nichts heran – auch nicht der zweite Aufguss.

5/10 Punkte | 113 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Darren Lynn Bousman
Drehbuch: James Wan, Leigh Whannell
Darsteller: Tobin Bell, Shawnee Smith

Erschienen am Donnerstag, 01.02.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 04.02.2007

»To see tomorrow’s PC, look at today’s Macintosh« (BYTE Magazine, 10/1995)

Nach über fünf Jahren Entwicklungszeit ist seit 30. Januar Windows Vista für Privatkunden erhältlich (Heise, Macrumors). Begleitet wird die Produkteinführung von einer riesigen Werbekampagne: »Wow« ist Vista allerdings nur für diejenigen, die noch nie Mac OS X gesehen haben.

Vista bringt Features mit, die auf dem Mac teilweise schon seit 5 Jahren verfügbar sind, und auf die selbst Microsoft-Manager neidisch schielen (Hawk Wings, Daring Fireball). Entsprechend verhalten ist das Echo auf den Produktstart.
Dazu kommt, dass Vista ein ziemliches Performance-Schwein ist: Ohne einen High-End-Rechner hat man von der schönen neuen Vista-Welt nicht all zu viel. Im Gegensatz dazu wird OS X von Version zu Version schneller. Ich kann das aktuelle OS X 10.4 ohne Probleme auf meinem sechs Jahre alten iBook ausführen (gut, HD-Trailer kann ich mir nicht ansehen, da der G3-Prozessor mit seinen 500 MHz dafür zu schwach auf der Brust ist; außerdem funktionieren CoreImage-Filter nicht, die z.B. für Aperture benötigt werden, da der verbaute Grafikchip zu alt ist).

Die alten Probleme von Windows bleiben: Es ist viel zu kompliziert. Das beginnt schon beim Kauf von Vista, das es in über 20 verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt: Home Basic, Home Premium, Business und Ultimate. Diese gibt es jeweils als Upgrade, Retailversion (Vollversion mit bunter Verpackung) und Systembuilder-Edition (Vollversion ohne bunte Verpackung). Jede DVD enthält dann noch eine 32-Bit- und eine 64-Bit-Fassung. Upgrades sind außerdem nicht problemlos möglich. Zum Vergleich Mac OS X: Client, Client-Familienlizenz sowie Server.
Hat man sich für das richtige Vista entschieden, stößt man ebenfalls auch alten Wein in neuen Schläuchen: Die Oberfläche ist nicht durchdacht (Kontrastbeispiel: Apples Adressbuch), Einstellungen verstecken sich in fünffach verschachtelten Menüstrukturen. Design ist für Microsoft und viele andere in der Branche nur eine Äußerlichkeit, die man hinterher überstülpen kann. Apple-CEO Steve Jobs dagegen diktierte 2003 der New York Times in den Block:

»Most people make the mistake of thinking design is what it looks like. People think it’s this veneer — that the designers are handed this box and told, ‘Make it look good!’ That’s not what we think design is. It’s not just what it looks like and feels like. Design is how it works.«

John C. Welch schrieb für Information Week einen Artikel mit sehr vielen Beispielen:

»For Mac OS X, it’s the classic English butler. This OS is designed to make the times you have to interact with it as quick and efficient as possible. It expects that things will work correctly, and therefore sees no reason to bother you with correct operation confirmations. If you plug in a mouse, there’s not going to be any messages to tell you “that mouse you plugged in is now working.” It’s assumed you’ll know that because you’ll be able to instantly use the mouse. Plug in a USB or FireWire hard drive and the disk showing up on your desktop is all the information you need to see that the drive has correctly mounted. It is normally only when things are not working right that you see messages from Mac OS X.

Windows is…well, Windows is very eager to tell you what’s going on. Constantly. Plug something in, and you get a message. Unplug something and you get a message. If you’re on a network that’s having problems staying up, you’ll get tons of messages telling you this. It’s rather like dealing with an overexcited Boy Scout…who has a lifetime supply of chocolate-covered espresso beans. This gets particularly bad when you factor in things like the user-level implementation of Microsoft’s new security features.

