Archiv für Postings mit dem Tag ‘hardware’

Montag, 09.06.2003

Insanely great!

Am Donnerstag war ich mit Martin in Nürnberg verabredet: »Fluch der Karibik« im Kino (siehe separaten Eintrag). Zuvor jedoch ein Abstecher bei Gravis, die letzte Viertelstunde vor Ladenschluss. Auf dem Einkaufszettel standen neue DVD-Rohlinge (»Apple, 1x 5 Stück, 2-fach«; bei all den den Zahlen bekam ich nicht auf Anhieb das, was ich wollte). Und wenn ich schon mal da war, warf ich noch einen Blick auf das G5-Demogerät hinten in der Ecke.
Ein Traum! Als ich ihn zum ersten Mal nach der WWDC im Juni auf den Produktfotos sah, fand ich die Käsereibe ja potthässlich. Ich favorisierte das alte El Capitano-Gehäuse. Aber nach zwei Tagen hatte ich mich damit angefreundet. Er ist sehr funktionell, elegant und schlicht, und die Löcheroptik ist wohl wegen der Durchlüftung notwendig. Und ist Design nicht auch die Kunst des Weglassens?
Gespannt war ich aber, wie das Teil »in echt« aussieht. Es sieht verdammt gut aus. Und der G5 ist angenehm leise! Hätte ich jetzt keinen Power Mac, ich würde sofort einen kaufen.

Irgendwelche Geschwindigkeitstests oder ähnliche Gimmicks habe ich nicht durchgeführt. Ich weiß nicht mal, vor was für einem Gerät ich stand, aber ich vermute mal, dass es sich um den mit 1,6 GHz gehandelt hat, da das mittlere und das obere Modell noch immer kaum lieferbar sind. In ehrfürchtiger Erstarrung vergaß ich ganz, im »About this Mac«-Menü nachzusehen.

Hier noch ein paar Links:

  • Bildergalerie von Pixelhead Media (Auspackfotos und Vergleiche mit dem G4)
  • »Power Mac G5«, Flash-Bildergalerie von Bill Noll (mit Nahaufnahmen in sehr guter Qualität; der Flash-Einsatz ist hier reichlich sinnbefreit).
  • »Powa Mack A5«, die Anti-Seite zur vorgenannten Bildergalerie. Ein Allerwelts-PC in all seiner Hässlichkeit.

Jörn von Mac-TV gab sich beleidigt ob des Trubels über die ersten Bilder zum G5. Ganz Unrecht hat er nicht, denn tatsächlich gab es schon vor einigen Wochen zwei sehr interessante Filme zum G5 (z.B. vom 30.6.), inklusive eines aufschlussreichen Vortrags von Apple-Deutschlands Pressemann Holger Niederländer (vom 29.8.).

Heute schlug die neue c’t bei mir auf, mit einem ersten ausführlichen Test zum G5. Jedoch hat auch die c’t-Redaktion nur den kleinsten G5 zur Verfügung gestellt bekommen (was sollte das mit diesem Leuchteffekt auf der Gehäuseseite?!). Die Benchmarks waren teilweise recht durchwachsen, was die Aussagekraft angeht, darauf wies die c’t auch hin. An den G5 angepasste Software fehlt noch, ansonsten lässt er einen 1,0-GHz-G4 allein wegen des höheren Takts hinter sich und ist teilweise bei manchen Aufgaben auch schneller als ein Dual-1,42-GHz-G4. Aber wenn es für den Dual-G4 Aufgaben gab, die von zwei Prozessoren profitieren, sah der Single-1,6-GHz-G5 wieder alt aus. Außerdem verglich man die Geräte mit einem Single-2,6-GHz-PC von Dell mit Pentium 4 zum halben Preis. Der Pentium zog dem G5 öfter davon, was aber eben auch an der nicht angepassten Software lag, siehe oben.
Sicher, wer sich heute einen G5 kauft, will mit den heute verfügbaren Programmen arbeiten. Daher schockte es mich schon etwas zu sehen, wie langsam mein 1-GHz-G4 tatsächlich im Vergleich zum G5 und im Vergleich zum 1,5-mal schneller getaktetem Pentium-System war. Der größte Nachteil des Pentium ist freilich, dass kein OS X auf ihm läuft.

