Archiv für Postings mit dem Tag ‘Gaumenfreuden’
Samstag, 11.02.2012
Die Nacht von Donnerstag auf Freitag war es vergleichsweise warm: 18 Grad. Eine gute Gelegenheit, das Fenster wieder etwas weiter zu öffnen und dem Regen zuzuhören. Ich mag das Geräusch von prasselndem Regen auf die Blätter des Baumes vor meinem Fenster, die nasse Wiese und den Stein vor dem Geräteraum mit den Fahrrädern. Und ich mag den frischen Geruch
nach einem Regen. Das Geräusch eines breiten, 26×1,75er Fahrradreifens auf nassem Asphalt.
Eigentlich mag ich Regen. Was ich nicht mag, sind Regenschirme: Kaum, dass jemand in der Fußgängerzone auch nur den Verdacht hat, eben von einem Tropfen erwischt worden zu sein, wird auch schon ein Schirm aufgespannt und nicht wieder geschlossen, auch wenn es längst aufgehört hat zu regnen. Aber ich finde die Dinger auch unpraktisch, unhandlich (ja, ich kenne »Knirps«, aber ich habe kein Talent, die Dinger wieder zusammenzufalten). Ich gehe ohne Schirm durch die Stadt, und das klappt auch ganz gut, wenn man sich diese Einstellung zu eigen macht:
Mir doch egal, ob’s regnet. Allerdings habe ich mit der Zeit auch zwei Dinge schätzen gelernt:
- Ein wasserdichter Rucksack.
Nachdem mir früher mal wiederholt Zeitschriften in meinem Schüler-Rucksack im Standard-4YOU-Design aufgeweicht sind (bei Trockenheit losgefahren, im Regen zurück), kaufe ich Taschen und Rucksäcke nur noch von Ortlieb. Ich besitze zwei Backroller, ein Office-Bag und den Daypack-Rucksack. Die Zeitschriften fahren immer noch mit, aber jetzt kann ich zur Not auch mit dem iBook hinten drin über die Kaimauer am Kanal fahren.
- Nicht bei Regen Fahrrad fahren.
So gleichgültig mir Regen auch beim Laufen in der Stadt ist, so sehr nervt er mich beim Radfahren. Die Jeans weicht auf und klebt an den Beinen (wenn ich mal dringend fahren müsste, habe ich aber auch noch eine Regenhose). Die Brille wird durch unzählige Tropfen unbrauchbar und ohne sehe ich zu unscharf.
Den Vormittag und Nachmittag über war der Himmel zwar bedeckt, aber es gab keine Niederschläge mehr. Den Tag verbrachte ich mit Lernen, lesenderweise: Die ersten drei Kapitel im Geschichts-Buch, sowie Zeldmans Buch zu CSS-Design, DWWS. Morgen will ich die erste Geschichts-Hausaufgabe erledigen, die nächsten drei Kapitel lesen und am aktuellen »Projekt H« muss weitergearbeitet werden. Glückliche Fügung: Eine E-Mail des Kunden vor zwei Tagen verschaffte mir etwas mehr Zeit.
Am Abend fuhr ich zwei Orte weiter, denn AYCE beim Griechen lasse ich mir doch nicht entgehen. Ich fuhr gerade noch rechtzeitig los, denn es begann bereits zu tröpfeln und nicht all zu fern donnerte es schon. Ich saß keine fünf Minuten im »Athen«, da begann der Platzregen.
