Archiv für Postings mit dem Tag ‘Fotografie’
Montag, 20.10.2003
Reich und berühmt bin ich
noch nicht, aber einen Wunsch habe ich mir jetzt doch schon erfüllt, indem ich mein Geld zusammengekratzt habe: eine digitale Spiegelreflex-Kamera.
Ich hatte am Sonntag vor einer Woche (12.10.) Gelegenheit, mir die EOS 300D von Canon anzusehen, von der ich bereits
geschwärmt habe. Und als ich sie in der Hand hatte und ein paar Fotos mit ihr schoss war klar: »
Sie wird mal mir gehören.«

Die EOS 300D ist nicht einfach eine weitere Digiknipse, wie es sie schon zuhauf gibt. Sie ist die erste digitale Spiegelreflex-Kamera, die in bezahlbare Regionen rückt.
Im Prinzip gibt es zwei Arten von Kameras (Mittelformat und solche Dinge mal außen vor): Sucherkameras und Spiegelreflex-Kameras.
Sucherkameras (»Knisperkameras«), in die ein Film für Papierabzüge reinkommt und bei der man durch den Sucher in etwa das sieht, was später auf dem Film landet. Der Vorteil: kompakt und günstig. Vor einigen Jahren versuchte die Fotoindustrie, den wegbrechenden Umsätzen etwas entgegenzustellen und erfand das APS-Format, nach dem heute kein Hahn mehr kräht.
Die andere Art von Kameras sind Spiegelreflex-Kameras (»SLR«). Auf sie lassen sich verschiedene Objektive schrauben und durch das Linsensystem sieht der Fotograf tatsächlich, was später auf Film gebannt wird. Die Qualität ist im Vergleich zu Sucherkameras über jeden Zweifel erhaben, zudem bieten sie durch die Wechselobjektive wesentlich mehr Möglichkeiten, da man nicht auf fix eingebaute Brennweiten beschränkt ist. Mit einer SLR sind dadurch auch ganz andere Aufnahmen möglich, z.B. Tiefenunschärfe, extreme Makro- oder Tele-Aufnahmen etc., zu denen eine Sucherkamera aus baulichen Gründen gar nicht in der Lage ist.
Dann kam die Digitalfotografie auf. Im Prinzip die gleichen Sucherkameras, nur dass das Motiv nicht mehr auf einen Film aufgenommen, sondern auf einem Chip gespeichert wird. Die Händler und Hersteller wurden von der Nachfrage überrannt, jeder wollte so eine Digitalkamera (»Digiknipse«) haben, sparte man sich doch den Film ein, konnte das Bild direkt nach der Aufnahme betrachtet und misslungene Schnappschüsse gelöscht werden. Weiterhin boten die Speicherkarten mit der Zeit immer mehr Platz, so dass die Kamera auch mehr Bilder aufnehmen konnte als früher die Knipserkamera mit Kleinbild- oder APS-Film. Und die Fotos konnten am Computer nachbearbeitet werden oder einfach an Freunde per E-Mail verschickt oder auf eine Website gestellt werden.
Seit einiger Zeit gibt es unglaubliche Bauernfängerei rund um Digiknipsen: Was da im Homeshopping verscherbelt wird ist nicht auszuhalten: »Digitale Qualität!« (obwohl digital/analog nichts mit guter oder schlechter Qualität zu tun hat). »Und denken Sie daran: Niemand bekommt Ihre Fotos zu Gesicht!« Haben die Moderatoren zu oft »One Hour Photo« gesehen?
Für 150 Euro werden billigste Kameras verramscht, die mit »Features« wie interpolierten Megapixeln oder »Digital-Zooms« statt optischen Zooms angepriesen werden. »Interpoliert« heißt »hochgerechnet«. Dass man aus viel wenig machen kann, ohne Abstriche bei der Qualität hinnehmen zu müssen, sollte klar sein, aber aus wenig viel haut nicht besonders gut hin. Der Kamerachip muss schätzen, wie die Pixel wohl aussehen könnten, wenn er sie dazudichten muss. Und bei »Digital-Zooms« ist es nicht anders: Tatsächlich wird nur ein kleinerer Bildausschnitt für die Berechnung herangezogen, das Motiv wird nicht wirklich »herangezoomt«. Unser Haus- und Hof-Lieferant in Sachen HiFi pflegt zu sagen: »Physik lässt sich nicht überlisten«, und das trifft auch hier zu.
Ich hatte für kurze Zeit auch mal eine Digiknipse, und zwar eine DC4800 von Kodak (1, 2).
Die hatte 3 Megapixel, aber ich verkaufte sie wieder, da mir mit ihr keine guten Fotos gelangen: keine Tiefenunschärfe, starkes digitales Rauschen (Beispielfoto: ein Ausschnitt aus einem 3 MPixel-Foto, jedoch in Originalgröße belassen).
An den Spiegelreflex-Kameras ging diese Entwicklung der Digitalisierung etwas vorbei: digitale SLR waren nur im oberen Preissegment zu finden, jenseits der 5.000 Euro, und die Qualität war anfangs auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Die Profis fotografierten weiterhin mit analogen SLRs auf Kleinbild-Filme (»KB«). Mir sind keine SLR mit APS-Format bekannt – APS wurde speziell für das untere Preissegment entwickelt. Völlig am Markt vorbei, wie sich mit der Entwicklung der Digital-Fotografie herausstellte.
Wenn man nicht Unsummen ausgeben wollte, war man in einer Zwickmühle: Bei einer Digiknipse zugreifen und unbefriedigende Ergebnisse erhalten oder weiter gute Fotos mit einer Kleinbild-SLR machen, aber den Verheißungen der digitalen Zukunft entsagen.
Anfang 2003 waren die Preise für Einsteiger-Digital-SLRs bereits auf rund 2.000 Euro gefallen, aber für viele an digitalen Spiegelreflex-Kameras Interessierte war das damalige Einsteiger-Modell EOS 10D von Canon immer noch zu teuer. Die 10D kostet mittlerweile um die 1.500 Euro, nur das Gehäuse (»Body«), ohne Objektiv wohlgemerkt. Die digitale Oberklasse bei Canon gibt’s derzeit in der 1Ds für 8.200 Euro (die 1D, ohne »s« für ca. 3.000 Euro). Die Einsteigerklasse bei Nikon heißt D100 und kostet 1.750 Euro. Teurer geht’s dort natürlich auch, zum Beispiel mit der D1X ab 6.000 Euro (nur der Body).
In diesen Regionen sind wohl nur noch Canon und Nikon von Bedeutung; ich habe jedenfalls noch nie von Berufsfotografen gehört, die etwas anderes als diese beiden Marken oder Leica einsetzen.
Die analoge Variante der 300D, die 300V, wird aktuell übrigens für 260 Euro inkl. einem 28-90-Objektiv verkauft.
Verständlich, dass die Vorstellung der EOS 300D zur ifa einer Revolution gleich kam: Digitale Spiegelreflex von Canon mit sechs Megapixeln für nur 1.099 Euro (Body) und 1.199 Euro mit einem 18-55 mm Zoom-Objektiv: sen-sa-tio-nell.
