Archiv für Postings mit dem Tag ‘Berlin’

Dienstag, 29.04.2008

»In Indien zum Beispiel, die essen überhaupt nur Reis. Die sitzen auf der Straße, essen Reis, lachen dabei; manche verhungern. Das muss irgendwie eine ganz eigene Landschaft sein.«

Heute und morgen bin ich für 2 Tage in Berlin, um alte Freunde zu besuchen (unter anderem). Holger hat mich mit meinem neuen Lieblingsinder bekannt gemacht: das Yogi-Haus in Schöneberg.

Ich hätte mich schon an den Vorspeisen satt essen können: Alu Tikki sind gebratene Bällchen aus Kartoffelbrei in einer pikanten Soße. Holgers Chicken Pakoras – in Kichererbsenmehl gebackenes Hühnerfilet – waren ebenfalls sehr lecker. Als Hauptgericht Murgh Vindaloo: Hühnerbrustfilet mit Kartoffeln in scharfem Curry mit Reis, dazu Naan-Brot. Reis kann der Gast bei Bedarf ohne Aufpreis nachgeordern. Sehr, sehr lecker – das war bestimmt nicht mein letzter Besuch!

Yogi-Haus
Belziger Straße 42 (Ecke Eisenacher Straße)
10823 Berlin-Schöneberg
Telefon: 030-7829223
täglich geöffnet von 12 bis 24 Uhr
U: Rathaus Schöneberg (U4) oder Eisenacher Straße (U7)

Wer es nicht erkannt hat: Das Zitat aus der Überschrift stammt aus dem Film »Indien« mit Josef Hader und Alfred Dorfer.

Erschienen am Dienstag, 29.04.2008 @ 22:42 | 2 Kommentare
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Mittwoch, 30.04.2008

La Dolce Vita in Kreuzberg

Was zeichnet einen guten Italiener aus? Ein gewisses Ambiente, ein klein wenig hektische Betriebsamkeit und natürlich leckeres Essen. Das Il Casolare hat all das: ein gut besuchter Biergarten unter Kastanien direkt am Landwehrkanal, und die weltbeste Pizza.

Flo und ich mussten ein bisschen auf freie Plätze warten – das sei da immer so, aber das Essen entschädige dafür. In der Karte stehen nur Getränke, Vorspeisen und jede Menge Pizzen; Fleisch- und Nudelgerichte werden auf Tafeln ausgeschrieben. Ich entschied mit für Spagehetti Ragu: lecker! Aber erst die Schinken-Gorgonzola-Pizza von Flo… ein Traum.   :-)

Il Casolare
Grimmstraße 30 (Ecke Planufer)
10967 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030-69506610
täglich geöffnet von 12 bis 24 Uhr
U: Schönleinstraße (U8) oder Kottbusser Tor (U8, U1)

Erschienen am Mittwoch, 30.04.2008 @ 23:41 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 20.05.2008

Wahl-Berliner, derzeit wohnhaft in München

Es gibt Neuigkeiten: Zum 1. Juli wechsle ich den Arbeitgeber. In den knapp 2 Jahren bei Phase 4 habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, viel gelernt und Freunde gewonnen. Allerdings ist es an der Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen.

Künftig arbeite ich bei NOLTE&LAUTH. NL wurde im Februar 2006 gegründet und hat inzwischen 40 Mitarbeiter. Vielleicht sind sie ja dem ein oder anderen durch das Blog Werben und Würgen bekannt, das über den Wahnsinn in der fiktiven Agentur Becker, Brown & Hardy berichtet.

Interessant ist das Arbeitsmodell von NL: »Arbeite doch wo Du willst.« Es ist egal, ob jemand in der Agentur in Stuttgart, in seiner Wohnung in München, in einem Café in Berlin oder am Strand von Westerland arbeitet. Der Deal ist, dass man 2-3 Tage pro Woche in Stuttgart arbeitet, um sich mit den anderen Team-Mitgliedern auszutauschen. Ich nutze die Gelegenheit, um eine andere Stadt kennenzulernen: Ab Juli arbeite ich also nicht nur in einer neuen Agentur, ich ziehe auch nach Berlin.   :-)

In Berlin sitzen einige ihrer Leute in einer Bürogemeinschaft; dort werde ich mich ebenfalls einquartieren. Dadurch habe ich einen Austausch mit Kollegen, so dass ich von erfahrenen Leuten lernen, und Wissen an Einsteiger weitergeben kann.

Bei NL bin ich ebenfalls Konzepter, allerdings ist die Tätigkeit noch stärker nach meinem Geschmack: Ordnung ins Chaos bringen, Benutzungsoberflächen entwerfen, Prozesse vereinfachen – »Informationsarchitektur«, wie der Fachmann sagt. Hauptsächlich werde ich an Projekten für Daimler arbeiten, zum Beispiel an verschiedenen Anwendungen auf der Mercedes-Benz-Website oder an Programmen für Mercedes-Händler. Ich bin gespannt!

Erschienen am Dienstag, 20.05.2008 @ 19:49 | Kommentar schreiben
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Montag, 26.05.2008

Tipps zur Wohnungssuche in Berlin

Ich bin am Mittwoch-Abend spontan nach Berlin gefahren, um nach einer Wohnung Ausschau zu halten (und bin fündig geworden; mehr dazu im nächsten Posting). Von Freunden habe ich mir Tipps für empfehlenswerte Viertel geben lassen, auf ImmoScout habe ich mit der Umkreissuche nach Angeboten gesucht und vorab Besichtigungstermine vereinbart.