Nico hat Ende Juli das »Grillfest« eingeführt: All you can eat für 9,90 pro Person, inklusive Vorspeisen, exklusive Getränke. Dabei komme ich immer ganz gut weg, für mich lohnt sich’s. ;-) Er will es auch im Winter fortführen: Dann natürlich nicht mehr draußen, im nett hergerichteten Hinterhof, sondern innen im Lokal. Das funktionierte heute so: Ich gab ganz normal meine Bestellung auf, sagte aber der Bedienung, dass ich das 9,90-Angebot wahrnehmen möchte, dass sie mir zuvor anbot. Da ich gestern und heute absichtlich weniger gegessen, und damit entsprechenden Hunger hatte, orderte ich fünf kleine Suvlaki-Spießchen (einer der fünf Fleischbrocken pro Spieß ist einen Bissen groß), ein Bifteki (gegrillte Frikadelle), dazu eine Kugel Reis, griechische Kartoffeln (bessere Salzkartoffeln), Tzatziki und als Vorspeise Dolmadakia (Weinblätter, im Athen mit Reis gefüllt und warm). Danach hätte man mich rausrollen können. »Lekka!«
Erschienen am Samstag, 11.02.2012 @ 3:11
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Tags: Gaumenfreuden, grieche
Dienstag, 11.11.2003
Am Wochenende beging ich einen kapitalen Fehler: Ich probierte McDonalds neues »Chickenfilet im Fladenbrot« (man beachte die Vermeidung des Deppen-Apostroph). *würg* Trockenes Hähnchen-Formfleisch. Dazu noch völlig überteuert, mit einem Preis jenseits von Gut und Böse: Im Menü noch zum regulären Preis zu haben, kostet das kleine Teil in der großen Packung geschlagene 3 Euro 25! Für Münchner Dönerpreis-Verhältnisse normal, aber nicht im Rest der Republik.
Heute dagegen ein positives, neues Geschmackserlebnis: Mein erstes Subway-Sub, im Nürnberger Hauptbahnhof. Bislang basierte meine Haltung zu Subs auf Vorurteilen: Ich dachte, dass es nur kalte, panierte Schnitzel zwischen zwei harten Brötchen-Hälften gibt oder Unmengen von Salat im Brötchen (Schnitzel und Pizza müssen warm sein, und mit knackigem Kopfsalat kann man mich jagen), in vom Boden bis zur Decke gekachelten Verkaufsbuden (in Erlangen gab’s mal so ein Ding, aber kein original Subway).
Erst kürzlich fand ich dank der Hilfe von de.alt.fan.fastfood und durch Matthias heraus, dass dem nicht so ist.
Ich ging im Hauptbahnhof ins Untergeschoss (»Basement«) und orderte in der Subway-Filiale zaghaft ein »Meatball« im 15 cm langen Weißbrot (»Wheat«; es gibt fünf verschiedene Brotsorten).
Der Verkäufer zog sich Plastik-Handschuhe über, holte ein Brot aus dem Ofen, schnitt es auf, legte kleine Käse-Scheiben auf, gefolgt von kleinen, warmen Hackfleisch-Bällchen (die Meatballs) in Tomatensoße. Er schob das Sandwich auf seiner Papierunterlage weiter auf der Theke und ich ging mit ihm. Von rechts nach links – aus meiner Perspektive –, lud er diverses Grünzeug auf die andere Brötchenhälfte: lila Zwiebeln, Gurkenscheiben, saure Gurken, Eisberg-Salat. Tomaten, Paprika und Oliven lehnte ich dankend ab, ich wollte auch keine der anderen fünf Soßen zusätzlich.
Am anderen Ende der Theke bezahlte ich. Ich verließ das Geschäft und probierte: WOW!
Etwas dick belegt vielleicht, und im Handling nicht unproblematisch, aber sehr, sehr lecker! Das nächste Mal werde ich es mit weniger Grünzeug probieren (evtl nur rote Zwiebeln, etwas saure Gurken und minimal Eisberg-Salat). Und es hat satt gemacht. Der Preis: 2,69. Wenn ich bedenke, dass McDonald’s (hier Apostroph-S, da Eigenname) für einen faustgroßen Fischmäc zwei Euro, für den Chickenfilet-Witz 3,25 oder Burger King für den Fish-King 2,15 verlangt, sollte ich öfter das Subway aufsuchen. Demnächst vielleicht mal das »Steak & Cheese« oder das »Sweet Onion Chicken Teriyaki« antesten…
Die Pflanzenfresser unter uns können sich natürlich auch kalte Salat-Sandwiches zusammenstellen oder bei den »7 under 6« umsehen (»Veggie Delite« gefällig?).
Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:22
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Tags: Gaumenfreuden, mcd-bk
Mittwoch, 28.01.2004
Noch bis Samstag läuft bei McDonald’s die Coupon-Aktion, die dem McBacon eine Rückkehr bescherte. Ich nahm das in den letzten Wochen zum Anlass, mal ein paar Dinge auszuprobieren.
