Archiv für März 2008
Samstag, 08.03.2008
Vor einiger Zeit habe ich verschiedene Artikel für das MX-Magazin, VISUAL-X und Create or Die geschrieben. Ich veröffentliche sie nun hier – für den ein oder anderen Leser ist bestimmt etwas Interessantes dabei.
- »Second Life ist tot, es lebe Second Life!«
Nach dem Hype kam das Tal der Enttäuschungen. Ist es Zeit, Second Life abzuschreiben, oder werden sich 3D-Welten durchsetzen? Und worauf sollte man bei künftigen Projekten achten? Erschien im September 2007 auf CreateOrDie.de.
- »Haben Sie ein Weblog? Brauchen Sie eines?«
Was sind die Gemeinsamkeiten erfolgreicher Weblogs? Kai Pahl von allesaussersport.de und Majo Heinze von mac-essentials.de geben in Interviews Tipps für Blogger. Erschien im Mai 2007 in VISUAL-X Nr. 17.
- »Arcade-Shooter im Eigenbau«
Mal wieder Lust auf eine gepflegte Partie Actionshooter, aber gerade keinen der Klassiker zur Hand? Macht nichts: In diesem Workshop wird gezeigt, wie man sich ein eigenes Ballerspiel baut. Erschien im Dezember 2005 im MX-Magazin.
- »Eine bessere Welt ist möglich«
Viele Web-Formulare legen den Besuchern Steine in den Weg. Aber eine bessere Welt ist möglich: Mit wenigen einfachen Kniffen lässt sich die Benutzbarkeit von Formularen erhöhen – mit Code-Beispielen in PHP und XHTML. Erschien im August 2005 im MX-Magazin.
Dank an Felix Schrader vom Software & Support Verlag!
Erschienen am Samstag, 08.03.2008 @ 21:06
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Tags: Formulare, konzeption, weblog
Freitag, 14.03.2008
0.3
14. März 2008
Deutsche Verfilmung des Romans von Morton Rhue. Wer in der Schule das Buch als Pflichtlektüre gelesen hat, muss den Film nicht sehen. Ansonsten ist »Die Welle« ein atmosphärisch durchaus dichter Film, der die Mechanismen des Faschismus darstellt. Jürgen Vogel nimmt man seine Rolle als kumpelhafter Lehrer ab.
6/10 Punkte | 101 Minuten | Bildformat 2,35:1
Regie: Dennis Gansel
Drehbuch: Dennis Gansel
Darsteller: Jürgen Vogel, Frederick Lau
Erschienen am Freitag, 14.03.2008 @ 23:59
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Tags: Kino, kino2008, kinokritik
Montag, 17.03.2008
0.3
17. März 2008
Der neue Film der Coen-Brüder – basierend auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy – räumte im Februar 4 Oscars ab, darunter »Bester Film«. Ich fand ihn sehenswert, aber Platz 45 in der IMDB-Top-250 halte ich nicht für gerechtfertigt; dafür hat er zu viele Längen. Coen-Fans sollten ihn sich jedoch nicht entgehen lassen.
7/10 Punkte | 122 Minuten | Bildformat 1,85:1
Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin
Erschienen am Montag, 17.03.2008 @ 22:57
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Tags: film, Kino, kino2008
Dienstag, 18.03.2008
Das Institut für Medizinische Lehre der Uni Bern hat ein sehr aufschlussreiches Video produziert: »Wie bedient ein sehbehinderter oder ein blinder Mensch das Web?« zeigt 2 Internet-Nutzer, wie sie mit Hilfsmitteln im Web surfen.
Thomas Lanter ist stark sehbehindert und verwendet einen Screenreader – der Texte vorliest – und eine Bildschirmlupe, um sich Seiteninhalte vergrößert darstellen zu lassen. Menschen wie ihm helfen Kontrastansichten: einspaltige CSS-Layouts mit vergrößerter Schrift auf dunklem Untergrund. Man beachte auch seine Hinweise zum Ausfüllen von Formularen: Wegen des starken Zooms ist es für ihn wichtig, dass Formular-Labels rechtsbündig neben den Eingabefeldern stehen statt linksbündig.
Jürg Cathomas ist blind und verwendet zum Lesen von Bildschirminhalten eine Braillezeile und einen Screenreader. Für ihn sind semantisch korrekt ausgezeichnete Inhalte wichtig. Dadurch werden zum Beispiel bei Tabellen auch die Tabellenüberschrift vorgelesen. Und bei Webseiten kann er von Überschrift zu Überschrift springen, um sich so nur die für ihn relevanten Seiteninhalte vorlesen lassen – vergleichbar mit dem »Überfliegen« einer Seite.
