Archiv für Mai 2007
Mittwoch, 02.05.2007
Heute wurde eine Website gelauncht, an dessen Mitwirkung ich beteiligt war: Haus der kleinen Forscher.
Das Haus der kleinen Forscher ist eine Initiative zur frühkindlichen Bildung, die von der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey, Siemens und der Dietmar-Hopp-Stiftung getragen wird. Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten finden dort u.a. viele Anleitungen zu naturwissenschaftlichen Experimenten, ein Forum und Veranstaltungshinweise. Für Eltern und Wissenschaftler, die das Vorhaben als Paten für eine Kita unterstützen möchten, gibt es ebenfalls Inhalte.
Die Website wurde von Phase 4 umgesetzt (Projektbericht, Pressemitteilung). Als Konzepter habe ich mich zusammen mit einem Kollegen um alle konzeptionellen Aufgaben gekümmert:
- Projektdefinition
- Zentraldokument (Content Inventory)
- Strukturbaum (Sitemap)
- Seitentypen (Wireframes, Scribbles)
- Funktionsbeschreibung (Flow Charts)
- Produktionshandbuch
Das Projekt ist eine gute Sache und ich hoffe, dass sie von Erzieherinnen, Eltern und Wissenschaftlern gut besucht wird und die Inhalte gerne nutzen.
Erschienen am Mittwoch, 02.05.2007 @ 18:27
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture, job, konzeption, Web, webdesign
Mittwoch, 09.05.2007
Die amerikanischen Ausgabe von Technology Review bringt einen lesenswerten Artikel über das Produktdesign von Apple von Dan Turner (kostenlose Registrierung erforderlich). Im Artikel kommen immer wieder Interview-Partner zu Wort, zum Beispiel Zulieferer oder frühere Mitarbeiter die erzählen, was Apple anders macht als andere PC-Hersteller.
»Brunner estimates that today Apple spends 15 to 20 percent of its industrial-design time on concept – far more than most other computer companies – and the rest on implementation. «
Frühere Mitarbeiter kommen zu Wort, zum Beispiel Don Norman, Vice President of Advanced Technology von 1993 bis 1998 und heute Mitglied der Nielsen Norman Group:
»There were three evaluations required at the inception of a product idea: a marketing requirement document, an engineering requirement document, and a user-experience document.«
Abschließend beantwortet der Beitrag die Frage, weswegen gutes Design überhaupt wichtig ist: Studien zeigen, dass Menschen produktiver arbeiten und zum Beispiel kreative Lösungen für Probleme finden, wenn sie in einer guten Stimmung sind. Umgekehrt gilt, dass Menschen nicht so kreativ sind – und ungeduldiger mit ihren Arbeitsmitteln –, wenn sie in einer schlechten Stimmung sind. Und hier kommt Design ins Spiel: Attraktives Design führt zu einer positiven Stimmung.
+++
Zum Thema Designprozess fällt mir wieder ein Interview mit Steve Jobs ein:
»Most people make the mistake of thinking design is what it looks like. People think it’s this veneer – that the designers are handed this box and told, ‘Make it look good!’ That’s not what we think design is. It’s not just what it looks like and feels like. Design is how it works.«
Erschienen am Mittwoch, 09.05.2007 @ 18:04
| Kommentar schreiben
Tags: Apple, get-a-mac, Mac
Freitag, 11.05.2007
Einer Kundin habe ich heute aus gegebenem Anlass vom »Paradox of Choice« erzählt:
Es geht um die These, dass viele Wahlmöglichkeiten zu größerer Zufriedenheit führen: Jeder kann das für sich Passende aussuchen. Das Gegenteil ist richtig: Viele Wahlmöglichkeiten führen zu Frustration. Der Hauptgrund dafür ist, dass man sich immer fragt, ob die anderen Möglichkeiten nicht doch besser sind als die getroffene Wahl. Dies führt sogar dazu, dass Menschen resignieren und keine Wahl treffen, auch wenn das tatsächlich die schlechteste aller Möglichkeiten ist.