To put it simply, you can work on a Mac for hours, days even, and only minimally need to directly use the OS. With Vista? The OS demands your attention, constantly.«

Weitere Zitate aus kürzlich erschienenen Artikeln zu Vista:
Erika Jonietz für Technology Review:

»Ironically, playing around with Vista for more than a month has done what years of experience and exhortations from Mac-loving friends could not: it has converted me into a Mac fan.«

Lev Grossman schreibt für das TIME Magazine:

»It’s not worth buying a new machine for Vista, and there’s no reason to switch to it if you use a Mac, but it gets the job done. Not the stuff of which great headlines are made.«
[...]
Vista is a perfectly respectable new iteration of Windows. They’ve even, finally, come up with a decent way to make laptops sleep and wake up again, which XP was never very good at. The fact that it took Microsoft over five years and $6 billion dollars to create Vista is – and I mean this quite seriously — an embarrassment to the good name of American innovation, but it’s perfectly fine.«

Damals wie heute bewahrheitet sich ein Satz, den das BYTE-Magazin im Oktober 1995 schrieb: Wer den PC von morgen sehen möchte, sollte einen Blick auf den Mac von heute werfen.

Erschienen am Sonntag, 04.02.2007 @ 18:36 | 3 Kommentare
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Samstag, 10.02.2007

Kurzkritik: »Rocky Balboa«

Ich gehe wahnsinnig gerne ins Kino (und wahnsinnig oft), aber ich bin kein guter Filmkritiker. Ich bin weit entfernt von den Qualitäten eines Johannes Pietsch, dessen Kritiken schlicht genial sind.
Daher beschränke ich mich in Zukunft auf Kurzkritiken: Ein paar Fakten, ein bis zwei Sätze, natürlich als Microformat. Den Anfang macht »Rocky Balboa«. In den nächsten Wochen werde ich aber auch etwas ältere Filme unter dem Tag Kino2007 nachtragen.

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10. Februar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Rocky Balboa

Passables Finale der Serie. Sylvester Stallone darf sich jetzt zur Ruhe setzen.

6/10 Punkte | 102 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Sylvester Stallone
Drehbuch: Sylvester Stallone
Darsteller: Sylvester Stallone, Burt Young, Geraldine Hughes

Erschienen am Samstag, 10.02.2007 @ 23:50 | Kommentar schreiben
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Kurzkritik: »Schräger als Fiktion«

10. Februar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Stranger than Fiction

Schöne Romanze, die sich auch Jungs ansehen können.

8/10 Punkte | 113 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Marc Forster
Drehbuch: Zach Helm
Darsteller: Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Emma Thompson

Erschienen am Samstag, 10.02.2007 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Montag, 12.02.2007

Alltag eines Konzepters

Es ist Zeit für kleines Update: Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?
Seit ein paar Monaten arbeite ich als Konzepter in der Münchner Online-Agentur Phase 4.

Was macht ein Konzepter?

Einfach gesagt: Ich überlege mir, welche Inhalte eine Website haben sollte, damit sie spannend für die Besucher ist. Außerdem überlege ich mir, wie diese Inhalte strukturiert sind, damit sie von den Besuchern einfach gefunden werden: Welche Navigationspunkte gibt es, wie sind diese Navigationspunkte benannt und wo werden Seiten eingeordnet? Und wenn der Besucher mit der Website interagieren soll, beispielsweise mit einem Formular, muss das Formular nicht nur leicht auffindbar, sondern auch einfach bedienbar sein.

All diese Überlegungen fließen in ein Grobkonzept ein, das ich zusammen mit dem Projektleiter beim Kunden präsentiere. Wenn dem Kunden das Grobkonzept gefällt, arbeite ich es in einem Feinkonzept weiter aus.
Das Konzept besteht nicht nur aus einer PowerPoint-Datei (oder, je nach Projekt, einem Textdokument): Dazu kommen noch ein Zentraldokument sowie Scribbles. Eventuell werden diese Dokumente noch durch einen Strukturbaum und ein Produktionshandbuch ergänzt – zu all diesen Dingen erzähle ich ein andermal mehr.

Was ist daran so spannend?