Das Video selbst ist ein exzellentes Beispiel, wie Videos barrierefrei gestaltet werden können: Für Blinde gibt es Audio-Beschreibungen (»Er macht sich in der Küche mit dem Kaffeeautomaten einen Kaffee«), für Hörgeschädigte ist der Film mit Untertiteln ausgestattet. Da ich mit Schwyzerdütsch so meine Probleme habe – Sprachbarriere! – sind die Untertitel auch für mich als Sehenden nützlich. :-)
Erschienen am Dienstag, 18.03.2008 @ 22:43
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Tags: accessibility, Barrierefreiheit, konzeption
Freitag, 21.03.2008
0.3
21. März 2008
product
Originaltitel:
U2 3D
Mit Bono und The Edge live auf der Bühne: »U2 3D« ist ein Konzertfilm der Extraklasse. U2 spielen sowohl Songs aus dem »Vertigo«-Album als auch Klassiker wie »Beautiful Day« oder »Pride (In the Name of Love)«. Das ganze Setlisting gibt es in der englischen Wikipedia. Den Film sollte man unbedingt in einem IMAX in 3D sehen!
9/10 Punkte | 85 Minuten | Bildformat IMAX
Regie: Catherine Owens, Mark Pellington
Drehbuch: –
Darsteller: Bono, The Edge, Adam Clayton, Larry Mullen, Jr.
Erschienen am Freitag, 21.03.2008 @ 23:13
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Tags: Kino, kino2008, kinokritik
Mittwoch, 26.03.2008
Seit Ostern leistet mir eine Erkältung Gesellschaft: Ich bekomme kaum einen Ton raus. Kollegen empfahlen mir diese Hausmittel:
- Ingwer-Wurzel in Scheibchen schneiden und als Tee aufbrühen
- Wasser kochen, mit Salz anreichern und inhalieren
- Salzwasser gurgeln
- Salbei-Bonbons lutschen
Der Vorteil ist natürlich, dass ich jetzt sehr gut den Paten imitieren kann:
»Warum bist du zur Polizei gegangen? Warum bist du nicht gleich zu mir gekommen?«
Nachtrag (29.03.08): OK, es geht wieder. Geholfen haben Salbei-Bonbons, Salzwasser gurgeln und Kräuter inhalieren. Die Apothekerin hat mir auf meine Frage nach »Was zum Inhalieren« Transpulmin-Salbe in die Hand gedrückt (da ist Eukalyptus drin). Die Salbe kann man mit heißem Wasser aufgießen und dann inhalieren, oder sich abends damit einreiben – weckt Kindheitserinnerungen an Wick VapoRub. Kochsalz zu inhalieren bringt gar nichts außer einem feuchten Gesicht; das Salz bleibt in der Schüssel.
Erschienen am Mittwoch, 26.03.2008 @ 15:57
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Tags: Leben
Freitag, 28.03.2008
0.3
28. März 2008
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jon Krakauer über die wahre Geschichte von Christopher McCandless: Ein Roadmovie über einen jungen Mann, der sein Geld verschenkt um quer durch die USA zu reisen.
Der Film erzählt in Rückblenden von den Begegnungen, die Christopher unterwegs macht. In der Gegenwart geht es um sein Überleben in der Wildnis Alaskas. Eine sehr schön erzählte Geschichte mit großartigen Landschaftsaufnahmen, die von Eddie Vedders eingängigem Soundtrack untermalt werden.
»Glück ist nur echt, wenn man es teilt.«
8/10 Punkte | 148 Minuten | Bildformat 2,35:1
Regie: Sean Penn
Drehbuch: Sean Penn
Darsteller: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt
Erschienen am Freitag, 28.03.2008 @ 19:22
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Tags: Kino, kino2008, kinokritik
Samstag, 29.03.2008
2 Websites, bei denen das Konzepter-Herz höher schlägt: Smashing Magazine und The FWA. Beide Sites eignen sich wunderbar, um kreative Ideen zu tanken und sich inspirieren zu lassen.
Das Smashing Magazine ist ein Blog, das jede Menge Tutorials, Icons und Schriften sammelt. Besonders interessant sind Sammlungen der Sorte »Wie haben das andere gelöst?«, zum Beispiel:
FWA – Favourite Website Awards – sammelt abgefahrene Websites auf denen alles möglich ist außer der klassischen L-Navigation. 2 Beispiele aus der letzten Zeit:
Erschienen am Samstag, 29.03.2008 @ 11:31
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Tags: Inspiration, konzeption
Sonntag, 30.03.2008
Sonniges Wetter und 20 Grad an einem Märztag bedeuten für den Berufsfotografen in unserer WG: Wetterfeature! Basti und ich folgten natürlich Philipps Ruf in den Englischen Garten.