Der McBacon ist nicht so mein Fall. Bacon/Speck haut mich eh nicht um, außerdem hat man das Problem, ständig den halben Burger auseinander zu ziehen, wenn man nicht kräftig abbeißt. Nee, was am McBacon so toll sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Den McRib habe ich lange nicht mehr gegessen, seit McDonald’s den getunkten McRib abgeschafft hat und die Soße mit dem Dispenser aufträgt. Aber ich muss sagen, auch der nicht-getunkte ist recht lecker, die Soßenmenge reicht eigentlich aus (sofern man in der Küche großzügig den Finger am Abzug hat, ansonsten ist er zu trocken). Allerdings sind zwei McRibs einer zu viel (die Coupon-Aktion bringt zwei Produkte zum Preis von einem).
Die Coupon-Aktion brachte auch zwei McCroissants zum Preis von einem (1,80 Euro). Durchaus lecker: Ein kleines, warmes Croissant mit einer Scheibe Käse und Schinkenstreifen. Hat etwas Omlett-artiges. Zwei Stück für 1,80 wie bei der Aktion sind ok, aber eines für den Preis finde ich etwas teuer. Dann lieber ein kaltes, größeres Schoko-Croissant vom Becker für die Hälfte.
Für die ChickenMcNuggets gibt es neue Soßen: Neben den alten Bekannten Curry (mein Favorit), Süß-Sauer und Barbecue gibt es nun Chili und Senfsoße. Chili habe ich mal probiert: Für Pommes die perfekte Soße, im Gegensatz zur wässrigen Mayo, aber für die McNuggets nicht unbedingt geeignet. Chön charf!
Außer den Coupons gibt es weitere Aktionsprodukte aus der Deluxe-Reihe, zum Beispiel der griechische Salat, Garnelen, die Schokobällchen oder der Burger »Beef Deluxe«.
Ich bin nicht so der Salat-Fan und wenn ich’s wäre, würde ich mir einen griechischen Salat eher beim Griechen holen, statt bei McD (oder ist McD da sehr viel billiger?). Die Schokobällchen habe ich noch nicht probiert, die sind preislich jenseits von Gut und Böse.
Den Beef-Burger habe ich getestet, natürlich als Grill-Bestellung ohne Tomate. Ein grässliches Teil. Dem Werbe-Translite war das nicht zu entnehmen (ebenfalls nicht, dass er McRib-Größe hat), aber der Burger hat kein Hackfleisch, sondern besteht aus Formfleisch, wie dieses ekelhafte Chicken-Fladenbrot. Ich frage mich, wann McD begreift, dass Formfleisch niemals Deluxe sein kann.
Davon abgesehen ist der Preis völlig indiskutabel: Das normale Menü mit mittlerer Pommes und 0,4er Getränk kostet die bekannten 4,99 Euro, der Einzelpreis liegt jedoch bei utopischen 3,25 Euro. Für 2,50 bekomme ich eine Ecke weiter einen Döner, der doppelt so groß ist und ungleich besser schmeckt.
Fazit: Die Deluxe-Aktion geht mir total vorbei. Der McRib und das McCrossaint sind genießbar, ebenso die Chili-Soße zu den Pommes. Zu den McNuggets nach wie vor die Curry-Soße und als Burger, wenn’s kein McRib sein soll, wie gehabt den Royal-Käse. Schade, dass es den BigExtra-Barbecue nicht mehr gibt…
Erschienen am Mittwoch, 28.01.2004 @ 23:11
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Tags: Gaumenfreuden, mcd-bk
Freitag, 23.04.2004
Dann kommt Subway nach Erlangen. Eat fresh!
Erschienen am Freitag, 23.04.2004 @ 18:02
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Tags: Gaumenfreuden, subway
Sonntag, 25.04.2004
Heute Abend ein etwa zweistündiger Besuch im Nachbarort, bei der Freunden meiner Schwester: Etwas mehr als anderthalb Stunden Computersupport waren angesagt. Auf dem Display erstmal die Auflösung von 800×600 auf 1.024×768 erhöht, damit ich richtig arbeiten kann.
:-)
Dann die ISDN-Karte aus dem alten Rechner ausgebaut und in den neuen rein. Löblich: WinXP erkannte die FritzCard auf Anhieb. Aber keine Sorge: Beim Einrichten der DFÜ-Verbindung liefen mir angesichts fünffach verschachtelter Dialogfenster wieder kalte Schauer den Rücken runter… Am Mac ist es so viel einfacher! Ok, fairerweise muss man sagen: Mit einem iMac wären wir aufgeschmissen gewesen mit der FritzCard, allerdings gibt es sehr brauchbare ISDN-Adapter für den USB (
Draytek miniVigor bei Dr. Bott).