Mehr dazu im gleichnamigen Vortrag von Barry Schwartz bei Google. Das ist eine Stunde, die sich lohnt – nicht nur für Konzepter.
Zum Thema gibt es auch ein Buch, ich kenne allerdings nur das Video.
Barry Schwartz ist Psychologe und Professor am Swarthmore College in der Nähe von Philadelphia.
Erschienen am Freitag, 11.05.2007 @ 15:49
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture
Montag, 14.05.2007
Ich kann es nicht leiden, wenn eine Software meine Entscheidungen hinterfragt und versucht, mich zu verbessern – ein tägliches Übel in der Arbeit mit Microsoft-Produkten, denen dieses Verhalten über die entsprechenden Einstellungsmenüs wieder abtrainiert werden muss.
Bei Wordpress nervt mich, dass es eigenmächtig Tags einfügt. Das ist für ungeübte Anwender sicher sinnvoll, um ihnen das Strukturieren von Absätzen mit <p>-Tags zu ersparen, aber mir bringt es Code durcheinander.
Rettung naht für alle Leidgeprüften: Ich war nicht der erste mit diesem Anliegen – eine Suche in den Supportforen brachte die Lösung: In der Datei functions.php des verwendeten Themes muss lediglich eine Zeile hinzugefügt werden
remove_filter('the_content','wpautop');
Diese Maßnahme überlebt auch ein Upgrade auf eine neuere Wordpress-Version.
Hinweis: An verschiedenen Stellen wurde auch empfohlen, den Rich-Text-Editor TinyMCE abzuschalten. Bei mir war er abgeschaltet, doch das allein hat noch nicht geholfen.
Erschienen am Montag, 14.05.2007 @ 21:37
| Kommentar schreiben
Tags: Interna
Donnerstag, 17.05.2007
Jeder kennt Anzeigen von Mobiltelefonie-Anbietern, in denen eine Horde von Fußnoten die Werbeaussage einschränken präzisieren. Auf den entsprechenden Websites geht es in der Regel genauso zu.
Eine löbliche Ausnahme ist Vodafone: Dort wimmelt es zwar im Fließtext auch von Fußnoten, allerdings sind diese am Schluss der Seite als FAQ ausgeführt. Dadurch kann der Interessent die Fußnoten auch unabhängig vom Text lesen und muss zum Verständnis nicht zwischen Seitenanfang und -ende hin und her springen.
Erschienen am Donnerstag, 17.05.2007 @ 22:10
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture
Dienstag, 22.05.2007
BBC History hat die Agentur AllofUs beauftragt, eine interaktive Zeitleiste der britischen Geschichte zu produzieren. Das Ergebnis kann nun betrachtet werden. Die Ereignisse reichen von 6000 vor Christus (»Britain becomes separated from the European mainland«) bis zum Dezember 2005 (»Civil partnerships give same-sex couples legal rights«).
Zu Beginn sieht der Besucher eine Reihe von Farbflächen, die für verschiedene Epochen stehen. Weiße Punkte deuten an, wie viele Einträge zu einer Epoche vorhanden sind:
Klickt man eine Farbfläche an, wird hineingezoomt und nur die gewählte Epoche angezeigt. Die weißen Punkte sind nun größer. Übereinander liegende Punkte stehen für Ereignisse in verschiedenen Monaten eines Jahres (unten Jahresanfang, oben Jahresende). Von links nach rechts werden die Jahre aufgereiht. Beim Überfahren mit der Maus werden kleine Sprechblasen zu drei aufeinander folgenden Jahren eingeblendet:
Bei einem weiteren Klick wird ein Text über das Bild gelegt, der das Ereignis näher beschreibt.
Insgesamt eine sehr gelungene Umsetzung: Die Steuerung funktioniert intuitiv, und die kompakte Darstellung so vieler Informationen ist platzsparend und nachvollziehbar gelöst.
Die einzelnen Texte stehen auch in einer HTML-Version zur Verfügung.