Man darf gespannt sein, was die Revision B der G5s bringen wird. Steve Jobs sprach auf der WWDC davon, dass man in zwölf Monaten bei 3,0 GHz sein möchte. Mit den nächsten Software-Updates (MX 2006? CS 2.0?) sind mit angepasster Software auch Geschwindigkeits-Zuwächse zu erwarten, die natürlich zu teuren Update-Preisen verkauft und als neue Features angepriesen werden (»Jetzt G5-optimiert!«, obwohl man die Programme nur einmal neu durch den Compiler schieben müsste).
Und die c’t versprach, Tests der G5 mit 1,8 GHz und Dual-2,0 GHz nachzuschieben.

Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 19:22 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 09.08.2003

Speed Bumps, Silent Upgrades und Stoff für kontroverse Diskussionen: Neue iMacs, neue iPods, neue Print-Kampagne

Apple hat heute neue iMacs vorgestellt (siehe Meldungen bei Macrumors und Heise), sowie neue iPods (Macrumors, Heise; siehe auch Mac-TV).
Gerüchte sprachen gestern bereits davon, dass sich am heutigen Montag was auf Apples Homepage tun würde.

Die »silent upgrades« (=nicht auf einer Messe vorgestellt) mit Speedbump (=mehr Geschwindigkeit) bei den iMacs waren überfällig, ich hatte sie auch auf meiner Liste für Paris von vor ein paar Tagen (wenn sie heute schon neue iMacs und iPods vorgestellt haben, was zaubert dann Steve Jobs am 16.9. aus dem Hut?). Oder wie Jörn bereits im letzten November schrieb (vor dem Update im Februar 2003):

»Was haben ein iMac und ein Camembert gemein?
– Ganz einfach, den Schimmel.«

Wesentliche Neuerungen außer größer, satter, lecker (mehr GHz, mehr GB, mehr Grafikkarte): USB 2.0 und Airport Extreme. Ich vermisse ja nach wie vor einen Billig-Cube, einen iMac ohne Display für die Leute, die schon einen Monitor oder ein Display haben, aber keinen Power Mac brauchen…

Bei den iPods gibt es nach wie vor drei Modelle: Statt vorher 10, 15 und 30 GB nun 10, 20 und 40 GB. Der Listenpreis für den kleinsten iPod (10 GB) wird von 399 auf 349 Euro gesenkt. Auch die anderen beiden Modelle wurden um jeweils 50 Euro im Preis reduziert: 449 und 549. Jörn:

»Das bedeutet: Abgesehen von der neuen Speicherkapazität sind alle Daten gleich geblieben, obwohl es einem beim Betreten des Online-Stores entgegenfönt: "The all-new iPod".«

Nebenbei gab Apple bekannt, eine Million iPods für Mac und Windows verkauft zu haben sowie zehn Millionen Songs über den Music Store.
Angeblich soll es morgen Ankündigungen von neuer Software geben.

Die neue Print-Kampagne, auch zu sehen auf der Apple-Website bzw. der iPod-Produktseite. Eine gute Gelegenheit, um mal das Gelernte von Holgers Screendesign-Unterricht am lebenden Objekt zu überprüfen (nachdem wir eh schon nicht mehr an Plakaten vorbei gehen können, ohne uns Gedanken über die vier Grundprinzipien (plus »Weißraum« und »KISS«) zu machen. In aller Kürze:

Die neue iPod-Kampagne

  1. Prinzip der Nähe
    Was zusammen gehört, muss auch zusammen stehen. Was nicht zusammen gehört, steht nicht beinander.
     