Noch Quicktime und Firefox gedownloadet, die Bedeutung von Windows-Update erläutert und den Download von 16 wichtigen Updates angestoßen.
Anschließend nach Erlangen gefahren und zur Belohnung ins Subway, das heute neu eröffnet hat: Die Lage am Bahnhofsplatz ist 1a, und das Lokal ist angenehm groß im Vergleich zu den Abstellkammern in Nürnberg oder in München am Marienplatz.
Mich fasziniert ja, dass in allen Subways die Brote auf exakt die gleiche Weise aufgeschnitten werden… Gut, Systemgastronomie halt.
Da die Website www.subway-erlangen.de noch nicht online ist, habe ich mal nach den Öffnungzeiten gefragt: Man plant, jeden Tag um 7 Uhr zu öffnen und um 22 Uhr zu schließen. Die ersten ein, zwei Wochen kann es sein, dass es später als 7 Uhr wird, bis sich alles eingespielt hat. An Wochenenden soll bis Mitternacht geöffnet sein.
Ich wählte ein ganzes »Sweet Onion Chicken Teriyaki« im Spicy-White-Brot und machte ein Menü draus (immer, wenn es die grünen Walkers-Chips – Salt & Vinegar – gibt, nehme ich eine Tüte, wenn ich ein Menü wähle, ansonsten einen Schokoladen-Cookie).
Der Herr an der Kasse wieß mich ungefragt auf die Möglichkeit des »Free Refill« hin, die es in jedem Subway gibt: Einmal kostenlos nachfüllen pro Kunde und Besuch. Löblich. Mir gefällt, dass man am Automaten selbst einfüllen kann, was mir die Möglichkeit offeriert, mir ein Spezi zu mixen.
Es war sehr lecker und es würde mich nicht wundern, wenn ich bald zum Stammgast werde.
Einen recht originellen Flyer haben sie: Querformat, mit dem Fotos eines Teriyaki in Originalgröße, darunter ein Zentimetermaß:
Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden (links ist es etwas abgeschnitten, geht nicht ganz auf meinen Scanner und ich wollte jetzt nicht anfangen zu montieren). Was da so glänzt mit den kleinen schwarzen Punkten ist die Sweet-Onion-Soße.
Subway in Erlangen: Ein Traum wird wahr!
Erschienen am Sonntag, 25.04.2004 @ 21:47
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Tags: Gaumenfreuden, subway
Dienstag, 27.04.2004
Unglaublich, sowas suche ich schon seit ewigen Zeiten:
www.griechische-gastronomie.de!
Ein (leider unvollständiges) Verzeichnis von über 1.400 griechischen Restaurants in ganz Deutschland. Hmm, okay, meine alten Überlegungen zu einer Website »Griechen dieser Welt« sind damit hinfällig…
Morgen geht’s erstmal nach Bayreuth: Nicht nur frühere Kolleginnen in der Filiale besuchen, sondern auch einem Top5-Griechen einen Besuch abstatten.
Ich habe überlegt, da ich im Besitz einer BahnCard 100 bin, diesen Umstand auszunutzen und etwas in der Republik rumzukurven: Befreundete Kollegen in der Bank besuchen, Nicht-Banker-Freunde besuchen, Städte anschauen, meine früheren Wirkungsstätten fotografieren, griechisch essen. Und unterwegs im Zug die Bücher für meine Diplom-/Facharbeit wälzen (so mache ich das morgen auf der Fahrt nach Bayreuth). Mal sehen, wie sich das einrichten lässt: Allenfalls geht’s im Mai, wenn ich noch die Bücher für meine Facharbeit lesen muss. Ab Juni – spätestens – schließe ich mich ein, um am Abschlussprojekt zu arbeiten.
Erschienen am Dienstag, 27.04.2004 @ 21:48
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Tags: Gaumenfreuden, grieche
Montag, 27.09.2004
Seit Februar 2003 gab es ihn: Den beinahe perfekten Griechen, nur drei Kilometer von meiner Haustür entfernt. Im Sommer 2003 gab es freitags sogar All-you-can-eat; ich möchte nicht wissen, wie viele hundert Euro ich in diesen rund 19 Monaten im Athen in Frauenaurach gelassen habe.