Endlich war Besserung in Sicht für Meinesgleichen, die ihre analoge Kleinbild-Spiegelreflex wie eine Digitalkamera benutzten: Ich nahm auf Papierfilm auf und ließ mir vom Labor die Fotos für 5 Euro pro entwickeltem Film auf Picture-CD speichern, mit zweifelhafter Qualität: Lediglich 1,5 MPixel Auflösung (1.536 x 1.024 Pixel) und die Farben ersoffen in der Sättigung. Ich überlegte mir genau was ich fotografieren wollte, denn pro 36 Bilder klingelte einmal mit fünf Euro die Kasse im MediaMarkt (für Dias ist das Labor gut, Digitalisierung dann aber nur auf PhotoCD für einen Euro pro Bild; glaubt nicht, dass der Fotoladen um die Ecke Eure Bilder nicht zur Entwicklung in ein Großlabor schickt). Bis die Fotos auf CD gespeichert waren, verging immer eine Woche, zudem musste ich auch erstmal den Film voll bekommen.
Die zwangsweise mitentwickelten Papierabzüge gab ich zurück (»Ich glaube es ist einfacher wenn ich Ihnen sage, wie viele Bilder ich behalte statt wie viele ich zurück gebe.«).
Dass Händler mit »Echte Fotos von Ihren digitalen Bildern!« warben und die Kunden ihnen damit die Bude einrannten, konnte ich nicht ganz verstehen. Naja eigentlich schon, die Vorteile digital vs. analog habe ich ja oben genannt. Aber ich wollte meine Fotos seit geraumer Zeit als Datei im Computer haben, um sie weiter zu bearbeiten, zu verwenden und zu versenden, mit stapelweise Papierabzügen oder Dias kann ich nichts anfangen. Sicher, ich blättere auch gerne in alten Fotoalben, aber man kann auch Leute um ein Display versammeln, wie man sie um ein Album sammelt, und dann eine Slideshow vorführen. Dabei altern die Bilder nicht, sie sind ja digital gespeichert und das JPEG-Dateiformat ist hinreichend zukunftssicher (einen äußerst lesenswerten Artikel zu diesem Thema gibt es bei Spiegel-online von Christiane Schulzki-Haddouti: »Wie alt wird ein Bit?«).
Oder wie Steve Jobs von Apple zum Programm iPhoto sagt: »digital shoe box«.
Eine digitale Spiegelreflex für rund 1.000 bis 1.100 Euro Straßenpreis; da überlegt man sich doch, ob man 500 bis 600 Euro für eine Marken-Digiknipse mit einigermaßen Qualität ausgibt oder noch 400 Euro drauflegt, um eine digitale SLR zu bekommen.
Wie gesagt, am Sonntag hatte ich Gelegenheit, mir die EOS 300D anzusehen und sie gefiel mir sofort: sah im Prinzip genauso aus wie meine KB-SLR »Z-20« von Pentax. Sie fühlte sich auch genauso an und die Bedienung war ebenfalls ähnlich. Außerdem sprachen noch eine Reihe weiterer Dinge für sie:
- 6,3 Millionen Pixel Auflösung, 3.072 x 2.048 Pixel (PhotoCD-Auflösung!)
- Ein schneller und dabei sehr leiser Autofocus
- Ein leiser Verschluss mit sehr geringer Auslöseverzögerung
- Serienaufnahmen: bis zu 4 Bilder hintereinander bei 2,5 Bildern pro Sekunde
- Automatische Reihenaufnahmen mit verschiedenen Belichtungs-Einstellungen
- Nahezu kein digitales Rauschen (siehe Negativbeispiel der Kodak DC4800)
- 7 Autofocus-Punkte
- Eingebauter Blitz mit Leitzahl 13, einige Zentimeter über der optischen Achse
- Blitzschuh für externe Blitze
- ISO-Einstellungen: 100, 200, 400, 800, 1600
- Relativ niedriges Gewicht von 560 Gramm (ok, Plastikgehäuse, hat meine alte Z20 aber auch; das Bajonett ist aus Metall) bzw. 190 Gramm für das Objektiv
- Kompatibel mit EOS-EF-Objektiven
- Überzeugendes Objektiv (gute Qualität, Brennweite 18-55 mm äquivalent zu 28-88 mm Kleinbild, Blende 3,5 bis 5,6, günstiger Preis: nur 100 Euro Aufpreis)
- CompactFlash Typ I und II, Unterstützung für IBMs Microdrive
- JPEG bis zur o.g. Auflösung in 95%iger Qualität (= kaum Kompression)
- Gleichzeitige Speicherung von JPEG und RAW
- LiIon-Akku ist herausnehmbar (kompaktes Ladegerät mit Anschluss für Kaltgerätestecker wird mitgeliefert)
- Einziger Haken: USB 1.1 als Schnittstelle, kein FireWire
Tags darauf zu rechnen angefangen und zum Schluss gekommen: bis Weihnachten wird noch gewartet.
Wenige Stunden später meldet sich Wolfgang auf meinem Handy: Er hat in Erfahrungen bringen können, dass das Ding weggeht wie geschnitten Brot und angeblich, wenn die Produktion ausverkauft sei, wird es vor Mitte 2004 keine neuen mehr geben.
Am Dienstag hatte ich sie.
Warum habe ich erst am Samstag Aufnahmen gemacht, obwohl ich sie bereits am Dienstag hatte?
Ich habe noch auf das Microdrive mit 1 GB Kapazität gewartet. Dabei gab es Lieferschwierigkeiten, weswegen ich am Samstag eine völlig überteuerte 64-MB-CF-Karte kaufte, um schon mal loslegen zu können. Auf die 64 MB-Karte gehen ganze 18 Aufnahmen drauf (pro JPEG-Bild mit voller Auflösung und minimaler Kompression etwa 3,1 MB); das 1 GB große Microdrive wird etwa 300 Aufnahmen fassen.
Ah ja, die Idee von Jan, das erste Foto mit der neuen Kamera online zu stellen finde ich recht nett, daher meine erste Aufnahme auf der rechten Seite (anklicken zum Vergrößern, aber Obacht: 1,9 MB, ist die unveränderte Originaldatei!). Die Aufnahme zeigt einen kleinen Teil der Mittelhalle des Nürnberger Hauptbahnhofs. Ich stand bei der Aufnahme auf der Galerie im ersten Stock.
Von Canon wird die 300D, der Homeshopping-Moderatoren wohl »Profi-Qualität« unterstellen würden, laut Website übrigens als »6 Millionen Pixel für den Privatanwender« verkauft. Selbst die 1.500 Euro teure 10D läuft bei Canon noch als »semi-professionell«. Von verschiedenen Fachzeitschriften wurde die 300D hoch gelobt.
Das Objektiv EF-S 18-55 kann nicht separat gekauft werden und es kann auch nicht an analoge EOS-Kameras angeschlossen werden. Das EF-S gibt’s nur im Bundle mit der 300D, so dass man sich beim Kauf überlegen sollte, ob man nur die Kamera nimmt (ggf., wenn schon EF-Objektive vorhanden sind), oder ob man noch hundert Euro für das Set mit Objektiv drauflegt.
Ab jetzt wird wieder mehr fotografiert: Man kann einfach mal abdrücken, kostet ja nichts. Mehr Alltagsfotos. Oder einfach mal Bratkartoffeln fotografieren und für zwei Bilder sechs Aufnahmen verballern.