In diesen Vierteln habe ich mich umgesehen:

  • Kreuzkölln/Reuterkiez: Die Einwohner nennen das Viertel Reuterkiez, alle anderen sagen Kreuzkölln. Es liegt im Norden von Neukölln und wird begrenzt durch den Landwehrkanal im Norden, den Kottbusser Damm im Westen, die Sonnenallee im Süden und die Pannierstraße im Osten. Ruhig, günstige Mieten, der Landwehrkanal ist vor der Tür und die Verkehrsanbindung ist sehr gut.
  • Inselkiez/Rote Insel: Liegt in Schöneberg und besteht aus Naumann-, Leber- und Gotenstraße sowie deren Querstraßen. Die Anbindung ist durch 3 S-Bahnstationen und den U-Bahnhof Kleistpark sehr gut. Das Viertel ist nicht ganz so groß wie der Reuterkiez und die Mietpreise sind durch die Lage in Schöneberg natürlich höher.
  • Lausitzer Platz: Ruhige Ecke, viele Kneipen in der Nähe und die U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof ist einen Steinwurf entfernt.
  • Kreuzberg 36: Das »wilde« Kreuzberg um das Schlesische Tor. Bisschen Multikulti, schöne Straßen in der Gegend wie Cuvrystraße und Falckensteinstraße.
  • Bergmann-Viertel: Sehr schöne Häuser, viele Ausgehmöglichkeiten in der Bergmannstraße. In die Bergmannstraße selbst würde ich nicht unbedingt ziehen, aber die Arndt- oder die Riemannstraße sind nett.
  • Außerdem habe ich noch einzelne Wohnungen in der Eisenacher Straße (Schöneberg) und der Eylauer Straße (Kreuzberg) gesehen.

Ein Makler hat während einer Besichtigung ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Seine Berufserfahrung lässt ihn hellhörig werden, wenn er folgendes feststellt:

  • Liegt übermäßig Müll neben Mülltonnen? Wie sieht der Innenhof aus? Er hat Objekte vermitteln müssen, in denen Mieter ihren Müll einfach in den Hof geworfen haben.
  • Sind die Treppenhäuser beschmiert?
  • Sind die Briefkästen verbeult? All das deutet darauf hin, dass es manche Leute mit der Mietergemeinschaft nicht so genau nehmen.

Auch sonst habe ich in den 5 Tagen einiges gelernt:

  • Straßen in Berlin: In München weiß man: Schwabing sieht überall gleich aus. Berlin ist anders. Im Viertel der Wahl kann eine Straße sehr schön sein, die Parallelstraße wünscht man seinem ärgsten Feind nicht, eine Straße weiter ist es wieder idyllisch. Das trifft sogar auf Abschnitte von einzelnen Straßen zu: In der Wiener Straße ist zwischen Landwehrkanal und Ohlauer Straße tote Hose, westlich der Ohler wird es spannend. Es gibt auch große Preisunterschiede: Die eine Straßenseite ist renoviert, die andere nicht.
  • Wie warm ist warm? Die Stromkosten sind nicht in der Warmmiete enthalten, da der Mieter direkt einen Vertrag mit den Stadtwerken schließen muss; soweit klar. Es kann aber sein, dass in der angegebenen Warmmiete die Heizkosten fehlen – und Etagenheizungen sind wegen des Gaspreises teuer: monatliche einen Euro pro Quadratmeter müsse man dafür schon rechnen, so die Mitarbeiterin einer Hausverwaltung.
  • Noch ein Tipp vom Makler zur Höhe der Nebenkosten: monatlich 2 Euro pro Quadratmeter für alle Nebenkosten (ohne Strom) seien ein realistischer Durchschnittswert. Wenn niedrigere NK angegeben werden, könne man sich auf eine höhere Nachzahlung einstellen.
  • Dielen, auch Dielung genannt: Der Boden besteht dann aus dicken Holzbohlen (war mir bis dahin unbekannt). Wenn man nicht auf Ochsenblut steht – so heißt die rote Färbung wirklich – sollte man fragen, ob die Dielen »abgezogen« sind; dann sieht das auch nach Holz aus.
  • Leute fragen: Makler und Mitarbeiter von Hausverwaltungen haben vielleicht noch andere Wohnungen in der Gegend zu vermieten. Und sie können einem einen sagen, ob das Viertel gerade gefragt ist (=höhere Nachfrage, gute Wohnungen sind schnell weg).
  • Schnell sein: Nach einem Dutzend Wohnungen bekam ich ein Gefühl dafür, was mir wichtig ist und wo ich Kompromisse eingehen kann. Als die richtige Wohnung dabei war habe ich mir nur noch eine weitere Wohnung angesehen und mich 2 Stunden später darauf beworben. Glück gehabt: Am nächsten Tag rief der andere Interessent an, der es sich ein paar Tage überlegt hatte.
  • Selbstbesichtigung: Bei manchen Hausverwaltungen kann man sich Schlüssel abholen, um allein die Wohnung zu besichtigen. Nervt wie Hulle: 10 unbeschriftete Schlüssel und keine Info, in welchem Stockwerk welcher Schlüssel zu welcher Tür passt. Und keiner da, der einem Fragen zur Wohnung beantworten kann.