  2. Prinzip der Ausrichtung
    Elemente an Achsen ausrichten, aber an möglichst wenig Achsen.
     
  3. Prinzip des Kontrastes
    Wenn man verschiedene Stile verwendet, dann müssen sie möglichst unterschiedlich sein, auf keinen Fall zu ähnlich, denn das verwirrt nur.
     
  4. Prinzip der Wiederholung
    Bekannte Elemente zwecks Wiedererkennung wiederholen. Fängt damit an, dass man nicht tausend Schriftarten verwendet.
     
  5. Prinzip des Weißraums
    Platz lassen, nicht jede Ecke vollstellen.
     
  6. KISS
    Keep it simple an surprising: Die einfachere Idee gewinnt.
     

Das Wichtigste: »Design is a good idea.« Wenn keine gute Idee hinter dem Design steht, kann es optisch noch so perfekt sein, die Anzeige/Seite/Site… bleibt langweilig.
Ich würde sagen, Apple hat hier auf alles geachtet, worauf man achten kann, und eine gute Idee mit dieser Scherenschnitt-Optik und dem hervorstechenden Produkt haben sie auch. Ich bin hin und her gerissen: »Technisch« perfekt, eine coole Idee, aber bei der Farbwahl droht akute Erblindungsgefahr.

Bericht vom heutigen Unterricht in der SAE kommt morgen, jetzt geht’s ab in die Heia.

Erschienen am Samstag, 09.08.2003 @ 19:10 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 01.10.2003

Finally some good Mac Porn.

Daniel Hammermann hat Striptease-Bilder eines Dual-G5 in guter Qualität online gestellt.
Siehe auch den Eintrag »Insanely great« vom 6. September.

Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 12:37 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 14.10.2003

Big Mac

Gestern meldete Heise, dass in Virgina der Schalter umgelegt wurde: Der zweitschnellste Computer der Welt, der »Terascale Cluster«, wurde in Betrieb genommen, nur noch übertroffen vom »Earth Simulator«. Mit rund 5 Millionen USD ist er vergleichsweise billig (der Earth Simulator kostete 175 Millionen EUR).
Das Besondere: Es handelt sich um einen Cluster aus 1.100 G5 Power Macs (jeder mit zwei 64-bittigen PPC970-Prozessoren mit 2,0 GHz von IBM). Betrieben wird das System mit Mac OS X 10.3 »Panther«.
Bei Spiegel-online gibt’s von heute noch eine kurze Meldung.

Erschienen am Dienstag, 14.10.2003 @ 20:43 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 22.10.2003

Wie Manna vom Himmel: Neue iBooks

Apple hat heute völlig überraschend neue iBooks vorgestellt. Es wurde zwar schon lange mit einer Neuauflage gerechnet, aber nicht, dass sie ausgerechnet heute kommt: Die Meldung von iTunes für Windows ist noch frisch und am Freitag steht Panther vor der Tür. Außerdem ist traditionell der Dienstag Produktvorstellungstag bei Apple.

Überraschend außerdem, dass nun (endlich) ein G4 Einzug in die iBooks gefunden hat. Der iMac hat zwar schon seit längerem den ehemaligen Profi-Chip, aber bis vor Kurzem gab es noch Gerüchte, dass IBM den G3 mit einer Altivec-Einheit aufbohren würde, durch die sich der G4 im Wesentlichen gegenüber dem G3 auszeichnet (wer weiß, evtl ist es genau das und Apple nennt den G3 mit Altivec trotzdem G4; Apple ist nicht so auskunftsfreudig, was die eingesetzten Prozessoren betrifft).
Die neuen iBooks sind nun auch für Airport Extreme vorbereitet (802.11g statt 802.11b; 54 MBit/s brutto statt vorher 11) und die beiden USB-Ports wurden auf USB 2.0 aufgewertet. Nur noch eines von drei Geräten kommt im praktischen Rucksack-Format von 12 Zoll daher, das mittlere und das große Modell haben beide 14 Zoll. Neu ist auch, dass das kleinste Modell nun ab Werk mit einem Combo-Drive ausgestattet ist. Es gibt jetzt »across the line« Slot-loading Combo-Drives in allen iBooks. Das erste Mal überhaupt, dass die optischen Laufwerke in den Consumer-Notebooks von Apple keine Schublade mehr benutzen.