Seit heute ist das Athen geschlossen.
;-(

Immer fest im Blick: Die Öffnungszeiten.
Erschienen am Montag, 27.09.2004 @ 17:39
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Tags: Gaumenfreuden, grieche
Mittwoch, 06.10.2004
Kann es sein, dass Blendax (Procter & Gamble) die »Anti-Belag Milde Minze« aus dem Programm genommen hat? Schon in drei Geschäften habe ich meine Lieblingszahnpasta nicht mehr gefunden… Und die »Natürliche Kräuter« aus gleichem Hause taugt nicht. Dann muss ich wohl auf »Signal Sport-Gel extrafrisch« von Unilever umsteigen…
Erschienen am Mittwoch, 06.10.2004 @ 15:11
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Tags: Gaumenfreuden
Freitag, 15.10.2004
Sorry für die Überschrift.
:-)
Seit kurzem hat in Erlangen in der Hauptstraße 49 ein neuer Döner-Mann eröffnet: »Kebap 68«, neben dem Altstadtmüller. Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass er von ehemaligen Avrasya-Leuten betrieben wird: Irgendwie kommen mir die Gesichter bekannt vor und sie haben die gleiche scharfe Soße – »Kebap 68« schmeckt jedoch besser. Irgendwie angenehmer vom Fleisch her (anders geschnitten), gute Soße, Avrasya-Schärfe und außerdem lila Zwiebeln.
Mit einer Stempelkarte gibt’s schon nach 8 Dönern zu je 2,50 € einen auf Kosten des Hauses.
Lecker!
Nachtrag (29.10.2004): Sorry, keine lila Zwiebeln, sondern Blaukraut (seitdem ich das weiß, bestelle ich es immer ab). Was den Döner auch so lecker macht: Das Brot wird in einer Art Waffeleisen warm gemacht; dadurch wird es natürlich warm, außerdem schön flach, und es bekommt »Grillstreifen«.
Kebap 68 ist in nur zwei Wochen zu meinem neuen Stamm-Döner in Erlangen geworden, wegen des guten Essens, aber auch wegen seiner Lage: Am Ende der Fußgängerzone liegt er einen Block näher an der Innenstadt als Avrasya oder Kapadokia. Und über die Kreuzung drüber ist die Redaktion der Erlanger Nachrichten, Lokalausgabe der Nürnberger Nachrichten – ich habe nämlich eine schlechte Angewohnheit: Ich lese beim Essen (habe ich mir während der zwei Jahre als Springer für die Bank angeeignet: tagsüber blieb oft keine Zeit, um Rundschreiben etc zu lesen, dafür konnte ich damit abends die Zeit im Restaurant totschlagen). Also ist die Lage für mich perfekt. :-)
Erschienen am Freitag, 15.10.2004 @ 16:31
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Tags: Gaumenfreuden, tuerkisch
Mittwoch, 17.01.2007
Man kann von
McDonald’s halten was man will, aber den »
Big Rösti« nenne ich mal einen innovativen Burger: In einem
Bun mit Speckstückchen befinden sich ein Rindfleisch-Pattie, darüber Emmentaler-Käse, ein Kartoffelrösti, eine Scheibe Speck sowie Käsesauce.
Ganz neu ist der Big Rösti indes nicht: Er wurde vor rund einem Jahr schon einmal angeboten.
Probieren, so lange die »Hüttengaudi«-Aktion noch läuft (vermutlich bis Ende Januar).
Erschienen am Mittwoch, 17.01.2007 @ 23:07
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Tags: Gaumenfreuden
Sonntag, 24.06.2007
Klaus und Steffi haben geheiratet und die Hochzeitsgesellschaft hat ihnen ein Buch mit Lieblingsrezepten geschenkt. Inspiriert durch ein Rezept auf den Männerseiten habe ich eine Lasagne programmiert: PDF runterladen
Erschienen am Sonntag, 24.06.2007 @ 16:16
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Tags: Gaumenfreuden
Dienstag, 29.04.2008
Heute und morgen bin ich für 2 Tage in Berlin, um alte Freunde zu besuchen (unter anderem). Holger hat mich mit meinem neuen Lieblingsinder bekannt gemacht: das Yogi-Haus in Schöneberg.