Noch ein paar Tipps zur Suche über ImmoScout:

  • Die Umkreissuche habe ich auf 1 km begrenzt, um wirklich nur Angebote aus den Vierteln zu bekommen, in denen ich suchte.
  • Bei den Filterkriterien etwas großzügiger sein: Ich wollte 45 bis 60 qm, habe aber 40 bis 75 qm eingegeben. Dadurch bekomme ich auch kleine Wohnungen mit 42 qm oder größere Wohnungen mit 71 qm angezeigt, die auch interessant sein können.
  • Die Zimmerzahl habe ich selten angegeben: 1,5 Zimmer wären für mich genauso in Ordnung gewesen wie 2,5 Zimmer. Die Zahl der Zimmer ergibt sich aber fast schon aus der Fläche.
  • Die Kaltmiete habe ich nicht als Filterkriterium angegeben: Sie ergibt sich mehr oder weniger aus der Größe und der Lage, außerdem geben Inserenten schon mal versehentlich Nonsense an (18.090 Euro monatlich).

Bei der Wohnung selbst war ich ziemlich wählerisch: 2 bis 2,5 Zimmer, 40 bis 60 qm, hell, kein Erdgeschoss, idealerweise Vorderhaus zur ruhigen Seitenstraße, Laminat oder abgezogene Dielen, Herd und Spüle vorhanden, renoviert (gestrichene Wände, Boden in Ordnung, halbwegs modernes Bad), separate Küche, kein Hochhaus, besser Zentralheizung statt teurer Gas-Etagenheizung, gute Verkehrsanbindung mit maximal 10 Minuten Fußweg zur U- oder S-Bahn. Das alles kann man nicht über die Suche in ImmoScout herausfinden: Manchmal stehen solche Angaben in der Anzeige, mit einem Stadtplan lässt sich die Lage ausmachen und am Schluss bleibt nur, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren um sich selbst ein Bild zu machen.

Erschienen am Montag, 26.05.2008 @ 19:04 | 1 Kommentar
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Sonntag, 01.06.2008

Berlin-Neukölln

Ich ziehe nach Neukölln: Problem-Stadtteil mit hoher Arbeitslosigkeit, die Rütli-Schule ist Luftlinie 500 Meter entfernt, und das Kottbusser Tor mit seiner offenen Drogenszene lädt nicht gerade zum Verweilen ein. Aber Neukölln hat auch andere Seiten, zum Beispiel den Reuterkiez: Zwischen Landwehrkanal im Norden, Kottbusser Damm im Westen, Sonnenallee im Süden und Pannierstraße im Osten lässt es sich gut leben. Freunde haben mir von dem Viertel erzählt, und als ich zum ersten Mal durch dessen Straßen gegangen bin wusste ich: Hier will ich hinziehen.

Der Reuterkiez ist mit seinen kleinen Straßen sehr ruhig: 30er Zone, Kopfsteinpflaster, Bäume in den Straßen mit Vogelgezwitscher, einige Spielstraßen. Bei manchen Straßen hatte ich das Gefühl: »Wenn ich hier durchgehe, beginnt der Arbeitstag gut«, bzw. »Hier komme ich abends gerne nach Hause.« Trotzdem ist das Viertel zentral gelegen: Am Hermannplatz fahren die U7 und die U8, am Kotti zusätzlich die U1. Es gibt alles, was man braucht:

  • Aldi, Lidl, Edeka
  • zwei Weinhandlungen
  • ein paar Bäckereien
  • zwei französische Cafés, zwei Griechen, einen Italiener, einen Vietnamnesen, ein schwäbisches Wirtshaus
  • diverse Bars und Kneipen
  • einige Spätkioske
  • eine Tanke
  • ungefähr 10 Friseure
  • eine Änderungsschneiderei
  • 4, 5 Kitas
  • zwei Apotheken
  • drei Allgemeinärzte
  • zwei Zahnärzte
  • einen Waschsalon
  • ein Fachgeschäft für Gas-Wasser-Scheiße
  • einen Tischler und eine Polster-Werkstatt
  • einen Airbrush-Shop, der auch Reisen verkauft
  • den Gitarren-Shop »Dr. Rock« (sieht aus wie der Plattenladen aus »High Fidelity«)
  • einen Tätowierer
  • einen Fahrradladen
  • ein paar kleinere Agenturen und Galerien

Am Hermannplatz ist ein riesiger Karstadt, dahinter ein Bauhaus-Baumarkt. Auf dem Kottbusser Damm sind viele kleine Geschäfte, türkische Lebensmittelhändler und ein Kino. Am Görlitzer Park gibt es ein Hallenbad. Hinter dem Görli sind auch der Wrangelkiez und der Lausitzer Platz nicht weit. Westlich des Kottbusser Damms – in Kreuzberg – ist der Graefekiez.

Das Beste ist allerdings der Landwehrkanal: die Ufer sind gesäumt mit Bars, Cafés und Restaurants, und bei schönem Wetter kann man laufen, radfahren oder einfach nur auf einer Bank ein Buch lesen.

Tolles Viertel, wie sieht’s mit einer Wohnung aus? Der Reuterkiez wird bei jungen Leuten immer beliebter, und gute Wohnungen sind schnell weg. Ich habe mir in 3 Tagen insgesamt 15 Wohnungen in Berlin angesehen, allein 10 im Reuterkiez. Ich war auch in anderen Vierteln, z.B. dem Inselkiez oder am Lausitzer Platz, aber nirgendwo war es so wie hier.