Ein »Silent Upgrade« wie es im Buche steht.
Deutsche Listenpreise inkl. Steuer im Einzelnen:

  • 12″, 800 MHz: 1.199 €
  • 14″, 933 MHz: 1.449 €
  • 14″, 1,0 GHZ: 1.699 €

Weitere Details auf der Produktseite und in Meldungen von Heise, Macrumors und Mac-TV.

Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 16:52 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 25.12.2003

Card-Reader

Heute ärgere ich mich mal wieder richtig, dass Apple seinen Rechnern erst mit der Einführung des G5 im letzten Sommer USB 2.0-Anschlüsse spendiert hat, knapp ein halbes Jahr, nachdem ich meinen G4 gekauft habe. Apple ist bekanntlich die innovativste Firma der Branche, aber da haben sie echt geschlafen und als letzter Hersteller diese Schnittstelle angeboten.
Nicht, dass ich ein Fan von USB 2.0 wäre, um Himmels Willen. FireWire ist das Maß der Dinge, wenn’s um schnelle Datenübertragung geht und selbst das mittlerweile nicht mehr ganz taufrische FW400 ist mit 400 MBit/s noch schneller unterwegs als USB 2.0, das bei Weitem nicht netto die 480 MBit/s Brutto-Datenrate durch die Leitung pumpt. War wohl eine politische Entscheidung bei Apple, die den FireWire-Standard erfunden haben.
Das Problem ist bloß, dass alle Welt auf USB 2.0 abfährt, und das war sogar abzusehen.

Ich will mir einen Kartenleser kaufen. Günstig soll er sein, denn ich werde ihn selten brauchen: Nur ab und an mal, um Fotos durch die Landschaft zu tragen, falls man doch mal Papierabzüge seiner Digitalfotos braucht.
Schnell soll er sein, denn eine lahme USB 1.1-Schnittstelle (12 MBit/s brutto) hat meine teure Kamera selbst. Ein sehr feines Gerät, aber weswegen sie USB 1.1 eingebaut haben statt USB 2.0, wenn sie schon keine FireWire-Schnittstelle verwenden, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. USB 2.0 hilft mir nicht, da mein G4-Power Mac nur 1.1-Anschlüsse hat, und per PCI-Karte will ich nicht ohne Not nachrüsten (wer weiß, evtl bekommt der Mac dann Schlafstörungen). Also muss es ein FireWire-Anschluss sein.
Der Kartenleser soll mit vielen Medien klar kommen, da es nunmal viele Medien gibt, die miteinander konkurrieren. In der Kamera steckt zwar ein Microdrive im CF-II-Format und im Schrank liegt noch eine 64 MB-CF-I-Karte, aber wer weiß, welche abartigen Medien man mal noch lesen können muss. An Weihnachten war mein Onkel mit seiner Digiknipse da und wollte mir Bilder zeigen: Der Mac hat sie ungewöhnlicherweise nicht erkannt (bei Digicams ein Phänomen, das ich sonst von Windows gewohnt bin) und mit der SD-Karte konnte ich nichts anfangen. Im Palm (Zire 71) von meinem Vater steckt eine SD-Karte, die will ich vielleicht auch mal lesen können.

Im Prinzip sind es also drei Anforderungen, die ich an einen Kartenleser stelle:

  1. Günstiger Preis
  2. FireWire-Schnittstelle
  3. Kann alle gängigen Medien lesen

Aber das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal! Tatsächlich gibt es kein Gerät, dass alle diese Merkmale in sich vereinigt, ich habe zumindest keines gefunden (bin für Tipps dankbar).
Von verschiedenen Herstellern – Sandisk, Datafab und Hama – gibt es zwei Geräte-Gattungen, was Card-Reader betrifft:

  • Billige 6-in-1- oder gar 8-in-1-Geräte, die alle gängigen Karten lesen und für rund 30 Euro fast schon verschenkt werden. Durch die Bank bieten sie nur eine USB 2.0-Schnittstelle.
  • Es gibt FireWire-Card-Reader, die aber entweder nur CF-Karten (um 50 Euro) oder nur SD-Karten lesen können (100 Euro). 6-in-1-Geräte oder zumindest 2-in-1 habe ich keine gesehen.