[via Kottke]
Erschienen am Dienstag, 22.05.2007 @ 19:22
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture
Donnerstag, 24.05.2007
Ab heute im gut sortierten Zeitschriftenhandel: die 17. Ausgabe von VISUAL-X. Mit dabei ist der Artikel »Haben Sie ein Weblog? Brauchen Sie eines?«, den ich zusammen mit Holger Eggert geschrieben habe.
Der Artikel gibt eine kurze Einführung zu Weblogs und geht der Frage nach, ob man damit Geld verdienen kann bzw. ob Unternehmen Corporate-Blogs haben sollten. Dazu viele Tipps, wodurch ein Blog interessant wird — zum Beispiel Aktualität. Einige Stammleser von my two cents werden jetzt vielleicht denken »Das sagt der Richtige«, aber ich spreche aus Erfahrung. :-)
+++
Vielen Dank an dieser Stelle an unsere beiden Interview-Partner, Kai Pahl von dogfood/allesaussersport und Majo Heinze von den Mac Essentials.
Das Interview mit Majo konnte leider nicht mehr ins Heft aufgenommen werden – es befindet sich als PDF-Datei auf der Heft-CD im Verzeichnis sources/pdf.
Erschienen am Donnerstag, 24.05.2007 @ 9:42
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture, konzeption, Medien, Web, webdesign
Freitag, 25.05.2007
Blizzard Entertainment – spätestens durch »World of Warcraft« bekannt – machte diese Woche eine Ankündigung, auf die viele Fans lange gewartet haben: 10 Jahre nach »Starcraft« wird es eine Neuauflage des Strategieklassikers geben.
Screenshots, Details zu Spieleinheiten und eine FAQ gibt es auf der eigens eingerichteten Website zu »StarCraft II«. Highlight ist ein 20-minütiges Gameplay-Video, das neue Einheiten in Aktion zeigt. Daneben gibt es einen »Cinematic Trailer« sowie einen »Artwork Trailer«.
+++
Seit einigen Jahren spiele ich kaum noch Computer-Spiele, aber »StarCraft II« reizt mich schon. Für den Nachfolger sind keine revolutionären Neuerungen angekündigt und es wird auch technisch nicht auf der Höhe der Zeit sein – was zählt ist jedoch das Gameplay, das ausgefeilte Spielprinzip.
In »StarCraft« gibt es keine Parteien mit identischen Einheiten, sondern drei völlig verschiedene Rassen:
- Terraner – Menschen mit konventionellen Einheiten. Sehr mobil, können überall bauen sowie beschädigte Einheiten reparieren. Spezialfähigkeit: Nuklearschlag.
- Protoss – Eine hochentwickelte außerirdische Rasse. Die Einheiten haben einen Schutzschild, sind in der Produktion aber teuer. Spezialfähigkeit: eine Art Flugzeugträger.
- Zerg – Eine wurmartige Rasse. Die Einheiten sind billig und schnell produziert, dafür jedoch vergleichsweise schwach. Spezialfähigkeit: können sich eingraben.
Wie üblich bei Blizzard wird das Spiel gleichzeitig sowohl für den Mac als auch für den PC in mehreren Sprachen erscheinen.
Nachtrag: Ich habe die alte »StarCraft«-CD wieder rausgekramt und installiert (Blizzard stellt einen OSX-Installer zur Verfügung, da das Spiel seinerzeit für OS9 erschien).
Tja, schon war die Nacht rum. :-)
Erschienen am Freitag, 25.05.2007 @ 22:58
| Kommentar schreiben
Tags: computer-spiele, Sonstiges, starcraft
Sonntag, 27.05.2007
Kürzlich habe ich ein nettes kleines Programm entdeckt, mit dessen Hilfe schnell ansehnliche Zeitleisten erstellt werden können: Bee Doc’s Timeline.