Wohnung Nummer 13 war es dann: Das Haus ist in der Friedelstraße – mitten in Reuterkiez, trotzdem keine 10 Minuten zur U-Bahn. Der renovierte Altbau aus dem Jahr 1900 hat 5 Stockwerke. Meine Wohnung ist im vierten Stock: 2 sehr helle Zimmer mit Laminat-Fußboden und Stuck an der Decke, Bad, separate Küche, Zentralheizung. Das größere Zimmer geht um’s Eck, es hat Fenster nach Westen und nach Norden. Bad, Küche und das kleinere Zimmer gehen nach Norden. Einen Balkon gibt’s nicht, aber das kann ich wegen des nahen Kanals verschmerzen.

Hier noch ein paar Links zum Kiez:

Erschienen am Sonntag, 01.06.2008 @ 15:23 | Kommentar schreiben
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Montag, 09.06.2008

Berlin-Ausflug des »Haus der kleinen Forscher«-Teams

FREITAG, 6. Juni
Abfahrt gegen 17:30 Uhr, Ankunft um Mitternacht. Döner im Bagdad. Chillen am Oststrand. In der Fabrik übernachtet.

SAMSTAG, 7. Juni
Frühstück im Café Mir. Shopping in den Hackeschen Höfen. Muji. Chillen an der Spree. Fahrt zu Holger. Hot Pot in Prenzlauer Berg. EM-Spiel in der Kulturbrauerei. Mit der Tram zurück. Kneipe in der Schlesischen Straße.

SONNTAG, 8. Juni
Frühstück in der Fabrik. Chillen am Kaulsdorfer See. Essen beim Inder. Eis im Aldemir. Deutschlandspiel im Strandgut. Kekse im Salut. Döner im Bagdad.

Erschienen am Montag, 09.06.2008 @ 20:06 | Kommentar schreiben
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Samstag, 28.06.2008

CSD vor der Haustüre

Vor 15 Minuten habe ich meine Nachbarn im Haus vorgewarnt: Es könne etwas lauter werden, da ich bohren müsse. Jetzt zieht in der Friedelstraße eine Abordnung des CSD vorbei. Kein Problem, mit der Schlagbohrmaschine das Haus zu rocken.    :-)

Blick aus meinem Fenster auf die Friedelstraße

Erschienen am Samstag, 28.06.2008 @ 14:35 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 06.07.2008

Potsdamer Platz

Bürohochhäuser am Potsdamer Platz

Erschienen am Sonntag, 06.07.2008 @ 22:40 | Kommentar schreiben
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Samstag, 12.07.2008

Gaumenfreuden: »White Trash« in Prenzlauer Berg

Mit Philippe bin ich im »White Trash« verabredet, einer Bar am südlichen Ende der Schönhauser Allee. Das Ambiente ist etwas skurril: Eine amerikanische Bar in einem ehemaligen China-Restaurant. Zum Essen gibt’s Cheeseburger mit »Fuck you Fries«. Durchaus lecker, allerdings kein Vergleich zum Frittiersalon in Friedrichshain.

Anschließend zogen wir weiter, in der »KOST.BAR« eine Kleinigkeit trinken, bevor unser Film startet: »Brügge sehen… und sterben?«. Die Kritik gibt’s in einem separaten Eintrag.

Erschienen am Samstag, 12.07.2008 @ 23:50 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 13.07.2008

Die Ausstellungen »Lighter« und »Sichtbarwerden« im Hamburger Bahnhof

Bewölkter Himmel, ab und an kleine Regenschauer: perfektes Wetter für den Besuch einer Ausstellung! Heute war ich im Hamburger Bahnhof, dem Berliner Museum für Gegenwart. Von den derzeit 7 Ausstellungen haben wir uns in zweieinhalb Stunden die Fotografien von Wolfgang Tillmans und die Ausstellung »Sichtbarwerden« angesehen.

In Wolfgang Tillmans’ Ausstellung »Lighter« werden große Farbflächen und -verläufe gezeigt, mit einem Fotokopierer verfremdete Fotografien und einige Vitrinen mit Zusammenstellungen von Zeitungsausschnitten. Inspirierend fand ich die Fotoserien, zum Beispiel zur Sonnenfinsternis 1999, Schnee und Eis oder Fotos der Venus. »Lighter« wird noch bis 24. August gezeigt.

In »Sichtbarwerden« werden verschiedene fotografische Werke aus der Sammlung von Friedrich Christian Flick gezeigt. Die Bilder zeigen teilweise farbenfrohe Landschaftsaufnehmen, teilweise aber auch öde Industriebrachen und Wohnsiedlungen. Faszinierend fand ich die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotos von Hochöfen, Wassertürmen und Kohlebunkern. »Sichtbarwerden« ist noch bis 10. August zu sehen.

Erschienen am Sonntag, 13.07.2008 @ 19:37 | Kommentar schreiben
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Montag, 14.07.2008

Kottbusser Damm, Ecke Maybachufer

Die Ankerklause am Kottbusser Damm, Ecke Maybachufer

Erschienen am Montag, 14.07.2008 @ 22:42 | Kommentar schreiben
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Samstag, 19.07.2008

IA Cocktail Hour

Wow, was für ein toller Abend! Für mich war es die zweite IA Cocktail Hour – der »Stammtisch« für Berliner Konzepter. Rund 50 Konzepter und Informationsarchitekten haben gefachsimpelt oder sich einfach nur nett unterhalten. Die nächste Cocktail Hour ist im Oktober; die Location geben Jan und Sabine wie üblich kurz zuvor bekannt. Ich freue mich schon drauf!