Das darf doch nicht wahr sein!
Einen FireWire-Reader zu kaufen, der nur CF-Karten lesen kann, sehe ich gar nicht ein, wenn es für 10 Euro weniger 8-in-1-Geräte (mit USB 2.0) gibt.

Gibt es wirklich keine (bezahlbaren) FireWire-Kartenleser, die mehr als ein Format beherrschen? Kennt alternativ jemand USB 2.0-auf-FireWire-Adapter?
Oder sollte ich es doch wagen, USB 2.0 per PCI-Karte nachzurüsten (irgendwelche Empfehlungen oder Mac-Erfahrungen?)? Vom No-Name-Produkt für 12 Euro oder der Typhoon-Billigkarte für 15 Euro über das 23 Euro teure D-Link-Produkt bis hin zu Karten von Adaptec (52 Euro) und Belkin ist die Auswahl groß. Die Preise unterscheiden sich noch, je nachdem, ob die Karte zwei oder vier/fünf Anschlüsse mitbringt (Belkin: 39/49 €; OrangeLink: 32/55 €) oder noch zusätzliche FireWire-Ports drauf hat (KeySpan 3 USB, 2 FW400, 88 €).

Erschienen am Donnerstag, 25.12.2003 @ 23:12 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 17.03.2004

Plattenkarussell

Die bestellte Festplatte ist heute angekommen: Ein Produkt von Hitachi (bzw. der ehemaligen IBM-Festplattenabteilung), eine Deskstar 7K250 (Ultra-ATA/100-Schnittstelle) mit 160 GB Nennkapazität (tatsächlich sind es 153,38 GB) und 8 MB Cache bei 7.200 Umdrehungen/Minute. Mittlerweile befindet sich in meinem Zimmer knapp ein halbes Terrabyte, Speicher satt. Um genau zu sein, bringen es die beiden internen Platten und die beiden externen LaCie-Firewire-Platten zusammen auf 438,65 GB. Jaha, wer hat den Längsten?   :-)
Wofür brauche ich soviel Platz? Mit meiner DV-Kamera digitalisiere ich ab und an Fernsehsendungen, und eine Stunde benötigt im DV-Format rund 13 Gigabyte. Und wenn ich nicht gleich in ein platzsparenderes Format umkonvertiere, sammelt sich einiges an. Dazu Backups, 12 GB an Musik…

Finder-Infos der vier Platten

Der Einbau war unproblematisch, soll heißen, selbst ein handwerklicher Grobmotoriker wie ich einer bin, bekommt das hin. Zunächst die Jumper auf »Cable Select« umgestöpselt – Werkseinstellung war »Master«. Gute Sache, wusste gar nicht, dass man keine Master-/Slave-Jumper-Einstellung mehr vornehmen muss. Dann den Power Mac mit einem Handgriff geöffnet (Modell FW800, El-Capitano-Gehäuse). In den G4 können zwei optische Laufwerke eingebaut werden und vier Festplatten. Die höhere Geschwindigkeit – Ultra-ATA/100 statt Ultra-ATA/66 – gibt es nur in den beiden hinteren, senkrechten Plätzen, von denen einer bereits ab Werk belegt ist.
Zunächst muss der Laufwerkskäfig mit zwei Handgriffen herausgehoben werden. Von der vorhandenen Festplatte wird das Flachbandkabel und das Stromkabel entfernt, damit man besser mit dem Käfig hantieren kann. Sehr nett: An dem Metallkäfig sind vier Schrauben befestigt, falls der Festplatte keine beilagen. Schrauben rausdrehen, neue Festplatte einschieben, festschrauben. Die Kabel wieder anschließen, die Abgriffe natürlich auch an die neue Platte, und den Käfig wieder einhängen. Gehäuseklappe schließen, fertig. Rechner hochfahren, und gleich nach dem Anmelden wird man informiert, dass ein nicht-initialisiertes Volume gefunden wurde. Drei Klicks, und schon ist die Platte partitioniert. Sehr angenehm. Aber im Prinzip auch wie bei jedem PC, abgesehen davon, dass mir bislang noch kein PC-Gehäuse begegnet ist, bei dem an Details wie vier Schrauben zur Befestigung der Platte gedacht wurde. Nur im G5 ist es noch einfacher.