Es ist abwechslungsreich! Ich muss (darf) mich alle paar Wochen oder Monate in ein neues Thema einarbeiten: Ein neuer Kunde mit neuen Bedürfnissen, mit neuen Endkunden, in einer anderen Branche. Und bis ein Projekt abgeschlossen ist, habe ich viele verschiedene Aufgaben zu erledigen.
Dazu kommt, dass ich mit vielen Menschen zusammenarbeite, da ich als Konzepter die Schnittstelle zwischen den Kollegen in der Agentur und dem Kunden draußen bin (dort habe ich meistens mit Mitarbeitern der Marketing- oder Kommunikationsabteilung zu tun). Als Konzepter habe ich in erster Linie das Wohl des Benutzers im Auge, aber ich muss in der Regel Kompromisse machen: Das was ich mir ausdenke, muss von den Grafikern, Webdesignern und Backend-Programmierern auch im gesetzten Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt werden. Auf Seiten des Kunden gibt es häufig politische Entscheidungen, an denen ich nicht vorbei komme.

Was ist nicht so gut?

Zwei Dinge:

  1. Kunden treffen Entscheidungen manchmal »gegen ärztlichen Rat«
  2. Microsoft PowerPoint, unser Hauptarbeitsmittel. Keine Woche vergeht ohne diesen Fluch: »Dass dieses Produkt überhaupt noch verkauft werden darf!«

Die Arbeit als Konzepter eignet sich also für Leute, die …

  • … neugierig sind.
  • … einfache Lösungen für komplexe Dinge erkennen, wenn sie diese sehen.
  • … Abwechslung lieben und brauchen.
  • … anderen gerne von ihren Ideen erzählen (und Kompromisse eingehen können).

In Zukunft wird sich hier bei my two cents der Fokus der Themen etwas mehr in Richtung Informationsarchitektur verschieben. Ich werde ab und an ein bisschen erzählen und das Weblog teilweise als Linkblog führen.

Erschienen am Montag, 12.02.2007 @ 19:57 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 15.02.2007

23C3

Zwischen den Jahren fand wie üblich der Chaos Communication Congress des CCC statt. Inzwischen sind die mitgeschnittenen Vorträge auf verschiedenen Servern verfügbar.

Ich hatte noch keine Gelegenheit, mir alle Vorträge anzusehen die mich interessieren, aber zwei, drei nette Veranstaltungen waren dabei:

Erschienen am Donnerstag, 15.02.2007 @ 17:28 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 18.02.2007

Kurzkritik: »Der gute Hirte«

0.3

18. Februar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: The Good Shepherd

Weitgehend spannungsarme Geschichte der CIA-Gründung.

5/10 Punkte | 167 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Robert De Niro
Drehbuch: Eric Roth
Darsteller: Matt Damon, Angelina Jolie, Alec Baldwin

Erschienen am Sonntag, 18.02.2007 @ 20:00 | Kommentar schreiben
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Samstag, 24.02.2007

Kurzkritik: »Pans Labyrinth«

24. Februar 2007

Freimark, Stefan

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Originaltitel: El Laberinto del fauno

Absolut sehenswertes Märchen für Erwachsene, das geschickt zwei bewegende Handlungsstränge verbindet (Zweiter Weltkrieg in Spanien + Fantasy). In meiner Wahl für den Film des Jahres ganz weit oben. Aber ganz weit!

Nachtrag (25.02.07): Der Film war für 6 Oscars nominiert und gewann 3: »Best Achievement in Art Direction«, »Best Achievement in Cinematography« und »Best Achievement in Makeup«.

10/10 Punkte | 120 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Darsteller: Ivana Baquero, Sergi López, Doug Jones

Erschienen am Samstag, 24.02.2007 @ 23:02 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 27.02.2007

»Ihr lernt nicht für die Schule, sondern fürs Leben!«

Jakob Nielsen, Usability-ExperteVon Jakob Nielsen kann man halten, was man will, aber in manchen Punkten hat er einfach Recht: In seiner neuen Alertbox-Kolumne »Life-Long Computer Skills« fordert er, Kindern in der Schule Grundlagenwissen zum Umgang mit Computern beizubringen:

  • Suchstrategien
    Viele Besucher geben nur ein bis drei Begriffe in Suchmasken ein. In der Zukunft werden fortgeschrittene Suchtechniken notwendig sein, um schnell relevante Ergebnisse zu bekommen.
  • Bewertung von Informationen (»Information Credibility«)
    Im Web kann zunächst mal jeder schreiben, was er will. Es ist daher wichtig, die Glaubwürdigkeit von Informationsquellen einschätzen zu können, um den Wert einer Information beurteilen zu können.
  • Umgang mit zu viel Informationen (»Information Overload«)
    Wir werden bombardiert mit Informationen und gleichzeitig suchen wir nach Informationen – ein Menschenleben reicht nicht aus, um alles zu verarbeiten. Um nicht den Verstand zu verlieren, produktiv zu arbeiten oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen, sind Techniken gegen die Informationsüberflutung erforderlich.
    Das ist auch für Konzepter eine Herausforderung.   :-)
  • Schreiben für Online-Medien
    Wir werden immer mehr online lesen und selbst für Online-Medien schreiben, seien es E-Mails oder Inhalte für Websites. Text auf einem Display zu lesen ist anstrengend: Die Auflösung ist viel geringer als bei Ausdrucken und das abgestrahlte Licht ermüdet die Augen zusätzlich. Daher werden Texte im Web eher nach brauchbaren Informationen überflogen.
    Nachtrag (30.03.07): Eine neue Studie zeigt, dass online durchaus Artikel gelesen werden. Ich denke, dass die beiden Verhaltensweisen vom Kontext abhängen.
  • Präsentationstechniken
    Jeder von uns kennt tödlich langweilige Präsentationen, in denen sich Aufzählungspunkt an Aufzählungspunkt reiht und der Sprecher das von den Folien abliest, was die Zuschauer auch selbst lesen können. Wie man bessere Präsentationen erstellt, erläutern Garr Reynolds und Nielsen-Kompagnon Don Norman.
  • Arbeitsplatz-Ergonomie
    Jakob Nielsen warnt vor dem RSI-Syndrom sowie Kopf- und Rückenschmerzen, die durch schlecht gestaltete Arbeitsplätze und zu seltene Pausen hervorgerufen werden.
  • Debugging
    Fehler kommen u. a. auch in Excel-Formeln vor, so dass jeder über grundlegende Fähigkeiten verfügen sollte, Fehler einzugrenzen.
  • Usability-Grundlagen
    Immer mehr Produkte werden mit Benutzeroberflächen ausgestattet, die oft auch kompliziert zu bedienen sind. Usability-Grundlagen sind notwendig, um informierte Kaufentscheidungen treffen zu können: Die Menschen sollen Produkte kaufen, die für sie funktionieren.

Zusammengefasst könnte man diese Punkte auch als Informationskompetenz bezeichnen.
Ich erweitere diese Liste noch um zwei Punkte: Sicherheit und Datenschutz.

Sicherheit
Man sollte sich nicht auf die trügerische Sicherheit von Virenscannern und Firewalls verlassen, sondern Vorsicht walten lassen, wenn man ungefragt E-Mails mit Anhängen bekommt. Zum Thema Sicherheit allgemein werde ich im Sommer einen längeren Eintrag schreiben. Allen, die nicht so lange warten wollen, empfehle ich das Buch »Beyond Fear« von Bruce Schneier.

Datenschutz
Wir alle geben freiwillig immer mehr von uns preis. Jeder sollte sich aber darüber bewusst sein, was er in Weblogs schreibt oder bei Flickr online stellt, das auch noch in 10 Jahren bei Google & Co. gespeichert ist. Oder ob man sein Käuferprofil für ein bis zwei Prozent Rabatt großen Konzernen überlässt. Auch zu diesem Thema werde ich demnächst einen längeren Beitrag schreiben.

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Die Alertbox-Kolumne erinnert mich an meinen geschätzten Klassenleiter Heinz Merkel: Er hat uns nicht nur Mathematik, Physik und Informatik beigebracht, sondern auch versucht, uns ein paar Lebensweisheiten mit auf den Weg zu geben. Schon 1995 hat er gepredigt:

»Der Umgang mit Computern wird künftig eine Grundfertigkeit des Menschen, so wie Lesen, Schreiben, Rechnen.«

Erschienen am Dienstag, 27.02.2007 @ 21:15 | Kommentar schreiben
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