Erschienen am Samstag, 19.07.2008 @ 0:42 | Kommentar schreiben
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Samstag, 26.07.2008

Maybachufer

Am Abend: Blick auf das Maybachufer am Landwehrkanal

Erschienen am Samstag, 26.07.2008 @ 22:33 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 27.07.2008

Summer in the City

Ein Kollege meinte neulich:

»Ich verstehe nicht, warum die Leute im Sommer wegfahren. Der Sommer ist die beste Zeit in Berlin.«

Recht hat er! An einem Sonntag im Juli braucht’s nicht viel: ein Buch in den Rucksack, ein Badetuch, eine gut gekühlte Flasche Mineralwasser und die Kamera mit 2 Objektiven. Sonnenbrille aufgesetzt und rauf aufs Fahrrad. Ich bin einfach mal losgefahren – wo es mir gefiel habe ich mich ins Gras gelegt und gelesen, und nebenbei entstand ein Wetterfeature:

Ein junger Mann sonnt sich am Fraenkelufer

25 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.

Erschienen am Sonntag, 27.07.2008 @ 23:21 | 4 Kommentare
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Mittwoch, 13.08.2008

Besuch aus der Heimat

Von Freitag bis heute waren Verena, Kristin und Matthias aus Erlangen zu Besuch. Die 3 waren schon öfter in Berlin und wollten sich dieses Mal Sehenswürdigkeiten anschauen, die sie noch nicht kannten: den Fernsehturm, das Haus am Checkpoint Charlie, das DDR-Museum und die Filmstudios Babelsberg.

Samstag
Bevor wir mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe fahren konnten, mussten wir anderthalb Stunden vor und im Fernsehturm warten. Dabei wurden wir ein halbes Dutzend Mal von rumänischen Bettlerinnen gefragt, ob wir Englisch sprächen. Zum Mittagessen ging es ins Fratelli nahe dem Hackeschen Markt: leckere Nudeln zu günstigen Preisen. Anschließend Chill-out im James-Simon-Park gegenüber der Museumsinsel, am Abend »Little Miss Sunshine« zu Hause.

Sonntag
Am Vormittag besuchten wir das »Haus am Checkpoint Charlie«. 12,50 Euro Eintritt sind ziemlich happig, man bekommt allerdings auch eine Menge geboten: Durch zahlreiche Exponate und erläuternde Texttafeln werden das Ausmaß und die menschlichen Tragödien des »Antifaschistischen Schutzwalls« deutlich. Das DDR-Museum an der Museumsinsel zeigt hingegen den Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat – auf die Unterdrückung durch die Diktatur wird nur am Rande eingegangen, allerdings besteht das DDR-Museum auch nur aus 2 Räumen. In Miniatur-Plattenbauten mit Schränken und Schubladen liegen Exponate aus der Zeit; da die Besucher die Ausstellungstücke anfassen können (und sollen), wird Geschichte greifbar. Die 5,50 Euro Eintritt gehen in Ordnung.

Montag, Dienstag, Mittwoch
Unter der Woche habe ich gearbeitet, so dass ich nicht selbst berichten kann, wie es in den Filmstudios Babelsberg war. Das Wetter war leider etwas regnerisch, so dass ich meinem Besuch auch keine Strandbar zeigen konnte. Auf der To-Do-Liste bleiben auch noch Ausstellungen übrig: Bei Gelegenheit möchte ich mir noch die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße und die Stasi-Ausstellung der Birthler-Behörde ansehen.

Natürlich habe ich wieder einige Fotos geschossen:

Der Fernsehturm vor bedecktem Himmel

19 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.

Erschienen am Mittwoch, 13.08.2008 @ 20:04 | Kommentar schreiben
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Montag, 25.08.2008

106 Jahre U-Bahn Berlin

Wenn ich in Berlin in den von Fließenlegern gestalteten U-Bahnhöfen warte, oder mit der U-Bahn langsam durch den Untergrund geschaukelt werde denke ich mir manchmal:

»Komm, zuschütten und von vorne anfangen.«

Erschienen am Montag, 25.08.2008 @ 18:53 | Kommentar schreiben
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»Wir können alles. Außer Hochdeutsch.«

Für den Fall dass ich mal länger nicht nach Stuttgart komme und mir nach Spätzle ist, habe ich den Spätzle-Express vor der Haustür: Nahe dem Görlitzer Bahnhof gibt es Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Herrgottsbscheißerle, Schupfnudeln, Bauernfrühstück und Bratkartoffeln. Jedes Gericht gibt es in 3 verschiedenen Größen, so dass sowohl der kleine als auch der große Hunger bedient wird.

Im Sommer kann man es sich auf ein paar Bierbänken vor dem Etablissement bequem machen, im Winter muss man auf die 2 Tische oder die Theke im Inneren ausweichen. Danach vielleicht noch ein Abstecher ins »Travolta« nebenan? Zwei Schilder laden die Passanten ein: »Sonntag 16-23h Free Kicker!« und »Hier ist nicht die Toilette des Spätzle-Express!«

Spätzle-Express
Wiener Straße 14a
10999 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030-69534463
täglich geöffnet von 12 bis 22 Uhr
U: Görlitzer Bahnhof (U1)

Erschienen am Montag, 25.08.2008 @ 21:26 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 31.08.2008

Ausstellung: Herbert Tobias in der Berlinischen Galerie

Letzter Tag der Herbert-Tobias-Ausstellung: Holger und ich besuchten die Berlinische Galerie, um uns die Werke des 1982 verstorbenen Fotografen anzusehen.