Schön sind auch die Zusatzinfos, die bei jedem Bild mit abgespeichert werden. Bei dem IMG_0001.jpg sind das beispielsweise (aus iPhoto):
| Bild |
| Breite: | 2.048 Pixel |
| Höhe: | 3.072 Pixel |
| Aufgenommen: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Digitalisiert: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Datei |
| Name: | IMG_0001.JPG |
| Größe: | 2,0 MB |
| Geändert: | 18. Okt. 2003, 14:15 Uhr |
| Importiert: | 18. Okt. 2003, 16:42 Uhr |
| Kamera |
| Hersteller: | Canon |
| Modell: | Canon EOS 300D DIGITAL |
| Software: | Quicktime 6.4 |
| Belichtung |
| Verschlusszeit: | 1/50 |
| Blende: | f 4,0 |
| Max. Blende: | f 3,6 |
| Belichtungskorrektur: | 0,00 |
| Brennweite: | 18,00 mm |
| Abtastung: | Ein-Farb-CCD |
| Blitz: | Aus |
| Messung: | Raster |
| ISO-Einstellung: | 100 |
Was hat die ganze Aktion gekostet?
Durch glückliche Umstände habe ich das Set, also Kamera und Objektiv für 999 Euro bekommen. Das Microdrive wird um die 170 Euro kosten.
Mac-Kompatibilität? In der Verpackung des USB-Kabels wird zwar in vier Sprachen gewarnt, man möge unbedingt die Treibersoftware vor dem Anschließen installieren, aber am Mac gibt’s natürlich keine Probleme, wenn man das bleiben lässt: »kompromisslose Out-of-the-Box-Experience«, wie ich das nenne. Beim Anschließen der Kamera wird wahlweise »Digitale Bilder« für den Import einiger oder aller Bilder an einen bestimmten Ort geöffnet, oder iPhoto für den Import in die iPhoto-Library.
Ich verwende »Digitale Bilder«, lasse von dem Programm nach dem Import die Dateien auf der Kamera löschen und mir anschließend die Fotos in »Preview« anzeigen und im Finder den Ordner mit den gespeicherten Bildern öffnen.
Übrigens liegt der Packung eine Bulk-Version von Photoshop Elements 2.0 bei. »Bulk« heißt: voller Funktionsumfang, aber Handbuch und CD mit Canon-Logo und der Weiterverkauf ohne Kamera ist untersagt.
Wer mal schauen möchte: Meine beiden letzten Bilderserien, die ich online gestellt habe (mit der Pentax Z-20 aufgenommen und als Picture-CD digitalisiert):
Weitere Informationen zur Kamera von Canon:
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 6:03
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Tags: eos, Fotografie
Mittwoch, 22.10.2003
Heute habe ich das Microdrive für
meine EOS 300D bekommen: 323 Bilder gehen mit meinen aktuellen Einstellungen auf das eine Gigabyte drauf (ich verwende 3.072 x 2.048 Pixel mit geringer JPEG-Kompression; etwa 3,1 MB pro Bild).
Noch ein paar Ergänzungen:
Es ist möglich, eine automatische Weißabgleichreihe zu machen (»WB-Sequenz«). Bei nur einer Aufnahme können dabei drei Bilder mit verschiedenem Farbton gemacht werden.
Das von mir als »Automatische Reihenaufnahmen mit verschiedenen Belichtungs-Einstellungen« genannte Feature heißt in der Anleitung »Belichtungsreihenautomatik« (»AEB«). Hierbei müssen, anders als bei der Weißabgleichreihe, nach der Einstellung des Streuwerts drei einzelne Aufnahmen gemacht werden (einfach den Auslöser durchgedrückt lassen, sofern als Bildfrequenz »Reihenaufnahme« statt »Einzelbild« eingestellt ist). Mit Blitz oder Langzeitbelichtung kann bei der Belichtungsreihenautomatik nicht fotografiert werden.
Die beiden Funktionen WB-Sequenz und AEB lassen sich auch kombinieren. Zu den drei AEB-Aufnahmen werden zusätzlich je drei WB-Sequenz-Bilder gespeichert (insgesamt also neun Bilder).
Apropos Langzeitbelichtung: Der Verschlusszeitenbereich geht von 1/4000 bis zu 30 Sekunden. Mit vollem Akku sind Langzeitbelichtungen von 2,5 Stunden möglich.
Noch eine Info aus der Anleitung: Wird im RAW-Format fotografiert, wird bei jeder Aufnahme automatisch ein JPEG-Bild mitgespeichert, das in das RAW-Bild eingebettet wird (Dateigröße ca. 7 MB). Es lässt sich dann jedoch nicht einstellen, wie groß und in welcher Qualität das JPEG mitgespeichert wird, es gibt nur die Option RAW in 3.072 x 2.048 plus JPEG in 2.048 x 1.360 mit geringer Kompression.
Vorerst letzte Sache: Die ersten Aufnahmen kamen mir in der Sättigung etwas zu kräftig vor. Dabei handelte es sich um den »Parameter 1«, der standardmäßig eingestellt ist und in dem auch alle Aufnahmen in den »Motivprogrammen« vorgenommen werden (die da wären: Vollautomatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtaufnahme, Blitz aus).
In den »Kreativprogrammen« (Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuelle Belichtungssteuerung, Schärfentiefenautomatik) können Einstellungen wie Kontrast, Schärfe, Farbton und Sättigung individuell justiert werden. Oder man greift auf den »Parameter 2« zurück. Während Parameter 1 aussieht wie typische Urlaubsfotos auf Papierabzügen oder wie eine Explosion in Disneyland, sind die Farben in Parameter 2 etwas gedämpfter, sehen natürlicher aus und eher so, wie ich sie tatsächlich sehe.
Als weiterer voreingestellter Bearbeitungsparameter steht noch »Adobe RGB« zur Verfügung.
Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 21:45
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Tags: eos, Fotografie
Dienstag, 13.01.2004
Den Montag habe ich in der SAE verpasst, mein Magen hatte Einwände gegen die Fahrt nach München. Hinterher ließ ich mir von Kollegen berichten, und offenbar habe ich nicht viel verpasst: Es ging doch noch nicht mit After Effects los, wie von unserem Director- und Cinema-Guru, Carsten, angekündigt, sondern Rainer unterrichtete Premiere.
Mit Adobes semi-professionellem
Videoschnitt-Programm befassten wir uns bereits eine Woche lang am Schluss des
BMC-Kurses. Der gestrige Montag frischte also nochmal das Wissen des damaligen Unterrichts auf.
Am heutigen Dienstag fuhr ich dann aber nach München. Thema war nach wie vor Premiere. In einer kurzen Wiederholung ging es nochmals um die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen: Verschieben, schneiden und trimmen. Anschließend befassten wir uns recht ausführlich mit dem Title-Generator, um Vor- und Abspänne erzeugen zu können (inkl. Einbinden von Bildern).
Es folgte eine etwas längere Übung zum Thema Track-Matte. Auf finalcutpro.de gibt es eine gute Erklärung des Begriffs:
»Mattes sind eine Art Schablone, die bestimmte Bereiche eines Videobildes verdecken, um darin anderes Videomaterial abzuspielen.«
In unserem Beispiel ging es um zwei Videoclips: Einmal eine Wiese, und zum anderen die selbe Wiese, aber mit zwei Leuten drauf. Das ganze sollte zusammengeschnitten werden, aber nicht so, dass die Personen einfach auftauchen. In einem dritten Clip stand uns eine Art Beam-Effekt zur Verfügung – der übrigens mit dem Partikelsystem in Cinema gerendert wurde.