Für den Durchschnittsanwender sind die rund 30 Euro etwas viel, aber wer Verwendung für das Programm hat, wird es nicht mehr missen wollen: Einfach eine Beschreibung und ein Datum eingeben, und Timeline kümmert sich um eine gefällige Darstellung.
Weitere Features:
- mehrtägige Ereignisse
- mehrere Ereignisse an einem Tag
- Export in ein PDF mit Vektordaten (über das Druck-Menü)
- verschiedene Schriftarten und -größen
- unterschiedliche Farben
Der Entwickler hält Kunden und Interessenten mit einem Blog auf dem Laufenden, auch über die geplante Version »T2«. Diese erscheint im Oktober 2007 und wird mehrzeilige Einträge, Notizen, Bilder und URLs unterstützen. Das Upgrade ist für Käufer der aktuellen Version kostenlos.
Mit der kostenlosen Demo-Version können ohne zeitliche Limitierung Zeitleisten mit maximal 10 Ereignissen erstellt werden.
Erschienen am Sonntag, 27.05.2007 @ 13:11
| Kommentar schreiben
Tags: Information-Architecture, Mac, software
Montag, 28.05.2007
Wir unterbrechen das laufende Programm für einen Lobgesang auf Data Rescue von Prosoft Engineering: Durch ein Missverständnis wurden 200 Fotos einer CF-Karte gelöscht, die Data Rescue bis auf 3 Bilder alle wiederherstellen konnte.
Ich schätze den Ansatz von Data Rescue, nur lesend auf ein Medium zuzugreifen – andere Programme versuchen, Medien zu reparieren und fügen dadurch unter Umständen weiteren Schaden hinzu. Falls man das Medium doch an einen professionellen Datenretter geben muss, wird es dadurch evtl teurer.
Erschienen am Montag, 28.05.2007 @ 9:46
| Kommentar schreiben
Tags: Mac, software
Mittwoch, 30.05.2007
0.3
30. Mai 2007
Eine komplexe Geschichte über den Widerstand gegen die Nazis im besetzten Den Haag.
8/10 Punkte | 145 Minuten | Bildformat 2,35:1
Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Gerard Soeteman, Paul Verhoeven
Darsteller: Carice van Houten, Sebastian Koch
Erschienen am Mittwoch, 30.05.2007 @ 23:10
| Kommentar schreiben
Tags: Kino, Kino2007, kinokritik
Auf der heutigen »All Things Digital«-Konferenz hat Microsoft ein neues System vorgestellt: »Surface«. [heise, Macrumors]
Es handelt sich um einen Tisch, dessen Tischplatte aus einem 30"-Display besteht. Das Display ist mit Multitouch-Technik ausgestattet: Die Benutzeroberfläche kann mittels Berührung durch mehrere Finger bedient werden.
Videos zur Vorstellung des Geräts [1, 2] zeigen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: Malprogramme, sortieren von Fotos, bestellen in einem Restaurant oder die drahtlose Interaktion mit Geräten wie PDAs und Mobiltelefonen.
Ich finde Surface interessant, aber ich bin auch skeptisch.
Im iPhone halte ich Multitouch für sehr sinnvoll:
- keine umständliche Bedienung per Stift
- der limitierte Platz wird nicht durch Tasten verschwendet, die nur in manchen Fällen gebraucht werden
Ich denke nicht, dass wir in 5 oder 10 Jahren statt einer Maus alle mit einem riesigen Surface-ähnlichen Gerät arbeiten werden. Eine Maus als Eingabegerät hat einen großen Vorteil: Man kann mit relativ wenig Kraftaufwand viel erreichen, ohne zu ermüden.
Abgesehen vom großen Display ist Surface aber durchaus ein Ausblick darauf, was kommen mag: In den Videos ist zu sehen, wie ein Mobiltelefon auf der Oberfläche abgelegt wird. Surface erkennt dies und stellt automatisch eine Verbindung mit dem Gerät her. Bilder lassen sich einfach per Fingerzeig in das Gerät schubsen – wenn das Telefon wieder von der Oberfläche entfernt wird, wird die Verbindung getrennt.