Mir haben die Portraits aus den 50ern und 60ern besonders gut gefallen, die ihrer Zeit voraus waren: Großaufnahmen der Gesichter, wie sie eher heute modern sind. Ebenfalls sehenswert sind die Straßenportraits aus Paris und dem vom Krieg zerstörten Berlin, sowie die Männerakte mit ihrer Blickerotik. Wenn ich schwul wäre, wäre ich hin und weg.   :-)

Der Ausstellungskatalog ist für 35 Euro beim Steidl-Verlag erhältlich – ich überlege noch, ob ich ihn mir nicht doch zulegen sollte.

Erschienen am Sonntag, 31.08.2008 @ 19:57 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 16.09.2008

Von Konzeptern für Konzepter: IA InfoCamp + Xing-Gruppe

Sabine und Jan haben wieder eine Veranstaltung organisiert: Diesmal keine Cocktail Hour, sondern eine kleine Un-Konferenz von Konzeptern für Konzepter. Die beiden rechnen mit ca. 60 Teilnehmern. Ideal, um nette Leute kennenzulernen und zu fachsimpeln.

Freitag, 14. November
10 Uhr bis open end
im Newthinking Store (Tucholskystr. 48 in Mitte)
Eintritt frei

Anmeldung, Diskussion und weitere Infos: amiando.com/infocampberlin.html

Außerdem: In Xing gibt es eine neue Gruppe für Berliner Konzepter und IAs: xing.com/net/berlineria

Erschienen am Dienstag, 16.09.2008 @ 20:03 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 21.09.2008

Ausstellung: Hiroshi Sugimoto Retrospektive

Heute war ich mit 2 Freunden in der Neuen Nationalgalerie: Wir haben uns die Fotografien von Hiroshi Sugimoto angesehen.

Sugimoto fotografiert ausschließlich in Schwarz-Weiß. Seine Bilder sind technisch absolut perfekt und wirken sehr realistisch – besonders deutlich wird das an seinen Aufnahmen von Madame Tussauds. Neben den Portraits haben mir besonders die Aufnahmen von Kinosälen in historischen Gebäuden gefallen, sowie die Dioramen. Mit den Architekturaufnahmen oder den Seelandschaften konnte ich nicht so viel anfangen (unbedingt den Film im Museum ansehen; darin werden die Hintergründe erläutert).

Die Ausstellung wird noch bis zum 5. Oktober gezeigt; der Eintritt beträgt 10 Euro. Der Ausstellungskatalog ist für 50 Euro im Museum erhältlich. Viele der gezeigten Fotografien sind auch auf der Website von Hiroshi Sugimoto zu sehen.

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin-Mitte
Telefon: 030-69534463
Öffnungszeiten: DI, MI, FR von 10 bis 18 Uhr; DO von 10 bis 22 Uhr; SA, SO von 11 bis 18 Uhr
U/S: Potsdamer Platz (U2, S1, S2, S26)
Bus: Potsdamer Brücke (M29)

Erschienen am Sonntag, 21.09.2008 @ 17:52 | Kommentar schreiben
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Montag, 13.10.2008

Festival of Lights

Ab morgen werden in Berlin rund 50 Objekte in bunten Farben angestrahlt: Das Festival of Lights geht bis 26. Oktober und bietet bestimmt einige interessante Fotomotive.

Erschienen am Montag, 13.10.2008 @ 23:51 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 02.11.2008

Robots, Monsters & Chicks

Holger rief mich gestern Abend an: »Ich geh’ auf eine Party – ein paar Freunde stellen ihre Bilder aus und veranstalten eine Vernissage. Hast Du Lust mitzukommen?« Aber klar! Gegen 22 Uhr waren wir da: Alex, Chris, Dani und Steffi sind Illustratoren und haben einige ihrer freien Arbeiten in der »BOX 32« in Friedrichshain ausgestellt. Zu sehen gibt’s futuristische Roboterwelten, knuddelige Monster und leichtbekleidete Damen; alle in Photoshop und Illustrator entstanden, auf Stoff gedruckt und jetzt zu bewundern. Es sind einige sehr coole Sachen dabei – reinschauen lohnt sich (Boxhagener Straße 32, Finissage am 29. November ab 19 Uhr).

Auf der Party gab’s Bier, gute Musik und nette Leute: Wir lernten Nadine und Julia kennen und zogen mit den beiden weiter zu einer Privatparty – Studienkollegen der beiden. Unterwegs bei einem Späti noch Bier besorgt: Wenn man sich schon selbst auf Partys fremder Leute einlädt, sollte man wenigsten was zu trinken mitbringen.   :-)

Finishing Move um 3.

Erschienen am Sonntag, 02.11.2008 @ 14:29 | 1 Kommentar
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Freitag, 14.11.2008

IA InfoCamp

Heute Abend war ich auf dem IA InfoCamp in Berlin: Rund 80 Konzepter aus Berlin – aber auch aus ganz Deutschland und sogar aus Dänemark – haben sich zu einem BarCamp im Newthinking Store getroffen, um zu fachsimpeln und den Tag bei einem Bier ausklingen zu lassen.

Accessibility – Missverständnisse und häufige Fragen
Ich hatte die Ehre, die Sessions mit meinem Vortrag zu Barrierefreiheit zu eröffnen.