Meine beiden alten, halb funktionstüchtigen Rechner habe ich mittlerweile Helmut zum Ausschlachten gegeben. Die alte 4-GB-SCSI-Platte, die vor ein paar Jahren mal 400 Mark gekostet hat, nimmt Klaus für 5 Euro ab…

Erschienen am Mittwoch, 17.03.2004 @ 21:29 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 09.06.2004

Alles neu macht der Juni

Ich habe dem Erlanger Mac-Versender enterVisions eine neue Startseite spendiert: www.entervisions.de – rechtzeitig zu den neuen Produktvorstellungen von Apple.
Wer demnächst einen der heute frisch vorgestellten neuen G5 kaufen möchte, oder zum Beispiel das neue Airport Express, sollte mal bei enterVisions vorbeisurfen.
Die Jungs sind sehr engagiert und die Preise sind gut!

Meldungen zu den neuen Apple-Produkten:

Erschienen am Mittwoch, 09.06.2004 @ 18:00 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 15.07.2004

Alles Gute nachträglich

Mein iBook ist gestern drei geworden. Das Teil läuft und läuft und läuft. Und selbst nach drei Jahren sieht es noch besser aus als manches neue PC-Notebook; einfach zeitloses Design.
Der Akku ist freilich gealtert und hält nur noch knappe anderthalb Stunden. Aber ansonsten keine Probleme. Dass ich versäumt habe, einen AppleCare Protection Plan abzuschließen hat somit nichts ausgemacht.

Erschienen am Donnerstag, 15.07.2004 @ 12:30 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 21.10.2004

Entdeckung der Langsamkeit

Hier werkelt nach wie vor mein Powermac G4 (FW800) mit einem 1,0-GHz-Prozessor (1, 2) und 1,25 GB RAM. Eigentlich kann ich damit ganz gut arbeiten, aber ab und an beschleicht mich doch das Gefühl, dass der Rechner »langsamer« geworden ist. Obwohl ich ausufernde Prozesse (die selten sind) mittels Aktivitätsanzeige abschieße und alle paar Wochen mal neu boote.

Mein Powermac wird bald zwei. und die Hardware wird ja nicht langsamer, während sie älter wird. Allerdings merke ich, dass ich den Rechner »anders« benutze als noch im Februar 2003: Ich mache viel mehr damit. Seinerzeit hat man halt einen Browser und ein Mail-Programm offen gehabt, Musik gehört und noch ein Programm, in dem man gearbeitet hat, z.B. ein Web-/Texteditor oder ein Grafikprogramm.
Inzwischen ist die Liste der Programme, die auf der selben Maschine laufen, ein bisschen länger geworden:

  • BBEdit (Texteditor)
  • iTunes (Jukebox-Software)
  • Adressbuch
  • 2 Instant Messenger (ICQ und iChat)
  • NetNewsWire 2 (RSS-Reader) mit einer Menge offener Webseiten
  • Safari mit einer Menge offener Webseiten
  • Entourage X (Mail-Programm)
  • Fireworks oder Photoshop (Bildbearbeitung) mit geöffneten Bildern
  • Transmit (FTP-Client)
  • iCal (Kalender)
  • MacSOUP (Usenet Newsgroups)
  • Preview/Vorschau mit einer Menge PDF-Dateien
  • OmniOutliner
  • Apache-Webserver
  • MySQL-Datenbankserver
  • SnapzPro
  • Programme in der Menüleiste: Quicksilver, Synergy, MenuCalendarClock
  • ggf. weitere Programme wie BitTorrent, Dreamweaver, OmniGraffle, Mono, NoteBook, Word, Excel…