+++
Von Microsoft Research wurde noch eine andere Technik vorgestellt, die großen Einfluss auf die Bedienung künftiger Geräte haben dürfte – dennoch ging die Meldung völlig unter. Die Rede ist von »Shift«.
Shift löst das Problem, dass unsere Finger zur Touchscreen-Bedienung von kleinen Displays ungeeignet sind: Wir können nicht präzise auf etwas deuten (Lösungen wie ein versetzter Cursor sind noch zu umständlich). Mit Shift drückt man etwas länger auf einen Punkt, woraufhin ein kleines Fadenkreuz erscheint. Wenn der Benutzer seinen Finger minimal verlagert, wird bewegt sich der Cursor mit. Loslassen, und der betreffende Punkt auf dem Display wird pixelgenau ausgewählt. Ein Video verdeutlicht die Funktionsweise.
Erschienen am Mittwoch, 30.05.2007 @ 23:25
| 1 Kommentar
Tags: allthingsd, evernet, Gadgets
Donnerstag, 31.05.2007
Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit Steve Jobs und Bill Gates gemeinsam auf einer Bühne auftraten: Während einer Podiumsdiskussion auf der diesjährigen »All Things Digital« standen Sie Walt Mossberg und Kara Swisher vom »Wall Street Journal« Rede und Antwort. [heise, Macrumors inkl. Links zu Videos]
Das erwartete Streitgespräch fand nicht statt, dafür gab es in den rund 80 Minuten einen Rückblick auf die Anfänge des Computer-Zeitalters und den Versuch eines Ausblicks auf die Geräte von morgen. Wie schwierig das ist, wurde an mehreren Stellen deutlich: Steve Jobs sagte, dass vor 5 Jahren noch niemand wusste, dass es Google Maps für den PC geben würde, geschweige denn für ein »post-PC device« wie das iPhone. Bill Gates ergänzte, dass vor 5 Jahren viel über E-Paper gesprochen wurde, kommerzielle Produkte bislang jedoch ausblieben – niemand wüsste, ob in 5 Jahren elektronischem Papier der Durchbruch gelingt oder es nicht doch noch große Fortschritte in der Projektionstechnik gibt.
Einig waren sich die beiden darin, dass das Internet eine immer größere Rolle spielen würde, in Richtung Evernet und Ubiquitous Computing (ihr Begriff war »The Cloud«). Der PC würde nach wie vor die zentrale Schnittstelle sein, ergänzt um kleinere »post-PC devices« und Online-Services (in diesem Zusammenhang erwähnte Steve Jobs, dass sie in naher Zukunft .mac überarbeiten werden).
Nachtrag (12.06.07): Den Mitschnitt gibt es auch am Stück als kostenlosen Download im iTunes Store.
Erschienen am Donnerstag, 31.05.2007 @ 19:36
| Kommentar schreiben
Tags: allthingsd, Apple
0.3
31. Mai 2007
Einer meiner Lieblings-Regisseure schlägt wieder zu: Nach »Alien3«, »Se7en«, »The Game«, dem schlichtweg genialen »Fight Club« und »Panic Room« ein neues Werk von David Fincher. Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Zodiac-Killers, die mit viel Detailreichtum erzählt wird. David Fincher zeigt, wie zwei Polizisten und zwei Journalisten ihr Leben an den Killer verlieren, obwohl sie überleben. Ein Film für Kritiker – wer hier Action a la »Auf der Flucht« erwartet, wird enttäuscht werden. Ich gebe »nur« 7 Punkte, da sich die Geschichte teilweise sehr zieht.
7/10 Punkte | 158 Minuten | Bildformat 2,35:1
Regie: David Fincher
Drehbuch: James Vanderbilt (Drehbuch), Robert Graysmith (Buch)
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards, Robert Downey Jr.
Erschienen am Donnerstag, 31.05.2007 @ 23:42
| Kommentar schreiben
Tags: Kino, Kino2007, kinokritik