Kurzkritik: »Bank Job«
0.3
7. August 2008
Freimark, Stefan
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Originaltitel: The Bank Job»Bank Job« erzählt die Geschichte eines Banküberfalls aus dem Jahr 1971 nach: Ein Team grub sich 15 Meter von einem leerstehenden Geschäft in den Tresorraum einer Bank, zwei Häuser weiter. Das Team wurde angeheuert um den Inhalt eines bestimmten Schließfachs zu rauben, und das führt in der Folge zu einer Menge Problemen.
Beim Lesen der Zusammenfassung drängen sich Parallelen zu »Inside Man« von Spike Lee auf. »Bank Job« ist jedoch kein Abklatsch: Roger Donaldsons Film ist während der ersten Hälfte ein kurzweiliger Heist-Film und erzählt danach äußerst spannend von den Folgen des entwendeten Schließfachinhalts – der ebenfalls sehr gute »Inside Man« bleibt zeitlich und örtlich beim Banküberfall. Fazit: Unbedingt ansehen, einer der besseren Filme in diesem Jahr!
Den Film habe ich im Sputnik-Kino in den Höfen am Südstern gesehen: Das Ambiente im 5. Stock ist etwas skurril, aber nett: In einem »Saal« sind die Sitzreihen aus Backsteinen gemauert, »Bank Job« lief in dem Raum mit den Sofas. Den Ton fand ich zwar grottig, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch!
Regie: Roger Donaldson
Drehbuch: Dick Clement, Ian La Frenais
Darsteller: Jason Statham, Saffron Burrows
Erschienen am
Donnerstag, 07.08.2008 @ 23:59
Tags: Kino, kino2008, kinokritik