Die Track-Matte ist ein Bild mit Alphakanal, das in Photoshop erstellt wird. Dazu wird in Premiere zunächst ein Standbild des ersten Frames des Videoclips erzeugt, das Standbild wird in Photoshop geladen und dort wird eine grobe Auswahl um die beiden Personen erzeugt. Die Umgebung um die beiden Menschen wird per Layer-Maske transparent geschaltet, das Innere der Auswahl – also die beiden Hanseln – schwarz gefüllt. Als Photoshop-Datei mit Alpha-Kanal abgespeichert und in Premiere wieder importiert. Am Schluss sieht es so aus wie in einer uralten TOS-Folge, in der Kirk und seine Mannen auf den Planeten gebeamt werden. Zwar nur ein einfacher Effekt, aber für eine Stunde Arbeit kann sich das durchaus sehen lassen.
Und man sieht auch, dass es in dem Geschäft nicht auf das Beherrschen einzelner Applikationen ankommt, sondern auf die Programm-übergreifende Zusammenarbeit. Gerade mit Alpha-Kanälen kann man die tollsten Sachen machen!
Nächste und übernächste Woche beschäftigen wir uns mit After Effects, und ab nächster Woche geht es auch mit den Pflichtübungen wieder weiter (wir haben drei Wochen Zeit für die After Effects-Übung, die wir nächste Woche bekommen).
Erschienen am Dienstag, 13.01.2004 @ 20:02
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Tags: Fotografie, video
Sonntag, 15.02.2004
Wieder etwas verspätet ein SAE-Eintrag: Am Dienstag dieser Woche (10.02.04) ging es bei Jochen um »Video for Web«.
Wie »Reason« am Montag ebenfalls nur ein »kurzes« Thema: ein Unterrichtstag.
Es gab viel Theorie zu Codecs und Datenmengen, weswegen ein Fernsehsignal so aufgebaut ist, wie es eben aufgebaut ist. Welche Ansätze es bei der Komprimierung von Video-Signalen gibt und wie die MPEG-Kompression arbeitet. Jochen zeigte uns auch den Cleaner von discreet.
Den Rest des Unterrichts befassten wir uns mit dem Thema Streaming: Wie werden Videodateien normalerweise übertragen, wie funktioniert dagegen Streaming und welche Streaming-Formate gibt es.
Ein kurzer, aber aufschlussreicher Einblick ins Thema.
Was annersch: Holger hat mir den Link zu einem Video gemailt: Guter Song, sehr ansprechendes Video und ein gutes Beispiel dafür, was Compositing ist (ist aber wohl größtenteils in einem 3D-Programm entstanden). Der Titel ist »Song for Shelter« von Fatboy Slim, das Video »Deep« wurde von Joost Korngold umgesetzt (Quicktime, 69 MB). Anschauen!
Erschienen am Sonntag, 15.02.2004 @ 18:11
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Tags: Fotografie, video
Donnerstag, 16.09.2004
Besser spät als nie: Bereits im April habe ich mir eine neue Digitalkamera gekauft, und noch nicht darüber berichtet.
Meine erste digitale
Spiegelreflexkamera war die
EOS 300D von Canon, die bei ihrem Erscheinen im Oktober 2003 die erste erschwingliche digitale SLR war, mit einem Preis von rund 1.000 Euro.
Im Februar 2004 las ich eine erste Pressemitteilung von Nikon, in der die D70 angekündigt wurde. Die D70 sollte der 300D einige interessante Features voraus haben und genau so viel kosten. Zudem könnte ich dann bei Bedarf Wolfgangs Objektive mitbenutzen…
Sehr schnell war klar: Eine D70 muss her. Ich zögerte nicht lange und verkaufte die 300D plus-minus Null, so lange sie begehrt, und der Preis noch nicht verfallen war (mittlerweile hat es bei der 300D tatsächlich einen Preisverfall gegeben). Ich musste dann einige Wochen ohne Kamera leben.
Anfang April war es dann soweit: Die D70 erschien in geringen Stückzahlen auf dem deutschen Markt und ich konnte eine ergattern. Diesmal entschied ich mich außerdem für das hochwertigere Objektiv: Sowohl die 300D als auch die D70 gibt es im Set mit einem von zwei Objektiven. Bei der 300D hatte ich damals für 100 Euro Aufpreis das billige Objektiv genommen, diesmal griff ich zur hochwertigen Optik: Ein DX-Nikkor mit ED-Gläsern und Ultraschall-Motor (bei Canon heißt das UD-Glas und USM). Der Aufpreis von rund 300 Euro gegenüber dem »28-80mm/3.3-5.6G AF« bringt mit dem »AF-S DX Zoom-Nikkor 18-70mm/3.5-4.5G IF-ED« verzeichnungsärmere Gläser, einen schnelleren und leiseren Autofocus, mehr Weitwinkel und eine bessere Lichtstärke.
Zur D70 gibt es ein exzellentes und sehr langes Review, in dem die D70 auch mit der D100 und der 300D verglichen wird. Jeden dreiseitigen Bericht einer x-beliebigen Fotozeitschrift kann man dagegen in der Pfeife rauchen. Hier die Links zum Review: Startseite, Vergleichstabelle.
Die einzige Entschuldigung, sich jetzt noch eine 300D zu kaufen ist, dass man günstig in das Segment der digitalen SLRs einsteigen, und nicht noch länger auf eine D70 sparen will. :-)
Wesentliche Vorteile der D70 gegenüber der 300D sind:
- Höherwertiges Gehäuse
- Blitzsynchronisation bis 1/500 sec. (300D: 1/200)
- Blitzsynchronisation auf dem zweiten Verschlussvorhang
- Schnellere Bildfolge bei Serienaufnahmen: bis zu 12 Bilder mit 3 fps (300D: 4 Bilder mit 2,5 fps)
- Gitternetzscheibe im Sucher (allein das ist Gold wert)
- Sofortige Einsatzbereitschaft nach dem Anschalten (300D: ca. 2-3 Sekunden Wartezeit)
- Geringere Auslöseverzögerung
- Autofokus-Lampe statt Blitzsalven wie bei der 300D
- Etwas geringerer Stromverbrauch
Die Bildqualität der Chips geht bei beiden Kameras mehr als in Ordnung. Beide haben rund 6 Megapixel Auflösung und ein sehr geringes Rauschen. Die D70 hat also im Wesentlichen ein paar Features mehr, die einem das Fotografieren erleichtern. Ein Nachteil der D70: Trotz USB 2.0-Schnittstelle wird nur mit 1.1-Geschwindigkeit übertragen – die 300D hat USB 1.1.
Tja, alle Bilder seit April wurden mit der Nikon D70 fotografiert. Natürlich auch die Sylt-Bilder vom August, die ich in den nächsten Tagen online stelle.
Hochauflösende Bilder der D70 und Beispielfotos gibt’s hier: highres.maxwell.com.au/images/nikon/slrs_digital/d70/
Erschienen am Donnerstag, 16.09.2004 @ 15:20
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Tags: Fotografie, nikon
Dienstag, 05.10.2004
Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und bin nach Nürnberg gefahren, um mir dort im Hauptbahnhof die Ausstellung »
World Press Photo« anzusehen, die nur noch bis Sonntag (10.10.) in Nürnberg gastiert.
Ich blieb rund eine Stunde, um mir alle der vielleicht 200 Fotos anzusehen, und die Informationstexte zu lesen. Fazit: Absolut empfehlenswert.
