Deliverables: Dokumente und Methoden in der Konzeption
Was macht ein Konzepter eigentlich genau? Damit meine Schwester diese Frage im Freundeskreis beantworten kann, habe ich ihr folgenden Elevator-Pitch als SMS geschickt:
»Der arbeitet bei einer Medienagentur in der Konzeption.Da überlegt er sich,welche Inhalte auf eine Website kommen, damit sie interessant + leicht bedienbar ist.«
Ein Website-Konzept besteht jedoch nicht nur aus einer Worddatei in der beschrieben ist, was so passieren soll. Im Laufe der Konzeptionsphase wird eine ganze Reihe von Dokumenten – »Deliverables« – produziert, die alle einen bestimmten Zweck erfüllen.
Die Konzeptionsphase selbst lässt sich in 3 kleinere Abschnitte unterteilen:
- Kreativkonzept bzw. Strategisches Konzept
Mit welchen Kommunikationsmaßnahmen erreicht der Kunde am besten die Ziele bei seinen Zielgruppen? - Grobkonzept
Mit welchen Inhalten und Funktionen werden die Kommunikationsmaßnahmen realisiert? - Feinkonzept
Wie sehen die Inhalte und Funktionen im Detail aus?
Nach der Konzeptionsphase folgt die Umsetzung: Die Grafik erstellt Layouts und die Technik setzt die Layouts in HTML-Templates um (und kümmert sich um das Backend, z.B. die Anbindung an eine Datenbank). Der Konzepter ist von Anfang an mit allen Kollegen im Gespräch, um sich abzustimmen. Beispiel:
Konzepter: »Können wir eine Rechtschreibprüfung in Flash machen?«
Flasher: »Eher würde ich mir die Hand abhacken.«
Nach der Umsetzung folgt die Qualitätssicherung, bevor das Projekt vom Stapel gelassen wird – »Golive« oder »Launch« genannt.
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In unregelmäßigen Abständen stelle ich die 4, 5 wichtigsten Deliverables vor. Die ganze Serie kann man über diesen Link verfolgen. Bisher erschienen:
Erschienen am
Donnerstag, 07.02.2008 @ 23:52
Tags: alltag-eines-konzepters, deliverables, konzeption

08.02.2008 @ 5:39 Link
Einen “Elevator-Pitch als SMS” finde ich klasse :-)
08.02.2008 @ 10:04 Link
Muss man nur noch vom Handy-Display ablesen. :)