Der Vortrag sollte 2 Kernaussagen vermitteln:

  1. Barrierefreiheit ist nicht nur für Blinde wichtig: Es betrifft auch Menschen mit anderen physischen Einschränkungen; außerdem spielen auch technische Hürden eine Rolle.
  2. Bei Barrierefreiheit kommt es nicht nur auf sauberen Code in den Templates an: Inhalte müssen barrierefrei aufbereitet werden.

Die Folien findet Ihr bei Slideshare: einmal als Präsentation mit Notizen und einmal als Präsentation ohne Notizen.

Hier noch einige Links: Das Video des Instituts für Medizinische Lehre der Uni Bern kann auf usability.iml.unibe.ch/film angesehen oder heruntergeladen werden. Bezüglich Accessibility und Web 2.0/AJAX seien nochmals die Stichwörter ARIA und Progressive Enhancement genannt. Henning Grote wies in der anschließenden Diskussion auf das Programm Color Oracle hin, mit dem sich Farbfehlsichtigkeiten nachstellen lassen. Plug-ins für Photoshop sind Vischeck und Colorfield Insight. Wir haben auch darüber diskutiert, Accessibility über SEO oder Standardkonformität »mitzuverkaufen«. Zur Frage der Kosten kann ich die beiden Artikel »Accessibility costs too much« einer neuseeländischen Firma bzw. »Factors Affecting Cost of Implementation« des W3C empfehlen – generell gilt: Je früher Accessibility berücksichtigt wird desto günstiger, allerdings fällt in der Pflege auch etwas Zeit für Schulung der Redakteure und die Aufbereitung der Inhalte an. Zur Frage »Wer macht was in der Agentur?« gibt es eine gute Matrix von einfach-fuer-alle.de. Es kam auch noch die Frage »separate Textversion?« auf – hier gibt es wie gesagt eine klare Anforderung des W3C: Nur wenn gar nichts anderes mehr geht, sollte eine alternative Version erstellt werden die barrierefrei ist, den gleichen Stand an Informationen, die gleiche Funktionalität und die gleiche Aktualität hat wie die nicht zugängliche Variante (Checkpoint 11.4). Dass eine Website trotz gefälligem Layout barrierefrei sein kann, beweist die Postbank mit ihrem Online-Banking.

Präsentationsmagie
Samuel Woitinski stellte 3 Killer von guten Präsentationen vor, und was man dagegen unternehmen kann:

  1. Überlasten des menschlichen Arbeitsspeichers (zu viele, zu schnelle und zu komplexe Informationen; dagegen helfen: vereinfachen, visualisieren, animieren)
  2. Text überlagert die Tonspur (eine Präsentation sollte wie ein spannender Film sein, das Publikum hört sich beim Lesen selbst zu und nicht dem Redner, illustrative Bilder statt Text verwenden)
  3. Bulletpoints (immerhin kürzer als Fließtext, dennoch besser illustrative Grafiken verwenden)

Online- und Offline-Cardsorting
Frank Hohenschuh von SirValUse demonstrierte Online-Cardsorting. SirValUse führte diese Variante von Cardsorting ein, da Papier-Cardsorts mit 10 oder 12 Teilnehmern nur Trends/Tendenzen liefern – Kunden möchten jedoch oft eine breitere Datenbasis haben. Die Software beherrscht sowohl offene Cardsorts (Namen von Clustern sind nicht vorgegeben) als auch geschlossene Cardsorts. Online-Cardsortings sind sehr günstig, da die Auswertung automatisch geschieht. Relevante Ergebnisse erzielt man ab etwa 250 Teilnehmern. Henning schlug optimalsort.com als Lösung für den Freelancer vor.

Patterns für Produktkonfiguratoren
Markus Drews von D-LABS stellte seine Patternsammlung für Konfiguratoren vor: flickr.com/photos/konfiguratorpatterns/sets – begleitende Infos gibt’s in seinem Konferenzpaper Interaction Patterns für Produktkonfiguratoren.

Spannend fand ich die Idee der Konfliktvorwegnahme, die mir bisher noch gar nicht begegnet ist: Bei komplexen Produkten kann es zu Baubarkeitskonflikten kommen – beispielsweise kann bei einem Auto nur dann ein Sportlenkrad gewählt werden, wenn sich der Interessent auch für die Sitzheizung entscheidet (weil es vielleicht durch die Produktpolitik so vorgegeben ist). Der klassische Weg wäre, einen Fehlerhinweis zu zeigen und den Nutzer dann zwischen zwei Alternativen wählen zu lassen. Bei der Konfliktvorwegnahme werden dem Nutzer vor dem Klick – z.B. in einem Tooltip – die Konsequenzen gezeigt. Klickt der Nutzer trotzdem, bestätigt er damit zugleich die Wahl oder Abwahl von anderen Optionen und löst dadurch den Konflikt.

Ein Tipp den uns Markus gab: Mit dem Produkt in der Tiefe beschäftigen! Die Software-Entwickler müssen den Designern die Produktlogik nahe bringen.

breadcrumbs 2.0
Carsten Grandke brachte eine Diskussion zum Thema Breadcrumbs in Gang: Sind Breadcrumbs auf Web-2.0-Sites noch sinnvoll? Zählt eine Auflistung von gewählten Facets-Filtern als hierarchisches Ordnungsinstrument im weitesten Sinne zu Breadcrumbs? Fazit: Breadcrumbs haben nicht mehr die Bedeutung wie früher, als es noch stark strukturierte Websites gab. Sie schaden aber auch nicht und haben als Browsing History noch ihre Berechtigung.