Gezeigt wurden Einzelbilder und Fotoserien aus unterschiedlichen Bereichen, von der Sport- und Nachrichten-Fotografie über Natur- und Architekturaufnahmen bis zu Dokumentationen für Reportagen in Magazinen wie GEO. Die Fotos sind manchmal verstörend, oft spektakulär und fotografisch immer dermaßen exzellent, dass man sich kaum satt sehen kann.
Das Foto des Jahres ist eine Aufnahme von Jean-Marc Bouju aus Frankreich für Associated Press. Es zeigt einen gefangenen Iraker, der seinen Sohn in den Armen hält:
Ein sehr gutes Foto, aber ich hätte ein anderes Bild zum Foto des Jahres gewählt: Ein Bild des Franzosen Noël Quidu für die Agentur Gamma, der mit seiner Newsweek-Bilderserie »Liberia« den ersten Platz in der Kategorie »spot news story« gewann:
»Liberia has been wracked by on-off civil war since the 1980s. In March 2003, rebels had advanced to within 10 kilometers of the capital Monrovia, and by July fighting had intensified and government and rebel militia were battling for control of the city. After intervention of UN and US forces in August, rebels signed a peace accord and President Charles Taylor left the country.«
Eines seiner Bilder zeigt einen Rebellen, der triumphierend Menschenknochen in die Luft hält:

Eindringlicher kann man den Wahnsinn eines Krieges nicht in einem Foto festhalten.
Ebenfalls sehr berührend war die Bilderserie »Terminally Ill« des Deutschen Walter Schels. Die Fotos erschienen in der Spiegel-Ausgabe 26/2003 im Artikel »Noch mal leben vor dem Tod: Die letzten Tage von fünf Todkranken im Berliner Ricam-Hospiz.« Je ein Foto zeigt einen der Kranken vor und nach seinem Tod. Der Artikel ist übrigens sehr lesenswert.
Die Ausstellung hatte auch heitere Momente zu bieten. Mike Moore fotografierte für den Daily Mirror den unverwechselbaren Schiedsrichter Pierluigi Collina. Er hört bekanntlich 2005 auf, aber was ich nicht wusste war, dass er 45 wird und FIFA-Schiedsrichter über diesem Alter nicht länger Spiele pfeifen dürfen. Er soll gesagt haben, dass er gerne weitermachen würde, aber in seinem Beruf müsse er sich nunmal an Regeln halten. :-)
Alle Fotos kann man sich auf der Website der Organisation ansehen: worldpressphoto.nl
Im Juli erschien außerdem ein Buch mit den Fotos der 2004er Ausstellung.
Nach Nürnberg ist die Ausstellung nur noch einmal in Deutschland zu sehen: Bis 31. Oktober in Berlin im Bahnhof Friedrichstraße. Außerdem noch in zahlreichen Ländern in Asien, Europa, Amerika und Afrika. Wer sich nicht mit den kleinen Abbildungen im Web oder in dem Buch begnügen will, hat nach Berlin noch in Innsbruck Gelegenheit, vom 19.11. bis 12.12. im Congresscenter. Ich kann es nur empfehlen!
Erschienen am Dienstag, 05.10.2004 @ 16:22
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Tags: ausstellungen, Fotografie
Freitag, 11.02.2005
Heute wurden die Pressebilder des Jahres 2004 vorgestellt. 21 davon sind bei
Spiegel-online zu sehen:
Die sind alle sehr sehenswert, unbedingt auf der Seite mit »weiter« durchklicken! [Oder jeweils auf das Foto klicken, dann kommt auch das nächste.]
Spiegel-online schreibt:
»Kein Foto zeigt den Schmerz der Tsunami-Opfer klarer, als das eines Reuters-Fotografen [Arko Datta] aus Indien: Eine Frau kniet neben einem Toten, von dem nur eine Hand zu sehen ist. [...] Das Bild entstand am 28. Dezember, zwei Tage nach der Flut, in Cuddalore.«
Erschienen am Freitag, 11.02.2005 @ 16:54
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Tags: foto-und-video, Fotografie
Sonntag, 12.02.2006

© Reuters
Das Foto einer nigerianischen Mutter und ihres einjährigen Babys wurde als World Press Photo of the Year 2005 ausgezeichnet. Fotograf ist der kanadische Reuters-Reporter Finbarr O’Reilly.
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine weltweite Ausstellung der Siegerfotos, mit einer deutschen Station in Hamburg (Gruner + Jahr Pressehaus, 27.04.06 – 28.05.06).
Erschienen am Sonntag, 12.02.2006 @ 23:11
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Tags: foto-und-video, Fotografie
Mittwoch, 26.04.2006
In den letzten Tagen habe ich meine Bilderserien, die über das Weblog verstreut sind, auf einer neuen
Fotoseite zusammengefasst. Bei der Gelegenheit sind neue Serien dazugekommen: Fotos von der
Bergkirchweih 2004, dem
Tagesausflug nach Berlin sowie Urlaubsfotos von
Sylt 2005 und
Impressionen vom Gardasee.
Wie immer hat mir iView Media Pro beim Aussortieren und der Erstellung der Web-Galerien gute Dienste geleistet.
Für die Fotoserien aus 2004 habe ich das mitgelieferte Aqua-Template modifiziert und auf CSS umgestellt (Download: Aqua modified). Für die Bilder aus 2005 habe ich ein neues Template erstellt, das wesentlich schlanker und dezenter ist: Black.
+++
Seit Apple den Preis für Aperture von 500 auf 300 Euro gesenkt hat, rückt das Programm auch für Foto-Amateure in erschwingliche Regionen. Aperture arbeitet »end-to-end« (durchgängig) mit den Original-RAW-Dateien aus der Kamera.
Aperture ist kein »Photoshop-Killer«, sondern eine Software zur Post-Production für Fotografen. Der Produktmanager Joe Schorr bringt es in einem Interview auf den Punkt:
»Our job is getting you from 1,200 pictures to 60.«
Ein typischer Workflow mit Aperture sieht folgendermaßen aus:
- Bilder importieren
- Vergleichen, sortieren, verschlagworten, gruppieren
- Bearbeiten (Belichtung, Weißabgleich, Tonwertkorrektur, beschneiden, drehen…)
- Ausgeben (Brennen, drucken, ein Buch erstellen, eine Web-Galerie erstellen)
- Backup
Bei all diesen Arbeitsschritten wird die Original-Datei nie verändert: Anpassungen wie zum Beispiel ein Beschnitt, eine Begradigung, eine Tonwertkorrektur oder Arbeiten am Weißabgleich werden als Metadaten gespeichert. Bei jeder Ansicht des Bildes werden die Berechnungen erneut durchgeführt. Das spart zudem Speicherplatz, da für zehn Versionen eines Fotos nicht zehn Kopien gespeichert werden.
Ich habe mich sehr intensiv mit Aperture befasst: Die Produkt-Website gelesen, Reviews, Interviews, Weblogs zu Aperture, die Dokumentation… Aperture ist iPhoto für Profis und ambitionierte Amateure. Mir gefällt es besser als iView, da es sich auf Fotos konzentriert (iView ist ja allgemein ein Programm zum digitalen Asset-Management) und hier wesentlich mehr Möglichkeiten bei einfacherer Bedienung bietet.
Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich das 90-minütige Tutorial, in dem alle Phasen des Workflows vorgestellt werden.
Mein alter G4-Powermac mit 1 GHz ist nicht mehr potent genug für Aperture – aber wenn irgendwann mal ein neuer Mac fällig ist, wird Aperture mit auf der Bestellung stehen.