Durch das Fast User Switching kommen weitere Programme dazu, die von Verena und Wolfgang geöffnet sind.
Okay, ein Programm wie das Adressbuch braucht nicht viel CPU-Leistung und Arbeitsspeicher, aber es läppert sich. Im nächsten Jahr OS X 10.4 »Tiger«, das neue Funktionen wie Dashboard oder den H.264-Videocodec mitbringt. Dann vielleicht noch ab und an mal eine CD oder DVD im Hintergrund brennen. Und wenn ich Video codiere, egal ob mit iMovie (aufgenommene Fernsehsendungen) oder After Effects, dann ist die Performance endgültig im Keller.

Bislang habe ich alle 2 bis 3 Jahre einen neuen Rechner gekauft, aber bei Apples Wechsel von G4 zu G5 war das ein Sprung, wie es ihn lange nicht gegeben hat. Von daher wäre es nicht vergleichbar, nach unter 2 Jahren einen neuen Rechner zu kaufen.
Ein Single-G5, z.B. der kürzlich wieder eingeführte 1,8-GHz, wäre vielleicht eine günstige Alternative – und mein G4 bringt bei eBay durchaus noch 500 Euro. Dabei würden es nicht nur die 800 MHz mehr Takt ausmachen, sondern auch die verbesserte Architektur: Beim Single-G5 wird der Frontside-Bus mit einem Drittel des Prozessortakts betrieben, also 600 MHz (bei den Dual-G5: halber Prozessortakt), während mein G4 mit 133 MHz auskommen muss. Bessere Grafikkarte – CoreImage-fähig und Doom3-geeignet.   :-)   Schnelleres RAM – 400 MHz statt 133. Und, und, und.
Wobei ich mir ja eigentlich mal gesagt habe, dass der nächste Rechner ein Dual werden muss. Allerdings, wenn ich mir hier den zweiten Kommentar (von Silvan) ansehe, dann frage ich mich schon, ob das notwendig ist. Und wenn ich bei mir die Aktivitätsanzeige ansehe, ist Speicher glaube ich wichtiger als besonders schnelle oder viele Prozessoren – würde ich mir jetzt einen neuen Rechner unter den Tisch stellen, kämen da sofort 2 GB RAM rein.

Geldsegen steht zwar ins Haus, doch ich werde wohl bei meinem G4 bleiben, um auf ein größeres Ziel sparen – und ich meine jetzt keinen Dual-G5…
[Aber wenn jemand einen G4 sucht oder seinen G5 verkaufen will, lasst es mich trotzdem wissen: stefan@my-two-cents.de]

Trotz Kommentarspam öffne ich für diesen Beitrag die Kommentare. Mich interessiert sehr die Meinung der Leser: Wie fühlt sich Euer G4 inzwischen an, geht es Euch ähnlich? Wie sind Eure Erfahrungen: Bringt der Umstieg auf einen (kleinen G5) so viel oder gar noch mehr? Oder reicht Euch Euer 2-3 Jahre alter Rechner noch gut aus, bei gleicher oder veränderter Nutzung? Kaufangebote für meinen G4? Verkaufsangebote für Euren G5? (Angebote gerne auch per Mail)

Erschienen am Donnerstag, 21.10.2004 @ 15:31 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 09.02.2005

Das ich das noch erleben darf

Mail von Markus (Bank-Kollege):

»So was anderes noch, wie ist des mit dem Mac mini? ;-) «

Erschienen am Mittwoch, 09.02.2005 @ 11:52 | Kommentare deaktiviert
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