User Centered Design in a Nutshell
Holger Deist von SAP erläuterte, welche Rolle UCD (inzwischen) bei SAP spielt, wie sie bei einem 6-monatigen Projekt ein riesiges Fass aufmachten, und wie sie das Thema gegen interne Widerstände voranbrachten (Tipp: Unterstützung durch den Vorstand). Sehr interessanter Einblick in ein großes Softwarehaus!

Who is the new socialware user?
Zu dem Vortrag von Barry Prendergast (Relentless) habe ich mir leider relativ wenig Notizen gemacht (ich schreibe das hier eigentlich am 18. November und kann mich nicht mehr so gut daran erinnern).

Dub Denim
Martin Rothenberger stellte Dub Denim vor, eine Prototyping-Software der University of Washington, die mit einem Tablet-PC genutzt werden kann. Interessante Ansätze um schnell Scribbles zu machen – leider wird die Software kaum weiterentwickelt – Version 2.1 ist vom April 2007 – und sie ist nur auf einem Tablet-PC sinnvoll einsetzbar.

Axure
Jan Jursa demonstrierte Prototyping mit Axure 5. Axure hat einige Vorteile wie Widget-Bibliotheken, Properties für einzelne Elemente (die auch in der generierten Spec ausgegeben werden) oder dass sich relativ leicht ein Prototyp erstellen lässt. Allerdings klickt man sich teilweise 4 oder 5 Dialogfenster tief, um Einstellungen vorzunehmen – mich wundert nicht, dass es Axure nur als Windows-Version und nicht für den Mac gibt.   :-)
Noch ein Linktipp von Jan: designerstoolbox.com

Web 3.0
Willi Schroll diskutierte mit dem Publikum über den Begriff Web 3.0: Eigentlich ist der Begriff genau so wenig definiert wie schon »Web 2.0« – vielleicht wird Web 3.0 das Semantische Web, vielleicht wird es auch Ubiquitous Computing, Cloud Computing, Location Based Services…

Einen Aspekt fand ich im Zusammenhang mit Geotracking und Geräten mit GPS-Chips besonders interessant: Willi griff eines der 5 Axiome von Paul Watzlawik auf: »Man kann nicht nicht kommunizieren.« In Bezug auf Geotracking heißt das, Zitat von Willis Folie:

»Applied to location aware services with social tracking: If you decide to switch off social-local visibility then this is an act of hiding. Maybe this act itself should stay hidden, if possible.«

Gleich im Anschluss fand die 7. IA Cocktail Hour statt. Insgesamt eine tolle Veranstaltung – Dank an Sabine und Jan für die Organisation!

Erschienen am Freitag, 14.11.2008 @ 23:59 | 2 Kommentare
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Sonntag, 29.03.2009

Bleiben Sie mal Ihrer Arbeit fern!

Graffiti am Landwehrkanal

Erschienen am Sonntag, 29.03.2009 @ 17:25 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 15.04.2009

Besuch aus der Heimat

Über Ostern hatte ich Besuch aus der Heimat: Vom 9. bis 14. April waren meine Schwester, mein Papa und ein Freund aus Erlangen zu Besuch, vom 13. bis 15. April meine gute Freundin Karin mit ihren Kindern. Statt langer Berichte was wir alles erlebt haben, hier die Tweets, die ich in der Zeit geschrieben habe.

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Super Tag heute: Laufen gewesen, Sushi mit dem Besuch aus der Heimat, Fotosafari an der Oberbaumbrücke, Burger bei Burgermeister.
6:11 PM Apr 10th from web

Und jetzt noch dem schwulen Bekannten aus Erlangen das “Roses” in Kreuzberg zeigen.   :-) #mit_pluesch_ausgeschlagene_bar
6:14 PM Apr 10th from web

Sitze in meinem Garten (Landwehrkanal) und lese “The Hot Shoe Diaries”
2:18 PM Apr 11th from Tweetie

Sind in der Olfe. #moebel_olfe
8:58 PM Apr 11th from Tweetie

Country-Musik und ich glaub’ meine Schwester und ich sind die einzigen Heten. Mann, ich mag den Laden! #olfe
9:11 PM Apr 11th from Tweetie

Mango Colada in der Molotow Cocktail Bar.   :-)
9:54 PM Apr 11th from Tweetie

Eben einen Sessel im Landwehrkanal treiben gesehen – war doch nur ein Cocktail…
11:06 PM Apr 11th from Tweetie

Meine Schwester per SMS: “Liegen am Potsdamer Platz auf einer Wiese.” Ich zurück: “Das ist der Mittelstreifen.”
4:02 PM Apr 12th from Tweetie

Heute: Burger im Burgermeister, Eis im Aldemir, Fotoshooting mit Matthias, chillen, Blaue Stunde am Reichstag. Gleich: Karaoke in F’hain.
5:37 PM Apr 12th from Tweetie

Doch kein Karaoke, dafür Chill-out im Wendel.
7:32 PM Apr 12th from Tweetie

Mit Karin und den Kindern unterwegs gewesen: Sony Center, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Reichstag. Später: Club der Visionäre.
3:17 PM Apr 13th from Tweetie

@cicely_alaska Gerne! Bleibt doch noch ‘nen Tag und schmeißt mir den Wohnungsschlüssel einfach in den Briefkasten.   :-)
4:43 PM Apr 15th from Tweetie in reply to cicely_alaska

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus am Ufer der Spree

Erschienen am Mittwoch, 15.04.2009 @ 22:38 | Kommentar schreiben
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