Nachtrag (27.04.06 @ 21:31): Just heute vermeldet die Gerüchtesite Thinksecret, dass das Aperture-Team bei Apple aufgelöst worden sein. Man munkelt, dass die Zukunft des Programms ungewiss sei. Eine andere Möglichkeit wäre, dass das Team neu zusammengestellt wird – angeblich wurde das Update auf Aperture 1.1 bereits von den Shake- und Motion-Teams umgesetzt.
Ich fände es schade, wenn Aperture eingestampft werden würde, denn ich finde die Ansätze wie gesagt sehr gut. Meine Hoffnung liegt daher in der zweiten These, dass die Weiterentwicklung von anderen Apple-Mitarbeitern vorangetrieben wird.
Erschienen am Mittwoch, 26.04.2006 @ 23:48
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Tags: foto-und-video, Fotografie
Montag, 14.01.2008
Mitte Dezember habe ich mir das brandneue Weitwinkel-Zoom für meine D70 gekauft: Das »AF-S DX VR Zoom-NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G« für 192 Euro. Ein günstiger Preis für ein gutes Objektiv, aber für den Preis musste Nikon natürlich an verschiedenen Stellen einsparen: Es ist nicht besonders lichtstark, das Gehäuse und das Bajonett sind aus Kunststoff statt aus Metall. Aber für meine Zwecke reicht es allemal.
Der Clou ist die Bildstabilisator-Technik »VR«: Im Objektiv ist eine bewegliche Linse eingebaut, die eine unruhige Hand ausgleicht. Das geht natürlich nur in einem gewissen Rahmen, aber immerhin sind solche Aufnahmen aus der Hand möglich:

1/10 sec. – f/4,5 – 28 mm – ISO 800
Es ist eine gute Ergänzung zu meinem Tele-Zoom »AF-S DX VR Zoom-NIKKOR 55-200 mm 1:4-5,6 G IF-ED« und zu meiner 50 mm-Festbrennweite mit 1,8er Blende.
Erschienen am Montag, 14.01.2008 @ 22:37
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Tags: Fotografie, nikon
Sonntag, 20.01.2008
Auf der Seite Fotoserien habe ich 3 neue Bildergalerien online gestellt:

Zwischen den Jahren in Bad Reichenhall, Silvester in Salzburg, Neujahr in St. Bartholomä.
>> Ansehen

Ausflug des »Haus der kleinen Forscher«-Projektteams nach Berlin.
>> Ansehen

Fotos aus dem Olympischen Dorf und dem Olympiapark in München.
>> Ansehen
Erschienen am Sonntag, 20.01.2008 @ 23:31
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Tags: Fotografie
Sonntag, 24.02.2008
Wow, was für ein Tag. 19 Grad Ende Februar – der Klimawandel hat auch seine guten Seiten! Unverzeihlich, wenn man aus so einem Tag nicht das Beste machte.
Für mich begann der frühe Nachmittag mit einem 45-minütigen Auslauf in den Hirschgarten. Später ging ich noch auf eine Fototour in den Münchner Norden – dort entstand das nachfolgende Foto der BMW-Welt. Und am Abend noch einige Bahnen in der Olympia-Schwimmhalle.
Erschienen am Sonntag, 24.02.2008 @ 23:46
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Tags: Fotografie, Leben, München
Sonntag, 30.03.2008
Sonniges Wetter und 20 Grad an einem Märztag bedeuten für den Berufsfotografen in unserer WG: Wetterfeature! Basti und ich folgten natürlich Philipps Ruf in den Englischen Garten.
Flanieren am Kleinhesseloher See, Frühlingsgefühle im Foto festhalten, einkehren im Seehaus, über den Chinesischen Turm zurück. Da Philipp seine Bilder vor 15 Uhr an die Nachrichtenagentur schicken wollte, wählte er sie kurzerhand auf einer Parkbank aus – nicht ganz einfach, wenn einem die Sonne aufs Display scheint:
Noch eine nette Geschichte: 2 kleine Jungen fuhren auf Fahrrädern an uns vorbei. Der eine zum anderen:
»Nicht so schnell, sonst bekommen wir wieder Ärger mit dem Nikolaus!«
9 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.
Erschienen am Sonntag, 30.03.2008 @ 20:41
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Tags: Fotografie, Leben, München
Dienstag, 01.04.2008
Sehr nützlich: Tabellen für die Blaue Stunde in verschiedenen deutschen und ein paar internationalen Städten. Die Blaue Stunde ist die Zeit zwischen Dämmerung und Sonnenuntergang bzw. die Zeit kurz vor Sonnenaufgang – ideal zum Fotografieren, da Motive in ein ganz besonderes Licht getaucht werden, wie hier der Leuchtturm am Roten Kliff auf Sylt:
Erschienen am Dienstag, 01.04.2008 @ 22:54
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Tags: Fotografie
Sonntag, 11.05.2008
Heiter bis leicht bewölkt, 22 Grad, ein gutes Buch und etwas Musik: so kann man den frühen Abend schon mal verbringen:
Am Nachmittag war ich auf Fotosafari: Von der Turmgalerie des Alten Peter hat man einen schönen Blick über München, vor allem auf das gegenüberliegende Rathaus und die Frauenkirche. Mehr Bilder gibt’s in meinem Flickr-Set zu München.
Erschienen am Sonntag, 11.05.2008 @ 22:09
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Tags: Fotografie, Leben, München
Sonntag, 13.07.2008
Bewölkter Himmel, ab und an kleine Regenschauer: perfektes Wetter für den Besuch einer Ausstellung! Heute war ich im Hamburger Bahnhof, dem Berliner Museum für Gegenwart. Von den derzeit 7 Ausstellungen haben wir uns in zweieinhalb Stunden die Fotografien von Wolfgang Tillmans und die Ausstellung »Sichtbarwerden« angesehen.
In Wolfgang Tillmans’ Ausstellung »Lighter« werden große Farbflächen und -verläufe gezeigt, mit einem Fotokopierer verfremdete Fotografien und einige Vitrinen mit Zusammenstellungen von Zeitungsausschnitten. Inspirierend fand ich die Fotoserien, zum Beispiel zur Sonnenfinsternis 1999, Schnee und Eis oder Fotos der Venus. »Lighter« wird noch bis 24. August gezeigt.
In »Sichtbarwerden« werden verschiedene fotografische Werke aus der Sammlung von Friedrich Christian Flick gezeigt. Die Bilder zeigen teilweise farbenfrohe Landschaftsaufnehmen, teilweise aber auch öde Industriebrachen und Wohnsiedlungen. Faszinierend fand ich die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotos von Hochöfen, Wassertürmen und Kohlebunkern. »Sichtbarwerden« ist noch bis 10. August zu sehen.
Erschienen am Sonntag, 13.07.2008 @ 19:37
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Tags: ausstellungen, Berlin, Fotografie
Sonntag, 27.07.2008
Ein Kollege meinte neulich:
»Ich verstehe nicht, warum die Leute im Sommer wegfahren. Der Sommer ist die beste Zeit in Berlin.«
Recht hat er! An einem Sonntag im Juli braucht’s nicht viel: ein Buch in den Rucksack, ein Badetuch, eine gut gekühlte Flasche Mineralwasser und die Kamera mit 2 Objektiven. Sonnenbrille aufgesetzt und rauf aufs Fahrrad. Ich bin einfach mal losgefahren – wo es mir gefiel habe ich mich ins Gras gelegt und gelesen, und nebenbei entstand ein Wetterfeature:

25 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.