Ich hätte mich schon an den Vorspeisen satt essen können: Alu Tikki sind gebratene Bällchen aus Kartoffelbrei in einer pikanten Soße. Holgers Chicken Pakoras – in Kichererbsenmehl gebackenes Hühnerfilet – waren ebenfalls sehr lecker. Als Hauptgericht Murgh Vindaloo: Hühnerbrustfilet mit Kartoffeln in scharfem Curry mit Reis, dazu Naan-Brot. Reis kann der Gast bei Bedarf ohne Aufpreis nachgeordern. Sehr, sehr lecker – das war bestimmt nicht mein letzter Besuch!
Yogi-Haus
Belziger Straße 42 (Ecke Eisenacher Straße)
10823 Berlin-Schöneberg
Telefon: 030-7829223
täglich geöffnet von 12 bis 24 Uhr
U: Rathaus Schöneberg (U4) oder Eisenacher Straße (U7)
Wer es nicht erkannt hat: Das Zitat aus der Überschrift stammt aus dem Film »Indien« mit Josef Hader und Alfred Dorfer.
Erschienen am Dienstag, 29.04.2008 @ 22:42
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Tags: Berlin, Gaumenfreuden, Inder
Mittwoch, 30.04.2008
Was zeichnet einen guten Italiener aus? Ein gewisses Ambiente, ein klein wenig hektische Betriebsamkeit und natürlich leckeres Essen. Das Il Casolare hat all das: ein gut besuchter Biergarten unter Kastanien direkt am Landwehrkanal, und die weltbeste Pizza.
Flo und ich mussten ein bisschen auf freie Plätze warten – das sei da immer so, aber das Essen entschädige dafür. In der Karte stehen nur Getränke, Vorspeisen und jede Menge Pizzen; Fleisch- und Nudelgerichte werden auf Tafeln ausgeschrieben. Ich entschied mit für Spagehetti Ragu: lecker! Aber erst die Schinken-Gorgonzola-Pizza von Flo… ein Traum. :-)
Il Casolare
Grimmstraße 30 (Ecke Planufer)
10967 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030-69506610
täglich geöffnet von 12 bis 24 Uhr
U: Schönleinstraße (U8) oder Kottbusser Tor (U8, U1)
Erschienen am Mittwoch, 30.04.2008 @ 23:41
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Tags: Berlin, Gaumenfreuden, Italiener
Samstag, 12.07.2008
Mit Philippe bin ich im »White Trash« verabredet, einer Bar am südlichen Ende der Schönhauser Allee. Das Ambiente ist etwas skurril: Eine amerikanische Bar in einem ehemaligen China-Restaurant. Zum Essen gibt’s Cheeseburger mit »Fuck you Fries«. Durchaus lecker, allerdings kein Vergleich zum Frittiersalon in Friedrichshain.
Anschließend zogen wir weiter, in der »KOST.BAR« eine Kleinigkeit trinken, bevor unser Film startet: »Brügge sehen… und sterben?«. Die Kritik gibt’s in einem separaten Eintrag.
Erschienen am Samstag, 12.07.2008 @ 23:50
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Tags: Berlin, Diner, Gaumenfreuden, Leben
Montag, 25.08.2008
Für den Fall dass ich mal länger nicht nach Stuttgart komme und mir nach Spätzle ist, habe ich den Spätzle-Express vor der Haustür: Nahe dem Görlitzer Bahnhof gibt es Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Herrgottsbscheißerle, Schupfnudeln, Bauernfrühstück und Bratkartoffeln. Jedes Gericht gibt es in 3 verschiedenen Größen, so dass sowohl der kleine als auch der große Hunger bedient wird.
Im Sommer kann man es sich auf ein paar Bierbänken vor dem Etablissement bequem machen, im Winter muss man auf die 2 Tische oder die Theke im Inneren ausweichen. Danach vielleicht noch ein Abstecher ins »Travolta« nebenan? Zwei Schilder laden die Passanten ein: »Sonntag 16-23h Free Kicker!« und »Hier ist nicht die Toilette des Spätzle-Express!«
Spätzle-Express
Wiener Straße 14a
10999 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030-69534463
täglich geöffnet von 12 bis 22 Uhr
U: Görlitzer Bahnhof (U1)
Erschienen am Montag, 25.08.2008 @ 21:26
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Tags: Berlin, Gaumenfreuden