Flanieren am Kleinhesseloher See, Frühlingsgefühle im Foto festhalten, einkehren im Seehaus, über den Chinesischen Turm zurück. Da Philipp seine Bilder vor 15 Uhr an die Nachrichtenagentur schicken wollte, wählte er sie kurzerhand auf einer Parkbank aus – nicht ganz einfach, wenn einem die Sonne aufs Display scheint:
Noch eine nette Geschichte: 2 kleine Jungen fuhren auf Fahrrädern an uns vorbei. Der eine zum anderen:
»Nicht so schnell, sonst bekommen wir wieder Ärger mit dem Nikolaus!«
9 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.
Erschienen am Sonntag, 30.03.2008 @ 20:41
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Tags: Fotografie, Leben, München
Montag, 31.03.2008
An diesem Wochenende habe ich 2x – bei guuui.com und im Smashing Magazine – über Fireworks CS3 als Software fürs Prototyping gelesen:
»It seems like Adobe Fireworks is becoming a new favourite prototyping tool of many interaction designers.«
Ich kenne Fireworks seit Version 2 und habe als Web-Developer viel damit gearbeitet. Nach der Übernahme von Macromedia versucht Adobe, Fireworks als Werkzeug für Rapid Prototyping zu positionieren, um dem Programm eine Daseinsberechtigung neben Photoshop und Illustrator zu geben. Als letzten Sommer Version 9 aka CS3 erschien, habe ich mir die Demo runtergeladen und getestet – evtl ist es ja eine gute Alternative für Wireframes, statt unserer Hassliebe PowerPoint?
Fireworks CS3 hat ein paar nützliche Funktionen:
- Seiten können via Hyperlinks miteinander verbunden werden – dadurch können einfache Click-Dummies für erste Usability-Tests erstellt werden. Das ist das wichtigste Feature der CS3.
- Masterseiten ersparen Arbeit bei wiederkehrenden Seitenelementen wie Logo, Meta-Navigation und Footer.
- Es gibt eine Bibliothek für öfter genutzt Elemente (»Symbole«), beispielsweise Formularfelder.
- Mit der Layer-Palette können Ebenen wahlweise ein- oder ausgeblendet werden.
- Der Property-Inspector ermöglicht sauberes Arbeiten beim Positionieren oder Transformieren von Elementen – wobei man auch nicht zu genau werden sollte.
Andererseits gibt es Nachteile, die Fireworks CS3 für uns unbrauchbar machen. Wireframes werden nicht nur auf einem Display oder Beamer gezeigt, sondern auch als PDF-Datei an den Kunden gegeben oder ausgedruckt (für Notizen oder als Backup, falls der Präsentationsrechner streikt).
- Es ist umständlich ein Dokument einzurichten, das gut auf A4 gedruckt werden kann. Eine Datei mit dem richtigen Seitenverhältnis kann beim Druck zudem nicht skaliert werden.
Der Export von Seiten ist nur als HTML oder in einzelnen Bilddateien möglich – kein PDF am Stück. Man müsste die Seiten einzeln in PDF-Dateien drucken und dann wieder zusammenfügen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Reihenfolge aus der Seiten-Palette nicht beibehalten wird, da die Dateien nach Seitenname benannt werden, ohne fortlaufende Nummer. Ein Workaround wäre, die Seiten wie zu guten alten BASIC-Zeiten in 10er Schritten zu benennen:
- 00 – Home
- 10 – Entry A
- 20 – Entry B…
- Schade: Es gibt keine Alignment Guides wie in OmniGraffle. Zudem gelten Hilfslinien nur für die aktuelle Seite, nicht seitenübergreifend (ich habe allerdings nicht probiert, ob Hilfslinien der Masterseite übernommen werden).
- Zwar kein Showstopper, aber ärgerlich: Texte werden nicht als Vektor-Information gespeichert, sondern als Bitmaps. Vermutlich wegen der Anti-Aliasing-Optionen und der Filter, wie man sie aus Flash 8 kennt.
Fazit: Wer in seinem Workflow auf gedruckte Wireframes verzichten kann, wird bestimmt Gefallen an Fireworks finden. Konzepter, die auf Wireframes in einer PDF-Datei oder auf Papier angewiesen sind, werden ihren bisherigen Tools treu bleiben müssen. Anekdote am Rande: Der Übersetzungsfehler »Fenster-Gamma« statt »Windows-Gamma« ist auch noch in der neuesten Version enthalten.
Erschienen am Montag, 31.03.2008 @ 0:04
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Tags: deliverables, Fireworks, konzeption