Erschienen am Sonntag, 27.07.2008 @ 23:21
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Tags: Berlin, Fotografie, Leben
Sonntag, 24.08.2008
Ich war ein paar Tage auf Sylt — leider war es regnerisch, dafür hatte ich Gelegenheit für leichte Lektüre.

Dieses Foto entstand bei Sonnenuntergang am Strand von Westerland. Ich habe die Aufnahme um eine Blende unterbelichtet, um den Himmel zu betonen. Das Schild habe ich angeblitzt, um es etwas hervorzuheben. 16 weitere Fotos von mir gibt es in der Fotoserie von heute.
Erschienen am Sonntag, 24.08.2008 @ 13:42
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Tags: Fotografie, Leben, Sylt, Urlaub
Donnerstag, 28.08.2008
Die Online-Kampagne »Stunning Nikon« ist schon etwa 2 Jahre alt, allerdings bin ich erst jetzt darauf aufmerksam geworden.
Auf der Website stellt Nikon seine digitalen Spiegelreflex-Kameras für Amateure (D40), ambitionierte Amateure (D80) und Profis (D3, CLS, NIKKOR-Objektive) vor. Anwender kommen zu Wort und erläutern, wie ihnen ein Feature bei der Aufnahme eines Motivs geholfen hat. Die gezeigten Bilder sind bei Flickr zu sehen oder können auch von stunningnikon.com heruntergeladen werden. Dazu gibt es Aufnahmedetails wie Verschlusszeit, Blende, Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit und Brennweite – nützliche Informationen für angehende Fotografen:
Die Website hat ziemlich viele Inhalte: Videos, Fotos, Texte – trotzdem erschließt sich einem die explorative Navigation schnell. Durch die Verwendung von Testimonials wird Authentizität erzeugt, die Verbindung zu Flickr bei den Amateuren ist sympathisch (als wäre Nikon »Teil der Community«) und die Erfahrungen der 3 Profis machen neugierig. Features wie der 11-Messfelder-Autofokus oder die integrierte Bildbearbeitung werden in konkreten Situationen demonstriert; dadurch werden die Produkteigenschaften anschaulich.
Die Website eignet sich natürlich nicht, um mal eben technische Details nachzuschlagen; außerdem sind ein Breitbandanschluss und ein schneller Rechner für die Flash-Website Voraussetzung.
+++
Vor 2 Tagen wurde der Nachfolger der D80 vorgestellt, die D90. Chase Jarvis und sein Team konnten die Kamera mit Filmfunktion einige Tage testen und haben ein Video auf YouTube gestellt. Um es in einem Wort zu sagen: stunning.
Erschienen am Donnerstag, 28.08.2008 @ 19:02
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Tags: Fotografie, konzeption, nikon
Sonntag, 31.08.2008
Letzter Tag der Herbert-Tobias-Ausstellung: Holger und ich besuchten die Berlinische Galerie, um uns die Werke des 1982 verstorbenen Fotografen anzusehen.
Mir haben die Portraits aus den 50ern und 60ern besonders gut gefallen, die ihrer Zeit voraus waren: Großaufnahmen der Gesichter, wie sie eher heute modern sind. Ebenfalls sehenswert sind die Straßenportraits aus Paris und dem vom Krieg zerstörten Berlin, sowie die Männerakte mit ihrer Blickerotik. Wenn ich schwul wäre, wäre ich hin und weg. :-)
Der Ausstellungskatalog ist für 35 Euro beim Steidl-Verlag erhältlich – ich überlege noch, ob ich ihn mir nicht doch zulegen sollte.
Erschienen am Sonntag, 31.08.2008 @ 19:57
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Tags: ausstellungen, Berlin, Fotografie
Sonntag, 21.09.2008
Heute war ich mit 2 Freunden in der Neuen Nationalgalerie: Wir haben uns die Fotografien von Hiroshi Sugimoto angesehen.
Sugimoto fotografiert ausschließlich in Schwarz-Weiß. Seine Bilder sind technisch absolut perfekt und wirken sehr realistisch – besonders deutlich wird das an seinen Aufnahmen von Madame Tussauds. Neben den Portraits haben mir besonders die Aufnahmen von Kinosälen in historischen Gebäuden gefallen, sowie die Dioramen. Mit den Architekturaufnahmen oder den Seelandschaften konnte ich nicht so viel anfangen (unbedingt den Film im Museum ansehen; darin werden die Hintergründe erläutert).
Die Ausstellung wird noch bis zum 5. Oktober gezeigt; der Eintritt beträgt 10 Euro. Der Ausstellungskatalog ist für 50 Euro im Museum erhältlich. Viele der gezeigten Fotografien sind auch auf der Website von Hiroshi Sugimoto zu sehen.
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin-Mitte
Telefon: 030-69534463
Öffnungszeiten: DI, MI, FR von 10 bis 18 Uhr; DO von 10 bis 22 Uhr; SA, SO von 11 bis 18 Uhr
U/S: Potsdamer Platz (U2, S1, S2, S26)
Bus: Potsdamer Brücke (M29)
Erschienen am Sonntag, 21.09.2008 @ 17:52
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Tags: ausstellungen, Berlin, Fotografie
Donnerstag, 02.10.2008
Meine Fotos von der EuroIA aus Amsterdam sind nun bei Flickr zu sehen. Herzlichen Dank an die Teilnehmer für die freundliche Genehmigung, die Bilder online zu zeigen!
Ich bin etwas kritisch mit den Fotos: Erstens sind sie zu gelbstichig (Weißabgleich war auf Kunstlicht). Ich hatte überlegt sie in schwarz-weiß umzuwandeln, habe es aber dabei belassen. Zweitens sind die meisten Fotos verwackelt: Im Tuschinsky-Theater war es sehr dunkel. Meistens habe ich mit großen Blenden zwischen f/1.8 und f/4 fotografiert was dazu führte, dass bei nebeneinander stehenden Personen wegen der fehlenden Tiefenschärfe eine Person unscharf wurde. Andererseits musste ich offene Blenden wählen, denn selbst bei ISO 1600 erreichte ich nur Zeiten zwischen 1/6 und 1/20 – dadurch die verwackelten Bilder.
Da mir für die D90 mit ihren High-ISO noch das Geld fehlt, werde ich nächstes Mal probieren um 1 bis 2 Blenden unterzubelichten – dadurch bekomme ich etwas kürzere Zeiten. Anschließend korrigiere ich in Lightroom die Belichtung wieder nach oben, da die Fotos sonst natürlich zu dunkel sind. Vermutlich sind nicht mehr als 2 Blenden Unterbelichtung drin, da sonst das im Nachhinein korrigierte Bild extrem verrauscht. Wie sind Eure Erfahrungen?
Ebenfalls fürs nächste Mal gelernt: Ein externer Blitz muss mit. Zu dieser Konferenz wollte ich mit leichtem Gepäck reisen: Ich nahm nur die D70, ein Weitwinkel-Zoom und eine 50-mm-Festbrennweite mit. Ein Blitz hilft zwar nicht bei zu langen Verschlusszeiten, sorgt aber zumindest für Spitzlichter in den Augen.

1. Reihe, von links: Melanie, Sebastian, Wolf
2. Reihe: Rahel, Sabine, Wolfgang
3. Reihe: Laura, Jim
Erschienen am Donnerstag, 02.10.2008 @ 19:28
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Tags: euroia2008, Fotografie
Montag, 13.10.2008
Ab morgen werden in Berlin rund 50 Objekte in bunten Farben angestrahlt: Das Festival of Lights geht bis 26. Oktober und bietet bestimmt einige interessante Fotomotive.
Erschienen am Montag, 13.10.2008 @ 23:51
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Tags: Berlin, Fotografie
Sonntag, 18.01.2009
Letzter Tag der Richard-Avedon-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau: Gezeigt wurden Modefotografien aus den 60ern sowie Portraitfotografien aus seinen frühen Jahren, zum Beispiel von Marilyn Monroe, Charlie Chaplin, den Beatles oder das 10 Meter breite »Andy Warhol and Members of the Factory«.
Ein großer Teil der Ausstellung widmete sich zudem seiner Serie »In the American West« von Anfang der 80er: Er bekam den Auftrag den amerikanischen Westen zu portraitieren – statt bekannter Persönlichkeiten fotografierte er Minenarbeiter, Cowboys oder auch Obdachlose. Ebenfalls zu sehen: Eine Serie aus 7 Fotos, die den Lebensabend seines Vaters zeigen.
Seine Technik finde ich sehr inspirierend: Er fotografierte seine Modelle in schwarz-weiß vor einer weißen Leinwand – dadurch sind die Bilder sehr kontrastreich und nichts lenkt vom Motiv ab.
Richard Avedon starb im Oktober 2004 im Alter von 81 Jahren.
Erschienen am Sonntag, 18.01.2009 @ 1:45
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Tags: Fotografie
Mittwoch, 18.02.2009
Mit Fotografie-Podcasts bin ich bisher nicht sonderlich warm geworden: Es gibt viele Podcasts zur Bildbearbeitung und einige für Einsteiger, aber nur wenige die einem nützliche Tipps auf hohem Niveau geben. Ich bin bei 3 Angeboten hängen geblieben.
Tack Sharp ist mein Favorit: Dan Benjamin und James Duncan Davidson unterhalten sich pro Folge über genau ein Thema, z.B. über Bokeh oder Stative. Eine Folge des Audio-Podcasts dauert im Schnitt 20 bis 30 Minuten; das ist ganz gut konsumierbar. Dan Benjamin ist von den beiden der Amateur-Fotograf in dem sich wohl die meisten Zuhörer wiederfinden werden, während der Profi Duncan Davidson aus dem Nähkästchen plaudert. Übrigens ist sein Blog auf duncandavidson.com ebenfalls lesenswert.
Shutters Inc. mit Bruce Williams und Shelton Muller hat eine ähnliche Besetzung: Bruce ist ambitionierter Amateur, Shelton ist Profi in der australischen Szene. Mit rund 45 Minuten dauert eine Audio-Folge etwas länger, allerdings beantworten sie auch recht ausführlich Zuschauerfragen, neben einem regulären Thema pro Folge. Das permanente Gedudel der Hintergrundmusik nervt etwas, aber insgesamt ein sehr guter Podcast. Auf fiveminutephotographer.com bietet Shelton auch einen kostenpflichtigen Video-Podcast an, mit je einem Thema pro 5-minütiger Folge.
D-Town ist eine sehr professionelle Video-Produktion. Scott Kelby und Matt Kloskowski – sowie Joe McNally als häufiger Gast – bringen den Zuschauern in 10 Minuten je Folge die Kniffe von Nikon-Kameras näher: In einer dreiteiligen Serie erläutern sie z.B. die Verwendung von Gruppen und Kanälen bei ferngesteuerten Blitzgeräten. Die Beispiele richten sich vor allem an ambitionierte Amateure und Profis, die eine D3, D700, D300 oder D90 besitzen. Bei den Blitzgeräten werden Einstellungen am SB-800 und SB-900 demonstriert.
Erschienen am Mittwoch, 18.02.2009 @ 21:16
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Tags: Fotografie, podcast
Dienstag, 24.02.2009
Zwei Fotos von mir wurden in Schmap-Guides veröffentlicht:

Die Aufnahme des Berliner Fernsehturms illustriert das Restaurant ebendort

Das Foto der Prinsengracht in Amsterdam zeigt das Hampshire-Inn-Hotel
Schmap bietet kostenlose Reiseführer für viele Ziele auf der ganzen Welt. Ich muss gestehen, dass mir die zuvor unbekannt waren; ich habe bisher Wikitravel verwendet, vor allem die englische Sprachversion.
Erschienen am Dienstag, 24.02.2009 @ 19:48
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Tags: Fotografie
Mittwoch, 11.03.2009
Vor fast genau 5 Jahren habe ich mir die D70 von Nikon gekauft: Damals war sie – neben der Canon EOS 300D – eine bezahlbare digitale Amateur-Spiegelreflexkamera für unter 1.000 Euro. Sie hat mich rund 11.000 Aufnahmen lang begleitet, aber in letzter Zeit sind meine Ansprüche etwas gewachsen: Bei Aufnahmen in Räumen gibt es ab ISO 800 sichtbares Rauschen, mehr Autofokus-Messpunkte wären wünschenswert, außerdem ein größeres Display zur Bildkontrolle und um dem Modell das Ergebnis zeigen zu können.
Dank einer Steuerrückzahlung habe ich mir nun die D90 zugelegt, den Nach-Nachfolger: High-ISO bis 3200 (rauscharm bis ca. 1600), mehr Autofokuspunkte, größeres Display, leiserer Auslöser, 13 Megapixel, schnellere Bildverarbeitung. Von Chase Jarvis und seinem Team gibt es ein sehr schönes Video zur Produkteinführung, das auch die HD-Videofunktion der D90 zeigt (für die ich nicht so den Bedarf habe).
Zusammen mit der Kamera habe ich mir eine 4-GB-SD-Karte für rund 13 Euro gekauft – vor 5 Jahren habe ich für das 1-GB-Microdrive noch 170 Euro bezahlt… Nächste Anschaffungen: eine weitere Speicherkarte und einen weiteren Akku. Und ich hoffe darauf dass Nikon dieses Jahr noch einige lichtstarke DX-Festbrennweiten mit Ultraschallmotor rausbringt; 85mm oder 105mm wären nett…
Erschienen am Mittwoch, 11.03.2009 @ 22:31
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Tags: d90, Fotografie, nikon
Freitag, 27.03.2009
Heute Abend fand die Vernissage der neuen Fotoserie von Jan von Holleben statt: Im Postfuhramt sind noch bis 13. April »Liebesorte« zu sehen. Die Fotos sind demnächst bundesweit zu sehen – in der neuen AIDS-Aufklärungskampagne . Am besten gefallen mir die Motive »anbeißen« und »rumtreiben«.
Erschienen am Freitag, 27.03.2009 @ 23:17
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Tags: ausstellungen, Fotografie, postfuhramt
Sonntag, 05.04.2009
Dieses Wochenende habe ich Manuel beim Fotoshooting begleitet: Sandra stand uns in der Nähe von Schwabach Modell. Ich habe Manuel beim Positionieren von Blitzstativen und dem Halten von Reflektoren assistiert, sowie einige Making-of-Fotos geschossen. Insgesamt waren wir etwas über 2 Stunden beschäftigt — und es hat uns allen großen Spaß gemacht!
Erschienen am Sonntag, 05.04.2009 @ 20:11
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Tags: Fotografie, fotoshooting